Kinderschlachtung
Steht der nächste Kniefall bevor?
Mit dem Untergang des nationalsozialistischen Regimes kamen auch dessen finstere Praktiken zu einem Ende. Doch steht Deutschland vor einem Rückfall? Von Günter Annen.
Propaganda der National-Sozialisten für die Euthanasie
Propaganda der National-Sozialisten für die Euthanasie
(kreuz.net, Weinheim) Am 21. April begann vor dem Schwurgericht am Fuldaer Landgericht der Prozeß gegen den Münchner Fachanwalt für Medizinrecht, Wolfgang Putz. Er muß sich zusammen mit Frau Elke G. wegen „versuchten Totschlags“ vor Gericht verantworten. Mit einem Urteil ist am 30. April 2009 zu rechnen.

Die 76jähriger Mutter von Elke G. wurde in einem Altenheim betreut und befand sich scheinbar im sogenannten Wachkoma. Aus medizinischen Gründen war eine künstliche Ernährung angeordnet worden.

Putz empfahl seiner Mandantin Elke G., den Schlauch für die künstliche Ernährung zu kappen, um sich ihrer kranken Mutter zu entledigen. Das hätte – so die Meinung des Rechtsanwaltes – keine rechtlichen Konsequenzen.

Man darf hoffen, daß sich Putz geirrt hat.

In den Tathergang war die Leiterin des Altenpflegeheims von Bad Hersfeld im Regierungsbezirk Kassel involviert.

Sie verweigerte zwar ihre Zustimmung zur Sterbehilfe, soll aber gleichzeitig erklärt haben, nichts dagegen unternehmen zu wollen.

Laut der ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ vom 22. April wurde der gekappte Schlauch entdeckt und die Mutter auf die Intensivstation eines Krankenhauses verlegt. Dort starb sie 14 Tage später.

Über die genauen Umstände und Ursachen kann man spekulieren.

Der medienbekannte Rechtsanwalt Putz versucht jetzt offenbar, einen gerichtlichen Präzedenzfall zu schaffen. Dabei beruft er sich auf einen „mutmaßlichen Willen“ der getöteten Patientin.

Diesen „mutmaßlichen Willen“ soll man, wenn es nach Rechtsanwalt Putz geht, auch nach dem Tod des Patienten ermitteln können. Damit soll eine Strafverfolgung aus geschlossen werden.

(Wie wird eigentlich der „mutmaßliche Wille“ der vielen ermordeten Kinder festgestellt? Wollten diese alle abgetrieben, ermordet werden?)

Rechtsanwalt Putz kam bereits Ende 2006 durch einen ähnlichen Fall in die Medien.

Damals stellte er sich dem 67jährigen Hermann Winhart zur Verfügung.

Dieser hatte öffentlich erklärt, die künstliche Ernährung für seine kranke Mutter beenden zu wollen.

Anwalt Putz erreichte, daß Winhart wieder als Betreuer seiner Mutter eingesetzt wurde. Danach machte dieser seine Ankündigung sofort wahr.

Seine Mutter, Anneliese Winhart, verstarb drei Tage nach Absetzen der künstlichen Ernährung im Altenheim St. Klara in Altötting.

Warum Anwalt Putz erst nach der Kremierung der Leiche die Öffentlichkeit über die Tötung von Frau Winhart informierte, ist unklar.

Die Polizei, die Staatsanwaltschaft Traunstein und das Landgericht Traunstein schauten dem Drama zu und griffen nicht ein.

War das ein Kniefall der Justiz vor der Euthanasie-Lobby? Wir sind in Deutschland an einem Wendepunkt angelangt.

Es ist höchste Zeit, daß wir Bundesbürger aufwachen und Widerstand leisten. Vielleicht ist es noch nicht zu spät.

Der Verfasser ist Vorsitzender der Initiative ‘Nie Wieder!’ in Weinheim.
      
32 Lesermeinungen
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#32   Marcelus   20:08:34 | Mittwoch, 29. April 2009
Die größte Barmherzigkeit, die der Staat einem erbkrank Geborenen erweisen kann, ist diesem ein
Leben in dieser Welt zu ersparen.
Bei manchen ist die Erbkrankheit allerdings nicht sofort zu erkennen, wie bei den Geisteskranken, und die haben dem deutschen Volk bis jetzt am meisten gekostet, nämlich den II. Weltkrieg und die Ostgebiete.
Hätte man Hitlers Geisteskrankheit rasch genug diagnostiziert, wäre uns vieles erspart geblieben … dasselbe gilt für Stalin, der wahrscheinlich um einige Stufen geisteskranker als Hitler war – daß es derart Geisteskranke zu solch hohen Positionen geschafft haben, müßte einem zu denken geben, insbesonders jenen, die meinen, die Menschheit wäre überwiegend positiv zu bewerten, und sie wäre es wert, für diese sein Leben zu riskieren, da das Gute überwiegt.
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#31   Bodo11 †   19:12:41 | Mittwoch, 29. April 2009
Die Mammonhetzer sind auch unter uns.
will man die Alten und Kranken wegputzen, die kosten ja Geld.
Interessant sind immer die humanen Erklärungen mit denen dies als notwendiger Akt gerechtfertigt wird.
Die größten Verbrechen wurden schon immer mit den edelsten Motiven bemäntelt.
Die Mammonhetzer sind auch unter uns.Wieder einmal.
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#30   Elijahu †   18:58:41 | Mittwoch, 29. April 2009
Das ist sie, die „Liebe“ des Teufels, der ja der „Gott der Liebe“ ist
Tote Menschen mit Schläuchen und Kanülen am Leben zu halten, das ist sie, die Nächstenliebe des Antichristen!
Was ist denn so schlimm daran zu sterben? Hat Christus sein Leben festgehalten? Er hat den Tod nicht gefürchtet denn es GAB nichts zu fürchten! Hat nicht Christus nicht gesagt: wer sein Leben festhält der wird es verlieren? Warum haltet ihr also das Leben dieser Menschen fest? LASST SIE DOCH IN FRIEDEN – ODER UNFRIEDEN – STERBEN!
Jeder Mensch der ein gutes Leben gelebt hat, hat vom Tod nichts zu befürchten. Und jeder Mensch der seine Lebenszeit mit Missetaten angefüllt hat, über solche sollten wir froh sein wenn sie endlich ins Feuer kommen.
Lasst die Toten Tote sein! Was für ein Witz dass ausgerechnet unsere „Hirten“ sich für diese pervertierte Form der Nächstenliebe starkmachen! Eine-Welt-Pfaffen in der Ding-Dong-Kirche des Antichristen!
Jesus wo bleibst du nur!
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#29   Mannheimer †   13:45:44 | Mittwoch, 29. April 2009
Wenn’s um mich gehen würde,
dann würde ich wollen, dass man die Nahrungszufuhr abbricht. Sicher, Wachkoma-Patienten haben eine ganz geringe Chance, wieder aufzuwachen. Ob man das nach 20 Jahren im Koma allerdings noch „leben“ nennen kann, , was dann auf einen wartet, ist fraglich.
Ich würde sterben wollen. Steht auch so in meiner Patientenverfügung.
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#28   Compassion   12:42:29 | Mittwoch, 29. April 2009
Ich bin auch nicht für Tötung
alter oder unheilbar kranker Menschen.
Es ist aber leider Realität,daß viele alte Menschen in den Heimen mit Magensonden,Kathetern reglos vor sich hin vegetieren.Ich kann mir nicht vorstellen,daß das der Wunsch der Betroffenen ist.
Im Klartext:diese Leute werden gewaschen,sauber gemacht,gedreht und jemand hängt ihnen Nahrung an und verabreicht Medikamente.Eine Kommunikation ist nicht mehr möglich.
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#27   Pascal123   11:54:41 | Mittwoch, 29. April 2009
@wolfgang
Ob die Ernährung gewollt ist wissen die Ärzte doch auch nicht, die müssen doch um das Leben zu erhalten, um jeden Preis.
Die künstliche Ernährung sagt das Wort ja schon ist eine künstliche aufrecht erhaltung der Nahrungszufuhr und dient nur dazu das der Körper mit Nährstoffenversorgt wird, die er sonst nicht zu sich nehmen könnte. Ein normaler natürlicher Zustand wird durch künstliche Ernährung übergangen.
Ein Wachkoma Patient oder Koma Patient ist nicht in der Lage normale Körperliche Funktionen auszuführen, Atmung,, Ernährung usw werden künstlich verabreicht und aufrecht erhalten.
An diesem zustand ist nichts natürliches. Wenn dieser zustand beendet wird ist es kein Mord sondern einfach nur ein übergeben in den normal zustand indem sich der Körper sowieso befindet. Mord ist eine Tat mit Vorsatz.
@Herr Annen
Herr Annen Sie sollten langsam mal begreifen das es einen Unterschied gibt zwischen Euthanasierung ( ERMORDUNG) staatlich verordnet durch das Hitlerregime für „unwürdiges“ Leben- die dies nicht wollten. Und aktiver Sterbehilfe für ERWACHSENE MÜNDIGE TODKRANKE MENSCHE die diesen Wunsch selber äußern darum bitten und einfach bei diesem Schritt Hilfe brauchen.
Wenn Sie diese Hilfe nicht gewähren wollen bitte. Aber Euthanasierung ist etwas völlig anderes.
Es geht niemand in Altenheime und schaltet Reihenweise die Geräte ab weil die Alten ja so wertlos sind.
Hören sie auf mit Ihrem SCHEISS.
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#26   wolfgang e.   11:27:18 | Mittwoch, 29. April 2009
@ Gotthard
die künstliche Ernährung ist KEINE intensivmedizinische Maßnahme.
Einem Menschen die Ernährung zu verweigern ist etwas ganz anderes, als die künstliche Lebensverlängerung mit intensivmedizinischen Greätschaften zu beenden.
Oder würdest Du auch behaupten, eine Mutter, die ihr Baby nicht mehr füttert, hätte ihr Kind damit keinesfalls getötet?
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#25   Absal †   10:55:28 | Mittwoch, 29. April 2009
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#24   Pascal123   10:22:01 | Mittwoch, 29. April 2009
@Herr Annen
Hier der Tochter vorzuwerfen sich Ihrer Mutter entledigen zu wollen ist an dreistigkeit wohl nicht zu überbieten.
Der mutmassliche Wille setzt natürlich eine vorherige Möglichkeit der Äußerung dieses Willen vorraus, diese Möglichkeit hatte ein abgetriebenes Kind natürlich nicht.
Soweit müssten eigentlich auch Sie denken können Herr Annen, aber das war wohl zuviel verlangt von einem alten Mann.
Außerdem hat die Frau nur dank der modernen Medizin solange überlebt,ansonsten wäre Sie wahrscheinlich schon längst unter Schmerzen gestorben.
Kein Verwandtern, außer er ist moralisch und ethisch degeneriert, wird sich die Entscheidung leicht machen bei einem geliebten Menschen die medizinische Versorgung zu Unterbrechen. Finden Sie ein dahin siechen ohne menschliche Regung für ein würdiges sterben??
Ich für meinen Teil würde meinen Elter/ Partner beim Sterben auch aktiv helfen, auch wenn ich damit riskieren würde ins Gefängnis zu gehen. Das bin ich den Menschen die ich Liebe, wenn es niemand anderes tut einfach schuldig, Sie zu erlösen. Dies würde ich aber nur auf Ihren Wunsch hin tuen, und nicht weil ich meine das Sie leiden, Ihr Leiden mir zuviel ist oder ich es nicht ertragen kann.
Nur auf ausdrücklichen Wunsch eines Todkranken Menschen würde ich das tun.
Und so habe ich das auch für mich entschieden und veranlasst.
Diese Entscheidung geht niemanden etwas an
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#23   St. Anton †   00:48:08 | Mittwoch, 29. April 2009
14 Tage später?
Die Dame wurde eine Weile nicht künstlich ernährt – und ist dann 14 Tage später erst, nach der Entdeckung, ist sie plötzlich gestorben?
Hm, womöglich war es ein ganz natürlicher Tod.
Nicht jeder, den Gott zu sich ruft, wurde ermordet… er passiert auch mal, daß ein Mensch durch Gottes Willen stirbt, nicht immer ist eine menschliche Hand die Ursache.
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#22   Mannheimer †   00:06:28 | Mittwoch, 29. April 2009
Sterben dürfen
ist ein Menschenrecht.
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#21   Gotthard   00:03:49 | Mittwoch, 29. April 2009
durchgeknallt
die Ermordung von Menschen mit einer Behinderung durch ein staatliches Programm ist absolut nicht gleichzusetzen mit der Abwägung von weiteren intensiv-medizinischen Massnahmen …
Annen, Du bist ein geistloser Hetzer!!!!!!!!!!!!!!!
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#20   derLeser   23:51:04 | Dienstag, 28. April 2009
Die Gotthards
werden dann die Übergangsgottesdienste im Altenheim leiten.
Zu Beethovens 9 wird die „Übergangszeremonie“ eingeleitet
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#19   Gotthard   23:42:17 | Dienstag, 28. April 2009
@Annen
siehst Du, Dein Thema ist kein Thema.
Es gibt nichts über Deinen Schmarren zu diskutieren …
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#18   derLeser   23:41:52 | Dienstag, 28. April 2009
selbstverständlich
will man die Alten und Kranken wegputzen, die kosten ja Geld.
Interessant sind immer die humanen Erklärungen mit denen dies als notwendiger Akt gerechtfertigt wird.
Wie hieß es damals so schön „Der Gnadentod kann gewährt werden“ – aus Nächstenliebe und Barmherzigkeit.
Auch die liberalen Theologen stehen sicher schoon Gewehr bei Fuss wenns um Rechtfertigung des Abmurxens geht.
Die sagen dann so etwa: Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmung oder Gebot der Nächtenliebe
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#17   vonHerzmanovsky-Orlando   23:24:47 | Dienstag, 28. April 2009
@schamane
Wir verneigen uns vor Dir Unbekannter in der Ferne und sagen Dir: Du bist ewig geliebt.
Datt jet runter wie Wasser! Aber hoffentlich nicht von dir!
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#16   DJM †   23:24:20 | Dienstag, 28. April 2009
@Schamane40
Wir neigen uns vor Dir, vor Deinem Einfallsreichtum und Deinen Ideen. Wir neigen uns vor Deiner Ehrfurcht und Deiner Barmherzigkeit und wir neigen uns vor Deiner ewigen Liebe…
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#15   Phillip   23:24:11 | Dienstag, 28. April 2009
Ah, er wieder…
Dann wird es glaub ich langsam Zeit, ins Bett zu gehen.
Grüßen Sie Bruder Baum und Schwester Pusteblume!
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#14   schamane40   23:20:36 | Dienstag, 28. April 2009
Wir fallen vor keinem Herrscher auf die Knie.
°
Wir beugen uns in Dankbarkeit und Anbetung vor dem Grossen Geist.
Wir verneigen uns vor unserem Inneren Meister Kristall.
Wir neigen uns dem kranken Menschen zu, um zu heilen.
Wir beugen uns vor der Greisin, Füße zu waschen.
Wir verneigen uns vor Dir Unbekannter in der Ferne und sagen Dir: Du bist ewig geliebt.
Mitakuye Oyassin
Die 40 Schamanen haben gesprochen.
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#13   Schalom   21:04:09 | Dienstag, 28. April 2009
Werter Ultramonatus … dem bewußtlosen Millionär nützt sein Vermögen nix,
aber den Inhabern des Hotelsanatorium gewiss. ^-^
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#12   möchtegern-kathole   20:57:36 | Dienstag, 28. April 2009
@Schalom
„Du aber reich … dann werden sie Dich im Nobel Sanatorium sich lange erhalten.“
Das ist ja heute schon so, dass ein Privatpatient ganz lange Zeit nicht wirklich ausheilt … bis nix mehr rauszuholen ist … glaube man nennt das „ausbehandeln“ … oder „durchbehandeln“ …
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#11   Ultramontanus   20:57:13 | Dienstag, 28. April 2009
@Schalom:
Wenn bestimmte Hirnbereiche durch einen Schlaganfall irreperabel geschädigt sind, hilft auch kein Millionenvermögen. Die siecht auch ein Millionär nur noch vor sich hin…
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#10   clarissa colonia   20:54:38 | Dienstag, 28. April 2009
Es muß schon einen Grund haben,
weshalb der Allmächtige die kleinen Wirbeltiere (mit begründbarem Intelligenzdefizit) schuf …
Den Begriff „sozialverträgliches Frühableben“ prägte Prof. Dr. Karsten Vilmar als Präsident der Bundesärztekammer im Jahre 1998.
Nicht etwa, um solches „Frühableben“ zu fördern, sondern um auf die ärztlichen Befürchtungen hinzuweisen, daß die seit Anfang der 90er Jahre über das Gesundheitswesen hinwegrollenden Reformbemühungen zwangsweise dazu führen würden, daß vor allem älteren Menschen keine hinreichende medizinische Versorgung mehr zuteil werden würde.
Vilmar wurde darufhin durch Bundesgesundheitsministerin zum Rücktritt vom Vorsitz der Bundesärztekammer genötigt, weil man diese bittere Wahrheit, die längstens schon das Stadium der Gewißheit erlangt hat, nicht hören wollte.
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#9   Schalom   20:53:47 | Dienstag, 28. April 2009
Lieber Kunstmaler*** Ein guter frommer Onkel
vermachte den Kapuzinern 10 000 Euro, damit sie für ihn nach seinem Tode Heilige Messen lesen würden, damit er schneller aus dem Fegefeuer in den Himmel käme.
Die armen Kapuziner haben sich über so viel Glauben sehr gefreut.
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#8   Kunstmaler †   20:41:01 | Dienstag, 28. April 2009
Christus spricht:
Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher ins Himmelreich.
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#7   Schalom   20:38:30 | Dienstag, 28. April 2009
Bist Du arm, dann mußt Du früher sterben,
Du aber reich …
dann werden sie Dich im Nobel-Sanatorium sich lange erhalten.
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#6   Ultramontanus   20:21:08 | Dienstag, 28. April 2009
Ach Herr Annen…
„Wie wird eigentlich der „mutmaßliche Wille“ der vielen ermordeten Kinder festgestellt?“
Gar nicht.
„2. An die Voraussetzungen für die Annahme eines mutmaßlichen Einverständnisses sind strenge Anforderungen zu stellen. Hierbei kommt es vor allem auf frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen des Patienten, seine religiöse Überzeugung, seine sonstigen persönlichen Wertvorstellungen, seine altersbedingte Lebenserwartung oder das Erleiden von Schmerzen an.
3. Lassen sich auch bei der gebotenen sorgfältigen Prüfung konkrete Umstände für die Feststellung des individuellen mutmaßlichen Willens des Kranken nicht finden, so kann und muss auf Kriterien zurück gegriffen werden, die allgemeinen Wertvorstellungen entsprechen. Dabei ist jedoch Zurückhaltung geboten; im Zweifel hat der Schutz menschlichen Lebens Vorrang vor persönlichen Überlegungen des Arztes, eines Angehörigen oder einer anderen beteiligten Person.“ ….rzuser.uni-heidelberg.de/~g47/bauerkem.htm
Das hätten Sie auch recherchieren können, wenn Sie gerade Bock gehabt hätten, habe das nach 30 Sek. über google gefunden…
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#5   möchtegern-kathole   19:52:45 | Dienstag, 28. April 2009
Der „Fortschritt“ …
… bei der Euthanasie wird vermutlich dadurch gebremst, dass viele Verantwortliche diese Sache fürchten – es betrifft ihr eigenes Leben. Umgekehrt ging das mit der Abtreibung damals auch so flott durch, weil die Verantwortlichen selbst ja dadurch nicht bedroht waren.
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#4   DerRabe   19:41:26 | Dienstag, 28. April 2009
Ein Widerstand…
…gegee Euthanasie ist nicht zu denken, er ist längst schon beseitigt, weil die Interessengemeinschaften: Staat, Bürger, Krankenkassen, Ärzte schon längst gebildet sind. Von der FDP hat mal ein junger Politker zynisch vom „sozialverträglichen Frühabsterben“ gesprochen und damit den Nagel auf den Kopf dieses verkommenen Zeitgeistes getroffen.
Im Grunde genommen will man „lebensunwertes Leben“ loswerden womit ich aber beileibe nicht alle Angehörigen und Ärzte meine. Der Generationenvertrag ist durch die Massenabtreibungen und nachfolgenden Masseneinwanderungen gezielt kaputt gemacht worden und der triumphierende Antigeist der 68er wird niemals einen vernünftigen Gedanken zulassen sondern geich als Faschistoid brandmarken.
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#3   möchtegern-kathole   19:31:24 | Dienstag, 28. April 2009
Vielleicht meinte das unsere …
… Regierung letzhin mit dem Hinweis, die Rente sei sicher: für die wenigen, die nicht mutmaßlich sterben wollen ^-^
In England hat man das Problem schon anders gelöst: da ist die Krankenversorgung so schlecht, dass es kein Rentenproblem gibt >:)
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#2   Gotthard   19:29:42 | Dienstag, 28. April 2009
Zwang?
Will Herr Annen mich zwingen, mich in jedem Fall künstlich am Leben zu erhalten?
Heutigen Möglichkeiten der Medizin waren 1945 absolut unbekannt.
Daher ist Annen*s Vergleich mit NS-Praktiken völliger Unsinn!!!
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#1   Mannheimer †   19:04:58 | Dienstag, 28. April 2009
Mutmaßlicher Wille
Ja, das ist wirklich schwer – aber in solchen Fällem muss man auf die Angehörigen vertrauen, so der Patient keine Patientenverfügung verfasst hat oder einen anderen Vertrauten ernannt hat.
Durch den plötzlichen Tod meines Vaters vor kurzer zeit weiss ich, was da abgeht. Es ist jedem anzuraten, frühzeitig, also bei voller Gesundheit, eine Patientenverfügung aufzusetzen und auch eine Vorsorgevollmacht für einen Vertrauten, der im Ernstfall für den Patienten zu entscheiden berechtigt ist.
Hier www.bmj.bund.de/…ublikationen_bh.html kann man sich beides herunterladen.
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