Das Diakonat der Frau ist eine Erfindung der Altliberalen
Mit Hilfe von Geschichtsfälschungen wurde in den 1960er Jahren die Katholische Liturgie zerstört. Jetzt benützt eine kirchenfeindliche Kirchenzeitung die gleiche Masche, um die Existenz eines weiblichen Diakonats herbeizureden.
(kreuz.net) „Das Diakonat der Frau gibt es seit den Anfängen der Kirche“. Das behauptet die altliberale
Kirchenzeitung der Diözese Linz in seiner jüngsten Ausgabe.
Zu dem Thema wird das Wort dem emeritierten
Salzburger Patrologe und Kirchenhistoriker Peter Hofrichter (69) überlassen.
Hofrichter behauptet in
seinem Beitrag die Existenz von Belegen, wonach über das erste christliche Jahrtausend hinaus ein „ordentliches
Weiheamt für Frauen“ existiert habe.
Es gibt keine Beweise
Doch in Wahrheit gibt es für die gesamte
Kirchengeschichte keinen einzigen Beweis für ein weibliches Diakonen-Amt, das wissenschaftlich seriös
als Weihesakrament verstanden werden könnte.
Zwar existieren bis heute – zum Beispiel bei den Kartäuserinnen –
Diakonissinnen.
Es handelt sich aber dabei um ein Sakramentale, das in seiner theologischen Struktur
einer Abts- oder Äbtisinnenweihe oder einer Segnung entspricht.
Hofrichter beruft sich in seinem Artikel
für seine Behauptungen auf den griechischen Laientheologen Evangelos Theodorou (88), der an der Universität
in Athen unterrichtete.
Theodorou unterstellt, daß der erste Beleg für Diakoninnen im 16. Kapitel des
Römerbriefes zu finden sei.
Eindeutige Zweideutigkeiten
Dort bittet Paulus, „unsere Schwester Phöbe,
die Diakonin der Gemeinde von Kenchrea“ – wie Theodorou übersetzt –, „gut aufzunehmen und zu unterstützen“.
In Wahrheit bedeutet das im Text verwendete griechisch Wort „diakonos“ in seiner normalen Bedeutung „Diener“
oder „Mitarbeiter“.
Im Römerbrief gibt es keinen Hinweis, daß hier ein sakramenten-theologischer Gebrauch
des Wortes vorliegt.
Hofrichter zitiert dann den ersten Brief des Heiligen Paulus an Timotheus und manipuliert:
„Dabei werden unter den »Diakonen« auch die Frauen angesprochen.“
Doch ein kurzer Blick in den Text
zeigt, daß das nicht stimmt. Es ist dort nur von den Ehefrauen der Diakone die Rede.
Zweifelsfrei falsch
Im weiteren beruft sich Hofricher auf Unterstellungen Theodorous wie die folgende:
„In den Quellen der
ersten drei christlichen Jahrhunderten werden Diakoninnen zweifelsfrei in einem Zug mit anderen Klerikern
erwähnt. Man kann daher annehmen, daß sie mit demselben Akt geweiht wurden wie ihre männlichen Amtskollegen.“
Viele Zeugnisse für das Diakonat der Frau findet Theodorou für die Zeit zwischen dem 4. und dem 12.
Jahrhundert, dem Ende der Blüte der byzantinischen Kirche.
Kaiser Iustinianus der Große († 565) von
Konstantinopel habe angeordnet, daß in der Hagia Sophia neben sechzig Priestern und hundert Diakonen
auch vierzig Diakoninnen Dienst machen sollen.
Doch auch hier sind die von Theodorou und Hofrichter ausgemachten
„Diakoninnen“ in Wahrheit kirchliche Mitarbeiterinnen, die frauenspezifische Aufgaben wahrnahmen.
Diakonissinnen
waren damit beauftragt, erwachsene Frauen für die Taufe vorzubereiten. Sie hatten auch Aufgaben im Zusammenhang
mit weiblichen Christen und Taufbewerberinnen.
Kein Diakonen-Amt im sakramentalen Sinn
Das Amt existierte
im Westen bis zum 6. Jahrhundert und im Osten bis etwa zum 11. Jahrhundert. Es verschwand im wesentlichen
mit der Erwachsenentaufe.
Die Liturgien für die Einsetzung von Diakoninnen war zwar identisch mit der
Liturgie für die Einsetzung männlicher Diakone.
Aber es gibt keine Hinweise, daß die Diakonissinnen
sakramental geweiht wurden, wie das heute bei den Diakonen der Fall ist.
Der aus Toulouse stammende Konzilstheologe
Prälat Aimé-Georges Martimort († 2000) hat nachgewiesen, daß die historischen Diakonissen nie in einem
sakramentalen Sinn verstanden wurden.
Logische Trugschlüsse so weit das Auge reicht
Ihren Manipulationen
schiebt die umstrittene ‘Kirchenzeitung’ einen Bericht über ein Salzburger Symposium zum Thema des Diakonats
der Frau nach.
Am Symposium nahm auch Hofrichter teil und schloß dabei aus der Tatsache, daß die Apostelgeschichte
den Begriff „Diakon“ nicht verwendet und der Heilige Paulus das tue, daß der Völkerapostel deshalb „wohl
eine »Amtsbezeichnung«“ meine.
Bei dieser Beweisführung handelt es sich um ein sogenanntes „argumentum
ex silentio“, das Aufgrund der Abwesenheit einer gegenteiligen Evidenz argumentiert. Ein solches Argument
gilt als logischer Trugschluß.
Hofrichter vertrat bei dem Symposium außerdem die These, daß frühkirchlich
in verschiedenen Regionen die Begriffe Diakon und Presbyter für dasselbe Amt verwendet worden seien.
Erneut wird dabei unterschlagen, daß „diakonos“ im Griechischen grundsätzlich „Diener“ bedeutet und
somit eine Anwendungsbreite besitzt, die über die technische Bezeichnung von Weihestufen hinausgeht.
Noch heute kann der Priester legitimerweise „Diener“ – griechisch: Diakonos – genannt werden.
Hofrichter
erwähnt auch einen Beschluß der Synode von Arles (315), wo den Diakoninnen die Feier der Eucharistie
untersagt wurde.
Sein Trugschluß aus der Abwesenheit einer gegenteiligen Evidenz: „Das heißt, daß
sie das bis dahin gemacht haben.“
Die theologischen Manipulationen von Theodorou sind in der griechisch-orthodoxen
Gemeinschaft nicht ohne Folgen geblieben.
In einem fatalen Traditionsbruch führte diese Gruppierung
im Jahr 2004 ein sakramental ungültiges weibliches Diakonat ein.
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#209 Dr. Schlämmer 00:34:01 | Mittwoch, 29. April 2009
@Bernd-Jupp Warum wollen Sie den Diakonnen, wenn es schon Pastoralreferentinnen und Gemeindereferentinnen
gibt? Sind die auch in irgendwelchen Briefen erwähnt? Die Frauenpower ist doch schon längst vollumfänglich
eingezogen in die deutsche Durchschnittspfarrgemeinde. Ich weiß daher nicht, was man mit die Forderung
eigentlich bezwecken soll, bzw. kann es mir schon denken. Tapfer weiter kämpfen! Aber besser mit offenem
Visier.
#208 Bernd-Jupp 00:17:52 | Mittwoch, 29. April 2009
+net und die Theologie Hier wird eben nur als theologisch O.K. verbraten, was in den eigenen Duktus passt.
Aber meine sehr verehrten Damen und Herren: Wer bitte schön legt den fest, ab wann es sich biblisch um
ein Weiheamt handelt und ab wann nicht? Natürlich: Die Macher von +net!!! Fakt ist aber: Bereits in der
Bibel wird eine Frau erwähnt, die das Amt eines Diakons ausübt: Phoibe (Phöbe), die Diakonin von Kenchreai,
die den Römern den Brief des Paulus überbringt (Römer 16,1 EU). Außerbiblisch erwähnt Plinius um
112 n. Chr. zwei weibliche Diakone. Sowohl Clemens von Alexandria als auch Origenes interpretieren Paulus
so, dass es männliche und weibliche Diakone gegeben habe. In der syrischen Didaskalie (Gemeindeordnung)
werden noch vor 250 Diakoninnen mit deren Aufgabenbereich beschrieben. An einem theologischen Vergleich
wird dort deutlich, daß es sich um ein hierarchisches Amt handelt, der Bischof wird mit Gott Vater verglichen,
der Diakon mit dem Sohn und die Diakonin mit dem Heiligen Geist, der in der semitischen Sprache weiblich
ist. „Für die Priester blieb da kein Platz mehr, sie werden mit den Aposteln verglichen“. Weitere bekannte
Diakoninnen waren Makrina die Jüngere, die ältere Schwester von Basilius von Caesarea und Gregor von
Nyssa, Olympias von Konstantinopel und Radegundis. Im vierten, fünften und sechsten Jahrhundert werden
Diakoninnen von allen führenden Kirchenvätern des Ostens erwähnt, und in den Kirchenannalen werden
zahlreiche Diakoninnen namentlich erwähnt. Das ist Fakt!
#207 Dr. Schlämmer 20:52:51 | Dienstag, 28. April 2009
@Schalom Wissen Sie, was ich bin? Ich bin der „Geläuterte“. Ich habe genug Frauen gesehen, die sich als
Priesterinnen (= Pastorinnen) versucht haben. Das gefällt für einen kurzen Augenblick, in der Tat. Früher
oder später überkam mich aber das schleichende Gefühl, dass diese Frauen entweder – von Männern -protegiert
wurden oder einen Überschuss an männlichen Hormonen hatten, was mich beides sehr abgeschreckt hat. Das
jedenfalls war mein Eindruck. Zusammen mit diversen neutestamentlichen Befunden kam ich zu meinem Befund,
der im übrigen im Einklang mit dem des höchsten Lehramts der Kirche steht, bei aller Hochachtung für
die Begabungen der Frau.
Werter Dr. Schlämmer, es geht nicht um „eine Frau am Kreuz“ und um sakrale Modefragen, sondern um Menschen,
Mann UND Frau, die Gott als Sein Abbild schuf. Es geht um die Verkündigung des Evangeliums und um die
Eucharistiefeier. Nur weil eine Frau keinen Pimmel hat, ist Sie nicht altarbefähigt? – Herr Schämmer,
Sie sind doch wohl kein Priesterphallusfetischist ? Sind Sie wohl auch das „Haupt“ Ihrer Frau oder Haushälterin?
–
#205 Dr. Schlämmer 20:16:37 | Dienstag, 28. April 2009
@Schalom Dann aber bitte mit mehr Auswahl bei den Messgewändern: nicht nur rot-weiß, nein: blassblaulilagrün
würde mir auch sehr gut gefallen. Eine Frau am Kreuz muss dann auch noch her.
Richtig: FRauen dürfen nicht, Lehrerin, Ärztin, Juristin , Priesterin werden. Etliche katholische Berufverbote
für Frauen sind schon gefallen. Die Priesterin fehlt noch. Nur wer einen Phallus hat ist altarberechtigt.
#201 Dr. Schlämmer 19:07:34 | Dienstag, 28. April 2009
@ Caritatem Danke, caritatem, darauf stehe ich. Wie wäre es, wenn wir die Alten zu Plätzchen verarbeiten
ließen? Oder vielleicht besser Schokolade? Ein paar chemische Zusätze, und wir bekommen das sicherlich
hin, Dann haben wir endlich wieder mehr Zeit für das Diakonat. Die Römer haben das auch schon so gemacht.
Oder so ähnlich. Also was zögern wir?
#199 Dr. Schlämmer 18:56:30 | Dienstag, 28. April 2009
@Mannheimer Sie haben zwischendtrin viel Zeit, um auf hetzt.net zu posten? Is ja fein. Sie könnten noch
mehr Zeit dafür haben, wenn wir die Alten endlich euthanasieren ließen. Ich verstehe sowieso nicht,
warum das nicht schon längst erlaubt ist. Es ist doch sonst so viel legal. Und was nicht legal ist, witrd
legal gemacht. Hihi. Ein kleines Gesetz, und schon könnten wir rukizucki die marode Staatskasse entlasten
und hätten wieder sehr viel Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.
#197 Mannheimer † 18:50:13 | Dienstag, 28. April 2009
Jo Caritatem Isses im Moment auch bissl. Gibt halt mal zeiten, wo mans net so toll findet – hängt halt
von den Patienten ab. Oft sinds nette, unkomplizierte, manchmal halt auch anstrengende. Letzteres ist
momentan der Fall. Aber immerhin: Ich hab zwischendrin immer viel Zeit um auf Hetz.net zu posten und anderes
zu machen.
Diakonin In Rom und Alexandrien hat es nie sakrametal geweihte Diankoninnen gegeben. Nachgewiesen sind
sie hingegen in der byzantinischen und möglicherweise anderen, zur syrischen Tradition gehörenden Riten.
Im byzantinischen Ritus gab es unterschiedliche Weiheformeln für Diakone und Diakoninnen. Bei den Diakoninnen
fehlte der Zusatz „für die Mysterien“, d. h. die Diakoninnen durften nicht bei der Liturgie assistieren
und keine Sakramente spenden, wohl aber indemselben Ornat, wie Diakone, hinter der Ikonostase an der Liturgie
teilnehmen (aus einem Aufsatz in „UNA SANCTA“ vor Jahren). Karthäusepriornnen dürfen zwar die Diakonstola
tragen haben jedoch keine entsprechende (sakramentale) Weihe.
#192 Dr. Schlämmer 18:29:04 | Dienstag, 28. April 2009
@Biene Maja Protest. Das ist gegen die Gleichberechtigung. Ihre Haltung stützt das Patriarchat. Wenn
Sie diese Meinung vertreten, gehören Sie abgesägt. Frauen sind in erster Linie mal für den Beruf da,
da können sie aufgehen: denken Sie nur an die Schulen, dort sind 80% Frauenanteil an Grundschulen und
mittlerweile 55% an den Gymnasien noch viel zu wenig. Da gibt es doch genug Kinder. Wozu eigene? Kinder
und Krankenpflege ist nicht erforderlich, denn erstens haben wir genügend Einwanderer, zweitens sollen
sich die Männer doch mehr darum kümmern und drittens sollen sich die Alten und Kranken doch euthanisieren
lassen. Letzteres ist zwar noch nicht modern, aber warten wir’s ab. Alles hat seine Zeit.
#191 Mannheimer † 18:27:56 | Dienstag, 28. April 2009
Eben, Biene. Männer-/Frauenberufe gibts nicht. Wenn Sie Glück im Unglück haben kommen’s vielleicht
zu mir in Pflege – aber nur wenns schlimmer wird, was wir natürlich nicht hoffen wollen!
#189 Biene Maja 18:22:01 | Dienstag, 28. April 2009
für die Kirche vielen herzlichen Dank aber ich hatte heute einen massiven Schmerz Anfall musste ins Krankenhaus
Infusion bekommen und jetzt hab ich fast vierzig Medikamente am Tag Knochenschwund Bandscheibenvorfälle
Wasser in den Beinen usw. die Frau soll soziale Aufgaben wahrnehmen wir haben viel zuwenige Pflegerinnen
alle Frauen wollen unbedingt Männerberufe erlernen das ist der falsche Weg
Vor mir liegt eine Ausgabe von Karen Jo Torjesen mit dem Titel „Als Frauen noch Priesterinnen warn“. Das
Buch ist 1995 bei Zweitausendeins (als amerikanische Übersetzung) erschienen und beschreibt sehr detailliert
den Einsatz der Frauen in den christlichen Gemeinden der ersten Jahrhunderten, die außer Priesterinnen
auch Diakonissen und sogar Bischöfinnen werden konnten, dann aber von machthungrigen Mannsbildern massiv
behindert worden sind. Merkwürdig, dass die offizielle Kirche bei dem Thema dreht und windet, dabei brauchte
sie nur mal in den Archiven des Vatikans nachzuschauen, um Praktiken kennenzulernen, die bei ihr durchaus
gang und gäbe waren…
Respekt, lieber derleser, da stimme ich Ihnen voll zu. Der feste Glaube daran ist nicht zu verachten.
:(3 @ Lieber Sefirot Jesus ist großzügig. „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin
ich mitten unter ihnen.“ Laudetur Jesus Christus :(3
forts. 2) Man soll zur heiligen Messe würdig gekleidet sein. Kranke dürfen Nahrung oder Medizin zu sich
nehmen, sogar bis unmittelbar vor der heiligen Kommunion. 179. Wie soll man zum Tisch des Herrn treten?
Zum Tisch des Herrn soll man mit größter Ehrfurcht hinzutreten. 180. Was soll man nach der heiligen
Kommunion tun? Nach der heiligen Kommunion soll man Jesus in seiner Seele anbeten. Wir sollen ihm danken,
ihm Liebe und Treue versprechen und ihn um seine Gnade bitten.
sefirot In der heiligen Kommunion empfangen wir den Leib und das Blut Jesu Christi als Speise für unsere
Seele. „Mein Fleisch ist eine wahre Speise, und mein Blut ist ein wahrer Trank. Wer mein Fleisch isst
und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.“ (Joh 6,55) 175. Was bewirkt die heilige Kommunion?
1) Die heilige Kommunion vereinigt uns aufs Innigste mit Jesus. 2) Sie schwächt die bösen Neigungen
und gibt Lust und Kraft zum Guten. 3) Sie tilgt lässliche Sünden und bewahrt vor Todsünden. 4) Sie
ist Unterpfand der künftigen Auferstehung. „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben,
und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag.“ (Joh 6,54) 176. Was muss man tun, um würdig zu kommunizieren?
Um würdig zu kommunizieren, muss man sich gut vorbereiten, sowohl der Seele als auch dem Leibe nach.
177. Wie muss man sich der Seele nach vorbereiten? Man muss frei sein von jeder schweren Sünde. Wer sich
einer schweren Sünde bewusst ist, muss zuerst gut beichten. Über die lässlichen Sünden erweckt man
eine Reue. Eine unwürdige Kommunion ist ein großes Unglück! „Wer daher unwürdig dieses Brot isst oder
den Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig am Leib und Blut des Herrn … Denn wer unwürdig isst und
trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht, da er den Leib des Herrn nicht unterscheidet.“ (1 Kor 11,27 –
29) 178. Wie muss man sich dem Leibe nach vorbereiten? 1) Man darf mindestens eine Stunde vorher nichts
essen und außer Wasser nichts trinken. 2) Man soll z…
Lieber Zölibat, wer Brot und Wein zu teilen versteht. versieht im christlichen Sinn tiefreichende priesterliche
Aufgaben, auch ohne die Priesterweihe. Die Taufe ist das Ursakrament, das dazu befähigt… Alles andere
ist künstliche Hürde…! Sei herzlich gegrüßt :(3 Sefirot
wolfgang11 In der Umkehrung ist es ebenfalls Ihr gutes Recht, der Auflöslichkeit der Ehe das Wort zu
reden. Mir ging es aber in erster Linie um Ihr Bestreiten, die Kirche habe sich nicht mit dem „eigentlichen
Wesen der Ehe“ ausreichend auseinandergesetzt. Der eigentliche Dissens besteht wohl darin, daß Sie das
„eigentliche Wesen der Ehe“ vollkommen anderes definieren als die Kirche. Wenn dem so ist, und dem scheint
wohl so zu sein, wobei ich nicht weiß, worin Sie das „eigentliche Wesen der Ehe“ sehen, dann ist Ihre
Meinung eine von ganz vielen anderen. Anders gesagt: Was interssiert’s den Mond, wenn ihn der Hund anbellt!
@ Heggi Sie suchen jetzt nur auf jede nur mögliche argumentative Weise eine Rechtfertigung für gebrochenes
Versprechen. Würde ich an Ihrer Stelle vielleicht auch tun. Sie haben mein vollstes menschliches Verständnis
dafür. Sie Heuchler und Pharisäer! Ihre Gemeinheiten und Anschuldigungen in huld- und verständisvolle
Worte zu kleiden ist schon reichlich perfid…
Lieber Heggi , lieber caritatem, ich habe nichts gebrochen Vor meiner Ehe lebte ich zölibatär. Die Priesterausbildung
ist noch kein Versprechen und verpflichtet nicht zur Weihe. Es gibt in der Kirche 36 Berufe. Der Bischof
selber hat das Zölibatsgesetz bedauert, weil er immer wieder Priester wegen Heirat entpflichten musste
und weil viele Alumnen gingen. Allerdings arbeiteten die meisten trotzdem in der Kirche: Beratung, Telefonseelsorge,
Bildungswesen u. a. Ich war und bin Priester. Man lese dazu 1 Tim 4, 1-3
#175 wolfgang11 † 22:56:50 | Montag, 27. April 2009
Heggi: Die kirchliche Vorstellung über die „Unauflöslichkeit der Ehe“ darf sie haben, wird aber von
mir nicht geteilt. Diese Vorstellung entstammt Allmachtsphantasien, denen sie in früheren Zeiten anhing.
Menschliche Verbindungen können von Menschen wieder gelöst werden.
wolfgang 11, zölibat @ wolfgang 11: …bestünde der Bedarf an einer konsequenten Auseinandersetzung
der Kirche mit dem eigentlichen Wesen der Ehe. Dazu kurz eine Geschichte (vielleicht kennt sie ab jemand
in diesem Forum authentischer): Ein enger Mitarbeiter Papst Leo XIII. berichtete dem Papst, daß ein hoffnungsvoller
Seminarist in Rom, dem man eine große Karriere in der Kirche zutraute „in die Falle der Ehe gegangen
sei“. Darauf antwortet der Papst: Ich wußte noch gar nicht, daß der HERR sechs Sakramente und ein Falle
eingesetzt hat. Ich denke diese Geschichte sagt fast alles! Im übrigen: Die Kirche steht zur sakramentalen
Einmaligkeit, d.h. Unauflöslichleit der Ehe. Gerade daraus ihr im Zusammenhang mit den wiederverheirateten
Geschiedenen immer wieder der Strick gedreht. @zölibat: Ich habe ja geahnt, daß Sie quasi schon beides
(Zölibat und Ehe) hinter sich gebracht haben. Sie suchen jetzt nur auf jede nur mögliche argumentative
Weise eine Rechtfertigung für gebrochenes Versprechen. Würde ich an Ihrer Stelle vielleicht auch tun.
Sie haben mein vollstes menschliches Verständnis dafür.
@ hermanovsky Ich geh davon aus, daß Sie natürlich nicht in der Sünde verharren und daher natürlich
berechtigt sind, den ersten Stein zu werfen. Mein Respekt vor einem so vorbildlichen Christenleben!
Sehr geehrter Herr Heggi, Zölibat und Ehe haben mir recht gut getan. Geschädigt fühle ich mich gar
nicht. Ich habe die beste kirchliche Ausbildung bekommen und für meine Familie bin ich Gott auch dankbar.
Wenn Sie mich als „Spinner“ bezeichnen, ist das Ihre Art katholischer Höflichkeit. Zölibat war eine
feine Sache, keine Sorgen für eine Familie; aber meine zwei Söhne und zwei Töchter wollte ich durchs
heilige Zöibat nicht am Leben hindern. Naivität und Amtskirchenhochmut: 120 000 r. k.Priester wegen
Ehe aus dem Dienst geworfen. Und leben Sie bitte Ihr Zölibat glaubwürdig. Nichts unter der Hand.
#169 Mannheimer † 22:08:29 | Montag, 27. April 2009
In der Tat: Eine Auseinandersetzung mit der Ehe wäre nötig. Eigentlich wird ja immer von der unauflöslichkeit
der Ehe geblubbert – aber was ist mit den Millionen Geschiedenen? Lustigerweise hab ich selbst hier auf
hetz.net noch keinen Schmäh-Artikel über ebenjene gelesen und in der Kirche selber ist das auch kein
großes Thema.
#168 wolfgang11 † 22:03:26 | Montag, 27. April 2009
Heggi: Bei der zu erwartenden Scheidungsquote bei Priesterehen bestünde der Bedarf an einer konsequenten
Auseinandersetzung der Kirche mit dem eigentlichen Wesen der Ehe. Bisher hat sie sich um diese Frage herumgedrückt.
Ein weiterer positiver Aspekt, der sich aus Priesterehen ergibt.
zölibat Offensichtlich zählen Sie zu den Zölibat-Geschädigten. Und die Kirche soll an Ihrem Wesen
genesen. Die Ehe für Priester der Kirche als Lösung des Priestermangels anzudienen, zeugt bei einer
50prozentigen Scheidungsquote von unfaßbarer Naivität. Spinner Ihrer Art hat es schon immer gegeben.
Deshalb zieht die Karawane auch weiter.
@ Theo Denn das ist nicht der Gott der Schwulen, Lesben, der falschen Häretiker und der Zungenschläger
der falschen Kirchen und Kathedralen des Christentums, der Kirchenhasser, der Menschen die die Realität
der Kirche ausblenden und der Falschausager, der gottentfremdenden Liberalisten und der atheistischen
Modernisten. Und nicht der Gott der Zöllner, der Aussätzigen, der Ehebrecherin, der Samariter, der Sünder
und der Kranken (die des Arztes bedürfen)… Sonder ein Gott der (selbst-)Gerechten, der Schriftgelehrten
und der Pharisäer… … so steh es schließlich in der Bibel, oder?
Das Pflichtzölibat von 1139 fördert den Fortschritt in der Kirche: Es fördert den Priestermangel, es
hat den verheirateten Diakon wieder gebracht, er hat Religionslehrer/innen gebracht und Pastoralrefenten/innen,
es hat vielen Laien Arbeit in der Kirche gebracht, wo früher ein Priester schaltete und waltete und wenn
es so weiter geht mit dem Priestermangel und Rom die Luft ausgeht, dann wird der Heilige Geist für Frischluftzufuhr
sorgen. Männer und Frauen werden ledig und verheiratet den Priesterdienst verrichten. Das Gesetz von
1139 ist sein eigener Totengräber!
#162 wolfgang11 † 20:52:55 | Montag, 27. April 2009
orlando: Wenn eine Frau jene Person war, die vor allen anderen Menschen Jesus am nähesten stand und damit
zum gesamten Heilsgeschehen den wesentlichen Beitrag geleistet hat, dann ist es eine Unverfrorenheit Frauen
zurückzuweisen und angestammten Platz in der Kirche zu verweigern.
@wolfgang 11 Wenn keine andere Person wie Maria von Magdala Jesus so nahestand, dann ist die Verbannung
der Frauen aus dem kirchlichen Geschehen Dummheit. Die Verbannung der Frauen aus dem kirchlichen Geschehen?
Schau dir doch einmal die vielen heiligen Frauen an! Die vielen Ordensschwestern, die vielen Ordensgründerinnen.
Die Tradition verbannt die Frauen sicher nicht aus dem kirchlichen Geschehen, die Modernisten verbannen
sie aus dem Frausein.
an alle ich bin müde weil ich Brustkorb Schmerzen Unfall Gute Nacht die Biene Maja Schönen Abend noch
Maria Magdalena ist eine zweideutige Person für mich
#156 wolfgang11 † 20:35:33 | Montag, 27. April 2009
Der Lieblingsjünger und Vertraute von Jesu, Maria von Magdala, war die dominierende Person zu Beginn
der Heilsgeschichte. Wenn keine andere Person wie Maria von Magdala Jesus so nahestand, dann ist die Verbannung
der Frauen aus dem kirchlichen Geschehen Dummheit.
@Mannheimer: Wenn das mit dem Priestermangel so weitergeht (und das wird so sein, ich habe jedenfalls
keine Veranlassung, was anderes zu erwarten), dann wird die katholische Kirche irgendwann nicht mehr umhinkommen,
Frauen zu ordinieren, verheiratete Priester zuzulassen und schwule Priester zu akzeptieren. Dann ist das
nächste Schisma programmiert. In welcher Reihenfolge das passieren wird… wir werdens sehen. Im deutschsprachigen
Raum mag das alles zutreffen. Die Catholica ist weiter gefasst. Für diese Vielfalt aber bietet gerade
das katholische Christentum, sei es diachronisch in der Erstreckung durch die Geschichte hin betrachtet,
sei es synchronisch im Querschnitt durch die Zeit verstanden, den gültigsten Beweis.
#151 Mannheimer † 20:19:02 | Montag, 27. April 2009
Und wenn Ihr noch so mit dem Fuß aufstampft: Was die Zukunft bringen wird, wissen wir nicht. Wenn das
mit dem Priestermangel so weitergeht (und das wird so sein, ich habe jedenfalls keine Veranlassung, was
anderes zu erwarten), dann wird die katholische Kirche irgendwann nicht mehr umhinkommen, Frauen zu ordinieren,
verheiratete Priester zuzulassen und schwule Priester zu akzeptieren. In welcher Reihenfolge das passieren
wird… wir werdens sehen.
Frau oder Mann? Frau und Mann? Mann oder Frau? Mann und Frau? Das war schon da: Arzt ja. – Ärztin verboten.
Lehrer ja. – Lehrerin verboten. Chorsänger ja. – Chorsängerin verboten. Schauspieler ja. -Schauspielerin
verboten. Jurist ja.- Juristin verboten. Bürgermeister ja. – Bürgermeisterin verboten. Wähler ja.-
Wählerin verboten. Priester ja. – Priesterin verboten. Verblendung ja.- Gleichheit verboten. Abwarten
und eine Teezeremonie machen. Nichts bleibt wie es ist.
#147 Kreuznetter † 19:25:07 | Montag, 27. April 2009
In welchen Erklärungsnotstand würden manche Traditionalisten hier kommen, wenn die (alleinige) hl. römisch-katholische
Kirche, vertreten durch den Papst als Nachfolger Petrus’, eine für sie untragbare Richtung einschlägt.
Der Kirche und den Aussagen des Papstes ist ja unwidersprochen zu folgen, alles andere würde eine Abkehr
von der katholischen Kirche und vom Papsttum bedeuten und einer Abspaltung gleichkommen.
Karriereweiber greifen nach der Kirchenmacht Die „moderne“ Frau greift im Rahmen ihrer „Emanzipierung“
nun auch nach dem Amt des Priesters. Steht aber jemandem der aktiv danach greift ein solches Amt überhaupt
zu? Welche Motivation verbirgt sich hinter einer solchen Bestrebung? Ehrgeiz? Habgier? In andern Worten:
die Wurzelsünden? Man hüte sich davor solchen Weibern kirchliche Ämter anzutragen. Es geht ihnen nicht
um das Amt selbst, sondern um die Vergünstigungen die ein solches Amt mit sich bringt: Kost, Logis, vor
allem aber Macht und Einfluss. Das Priesteramt muss demütig empfangen und nicht in rebellischem Hochmut
erkämpft werden.
@liebe Klara: gerade mitten im habe ich Ihre Zuschrift übersehen, zunächst viele Grüße! Ich tummele
nun wieder ein wenig hier. Zu Ihrer Bemerkung denke ich: wir müssen definieren, was Tradition ist. Nicht
alles, was mal in der Kirche legitimerweise geschehen ist, ist Tradition. Etwas kann auch akzidentelles
Charakters sein, und somit kann es nicht zur Tradition gehören. Wohl müßte die Tradition Kirchliche
Festlegungen sein, die über die Dauer der Zeit gelten sollen. Nun könnte die Weihe (wenn nämlich es
sich tatsächlich um eine Weihe handelte) zwar historisch gesehen geschehen sein, aber sie wurde später
durch klare Entschlüsse aufgegeben. In diesem Fall sollen wir dann diesen Festlegungen folgen. Denn auch
die Dogmen sind nach und nach herausgearbeitet, wir dürfen nicht mit einem zufälligen historischen Zustand
diese als nicht verbindlich erklären. Und wenn das Konzil von Chalcedon Can. 15 Diakonissen teils zum
Klerus rechnet, läßt sich fragen, wie verbindlich die Entschlüsse dieses Konzils sind. Denn die Kirche
war gerade beim Formieren. Und Leo. I nahm noch Anstoß an manchen Entschlüssen dieses Konzils, welches
übrigens noch zu einem Schisma führt. Schwierige Frage, gebe ich zu. Muß ich noch länger darüber
nachdenken.
@ Fragender: Geh mit Gott, aber geh! Ich werde mich aber im Himmel wähnen! Während du nur davon träumen
wirst! o^/ Denn der Himmel ist nicht für jeden bereitet! Pro multis = für Viele! Denn das ist nicht
der Gott der Schwulen, Lesben, der falschen Häretiker und der Zungenschläger der falschen Kirchen und
Kathedralen des Christentums, der Kirchenhasser, der Menschen die die Realität der Kirche ausblenden
und der Falschausager, der gottentfremdenden Liberalisten und der atheistischen Modernisten. Amen Auf
Wiedersehen…!
@sankt niketas Na klar doch. Der Mann hingegen ist von der Schöpfungsordnung her dazu gedacht, im Kampf
zu fallen – dass er der Frau eine Portion Sperma reinspritzt, ist unanständig, darüber spricht man nicht,
und mit Weitergabe des Lebens hat es schon mal gar nichts zu tun. Irgendwie den Strang Anschluß verloren?
Ansonsten ein gequirlter Unsinn!
Ich kann mir nicht vorstellen eine Frau die gerade schwanger ist am Altar ist oder die Blutung hat bei
den Juden gilt sie als unrein. Sie hat die Aufgabe Ihre Kinder in Religon zu unterweisen das ist das Allgemeine
Priestertum das jeder hat. Da ist sie vollständig beschäftigt Ausgelastet Amen
@ Theo ich meine z.B. Theologinnen… die es nicht nötig haben, sich in dummer Revisionistenscheisse
zu suhlen, Haß zu predigen, Menschen mit Höllenphantasien quälen etc. anstatt die befreiende Botschaft
des Evangeliums zu predigen. Muß jetzt weg… schönen Abend noch!
@Fragender: an Ihrer Bemerkung sieht man, wie sehr die protestantische Ideologie in unsere Heilige Mutter
Kirche eingedrungen ist. Aber haben Sie jemals eine akademische Abhandlung über das Frühchristentum
gelesen? Augustin sprach von den vom Glauben abgefallenen. Und bereits Paulus sprach von Streit und Uneinigkeit.
Sie machen sich selber lächerlich, indem Sie annehmen, daß die früheren Christen christlicher seien.
Also sind sie bessere Menschen als wir Moderne Menschen? Das wollen die Modernisten wiederum nicht zugeben.
Denn sie verurteilen doch immer sehr freudig ihre Vorfahren. Ihre Aufzählung ist langweilig und falsch:
Die Spitale im Mittelalter sind Vorgänger des modernen Wohlfahrtssystems. Wo gab solche Beispiele im
antiken Christentum. Malteser, Johanniter usw. hatte ihre Wurzel im Kreuzzug. Haben Sie Augustin gelesen?
Denn wissen Sie, daß er mit der Sündenstrafe sehr ernst nimmt. Aber Sie sind ja bereits verprotestantisiert,
mein Freund. Es ist ein Zeichen für uns Katholiken, endlich mal mit dem falschen Ökumenismus auseinanderzusetzen.
Sonst bliebe uns nur ein Einheitsbrei ohne Christus übrig. Und die fundamentalistischen Protestanten
werden Leute wie den Fragenden bloß auslachen.
#126 proetcontra 18:45:23 | Montag, 27. April 2009
Wieder ein typischer kreuz.net-Artikel Inhaltlich auf falsche Behauptungen und auf eine wirre Interpretation
der historischen Fakten (soweit sie überhaupt zur Kenntnis genommen werden) aufgebaut. Das Konzil von
Chalkedon legte das Weihealter dieser Diakoninnen auf 40 Jahre fest und verpflichtete sie als erster Stand
im Klerus zum Zölibat: „Eine Frau darf nicht zur Diakonin ordiniert werden, bevor sie viertzig Jahre
alt ist, und auch dann nur nach sorgfältiger Prüfung.“ Ihr und ihrem Gatten drohte der Kirchenausschluß,
wenn sie nach ihrer Weihe heiratete. In der Didaskalia ist sogar die Rede davon, dass es einem männlichen
Kleriker unschicklich sei, bei der Tauf eine nackte Frau zu salben. Gerade dies war den Diakoninnen vorbehalten.
Es zeigt sich wieder, dass die „Tradi-Fanaten“ eine gänzlich eigene Vorstellung haben, was „Tradition“
ist. Schon P.Paul VI. hat den Sektenführer Lefebvre auf dieses Faktum hingewiesen.
B.Theophlus 89 Jahre alt An so einen Beitrag,den du alter Greis gerade hier abgeliefert hast,können wir
sehen,daß du wirklich keine Ahnung hast und so einer war katholisch !!
Cara fautrix, schön, wieder einmal von Ihnen zu hören, resp. lesen … Nun, mit allem Respekt gesagt,
geht es in dieser Frage nicht (oder nur bedingt) um Tradition, denn ist die mulier nun materia inconsecrabilis,
hätte es niemals Diakoninnen im ordo sacer geben dürfen; daß diesbezüglich zumindest unklarheiten
über den rechtlichen wie dogmatischen Rahmen bestehen, beweist (nicht zuletzt) diese Diskussion. Hat
es nun ordinierte Diakoninnen gegeben, müssen Frauen „weihefähige Materie“ sein – nicht, daß ich das
bräuchte, aber dann wäre die in „ordinatio sacerdotalis“ vorgetragene Auffassung unrichtig. Der „Mittelweg“
versucht die Erklärung, Frauen seien zu Diakoninnen nur benediziert und nicht geweiht worden. Das erklärt
aber nicht die seit dem Chalzedonense gesicherte Identität der Weiheliturgie weiblicher und männlicher
Diakone. Damit stellt sich die Frage, wer sich irrt: Die apostolische (und konziliäre) kirchliche Tradition,
die mit dem Konzil von Nikaia beginnt, oder das apostolische Schreiben … Dessen indes ungeachtet, liebe
Freundin, kann man die kirchliche Tradition als Wahrheitskriterium nicht im einen Falle gelten lassen,
in einem anderen aber bestreiten …
@ Fragender: Du meinst wohl Frauen, die Häresien verbreiten! Das schlimmste Wort für mich ist: Gemeindereferent!
und es gibt Gemeindereferentinen, die behaupten Gott ist keine Person, Gott ist alles, der Baum, der Bach,
der Vogel! IGITT! Dieser Widerstreit! Mir wird schlecht! Solche Frauen meine ich! Sie sollen ruhig beraten
dürfen, aber mehr nicht!
#122 sankt niketas 18:43:03 | Montag, 27. April 2009
@ rums Die Frau ist, von der Schöfungsordnung her gedacht, nicht zur Preisgabe ihres Lebens bestimmt,
sondern zur Weitergabe des Lebens berufen. Na klar doch. Der Mann hingegen ist von der Schöpfungsordnung
her dazu gedacht, im Kampf zu fallen – dass er der Frau eine Portion Sperma reinspritzt, ist unanständig,
darüber spricht man nicht, und mit Weitergabe des Lebens hat es schon mal gar nichts zu tun.
@ Theo … ok- das heißt man muß auch als Tradi mit der zeit gehen, und die Frauen müssen aber auf
alle Zeiten in der Kirche schweigen, wiel sie keine Krone tragen können, wenn sie keinem Mann untertan
sind… Warum sollen so dumme Idioten wie der Möchteger-Bischof Wiliamson reden dürfen, während gescheite,
gebildete Frauen den Mund halten sollen?????
@ caritatem: Das Kirchengesetz bzw. kanonische Recht, was du durch deine Dummheit… … ja leider nicht
weist. Ist das Recht das aus der Bibel zu lesen ist. Bzw. der Katechismus ist die Bedienerführung für
den katholischen Menschen! Natürlich ist das von Menschen geschrieben! Für solche Unmenschen wie dich,
die sich nicht daran halten!
@ Fragender: Hast du schon jemals einen von der FSSPX mit dem Esel reiten sehen, oder… …mit Öllampen
als Schreibtischlampen hantieren sehen. Natürlich muss man mit der Zeit gehen als Traditionalist. Traditionalistisch
veranlagt sein und die moderne Technik zur Verbreitung benutzen! D. h. Dass die Piusbruderschaft sehr
wohl Computer benutzt und ihre Weltansicht durch das Internet verbreitet. Durch Newsletter, Blogs und
durch ihre moderne Website! Ich glaube selbst Marannenjäger hat ein Auto!
@ für die Kirche Ist das Frühchristentum christlicher als das Christentum in der Gegenreformation oder
im Mittelalter? Aber natürlich!!! Das Frühchristentum hat nicht „im Namen Gottes“ zigtausendfach gefoltert,
gequält und gemordet. Die frühen Gemeinden künmmerten sich um die Armen (dafür wurden ja die Dikone
eingesetzt), während die Kirche im Mittelalter den Armen das letzte Geld herauspresste, um ihr Prunkbauten
zu erbauen. Das Frühchristentum hat die Liebe Gottes gepredigt, und nicht die menschen mit Drohbotschaften
erpreßt. Das Frühchristentum hat das Geschenk der Liebe Gottes gepredigt, im Mittelalter hat die Kirche
die Liebe Gottes in Form von Ablassbriefen verkauft und prostituiert. etc.etc.
@B.Theophilus: liebe Grüße! lange nicht gesehen. Ja, wir werden gemeinsam anpacken. Die bayerischen
Diözesen sind noch da. Was Erzb. Zollitsch sagte, ist traurig. Aber wir werden mal für ihn beten!
@clarissa colonia: Die Frau ist, von der Schöfungsordnung her gedacht, nicht zur Preisgabe ihres Lebens
bestimmt, sondern zur Weitergabe des Lebens berufen. Ungeachtet der Tatsache, dass sie durch die Gnade
auch zur Märtyrin berufen werden kann.
@ Marcelus Zumindest meine ich die Vorstrafen, die hier anscheinend adeln, wie Volksverhetzung, Leugnung
von Verbrechen wider die Menschlichkeit (Holocaust)…
@ für die Kirche: Dankeschön, endlich mal einer, der die Erlösungsworte spricht! WIR SIND KEINE PROTESTANTEN!
Wer das nicht begreift, der sollte den Katechismus lesen. Wenn wir unveränderlich, ohne Protestantismus,
die Kirche weiter bestehen lassen wollen. Dann müssen wir anpacken! Oder ist es besser so, dass die Kirche
durch das deutsche, österreichische und schweizerische Episkopat das Gesicht verliert?
@ Theophilus Das Leben eines Christen im 21. Jh.: Ägyptenreisen sind auf einem Esel zu tätigen Reisen
zwischen anderen Orten zu Fuß. Zum Beleuchten von Räumen sollen wir Öllampen nehmen Zu Tisch wird gelegen
Frauen sollen schweigen, schließlich haben sie keine Bildung. Die Bibel hat doch recht, oder?