Piusbruderschaft
Wir teilen die Kritik der Piusbruderschaft an Lumen Gentium
Es gibt Anliegen der Priesterbruderschaft Pius X., die wir auch als lutherische Christen ein Stück weit nachvollziehen und ihnen zustimmen können. Von Dr. Gottfried Martens, Pfarrer der lutherischen Sankt Marien-Gemeinde in Berlin-Zehlendorf.
Niedere Weihen bei der Piusbruderschaft in Ecône.
Niedere Weihen bei der Piusbruderschaft in Ecône.
© dici.org
(kreuz.net) Es gibt Anliegen der Priesterbruderschaft Pius X., die wir auch als lutherische Christen ein Stück weit nachvollziehen und ihnen zustimmen können.

Dazu zählt die Sorge, daß mit der Liturgiereform in der römisch-katholischen Kirche teilweise in den Gemeinden „das Kind mit dem Bade ausgeschüttet“ und das Mysterium des Gottesdienstes und des Sakraments banalisiert wurde.

Wie sehr äußerliche Veränderungen wie etwa die Einführung der Handkommunion auch die Frömmigkeit der Gläubigen, ja letztlich sogar die Verkündigung der Kirche prägen können, können wir in der römisch-katholischen Kirche an vielen Stellen mit Bedauern beobachten.

So sehr wir als lutherische Christen das Anliegen Martin Luthers, Gottesdienste in der Landessprache zu halten, teilen, können wir zugleich auch erahnen, was für einen Verlust es für die römisch-katholische Kirche bedeutet hat, daß das weltumspannende Band der einheitlichen Gottesdienstsprache Latein so rigoros zerschnitten wurde, als die bis Mitte der 60er Jahre praktizierte lateinische Messe de facto für den Gebrauch in den Gemeinden weitgehend verboten wurde.

Schließlich teilen wir auch die Kritik der Priesterbruderschaft an den Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils zu den nichtchristlichen Religionen, wenn es etwa in der Dogmatischen Konstitution ‘Lumen Gentium’ heißt:

„Wer das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld nicht kennt, Gott aber aus ehrlichem Herzen sucht, seinen im Anruf des Gewissens erkannten Willen unter dem Einfluß der Gnade in der Tat zu erfüllen trachtet, kann das ewige Heil erlangen.“

Daß dem Menschen ohne Glauben an Christus hier solche Fähigkeiten zugeschrieben werden, durch sein Tun das Heil zu erlangen, gehört gewiß zu den problematischsten Formulierungen des Konzils.

Die Piusbruderschaft bleibt aus lutherischer Sicht problematisch

Trotz der Übereinstimmung in einigen Anliegen bleibt die Priesterbruderschaft aus lutherischer Sicht dennoch eine problematische Vereinigung:

Sie lehnt natürlich vehement jegliche Annäherungen an lutherische Theologie und Kirche ab und wendet sich auch gegen viele gute und sinnvolle Entscheidungen des Zweiten Vatikanischen Konzils – bis hin zu einer offenen Kritik an der Anerkennung der Menschenrechte durch das Konzil.

Neben manch vernünftigen Vertretern bietet die Bewegung, wie dies bei Protestbewegungen oft der Fall ist, auch Raum für Vertreter höchst problematischen Gedankenguts; so sind antijüdische Tendenzen in der Bruderschaft leider immer wieder erkennbar, auch wenn man sie nicht generell allen Vertretern der Bruderschaft unterstellen darf.

Papst Benedikt XVI. hat es sich bei seinem Amtsantritt zur Aufgabe gemacht, die Einheit der Kirche zu fördern und Spaltungen zu heilen.

Bekanntlich hat er bereits kurz nach dem Beginn seines Pontifikats den Papstkritiker Hw. Hans Küng nach Rom eingeladen, um damit ein Zeichen der Versöhnung zu setzen.

Auch der Papst hat die Entwicklungen kritisiert

Umgekehrt hatte er es bereits als Kardinal wiederholt kritisiert, mit welcher Schärfe man sich nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil von der alten lateinischen Messe distanziert und ihre Feier faktisch verboten hatte.

Man könne schlecht etwas als falsch verbieten, was jahrhundertelang die zentrale Lebensäußerung der Kirche gewesen war.

Von daher setzte Papst Benedikt XVI. ein Zeichen, indem er die Hürden für die Praktizierung der alten lateinischen Messe soweit senkte, daß sie in Gemeinden, in denen dies gewünscht wird, wieder – wenn auch nicht als einzige Form – gefeiert werden kann.

In der Folgezeit kam es zu einer Annäherung zwischen der Priesterbruderschaft und dem Vatikan, die schließlich in einem Brief des Oberen der Priesterschaft, Bischof Bernard Fellay, eines der vier von Lefebvre geweihten Bischöfe, vom 15. Dezember 2008 gipfelte, in dem dieser im Auftrag der Bischöfe den Vatikan um die Aufhebung der Exkommunikation bat, die sie so sehr schmerze.

Bei der Exkommunikation geht es um Umkehr

Da die Exkommunikation ja stets das Ziel hat, die Betroffenen zur Besinnung und zur Umkehr zu rufen, meinte der Papst, in diesem Schreiben den Ausdruck von Besinnung und Umkehr erkennen zu können, und veranlaßte daraufhin, daß dieser Bitte der Bischöfe um Aufhebung der Exkommunikation entsprochen wurde.

Dabei muß jedoch nun zweierlei betont werden: Erstens waren dem Papst zum Zeitpunkt seiner Entscheidung die Äußerungen von Bischof Williamson zum Holocaust nicht bekannt, und zweitens wurde vom Papst lediglich die Exkommunikation der Bischöfe aufgehoben, nicht jedoch ihre Suspendierung von allen ihren Ämtern.

Auch weiterhin darf Bischof Williamson in der römisch-katholischen Kirche weder predigen noch eine Messe halten.

In doppelter Hinsicht falsch

Ihm ist lediglich wieder erlaubt, in der römisch-katholischen Kirche die Sündenvergebung zu empfangen. Die Behauptung der „Rehabilitierung eines Holocaustleugners“ ist von daher gleich in doppelter Hinsicht falsch:

Erstens bezog sich die Entscheidung des Papstes nachweislich nicht auf die ihm gar nicht bekannte Haltung von Mons. Williamson zum Holocaust, und zum anderen ist Mons. Williamson – ganz unabhängig von seinen schlimmen Äußerungen – auch überhaupt nicht „rehabilitiert“, sondern darf sein Amt weiterhin nicht ausüben.

Nur zum Vergleich: Hw. Hans Küng wurde zwar im Jahr 1980 die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen, sodaß er nicht mehr im Namen und Auftrag der römisch-katholischen Kirche an der Universität lehren durfte.

Aber selbstverständlich durfte und darf er weiterhin sein Priesteramt in der Kirche ausüben, und selbstverständlich wurde er auch nie exkommuniziert.

Der Text erschien ursprünglich im Gemeindebrief der lutherischen St. Marien-Gemeinde Berlin-Zehlendorf der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands.

Nächstes Mal: Man will den Papst demontiere
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Taugt das Thema „Holocaustleugnung“ als Aufreger? 2. Hat Papst Benedikt XVI. einen Holocaust-Leugner rehabilitiert?
3. Wir teilen die Kritik der Piusbruderschaft an Lumen Gentium
4. Man will den Papst demontieren
      
59 Lesermeinungen
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#60   catholic   22:14:01 | Mittwoch, 22. April 2009
Herr Landorganist, wir haben hier eine große romantische Orgel.
Es gibt nur noch wenige.
Haben Sie vielleicht Interesse?
Wir sind in unserem Münster St.Zeno interessiert, Könner kennenzulernen.
Und seien Sie nicht so hart mit einer Dame.
Hochachtungsvoll z.
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#59   r.ruhrgebietler   21:56:32 | Mittwoch, 22. April 2009
@noch’ne landtröte
sie stammtischphilosoph! Das haben sie schon damit bewiesen, daß clarissa colonina nicht zwingend auf die Stadt Köln hinweisen muss. Oder? Also plappern Sie nicht um des plappern willen!
Wenn also ihr gedudel am Windwerk genauso erbärmlich ist wie ihr stumpfes getexte, dann ist es besser den Ausführung vonnet Klärchen zu harren. Übrigens: mich beeindruck das was der Nick Clarissa Colonia schreibt deutlich eher als ihr geistiger Flux.
Am besten setzen sie sich wieder an ihre Bontempi statt hier zu posten.
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#58   noch ein Landorganist   14:14:35 | Mittwoch, 22. April 2009
es bestätigt sich alles erst recht bei so durchschaubaren Gestalten wie der kölschen Klara
Sie geben zu, keine Ahnung zu haben, wie die Maßstäbe sind, wissen aber, dass sie nicht für mich gelten?
Wenn man den die Regeln nicht kennt, woher will man wissen, ob Sie korrekt angewandt wurden?
Sie sind wirklich nur dämlich plappernd um des Plapperns willen.
Es gibt Leute, die hören sich gerne reden und andere, denen wie Ihnen offenbar niemand zuhört, die müssen dann eben schreiben um zu lesen wie und was sie geschrieben haben.
Und wenn für Sie Organisten nur Orgler sind, analog vielleicht Autoren nur Schreiberlinge, Maler nur Schmierer usw. zeigen Sie nur ihre Kulturlosigkeit und Kunstbanausentum.
Und wenn dann noch ein „werter“ dabei steht, haben Sie gleich nach den ersten beiden Worten eine Lüge fabriziert. Sind Sie stolz darauf?
Verlieren Sie sich weiterhin im copy&paste irgendwelcher antiker, mittelalterlicher, neuzeitlicher oder moderner Codizes. Die Frage ist, wen Sie damit beeindrucken wollen?
Täten Sie es nämlich, wären Sie einerseits imstande einzustecken wie Sie austeilen
Was habe ich bisher nicht „eingesteckt“ wie ich „austeilte“?
Ich sag’s ja: Clarissa Colonia steht für Plappern um des Plapperns willen o^/
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#57   JungeFREIHEIT-Leser   13:28:44 | Mittwoch, 22. April 2009
@stimme der vernunft:
Adolf Hitler wollte ja auch aus der lutherischen Kirche eine Staatskirche machen, da ihm die Auffassungen Luthers gefielen und der Antisemitismus der Reformatoren ein grosses Vorbild war für ihn.
Gerade in den Gebieten protestantischer Prägung wurde Hitler überdurchschnittlich gewählt, während in katholischen Gebieten weiterhin das ZENTRUM oder in Bayern die Katholische Volkspartei gewählt wurde.
Heute wollen die Lutherköpfe davon nichts mehr hören!!!
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#56   stimme der vernunft †   13:26:21 | Mittwoch, 22. April 2009
Wow, die wüstgläubigen Ketzer
und Anhänger des Erzhäretikers Martin Luther sind Brüder im Geiste der Piusbrüder. Sehr aufschlussreich!
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#55   catholic   12:55:21 | Mittwoch, 22. April 2009
Sehr geehrter Herr Landorgler, Ihre charmanten Äußerungen nehmen wir zur Kenntnis.
Von Ihnen können wir viel lernen, nämlich nicht so zu werden wie Sie.
Wir wünschen Ihnen eine gute Gesundheit, Toleranz und eine anständige Sprechweise.
Wir verstehen Sie. :(3
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#54   clarissa colonia   12:11:30 | Mittwoch, 22. April 2009
Nun, werte Landorgler,
Sie fragten:
„Woher wissen Sie, dass ich meine eigenen Maßstäbe nicht bei mir anlege? Woher wollen Sie meine Maßstäbe kennen, dies wurden durch mich hier nie thematisiert.“
Und recht haben Sie, denn ausdrückliche Auskunft darüber haben Sie bislang nicht erteilt. Aber, daß Sie ihre Maßstäbe, welcherart die auch immer sein mögen, keineswegs bei sich selbst anzulegenbereit sind, ist offenkundig.
Täten Sie es nämlich, wären Sie einerseits imstande einzustecken wie Sie austeilen und andererseits zurückhaltender in Ihrem Urteil über Menschen, die Sie mit größter Wahscheinlichkeit nicht persönlich kennen!
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#53   noch ein Landorganist   11:24:14 | Mittwoch, 22. April 2009
plump plappernde clarissa colonia vom Juli 2008
sie sind wieder voreilig, überheblich und nicht des korrekten Lesens mächtig.
Woher wissen Sie, dass ich meine eigenen Maßstäbe nicht bei mir anlege? Woher wollen Sie meine Maßstäbe kennen, dies wurden durch mich hier nie thematiesiert.
Aber Schalom, gutpfad, tolerant, zölibat und noch mehr hinter denen der Lügner, Betrüger, Beleidiger David Ho Zehnter stehen, wollen Maßstäbe aufstellen und tun dies hier immer wieder kund, um im nächsten Kommentar selbst keinen einzigen davon einzuhalten.
Da ist das eklige Verhalten des selbsternannten „Laienpriesters“ :-!
Und Sie Namensentstellerin sind nicht besser
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#52   gutpfad   10:31:58 | Mittwoch, 22. April 2009
Den Blick erweitern und von Indern lernen
:(3
„Wie sich Sonne und Mond nicht in trüben Gewässern widerspiegeln können,
so kann sich der Allmächtige
nicht einem Herzen widerspiegeln,
das nur von der Idee des „Ich und Mein“ getrübt ist“
* Sri Ramakrishna
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#51   Alois Bischof   10:16:27 | Mittwoch, 22. April 2009
Baptisma flaminis
soll das natürlich heissen.
Jedenfalls ist Begierdetaufe und die implizite Zugehörigkeit zur Kirche der unschuldig irrenden bzw. abgetrennten bzw. uninformierten menschlichen Mitbrüder kein Problem der Theologie vor und nach dem II. Vatikanum gewesen.
Zwar gab es 1949 Auseinandersetzungen im Erzbistum Boston (USA) um den bekannten Priester Leonard Feeney S.J., der Jesuit war und die Begierdetaufe leugnete und nur die Wassertaufe akzeptierte, aber diese Polemik ist kein Kernteil des ‘traditionalistischen’ römisch-katholischen Widerstandes gegen den Neomodernismus auf dem II. Vatikanum gewesen. Nur winzige Bruchteile von bestimmten Gruppen in den USA sind oft laute Verteidiger der rigorosen und falschen Thesen des P. Feeney SJ.
Der Kampf der ‘Traditionalisten’ (‘Neo-Integralisten’ so die Neo-Modernisten) gilt dem Dogmenevolutionismus und vor allem der falschen und antikatholischen neuen ökumenistischen Ekklesiologie der ‘Teilgemeinschaft’ und der ‘Schwesterkirchenthese’ zu den abgespaltenen Ostkirchen hin. Natürlich neben der liturgischen Zerstörung des Hl. Meßopfers nach römischem Ritus – den ‘Novus Ordo Missae’ kann kein Akademiker als ‘ordentliche Form’ irgendeinen römischen Ritus akzeptieren, er ist ja gar nicht römisch!
Ich bin froh, daß Sie dem Dogmenevolutionismus nicht anhängen und daß ein altlutherischer Pastor wie Dr. Gottfried Martens soviel Verständnis und Menschlichkeit verbreitet – auch wenn er sich irren mag in vielen Einzelkeiten. Das freut mich.
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#50   clarissa colonia   08:45:51 | Mittwoch, 22. April 2009
Werter Alois,
ist fraglos akzeptiert; nie käme ich dazu, dem Dogmenevolutionismus das Wort zu reden.
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#49   Alois Bischof   08:17:39 | Mittwoch, 22. April 2009
Liebe Klarissin
Ich entschuldige mich bei Ihnen. Bitte schön. Das war nicht nötig.
Ich dachte nur, Sie wollten eine ‘Evolution des Dogmas’ behaupten. Jedenfalls ist Ihre baptismus flaminis sehr definiert. Die Begierdetaufe muß aber – so das Magisterium – nicht unbedingt ausdrücklich sein. Nur, würden jene, die die katholische Kirche, sich wohl für die Taufe entscheiden, würden Sie volle Kenntnis über die hl. Kirche gewonnen haben – z.B. durch Kolonisatoren und westliche Mächte.
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#48   JungeFREIHEIT-Leser   08:11:44 | Mittwoch, 22. April 2009
Genau. CICERO hat richtig analysiert!
„All diese Beschlüsse haben, auch wenn sie damals ohne den Anspruch dogmatischer Verbindlichkeit beschlossen wurden, in der öffentlichen Wahrnehmung wichtige Dogmen der Kirche so uminterpretiert, dass sie beim katholischen wie beim nichtkatholischen Publikum ins Wanken geraten sind. Es galt der unausgesprochene Konsens, dass jeder nach seiner Fasson selig werden könne und alle Religionen irgendwo die Wahrheit verkündeten. Die Überraschung war deshalb groß, als Kardinal Joseph Ratzinger im Jahr 2000 in dem Dokument „Dominus Jesus“ betonte, dass die katholische Kirche trotz alledem noch immer an ihrer einzigartigen Wahrheits- und Heilsgewissheit festhält. Seither steht ein faktischer Relativismus, der sich aus der ungenauen Rezeption der Konzilsdokumente entwickelt hat, einem doktrinären Absolutismus gegenüber, der sowohl von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. als auch von den Traditionalisten vertreten wird.
Die Freunde des Konzils sind diesem Konflikt bislang aus dem Weg gegangen. Sie verkünden die Lehren des Zweiten Vaticanums als etwas unbedingt zu glaubendes, das ähnlich wie ein spätantikes Credo oder eine reformatorische Bekenntnisschrift von allen Katholiken „bekannt“ werden muss. Damit haben sich die Beschlüsse, die einst vom Konzil als Denkanstöße für einen langen kirchlichen Diskussionsprozess vorgelegt worden waren, ihrerseits funktional in quasi-dogmatische Formeln verwandelt.“
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#47   r.ruhrgebietler   07:15:15 | Mittwoch, 22. April 2009
@clarissa colonia – kath. Kirche?
Kath. Kirche!
Offen bleibt bei jedem Disput, was die unam sanctam catholicam denn auszeichnet.
Es ist sicher nicht die z :-! llitsch Bewegung in die Hölle, deren Urheber Totengräber á la l :-# und sein Freimaurerfreund :-@ llgermissen sind – diese nur stellvertretend für (fast?) alle Mitglieder der zionistischen Bewegung „Deutsche Bischofkonferenz“ 2009, deren Gegenstand heute nicht mehr der ist wie in den Gründungstagen!
Ich bleibe bei meiner Empfehlung sofort sich von jeder Zahlung der Kirchensteuer befreien zu lassen!
In der Nachfolge Jesu Christi stehend ist es für mich unverantwortlich die damit unterstützten Organisationen zu finanzieren!
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#46   Claus Klain   03:30:57 | Mittwoch, 22. April 2009
Die bisherigen Auseinandersetzungen um das II. Vatikanische Konzil waren nur die Spitze des Eisberg…
Wir teilen die Kritik der Piusbruderschaft an Lumen Gentium…
Hierzu der Artikel: „Der Streit um das Konzil hat gerade erst begonnen“ von Ludwig Ring-Eifel, in Cicero – Magazin für politische Kultur:
>www.cicero.de/97.php?item=3623<
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#45   Elijahu †   01:19:47 | Mittwoch, 22. April 2009
Na Leblhuber
Warum haben sie denn ihren Accountnamen geändert? Meinen sie allen Ernstes man würde das hier nicht sofort merken?
Ihr widerlicher antisemitischer Philosemitismus, ihre absolut geistlose Sprachlosigkeit und ihre primitive modernistische Kirchenhetze verraten sie hier jedesmal, Leblhuber, sie bierseliger Spießbürger aus Linz.
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#44   Caldonazzi †   01:03:18 | Mittwoch, 22. April 2009
@clarissa colonia:
Ich lese Ihre Zitierung aus „Quanto afficiamur“??? zum ersten Mal.
Da scheint mir eine Ähnlichkeit mit den noachidischen Geboten des Judentums zu bestehen. Im Judentum ist jeder vor Gott gerechtfertigt und hat Anteil an der kommenden Welt, der auch als Nichtjude die 7 noachidischen Gebote hält.
Die kath. Kirche hebt das aber lt. Ihrer Erkenntnisse wieder auf, als sie sich dogmatisch nur auf jene bezieht, die die Heilsbotschaft nicht kennen können.
Die Kirche sorgt sich zuallererst auch hier um ihr Monopol!
Es kommt also letzten Endes nicht darauf an, sich vor Gott um ein untadeliges Leben zu bemühen, sondern einzig und allein darauf, der kath. Kirche anzugehören.
Dieses Gottesverständnis ist heute nicht mehr vermittelbar. Ein gerechter Gott wird nach solchen menschlichen Normen möglicherweise nicht urteilen. Er lässt sich sicher nicht in ein Gedankenkorsett zwingen, das römisch katholischen Machtansprüchen dient.
Diese Machtansprüche sind vordergründig nicht mehr an die weltliche Herrschaft geknüpft. Das ist Vergangenheit. Aber offensichtlich lauern sie noch im Hintergrund.
Der Verzicht auf Macht scheint also nur sublimiert. Nur die kath. Kirche rettet?
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#43   clarissa colonia   00:50:15 | Mittwoch, 22. April 2009
Eigene Maßstäbe bei sich anlegen?
Eben, mein Bester, schrieben Sie:
„Lügner, Betrüger, Beleidiger und Spötter David Ho Zehnter spielt unter einem seiner Namen (hier „zölibat“) mal wieder den falschen Moralapostel. Na wenn er trotzdem noch gut schlafen kann, das christliche Gewissen ist bei ihm eh schon abgetötet.
Tja, wenn doch jeder seine Maßstäbe zuerst bei sich anlegen würde… würde einiges anders aussehen.“
Freitag, 11. Juli 2008 10:04 schrieben Sie:
„Als Jugendlicher muss ich sagen dass so verbohrte Arschlöcher wie sie eher zu einer „jetzt erst recht-Haltung“ führen … Schweig, Bub!“
Sie wollen sich anheischig machen, anderen zu empfehlen, diese sollten ihre Maßstäbe erst einmal an sich selbst anlegen lassen? Mein Bester, mit solchen Ratschlägen sollten Sie solange nicht hausieren gehen, wie sie sie nicht auch nachhaltig und erkennbar gegen sich gelten lassen wollen!
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#42   noch ein Landorganist   00:26:09 | Mittwoch, 22. April 2009
Da kommt man am Abend nochmal vorbei und was sieht man:
Leute, die nicht Ihrer Meinung sind, zu beschimpfen?
„Lügenklarissin“ ? Was soll das?
Lügner, Betrüger, Beleidiger und Spötter David Ho Zehnter spielt unter einem seiner Namen (hier „zölibat“) mal wieder den falschen Moralapostel. Na wenn er trotzdem noch gut schlafen kann, das christliche Gewissen ist bei ihm eh schon abgetötet.
Tja, wenn doch jeder seine Maßstäbe zuerst bei sich anlegen würde… würde einiges anders aussehen.
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#41   Mannheimer †   00:26:08 | Mittwoch, 22. April 2009
Möchtegern-Kathole
Also ganz ehrlich, das kann doch niemand ernsthaft glauben?!
Dass jemand erettet wird, der Gutes tut, ja, das glaub ich auch.
Aber im Grunde kann es nur darum gehen, nicht um den Glauben. Ich bin jetzt nicht so wahnsinnig vertraut mit den allen Religionen, die es so gab und gibt, aber dass jmd an das Leben nach dem Tod glauben muss, um gerettet werden zu können – also bitte. Jeder glaubt das, was seine Umwelt glaubt, also prinzipiell jedenfalls. Abweichungen sind jedenfalls äußerst selten. Wenn also die Väter nicht an ein Leben nach dem Tode glauben, dann werden die Kinder das auch nicht glauben. Sie können also nichts dafür. Oder die Kinder von Atheisten – die glauben weder an einen Gott noch an das Leben nach dem Tod, können aber durchaus gute Menschen sein, die eben Gutes tun. Im Grunde genommen steht „gutes Tun“ eines Atheisten sogar moralisch höher als selbiges eines Christen, denn letzterer tut es vielleicht nur, um nicht bestraft zu werden, während der Atheist es aus Überzeugung tut, dass es sinnvoll sei und nicht aus Angst vor Strafe.
Und auch „Gutes tun“ kann im Grunde nur subjektiv gefordert sein. Wenn z.B. jemand glaubt, dass es gut ist, Menschen zu opfern, dann tut er subjektiv Gutes – von unserem Standpunkt aus gesehen ist das böse aber er kann das nicht erkennen – also z.B. die Inka, die viele Menschen opferten, oder manche Antiken Völker, die Behinderte Kinder töteten.
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#40   clarissa colonia   00:10:03 | Mittwoch, 22. April 2009
Spannend nur, daß es in Quanto conficiamur weiter heißt:
„Es sei jedoch ferne, daß die Söhne der katholischen Kirche auch nur in irgendeiner Weise denen feindlich gesinnt seien, die uns nicht mit dem gleichen Band des Glaubens und der Nächstenliebe verbunden sind, sich aber mühen, den Armen, den Kranken oder allen mit anderer Mühsal Beladenen in christlicher Nächstenliebe zu dienen.
Vielmehr sollen sie [scil. die Söhne der Kirche] zuerst danach streben, diese aus der Finsternis ihrer Irrtümer herauszuführen, um sie zur katholischen Wahrheit und der höchst liebenswerten Mutter Kirche zurückzuführen, die ihnen ihre mütterlichen Hände liebend entgegenstreckt, und niemals aufgehört hat, jene in ihren Schoß zurückzurufen, damit sie im Glauben, der Hoffnung und der Liebe gefestigt und begründet in allem Werke gute Früchte bringen und das ewige Heil erlangen.“
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#39   Sefirot   23:54:15 | Dienstag, 21. April 2009
Alois Bischof
…nicht wahr, alles was über Ihren Verstand hinaus geht, müssen Sie immer als Lüge beschimpfen… Sie gehören wogl auch zur Kategorie der geifernden katholischen Kleingeister…? :-)
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#38   catholic   23:50:07 | Dienstag, 21. April 2009
Herr Alois Bischof, gehört es zu Ihrem „katholischen“ Gesprächsstil,
Leute, die nicht Ihrer Meinung sind, zu beschimpfen?
„Lügenklarissin“ ? Was soll das?
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#37   Jörg Guttenberger, Köln   23:42:19 | Dienstag, 21. April 2009
Clarissa: Geist- oder (umgangssprachlich: Beggierdetaufe
haben wir im Religionsunterricht des heutigen Nicolaus-Cusanus-Gynasium im r.-k. Religionsunterricht gelernt. Hat das kirchliche Lehramt seine Auffassung hier geändert?
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#36   clarissa colonia   23:31:04 | Dienstag, 21. April 2009
In Quanto afficiamur heißt es:
„Uns wie euch ist bekannt, daß jene, die an unüberwindlicher Unwissenheit über unsere allerheiligste Religion leiden, aber sorgfältig die Gebote des von Gott gegebenen natürlichen Gesetzes halten, bereit sind, Gott zu gehorchen und ein ehrenhaftes und rechtes Leben führen, durch die Macht des göttlichen Lichtes und der Gnade das ewige Leben erlangen können. Denn Gott, der den Verstand, den Geist die Gedanken und Taten aller Menschen klar erblickt, erforscht und kennt wird es wegen seiner höchsten Güte und Milde keineswegs zulassen, daß jemand ewiger Bestrafung unterzogen wird, der keiner willentlichen Verfehlung schuldig ist.
Jedoch ist das katholische Dogma ebenso wohlbekannt, daß nämlich niemand außerhalb der katholischen Kirche gerettet werden kann, und daß jene, die sich dieser kirchlichen Autorität und ihren Definitionen widersetzen und hartnäckig der Einheit dieser Kirche und dem Nachfolger Petri, dem Römischen Pontifex, dem vom Erlöser die Sorge für seinen Weinberg anvertraut worden ist, fernbleiben, das Heil nicht erlangen können.“
Von Begierdetaufe (baptismus flaminis), bester Alois, die dieselben Rechts- und Heilsfolgen wie die Wassertaufe hätte, lese ich da beim besten Willen nichts; aber wahrscheinlich sind Sie in der Eisegese versierter als ich.
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#35   möchtegern-kathole   22:51:21 | Dienstag, 21. April 2009
@Mannheimer
Warum? Ich sitze grade vor einer anderen größeren Arbeit und will’s mir ersparen, da jetzt zu Quellen oder sowas zu suchen. Deshalb halt aus dem Gedächtnis zitiert, was alles sein muss. so schlimm?
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#34   Alois Bischof   22:50:46 | Dienstag, 21. April 2009
Lügenklarissin
Die Begierdetaufe ist, so Pius IX., nicht nur für ausdrücklich die Taufe verlangende Katechumenen bzw. Sterbenden eine Möglichkeit, sondern auch für implizite nicht-ausdrückliche Personen. So lehrt es Pius IX., aber auch der Katechismus des hl. Pius X. Ihre Zitate stimmen aber nicht einmal mit der Aussage des II. Vatikanums überein, wo nur von einem ‘possuerunt’ die Rede ist, also von einer Möglichkeit, nicht von einer Gewissheit der Begierdetaufe für jeden der nach dem „Sinn des Lebens“ ein wenig sucht. Das reicht nicht aus. Das wird hineininterpretiert.
Die hl. Kirche vigiert rechtgläubig zwischen Origenismus und totalitärem Heilsuniversalismus und einem falschen Rigidismus und Exklusivismus. Beide stehen im Gegensatz zur Barmherzigkeit bzw. zur Gerechtigkeit Gottes.
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#33   Mannheimer †   22:49:03 | Dienstag, 21. April 2009
möchtegern-kathole:
Die Begierdetaufe liegt dann vor – so hab ich’s mal vor langer Zeit gelernt – wenn jemand an ein höheres Wesen glaubt, das „Gute“ als solches erkennt (Dekalog), und auch tut.
Sorry, aber das ist nur LOL
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#32   möchtegern-kathole   22:45:53 | Dienstag, 21. April 2009
@clarissa colonia
Die Begierdetaufe jener, die „die lebten und starben (egal wann), ohne jemals vom Erlöser gehört zu haben oder auch nur die Chance zu haben, an Kirche oder Taufe zu denken“ ist eine „tatsächliche Taufe“.
Die Begierdetaufe liegt dann vor – so hab ich’s mal vor langer Zeit gelernt – wenn jemand an ein höheres Wesen glaubt, das „Gute“ als solches erkennt (Dekalog), und auch tut. Kann sein dass noch der Glaube an ein Weiterleben im Jenseits da sein muss.
Diese Dinge haben Sie in praktisch jeder Vorstellung heidnischer Völker, und mit diesen Erkenntnissen kann jeder die Begierdetaufe erlangen – in die Kirche Christi eintreten.
Außerhalb dieser ist trotzdem kein Heil: wenn ein Indianer vor 3000 Jahren das Gute als solches erkannte, aber nicht tat, sondern das Böse, dann wird er so verdammt worden sein, wie jeder Christ, der ebenfalls das Gute flieht und das Böse sucht.
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#31   Alois Bischof   22:45:05 | Dienstag, 21. April 2009
Lügenklarissin
Wie die Protestanten mit der Bibel tun, tun Sie es mit dem Magisterium.
Quanto conficiamur moerore (1863) sagt gerade auch, daß es zwar kein Heil außerhalb der Kirche gibt, aber doch durch Gottes Gnade eine Heilswirkung der Begierdetaufe geben kann. Allerdings darf bzw. kann nicht die Begierdetaufe für alle Nichtkatholiken oder die große Mehrheit jener angenommen werden. Denn genauso wie die Begierdetaufe gelehrt wird, wird auch gelehrt, daß man nicht glauben darf, daß alle Nichtkatholiken das Heil erreichen werden bzw. daß die Mehrheit der außerhalb der hl. Kirche lebenden das ewige Heil erwartet bzw. daß man auch ohne die Kirche auskommen könnte.
Die Begierdetaufe widerlegt das Dogma nicht.
Auch wenn Sie als Pseudo-Klarissin mit neomodernistischer Theologie und Subversivität Leichtgläubige und Verunsicherte auf kreuz.net überrollen wollen mit Ihrer panzerartigen Strategie der lateinischen Wörtchen. Mich beeindrückt das aber nicht.
Die Wassertaufe ist aber notwendig, da die Begierdetaufe nicht für jeden angenommen werden darf. Und jedenfalls setzt das Konzil von Trient ein votum voraus, welches bei unmündigen Kindern nicht gegeben ist.
Genauso ist es aber katholisches Dogma, daß jene die verloren gehen, durch eigene Schuld ins Verderben gehen. Nicht durch Mangel der Gnade Gottes. Also bekommt jeder, auch in einem isolierten Indianerstamm oder bei den Papuas des Inlands Neuguineas, ausreichend Gnade zum ewigen Heil.
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#30   clarissa colonia   22:35:21 | Dienstag, 21. April 2009
Und was, werter Begierdekatholik,
machen Sie dann einerseits mit den Abermillionen Menschen (nicht nur ein paar Angehörigen des ersten Bundes), die lebten und starben (egal wann), ohne jemals vom Erlöser gehört zu haben oder auch nur die Chance zu haben, an Kirche oder Taufe zu denken und andererseits Cyprians „extra ecclesiam salus non est“?
Ist dann die tatsächliche Taufe – unter gewissen Umständen – also doch nicht ausschließlich heilswirksam?
Und, was ist denn dann mit der Erbsünde, weitergegeben durch die Zeugung aus dem Geschlechte Adams? Die wird ja nur durch das Bad der Wiedergeburt in der Taufe abgewaschen; und wird sie es nicht, ist (nur für die ansonsten sündenfreien Kinder) der Limbus die Folge, während allen anderen die Verdammnis dräut: „Ante Christi mortem nec veteris patriarchae foederis, nec prophetae degerunt in paradiso, nec pervenerunt in coelum (vgl. D410), was sogar Pius VI. 1794 nochmals ausdrücklich bestätigt hat (D1526). Und sogar Pius IX. bestätigt in Quanto conficiamur moerore: „Sed notissimum [sic!] quoque est catholicum dogma, neminem scilicet extra ecclesiam posse salvari, et contumaces adversus eiusdem ecclesiae unitate atque Petri successore Romano Pontifice, cui vineae custodia ab ipso Salvatore est commissa, pertinaciter divisos aeternam non posse obtinere salutem.“ (D1677).
(Alle Angabben beziehen sich auf ed. 31, 1950)
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#29   catholic   22:04:51 | Dienstag, 21. April 2009
Stelle Dir vor: Das Christentum wäre in China entstanden und der Papst säße
heute in der Ewigen Heiligen Stadt Peking.
Mandarin-Chinesisch wäre die Sprache der Mandarin- Messe von 1570 vom Konzil von Hongkong.
Und um der Einheit mit dem Papst und der Pekingel- Katholischen Kilche müßte ganz Eulopa …
Denk es selbel zu Ende.
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#28   möchtegern-kathole   21:48:38 | Dienstag, 21. April 2009
@clarissa colonia
Das Konzept der Begierdetaufe ist ‘ein bisschen’ älter als Rahner, um mal etwas zu untertreiben. Im Kathechismus von Pius X ist es bereits erwähnt. In welcher Ausprägung dies durch die Jahrhunderte gesehen wurde, wäre durchaus interessant.
Es muss bereits deutlich älter sein, da bereits die Kirchenväter da und dort Vertreter des alten Bundes als gerettet ansahen – obwohl die ja nicht nach katholischem Ritus getauft waren.
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#27   clarissa colonia   21:36:33 | Dienstag, 21. April 2009
Ja, werter Begierdekatholik,
es gibt ihn, diesen „weiteren Sinn“ des Begriffs der Begierdetaufe (das wird Ihnen aber sicher nicht gefallen):
„I.w.S. läßt sich mit der B. die Problematik verbinden, in welcher Weise die in der Taufe sakramental gefeierte Bedeutung v. Tod u. Auferstehung Jesu Christi u. der Geistsendung auch für Nichtgetaufte heilswirksam ist … Wenn auch die durch Gottes Geist bewirkte u. in der Taufe vollzogene Eingliederung in Christus u. die Kirche theol. den Regelfall darstellt u. die Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinde die Glaubenden auf vielfältige Weise stärkt, so sind Gottes Heilsmittlung u. ein ihr entsprechendes geistliches Leben nicht zwingend an die institutionalisierte Kirchlichkeit gebunden … Entscheidenden Einfluß auf die theol. Konsolidierung dieses Gedankens nahm Karl Rahner (↑ Hörer des Wortes; Anonymer Christ).“
(vgl. D. Sattler, Art. Begierdetaufe, in: LThK, 3. Aufl., coll. 143 f.)
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#26   möchtegern-kathole   21:20:12 | Dienstag, 21. April 2009
@clarissa colonia
Sie haben sich selbst die Antworten getippt:
„Im engeren Sinn“: es gibt also einen weiteren Sinn auch.
„eine Kirchenzugehörigkeit „dem Verlangen nach“ … gelten“: ja genau, der Betreffende, der über die Kirche wenig mehr weis als dass es einen Gott gibt, kann auch ein solches Verlangen haben.
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#25   LM.   20:35:52 | Dienstag, 21. April 2009
man muss verstehen WARUM
einige Anhänger der Piusbruder einen Hang zur Radikalisierung aufweisen. Viele von ihnen haben horrende Erfahrungen des Unglaubens und des Gottesverlustes mit der deutschkatholischen Funktionärskirche erlebt und wollen bewuusst ein Zeichen der Distanz zeigen.
Ausserdem ist zu beachten dass die DBK – Kirche ihrerseits ebenfalls radikal ist nämlich liberalradikal was wiederum zur Radikalisierung des anderen Flügels führt
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#24   lux in tenebris   20:21:01 | Dienstag, 21. April 2009
aufhebung der ex abhängig von williamsons meinung zu historischen fragen?
„Da die Exkommunikation ja stets das Ziel hat, die Betroffenen zur Besinnung und zur Umkehr zu rufen, meinte der Papst, in diesem Schreiben den Ausdruck von Besinnung und Umkehr erkennen zu können, und veranlaßte daraufhin, daß dieser Bitte der Bischöfe um Aufhebung der Exkommunikation entsprochen wurde. Dabei muß jedoch nun zweierlei betont werden: Erstens waren dem Papst zum Zeitpunkt seiner Entscheidung die Äußerungen von Bischof Williamson zum Holocaust nicht bekannt…“
fett markierte äußerung wurde als entschuldigendes argument für den papst häufig kolportiert.
dazu muss bemerkt werden: die politische gesinnung oder auffassung zu historischen sachverhalten irgendeines exkommunizierten kann niemals ausschlaggebend für oder gegen die aufhebung einer exkommunikation sein, da selbige als kirchenstrafe sich einzig und allein auf theologische, sittliche oder kirchendisziplinarische sachverhalte bezieht. daraus folgt logischerweise: selbst wenn nämliche äußerungen williamsons dem papst und der allgemeinheit bekannt gewesen wären, hätte der papst die aufhebung niemals verzögern oder negieren dürfen, weil diese persönlichen ansichten und geisteshaltungen weder unter die materie des kirchenrechtes fallen noch gegenstand der exkommunikation selbst sind. mutatis mutandis: herr christian klar wäre ja auch dann nicht seiner staatlichen begnadigung verlustig gegangen, wenn er sich zuvor z.b. in der gefängniskapelle die exkommunik. zugezogen hätte, indem er geweihte hostien schändete…
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#23   r.ruhrgebietler   20:20:39 | Dienstag, 21. April 2009
ach, ist das nicht schön?
Alle hier versammelt – in trauter und Jesus Christus gefälliger Art und vorbildlicher christlicher Nächstenliebe.
Allen Seelen die im Stande der seeligmachenden Gnade stehen den Segen Jesu Christi.
Machts gut Leute!
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#22   Sukigasakasa †   20:19:13 | Dienstag, 21. April 2009
soll in der Redaktion sitzen
Ob es stimmt weiß ich nicht, aber mir wurde zugetragen, dass der Schmidberger von den Pius-Brüdern in der Redaktion von Kreuz.net sitzt. Wundern würde es mich nicht. So viel Hass wie gegen die Juiden, Andersgläubige, die Ökumene und gegen die Konzilstreuen Katholiken hier versprüht wird könnte ich mir gut vorstellen, dass er dahintersteckt.
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#21   clarissa colonia   20:14:54 | Dienstag, 21. April 2009
„Begierdetaufe (baptismus flaminis) …
1. Begriff: Im engeren Sinn setzt die B. eine katechumenale Situation voraus, in der Menschen öffentlich ihrem Wunsch (Begierde), getauft zu werden, Ausdruck verleihen, die sakramentale Feier als Abschluß der Taufvorbereitung aber aus äußerren Gründen (Verfolgung, Tod, Bluttaufe) nicht stattfinden kann …
2. Problemgeschichte: Die sich in den ersten chr. Jahrhunderten verfestigende … Überzeugung v. der Heilsnotwendigkeit der in der Taufe begründeten Kirchengliedschaft machte eine Auseinandersetzung mit der Situation unverschuldeten Nichtgetauftseins nötig … Augustinus … erklärte aber den äußeren Vollzug der Wassertaufe als unabdingbar … Während sowohl in den ma. Konzeptionen als auch denen des Tridentinums, in denen das Rechtfertigungsgeschehen an das „Bad der Wiedergeburt oder dem Verlangen danach“ gebunden ist, eine Situation voraussetzt, in der es jedem möglich ist, Kenntnis von der chr. Botschaft zu erlangen … [ließ] Robert Bellarmin … eine Kirchenzugehörigkeit „dem Verlangen nach“ … gelten [, was sich] … in der Zeit vor dem Vat. II … (Mystici corporis) konsolidierte. Das Vat. II beschreibt im Modell der „gestuften Kirchengliedschaft“ einen Weg … [demzufolge] Gottes Geist auch außerhalb der (r.-k.) verfaßten Kirche wirksam ist, wo immer Menschen nach Gott als dem Geheimnis ihrer Existenz fragen … „
(vgl. D. Sattler, Art. „Begierdetaufe“, in: LThK, 3. Aufl., coll. 143 f.)
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#20   möchtegern-kathole   19:50:14 | Dienstag, 21. April 2009
@clarissa colonia
Da sehen Sie Probleme, wo gar keine sind. Die Sache mit der Begierdetaufe ist von Alois Bischof schon richtig dargestellt.
Ansonsten müssten Sie ja implizieren, Gott hätte ganze Völker geschaffen, nur um sie in die Hölle zu schicken – was für ein liebloser Unsinn.
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#19   clarissa colonia   19:26:02 | Dienstag, 21. April 2009
Nun, werter Alois,
von Begierdetaufe kann nur dann gesprochen werden, wenn jemand, obwohl er den Taufempfang ausdrücklich (!) wünscht, durch objektive und schwerwiegende äußere Hinderungsgründe an deren Empfang konkret gehindert ist, ohne daß diesem seitens der Kirche Hinderungsgründe entgegenstehen.
Dies löst aber nicht die Frage nach dem Heil jener Menschen,
– die vor der Fülle der Zeiten ihr irdisches Dasein beendeten;
– die ohne zurechenbare Schuld nicht um die Heilsbotschaft Christi wußten.
– denen die Heilsbotschaft nicht so verkündet wurde, daß sie sie verstehen können.
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#18   ihrseidnichtkatholisch   19:21:00 | Dienstag, 21. April 2009
wie wärs…
… die piuse sollen doch die piuslutherische St.Marien-Kirche Berlin gründen ? :-D
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#17   noch ein Landorganist   18:54:25 | Dienstag, 21. April 2009
Was, oh Unwerte, hat
der Papst im fernen Rom mit den deutschen Funktionärs“katholiken“ zu tun?
Wohl nicht mehr als sie mit ernsthafter Diskussion.
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#16   JungeFREIHEIT-Leser   18:51:40 | Dienstag, 21. April 2009
@noch ein Landorganist
Ich kenne Lutherische Gemeinden die feiern eine Lutherische Messe, bekreuzigen sich, segnen Wasser am Johannistag, empfangen kniend das Abendmahl und rufen auch Maria an.
Meist sind deren Pastoren aus der „Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis“
Da ist Ökumene schon sehr weit vorhanden. Der schwarze Gelehrtentalar wurde von diesen meist abgelegt und in eine Mantelalbe getauscht.
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#15   clarissa colonia   18:51:02 | Dienstag, 21. April 2009
Ob sich da, werter Choraldisharmoniker,
Ihr fiktiver Zeitreisender aus der Ära des zwölften Pius nicht dorthin orientieren würde, wo der Pontifex ist?
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#14   Gotthard   18:46:00 | Dienstag, 21. April 2009
@alois bischof
gibt es keine Sicherheit für jene, die außerhalb der römisch-katholischen Kirche bzw. außerhalb der Taufe leben – man müsste sogar um ihr Heil bangen.
um Dein Heil musst Du nicht bangen?
Du hast Sicherheit wegen Deines Heiles…??
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#13   noch ein Landorganist   18:44:02 | Dienstag, 21. April 2009
ich habs schonmal gesagt
2009 ist eben jeder echte Lutheraner (also nicht die verweltlichten Evangelen) katholischer als z.B. ein ZdK-Katholik
Käme ein Mensch aus Vor-V2-Zeit plötzlich nach 2009 würde er die Altlutheraner (wenn auch natürlich mit Verwunderung) noch wahrscheinlicher als Katholiken identifizieren und die „Geist-des-Konzils“-ler als neuheidnische Sekte.
o.O
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#12   Mrs.Cologne   18:35:10 | Dienstag, 21. April 2009
Knips!
Ich habe Euch alle fotografiert. Schaut mal! www.schule.bremen.de/…der/Troll_17_jpg.jpg
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#10   Alois Bischof   18:32:11 | Dienstag, 21. April 2009
Begierdetaufe
Die Begierdetaufe wurde nicht nur vom hl. Robertus Bellarmin, sondern auch vom sel. Pius IX. und vom hl. Pius X., in seinem Katechismus, ausdrücklich anerkannt. Der hl. Papst Pius X. bestätigte sogar, daß auch eine implizite Kirchenzugehörigkeit bei unschuldig im Unkenntnis der kath. Kirche und der Botschaft Jesu lebenden Gottgläubigen zu vermuten sei – und daß denen – so das hl. Konzil von Trient (vom Gefolge des Häretikers Dr. Martin Luther nicht anerkannt natürlich) – auch das Heil zu Teil werden könne. (ex voto, DzB. 796)
Obwohl es diese Möglichkeit gibt, gibt es keine Sicherheit für jene, die außerhalb der römisch-katholischen Kirche bzw. außerhalb der Taufe leben – man müsste sogar um ihr Heil bangen.
Nochmal, die Priesterbruderschaft St. Pius X. und die Sedisvakantisten erkennen Papst Pius IX. an, der die Begierdetaufe lehrte (Quanto Conficiamur Moerore, 1863), jedoch den Heilsuniversalismus im Rahmen des Relativismus verurteilte. Denn nicht jeder Protestant wird selig. Die Begierdetaufe ist eine Ausnahme – es ist ein Akt vollkommener Liebe gemeint, der gerade deswegen auch die implizite Annahme der hl. Taufe beinhält.
Übrigens ist der Vorwurf der „Judenfeindlichkeit“ der FSSPX gegenüber falsch und von Unkenntnis geprägt. Dies sollte Pastor Pfr. G. Martens auch verstehen. Er hat sich von den Medien informieren lassen. Es gibt nur das Gebet für die Juden. Das ist nicht antijüdisch. Auch die Holocaustleugnung ist nicht an sich antijüdisch.
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#9   Reformeifer2008   18:27:23 | Dienstag, 21. April 2009
Ökumene
Es ist gut zu wissen, dass es noch echte lutherische Köpfe gibt. Somit ist die Einheit näher als mit dem „Sozialverein mit ein bischen Vater unser“…
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#8   clarissa colonia   18:21:04 | Dienstag, 21. April 2009
Na, werter Alois,
dann referieren Sie doch mal aus Ihrem reichhaltigen dogmatischen Fundus geschwinde (… geschwinde, ihr wirbelnden Winde …), was Bellarmin zur Begierdetaufe geschrieben hat …
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#7   Alois Bischof   18:15:26 | Dienstag, 21. April 2009
Begierdetaufe
Das Mitwirken des menschlichen Willens mit der Gnade und die Begierdetaufe mögen im Lutherischen Irrglauben leider nicht vorhanden sein, aber die Priesterbruderschaft St. Pius X. lehnte diese Aussagen gerage nicht ab.
Es geht primär um die ‘erneuerte’ Ekklesiologie des II. Vatikanums und gerade um die vom Pastor Martens ersehnte ‘Annäherung’ an die Irrtümer Dr. Martin Luthers, denen die Kritik aller ‘traditionalistischer’ Theologen und Widerständler in der römisch-katholischen Universalkirche gilt. Es geht auch darum, daß man die protestantischen Gemeinschaften nicht als Kirchen anerkennen kann – und schon gar nicht als ‘Teilkirchen’ einer angeblich unsichtbaren Kirche Jesu Christi. Die Kirche Jesu Christi und die römisch-katholische Kirche aber, sind eins und dasselbe, so das Dogma, und so z.B. Papst Pius XII. in ‘Humani generis’ (27) im Jahre 1950. Davon ist der falsche Ökumenismus abgewichen.
Diesem Irrweg gilt die Kritik der Piusbruderschaft. Wie auch der sel. Pius IX. halten wir als römisch-katholische Christen die der apostolischen Tradition und allen Dogmen treu geblieben sind (und nicht dem Neomodernismus in der angeblichen Hierarchie in Deutschland únd in Rom, und vor allem an den Fakultäten z.B. des Häretikers Hans Küng gefolgt sind) die Begierdetaufe für möglich. Auch jene, die nur implizit die Kirchenzugehörigkeit ersehnen für ihre Seelen, können von Gott durch wundersame Gnade gerettet werden. Aber nur die Taufe únd Glaube únd Werke verleihen ‘Sicherheit’!
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#6   gunther maria michel   17:20:14 | Dienstag, 21. April 2009
Wenn in Lumen gentium gesagt ist:
„Wer das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld nicht kennt, Gott aber aus ehrlichem Herzen sucht, seinen im Anruf des Gewissens erkannten Willen unter dem Einfluß der Gnade in der Tat zu erfüllen trachtet, kann das ewige Heil erlangen“
dann kritisiert hier Pfarrer Dr. Martens imho gerade das Falsche. Denn Gott hat nicht Menschen erschaffen, denen er nicht die Chance gibt, gerettet zu werden. Die vom Konzil angeführte Heilsmöglichkeit nimmt dem nach wie vor gültigen Grundsatz „Außerhalb der Kirche kein Heil“ nichts weg.
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#5   clarissa colonia   17:00:43 | Dienstag, 21. April 2009
Ach so ist das …
…, wenn man nur laut genug die Entschließungen des II. vatikanischen Konzils kritisiert, darf man dann auch leise Willimson-Kritik üben, damit sich nur ja Gottes (mutmaßlicher) Ratschluß erfülle, seinen treuen bischöflichen Diener das Martyrium möglichst prompt erleiden zu lassen …
Sehr aufschlußreich!
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#4   dr hanf †   16:59:32 | Dienstag, 21. April 2009
ruhrgebietler
Na, na
Leute wie du kommen doch nicht in den Himmel. Was willst da überhaupt? Auf ner Wolke sitzen und Harfe spielen? Allein um das mitzuerleben, werde ich sicher mal vorbeischauen, aber vorher lass ichs im echten Leben krachen!
Hallelujah
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#3   r.ruhrgebietler   16:55:48 | Dienstag, 21. April 2009
Domenico Tuttisanti – Danke!
wir haben verstanden!
Das traurige ist, daß die z :-! llitsch Gemeinde immer weniger katholisch ist als selbst die lutheranische Kirche. Dabei wähnen sich genau diese Judasbischöfe (z :-! llitsch, :-@ llgermissen, l :-# hmann, um einige zu nennen!) bereits schon im Himmel! Auf diesen Himmel möchte ich gerne verzichten!
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#2   Absal †   16:54:35 | Dienstag, 21. April 2009
Ach, nun sind auf einmal die protestantischen „Ungläubigen“
die Heilsbringer für kreuz.net!!!!
Nicht mal zum Lachen!!!!!!!!!!! Zeigt die ganze Schizophrenität dieses antikirchlichen Hetzforums!
>:)
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#1   Domenico Tuttisanti   16:46:30 | Dienstag, 21. April 2009
Kommunion
in der Altlutherischen Kirche! upload.wikimedia.org/…_Abendmahlsfeier.JPG
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