Ein Geschenk vom Präsidenten + Kaum Konsequenzen + Der Dümmste studiert Theologie + Das Bistum Aachen hat sich verspekuliert + Acht Jahre hinter Gitter
Ein Geschenk vom Präsidenten
Vatikan. Gestern abend hörte sich Papst Benedikt XVI. in der vatikanischen
Audienzhalle ein Konzert des Symphonie-Orchesters und Chors „Giuseppe Verdi“ aus Mailand an. Der italienische
Staatspräsident Giorgio Napolitano hatte das Konzert anläßlich des vierten Jahrestags der Papstwahl
am 19. April organisiert. Auf dem Programm standen Werke von Haydn, Mozart und Vivaldi.
Kaum Konsequenzen
Deutschland. Im Dezember 2007 beendete Elke G. (54) auf Anraten ihres Anwalts Wolfgang Putz die künstliche
Ernährung ihrer 76jährigen Mutter. Das Verbrechen wurde rechtzeitig bemerkt, die Täter wegen versuchten
Totschlags angeklagt. Gestern Donnerstag wurde Elke G. freigesprochen. Putz kam mit einer neunmonatigen
Haft auf Bewährung davon. Ferner muß er eine Geldstrafe von 10.000 Euro zahlen sowie 10.000 Euro an
den Hospizverein in Fulda überweisen. Als Fachanwalt für Medizinrecht hätte Putz seinen juristischen
Irrtum erkennen müssen – erklärte der Richter. Putz will in Revision gehen.
Der Dümmste studiert Theologie
Österreich. In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift ‘dynamis’ schrieb ein gewisser Mario Rudelstorfer
über das „wichsen“. Die 300 Auflagen schwache Druckschrift wird unter den Studenten der theologischen
Privatuniversität Linz ausgeteilt. Rudelstorfer schreibt von „Schwanz“, „die Wände voll spritzen“ und
„Fotzendreck“. Er hält seine Ergüsse für einen „völlig neuen sphärischen Gedanken, der von nun an
die geistige Welt zusammenhält“.
Das Bistum Aachen hat sich verspekuliert
Deutschland. Im Bistum Aachen
sind die Kosten für das neue Pfarrverwaltungssystem viel höher als angenommen. Das berichtete die ‘Aachener
Zeitung’. Die Unternehmensberatung ‘Droege & Comp’ kalkulierte den Betrieb mit vier Verwaltungszentren
auf jährlich 3,2 Millionen Euro. Doch schon bis 2011 kostet das neue System jährlich 4,5 Millionen Euro.
Mit der Strukturänderung gegen den Willen der Pfarreien wollte Bischof Heinrich Mussinghoff ursprünglich
Kirchensteuermittel sparen. 190 der 540 Pfarreien werden ihre Finanzen auch künftig selber regeln.
Acht
Jahre hinter Gitter
Italien. Ein seit Jahren suspendierter peruanischer Priester (38) ist in der italienischen
Stadt Rimini zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das berichtete die Webseite ‘romagnaoggi.it’.
Der Ex-Priester war im vergangenen Oktober wegen Verdacht auf Mißbrauch eines 13jährigen Burschen verhaftet
worden, den er mit seinen Eltern auf einer Reise nach Medjugorje kennengelernt hatte. Der Verurteilte
muß auch 250.000 Euro an das Opfer und 100.000 Euro an dessen Vater zahlen. Die Mutter hat den Ex-Priester
bis zuletzt verteidigt. Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt.
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18 Lesermeinungen
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@Kunstmaler Ich kann Sie in Ihrer Boshaftigkeit nicht einmal mehr Christ nennen. Da bin ich aber traurig …
In meinem letzten Posting an Sie muss es natürlich „Syndrom“ heissen.
@Kunstmaler „Herr, lehre uns beten.“ Ob Rosenkranz oder persönliches Gebet ist dabei völlig egal. Gott
hört die Aufrichtigkeit des Herzens. Na, dann richten Sie Ihr Herz mal schön auf und plappern Ihren
GOTT nicht nur dümmlich an. Ansonsten lassen Sie einmal eines Ihrer Privatgebete hören. Oder unterliegen
diese Schätze Ihres Herzens der Geheimhaltung. Sie werden doch bestimmt ein „Pange lingua gloriosi“ spielend
überbieten.
@Kunstmaler Es ist egal, wie man zu Gott betet – der GLAUBE daran, ist ausschlaggebend. Wenn Sie daran
glauben, daß Sie beten, sollte das für Sie genügen …
Es ist egal, wie man zu Gott betet – der GLAUBE daran, ist ausschlaggebend. Ob Rosenkranz oder persönliches
Gebet ist dabei völlig egal. Gott hört die Aufrichtigkeit des Herzens.
@orthokathole Bemerkenswert, was die †net-Auoren so lesen. Bei mir findet sich solcher schwachsinnige
Schweinkram nicht. Ärzte müssen sich halt auch um Entzündungsherde kümmern.
@vonHerzmanovsky-Orlando Da stimme ich Ihnen zu – wer den Sumpf trockenlegen will muss hinfahren und Wassergräben
ausheben. Aber Marcelus hat auch Recht: der Rosenkranz ist stärker als alle Macht der Hölle, und diese
Hölle versteht den Sinn desselben nicht, hält es für tumbes Runterbeten. Kann den Sinn auch gar nicht
verstehen.
@Marcelus An die Redaktion: Bitte ersparen Sie uns diesen Dreck – und löschen Sie diese Meldung … www.kath.net/detail.php?id=22774
Das geht leider nicht. Die Finger müssen in die Wunden gelegt werden, und es muß darin ein bisschen
herumgewühlt werden, dass es so richtig weh tut. Der Modernismus verdankt sein Emporkommen auch der noblen
Zurückhaltung der glaubenstreuen Christen. Man könnte auch sagen, dem mangelnden Bekennermut. Laßt
uns doch damit aufhören. Jemand der so etwas schreibt gehört, welches Sprachspiel der Äußerung auch
zugrundeliegen mag, an den Pranger gestellt und einer Universität, die sich katholisch nennt, verwiesen.
An die Redaktion: Bitte ersparen Sie uns diesen Dreck – und löschen Sie diese Meldung … ansonsten sind
die modernistischen Theologen tatsächlich nicht die hellsten … aber Fachidiotie beschränkt sich ja,
wie die Wissenschaftsgeschichte zeigt, keineswegs auf Theologie oder auf Pseudotheologie, sondern ist
in allen Disziplinen an der Tagesordnung, wie auch heute noch die unselige Darwinfanatiker beweisen …
Abwehr: ad aufrechterkatholik Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie die „inkriminierten“ Begriffe
gar so stark ablehnen? Freud würde sagen: Was man verteufelt, mit dem hat man selber Probleme.
ad Puchil Allein der Gebrauch dieser Worte ist schon schwere Sünde genug, egal, in welcher Gattung sie
benützt werden. Und dazu unter Theologen. Ekelerregt wenden wir uns ab. Die züchtigen der Theologen
werden auf dem Geschmack gebracht, die Unzüchtigen in ihren Unarten bekräftigt, und so ensteht ein ganz
und gar sodomistisches, selbstbefleckerisches und unzüchtiges Klima unter den Theologen. Der Maimonat,
der Schutz der virgo prior ac posterius, möge dazu beitragen, dass sie sich reumütig abwenden, beichten
gehen und fürderhin auch verbal keusch leben, jawoll!
Der Dümmste studiert Theologie? Einige Bemerkungen: Die Überschrift legt nahe, dass alle die Theologie
studieren, dumm sind. – Eine böse Beleidigung! Zum Beitrag in der Studentenzeitung: Um zu einem sachgemäßen
Urteil zu kommen, müsste man folgendes wissen: Sind die zitierten Abschnitte Zitate oder Aussagen des
Verfassers? Welche „literarische Gattung“ wird benützt? (Publikumsbeschimpfung, Satire …) Gibt es dazu
eine Erklärung der Herausgeber? … Vorsicht, sonst könnte es auch eine ungerechte Vorverurteilung werden.
Wichtig ist auch festzuhalten, dass dieser artikel nicht im Verantwortungsbereich der Leitung der Hochschule
entstanden ist und man daher nicht – wie es kath.net macht – die Theologische Hochule selbst bekleckern
darf!
„Verwaltungszentren“ Noch paar Ideen: * die personalintensiven Beichten durch zentrale Callcenter ersetzen
* die Heiligen Messen durch baugleiche Mahlfeiern mit geringer qualifizierten Laien ersetzen – Auslastungsspitzen
um Weihnachten und Ostern könnte man dann durch billige Leihkräfte ersetzen * Erhöhung der Bischofsgehälter
um 30% aufgrund der guten Strukturreform * Ausnützen von Rationalisierungseffekten durch Fusion mit Protestanten
* Einsparpotentiale bei Kunst am Bau nützen: Abriß überkommener Baustrukturen * zusammenarbeit mit
Mineralölkonzernen bei der Produktion Heiliger Öle – Aufgabe der kostenintensiven Kleinserien * Verstärkte
Nutzung des Internets – endlich Anerkennung von Foren als gleichwertiger Messersatz; Massen-Produktion
von „Gemeinschaft“ mittels digitaler Medien anstatt alter, energieverschwenderischer Kirchen * Verwendung
moderner Kommunikationsmittel: flotte Werbung anstatt Predigten; „schneller in den Himmel durch Promiskuität
und Euthanasie – mach’s mit“ So könnte man sicher 100% der Finanzen sparen, der Gläubigen, der Priester.
nur den Bischof nicht, der muss ja darüber wachen, dass da nicht jemand anderes ein Bistum gründet,
und den Gläubigen die Liebe Gottes zeigt, die alles irdische Ermessen übersteigt, die unergründlich
ist, die alle unsere Vorstellung sprengt, die stärker ist als alle menschliche Liebe, die sich verzehrt,
weil wir uns wie billige Verwalter benehmen, anstatt auf sie zuzueilen …