Ende der exegetischen Gedankenspieler? + Die DDR aus Ruinen auferstanden + Munteres Kirchensterben + Merkt er was? + Homo-ideologische Gerichte
Ende der exegetischen Gedankenspieler?
Vatikan. Die Bibel muß aus dem Glauben verstanden werden. Das
sagte Papst Benedikt XVI. gestern Donnerstag vor Mitgliedern der Päpstlichen Bibelkommission. Die Exegeten
müßten die Bibel im Licht der Tradition und der katholischen Lehre lesen. Die Heilige Schrift könne
nur im kirchlichen Kontext als Wort Gottes verstanden werden. Andernfalls werde die Exegese eine Art intellektuelle
Gedankenspielerei.
Die DDR aus Ruinen auferstanden
Deutschland. Diese Woche veröffentlichte der kirchenfeindliche
Berliner Senat bezahlte Anzeigen zum bevorstehenden Volksentscheid „Pro Reli“, bei dem es um die gleichberechtigte
Einführung des Religionsunterrichts geht. Die Initiatoren von ‘Pro Reli’ gingen am Mittwoch abend gerichtlich
gegen den Senat vor und bekamen am Donnerstag abend recht. Das Oberverwaltungsgericht hob ein gegenlautendes
Urteil des Verwaltungsgerichts vom selben Tag auf und erklärte, daß die Werbung für Ethikunterricht
nicht weiter aus staatlichen Mitteln finanziert werden dürfe. Andernfalls sei die Chancengleichheit der
Initiatoren von „Pro Reli“ verletzt.
Munteres Kirchensterben
Frankreich. Die französische Stadt Saint-Chamond
in Südfrankreich wird über den Abriß einer Kirche aus dem 19. Jahrhundert abstimmen. Das berichtete
die Pariser Zeitung ‘Le Figaro’. Das Gotteshaus müßte für rund drei Millionen Euro renoviert werden.
In Frankreich sind etwa 3.000 von 15.000 kaum benützen Landkirchen abrißgefährdet. In den letzten Jahren
wurden in Frankreich sieben Kirchen demoliert, um die Renovierungskosten zu sparen.
Merkt er was?
Österreich.
Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, zweifelt an einer Aussöhnung mit
der Piusbruderschaft. Das sagte er bei einem Pressegespräch in Wien. Die Aufhebung der Exkommunikation
sei keine Rehabilitierung, sondern nur eine Wiederaufnahme des Dialogs. Gleichzeitig nannte Kardinal Kasper
die Ökumene mit den Protestanten „keine Option, sondern eine heilige Pflicht“. Die Kirche sei dazu „verdammt,
zusammenzuwachsen“.
Homo-ideologische Gerichte
Großbritannien. In Wales werden immer mehr Bürger wegen
angeblicher Diskriminierung von Homo-Perversen verurteilt Das geht aus einer vom ‘Britischen Rundfunk’
veröffentlichten Statistik der Staatsanwaltschaft hervor. Im Jahr 2006 wurde 29 Leute verurteilt. 2008
waren es schon 58. Die Zahl der Anzeigen ist dagegen nur leicht angestiegen.
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39 Lesermeinungen
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Schalom: Großgmain Sie gehe also in Großgmain in die Kirche! Dann haben Sie sich aber ein wunderschönes
Fleckchen Erde ausgesucht. Ich habe 1982 in Bischofswiesen Urlaub gemacht und mit diese Landschaft erwandert.
Die hl. Messe habe ich in Bischofswiesen (sonntags) und Berchtesgaden (gelegentlich werktagabends) besucht.
Wegen fehlender Motorisierung hat es zu mehr am Sonntagmorgen nicht gereicht. Die Kirchen habe ich kennen
gelernt. Ich meine, in Bayerisch-Gmain gibt es auch eine, kann mich aber nicht mehr erinnern. Wie Sie
wissen, gibt es eine besonders enge Verbindung zwischen Köln und Berchtesgaden weil drei Kölner Kurfürsten
(aus dem Hause Bayern) Ende des 18. Jahrhunderts Fürstpröpste von Berchrtesgaden waren. Die Propstei
hat sich aus Furcht vor Salzburg so unter den Schutz des Hauses Bayern gestellt.
Lieber DJM* Ich glaube, Sie sind privat ein ganz lieber Mensch Nehmen Sie sich trotzdem auch selbst mal
an der Nase. Ich mich auch. Wer nach dem Guten strebt, hat niemals ausgelernt. Er bleibt immer ein Schüler.
Gute N :(3 acht und schöner Sonntag für alle
#37 lateiniheini 23:58:30 | Samstag, 25. April 2009
@DJM… Isolltet euch etwas schämen.hr Okay,okay! Mach ich, aber später! Jetzt rufe ich erst mal meine
Frau an, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren… :(3
@lateiniheini Es wäre mir neu, dass ein Protestant mit seiner Sonderausgabe der Bibel mehr Einsicht in
das Wort Gottes hätte, als die Katholiken mit ihrer Einheitsübersetzung. Euer Glaube ist arm. Ihr habt
keine Heiligen, weil ihr zu stolz seid, sie zu verehren oder von ihren Beispielen zu lernen. Beinahe 1000
Erscheinungen der Mutter Gottes zählt die Kirche in ihrer Historie und ihr macht aus euch Sonderchristen?
Ihr solltet euch etwas schämen. Aber schauen Sie selbst… www.youtube.com/watch?v=X-lyiQEQyq4
#35 lateiniheini 23:49:15 | Samstag, 25. April 2009
@DJM… Ihr könnt nicht loslassen. Weder Luther, noch euren Aberglauben. Richtig! Und das ist gut so!
Ausserdem- zur Klärung- sowohl meine Frau als auch meine drei Jungs sind röm.-kath. und meine Frau legt
Wert darauf, dass ich mich in die religiöse Erziehung meiner Kinder wesentlich einbringe, da ich ihrer
Meinung nach 1. mehr davon verstehe, mich 2. mehr dafür engagiere und 3. glaubwürdiger bin! ihr habt
die Leichtfüssigkeit eures Gottes verlernt, Und genau das haben wir eben nicht…! :)3 :(3
@lateiniheini Protestanten halten am Sinn fest, das macht sie schwach. Ihr könnt nicht loslassen. Weder
Luther, noch euren Aberglauben. Beides wiegt so schwer wie ein Gewicht an den Beinen. Man kann fast sagen,
ihr habt die Leichtfüssigkeit eures Gottes verlernt, der über das Wasser ging. Hier halte ich es wie
Nietzsche, der schrieb: „ich schätze den Wert von Menschen, von Rassen danach ab, wie notwendig sie den
Gott nicht abgetrennt vom Satyr zu verstehen wissen.“
#33 lateiniheini 23:38:38 | Samstag, 25. April 2009
@DJM… Beten Sie in ihrer Familie auch? Selbstverständlich? Warum die Frage? Ich bete täglich selbst!
Ich bete täglich mit meinen Kindern (am liebsten mögen sie Luthers Abend- und Morgensegen). Wir beten
vor und nach dem Essen! Ich verstehe den Sinn dieser Frage nicht!
@lateinheini, Also, bitte Verständniss, dass ich hier morgen nicht zu sehen bin… was heißt da Verständnis?
Wir werden es genießen! Schöner Gruß an die Gattin, unbekannterweise!
#30 lateiniheini 23:21:34 | Samstag, 25. April 2009
Lieber Schalom und galatea Der Sonntag wird für mich schön sein, Dass will ich auch meinen! Ich muss
jetzt erstmal bis Mitternacht wachbleiben! Dann meine Frau an rufen…die hat nämlich morgen Geburtstag
und muss trotzdem heute Nacht arbeiten! Morgen früh geh ich mit meinen beiden Ältesten (meine Frau schläft
bis 12 Uhr) in die Kirche (die Kleinen- 5 Jahre) lieben den Kindergottesdienst! Danach wird die Mama „feierlich“
geweckt- gratuliert, usw.usw.! Und nachmittags und abends kommen ständig Verwandte und Freunde! Also,
bitte Verständniss, dass ich hier morgen nicht zu sehen bin… manche freuts, manche ärgerts- thats
life…
Liebe Frau Galatea, ich kenne keine Laien im Dienst der Kirche in selbsterfundenen Gewändern. Sie verzapfen
etwas über mich und andere, ohne die Leute zu kennen. Was Sie in der Kirche und für die Kirche aktiv
tun, weiß ich nicht. Wie Sie sich hier geben, leisten sie meist dämliches Gemecker, basteln sich Ihre
Vorurteile zurecht und glänzen vor selbstgefälliger Rechthaberei. Der Sonntag wird für mich schön
sein, mit einem lebendigen Gottesdienst in der Marienkirche Großgmain. Dort gibt es eine Alpenschamanische
Trommelgruppe, die Kontakte zur Kirche herstellt. Aber davon verstehen Sie mit Ihren Klischee-vorstellungen
nichts. Sie müssen noch viel lernen. Liebe Grüße, Ihr Widerling Schalom:(3
Lieber Herr Shalom, die orthodoxe Kirche wird mit dem orthodoxen Katholizismus gewiss die geringsten Probleme
haben. Dort findet man auch schwerlich Laien in selbsterfundenen Gewändern, die sich das Wort Gottes
predigen herausnehmen. Die Orthodoxie begrüßt doch die Orthodoxie. Und nicht den Schamanismus! p.s.
ich kann mich nicht erinnern, dass jemals einem orthodoxen Christen Fanatismus vorgeworfen wurde von Ihrer
Seite. Die dürfen das. Also, stramm orthodox sein mit allen Konsequenzen. Sie widern mich allmählich
ein wenig an, trotzdem noch einen schönen Sonntag, Herr Quislibet.
Schalom: Ökumene Sie schreiben richtig, daß es in allen Kirchen und sonstigen Gruppen Ideologen, Reaktionäre
und sonstige Starrköpfe gibt. Wir wollen beten und hoffen, daß sich jeweils die verantwortungsbewußten
konservativen, sich am Geist des Herrn orientierenden Kräfte durchsetzen.
Gewiss ist die Kirche Gottes größer als die „Kirchen“ Es ist die Frage, ob die Pius-Brüder ökumenefähig
sind und bereit, die reformatorischen, anglikanischen, altkatholischen und die orthoxen Christen als Schwestern
und Brüder anzuerkennen. Für Jesus Christus und viele Christen könnte das kein Problem sein, wohl aber
mit den ewig intoleranten Fanatiker aller Konfessionen.
Ökumene – Kardinal Kasper Laut Abschiedsreden sind die Jünger des Herrn zur Einheit verpflichtet. Handeln
und Reden gegen die Eiheit ist daher eine Sünde gegen den ausdrücklichen Willen des Herrn. Damit sind
alle christlichen Kirchen zu ernsthaftem Streben nach Einheit verpflichtet, und zwar im Sinne der Ökumene,
nicht des Ökumenismus. Es geht also um Erkennung der allen unterschiedlichen kirchlichen Auffassungen
zugrundeliegende gemeinsamen Wahrheit nicht also in dem Sinne: „Wir glauben ohnehin alle gleich wenig,
was trennt uns also“! Hieraus folgt für die r.-k. Kirche Verpflichtung zur Einheit mit allen Christen
ohne Ausnahme, also reformatorische Kirchen, Ostkirchen, Anglikaner, Altkatholiken, Piusbrüder usw. gleichermaßen.
Wieso Kardinal Kasper, nach obiger Aussage zu schließen, eine Gruppe, hier die Pius-Brüder, ausnimmt,
ist zumindest erklärungsbedürftig. Nach meiner Auffassung ist der genannte Ausschluß der Pius-Brüder
verantwortungslos. Hätten die Lutheraner damals dasselbe einfühlsame Entgegenkommen erfahren, wäre
es vermutlich nie zu dieser Kirchenspaltung gekommen. Heute macht man -zumindest in Deutschland – gegenüber
den Pius-Brüdern denselben Fehler.
zu: Ende der exegetischen Gedankenspieler? Die Exegeten müßten die Bibel im Licht der Tradition und
der katholischen Lehre lesen. Die Heilige Schrift könne nur im kirchlichen Kontext als Wort Gottes verstanden
werden. Nach Lektüre dieses Artikels habe ich folgenden Gedanken: Entweder sind die (Original-)Worte
der Heiligen Schrift solche, die wie andere verstanden werden können und sollen, oder sie sind für alle
Hörer bzw. Leser außer solchen mit kirchlichem TÜV nutzlos oder gar irreführend und sollten deshalb
in den Kirchen nicht mehr vorgetragen werden. Im letzterem Fall könnte man die ganze Messe der Katechumenen
mit einer Predigt ersetzen. So würde nicht nur diese himmlisch lang, sondern auch die Selbstdarstellung
des Predigers endlich als Teil der Messe anerkannt. Die Reform sollte 2017 in Kraft treten.
Zähneknirschen oder Liebe? Die Wissenschafter haben die Kirche ins Eck und in die Bedeutungslosigkeit
getrieben mit ihrer Rechthaberei und sie wollen ihr Spiel offensichtlich weiter treiben bis zum Kollaps.
Der Papst Benedikt XVI. hat die Gefahr für das ganze Christentum erkannt, ist abgesprungen von diesem
Wahnsinn und ist weich geworden, großzügig. Die sturen Ideologen können ihm offensichtlich geistig
nicht folgen und streiten weiter wie Geißböcke auf der schmalen Brücke. Die katholische Kirche ist
prädestiniert und verantwortlich als Mutter Kirche für die Zusammenführung der abgesprungenen Glaubensrichtungen.
Dafür muss sie nicht dumm nachgeben sondern liebevoll aufnahmebereit werden ohne Vorwürfe und Besserwisserei
nach dem üblichen deutschen Vorbild. Das dauert ein paar Jahre Vorbereitung :)3 und Übung ohne Zwischenrufe:
innere Toleranz.
Gottes Liebe ist wie die Sonne, sie ist immer und überall da. Kirchenruinen hat es schon viele gegeben.
Kirchenruine. Jetzt sieht man den Himmel wieder von drinnen. Kommt nach Taizé. Von dort geht Frieden
aus.
Ich halte weder vom Islam noch vom Christentum viel. Ja, ich könnte sogar sagen, dass ich Abneigungen
gegen diese Religionen verspüre, jedoch nicht gegen ihre Anhänger. Trotzdem wird das oft so aufgefasst.
#17 unitate fidei 20:57:52 | Freitag, 24. April 2009
Die Kardinäle Ratzinger und Kasper im Ziel der Ökumene vereint? Im Jahre 1983 bemerkte Kardinal Ratzinger
in einem Gespräch mit der Zeitschrift „Communio“, Nr. 12, S. 581, unter dem Titel: „Luther und die Einheit
der Kirchen“, wobei er einschlussweise die protestantischen Gemeinschaften als Kirchen bezeichnete: „Das
eigentliche Ziel aller ökumenischen Bemühungen muß natürlich bleiben, den Plural der voneinander getrennten
Konfessionskirchen in den Plural von Ortskirchen umzuwandeln, die in ihrer Vielgestalt real eine Kirche
sind.“
@ caritatem (mit verminderter veritate) Die Losung soll sein: „caritatem in veritate“. Zur Botschaft Jesu
Christi gehören beide Elemente: die frohe- und die droh-Botschaft. Als Beleg dafür reichen die Evangelien.
Den „netten“ Jesus gibt es nicht: Er gibt alles und Er fordert alles. Die eschatologische Perspektive
verspricht nicht nur „Fröhlichkeit“, es sei denn auch die Hölle eine lustige, nie-endende Party darstellt,
mit einem nur winzigen Schmerz, daß man es nicht in den Himmel geschafft hat, so wie beim Abi. Der enge
Weg ist der breiten und lustigen auf jedenfall vorzuziehen, Pius-Bruderschaft hin oder her. Da werden
sich manche der „let’s go out and sin, there is no hell“- Bruder- und Schwesterschaft schon wundern (Reaktion
von Studenten der Universität Notre Dame, USA, nach einem Vortrag von Hans Küng 1964 (?).
Nun, wenn also disziplinarische Entscheidungen von Konzilien oder Pontifices nicht verpflichten, braucht
sich ja auch niemand an deren liturgische Entscheidungs halten (das sind ja auch nur Entscheidungen zur
Kirchendisziplin).
clarissa colonia: so lange ein dummer Schwäzer wie Gauthier le Guignol ungestraft seinen ökumenischen
Schwachsinn an den Mann bringen darf und sich dabei auf die V 2 Räubersynode beruft, kann von einer Rechtmässigkeit
des Konzils keine Rede sein. Demnach verpflichtet das Konzil in keiner Weise
Repräsentiert ein Konzil nun das oberste magisterium ecclesiasticum? Übte das Tridentinum in seinen
nur disziplinären (also nichtdogmatischen) Entschließungen nicht die oberste kirchliche Lehrgewalt aus?
Binden die nichtdogmatischen Entscheidungen des Tridentinums das Gewissen der Gläubigen nicht?
@ defendor-Sie tun mir wirklich sehr leid Sie sind der Piussekte völlig hörig . Ihr Herz ist aus Stein.
Defendor ist das beste Beispiel,was die Piussekte mit einem macht !!! Mein Gott defendor,hören Sie die
frohe Botschaft Jesu, nicht die droh Botschaft ,die Ihnen die Piussekte in’s Hirn geblasen haben. Gehen
Sie weg von diesen falschen Propheten und kehren Sie wirklich um zur wahren reinen Lehre Ihrer Mutter
Kirche,wie Sie es selbst immer betonen !
Munteres Kirchensterben Das Problem liegt in Frankreich allerdings anders: Die Kirchengebäude gehören
(nach 2maliger Komplettsäkularisierung) allesamt dem Staat Frankreich. Die Verantwortung für den desaströsen
Zustand der Kirchen (viele Landkirchen sind nur mehr Ruinen) hat daher der französische Staat, der jahrtehntelang
sogar bedeutende Kathedralen wie Reims und Chartres einfach verfallen lies. Die Kirche hat auch kein Mitbestimmungsrecht,
ob eine Kirche erhalten oder abgerissen wird.
Kasper – Kirche ? – Konzil? 1. Realität ist ein konziliarer Mensch mit Namen Kasper! 2. Realität ist
eine Kirche, die sich selbst konziliar nennt und nicht katholisch in der gesamten Fülle ist und auch
nicht sein will oder kann, insofern die Frage, von welcher Kirche hier die Rede ist, die Kirche, die unser
Herr Jesus Christus gegründet hat, kann es nicht sein, denn die ist katholisch! 3. Ist von einem Konzil
im dogmatischen Sinne die Rede, zu dessen Annahme jeder Katholik im Gewissen ver- pflichtet ist? Nein,
sondern von einem sogenannten pastoralen „Konzil“, das keine dogmatischen Beschlüs- se gefasst hat, insofern
den Katholiken nicht im Ge- wissen bindet!
Walter Kasper, der neomodernistische Theologe Das ist doch eine besondere Art der neuen Vatikanum II.-Ekklesiologie
die der „Kardinal“ Kasper verkündet. Erstens behauptet er daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. angeblich
nicht „versöhnt“ und „wiederaufgenommen“ sei, also außerhalb der Kirche steht, was bekanntlich eine
groteske Lüge intoleranter Neomodernisten ist, danach aber, verkündet er eine „Kirche“ die angeblich
„zusammenwachsen“ müsse. Also eine Konvergenz, eine Synthese der Protestantischen Gemeinschaften mit
der Konzilskirche des II. Vatikanums. Das ist aber keine römisch-katholische Kirche, denn nach römisch-katholischer
Glaubenslehre, ist die römisch-katholische Kirche „eins und dasselbe“ wie der Mystische Leib Jesu Christi
(Humani generis, 1950, Par. 27; Mystici Corporis, 1943). Also kann nur durch Bekehrung der Protestanten
bzw. durch Abschwörung der protestantischen Häresien, der Zusammenschluß und die Einheit erreicht werden.
Das will aber Kasper nicht. Und er wird von Benedikt XVI., Joseph Alois Ratzinger, im Amt gehalten. Bekanntlich
hat Ratzinger als Kardinal 1999 die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre, die im Widerspruch
mit der kath. Dogmatik des ökumenischen Konzils von Trient steht, gefördert und dadurch die „Konvergenz“
vorantreiben wollen. Das ist aber eine Neue Theologie und eine Neue Philosophie der Synthese. Eine Gedankenwelt
die nicht mehr römisch-katholisch ist. Und sowieso zum Scheitern „verdammt“.
So wichtig ist er aber nicht Denn auf Ö1 (österr Qualitätsradiosender) war zweimal hintereinander deutlich
davon die Rede, Kardinal Jasper (sic) habe sich in Wien zur Aufhebung der Exkommunikation geäußert.