Vatikan: Nur alten Bekannten vertrauen + Der ursprünglichen Bestimmung zugeführt + Zweites Kind des Bischofs? + Drei Kirchen niedergebrannt + Eine Minderheitskirche voll lauer Mitglieder
Vatikan: Nur alten Bekannten vertrauen
Vatikan. Am Samstag ernannte Papst Benedikt XVI. den Bischof von
Radom in Südostpolen, Mons. Zygmunt Zimowski (60), zum neuen Präsidenten des Päpstlichen Gesundheitsrates
und erhob ihn zum Erzbischof. Ferner nahm Benedikt XVI. den Rücktritt des bisherigen Amtsinhabers, Javier
Kardinal Lozano Barragan (76), an. Erzbischof Zimowski studierte in Lublin und Innsbruck. Er arbeitete
in den 80er Jahren in der Glaubenskongregation. Im Jahr 2002 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof
von Radom.
Der ursprünglichen Bestimmung zugeführt
Italien. Am Freitag zelebrierte der Generalobere
der altgläubigen Ordensgemeinschaft der Franziskaner der Immakulata, Pater Stefano Maria Manelli, in
der römischen Lateranbasilika ein altrituelles Hochamt. Anlaß war die Genehmigung der Franziskusregel
durch Papst Innozenz III. († 1216) vor 800 Jahren. Am Dienstag wird der Präfekt der Liturgiekongregation,
Antonio Kardinal Cañizares Llovera, erneut in der Lateranbasilika ein Hochamt im Alten Ritus feiern.
Zweites Kind des Bischofs?
Paraguay. Der laisierte Bischof und Präsident von Paraguay, Fernando Lugo
(59), soll als Bischof ein weiteres uneheliches Kind gezeugt haben. Eine Frau aus seiner früheren Diözese
San Pedro hat gegen ihn eine Vaterschaftsklage begonnen. Erst am Ostermontag gab Lugo zu, mit einer erst
26jährigen Mutter einen heute zweijährigen Sohn gezeugt zu haben. Bischof Ignacio Gogorza Izaguirre
von Encarnacion sieht darin einen echten Skandal. Lugo habe mit einer Jugendlichen Unzucht getrieben,
als er noch Bischof war: „Es ist eine Ohrfeige für die Kirche.“ Den Unterhalt wird Lugo mit dem Präsidentengehalt
bezahlen müssen, auf das er eigentlich verzichten wollte.
Drei Kirchen niedergebrannt
Nigeria. Am Ostersonntag
haben muslimische Jugendliche in Nigeria drei Kirchen niedergebrannt und über dreißig Christen verletzt.
Das berichtet der Leiter der Menschenrechtsorganisation ‘Katholisches Institut für Entwicklung, Gerechtigkeit,
Friede und Caritas’ in Enugu, Prälat Obiora Ike, im Gespräch mit dem internationalen Hilfswerk ‘Kirche
in Not’. Die Muselmanen griffen eine Osterprozession mit Buschmessern und Steinen an. Anschließend setzten
sie die Kirchen in Brand. Die Polizei konnte die Angreifer erst danach stoppen.
Eine Minderheitskirche
voll lauer Mitglieder
„Es geht Richtung Minderheitskirche – voll lauer Mitglieder. Es geht hin zu einer
Kirche, die uns wunderschöne Architektur, Musik und Kunst hinterläßt. Über deren Ursache und Sinn
aber bald nur noch gerätselt werden wird, so wie es Archäologen mit steinzeitlichen Höhlenmalereien
tun […]. Auch all die vielen kirchlichen Würdenträger – von Bischöfen bis zu den gefolgschaftslosen
Führern diverser katholischer Aktiönchen –, die sich wochenlang öffentlich über Ungeschicklichkeiten
des Papstes alteriert und nie versucht haben, ihn zu verstehen oder gar zu verteidigen, sind Mitschuld,
daß Kirche und Glaube weiter an Attraktivität für die Menschen verlieren.“
Aus dem Tagebuch von Andreas
Unterberger für die ‘Wiener Zeitung’.
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45 Lesermeinungen
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#45 franziskus 12:13:46 | Mittwoch, 22. April 2009
Da will ich mich nicht mit fremden Fern schmücken Keiner kann aus seiner Haut. Auch ein Hieronymus konnte
das nicht, obwohl er nicht am „grünen Tisch“ übersetzte. An Damasus schrieb er, dass er schon mehrmals
widersprüchliche Übersetzungen vorgefunden habe. Das „noli me tangere“ (Rühr mich nicht an), die scheinbare
Zurückweisung einer Frau, wird ja schon in der Einheitsübersetzung mit „halt mich nicht fest“ (Lass
mich aus,ich bin ja noch einige Zeit bei euch) übersetzt. Was aber übertrieben erscheint. Dieser Satz
ist nicht ein Befehl, sondern eine Feststellung, bzw. rhetorische Frage an sie, die eine Zustimmung erwarten
lässt. Ihre Anrede „Rabbuni“ drückt starres Entsetzen aus und lässt nicht auf eine solche spontane
Handlung, wie es ein Festhalten darstellt, schließen. Bei bestimmten Verben besteht die Möglichkeit
von mehreren Zeiten. Die korrekte Zeitform kann nur aus dem logischen Zusammenhang des Erzählens (Kontext)
gefunden werden. Also: „Jesus sagte zu ihr: Berührtest du mich nicht, weil (obwohl) ich noch nicht zum
Vater fortgegangen bin? Dennoch geh zu meinen Brüdern und sag ihnen, ich gehe fort zum meinem Vater und
eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.“ Damit verlieren seine Worte jede unbegründete Art von
Überheblichkeit. Im darauf folgende Abschnitt zeigt Jesus seinen Jüngern seine Wundmale und fordert
Thomas auf, ihn zu berühren. Auch die scheinbar frauenfeindliche Zurückweisung seiner Mutter bei der
Hochzeit von Kana, lässt sich ähnlich widerlegen. Liebe Grüße!
Franziskus, jetzt bin ich aber gespannt auf Ihre Übersetzungen – nachdem Sie den hl. Hieronymus und Papst
Damasus als inkompetente Falschübersetzer enttarnt haben. Als zweites würde mich interessieren, wie
Sie es geschafft haben, besser Koine-Griechisch zu können, als diese beiden, die immerhin noch die Gelegenheit
hatten, diese Sprache als lebendige, gesprochene Sprache zu lernen. MfG Christoph Heger
@gunther: Reine Frohbotschaft nur im Alt-Griechischen Leider wurden manche Stellen, die man nur aus dem
Kontext richtig übersetzen kann, von Hieronymus und Papst Damasus éinseitg übersetzt, so dass aus der
reinen Frohbotschft ine gemischte Drohbotschft wurde in der lateinischen Vulgata. Jesus kommt nicht, um
statt „Frieden“ das „Schwert“ und familiäre Entzweiung „auf die Erde“ zu bringen.n (Mt 10,34-36). Jesus
kündigt niemandem an, dass er „sein Leben verliert“, wenn er es liebt. (Joh 12,25) Jesus, der Auferstandene
spricht nicht abweisend oder überheblich zu Maria von Magdala (Joh 20,17)
Gotthard, dass Sie Menschen lieben und wertschätzen, die Kirchen niederbrennen und Christen mit Waffen
angreifen, wundert mich nicht. Diese Philosophie spricht aus jedem Ihrer „Beiträge“. Meine Menschenliebe
hat Grenzen, ja. Ihr Katholikenhass, Herr sauberer Gotthard, ist dagegen unbegrenzt. Was ist besser???
Häuserkampf auf christlichen Boden Lieber Gunter, lieber Michel und liebe oder böse Moslems. Als evangelischer
Christ kathlolischen Glaubens weiß ich sicher die Schwächen der einen wie der anderen Seite. Aber hätte
es je die französische Revolution gegeben, wenn sich nicht die verschiedenen Parteien oder Lager im Kampf
gegen … einig gewesen sind. Der Feind steht in den eigenen Reihen, da ist er mir am nächsten, folglich
auch am gefährlichsten. Hiwer müsst ihr aufräumen, da müsst ihr polemisieren, Bischöfin Jespen, Bischof
Lehmann usw. da lasst uns eine Front bilden und wenn die weg sind, dann können wir in den Ring gehen
und das Endspiel machen, aber bis dahin ist noch ein weiter weg, haltet euch tapfer und Jesus Christus
oder Mohamed mögen euch beistehen.-
@Landtröte Wenn das Verhalten dieser Schweine besser dokumentiert würde, kämen vielleicht manchem modrigem
Chefideologen mal Zweifeln an seiner rassistischen einseitigen Moslemliebe Deine Menschenliebe und -achtung
hat aber auch sehr enge Grenzen! Dein frommes Getue wird von Deiner Menschenverachtung ad absurdum geführt…
solagratia, nun lesen Sie mal in einer ruhigen Viertelstunde nach dem ersten von mir verlinkten Text: karmelblume.wordpress.com/…3/lehramt-der-kirche/ noch diesen: karmelblume.wordpress.com/…lbarkeit-des-papstes/
Wo ist das Problem? Wenn Sie gläubiger evangelischer Christ sind, dann glauben Sie an die göttliche
Inspiration der Bibel: Die menschlichen Verfasser der Heiligen Schriften empfingen einen besonderen Beistand
des Heiligen Geistes, durch den sie das unfehlbare Wort Gottes verkündeten. Was ist dann so denkunmgöglich,
„gotteslästerlich“, „götzendienerisch“ u. dgl. daran, dass dieselbe Kirche, aus der die gottinspirierte
Bibel hervorgegangen ist, den besonderen Beistand des Heiligen Geistes, den Jesus seiner Kirche ausdrücklich
zugesagt hat, auch als Amtsgnade im Lehramt, sei es dem der Bischöfe, sei es des obersten Hirten, des
Papstes, erfährt? Ich für meine Person lege Wert darauf, dass mein katholischer Glaube nicht meiner
Vernunft widerspricht. Ich kann hier aber keinen Vernunftwiderspruch entdecken, im Gegenteil, ich sehe
hier eine logische Inkonsequenz und Inkonsistenz der Gegner des päpstlichen Lehramts und seiner Infallibilität
bei Kathedralentscheidungen.
Drei Kirchen niedergebrannt Weniger Scheinheiligkeit gefragt! Anstatt wie vor Wochen über Judenverbrechen
an Moslems zu schreiben, wären es die echten Hausaufgaben von kreuz.net, mehr über Moslemverbrechen
an Christen zu berichten. Wenn das Verhalten dieser Schweine besser dokumentiert würde, kämen vielleicht
manchem modrigem Chefideologen mal Zweifeln an seiner rassistischen einseitigen Moslemliebe. Die Verbrechen
finden tagtäglich statt.
solagratia: Welchen Götzen betet denn ein glaubenstreuer Katholik an? Das hl. Opfer des Altares? Das
ist Christus … der ist nur ein Götze, wenn Sie in Vermessenheit dessen Gottheit leugnen …
#36 solagratia † 16:09:13 | Sonntag, 19. April 2009
Marcelus: Merken Sie eigentlich nicht, dass Sie meinen Verdacht der Götzenanbetung ständig nähren?
Sie bestätigen fast Wort für Wort das, was ich vorher gesagt habe. Herzlichen Dank! Michel: Ja, wenn
man behauptet ein Mensch sei unfehlbar und der alleinige Stellvertreter GOttes auf Erden, wird’s schwierig
mit der Seligkeit, da gebe ich Ihnen recht. Im Ernst: Es stört mich nicht, aber ich lege auch keinen
Wert darauf, von einem Katholiken als Bruder in was auch immer bezeichnet zu werden, ich habe nämlich –
außer Konfessionswechlern – noch nie einen getroffen, der sich mit der lutherischen Theologie ernsthaft
auseinander zu setzen bereit war. Und wie man in den Wald reinruft etc. pp… So, jetzt reichts, ich gehe
noch ein bißchen an die frische Luft.
Mannheimer: Päpste wie Leo X. Aus diesem Grund darf man nicht nur, man muß sich auch dem Petrusnachfolger
widersetzen, wenn dieser etwas Widergöttliches befiehlt … aber grundsätzlich ist er als gültiges
Oberhaupt anzuerkennen, daß die katholische Lehre weitergibt, und durch Gottes Gnade irrtumslose Glaubensdefinitionen
verabschiedet (oder dies eben durch Gottes Gnade unterläßt).
#34 Mannheimer † 16:02:49 | Sonntag, 19. April 2009
Marcelus: Kadavergehorsam Ich glaub kaum, dass Jesus den damaligen Papst Leo X als einen der Seinen erkannt
hätte. Und auch die Gebeine des Petrus werden wahrscheinlich im Grabe rotiert haben, als er gesehen hat,
was der Drecksack Leo da auf seinem Stuhl so alles getrieben hat. Und dererlei „Päpste“ gab es zuhauf.
Die „apostolische Sukzession“ ist ohnehin hinfällig, wenn der Handaufleger die Hand bei anderen nur gegen
klingende Münze auflegt und nicht aus Überzeugung / Glauben. Die Handauflegung ist m.E.n. ohnehin symbolisch
zu sehen. Es geht dabei einfach um die Nachfolge Christi und nicht um einen körperlichen Akt.
solagratia: Aus aktuellem Anlaß Vom Gottes- zum Götzenanbeter ist schon makro, oder Genau das ist der
Punkt: Gottes- oder Götzenanbeter, es bleibt dieselbe Art, und biologisch unverändert. Makroevolution
wäre es, zu behaupten, ein Gottes- oder Götzenanbeter könnte ein Flugzeug werden …
solagratia, ich bin immer geneigt, protestantische Christen als Brüder im Glauben an Jesus Christus anzunehmen.
Aber wenn ich Sie lese, dann scheint mir, dass zwischen Ihnen und uns ein unüberwindbarer Abgrund liegt,
und ich beginne zu verstehen, warum die Häresie etwas sehr Schlimmes ist und, wenn trotzig behauptet
und bis zuletzt unbereut, von der ewigen Seligkeit ausschließt…
solagratia: Im griechischen Original hat Christus keine „Gemeinde“ gegründet, sondern eine „ekklesia“
(Versammlung), und das ist bis heute das lateinische Wort für die Kirche als Organisation: „ecclesia“ –
die Versammlung: und zu Deutsch nennen wir die Versammlung der christlichen Gläubigen „Kirche“, wobei
das lateinische und griechische Wort „ecclesia“ / „ekklesia“ bleibt … wenn es dir hilft, statt „Kirche“
„Gemeinde“ zu sagen … diese Gemeinde wird niemals untergehen … und sie ist unter dem Vorsitz des Petrus
gegründet … als Oberstem Bischof!
#30 solagratia † 15:47:08 | Sonntag, 19. April 2009
Marcelus: Nein, hat er nicht. Aber da steht kein Wort von „Kirche“. Da steht was von Gemeinde. Und das
ist genau der Unterschied: Ihr habt über die Jahrhunderte die Gemeinde der Gläubigen zu einer Kirche
der Potentaten und Unterdrückten (mindestens eine Hälfte heute immer noch) mit so willkürlichen Regeln
wie apostolischer Sukzession etc. aufgeblasen, bis die Kirche und ihre Regeln und Drohungen im täglichen
Leben wichtiger war als GOtt. Deshalb seid Ihr – leider – zu Götzenanbetern Eurer Kirche statt zu GOttesanbetern
mutiert. (Ist das vielleicht ein weitere Hinweis, dass an der ET was dran sein könnte? Vom GOttes- zum
Götzenanbeter ist schon makro, oder?)
@Marcelus, ganz d’accord. @solagratia, um die Unfehlbarkeit des Papstes verstehen zu können, muss man
zuerst begriffen haben, dass Jesus Christus gekommen ist, um der Menschheit die Wahrheit zu bringen, und
dass er nach seiner Himmelfahrt der Menschheit eine Instanz der sicheren Wahrheit hinterlassen wollte
bis zu seiner Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit. Dafür vernünftige Argumente in dem Artikel „Unfehlbarkeit.
Das unfehlbare Lehramt der Kirche im allgemeinen“, die freilich nicht unwidersprechbar und absolut zwingend
sind, sondern guten Willen erfordern: karmelblume.wordpress.com/…3/lehramt-der-kirche/
ach Landorgler Sobald man die Lügen des HBR anspricht, verstummt er. Aber bald taucht er woanders wieder
mit den selben Lügen auf. Sehr unwürdiges Verhalten, HBR! Ich bin halt im Unterschied zu dir nicht den
ganzen Tag online, sondern schaue immer nur mal punktuell hier vorbei.
Mannheimer: Sie haben insofern recht, als sich Luther als der bessere Petrusnachfolger sah … genauso
wie Heinrich VIII. und alle anderen Sektengründer auch … aber nur einer ist der legitime Nachfolger,
und das ist jener, der der einzigen Kirche vorsteht, die seit Christus’ Zeit besteht: und das ist ausschließlich
und alleine jene Kirche, die den legitimen Petrusnachfolger zum Oberhaupt hat, und diesen als solchen
anerkennt … und die einzige Kirche aller Zeiten ist … und der wir die Bibel verdanken … alle, die
die Kirche ablehnen, sollen sich auch ihrer Bibel entledigen … die darauf das Copyright hätte … wenn
die Bibel nicht inzwischen in der „Public Domain“ aufschiene … Copyright Term Extension Act (Zum USA-Gesetz
über die Ausdehnung des urheberrechtlichen Schutzes von 50 auf 70 Jahre): Die meisten heiligen Schriften
der größeren Religionen befinden sich im Public Domain, so dass sie abgeändert, angepasst, übersetzt,
umschrieben und sonstwie zugänglich gemacht werden dürfen, um zeitgenössischen Zuhörern zu entsprechen.
Falls die Römisch-Katholische Kirche ein zeitlich unbegrenztes Urheberrecht an den Schriften des Paul
von Tarsus hätte, hätte sie eine Lizenzierung zur Übersetzung ablehnen dürfen. Auch hätte sie anderen
Kirchen die Verwendung untersagen dürfen. de.wikipedia.org/…t_Term_Extension_Act
Mannheimer, wer nicht glauben will, findet dafür immer pseudorationale Gründe. Ihre Einwände sind mir
bekannt. Wenn Sie nicht glauben wollen, bitte schön, Ihre Sache. Wissenschaftlich (textkritisch) unhaltbar
und von Ihnen völlig aus der Luft gegriffen ist Ihre Behauptung, die Stelle im Matthäus-Evangelium sei
nachträglich eingefügt. Das ist sie nicht, wie Sie sich in jeder Edition des NT mit textkritischem Apparat
leicht überzeugen können.
solagratia: Hat Martin Luther Mt 16,18 aus eurer „Bibel“ entfernt? Mannheimer: Natürlich berichten die
Evangelien zuverlässig über Jesus – und sind authentisch. Wer anderes behauptet, ist einfach ein Verschwörungstheoretiker
und Modernist – was sich ja überschneidet.
#24 Mannheimer † 15:33:07 | Sonntag, 19. April 2009
Gegründet auf Petrus? Also ob dieses „Jesuswort“ tatsächlich von ihm stammt ist ja auch umstritten,
es kann auch sein, dass es nachträglich eingefügt wurde. Aber ganz unabhängig davon bedeutet es nicht,
jedenfalls kenn ich keinen Beleg dazu, dass die „apostolische Sukzession“ irgendwo biblisch gefordert
würde. Luther als Beispiel kann sehr wohl als Petrus’Nachfolger gelten. Viel eher jedenfalls als der
Papst de.wikipedia.org/wiki/Leo_X., der zu Luthers Zeiten den Papstthron inne hatte.
solagratia: Lies bitte die Hl. Schrift, die dir die Katholische Kirche in die Hand gegeben hat: Christus
hat die Kirche gegründet, und zwar auf Simon Petrus. Oder willst du uns weismachen, Christus hat die
Kirche auf Luther gegründet? Oder auf Engländerkönig Heinrich VIII. ?
#21 solagratia † 15:11:14 | Sonntag, 19. April 2009
Gunnimichel und marcelus: Nö, die katholische Kirche ist nicht und war nie die Kirche Jesu Christi sondern
immer Menschenwerk. Daran ist ja zunächst mal auch nichts schlechtes und das haben die Jünger sehr wohl
gewußt. Die katholische Kirche hat beileibe nicht alles falsch gemacht, es kamen dann aber halt Zeiten,
in denen sie sich zu ihrem eigenen Götzenbild fortentwickelt hat und seitdem gibt es eben auch andere
Kirchen – auch Menschenwerk natürlich, aber mit dem Vorteil, dass sie es meistens wissen und sich nicht
ängstlich an irgendwelchen Dogmen oder gar Mysterien festkrallen müssen, sondern ihre Fehlerhaftigkeit
zugeben. Das ist angewandte Demut und damit die Überholspur zum ewigen Leben.
solagratia, überzeugt, das Wesen des Christentums erkannt zu haben: Und genau aus diesem Grund habe…
wir die Kirche unter dem Petrusnachfolger, damit kein einzelner Sektierer behaupten kann, „das Wesen des
Christentums“ erkannt zu haben … das überlassen wir der Kirche unter dem Petrusnachfolger … und zu
glauben, daß dieser die Lehre bewahrt entspricht auch der Verheißung des Christus in Mt 16,18 – um einiges
plausibler, daß der Petrusnachfolger die Lehre bewahrt und nicht ein anonymer Poster auf kreuz.net …
oder Dr. Luther oder Adolf Hitler … alle meinten, sie das Wesen des Christentums unfehlbar erkannt zu
haben … laut Hitlers Überzeugung war Christus „Arier“ …
@solagratia, Seien Sie gewiss: Sie haben noch nicht ausgelernt, obwohl Sie in kreuz.net mitlesen. Die
katholische Kirche ist die Kirche Jesu Christi. Sie wird sich Ihnen erschließen, wenn Sie sich demütig
auf ihre Mysterien einlassen. Χριστός ανέστη εκ νεκρών θανάτω θάνατον
πατήσας και τοις εν τοίς μνήμασι ζωήν χαρισάμενος Christus ist
erstanden von den Toten, im Tode zertrat Er den Tod und hat allen in den Gräbern das Leben gebracht www.youtube.com/watch?v=8ZSyTUsdpu0&…
solagratia: Du glaubst die Heiligen Schriften, die alleine die Römisch-Katholische Kirche zu solchen
erklärt hat … wie Millionen Protestanten … wer gibt dir die Gewißheit, daß die Römisch-Katholische
Kirche die richtige Entscheidung getroffen hat, ausgerechnet diese Bibel zusammenzustellen, an der du
glaubst, und daß Luther recht handelte, ihn störende Elemente auszusondern – am Jakobusbrief hat er
dann allerdings dann doch festgehalten. Wenn du die Katholische Kirche ablehnst, dann lehnst du auch die
Komposition der Bibel ab, an der du aus ziemlich unerfindlichen Gründen glaubst … Werde also konsequent,
wenn du die RKK ablehnst, dann lehne auch jene Bibel ab, die alleine die RKK so endgültig festgelegt
hast … und bastle dir aus allen Apokryphen und der RKK-Bibel jene Bibel, die dir zusagt … dann bist
du nur konsequent …
#17 solagratia † 14:52:30 | Sonntag, 19. April 2009
Gunnimichel: Mit dem Unterschied, dass Jesus der dreieinige GOtt ist, ganz im Gegensatz zu irgendwelchen
Päpsten. Sorry, aber das hat mich jetzt nicht echt aus der Bahn geworfen… Ich bin überzeugt, das Wesen
des Christentums erkannt zu haben. Aber Sie haben völlig Recht: Was die katholische Kirche soll, hat
sich mir, auch bei früher wohlwöllendster Betrachtung, noch nie erschlossen.
@solagratia, vielleicht ist es aber auch so: Sie haben das Wesen des Christentums und der Kirche nicht
verstanden. Sie liegen mit Ihrem Urteil auf einer Linie mit den Mitgliedern des jüdischen Hohen Rats,
die Jesus wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilten – mit ähnlicher Begründung.
#14 solagratia † 14:33:41 | Sonntag, 19. April 2009
Marcelus: Wer entweder nicht erkennt oder nicht zugeben will, dass das Dogma der Unfehlbarkeit so ziemlich
die größte vorstellbare Gotteslästerung ist, die ein Mensch sich ausdenken kann, weil er sich damit
selbst quasi – göttlichen Status einräumt, ist entweder dumm oder ein antichrist, der seine Mitmenschen
von Gott abbringen will. Meinetwegen aber gerne trotzdem katholisch , wenn’s denn sein muss.
wohl verschworen? Sonntag, 19. April 2009 09:08, DerRabe: Unsere Medien, die beileibe nicht „unsere“ Medien
sind, berichten nicht über die Schrecken gegen Christen, würden sich umgekehrt aber selbst auf Kleinigkeiten
stürzen, wenn Christen Muslimen Unrecht antäten. Ich habe nur Eines an diesem Beitrag auszusetzen: Weiß
DerRabe eigentlich, bei Wessen Leibe er da schwört?
Geht’s so? Sobald man die Lügen des HBR anspricht, verstummt er. Aber bald taucht er woanders wieder
mit den selben Lügen auf. Sehr unwürdiges Verhalten, HBR!
Ἀληθῶς ἀνέστη· Sonntag, 19. April 2009 08:41, gelobtseijesus: Christos anesti! Eine Osterrose
für ALLE! (luja) Alithós anésti. Um Kontroversen aber zu vermeiden, schlage ich mir und GSJ vor, diese
Transsonation in ‹Khristós anésti› abzuändern, damit klar ist, daß es um eben eine Transsonation
der späteren gr. Aussprache und nicht um eine Transliteration (z. B. ‹Christòs anéste_›) von Χριστὸς
ἀνέστη geht, und gleichzeitig um eine Verwechslung von ἔστη ‘er stand’ mit ἐστι ‘er ist’
zu vermeiden.
Wichtige Beschlüsse des V2 nach der Meinung des Keifkindes HBR hat des V2 zum Beispiel festgelegt, dass
man dem Priester nicht die Zunge rausstreckt, das Zungerausstrecken, war ja eine Tradition, die das Tridentinum
eingeführt hat, und die heute nur noch Anhänger der Pius-Sekte praktizieren. Zum Glück ist den paar
Altnostalgikern 3.bp.blogspot.com/…h/FFI-Lateran-09.jpg egal, was ein unzufriedener Nörgler sagt, der
sich nicht zum dumm ist, seit Jahr und Tag immer wieder die selben Lügen (ja, Sie sind gemeint HBR!)
zu erzählen. HBR, kann man eigentlich noch in den Spiegel sehen, wenn so ein fieser Lügner ist, wie
Sie?
HBR: Zu deiner Information, als jemand, der den katholischen Glauben zu glauben sucht Kein Konzil hat
die Auslegung der unfehlbaren römisch-katholischen Dogmen verändert … wenn du das behauptest, bist
du ein Häretiker und wahrscheinlich Nichtkatholik … wer ein Dogma leugnet, ist Nichtkatholik. Das II.
Vaticanum war ein Pastoralkonzil für die 1960er, und viele Pastoralkonzilsverfechter sind Angehörige
einer Sekte, die sich als katholisch ausgibt, aber nicht mehr katholisch ist, genau wie jene, die angeblich
die Liturgiereform vollstrecken … und die Römische Messe kirchenverfassungswidrig verfolgen … siehe
hierzu Benedikts XVI. Dekret vom 07. VII. 2007 u.Z. (www.KatholischeDokumente.de.tl)
@Marcelus Alter katholischer Glaube schön und Gut. Nur hat es in der Zwischenzeit ein Konzil gegeben,
was die Auslegung dieser Lehre geändert hat und welches für dringend notwendige Reformen in der heiligen
Liturgie gesorgt hat. Auch das gehört zum katholischen Glauben. Wer natürlich ein Anhänger der Pius-Sekte
ist, die ja weiterhin nicht wirklich in Einheit mit der Kirche steht, ist zwar ein Altnostalgiker, aber
kein Katholik mehr.
HBR: Wer keine Meldung wert ist, das wären zum Beispiel Leute wie deinesgleichen … ansonsten sind wir
römische Katholiken, zu denen du offenbar nicht zählst, weil du den alten katholischen Glauben ablehnst,
mit der kreuz.net-Berichterstattung hochzufrieden … aber auf Hetzer gegen den katholischen Glauben können
wir gerne verzichten. Hier ist eine Seite über eine neue Religion, die dich vielleicht interessiert,
falls du nicht ohne dabei bist: www.ekd.de/
Altgläubige Ordensgemeinschaft? Italien. Am Freitag zelebrierte der Generalobere der altgläubigen Ordensgemeinschaft
der Franziskaner der Immakulata, Pater Stefano Maria Manelli, in der römischen Lateranbasilika ein altrituelles
Hochamt. Anlaß war die Genehmigung der Franziskusregel durch Papst Innozenz III. († 1216) vor 800 Jahren.
Am Dienstag wird der Präfekt der Liturgiekongregation, Antonio Kardinal Cañizares Llovera, erneut in
der Lateranbasilika ein Hochamt im Alten Ritus feiern. Warum ist es eigentlich eine Meldung wert, wenn
ein paar wenige Altnostalgiker eine Messe im alten Usus feiern? Ist doch vollkommen egal. Gleichzeitig
stellt sich natürlich eine wichtige Frage: Stehen diese Altromantiker in Einheit mit der Kirche, insbesondere
mit dem Papst?
lux in tenebris: Wenn der hl. Franziskus seine Bewegung nicht in Einheit mit dem Papst aufgezogen hätte,
hätte er als Hierarchiekritiker und Häretiker gegolten, der, wie man ihm unterstellt hätte, den Besitz
und den Luxus der Kirchenhierarchie ablehnt, und das wäre das Verbrechen der Häresie gewesen, und auf
dieses „Verbrechen“ stand die Zerschlagung einer solchen Bewegung durch das weltliche Schwert der Kirchenhierarchie,
und die Folterung und Verbrennung der „Delinquenten“, so wie dies anderen „Franziskussen“ erging, die
keine Approbation durch den Papst hatten, und tatsächlich gab es immer wieder solche „Franziskusse“,
die keine Approbation durch den Papst hatten, und denen damit der Ketzerprozeß gemacht wurde, selbst,
wenn diese den katholischen Glauben gar nicht leugneten, sondern einfach nur die Unterdrückung und Ausbeutung
durch die korrupte Hierarchie kritisierten – einem prominenten rechtgläubigen Katholiken, dem es so erging,
ist der Diener Gottes Savonarola, der den widerwärtigen Papst Alexander VI. und dessen Hof zurecht kritisierte,
und deshalb auf Anordnung Alexanders VI., eines der vielen Antichristen auf dem Papstthron, öffentlich
verbrannt wurde: Und als Verbrechen, das den Tod durch das Feuer verdiente, galt es bereits, einen korrupten
Papst als „Antichristen“ zu bezeichnen. Gott sei Dank gab es unter der Hierarchie Pauls VI. und Johannes
Pauls II. keinen Feuertod – dieser hätte jene getroffen, die die kanonisierte Römische Messe wie Erzbischof
Lefebvre verteidigten, und alle modernistischen Tendenzen, die diese Hierarchie verordnete, ablehnten.
ohne kommentar… „Mir drängt sich spontan eine Überlegung auf: Hätte es denn auch sein können, dass
Franziskus nicht zum Papst gegangen wäre? In seiner Zeit haben sich doch viele religiöse Gruppen und
Bewegungen gebildet, und einige davon stellten sich auch gegen die Kirche als Institution oder suchten
zumindest nicht um ihre Bestätigung nach. Eine polemische Haltung zur Hierarchie hätte Franziskus sicher
nicht wenige Anhänger eingebracht. Er aber hat sich gleich aufgemacht, um seinen und seiner Gefährten
Weg in die Hände des Bischofs von Rom zu legen, des Petrus-Nachfolgers. Diese Tatsache zeugt von seinem
authentischen, kirchlichen Geist. Das kleine „Wir“, das er mit seinen ersten Brüdern gebildet hatte,
schrieb er von Anfang an ins große „Wir“ der einen, universellen Kirche ein.“ Diese kirchliche Einstellung
habe Papst Innozenz zu würdigen gewußt, räsonnierte Benedikt. Schließlich, so führte er sein Gedanken-Experiment
fort, „hätte ja auch der Papst das Lebensprojekt des Franziskus auch nicht approbieren können“. „Wir
können uns doch gut vorstellen, dass unter den Mitarbeitern von Innozenz III. auch einer war, der ihm
von der Approbation abriet – etwa aus der Furcht, dass diese Gruppe zu sehr anderen häretischen Armutsbewegungen
der Zeit ähnelte. Stattdessen aber wußte der Papst, der gut beraten war, die Initiative des Heiligen
Geistes zu erkennen, und er segnete und ermutigte die entstehende Gemeinschaft der Minderen Brüder…“
Quelle: www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=2810…
Unsere Medien, die beileibe nicht „unsere“ Medien sind, berichten nicht über die Schrecken gegen Christen,
würden sich umgekehrt aber selbst auf Kleinigkeiten stürzen, wenn Christen Muslimen Unrecht antäten.
Über verfolgte Christen braucht man nicht zu berichten und sich auch nicht politisch für sie einzusetzen.
Wie sagt die Bibel treffend: Eure ganze Gerechtigkeit ist wie ein schmutziges Kleid. Wir sollten uns unendlich
tief schämen, weil unser Schamgefühl gegen schweres Unrecht an Menschen, Natur und Tieren pervertiert
bzw. kaum mehr vorhanden ist.