Benedikt XVI.
Der Papst kämpft gegen den Relativismus
„Es galt der unausgesprochene Konsens, daß jeder nach seiner Fasson selig werden könne und alle Religionen irgendwo die Wahrheit verkündeten.“ Ein katholischer Journalist analysiert.
Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in Australien.
Benedikt XVI. beim Weltjugendtag in Australien.
© Catholic Church of England, Creative Commons
(kreuz.net) Ludwig Ring-Eifel (49) sieht in der „Begnadigung der vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft“ nicht nur Negatives: „Manches sieht man jetzt klarer“ – schrieb er kürzlich im deutschen Polit-Magazin ‘Cicero’.

Ring-Eifel ist Chefredaktor der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.

„Weggefegt wurde nicht nur die haltlose »Wir-sind-Papst«-Seligkeit in den deutschen Medien“ – erklärt er:

„Verweht sind die schwadronierenden Kommentare über »den einstigen Panzerkardinal Ratzinger, der sich so überraschend vom strengen Glaubenshüter zum väterlichen Papst gewandelt hat«.“

Deutlicher als zuvor trete auch das „christliche Menschenbild“ der protestantischen Bundeskanzlerin in all seiner Unverbindlichkeit hervor.

Die Freunde und Feinde des Papstes

In der deutschen Bischofskonferenz würden Freunde und Feinde des Papstes deutlicher sichtbar.

Zu ersteren zählt Ring-Eifel „mindestens die bayerischen Bischöfe sowie der Kölner Kardinal Joachim Meisner“.

Die andere Seite findet er „unter anderem in Hamburg, Berlin, Mainz und Stuttgart“.

Zwischen diesen Polen bewege sich der Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg als Vorsitzender und Moderator.

Ungelichtet im Halbdunkel ist nach Ring-Eifel immer noch die Auseinandersetzung um das Zweite Vatikanum.

Kulturbruch im Zweiten Vatikanum

Diese sei bislang überwiegend als eine Debatte um Alte Liturgie geführt worden, „die in ihren Grundzügen bis ins frühe Mittelalter zurückreicht.“

Ring-Eifel erinnert an die Liturgiereform von Papst Paul VI. († 1978): „Aus dem mystisch anmutenden Meßopfer in lateinischer Sprache wurde die stärker an eine protestantische Mahlfeier erinnernde Eucharistie, wie sie bis heute 99 Prozent der Katholiken sonntags feiern.“

Diesem „Kulturbruch“ habe sich eine kleine, aber entschlossene Minderheit um den französischen Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) entgegengestellt.

Diese Gruppe kämpfe gegen jene Beschlüsse, die „bei Konservativen seit jeher im Verdacht stehen, daß sie in der katholischen Kirche die Tür zum Relativismus aufgestoßen“ haben.

Der Journalist nennt den Ökumenismus, den interreligiösen Dialog, die Gewissensfreiheit.

Der Papst fordert den Absolutheitsanspruch des Glaubens

Ring-Eifel faßt die Situation in der öffentlichen und auch kirchlichen Wahrnehmung so zusammen: „Es galt der unausgesprochene Konsens, daß jeder nach seiner Fasson selig werden könne und alle Religionen irgendwo die Wahrheit verkündeten.“

Darum sei die Überraschung groß gewesen, als Kardinal Joseph Ratzinger im Jahr 2000 in dem Dokument ‘Dominus Jesus’ betonte, daß die Kirche an ihrer einzigartigen Wahrheits- und Heilsgewißheit festhält.

Sauber arbeitet Ring-Eifel den Verlauf der theologischen Fronten heraus:

„Seither steht ein faktischer Relativismus, der sich aus der ungenauen Rezeption der Konzilsdokumente entwickelt hat, einem doktrinären Absolutismus gegenüber, der sowohl von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. als auch von den Traditionalisten vertreten wird.“

Dogmatisiertes Pastoralkonzil

Ring-Eifel stellt fest, daß die „Freunde des Konzils“ diesem Konflikt bislang aus dem Weg gegangen sind:

„Sie verkünden die Lehren des Zweiten Vaticanums als etwas unbedingt zu Glaubendes, das ähnlich wie ein spätantikes Credo oder eine reformatorische Bekenntnisschrift von allen Katholiken »bekannt« werden muß.“

Damit seien Beschlüsse, die einst vom Konzil „als Denkanstöße“ für einen langen kirchlichen Diskussionsprozeß vorgelegt worden seien, ihrerseits in quasi-dogmatische Formeln verwandelt.

Probleme doktrineller Natur

Nach Ring-Eifel hat Papst Benedikt XVI. Bewegung in diese „festgefahrene Rezeptionsvorschrift“ gebracht.

Der Journalist bezieht auf seinen „sensationellen Brief“ an die Bischöfe in aller Welt vom 10. März.

Dort werde gesagt, daß es bei der angestrebten kirchlichen Wiedereingliederung der Pius-Bruderschaft um „Probleme doktrineller Natur“ gehe.

Diese würden vor allem die Annahme des Zweiten Vatikanums und des nachkonziliaren Lehramts der Päpste betreffen.

Dabei habe er festgelegt, zwischen welchen beiden Extremen diese Debatte verlaufen soll.

Folgenschwerer Perspektivenwechsel

Man könne weder die Lehrautorität der Kirche im Jahr 1962 einfrieren, noch davon ausgehen, daß das Zweite Vatikanum die ganze Lehrgeschichte der Kirche in sich trage.

Mit dieser Aussage hat der Papst nach Ring-Eiel einen „folgenschweren Perspektivwechsel“ vorgenommen:

„Die nachkonziliare Lehre der Kirche soll nun nicht mehr der sichere Standort sein, von dem aus die Lehre und Praxis der vorherigen Jahrhunderte bewertet wird.“

Der Papst wolle, daß das Zweite Vatikanum im Lichte der Tradition gesehen und von dort her eingeordnet werde:

„Damit beginnt ein ganz anderes Spiel um Tradition und Reform. Die Regeln sind neu, und der Ausgang ist offen.“
      
76 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#77   Antipacelli †   18:41:51 | Montag, 11. Mai 2009
Kann man noch perverser sein als es Joseph Ratzinger ist???
:-[ Ich glaube kaum!!!
Einerseits „Relativismus“ verurteilen, andererseits den Relativismus der Religionen auf die Spitze treiben.
Gehts noch perverser???
Für wie blöd halten diese Typen ihre „Schäflein“ eigentlich??? :-[
Karl Marx dürfte – leider – Recht gehabt haben: Auch die katholische Religion verkommt mehr und mehr zum „Opium für das Volk“. Diese soll ruhig gestellt werden!
Pfui >:) Teufel in alle Ewigkeit!!! :-!
Redaktion benachrichtigen
#76   caritatem   09:51:03 | Samstag, 2. Mai 2009

Seele Christi,heilige mich.
Leib Christi ,rette mich.
Blut Christi,tränke mich.
Wasser der Seite Christi , wasche mich.
Leiden Christi , stärke mich.
O guter Jesus , erhöre mich.
Birg in deinen Wunden mich.
Von dir laß nimmer scheiden mich.
Vör dem bösen Feind beschütze mich.
In meiner Todesstunde rufe mich,
zu dir zukommen heiße mich,
mit deinen Heiligen zu loben dich,
in deinem Reiche ewiglich. :(3
Redaktion benachrichtigen
#75   Paulaner †   00:57:58 | Samstag, 2. Mai 2009
Sie ahnen nicht, wie rekursiv das gilt.
An Aetecus
Abgesehen vom fehlenden Ghomma.
Redaktion benachrichtigen
#74   Aetecus   18:11:47 | Freitag, 1. Mai 2009
Benedikt XVI
Herr verzeih Ihnen, denn Sie wissen nicht was sie schreiben.
Redaktion benachrichtigen
#73   Klosterschüler   14:07:26 | Freitag, 1. Mai 2009
27. April 2009 10:13pamino: der Glaube ist ein Geschenk Gottes
Ja, warum lebe ich? Weil es noch keinen Moment gab, in dem Autoaggression und der Mut einen definitven Entschluß zu fassen in einem ausreichenden Maße vorhanden war. Sicher hält mich auch die Neugierde, Momente der Liebe im weiteren Sinne und der Gedanke, ich kann noch lang genug tot sein, am Leben. Aber meine und die menschliche Geschichte finde ich so sinnlos wie die Selbstverbreitung eines Virus. Dann kommt mir auch der Gedanke Virus – Blattlaus – Hund – Mensch. Warum sollte der Mensch die mentale Krönung der Schöpfung sein, wahrscheinlicher, dass es Gott gibt. Ich war schon stundenlang bewußtlos durch eine Kopfverletzung, ein wirklich schlagender Beweis, dass ohne funktionieres Gehirn alles aus ist, ein Rückfall in die Zeit vor meiner Zeugung. Andererseits hatte ich schon einige paranormale Erfahrungen. Existiert also doch Geist ohne materielle Grundlage?
Und was ist schon ‘normal’ bei Menschen? – Ein leichter Grad von Schwachsinn. Setz dich mal mit den moralischen Ansichten von Muslimen, Nazis, Hindus, Budhisten auseinander. Du wirst ihre Glaubensgrundsätze genausowenig als ‘Geschenk’ sehen, wie die umgekehrt die Deinen.
Redaktion benachrichtigen
#72   Erzbengel   01:20:58 | Freitag, 1. Mai 2009
Der Pontifex wurde von der Redaktion entfernt ?
Sachen gibt’s ! >:)
Redaktion benachrichtigen
#70   Absal †   12:01:26 | Montag, 27. April 2009
Eilmeldung: Jürgen Klinsmann exkommuniziert!!!!!!!!!!
www.bild.de/…enchen-gefeuert.html
Redaktion benachrichtigen
#69   pamino   10:13:49 | Montag, 27. April 2009
der Glaube ist ein Geschenk Gottes
Montag, 27. April 2009 06:10, Klosterschüler: Relativismus: […] Es gibt kein Denken ohne Axiome, die wir einfach glauben. Und alles was wir danach denken und tun ist relativ in Bezug auf diese Axiome oder diesen Glauben.
Der reine Relativismus führt logischerweise zu einer Selbstmordkrise. Wenn es dem früheren Klosterschüler (bin auch einer) rechtzeitig gelingt, zu sehen, daß es ebensowenig Gründe gebt, sich umzubringen, als auf seinen natürlichen Tod zu warten (theatralische Wahl „leben oder sterben“ fällt aus), muß er auf halbvergessene Axiome (‘Vorurteile’) zurückfallen, die er von seinen Eltern und in seiner Klosterschule gelernt hat. Wenn er klug ist, wird er nur solche als Lebensanker nehmen, die kein normaler Mensch in Frage stellt. So hat er es Gott innerhalb Dessen Plans ermöglicht, ihn ohne sein unqualifiziertes Zutun wieder mit dem Geschenk des Glaubens auszustatten.
Redaktion benachrichtigen
#68   clarissa colonia   08:42:00 | Montag, 27. April 2009
Pastoralsynode, ~konzil …
… auch das eine Terminologie, die einem bestimmten Mitteilungsblatt notorisch verwendet wird …
Heißt das nun, ich weiß es nicht, daß
– ökumenische Konzilien nicht das oberste magisterium ecclesiasticum ausüben?
– nichtdogmatische (z.B. disziplinäre) Konzilsentschließungen das Gewissen der Gläubigen nicht binden?
Redaktion benachrichtigen
#67   rums   08:31:18 | Montag, 27. April 2009
@Klosterschüler: Relativismus
Kann hier mal erklärt werden, was unter Relativismus verstanden wird.(…)
Wie alles gerne gesehen werden möchte!
Redaktion benachrichtigen
#66   Pius XII   06:23:30 | Montag, 27. April 2009
Eben!
Und dieser Paradigmenwechsel in Rom – nicht mehr die Tradition aus dem Blick des „Konzils“, sondern das Konzil im Lichte der Tradition – ist das neue, was es 1988 nicht gab. Deshalb bestehen auch berechtigte Hoffnungen, dass die FSSPX nun endlich regularisiert wird, damit sie an diesen Debatten, die nötig sind, um die Vergottung der Pastoralsynode zu beenden, teilnehmen kann. Wer, wenn nicht die FSSPX? Sie ist immerhin die einzige wirkliche Erneuerungsbewegung derzeit.
Redaktion benachrichtigen
#65   Klosterschüler   06:10:14 | Montag, 27. April 2009
Relativismus
Kann hier mal erklärt werden, was unter Relativismus verstanden wird. Vor einer Stunde hatte ich den Dreh heraus, wie ich ohne Hilfsmittel fliegen kann.War leider nur ein Traum. Jetzt glaube ich vor meinem PC zu sitzen. Es gibt kein Denken ohne Axiome, die wir einfach glauben. Und alles was wir danach denken und tun ist relativ in Bezug auf diese Axiome oder diesen Glauben. Wenn der Papst überzeugt ist, Frauen können keine Priester werden, dann ist das auch nur relativ in Bezug zu seiner geglaubten Vorstellung, dass bestimmte Traditionen der Kirche, unaufgebbar sind. So gesehen ist der Papst wie jeder Mensch ein Relativist.
Redaktion benachrichtigen
#64   catholic   00:49:49 | Montag, 27. April 2009
Dr. Schlemmer+++ Ja, ja , keine Messe ohne Mäuse.
Keine Tora ohne Mehl.
Wer Weihrauch schwenkt, der soll vom Weihrauch leben.
Und jede Gesellschaft braucht ihr Quantum, sprach die Religion.
Redaktion benachrichtigen
#63   Paulaner †   00:48:26 | Montag, 27. April 2009
Definition der Wahrheitsfindung, noch einmal.
Die Wahrheitsfindung in der Kirche (die das Lehramt innehat), habe ich vorhin beschrieben so gut ich konnte.
Wenn sich jemand als advocatos diaboli üben möchte, wie ich gesehen habe, dann soll er sich bitte nicht so ungeschickt anstellen.
Das kirchliche Lehramt ist nicht das selbe wie der Lehrauftrag.
Redaktion benachrichtigen
#62   Dr. Schlämmer   00:40:22 | Montag, 27. April 2009
@ Ultramontanus
Iwo, Hauptsache der Fluß aufs Konto stimmt.
Redaktion benachrichtigen
#61   catholic   00:39:47 | Montag, 27. April 2009
Die Nacht ist kurz.
Schlaft schneller, ihr edlen Katholiken und du ungläubiger Rest der Welt.
Gute Nacht !
Redaktion benachrichtigen
#60   Ultramontanus   00:32:54 | Montag, 27. April 2009
Metaphorik?
„Die Metapher (griechisch μεταφορά ‘Übertragung’, von metà phérein ‘anderswohin tragen’) ist eine rhetorische Figur, bei der ein Wort nicht in seiner wörtlichen, sondern in einer übertragenen Bedeutung gebraucht wird, und zwar so, dass zwischen der wörtlich bezeichneten Sache und der übertragen gemeinten eine Beziehung der Ähnlichkeit besteht.“
Mir fehlt da ein wenig die „Ähnlichkeit“… cash-flow-Berechnung wäre doch eher was, das der Finanzkrise hätte entgegenwirken können.
Redaktion benachrichtigen
#59   Dr. Schlämmer   00:23:52 | Montag, 27. April 2009
@ Ultramontanus
Ich bin so echt gelehrt wie sie von „jenseits des Berges“ sind, Sie Frommer. In Sachen Metaphorik haben Sie einen ganz klaren Nachholbedarf. Einen ganz und gar unrelativistischen.
Redaktion benachrichtigen
#58   catholic   00:20:35 | Montag, 27. April 2009
pamino* Die meisten bleiben am Sonntag deshalb weg,
weil kein gesellschaftlicher Druck, keine Sündenangst und kein Interesse vorhanden sind.
Wer heute am Sonntag Eucharistie mitfeiert, kommt freiwillig. Bei uns sind die Kirchen meist gut besucht (Südbayern). Die Lateiner haben sich mehr Zulauf erhofft. Ich gehe manchmal hin: Es ist zum Einschlafen.
Redaktion benachrichtigen
#57   Vineta   00:19:25 | Montag, 27. April 2009
@Galatea: Wo gibt’s denn bitteschön die Klarsichtbrille,
mit der man gut erkennen kann, daß B16 nicht paßgenau in seinen Jahrzehnte alten Fußstapfen wandelt und nicht in denen seines Vorgängers?
1) Wie sein Vorgänger betet er gerne in Synagogen und Moscheen und läßt sich von Juden und Moslems – sogar noch mehr als JPII – über den Tisch ziehen ( Erdogans Türkei hieß er als EU-Mitglied willkommen. Den Imamen versprach er, nie eine böse, zur Gewalt aufrufende Koranstelle zu zitieren und zum Diskussionsthema zu machen).
2) Wie sein Vorgänger zog er die US-Bischöfe nicht ernsthaft zur Rechenschaft, die jahrzehntelang unheilbar pädophile Priester immer wieder auf Kinder losließen und dabei über 2 Mrd. Dollar Schulden anhäuften. Ähnliches gilt für australische Bischöfe, für den Gründer der Legionäre Christi, Melingo, der weiterhin seine Pension vom Vatikan erhält usw.
3) Wie sein Vorgänger erhebt er umstrittene Gestalten zur Ehre der Altäre, im Fall seines umstrittenen Vorgängers wird er immer ungeduldiger.
4) Wie sein Vorgänger feiert er nie eine lateinische Messe im Petersdom usw.
Jetzt sind Sie dran mit dem Aufzählen, wo er schon überall das Ruder herumgerissen hat, aber kommen Sie mir bitte nicht mit irrelevanten Bagatellen.
Redaktion benachrichtigen
#56   Sefirot   00:15:20 | Montag, 27. April 2009
Werter -LM-
überlassen wir einal G*tt das Absolute.
Dan haben die Menschen mit den
Relationen und dem sich daraus
entwickelten Relativismus genug
zu tun, um einnigermaßen klar
zu kommen.
Das Streben zum Absoluten mag
eine Tugend sein, die man nicht
übertreiben sollte, weil sie
möglicherweise zu ungeahnten
Ergebnissen führen kann und die
Menschen über den abwesenden
G*tt die Augen öffnen.
Redaktion benachrichtigen
#55   pamino   00:13:29 | Montag, 27. April 2009
Mißbrauch statistisch klingenden Blablas
Ring-Eifel erinnert an die Liturgiereform von Papst Paul VI. († 1978): „Aus dem mystisch anmutenden Meßopfer in lateinischer Sprache wurde die stärker an eine protestantische Mahlfeier erinnernde Eucharistie, wie sie bis heute 99 Prozent der Katholiken sonntags feiern.“
99% der Katholiken, die sonntags in die Kirche gehen, höchstens das kann er meinen; aber was sind das für ein Bruchteil der Katholiken? Die meisten bleiben deshalb weg, weil ihnen die Messe in ihrer Pfarrkirche als nur noch entkernt und protestantisch erscheint. Sie haben unrecht; aber wer kann es ihnen verübeln?
Redaktion benachrichtigen
#54   Ultramontanus   00:09:36 | Montag, 27. April 2009
Och Schlämmer,
sind Sie echt ein Dr.? Wenn Sie nicht wissen, was der „cash-flow“ ist, dann äußern Sie sich doch wenigstens nicht dazu…
Redaktion benachrichtigen
#53   catholic   00:08:11 | Montag, 27. April 2009
Ein vorbildlicher Edelkatholik taf einen Liberalkatholiken und sprach:
„Wenn du nicht so wirst wie ich, dann holt dich der Teufel.“
Fragte jener:“ Und wann gedenkst du mich zu holen?“
Redaktion benachrichtigen
#52   Dr. Schlämmer   00:05:14 | Montag, 27. April 2009
Relativisten? Nicht in Sachen cash-flow…
Die Finanzkrise thematisieren.
Da geht es auch nicht um Relativimus, sondern um ganz klare Wertprioritäten:
Cash, Cash und noch mal Cash.
=> Cash-flow.
Jeder und jede prüfe sich mal, wie viel ihm und ihr dieser Wert am wichtigsten ist.
„Bisweilen“ sollen auch ganze Institutionen davon beherrscht sein.
Am Ende kommt wohl heraus, dass wir doch gar nicht so relativistisch sind wie zunächst angenommen.
Zumindest nicht in diesem Punkt.
Da gehen wir über Leichen bisweilen, damit der cash-flow stimmt.
… betrügen, lügen, intrigieren, vertuschen und zocken, wie es eben angesagt ist, nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen
#51   LM.   00:00:12 | Montag, 27. April 2009
der Glaube ist Absolut
Relativismus hat keinen Platz.
Relativistische Ideologie ist eine gut gemeinte Lüge welche besagt:
„Lassen wir die Wahrheit aussen vor, Hauptsache es hat sich jeder lieb“
und
„Wenn sich alle lieb haben brauchen wir keine Wahrheit“
dieses ist bereits gescheitert, die grauenvollen Folgen dieses Geistes sind überall bemerkbar
Redaktion benachrichtigen
#50   catholic   23:43:18 | Sonntag, 26. April 2009
Lieber Kreuznetter ***** für Ihre Unwissenheit
verdienen Sie fünf Sterne.
Allgemeinbildung nachholen!
Redaktion benachrichtigen
#49   Gotthard   23:37:38 | Sonntag, 26. April 2009
@kreuznetter
betet man eben nicht nur den Herrn bzw. seinen auf Erden erschienenen Sohn Jesus Christus an, sondern den Papst, die Bischöfe, Maria, Heilige…
wer keine Ahnung hat, sollte besser schweigen!
Redaktion benachrichtigen
#48   Rodolfo Panetta   23:35:23 | Sonntag, 26. April 2009
Kampf dem Relativismus
Bereits in seiner Predigt zur Eröffnung des Konklave 2005 hat Kardinal Ratzinger scharf den Relativismus verurteilt. Diese herausragende Predigt, die im Fernsehen direkt übertragen wurde, machte damals auf mich den Eindruck wie eine Bewerbung um das Petrusamt. So war es von Joseph Ratzinger damals sicher nicht gemeint. Und dennoch sah man: Diesem Theologen kann wohl keiner der Andern das Wasser reichen. Er ragt heraus aus jeder Mittelmäßigkeit.
Redaktion benachrichtigen
#47   Kreuznetter   23:20:07 | Sonntag, 26. April 2009
In der Kirche
betet man eben nicht nur den Herrn bzw. seinen auf Erden erschienenen Sohn Jesus Christus an, sondern den Papst, die Bischöfe, Maria, Heilige…
Redaktion benachrichtigen
#46   wolfgang11 †   23:09:32 | Sonntag, 26. April 2009
möchtegern-kathole: Ich habe mich
zu den Eseln des Mittelalters nicht geäußert
Redaktion benachrichtigen
#45   Sefirot   23:08:55 | Sonntag, 26. April 2009
Mitleid mit den Herren…!
Aber das Volk will das Schauspiel, will die Machtdemonstration.
Das behaupten die, die gern die Schauspiele
aufführen. Sollte man Mitleid mit den Herren
haben…ist ja wohl kaum angesagt, wenn ihnen
die Auftritte gut tun…? :-P
Redaktion benachrichtigen
#44   catholic   23:07:29 | Sonntag, 26. April 2009
Lieber Sefirot*** Keine anonymen Kultvorsteher braucht die Kirche.
Heute war ich in einer bayerischen Dorfkirche zur Eucharistefeier. Der Pfarrer steht nach der Messe am Kircheneingang und verabschiedet jeden einzeln un ermutigt junge Leute wiederzukkommen.
Heute war unser kontaktfreudiger Priester nicht da. Er wurde von einem fremden Pater vertreten. Der machte seinen Dienst korrekt und die Predigt war Spitze. Aber er hat sich nicht vorgestellt und nach seiner Arbeit verschwand er in die Sakristei ( Bühnenausgang). Dort wartete er, bis sich die Gemeinde „verlaufen“ hatte.
Wieder ein Chance der persönlichen Begegnung verpasst. Typisch Kirchenfunktionär.
Lernen wir davon und machen es anders.
Redaktion benachrichtigen
#43   wolfgang11 †   23:05:21 | Sonntag, 26. April 2009
Sefirot: Die Menschen
brauchen andere Menschen, um etwas zum Anhimmeln zu haben. Würde man die Situation ganz nüchtern betrachten, dann würden sich die Bischöfe auch anders
verhalten. Aber das Volk will das Schauspiel, will die Machtdemonstration.
Redaktion benachrichtigen
#42   möchtegern-kathole   23:04:09 | Sonntag, 26. April 2009
@wolfgang11
Bei manchen ist das so, ja. Tatsächlich kennen werden Sie nur wenige, vielleicht 1 oder 2 (oder gar keinen?). Ihr Fehler liegt in der Verallgemeinerung.
Redaktion benachrichtigen
#41   Sefirot   23:03:18 | Sonntag, 26. April 2009
Diese selbstenannten Gottkönige
klopfen aber nur die, die sich klopfen
und anderswie menschenverachtend
behandeln lassen, labile Naturen halt.
Die haben schon einen Orga, wenn
jemand dieser Herren in einer
scharlarchsündenroten
Atlasseidenschleppe durch die Gegend
stolziert… :-!
Redaktion benachrichtigen
#40   Großwildjäger   23:01:03 | Sonntag, 26. April 2009
@ Wolfgang11:
Einige Päpste des Mittelalters waren Esel…
Redaktion benachrichtigen
#39   wolfgang11 †   22:59:26 | Sonntag, 26. April 2009
Sefirot: Man stelle sich
den Papst auf einem Esel vor …
… oder am Kreuz
Wo doch der Kreuzestod die schmachvollste Art der Hinrichtung war, die in der damaligen Welt bekannt war.
Heute rennen die Nachfolger Christi und Stellvertreter Gottes in purpurnen Gewändern rum, herrschen wie Gottkönige und klopfen jeden auf den Kopf, der sich
nicht ihrer Meinung beugt.
Redaktion benachrichtigen
#38   Sefirot   22:56:30 | Sonntag, 26. April 2009
wolfgang 11
…deshalb ist der Esel an Palmsonntag auch so drollig…!
Redaktion benachrichtigen
#37   wolfgang11 †   22:54:37 | Sonntag, 26. April 2009
Sefirot: Kleider machen Leute
ist ein alter Sprichwort. Man stelle sich den Papst in einem heruntergelumpten Umhang vor, in welchen Jesus Christus gehüllt war, zum Nachtisch in der Wüste Heuschrecken zu sich nehmen würde – undenkbar. Erst die Pracht macht aus einem Mensch etwas. Drum wurde Jesus Christus auch schnell zum König ernannt und in wertvollsten Kleider dargestellt.
Redaktion benachrichtigen
#36   möchtegern-kathole   22:54:17 | Sonntag, 26. April 2009
@zölibat
Das ist halt Ihre protestantische Sichtweise, dort ist das so.
Redaktion benachrichtigen
#35   Prof.   22:52:34 | Sonntag, 26. April 2009
Zu wolfgang11 „Ungesunde Wucherungen“
Leser wolfgang11 war zwar nicht der Adressat meiner Fragen. Aber nachdem uns dieser Leser kund getan hat, dass er jedenfalls die „Werte“ der Aussagen von Erzbischof Z. zu erkennen weiß, dass man mit Geldzahlungen diese Position fördern solle, vermag er zwar, wie gehabt, auf meine Fragen und Fakten keine sachargumentative Antwort zu geben. Aber wer Priester (außer dem geweihten Etikettenschwindler mit kirchensteuerlicher Alimentierung Breitenbach) und Gotteshäuser in der bisherigen „Größenordnung“ als ungesundene Wucherungen bezeichnet, positive Unternehmensergebnisse ebenso, offenbart mit solchen Produkten seiner Gehirnwucherungen sein breitenbachentlehntes Leeramt und mag zwar bei Frau Bussmann „punkten“. Auch für Leser wolfgang11 gilt : multum, non multa. Ich weiß, dass die Replik dieses Dauerposters sogleich erfolgen wird. Da Leser wolfgang11a nur selten Sachargumenten zugänglich ist und seine Vor-urteile über alles schätzt, wünsche ich ihm bereits jetzt eine angenehme Nachtruhe.Vielleicht kommt er dadurch wieder zu einsichtstärkenden Kräften. Die Hoffnung auf Wunder sollte man auch in diesem Falle nicht aufgeben. Leser wolfgang11 wird nun aber postwendend antworten, Überlegungszeit, wie gehabt, nicht erforderlich.
Redaktion benachrichtigen
#34   Sefirot   22:51:27 | Sonntag, 26. April 2009
Zölibat: keine anonymen Kultvorsteher…!
Auch ausgebildete Laien können Christengemeinden leiten. Dazu braucht man keine Soutane mit weißem Kragen, sondern den Geist des Evangeliums. Der Fortschritt heißt Jesus Christus und nicht die Pflege alter Zöpfe.
Es ist wirklich nicht interessant, welche Klamotten
der Papst zu welchem Fest aus den Sakristeischränken zerren lässt.
Für die Gemeinden vor Ort ist es wichtiger, eine Gemeinde sein zu können und keine rituelle Versorgungsstation, die von anonymen Kultvorstehern
betrieben wird… :-! :-! :-!
Redaktion benachrichtigen
#33   wolfgang11 †   22:46:18 | Sonntag, 26. April 2009
paulaner: Wenn uns
der heilige Geist direkt regieren würde, dann könnte ich Deinen Ausführungen folgen. Was nützt aber der beste heilige Geist, wenn fehlbare Menschen ihren eigenen Vorstellungen nachgehen.
Redaktion benachrichtigen
#32   catholic   22:45:21 | Sonntag, 26. April 2009
Liebe Frau Galatea, genau um DIE Wahrheit geht es
Um nichts mehr geht es dem Papst.
Er kennt die Inhalte und Werte der großen Religionen.
Der Papst wird nicht zum Großmufti, nicht zum Oberrabbiner, nicht zum Dalai Lama sagen: ihr liegt alle falsch …
Er ist Papst Benedikt und nicht Päpstin Superbia.
Prof: Sie haben Zeiterscheinungen erkannt. Die Berufungen haben sich auf verheiratete Diakone, Pastoralreferenten/innen, Laienkräfte in Verkündigung und Organisation verändert.
Die Epoche des mittelalterlichen Klerus ist fast zu Ende. Die Kirche lebt auch ohne katholische Monarchen und Gesellschaftszwänge.
Zur Bilanz: 120 000 Priester wegen Ehe aus dem Dienst geworfen; wahrhaft ein römisches Versagen angesichts des NT und seiner verheirateten Bischöfe. –
Ich halte die Zusammenlegung von fünf Pfarreien für ein Unding. Es ginge anders. Und es wird anders kommen. Auch ausgebildete Laien können Christengemeinden leiten. Dazu braucht man keine Soutane mit weißem Kragen, sondern den Geist des Evangeliums. Der Fortschritt heißt Jesus Christus und nicht die Pflege alter Zöpfe.
Redaktion benachrichtigen
#31   Ultramontanus   22:44:51 | Sonntag, 26. April 2009
Kann man den Heiligen Geist
mit Paulaner unfehlbarer verstehen? Ich tendiere eher zu Franziskaner.
Redaktion benachrichtigen
#30   Paulaner †   22:41:26 | Sonntag, 26. April 2009
schon wieder das Missverständnis mit der Unfehlbarkeit!
Nicht der Papst als Mensch oder die Konzilsbischöfe sind unfehlbar sondern der Heilige Geist ist unfehlbar mit ihnen und der Kirche verbunden. Die deutsche Sprache hat ein unglückseliges Wort geriert! :'(
Die Bedeutung ist juristisch, vergleichbar mit der Verfassungsklausel „Das Recht geht vom Volk aus“. Auch diese Klausel hat das Volk nie selber verfasst. Übrigens – auch böse Menschen können gute Gesetze verfassen.
Nachdem die Wahrheit nicht vom Volk ausgeht sondern vom Heiligen Geist, ist die Formulierung anders geworden, unglücklich. Wie Theologen halt so sind, weltfremd.
Die Unfehlbarkeit geht außer uns Katholiken, die wir die Wahrheit glauben, eh niemand nichts an, aber alle andern regen sich drüber auf. o.O
Redaktion benachrichtigen
#29   Sefirot   22:39:16 | Sonntag, 26. April 2009
Für den Relativismus als würdig erachtet…!
Damit seien Beschlüsse, die einst vom Konzil „als Denkanstöße“ für einen langen kirchlichen Diskussionsprozeß vorgelegt worden seien, ihrerseits in quasi-dogmatische Formeln verwandelt.
Ein Denkanstoß soll weiterbringen und nicht die Nabelschau rückwärts pflegen. Wenn es den Relativismus nicht gegeben hätte und nicht geben würde, hätte Kardinal Joseph seine Rede gegen ihn,
den Relativismus, nicht halten können und wäre dann
bestimmt nicht zum Papst gewählt worden, stattdessen vielleicht ein Kandidat aus Lateinamerika…!
Daher ist Benedikt XVI. dem Relativismus zu großem
Dank verpflichtet…und alle anderen Katholiken sollten
dem Vater im Himmel danken, dass er den menschlichen
Geist für den Relativismus als würdig erachtet hat… :-)
und Joseph Ratzinger ihn als Chance erkannt hat, nur durch ihn und seine Rede gegen ihn, Papst zu werden.
Ist das nicht großartig…! ;-)
Redaktion benachrichtigen
#28   Ultramontanus   22:37:20 | Sonntag, 26. April 2009
Ich sehe das auch so, Mannheimer,
deshalb brauchen wir endlich einen stärkeren Messias. Ich schlage mich dafür vor. Ich würde dann auch Vize-Messiase ernennen für die einzelnen administrativen Aufgaben. Einfach bewerben! Vielleicht möchte Prof. auch ein Amt haben? Er doziert immer so gekonnt (was in mir nostalgische Erinnerungen weckt, als ich so vor 3 Jahren das letzte Mal eine VL besucht habe…).
Redaktion benachrichtigen
#27   Galatea   22:33:00 | Sonntag, 26. April 2009
Nein, Herr Mannheimer,
Sie irren profund.
Es geht allmählich ans Eingemachte.
Und das dürfte interessant werden.
Sie indes irren, was Ursache und Wirkung betrifft:
Wenn alle Menschen in Frieden miteinander leben würden, kein krieg herrschte und die Menschen in Freiheit lebten, dann wäre das ein Reich der Liebe und somit eines Gottes.
Es funktioniert aber nur anders herum. Im Übrigen ist Ihre Idee nichts neues.
Falls der katholische Glaube Sie interessiert: gehen Sie sich mit Gott versöhnen.
Glauben Sie mir, es wird noch reichlich unlustig für Christen. Aber Sie haben es ja nicht wissen wollen.
Schlafen Sie wohl.
Redaktion benachrichtigen
#26   wolfgang11 †   22:28:04 | Sonntag, 26. April 2009
Prof.: Ungesunde Wucherungen
die nun entfernt werden müssen. Für die Zukunft rechnen die bischöflichen Finanzstrategen mit einem starken Rückgang der Mitgliederbeiträge. Die Kirche wird sich auf ihre Wurzeln besinnen müssen, d.h. Urchristentum und nicht Amtsschimmel.
Redaktion benachrichtigen
#25   Prof.   22:23:07 | Sonntag, 26. April 2009
Zu zölibat „Eines hat“. Fortschritt, Inhalt ?
Leser zöibat bedient sich der Begriffshülse „fortschrittlich“. Von welchen Glaubenslehren bewegt sich der sog. fortschrittliche Katholik“ weg, zu welchen schreitet er fort. Enthält die Aussage von matt3 eine solche „fortschrittliche“ Position ?
Aus der Perspektive der kath. Kirche als Unternehmen zeigt die Unternehmensbilanz u.a. : Schließung bzw. Verkauf von Kirchen in immer größerer Zahl, Zusammenlegung von bis zu fünf Pfarreien, Rückgang der Priester-und Ordensberufungen um bis zu 90 Prozent während der letzten 30 Jahre (natürlich ist der Zölibat die Ursache !!!). Typisch positive Bilanz eines „fortschrittlichen“ Unternehmens ?? Facta docent.
Redaktion benachrichtigen
#24   wolfgang11 †   22:21:11 | Sonntag, 26. April 2009
paulaner: Nur unfehlbare
Menschen können unfehlbare Botschaften empfangen.
Da es gerade beim höheren Klerus an unfehlbaren Menschen mangelt, sind die empfangenen Botschaften entsprechend wässrig, d.h. zu nichts Gescheites zu gebrauchen. Die sich daraus ergebenden Ausführungsbestimmungen für das niedere Volk unbrauchbar.
Redaktion benachrichtigen
#23   Mannheimer †   22:21:00 | Sonntag, 26. April 2009
Nein Galatea, geht es nicht.
Es geht um den Frieden, um sonst nichts. Wenn alle Menschen in Frieden miteinander leben würden, kein krieg herrschte und die Menschen in Freiheit lebten, dann wäre das ein Reich der Liebe und somit eines Gottes.
Redaktion benachrichtigen
#22   Galatea   22:13:53 | Sonntag, 26. April 2009
Frieden in allen Ehren, Herr Shalom:
Frieden zwischen den Religionen als Ziel, erspart der Menschheit viel Leid.
Es geht aber um die Wahrheit.
Um nichts weniger geht es Papst Benedikt.
Redaktion benachrichtigen
#21   Paulaner †   22:13:31 | Sonntag, 26. April 2009
Es ist alles durchwebt von Vermutung.
Für uns Katholiken gilt eine einheitliche Lehre, genannt „Wahrheit“. Sie basiert auf der Bibel und auf einigen Erweiterungen und Ausführungsbestimmungen.
Wir vertrauen drauf, dass sie unser hoher Klerus, die Bischöfe in den Konzilien und der Papst vom Heiligen Geist „unfehlbar“ empfangen haben. Öffentliche, eitle Streitereien unter den Professoren und Bischöfen sind diesem Vertrauen sehr abträglich. Das ist der wirkliche Relativismus, an dem alle Besserwisser beteiligt sind, die ihre Eitelkeit in der Öffentlichkeit nicht im Zaum halten können. :'(
Redaktion benachrichtigen
#20   hieronymus333   22:10:38 | Sonntag, 26. April 2009
Tja dieser Papst
ist eine Nachfolger des Hl. Petrus, jedoch nur bis in den Hof des Hohenpriesters, dann ist er wie alle Päpste seit Pius XII. ein verlogener heuchlerischer Wendehals. War das lieblos genug?
Redaktion benachrichtigen
#19   catholic   21:57:55 | Sonntag, 26. April 2009
Eines hat der Papst den Absolutisten hier voraus,
er spricht nicht lieblos, nicht gehässig und nicht dumm über andere Religionen.
Er lehnt nicht ab, was in andren Religionen wahr, edel und human ist. Weil er selbst ein klares starkes katholisches Profil hat, kann er den Vertretern der großen Religionen mit Respekt und Wertschätzung begegnen. Der Vatikan hat seit dem 2. Vatikanum offene Türen für den interreligiösen Dialog. Frieden zwischen den Religionen als Ziel, erspart der Menschheit viel Leid. Daran arbeitet der Papst und jeder fortschrittliche katholische Christ.
Redaktion benachrichtigen
#18   gunther maria michel   21:35:17 | Sonntag, 26. April 2009
Danke, Galatea, für Ihren Beitrag.
Benedikt XVI. weiß genau, besser als die meisten Zeitgenossen, was in der Kirche und in der Menschheit los ist. Er ist wirklich eine Lichtgestalt. Nehmen wir seine Bitte ernst, die er gleich bei Antritt seines Pontifikats an uns richtete, und beten wir für ihn.
Redaktion benachrichtigen
#17   HBR   21:35:05 | Sonntag, 26. April 2009
@Ultra
Einfach nen gotischen Hochaltar hinstellen. Dann passt es ungefähr :-]
Redaktion benachrichtigen
#16   Ultramontanus   21:33:16 | Sonntag, 26. April 2009
Ja, aber er küsst Koräne
und betet gen Mekka? Das ist doch nicht katholisch??
Redaktion benachrichtigen
#15   MariaGoretti   21:32:22 | Sonntag, 26. April 2009
Jeder war einmal jung
@galatea: hervorragend, was Sie über den Papst schreiben, er ist wahrhaft katholisch und wir dürfen uns freuen, ihn zu haben. Gott sei Dank, dass endlich ein Papst das Ruder herumreisst und nicht mehr die Landebahnen küsst.
Ich bin ganz Ihrer Meinung – auch katholisch durch und durch!
Danke für die Unterstützung!
Redaktion benachrichtigen
#14   Ultramontanus   21:31:23 | Sonntag, 26. April 2009
Dafür küsst er Koräne, Galatea!
Ich missbilige das als Messias. Koräne küssen ist pöse!!!
Redaktion benachrichtigen
#13   Klosterschüler   21:24:41 | Sonntag, 26. April 2009
Jeder Metzger lobt seine Wurst
Darum sei die Überraschung groß gewesen, als Kardinal Joseph Ratzinger im Jahr 2000 in dem Dokument ‘Dominus Jesus’ betonte, daß die Kirche an ihrer einzigartigen Wahrheits- und Heilsgewissheit festhält.
Was soll er denn anderes schreiben? Jeder Mensch lebt in seiner einzigartigen Gewissheit, obwohl er dutzendemale am Tag merkt, dass er sich geirrt hat. Wenn er nicht in diesem Wahne leben würde, wäre er wegen seiner Zweifelsucht ein Fall für den Psychiater. Soll jetzt der Ratzinger schreiben er weiß ja auch nichts mit Sicherheit, vielleicht weiß der Dalai Lama es besser?
Der Papst wie wir alle anderen kann ja auch nicht widerlegen, dass er alles nur träumt oder er eine Computersimulation ist.
Redaktion benachrichtigen
#12   Galatea   21:08:40 | Sonntag, 26. April 2009
Jeder war einmal jung, Herr Vineta,
und leicht zu beeinflussen:
denn schließlich war ein gewisser Ratzinger an der Abfassung der relativierenden Konzilstexte stark beteiligt und erwies sich danach stets als ergebener Diener der Nachkonzilspäpste.
Das ist ca. 45 Jahre her. Wenn Sie bei sich zurückschauen, werden Sie ja auch dazugelernt haben.
Jeder lebt in seiner Zeit. Deswegen heißt es ja auch, man soll nicht richten, weil man selbst gerichtet wird.
Dieser Papst reißt das Ruder herum. Er ist katholisch. Er küsst nicht jeden Boden der Fluglandebahnen, auf denen er landet.
Er hat Hirn und weiß, wie es steht um die Kirche.
Und er hat nicht nur Feinde.
Dieses Papstes muss sich kein Katholik schämen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Bodo11 †   20:59:28 | Sonntag, 26. April 2009
Guter Trick
Eine Provokation zum richtigen Zeitpunkt ist manchmal Gold wert.
Diejeniegen,die sich von ihr angesprochen fühlen, springen dann schon über das Stöckchen,das man ihnen hinhält.
So trennt man fachgerecht die Spreu vom Weizen.
Redaktion benachrichtigen
#10   Paulaner †   20:15:33 | Sonntag, 26. April 2009
Flakschütze
Ratzinger als Kardinal?
Redaktion benachrichtigen
#9   DJM †   20:05:25 | Sonntag, 26. April 2009
Panzerkardinal
Verweht sind die schwadronierenden Kommentare über »den einstigen Panzerkardinal Ratzinger, der sich so überraschend vom strengen Glaubenshüter zum väterlichen Papst gewandelt hat«.“
Panzerkardinal? Was ist damit gemeint? War er nicht bei der Flak eingesetzt?
Redaktion benachrichtigen
#8   hieronymus333   19:44:20 | Sonntag, 26. April 2009
Jetzt ist Osterzeit
und der teufel bekommt eins auf die Mütze lieber Paulaner. :-D
Redaktion benachrichtigen
#7   Paulaner †   19:38:17 | Sonntag, 26. April 2009
Der Verwirrer
hat den Artikel inspieriert und ebenso die Kommentare dazu bis hierher :-(
Seit dem Konzil war genug Zeit, um Erfahrung zu sammeln. Deswegen solltet ihr brüderlicher drauf reagieren.
:-)
Redaktion benachrichtigen
#6   hieronymus333   19:23:27 | Sonntag, 26. April 2009
Wann lädt
Sadam endlich die deutschsprachigen Bischöfe (Haas, Krenn abgesehen) ein.
Redaktion benachrichtigen
#5   Ultramontanus   19:19:19 | Sonntag, 26. April 2009
Aus dem heiligen Evangelium nach Ultra-Montanus
Am 25.04.2009, 11:03 Ohr krachte ein Messias in einen Apfelbaum. Da kam ein Rabbi des Weges und ärgerte sich sehr ob dieser Entheiligung des Sabbats. Aus reiner Gedankenlosigkeit hob er einen Apfel auf, der durch des Messiasens Einkrachen heruntergefallen war. Wie sich herausstellen sollte, angefault und vom Wurm befallen. Die Würmer fraßen sich durch die Magenwände des Rabbis bis zum Herzen, durchlöcherten auch dieses, so dass Blut in die Lunge drang und das Herz aufhörte zu schlagen. Da stieg der Messias vom Baum, sah den Rabbi, wunderte sich und beamte sich in die Hölle. Er war nämlich noch beim Sommerfest Saddam Husseins eingeladen, wo er mit Karl Rahner aktuelle Fragen der Erbsündenlehre diskutieren wollte. Ende.
Redaktion benachrichtigen
#4   matt3   19:15:35 | Sonntag, 26. April 2009
also ich finde die Tradition der kath. Kirche kann man getrost vergessen…
das ist freilich eine tragische Erkenntnis, aber was soll man machen. Müss ma halt diese letzten 2000 Jahre einfach abhaken und sagen, es woa nix :-D
Redaktion benachrichtigen
#3   hieronymus333   19:15:32 | Sonntag, 26. April 2009
Ring -Eifel
scheint genau so wenig Ahnung von der Materie zu haben, wie mancher Leser. Die bayrischen Bischöfe und Kard. Meisner sind weder auf Seiten des Papstes, noch auf Seiten des Katholizismus. Niemals würden diese Merkwürden vom Status quo abgeführt werden wollen. Ihnen geht es nicht um die Sache, sondern wie sie ihre Unzulänglichkeit hinter weiteren Lügen verstecken können. Wie z.B. kann ein Bischof eine Dogmatik veröffentlichen, in der kein einziges Wort von ihm ist; oder ein Steuer- u. Finanzbetrüger moralisch von einem ins andere Fettnäpfchen steigt und sich überall als wertkonservativ feiern läßt, obschon das einzige Konservative seine Vorliebe zur 68er Generation ist. Ein weiterer Amtsträger nicht einmal in der Lage ist die einzige päpstliche Universität halten zu können. Und in dieser Freakshow wird von den Geistlosen die größte geistige Amöbe zu ihrem Vorsitzenden gewählt, wenn das nicht zu weiteren humoristischen Einlagen einlädt. Das scheint sich auch Spämann aufs Panier geschrieben zu haben, als er den Artikel über die von uns Steuerzahlern mitfinanzierten Katholischen Laientruppe verwegenen Thesen, letzte Woche in der FAZ veröffentlicht hat. Wenn jetzt schon ernst zu nehmende Theologen diesen ausgewählten … schon ein Forum gibt, na dann scheint der Hl. Geist im Urlaub zu sein. Betet mit mir, dass er nun nach vierzig Jahren wieder zurückkommt.
Redaktion benachrichtigen
#2   Vineta   19:01:00 | Sonntag, 26. April 2009
Da war wohl mehr der Wunsch der Vater seines Gedankens
Die im obigen Artikel dargelegte Sichtweise Ring-Eifels leidet am Ausklammern der Tatsache, daß es mit dem von ihm gesichteten doktrinären Absolutismus Benedikt XVI nicht weit her sein kann, denn schließlich war ein gewisser Ratzinger an der Abfassung der relativierenden Konzilstexte stark beteiligt und erwies sich danach stets als ergebener Diener der Nachkonzilspäpste.
Redaktion benachrichtigen
#1   St. Anton †   18:46:02 | Sonntag, 26. April 2009
Fehler!
In diesem Text wurde das Stichwort „Alte Messe“ vergessen! Bitte den Fehler schleunigst korrigieren.
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
Benedikt XVI.Kirche in der Defensive Benedikt XVI.Eine triumphale Tatsache Benedikt XVI.Papst Benedikt XVI. besitzt zu viele Haare Benedikt XVI.Die Wahrheit ist in Italien angekommen Benedikt XVI.Schrecklich, schrecklich! Benedikt XVI.Die Finsterlinge wollen kein Licht Benedikt XVI.Die V-Leute in der katholischen Kirche Benedikt XVI.Wie dem Meister – so dem Knecht Benedikt XVI.Afrikanisches Liturgie-Desaster Benedikt XVI.Kondome fördern Aids Benedikt XVI.„Mit sprungbereiter Feindseligkeit auf mich eingeschlagen“ Benedikt XVI.Ein katholischer Kardinal übt scharfe Kritik an Kardinal Lehmann Benedikt XVI.Sehr versteckte Anspielung Benedikt XVI.Es gibt einen hochinteressanten Zusammenhang Benedikt XVI.Wir erleben gerade den Kampf des Bösen gegen das Gute
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net