[ « 106 107 108 109 110 » ]
Montag, 20. April 2009 11:43
Das Herzstück der christlichen Religion geleugnet
Für den vom katholischen Glauben abgefallenen Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz ist die Kreuzigung Christi noch eine psychologische Stütze im Leiden.
Erzbischof Zollitsch im Interview mit der Sendung 'Horizonte' des hessischen Rundfunks.
Erzbischof Zollitsch im Interview mit der Sendung ‘Horizonte’ des hessischen Rundfunks.
(kreuz.net) Am Karsamstag leugnete der Erzbischof von Freiburg und Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Mons. Robert Zollitsch, den Sühnetod Christi.

Erzbischof Zollitsch äußerte sich im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard für die Sendung „Horizente“ des deutschen Fernsehsenders ‘Hessischer Rundfunk’.

Christus sei „nicht deswegen für die Sünden der Menschen gestorben, weil Gott ein Sündopfer, einen Sündenbock gleichsam, gebraucht hätte“ – so der Erzbischof.

Der Heiland habe sich einfach mit dem Leiden der Menschen bis zum Tod „solidarisiert“.

Er habe gezeigt, daß auch das Leiden und der Schmerz von Gott angenommen seien. Das ist für Mons. Zollitsch „diese große Perspektive, diese gewaltige Solidarität“, die so weit gehe, daß er alles „mit“ mir leide.

Schmidt-Degenhard hakte nach: „Sie würden es jetzt nicht mehr so formulieren, daß Gott quasi seinen eigenen Sohn hingegeben hat, weil wir Menschen so sündig waren? So würden sie es nicht mehr formulieren?“

Erzbischof Zollitsch bestätigte seinen Abfall vom katholischen Glauben mit einem klaren „Nein“:

Gott habe „seinen eigenen Sohn in Solidarität mit uns bis in diese letzte Todesnot hineingelassen um zu zeigen: Soviel seid ihr mir wert, ich geh mit euch, in bin ganz bei euch in jeder Situation.“

Abschließend erklärte der Erzbischof, daß auch die eigenen Sünden schuld seien, daß sich Christus „so eingelassen hat mit mir“:

„Er hat sich aus Solidarität mit mir eingelassen – aus freiem Willen.“

Christus habe „das mitgetragen, was ich verschuldet habe, auch was ich verursacht habe an Bösem, um damit zugleich das nun hinaufzunehmen in die Welt Gottes und damit auch mir den Weg aus Sünde, Schuld und aus dem Tod zum Leben zu zeigen.“

Der Erzbischof leugnet auch das Pastoralkonzil
Auf der Videowebseite ‘gloria.tv’ empören sich fast siebzig Leserkommentare über die Aussagen des Erzbischofs.

Sie fordern Mons. Zollitsch auf, endlich das Zweite Vatikanum anzuerkennen.

Das Pastoralkonzil erklärt – in Übereinstimmung mit den zwanzig vorausgehenden dogmatischen Konzilien – gleich in mehreren Dokumenten, daß Christus für die Sünden der Menschen Sühne leistete.

Der Leser „Gregor“ schreibt im Kommentarteil von ‘gloria.tv’, daß die Bischöfe von der Piusbruderschaft fordern, das Zweite Vatikanum in Nebensächlichkeiten uneingeschränkt anzuerkennen:

„Gleichzeitig leugnet jedoch der Vorsitzende der ‘Deutschen Bischofskonfernz’, selber einer der lautesten Anti-Pius-Schreihälse, vor laufenden Kameras eine fundamentale Glaubenswahrheit.“

Ein Priester mit dem Usernamen ‘Poldi’ bemerkt, daß er nach diesem Interview seine „Predigten der vergangenen Karwoche allesamt durch den Reißwolf jagen müßte“.

Leser ‘Catharina’ findet die Aussagen „im Grunde genommen skandalöser“ als die Aussagen von Pius-Bischof Richard Williamson.

Leser ‘Sonnengesang’ freut sich, daß bald Pfingsten ist und der Heilige Geist kommt.

Leser ‘Quis ut Deus’ bringt die Sachlage scharf auf den Punkt:

„Dieser Bischof ist leider abgefallen…beten wir für Ihn!!!“
[ 1 2 3 » ]
1…33 von 424 Lesermeinungen:
Montag, 9. November 2009 21:19
Jena-boy †: Von der Redaktion entfernt
Samstag, 25. April 2009 06:40
Mathias Wagener: Zollitsch
Zollitsch ist kein guter Hirte.
Samstag, 25. April 2009 00:17
Dr. Schlämmer: Wider theologische Einbahnstraßen
Einige Vorredner sollten etwas auf die Bremse treten.

Erlösung ist zweifelsohne wichtig – ein Gott ohne Erlösung interessiert nicht.

Aber rein jenseitig gedacht ist sie bloß Vertröstung, und somit von zweifelhaftem Wert.

Der Bischof wollte wohl herausstellen, was die Inkarnation Gottes in Jesus und dessen „Hingabe“ am Kreuz einem Einzelnen bringt, der nicht von permanenten, eigenen Sündenqualen geplagt wird, der aber ein Problem hat, sich so anzunehmen, wie er eben ist.
Freitag, 24. April 2009 23:15
Paulaner: Keine Schlachten mehr!
An Schlachtruf: Frieden in der Kirche, bitte endlich Frieden. Ohne Besserwisserei und ohne gegenseitige Beschuldigungen, ohne theologischen und kirchenrechtlichen Sport auf dem Rücken von uns Gläubigen.
Freitag, 24. April 2009 14:43
Schlachtruf: @mathild
Ja, da kann man dir wirklich voll zustimmen. Ich frage mich aber immer ob die in Rom das nicht mitbekommen oder wie das ist ? Das war ja auch nicht der einzigste Fehltritt von Zollitsch. Ich glaube er ist ein Werkzeug des Teufels geworden. Hoffe nur ,er wird bald abgesetzt oder sonstwie ruhig gestellt.
Freitag, 24. April 2009 13:41
caritatem: Seitenhiebe ?
Was ist mit den Kardinälen , die durch ihr rotes Gewand zum Ausdruck bringen sollen,unseren Glauben mit ihrem Blut zu verteidigen !
Freitag, 24. April 2009 13:38
Paulaner: Unsere irdische Aufgabe ist nicht,
uns gegenseitig öffentlich zu kritisieren oder gar niederzumachen.

Die Zeit ist reif für die Rückführung der Abgespaltenen und der Abgefallenen. Dazu bitte ich, auf dogmatische Rechthaberei zu verzichten.

Jeder soll die Wahrheit verkünden im Rahmen der katholischen Lehre aber Seitenhiebe zu unterlassen, ausdrücklich.
Donnerstag, 23. April 2009 22:11
ist bestimmt ein Homo. Er hat eine schwule Logik.
Donnerstag, 23. April 2009 22:05
Bei Zumwinkel und Mehdorn hat das ja geklappt. Ich fürchte die Kirche steht da noch ein wenig hinter den Konzernen zurück. Nicht was den Hochmut betrifft, was die Kaltschnäuzigkeit betrifft, könnten sie sicher noch etwas dazulernen.
Donnerstag, 23. April 2009 21:52
mathild: Zollitzsch gehört aus der katholischen Kirche entfernt!- grober Verstoß gegen das Kirchenrecht
Erbischof Robert Zollitzsch gehört – so wie auch viele andere seiner Mitbrüder – aus der katholischen Kirche entfernt – ausgeschlossen. Laut Redemptionis Sacramentum ist er laut Kirchenrecht exkommuniziert! Allem voran auch sein Vorgänger – Kardinal Lehmann (auch ein bestbezahlter Kirchenfunktionär) der seit mehr als 25 Jahren die hl. römisch-katholische Kirche in den Augias-Stall direkt herein gesteuert hat.
Das ist allerdings auch die primäre Aufgabe von Freimaurern (auch Lehmann gehört u.a. der Loge …an).
Diese SEKTE Luzifers hat keinen Bestand mehr – denn es ist nicht die Kirche Jesu Christi!
Dieser Augias-Stall wird langsam aber sicher von GOTT ausgemistet! Wer Augen und Ohren hat der…
R.I.P.
Donnerstag, 23. April 2009 13:21
Guiseppe: Zollitsch-Aussagen zum Sündopfer
Hierzu eine sehr interessante Bewertung von Hw. P. Deneke (FSSP) auf www.kath-info.de.
Mittwoch, 22. April 2009 11:43
Przybislav Iamesseblo: Pius XII: wollen Sie wirklich die Einheit
mit derartigen apostatischen Vögeln
Mittwoch, 22. April 2009 11:23
Antipacelli: @Denk: Geht’s noch schwachsinniger???
Gott braucht kein Sühenopfer“ und dennoch ist Jesus für die Sünden der Menschen gestorben?

Es geht nicht um die Frage, ob Gott sadistisch ist, wenn er seinen Sohn in den Tod gibt, es geht darum, ob Gott auch der Gerechte schlechthin, d.h. Ursprung und Fülle aller Gerechtigkeit, ist!

Ist es nicht so, wie der heilige Anselm von Canterbury lehrt, dass die Sünden der Menschen eine so große Schuld gegenüber Gott darstellen, dass sie kein Mensch wirklich wieder gut machen kann? Deshalb lehrt Anselm, war es notwendig, dass Gott selbst – in seinem Sohn Jesus Christus – diese Aufgabe übernahm!

Wer diese katholische Kernlehre ablehnt, für den kann jeder andere Mensch oder auch ein Volk, z.B. das jüdische, die Rolle des Helden, der sein Leben für seine Freunde hingibt, um sie dem Heil entgegen zu führen, übernehmen, …!
Mittwoch, 22. April 2009 11:11
Rheiny: Der Erzbischof ist in einen Formulierungen richtig gefährlich …
Zu: Anderes Interview, andere Meinung?

Was bedeutet „theologisch verdeutlichen“? Das kann auch heißen, dass es sich um eine menschliche Floskel, eine theologische Worthülse handelt, die keine direkte Wirklichkeit bezeichnet. Zudem erklärt er nicht schlüssig, warum die Welt den Tod Jesu zu ihrer Erlösung „braucht“.

Und mit dem Hinweis auf den Sündenbock ist er wieder gefährlich nahe daran, auch den Tod Jesu nur noch symbolisch zu deuten …
Mittwoch, 22. April 2009 10:57
Denk: Anderes Interview, andere Meinung?
Bischof Zollitsch in einem anderen Interview (April 09):

„Braucht Gott ein Sühneopfer Zollitsch: Gott braucht kein Sühneopfer, aber theologisch will der Tod Jesu verdeutlichen, dass die Welt den Kreuzestod Christi brauchte, um erlöst zu werden. Im Alten Testament wird uns die Tradition vom «Sündenbock» überliefert: Ein Ziegenbock wurde symbolisch mit den Sünden beladen und in die Wüste gejagt. Christus erlöst mit seinem Tod die Menschheit und ermöglicht ihr so ein Leben bei und mit Gott. Was sich zunächst tragisch und brutal anhört, der Tod am Kreuz ist letztlich Ausdruck der völligen Selbsthingabe Jesu, ein Liebesgeschenk an die Menschheit. Er ist gestorben nicht für Gott, sondern für uns.“

http://www.pr-inside.com/…ergrund-r1170713.htm
Mittwoch, 22. April 2009 07:29
r.ruhrgebietler: @rums – Ja!
35 quis nos separabit a caritate Christi tribulatio an angustia an persecutio an fames an nuditas an periculum an gladius.

wäre vermutlich der lat. Originaltext. Für mich bleiben nur Fragen offen! Und die Hoffnung auf Jesus Christus, von dem nichts trennen soll. Da ergibt die Frage in den Geheimen Offenbarungen „…wer sind all jene und woher kommen sie…“ einen ganz erfrischenden Sinn! „… es sind jene die aus der großen Drangsal kommen…“

Gelobt sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares. Sühne, Aufopferung, Demut, Anbetung und Verherrlichung!
Dienstag, 21. April 2009 20:26
rums: r.ruhrgebietler: er wird noch viel größer
Ja, leider.

Auch der Hl. Don Bosco sprach davon.

Aber…, bitte lies Röm 8,35
Dienstag, 21. April 2009 20:22
r.ruhrgebietler: er wird noch viel größer
so, wie es in Fatima angekündigt wurde.
Dienstag, 21. April 2009 18:59
JungeFREIHEIT-Leser: Gottes Zeit
Der Erzbischof von München und Freising Dr. Rainhard Marx wurde verhindert, da Lehmann und seine Anhänger ein Komplott schmiedeten.

Dennoch: Gott wird wissen, warum wir nun diesen Zollitsch brauchen. Vielleicht muss der Glaubensabfall noch grösser werden?
Dienstag, 21. April 2009 18:45
Eva B. Kreuz.net Klofrau: gunther maria michel: Ich distanziere mich von keinem Dogma der Kirche
Und da Sie sich von den angeführten Dogmen nicht distanzierten, habe ich akzeptiert, dass Sie den darin ausgedrückten Glauben teilen.

Danke!
Dienstag, 21. April 2009 18:27
JungeFreiheit: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 21. April 2009 18:24
Liebe Eva B., das Zitat habe ich nicht der Lutherbibel entnommen, sondern der alten, katholischen Allioli-Übersetzung in der Bearbeitung von Pater Arndt SJ.
Die Übersetzung „hielt nicht daran fest“ kann ich trotz Ihrer Erklärungen nicht gut finden. Sie täuscht eine Klarheit und Eindeutigkeit vor, die im Original nicht gegeben ist. Sie interpretiert zuviel. Es gibt noch mehr Beispiele für diese Schwäche der Einheitsübersetzung.
Zumindest habe ich Ihnen nicht Häresie vorgeworfen, sondern ich schrieb: Wenn … (konditional).
Und da Sie sich von den angeführten Dogmen nicht distanzierten, habe ich akzeptiert, dass Sie den darin ausgedrückten Glauben teilen.
Dienstag, 21. April 2009 07:44
Eva B. Kreuz.net Klofrau: Bezüglich FG_FAN6 geb ich meinen Vorrednern recht
Der Typ hat keine Ahnung und macht sich nur wichtig.
Dienstag, 21. April 2009 07:21
Biene Maja: r. ruhrgebietler
Recht haben Sie Guten Morgen der soll das Maul halten
dieser komische Heini
Dienstag, 21. April 2009 06:56
r.ruhrgebietler: @SG_FAN6
SG_FAN6 –--===>>>
Dienstag, 21. April 2009 05:49
Eva B. Kreuz.net Klofrau: „welcher, da er in Gottes Gestalt war, es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein…“
Lieber Gunther Maria,
was bedeutet es für die Gesinnung Jesu, dass er sein Gott sein nicht für einen Raub hielt?
Ganz einfach: Weil er sein Gott sein nicht geraubt hat brauchte er es nicht ängstlich festhalten, sondern konnte es loslassen und Mensch werden. Loslassen kann nur der, der keine Angst davor hat das ihm etwas weggenommen wird. Sein Gott sein kann ihm niemand nehmen. Das ist ja gerade das Geheimnis der Inkarnation, dass dieser „schwache“ Mensch, dieser „Sklave“ wie es der Hymnus nennt nicht aufhört Gott zu sein. Dies aber eben nicht deshalb weil er göttliche Macht und Herrlichkeit beansprucht sondern das Gegenteil. Er springt in den Staub, in die Ohnmacht der Liebe am Kreuz.
Deshalb sind die anderen Übersetzungen ganz und gar nicht Falschübersetzungen, denn wenn Jesus seine Gottheit beansprucht, festhält, ergibt der zweite Teil des Satzes keinen Sinn, dass er sich nämlich selbst entäußert! Von was entäußert er sich denn? Wie gesagt, er hört nicht auf Gott zu sein, aber von was entäußert er sich?
Noch schwieriger wird Ihre Interpretation in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns Jesus zum Vorbild nehmen, der es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein, …

Suchen Sie bei ihren Gesprächspartnerinnen nicht ständig Häresien.
Dienstag, 21. April 2009 04:47
Biene Maja: lateinheini
habe Dein Gebet kopiert und auf das E-Mailprogramm
gesendet vielen herzlichen Dank Guten Morgen ich muss
jetzt Hausarbeit machen Schönen Tag noch die Biene Maja
Dienstag, 21. April 2009 04:33
Eva B. Kreuz.net Klofrau: gunther maria michel:
Sie haben die Luther Übersetzung zitiert die ich sehr schätze. Aber was beutet es „etwas nicht als Raub zu betrachten“? Und im Übrigen, es geht in dem Text darum, die Gesinnung Jesu nachzuahmen, der es nicht als einen Raub betrachtete Gott gleich zu sein

Gute Nachricht Bbel
6 Er war in allem Gott gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest, so wie Gott zu sein.7 Er gab alle seine Vorrechte auf und wurde einem Sklaven gleich. Er wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte das Leben der Menschen.

Elberfelder
6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt5, Gott gleich zu sein.7 Aber er machte sich selbst zu nichts6 und nahm Knechtsgestalt7 an, indem er den Menschen gleich geworden ist8

Hoffnung für alle
6 Obwohl er in göttlicher Gestalt war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, Gott gleich zu sein.7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er nahm menschliche Gestalt an und wurde wie jeder andere Mensch geboren.

Schlachter
6 der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich2 zu sein;7 sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen3

Neue Genfer Übersetzung
6 Er, der Gott in allem gleich war und auf einer Stufe mit ihm stand, nutzte seine Macht9 nicht zu seinem eigenen Vorteil aus. 7 Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechteund stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener12. Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen.
Dienstag, 21. April 2009 01:38
Stephanus: SG Fan6 …ach Du Schreck!!!!!!!
Schau mal SG Fan6: ,besser is-ses!!!
Dienstag, 21. April 2009 01:22
Vineta: Gott wurde nicht nur aus einem Grund Mensch
1) Laut NT kann die übergroße Schuld der sündigen Menschheit von keinem außer Gott selbst gesühnt werden. Also ist Gott Mensch geworden, um aus Liebe zu uns sein Leben hinzugeben. Sein Tod ist das Opfer des Neuen Bundes, der Glaubende zum Vater führt.

2)Gott ist aber auch noch aus einem anderen Grund Mensch geworden: Sporadische Momente des Glücksgefühls ändern nichts an der Tatsache, daß unser Erdendasein von der Geburt bis zum Tod ein Leben im Jammertal ist.“ Wenn ich diesen deinen Gott, den du mir predigst, erwische, den, der diese Welt gemacht und mich in diese Welt gesetzt hat … das mußte sich ein Missionar anhören von einem indischen Jungen, der in Mülltonnen kramend wieder mal kaum was zu „essen“ gefunden hatte.
Ein Gott, der gänzlich unbegreiflich in der Höhe schwebt, und ( z.B. als Allah) nur unsere Unterwerfung und schicksalhafte Ergebenheit in seinen mit unserer Vernunft nicht im geringsten auslotbaren Willen fordert und uns nur mit strengen, oft nicht nachvollziehbaren Vorschrift überwacht und drangsaliert, ist das Gegenteil von Trost im Jammertal, läßt die Menschen aufbegehren und Ihn anklagen.
Aber ein Gott, der von seinem himmlischen Thron herabsteigt, sich erniedrigt, sich (baby)klein macht und selbst mal 33 Jahre lang ein leidvolles Leben mitmacht und geduldig erträgt…NUR ein solcher Gott verschafft uns Trost, macht Hoffnung, erweckt Vertrauen. Ein Gott, der irgendwie einer von uns wurde und beweist, daß er keinen in seinem Leid vergißt.
Dienstag, 21. April 2009 00:48
gutpfad: Die Missachtung der Religion führt zur Missachtung der Menschlichkeit.
Wenn Religion nicht froh macht, taugt sie nicht.

Keine wahre Religion hat der, der keine Humanität hat.
Dienstag, 21. April 2009 00:39
SG_FAN6: Es ist sowieso besser …
wenn die Katholen wieder in den Untergrund gehen und dort auch für alle Ewigkeit bleiben. Weil Schwachsinn den Menschen noch nie gut getan hat. Siehe Nazizeit! Nazizeit war Schwachsinn zum Quadrat und aus was ist Nazitum entstanden! Aus der Lehre von den Katholen.
Dienstag, 21. April 2009 00:20
gutpfad: Wenn starres Eis schmilzt, kommt es als Wasser in Bewegung und befruchtet das Land.
Nichts bleibt, wie es ist.
Es ist das Gesetz des Lebens.

Auch Religionen haben sich entwickelt.
[ 1 2 3 » ]
391 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2010 kreuz.net