Die von ihm gebaute Basilika fiel ihm über seinem Kopf zusammen. Doch dann eilten todesmutige Feuerwehrleute dem Papst zu Hilfe.
Feuerwehrmänner bergen den Sarg von Coelestin V.
(kreuz.net) Geboren wurde er im Jahr 1215 als Pietro Angelari in den italienischen Abruzzen. Er war das
zweitjüngste von zwölf Kindern einer Bauernfamilie.
Als Zwölfjähriger trat er bei den Benediktinern
ein und lebte später als Einsiedler. Bald sammelten sich um ihn Schüler. So entstand ein Orden – die
Coelestiner –, die bis 1785 existierten.
Pietro stand im Ruf der Heiligkeit, als er nach einer zweijährigen
Sedisvakanz – er war fast achtzigjährig – als Kompromißkandidat zum Papst gewählt wurde.
Als er die
Kunde seiner Wahl erhielt, verweigerte er sich zunächst und floh. Er ließ sich aber schließlich unter
schweren Bedenken umstimmen.
Dem Vorbild Christi am Palmsonntag folgend, ritt der neugewählte Papst
am 28. Juli 1294 auf einem Esel in die Stadt L’Aquila. Dort nahm er den Namen Coelestin V. an.
In der von ihm gegründeten Kirche Santa Maria di Collemaggio wurde er am 29. August zum Papst
gekrönt. Rom hat er nie betreten.
Cölestin war als Papst hoffnungslos überfordert und geriet schnell
in politische Abhängigkeit des Königs von Neapel.
Am 13. Dezember 1294 dankte er trotz erheblicher
Widerstände seiner Umgebung ab.
Als Gründe nannte er Krankheit, Unerfahrenheit und den Wunsch, wieder
als Einsiedler zu leben.
Zuvor hatte er noch eine Konstitution über die Abdankung eines Papstes erlassen,
um den Widerstand des Volkes zu brechen, das seine Demission verhindern wollte.
Nach seinem Rücktritt
legte Coelestin die päpstlichen Insignien nieder und tauschte die päpstlichen Gewänder wieder gegen
die Mönchskutte.
Coelestin war der einzige Papst der Kirchengeschichte, der sein Amt aus eigenem Antrieb
zurücklegte.
Sein Nachfolger, Bonifaz VIII., ließ ihn festnehmen, um eine Kirchenspaltung zu verhindern.
Zwei Jahre später – im Jahr 1296 – starb Coelestin in Ehrenhaft eines natürlichen Todes.
Im Mai 1313
erfolgte seine Heiligsprechung.
Erst im Jahr 1326 gelang es seinen Ordensbrüdern, seine Gebeine nach
L’Aquila zu holen und in der Basilika Santa Maria di Collemaggio beizusetzen.
In den Jahren 1970 und
1980 wurde Coelestins Sarg von Dieben gestohlen und später auf einem naheliegenden Friedhof wieder gefunden.
Jetzt traf das jüngste Erdbeben in der Region den toten Papst. In der Nacht des vergangenen 6. Aprils
stürzte die Seitenkapelle der Basilika ein, in der sich sein Katafalk befand.
Unter Einsatz ihres Lebens
bargen Feuerwehrleute die sterblichen Überreste Coelestins unter dem Schutt.
Wieder überlebte der tote
Papst: Experten konnten feststellen, daß sein Leichnam unversehrt war.
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36 Lesermeinungen
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#35 Kreuznetter † 17:59:41 | Mittwoch, 22. April 2009
Es kann nur einen Gott geben Daneben betet man für den Papst, die Kardinäle und Bischöfe und die heilige
römisch-katholische Kirche, verehrt wird die Maria Mutter Gottes, weiters die Heiligen, von denen angenommen
wird, daß sie Wunder gewirkt hatten und als Patron und Schutzheilige eingesetzt werden. Deren sterbliche
Überreste, also Leichenteile, und ihre Ausstattungsgegenstände werden angebetet. Es gibt spirituelle
Orte von denen überliefert ist, daß dort die hl. Jungfrau Maria erschien und von denen man sich Linderung
und Heil verspricht. Ebenfalls in den Genuß einer Verehrung kommen Kunstgegenstände wie Statuen. Also
für mich ist das Polytheismus im Mäntelchen des Monotheismus.
#33 Bernd-Jupp 17:13:40 | Mittwoch, 22. April 2009
Das dicke Ende naht … …in Form eines geistig arg und arm gebeutelten Elijahu. Bei mehr von dieser
Sorte auf dieser Seite brauchts einem um die Kirche, wie sie von EB Zollitsch zurecht vertreten wird,
überhaupt nicht bange sein. Schön! Und herzlichen Dank Hl. Geist – Du wirkst ja doch!!
Das Ende ist nah Oberlehrerlesben, Homobanditen und Bernd-Jupp rotten sich zusammen gegen die Heiligen
Gottes. Kann so etwas gutgehn? Das dicke Ende kommt noch, es naht mit gewaltigen Schritten.
#30 Bernd-Jupp 17:00:02 | Mittwoch, 22. April 2009
Wieder überlebte der tote Papst… Auf dieser Seite überlebt leider so viel Altes und Totes – selbst
schreibende Leichname bleiben unversehrt. Vielleicht sollte kreuz.net den Server doch mal wieder in den
Deutschsprachigen Raum stellen, damit die geistigen Ergüsse wenigstens in einem annehmbaren Deutsch verfasst
werden; oder sind hier nur lebende Leichname am Artikel schreiben
In der Stunde des Todes… …werden besonders jene, die die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria
zeitlebens mit Hohn und Spott überzogen haben, erkennen müssen, wen sie damit von sich gestossen haben;
Diejenige, deren mächtigen Fürsprache unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS nicht widerstehen kann ! Welch
schreckliches Schicksal steht jenen bevor, bei deren Ableben die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter
Maria nur noch Tränen vergiessen kann…Tränen um eine weitere verlorene Seele ! Der Irrsinn der heutigen
sich selbst vergötternden Menschen geht gar so weit, dass sie ihre grösste FÜRSPRECHERIN am THRONE
DER GÖTTLICHEN MAJESTÄT JESU CHRISTI mit Füssen treten ! www.gloriapolo.net/
#26 Mannheimer † 15:30:56 | Mittwoch, 22. April 2009
Götzenverehrung, Defendor, das ist es. Und sonst nix. Es ist nicht so wie bei anderen Heiligen, die Marienverehrung
ist schon Anbetung. Eine Göttin neben Gott. Die Vierfaltikeit oder was?
@Mannheimer… auch wenn Sie noch so „cool“ daherkommen wollen… hüten Sie Ihre – hier schriftlich wiedergegeben –
Zunge ! Jeder, der die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria verhöhnt und verspottet, ist gleichsam
schon „gerichtet“ ! Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS lässt Seine Mutter – die ER auch uns zur Mutter
gegeben hat – nicht ungestraft spotten ! Sie sind schon derart deformiert, dass Sie diejenige verhöhnen
-die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria – , deren mächtige Fürsprache es alleine ist, die
eine Seele in der Todesstunde noch retten kann. VIELLEICHT AUCH DIE IHRE !? www.gloriapolo.net/
#24 Mannheimer † 15:23:52 | Mittwoch, 22. April 2009
„Miterlöserin“ „Mittlerin der Gnaden“ etc Alles Unfug. Sie war ein Werkzeug. Ich würd doch auch nicht
den Hammer verehren, mit dem Jesus seiner Zimmermannsarbeit nachgegangen ist.
#23 hildegardfan 15:21:25 | Mittwoch, 22. April 2009
@ defendor: Und diese Zeit ist nicht mehr fern ! Der defendor, mit dem „Draht nach oben“… Oder Deuten
Sie den Flug der Schwalben, lesen im Kaffeesatz oder in den Innereien eines frisch geopferten Tieres?!?
Sie WISSEN nichts und verbreiten hier dumpfe Hoffnungen… nun ja, wenn es Ihnen hilft…
Es ist nur noch eine Frage der Zeit… bis der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria in einem
neuen Dogma die Ehre der MIT-ERLÖSERIN zuteil werden wird ! Und diese Zeit ist nicht mehr fern ! www.gloriapolo.net/
#21 hildegardfan 15:18:47 | Mittwoch, 22. April 2009
@ clarissa colonia: Das sehe ich durchaus ein… ABER nichts desto trotz empfinde ich persönlich die
Bezeichnung als Herabwürdigung… Für mich persönlich wohlgemerkt. Und eingedenk der Tatsache WER das
in welchen Kontext geschrieben hat, macht es noch den Eindruck von religiösem Wahn… Aber auch nur meine
Meinung…
Zunächst ist die allerseligste Jungfrau keineswegs Miterlöserin, wohl aber mediatrix gratiarum – Mittlerin
der Gnaden (D1940). Außerdem geht die Bezeichnung der allerseligsten Jungfrau als Gottesgebärerin (Θεοτόκος)
auf das Ephesinum (431 n. Chr.) zurück (D111-142); keineswegs war oder ist damit die Reduktion der Θεοτόκος
auf ihr ὑστέρα beabsichtigt.
#19 hildegardfan 15:12:12 | Mittwoch, 22. April 2009
Ach Du meine Güte… Ich finde den Ausdruck „Gebärerin“ geschmacklos. Und nein, ich bin: * keine Emanze
* keine Lesbe * ich mag mich selber Aber Sie war sicherlich mehr als nur eine Frau, die Ihre Gebärmutter
zur Verfügung stellte. ich lass mir nicht vorschreiben, was ich zu denken und zu schreiben habe. Das
wäre wieder Diktatur! Ich sehe nirgendwo eine Diktatur in der Nähe. Davon sind wir meilenweit entfernt.
Jede Frau, die Kinder gebar, weiss um diesen Schatz !!! Und das können Sie pauschal beurteilen? Sie werden
wohl in den meisten Fällen Recht haben, aber generell…???
@hildegardfan: Ich reduziere Sie nicht, ich mache die Gottesmutter dadurch grösser, da Sie den Gottessohn
im Mutterleib getragen hat. Entweder sind Sie eine Emanze, eine Lesbe oder einfach eine Frau, die sich
selbst nicht leiden kann. Jede Frau, die Kinder gebar, weiss um diesen Schatz !!! ich lass mir nicht vorschreiben,
was ich zu denken und zu schreiben habe. Das wäre wieder Diktatur!
#16 hildegardfan 15:02:17 | Mittwoch, 22. April 2009
@ JungeFREIHEIT-Leser: Gottesgebärerin Es wäre schön, wenn Sie aufhören würden, die Mutter Gottes
auf Ihre Gebärmutter zu reduzieren. Liest sich ja grauselig…
#15 Mannheimer † 14:53:13 | Mittwoch, 22. April 2009
Jugen freiheit Leser „Haupt“kirchen, „Innen“stadt alles unbewusste (?) Einschränkungen, die zum gewünschten
Ergebnis führen sollen. So fallen durch das Wörtchen „Haupt“ mal eben wahrscheinlich dutzende Kirchen
weg, in denen die Marienstatuen das Schicksal der Kirchen selber teilten und zu Asche wurden. Und was
ist die „Innenstadt“, und warum ist das wichtig? Es ist schlicht Zufall, dass einfach drei Statuen üerlebt
haben, von dutzenden.
#13 Mannheimer † 14:43:27 | Mittwoch, 22. April 2009
JungeFreiheit-Leser: Huh, 3!! Wahnsinn. Bei wievielen Muttergottesstatuen insgesamt? 30? 50? Man sieht
halt gern was man will. Die ganze Straße brannte aus nur die Gottesgebärerin blieb übrig. Als Dank
wurde sie der großen Kirche gespendet. Als Dank wofür? Dass sie sich selbst, bzw ihre Statue, gerettet
hat während der Rest Münchens in Schutt und Asche lag? Na, was eine Leistung. Ich find diesen Aberglauben
innerhalb der RKK immer wieder lustig. „Miterlöserin“ – was ein Unfug.
Sefirot,alter Freimaurer Sefirot: Dafür lassen sich auch nur Menschen erwärmen, die ein Herz für Leichen
haben…! Also potentiell alle, die die Samstags Abend den TATORT anschauen.
@Mannheimer: In drei Münchner Innenstadtkirchen waren jeweils die Statuen der Gottesgebärerin Maria
bei jedem Bombenangriff übriggeblieben. In einer Pfarrei steht sogar eine Mutter Gottes, die vorher an
der Hausfassade eines Wirtshauses im „TAL“ hing. Die ganze Straße brannte aus nur die Gottesgebärerin
blieb übrig. Als Dank wurde sie der großen Kirche gespendet.
Cölestiner/innen Cölestinerinnen gibt es heute noch in Italien. Namentlich in den Abruzzen. Sie sind
eine eigene Kongregation innerhalb des Benediktinerordens und sehen Zisterzienserinnen zum Verwechseln
ähnlich. In Deutschland ist die von Caspar David Friedrich gemalte Kirchenruine der Klosterruine auf
dem Berg Oybin bei Zittau recht berühmt. Ansonsten scheint ja der Leichnam des verstorbenen Papstes überlebensfähiger
zu sein, als die Hirntätigkeit hier aktiver Autoren … . SignSal
#5 Kreuznetter † 12:53:36 | Mittwoch, 22. April 2009
Es wäre … interessant zu erfahren, gegen welche göttlichen Gesetze die Menschen dieser Region gesündigt
haben, daß ihnen der Herrgott eine derartige Strafe auferlegt hat. Eines ist jedoch sicher – aus Profitgier
genügten die Neubauten nicht den Gesetzen der Statik, weil minderwertiges Baumaterial verwendet wurde!
#4 Mannheimer † 12:41:15 | Mittwoch, 22. April 2009
Ein Zeichen des Himmels Nur: Wofür? Entweder mag Gott diesen Papst, weil dessen Leichnahm allerlei Katastrophen
überlebt – oder Gott mag ihn nicht, weil dessen Leichnahm ständig von irgendwelchem Unbill heimgesucht
wird. Tja…
Ordenssterben So entstand ein Orden – die Coelestiner –, die bis 1785 existierten. welche modernistische
Kirchenkrise liess denn diesen Orden aussterben?
Ein Toter der „überlebt“… Wenn jemand ein Beispiel dafür will, daß christlicher Glaube die Birne
weich mach, hier ist das perfekte Beispiel dafür. Was für ein Schwachsinn…