Die Kirche widerstand im Nationalsozialismus alleine
Die rotsozialistischen Brüder aus den Gewerkschaften und kommunistischen sowie sozialdemokratischen Partei wechselten zu Millionen und teilweise in Verbänden geschlossen in die braunsozialistischen NS-Organisationen.
Links: Die schwarzen Stellen zeigen die Stimmen für die National-Sozialisten im Jahr 1933. Rechts: Die
schwarzen Stellen zeigen den Anteil der Katholiken 1932.
(kreuz.net) „Katholiken-Bashing ist in diesem Jahr en vogue“. Das stellte der Publizist André F. Lichtschlag
(40) auf der Webseite ‘ef-online’ fest.
Lichtschlag ist Gründer und Herausgeber der Zeitschrift „eigentümlich
frei“.
Er erinnert daran, daß zu Ostern ein neuer böser Bube „durch das gleichgeschaltete Dorf“ gejagt
wurden:
„Der – wie der ‘Spiegel’ jetzt stets hinzufügt »umstrittene« – Augsburger Bischof Walter Mixa
hatte es nämlich gewagt in seiner Osterpredigt darauf hinzuweisen, daß die Massenmorde des blutigsten
und zwanzigsten Jahrhunderts von Atheisten verübt wurden.“
Lichtschlag zitiert den ‘Spiegel’, wonach
sich die NS-Diktatur angeblich nicht gegen Christen, sondern nur „gegen Kommunisten, Sozialdemokraten,
Liberale, Gewerkschafter, Juden, Sinti, Homosexuelle, Behinderte und andere gerichtet“ habe.
Prozession durch Berlin mit einem Hakenkreuz im Strahlenkranz anläßlich einer Tagung der Organisation ‘Kraft durch Freude’.
Doch Lichtschlag
entlarvt die ‘Spiegel’-Propaganda: „Daß die rotsozialistischen Brüder aus den Gewerkschaften und kommunistischer
sowie sozialdemokratischer Partei zu Millionen und teilweise in Verbänden geschlossen in die braunsozialistischen
NS-Organisationen gewechselt sind – dazu schweigt der ‘Spiegel’ dezent.“
Und weiter: „Daß die Hitlerbewegten
in Teilen – denken wir nur an Ernst Röhm und seine Gespiele – eine (wie Zeitungen vor der Machtübernahme
auch offen schrieben) »Homobewegung« waren und von der faschistischen Männerbund- und Stiefel-Ästhetik
angezogene Schwule anteilmäßig mindestens ebenso unter den Tätern wie unter den Naziopfern zu finden
waren, wie Szenefilmemacher Rosa von Praunheim im Dokumentarfilm »Männer, Helden, schwule Nazis« eindrucksvoll
nachzeichnet – auch das wird unterschlagen.“
Lichtschlag kennt die jüngste Geschichte Deutschlands:
„Daß der Widerstand gegen das NS-Regime von der Weißen Rose bis zum Kreis um Stauffenberg in erster
Linie christlich motiviert war und daß Katholiken diejenige größere Bevölkerungsgruppe darstellten,
die nachweislich am wenigsten von den Nazis angezogen wurde, wird ebenfalls den Lesern vorenthalten.“
Dann weist er auf eine neue Methode in der antikirchlichen ‘Spiegel’-Propaganda hin. Anonyme Leserbeiträge
werden aus dem eigenen Forum redaktionell in einem Artikel zitiert:
„Das hört sich so an: »Ich weigere
mich zu glauben, dass ein studierter Mann so dumm sein könnte.« Oder: »Eine Welt ohne Religionen, das
wäre endlich eine Welt in Frieden.«“
Lichtschlag bemerkt trocken, daß das „zumindest stilistisch in
einem Massenmedium eher unüblich“ sei.
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243 Lesermeinungen
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Na und? Dann ruft es halt Widerstand hervor. Bevor die einem an den Kragen wollen, muss man sie halt selbst
ausrotten. Egal ob das jetzt Katholiken oder zivilreligiöse Juden sind. Ihr seid doch alle dumm, dass
es kracht.
#242 Caldonazzi † 02:23:59 | Donnerstag, 14. Mai 2009
@Elijahu: Dein höchstpersönlicher Selbstbefriedigungskreuzzug auf kreuz.net ist bereits genügend zur
Kenntnis genommen. Du kannst dich hier so richtig gehen lassen und deine Armseligkeit vorführen. Das
passt in das Konzept dieser amoralischen und antikatholischen Seite. In Wahrheit bist du bloß einer der
Kreuz.net-Trottel, die Klicks und Postings bringen sollen. Aber um welchen Preis? Dummdreiste und religiös
verbrämte Gewaltphantasie, vermengt mit Antisemitismus, ruft mehr Widerstand hervor, als sie Gleichgesinnte
anlockt. Und die Mehrheit der Katholiken würde sich mit Abscheu abwenden, wüsste sie, welche Abgründe
sich auf kreuz.net auftun. Wem nützt also dein asozialer und amoralischer Auftritt? Aber logisches Denken
ist hier unerwünscht und christliche Ethik auch. Wer ständig Missionierung einfordert, sollte sich dazu
nicht kontraproduktiv verhalten.
#241 Elijahu † 01:36:18 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Caldo-Nazis raus! Gebt dem Leblhuber im Schafspelz keine Chance! Der bierbäuchige Linzer Spiessbürger
wieder auf judophilem Nazi-Trip bei kreuz.net! Pfui Deibel!
#240 Caldonazzi † 01:32:29 | Donnerstag, 14. Mai 2009
@W.G. Mueller: Kreuz.net braucht solche Zuschreiber, wie dich. Es zieht sie geradezu an. Eine Versoehnung
kann nicht stattfinden solange im Talmud behauptet wird, das Jesus ein Selbstbefriediger und seine Mutter
eine Hure war. Zur Versöhnung braucht es den Mut zur Wahrheit und Einsicht. Beides setzt Wissen voraus
oder zumindest das ehrliche Bemühen darum und zwar von beiden Seiten. Deine 2 bisherigen Zuschriften
lassen dieses Bemühen allerdings vermissen. 1. Wer in Stauffenberg nur den Verräter sieht, hat seine
persönliche Position offengelegt. Man weiß dann, mit wem man es zu tun hat. Irrtum ausgeschlossen! 2.
Wer diffamierende Behauptungen über den Talmud aufstellt, sollte sie auch belegen können. Kannst du
das? Ich wette, dass du kein einziges Blatt (folium) des Talmud verständig lesen kannst. Du hast auch
nie eines gelesen. Dazu braucht es etwas mehr an Wissen, als du es dir bisher erworben hast. Deine sprachliche
Inkompetenz lässt darauf schließen. Wo steht, dass Jesus ein Selbstbefriediger war und seine Mutter
eine Hure? Belege diese Stellen, dann diskutieren wir weiter. PS: Stauffenberg war kein Verräter, sondern
einer, der erst dann zur Besinnung kam, als es bereits zu spät war. Er hat dafür mit seinem Leben bezahlt.
Die Kirche widerstand im Nat.Soc. alleine Der obige Titel allein ist eine glatte Luege; denn die sog.
christlichen Kirchen in Europa wussten alle Bescheid iuber die ungeheuren Greuel Taten der Kommunisten
in Russland und Osteuropa besonders gegenueber den christlichen Kirchen und erkannten daher und unterstuetzten
Hitler als den Einzigsten, der bereit war, gegen den Kommunismus anzukaempfen. Das Leute wie Stauffenberg
nicht aus christlichen Motiven, sondern aus Standesduenkel gehandelt haben, muesste inzwischen auch den
Unwissendsten bewusst geworden sein; denn solche Verraeter sind letzten Endes mitschuldig an dem Sieg
der Kommunisten gerade durch ihren Verrat und ihre Sabotagen.
#236 Freier Geist 21:43:34 | Montag, 27. April 2009
@Rabenvogel (und Jubärens) Ich habe nie behauptet, dass Menschen nicht mit Fehlverhalten aufwarten können,
geschweige denn versuche ich, dieses Fehlverhalten zu entschuldigen oder mit Lebensumständen zu rechtfertigen.
Aber mir widerstrebt die pauschale Schuldzuweisung, wie sie die Kirche(n) hemmungslos unternehmen. Die
Religion (hier: die katholische Lehre) beweist Rücksichtslosigkeit, wenn ihr ein idealisiertes Normbild
wichtiger ist, als die Betrachtung des Einzelnen und seines Schicksals. Sie schimpfen diesen mühseligeren
(!) Weg „Relativismus“ und befürworten stattdessen eine klerikal formulierte Schablone, die auf alles
und jeden passen soll. Sie tut es nicht, sie kann es auch nicht. Menschen verbiegen, bis sie sich in eine
vorgefertigte Form einpassen lassen, hat nichts mit Fürsorge oder Nächstenliebe zu tun, aber sehr viel
mit einer totalitären Weltanschauung. Und richtig, Jubärens: Diese Gleichmacherei hat etwas mit dem
Hierarchiebestreben der höheren Würdenträger zu tun, für die eine bequeme Schafherde leichter zu dirigieren
ist, als selbstbewußte Menschen, die Dinge nicht einfach adaptieren, sondern zu hinterfragen wagen, um
daraus möglicherweise Schlüsse für ihr künftiges Handeln zu ziehen. Sie vertrauen lieber blind auf
ein (angeblich) göttlich gewolltes Regelwerk. Mir ist das zu eindimensional und bequem. Ich kann gesellschaftliche
Entwicklungen einer Zeit, die mit der Entstehungszeit der Bibel nichts gemein hat, nicht ignorieren.
Zu ‘Freier Geist’: Das „Sündenmodell“ der Kirche ist die einzig realistische Anthropologie Von Atheisten,
Liberalen und sonstigen Freigeistern wird immer wieder vorgetragen, die Anthropologie der Kirche von der
Sündigkeit der Menschen sei ein von Klerikern ausgedachtes Diffamierungs- und Herrschaftsmodell, um die
Gläubigen unter klerikale Kontrolle zu bringen. Ihr Gegenmodell und Glaubensbasis ist die Rousseau-Doktrin,
wonach alle Menschen von Natur aus, im Prinzip und Lebensvollzug immer nur gut sind, zumindest es gut
meinen. Wenn ein Mensch etwas Schlechtes tut, sind es die Umstände, die Verhältnisse (Brecht), die Gesellschaft
oder die Erziehung, die das Schlechte provoziert und hervorbringt. Der Mensch sei für sein schlechtes
Handeln jedenfalls nicht letztverantwortlich. Gegenüber dieser allseitigen und verlogenen Selbstentschuldigung
und Selbstrechtfertigung des Menschen ist die Menschenlehre der Kirche viel realistischer, wenn sie sagt,
dass die (moralische) Natur des Menschen aufgrund der tief eingeprägten Erbsündigkeit geschwächt und
somit der Mensch leicht verführbar, zur Sünde geneigt ist.
Hätte Pius XII. anders agiert, würden ihm heute wohl dieselben „Kritiker“ wieder diplomatisches Ungeschick
und leichtfertige Gefährdung oder den Tod von unzähligen Menschenleben vorwerfen.
Hallo St. Anton Ich habe sie lediglich kritisiert und keineswegs von der Kirche als (einzige) Widerstandsorgansiation
gesprochen. Ihr Bild von Pius XII. kann ich nicht teilen. Ich habe – für mich – relativ viel zu diesem
Thema gelesen und habe mich mit beiden Seiten auseinandergesetzt. Und ich muss sagen, die Kritiker konnten
nicht überzeugen. Lesen sie einmal „Der Papst, der Hitler trotzte. Die Wahrheit über Pius XII.“ von
Michael Hesemann. In seinem Buch bezieht er des öfteren zu den bekanntesten Pacelli-Kritikern Stellung
und nimmt sie förmlich auseinander. Lesen sie es und wir können uns weiter unterhalten.
Parfüm auf die … … eigenen Schuld schütten, damit täuschenden Wohlgeruch verbreitet wird, ist eine
große Sünde, weil wir damit Gott einen Lügner nennen und uns selbst und viele andere Seelen schwer
täuschen. Wie groß ist die Verstümmelung des Geistes geworden, dass wir billigen Parolen folgen und
selbst den Himmel wie ein Warenlager stürmen wollen? Die Liebe ist anders! Wir brauchen eine neue Sehnsucht
nach Reinheit! Wir brauchen Offenheit gegenüer Jesus Christus, der uns als einziger nicht zu Sklaven
von Irrtümern, Verführungen, Verbrechen, Lumpereien, schweren Perversionen gegen die Liebe und glatten
Worten machen will. Wir sind ja offen …nur leider für geschlossene Zustände gewohnheitsmäßiger Sünden.
Freier Geist, der sich an den Zeitgeist kettet, Sie sprechen ganz in Spiegelmanier von einem „Sündenmodell“,
grad so als ob Gott uns eine Dienstleistung in der Warengesellschaft anbieten würde. Dass wir Sünder
sind kann jeder bei einer ehrlichen Selbstreflektion sofort erkennen und das uns die Sünde Unnaturgemäß
von der Liebe vertreibt ebenso. Zwar leben wir das Gegenparadies zu Gttes Liebe und schützender Gerechtigkeit,
weniger Erlösungesbedürftig macht uns das aber nicht, nur Selbstvergessener. Wie die Motten brummen
wir immerzu auf die Irrlichter dieser Zeit bis wir erschöpft zu Boden fallen und zertreten werden. Was
ist das für ein Leben? Die Menschenrechtsverletzungen im Sexuellen fordern mitlerweile mehr Opfer unter
den Menschen als alle Kriege, die schwere Verführung zur totalen Bindungsunfähigkeit mit eingerechnet.
Tiefste Sklavereien gegenüber billigsten und gefährlchsten Trieben nennen sie eine Alternative zur Liebe
selbst, zu Gott, der zwar nichts gegen Triebe hat, sie aber unter besonderem Schutz gegegenseitiger Treue
gestellt hat. Was haben Sie denn schon zu bieten? Wer Menschen wie Ihnen folgt, der folgt den Rattenfängern,
die mit sngendem und klingendem Spiel die Menschen in tiefste Abgründe locken.
Lieber Mannheimer*** DAS glauben Sie. Ich komm vom Geschäft, und weiß. Herzlichen Dank für Ihre Antworten.
Zur Geisterstunde: Was für den Glauben an Geister spricht. Er belebt sogar Ruinen. Eine gute Nacht und
eine frohe Woche. :(3
#228 Mannheimer † 00:04:57 | Montag, 27. April 2009
zölibat: Fragen über Fragen ausgebildete Religionspädagogen? Waren es Priester ohne Religionspädaogik?
Unterschiedlich. Hatte in meiner schulischen Laufbahn glaub 6 Relilehrer. Zwei waren Priester. Die andren
nicht. Was die für ne Ausbildung genossen haben? Fragens mich was leichteres. In welchem Bundesland?
Hessen. Evangelische Gegend, aber auch paar überwiegend katholische Dörfer. Wie lange liegt Ihr RU zurück?
Der letzte: so ca. 20 Jahre. Was Sie schildern, ist zum Abgewöhnen, es wäre bei uns unmöglich. DAS
glauben Sie.
Lieber Mannheimer, waren Ihre „Religonslehrer“ ausgebildete Religionspädagogen? Waren es Priester ohne
Religionspädaogik? Hatten Sie ev. oder kath. RU? In welchem Bundesland? Diözese. ? Wie lange liegt Ihr
RU zurück? Was Sie schildern, ist zum Abgewöhnen, es wäre bei uns unmöglich. – (Oberbayern, Diözese
München)
#226 Mannheimer † 23:39:50 | Sonntag, 26. April 2009
zölibat Bei Ihnen hat es einen anderen Anschein, wenn Sie von „pädagogischen Nieten“ sprechen. Aus meiner
eigenen Schulerfahrung kenn ich das anders. Ich hatte nur Nieten in Reli, die sich gar nicht mehr die
Mühe gemacht haben, irgendwas anderes zu machen als Filme zu gucken – ob die resigniert haben weil die
Schüler keinen Bock hatten oder ob die Schüler keinen Bock hatten weil diese Lehrer immer schon scheisse
waren? keine Ahnung.
Lieber Mannheimer*** Der Religionsunterricht in Bayern ist beliebt. Ich kenn Dutzende von Religionslehrern/
innen und die Schulen nicht nur von außen. Ebenso meine Kollegen. Bei Ihnen hat es einen anderen Anschein,
wenn Sie von „pädagogischen Nieten“ sprechen. Zudem gibt es Vorschriften, dass der RU nicht nur in Randstunden
stattfinden darf. Was die Nullbockhaltung betrifft, gibts die bei Mathe, English usw. auch. Sind Sie DER
nur erfolgreiche Lehrer? –
#224 St. Anton † 23:12:27 | Sonntag, 26. April 2009
@ LOGdingsbums Ich wundere mich ein wenig über Ihre Aufregung. Mir wird in diesem Forum übrigens des
öfteren speiübel – schön, daß wir hier eine Gemeinsamkeit haben. Aber nun zum Thema: Ich mache niemandem
einen Vorwurf, schon gar nicht Menschen, die sich vor eine Diktatur lieber geduckt haben, statt zu sagen,
was sie denken. Das war innerhalb Deutschlands nicht möglich, das ist richtig. Aber dann muss man das
auch zugeben und nicht behaupten, die Kirche wäre geradezu eine Widerstandsorganisation gewesen – und
noch dazu angeblich die Einzige. Das war sie nicht. Besonders kritisch sehe ich die Haltung des Vatikans
nach 1933. Da hätte ich mehr erwartet. Wenn Sie hingegen mit der Rolle der Kirche glücklich und zufrieden
sind: Bitte sehr. Das steht Ihnen frei. Spielt heute ohnehin keine Rolle mehr.
#223 Freier Geist 23:07:05 | Sonntag, 26. April 2009
@Corvus eindimensionalus Sehen Sie: Genau das meine ich. Dieses Sündenmodell, mit dem die Kirche seit
jeher ihre Anhängerschaft in eine Schuldigen-Rolle zwingen möchte, getreu dem Motto: „Alle sind Sünder,
aber wer sich nach unserer Anleitung verhält, hat eine Chance auf göttliche Anerkennung“ (…weil diese
Anleitung ja angeblich göttlich inspiriert ist). Sie wollen einfach nicht begreifen, dass ein gut Teil
der Menschheit mit dieser (Glaubens-)Logik nichts anfangen kann und von ihrem Recht Gebrauch macht, anderen
Geboten zu folgen. Diese dann als unmoralisch, pervers oder sonstwie zu bezeichnen, beweist, wie intolerant
(und totalitär) ihr Glaube gestrickt ist. NEIN DANKE!
Freigeist, Vom Katholozismus haben Sie nichts verstanden. Ein guter Katholik betet regelmäßig: „Ich
habe gesündigt in gedanken, Worten und Werken, durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große
Schuld“ Von Selbstüberschätzung kann da keine Rede sein. Auch ist es mir viel zu platt wenn Sie schreiben,
dass man meint alle anderen seien im Unrecht. Im Unrecht sind wir alle und wir alle sollen uns daher der
ewigen Wahrheit zuwenden! Es gibt niemanden der nicht Erlösungsbedürftig wäre! In Christus aber finden
wir die Wahrheit da Christen in Worten und Taten und Werken uns die Liebe und Autorität Gottes gezeigt
hat. Wer könnte sich mit Christus vergleichen, welche Religion stünde darüber!!!!?
#221 Freier Geist 22:38:18 | Sonntag, 26. April 2009
@Nebelkrähe Tja, leider sind Sie- wie so viele Ihrer Glaubensgenossen- auf dem falschen Trichter, dass
nur Ihre Glaubenslehre der einzig wahre und richtige moralisch-ethische Wegweiser sein kann. Ob das einfach
Ignoranz ist, oder blindes Vetrauen in eine verabreichte Weltsicht, kann ich nicht beurteilen. Doch bin
ich froh, dass ich Menschen individuell beurteile und nicht nach vorgegebenem Schema. Sie reden von „Gewissen“?
Puh, dann schützt Ihr Glaube Sie leider nicht vor Selbstüberschätzung. Auch Ihre Annahme, sich im Einklang
mit göttlichen Vorgaben zu bewegen, lässt tief blicken. Sie sind letztlich ein Opfer, das seinen Leidensweg
selbst mitbestimmt. Einen „Gott“ würde ich dafür nicht verantwortlich machen.
#220 Mannheimer † 22:37:00 | Sonntag, 26. April 2009
Freier Geist: Pech, kann ich da nur sagen. Ob die Schüler nun mit der „Null-Bock-Haltung“ in den Reli-Unterricht
gezwungen werden bei pädagogischen Nieten oder eben gar nicht kommen, weils „doof liegt“, also wahrscheinlich
in der 7. und 8. Stunde (ist bei Wahlfächern normalerweise so, geht ja auch net anders) ist ja eigentlich
auch egal. Bis die Kinder 16 Jahre alt sind, haben die Eltern zu entscheiden bei Wahlfächern. Wenn die
Eltern zu konfliktscheu sind, ihre Kinder da anzumelden – dann haben sie eben Pech gehabt. Hier zu versuchen,
die eigene Unfähigkeit auf die Schulbehörde abzuschieben (so nach dem Motto: Ich will keinen Ärger
mit meinen Kindern weil ich sie zwinge, in den Reli-Unterricht zu gehen, also will ich einen allgemeinen
Zwang) ist mehr als erbärmlich.
Hallo St. Anton beim Lesen von Beiträgen wie den Ihren – entschuldigen sie – wird mir kotzübel. Allein
schon pauschalisierende Begriffe gemäß „risikoarmer Widerstand“ sind derart undifferenziert und zeugen
weder von Einfühlungsvermögen noch von historischem Basiswissen. Sie sollten sich fragen, wie sie gehandelt
hätten. Ob sie bereit gewesen wären ihren Besitz, ihr Leben und das Leben ihrer vertrauten Umgebung
(Stichwort: „Sippenhaft“) aufs Spiel zu setzen. Wissen sie eigentlich, dass auf jeden noch so unbedeutenden
„Führer“witz die Todesstrafe stand? Dass tausende aus eben diesem Grunde ermordet wurden? Wissen sie,
dass jede Äußerung Papst Pius XII. Menschenleben kosten konnte? Und dass der Papst in diesem Bewusstsein
jahrelang lebte? Seien sie froh, dass sie nicht in dieser schrecklichen Zeit lebten und seien sie etwas
vorsichtiger mit ihren leichtfertigen Äußerungen. Ich würde mich interessieren, ob sie dazu bereit
wären von der Öffentlichkeit geächtet zu werden, weil sie konsequent für die Würde des Menschen eintreten
und gegen den Mord an tausenden unschuldigen Kindern kämpfen und protestieren. Ich glaube eher nicht.
Zu mir kann ich sagen, dass ich das sehr schwer finde. Und dass, obwohl ich in einer Zeit lebe, wo ich
nicht mit meiner Ermordnug – das klingt für mich ja schon recht komisch -zu rechnen habe, es nicht konsequent –
weil ich selber eben zu schwach und anpasserisch bin – durchsetze.
Freigeist, Sie greifen durch, wenn Christus spricht bzw. wenn jemand die Worte Christi verliest und ernst
nimmt. Sie greifen durch wenn schützendes Recht angemahnt wird und greifen durch wenn das Perverse in
frage gestellt wird. Man kann ihnen nur noch gratulieren.
#217 Freier Geist 22:24:57 | Sonntag, 26. April 2009
@Mannheimer Bischof Huber (und andere) sind der Meinung, dass der Religionsunterricht bislang an „unattraktiven“
Plätzen angeboten wird, sprich, Schüler könnten dazu „eingeladen“ sein, sich lieber anderen Dingen
zu widmen. Kann man dem Senat daraus einen Vorwurf machen? Die Religions-„Dozenten“ werden von der Kirche
gestellt. Sollten sie nicht in der Lage sein, die Schüler thematisch zu erreichen und auch als Pädagogen
zugkräftig zu sein, ist das wohl eher ein Problem der Kirche. Eine Betrachtung sämtlicher namhafter
Religionen sollte ruhig stattfinden- aber mit der richtigen Distanz und nie mit dem Vorsatz „Bekehren“.
Offenbar sind sich die meisten Berliner auch darin einig, dass Religion als Verpflichtung unsinnig ist.
#216 Mannheimer † 22:15:08 | Sonntag, 26. April 2009
Vineta: ProReli: Harter schlag? Warum denn? Auch in Berlin ist es möglich, und war es auch vorher, konfessionellen
Unterricht zu besuchen. Allerdings eben als zusätzliches Wahlfach. Da müssen die Eltern, wenn sie Wert
darauf legen, ihre Kinder eben hinschicken.
#215 Freier Geist 22:14:37 | Sonntag, 26. April 2009
@Nebelkrähe: Ach ja… …ich vergaß wohl den Hinweis, dass Ähnlichkeiten in Stil, Wortwahl und tendenziöser
Berichterstattung eine Adaption an kreuz.net’sche Darstellungen sind. Ihnen ist das freilich entgangen,
weil Sie mit populistischem Schmarrn immereinverstanden sind, wenn er in Ihrem (Gläubiger-) Sinne geäußert
wird. Ihre eingeschnappte Reaktion zeigt mir, wie ichbezogen und reflektionsfrei Ihre Denke ist. Wissen
Sie: Gläubige jeder Couleur sind mir völlig wurscht, solang sie nicht versuchen, ihren Lehrkram nicht
politisch einzusetzen. In dem Moment, wo sie auf Kosten Dritter ihre Sache durchboxen wollen, beziehe
ich Stellung. Das kann auch mal so plump, wie in dem vermeintlichen Artikel geschehen, um den Betreffenden
ihr eigenes Auftreten vor Augen zu führen. Schön, dass Sie meinen Beitrag schlimm finden. Wenn Sie jetzt
noch begreifen, dass er auch Ihnen eine Spiegel vorhält, könnte bei Ihnen ein Nachdenken in Gang gesetzt
werden. Das fänd’ich schon mal ganz schick. ‘Schönen Abend, Gläubiger!
@Mannheimer: zum Ausgang von Pro-Reli Das Scheitern von Pro-Reli mag für Protestanten, Moslems, Juden
usw. in Berlin ein harter Schlag sein, für die Katholiken ist es das kaum, da sie ohnehin nur 9% der
Bevökerung ausmachen.
#213 St. Anton † 22:06:38 | Sonntag, 26. April 2009
Nachdem Nachdem wir das geklärt hätten, so möchte ich darauf hinweisen, daß dem Vatikan eine ganze
Reihe von Möglichkeiten zu Gebote gestanden haben, außer dem Einmarsch der Schweizer Garde… Auf diplomatischer
Ebene beispielsweise hätte sich vieles erzielen lassen – die guten Kontakte der Kirche ins Reich habe
ich schon erwähnt. Dies ist vielleicht nicht der richtige Ort für eine ernsthafte Diskussion – die leider
alles andere als rühmliche Rolle der Kirche wurde ja von Historikern leidlich beleuchtet. Ich möchte
nochmals, weil das vielleicht zu kurz kam, meine tiefempfundene Hochachtung aussprechen gegenüber einzelnen,
die tatsächlich dem Regime widerstanden haben, obwohl das hohe persönliche Risiken mitsichbrachte. Die
Behauptung „Die Kirche widerstand alleine“ ist jedoch falsch. Weder widerstand die Kirche im Rahmen ihrer
(teils auch sehr risikoarmen) Möglichkeiten, noch waren die kirchlichen Widerständler alleine – Gott
sei Dank. Ich würde mir sehr wünschen, wenn kreuz.net sich mal wieder etwas weniger als Pseudo-Geschichtsmagazin
begreifen würde, auch wenn es offenbar schwerfällt.
Nochmals zum freien Geist: Ihre Sprache verrät ihren Hass und Ihre Rücksichtslosigkeit, die sie gleichzeitig
anderen vorwerfen. Sie sind leider zu keiner Selbstkritik fähig und das ist immer schlecht. Menschenfreundlichkeit
hört man aus Ihren Worten nicht heraus, wohl aber dne Willen mit stalinistischer Manier ihre „Feinde“
zu verfolgen, die gar keine Feinde der Wahrheit sind. Sie kreuzigen Jesus Christus mit Ihren hässlichen
Worten erneut und kommen sich in ihrer Unzufriedenheit anscheinend auch noch vorbildhaft und revolutionär
vor.
Sehr geehrter Herr St. Anton, Sie werden doch wohl noch den Unterschied zwischen Stilmitteln und einer
Diskussion ad hominem zu unterscheiden wissen. Insofern würde eine Beantwortung meiner recht leichten
Einwürfe viel Klarheit bringen. Dies war auch keinesfalls gefragt: daß Sie nichts über mich wissen,
auch nichts über meine Familie und deren Rolle heute oder während des dritten Reiches, geschweige denn
über meinen Wissensstand. Auskunft darüber war mitnichten mein Anliegen: hier müssen Sie etwas nicht
ganz richtig verstanden haben. Leider kann ich aber auch keine Einlassung auf meine Fragen erkennen. Schlafen
Sie wohl, Herr St. Anton, in der Gewissheit, dass keinen Menschen Ihre persönlichen Verhältnisse interessieren.
Höchstens Ihre Meinungen.
#210 St. Anton † 21:52:32 | Sonntag, 26. April 2009
@Galatea Nachdem Sie ihre Kritik recht persönlich halten, möchte ich doch feststellen, daß Sie nichts
über mich wissen, auch nichts über meine Familie und deren Rolle heute oder während des dritten Reiches,
geschweige denn über meinen Wissensstand. Es wäre daher angebracht, wenn Sie aufgrund gemeingültigerer
Argumente urteilen würden und die Beispiele selber nennen würden, die Sie sich (zurecht) wünschen.
Freier Geist, Ein sogenannter Freigeist ist doch stets ein gefesselter Geist, ein Sklavengeist also, der
sich vom heiligen Geist gelöst hat und den Geist der Finsternis immer mehr annimmt. Ihre Hasserfüllte
und vor Lügen und Irrtümer triefende Statements sind wahrlich ein Zeugnis gegen Sie.
#208 Mannheimer † 21:32:09 | Sonntag, 26. April 2009
Berlin – ein vorbildliches Modell. Fand ich schon immer. Ethikunterricht verpflichtend für alle Kinder –
konfessioneller Religionsunterricht als Wahlfach. Ist doch perfekt. Einziges Problem kann hierbei sein,
dass vielleicht an manchen Schulen die Mindestanzahl an Interessenten für den konfessionellen Unterricht
nicht zustandekommt.
Genau, St. Anton. Dort hat man sich schlicht und einfach nicht getraut, sich klar gegen das Regime zu
stellen – aus Angst, selbst verfolgt zu werden. Genauso, wie Sie Ihr Blut vergießen würden für die
verfolgten Christen in mohammedanischen Ländern. Gegen diese Regimes stehen Sie ja auch auf, ohne Rücksicht
auf Ihre Familie, Dies nicht als Rechtfertigung, sondern nur als Ansatz zur Selbstkritik. Schließlich
stehen Sie wohl nicht auf der Straße und lassen sich lächerlich machen, weil Sie im Herzen gegen Abtreibung
sind. Nein, das sollen die anderen machen. Merken Sie nicht, Herr St. Anton, dass Sie so nicht argumentieren
können. Genauso, wie Sie mir auf meinen Einwurf bzgl. der mohammedanisch geprägten Länder entgegen
mögen, es sei ja unmöglich, denen unsere Moralvorstellung aufzuoktroyieren, genau dieses Problem hat
man immer mit totalitären Regimen. Suchen Sie doch bitte Beispiele. Informieren Sie sich, bevor Sie anfangen
zu hinken. Das „Dritte Reich“ in Deutschland war keine Pfadfinder-Veranstaltung. Es war ein totalitäres
Regime. Menschen wie Sie scheinen aber zu glauben, dass Papst Pius XII. mal eben mit der Schweizer Garde
diesem bösen Treiben ein Ende bereiten hätte können. Lesens doch einmal Donoso Cortés.
#206 Freier Geist 21:17:13 | Sonntag, 26. April 2009
Initiative „Pro Reli“ in Berlin gescheitert (ddap) In Berlin ist die von der Initiative „Pro Reli“ durchgesetzte
Volksabstimmung für ein Wahlpflichtfach Religion deutlich gescheitert. Die erforderlichen 611.222 Stimmen
wurden nicht erreicht, im Gegenteil, der höhere Anteil der „Nein“-Stimmen machte die Chancenlosigkeit
der von Religions-Extremisten geführten Kampagne überdeutlich. Zuvor hatten sich Glaubens-Fanatiker
in Funkspotkampagnen mit dem ehemals beliebten Moderator Günther Jauch und durch ausufernde Plakat-Aktionen
für eine Änderung der geltenden Unterrichtsgestaltung eingesetzt. Diese sieht ab der 7. Klasse Ethikunterricht
als Pflichtfach vor und bietet Religionsunterricht auf freiwilliger Basis an. Nach der Stimmauszählung
zeigten sich glaubensperverse Religionsideologen enttäuscht: „Man sieht mal wieder, dass Glaube auf keinen
Fall eine demokratische Entscheidung sein darf. Wir müssen weg von mündigen Bürgern und hin zu devot-loyalen
Messe-Mitläufern, die unserer Sache wieder bedingungslos folgen.“ Diese Hoffnung scheint allerdings nach
diesem deutlichen Ergebnis ein „frommer“, aber unerhörter Wunsch zu sein.
Wenn heute die… …Frage gestellt wird wo denn die Kirche während der Zeit der Verfolgung durch Nazis
war dann stellen diese Frage in erster Linie Leute, die ihrerseits nicht nur nichts dagegen unternommen,
sondern sogar mitgemacht hätten, wie so viele. Alleine im KZ Dachau befanden sch über 1000 katholische
Geistliche. Damit will ich nicht sagen, dass alle Geistlichen Antifaschistisch waren, aber ganz sicher
waren längst nicht alle Faschisten oder unterstützten den Faschismus aus Angst. Man vesucht hier alle
Kriege der Welt in der Schuld der Kirche zu sehen obwohl in erster Linie rein wltlich gesinnte Machthaber
dafür zu verantworten sind. Wenn der ein oder andere rein weltlich orientierte Machthaber, die Religion
zu seinen Kriegen vor den Karren spannte dann hat eben ein schwerer Missbrauch der Religion stattgefunden.
Die Kritiker der Christen sind selten zu einer echteren Kritik an Christen fähig, die mehr als überfällig
wäre.
#204 St. Anton † 20:54:40 | Sonntag, 26. April 2009
Zur Präzisierung Ja, es gab sehr viele katholische Geistliche, die vom Regime verfolgt wurden, weil sie
nicht mitgemacht haben. Mit „Kirche“ meine ich die Gesamtheit, die Organisation als Ganze. Diese hat den
einzelnen Priester viel zu oft allein gelassen. Obwohl die katholische Kirche wohl eine der wenigen international
tätigen Organisationen war, die das Ausmaß der Verfolgungen in Deutschland sehr gut kannte, kam vom
Vatikan viel zu wenig: Dort hat man sich schlicht und einfach nicht getraut, sich klar gegen das Regime
zu stellen – aus Angst, selbst verfolgt zu werden. Tatsächlich aber wurde so der Druck auf die wenigen
einzelnen, die sich gegen die Nazis gestellt haben, noch größer.
@ heil’ger anton du läßt hier aber wirklich die hosen runter! so ein schwachsinniger mist. vielleicht
kannst du mit deinem „quark“ ja als experte im berliner ethikunterricht punkten… @mi.cha.el sehr
gutes statement :)3 , besonders das hier: „Und ist es nicht eine viel größere Beleidigung, als etwas
die Judenverfolgung zu leugnen, heute diejenigen ungezählten Priester, Ordensleute und Laien des „Nichtstuns“
zu bezichtigen, die ihr Leben für die Rettung von möglichst vielen (nach Pinchas Lapide: hundertausenden)
Juden und anderen Verfolgten aufs Spiel gesetzt haben?“ :)3
Wenn es fast keinen Priester oder praktizierenden Katholiken gab der nicht drangsaliert oder bedroht wurde,
kann man wohl nicht von „einzelnen Personen“ sprechen.
Die „Kirche“ kann man aber nicht mit den einzelen Personen, ob normale Katholiken, Priester etc. die ihr
Leben damals aufs Spiel gesetzt haben, gleichsetzen. Und mindestens ein Beispiel wurde ja auch von Schalom
genannt.
Die heutige Medienpropaganda erinnert fast an damals – wo ist bitte der Quark, war die „Kirche“ wirklich
„mucksmäuschenstill“, wie heute immer frecher von denen großsprecherisch verkündet hat, die heute praktisch
nichts zu befürchten haben, und sich dennoch kaum gegen den Zeitgeist zu wehren trauen? Warum waren wohl
mehrere tausend (!) Priester und Bischöfe in KZ’s und – kaum zählbar, aber dennoch wahr! – noch viel
mehr Priester wenigstens zeitweise interniert (!) oder anderweitig bedroht? Ganz zu schweigen von den
Verfolgungen und Schikanen, welche die übrigen ernsthaften Katholiken über sich ergehen ließen! Und
ist es nicht eine viel größere Beleidigung, als etwas die Judenverfolgung zu leugnen, heute diejenigen
ungezählten Priester, Ordensleute und Laien des „Nichtstuns“ zu bezichtigen, die ihr Leben für die Rettung
von möglichst vielen (nach Pinchas Lapide: hundertausenden) Juden und anderen Verfolgten aufs Spiel gesetzt
haben? Trotzdem haben diese Priester und die verfolgten Katholiken später ihren Feinden, die um Verzeihung
gefleht haben, wieder – ganz im Sinn Christi – verziehen, doch deshalb kann man ihnen, zumal in den Nachkriegswirren,
wo auch die staatlichen Kontrollorgane nicht mehr überall funktionieren, nicht den generellen Vorwurf
machen, sie hätten systematisch die Täter gedeckt oder ihnen aus Oportunität systematisch zur Flucht
vor ihrer Verantwortung verholfen! Solch dumme Vorwürfe kann man heute leider immer öfter hören, die
den Leuten jetzt eingetrichtert werden sollen, da die Zeitzeugen fast ausgestorben sind!
#199 St. Anton † 18:28:54 | Sonntag, 26. April 2009
So ein Quark Die katholische Kirche war mucksmäuschenstill während der Nazi-Diktatur. Es ging ihr nur
darum, eigene Privilegien zu sichern, was sie sich vom sog. Reichskonkordat versprach. Pius XI. brachte
dann 1937 noch die Enzyklika „Mit brennender Sorge“ vor, als ihm klar war, daß sich die Nazis ans Reichskonkordat
nicht halten würden. Aber das wars dann auch schon. Später wurde noch gegen die Euthanasie protestiert –
gegen die Judenverfolgung oder die Verfolgung der Zeugen Jehovas hatte die Kirche allerdings erst spät
etwas einzuwenden. Da kam dann manche verschämte, indirekte Kritik in manche Predigt – und das wars es
dann auch. Unsere heilige Mutter Kirche bekämpfte lieber Hexen, Ungläubige, Kondome und Abtreibungen –
Nazis hat sie eher ungern bekämpft, sondern ihnen im Gegenteil nach Ende des Krieges auch noch bei der
Flucht nach Südamerika geholfen. Zugegeben: Die protestantischen Kirchen haben höhere Schuld auf sich
geladen – die Katholiken wahrten mehr Distanz zum Regime – aber mehr war nicht.
Afrika… …wurde und wird durch den Freihandel (Freihandel-Theorie längst u.a. vom kath. Abbe Galiani
widerlegt) ausgeblutet. www.heise.de/…r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/art… Fundort Mondragon Auf der
Suche nach der zukunftsfähigen Gesellschaft von Hans Nerge www.geocities.com/…/Mondragon_Nerge.pdf
(121 Seiten) Aus dem Vorwort: „Ich habe mich auf die Suche nach bereits existierenden gesellschaftlichen
Alternativen gemacht und etwas gefunden, von dem ich hier berichten möchte. Der Fundort Mondragon ist
meines Erachtens von welthistorischer Bedeutung. Die Mondragoner scheinen das Problem der Machtkonzentration
unter Kontrolle gebracht und einen Weg in eine dauerhaft lebensfähige Gesellschaft gefunden zu haben.
Sie sind dabei, eine „kooperative Gesellschaft“ zu errichten, eine Gesellschaft, in der die Kooperation
das Grundmuster der Beziehungen der Menschen untereinander ist. Wie diese Gesellschaft aussieht, beschreibt
dieses Buch.“ www.freiwirte.de
Und führe uns nicht in Versuchung ! Ist ja wohl auch einem „Gutbürgerlichen“ zuzumuten, oder?Nicht an
allem sind die pösen Politiker schuld. Die Leute sahen, wie die 10%+ an Gewinn p.a. zustande gekommen
sind – und haben trotzdem so investiert. Selbst schuld.[klein] Und führe uns nicht in Versuchung ! Die
Politiker jedenfalls haben sich nicht daran gehalten,genauso wie sie jetzt die Leute noch schnell vor
den Wahlen mit der Abwrackprämie bestochen haben.Aber es ist doch klar,daß die nächsten Jahre gerade
DESWEGEN Flaute auf dem Automobilmarkt herrschen wird,die Leute haben ihr Geld einfach früher ausgegeben.
Ich habe auch schon ein Dankes- Plakat dafür gesehen :Danke,Frau Merkel ! Mein Gott,schmeiß Hirn vom
Himmel !
#196 Mannheimer † 12:58:14 | Sonntag, 26. April 2009
Bodole: Nachdenken. Nur zwei Sekunden. Ist ja wohl auch einem „Gutbürgerlichen“ zuzumuten, oder? Nicht
an allem sind die pösen Politiker schuld. Die Leute sahen, wie die 10%+ an Gewinn p.a. zustande gekommen
sind – und haben trotzdem so investiert. Selbst schuld.
Jo,mit Geld kann man nix machnen…harhar Mit Geld allein kann man in Afrika rein gar nichts erreichen,
auch nicht mit 4 Billionen. Sie sind doch ein Schwätzer. 7 Milliarden würden benötigt,daß z.b die
Afrikaner alle Zugang zu sauberen Wasser erhielten. Das ist weniger,als die Europäer JÄHRLICH für Parfum
ausgeben !
Milchmädchenrechnungen wie diese… 4 Billionen sind von der Hochfinanz vernichtet worden,von dem Geld
hätte z.B ganz Afrika in Saus und Braus leben können. können sie sich schenken. Mit Geld allein kann
man in Afrika rein gar nichts erreichen, auch nicht mit 4 Billionen. Ganz im Gegenteil: Geld hält oftmals
schädliche Strukturen aufrecht, die ohne „Hilfe“ nicht überleben würden, was für die Menschen letztendlich
besser währe. Mit Geld macht man die einheimische Wirtschaft kaputt, macht die Menschen abhängig und
entmündigt sie, und ein weiterer wichtiger Faktor ist die Nachhaltigkeit: ist das Geld aufgebraucht,
geht das Leid von vorne los. Bisher wurden schon etliche Milliarden nach Afrika geschickt, und was hat
sich geändert? Nicht viel, möchte man meinen. Aber der wahre Ausweg ist natürlich ein wenig zu unbequem,
deshalb lieber Entwicklungshilfe als Ablass, der das Gewissen erleichtert und die westlichen Nationen
obendrein als nette „Helfer“ dastehen lässt. Ich empfehle dieses Buch zum Thema. www.amazon.de/…199226113/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=book…
Schöne Grüße nach Haifa Rumzuheulen, wenn die Kohle dann weg ist, ist bekloppt. Das Problem sind Politiker,die
den Zockern den Anschein von normaler Gutbürgerlichkeit verliehen haben,w.z.B ein Herr Waigel bei der
sogenannten „Volksaktie“ von der Telekom der Herrn Aron Lebowitsch (Schöne Grüße nach Haifa). Was sind
die Leute von diesen Politikern betrogen worden. de.wikipedia.org/wiki/Ron_Sommer
Mannheimer Ich leite aus dem Wahlverhalten der Katholiken während mehr als einer Dekade ab, dass die
Aussage von Berti („Katholische Begeisterung“) durch Fakten widerlegt ist.
Berti: Pech gehabt! „Contra factum non valet argumentum“ Es ist nun enmal Tatsache, dass die Katholiken
während der gesamten Zeit der Weimarerer Republik sich deutlich und messbar vom Wahlverhalten der Protestanten
unterschieden und zwar dergestalt, dass gilt: je mehr protestantisch, um so eher Nazi!
Thomasius, Ihr Komentar ist aber nun wirklich von sehr weit hergeholt!!! Sie sind ein Leben lang beeinflusst
vom Wasser, ist aber deswegen das Wasser Schuld an den Kriegen in der Welt? Man kann ja alles auf die
Kirche ableiten und ihr daraus einen Strick drehen.
Katholische Begeisterung „Daß der Widerstand gegen das NS-Regime von der Weißen Rose bis zum Kreis um
Stauffenberg in erster Linie christlich motiviert war und daß Katholiken diejenige größere Bevölkerungsgruppe
darstellten, die nachweislich am wenigsten von den Nazis angezogen wurde, wird ebenfalls den Lesern vorenthalten.“
Die Hitleristen waren Anti-Kommunistisch („Deutschland vom Kommunismus frei!“), Anti-Bolschewistisch und
somit für Katholiken auch Anti-Atheistisch (Vorsehungsgefasel von Hitler und seinen Anhängern), deshalb
hatte der Nationalsozialismus auch für Katholiken eine große Anziehungskraft. Hitler als Kämpfer gegen
den atheistischen Sowjet-Kommunismus – dieser Gedanke ließ die katholischen Herzen höher schlagen und
zu Zujublern Hitlers werden.
#186 Mannheimer † 10:18:06 | Sonntag, 26. April 2009
Bodo11: Gier Sehen’s: Kein einigermaßen denkender Mensch kann, wenn er mal kurz drüber nachdenkt, annehmen,
sein Geld würde sich mit einer „Wachstumsrate“ von vielleicht 12% p.a. oder so vermehren – und das auf
Dauer. Das sowas auf Sand gebaut sein muss war selbst mir als Finanz-Laie schon vorher klar. Ich habe
die paar Kröten die ich habe angelegt in nachhaltigen Projekten, was ein Wachstum von etwa 3% ergibt.
Nicht viel, aber es gleichte die Inflation aus. Geld muss erwirtschaftet werden, es muss einen Gegenwert
haben. Das Problem ist die Gier. Wer spekuliert, zockt. So einfach ist das. Man erkauft sich horrende
Wachstumsraten mit einem RISIKO. Je höher der Gewinn, desto höher das Risiko. Das muss man akzeptieren
oder es eben lassen. Rumzuheulen, wenn die Kohle dann weg ist, ist bekloppt.
das System ist hochpervers im Großen verschwinden Milliarden in schwarzen Löchern (Privatkonten ?) und
im kleinen wird rigoros geknechtet. da es immer offensichtlicher und durchscaubarer wird braucht es aus
der vogelperspektive für das machtkartell eine „schwere Krise“ um die Zügel anzuziehen
Der Kapitalismus Pervers hat abgewirtschaftet 4 Billionen sind von der Hochfinanz vernichtet worden,von
dem Geld hätte z.B ganz Afrika in Saus und Braus leben können. Ein unglaubliches Menschheits-Verbrechen.
Aber auch in Deutschland werden die Menschen kapitalistisch verarscht.Jahrelang hat man die Menschen belogen,die
Kassen wären leer. Wahr ist:Das Geld für ein Grundeinkommen für alle wäre da,aber das passt den Herren
Leistungsfetischisten aus der hohen Politik nicht ins dreckige Konzept,lieber lässt man durch die Kirchen
Suppenküchen betreiben und Almosen verteilen,und Arme müßen Papierkörbe durchwühlen und Leergut sammeln
in einem der reichsten Länder der Erde. Gegen ihre eigenen Landsleute sind die Politiker eiskaltund die
Arbeitslosen werden wie Leibeigene behandelt,fehlt eigentlich nur noch die kennzeichnende Armbinde und/oder
die Fußfessel.In schönen Reden schwätzen die Politiker den Menschen ins Ohr,wie sehr sie ihnen am Herzen
liegen,in der Realität aber lassen sie keine Gelegnheit aus, die Menschen zu gängeln und mit unnützen
Vorschriften zuzumüllen.
@DerRabe Natürlich hat die Kirche nicht die Alleinschuld, doch ist allgemein bekannt, dass Hitler und
Stalin von der Kirche geprägt waren. Der Antisemitismus ist schließlich eine von der Kirche weitgehend
geprägte „Bewegung“. Stalin wurde in einem Priesterseminar zum Atheisten. Hitler wurde nachdem er sich
als Schriftsteller betätigt hatte auf Drängen von Papens zum Reichskanzler eingesetzt und die katholische
Kirche war nach dem Konkordat so begeistert, dass Sie vor allen Weiterungen die Augen verschloss. Das
schließt natürlich nicht aus, dass einige christlich geprägte Mitbürger – Katholiken und Protestanten –
sich gegen das Regime gestellt hatten und dafür mit ihrem Leben bezahlten, doch das waren zahlenmäßig
leider zu wenige.
@Mannheimer: möchteger-kathole: off brain? Trotz unserer Dispute über das eine oder andere hielt ich
Sie bisher eigentlich nicht für einen Verschwörungs-Spinner. Muss ich diese Annahme revidieren? Mannheimer,
guten Morgen, hier stimme ich @möchtegern-kathole doch eher zu. Es wird – ist schon – fatal. Bis später,
der Kirchgang steht an.
Nicht jammern-wehren Die Krise die wir jetzt bewältigen müssen,ist die Folge der unausschprechlichen
Geldgier von Politikern,falsches Management,Firmenchef’s ,Banker usw… Wir Bundesbürger lassen uns alles
brav gefallen.Niemand steht auf und wehrt sich. Nur ein Trillerpfeifchen reicht nicht. Stehen wir auf,wehren
wir uns,wir sind das Volk! Auch ein Beispiel der Ungerechtigkeit Ein Fußballer kassiert Mio ! Ist es
Mio wert,einen Lederball in’s Tor zu ballern ? Krankenpfleger und Schwestern die sich Tag für Tag um
Patienten kümmern,hohe Verantwortung tragen immer mehr ärztliche Aufgaben übernehmen müssen gehen
mit einem Hungerlohn nach Hause ! Ist das Gerecht ? Ich könnte noch viele Beispiele nennen !!! Jetzt
kommt eine sehr gefährliche Infektionskrankheit auf uns zu,wo man noch nicht’s über den Virus weiß !
Junge kräftige Menschen sind besonders gefährdet,nicht alte Menschen.Das Robert-Koch Institut ist über
dieses Phänomen sehr sprachlos ! Ich vermute,die Krise ist bewusst erzeugt worden und irgendwo hat ein
Labor nicht aufgepasst und das Virus konnte seinen Weg nehmen… Die Lage sei sehr bedrohlich und besorgniserregend…
nein nein die neueste Noethoelogische Forschung hat erkannt: Im Urtext hies es wörtlich: Der Rabbi Yeschuah
sagte: „Bitte bitte liebe Händler und Geldwechsler wäre es denn nicht möglich dass ihr woanders schachert
denn im Tempel macht man sowas wirklich nicht“ und gab ihnen Geld damit sie verschwinden.
#177 franziskus 08:59:47 | Sonntag, 26. April 2009
@Antispinner ultramontanus: Falsch informiert Jesus hat niemals auf Menschen eingeschlagen. Passage wurde
wie manches andere ins Lateinische falsch übersetzt, missverstanden und jahrhundertelang gerne für extremistische
Standpunkte herangezogen. Siehe „Gute Nachricht“ Joh 2,15: Da machte er sich aus Stricken eine Peitsche
und trieb alle Rinder und Schafe aus dem Tempelbezirk. Er stieß die Tische der Geldwechsler um und warf
ihre Geldstücke auf den Boden. Den Taubenhändlern befahl er: „Schafft das hier weg! Macht aus dem Haus
meines Vaters keine Markthalle!“ Später erinnerten sich seine Jünger an das Wort in den heiligen Schriften: „
Die Liebe zu deinem Haus verzehrt mich wie ein Feuer.“
#176 Mannheimer † 08:59:46 | Sonntag, 26. April 2009
möchteger-kathole: off brain? Trotz unserer Dispute über das eine oder andere hielt ich Sie bisher eigentlich
nicht für einen Verschwörungs-Spinner. Muss ich diese Annahme revidieren?
SGFan, Schau ins Geschichtsbuch wer die Kriege in der Welt gemacht hat, Du kannst nicht alle Schuld der
Kirche in die Schuhe schieben. Hitler war ein Todfeind der Kirche, ebenso Stalin, Pol-Pot, Napoleon und
wie sie alle heißen.
Off topic Ob der befürchtete und jetzt diskutierte Aufruhr der Menschen wegen der Krise der eigentliche
Grund für die immer restriktiveren Waffengesetze ist? Daran könnte man dann eventuell ablesen, seit
wann die Krise geplant wurde …
#173 proetcontra 06:34:36 | Sonntag, 26. April 2009
Ultramontanus und sein Größenwahn gepaart mit Machtphantasien! Erbärmlich! Aber es verwundert nicht,
dass auch seine Religiösität und sein Gottesbild genau von diesen beiden Komponenten geprägt ist.
#172 Ultramontanus 03:04:18 | Sonntag, 26. April 2009
Ja eben ich finde es auch besser, direkt dazwischenzuhauen. Aber ich kann das auch nicht begründen, ich
würde gern die Macht haben. Experten würde ich natürlich zu Rate ziehen, aber am Ende würde ich gerne
entscheiden bei den wichtigen Sachen mindestens. Ich kenne eine, der würde ich auch einen wichtigen Posten
geben in der Regierung. Das wäre gut, sehr gut! Ich wage mir gar nicht auszumalen, was wir da alles reißen
würden. Das würde reinhauen, wie es die Welt noch nicht gesehen hat…
@Ultramontanus Die, welche es nicht gecheckt haben, flogen raus. Wenn man sich heute die Arbeitsmoral
ansieht, wird man Einsicht darüber erlangen. Die Welt ist schlecht. Verhandlungen führen nur wieder
zu neuer Resignation. Es wäre besser, die Sicht auf das Wesentliche zu beschränken und von Verhandlungen
weitestgehend abstand zu nehmen. Wer hat Verhandlungen nötig? Ein Manager? Nun, dann sind Katholiken
eben Manager. Wenn dem aber nicht so ist, dann managen die Oberen eben weiter, wie es bisher geschah.
Der Rest ist Nebensache.
#170 Ultramontanus 02:38:11 | Sonntag, 26. April 2009
Ja ihr Spinner und das findet ihr gut, das imponiert euch? Im Übrigen ist es doch so gewesen, dass Jesus
ein paar Typen im Tempel, die ihm nicht gepasst haben, in die Fresse gehauen hat.Mit einer Peitsche. Oder
bin ich da falsch informiert?
Gottesfurcht, ich glaube vielmehr Jesus ist am Kreuz gestorben für seine Überzeugung, von seiner Seite
aus komplett gewaltlos. Das hat er uns vorgelebt. Was hat die Kirche daraus gemacht. Kriege und nochmals
Kriege. Ebenso alle Märtyrer. Hier hat Gott nie eingegriffen. Gott greift bei keiner Auseinandersetzung
ein, er hilft nur dort, wo der Mensch bereit ist auf ihn zu hören. So ist es mir auch in meinem ganzen
Leben so ergangen. Wenn ich nicht auf ihn hören wollte, dann hat das oft zu Problemen geführt. Gottesfurcht,
hat jetzt keinen Bezug zu dir: Zum Thema Bestrafung und Bibel. Dazu möchte ich nur eines sagen. Die Bibel
ist von Menschen geschrieben und die waren fest davon überzeugt, dass das Gottes Strafe war. Heute wissen
wir mehr, Naturkatastrophen sind nicht von Gott gewollt, sondern ereignen sich aus der Schöpfung. Unsere
Erde lebt mit allen ihren Vor- und Nachteilen. Die Eiszeiten waren nicht Gottes Strafe. Mehr brauch ich
dazu nicht sagen. Das die Juden einige Male verschleppt wurden, hat auch nichts mit Gottes Strafe zu tun,
sondern einfach mit unserem Mensch sein. (Punkt!) Da könnt ihr Weltuntergangsfetischisten noch so umher
eiern, daran wird sich nicht ändern.
Lieber DJM*** Was der 12 jährige Jesus im Tempel gelehrt hat, wissen wir nicht. Er war auf jeden Fall
ein wacher Knabe. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen im Neuen Testament und eine Tiefe Christusbegegegnung
in der Heilgen Kommunion. Jesusworte: Selig die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
Liebt einander, wie ich Euch geliebt habe. Bleibt in meiner Liebe. Paulus: Das Größte ist die Liebe.
Benedikt XVI. Die Liebe genügt. Schlafen Sie gut und beten Sie bitte für mich. :(3
@ DJM-Lesen Sie meinen Beitrag vom 22.April , 19.40 Uhr Ähnlichkeiten wären zufällig… Denken Sie
mal ernsthaft drüber nach ! Gute Nacht um 7.30 Uhr ist Laudes
@Schalom Lehrte nicht der 12 jährige Jesus, dass alle Menschen Kinder Gottes sind? … Kann sein, dass
ich hier falsch liege, aber bedenkenswert wäre es schon, denn im Prolog des Johannes Evangeliums steht,
dass alle die ihn annahmen die Macht erhalten, Kinder Gottes zu werden. Es gäbe demnach schon einen Unterschied
zwischen dem Sein und dem Werden. Vor allem, da an das Werden bestimmte Bedingungen geknüpft sind, wenn
man dem Prolog liest. Esst Eure Hostien ohne Scheu. Es tropft kein Blut heraus. Das geht niemanden etwas
an, weil die Kommunion zwischen Gott und Mensch stattfindet.
Lieber DJM* Lieber LM, wir danken Euch für Euere Belehrungen, wir sitzen zu Eueren Füßen und lauschen.
Ihr übertrefft mit Euerer Weisheit den jungen Juden Jeschua und seine Frohe Botschaft. Esst Eure Hostien
ohne Scheu. Es tropft kein Blut heraus. Denkt an Luzifer: Wer schon im Himmel ist, kann wieder hinabstürzen.
Allen Schriftgelehrten und Pharisäern auch eine gute Nacht! Laudes nicht vergessen!!!
#161 Paulaner † 01:15:41 | Sonntag, 26. April 2009
Wenn Gott so verknöchert wäre wie manche seiner irdischen Repräsentanten, dann wären wir Menschen
arm dran. Abgerechnet wird am Schluss – und mit ihm, Jesus, allein!
Ein Gott in drei Personen Das ist doch ein Götterglaube, oder nicht?! Gott ist dreifaltig. Gott Vater,
Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. @LM Was ist neotheologie????
#159 Gottesfurcht 01:11:33 | Sonntag, 26. April 2009
Gott ist die Liebe So steht es jedenfalls im Evangelium. den Christus will das wir das gesetz halten.
Und deshalb wurde er auch vom Gesetz getötet und von Gott auferweckt? Was ist also höher? Gott oder
Gesetz? Es heißt: Der Sabbath (das Gesetz) ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbath.
Gott der Liebe Im Grunde ist es weder noch. Gott ist viel größer als die Liebe. Er ist gerecht. Jesus
sagte ja, dass sich niemand etwas nehmen könne, wenn es ihm nicht vom Himmel her gegeben wäre. So ist
es auch mit der Gelegenheit zur Nächstenliebe und allem Anderen, was der Altag so hergibt. In gods hand.
das „liebe Götzchen“ ist das gegenteil zum gott der Liebe. Das „liebe Götzchen“ ist ein goldenes Kalb
va dtsprachiger Neotheologie. Dieses neotheologische konstrukt ist in letzter Konsequenz radikal gegen
christus gerichtet, den Christus will das wir das gesetz halten. Das liebe Götzchen der Neotheologie
präsentier aber dagegen das satanische „tu was du willst – denn das liebe Götzchen verzeiht eh und ist
so barmherzig“ Gebot. Die bedfürfnisse des Menschen weden wie schon bei Baal zum Mass der Dinge gemacht
und nicht Gottes Gesetz
#153 Gottesfurcht 01:05:51 | Sonntag, 26. April 2009
Die ganze Seite ist Giftmüll. Die Artikel weit mehr als die Leserkommentare. Neben haufenweise Rechtaußen
gibt es da auch einige Hoffnungsschimmer! So wie ich es sehe hat Gott die Menschen erlöst. Insofern ist
Gott der Gott der Liebe. Tut mir leid wenn das dein Weltbild erschüttern sollte!
Gottesfurcht, weil ich gelernt habe über Unsinn zu klaren Gedanken zu kommen. Wie oft denke ich mir,
wie kann man nur so denken…und schon bekomme ich durch den Hl. Geist den nötigen Denkanstoß.
Wer behauptet … … es gäbe ausschließlich eine „Gott der Liebe“ hat noch nie in der Bibel gelesen.
Naja, der „Gott der Liebe“ gehört wohl in eine Reihe mit dem „Fußballgott“ und dem „Wettergott“ usw.,
ist ja auch die selbe Klientel, die dieses dämliche Gottesbild bemüht. P.S der „geistige Giftmüll“
findet fast ausschließlich in den Kommentaren statt, der einzige Müll in den Artikeln ist es, wenn mal
wieder der irre Achmadi oder sonstige Muselböcke strapaziert werden, um gegen Israel zu schreiben
#149 Gottesfurcht 01:02:23 | Sonntag, 26. April 2009
Lieber SG, Wer den Schwachsinn glaubt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Die Bestrafung fügen wir
uns schon selber zu. Wenn wir in Erdbebengebieten Häuser bauen die nicht dafür geeignet sind, dann sollten
wir schon einmal darüber nachdenken ohne dabei Gottes Strafe zu sehen. Aber was ist mit Jesus am Kreuz?
Was mit all den Märtyrern?
@SG_FAN6 Es ist der Gott der Liebe, aber in der Bibel steht „Gott ist die Liebe.“ Freilich meint das die
Caritas, welche sich in der Agape äussert. Betreffend der Bestrafung ist es auch in der Bibel nachzulesen,
dass Gott jene, die er liebt auch schlägt. Dieses Equivalent geht daraus hervor, dass auch wir Menschen
unsere Kinder „züchtigen“, was auch immer damit gemeint ist. Heutzutage kann es tötlich enden, wenn
man seinem Kind die Spielkonsole wegnimmt. Man braucht da nur mal einen Blick in die Zeitung zu tun und
schon hat man wieder genug davon.