„Es galt der unausgesprochene Konsens, daß jeder nach seiner Fasson selig werden könne und alle Religionen irgendwo die Wahrheit verkündeten.“ Ein katholischer Journalist analysiert.
(kreuz.net) Ludwig Ring-Eifel (49) sieht in der „Begnadigung der vier Bischöfe der Pius-Bruderschaft“
nicht nur Negatives: „Manches sieht man jetzt klarer“ – schrieb er kürzlich im deutschen Polit-Magazin
‘Cicero’.
Ring-Eifel ist Chefredaktor der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’.
„Weggefegt wurde
nicht nur die haltlose »Wir-sind-Papst«-Seligkeit in den deutschen Medien“ – erklärt er:
„Verweht
sind die schwadronierenden Kommentare über »den einstigen Panzerkardinal Ratzinger, der sich so überraschend
vom strengen Glaubenshüter zum väterlichen Papst gewandelt hat«.“
Deutlicher als zuvor trete auch
das „christliche Menschenbild“ der protestantischen Bundeskanzlerin in all seiner Unverbindlichkeit hervor.
Die Freunde und Feinde des Papstes
In der deutschen Bischofskonferenz würden Freunde und Feinde des
Papstes deutlicher sichtbar.
Zu ersteren zählt Ring-Eifel „mindestens die bayerischen Bischöfe sowie
der Kölner Kardinal Joachim Meisner“.
Die andere Seite findet er „unter anderem in Hamburg, Berlin,
Mainz und Stuttgart“.
Zwischen diesen Polen bewege sich der Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg
als Vorsitzender und Moderator.
Ungelichtet im Halbdunkel ist nach Ring-Eifel immer noch die Auseinandersetzung
um das Zweite Vatikanum.
Kulturbruch im Zweiten Vatikanum
Diese sei bislang überwiegend als eine Debatte
um Alte Liturgie geführt worden, „die in ihren Grundzügen bis ins frühe Mittelalter zurückreicht.“
Ring-Eifel erinnert an die Liturgiereform von Papst Paul VI. († 1978): „Aus dem mystisch anmutenden Meßopfer
in lateinischer Sprache wurde die stärker an eine protestantische Mahlfeier erinnernde Eucharistie, wie
sie bis heute 99 Prozent der Katholiken sonntags feiern.“
Diesem „Kulturbruch“ habe sich eine kleine,
aber entschlossene Minderheit um den französischen Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991) entgegengestellt.
Diese Gruppe kämpfe gegen jene Beschlüsse, die „bei Konservativen seit jeher im Verdacht stehen, daß
sie in der katholischen Kirche die Tür zum Relativismus aufgestoßen“ haben.
Der Journalist nennt den
Ökumenismus, den interreligiösen Dialog, die Gewissensfreiheit.
Der Papst fordert den Absolutheitsanspruch
des Glaubens
Ring-Eifel faßt die Situation in der öffentlichen und auch kirchlichen Wahrnehmung so
zusammen: „Es galt der unausgesprochene Konsens, daß jeder nach seiner Fasson selig werden könne und
alle Religionen irgendwo die Wahrheit verkündeten.“
Darum sei die Überraschung groß gewesen, als Kardinal
Joseph Ratzinger im Jahr 2000 in dem Dokument ‘Dominus Jesus’ betonte, daß die Kirche an ihrer einzigartigen
Wahrheits- und Heilsgewißheit festhält.
Sauber arbeitet Ring-Eifel den Verlauf der theologischen Fronten
heraus:
„Seither steht ein faktischer Relativismus, der sich aus der ungenauen Rezeption der Konzilsdokumente
entwickelt hat, einem doktrinären Absolutismus gegenüber, der sowohl von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.
als auch von den Traditionalisten vertreten wird.“
Dogmatisiertes Pastoralkonzil
Ring-Eifel stellt fest,
daß die „Freunde des Konzils“ diesem Konflikt bislang aus dem Weg gegangen sind:
„Sie verkünden die
Lehren des Zweiten Vaticanums als etwas unbedingt zu Glaubendes, das ähnlich wie ein spätantikes Credo
oder eine reformatorische Bekenntnisschrift von allen Katholiken »bekannt« werden muß.“
Damit seien
Beschlüsse, die einst vom Konzil „als Denkanstöße“ für einen langen kirchlichen Diskussionsprozeß
vorgelegt worden seien, ihrerseits in quasi-dogmatische Formeln verwandelt.
Probleme doktrineller Natur
Nach Ring-Eifel hat Papst Benedikt XVI. Bewegung in diese „festgefahrene Rezeptionsvorschrift“ gebracht.
Der Journalist bezieht auf seinen „sensationellen Brief“ an die Bischöfe in aller Welt vom 10. März.
Dort werde gesagt, daß es bei der angestrebten kirchlichen Wiedereingliederung der Pius-Bruderschaft
um „Probleme doktrineller Natur“ gehe.
Diese würden vor allem die Annahme des Zweiten Vatikanums und
des nachkonziliaren Lehramts der Päpste betreffen.
Dabei habe er festgelegt, zwischen welchen beiden
Extremen diese Debatte verlaufen soll.
Folgenschwerer Perspektivenwechsel
Man könne weder die Lehrautorität
der Kirche im Jahr 1962 einfrieren, noch davon ausgehen, daß das Zweite Vatikanum die ganze Lehrgeschichte
der Kirche in sich trage.
Mit dieser Aussage hat der Papst nach Ring-Eiel einen „folgenschweren Perspektivwechsel“
vorgenommen:
„Die nachkonziliare Lehre der Kirche soll nun nicht mehr der sichere Standort sein, von
dem aus die Lehre und Praxis der vorherigen Jahrhunderte bewertet wird.“
Der Papst wolle, daß das Zweite
Vatikanum im Lichte der Tradition gesehen und von dort her eingeordnet werde:
„Damit beginnt ein ganz
anderes Spiel um Tradition und Reform. Die Regeln sind neu, und der Ausgang ist offen.“
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76 Lesermeinungen
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Kann man noch perverser sein als es Joseph Ratzinger ist??? Ich glaube kaum!!! Einerseits „Relativismus“
verurteilen, andererseits den Relativismus der Religionen auf die Spitze treiben. Gehts noch perverser???
Für wie blöd halten diese Typen ihre „Schäflein“ eigentlich??? Karl Marx dürfte – leider – Recht
gehabt haben: Auch die katholische Religion verkommt mehr und mehr zum „Opium für das Volk“. Diese soll
ruhig gestellt werden! Pfui Teufel in alle Ewigkeit!!!
… Seele Christi,heilige mich. Leib Christi ,rette mich. Blut Christi,tränke mich. Wasser der Seite
Christi , wasche mich. Leiden Christi , stärke mich. O guter Jesus , erhöre mich. Birg in deinen Wunden
mich. Von dir laß nimmer scheiden mich. Vör dem bösen Feind beschütze mich. In meiner Todesstunde
rufe mich, zu dir zukommen heiße mich, mit deinen Heiligen zu loben dich, in deinem Reiche ewiglich.
:(3
27. April 2009 10:13pamino: der Glaube ist ein Geschenk Gottes Ja, warum lebe ich? Weil es noch keinen
Moment gab, in dem Autoaggression und der Mut einen definitven Entschluß zu fassen in einem ausreichenden
Maße vorhanden war. Sicher hält mich auch die Neugierde, Momente der Liebe im weiteren Sinne und der
Gedanke, ich kann noch lang genug tot sein, am Leben. Aber meine und die menschliche Geschichte finde
ich so sinnlos wie die Selbstverbreitung eines Virus. Dann kommt mir auch der Gedanke Virus – Blattlaus –
Hund – Mensch. Warum sollte der Mensch die mentale Krönung der Schöpfung sein, wahrscheinlicher, dass
es Gott gibt. Ich war schon stundenlang bewußtlos durch eine Kopfverletzung, ein wirklich schlagender
Beweis, dass ohne funktionieres Gehirn alles aus ist, ein Rückfall in die Zeit vor meiner Zeugung. Andererseits
hatte ich schon einige paranormale Erfahrungen. Existiert also doch Geist ohne materielle Grundlage? Und
was ist schon ‘normal’ bei Menschen? – Ein leichter Grad von Schwachsinn. Setz dich mal mit den moralischen
Ansichten von Muslimen, Nazis, Hindus, Budhisten auseinander. Du wirst ihre Glaubensgrundsätze genausowenig
als ‘Geschenk’ sehen, wie die umgekehrt die Deinen.
der Glaube ist ein Geschenk Gottes Montag, 27. April 2009 06:10, Klosterschüler: Relativismus: […]
Es gibt kein Denken ohne Axiome, die wir einfach glauben. Und alles was wir danach denken und tun ist
relativ in Bezug auf diese Axiome oder diesen Glauben. Der reine Relativismus führt logischerweise zu
einer Selbstmordkrise. Wenn es dem früheren Klosterschüler (bin auch einer) rechtzeitig gelingt, zu
sehen, daß es ebensowenig Gründe gebt, sich umzubringen, als auf seinen natürlichen Tod zu warten (theatralische
Wahl „leben oder sterben“ fällt aus), muß er auf halbvergessene Axiome (‘Vorurteile’) zurückfallen,
die er von seinen Eltern und in seiner Klosterschule gelernt hat. Wenn er klug ist, wird er nur solche
als Lebensanker nehmen, die kein normaler Mensch in Frage stellt. So hat er es Gott innerhalb Dessen Plans
ermöglicht, ihn ohne sein unqualifiziertes Zutun wieder mit dem Geschenk des Glaubens auszustatten.
Pastoralsynode, ~konzil … … auch das eine Terminologie, die einem bestimmten Mitteilungsblatt notorisch
verwendet wird … Heißt das nun, ich weiß es nicht, daß – ökumenische Konzilien nicht das oberste
magisterium ecclesiasticum ausüben? – nichtdogmatische (z.B. disziplinäre) Konzilsentschließungen das
Gewissen der Gläubigen nicht binden?
Eben! Und dieser Paradigmenwechsel in Rom – nicht mehr die Tradition aus dem Blick des „Konzils“, sondern
das Konzil im Lichte der Tradition – ist das neue, was es 1988 nicht gab. Deshalb bestehen auch berechtigte
Hoffnungen, dass die FSSPX nun endlich regularisiert wird, damit sie an diesen Debatten, die nötig sind,
um die Vergottung der Pastoralsynode zu beenden, teilnehmen kann. Wer, wenn nicht die FSSPX? Sie ist immerhin
die einzige wirkliche Erneuerungsbewegung derzeit.
Relativismus Kann hier mal erklärt werden, was unter Relativismus verstanden wird. Vor einer Stunde hatte
ich den Dreh heraus, wie ich ohne Hilfsmittel fliegen kann.War leider nur ein Traum. Jetzt glaube ich
vor meinem PC zu sitzen. Es gibt kein Denken ohne Axiome, die wir einfach glauben. Und alles was wir danach
denken und tun ist relativ in Bezug auf diese Axiome oder diesen Glauben. Wenn der Papst überzeugt ist,
Frauen können keine Priester werden, dann ist das auch nur relativ in Bezug zu seiner geglaubten Vorstellung,
dass bestimmte Traditionen der Kirche, unaufgebbar sind. So gesehen ist der Papst wie jeder Mensch ein
Relativist.
Dr. Schlemmer+++ Ja, ja , keine Messe ohne Mäuse. Keine Tora ohne Mehl. Wer Weihrauch schwenkt, der soll
vom Weihrauch leben. Und jede Gesellschaft braucht ihr Quantum, sprach die Religion.
Definition der Wahrheitsfindung, noch einmal. Die Wahrheitsfindung in der Kirche (die das Lehramt innehat),
habe ich vorhin beschrieben so gut ich konnte. Wenn sich jemand als advocatos diaboli üben möchte, wie
ich gesehen habe, dann soll er sich bitte nicht so ungeschickt anstellen. Das kirchliche Lehramt ist nicht
das selbe wie der Lehrauftrag.
Metaphorik? „Die Metapher (griechisch μεταφορά ‘Übertragung’, von metà phérein ‘anderswohin
tragen’) ist eine rhetorische Figur, bei der ein Wort nicht in seiner wörtlichen, sondern in einer übertragenen
Bedeutung gebraucht wird, und zwar so, dass zwischen der wörtlich bezeichneten Sache und der übertragen
gemeinten eine Beziehung der Ähnlichkeit besteht.“ Mir fehlt da ein wenig die „Ähnlichkeit“… cash-flow-Berechnung
wäre doch eher was, das der Finanzkrise hätte entgegenwirken können.
@ Ultramontanus Ich bin so echt gelehrt wie sie von „jenseits des Berges“ sind, Sie Frommer. In Sachen
Metaphorik haben Sie einen ganz klaren Nachholbedarf. Einen ganz und gar unrelativistischen.
pamino* Die meisten bleiben am Sonntag deshalb weg, weil kein gesellschaftlicher Druck, keine Sündenangst
und kein Interesse vorhanden sind. Wer heute am Sonntag Eucharistie mitfeiert, kommt freiwillig. Bei uns
sind die Kirchen meist gut besucht (Südbayern). Die Lateiner haben sich mehr Zulauf erhofft. Ich gehe
manchmal hin: Es ist zum Einschlafen.
@Galatea: Wo gibt’s denn bitteschön die Klarsichtbrille, mit der man gut erkennen kann, daß B16 nicht
paßgenau in seinen Jahrzehnte alten Fußstapfen wandelt und nicht in denen seines Vorgängers? 1) Wie
sein Vorgänger betet er gerne in Synagogen und Moscheen und läßt sich von Juden und Moslems – sogar
noch mehr als JPII – über den Tisch ziehen ( Erdogans Türkei hieß er als EU-Mitglied willkommen. Den
Imamen versprach er, nie eine böse, zur Gewalt aufrufende Koranstelle zu zitieren und zum Diskussionsthema
zu machen). 2) Wie sein Vorgänger zog er die US-Bischöfe nicht ernsthaft zur Rechenschaft, die jahrzehntelang
unheilbar pädophile Priester immer wieder auf Kinder losließen und dabei über 2 Mrd. Dollar Schulden
anhäuften. Ähnliches gilt für australische Bischöfe, für den Gründer der Legionäre Christi, Melingo,
der weiterhin seine Pension vom Vatikan erhält usw. 3) Wie sein Vorgänger erhebt er umstrittene Gestalten
zur Ehre der Altäre, im Fall seines umstrittenen Vorgängers wird er immer ungeduldiger. 4) Wie sein
Vorgänger feiert er nie eine lateinische Messe im Petersdom usw. Jetzt sind Sie dran mit dem Aufzählen,
wo er schon überall das Ruder herumgerissen hat, aber kommen Sie mir bitte nicht mit irrelevanten Bagatellen.
Werter -LM- überlassen wir einal G*tt das Absolute. Dan haben die Menschen mit den Relationen und dem
sich daraus entwickelten Relativismus genug zu tun, um einnigermaßen klar zu kommen. Das Streben zum
Absoluten mag eine Tugend sein, die man nicht übertreiben sollte, weil sie möglicherweise zu ungeahnten
Ergebnissen führen kann und die Menschen über den abwesenden G*tt die Augen öffnen.
Mißbrauch statistisch klingenden Blablas Ring-Eifel erinnert an die Liturgiereform von Papst Paul VI.
(† 1978): „Aus dem mystisch anmutenden Meßopfer in lateinischer Sprache wurde die stärker an eine protestantische
Mahlfeier erinnernde Eucharistie, wie sie bis heute 99 Prozent der Katholiken sonntags feiern.“ 99% der
Katholiken, die sonntags in die Kirche gehen, höchstens das kann er meinen; aber was sind das für ein
Bruchteil der Katholiken? Die meisten bleiben deshalb weg, weil ihnen die Messe in ihrer Pfarrkirche als
nur noch entkernt und protestantisch erscheint. Sie haben unrecht; aber wer kann es ihnen verübeln?
Ein vorbildlicher Edelkatholik taf einen Liberalkatholiken und sprach: „Wenn du nicht so wirst wie ich,
dann holt dich der Teufel.“ Fragte jener:“ Und wann gedenkst du mich zu holen?“
Relativisten? Nicht in Sachen cash-flow… Die Finanzkrise thematisieren. Da geht es auch nicht um Relativimus,
sondern um ganz klare Wertprioritäten: Cash, Cash und noch mal Cash. => Cash-flow. Jeder und jede prüfe
sich mal, wie viel ihm und ihr dieser Wert am wichtigsten ist. „Bisweilen“ sollen auch ganze Institutionen
davon beherrscht sein. Am Ende kommt wohl heraus, dass wir doch gar nicht so relativistisch sind wie zunächst
angenommen. Zumindest nicht in diesem Punkt. Da gehen wir über Leichen bisweilen, damit der cash-flow
stimmt. … betrügen, lügen, intrigieren, vertuschen und zocken, wie es eben angesagt ist, nicht wahr?
der Glaube ist Absolut Relativismus hat keinen Platz. Relativistische Ideologie ist eine gut gemeinte
Lüge welche besagt: „Lassen wir die Wahrheit aussen vor, Hauptsache es hat sich jeder lieb“ und „Wenn
sich alle lieb haben brauchen wir keine Wahrheit“ dieses ist bereits gescheitert, die grauenvollen Folgen
dieses Geistes sind überall bemerkbar
@kreuznetter betet man eben nicht nur den Herrn bzw. seinen auf Erden erschienenen Sohn Jesus Christus
an, sondern den Papst, die Bischöfe, Maria, Heilige… wer keine Ahnung hat, sollte besser schweigen!
Kampf dem Relativismus Bereits in seiner Predigt zur Eröffnung des Konklave 2005 hat Kardinal Ratzinger
scharf den Relativismus verurteilt. Diese herausragende Predigt, die im Fernsehen direkt übertragen wurde,
machte damals auf mich den Eindruck wie eine Bewerbung um das Petrusamt. So war es von Joseph Ratzinger
damals sicher nicht gemeint. Und dennoch sah man: Diesem Theologen kann wohl keiner der Andern das Wasser
reichen. Er ragt heraus aus jeder Mittelmäßigkeit.
#47 Kreuznetter 23:20:07 | Sonntag, 26. April 2009
In der Kirche betet man eben nicht nur den Herrn bzw. seinen auf Erden erschienenen Sohn Jesus Christus
an, sondern den Papst, die Bischöfe, Maria, Heilige…
Mitleid mit den Herren…! Aber das Volk will das Schauspiel, will die Machtdemonstration. Das behaupten
die, die gern die Schauspiele aufführen. Sollte man Mitleid mit den Herren haben…ist ja wohl kaum angesagt,
wenn ihnen die Auftritte gut tun…?
Lieber Sefirot*** Keine anonymen Kultvorsteher braucht die Kirche. Heute war ich in einer bayerischen
Dorfkirche zur Eucharistefeier. Der Pfarrer steht nach der Messe am Kircheneingang und verabschiedet jeden
einzeln un ermutigt junge Leute wiederzukkommen. Heute war unser kontaktfreudiger Priester nicht da. Er
wurde von einem fremden Pater vertreten. Der machte seinen Dienst korrekt und die Predigt war Spitze.
Aber er hat sich nicht vorgestellt und nach seiner Arbeit verschwand er in die Sakristei ( Bühnenausgang).
Dort wartete er, bis sich die Gemeinde „verlaufen“ hatte. Wieder ein Chance der persönlichen Begegnung
verpasst. Typisch Kirchenfunktionär. Lernen wir davon und machen es anders.
#43 wolfgang11 † 23:05:21 | Sonntag, 26. April 2009
Sefirot: Die Menschen brauchen andere Menschen, um etwas zum Anhimmeln zu haben. Würde man die Situation
ganz nüchtern betrachten, dann würden sich die Bischöfe auch anders verhalten. Aber das Volk will das
Schauspiel, will die Machtdemonstration.
@wolfgang11 Bei manchen ist das so, ja. Tatsächlich kennen werden Sie nur wenige, vielleicht 1 oder 2
(oder gar keinen?). Ihr Fehler liegt in der Verallgemeinerung.
Diese selbstenannten Gottkönige klopfen aber nur die, die sich klopfen und anderswie menschenverachtend
behandeln lassen, labile Naturen halt. Die haben schon einen Orga, wenn jemand dieser Herren in einer
scharlarchsündenroten Atlasseidenschleppe durch die Gegend stolziert…
#39 wolfgang11 † 22:59:26 | Sonntag, 26. April 2009
Sefirot: Man stelle sich den Papst auf einem Esel vor … … oder am Kreuz Wo doch der Kreuzestod die
schmachvollste Art der Hinrichtung war, die in der damaligen Welt bekannt war. Heute rennen die Nachfolger
Christi und Stellvertreter Gottes in purpurnen Gewändern rum, herrschen wie Gottkönige und klopfen jeden
auf den Kopf, der sich nicht ihrer Meinung beugt.
#37 wolfgang11 † 22:54:37 | Sonntag, 26. April 2009
Sefirot: Kleider machen Leute ist ein alter Sprichwort. Man stelle sich den Papst in einem heruntergelumpten
Umhang vor, in welchen Jesus Christus gehüllt war, zum Nachtisch in der Wüste Heuschrecken zu sich nehmen
würde – undenkbar. Erst die Pracht macht aus einem Mensch etwas. Drum wurde Jesus Christus auch schnell
zum König ernannt und in wertvollsten Kleider dargestellt.
Zu wolfgang11 „Ungesunde Wucherungen“ Leser wolfgang11 war zwar nicht der Adressat meiner Fragen. Aber
nachdem uns dieser Leser kund getan hat, dass er jedenfalls die „Werte“ der Aussagen von Erzbischof Z.
zu erkennen weiß, dass man mit Geldzahlungen diese Position fördern solle, vermag er zwar, wie gehabt,
auf meine Fragen und Fakten keine sachargumentative Antwort zu geben. Aber wer Priester (außer dem geweihten
Etikettenschwindler mit kirchensteuerlicher Alimentierung Breitenbach) und Gotteshäuser in der bisherigen
„Größenordnung“ als ungesundene Wucherungen bezeichnet, positive Unternehmensergebnisse ebenso, offenbart
mit solchen Produkten seiner Gehirnwucherungen sein breitenbachentlehntes Leeramt und mag zwar bei Frau
Bussmann „punkten“. Auch für Leser wolfgang11 gilt : multum, non multa. Ich weiß, dass die Replik dieses
Dauerposters sogleich erfolgen wird. Da Leser wolfgang11a nur selten Sachargumenten zugänglich ist und
seine Vor-urteile über alles schätzt, wünsche ich ihm bereits jetzt eine angenehme Nachtruhe.Vielleicht
kommt er dadurch wieder zu einsichtstärkenden Kräften. Die Hoffnung auf Wunder sollte man auch in diesem
Falle nicht aufgeben. Leser wolfgang11 wird nun aber postwendend antworten, Überlegungszeit, wie gehabt,
nicht erforderlich.
Zölibat: keine anonymen Kultvorsteher…! Auch ausgebildete Laien können Christengemeinden leiten. Dazu
braucht man keine Soutane mit weißem Kragen, sondern den Geist des Evangeliums. Der Fortschritt heißt
Jesus Christus und nicht die Pflege alter Zöpfe. Es ist wirklich nicht interessant, welche Klamotten
der Papst zu welchem Fest aus den Sakristeischränken zerren lässt. Für die Gemeinden vor Ort ist es
wichtiger, eine Gemeinde sein zu können und keine rituelle Versorgungsstation, die von anonymen Kultvorstehern
betrieben wird…
#33 wolfgang11 † 22:46:18 | Sonntag, 26. April 2009
paulaner: Wenn uns der heilige Geist direkt regieren würde, dann könnte ich Deinen Ausführungen folgen.
Was nützt aber der beste heilige Geist, wenn fehlbare Menschen ihren eigenen Vorstellungen nachgehen.
Liebe Frau Galatea, genau um DIE Wahrheit geht es Um nichts mehr geht es dem Papst. Er kennt die Inhalte
und Werte der großen Religionen. Der Papst wird nicht zum Großmufti, nicht zum Oberrabbiner, nicht zum
Dalai Lama sagen: ihr liegt alle falsch … Er ist Papst Benedikt und nicht Päpstin Superbia. Prof: Sie
haben Zeiterscheinungen erkannt. Die Berufungen haben sich auf verheiratete Diakone, Pastoralreferenten/innen,
Laienkräfte in Verkündigung und Organisation verändert. Die Epoche des mittelalterlichen Klerus ist
fast zu Ende. Die Kirche lebt auch ohne katholische Monarchen und Gesellschaftszwänge. Zur Bilanz: 120
000 Priester wegen Ehe aus dem Dienst geworfen; wahrhaft ein römisches Versagen angesichts des NT und
seiner verheirateten Bischöfe. – Ich halte die Zusammenlegung von fünf Pfarreien für ein Unding. Es
ginge anders. Und es wird anders kommen. Auch ausgebildete Laien können Christengemeinden leiten. Dazu
braucht man keine Soutane mit weißem Kragen, sondern den Geist des Evangeliums. Der Fortschritt heißt
Jesus Christus und nicht die Pflege alter Zöpfe.
schon wieder das Missverständnis mit der Unfehlbarkeit! Nicht der Papst als Mensch oder die Konzilsbischöfe
sind unfehlbar sondern der Heilige Geist ist unfehlbar mit ihnen und der Kirche verbunden. Die deutsche
Sprache hat ein unglückseliges Wort geriert! Die Bedeutung ist juristisch, vergleichbar mit der Verfassungsklausel
„Das Recht geht vom Volk aus“. Auch diese Klausel hat das Volk nie selber verfasst. Übrigens – auch böse
Menschen können gute Gesetze verfassen. Nachdem die Wahrheit nicht vom Volk ausgeht sondern vom Heiligen
Geist, ist die Formulierung anders geworden, unglücklich. Wie Theologen halt so sind, weltfremd. Die
Unfehlbarkeit geht außer uns Katholiken, die wir die Wahrheit glauben, eh niemand nichts an, aber alle
andern regen sich drüber auf.
Für den Relativismus als würdig erachtet…! Damit seien Beschlüsse, die einst vom Konzil „als Denkanstöße“
für einen langen kirchlichen Diskussionsprozeß vorgelegt worden seien, ihrerseits in quasi-dogmatische
Formeln verwandelt. Ein Denkanstoß soll weiterbringen und nicht die Nabelschau rückwärts pflegen. Wenn
es den Relativismus nicht gegeben hätte und nicht geben würde, hätte Kardinal Joseph seine Rede gegen
ihn, den Relativismus, nicht halten können und wäre dann bestimmt nicht zum Papst gewählt worden, stattdessen
vielleicht ein Kandidat aus Lateinamerika…! Daher ist Benedikt XVI. dem Relativismus zu großem Dank
verpflichtet…und alle anderen Katholiken sollten dem Vater im Himmel danken, dass er den menschlichen
Geist für den Relativismus als würdig erachtet hat… und Joseph Ratzinger ihn als Chance erkannt hat,
nur durch ihn und seine Rede gegen ihn, Papst zu werden. Ist das nicht großartig…!
#28 Ultramontanus 22:37:20 | Sonntag, 26. April 2009
Ich sehe das auch so, Mannheimer, deshalb brauchen wir endlich einen stärkeren Messias. Ich schlage mich
dafür vor. Ich würde dann auch Vize-Messiase ernennen für die einzelnen administrativen Aufgaben. Einfach
bewerben! Vielleicht möchte Prof. auch ein Amt haben? Er doziert immer so gekonnt (was in mir nostalgische
Erinnerungen weckt, als ich so vor 3 Jahren das letzte Mal eine VL besucht habe…).
Nein, Herr Mannheimer, Sie irren profund. Es geht allmählich ans Eingemachte. Und das dürfte interessant
werden. Sie indes irren, was Ursache und Wirkung betrifft: Wenn alle Menschen in Frieden miteinander leben
würden, kein krieg herrschte und die Menschen in Freiheit lebten, dann wäre das ein Reich der Liebe
und somit eines Gottes. Es funktioniert aber nur anders herum. Im Übrigen ist Ihre Idee nichts neues.
Falls der katholische Glaube Sie interessiert: gehen Sie sich mit Gott versöhnen. Glauben Sie mir, es
wird noch reichlich unlustig für Christen. Aber Sie haben es ja nicht wissen wollen. Schlafen Sie wohl.
#26 wolfgang11 † 22:28:04 | Sonntag, 26. April 2009
Prof.: Ungesunde Wucherungen die nun entfernt werden müssen. Für die Zukunft rechnen die bischöflichen
Finanzstrategen mit einem starken Rückgang der Mitgliederbeiträge. Die Kirche wird sich auf ihre Wurzeln
besinnen müssen, d.h. Urchristentum und nicht Amtsschimmel.
Zu zölibat „Eines hat“. Fortschritt, Inhalt ? Leser zöibat bedient sich der Begriffshülse „fortschrittlich“.
Von welchen Glaubenslehren bewegt sich der sog. fortschrittliche Katholik“ weg, zu welchen schreitet er
fort. Enthält die Aussage von matt3 eine solche „fortschrittliche“ Position ? Aus der Perspektive der
kath. Kirche als Unternehmen zeigt die Unternehmensbilanz u.a. : Schließung bzw. Verkauf von Kirchen
in immer größerer Zahl, Zusammenlegung von bis zu fünf Pfarreien, Rückgang der Priester-und Ordensberufungen
um bis zu 90 Prozent während der letzten 30 Jahre (natürlich ist der Zölibat die Ursache !!!). Typisch
positive Bilanz eines „fortschrittlichen“ Unternehmens ?? Facta docent.
#24 wolfgang11 † 22:21:11 | Sonntag, 26. April 2009
paulaner: Nur unfehlbare Menschen können unfehlbare Botschaften empfangen. Da es gerade beim höheren
Klerus an unfehlbaren Menschen mangelt, sind die empfangenen Botschaften entsprechend wässrig, d.h. zu
nichts Gescheites zu gebrauchen. Die sich daraus ergebenden Ausführungsbestimmungen für das niedere
Volk unbrauchbar.
#23 Mannheimer † 22:21:00 | Sonntag, 26. April 2009
Nein Galatea, geht es nicht. Es geht um den Frieden, um sonst nichts. Wenn alle Menschen in Frieden miteinander
leben würden, kein krieg herrschte und die Menschen in Freiheit lebten, dann wäre das ein Reich der
Liebe und somit eines Gottes.
Frieden in allen Ehren, Herr Shalom: Frieden zwischen den Religionen als Ziel, erspart der Menschheit
viel Leid. Es geht aber um die Wahrheit. Um nichts weniger geht es Papst Benedikt.
Es ist alles durchwebt von Vermutung. Für uns Katholiken gilt eine einheitliche Lehre, genannt „Wahrheit“.
Sie basiert auf der Bibel und auf einigen Erweiterungen und Ausführungsbestimmungen. Wir vertrauen drauf,
dass sie unser hoher Klerus, die Bischöfe in den Konzilien und der Papst vom Heiligen Geist „unfehlbar“
empfangen haben. Öffentliche, eitle Streitereien unter den Professoren und Bischöfen sind diesem Vertrauen
sehr abträglich. Das ist der wirkliche Relativismus, an dem alle Besserwisser beteiligt sind, die ihre
Eitelkeit in der Öffentlichkeit nicht im Zaum halten können.
#20 hieronymus333 22:10:38 | Sonntag, 26. April 2009
Tja dieser Papst ist eine Nachfolger des Hl. Petrus, jedoch nur bis in den Hof des Hohenpriesters, dann
ist er wie alle Päpste seit Pius XII. ein verlogener heuchlerischer Wendehals. War das lieblos genug?
Eines hat der Papst den Absolutisten hier voraus, er spricht nicht lieblos, nicht gehässig und nicht
dumm über andere Religionen. Er lehnt nicht ab, was in andren Religionen wahr, edel und human ist. Weil
er selbst ein klares starkes katholisches Profil hat, kann er den Vertretern der großen Religionen mit
Respekt und Wertschätzung begegnen. Der Vatikan hat seit dem 2. Vatikanum offene Türen für den interreligiösen
Dialog. Frieden zwischen den Religionen als Ziel, erspart der Menschheit viel Leid. Daran arbeitet der
Papst und jeder fortschrittliche katholische Christ.
Danke, Galatea, für Ihren Beitrag. Benedikt XVI. weiß genau, besser als die meisten Zeitgenossen, was
in der Kirche und in der Menschheit los ist. Er ist wirklich eine Lichtgestalt. Nehmen wir seine Bitte
ernst, die er gleich bei Antritt seines Pontifikats an uns richtete, und beten wir für ihn.
#15 MariaGoretti 21:32:22 | Sonntag, 26. April 2009
Jeder war einmal jung @galatea: hervorragend, was Sie über den Papst schreiben, er ist wahrhaft katholisch
und wir dürfen uns freuen, ihn zu haben. Gott sei Dank, dass endlich ein Papst das Ruder herumreisst
und nicht mehr die Landebahnen küsst. Ich bin ganz Ihrer Meinung – auch katholisch durch und durch! Danke
für die Unterstützung!
Jeder Metzger lobt seine Wurst Darum sei die Überraschung groß gewesen, als Kardinal Joseph Ratzinger
im Jahr 2000 in dem Dokument ‘Dominus Jesus’ betonte, daß die Kirche an ihrer einzigartigen Wahrheits-
und Heilsgewissheit festhält. Was soll er denn anderes schreiben? Jeder Mensch lebt in seiner einzigartigen
Gewissheit, obwohl er dutzendemale am Tag merkt, dass er sich geirrt hat. Wenn er nicht in diesem Wahne
leben würde, wäre er wegen seiner Zweifelsucht ein Fall für den Psychiater. Soll jetzt der Ratzinger
schreiben er weiß ja auch nichts mit Sicherheit, vielleicht weiß der Dalai Lama es besser? Der Papst
wie wir alle anderen kann ja auch nicht widerlegen, dass er alles nur träumt oder er eine Computersimulation
ist.
Jeder war einmal jung, Herr Vineta, und leicht zu beeinflussen: denn schließlich war ein gewisser Ratzinger
an der Abfassung der relativierenden Konzilstexte stark beteiligt und erwies sich danach stets als ergebener
Diener der Nachkonzilspäpste. Das ist ca. 45 Jahre her. Wenn Sie bei sich zurückschauen, werden Sie
ja auch dazugelernt haben. Jeder lebt in seiner Zeit. Deswegen heißt es ja auch, man soll nicht richten,
weil man selbst gerichtet wird. Dieser Papst reißt das Ruder herum. Er ist katholisch. Er küsst nicht
jeden Boden der Fluglandebahnen, auf denen er landet. Er hat Hirn und weiß, wie es steht um die Kirche.
Und er hat nicht nur Feinde. Dieses Papstes muss sich kein Katholik schämen.
Guter Trick Eine Provokation zum richtigen Zeitpunkt ist manchmal Gold wert. Diejeniegen,die sich von
ihr angesprochen fühlen, springen dann schon über das Stöckchen,das man ihnen hinhält. So trennt man
fachgerecht die Spreu vom Weizen.
Panzerkardinal Verweht sind die schwadronierenden Kommentare über »den einstigen Panzerkardinal Ratzinger,
der sich so überraschend vom strengen Glaubenshüter zum väterlichen Papst gewandelt hat«.“ Panzerkardinal?
Was ist damit gemeint? War er nicht bei der Flak eingesetzt?
Der Verwirrer hat den Artikel inspieriert und ebenso die Kommentare dazu bis hierher Seit dem Konzil
war genug Zeit, um Erfahrung zu sammeln. Deswegen solltet ihr brüderlicher drauf reagieren.
Aus dem heiligen Evangelium nach Ultra-Montanus Am 25.04.2009, 11:03 Ohr krachte ein Messias in einen
Apfelbaum. Da kam ein Rabbi des Weges und ärgerte sich sehr ob dieser Entheiligung des Sabbats. Aus reiner
Gedankenlosigkeit hob er einen Apfel auf, der durch des Messiasens Einkrachen heruntergefallen war. Wie
sich herausstellen sollte, angefault und vom Wurm befallen. Die Würmer fraßen sich durch die Magenwände
des Rabbis bis zum Herzen, durchlöcherten auch dieses, so dass Blut in die Lunge drang und das Herz aufhörte
zu schlagen. Da stieg der Messias vom Baum, sah den Rabbi, wunderte sich und beamte sich in die Hölle.
Er war nämlich noch beim Sommerfest Saddam Husseins eingeladen, wo er mit Karl Rahner aktuelle Fragen
der Erbsündenlehre diskutieren wollte. Ende.
also ich finde die Tradition der kath. Kirche kann man getrost vergessen… das ist freilich eine tragische
Erkenntnis, aber was soll man machen. Müss ma halt diese letzten 2000 Jahre einfach abhaken und sagen,
es woa nix
Ring -Eifel scheint genau so wenig Ahnung von der Materie zu haben, wie mancher Leser. Die bayrischen
Bischöfe und Kard. Meisner sind weder auf Seiten des Papstes, noch auf Seiten des Katholizismus. Niemals
würden diese Merkwürden vom Status quo abgeführt werden wollen. Ihnen geht es nicht um die Sache, sondern
wie sie ihre Unzulänglichkeit hinter weiteren Lügen verstecken können. Wie z.B. kann ein Bischof eine
Dogmatik veröffentlichen, in der kein einziges Wort von ihm ist; oder ein Steuer- u. Finanzbetrüger
moralisch von einem ins andere Fettnäpfchen steigt und sich überall als wertkonservativ feiern läßt,
obschon das einzige Konservative seine Vorliebe zur 68er Generation ist. Ein weiterer Amtsträger nicht
einmal in der Lage ist die einzige päpstliche Universität halten zu können. Und in dieser Freakshow
wird von den Geistlosen die größte geistige Amöbe zu ihrem Vorsitzenden gewählt, wenn das nicht zu
weiteren humoristischen Einlagen einlädt. Das scheint sich auch Spämann aufs Panier geschrieben zu haben,
als er den Artikel über die von uns Steuerzahlern mitfinanzierten Katholischen Laientruppe verwegenen
Thesen, letzte Woche in der FAZ veröffentlicht hat. Wenn jetzt schon ernst zu nehmende Theologen diesen
ausgewählten … schon ein Forum gibt, na dann scheint der Hl. Geist im Urlaub zu sein. Betet mit mir,
dass er nun nach vierzig Jahren wieder zurückkommt.
Da war wohl mehr der Wunsch der Vater seines Gedankens Die im obigen Artikel dargelegte Sichtweise Ring-Eifels
leidet am Ausklammern der Tatsache, daß es mit dem von ihm gesichteten doktrinären Absolutismus Benedikt
XVI nicht weit her sein kann, denn schließlich war ein gewisser Ratzinger an der Abfassung der relativierenden
Konzilstexte stark beteiligt und erwies sich danach stets als ergebener Diener der Nachkonzilspäpste.