10:04:20 | Mittwoch, 29. April 2009
Die Palästinenser sind die letzten Opfer der nationalsozialistischen Zeit, die immer noch leiden. Von Gilad Atzmon.
(kreuz.net) Wieder einmal erlebe ich, wie ich dem iranischen Präsidenten
Mahmoud Ahmadinejad zustimme
und seine Worte voll und ganz unterstütze.
Kein anderer hätte es besser schaffen können, die diskriminierenden
rassistischen Überzeugungen der Europäer ans Licht zu bringen.
Was wir beim Anti-Rassismus-Forum der
UNO erlebten, war das Aufbäumen eines nackten, kollektiven und tief verankerten islamophobischen Rassismus –
eine koordinierte Zurschaustellung eines fanatischen westlichen Chauvinismus.
Das war der Auftritt einer
Bande europäischer Diplomaten, die sich wie eine Herde Schafe benimmt und dabei die vollständige Ablehnung
jeder Form von Recht auf freie Rede und Diskussionskultur erkennen läßt.
Präsident Ahmadinejad hat
in seiner Rede nichts als die Wahrheit gesagt und einige allgemein anerkannte Wahrheiten ausgesprochen.
Israel ist tatsächlich ein rassistischer Staat.
Ein Apartheid-StaatIsrael definiert sich selbst als
„jüdischer Staat“. Obwohl Juden keine einheitliche Rasse darstellen, orientiert sich die Gesetzgebung
des Landes nach rassischen Gesichtspunkten.
Das israelische Rechtssystem benachteiligt jene, die keine
Juden sind.
Als wäre das nicht genug, erweist sich die israelische Armee den einheimischen Bewohnern
des Landes gegenüber als mordlüstern und blutgierig.
Aufgrund dieser institutionalisierten Diskriminierung
darf man Israel als Apartheid-Staat betrachten und sollte eigentlich erwarten, daß das Genfer Anti-Rassismus-Forum
in erster Linie dazu dient, sich mit Staaten wie Israel auseinanderzusetzen.
Aber die tragische Wahrheit
ist, daß Israel der einzige Staat ist, der unangefochten nach Rassen unterscheidet.
Der Westen kann
die Wahrheit nicht ertragenWährend der Rede des iranischen Staatspräsidenten konnten wir sehen, wie
der „Westen“ es wieder einmal nicht schafft, sich dem einleuchtendsten humanistischen Aufruf zum Handeln
zu stellen.
Es ist überflüssig zu bemerken, daß Ahmadinejads Beschreibung der historischen Umstände,
die zu der tragischen Geburt Israels führten, vollkommen zutreffend war.
Es war in der Tat jüdisches
Leid, daß zur Gründung des Staates Israel führte.
Es ist ebenfalls wahr, daß der jüdische Staat
auf Kosten des palästinensischen Volkes gegründet wurde, dessen Angehörige in Wirklichkeit die letzten
Opfer der Nazi-Zeit sind, die immer noch leiden.
Worum es hier geht, ist ganz einfach: Europäische Diplomaten
bewiesen in Genf, daß sie die Wahrheit nicht ertragen können, wenn sie von einem Moslem ausgesprochen
wird.
So läßt sich korrekt argumentieren, daß diese Art von westlichen Diplomaten von vorne herein
gar nicht an einem ‘Forum gegen Rassismus’ hätte teilnehmen dürfen.
Die Tatsache, daß sie sich intolerant
verhalten haben, beweist, daß sie und die Regierungen hinter ihnen die Wurzel des gegenwärtigen Rassismus
und insbesondere der Islamophobie sind.
Jene Europäer, welche die Wahrheit aus dem Mund eines Moslems
nicht ertragen können, wären besser beraten, sich auf einer Konferenz zu treffen, auf der die Überlegenheit
des Westens gefeiert wird.
Ich bin sicher, daß in Tel Aviv und Jerusalem jedes Jahr einige solcher Veranstaltungen
stattfinden.
Wo war da Antisemitismus?Schließlich wäre noch anzumerken, daß die britische Regierung –
wenn sie schon darauf besteht Delegierte zu einer solchen Konferenz zu schicken – besser sicherstellt,
daß jene, die mit einer solchen Aufgabe betraut werden, auch fähig sind, mit ausreichender sprachlicher
Gewandtheit Diskussionsbeiträge zu liefern.
Der britische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Peter
Gooderham, ist dieser Aufgabe eindeutig nicht gewachsen.
Er erklärte öffentlich: „Solch empörend antisemitische
Äußerungen dürfen vor einem Forum der UNO keinen Platz haben“.
Botschafter Gooderham sollte uns unbedingt
erläutern, wo genau er „Antisemitismus“ ausgemacht hat.
Präsident Ahmadinejad bezog sich nicht auf
eine jüdische Rasse, auch nicht auf das Judentum.
Er sprach auch nicht über das jüdische Volk – wenn
überhaupt hat er dessen Leiden angesprochen.
Botschafter Gooderham, falls Sie es fertiggebracht haben,
überhaupt nichts zu verstehen, während Sie sich aufführten wie ein Schaf in einer Herde:
Präsident
Ahmadinejad hat nur die Wahrheit über ein paar allgemein anerkannte Tatsachen gesagt.
Es würde uns
in Zukunft einiges an Peinlichkeit ersparen, wenn britische Diplomaten dahingehend ausgebildet würden,
die Komplexität der Welt der Gegenwart und die Ideologien zu verstehen, welche diese Welt prägen.
Es
würde es uns ersparen solchen als Diplomaten verkleideten Komikern zuzuhören, wie sie sinnlos Worthülsen
ausspucken, die sie selber nicht verstehen.
Der Verfasser (45) ist ein bekannter, in Israel geborener
britischer Jazz-Musiker. Er ist für seine Kritik am Zionismus und am Judentum bekannt.
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