Ernennungen
Pflichtlektüre für den Vatikan: „Wir haben ihn wieder!“
Ein Priester, den man in Österreich als Bischof nicht brauchen konnte. Lokalaugenschein am Sonntag danach. Von Ingeborg und Horst Obereder.
Mons. Gerhard Maria Wagner
Mons. Gerhard Maria Wagner
© Pressebild Diözese Linz
(kreuz.net) Organisations- talent, pastorales Geschick, Gebetsleben, Treue zum Glauben: All das spricht eigentlich für eine Bischofs- ernennung.

Pfarrer Gerhard Wagner von Windischgarsten bringt diese Eigenschaften mit. Das beweist ein Besuch in seiner Pfarre.

Wir kennen Pfarrer Wagner seit seinem Amtsantritt in Windischgarsten – also seit zwanzig Jahren.

Am Sonntag, dem 22. Februar, hielt Pfarrer Wagner wieder den Gottesdienst in seiner Pfarrkirche.

Zwei Tage vorher hatte er gezwungenermaßen sein Gesuch um Rücknahme seiner Ernennung zum Linzer Weihbischof unterschrieben.

Stürmischer Applaus

Wie jeden Sonntag sprach an diesem 22. Februar eine Gläubige vor dem Einzug des Priesters ein Gebet zur Tauferneuerung.

Dann zog Pfarrer Wagner aus der Sakristei in die Kirche ein, um die Gläubigen mit Weihwasser zu besprengen.

Nach den Reportagen über den „unmöglichen Pfarrer“ hätte man Buh-Rufe erwarten müssen. Doch stürmischer Applaus brandete auf:

„Wir haben ihn wieder! Er bleibt bei uns: So einen hätten wir nie wieder bekommen!“

Obwohl die Texte der Lesung und des Evangeliums genügend Zündstoff für eine Abrechnung mit den Bischofsverhinderern gegeben hätten, gab es nur eine einzige Klarstellung: Niemand wird in Windischgarsten zur Beichte „gezwungen“.

Ein Pfarrer für junge Menschen

Die Messe war – trotz Schneechaos – sehr gut besucht. Sie wurde, wie so oft, von Jugendlichen gestaltet.

Die Kirchenbesucher: viele junge Ehepaare mit kleinen Kindern, viele Jugendliche. Altersdurchschnitt weit unter der Norm.

Hat sich niemand Gedanken gemacht, woher die vielen jungen Leute kommen?

Wie macht das dieser gefährliche Landpfarrer, der nach unqualifizierten Meldungen für Höheres nicht geeignet wäre?

Das ist die Frucht von zwei Jahrzehnten „ora et labora“. Pfarrer Wagner betet und arbeitet.

Er hat die Jugendlichen und jungen Erwachsenen schon als Kinder betreut. Im Erstkommunionunterricht, in der Jungschar, im Jugendlager, bei einer der vielen Jugendwallfahrten nach Rom oder Assisi, beim Fußballspiel oder einem Skiwochenende.

Was fällt noch bei einem Gottesdienst in der Pfarre auf? Der Pfarrer predigt von der Kanzel, damit ihn alle sehen können.

Bei besonderen Gottesdiensten für Kinder oder Jugendliche allerdings steht er mit dem Funkmikrophon vor dem Altar – ganz nahe bei den Kindern.

Der Ablauf der Messe ist katholisch. Man muß keine kreativen Neuerungen fürchten.

Bei der Kommunionspendung assistiert ein Kommunionhelfer. Einer genügt. Es ist schön, daß man Zeit hat zur Besinnung.

Die beste Pfarrei Österreichs

Nach der Messe folgen die Verkündigungen. Dabei geht es um mehr als um die bloßen Gottesdienstzeiten. Diese stehen am Verkündzettel.

Der Pfarrer erklärt, daß die Jugend vor der Kirchentür wieder ihre Zeitung, den ‘Weidling’, anbietet. Darin geht es dieses Mal um den Heiligen Paulus.

Von Zeit zu Zeit kommt diese von Jugendlichen gestaltete Zeitung heraus – immer zu einem Schwerpunktthema, mit dem sich Burschen und Mädchen auseinandergesetzt haben.

Dann gibt Hw. Wagner den Hinweis, daß der Krankenbrief abzuholen ist, und sagt, wo sich die „Franziskanische Gemeinschaft Nr. 15“ diesmal trifft.

Nach der Heiligen Messe bekommen die Kinder höchstpersönlich vom Pfarrer den „Kinderzettel“ – der auch Kleinkindern das Evangelium, meist in Form von Bildern zum Anmalen, nahebringt.

Schließlich wird verkündet, welche Anbetungswoche gerade läuft.

Denn jeden Tag gibt es in der Pfarre Windischgarsten eucharistische Anbetung – von früh bis abends.

Etwa 300 Personen haben sich in einem Turnus von vier Wochen fix für eine Stunde Anbetung verpflichtet. Zur Pfarre zählen rund 5.250 Gläubige.

Ein Heer von Mitarbeitern

Nach der Heiligen Messe kann man auf den Pfarrer warten und mit ihm sprechen.

Wir sind in der Pfarre nur Meßbesucher, keine Mitarbeiter, da wir nicht ständig in der Pfarre wohnen.

Aber wir bekommen viel mit. Da gibt es

• jene, die beim Pfarrblatt mithelfen (das professionell gestaltete Pfarrblatt Nr. 153 vom Februar 2009 hat vierzig Seiten.

• jene, welche die Bibliothek betreuen;

• jene, die für die „pflegenden Angehörigen“ da sind;

• da gibt es ein Team für den Krankenbesuchsdienst;

• jene, die sich für die „Trauerbegleitung“ oder für die Zugezogenen engagieren.

Dazu kommen Kreise für Jungmütter, Jungbäuerinnen.

Es gibt Männer- und Frauenrunden, Bibelkreise, Glaubenskurse und natürlich Schulungen für die Jungschar- und Jugendführer.

Zugabe sind alle anderen sozialen und karitativen Aktivitäten, wie Pfarrfeste.

„Er war immer für uns da“

Es stand auch die Fastenzeit vor der Tür. Darum wurde der jeden Freitag in der Fastenzeit durchgeführte Gang auf den örtlichen Kalvarienberg angekündigt, wo jeweils eine Heilige Messe mit Fastenpredigt gefeiert wird.

Einige Male waren wir in den vergangenen Jahren dabei. Sogar bei strömendem Regen pilgerte eine beeindruckend große Zahl von Pfarrangehörigen den Kreuzweg zum Kirchlein am Kalvarienberg hinauf.

Warum kann der Pfarrer eine so große Menge von Menschen bewegen? Weil er überzeugt.

Er hat eine freundliche, liebenswürdige Ausstrahlung. Man gewinnt Vertrauen zu ihm.

„Er war immer für uns da!“ – hört man von den Leuten, vor allem von den Jugendlichen.

„Er geht auf alle zu!“ sagen auch jene, die kaum oder nie in die Kirche gehen. Auch unsere persönlichen Begegnungen waren immer sehr positiv.

Verfolgt wie ein Räuber

Wir persönlich sind zweimal bei einer Pfarrwallfahrt mitgefahren – einmal nach Malta und einmal in die Türkei.

In der Türkei hat er sich nicht versteckt. Wir feierten jeden Tag Heilige Messe – meistens in alten Ruinen, in einem bescheidenen Gebetsraum oder in einer Kirche, wie in Izmir.

Bei jugendlichen Muslimen erregte er solches Interesse, daß sie ihn strahlend umringten.

Hat der Pfarrer von Windischgarsten keine Fehler? Natürlich hat er Fehler.

Wer ist denn schon makellos? Sollte Makellosigkeit jedoch der Maßstab für Bischofsberufungen werden, müssen wir uns auf Zeiten ohne Hirten einstellen.

Warum hat man ihn verfolgt? Verfolgt wie einen Räuber?

Als wir ihn an diesem Nachmittag besuchten, haben wir in absolut reine, aber traurige Augen geblickt.
      
47 Lesermeinungen
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#50   Jörg Guttenberger, Köln   23:36:41 | Dienstag, 21. April 2009
Mrs. Cologne: „Diesen einen habe ich eben nicht“
Da Sie, soweit Ihren bisherigen Ausührungen entnehmbar, in Köln wohnen, empfehle ich Ihnen St. Pantaleon, St. Ursula, St. Aposteln oder auch St. Maria in der Kupfergasse.
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#49   landorganist   14:42:29 | Dienstag, 21. April 2009
Komisch,
hätte der Wiener Dompfarrer diese Messe zelebriert, hätte +net sich über die Gestaltung das Maul zerrissen. Wenn nun aber Pfr. Wagner zelebriert ist das auf einmal, oh Wunder, alles recht katholisch. Au weia!
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#48   Prof.   18:38:54 | Samstag, 18. April 2009
Zu wolfgang11 „…viele Wohnungen“
Offenkundig vermag Leser wolfgang11 nicht zwischen Himmel und Demokratie zu unterscheiden, wenn er von „vielen Wohnungen mit vielen Meinungen“ spricht. Offenbar handelt es sich um Neuschöpfungen zur entsprechenden Stelle aus dem NT. Und mit „vielen Meinungen“ meint wolfgang11 wohl ein himmlisches Parlament aus Anhängern von Wahrheit, Häresien, Apostasien etc… Dies dürfte dann ein Breitenbach- oder Drewermann-Himmel sein, benannt nach den Privatoffenbarungen der von wolfgang11 als Kirchenlehrern kanonisierten Apostaten. Aber wenn man nicht zwischen Wahrheit und (subjektiver) Meinung zu unterscheiden vermag, …
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#47   paramedic   18:30:01 | Donnerstag, 16. April 2009
@ Auflösung meines letzten Beitrages
… wie immer die ganze Webspaceverschwendung die vorgibt katholisch zu sein:
eine teuflische Tragödie …
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#46   wolfgang11 †   16:27:08 | Donnerstag, 16. April 2009
derLeser
im Himmel gibt es viele Wohnungen mit vielen Meinungen
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#45   derLeser   16:22:54 | Donnerstag, 16. April 2009
wolfgang
im himmel herrscht anbetung und anschauung Gottes
da gibts keine verschiedenen meinungen mehr
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#44   wolfgang11 †   16:21:12 | Donnerstag, 16. April 2009
marcelus
mit dem Himmel verhält es sich wie mit der Kirche. Jeder darf seine Meinung haben.
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#43   Puchil2 †   08:05:55 | Donnerstag, 16. April 2009
Zweierlei Maß
Es ist schon komisch: Wenn ich von beeideten Fakten spreche, die gegen den – Gott sei Dank – verhinderten Hilfsbischof Wagner sprechen, werden meine Beiträge von der Redaktion des Forums gelöscht. Auf der anderen Seite dürfen Beitragsverfasser und Poster in oft unflätiger Weise über andere Personen herfallen und es geschieht nichts! Das verstehe wer will!
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#42   paramedic   06:58:22 | Donnerstag, 16. April 2009
ich habe wieder mal nach längerer Zeit vorbeigeschaut …
… wie üblich: das Gegenteil von Dante’s Göttlicher Komödie … ^-^ *lol*
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#41   catholic   01:10:14 | Donnerstag, 16. April 2009
Ja, eine katholische Hölle gibts, mit lateinisch kreischenden Teufeln
und allen Raffinessen der Inquistionsfoltern und eine Satansmesse von Teufels Großmutter in in roter Feuerschleppe mit dem Rücken zu den Verdammten zelebriert. Aber Latein muss sein.
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#40   Marcelus   23:28:58 | Mittwoch, 15. April 2009
wolfgang11: Es gibt nur einen göttlichen Himmel –
und dem wirst auch du angehören, wenn du dessen würdig bist … sonst gibt es nur eine Hölle – aber mit unterschiedlichen Bestrafungsstufen,
genauso wie es auch im Himmel unterschiedliche Seligkeitsstufen gibt.
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#39   wolfgang11 †   23:26:26 | Mittwoch, 15. April 2009
Jesus ist
nur im röm.-kath. Himmel, wo doch die anderen Himmel viel schöner sind.
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#38   Marcelus   23:21:07 | Mittwoch, 15. April 2009
gelobtseiJesus: Natürlich ist Jesus römisch-katholisch … wie wäre Er das nicht, als Gründer und
weiterhin amtierendes Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche o.O … der Papst ist korrekt gesehen nur das Oberhaupt der diesseitigen erdzentrierten Abteilung der Römisch-Katholischen Kirche bzw. das geschäftsführende Vizeoberhaupt auf Erden …
@Mrs. Cologne: Es ist eine perfide Strategie, daß den Katholiken eingeredet bzw. autoritär befohlen wird, sie dürften nicht dorthin gehen, wo die Träger des römisch-katholischen Glaubens und der kirchlichen Riten hingeflüchtet sind,
während unter der vorgeblich römisch-katholischen Hierarchie bzw. unter den tatsächlich nichtkatholischen Okkupanten der Hierarchieämter der katholische Glaube ausdrücklich geleugnet wird, und nicht mehr die Riten zelebriert werden, die der katholische Glaube und die Kirche vorschreiben …
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#37   Mrs.Cologne   23:07:41 | Mittwoch, 15. April 2009
@Marcelus
Da hast Du wohl auch recht.
Hier in Köln gibt es eine FSSPX-Kapelle. Bisher habe ich mich gesträubt dort hinzugehen, aber die Tage werde ich es wohl mal tun.
Trotzdem vielen Dank für den Link. :(3
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#36   Marcelus   22:57:15 | Mittwoch, 15. April 2009
Mrs. Cologne: Die Kirchen und Kapellen der PBSPX
In den katholisch geprägten Gebieten der BRD gibt es Gott, dem Heiligen Geist, dem Beschützer der Kirche, sei Dank bereits ein recht gutes Netz an römisch-katholischen PBSPX-Kirchen und -Kapellen [siehe „www.fsspx.info/zentren/karte.php“ ], und die haben im Gegensatz zum wackeren Mons. Wagner den Vorteil, daß diese keine Häretiker und liberale Katholiken – diese sind die größten Kirchenfeinde – als angebliche oder tatsächliche Vorgesetzte akzeptieren, denn der Glaube steht über dem Gehorsam einem antikatholischen Despoten gegenüber.
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#35   wolfgang11 †   22:51:47 | Mittwoch, 15. April 2009
Doch, es gibt
auch einen röm.-kath. Himmel mit kreuz.net
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#34   gelobtseijesus   22:49:56 | Mittwoch, 15. April 2009
@Marcelus
Muss Jesus, der Sohn einer jüdischen Frau, der Gesalbte, und unser Erlöser die Seite auch lesen, damit er nicht aus dem Himmel verstoßen wird? Da wird er sich aber fürchten. Jesus ist der Christus, aber nicht römisch-katholisch.
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#33   Mrs.Cologne   22:48:48 | Mittwoch, 15. April 2009
@Marcelus
Du hast absolut recht. Aber diesen „einen“ habe ich eben nicht. :'(
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#32   derLeser   22:45:40 | Mittwoch, 15. April 2009
wolfgang
Jesus ist Gott ud Ziel jedes Einzelnen sowie der ganzen Schöpfung
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#31   wolfgang11 †   22:45:05 | Mittwoch, 15. April 2009
Wenn das
nur immer so wäre …
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#30   Marcelus   22:44:43 | Mittwoch, 15. April 2009
wolfgang11: Jesus ist mehr als ein Jude …
Jesus ist der Gründer der Römisch-Katholischen Kirche …
informiere dich über Jesus, wenn du deine Seele retten willst … z.B. hier: o^/ www.FSSPX.org o^/
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#29   Schalom   22:42:47 | Mittwoch, 15. April 2009
Dank an die Redaktion für Datenschutz
Wer persönliche Daten ohne Einwilligung des User verbreitet, verstößt gegen das Datenschutzgesetz und mus mit „entfernt“ rechnen. Und das ist richtig so.
In eigener Sache: Ich vertrage Kritik und spare selbst nicht mit Kritik. Doch finde ich es nicht fair,wenn User mit Schimpfwörtern, Fäkalsprache und Verleumdungen bedacht werden.
Sollte ich jemanden gekränkt haben, bitte ich um Klarstellung und Vergebung.
Möge sich hier jeder wohlfühlen und die Diskussionen beleben. Schalom
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#28   wolfgang11 †   22:39:30 | Mittwoch, 15. April 2009
Genau
Jesus war ein gesetzes- und ritentreuer Jude
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#27   Marcelus   22:33:54 | Mittwoch, 15. April 2009
Mrs. Cologne: Einem Katholiken muß ein rechtgläubig katholischer und ritentreuer Priester
vollkommen genügen … hast du keinen solchen in der für dich zuständigen Ortsgemeinde oder zumindest in einer anderweitigen katholischen Kirche in deinem Wohnkreis?
Wir sollen als Katholiken ja nicht an die Person eines Priesters gebunden sein, sondern alleine an Christus, der durch alle seine Priester in bester Weise wirkt, die glaubens- und ritentreu sind.
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#26   wolfgang11 †   22:22:20 | Mittwoch, 15. April 2009
Ende gut
alles Gut, habt frischen Mut
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#25   Mrs.Cologne   22:21:49 | Mittwoch, 15. April 2009
Suche Wohnung in Windischgarsten !
Anzahl der Zimmer: Egal
m²: Egal
Miete: Egal
Nebenkosten: Egal
Verkehrsanbindung: Egal
Parkmöglichkeit: Egal
Hauptsache Pfarrer Wagner! O:)
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#24   gelobtseijesus   22:20:01 | Mittwoch, 15. April 2009
Gute Lösung
Ein Pfarrer wie Gerhard Wagner gehört in seine Gemeinde. Sie liebt und schätzt ihn und ist glücklich, dass sie ihn wieder hat.
Umgekehrt liebt ihn die Diözese nicht und war auch nicht glücklich. Jetzt hat er auf das Bischofsamt verzichtet, die Pfarre freut sich und die Diözese auch. Herz, was willst du mehr? Alle sind glücklich und zufrieden, eine bessere Lösung hätte es gar nicht geben können.
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#23   Marcelus   22:19:17 | Mittwoch, 15. April 2009
Heute muß man nach der Lupe suchen nach rechtgläubig römisch-katholischen Priestern …
… und das sagt schon viel aus … denn wenn man diese Priester mit der Lupe suchen muß, warum wäre dann die levebrianische Bewegung abzulehnen, die genau diese Priester sicherstellt … wenn sie uns der Hl. Vater und dessen Untergebene nicht zu verschaffen imstande sind.
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#22   Müllabfuhr   22:16:54 | Mittwoch, 15. April 2009
Andere Priester …
… sind auch nicht faul. Sie sind auch für Ihre Gemeinde mit den verschiedensten Aufgaben da, die sie mit bravur erfüllen. Ich möchte meinen Terminkalender nicht die eines Pfarrers tauschen. Er ist schier überfüllt und es bleibt den Hochwürdigen Herren kaum Zeit sich zu besinnen bzw. zu entspannen. So wie ich weiß, verrichten die Priester alle ihre täglichen Gebete. Gönnt den Priestern auch mal eine Auszeit; nachher sind sie um so einsatzfreudiger.
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#21   golfi   22:08:20 | Mittwoch, 15. April 2009
Hw. Wagner
heute muß man schon mit der Lupe suchen nach einem
ebenwertigenkath. Priester.
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#20   Marcelus   22:08:12 | Mittwoch, 15. April 2009
Aus Sicht der katholischen Tradition ist es abzulehnen, daß ein wahrhaft traditionell katholischer
Bischof als Hilfsbischof einem liberalen Bischof untergeordnet wäre, der die Häretiker und Antikatholiken weiterhin in ihren Ämtern beläßt, und daß der wahrhaft katholische Bischof diesen Häretikern und diesem liberalen Diözesanbischof als Hilfsbischof dienen sollte.
Ein wahrhaft katholischer Bischof darf dem Irrtum und den vorgeblich katholischen Amtsokkupanten niemals bei- oder gar untergeordnet sein, und das wäre im Falle des bischöflichen Ordinariates ja der Fall, daß Mons. Wagner als Weihbischof diesen antikatholischen Amtsokkupanten gehorchen müßte.
Mons. Wagner müßte deshalb direkt zum Diözesanbischof ernannt werden, und dann wäre seine erste Amtspflicht, alle Häretiker aus ihrer Kirchenamtsokkupation davonzujagen und auf die Straße zu setzen.
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#19   Jörg Guttenberger, Köln   22:00:06 | Mittwoch, 15. April 2009
Wolfgang 11: Listenfüller
ich kenne zwar die Verhältnisse „hinter den Kulissen“ nicht, aber es scheint doch unvorstellbar und sogar verantwortungslos, daß ein ungeeigneter Priester hier als Listenfüller mißbraucht wird. Schließlich muß ernsthaft mit seiner Ernennung gerechnet werden.
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#18   wolfgang11 †   21:43:25 | Mittwoch, 15. April 2009
Er war wahrscheinlich
nicht die erste Wahl. Er war nur ein „Listenfüller“.
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#17   Jörg Guttenberger, Köln   21:42:02 | Mittwoch, 15. April 2009
Bischofsernennungen
Mons. Wagner kann überhaupt nicht über den Kopf seines Diözesanbischofs ernannt worden sein, denn woher soll Rom diesen Pfarrer denn kennen? Es werden regelmäßig Listen mit episkopablen Priestern nach Rom geschickt, und auf einer dieser Listen hat Mons. Wagner eben gestanden!
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#16   wolfgang11 †   21:28:22 | Mittwoch, 15. April 2009
Seht mal in
StMichael nach. Die Gottesdienste von Pfr. Breitenbach sind immer gerammelt voll.
Pfr. Roland Breitenbach hätte aus diesem Grunde schon immer der erste Kandidat bei der Besetzung eines Bischofsstuhls sein müssen.
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#14   vonHerzmanovsky-Orlando   20:46:18 | Mittwoch, 15. April 2009
@Schalom
Ohne extra nachgegoogelt zu haben, die angegebenen Daten stehen so oder so ähnlich wohl im www.
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#13   Schalom   20:35:19 | Mittwoch, 15. April 2009
Sehr geehrter Herr Prof. Sie verstoßen gegen den Datenschutz.
Sie haben nicht das Recht, Daten der von Ihnen genannten Person ohne deren Einverständnis hier zu verbreiten, noch dazu, wenn Sie selbst nicht namentlich zeichnen.
Im übrigen enthält Ihre Darstellung gravierende, gehässige Unwahrheiten über die beschriebene Person.
Ihr Anstand läßt zu wünschen übrig.
Mit guten Wünschen, Schalom
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#11   wolfgang11 †   17:31:42 | Mittwoch, 15. April 2009
Wer katholisch lebt
lebt noch lange nicht christlich. Besser wenn es weniger kath. Bischöfe, aber mehr christliche davon gibt.
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#10   matt3   15:58:26 | Mittwoch, 15. April 2009
das ist zwar sehr rührselig…
aber er ist gewiss nicht der einzige gute Pfarrer in Österreich.
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#9   wassers   15:11:45 | Mittwoch, 15. April 2009
Makel nicht konziliar zerstörerisch
Der entscheidende Makel dieses Geistlichen liegt darin, dass er nicht an der Zerstörung mitarbeitet wie sein Vorgesetzter und vor allem der Wiener „Oberhirte“, sondern er lebt den katholischen Glauben und hat diesen einfach nicht verloren oder aufgegeben, darum taugte er nicht für eine Stellung in der höheren Rängen der Konzilsgemeinschaft!
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#8   Chrysostomos   13:46:59 | Mittwoch, 15. April 2009
Pfarrer Wagner
Seit wann werden Messen bei kreuz.net gestaltet??????????????????????? :-P
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#6   Phillip   13:34:16 | Mittwoch, 15. April 2009
@Schalom
Auf meinen Reisen durch Österreich erlebe ich immer wieder lebendige Gemeinden, würdig lebendige Eucharistiefeiern, eine liebenswürdige Zusammenarbeit zwischen Priestern und vielen Laien.
Das ist schön.
Östereich hingegen erlebt einen eitlen Fatzke, der sich so schön an den eigenen Worten ergötzen kann und überall seinen Senf hinzugeben muss.
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#5   Schalom   13:16:36 | Mittwoch, 15. April 2009
Osterzeit + Jesus lebt + Lebendige Gemeinden
Die Frauen kamen an den Ort;
Sie wollte Jesus salben dort:
Wer wälzt den Stein vom Grabe fort?
Wer wälzt die Steine von den Herzen fort?
Auf meinen Reisen durch Österreich erlebe ich immer wieder lebendige Gemeinden, würdig lebendige Eucharistiefeiern, eine liebenswürdige Zusammenarbeit zwischen Priestern und vielen Laien.
Hallejuja. :(3
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#4   Unschuld   12:08:28 | Mittwoch, 15. April 2009
Schön
Liebe Mitchristen,
sind Ingeborg und Horst Obereder nicht die Gastgeber der Emmaus Gespräche bei K-TV?
Gruß
Unschuld
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#3   pamino   11:29:16 | Mittwoch, 15. April 2009
Stilübung?
Der Stil dieses Artikels erinnert an den Schaloms.
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#2   noch ein Landorganist   10:47:12 | Mittwoch, 15. April 2009
Mitleid sowieso nicht vonnöten
Letztlich hat er selbst verzichtet, natürlich habe Schweine Druck ausgeübt, aber diesen hätte er bestehen können. Es wäre es wert gewesen auch wenn er dann als kleiner David gegen den verdorbenen Linzer Goliath gestanden wäre. Die Sexpriester und Laiendiktatoren in Linz wären trotzdem aufgemischt worden.
Er hatte die letzte Entscheidung.
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#1   Compassion   10:41:50 | Mittwoch, 15. April 2009
Ein Pfarrer wie Mons.Wagner gehört in seine
Gemeinde.Als Bischof hätte er nicht mehr die Zeit so eng mit seiner Gemeinde zu leben.
Auch wenn es sich jetzt hart anhört:Jeder hat mal Rückschläge im Leben zu erleiden.Darum sollte man jetzt aufhören Pfarrer Wagner zu bemitleiden.
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