Kirchlicher Niedergang
Funktionärskirche ohne Religion
Zehn Jahre sind vergangen, seitdem er es gesagt hat: „Die lehramtliche Position wird formal vertreten – gleichzeitig sendet man gegenläufige Signale an die Gläubigen.“ So kann es nicht weitergehen.
Ökumenischer Gottesdienst beim Katholikentag in Osnabrück, Mai 2008
Ökumenischer Gottesdienst beim Katholikentag in Osnabrück, Mai 2008
© Mowenna, CC
(kreuz.net) „Tiefe Risse durchziehen die katholische Kirche Deutschlands und Europas.“

Das erklärte der Dominikanerpater Basilius Streithofen († 2006) bereits im Jahr 1999 in der Zeitschrift ‘Medizin und Ideologie’.

Pater Streithofen sah eine „auf den Erhalt des finanziellen und institutionellen Status quo bedachte Funktionärskirche, die sich immer größere Apparate schafft und immer mehr Menschen in Brot hält.“

„Sie ist robust, weil finanziell gemästet, und nur äußerlich auf Religiösität oder Amt angewiesen.“

Vorkonziliare Katholikentage
Katholikentag in Magdeburg, September 1928Katholikentag in Magdeburg 1929: Der päpstliche Nuntius und spätere Papst Pius XII, Eugenio Kardinal Pacelli mit dem Allerheiligensten.Eugenio Kardinal Pacelli beim Katholikentag in Magdeburg, 1928

Auf der anderen Seite entdeckte der Pater „die Gemeindekirche herkömmlicher Prägung – das wenig medienwirksame Leben mit den Sakramenten und Gottesdiensten.“

Sie verliere spürbar ihre Fürsprecher auf sämtlichen institutionellen Ebenen.

Fazit: „Nun sitzt man fest und ist weitgehend manövrierunfähig.“

Eine der Ursachen fand Pater Streithofen in der „Politik der widersprüchlichen Botschaften“:

„Sie ist geradezu das Signum der deutschen Kirchenführung unter Kardinal Karl Lehmann geworden.“

Die lehramtliche Position würden formal vertreten – „aber die praktischen Konsequenzen werden verschleppt, ja konterkariert, indem man gegenläufige Signale an die Gläubigen aussendet.“

Pater Streithofen bezeichnete das als eine im letzten unehrliche Strategie, die von den Gläubigen nicht geschätzt wird.
      
45 Lesermeinungen
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#45   pamino   01:46:51 | Freitag, 17. April 2009
Musik im Münchner Alten Peter
Donnerstag, 16. April 2009 16:45, Domenico Tuttisanti: pamino „endlich wieder“: Ich glaube, es gab nie eine Unterbrechung!
Ich redete hauptsächlich von 1964-65, wo ich im damals draußen liegenden Gräfelfing wohnte und sonntags oft in die Stadt kam um eine Messe mit großer Musik zu besuchen. 1979-81 wohnte ich zwar viel weiter draußen, also in Feldafing, kam aber ab und zu noch wie früher. Da habe ich allerdings in St. Peter nur 08/15-novum-ordinem erlebt. Deshalb meine Genugtuung ob der Musik. Das mit der CDU kann ich mir ohne Schwierigkeit vorstellen. Einmal sprach Otto v. Habsburg für die CDU im Gasthof zum Pölt in Feldafing, schräg vis-à-vis meinem Quartier.
Die Messe nach dem neuen Ordo wird im Alten Peter so würdig gefeiert, dass die Sehnsucht nach der alten Messe sich in bestimmten Grenzen hält. Eine bayerische predigt habe ich dort noch nie erlebt. Der Vorgänger des jetzigen Stadtpfarrers hatte allerdings die Eigenart, reine CSU-Propaganda zu betreiben. Das hat sich glücklicherweise unter dem Hw. Prälaten Jung wesentlich abgeschwächt.
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#44   wolfgang11 †   23:26:18 | Donnerstag, 16. April 2009
Unschuld: Andere Menschen
vertrauen Deiner Unschuld und wollen angenommen sein.
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#43   Unschuld   23:16:14 | Donnerstag, 16. April 2009
Katholische Laienverbände
Liebe Mitchristen,
mir sind diese Katholische Laienverbände schon lange ein Dorn im Auge. Viel lieber begegne ich engagierten evangelikalen Christen. Da weiß ich, dass wir in Bezug auf vielen Fragen des Glaubens, aber vor allem auf dem Feld der Politik (Abtreibung, Islam, Homosexualität, etc.) auf der gleichen Wellenlänge liegen. Die Leiter der Katholische Laienverbände – auf welcher Ebene auch immer – produzieren in erster Linie sich selbst, quatschen irgendwelchen PC Kram daher und wissen über nichts Bescheid.
Gruß
Unschuld
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#42   wolfgang11 †   21:52:14 | Donnerstag, 16. April 2009
schamane40: Sehr schön gesagt
Jeder Anspruch zerschellt letztlich an der Wahrheit. Doch sie kann die Lebensfreude mindern.
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#41   schamane40   21:47:23 | Donnerstag, 16. April 2009
Wolfgang 11*** Lasst uns dankbar sein für den Frühlingstag
Leben ist mehr, als der Absolutheitsanspruch einer Kaste. Das Leben ist der Plan des Schöpfers. Wenn wir das wissen, können wir uns ins richtige Verhältnis zum Leben um uns herum setzen.
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#40   Reformeifer2008   21:38:38 | Donnerstag, 16. April 2009
@wolfgang11
Dann Servus und viel Spaß außerhalb der Kirche !
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#39   wolfgang11 †   21:12:25 | Donnerstag, 16. April 2009
Reformeifer2008:
Es wird in Zukunft keine homogene Gruppierung mehr geben. Sieh Dir die politischen Parteien an. In jeder von diesen sind alle Strömungen vorzufinden.
Die ev. Kirche ist ebenfalls stark gegliedert. Dieser Vorgang wird auch für die kath. Kirche in der Zukunft erwartet.
Pfr. Breitenbach versucht z.B mit seinen Mitteln Bindungen von Menschen zu herzustelllen, die ansonsten keinen Bezug mehr zur Kirche haben würden, da sie ihnen zu unbeweglich und doktrinär vorkommt.
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#38   schamane40   20:54:23 | Donnerstag, 16. April 2009
D e r W i n d w e h t, w o e r w i l l
Er fragt Schamanen nicht.
Er fragt Katholiken nicht.
Er fragt Reiche und Arme nicht.
Er fragt mich und Dich nicht.
D E R G E I S T W E H T W O E R W I L L
Alle sind eine Familie.
Mytakuye Oyassin. Ahou !
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#37   Reformeifer2008   19:31:40 | Donnerstag, 16. April 2009
@wolfgang11
Mittlerweile treten die Konservativen Evangelischen mit Katholiken sehr oft auf.
Idea ist der beste Beweis ! www.idea.de/
Also muss ich mir erst gar nichts wünschen!
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#36   DJM †   19:16:21 | Donnerstag, 16. April 2009
So kann es nicht weitergehen.
Protestantismus, also Abfall vom Glauben.
„Sie ist robust, weil finanziell gemästet, und nur äußerlich auf Religiösität oder Amt angewiesen.“
Ist die Kirche neidisch auf sich selber oder auf „Gott“? Das wäre ein Widerspruch. Die Reichen haben der Kirche zu allen Zeiten gespendet und sie gaben es als Opfer. Viele der Dinge sind auch geweiht, also geheiligt. Die kann man nicht einfach verkaufen. Wer würde, metaphoriasch gesagt, einen „Friedhof“ kaufen wollen? Das ist doch geweihte Erde. Weihwasser kann man auch nicht verkaufen. Nur die Behälter.
„Sie ist geradezu das Signum der deutschen Kirchenführung unter Kardinal Karl Lehmann geworden.“
Kirche und Politik sind zweierlei. Die Kirche macht keine Politik, sie verkündet. Das ist ein Dialog im Geiste der Christenheit abendländischer Werte.
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#35   wassers   19:04:57 | Donnerstag, 16. April 2009
Das Ganze noch mal, aber verständlich!
Was wollen Sie sagen, langsam und verständlich bitte, damit man Sie auch versteht
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#34   DJM †   19:04:28 | Donnerstag, 16. April 2009
@matt
Was ist Kirche? Begründe sie.
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#33   matt3   19:00:32 | Donnerstag, 16. April 2009
Eure Kirche schrumpft, weil das Interesse dafür stirbt…
Ich bin garnicht dafür die kath. Kirche mit bissiger Härte zu bekämpfen. Genau das wollt Ihr ja um Euch wieder wichtigzutun. Dazu dienen ja die ständigen Provokationen.
Nein, sie soll sich allmählich von selbst und innerlich zersetzen, sie soll sich selbst auslöschen. Keiner muss sich an ihr vergreifen. Nur dann werdet ihr gezwungen einzusehen, dass es ein höheres, tieferes und wahreres Zeugnis gibt, als Ihr vermitteln wollt.
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#32   wassers   18:30:01 | Donnerstag, 16. April 2009
Bildreflexion
Wenn ich das Bild betrachte: Konzilarer Funktionsträger ? – Laie ? protestantische Predigerin? in merkwürdiger Haltung, wird mir übel, gibt es hierfür ein eErklärung oder muss ich mich etwa zum Arzt begeben?
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#31   Inabikari   17:35:56 | Donnerstag, 16. April 2009
@wolfgang11: „Wünsch dir was“
Die Sendung „Wünsch dir was“ gibt es seit 1972 – also schon 37 Jahre – nicht mehr!
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#30   Domenico Tuttisanti   16:45:16 | Donnerstag, 16. April 2009
pamino
„endlich wieder“
Ich glaube, es gab nie eine Unterbrechung!
Die Messe nach dem neuen Ordo wird im Alten Peter so würdig gefeiert, dass die Sehnsucht nach der alten Messe sich in bestimmten Grenzen hält. Eine bayerische predigt habe ich dort noch nie erlebt. Der Vorgänger des jetzigen Stadtpfarrers hatte allerdings die Eigenart, reine CSU-Propaganda zu betreiben. Das hat sich glücklicherweise unter dem Hw. Prälaten Jung wesentlich abgeschwächt.
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#29   wolfgang11 †   16:41:00 | Donnerstag, 16. April 2009
Reformeifer
Es gibt eine Fernsehsendung „Wünsch Dir was“. Deine Wünsche sind jedoch davon weit entfernt.
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#28   Reformeifer2008   16:33:06 | Donnerstag, 16. April 2009
Zeichen der Zeit
Es wird immer deutlicher, dass die liberalen Geister evangelisch werden und die Evangelikalen sich mit den katholischen Charismatikern verbinden und so zurückfinden werden.
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#27   wolfgang11 †   16:25:43 | Donnerstag, 16. April 2009
defendor
Mit den heiligen Lehren ist es nicht wo weit her.
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#26   defendor   16:24:10 | Donnerstag, 16. April 2009
Gut dargelegt…@der Leser !
:)3
Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS ist GEGENWÄRTIG
im allerheiligsten Altarssakrament
und
im Tabernakel
Und dies ist einigen „ein Dorn im Auge“ !
Profane „Halli-Galli-Hallen“ lassen daher das HERZ DER HEILIGEN MUTTER KIRCHE – die GEGENWART CHRISTI im allerheiligsten Altarssakrament und im Tabernakel – doch so bequem in „Vergessenheit“ geraten durch „Klatsch-Tratsch-Action-Spassdarbietungen“, die auch dann ohne jegliche Bedeutung für das Gnadenleben bleiben, sollten sie in der Verpackung eines „zeitgeistgemässen Gottesdienstes“ daher kommen.
Ein Priester kann nur dann ein heiligmässiger Seelenhirte sein, wenn er sich nicht als „Neurerer“ aufführt sondern
stets das Streben nach Heiligkeit in den Seelen zu erwecken vermag !
Und dies gelingt nicht auf einem modernistischen Scherbenhaufen sondern alleine auf dem festen Fundament
der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche
www.gloriapolo.net/
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#25   pamino   16:23:36 | Donnerstag, 16. April 2009
@Mr Toussaint Dominique
Ich bin sehr froh darüber, daß die Messen mit Chor und Orchester, die ich aus der alten Zeit kenne, endlich wieder im Alten Peter zu erleben sind. Wann kommt aber der entsprechende Ritus zurück? Und predigt der Pfarrer dort immer noch auf bayrisch?
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#24   wolfgang11 †   16:23:11 | Donnerstag, 16. April 2009
der Leser
Wenn du damit sagen willst: Wie Innen so Außen, dann gebe ich dir recht. In seinen Äußerungen kommt das innere eines Menschen zum Ausdruck.
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#23   derLeser   16:20:30 | Donnerstag, 16. April 2009
nein wolfgang
das äussere ist keineswegs unwichtig
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#22   wolfgang11 †   16:16:17 | Donnerstag, 16. April 2009
Das Äußere ist unwesentlich
auf das Innere kommt es an
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#21   pamino   16:15:34 | Donnerstag, 16. April 2009
P. Basilius Streithofen O.P.
Donnerstag, 16. April 2009 14:20, lateiniheini: Wenn dann schon richtig…
Eine sehr lebendige Schilderung in wenigen gut gewählten Worten. Er hat einen Gemütsnachfolger in P. Rodrigo Kahl O.P., der jahrelang das priesterliche Rückgrat der Kölner Indultmesse war und dabei blieb, bis man ihm sein Walberberg, dessen Bibliothekar er war, über dem Kopf wegverkaufte. Trotz immensen Drucks von Seiten der Oberen ist er immer dem alten dominikanischen Ritus und der Ordenstracht (ohne Rosenkranz) treu geblieben. Er wohnt jetzt in der Nähe von Wigratzbad, wo er schon seit Jahren Lehrveranstaltungen hält.
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#20   derLeser   16:09:28 | Donnerstag, 16. April 2009
Mehrzweckhallen für den Menschendienst
brauchen keinen Thron in dem Gott wohnt (hochaltar und tabernakel)
Ja ER ist wirklich anwesend dort !!
Deshalb sind diese alten Kirchengebeude des Geistes Christi dem Modernismus verhasst und sollen zwechentfremdet werden…
Die mehrzweckhallenkirchen diennen dazu den Besucher auch stimulativ wahrnehmen zu lassen dass er sich in einer profanen Gemeinschfts und Unterhaltungsfeier befindet um den Glauben an die präsenz Christie erst gar nicht aufkommen zu lassen und im keime zu ersticken.
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#19   wassers   16:00:23 | Donnerstag, 16. April 2009
Heute – Manifestationen des Unglaubens
Im historischen Vergleich erschließen sich heutige „Katholikentage“ als Manifestationen des etablierten Unglaubens. Wie hätte nur alljene Konzilschristen und Konzilschristinnen die Verfolgung durch die Kommunisten/Stalinisten im Ostblock überstanden, so wie die heute wiedererstarkende orthodoxe Kirche es getan hat durch Mission? Nein, „Mission“ ist ein Fremdwort, das Soziale und Diesseitige interessieren, denn das Jenseits ist nur leeres Geschwafel, so wie Bultmann es feststellte, das Grab wäre leer gewesen, weil man es so sehen wollte oder anders es fehlte die Brille, um richtig sehen zu können. Konziliare Brillen allerdings sind die Wahrheit verzerrend, weil sie ideologisiert sind, insofern hoffen Sie, liebe konziliare Brüder und Schwestern: Ach, Guten Morgen, wir haben uns heute hier versammelt, um gemeinsam unseren Glauben an den Menschen … Sie können fortsetzen, wie Sie mögen!
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#18   Reformeifer2008   15:57:26 | Donnerstag, 16. April 2009
@Katholisch AB
Das hat der lutherische Pastor auch so erklärt: „Das bedeutet für uns Evangelische, dass Christus unter uns ist in diesem Moment. Aber eins muss klar sein meinte er weiter. Brot bleibt Brot und Wein bleibt Wein.“
Auf die Frage, dass Katholiken aber das so interpretieren würden, sagte er lapidar: „Durch ihren Legendenglauben können sie nicht anders. Die evangelische Kirche wandelt nicht, da es nichts zu wandeln gibt.“
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#17   Unschuld   15:54:56 | Donnerstag, 16. April 2009
Auch hier gilt
Liebe Mitchristen,
es ist eine Oekumene zwischen Evangelikalen und konservativen Katholiken vorstellbar, wie zwischen linksgerichteten EKDlern und neoliberalen Katholiken, wobei ich letztere nicht als Christen betrachten würde.
Gruß
Unschuld
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#16   Katholisch AB   15:53:09 | Donnerstag, 16. April 2009
@Reformeifer2008
Für Sie mal zur Information, was die Lutheraner wirklich glauben und nicht das Geschwätz eines Calvinisten im lutherischen Gewandt:
Zum Abendmahl www.lutherisch-berlin.de/index.php?option=com_con…
Dementsprechend lautet auch der Artikel über das Abendmahl in der Confessio Augustana:
„Vom Abendmahl des Herrn wird gelehrt, dass der wahre Leib und das wahre Blut Christi wirklich unter der Gestalt von Brot und Wein im Abendmahl gegenwärtig sind und dort ausgeteilt und empfangen wer-den. Entgegenstehende Lehre wird deshalb verworfen.“ (Augsburger Bekenntnis, Artikel 10)
Die einzige Verwirrung ist doch die: Warum nennt sich so ein verwirrter Religionsdiener und Schwärmer, den Sie gehört haben, einen Lutheraner?
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#15   Domenico Tuttisanti   15:46:56 | Donnerstag, 16. April 2009
lateinheini
Es gibt manche Mütter, die ihre Kleinsten mitbringen. Manche stören auch gehörig durch Geschrei. Aber diese Störungen sind auf Wunsch des früheren Stadtpfarrers Kuglstatter hinzunehmen.
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#14   gunther maria michel   15:42:04 | Donnerstag, 16. April 2009
Christós anésti, alithós anésti!
Christus ist wahrhaft auferstanden!
Darum wollen wir uns herzlich freuen und darauf vertrauen, dass der Herr der Geschichte alles zum guten Ende bringt – trotz unserer Schwächen, Fehler und Sünden.
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#13   Gotthard   15:37:29 | Donnerstag, 16. April 2009
@r.ruhrgebietler
Hingegen zeigt das Bild vom „Katholikentag in Magdeburg 1929:
war das der letzte von Dir besuchte Katholikentag?
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#12   defendor   15:36:41 | Donnerstag, 16. April 2009
Sogenannte „oekumenische Kirchentage“…
…sind eine gelindere Art des Freizeitvergnügens einer Spassgesellschaft, der es in erster Linie immer und überall um „Unterhaltung“ geht.
Je mehr vernebelnde „Action“ umso „beliebter“.
Nach den sogenannten „oekumenischen Kirchentagen“ gehen die röm. kath. Besucher mit leeren Händen von dannen…mit leeren Händen, die freilich auch vorher schon kaum voller gewesen sein könnten, sieht man sich die absurden Darbietungen an manchen „Katholikentagen“ genauer an !
Die Verwässerung der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche hat Veranstaltungen gezeitigt, die im Trend des Zeitgeistes einen „Einheitsbrei“ zusammenbrauen wollen, deren Inhalt oft auch ungeniert „angereichert“ wird mit synkretischen Lügen !
Es ist niemandem gedient, seinen wahren Glauben – den röm. katholischen – auf dem „Altar der Oekumene“ weg zu tolerieren, nur um Halli-Galli Veranstaltungen eine „zeitgeistgemässe Legitimierung“ aufdrücken zu wollen.
Entweder ist ein Mensch röm. katholisch und damit ein Bekenner der reinen Lehre der heiligen Mutter Kircheoder aber er ist es nicht;
er ist es z.b. gerade dann nicht, wenn er meint, Glaubenswahrheiten der heiligen Mutter Kirche „oekumenisch-synkretisch“ krumm biegen zu müssen, um absurderweise demonstrieren zu wollen, was niemals demonstriert werden kann;
die angebliche „Einheit“ im Glauben mit den Protestanten.
Was daraus wird, wenn dies dennoch erzwungen werden soll, sehen wir am modernistischen Scherbenhaufen !
www.gloriapolo.net/
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#11   lateiniheini   15:30:21 | Donnerstag, 16. April 2009
@reformeifer
Würden Sie rausgeworfen werden !
Aus einer Kirche, aus der Familien mit Kindern rausgeworfen würden, würde ich freiwillig verlassen!
Zeigen Sie, dass es Ihnen um Provoktion geht und ihnen sogar die heiligsten Dinge nicht heilig sind.
Was ist Provoktion?Ist der Satz eine Frage?
Darum weiche Satan !
Meinen Sie damit meine Kinder?
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#10   Reformeifer2008   15:26:53 | Donnerstag, 16. April 2009
@lateiniheini
1. Würden Sie rausgeworfen werden !
2. Zeigen Sie, dass es Ihnen um Provoktion geht und ihnen sogar die heiligsten Dinge nicht heilig sind.
Darum weiche Satan !
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#9   lateiniheini   15:23:55 | Donnerstag, 16. April 2009
@Domenico
Danke für den Tipp!
1. Ich eknne St. Peter! Ich war bestimmt schon 30 Mal in München (und das als Rheinländer)!
2. Ich habe bereits zweimal einer solchen Messe beigewohnt! a-Wers mag, soll hingehen-kein Problem!
b-Vielleicht geh ich doch!So, wie ich meine beiden Jungs kenne, wäre das Ganze innerhalb von 5 Minuten eine Familienmesse… :-D
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#8   gunther maria michel   15:23:28 | Donnerstag, 16. April 2009
Eine zutreffende
und vernichtende Lagebeschreibung von einem unverdächtigen Beobachter und selber Beteiligten.
In der katholischen Kirche wiederholt sich, auf höherer Stufe, die Geschichte von Treue und Verrat des alttestamentlichen Gottesvolkes.
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#7   Domenico Tuttisanti   15:19:35 | Donnerstag, 16. April 2009
Hallo Protestant/lateinheini
Wenn Sie dann schon in München sind, könnten Sie ja dem Gottesdienst zum Himmelfahrtstag (13. Mai 2010) in St. Peter 9:00 Uhr beiwohnen! Dort erleben Sie mal eine lateinische Messe mit Chor und Orchester und allem Drum und Dran im Neuen Mess-Ordo, aber zelebriert mit gemeinsamer Ausrichtung auf Gott (wie auch bei den Alt-Lutheranern !). St. Peter („Alter Peter“ im Volksmund) liegt direkt am Marienplatz!
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#6   Reformeifer2008   15:16:28 | Donnerstag, 16. April 2009
@lateiniheini
Klar wollen die hin. Event, Fun und Rockn Roll…
Ich werde auch hingehen, da wir sehr kritische Foren veranstalten werden.
Die werden nicht ins offizielle Programm aufgenommen, doch seitens der römisch-katholischen Kirche werden sie extra veröffentlicht.
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#5   lateiniheini   14:36:28 | Donnerstag, 16. April 2009
Ich kann mir nicht helfen…
…aber ich freu mich heute schon auf den ökumenischen Kirchentag nächstes Jahr in München! Hab meinen beiden Ältesten (werden nächstes Jahr 6) versprochen, mit ihnen hinzufahren!Nachdem die vor zwei Jahren schon Köln erlebt hatten, wollten die am liebsten direkt los!
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#4   Inabikari   14:22:35 | Donnerstag, 16. April 2009
Pater Basilius Streithofen!
Die redaktionelle Unfähigkeit der Kreuz.net-Crew treibt einem die Tränen in die Augen! Der Pater, über den man berichtet, hieß nicht „Streithofer“, sondern Streithofen, was sogar ich als Nichtchrist weiß, da ich Pater Streithofen öfter im Fernsehen gesehen habe. Die +.net-typische Schlamperei läßt einen fragen, was sonst noch alles hier verhudelt wird.
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#3   Reformeifer2008   14:22:08 | Donnerstag, 16. April 2009
Verwirrung
Aus ökumenischen Geist bin ich vor einigen Tagen in eine lutherische Versammlung gegangen um mitzudiskutieren beim Thema „Ökumene und gemeinsames Abendmahl!“
Der ideologische protestantische Pastor war nicht bereit von der Confessiones Augustanas (1555) abzurücken.
Die katholische Kirche müsse evangelisch werden!
Angesprochen auf die Heilige Messe als Opfer, auf die Wandlung, den Tabernakel und die Eucharistische Anbetung, meinte der Lutheraner: „Das wäre heute nur noch Volksglauben, der sich durch Legenden am Leben lebt. Seine katholischen Amtsbrüder würden es schon lange nicht mehr glauben und die Kommunion in Schnapsgläser wäre aus Zeichen der Ökumene schon in vielen Pfarreien der Normalfall.“
Darauf angesprochen, dass dann jedes Schnapsglas mit Wasser nachgespült werden würde, meinte er: „Brot bleibt Brot und Wein bleibt Wein. Die Lehre von der Wandlung wäre nicht mehr katholisch!“
Messen für arme Seelen und im Anliegen wäre nur ein Volksglauben. Die katholische Kirche hätte bei der Unzerzeichnung der Rechtfertigungslehre doch genau gesagt, dass der Mensch nichts dazu tun könne.
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#2   lateiniheini   14:20:20 | Donnerstag, 16. April 2009
Wenn dann schon richtig…
Typisch kreuz.net – Streithofer :-D :-D :-D
Der gute Mann hieß Streithofen
Sicherlich ein Mann mit Ecken und Kanten, immer ein lockeres Wort auf den Lippen, zwar etwas „vorgebirgig derb“(kam er doch aus dem Kloster Walberberg), aber eigentlich ein netter, unkomplizierter Kerl!
Würden ihn hier einige Tradis gekannt haben, würden sie ihn wohl der Kumpanei mit den Gläubigen bezichtigen. Klar, er hatte seine Meinung, war auch sehr „streit“bar, aber gleichzeitig auch sehr tolerant! Und trinkfest… :-] :)3 !
Als ich ihn das erste Mal gesehen und kennegelernt habe, meinte er:„Juut Jung!Watt bin ich froh, datt du evangelisch bist! Da kammer endlich enns vernünftisch diskutiere! Bei uns sinn die nämlich manchmal richtisch beklopp!“ Nach dem 20sten Kölsch bin ich dann irgendwie nach Hause ge“gangen“! O:O ^-^
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#1   r.ruhrgebietler   14:08:48 | Donnerstag, 16. April 2009
Das Bild „Ökumenischer Gottesdienst beim Katholikentag in Osnabrück, Mai 2008“
zeigt genau das, weswegen ich, als rechtgläubiger Katholik nicht mehr in diese Tingeltangelveranstaltung der Kirchensteuer-V-II-Kirche gehe.
Hingegen zeigt das Bild vom „Katholikentag in Magdeburg 1929: Der päpstliche Nuntius und spätere Papst Pius XII, Eugenio Kardinal Pacelli mit dem Allerheiligensten.“ die eigentliche Ausrichtung – Auf Jesus Christus! IHM zu Ehren!
Welch’ ein Unterschied in der Ehrfurcht DEM gegenüber, dem alle Ehre gebührt zum V-II-Event.
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