Judentum
Die Kirche braucht keine Juden
Weil der Modernist und Relativist nicht glaubt, was er glaubt, ist ihm letztlich auch alles egal. Das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ will die Juden nicht bekehren, weil es selber nicht bekehrt ist.
Der Philosoph Robert Spaemann
Der Philosoph Robert Spaemann
© Wikimedia, GFDL
(kreuz.net) Die Heilige Edith Stein († 1942) – jüdische Konvertitin und Karmelitin – ging, wie sie sich in ihrem Testament äußerte, „zur Sühne für den Unglauben des jüdischen Volkes“ in den Tod.

Daran erinnerte der deutsche Philosoph Robert Spaemann (81) am 20. April in einem Beitrag für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’.

Wie Jean-Marie Kardinal Lustiger von Paris († 2007) habe sie im Bekenntnis zu Jesus Christus die Erfüllung der jüdischen Bestimmung gesehen.

Karl Kardinal Lehmann von Mainz habe das Beispiel der beiden allerdings nur „als Ausnahmen“ gelten lassen. Der „normale Heilsweg der Juden“ gehe nicht über Jesus.

Spaemann erwähnt auch die Broschüre „Nein zur Judenmission – Ja zum Dialog zwischen Juden und Christen“ des umstrittenen ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’.

Das ‘Zentralkomitee’ habe in der Broschüre den Weg von Kardinal Lehmann konsequent zu Ende gedacht.

Ein neuer Glaube

Die Kleinschrift behauptet, daß es keinen Auftrag Jesu gebe, Juden zum Glauben an ihn und zur Taufe zu bewegen. Der neue Bund erfülle und ersetze nicht den alten, sondern trete als ein zweiter Bund neben diesen.

Spaemann erkennt, daß diese Auffassung einen scharfen Bruch mit dem katholischen Glauben darstellt:

„Es gibt also danach nicht mehr, wie es die Apostel und mit ihnen die ganze christliche Tradition sahen, das eine Bundesvolk Israel, das sich in Christus nun für alle Völker öffnet und zur »Kirche aus Juden und Heiden« wird.“

Und: „Die Kirche braucht angeblich die Juden nicht mehr.“

Das Fazit des Philosophen: „Ich für meinen Teil könnte dieser Kirche nicht mehr angehören.“

Kirche aus Juden und Heiden

Seit dem Apostelkonzil verstehe sich die Kirche als Kirche aus Juden und Heiden: „Durch das Kreuz Christi ist nach dem Heiligen Paulus der Zaun zwischen Juden und Heiden niedergerissen.“

Spaemann verweist auf die Liturgie der Osternacht. Diese spricht davon, daß in dieser Nacht Gott „unsere Väter, die Kinder Israels“, trockenen Fußes durch das Rote Meer geführt hat.

Sie dankt Gott, Abraham durch die Taufe zum Stammvater vieler Völker gemacht zu haben:

„Wenn sie bittet, daß die Fülle der ganzen Welt Teil gewinne »an der Kindschaft Abrahams und an der Würde Israels«, dann wirkt das, was das Konzil hierzu zu sagen hat, eher blaß“ – analysiert Spaemann.

Gott ist kein Bigamist

Der Gedanke zweier Bundesvölker sei dem Neuen Testament vollkommen fremd.

Der Heilige Paulus sehe zwar in der Verblendung der Juden ein providentielles Ereignis, das bis ans Ende der Geschichte fortwirkt. Dennoch tue er alles, „um wenigstens einige von ihnen zu retten“.

Der Versuch, das Verhältnis von Altem und Neuem Bund „durch die Gründung einer zweiten Familie zu lösen, hat mit dem Neuen Testament nichts zu tun“ – so Spaemann:

„Das Bundesvolk wird im Alten Testament auch als Braut dargestellt und Gott als eifersüchtiger Bräutigam. Die Braut soll nicht fremdgehen.“

Gleichzeitig sei Gott auch kein Bigamist, dem es genüge, „wenn die beiden Familien »im Gespräch sind«.“

Der Relativismus tötet jede Diskussion

Spaemann weist auch darauf hin, daß der Heilige Petrus die Christen auch auffordert, nicht einen blinden Glauben zu bezeugen, sondern „jedermann Rechenschaft zu geben über den Grund unserer Hoffnung“.

Der Philosoph erklärt: „Ein Grund (eine »raison«) ist etwas nur, wenn es wirklich begründet.“

Ferner seien alle universalistischen Religionen in ihrem Wesen missionarisch: „Sie würden sich aufgeben, wenn sie ihre Botschaft partikularisieren und damit relativieren würden.“

Der Austausch zwischen Christen und Juden habe immer schon zu vertieften Einsichten beider Partner und zu gegenseitigem Lernen geführt – ruft Spaemann in Erinnerung.

Allerdings sei das zu Zeiten der beiden jüdischen Religionsphilosophen Franz Rosenzweigs († 1929) und Martin Buber († 1965) mehr der Fall gewesen als heute – „weil der Relativismus noch nicht alles durchdrang“.

Spaemann zitiert den katholischen Schriftsteller Charles Péguy († 1914), der den Modernismus mit „nicht glauben, was man glaubt“ definiert hat.
      
39 Lesermeinungen
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#41   Soramonas   14:15:14 | Freitag, 24. April 2009
Israel Shahak
Israel Shahak
Jüdische Religion,
Jüdische Geschichte
(Book online
www.abbc2.com/shahakd/index.htm
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#40   vonHerzmanovsky-Orlando   22:22:28 | Donnerstag, 23. April 2009
@Hisg
Im ZdK sitzten lauter Homos
Das ist offensichtlicher Blödsinn. Im Übrigen kann man auch ohne Homo zu sein schwer gestört sein.
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#39   Homosex ist schwer gestört   22:14:54 | Donnerstag, 23. April 2009
Im ZdK sitzten
lauter Homos
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#38   für die Kirche   18:57:55 | Mittwoch, 22. April 2009
Konvertierte Juden sind nun einmal konservativ, nicht selten lieben sie die Tridentinische Messe.
Denn wozu konvertieren sie sich, wenn sie das Gleiche bekommen wie in einer liberalen jüdischen Gemeinde? (Es gibt jüdische Gemeinde, wo homosexuelle Paare akzeptiert werden), wozu konvertieren sie sich, wenn sie die gewässerte gefälschte Lehre wie die von ZdK abserviert bekommen?
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#37   Kreuznetter †   18:50:35 | Mittwoch, 22. April 2009
Die volle
Erlösung wird den konvertierten Juden natürlich nur zuteil, wenn sie die Mundkommunion erhalten und die Messe in Latein hören.
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#36   Domenico Tuttisanti   18:34:36 | Mittwoch, 22. April 2009
Spaemann ist es erneut gelungen,
das rechte Wort zur rechten Zeit zu sprechen!
Schon einmal, vor ca. 10 Jahren, hatte ein Beitrag von ihm innerkirchlich eine Wende eingeleitet. Damals war es die Frage des von kirchlichen Stellen ausgegebenen Beratungsscheines nach Schwangeren-Schein-Beratung:
„Die schlechte Lehre vom guten Zweck. www.human-life.ch/…erichte/spaemann.htm
nach diesem fulminanten Beitrag war nämlich Ruhe im Stall!
Und nun die Frage einer Zwei-Wege-Soteriologie aus falsch verstandenem Irenismus:
„Gott ist kein Bigamist www.faz.net/…common~Scontent.html
Brillanter Artikel!
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#35   für die Kirche   17:40:03 | Mittwoch, 22. April 2009
@Bernd-Jupp: der HERR wird Dich u. Deinesgleichen deswegen strafen. Du bist kein Christ,
sondern nur ein Möchtegern-Christ. Wenn Du Deinen Lebensunterhalt von der Kirche bekommst, bist Du besser beraten, einen anderen Beruf zu suchen.
Wer ein Wort gegen Herrn Spaemann erhebt, ist mein Feind.
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#34   Bernd-Jupp   17:09:08 | Mittwoch, 22. April 2009
Wann hat der Herrgott endlich ein Einsehen…
…und ruft diesen altersschwachen Möchtegern-Theologen und Hardcore-Katholiken in die Ewigkeit?? Langsam wird’s ja schon peinlich, was er da so von sich gibt…
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#33   karljosef   13:06:36 | Mittwoch, 22. April 2009
und was macht jetzt das ZdK?
muß es widerrufen?
wird es sanktioniert?
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#32   JMX   11:38:23 | Mittwoch, 22. April 2009
Da zeigt sich mal wieder,
daß Spaemann kein Philosoph ist, sondern Möchtegern-Theologe… :-S
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#31   JungeFREIHEIT-Leser   10:51:20 | Mittwoch, 22. April 2009
@gutpfad
Dann frage ich Sie:
Warum leben Sie ?
Worauf leben Sie ?
Warum müssen auch Sie sterben?
Was kommt danach?
Ist Ihre Seele nicht erlösungsbedürftig?
Da wird Ihnen kein Tagore und kein Konfuzius weiterhelfen! :&)
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#30   gutpfad   09:42:22 | Mittwoch, 22. April 2009
Den Blick erweitern und von Indern lernen
:(3
Religion des Hindu
*
Gott achtet mich, wenn ich arbeite.
*
Gott liebt mich, wenn ich singe.
*
Tagore
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#29   newtube   02:06:49 | Mittwoch, 22. April 2009
@ Clarissa Colonia
Sind Sie wirklich eine geistige Tochter der Hl. Clara
von Assisi? Pardon my stupidity, aber erklären Sie mir
doch Ihren zweiten Namen „Colonia“. Warum nicht
„Coloniae“ oder einfach „colonica“. Vielleicht sollte
ich Ihren Pamino dazu fragen.
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#28   catholic   23:12:06 | Dienstag, 21. April 2009
Ohne Juden keine Kirche.
Gottes Todsünde?- Sein Sohn ein Jude
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#27   newtube   22:58:51 | Dienstag, 21. April 2009
@ Dr. Guillotin
Sie meinen wohl chemisch! Nein, es wäre kein Verlust,
eher ein Gewinn für die Kirche – für die römisch-katholische,
meine ich. Sie müßten jedoch auch ein Paar Bischöfe
der Behandlung unterwerfen bevor sie, wie man schön
sagt, natürlich aus dem Dienst ausscheiden.
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#26   Dr. Guillotin   22:49:18 | Dienstag, 21. April 2009
wäre es ein Problem wenn
man alle ZdK Leute köpfen würde?
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#25   newtube   22:49:00 | Dienstag, 21. April 2009
@ Clarissa Colonia
Das habe ich auch nie behauptet, liebste!
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#24   clarissa colonia   20:21:04 | Dienstag, 21. April 2009
Ich wüßte nicht,
wo ich Satzglieder als rhetorisches Stilmittel bewußt ausgelassen hätte.
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#23   newtube   20:03:34 | Dienstag, 21. April 2009
@ clarissa colonia
Können Sie sich sprachlich nur elliptisch bewegen,
liebste?
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#22   JungeFREIHEIT-Leser   18:47:41 | Dienstag, 21. April 2009
@newtube
Der Hochwürdigste Herr Bischof, Prof. Dr. Gerhard-Ludwig Müller hat in der Tagespost sein Schreiben publiziert.
Sehr fundiert und wie ich meine dezidiert, christologisch und katholisch!
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#20   clarissa colonia   18:15:18 | Dienstag, 21. April 2009
Sollte diese Zuschrift nun
neu neu www.kreuz.net/article.9003.html, oder auch nur interessant gewesen sein?
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#19   newtube   18:10:42 | Dienstag, 21. April 2009
ZdK Pamphlet zur Judenmission von dt. Bischofskonferenz zurückgewiesen!
Die Deutsche Bischofskonferenz durch ihren Ökumene
Beauftragten, Bischof Gerhard Müller, distanziert
sich scharf von der ZdK Erklärung zur Judenmission
(www.bistum-regensburg.de). In seiner umfangreichen
theologischen Stellungnahme „Das Christus-Bekenntnis
der Kirche im christlich-jüdischen Dialog“ wirf Bischof
Müller der ZdK vor, „wesentliche christliche Glaubensaussagen zu den Mysterien der Trinität und der
Inkarnation, zur Erlösung und Rechtfertigung des Sünders, zu Gnade und Erbsünde, zur universalen und einzigen Mittlerschaft Christi, zur Heilsnotwendigkeit der Kirche, des Christusbekenntnisses und der Verbindung mit Christus in den Sakramenten, zum Verhältnis von
universalem Heilswillen und seiner ekklesialen und
sakramentalen Vergegenwärtigung entweder relativiert
oder ungenau wiedergegeben“ zu haben. Das ZdK-
Pamphlet „kann in keiner Weise als ein offizielles Dokument der katholischen Kirche oder als authentische
Darstellung des katholischen Glaubens und Bekenntnisses
angesehen werden.“ Eine Abfuhr erster Klasse!
Die Lektüre des Gesamttextes von Bischof Müllers
Stellungnahme zum ZdK Pamphlet ist unbedingt zu
empfehlen. Das ZdK soll dazu aufgefordert werden,
sein unorthodoxes Pamphlet zuückzunehmen, aus Sorge
um Christen und Juden und um der katholischen Lehre
willen, wozu auch diese Verbandsvertretung von Funktionärskatholiken verpflichtet ist. Der Eindruck soll
nicht entstehen, daß das ZdK aus politischen Gründen
(Judenverständnis), wie Pilatus, Jesus verkauft hat.
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#18   Domenico Tuttisanti   16:18:41 | Dienstag, 21. April 2009
Lumpie
Sie sind wenigstens ehrlich:
„Ich habe den Artikel nicht gelesen, möchte aber mit Euch darüber diskutieren…“ :-D
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#17   Lumpie †   16:06:16 | Dienstag, 21. April 2009
@ Domenico Tuttisanti:
Haben Sie eigentlich bemerkt, dass der Titel ironisch gemeint ist?
Nein, so weit lese den geistigen Unrat nicht.
Meine Feststellung hat dennoch Bestand !
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#16   karljosef   15:47:18 | Dienstag, 21. April 2009
Lumpie
Der Homo-Arktikel ist nicht dieser hier sondern der Nächste
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#15   LM.   15:46:43 | Dienstag, 21. April 2009
Tuttisanti
nö – hat er nicht.
zeigt exemparisch auf welch helle Lichter sich hier ein Stelldichein geben.
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#14   Domenico Tuttisanti   15:40:47 | Dienstag, 21. April 2009
„Die Kirche braucht keine Juden“. Lumpie
Haben Sie eigentlich bemerkt, dass der Titel ironisch gemeint ist?
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#12   Domenico Tuttisanti   14:29:04 | Dienstag, 21. April 2009
Die Kirche Jesu Christi ist Vollendung
des Judentums und seine wahre Bestimmung bei Gott!
Dies zu sagen und zu bezeugen ist nicht antisemitisch, sondern im Gegenteil pro-jüdisch bei genauer Betrachtung.
Jesus ist der Messias, auf den das jüdische Volk Jahrtausende lang gewartet hat, um den es gebetet und auf den es sich vorbereitet hat. Als Jesus in die Welt kam, hat er das Verhältnis von Mensch und Gott verändert und auch das Verhältnis von Leben und Tod. Ich sehe die katholische Kirche als post-messianisches Judentum und das Judentum als embryonale Form des Katholizismus. Der Heilsauftrag des Judentums war es, gewissermaßen Brutstätte zu sein. Durch die spezielle Beziehung zwischen Gott und der ethnischen Gruppe der Juden sollte die Menschwerdung Gottes vorbereitet werden. Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu sollte diese spezielle Beziehung dann auf die ganze Menschheit übergehen.
Der zur Kirche konvertierte US-amerikanische Jude Roy H. Schoeman im Interview www.kreuz.net/bookentry.1097.html!
Spaemann muß man dafür danken, dass er wieder das rechte Wort zur rechten Zeit gefunden hat! Eine Zwei-Wege-Soteriologie ist eine Ausgeburt der Zeitgeistes. Sie hat mit der Lehrtradition und dem biblischem Zeugnis nichts zu tun!
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#11   rums   14:04:48 | Dienstag, 21. April 2009
@bwv232: Hier das Original
Auch von mir ein Dankeschön für den Link.
Herr R. Spaemann ist eine Klasse für sich. Wunderbar.
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#10   Domenico Tuttisanti   13:52:34 | Dienstag, 21. April 2009
bwv232
Danke Ihnen, bwv, für den Link auf den Original-Artikel www.faz.net/…common~Scontent.html! Es ist tatsächlich ein grossartiger Text, den Spaemann in bekannter argumentativer Brillanz und Klarsicht verfasst hat.
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#9   Adolf   13:52:29 | Dienstag, 21. April 2009
Ich bete auch Psalmen
wenn es mir schlecht geht!
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#8   Reformeifer2008   13:50:54 | Dienstag, 21. April 2009
Zeugnis eines ehemaligen Juden
Das schönste Zeugnis habe ich hier gelesen:
…iesterseminar-muenchen.de/index.php?lvl_1=4&lvl_2=…
Sergey Daniel Feldshstein
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#7   Sefirot   13:42:23 | Dienstag, 21. April 2009
Die Juden brauchen auch keine Kirche
das stimmt…Allerdings kann die Kirche nicht auf die Juden verzichten. Dann müsste sie auf Jesus verzichten.
Und Jesus war doch bekanntlich Jude bis zum Tod
am Kreuz und soll, wie die Evangelien berichten mit
dem jüdischen Sterbepsalm auf den Lippen, den fromme
Juden sprechen, am Kreuz gestorben sein… Psalm 22: Mein G*tt, mein G*tt, warum hast du mich verlassen…
Wenn die Ignoranten, die ständig das Gegenteil behaupten, nur einmal akzeptieren könnten,
dass die Kirche sehr wohl die Juden braucht…!, aber DIE JUDEN NICHT DIE KIRCHE…
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#6   Pius XII   13:33:59 | Dienstag, 21. April 2009
Der Artikel von Spaemann ist dennoch exzellent!
Zunächst einmal ist es doch erfreulich, dass religiöse Themen medial „heiß“ bleiben. Dann ist Spaemanns Aussage doch in der Sache erfrischend eindeutig und sprachlich geglückt – zumindest letzteres ist Bischof Müller nicht gelungen. Und für die theologische Debatte ist es doch ein erneuter Sieg der „tradidtionellen“ Seite. Denn das, was in diesem Pamphlet der Meyer-Organisation („ZdK“) steht, ist doch unter den modernen Theologen längst common sense. Und nun kommt per FAZ die Replik. Die linken Bischöfe werden im TV gefragt, ob Jesu Tod am Kreuz nicht eine Sühneleistung war etc. Überall bemerkt die schlafende Öffentlichkeit, wie weit sich die Kirchenfunktionäre vom Glauben entfernt haben und ist irritiert. Das will man dann doch nicht.
In den 70ern und 80ern waren die Konsevativen unter ständigem Rechtfertigungsdruck. Die Schlagwörter hießen Zölibat, Pille, Ökumene etc. Das klingt heute alles genaus verstaubt wie 70er-Jahre-Musik oder Schlaghosen. Heute sind die Progessisten unter Druck. Die linke Meinungsdominanz wird offen in Frage gestellt und erstmals seit den Konzilswirren erleben wir eine ernsthafte Diskussion über das, was die Linken angerichtet haben.
Insofern ist Spaemanns Text nur ein weiterer Beleg dafür, wie sich dank Benedikt XVI das geistige Klima in Kirche und Land ändert. Mens agitat molem.
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#5   Mrs.Cologne   13:30:51 | Dienstag, 21. April 2009
Verstehe ich nicht…
Wozu ist dieses ‘Zentralkomitee blabla’ überhaupt gut? Wir haben doch den Heiligen Stuhl und die einzelnen Bischofskonferenzen?! o.O
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#4   r.ruhrgebietler   13:20:20 | Dienstag, 21. April 2009
Spaemann – viele Worte und wenig neues
Seine Excursion ist nur Stückwerk.
Man muss den Anlass zu der Broschüre verstehen. Im Jahre 1989, als Reaktion auf die illegalen Priesterweihen des Erzbischofs Lefebvre und das damals entstandene Schisma… Damit legt Spaemann sich auf einen, erwiesenen(!) Irrtum fest. In der Tat ist gut und recht für die Juden zu beten, wie es die (noch restliche) röm. kath. Kirche in der Karfreitagsfürbitte tut: Oremus et pro perfidis Judaeis: ut Deus et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi agnoscant Jesus Christum Dominum nostrum.
Omnipotens sempitérne Deus, qui étiam judáicam perfídiam a tua misericórdia non repéllis: exáudi preces nostras, quas pro illíus pópuli obcæcatióne deférimus; ut, ágnita veritátis tuæ luce, quæ Christus est, a suis ténebris eruántur. Per eúndem Dóminum nostrum. Amen
Dann verbessert Spaemann vorsichtig: Man kann aus dem Text des Gebetes einen gewissen diskriminierenden Ton heraushören. Kann, muss es aber nicht. Das ist wie die Feier des NOM oder halt doch die Zelebration der ewig gültigen trid. Liturgie!
Eines zeigt Spaemann’s Artikel deutlich: l :-@ hmann glaubt a) nicht an die Kirche b) hat er es geschafft die Kirche Jesu Christi in eine zionistisch gesteuerte und oritentierte church-of-one-world-order umzufunktionieren.
Die Kirche Jesu Christi ist schon biblisch begründet eine Missionierende – daher steht die Broschüre will „Dialog ohne Mission“ im krassen Gegensatz zu Jesus Christus.
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#3   Tilly   12:49:24 | Dienstag, 21. April 2009
ZDK = Freimaurerorganisation?
ZDK= Zentralrat Deutscher Freimaurer????
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#2   bwv232   12:21:14 | Dienstag, 21. April 2009
Hier das Original
Ein sehr schöner Text von Herrn Spaemann, es lohnt sich, den im Original zu lesen:
tinyurl.com/d44szq
viele Grüße
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#1   Bodo11 †   12:18:54 | Dienstag, 21. April 2009
„Zentralkomitee“ist Tarnorganisation
Das „Zentralkomitee“ ist eine Tarnorganisation des zionistischen Zentralrates in Deutschland.
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