Die Piusbruderschaft steht vor zwei großen Problemen
„Der neue Meßritus und mehr noch die gegenwärtige tatsächliche Meßpraxis stehen in offenkundigem Widerspruch zu mehreren Forderungen der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanum“.
Die Meßpraxis des Novus Ordo widerspricht jedem Ritual
(kreuz.net) Im Dialog der Piusbruderschaft mit dem Vatikan sieht Münchner Philosoph Robert Spaemann das
Problem der Anerkennung der neuen Liturgie und des Konzils.
Das erklärte er in einem Artikel für die
katholische Zeitung ‘Tagespost’.
Spaemann stellt klar, daß der Novus Ordo nicht die Liturgie des Zweiten
Vatikanums ist. Diese schlug sich vielmehr, im Missale von 1965 nieder, das schon im Jahr 1970 durch den
Novus Ordo ersetzt wurde:
„Dieser neue Meßritus und mehr noch die gegenwärtige tatsächliche Meßpraxis
stehen in offenkundigem Widerspruch zu mehreren Forderungen der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanum“ –
stellt Spaemann fest.
Aus rechtlichen Gründen zweifelt der Philosoph jedoch nicht an ihrer Gültigkeit.
Alltäglicher Liturgieskandal
Der saure Apfel
Der Philosoph stellt fest, daß die Lefebvristen anerkennen müssen, daß der Besuch
einer Neuen Messe die Sonntagspflicht erfülle – „vorausgesetzt, daß diese tatsächlich nach den Büchern
der Kirche gefeiert wird.“
Als Akt der Anerkennung könne auch verlangt werden, Hostien aus der Neuen
Messe zu verwenden oder zu empfangen:
„Absurd ist der Gedanke, es könnte jemand der Katholischen Kirche
angehören, es aber ablehnen, beim Papst zur Messe zu gehen und aus seiner Hand die Kommunion zu empfangen.“
Eine Konzelebration dürfe dagegen nicht erwartet werden, „was das Konzil ausdrücklich betont.“
Konzilsgegner
wollen von ihren Gegnern eine Anerkennung des Konzils
Die zweite Forderung an die Priesterbruderschaft
betrifft eine „vollständige Annahme aller Konzilstexte“.
Diese hört sich nach Spaemann aus dem Munde
von Priestern, die ihrer Verachtung des Alten Ritus offen zeigen, seltsam an:
„So, um nur ein Beispiel
zu nennen, ein Prälat, Stadtdekan und Dompfarrer, der auf die Frage eines Gläubigen, ob er nicht auch
einmal das erste Hochgebet, den römischen Kanon, benutzen könne, antwortete: »Den fasse ich nicht einmal
mit der Beißzange an«.“
Der Philosoph ergänzt: „Man muß wissen, daß das Trienter Konzil jeden mit
der Exkommunikation belegt hat, der diesem Hochgebet irgendeine Mangelhaftigkeit vorwirft.“
Annahme des
Konzils kann viel heißen
Darum stellt Spaemann die Frage: „Was heißt »Annahme«?“ Hier stehe nicht
nur die Piusbruderschaft, sondern auch „die meisten ihrer Gegner“ vor einem Problem.
Annahme könne heißen,
das Zweite Vatikanum als rechtmäßiges Konzil anzuerkennen und seine Aussagen zu respektieren.
Davon
unterscheidet Spaemann die vollständige Annahme. Diese könne bedeuten, allen Beschlüssen des Konzils
vollinhaltlich bedingungslos zustimmen:
„So klingt es in der Forderung an die Bruderschaft von der Deutschen
Bischofskonferenz, und so wird es von vielen verstanden.“ Spaemann glaubt aber, daß dieses Verständnis
falsch ist.
Sein Argument: „Wenn es richtig wäre, dann müßte ein großer Teil der heutigen katholischen
Theologieprofessoren, aber auch der Bischöfe, exkommuniziert, aber zumindest suspendiert werden.“
Denn
diese Kreise würden an eine vollständige Annahme des Konzils, die sie von anderen verlangen, gar nicht
denken: „Hier wirft jemand aus dem Glashaus mit Steinen.“
Spaemann erinnert auch daran, daß schon das
„Kleine Konzilskompendium“ von Pater Karl Rahner und Hw. Herbert Vorgrimler munter denjenigen Texten des
Konzils Zensuren erteilen, die den eigenen theologischen Vorstellungen nicht entsprechen.
Offene Wunden
im Konzil
Spaemann nennt sieben Beispiele offenen Dissenses, die bisher nie sanktioniert wurden:
1.
Die Leugnung von Glaubenssätzen, die im Zweiten Vatikanum bestärkt wurden – so die Lehre von der Dreifaltigkeit,
von Jesu Gottheit, seiner jungfräulichen Empfängnis, vom Kreuzestod Jesu als Opfers zur Vergebung der
Sünden.
Mit der Bestreitung der Opfer-Deutung durch katholische Theologieprofessoren und sogar Bischöfe
werde auch die Deutung der Messe als einer Gegenwärtigsetzung des Opfers Christi obsolet.
2. Die Leugnung
der Heilsnotwendigkeit der Kirche und der alleinigen Mittlerschaft Jesu Christi: „Dessen ungeachtet wird
eine Relativierung und ein skeptischer Pluralismus heute von einer bedeutenden Zahl von Theologen vertreten“ –
erklärt Spaemann dazu.
3. Der Kampf gegen den Priesterzölibat, der vom Konzil als „kostbare Gabe“ bezeichnet
wird, um deren Erhaltung Priester und Gläubige dringlich und inständig beten sollen:
„Ist es ein unglücklicher
Zufall“ – so Spaemann, „daß mir in den letzten vierzig Jahren ein Aufruf zu solchem inständigen Gebet
geschweige denn ein gemeinsames Gebet in der Kirche in diesem Anliegen nie bekannt geworden ist?“
4.
Die Abschaffung der täglichen Feier der Heiligen Messe und die Verunmöglichung der Einzelzelebration.
Dazu erinnert Spaemann an die Worte des Konzils, „daß die tägliche Feier des Werkes unserer Erlösung
dringend empfohlen wird. Sie ist auch dann, wenn keine Gläubigen dabeisein können, ein Akt Christi und
der Kirche.“
5. Die Unterrichtung der Theologiestudenten „mit dem Heiligen Thomas als Meister“ blieb
nach Spaemann „ebenfalls ein frommer Wunsch“.
6. Der Philosoph zitiert den mißachteten Satz in ‘Gaudium
et spes’: „Es ist den Kindern der Kirche nicht erlaubt, in der Geburtenregelung Wege zu beschreiten, die
das Lehramt in Auslegung des göttlichen Gesetzes verwirft“. Dazu erklärt er:
„In der Königsteiner
Erklärung hat die Deutsche Bischofskonferenz bereits vor vielen Jahren das Gegenteil gesagt.“
7. Spaemann
erinnert daran, daß das Konzil die Einführung unnötiger liturgischer Neuerungen verboten und die lateinische
Sprache, den gregorianischen Choral und den Priester „an der Spitze des Gottesvolkes“ – nicht ihm zugekehrt –
bewahren wollte.
Eine Frage ohne praktische Bedeutung
Die größte Schwierigkeit der Piusbruderschaft
ortet Spaemann im Dekret über die Religionsfreiheit:
„Daß es sich um einen Bruch handelt, darin sind
sich die Bruderschaft und leidenschaftliche Verteidiger der neuen kirchlichen Lehre über die Religionsfreiheit
wie Ernst Wolfgang Böckenförde einig.“
Spaemann erklärt, daß das Konzil versäumt hat, das Verhältnis
des Dekrets zur Tradition zu thematisieren.
Er zitiert aber dessen Einleitung, wonach es „die überlieferte
katholische Lehre von der moralischen Pflicht der Menschen und der Gesellschaften gegenüber der wahren
Religion und der einzigen Kirche Christi unangetastet lasse“.
Spaemanns Folgerung: „Das heißt, daß
jede Auslegung dieser neuen Lehre, die im Widerspruch zu diesem Satz steht, der Intention des Konzils
widerspricht“.
Somit müßten alle Harmonisierungsbestrebungen unterstützt werden.
Der Philosoph zitiert
dazu die römischen Dissertation von Pater Basil Valuet, Mönch der altgläubigen Benediktinerabtei in
Le Barroux „Le droit à la liberté religieuse dans la tradition de l’église?“ – Das Recht der Religionsfreiheit
in der Tradition der Kirche?
Es gibt offene Widersprüche
Allerdings gibt sich Spaemann keinen Illusionen
hin: „Jedenfalls scheint die Bestreitung der traditionellen Lehre von »den Pflichten der Gesellschaft
gegenüber der einzig wahren Kirche« im Widerspruch zu dem nachfolgenden Konzilstext zu stehen.“
Darum
werde der Dialog mühsam sein: „Allerdings handelt es sich um einen Dissens ohne jede praktische Bedeutung.“
Der religiös homogene Staat habe seinen Status als „societas perfecta“ längst verloren:
„Wir leben
in einer multireligiösen Weltgesellschaft“ – glaubt Spaemann trotz scharfer medialer Gedankenzensur.
Für eine solche Gesellschaft gelte das von Pius XII. formulierte Toleranzprinzip.
Die Differenz zur
Piusbruderschaft könne sich darum nicht mehr um das „Ob“, sondern nur noch um das „Warum“ der Religionsfreiheit
drehen: „Religionsfreiheit entweder personalistisch begründet oder aus den Erfordernissen des Gemeinwohls.
Das Resultat ist dasselbe.“
Keine Prognosen
Spaemann gibt zur Zukunft des Dialogs keine klaren Prognosen
ab: „Der Erfolg der Gespräche mit der Piusbruderschaft ist keineswegs sicher.“
Dennoch: „Diesen von
vornherein als »unwahrscheinlich« zu bezeichnen, ist der Sache nicht angemessen.“
Denn wo es um das
Wirken des Heiligen Geistes gehe, hätten Christen nicht pessimistische oder optimistische Wahrscheinlichkeitskalküle
anzustellen, sondern zu beten und ein Wunder zu erflehen.
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Beichtgeheimnis das interessiert solagratia zwar nicht selber aber es hat mit dem Fähnchenaufrechten
zu tun. Herr Brockmann hat meines Wissens bis zum 22. Lebensjahr regelmäßig das Sakrament der Beicht
empfangen. Nun hat er gewisslich in den 70er Jahren Gibt es offenbar doch eine Datei über Beichten, auf
die solche SA-ähnliche Kreaturen Zugang haben.
@Mr le Dr Guillotin, communication grammaticale amicale Samstag, 2. Mai 2009 18:17, Dr. Guillotin: Il
n est pas bien élevé de tutoyer les autres. Doctor, where hast thou been all this time? We have missed
thee. There is work for thee here. As for me, I thee my victims just as thou dost thine. But I thee everyone
else as well, except schizophrenics. I’m surprised thou hastn’t noticed.
Bevor uns wir zwei in die Haare bekommen, greife ich auf Ihre Diskussion zurück: es soll ja gewisse Kreise
geben, die solche Unflätigkeiten wie die Ihren humorvoll finden mögen. DOCH DAMIT SIND SIE HIER SCHIEF
GEWICKELT! um meinen Ironiebegriff zu untermauern. Sie sind dran unschuldig aber beteiligt sind Sie dennoch.
Meines war zumindest – diesmal – keine, sondern meine kurzgehaltene Beschreibung des Zustands der katholischen
Kirche, es gäbe viele weitere Götzen aufzuzählen.
aufrechterkatholik: Der einzige „Heide“ von uns beiden… … sind Sie, weil Sie sich Götzen wie die
Mundkommunion und den unfehlbaren Papst und die alleinseligmachende Kirche geschaffen haben und eifrig
anbeten. Ich bete allein den dreieinigen GOtt an. Alles andere ist GOtteslästerung, mit dem Teufel werden
also wahrscheinlich eher Sie Probleme kriegen, schade. Aber Sie können sich ja noch zum Christen bekehren…
@AL-MUSCHRIK, Ali : le contenu d’une parenthèse fait partie intégrale de la citation la contenant Samstag,
2. Mai 2009 02:59, al-Muschrik: Pamino – Mich interessieren Ihre Kumpels nicht. Alors, ton français semble
être du moins au niveau de tes grec et latin. Continuons. Aber Wahrheit und Lüge sind meine Leidenschaften.
Tous les deux, à ce qu’il semble. Und verlogene, gottlose Sophismen, wie die von cc werde ich nicht unkommentiert
stehen lassen, egal wem dies mißfallen mag. Mais moi je n’en trouve pas chez elle. Il est possible que
tu ne comprennes pas toujours sa syntaxe allemande parfois un peu recherchée. Zur Antikritik werde ich
mich auf das Niveau Ihrer Kritik hinabbegeben. Mais c’est parfait. Sie glauben mein Latein beanstanden
zu sollen, weil ich […] Parenthesen setze, die Ihrem lateinischen Sprachgefühl zuwider sind. Nun, ich
habe einfach den Text des Symbolons aus einer Datei kopiert. […] die Klammerinhalte habe ich einfach
ignoriert. C’était téméraire, comme tu vois. Herrn Schönmetzer N’étant que petit philologue classique,
je n’ai pas eu le plaisir. Die [1.] Parenthese verstehe ich ehrlich gesagt nicht, aber da scheinen Sie
mir nicht das Geringste voraus zu haben. Alors, ce n’est pas la peine de répéter mon explication. Die
[2.] Parenthese enthält mit quis offensichtlich eine Variante von quisque […]. Si tu ne vois toujours
pas la différence, mon cher Ali, je ne peux pas t’aider. Ihr „Qui bona egere“ […]. Leçon alternative ;
je m’en excuse. Ihre Latinitas und Graecitas sind wohl von der gleichen Qualität. En effet, cette possibilité
ne peut pas être exclue.
sog. solagratia Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, Ihre übrigen Statements mir zu Gemüten führen
zu können – aus dem können ist leider schnell ein übles müssen geworden. Sie haben vielleicht gedacht,
sich mit dem Hinweise auf die Abschaffung der Mundkommunion einen linksliberalistischen Scherz erlauben
zu können, es soll ja gewisse Kreise geben, die solche Unflätigkeiten wie die Ihren humorvoll finden
mögen. DOCH DAMIT SIND SIE HIER SCHIEF GEWICKELT! Es scheint eine wunderbare Fügung zu sein, dass der
Herr durch einen vermutlich völlig den fegenden Feuern verfallenen Charakter doch noch die eine oder
andere Wahrheit offenbart. Für alle anderen liederlichen, gottliches, heidnischen und zutiefst unkirchlichen
Beiträge scheren Sie sich bitte schleunigst dorthin, wo Sie hin gehören, zum Teufel! Jawoll!
aufrechterkatholik: Genau, so isses!!! Das mußte mal gesagt werden! Und überhaupt, wozu brauchen wir
eigentlich Baumwollhemden, wenn es doch das beglückende und befreiende Kratzen eines härenen Gewandes
gibt, das uns immer an unsere Sündhaftigkeit denken läßt. Und Nahrung! Wo man doch auf das Gottwohlgefälligste
und völlig ohne Kondom verhungern kann. Das alles muss viiiiel besser werden, wenn wir dermaleinst in’s
Paradies wollen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Vorposterin unter fadenscheinigen vorwänden ist die mundkommunion abgeschafft worden! Und wie Recht Sie
haben! All das erinnert doch in gewisser Weise an den Kondomskandal: Da versuchen linksliberalistische
Kreise den armen Afrikanern Kondome auszuschwatzen, um ihnen einen vermeintlichen Schutz angedeihen zu
lassen. Genauso pervers ist dieses unerhörte Vorgehen am Heiligtum der Jungfrau! Nein, der einzige Schutz
ist Beten, Opfern, Beichten, Fasten. Und diese sog. Grippe demütig auf sich nehmen als Heimsuchung Gottes
für die Sünden der Welt. Denn genau das will die Abschaffung der Mundkommunion nämlich ausblenden.
Als wenn die Menschen meinten, mit ihren unzureichenden Versuchen die gewaltigen Wege des Herrn auszuhebeln.
Mit scheint, hier ist eine gewaltige liberalistische Verschwörung im Gange: Den Afrikanern nimmt man
den freien und erfüllenden Geschlechtsverkehr, den Mexikanern den würdigen Empfang der Kommunion. Parallelen,
die jedem weisen Zeitgenossen einleuchten müssen, jawoll!
In der Basilika der hl. Jungfrau von Guadeloupe ist unter fadenscheinigen Vorwänden die Mundkommunion
abgeschafft worden! Der katholische Glaube geht spornstreichs den Bach runter! Bloß wegen dem bißchen
Grippe, wo kommen wir denn da im Lichte der Ewigkeit und der ca. 25tausendjährigen Geschichtge der alleinseligmachenden
Liturgie hin! Mahlstendenzen! Aber Hoffnung keimt auf. Nach wohlunterrichteten Kreisen stellt Herr Schmidberger
gerade eine Invasionsstreitmacht zusammen, die die Basilika im Handstreich nehmen wird. Danach wird der
häretische Priester öffentlich hingerichtet, Eintrittskarten für diese nette kleine Lustbarkeit gibt’s
direkt beim Franzl. Angedacht ist, dass sich vor der Verbrennung ein Homoperverser aus den eigenen Reihen,
eingehüllt in Spitzendeckchen des Delinquenten für ca. 30 Minuten liebevoll annimmt während Defendor
laut aus seinen gesammelten postings deklamiert.
Pamino – Mich interessieren Ihre Kumpels nicht. Aber Wahrheit und Lüge sind meine Leidenschaften. Und
verlogene, gottlose Sophismen, wie die von cc werde ich nicht unkommentiert stehen lassen, egal wem dies
mißfallen mag. Zur Antikritik werde ich mich auf das Niveau Ihrer Kritik hinabbegeben. Sie glauben mein
Latein beanstanden zu sollen, weil ich zwar den Text von Quicumque korrekt wiedergebe, aber Parenthesen
setze, die Ihrem lateinischen Sprachgefühl zuwider sind. Nun, ich habe einfach den Text des Symbolons
aus einer Datei kopiert. Geprüft habe ich nur, ob evtl. typische Scanfehler vorliegen, die Klammerinhalte
habe ich einfach ignoriert. Ich vermute hier liegen einigermaßen genaue Wiedergaben der Kommentare des
Herrn Schönmetzer vor, aber ich konnte dies nicht anhand des gedruckten – mir derzeit nicht vorliegenden
-Werkes überprüfen. Sie sollten also Ihre tiefschürfenden Einwände direkt an den Verlag richten. Die
erste Parenthese verstehe ich ehrlich gesagt nicht, aber da scheinen Sie mir nicht das Geringste voraus
zu haben. Die zweite Parenthese enthält mit quis offensichtlich eine Variante von quisque, somit fällt
Ihre profunde Kritik zwar nicht mit dem alter, aber dafür mit dem ali um. Auch Ihr „Qui bona egere“ scheint
mir nicht unbedingt eine Verbesserung des originalen „Qui bona egerunt“. Ihre Latinitas und Graecitas
sind wohl von der gleichen Qualität. Darf ich Sie bitten, Ihre formalen Einwände auf nötige und fundierte
evtl. auch nur noch inhaltliche zu beschränken und – falls Ihre Kinderstube das zuläßt – das vertrauliche
Du des porchier zu unterlassen.
touche pas à mon pote Freitag, 1. Mai 2009 11:32, al-Muschrik: c.c. persecutrici innocenti Sie ist in
der Tat eine persecutrix, unschuldig ist sie auch noch, und in ihrer Reichweite liegen Steine. Es tut
mir leid, heute auch noch Dein Latein beanstanden zu müssen, aber sicher ist Dein Arabisch glänzend.
Auch der Denzinger zeigts, z.B. in den alten Symbola wie DS 76 Quicumque: … qui bona egerunt, ibunt
in vitam aeternam, qui vero (-! ) mala, in ignem aeternum. Haec est fides catholica: quam nisi quisque
(quis) fideliter firmiterque crediderit, salvus esse non poterit. Die altbekannte Übs. ins Lat. ist grammatisch
und stilistisch einwandfrei. Es geht um Deine beiden Parenthesen: 1. Qui bona egere […], qui vero mala
[…]: Die Adversativpartikel ist normal und hat so gut wie nichts mit verus -a -um zu tun. Der Autor
hätte ebenso gut autem, tamen, quidem etc. dorthin setzen können; was wichtig ist, ist a) die Anwesenheit
der Partikel und b) ihre Placierung. 2. Du hast Dein „Nach ne, si, num, nisi, cum, […]“ anscheinend
schlecht gelernt. Hier steht nämlich nicht aliquis ‘jemand’, sondern quisque ‘jeder’. Wenn ich ein geflügeltes
Wort von dem einem edlen Munde zweckentfremdend zugunsten der reinen Lehre der hl. Latinität in den anderen
legen darf: c.c.: Aber ich kann länger.
c.c. persecutrici innocenti Ich halte sie cc für einen der schäbigsten und sophistischsten Konzilsgemeindennihilisten,
die hier schreiben. Daß die Hölle diviniter revelatum ist, könnten Sie spielend der Bibel (schon einmal
gehört davon?) entnehmen, Sie müßten sie nur lesen und als göttliche Offenbarung erkennen können
und wollen. Auch der Denzinger zeigts, z.B. in den alten Symbola wie DS 76 Quicumque: … qui bona egerunt,
ibunt in vitam aeternam, qui vero (-! ) mala, in ignem aeternum. Haec est fides catholica: quam nisi quisque
(quis) fideliter firmiterque crediderit, salvus esse non poterit. (Auch DS 338, 780, 801, 1002, 1306 etc.)
Die Dogmatiken bieten dasselbe Bild, Bartmann (1932) §213 „de fide“, Schmaus (1953) §306 „Glaubenssatz“,
Pohle-Gierens (1937) III p669 „de fide def… Die Heilige Schrift lehrt die Existenz der Hölle an so
vielen Orten und in so unzweideutigen Worten, daß kein zweites Dogma biblisch so fest begründet ist.“
Dies kann beliebig vermehrt, belegt und präzisiert werden. Sententia: Homo homini Clarissa Colonia
das gibt’s noch Dienstag, 28. April 2009 10:06, Stephanus: Neben der Heiligen Messe, dem Heiligen Meßopfer
also, […] Ich glaube auch ans Opfer, Erzbischof Zollitsch aber nicht. Wer macht denn noch eine „doppelte“
Kniebeuge vor ausgesetztem Allerheiligsten, wer kniet noch im Strassenstaub, wird der hochheilige Leib
Christi in Prozessionen vorbei getragen? Wer faltet noch seine Hände im Gebet, statt unsicher nach einem
Halt für seine Hände zu suchen+ sei es nur in der Arschtasche seiner ausgebeulten Jeans. Wer bewegt
sich denn insgesamt noch wie ein Mensch, der sich des Ernstes+ der Würdigkeit heiliger Orte bewußt ist.
All diese Dinge ohne Ausnahme können noch überall dort erlebt werden, wo die Alte Messe gelesen wird.
werter marcelus nun, auf welche weise ein ordinarius für eine mögliche personaldiözese der tradition
zu ernennen sei, darüber ließen sich womöglich vereinbarungen treffen. schließlich verfügt ja auch
eine personaldiözese über einen „apparat“, generalvikar, weihbischöfe, domkapitel und andere dignitäten,
die man mit einem vorschlagsrecht austatten könnte. freilich, wenn rom unter dem verdacht der häresie
steht, kann man sich von vornherein alle überlegungen und annäherungen als reine zeitverschwendung sparen.
#115 Paulaner † 08:36:50 | Donnerstag, 30. April 2009
Nicht alles, was eine Rechtsvorschrift ist, gilt als Glaubensinhalt mit Höllenpönale. Wäre ja noch
schöner – oder schlimmer! So mancher Schwächling versteckt sich gern hinter der Macht einer starken
Organisation, hinter den §§ des mächtigen Staates oder der Kirche um zu imponieren. Hält sich selber
für ein wichtiges Rädchen dieses gewaltigen (!) Machtinstruments.
Werteste, Sie dürfen versichert sein noch reichen mein äußerst bescheidenes Wissen und meine minimalen
sprachlichen Möglichkeiten hin, Ihre Auslassungen zu diesem Themenbereich zu lesen oder ist Ihr Gedächtnis
inzwischen etwas altersschwach geworden, dass Sie Geschriebens so schnell vergessen! Blättern Sie einmal
ein wenig in Ihren Beiträgen in diesem so erlauchten von Konzilsverwirrten mit durchsetzten Forum! Sie
haben sich klar genug geäußert, nur darauf, Werteste, nehme ich wertend, aber nicht Sie abwertend Bezug.
Werter superfluenter Zuschreiber, nicht wahr, Sie hatten auch in der schulischen Primarstufe schon ein
Problem? Wann und wo hätte ich behauptet, mit Robert Zollitsch befreundet zu sein? Wann und worin hätte
ich je einen definierten Inhalt des katholischen Glaubens in Frage gestellt, bezweifelt oder geleugnet?
Womit habe ich mit welcher rechtmäßig verurteilten Häresie sympathisiert, diese gefördert oder vertreten?
Da hätte ich dann doch gerne ein paar Belege dafür, welche meiner gesammelten Zuschriften welchen dogmatisch
definierten Tatbestand erfüllen. Aber ich weiß, Kinder aus dem Prekariat haben es eben schwer, hinsichtlich
Intellekt, Bildung und Sozialisation aufzuholen …
Es ist nicht zu glauben…, meine Werteste, dass sie verbal so weit entgleiten können. Kennen Sie doch
nach eigener Aussage so viele der glaubenszersetzenden Herren wie z. B. auch noch Zollitsch persönlich
und lesen wahrscheinlich vorher das Mitteilungsblatt der Priesterbruderschaft St. Pius’, um bei einem
Glas Wein – Schoppen sagt man bei Herrn Zollitsch wohl – sich über seinen entzückenden Neuauslegungen,
nein, nicht Verfälschungen, nein auch nicht Leugnung von Glaubenswahrheiten, sondern einfach nur ein
wenig den katholischen Glauben als lästiges Denkgebilde von gestern sich zu amüsieren. Passen Sie auf,
Werteste, Sie sind mit Verlaub nicht mit mangelndem Verstand oder Einfältigkeit gesegnet, sondern Sie
wissen sehr genau, was Sie schreiben und Sie lösen sich mit Ihren sehr klaren Aussagen wie Ihr „Freund“
Zollitsch vom katholischen Glauben oder haben sich bereits der konziliaren Häresie verschrieben!
Na, dann, werter Marcellus, hic Rhodos, hic salta! Da Sie ja zu wissen scheinen, was mir unbekannt ist,
macht es Ihnen ja sicher keine größeren Umstände, mal eben aus dem Denzinger zu belegen, wo die Kirche
als diviniter revelatum definiert hat, daß man nur katholisch sein kann, wenn man an die Hölle glaubt.
Denn das haben Sie ja behauptet, oder nicht?
Werter Marcellus, wann hätte ich je gesagt (resp. geschrieben), was Sie da behaupten? Aber, natürlich
habe ich für Ihr Münchhausen-Dilemma volles Verständnis! Es ist natürlich nicht Ihre Schuld, daß
Sie die Schulzeit erst abschließen konnten, als schon die pädagogische Leitvorstellung von Meinungsbildung
statt inhaltlicher und sachlicher Bildung galt. Das fing bei Ihnen sicher bereits in der Primarstufe an
mit „Schreiben wie gehört“ und „Lesen wie gewollt“. Die daraus resultierenden Defizite konnten natürlich
in der personell chronisch unterbesetzten Sekundarstufe I auch nicht mehr effizient bearbeitet werden
und blieben nach dem Schulabschluß dann einfach unbearbeitet. Aber, mein Bester, lassen Sie nicht nach
in Ihrem Bemühen; es gibt auch Hilfe – hier und anderswo www.alphabetisierung.de/!
clarissa c.: Wenn für Sie Katholiken Idioten sind … allerdings sind dann alle „Nichtidioten“ auf dem
Weg in die Hölle … also auch Sie, falls Sie zu den „Nichtidioten“ zählen …
Eine Personaldiözese wäre ein ausgezeichneter Vorschlag, und die gegenwärtige gigantische Kirchenkrise
und die Lösung, die die PBSPX bietet, wäre allen Grund dazu, der Kirche eine Personaldiözese zu errichten,
von der es in der Kirchengeschichte wahrscheinlich noch nie eine gegeben hat. Allerdings wäre damit verbunden,
daß die PBSPX Anordnungen und Ernennungen durch das Papsttumakzeptiert, und diesem ist durch dessen ausdrücklichem
Gewährenlassen von Häretikern, und sogar durch die Ernennung von Häretikern, und wegen der Zelebration
der Neuen Messe nicht zu trauen – es kooperiert mit dem Todfeind der Kirche! –, und bei kritischen Anordnungen
dieses Papsttums, insbesonders, wenn es um die freie Ernennung eines PBSPX-Personalbischofs ginge, müßte
sich auch eine PBSPX-Personaldiözese aufs neue dem Heiligen Vater, der mit dem Todfeind der Kirche, der
Häresie, kooperiert, widersetzen – auch wenn das viele PBSPX-Rom-Anhänger jetzt nicht wahrhaben wollen,
die natürlich um jeden Preis eine Einigung mit dem Römischen Pontifex haben wollen, denn wie könnte
es ein römischer Katholik auch nicht anders aus innigstem katholischen Herzen wünschen!
clarissa 1035 Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen
derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen
der Hölle erleiden, „das ewige Feuer“ [Vgl. DS 76; 409; 411; 801; 858; 1002; 1351; 1575; SPF 12]. Die
schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben
und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt. 1034 Jesus
spricht öfters von der „Gehenna“ des „unauslöschlichen Feuers“ [Vgl. Mt 5,22. 29; 13, 42. 50; Mk 9,43-48],
die für jene bestimmt ist, die bis zum Ende ihres Lebens sich weigern, zu glauben und sich zu bekehren,
und wohin zugleich Seele und Leib ins Verderben geraten können [Vgl. Mt 10,28]. Jesus kündigt in ernsten
Worten an, daß er „seine Engel aussenden“ wird, die „alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes
Gesetz übertreten haben, und … in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt“ (Mt 13,41-42), und daß
er das Verdammungsurteil sprechen wird: „Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer!“ (Mt 25,41).
Sie stehen… hinter dem „Wahnsinn“ – weicher formuliert Zerstörung der katholischen Liturgie –, weil
sie in der wahren katholischen Messe keinen ökumenischen Fortschritt oder das, was sie dafür halten,
sehen, sondern die katholische Messe drückt den unverkürzten Glauben der Kirche über alle Jahrtausende
aus. Das ist der Grund, warum die Herren gewähren lassen, weil sie vom Prinzip diese Zerstörung bejahen,
sich jedoch selbst nicht so offen gebahren können.
#101 Franz Kappes 17:17:56 | Mittwoch, 29. April 2009
Der alltägliche Wahnsinn Warum bereiten die deutschen Ortsbischöfe diesem Treiben nicht endlich das
Ende, das ihm gebührt? Der Konsens wird nicht gesucht, die Spaltung herbeigeredet.
Wer die in obigem Artikel zu sehenden… …Bilder von angeblichen „röm. kath.Liturgien“ sieht ohne aufzuschrecken,
der ist schon tief drin im Handstreich-Sumpf ! Derartige „Veranstaltungen“ sind denn auch die mittlerweile
„faulen Früchte“ des Ungehorsams der Handstreich-Modernisten, die die reine Lehre der heiligen Mutter
Kirche über Jahrzehnte ad absurdum geführt haben und vielen ihrer „Opfer“ dadurch die Gnadenfülle der
reinen Lehre vorenthalten haben. Derartige – für eine geweihte röm. kath. Kirche unfassbar beschämende –
„Veranstaltungen“ sind es denn auch, die immer mehr Gläubige dazu bringen, ihr Herz und ihre Seele wieder
dem traditionellen HEILIGEN MESSOPFER zu öffnen, das als Lobpreis Anbetung Sühneopfer und Danksagung
unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS alleine wohlgefällig ist ! Wer genau hinschaut, sieht auf diesen
Bildern – nebst dem unfassbaren lauen, gleichgültigen „Picknick-Getue“ rings um einen (Picknick-)Tisch
mit einem karnevals-„verkleideten“ Priester (?) – weit hinten im Dunkeln – völlig unbeachtet – den GEGENWÄRTIGEN
HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS im Tabernakel, abgedeckt von riesigen „Tafeln“ ! Was auf dem Tisch „zelebriert“
wird, bleibt das Geheimnis des „Zelebranten“. Nicht auszudenken, welch eine Verunehrung des ALLERHEILGSTEN
nach diesem „Schauspiel“ gefolgt haben muss ( in der heiligen Kommunion !) Nun verstehen bald viele besser,
warum der HEILIGE GEIST ein Zeichen gesetzt hat, diesen Sakrilegien ein Ende zu setzen ! KYRIE ELEISON ! www.gloriapolo.net/
#99 Bernd-Jupp 00:25:19 | Mittwoch, 29. April 2009
Spaemann ist Philosoph… …und nicht Theologe – vielleicht rafft das hier mal einer. Warum fragt ihr
denn diesbezüglich nicht namhafte Liturgiker – wieso muss es immer Spaemann sein? Weil Spaemann sagt,
was +net-Redakteuren in den Kram passt!!! Soviel zur Meinungsbildung bei +net. Frei nach dem Motto: „Und
willst Du uns gewillt nicht sein, dann schlagen wir Dir den Schädel ein…“
Wie gut, werter Orlando, kennen Sie die „moralisch und religiös längst bankrotte[n] Kurie“? Bei jenen
Mitarbeitern derselben, die mir persönlich bekannt sind, konnte ich derartige Privatinsolvenz bislang
nicht beobachten; aber vielleicht wissen Sie da ja mehr? (Nebenbei: Wie sehen Moral und Religiosität
einer Personengesamtheit aus; alternativ und vielleicht einfacher: Wie ißt und schläft sie; kann sie
die Hl. Weihen empfangen?)
@clarissa coloniae et al. Irgendwie muss die FSSPX da wohl sehr vorsichtig sein, die ganze Diskussion
läuft doch auf eine feindliche Übernahme durch die bad bank der moralisch und religiös längst bankrotten
Kurie hinaus.
Die Personalprälatur, cara lux, mit einem bischöflichen Personalprälaten an der Spitze ist frei, selbständig
die Seelsorge der ihr adskribierten Mitglieder (das setzt aber mitgliederseitig den Rechtsakt des „Beitritts“
voraus) wahrzunehmen. Ob nun eine traditionelle Rechtsform per se besser wäre als eine neue? Es gibt
auch die Dimensionen von positver Entwicklung und tradiertem Irrtum, oder?
teuerste clarissa, ich fürchte, eine personalprälatur wäre inakzeptabel, nicht nur, weil es eine der
tradition fremde einrichtung ist, sondern vielmehr, weil sie die gläubigen und priester letztlich unter
der autorität des jeweiligen diözesanbischofs belassen würde (die armen regensburger! ). in der gegenwärtigen
kirchlichen situation undenkbar. undenkbar auch, parallelhierarchien durch dutzende von personaldiözesen
aufzubauen, da gebe ich ihnen recht. aber wer spicht im plural? eine einzige personaldiözese mit inkardinationsrecht
für alle priester und gläubigen, die sich der tradition verbunden fühlen, als anknüpfungstatbestand
die verbundenheit in der pflege des außerordentlichen ritus in all seinen facetten und mit allen dafür
rechtlichen voraussetzungen. in den jeweiligen territorialdiözesen könnten je nach bedarf personalpfarreien
errichtet werden, die mit den ortbischöfen kooperieren, aber von ihrer unmittelbaren jurisdiktionsgewalt
exempt sind. wäre doch ein gangbarer weg, oder nicht?
Cara lux, der von Ihnen angesprochene Versuch, dem Problem mittels der großzügigen Schaffung von Personaldiözesen
beizukommen, scheint mir keineswegs so einfach, wie sie zu glauben scheinen, und auch nicht zielführend
zu sein: (1) Von Ausnahmen abgesehen widerspricht es bislang der kurialen Politik, neben der lateinischen
Hierarchhie (des ord. Ritus) eine flächendeckende Parallelhierarchie orientalischer Rituskirchen zu schaffen
oder in größerem Umfang zuzulassen; andauernde Kompetenzstreitigkeiten zwischen diesen Hierarchien (wie
z.B. in den USA an der Tagesordnung) wären damit wohl unvermeidlich. (2) Wenn man, wie der Pontifex vorgab,
von der Einheit des lateinischen Ritus (in der ord. u. der aord. Form) auszugehen hat, ist die Schaffung
einer Parallelhierarchie der außerordentlichen Form des lateinischen Ritus’ noch unwahrscheinlicher als
die orientalischer Rituskirchen. (3) Bei Diözesen handelt es sich im Regelfall um territorial umschriebene
kirchliche Körperschaften, deren Zugehörigkeit sich durch das (nachprüfbare) Faktum des kanonischen
Wohnsitzes regelt; daher wären zwei territorial identische oder sich überschneidende berliner Erzdiözesen
[eine des ord. u eine des aord. Ritus] aus verwaltungstechnischen Gründen undenkbar. (4) Personaldiözesen
sind normalerweise nur dort möglich, wo sich die Zugehörigkeit durch eindeutige Anknüpfungstatbestände
(z.B. Zugehörigkeit z. d. Streikräften) bestimmen läßt. Fazit: Am ehesten kommt m.E. die Rechtsform
der Personalprälatur in Frage.
beste clarissa herzlichen dank für ihr statement! ja, das könnten die wegmarken sein. wirklich wieder
einmal ein rechtes schmankerl für unsere kirchenrechtler. eine echte herausforderung. obwohl. es gibt
ja bereits eine personaldiözese… und partikularrechtliche regelungen könnten die widersprüche cic1917/1983
bestimmt weitestgehend nivellieren. @karljosef: nun, es sind andere voraussetzungen als 1988. damals ging
es lediglich um die schaffung einer art reservat für die tradition. heute geht es nicht um ein nischendasein,
sondern darum, die tradition für die zukunft der weltkirche fit zu machen. deshalb muß man alles nochmals
auf den prüfstand bringen und abklopfen, damit etwas gescheites und tragfähiges dabei herauskommt. und
mit dem vat II. sollte man locker umgehen. es hat in die zeit hinein gesprochen und eigentlich liegt es
nach vierzig jahren doch für jedermann auf der hand, was davon bleibt und was nicht.
Cara lux, in Beantwortung Ihrer Frage: (1) Obwohl die „Mitglieder“ der FSSPX persönlich Katholiken sein
mögen (insofern sie der Kirche duch die tria ligamina sacramentorum – doctrinae – regiminis verbunden
sind), ist deshalb die Bruderschaft selbst (als Organisation) noch lange nicht Teil der Kirche. Erstes
Hauptziel einer zu leistenden Integration wird es also sein müssen, der FSSPX kanonische Rechtspersönlichkeit
zu verleihen durch deren Transformation in eine vom kanonischen Recht vorgesehene Organisationsform –
sei dies nun eine des kanonischen Ordensrechts (Orden, Institut des geweihten Lebens, Gesellschaft des
apostolischen Lebens) oder des kirchlichen Verfassungsrechts (Personalprälatur). Sodann, resp. in Verbindung
damit: (2) Geeignete Anpassung des Eigenrechts an die Normen des allgemeinen Kirchenrechts. Schließlich:
(3) Geeignete Integration des Institutsapostolats in die seelsorglichen Aufsichtsrechte der Diözesanbischöfe
für ihre Diözesen, wie dies für alle im Apostolat tätigen kirchlichen Gemeinschaften gilt. Dies dürften
m.E. die entscheidenden Wegmarken der Integration in die Kirche und ihre seelsorgsstruktur darstellen.
Beantwortet das – wenigstens näherungsweise – Ihre Frage?
mit verlaub, liebe klara, es bleibt ihnen unbenommen, sich nicht nonchalant zu zeigen. weiters bedarf
es auch nicht allzugroßer prophetischer gaben, um vorauszusagen, dass sie dermaleinst weder als promotor
justitiae noch als promotor fidei über die fama sanctitatis et signorum des erzbischofs zu befinden haben.
insofern stehen die chancen ja nicht schlecht, dass dem diener gottes der heroische tugendgrad zugesprochen
werden wird. ihr unvoreingenommener rat als fachfrau würde mich aber bezüglich der u.g. reform des
cic von 1983 interessieren. worin sehen sie die größten schwierigkeiten bei einer möglichen einigung
zwischen fsspx und rom auf rechtlichem gebiet?
lux in tenebris 1) Es muss sich doch dann seit 1988 etwas verändert haben, wenn die Piusbruderschaft
auf Verhandlungen beharrt. 2) Und wie gehe ich als normaler ( nicht pius nicht sedi) Katholik mit V2 um?
Muß ich mich drann halten? oder Nicht? Oder wie mir scheint, von Fall zu Fall
Ob ich, cara lux, das so nonchalant als (außer- oder übergesetzlichen) Notstand bezeichnen würde, halte
ich doch für unwahrscheinlich; da lägen mir Begriffe wie Eidbruch, Wortbruch, Vertragsbruch schon näher –
aber, was sollte man wohl auf jemanden geben, der bereits alles gebrochen hat, was unter zivilisierten
Menschen als … verbindlich gelten kann? Und, da Sie sich der Gabe prophetischer Rede erfreuen: Allein
das Vorstehende spielte in einem Kanonisationsverfahren jedem promotor fidei in die Hände …
liebwerte klara at first: seine heiligkeit paul VI. war seiner ganzen natur nach kein durchpeitscher,
er wurde nur als durchpeitscher benutzt… „diener gottes“: nun, wir alle sollten uns mehr um die gabe
der prophetischen rede bemühen „treueeid geleistet und unterschrieben“: tja, 1947 und 1955! da war die
katholische welt auch noch in bester ordnung „vat II gebilligt?“: kein problem, wie ich finde. an den
beschlüssen von vatII ist ja prinzipiell, im lichte der tradition gesehen, auch im wesentlichen nichts
zu beanstanden, weder damals noch heute! nur was man daraus gemacht hat, war -paulinisch gesprochen- ein
raub am hl. geiste „taktik und Berechnung“: wohl eher angst und mißtrauen. letzteres unter den damaligen
verhältnissen an der kurie auch durchaus angebracht. gleichwohl glaube ich, dass es johannes paul II.
mit exzellenz aufrichtig und ernst meinte. als patriarch, der er war, verlangte er vom diener gottes nichts
weniger, als einen abrahamitischen vertrauensbeweis. dazu war der erzbischof nicht in der lage. das war
schade, aber letztlich auch verständlich! s.h. johannes paul II. hat sich dann wohl am meisten über
sich selbst gegrämt, denke ich… „Wie müßte man diesen Umgang mit synallagmatischen Verpflichtungen
wohl nennen … ?“ NOTSTAND!
Interessant, cara lux, ist nicht, was der Herr Missionsbischof (wurde schon ein Kanonisationsverfahren
eröffnet, daß Sie ihn als „Diener Gottes“ bezeichnen?) nicht unterschrieben hat, sondern, was er unterschrieben
hat … Hat er nicht 1947 bei seiner Bestallung zum apostolischen Vikar oder 1955 bei der Ernennung zum
Erzbischof dem Pontifex und seinen Nachfolgern einen Treueid geleistet und unterschrieben? Hat er nicht
die meisten (neueren Erkenntnissen zufolge sogar alle) Entschließungen des Vat-II, dessen Teilnehmer
er ja war, unterschriftlich gebilligt? Hat er nicht 1988 eine Übereinkunft mit dem damaligen Präfekten
der Glaubenskongregation unterzeichnet? Waren es nicht Taktik oder Berechnung, sich ex post von geleisteten
(und verbindlichen) Unterschriften wieder zu distanzieren, dann doch sicher das Bewußtsein, durch sie
nicht gebunden zu sein … Wie müßte man diesen Umgang mit synallagmatischen Verpflichtungen wohl nennen …
?
clarissa colonia – PIUS V. Nun, werte Herren,wenn Paul VI. ein nachkonziliärer Durchpeitscher war, ist
es der fünfte Pius gewiß auch gewesen … Nach meinen Reherchen musste er das auch sein, um den enstandenen
Wildwuchs innert der rkK einzudämmen und auf notwendiges sowie geordnetes Mindestmaß zusammenzuführen!
Desweiteren hatten die Häresien ein m. luther erschreckend um sich gegriffen und mussten konsequent beantwortet
werden!
karljosef rom interpretiert es im lichte der tradition, ganz einfach! ich sehe da überhaupt keine probleme.
ehrlich gesagt, ich frage mich, was eigentlich noch ewig weiter herumdisputiert werden soll. die lehrfragen
sind doch seit 1988 alle schon durchgekaut und vom diener gottes, dem erzbischof, ist das ergebnis auch
schon fast unterschrieben worden. das er nicht unterschrieb, lag ja nicht an einer unterschiedlichen interpretation
der beschlüsse des II. vaticanums, sondern daran, dass er rom nicht traute, die zusagen bezüglich der
zukunft seiner bruderschaft zu halten. deshalb ist es in meinen augen auch viel wichtiger über den rechtlichen
status zu sprechen, der der fsspx den platz in der kirche einräumt, der ihr zukommt und das verhältnis
auf diözesaner ebene regelt. eine weitere schwierigkeit sehe ich im reformierten cic
Fellay hat gesagt 1) VII war ein Konzil ( keine Räubersynode) 2) Die neue Messe ist gültig. Lehmann
und Spaemann sagten , auch wenn das Konzil gültig war muss man nicht mit allen Fomulierungen glücklich
sein. Also, was machen wir mit diesem gültigen Konzil? Wie interpretieren wir es?
„Un-Katholisch“ Es ist schon sehr befremdlich, wie manche bestimmen wollen, was katholscih ist und was
nicht. Der eine mahnt zu Toleranz für die, die sich abgespalten habgen und verstockt in ihrem Ungehorsam
verharren. Andere beschimpfen verdienstvolle Bischöfe und Theologen, weil sie ihnen nicht in den Gram
passen. Jetzt lese ich, dass 21. ökumenische Konzil soll deswegen unverbindlich sein, weil eine „unkatholsiche
Gesinnung“ dahintergestandenb ist. Hört doch endlich mit dieser präpotenten Beliebigkeit auf. Das ist
widerlich und lächerlich!
aber klara sie sagen es doch selbst: disziplinäre entschließungen! natürlich sind diese verbindlich!
wo aber hat das II. vaticanum als pastorales konzil disziplinäre entschließungen verabschiedet? die
wurden erst im nachhinein aufgestellt und durchgepeitscht, unter berufung auf den sogenannten geist des
konzils, der jedoch allzuoft nur der herren eigener geist war! sollte sich im künftigen theologischen
disput zwischen rom und der fsspx herausstellen, dass die pastoralen beschlüsse des II. vatikanums in
irgendeinem punkte nicht mit der tradition zu vereinbaren sind, dann hat natürlich die tradition vorfahrt,
um es einmal bildlich auszusprechen. allein, soviel darf ich jetzt schon verraten, es wird sich zeigen,
dass die beschlüsse der konzilsväter im wesentlichen mit der tradition in einklang stehen, sonst würde
ja die lehre der kirche über das vom hl.geist geführte ordentliche lehramt ad absurdum geführt!
clarissa colonia: unverbindlich wegen unkatholischer Gesinnung die Erklärungen der V 2 Räubersynode
sind deswegen unverbindlich, weil eine unkatholische Gesinnung dahinterstand und jene, die dagegen hätten
einschreiten sollen, es wie beispielsweise Kardinal Siri es erst am Ende ihres Lebens bemerkt haben.
Nun, werter Domenico, wenn das „Pastoralkonzil“ in seinen nichtdogmatischen Aussagen weder verbindlich
ist, noch das Gewissen der Gläubigen bindet, dann hat das doch wohl auch für die rein disziplinären
und sicher nichtdogmatischen Entschließungen anderer Konzilien zu gelten, oder? Wie wäre es da z.B.
mit – Simonieverbot (I. u. II. Lateranense) – Nichtigkeit klandestiner Ehen (III. Lateranense) – Eheschließung
als Weihehindernis (IV. Lateranense) – Klerikerzölibat (IV. Lateranense) – Formpflichtigkeit der Eheschließung
(Tridentinum) – Ritusvorschriften (Tridentinum) Binden diese nun die Gewissen der Gläubigen, oder nicht?
Und: Wenn sie es tun, warum sollen die gleichermaßen nichtdogmatische Aussagen des XXI. ökumenischen
Konzils weniger inden als die des XX.?
clarissa colonia: Zur Verbindlichkeit des Konzils alles hängt davon ab, ob man Johannes XXIII und Paul
VI als Päpste anerkennt oder bei ihnen, wie es bei mir der Fall zu sein scheint, vorerst einmal eine
frevelhafte Gesinnung feststellt. Anerkennt man sie als Päpste so hat man auch das Konzil als verbindlich
anzuerkennen, denn beide haben es getragen. Selbst den Ausdruck pastoral gilt es hermeneutisch korrekt
auszulegen, denn laut Professor Ratzinger beinhaltet er die Verpflichtung bei der Verkündigung der Lehre
auf die Nöte und Sorgen des Menschen von heute Rücksicht nehmen
@kölner klara „(4) Binden nicht auch die nichtdogmatischen (z.B. disziplinären) Aussagen eines ökumenischen
Konzils die Gewissen der Gläubigen?“ gestatten, dass ich lache? wo gibt es konzilsaussagen, die es wert
wären, dass gewissen der gläubigen auf den plan zu rufen? übrigens: waren es nicht die wagenlenker
des konzilsungeistes, die in ihren königsteiner und maria troster erklärungen das gewissen gegen das
lehramt ausspielten? also welche rolle soll nun das gewissen spielen? lehramtsverpflichtend oder lehramtsbefreiend??
das II. vaticanum ist ein goldene kalb, um das die kirche vierzig jahre lang herumsprang. jetzt ist es
damit vorbei. befreiend für jedermanns gläubiges gewissen!
Weiterhin Wortgeklimper Wer über die Verbindlichkeit des Pastoralkonzils ellenlange postings schreibt,
über die Verbindlichkeit aller ihm vorausgehenden Konzile jedoch kein einziges Wort und über die Leugnung
des Sühneleidens und -sterbens Jesu am Kreuz mit Nonchanlance hinweggehen kann, der betreibt Wortgeklimper!
Gotthard Hat Ihnen niemand Manieren beigebracht! Wenn Sie elementare Umgangsformen haben sollten, werde
ich Ihnen weiteres auslegen. Ein „Du“ habe ich Ihnen nie angeboten, also wahren Sie bitte die Grundform
von Höflichkeit! ps. Das Sie kein frommes Kind waren entnimmt jede/r Leser/in aus Ihren Veröffentlichungen.
www.kath-info.de/ auf dem obigen Link der Petrusbruderschaft ist die Antwort ( Thema Konzil): Es kommt
darauf an was die Konzilsväter beabsichtigten. Man kann also nicht pauschal sagen das VII ist verbindlich,
allerdings kann man auch nicht sagen es ist unverbindlich. Man weiss es nicht so genau. Es gilt die Verbinlichkeit
jeden einzelnen Punktes des VII zu klären.
Wortgeklimper, werter Domenico, wahrlich … denn jeder Dialog über die Erklärungen, Dekrete und Konstitutionen
des II. vatikanischen Konzils setzt die Klärung von vier Fragen voraus: (1) War das Vat-II ein ökumenisches
Konzil? Wenn ja: (2) Üben ökumenische Konzilien das oberste magisterium ecclesiasticum aus? Wenn ja:
(3) Sind auch die nichtdogmatisierten Aussagen verbindliche Aussagen des obersten kirchlichen Lehramts?
Wenn ja: (4) Binden nicht auch die nichtdogmatischen (z.B. disziplinären) Aussagen eines ökumenischen
Konzils die Gewissen der Gläubigen? Man kann keinen „Dialog“ führen, dessen Ziel es ist, an Konzilsenschließungen
so lange herumzuschrauben und zu feilen, bis sie dem Dialogpartner genehm sind. Das geht nicht …
Man streitet sich wieder mal um des Kaisers Bart macht man alles an der Ausschmückung der Liturgie fest.
Neben der Heiligen Messe, dem Heiligen Meßopfer also, gibt es ja auch noch jede Menge Andachten+ viele
Formen andächtigen Verhaltens+ frommer Gesinnung. Ich denke da an all die gewachsenen+ heutzutage verachteten
„Traditionen“ im Umgang mit unserem Dreieinigen Schöpfergott. Wer macht denn noch eine „doppelte“ Kniebeuge
vor ausgesetztem Allerheiligsten, wer kniet noch im Strassenstaub, wird der hochheilige Leib Christi in
Prozessionen vorbei getragen? Wer faltet noch seine Hände im Gebet, statt unsicher nach einem Halt für
seine Hände zu suchen+ sei es nur in der Arschtasche seiner ausgebeulten Jeans. Wer bewegt sich denn
insgesamt noch wie ein Mensch, der sich des Ernstes+ der Würdigkeit heiliger Orte bewußt ist. Sicher
es werden noch tagtäglich Kerzen entzündet vor allerlei Heiligenbildnissen. Man besucht noch die Gräber
der Verstorbenen, man entbietet dem persönlich bekannten Priester auf der Strasse noch einen Gruß:Na,
Jörg, alles klar? Und vieles mehr noch dazu! Aber wie ist es mit dem Wesentlichen, aus dem dann das Alltagsbenehmen
wachsen kann:Wie ist das mit dem eindeutigen und „unbedachten“ Ja zum Glaubensbekenntnis? Erschreckend
viele Christen haben doch schon bei den ersten Worten ihre Schwierigkeiten: Ich glaube… Und etwas weiter
bei Schöpfer des Himmels und der Erden, da schämt man sich, früher im AT gelesen zu haben+ …geboren
aus Maria der Jungfrau…? Kopfschütteln und Fratzenschneiden sind hier die Antwort!
Werter sic vel non, mindestens ebensogerne wie sintemal Horst Tappert ertappe ich … Sie schrieben einem
anderen Leser (Donnerstag, 3. Juli 2008 20:47) – Art.: Das Motu Proprio bricht das Eis – proetcontra: „ …
ich antworte dem … [N.N.] nicht, weil es ein dummer und einfältiger Mensch zu sein scheint, der über
Dinge redet, die er nicht versteht. Fromm sein und sich im Glauben zu bemühen ist das Eine, etwas anderes
aber ist es, aus einer Position des … [N.N.] hier präpotent über Tradition und Lehramt urteilen zu
wollen ohne das historische, theologische und linguistische Rüstzeug zu besitzen.“ Jetzt (Dienstag, 28.
April 2009 04:21) eröffnen Sie, daß Sie selbst dieses Ihrerseits dieses bei anderen angemahnten Rüstzeugs
(zumindest nicht hinreichend) mächtig sind. Was sollte man davon wohl halten …
Wir sollten über Vatikan II reden und nicht wie eine würdige Messe gefeiert werden soll. Die Liturgie-Abteilung
wird sicher irgendwann einen „Opfer“-satz hinzufügen. Die Kommetare von Spämann sind wertvoll. Es wird
eine Glasnost über die VII-Ideologie verordnet. Jetzt muß seziert werden, was ist VII was ist (Un?)-Geist
des VII und wie verbindlich ist VII. Was ist gut und was ist schlecht. Und was ist falsch an der VII-Interpretation
der Bischöfe? Und was ist falsch an der VII-Interpretation der Piusbruderschaft? Kurzum, wie ist der
richtige Umgang mit den letzten 50 Jahren.
@r.ruhrgebietler du scheinst eine tolle Vorstellung von Erstkommunionfeiern zu haben… Deine eingestellten
Bilder von abgeblichen Sakrilegien sind schöne Beispiele – dein angeblich „frommes Kind“ ist hingegen
eher Schauspielerei…
keine Sorge der Bischöfe Es ist Tatsache, dass eine ordentliche und ehrfürchtige Zelebration der Messe
auf der Prioritätenliste der meisten Bischöfe wohl eher ganz unten stehen dürfte. Hauptsache ist, dass
überhaupt noch etwas in einer Kirche geschieht. Die meisten Bischöfe im deutschsprachigen Raum sind
im Augenblick mit der sozialverträglichen Demontage ihrer Pfarreien und Bistümer beschäftigt. Da bleibt
für die Sorge um eine ehrfürchtige Zelebration der Messe kaum noch Zeit.
Ohne Sachkenntnis Hier zeigt sich wieder einmal die Realitätsferne der Redaktion. Stellt Bilder ins Internet
von einem Kindgerechten Gottesdienst mit der Unterschrift durch die man annehmen könnte, dass alle Gottesdienste
solchermassen abgehalten werden. Diese Kindergottesdienste sind in unserem Bistum die Ausnahme. Aber ich
finde sie notwendig um die Kinder an Gott heranzuführen. Aber was soll man von dieser Hetzredaktion schon
erwarten?
#60 proetcontra 04:21:11 | Dienstag, 28. April 2009
@Herzmanovsky-Orlando: „clarissa coloniaClarisse … Wortgestöber, lateinisch!“ Zumindest geht es ihr
um eine ausreichende Selbstdarstellung. Ob sie verstanden wird ist ihr nebensächlich (mehrere hier haben
schon erklärt kein Latein zu können und meines ist nicht so gut, dass ich ohne Lexikon ihre Selbstbepinselungen
aus irgendwelchen Formulierungen mit angehängten Paragraphen verstehen würde; hierzu aber ist mir meine
Zeit zu schade), ihr geht es um den „Eindruck“ den sie hier machen möchte. In der Sache selbst hat sie
sich schon hinreichend als schwach informiert gezeigt, wo sie aber auffahren kann: Gesetzestexte und lateinische
Textpassagen. Da fühlt sie sich wenig angreifbar. Wie auch, wenn 95% der Poster hier sie weder lesen
noch ihr antworten?
Die Wiedergeburt der Kirche Gottes im Osten durch das Blut der Abertausenden von Neumärtyrer und Bekenner
Christi. Wann wird so was im Westen möglich? Der Westen wird auch müssen mit Blut seine unzähligen
Sünden, Irrtümer, Häresien, Verrat am Christus etc. bereinigen. Erst dann kommt die ersehnte Wiedergeburt.
sefirot – die Kirche esus Christus hat die Kirche gestiftet. 76. Wie hat Jesus die Kirche gestiftet? 1)
Jesus hat zwölf Apostel berufen und ihnen die Gewalt gegeben, die Menschen zu lehren, zu leiten und zu
heiligen. 2) Er hat den heiligen Apostel Petrus zum Oberhaupt der Kirche bestimmt. 3) Am Pfingstfest hat
er den Heiligen Geist gesandt. 77. Mit welchen Worten hat Jesus den heiligen Petrus zum Oberhaupt der
Kirche bestimmt? Jesus hat den heiligen Apostel Petrus zum Oberhaupt der Kirche bestimmt mit den Worten:
1) „Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle
werden sie nicht überwältigen. Dir werde ich die Schlüssel des Himmelreiches geben. Alles, was du auf
Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein; und alles, was du auf Erden lösen wirst, wird
auch im Himmel gelöst sein.“ (Mt 16,18 f.) 2) „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, euch sieben zu dürfen,
wie man Weizen siebt. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht wanke. Du aber stärke deine
Brüder.“ (Lk 22,31 f.) 3) „Weide meine Lämmer! … Weide meine Schafe!“ (Joh 21,15 – 17) Der heilige
Petrus trat nach der Himmelfahrt Christi als Oberhaupt der Apostel hervor und wurde seit jeher als das
Oberhaupt der Kirche anerkannt. 2. Einrichtung der Kirche 78. Wer ist der Nachfolger des heiligen Petrus?
Nachfolger des heiligen Petrus ist der Bischof von Rom, der Papst. Der Papst ist das sichtbare Oberhaupt
der Kirche und Stellvertreter Christi. Er wird auch Heiliger
Totaler Schmonzes Der Philosoph stellt fest, daß die Lefebvristen anerkennen müssen, daß der Besuch
einer Neuen Messe die Sonntagspflicht erfülle – „vorausgesetzt, daß diese tatsächlich nach den Büchern
der Kirche gefeiert wird.“ Was soll denn der Schmonzes: Nach den Büchern der Kirche…? Das ist katholische
Lackafferei…!
Mich deucht, es sei Rotkäppchen. Mehr nicht, Herr HerzmanovskyOrlando. Auf Latein. clarissa colonia führt
ad absurdum, was sie/er selbst liebt und schätzt. Dies ist wahre Opfergesinnung.
@clarissa colonia Clarisse zieht sich wieder mal hinter den lateinischen Paravent zurück. Soviel haben
wir kapiert, dass es irgendwo etwas mit Aesop zu tun hat und irrelevant ist. Wortgestöber, lateinisch!
Mitra purpurea (versio recentior) Aliquando lupus magnus puellam, quae vinum et cibum aviae portavit,
in silva nigra exspectabat. Tandem puella parva ei appropinquavit. Lupus eam rogavit: „Vinumne cibumque
aviae portas?“ Puella: „Non ignoras.“ Postquam puella lupo locum, ubi avia habitabat, nominavit, lupus
ad aviam properavit, eam capessivit, devoravit, veste atque mitra eius indutus puellam parvam exspectavit.
Paulo post puella intravit, aviam miram in lecto stratam spectavit, eam lupum esse non ignoravit. Nam
lupus, etiamsi mitra atque veste aviae indutus est, lupus est. Puella timida non erat, sed manuballistulam
extraxit et lupum necavit. Sententia: Hodie puellae parvae facile falli non iam possunt.
warum regt sich denn … kein Freund der Showmasterpriester/Priesterschauspieler darüber auf, dass der
Hälfte der Zuglotzer hier auf den Bildern der Rücken zugewandt wird ist doch sonst eines eurer Lieblingsthemen,
wie bösartig der gezeigte Priesterrücken ist!
Job, den Sie angesprochen haben, der hält das Märchen vom Rotkäppchen in Latein verlesen für das Evangelium.
Das sind biedere Leutchen voll mit innerem Groll, weil sie nicht mehr mitkommen.
Ei, ei, Eminenz Bischof Ruhrgebieter kräht von seinem Misthaufen zum Misthaufen seines Nächsten. Es
wär nicht verkehrt, wenn er mal Hanf rauchte, der Gute. Grüße an seinen Kamaukverein der Schrumpfkatholen
!
vonHerzmanovsky-Orlando In welchem Umfang der NOM heute gültig (oder auch nicht) zelebriert wird, möchte
ich nicht spekulieren. Wer kann schon definitiv etwas über die Intention des zelebrierenden Priesters
sagen? Ich nicht, wenngleich mir in ganz zahlreichen Fällen ob der Umstände solche Gedanken durch den
Kopf geschossen sind oder ich mir konkret diese Frage gestellt habe. Natürlich ist Spaemann auch ein
wenig um den aussöhnenden Spagat mit der Kirche unserer Zeit bemüht. Und wo kämen wir denn auch hin,
wenn wir jede Handlung innerhalb der Kirche auf Gültigkeit hinterfragen würden oder müßten. Es geht
nicht ohne ein gerüttelt Maß an Grundvertrauen. Ich glaube nicht, daß Spaemann, die Gültigkeit der
Messe philosophisch beweisen will, er sagt vielmehr sinngemäß, daß der NOM rechtmäßig zustande gekommen
ist.
Lieber Herr von Herzmanovsky-Orlando! Die Welt ist eine Kugel und man findet sie in Googel. Ich gebe
zu noch nicht viel über den werten Herrn Spaemann gelesen zu haben. Mir reicht das, was der Papst schreibt
völlig aus. Er vereint tiefes Wissen mit Bildung, …Herzensbildung und auf die kommt es schliesslich
im christlichen Miteinander auch an. Philosophisch wäre es denkbar sinnvoller sich mit den Vorsokratikern
zu beschäftigen, anstatt dem Neuplatonischen weiter nachzuhängen. Philip Mainländer bspw. wäre mir
gerade noch lesbar, oder ein Nietzsche, aber sicher kein Herr Spaemann. Nur weil ihn der Papst einmal
lobte, gibt ihm das kein Vorrecht. Wie auch? „Zeitgenössische“ Philosophen sind „philosophische Arbeiter“,
aber keine Philosophen im traditionellen Sinne. Übrigends gab es nur einen Philosophen! Nur einen, welcher
als Philo-sophus, als Liebhaber der Weisheit bezeichnet wurde. Pyhtagoras. Zur Zeit von Aristoteles bspw.
nannte man die Philosophen „Gotteskünder“. Was würde ein Papst davon halten, sich darin belehren zu
lassen? Würde er einen Gotteskünder loben? Das eben wäre die leidige Frage. Aber so steht halt in der
Wikipedia, Spaemann sei Berater des Papstes. Postmodern sozusagen zu lesen. Dabei würde ich die Bücher
des Papstes vorziehen! Der weiß aus Erfahrung als ehemaliger Chef der Glaubenskongregation einfach mehr
vom Glauben, als wir alle zusammen. Zudem weiß er, was Kirche bedeutet und er verkündete der Welt das
3.Geheimnis von Fatima. Viva il Papa!
@job – Hanf geraucht? was soll denn dieser hahnebüchene Müll, den Sie uns hier servieren? Ist das hier
Ihr persönliches Entertainment? Oder reicht der V-II-Klamaukverein nicht mehr aus, ist der Kick dort
futsch???
Und wenn ich nachts euch wecke, redet ihr nicht jede etwas andres? Schreist nicht du, daß meine Augenlider
angeschwollen und meine Leber krank ist? Und winselst nicht du ins andre Ohr, daß du Dämonen gesehen
hast mit langen spitzen Schnäbeln, die mir das Blut aussaugen? zeigst du nicht die Spuren mir an meinem
Fleisch, und folg’ ich dir nicht und schlachte, schlachte, schlachte Opfer und Opfer? Zerrt ihr mich mit
euren Reden und Gegenreden nicht zu Tod? Ich will nicht mehr hören: das ist wahr und das ist Lüge. Was
die Wahrheit ist, das bringt kein Mensch heraus.