Jesus Christus ist offenbar in erster Linie ein Leidbewältigungsassistent und therapeutischer Notbegleiter. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Seit dem Konzil haben schon vielfach Theologen, Kirchenzeitungen und Jugendseelsorger den
Sühnetod Christi geleugnet.
Der ökumenische Jugendkreuzweg von 1992 behauptet: „Kein Tod kann von irgendetwas
erlösen. Jesus kam, um den Armen zu helfen, sich zu befreien.“
Im Jahre 2005 hieß es zur sechsten Station
des ‘Kreuzwegs der Jugend’: „Gekreuzigte, Erhängte, Erschlagene. Jesus teilt das Leid der anderen. Viele
teilen sein Leid.“
Der Chefredakteur der Limburger Kirchenzeitung, Johannes Becher, rechtfertigt diese
ausschließliche Solidaritätstheologie:
„Jesus ist solidarisch mit allen Toten, sein Tod ist ein Zeugnis
des Mit-einsam-Seins. Von der Solidarität Jesu als Bote des Vaters profitieren alle Verstorbenen.“
Erstmals
aus dem Mund eines Bischofs
Mit Mons. Robert Zollitsch von Freiburg hat nun erstmals ein Erzbischof die
Leugnung des Sühneleidens Christi als kirchliche Lehre hingestellt:
Christi Passion und Tod wäre einfach
nur ein solidarisches Mitleiden mit der notvollen Situation der Menschen gewesen – so der Vorsitzende
der deutschen Bischofskonferenz.
Wenn also Mons. Zollitsch in der Heilige Messe die konsekrierte Hostie
hochhebt, glaubt er offenbar nicht daran, daß das Lamm Gottes die Sünden der Welt hinwegnimmt.
Mit
dem Wegfall des Sühneopfers ist auch die Heilige Messe als unblutige Vergegenwärtigung von Christi erlösendem
Kreuzestod obsolet geworden.
In schlechter Gesellschaft
Mons. Zollitsch steht mit der Leugnung des Sühnopfers
Christi in schlechter Gesellschaft.
Schon 1974 hatte der Theologe, Hw. Hans Küng, in dem Buch „Christsein“
als Manifest seines Glaubensabfalls geschrieben:
Gott steht als Mitbetroffener neben den leidenden Menschen
und ist solidarisch mit den Menschen in Not.
Der Begriff des ‘Sühnopfers Christi’ sollte in der heutigen
Verkündigung tunlichst vermieden werden – so Hw. Küng weiter.
Erst recht dürfte der Begriff ‘Meß-Opfer’
nicht mehr gebraucht werden.
Die Eucharistie sei in erster Linie eine Mahlfeier, die ohne ‘Sühnetod’
und ‘Kreuzesopfer’ hinreichend erklärt werden könnte.
Was nicht jeder selber macht, gilt nicht
Auch
der Jesuit, Pater Karl Rahner, weist den Gedanken eines stellvertretenden Sühneleidens und Sühnetodes
mit Nachdruck zurück.
Denn von Gottes Seite her sei die Erlösung nur als freie Selbstmitteilung Gottes
an die Kreatur Mensch zu verstehen – „Gottes Menschwerdung als die absolute Solidarisierung Gottes mit
dem Menschenschicksal einschließlich des Todes“.
Vom Menschen aus gesehen könnten „Heil und Erlösung
nur als im Vollzug der je eigenen Freiheit geschehend gedacht werden“.
Es geht angeblich nicht um eine
Ableistung der Sündenschuld
Weiteren katholische Theologen lehnen das Kreuzesopfer Christi ab – so etwa
Hw. Eugen Biser (91):
„Für die Opfer- und Sühnetheorie fehlt im Leben Jesu jede Basis. Der Tod Jesu
hat nichts zu tun mit einer Ableistung der Sündenschuld der Welt.“
Muß man noch erwähnen, daß der
emeritierte Professor und suspendierte Priester Gotthold Hasenhüttl die Sühneopfer-Theologie ablehnt?
Vielleicht ist die dezidierte Ablehnung des Sühnetods Christi durch Mons. Zollitsch auch als ökumenischer
Schulterschluß zu interpretierten.
Denn erst kürzlich behauptete der protestantische Präses aus dem
Rheinland, Nikolaus Schneider (61), Jesus sei nicht für die Sünden der Menschen gestorben.
Man solle
nicht so sehr auf das Leiden Christi schauen – wie etwa in dem Film „Die Passion Christi“ –, sondern die
solidarische Begleitung des Gott-Menschen Jesus für uns Menschen in Leid und Tod herausstellen.
Auch
für Schneider ist Christus vor allem ein Leidbewältigungsassistent und therapeutischer Notbegleiter.
Email-Adressen der Empfänger
152 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
In der neuen Theologie ist ein anderes Opfer an das von Golgotha getreten: Das Brandopfer („Holocaust“)
von Auschwitz steht nunmehr im Zentrum des Daseins.
@clarissa colonia – begründete wiss. Thesen begründete wiss. Thesen müssen ob der Beweisführung zwar
stringend sein, aber trotzdem FALSCH. Gerade bei Bisers, Küngs, Rahners oder Hasenhüttls ist der theol.
Ansatz derjenige, der direkt in die Hölle führt. Dort steht nicht Jesus Christus im Mittelpunkt der
Theologie, sondern das lamentieren. Diese Leute habe in ihrem Leben nie gearbeitet – es seid denn das
gedrechselte Wort geführt. Für mich sind o.g. 4 Menschen Verbrecher an den Seelen der Menschheit. Aebr
dies ist nur meine Meinung, der sich neimand anschließen braucht. Kath. im sinne Jesu Christi scheinen
mir diese vier nicht zu sein – eher Häretiker in mittelschwerem Falle.
Anonyme Autoren … es ist ja niemand gezwungen, sich mit den begründeten wissenschaftlichen Thesen Bisers,
Küngs, Rahners oder Hasenhüttls zu identifizieren, oder diese zu übernehmen. Die einzig angemessene
Auseinandersetzung mit diesen wäre aber, mt einer wissenschaftlichen Arbeit namentlich hervorzutreten,
deren Thesen argumentativ zu widerlegen und sich mit dieser (namentlichen) Widerlegung der Diskussion
einer wissenschaftlichen Öffentlichkeit zu stellen. Leider gebricht es der „konservativen Fraktion“ leider
entweder an Köpfen, das zu leisten, oder dem Mut, sich dem Widerspruch zu stellen … Schade, schade …
aber anonym hetzen ist ja um so vieles ungefährlicher … und bequemer!
Gott opfert sich für uns Keiner hat eine größere Liebe als derjeniege,der sein Leben hingibt für seine
Freunde. Gott opfert sich für uns in Jesus Christus. Wie muss das gewissen Genossen und Brüdern für
ein Dorn im Auge sein. Denn das zertümmert ihr Gottesbild,d.h ihre Vorstellung vom Wesen Gottes. Und
so ist es auch.
Was für eine Überraschung! Ein Repräsentant des deutschen Modernismus wurde als Leugner eines katholischen
Dogmas enttarnt – wo sind denn all die katholischen Kleriker geblieben, die angeblich die Katholische
Kirche in Deutschland in priesterlicher Sorge leiten … alles in bester Ordnung, und die gläubigen und
papsttreuen Katholiken huldigen diesen Leuten hoffentlich weiterhin in Ehrfurcht und Gehorsam … und
widmen diesen monatlich einen Anteil ihres Einkommens, um die „katholische Mission“ zu unterstützen …
@Strauss 1. Als Eucharistiefeier im strengen Sinne wird der Teil der Hl. Messe von der Opferung/Gabenbereitung
bis zum Kommunionvers (incl.) bzw. bis zum Schlussgebet/Postcommunio (excl.) bezeichnet. Also die eigentliche
Opfermesse in Abgrenzung zu Vormesse (Gebetsgottesdienst und Wort-/Lehrgottesdienst) und zur Nachmesse
(ab dem Schlussgebet) 2. Der Ausdruck „Eucharistiefeier“ wird z.T. auch für die gesamte Messe verwendet.
Obwohl beide Begriffe im zweiten Fall legitimerweise synonym verwendet werden können, liegt die Akzentuierung
beim Begriff „Eucharistiefeier“ verstärkt auf dem Dankcharakter; der Begriff wird heute oft verwendet,
um den Sühneopfercharakter der Hl. Messe zu relativieren und sich protestantischem Eucharistieverständnis
anzunähern. Beim Begriff des Messopfers sind Lob-/Dank-/Bitt- und Sühnopfer eingeschlossen. Auch wenn
der Begriff des Hl. Messopfers heute in der Praxis wenig Verwendung findet, gibt er das katholische Messverständnis
am treffendsten wider. In offiziellen römischen Dokumenten in der Kirchengeschichte wird fast ausschließlich
dieser Terminus verwendet. Seit den 60er Jahren des 20. Jhs. finden sich darin beide Begriffe.
sefirot ich sage ihnen nur die wahrheit. wäre für mich icht gefastet und gebetet worden wäre ich noch
genauso irrend wie sie. in der eigentlichen realität welche sich im glauben erschliesst erkennt man die
heilökonomischen zusammenhänge. das sie das nicht sehen können sei ihnen nicht zum vorwurf gemacht
-LM- Bitte keine Hirnscheiße …dank für Ihre Mühe, mir zu antworten. Ich möchte aber dazu sagen dürfen,
dass sie auswendig gelernte Hirnscheiße verbreiten. Das sollten sie zur Imagepflege nicht. Sie sind doch
kein Marcellus oder ein Defendor… Aber nun mal wirklich nicht…!
sefirot opfer nimmt die sünde hinweg. ein metaphysischer prozess. das opfer gottes tilgt die sünde der
welt. würde jemand für sie opfern könnten auch sie die gnade der wahrheit christi erhalten
Jeschua ist auch noch da: Aus seinem Leben :(3 Jochanan ist im Kerker. Jeschua geht wieder nach Galiäa.
Er verkündet die Gute Botschaft Gottes und spricht: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.
Kehrt um, und glaubt an die Gute Nachricht. Das geht sogar ohne Unfehlbatkeit des Papstes.
Kirche ist der Weg im Menschen Denn der Leib ist der Tempel des Hl. Geistes. Der Hl. Geist ist der Geist
Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Ich sage nur Emmaus an RT73 Aber mir ist gar nicht nach amateurtheologischen Disputen zumute, denn sonst
kommt „Thomas“ und „Finger“ und weiter gehts und eben das will ich nicht.
Die Betonung beim Abendmahl zu behaupten, RT73, ist eine unglaubliche Chuzpe Wo doch nicht einmal die
Übersetzung absolut zuverlässig ist. Einschüchtern und verscheuchen könnt ihr mit eurer Rechthaberei
wen ihr wollt, mich nicht.
Höllenjüngling. Ich möchte doch nur heilen. Ihr Macho-Gehabe nimmt Ihnen doch niemand ab. Eine Statur
eines Karl Lagerfeld löst keine Angst aus. Ein Schnitt und die Welt sieht anders für Sie aus. Der Sodomietrieb
wird gedämpft. Und Sie schreiben nie wieder schwule Kommentare auf dem Internet. Wir habe auch karrierfördernde
Maßnahmen. Kastraten sind als Palasteunuchen in Arabien begehrt.
Wenn du Eier hättest Würdest du dich wirklich zu erkennen geben, genau wie Ekeljahu. Aber ihr seid einfach
nur zwei kleine, feige Würstchen die sich sich hier scheinbar anonym im Forum austoben. Wohl ein wenig
zu viel bei dir selbst kastriert…
Ok, meldet Euch bitte bei der Sekretärin ab. Hier die Adresse Universität Paris Urologische Abteilung
Geht zu Anmenldung und sagt „ Castration, nous sommes des sodomites“) Ich komme dann sehr schnell.
Jesus nimmt hinweg die Sünden der Welt ! „Für die Opfer- und Sühnetheorie fehlt im Leben Jesu jede
Basis. Der Tod Jesu hat nichts zu tun mit einer Ableistung der Sündenschuld der Welt.“ Es heißt aber:
Christus, das Lamm, welches hinwegnimmt die Sünden der Welt ! Christus ist geboren und gestorben, damit
Er uns den Segen der „Sündenbefreiung“ schenkt durch die Einsicht in seine göttliche Person und durch
die Einsicht unserer Sündhaftigkeit des sündigen Tuns. Christus spricht: Wer glaubt, dass ich es bin,
wird nicht in seinen Sünden sterben.
Sie verweiblichter Homojüngling wollen mich verprügeln? Mit was denn? Mit einem Staubfedel vielleicht?
Lassen Sie sich doch mal endlich von ihrer Krankheit behandeln.
Ach Eli Ich dachte immer sie seien der Antichrist bei all ihren Aüßerungen hier, liegt die Vermutung
ja sehr nahe. Und jetzt muss ich lesen ich muss noch auf die Ankunft warten So kann man sich irren…
@matt3 Gott und Mensch sind ontologische Einheit nicht bloß Gott und Jesus. Das ist ja der große Betrug.
Seit jeher sind sie im Wesen eins. Mit Jesus wurde das lediglich veranschaulicht. Von je her eins. So
lange gibt es den Menschen noch gar nicht! Irgendwas ist dir da verrutscht. War den Versuch wert, ist
aber relativ leicht durchschaubar, dass das ein ziemlich ungenügender Versuch war.
Martin Bieger leidet an einer agressiven Form der Homosexualität. Alles nach ihm muß Homokonform gemacht
werden. Die Katholische Lehre auch. Daher seine Kommentare.
Paulaner Er sprach auch von „Das IST mein Leib“ Aber selbst wenn sie nicht an die Realpräsenz glauben,
ist Christus immer noch Mensch, da er mit Leib und Seele auferstanden und in den Himmel aufgefahren ist.
Sonst wäre die Menschliche Natur Jesu immer noch tot und wir nicht erlöst. @Adolf Natürlich ist die
göttliche Natur Christi ewig, d.h. es gab KEINE Zeit, in der er nicht war. Er wurde vor aller Zeit aus
dem Vater geboren. In der Inkarnation hat sich diese zweite Person der göttlichen Dreifaltigkeit mit
dem Menschen (Leib+Seele) Jesus verbunden. Von da an ist er Mensch, ohne dass sich die göttliche Natur
geändert hätte.
das Göttliche ist in jedem Menschen veranlagt… darum sagte Jesus: das Himmelreich ist in euch. das
Absolute und Allmächtige kann überhaupt nur in Relation und als Maßstab des Menschen verstanden werden.
Gott und Mensch sind ontologische Einheit nicht bloß Gott und Jesus. Das ist ja der große Betrug. Seit
jeher sind sie im Wesen eins. Mit Jesus wurde das lediglich veranschaulicht.
Liturgische Definitionen an RT73: In der Heiligsten Eucharistie ist Christus ganz als Gott und Mensch
in Leib und Seele gegenwärtig. Da mische ich mich nicht ein. Jesus sprach damals von „tut dies in meinem
Angedenken“.
Versteht Zollitisch die Logik des stellvertretenden Opfers nicht? Das stellvertretende Opfer zieht auf
mächtige Weise den, dessen Stelle es vertritt in den Prozess von Buße und Reue hinein. Die Menschen
guten Willens werden vom Opfer erfasst, können sich nicht entziehen und werden im Innersten gewandelt.
Durch diesen Prozess werden Sie für ihre Erlösung aufbereitet.
Sprüche 8 Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. Als die Meere noch nicht
waren, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen. Ehe denn die Berge
eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die
Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens. Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis
zog über den Fluten der Tiefe, als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen
der Tiefe, als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl;
als er die Grundfesten der Erde legte, da war ich als sein Liebling1 bei ihm; ich war seine Lust täglich
und spielte vor ihm allezeit; ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern
Diesen Vers bezieht die Kirche doch auf Jesus und dann muss er ja schon vor seiner Menschwerdung existiert
haben.
Der „lebendige Gott“ ist unsterblich. Das ist der Vater im Credo. Als Unsterblicher wäre es nicht möglich
gewesen, am Kreuz zu sterben, auch einer seiner gewöhnlichen, leiblichen Söhne wäre unsterblich gewesen
und daher nicht „geeignet“ für „Golgatha“. Der Plan des lebendigen Gottes war raffiniert. Er braucht
einen Sohn, der ein sterblicher Menschensohn ist und von den übergeschnappten Menschen ermordet, hingerichtet
werden kann. Dafür hat er versteckt in der Wüste ein privates, „auserwähltes“ Volk herangezüchtet.
Maria war das Endziel. Der Botschafter Gabriel hat Maria mit dem Samen des lebendigen Gottes befruchtet
und nach 9 Monaten war das freudige Ereignis in Bethlehem fällig. Auf einer großen Schafsweide in der
Nähe der Stadt Bethlehems haben die Engel eine Riesen Freudenparty gehalten. Um die paar Hirten in der
Nacht nicht zu Tode zu erschrecken ist eine Engelvorhut erschienen: fürchtet euch nicht, gleich kommt
eine große Geburts-Party auf eurem Feld und ihr habt das Privileg, den Sohn unseres Chefs in der Krippe
zu sehen.
Die Zweinaturenlehre über unseren Heiland ist ein nur schwer zu begreifendes Mysterium. Gott ist doch
traurig wenn wir uns von ihm entfehrnen und nichts mehr mit ihm zutun haben wollen und wer traurig ist
der leidet doch?
Adolf Nur die menschliche Natur hat gelitten, da die göttliche Natur leidensunfähig ist. (vgl. Konzil
v. Chalzedon) @Paulaner: war er auch (wahrer) Mensch aber jetzt natürlich nicht mehr. In der Heiligsten
Eucharistie ist Christus ganz als Gott und Mensch in Leib und Seele gegenwärtig.
Als Jesus auf der Erde war/weilte, war er auch (wahrer) Mensch aber jetzt natürlich nicht mehr. Das
Wort „weilte“ gefällt mir so ungemein, dass ich mir den Spass nicht verbeißen konnte. Verweile doch,
du bist so schön.
@Kreuznetter: Ihre Fragen 1) Erbsünde ist von aktueller Sünde zu unterscheiden. Aktuelle Sünden können
nur diejenigen begehen, die im vollen Besitz seiner Urteilskraft ist. Also keine kleinen Kinder, oder
wahnsinnigen. Menschen mit Erbsünde steht in der Entfernung von Gott. Wird aber nicht danach verurteilt.
Wir werden nach unseren aktuellen Sünden verurteilt. Beichten können nur die, die getauft sind. Beichte
ist zur Sündenvergebung da, und Sündenvergebung ist ein Sakrament, zu dem nur Katholiken Zugang haben.
Das Tilgen von Erbsünde geschieht durch die Taufe, die das Versühnen jedes Individuum mit Gott einleitet.
2) die Trinitätslehre ist die Lehre von Drei Personen in Gott, die wesensgleich sind. Jesus ruft als
Gottessohn Gottvater an. Aufgeopfert wurde die Menschennatur in Christus, die nicht mit Gott (dem Wesen
nach) identisch ist.
An die 2 Gescheiten hier in der Gruppe Mannheimer und Bieger: Was Sie als Staatsbürger alles glauben
müssen und dafür auch noch zahlen („die Renten sind sicher“) und wovon Sie sich nicht einfach abmelden
können, das sollten Sie mit etwas Zurückhaltung berücksichtigen. Wie ich beobachte, sind Sie mühsam
imstande, hinter und zwischen den Zeilen zu lesen.
Roma locuta causa finita Das ist das was mich so an der Kirche stört.Zutiefst undemokratisch. Aber soloange
es eine bornierte Masse gibt die das mitmacht wird sich so schnell daran nichts ändern.
Weils Schwachsinn ist Warum ruft Jesus in höchster Not in Erwartung der bevorstehenden Kreuzigung seinen
Vater, wenn er doch selber der Vater ist? Eben. weil das totaler Schwachsinn ist. „Vater, warum hast du
mich verlassen?“ von einem Kerl, der sein eigener Vater ist? Klingt…
dort gibt es Gott dort gibt es Engel dort gibt es Menschen dort gibt es keine sorgen Ob Neandertaler oder
Cromagnon Menschen da sind weiss ich nicht, aber gerade in diesem Fall habe ich eine Riesengeduld dieses
in Ruhe abzuwarten bis ich es hoffentlich selber sehe.
Wenn… Jesus Christus gestorben ist, um uns (die Menschheit) von unseren Sünden zu erlösen, warum ist
dann jeder Erdenbürger seit dem ersten Schrei sündig und muß büßen/Beichte ablegen? Wenn Jesus Christus
und Gott (und der hl. Geist) eine Einheit sind, wie kann dann Gott etwas/jmd. Opfern, das ein Teil von
ihm selbst ist, ja gar er selbst? Warum ruft Jesus in höchster Not in Erwartung der bevorstehenden Kreuzigung
seinen Vater, wenn er doch selber der Vater ist?
Adolf: Ja, sehr sehr wahrscheinlich. Ansonsten wäre die „Welt danach“ etwas seltsam… gibts da auch
Neandertaler im Himmel? Und Cromagnon Menschen? Ein lustiger Zoo, sicher…
Gott braucht sich nicht an Dogmen zu halten An Bieger: Die katholische Kirche (gegen die Sie sich sträuben
) ist eine Glaubensgemeinschaft mit einer gemeinsamen Lehre, einer weltweit gleichen, von allen Katholiken
akzeptierten Lehre, genannt Wahrheit. In der Wirtschaft hieße das „Trademark“ Die Bibel ist die Basis
dafür, sie ist unveränderlich und die katholische Kirche hat (so glauben wir Katholiken) einen perfekten
(=unfehlbaren) Draht zum Heiligen Geist für eventuell notwendige Erweiterungen/Anpassungen in Form von
Dogmen. Die katholische Kirche ist nicht demokratisch (obwohl das einige junge Leute gerne hätten) sondern
von ganz oben gesteuert.
Vollpfosten zu sein ist ein Gnadengeschenk Etwas unortodox ausgedrückt aber durchaus richtig. Jetzt müssen
wir nurnoch hoffen das sie auch ein Vollpfosten werden, spätestens auf dem Sterbebett.
@ihrseidnichtkatholisch: (Fortsetzung) Der Mensch Jesus war gestorben und auferstanden, aber die göttliche
Natur war und ist immer lebendig. Eine Person-Zwei Naturen in Christus. Der Tod der Menschennatur in Christus
ist ein Opfer. In Messformeln lesen Sie auch Opfer. 3) Solidarität: EB. Zollitsch vertritt hier eine
anthropozentrische Auffassung. Wir kleine sterbliche Menschen sind Gott so wichtig, daß Er alles für
uns tun will, damit wir uns wohlfühlen: falsch aus zwei Hinsichten: ein anthropomorphisches Gottesbild
einerseits, Gott ist nach dieser Auffassung nicht anders als ein Sozialarbeiter, der uns ein Tempo-Tüchlein
reicht; andererseits: wir Menschen, wenn immer noch als sündig betrachtet, haben keine Erlösung bekommen,
sondern nur Mitleid. Schön, der sozialen Höflichkeit entsprechend, dennoch keine frohe Botschaft: denn
keine Erlösung, sondern nur billiges Mitleid. Oder, wir Menschen werden nicht als sündig betrachtet,
Gott hat nichts zu vergeben, sondern wir müssen Gott verzeihen, daß wir alles so schwer haben, daher
hat Gott Solidariät mit uns zeigen müssen, damit wir zufriedengestellt werden. in beiden Hinsichten
anthropomorphisch, Mensch steht anstelle von Gott, eigentlich ein verdeckter Atheismus für Menschen,
die keinen Mut zum Atheismus haben. Solidarität ist wichtig, dennoch nicht Gott braucht uns Menschen
und solidarisiert mit uns. Sondern wir Sünder müssen diese Frohe Botschaft begreifen und das Kreuz aufnehmen,
und somit mit Christus, dem Gottmenschen, solidarisieren. Gott zeigt keine Solidarität, Er zeigt Erbarmen
und gibt Vergebung.
Mannheimer Daran glauben zu dürfen ist ein Gnadengeschenk! Ein anderer wahrer Zugang zu Gott und Vergebung
ist nicht möglich. Auch mögliche Erettete anderer Religionen müssen diesen Weg gehen wenn sie bei Gott
sein wollen. Für mich ist es Blödsinn nicht daran zu glauben und sich nicht auf die Ewigkeit vorzubereiten.
@ Martin Bieger: Dogmen & Wissen darüber Also sind Sie nicht in der Lage, mir ein Beispiel zu nennen,
wo ein Dogma der Schrift widerspricht. Sie stellen tatsächlich einen Popanz auf! Daß Dogmen lediglich
Mittel zur erhalt der kirchlichen Macht seien, ist eine, angesichts der Dogmengeschichte, eher ignorante
Meinung. Vielleicht geben Sie sich die Mühe, Ihre Meinung zu begründen, ohne sich selbst der Lächerlichkeit
preiszugeben. Dies wird Ihnen, so befürchte ich, wieder nicht gelingen! Was suchen Sie eigentlich in
diesem Meinungsaustausch?
Die katholische Lehre vom Sühnetod Christi Die katholische Lehre vom Sühnetod Christi findet sich hier
in einer ausdruckbaren Zusammenfassung: www.gloria.tv/?media=25534 Berücksichtigt sind in wichtigen Auszügen:
– KKK – Catechismus Romanus – Konzil von Trient – Thomas von Aquin: Summa Theologiae – Pius XII.: Humani
Generis :)3 :)3 :)3
Wortspiele An „ihrseidnichtkatholisch“: Sie haben recht, wenn Sie süffisant mit den vielen kunstvollen
Wortverdrehungen und Übersetzungskunstwerken spielen
@mannheimer Opfertod… so ein Blödsinn. „Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit;
uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit
der Weisen vergehen / und die Klugheit der Klugen verschwinden.Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter?
Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt?Denn da die
Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle,
die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten. Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen
Weisheit. Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis,
für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes
Weisheit. Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker
als die Menschen.“ 1 Kor 1, 18-25 Immer wieder erstaunlich, wie aktuell die Hl Schrift doch ist.
daran glauben zu dürfen ist ein Gnadengeschenk! Ein anderer wahrer Zugang zu Gott und Vergebung ist nicht
möglich. Auch mögliche Erettete anderer Religionen müssen diesen Weg gehen wenn sie bei Gott sein wollen.
Für mich ist es Blödsinn nicht daran zu glauben und sich nicht auf die Ewigkeit vorzubereiten.
@ihrseidnichtkatholisch: Betrachtung zu Ihrer Bemerkung 1) Allein Gott kann vergeben. Und göttliche Allmacht
kann auch ohne Opfer Christi Sünden vergeben, wenn Gott nur dies gewollt hätte. Daher ist es tatsächlich
nicht notwendig, daß Christus für uns sterben sollte. Das ist auch dogmatisch gesehen richtig: denn
der Tod Christi ist ein Ausdruck der göttlichen Liebe, und Liebe ist ein Willensakt und somit frei, was
frei ist, ist kontingent. Also es ist nicht notwendig, wenn auch geschichtlich wahr, daß Christus sich
für uns hingegeben hat. Dennoch ist es aus dem Ratschluß Gottes gesehen konditional notwendig, denn
wenn Gott seinen Ratschluß (bzw. seine Vorsehung) gefaßt hat, dann ändert er ihn auch nicht. Daher
ist der Sühnetod Christi eine notwendige Folge des göttlichen Entschlusses, dennoch als solche, unabhängig
allein an sich betrachtet, nicht notwendig, sondern kontingent wahr. Diesbezüglich vgl. Thomas v. Aquin,
STh III q. 46 www.corpusthomisticum.org/sth4046.html, was übrigens Bf. Williamson in einem seinen Artikel
sehr schön wiedergegeben hat. 2) Hingabe ist ein Opfer, in dem Karfreitagsgebet heißt es dort auf Latein
„holocaustum“. Die Wahl dieses Ausdrucks stellt eine Einheit zwischen dem NT u. AT her. Im AT. hat man
bereits Opfer als Werk des Gehorsams verstanden (vgl. LThK VII 1172. Daher ist Jesus Christus, der „gehorsam
bis zum Tod ist“ mit seinem Leben u. Tod, ein Opfergabe, im AT redet man auch von Gerechtigkeit als Sühnemittel
u. Weg zur Verbindung mit Gott (Sir 3,30), daher ist es jüdisch-christlich, von Sühneopfer zu reden.
(Fortsetzung folgt).
Einmal anders überlegt … Was für einen anderen Tod als den grausamen, von „bösen Menschen“ verursachten,
könnte man sich denn überhaupt vorstellen für den Sohn Gottes? Ganz normal alt geworden und dann normal
gestorben. Oder an einer Krankheit. Undenkbar, beides hätte er als Gott umgehen können, ja mehr oder
weniger müssen. „Wir Menschen“ waren sozusagen dazu verdonnert, zu „unserer“ Grausamkeit. Dabei hatten
„wir“ das Glück, daß die Schandtat eh „die Juden“, „die Hohepriester“ und „die Römer“ „getan“ haben
und „wir“ die Hände in Unschuld waschen können. Denn „wir“ wären ja dazu nie niemals nicht imstand
gewesen, nichtwahr!
Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS… …der Mensch gewordene eingeborene SOHN GOTTES…GOTT selbst…
hat sich in der Zeit für uns – als Sühne für die Sünden der Welt – verurteilen lassen, aufdass jene,
die SEINE BARMHERZIGKEIT erbitten… in Ewigkeit NICHT verurteilt werden ! Das Mysterium der unauslotbar
tiefen, Sich verschenkenden LIEBE GOTTES ! KYRIE ELEISON ! GELOBT SEI JESUS CHRISTUS ! www.gloriapolo.net/
Theolügie Opfertod… so ein Blödsinn. Konstruiert doch mal ein „irdisches“ Beispiel. Welcher Vater
wäre gezwungen, ein eigenes Kind zu opfern, um seinen anderen Kindern vergeben zu können. Verdrehte
Theolügie.
@matt3… Es ist unvorstellbar, welch einen LIEBES-Willensakt unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS, der
Mensch gewordene eingeborene SOHN GOTTES durch Sein hochheiliges Leiden und Sterben vollbracht hat, indem
ER SEINE GOTTHEIT gleichsam „unterdrückte“ und als das LAMM GOTTES, das SÜHNEOPFER für die Sünden
der Welt…trug ER, der als der eingeborene SOHN GOTTES herabgestiegen ist aus SEINER EWIGEN HERRLICHKEIT,
die ER in der Einheit mit dem VATER und dem HEILIGEN GEIST in Ewigkeit ist… und Mensch geworden ist
und doch GOTT geblieben ist ! DIE GESAMTE SÜNDENLAST ALLER MENSCHENGESCHLECHTER und hat SEIN KOSTBARSTES
BLUT für viele vergossen; für viele, die ER durch SEIN hochheiliges OPFER von Sünde und ewigem Tod
erlöst hat ! Da es aber nicht „alle“ sind, denen dieses hochheilige Opfer zum Leben gereichen wird (
aufgrund ihrer bis zuletzt unbussfertigen Verstocktheit !) wurde unserem HERRN UND GOTT JESUS CHRISTUS
dieses Wissen darum zu einem „zweiten unbeschreiblichen Martyrium“ ! SEIN KOSTBARSTES BLUT hat ER in Strömen
vergossen zur SÜHNE und jene, die wollen, von Sünde und Tod erlöst ! Dazu hat ER sich völlig entäussert
bis zur Verlassenheits-Qual von Seinem – und unserem – Vater ! Nur so – im völligen GEHORSAM GEGENÜBER
SEINEM GÖTTLICHEN VATER ( – erwarb ER unsere ERLÖSUNG !
dann rollen wir die sache… … doch mal von hinten auf … 1. Wenn wir es mit der Allmacht Gottes ernst
nehmen, dann ist es absurd, dass Christi Tod notwendiges Opfer zur Erlangnung des Heils ist. 2. Gott ist
in Christus Mensch geworden. Wenn man es mit der Trinität ernst nimmt, dann war Christus am Kreuz auch
Gott. Also kann man eher von Hingabe, als von Opfer sprechen schon gar nicht von Sühneopfer. 3. Mit der
Menschwerdung Gottes mit allen Konsequenzen, also Leid und Tod hat sich Gott in seiner unendlichen Liebe
mit den Menschen solidarisiert (umgangssprachlich ausgedrückt).
Jesus war der Sohn Gottes Dass denn noch niemand auf die offensichtlichste Erklärung von allen gekommen
ist! In der Vorgeschichte hat das Volk von seinen Königen verlangt, den Erstgeborenen im Feuer zu opfern.
Der Vulkan Atlas (auf Atlantis) war das Urbild für das Feueropfer, nach dem Untergang von Atlantis haben
die Menschen die Pyramiden als Nachbau mit der Feuerstelle zum Menschenopfer für Königssöhne und später
auch Töchter errichtet. Babylon ist schiefgegangen. Abraham ist bei seinem Versuch, König zu werden
von Gott gebremst worden. Gott hat ihn zurückgehalten und Abraham hat stattdessen einen symbolträchtigen
Widder verbrannt. Die „Prüfung“ des Abraham sei dahingestellt, das Opfer sollte erst noch kommen. Dass
dieses königlich/göttliche Königssohnopfer heutzutage niemand mehr versteht, auch der Bischof nicht,
das ist kein Wunder.
Menschenopfer: Um die Götter gnädig zu stimmen, wurden bei vielen Völkern Menschenopfer dargebacht.
Siehe vorchristliche Kulturen ( Maya, Inka usw.) So ein archaisches Menschenopfer war Jesus Christus nicht.
Gott ist kein blutrünstiges Messeropfer- Monster und wir Christen keine Menschenfresser. Kommunion ist
anders.
soweit kann ich auch differenzieren… dass es sich bei dem Opferkult des Christentums nicht um einen
barbarischen Menschenopferkult entsprechend dem Unwesen verschiedener abscheulicher Heidenvölker handelt.
Es ist freilich ein erhabenes Zeichen der Hingabe an das Leben, die den Tod des Leibes in Kauf nimmt,
die sich dem Willen Gottes ergibt in der Hoffnung auf die Ewigkeit. Aber in der Hinsicht ist für mich
jeder Mensch bedeutsam und bedenkenswert, der aus Überzeugung den Tod in Kauf nahm, nicht nur der Herr
Jesus. Nicht nur sein Blut ist von Bedeutung, sondern das Blut eines jeden, der Zeugnis gibt für die
Wahrheit. Der Jesus hat sich halt schon gleich als Wahrheit ausgegeben. Selbstbewußt war er ja zweifellos.
Aber in Angesicht des Todes hat ers ja auch mit der Angst bekommen.
@ihrseidnichtkatholisch: Sie haben den von Ihnen selber zitierten Satz falsch verstanden! Die Betonung
soll auf „Menschenopfer“ liegen. Denn die Selbstaufopferung Jesu Christi ist kein Menschenopfer. Was längst
abgeschafft ist. Laut Prof. Klaus Berger ist das Opfer Christi kein Menschenopfer, noch Tempelopfer nach
jüdischem Gesetz, sondern eine Konkurrenz dazu. Näheres siehe die Erläuterung des best Neutestamentlers
Prof. Klaus Berger zu der Äußerung von EB. Zollitsch. Der Papst sagt was ganz anderes als EB. Zollitsch.
RT73, ich meine das praktische Glaubensleben. Wir sehen doch, dass man die Wahrheit im Katechismus stehen
haben und trotzdem im kirchlichen Leben die Wahrheit leugnen kann.
gunther maria michel Da muss ich Ihnen zustimmen, dass es heute viele Orthodoxe und Protestanten gibt,
die katholischer sind als die meisten Katholiken. Letztlich scheinen sich die Widersprüche auf die Grundfrage
zuzuspitzen: Ist Jesus Christus wirklich wahrer Gott im wesenhaften Sinn? Das wird doch weder von der
Ostkirche noch von der Katholischen Kirche bestritten und ist seit Nicäa dogmatisch definiert. „eines
Wesens mit dem Vater“
RT73, das ist in der Tat ein gewichtiges Argument für Rom. Diese Union ist mir bekannt. Alle östlichen
Hierarchen unterstützten sie, mit Ausnahme des Bischofs Markus von Ephesus (der heute als Held der Rechtgläubigkeit
gefeiert wird). Interessant ist, dass auch die Orthodoxie gespalten ist im Hinblick auf den Ökumenismus.
Letztlich scheinen sich die Widersprüche auf die Grundfrage zuzuspitzen: Ist Jesus Christus wirklich
wahrer Gott im wesenhaften Sinn? Wenn der Antichrist kommt, werden nur noch wenige diesen Glauben haben
und bezeugen. Nach Solowjew (der in seinen späten Jahren römisch-katholisch wurde) werden das die letzten
gläubigen Christen sowohl von Rom als auch in der Orthodoxie als auch im Protestantismus sein. Denn ehrlich:
steht uns ein Protestant, der noch den vollen altchristlichen Glauben an die wahre Menschheit und wahre
Gottheit Jesu Christi teilt, nicht näher als ein katholischer Bischof, der diesen Glauben offenbar nicht
mehr hat und das z.B. darin bekundet, dass er leugnet, dass Jesus den Lazarus wirklich von den Toten auferweckt
hat und dass er wirklich selbst von den Toten auferstanden ist, in demselben (in der Auferstehung verherrlichten)
Leib, der am Kreuz getötet wurde?
@gunther maria michel Es gab bereits eine Union zwischen der Griechisch-orthodoxen Kirche und der Katholischen
auf dem Konzil von Florenz (1439), wobei die Orthodoxe Kirche unter anderem auch das „filioque“ akzeptierte.
Diese Union wurde allerdings seitens der Orthodoxen Kirche (1453) widerrufen. Eine strikte Ablehnung des
„filioque“ seitens einiger ostkirchlicher Theologen lässt meiner Ansicht nach einen latenten Subordinatianismus
erkennen.
Unser täglichen Rahnerschwurbel gib uns heute … Vom Menschen aus gesehen könnten „Heil und Erlösung
nur als im Vollzug der je eigenen Freiheit geschehend gedacht werden“. Abgesehen davon, daß die Verwendung
von Partizipialkonstruktionen in einem stilistisch guten Deutsch eher vermieden werden sollte, ist dieses
Rahner-Zitat wieder ein wundersam Beispiel für den berühmten Rahnerschwurbel. Unser aller Oberlehrer
hätte das nämlich viel einfacher formulieren können: Vom Menschen aus gesehen könnten „Heil und Erlösung
nur gedacht werden, sofern sie im Vollzug der je eigenen Freiheit geschehen“. Das ist natürlich immer
noch grauslich-krudes Deutsch, aber zumindest etwas übersichtlicher. Wiederum etwas besser wäre allerdings
die Version: Vom Menschen aus gesehen könnten „Heil und Erlösung nur gedacht werden, insofern beides
nur im Vollzug der jeweils eigenen Freiheit verwirklicht wird“. Dies wiederum könnte man wahrscheinlich
anders noch schöner sagen. Jedenfalls stellt sich das anfänglich hochtrabende Zitat am Ende als Binsenweisheit
heraus: Heil und Erlösung kann man sich nur vorstellen, wenn der Mensch als freies Wesen mitmischt.
NOVUS ORDO MISSAE zerstört den Glauben Daß das liturgische Handeln den Glauben beeinflußt – im Guten
wie im Schlechten – zeigt in diesen Tagen besonders schmerzlich die von Erzbischof Zollitsch, Vorsitzender
der deutschen Bischofskonferenz, vorgetragenen Leugnung des Erlösungsopfers CHRISTI. Eine Mahlfeier,
aus der jeder Bezug zum Sühnopfer CHRISTI gestrichen ist, zerstört eben den Glauben an die Erlösungstat
des HERRN ganz allgemein. Feierliche Verurteilung des dogmatischen Konzils von Trient:„Wenn jemand sagt,
das Meßopfer sei nur ein Opfer des Lobes und der Danksagung oder ein bloßes Gedächtnis des Kreuzesopfers,
nicht aber ein Sühnopfer: anathema sit, der sei im Banne.“(22.Sitzung can.3) Gospodi pomiluj!
Der Sühnetod Christi ist letztlich die vollkommene Vereinigung von Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Nach der Gerechtigkeit allein wären alle Menschen auf ewig verdammt, doch da Gott auch vollkommen barmherzig
ist, hat er selbst die gerechte Strafe für unsere Sünden getragen, wodurch der Gerechtigkeit genüge
getan wurde. Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen, / wegen unserer Sünden zermalmt. Zu unserem
Heil lag die Strafe auf ihm, / durch seine Wunden sind wir geheilt. (Jes 53,5)
Fortsetzung meines Gedankengangs. Wenn dem so ist, muss man dann – ist man erst einmal infolge der Dauerhäresien
in der römischen Kirche seit Vatikanum 2 ins Nachdenken gekommen – muss man dann nicht die geistige Freiheit
haben, grundsätzlich mit der Möglichkeit zu rechnen, dass nicht die alten Patriarchate – alle von Aposteln
gegründet (Antiochien sogar vom hl. Petrus) – irren, sondern dass Rom irrt? Dass der Irrtum Roms nicht
erst 50 Jahre, sondern 1000 Jahre alt ist, als es anfing, ökumenische Konzilien abzuhalten ohne Teilnahme
der übrigen Apostelnachfolger? Und muss man nicht erst recht mit dieser Möglichkeit rechnen, wenn man
sieht, dass Rom auch in vielen andern Dingen eigenmächtige Neuerungen eingeführt hat – weil Rom mittlerweile
einen anderen Traditionsbegriff hat als die Kirche des Ostens, für die Tradition apostolische Tradition
bedeutet? Die alten Patriarchate haben noch immer unverändert die alten Liturgien. Ist nicht schon das
eine beredte Tatsache, wenn man sie mit dem liturgischen Chaos des im Westens vergleicht? Sie haben unverändert
das Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis – das, so das Konzil nicht verändert werden durfte – aber
das Rom durch das Filioque auf Druck der fränkischen Theologen (immer diese unheilvollen Deutschen) abgeändert
hat – gegen das vom Papst damals akzeptierte Konzil von Konstantinopel? Schauen Sie in „Dominus Jesus“
nach, da hat Kardinal Ratzinger das Filioque stillschweigend rausgenommen! Ja was jetzt? Da unverrückbar
die Orthodoxie, hie Rom mal hü mal hott!
@ Martin Bieger Die von Ihnen implizierte Dichotomie zwischen Dogma und Wort Gottes ist ein Popanz. Ein
Dogma verkündet, was die Kirche als von Gott offenbarten Glaubens- bzw. Sitteninhalt hält. Kennen Sie
einen Fall, wo ein Dogma dem Wort Gottes widerspricht? Auch Ihre Kenntnisse darüber, was Unfehlbarkeit
bedeutet, scheinen mangelhaft zu sein (s. die Zurechtweisung von „defendor“). Der theologische Hintergrund
der Unfehlbarkeitslehre besteht aus zwei leicht einzusehenden Elementen: (1) Petrus ist der Fels, worauf
Jesus seine Kirche bauen will. Dessen Aufgabe ist es, Jesu „Schafen“ und „Lämmer“ zu hüten bzw. seine
Brüder im Glauben zu stärken. Dafür wird Petrus mit Macht ausgestattet, zu binden und zu lösen, und
mit dem Ratifizierungsversprechen Jesu. (2) Jesus selbst verspricht dieser Kirche seinen Beistand, bis
zum Ende der Welt („Ich werde bei euch sein …“). Ein Irrtum in den zwei für das Seelenheil der Menschen
wesentlichen Dimensionen des Glaubens und der Sittenlehre widerspräche dem Beistandsversprechen Jesu
an seine Kirche, denn dadurch wären die Menschen in die Irre geführt und damit von den Quellen des Heils
entfernt. Dieser Beistand Jesu seiner Kirche gegenüber konkretisiert sich im besonderen Beistand Jesu
Petrus gegenüber, den Er als obersten Hirte und Lehrer seiner Kirche eingesetzt hat. Dies bewahrt Petrus
(und seine Nachfolger im Amt) um des Seelenheils willen vor Irrtum im oben erklärten Sinne. Ansonsten
bleibt Petrus ein fehlbarer und sündiger Mensch, wie wir alle.