Olivier Clément
Mit dreißig Jahren hatte er vom Atheismus die Nase voll
Im Jahr 1998 verfaßte der verstorbene orthodoxe Theologe den Kreuzweg, den Papst Johannes Paul II. am Karfreitag am römischen Kolosseum betete.
Der französische orthodoxe Theologe Olivier Clément
Der französische orthodoxe Theologe Olivier Clément
(kreuz.net) Bereits am vergangenen 15. Januar starb der französische orthodoxe Theologe Olivier Clément im Alter von 87 Jahren.

Clément war ein bekannter Laientheologe, Dichter und Historiker.

Er stammte aus einer gottlosen Familie, die ihre Wurzeln in den Cevennen hatte – einer Gebirgsregion im Süden Frankreichs in der Nähe der Stadt Montpellier.

Im Alter von dreißig Jahren wandte sich Clément Christus zu.

Vorher hatte er lange Zeit in der Gottlosigkeit und in den asiatischen Spiritualitäten herumgesucht.

Entdeckung des Ostens

Er entdeckte das Denken der Kirchenväter des Ostens. Dabei wurde er besonders durch die Lektüre des russischen Philosophen Nikolai Alexandrowitsch Berdjajew († 1948) und des russisch-orthodoxen Theologen Waldimir Nikolaiewitsch Lossky († 1958) beeinflußt.

Clément wurde Schüler und Freund Losskys. Schließlich ließ er sich in der französischsprachigen Gemeinde des Moskauer Patriarchates in Paris taufen.

Seine biographischen und spirituellen Werdegang erzählte Clément in seiner Autobiographie „L’autre solei“ – die andere Sonne, die im Jahr 1986 erschien.

Der Verstorbene unterrichtete lange am Gymnasium Louis-le-Grand in Paris.

Über dreißig Bücher

Er war auch Professor am Institut für Orthodoxe Theologie Saint-Serge in Paris. Clément war einer der fruchtbarsten orthodoxen Theologen im Westen.

Im Laufe seines Lebens verfaßte Clément etwa dreißig Bücher, in denen er sich mit der Geschichte, dem Denken und Leben der Orthodoxen Gemeinschaft, der Begegnung der Orthodoxie mit dem Westen, der nicht-christlichen Religionen und mit der Moderne befaßt.

Er war auch seit dem Jahr 1959 Verantwortlicher für die theologische Zeitschrift ‘Contacts’.

Vom Theologischen Institut in Bukarest und von der katholischen Universität in Löwen erhielt er Ehrendoktorate.

Freundschaftlich verbunden mit Papst Johannes Paul II.

Clément traf sich auch mit Papst Johannes Paul II. und Bruder Roger Schütz von Taizé und war mit beiden freundschaftlich verbunden.

Im Jahr 1998 beauftragte ihn Papst Johannes-Paul II. mit der Ausarbeitung der Text für den Kreuzweg, der jeweils am Karfreitag in Anwesenheit des Heiligen Vaters am römischen Kolosseum gebetet wird.
      
30 Lesermeinungen
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#31   Maldoror   21:56:53 | Montag, 4. Mai 2009
Lasst uns hoffen…
…dass er bald auch vom Herren die Nase voll hat! >:)
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#30   Paulaner †   12:28:16 | Sonntag, 3. Mai 2009
Biologisch war der Bruder Yeschuah nur
ein Mensch. Blutig.
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#29   Compassion   22:05:19 | Samstag, 2. Mai 2009
@Solagratia,in der orthodoxen Kirche gibt
es das seit Jahrhunderten zu Osterzeit wiederkehrende Wunder des heiligen Feuers in Jerusalem:
www.holyfire.org/…_Heiligen_Feuers.htm
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#27   Paulaner †   21:47:44 | Samstag, 2. Mai 2009
Der Mantel Mariens
ist breit, breit, breit. Katholisch. 3-dimensional.
Mathematisch habe ich für ihn das Bild von der Gaußschen Normalverteilung, der „Glockenkurve“. Da gibt es in der Mitte viele, die die Einheitslehre „glauben“ und am Rand sind die Individualisten, die müssen sich mit ihrem Stolz bücken.
Die wichtigste Eigenschaft der Normalverteilung ist: keine Einzelposition ist so wichtig, dass sie eine Beule verursachen würde, auch keine ganz kleine.
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#26   Schalom   21:30:14 | Samstag, 2. Mai 2009
Jeschua ist auch noch da: Aus seinem Leben
:(3
Nach der Taufe treibt der Geist Jeschua in die Wüste.
Dort bleibt er vierzig Tage. Der Satan stellt ihn auf die Probe.
Jeschua lebt bei den wilden Tieren, und die Engel dienen ihm.
Und weit und breit keine Kirche und kein Supermarkt.-
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#25   solagratia †   20:39:13 | Samstag, 2. Mai 2009
Compassion: Wieso „bekehrt“?
Für die Katholiban ist doch jemand, der orthodoxer Christ wird, nicht „bekehrt“, ich muss schon bitten! Wo bleibt denn da die reine Lehre????
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#24   Compassion   18:53:01 | Samstag, 2. Mai 2009
Es muß doch wohl heißen,daß ihm
mit 30 Jahren die Gnade der Bekehrung zuteil wurde.
Und nicht im Sprachstil der katholischen Redakteure hier,daß er vom Atheismus „die Nase voll hatte“.
o^/
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#23   Dr. Guillotin   17:45:19 | Samstag, 2. Mai 2009
Guillotin II
ist ein Homo.
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#22   Dr. Guillotin II   17:36:52 | Samstag, 2. Mai 2009
Adolf
Wenn die Priester breiter werden, wie sollen sie sich dann unter den Mantel Mariens stellen. Dann wird es dort aber ganz schön eng; oder habe ich etwas falsch verstanden?
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#21   Paulaner †   16:51:53 | Samstag, 2. Mai 2009
Bitte keine Mission mehr
solange in der katholischen Kirche so viel Verständnislosigkeit und Streit besonders in der Hierarchie, unter den Priestern und Theologen herrscht.
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#20   Adolf   16:46:21 | Samstag, 2. Mai 2009
Das ist aber nicht nur den Priestern zu empfehlen
Es wäre einfach besser, wenn die vielen engherzigen Priester breiter würden und sich selber bescheiden unter den Mantel Mariens stellen würden.
Das ist allen, Progressiven, Konservativen, Evangelischen, Orthodoxen, Katholiken und sogar den Muslimen zu empfehlen.
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#19   Paulaner †   16:41:39 | Samstag, 2. Mai 2009
Gut, dass die Kirche beim Tod nichts
mehr mitbestimmen kann.
Es wäre einfach besser, wenn die vielen engherzigen Priester breiter würden und sich selber bescheiden unter den Mantel Mariens stellen würden.
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#18   Gotthard   16:34:08 | Samstag, 2. Mai 2009
Zweifel
jetzt habe ich meine Zweifel … wird der Verstorbene die ewige Seligkeit erlangen – oder ist er in die Hölle geschickt worden?… er gehörte schließlich einer schismatischen Kirche an…
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#17   Adolf   16:21:47 | Samstag, 2. Mai 2009
Die Dummen werden Gott schauen
da wünsch ich mir das Gott bei mir da eine Ausnahme macht.
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#16   Paulaner †   16:10:07 | Samstag, 2. Mai 2009
bitte zankt nicht um des Kaisers Bart
sondern probiert das Vorbild dieses Mannes zu verwenden.
Bitte!
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#15   badhofer †   16:05:24 | Samstag, 2. Mai 2009
wasser
Die Dummen werden Gott schauen
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#14   wassers   16:04:46 | Samstag, 2. Mai 2009
Wieder einmal…
die Hochintelligenz mit hochtrabenden geistigen Ergüssen hier versammelt. Nach kurzer Durchsicht des Niveaus: Resultat Magenverstimmung und …
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#13   Adolf   15:58:44 | Samstag, 2. Mai 2009
nicht alles was ich tue ist umsonst
aber das könnte dann wirklich umsonst sein.
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#12   badhofer †   15:57:28 | Samstag, 2. Mai 2009
Adolf
Sie meinen“gratis“, denn was sie tun ist sowieso alles „umsonst“ :-D
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#11   Adolf   15:55:14 | Samstag, 2. Mai 2009
Ich könnte ja mal mit ihm reden
aber für sie wäre ich nicht geneigt dieses umsonst zutun.
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#10   badhofer †   15:54:16 | Samstag, 2. Mai 2009
… natürlich verkaufe ich meinen Gott nicht …
Nachdem er schon dein Gott ist, wird er mich nicht mehr wollen
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#9   Adolf   15:49:50 | Samstag, 2. Mai 2009
natürlich verkaufe ich meinen Gott nicht
es täte mich nur interessieren was sie bereit wären dafür zu geben.
Mannheimer,
nei, weniger als ein W-Lan Kabel.
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#8   badhofer †   15:48:18 | Samstag, 2. Mai 2009
Mannheimer
Sicher mehr als Jürgen Klinsmann
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#7   Mannheimer †   15:46:52 | Samstag, 2. Mai 2009
Naja, was kann Gott schon kosten?
Wahrscheinlich genausoviel wie ein W-Lan-Kabel.
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#6   badhofer †   15:46:01 | Samstag, 2. Mai 2009
Adolf
Typisch katholisch: Adolf verkauft Gott! :-[
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#5   Adolf   15:44:19 | Samstag, 2. Mai 2009
Wenn ich ihn wieder rausgebe
was bekomme ich denn dann dafür?
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#4   badhofer †   15:42:27 | Samstag, 2. Mai 2009
Adolf
Und du hast Gott. Wo hast du ihn den versteckt? Gib ihn sofort raus! ;-)
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#3   Anmut   15:41:34 | Samstag, 2. Mai 2009
Ich stelle mir
eine „gottlose“ Familie vor, dass die Eltern die Kinder vernachlässigen oder verprügeln, also kann sogar eine „katholische“ Familie „gottlos“ sein.
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#2   Adolf   15:38:09 | Samstag, 2. Mai 2009
Wenn man Gott nicht hat ist man gottlos
wenn man im Stand der Gnade ist dann ist man mit Gott
wenn man gegen Gott ist dann ist man antigott, antichristlich.
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#1   badhofer †   15:35:49 | Samstag, 2. Mai 2009
Er stammte aus einer gottlosen Familie ???
Diesen Satz gibt es nicht. Entweder es existiert ein Gott dann ist niemand gottlos oder es existiert kein Gott, dann sind wir alle gottlos.
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