(kreuz.net) Im Jahr 1938 schafften die herrschenden Nationalsozialisten den Religionsunterricht in den
öffentlichen Schulen Deutschlands ab.
Dafür wurde der Biologieunterricht auf fünf Wochenstunden aufgestockt.
Damals wurde der biologistische Darwinismus in seiner „Anwendung auf Leben, Mensch und Gesellschaft“
allen Schülern als verbindliche Weltanschauung aufgedrückt.
Dieser Maßnahme vorausgegangen war eine
nationalsozialistische Polemik gegen die Kirche und den schulischen Religionsunterricht.
Die alte NS-Taktik
Heute versucht sich die gottlose ‘Giordano-Bruno-Gesellschaft’ an einem ähnlichen Programm.
Ihr Anführer
Michael Schmidt-Salomon hat dazu ein Hetz-Büchlein verfaßt. Der Titel: „Susi Neunmalklug erklärt die
Evolution“.
Darin schwingt sich eine aufmüpfige Schülerin Susi zur biologistischen Besserwisserin auf.
Ihr Ziel ist es, den Religionslehrer als ‘Hempelmann’ zu düpieren.
Zu Anfang versucht Schmidt-Salomon,
das Schöpfungswerk Gottes als Kasperle-Theater lächerlich zu machen.
Danach lässt der Westentaschenphilosoph
Klein-Susi erzählen, „wie das wirklich war“:
„Also, vor 13,7 Milliarden Jahren entstand unsere Welt
durch den sogenannten Urknall“ – nämlich als gewalttösiger Pups aus dem Loch des Nichts.
Ursuppige
Theorie
Für die Beschreibung des Anfangszustandes der Erde kommt Schmidt-Salomon nicht darum herum,
Anleihen an die Bibel zu machen. So beschreibt er die Erde – frei nach Genesis – als wüstes und leeres
Tohuwabohu, in dem sich die ersten Meere vom Land abtrennten.
Danach erzählt er frei von der Leber sein
Evolutions-Märchen:
„In der ‘Ursuppe’, einer ziemlich undurchsichtigen Brühe, entwickelten sich nach
und nach die ersten Urlebewesen, die sich bald vermehrten und die Meer bevölkerten.“
Das ist auch ein
schönes Gleichnis für das Vorgehen der ‘Giordano-Bruno-Gesellschaft’. Aus einer trüben Brühe unbewiesener
Thesen lassen sie die Sumpfblüte der Evolutionsideologie hervorwachsen.
Danach kramt Schmidt-Salomon –
hinter der kleinen Susi versteckt – „drei Milliarden Jahre“ und die Entstehung der ersten „Ur-Pflanzen
und Ur-Tiere“ hervor.
Eine verrückte Geschichte
Der Evolutions-Apostel ist stolz darauf, daß seine
Vorfahren Affen waren. Schlimmer noch: „Genaugenommen sind wir noch immer welche: Trockennasenaffen“.
Diesen ist offenbar auch das Gehirn ausgetrocknet.
Denn wie sonst ist Schmidts Behauptung zu verstehen,
wonach eine trübe Ursuppe von selber Menschen kreiert hat, die „Städte bauen sowie Motoren, Glühbirnen,
Fernseher und Computer erfinden und designen“?
„Das ist eine verrückte Geschichte!“ muß sogar Susi
zugeben.
Mit dieser Verrücktheit wollen Schmidt-Salomon und seine Trockennasenaffen-Gesellschaft den
Religionsunterricht platt machen.
Schon im Oktober 2008 sprach Schmidt eine Kriegserklärung gegen religiöse
Menschen und Institutionen aus.
Er wolle rücksichtslos und mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln
Religion bekriegen und vernichten – erklärte er damals.
Nichts Neues unter der Sonne. Man hat solche
Gewalt-Reden nicht nur bei den Nationalsozialisten, sondern auch früher schon gehört.
Email-Adressen der Empfänger
124 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
das ist hier mit Sicherheit nicht der echte Leblhuber, sondern irgendein Witzbold hat seinen Account geknackt.
Den echten habe ich informiert (und mein eigenes Paßwort geändert, man weiß ja nie).
@Matthäus drei: Lückenbüßer „Dort wo die Wissenschaft noch nicht hingekommen ist, früher bei Blitz
und Donner, heute bei der „Ursuppe“, muss Ihr Gott herhalten.“ Ich fürchte, daß die heutige Wissenschaft
bei der Abiogenese seit dem Miller-Experiment in den 50er Jahren nicht wirklich weiter gekommen ist. Denn
meines Wissens hat niemand da weitergemacht, wo das Miller-Experiment und seine Varianten aufhörten.
Und das aus gutem Grund – die resultierenden Stoffgemische lassen nicht hoffen, daß sie zur Bildung von
Makromolekülen beitragen können. Für die Erklärung der Entstehung des Lebens verwendet man daher den
Lückenbüßer „Fantasie“. Doch auch die Evolutionstheorie setzt als Ursache für Makroevolution einfach
„Globale Erwärmung“ – korrigiere, die „Evolutionsfaktoren“ („Mutation+Selektion“) ein, ohne daß überhaupt
nachgewiesen wurde, daß sie dazu in der Lage sind. 1. Wenn nun ein empirischer Nachweis fehlt, stützt
sich diese Aussage dann nicht auf Glauben? 2. Und wenn man an dieser Erklärung nur deswegen festhält,
weil es (noch) keine bessere Alternative gibt, die man akzeptieren würde, fungiert „Mutation+Selektion“
dann nicht irgendwie als Lückenbüßer? Nur mal so als Gedankenanstoß. Übrigens müssen bei Intelligent
Design bestimmte Kriterien erfüllt sein, damit man auf einen intelligenten Designer schließt. In ähnlicher
Weise schließt jeder von uns (unbewußt) tagtäglich viele Male bei verschiedensten Dingen auf einen
intelligenten Designer. Als Ausnahme hierzu kann moderne Kunst genannt werden.
@Lorenz Werte kann der Staat hingegen nicht vermitteln. Es fehlt ihm die Vollmacht. Der Staat weiß, dass
ihm die Vollmacht fehlt und gewährt daher ganz folgerichtig Gewissensfreiheit. Nur wozu dann eine Ausbildung
in Fragen der Werte? Selten dämliche „Argumentation“, wer, wenn nicht der Staat, hat denn diese „Vollmacht“ ?
Irgend ein Pfaffe der sie mit viel Hokuspokus von seiner Märchenfigur verliehen bekommen hat, oder wie ?
#118 Caldonazzi † 01:19:28 | Montag, 27. April 2009
Religionsunterricht findet nicht statt! Der Religionsunterricht müsste die Hl. Schrift wenigstens auszugsweise
thematisieren, dogmatische Glaubensnormen vermitteln, Kirchengechichte lehren und Unkenntnis der Schüler
sanktionieren. Nichts davon geschieht. Fragte man einen Schüler nach dem Text des Vaterunser, erlebte
man so manche Überraschung.
Religionsunterricht darf nur von kunstgebildeten Lehrern durchgeführt werden, die den Schülern religiöse
Musik und/oder Malerei und Bildhauerei erklären können. Die Zusammenhänge in der Weltliteratur, in
der Musik mit dem religiösen background aus der Antike und der Bibel und dem Mittelalter. Der verstaubte
Theologie- und Missionierungskram stattdessen kann sich auf insgesamt ein paar Wochen beschränken und
die Vorbereitung auf Erstkommunion und Firmung ist sowieso externe Sache. Achja, ein paar Stunden allgemeine
Philosophie erlaube ich großzügigerweise auch noch
Caldonazzi „ wenig fordernd“ Ich erwarte gerade von Ihnen keine Vermutungen. Etwas fordern und fördern,
kann auch spielerisch und mit anschaulichen Filmen ( ich verzichte darauf, weil die Schüler eh so viel
glotzen) passieren. Es kommt auf die Ausstrahlung, das Charisma und das können des Rel.päd. an. Religionsunterricht
ist nicht „Be-kehren“, sondern den Menschen in seiner Entwicklung humanchristlich fördern.
#115 Caldonazzi † 00:52:42 | Montag, 27. April 2009
@zölibat: Die meisten Schüler gehen lieber in Reli. In den m,eisten Fällen hat Reli einen guten Stellenwert.
Warum gehen sie lieber in den Religionsunterricht? Warum hat Religionsunterricht einen guten Stellenwert?
Vielleicht ist auch in Bayern der Religionsunterricht unterhaltsam (Filme und Spiele) und wenig fordernd.
Ethikunterricht ist notwendig, wenn wir alle erreichen wollen. Religionsunterricht sollte den Religionsgemeinschaften
überlassen und auch von ihnen selbst finanziert werden. Aber dem steht das Konkordat entgegen. Und was
für die kath. Kirche gilt, gilt auch für alle anderen.
#114 Dr. Schlämmer 00:36:59 | Montag, 27. April 2009
@Caldonazzi So, was hätten Sie den gerne für einen RU? Wären Sie der bessere Religionslehrer? – Wenn
ja, warum? Und was konkret soll dort – möglichst ohne Filme – vermittelt werden?
#113 Caldonazzi † 00:36:08 | Montag, 27. April 2009
@Aida_M: Guten Erfolg! Er maturierte auch in Religion und hatte das Glück, dass er erst am Freitag geprüft
wurde, nachdem bereits am Montag einer seiner Jahrgangskollegen in einer Parallelklasse in kath. Religion
durchgefallen war. Das hatte dann intensive Tages- und Nachtschichten des Lernens zu Folge. Und dieser
Lehrer, ein bekannter Musikwissenschaftler und Priester, gälte unter kreuz.netlern als Häretiker.
#111 Caldonazzi † 00:22:19 | Montag, 27. April 2009
Der kath. Religionsunterricht in öffentlichen Schulen in Österreich ist eine Farce. Es genügen 3 Schüler
in einer Klasse, um einen einstündigen Religionsunterricht pro Woche abzuhalten. Gibt es an einer Schule
z.B. 3 parallele Klassen eines Jahrgangs mit je nur 3 Schülern, werden diese nicht zusammengelegt, sondern
getrennt unterrichtet. Das Interesse am kath. Religionsunterricht hält sich an vielen Schulen sehr in
Grenzen. Ausnahmen sind Eliteschulen oder kath. Privatschulen. Der Missbrauch geht so weit, dass Religionslehrer
ihre Stunden sichern, indem sie den Schülern spannende Filme und die Hebung des Notendurchschnitts versprechen,
wenn sie sich zum Religionsunterricht anmelden. Die Religionslehrer zahlt der Staat. Mein Sohn besuchte
das Akademische Gymnasium in Linz, eine öffentliche Schule. Die Mehrheit der Schüler wählt dort den
Religionsunterricht. Der erste Prüfling seines Maturajahrganges fiel bei der Matura in Religion durch.
Das ist eine absolute Ausnahme. www.akadgymlinz.eduhi.at/…M_WEBSITE/index2.php?page=files_hom… Religionsunterricht,
der auch diesen Namen verdiente, findet an öffentlichen Schulen nicht statt.
Caldonazzi Ihr Plädoyer für Ethik als Pflichtfach ist irgendwie komisch. Mir scheint, Sie betrachten
Ethik als Propädeutikum für eine etwaige Juraausbildung bzw. als einen Grundkurs Jura. Wenn es das dem
Anspruch nach sein sollte – meinetwegen. Werte kann der Staat hingegen nicht vermitteln. Es fehlt ihm
die Vollmacht. Der Staat weiß, dass ihm die Vollmacht fehlt und gewährt daher ganz folgerichtig Gewissensfreiheit.
Nur wozu dann eine Ausbildung in Fragen der Werte?
Caldonazzi. In Österreich und Bayern kann sich der Schüler/in für Religionslehre oder Ethikuntericht
entscheiden. Die meisten Schüler gehen lieber in Reli. In den m,eisten Fällen hat Reli einen guten Stellenwert.
So meine Erfahrungen.
#107 Caldonazzi † 23:51:45 | Sonntag, 26. April 2009
Ethikunterricht für alle zwingend, Religionsunterricht freiwillig für Interessierte! Unsere Werteordnung
sollte im Interesse eines gedeihlichen Zusammenlebens aller zwingend vermittelt werden. Das Verhältnis
zwischen dem demokratischen Staat und seinen Bürgern, das Verhältnis der Menschen untereinander und
die Verantwortung des Staates gegenüber anderen Staaten muss gelernt werden. Jeder muss lernen, dass
unsere Kultur auf Rechten und Pflichten des Einzelnen gegenüber dem Staat und seinen Mitmenschen beruht.
Werte wie Menschenwürde, Gleichheit, Freiheit und Solidarität sind zu lehren und zu lernen. Es scheint
mir daher sinnvoll, alleine dem Staat diese Aufgabe zu übertragen. Das dient allen, die in diesem Staat
leben. Den Glaubensgemeinschaften bleibt die Vermittlung ihrer religionsspezifischen Werte in Selbstorganisation
überlassen, sofern sie den staatlichen Rechtsgrundlagen nicht widersprechen. Jeder Ethikunterricht ist
auch gleichzeitig Unterricht in Philosophie. Die Lehrpläne in Deutschland und Österreich sind darauf
abgestellt.
#106 Kreuznetter 23:45:16 | Sonntag, 26. April 2009
Interessanter Satz vom weiter unten geposteten Artikel „Was Darwin wirklich meinte“: Die Wissenschaft
behandelt nur das Was, Wann, Wie und Wo und berührt den Raum der Warum-Fragen gar nicht, in dem sich
die Religion abspielt.
Werter Lorenz*** Sie haben vom Religions- und Ethikunterricht keine Ahnung. Das ist nicht nur Mandala-Ausmalen.
Das Mandala- Ausmalen kann in der „Tretmühle“ Schule auch der Entspannung und der seelischen Hygiene
dienen. Aber auch von Gestalt-Therapie haben Sie keinen blassen Schimmer. Der psychologisch ausbildete
Religionspädagoge/in weiß was er/sie tut. Leider muss ich Ihnen ein „Ungenügend“ servieren.
#104 Mannheimer † 23:26:26 | Sonntag, 26. April 2009
Lorenz: Ich stimme Ihnen zu, in gewissem Maße Im Grunde könnte man den Reli und Ethikunterricht auch
weglassen. Was ich hingegen sinnvoll finde (und das hab ich in der Schule auch als Wahlfach und sogar
freiwillig belegt – gut, lag zu 80% am lehrer, der war einfach gut) ist Philosophie, bei der man eben
über Ethiken informieren kann, ohne zu missionieren oder zu versuchen, eine bestimmte Ethik nahezubringen.
Lieber Wolfgang, ohne Vollmacht kann keine ethische Grundhaltung vermittelt werden, weil es keine Werte
ohne Wahrheit geben kann. Wahrheit zu verkünden bedarf es eigener Vollmacht, weil Wahrheit etwas Absolutes,
Ewiges ist. Ein Verkünder von Wahrheit sucht also immer Gott selbst zu zitieren. Mandalas ausmalen (kreuz.net
berichtete) ist Zeitverschwendung. Deswegen: weg mit Ethik und Reli an staatlichen Schulen.
Religionsunterricht (in Berlin) eine komplette Abschaffung von Reli und Ethik an staatlichen Schulen scheint
mir das einzig Vernünftige. Pseudo-Religionsunterricht ist wie Zeittotschlagen. Für einen Ethikunterricht
besitzt der Staat keine Vollmacht – schon gar nicht für einen zwangsweisen. Daher: weg mit beidem!
#98 Caldonazzi † 22:46:01 | Sonntag, 26. April 2009
Dieser Artikel eines Phantoms mit Namen Christian L. Schutzer ist so selbstherrlich dumm, dass er nur
auf kreuz.net erscheinen kann. Anderswo wäre die angesprochene Zielgruppe nicht in so konzentrierter
Form zu finden. Die Verwandtschaft mit den Trockennasenaffen ist da nicht zu übersehen. Mutierte Grippeviren
werden wohl bei allen kreuz.netlern unbehandelt bleiben. Das ist Ehrensache. Man kann ja nicht gut gegen
die Evolutionstheorie anschreiben und dann nach Medikamenten schreien, deren Entwicklung gerade dieser
Evolutionstheorie zu danken ist. So wird man die kreuz.netler los und verdankt das dann auch noch ihrer
pathologischen Ablehnung der Evolutionstheorie. Wer allerdings noch nicht unheilbar an kreuz.net-Indoktrinierung
erkrankt ist, sollte sich für den Anfang diesen Artikel vornehmen. Es könnte ja in so manchem scheinbaren
Trottel ein Trockennasenaffe mit Verstand verborgen sein. „Was Darwin wirklich meinte“ „Die Evolutionstheorie
ist die einfachste schwierige Theorie der Welt, immer wieder wird sie missverstanden. Anlässlich des
Darwin-Jahres 2009 listen wir die elf populärsten Irrtümer auf.“ dasmagazin.ch/…rwin-wirklich-meinte/
o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
Mindszenty: Deutsche und Russen haben viel gemeinsam. Beide Völker wurden von Machthabern missbraucht,mißbraucht
von gottlosen Führern. Gegeneinander gehetzt. So Gott will,wird das nie wieder geschehen. So seht zu,daß
ihr nicht wieder von gottlosen Führungsmanschaften regiert werdet,die auf den Schwächsten der Gesellschaft
herumtrampeln,auch wenn sie sich diesmal Demokraten oder sogar christlich nennen. orthodoxeurope.org/…s/upload/Putin_9.jpg
@Bodo Religion wurde am intensivsten von Extremisten verspottet. Wir waren noch Kinder als wir von Kommunisten
mit „katholische Arschbacken“ tituliert wurden. Deshalb bin ich dagegen Menschen aufgrund ihrer Religion,
Nationalität, Hautfarbe usw. zu verspotten und zu diskriminieren. Übrigens: Es gibt sie nicht, die Deutschen,die
alle Nazis sind die Russen, die alle Kommunisten sind die Amerikaner, die alle Imperialisten sind Jeder
hat eine eigene Seele.
Mindszenty Bodo ihr ward schon öfter da (1945 -1989) Nun. Offenbar konnten wir EURER Einladung einfach
nicht widerstehen. Aber seht: WIR sind gegangen,haben euer Land wieder freigegeben,die USA hocken heute
noch mit ihren Atomsprengköpfen bei euch rum und „beschützen“ euch,weil ihr ja nur eine Spielzeugarmee
haben dürft,mehr erlauben euch EURE FREUNDE nämlich nicht. Vor WEM beschützen die euch eigentlich ?
Sie irren sich ich,ich wundere mich nur,daß ihr Deutsche einfach nicht klüger werdet und die Religion
andere Leute mit Füßen tretet. Unter dem Vorwand der Satire darf bei euch jeder Religion verhöhnen,religiöse
Gefühle verletzen. Dabei weiß doch jeder : deus animae Intimus est. Gott ist der Seele am intimsten
#94 Ultramontanus 22:06:34 | Sonntag, 26. April 2009
Ode an Russland In Russland ist der Zar nen echter Star Oder der KGB die Bande war ja nimma OK Da jibbet
keine Freie Presse Eher schon auf die Fresse! Und die Oppsoition hört man ab beim Telefon Abba der Wodka
fließt in Strömen um die ganze Scheiße zu schönen! Hurra, ich will zum russischen Zar -ist doch klaa!!
Der Artikel „Amoklauf“ entbehrt jeder Wissenschaftlichkeit und Theologie Er bewegt sich auf unteren Ebene
von Nazipolemik am Stammtisch. Die Redaktion zieht viele Nieten !
Bodo ihr ward schon öfter da (1945 -1989) Damals war es gar nicht so einfach Christ zu sein unter euch
„Christen“. Nein, ich habe nichts gegen Russen, aber ich habe etwas dagegen, wenn Sie angesichts dieses
Ergebnisses in Berlin in Schadenfreude ausbrechen. Was für ein „Christ“ sind sie eigentlich?
Die Evolutionstheorie ist nicht das Gegenstück zum Kreationismus. Leider muss ich hier, als religiöser
Mensch an diesem Ort diese Behauptung so niederschreiben, obwohl ich weiß, dass sie vielen Lesern weh
tut. Der Kreationismus, der sich an die Bibel anlehnt, erklärt die Entstehung des Lebens, die Evolutionstheorie
jedoch nicht. Die Evolutionstheorie, zumindest die wissenschaftliche, die biologische, beginnt erst dort,
wo es bereits fertiges Leben, selbst-reproduzierende Materie gibt. Woher es kommt, beschreibt die Biologie
und damit die ET nicht. Die Biologen verstehen sich als Wissenschafter, nicht als Theologen; umgekehrt
ist das anders.
Ultramontanus da weiß man,was echte Pressfreiheit ist… Die Freiheit der Presse gehört demjenigen,dem
die Presse gehört. Schon mal darüber nachgedacht ? Die russische Presse gehört jedenfalls heute den
Russen,nachdem wir dort die ferngesteuerten Fremdkörper entsorgt haben.
#88 Ultramontanus 21:50:19 | Sonntag, 26. April 2009
Bodo, ich blicks nicht mehr… Bist du eigentlich katholisch oder russich-orthodox odddaa was? Die Russen
sind doch russisch-rthodox und damit aus kath. Sicht stinknormaler Häretiker/Schismatiker??
#87 Mannheimer † 21:48:14 | Sonntag, 26. April 2009
Frau Galatea (oder Herr? bissl androgyn, Ihr Nick) Ich halte Herrn Schmidt-Salomon für ehrlich, weil
er sagt was er denkt und dies auch offensiv vertritt. Wahre Atheisten, die zu ihrer Meinung stehen, gibt
es nur sehr selten – die meisten sind dann eher Agnostiker, die sich nicht recht festlegen wollen oder
können oder die zu feige sind, dann den letzten Schritt zu gehen. Viele deutsche Nicht-Christen flüchten
sich auch in Esoterik-Krampf, in obskures Neuheidentum, Wicca oder sonstwas seltsames. Einem ehrlichen
Atheisten zolle ich Respekt.
Wenn das Ihren Ansprüchen genügt, Herr Mannheimer: Der ist nämlich ehrlich. Das ist a. fraglich b.
auch fraglich, warum Sie Schmidt-Salomon für besonders wahrhaftig finden. c. Außerdem – das spricht
für Sie – wieder einmal ein Gegner des dt. Episkopats. Es gibt nicht mehrere Wahrheiten, Herr Mannheimer.
Eine reicht, und dafür braucht es keine Atheisten.
Bodo 11 ja die Welt wird Gottlos man sieht es schon Abtreibung Stammzellenforschung wie im dritten Reich
nicht besser geworden die heutige Zeit der Islam wird es euch schon noch zeigen wie verkehrt Ihr handelt
@Bodo11 Es ist eine Ehre für uns alle, dass Sie als betagter und berühmter Mensch sich herablassen in
diesem zu Forum schreiben. Immerhin hat bereits ihr Landsmann Dostojewski einen ganzen Roman nach ihnen
benannt : „Der Idiot“
Die Atheisten in Berlin haben gesiegt,proReli unterliegt Schau ich mir die Russen an,hab ich wenig Freude
dran, fallen mir die Deutsche ein,freut es mich ein Russ zu sein.
So schimpfen sie die katholiken, von einem Nichtkatholiken Der Papst hat eine Encyklika über die Ehe
erlassen, die nur den verwundern kann, der mit katholischen Gedankengängen nicht vertraut ist; nichts
in diesem gezähmten Ausbruch ist neu oder überraschend – er deckt sich haarscharf mit dem Dogma der
Kirche und ist nichts als ein Plakat der Waren, die dort geführt werden. Die Vulgärkatholiken pflegen
zu schimpfen, wenn sich unsereiner mit ihnen befaßt, und sie schimpfen nicht einmal herzerquickend, sondern
recht unbegabt. Die bessern unter den Frommen pflegen zu jammern: »Sie verstehen den Katholizismus nicht.
ktucholsky dem ist wohl nichts hinzuzufügen!
#74 orthokathole 19:53:02 | Sonntag, 26. April 2009
Schmidt-Salomon Zitat: «Schon im Oktober 2008 sprach Schmidt eine Kriegserklärung gegen religiöse Menschen
und Institutionen aus.» Wo kann ich das finden? Ich würde es gerne an meine Schüler weitergeben.
Der Mensch: Ziel oder Weg der Evolution??? Teil 3: Wenn der Mensch fühlt, dass er nicht mehr hinten hoch
kann, wird er fromm und weise; er verzichtet dann auf die sauern Trauben der Welt. Dieses nennt man innere
Einkehr. Die verschiedenen Altersstufen des Menschen halten einander für verschiedne Rassen: Alte haben
gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen
nie, dass sie alt werden können. Der Mensch möchte nicht gern sterben, weil er nicht weiß, was dann
kommt. Bildet er sich ein, es zu wissen, dann möchte er es auch nicht gern; weil er das Alte noch ein
wenig mitmachen will. Ein wenig heißt hier: ewig. Im übrigen ist der Mensch ein Lebewesen, das klopft,
schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Neben den Menschen gibt es noch Sachsen und Amerikaner, aber die haben wir noch nicht gehabt und bekommen
Zoologie erst in der nächsten Klasse. ktucholsky1931
Der Mensch: Ziel oder Weg der Evolution??? Manche verlassen sich auch auf den Charakter. Der Mensch zerfällt
in zwei Teile: In einen männlichen, der nicht denken will, und in einen weiblichen, der nicht denken
kann. Beide haben sogenannte Gefühle: man ruft diese am sichersten dadurch hervor, dass man gewisse Nervenpunkte
des Organismus in Funktion setzt. In diesen Fällen sondern manche Menschen Lyrik ab. Der Mensch ist ein
pflanzen- und fleischfressendes Wesen; auf Nordpolfahrten frißt er hier und da auch Exemplare seiner
eigenen Gattung; doch wird das durch den Faschismus wieder ausgeglichen. Der Mensch ist ein politisches
Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen haßt die andern Klumpen,
weil sie die andern sind, und haßt die eignen, weil sie die eignen sind. Den letzteren Haß nennt man
Patriotismus. Jeder Mensch hat eine Leber, eine Milz, eine Lunge und eine Fahne; sämtliche vier Organe
sind lebenswichtig. Es soll Menschen ohne Leber, ohne Milz und mit halber Lunge geben; Menschen ohne Fahne
gibt es nicht. Schwache Fortpflanzungstätigkeit facht der Mensch gern an, und dazu hat er mancherlei
Mittel: den Stierkampf, das Verbrechen, den Sport und die Gerichtspflege. Menschen miteinander gibt es
nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden. Doch hat noch niemand sich
selber beherrscht; weil der opponierende Sklave immer mächtiger ist als der regierungssüchtige Herr.
Jeder Mensch ist sich selber unterlegen. ktucholsky
Salomon … klingt aber sehr jüdisch. Früher waren die Juden Bolschewisten (Trotzki) oder Kommunisten
(Luxemburg). Heute sind sie es immer noch und nennen sich „Bruno“. Hoffentlich ergeht es ihnen, wie dem
Problem-Bär. Eigentlich dürfte es sie ja gar nicht mehr geben!
gunther maria michel Schon Adam schreibt man das Verfassen des ersten kabbalistischen Werkes zu, „Rasiel
Malach“ („Der geheime Engel“).Ich denke,der erste Mensch war kaum des Schreibens mächtig. Ich denke diese
Zuschreibungen zu frühesten alttestamentarischen Figuren sollen die Glaubwürdigkeit den Lehren der Kaballah
erhöhen,ihr ehrwürdiges Alter betonen und damit ihre universelle Wahrheit. Wissenschaftlich Historisch
nachweisen können sie die wirklichen Schöpfer dieser Suche nach der „Weltformel“ (Formel für Alles)
wohl nie.
@Matthäus drei In Matthäus drei steht: „Die Vorbereitung des Wirkens Jesu“ im Vordergrund. Oder kann
Gott einen Kasten erschaffen, von dem er nicht weiss, was drin ist? Kann er, weil zuerst die Idee des
Kastens aufgrund seiner Notwendigkeit geschah. Sehnsucht ist so recht die Sache des Geites, lehrt der
Cusaner und ein Berg, der sich ins Meer hebt, ist eine Insel. Welche drei Dinge würde man auf die Insel
mitnehmen? Glaube, Hoffnung und Liebe. Ja, heute schwelgere ich wieder in Metaphern, ich weiß. Im Anfang
war der Ort… Nein, der Kasten ist das Wort. Was hast Du auf dem Kasten?
Matthäus, sind die heiligen Väter der Kirche, sind die scholastischen Theologen, insbesondre der hl.
Thomas von Aquin, für Sie „Häretiker“? Das meinte ich mit traditionell = überliefert. Traditionell
ist nicht identisch mit traditionalistisch. Wobei man den Traditionalisten immerhin zugute halten muss,
dass sie die traditionelle Glaubenslehre hochhalten, während, nach der Lehre der Päpste, der Modernismus
eine gefährliche Abirrung vom katholischen Glauben ist. Natürlich darf man fragen.
@ GMM … aber bitte mit dem traditionellen, nicht mit mit dem modernistischen, … Das könnte Ihnen
so passen, dass ich vom wahren Glauben abfalle und einer häretischen Sekte anheim falle. Da sei Gott
vor! Im übrigen, fragen wird man ja noch dürfen, oder?
Ach Du lieber Himmel, Matthäus, Sie sind Katholik? Der trinitarische Glaube ist der einzige strenge und
wahre Monotheismus, der einzige auch, der die Vernunft und das Gemüt des Menschen zufrieden stellen kann.
Meine Güte – befassen Sie sich doch mal mit dem katholischen Glauben, aber bitte mit dem traditionellen,
nicht mit mit dem modernistischen, studieren Sie ihn, dann werden Sie nicht mehr so leichtsinnig daherschreiben.
@DJM, kein Schmarrn, sondern eine scholastische Philosophieakrobatik DJM: @Matthäus dreiSo einen angeblich
allmächtigen Gott, So ein Schmarn. Es ist UNSER Gott, denn es gibt nur einen in drei Personen. Wenn Gott
allwissend ist, kann er nicht allmächtig sein und umgekehrt. Das schliesst sich jweils gegenseitig aus.
Oder kann Gott einen Kasten erschaffen, von dem er nicht weiss, was drin ist? Nu denken Sie mal. Dieser
Dreipersonengott ist ja für die halbe monotheistische Menscheit schon ketzerischer Polytheismus. Haben
wir Katholiken den wirklich nötig?
Bodo, die Kabbalisten berufen sich schon auf Abraham als angeblichen Verfasser des Sefer Jezirah. Und –
hat Abraham es wirklich verfasst? Was meinen Sie?
St.Anton Es ist wirklich nervtötend. 1. Ist die ET vielfach belegt (aber Kreatonisten wollen davon nix
wissen, weil die Bibel sie selbstverständlich nicht behandelt) 2. Haben die meisten Christen, kein Problem
sie anzuerkennen. 3. Geht es dabei nicht um Glaube sondern um Wissenschaft.
gunther maria michel König Salomo, mit all seinen Fehlern, die er auch hatte, ist ein Heiliger der katholischen
Kirche, so wie die andern Gerechten des Alten Bundes. Allein-,die Freimaurer haben ihn schon für sich
vereinnahmt als ersten biblischen Freimaurer.Eben wegen der Kaballah. Schauen sie mal hier : img512.imageshack.us/…g512/108/aa1xe0n.jpg
Matthäus drei weil wir bei den Schwierigkeiten des Lebens nur wachsen können reifen wie das Weizenkorn
vielerlei Bearbeitung erfährt bis es zum Brot wird so ist es bei uns Menschen auch das ist so
@Bodo, König Salomo, mit all seinen Fehlern, die er auch hatte, ist ein Heiliger der katholischen Kirche,
so wie die andern Gerechten des Alten Bundes. Auf den Auferstehungsikonen der Ostkirche ist er links unten
zu sehen, neben Adam, David, den Propheten… Das nur mal nebenbei.
#52 Mannheimer † 18:21:23 | Sonntag, 26. April 2009
Gott ist kein Lückenbüßer bzw sollte keiner sein. Leider wird er von einigen wenigen immer noch dazu
mißbraucht, Wissenlücken zu „füllen“, so nach dem Motto „Aha! Hier, das wisst ihr nicht, DAS war dann
ja wohl Gottes Eingreifen!“ Wie albern. Die Aussage der Genesis ist: Gott hat die Welt erschaffen. Wie
er das getan hat, wissen wir schlicht nicht.
#51 St. Anton † 18:18:10 | Sonntag, 26. April 2009
Kein Widerspruch Ich finde es langsam langweilig und anödend, wenn angebliche Christen nach wie vor nichts
besseres zu tun haben, als sich an der Evolutionstheorie abzuarbeiten. Es ist sinnlos! Die Evolutionstheorie
erklärt besser als alle anderen wissenschaftlichen Theorien, wie sich die verschiedenen Arten entwickelt
haben, Punkt. Das ist ihr Zweck. Wer an einen anderen Fortgang der Schöpfung glaubt, soll das doch bitte
in aller Ruhe tun, er möge jedoch nicht Glaube mit Wissenschaft verwechseln – Kirche und Gesellschaft
sind da nämlich längst weiter.
Ihr Gott scheint mir so ein rechter Lückenbüsser zu sein Biene Maja Biene Maja: DJM und alledie Ursuppe
kam von unsern Schöpfer her von wo sonst?! Dort wo die Wissenschaft noch nicht hingekommen ist, früher
bei Blitz und Donner, heute bei der „Ursuppe“, muss Ihr Gott herhalten. Ob ihm dieses Lückenbüsser-Dasein,
das immer mehr schrumpft, je wieter unser Wissen wächst, so richtig gefällt? Ob Sie ihm damit richtig
gefallen, Biene Maja? Diesem angeblich allmächtigen und angeblich allwissenden Gott? Stört Sie das nicht
ein ganz klein wenig, so einen angeblich allwissenden „Stasi“-Gott anzubeten? So einen angeblich allmächtigen
Gott, der kein Unglück verhindern will, anzubeten?
Der Mensch Ziel oder Weg der Evolution??? Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns
ihm gut geht, und eine, wenns ihm schlecht geht. Die letztere heißt Religion. Der Mensch ist ein Wirbeltier
und hat eine unsterbliche Seele, sowie auch ein Vaterland, damit er nicht zu übermütig wird. Der Mensch
wird auf natürlichem Wege hergestellt, doch empfindet er dies als unnatürlich und spricht nicht gern
davon. Er wird gemacht, hingegen nicht gefragt, ob er auch gemacht werden wolle. Der Mensch ist ein nützliches
Lebewesen, weil er dazu dient, durch den Soldatentod Petroleumaktien in die Höhe zu treiben, durch den
Bergmannstod den Profit der Grubenherren zu erhöhen, sowie auch Kultur, Kunst und Wissenschaft. Der Mensch
hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu
machen und nicht zuzuhören. Man könnte den Menschen gradezu als ein Wesen definieren, das nie zuhört.
Wenn er weise ist, tut er damit recht: denn Gescheites bekommt er nur selten zu hören. Sehr gern hören
Menschen: Versprechungen, Schmeicheleien, Anerkennungen und Komplimente. Bei Schmeicheleien empfiehlt
es sich, immer drei Nummern gröber zu verfahren als man es grade noch für möglich hält. Der Mensch
gönnt seiner Gattung nichts, daher hat er die Gesetze erfunden. Er darf nicht, also sollen die andern
auch nicht. Um sich auf einen Menschen zu verlassen, tut man gut, sich auf ihn zu setzen; man ist dann
wenigstens für diese Zeit sicher, dass er nicht davonläuft. ktucholsky1931
Zurück zum Thema:Zur soziologischen Psychologie der Löcher Das Loch ist statisch; Löcher auf Reisen
gibt es nicht. Fast nicht. Löcher, die sich vermählen, werden ein Eines, einer der sonderbarsten Vorgänge
unter denen, die sich nicht denken lassen. Trenne die Scheidewand zwischen zwei Löchern: gehört dann
der rechte Rand zum linken Loch? oder der linke zum rechten? oder jeder zu sich? oder beide zu beiden?
Meine Sorgen möcht ich haben. Wenn ein Loch zugestopft wird: wo bleibt es dann? Drückt es sich seitwärts
in die Materie? oder läuft es zu einem andern Loch, um ihm sein Leid zu klagen – wo bleibt das zugestopfte
Loch? Niemand weiß das: unser Wissen hat hier eines. Wo ein Ding ist, kann kein andres sein. Wo schon
ein Loch ist: kann da noch ein andres sein? Und warum gibt es keine halben Löcher –? Manche Gegenstände
werden durch ein einziges Löchlein entwertet; weil an einer Stelle von ihnen etwas nicht ist, gilt nun
das ganze übrige nichts mehr. Beispiele: ein Fahrschein+ ein Luftballon. Das Ding an sich muß noch gesucht
werden; das Loch ist schon an sich. Wer mit einem Bein im Loch stäke und mit dem andern bei uns: der
allein wäre wahrhaft weise. Doch soll dies noch keinem gelungen sein. Größenwahnsinnige behaupten,
das Loch sei etwas Negatives. Das ist nicht richtig: der Mensch ist ein Nicht-Loch, und das Loch ist das
Primäre. Lochen Sie nicht; das Loch ist die einzige Vorahnung des Paradieses, die es hienieden gibt.
Wenn Sie tot sind, werden Sie erst merken, was leben ist. kurttucholsky1931
Wolfgang, Sie haben die Angewohnheit, sich selbst absolut zu setzen. Wenn etwas für Sie keine Beweiskraft
hat, weil Sie aus Gründen, die Sie selbst besser kennen als ich, Beweise für die Begründetheit katholischer
Glaubenssätze nicht akzeptieren, dann bedeutet das noch lange nicht, dass sie für andere keine Beweiskraft
haben. Die Stelle vom Schluss des Matthäusevangeliums ist eine sehr starke Stelle für die biblische
Begründetheit des trinitarischen Glaubens, neben den anderen Stellen, die hier angeführt wurden: Taufe
Christi, man könnte hinzufügen: die Verkündigung des Erzengels an die Jungfrau Maria, und manche andere.
Noch zu dem Thema Gebet möchte ich Ihnen sagen: Auch durch die tiefste Versenkung in den eigenen Geist
werden Sie niemals über sich selbst oder – weiter – über das geschaffene Universum hinauskommen. Das,
was das Ziel der menschlichen Existenz ist: die übernatürliche, beseligende Schau Gottes wird Ihnen
immer verschlossen bleiben. Mit andern Worten: Mit Ihrer Versenkung, falls Sie sich darauf bis zum Ende
beschränken und nicht den Glauben an den dreifaltigen Gott annehmen, werden Sie die Ewigkeit in der Gottesferne
verbringen. Nur Gott selbst kann Sie zur übernatürlichen Schau erheben. Die heidnische Versenkung (Meditation
etc.) verbleibt im Gefängnis des Selbst und der Natur. Damit schließe ich bis auf weiteres meine Diskussion
mit Ihnen.
Zurück zum Thema:Zur soziologischen Psychologie der Löcher Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist. Das
Loch ist ein ewiger Kompagnon des Nicht-Lochs: Loch allein kommt nicht vor, so leid es mir tut. Wäre
überall etwas, dann gäbe es kein Loch, aber auch keine Philosophie und erst recht keine Religion, als
welche aus dem Loch kommt. Die Maus könnte nicht leben ohne es, der Mensch auch nicht: es ist beider
letzte Rettung, wenn sie von der Materie bedrängt werden. Loch ist immer gut. Wenn der Mensch ›Loch‹
hört, bekommt er Assoziationen: manche denken an Zündloch, manche an Knopfloch und manche an Goebbels.
Das Loch ist der Grundpfeiler dieser Gesellschaftsordnung, und so ist sie auch. Die Arbeiter wohnen in
einem finstern, stecken immer eins zurück, und wenn sie aufmucken, zeigt man ihnen, wo der Zimmermann
es gelassen hat, sie werden hineingesteckt, und zum Schluß überblicken sie die Reihe dieser Löcher
und pfeifen auf dem letzten. In der Ackerstraße ist Geburt Fluch; warum sind diese Kinder auch grade
aus diesem gekommen? Ein paar Löcher weiter, und das Assessorexamen wäre ihnen sicher gewesen. Das Merkwürdigste
an einem Loch ist der Rand. Er gehört noch zum Etwas, sieht aberbeständig in das Nichts, eine Grenzwache
der Materie. Das Nichts hat keine Grenzwache: während den Molekülen am Rande eines Lochs schwindlig
wird, weil sie in das Loch sehen, wird den Molekülen des Lochs … festlig? Dafür gibt es kein Wort.
Denn unsre Sprache ist von den Etwas-Leuten gemacht; die Loch-Leute sprechen ihre eigne. Kurttucholsky1931
#42 wolfgang11 † 17:47:07 | Sonntag, 26. April 2009
michel: Das Evangelium nach irgendeinem Matthäus ist geläufig. Die angesprochene Textstelle hat deshalb
keine Beweis- und auch keine Aussagekraft. Sich auf den Wortlaut zu berufen ist reine Buchstabenklauberei
@Wolfgang Als sich Jesus taufen lies, kam der HL. Geist in der Gestalt einer Taube. Jesus versprach uns
seinen Geist. Den Geist des Vaters und des Sohnes.
wollen wir die die anmut einwenig ärgern??? Nennen Sie mir eine Sache im Nationalsozialismus, die „gut“
war – und zwar nicht den Scheiß vom „gutem Beschäftigungsverhältnis“ und ebenfalls nicht vom „Zusammenhalt“
oder dergleichen: Ihre Worte! Schauen sie sich doch mal unsere Rechtstexte an. Es gibt z.B. Ausgaben vom
BGB da sind die Änderungen farbig unterlegt. Das macht das Lesen etwas leichter. Schreiben sie uns wie
lange sie gebraucht haben für alle Textstellen von 33-45, nach denen sie heute noch ihr Demokratieverständnis
leben als Nichtkommunistin? Bin mal gespannt!
Wolfgang, leider haben Sie von der christlichen Glaubenslehre und von den christlichen Glaubensquellen
wenig Ahnung. Von wem spricht Jesus Ihrer Meinung nach, wenn er sagt: „Geht zu allen Völkern, und macht
alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…“
(Matth 28,19). Ein Name = ein göttliches Wesen, eine Gottheit, ein einziger Gott. Vater, Sohn, Heiliger
Geist = drei Personen.
#37 wolfgang11 † 17:39:22 | Sonntag, 26. April 2009
Biene Maja: Gott als eine Instanz sich vorzustellen übersteigt schon unsere geistigen Kräfte. „Drei
Personen“ sind jenseits jeglicher Vorstellungskraft und deshalb von keinem Menschen nachvollziehbar. Jesus
Christus sprach von „meinem“ Vater und nicht von 3 Personen.
@Adolf Alles Nationalsozialistische ist nur böse und schlecht, alles atheistisch Sozialistische nur gut.
1. Nennen Sie mir eine Sache im Nationalsozialismus, die „gut“ war – und zwar nicht den Scheiß vom „gutem
Beschäftigungsverhältnis“ und ebenfalls nicht vom „Zusammenhalt“ oder dergleichen. 2. Ich bin zwar Atheistin,
aber keine Kommunistin, falls Sie darauf hinaus wollen.
Ich bin doch nicht katholisch, weil ich zu einem Rudel verrückter Selbstdarsteller und Möchtegern Alfawölfe
dazugehören möchte. Die Lehre, die katholische, die Wahrheit, bedeutet das Gegenteil und die Menschen,
die sich damit nicht abfinden können, werden das umso schmerzhafter an sich selber erfahren.
Nun, Wolfgang, es kommt darauf an, worum Sie bitten, was Sie bekommen und von wem Sie bekommen, wenn Sie
in Reiki-Manier beten oder sich versenken. Beten Sie darum, dass der dreifaltige Gott Sie mit seinem Heiligen
Geist erfüllt? Oder worum beten Sie?