10:45:42 | Dienstag, 28. April 2009
Als Präsidentin der deutschsprachigen Frauenklöster des Ordens strebte sie die Gleichstellung der Äbtissinnen mit den Äbten ihres Ordens an.
(kreuz.net) Die Alt-Äbtissin Maria Assumpta Schenkl, ist am Morgen des 24. Aprils im Alter von 84 Jahren
überraschend verstorben.
Die Verstorbene leitete bis im Juli 1999 die Zisterzienserinnenabtei Seligenthal
in der niederbayrischen Stadt Landshut. Danach zog sie ins Zisterzienserinnen-Priorat Helfta in Eisleben.
Äbtissin Maria Assumpta stammte aus Passau. Nach Abitur und Reichsarbeitsdienst wurde sie Volksschullehrerin
und war einige Jahre in diesem Beruf tätig.
Im Jahr 1954 trat sie in Seligenthal ein. Auf Wunsch des
Klosters studierte sie Latein und Deutsch für das Höhere Lehramt und unterrichtete dreißig Jahre am
klostereigenen Gymnasium.
Im Jahre 1987 wählte sie der Konvent zur 42. Äbtissin des Klosters.
Als
Präsidentin der deutschsprachigen Frauenklöster des Ordens strebte sie die Gleichstellung der Äbtissinnen
mit den Äbten des Ordens an. Beim Generalkapitel im Jahr 2000 durften die Äbtissinnen schließlich stimmberechtigt
teilnehmen.
Nach ihrer Resignation als Äbtissin zog sie für immer nach Helfta. Dort versuchte sie zusammen
mit sieben Schwestern aus Seligenthal und anderen Gemeinschaften die Wiedererrichtung des bereits im 16.
Jahrhundert aufgelassenen Klosters.
Inzwischen leben mit den Jungprofessen und einer Schwester aus einem
anderen Zisterzienserinnenkloster 13 Schwestern in Helfta.
An das Kloster ist ein Bildungs- und Exerzitienhaus
für vierzig Personen angeschlossen. Ebenso wurde für die Aufnahme von Gästen ein Hotel gebaut.
Die
Verstorbene übte eine umfangreiche Vortragstätigkeit aus, in der sie sich vorwiegend mit der Mystik
der drei heiligen Schwestern Mechthild von Magdeburg († 1285), Mechthild von Hackeborn († 1299) und Gertrud
von Helfta († 1301) beschäftigte.
In einer Pressemitteilung zeigte sich auch der
‘Katholische Deutsche
Frauenbund’ bestürzt über den plötzlichen Tod der Alt-Äbtissin.
Ingrid Fischbach – Präsidentin des
‘Frauenbundes’ – beschrieb die Verstorbene als eine tief gläubige, mutige und beeindruckende Persönlichkeit.
Mit viel Charisma und einem überzeugenden Gottvertrauen habe sie das Kloster Helfta „zu einem neuen
Ort der Frauenspiritualität gemacht“.
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Ursula Pons 07:34:04 | Sonntag, 3. Mai 2009
#14
DJM † 23:47:47 | Dienstag, 28. April 2009
#13
Gotthard 23:43:44 | Dienstag, 28. April 2009
#12
wassers 15:33:30 | Dienstag, 28. April 2009
#11
SignumSalutis † 13:40:23 | Dienstag, 28. April 2009
#10
Gotthard 13:27:46 | Dienstag, 28. April 2009
#9
lux in tenebris 13:25:26 | Dienstag, 28. April 2009
#8
Pontifex 13:14:41 | Dienstag, 28. April 2009
#7
JMX 12:53:39 | Dienstag, 28. April 2009
#6
Sefirot 12:46:23 | Dienstag, 28. April 2009
#5
Lorenzo Frikadelli 12:41:44 | Dienstag, 28. April 2009
#4
John-Boy 12:31:10 | Dienstag, 28. April 2009
#3
Sefirot 12:03:11 | Dienstag, 28. April 2009
#2
Pontifex 11:23:12 | Dienstag, 28. April 2009
#1
SignumSalutis † 10:58:22 | Dienstag, 28. April 2009