Der Papst stand vor der Flamme und zitterte, daß man Angst um sein Lebenslicht haben konnte. Von Paul Badde.
Paul Badde über das Heilige Land
(kreuz.net) Vor der Pilgerreise des Heiligen Vaters ins Heilige Land veröffentlichen wir einen Auszug
aus dem letzten Buch des deutschen Journalisten Paul Baddes „Heiliges Land – Auf dem Königsweg aller
Pilgerreisen“.
Badde ist römischer Korrespondent der deutschen Tageszeitung ‘Welt’. Er hat bereits im
März 2000 die Reise von Papst Johannes Paul II. nach Jerusalem begleitet.
In seinem Buch beschreibt
Badde das Heilige Land vor allem entlang der zwanzig Geheimnisse der vier Rosenkränze.
An manchen Orten
kreuzten sich dabei seine Wege mit denen des verstorbenen Papstes – wie im folgenden Kapitel über das
zweite Geheimnis des freudenreichen Rosenkranzes.
Es befindet sich heute in einem „der lieblichsten Täler
des Heiligen Landes zwischen zwei der tragischsten Hügel seiner jüngeren Geschichte“.
Tanzende Embryos
Wer heute die Stelle sucht, an der das Kind im Leib Elisabeths vor Freude über den Besuch der schwangeren
Maria hüpfte, nimmt sich im Zentrum Jerusalems am besten ein Taxi und fährt zuerst einmal Richtung Westen
nach Yad Vashem hinter dem Herzl-Berg, zu der mythischen Höhe des Staates Israel, wenn er den längeren
Weg nicht zu Fuß nehmen will.
Nach Yad Vashem muß jeder hinkommen, der nach Jerusalem kommt, jeder
König oder Präsident muß sich hier vor dem unfassbaren Schrecken verneigen.
Johannes Paul II. in Yad
Vashem
Unvergessen der Tag, als Johannes Paul II. sich hierhin schleppte. Über der Halle der Erinnerung
an den Massenmord Nr. 1 der Geschichte Deutschlands brummten Helikopter wie böse Insekten.
Ein Heer
von Sicherheitsleuten umringte den Ort. In der Halle schmerzhaft angespannte Stille. Im Dämmer der Halle
auf seinen Stock gebeugt, starrte der Papst in die ewige Flamme.
Ein Mädchenchor stimmte »Eli, Eli«
an: »Mein Gott, mein Gott«, die letzten Worte Christi am Kreuz.
Hanna Senesch aus Budapest hatte das
Lied 1942 in Palästina aus den ersten Worten gedichtet, die sie auf Hebräisch gelernt hatte, bevor sie
sich zur Fallschirmspringerin ausbilden ließ, hinter den deutschen Linien absprang und gefangen, gefoltert
und umgebracht wurde.
„Das Rauschen der Wellen, das Blau des Himmels, das ist das Gebet der Menschen.“
Das Blau des Himmels wölbte sich über Yad Vashem.
Der Papst stand vor der Flamme und zitterte, daß
man Angst um sein Lebenslicht haben konnte.
Ein Abschiedsbrief aus dem Abgrund
Ein Abschiedsbrief aus
dem Abgrund der Hölle wurde vorgelesen, von einer Frau Genya Klepfisz-Judzka vom 27. September 1943:
„Liebes Fräulein Bronja, schreckliche Dinge sind in letzter Zeit mit mir geschehen.
Ich bitte dich,
hab gut Acht auf meinen Sohn, sei du ihm eine Mutter. Ich fürchte, daß er sich erkältet – er ist doch
so zart und verletzlich.
Jeden Tag bete ich zu Gott, daß du um meiner Leiden willen Glück in der Zukunft
finden mögest, daß du nie von deinen Kindern getrennt werden mußt, und dich wie eine Mutter um sie
sorgen und lieben darfst. Kannst du diese Qual verstehen?
Achte bitte darauf, daß er sich warm anzieht
und auch Socken trägt. Ich kann nicht weiter schreiben. Mir sind alle Tränen ausgegangen. Gott schütze
euch beide. Liebe und Küsse, Genya.“
Drei Kilometer auf dem Rücken
Ein Kantor sang. Sechs Überlebende
wurden dem Papst aus Polen vorgestellt, darunter – in Tränen – Edith Tzirer aus seiner Heimat, die am
Tag der Befreiung ihres Konzentrationslagers mit Tuberkulose und kraft los am Zaun des Lagers von einem
jungen Priester aufgefunden wurde, der ihr das erste Stück Brot und eine Tasse Tee gab und sie auf seinem
Rücken drei Kilometer zur nächsten Bahnstation getragen hat.
Seinen Namen hat sie nie vergessen: Karol
Wojtyla. Dann bewegte sich der alt gewordene Priester an das Pult, mit einem Psalm König Davids:
„Ich
bin wie ein zerbrochenes Gefäß geworden. Ich höre das Flüstern von so vielen – Schrecken von allen
Seiten, wie sie sich gegen mich zusammen rotten, wie sie sich verschwören, um mir das Leben zu rauben.
Ich aber baue auf dich, mein Herr: ich sage ‘Du bist mein Gott’.“
Handys pfiffen. Die Laptops der Journalisten
begannen zu flimmern. Der März-Himmel über Yad Vashem bezog sich grau, während noch einmal das letzte
Bild der Rede des Papstes über die Bildschirme huschte:
„Ich höre das Wispern von so vielen – Schrecken
überall um mich herum. Ich aber setze auf dich, mein Herr: ‘Du bist mein Gott’.“
Die Endlosschleife
eines Tonbandes
Nicht weit vom Papst ragten Eisenbahn-Gleise in die Luft, in den Abgrund, darauf einer
der letzten Güter-Waggons der Deutschen Reichsbahn, in denen das „Volk der ersten Liebe“ Gottes wie Vieh
nach Auschwitz verschleppt wurde.
In einer unterirdischen Halle wird eine flackernde Kerze unzählige
Male in der Dunkelheit reflektiert, zur Endlosschleife eines Tonbandes mit den Namen, dem Alter und dem
Geburtsort von 1,5 Millionen ermordeten Kindern.
Nicht weit davon wird in einem Steinbruch im »Tal der
Gemeinden« auf über hundert Felswänden der über 5000 jüdischen Gemeinden gedacht, die ganz oder teilweise
in Europa ausgelöscht wurden.
Aus: Paul Badde, „Heiliges Land – Auf dem Königsweg aller Pilgerreisen“,
Gütersloher Verlagshaus, 269 Seiten, 19,80 Euro.
Nächstes Mal: Verschiedene Wahrheiten wird es dennoch
nicht geben
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50 Lesermeinungen
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@ Fragender Hasspredigten gegen die Sünde sind gut und richtig weil man die Sünde hassen soll! Ich gebe
aber zu das die Liebe zum Geschöpf vom Schöpfer so groß ist das er bereit ist so gut wie alle Sünden
in der Beichte zu verzeihen wenn Reue und Busse beim Sünder vorhanden ist. Unterdrückung ist auch nicht
immer nur schlecht, denn alles zu unterdrücken was uns von Gott trennt oder uns noch weiter von ihm entfernt,
ist gut. Ob ihnen das homosexuelle Verhältnis zweier Menschen egal ist ändert nichts daran das es gegen
Gottes Gebot und Schöpfungsordnung ist. Homosexuelle die ihre Neigungen ausleben ohne dieses ständig
in der Öffentlichkeit zu postulieren kann ich auch tolerieren, aber das zwanghafte Gutheißen müssen
der Homosexualität, was heutzutage von der Homolobby gefordert wird ist nicht gutzuheißen und sogar
zu bekämpfen. Kennen sie wirklich schwule Kleriker? Heißen diese ihre Neigungen öffentlich gut?
@Adolf das ist keine Frage von Lauheit: Ich bin „heiß“ gegen Haßpredigten (sei es im Namen des Volkes,
eines Gottes einer „Ideologie“, einer Partei oder was auch immer), gegen Unterdrückung, Nötigung, gegen
(sexuelle und andere) Gewalt etc. Welche Spielart des Sex 2 Menschen einvernehmlich miteinander haben,
ist mir aber schon sehr egal… Ich verurteile daher die wüste Beschimpfung Homosexueller in diesm Forum,
auch wenn ich davon nicht persönlich betroffen bin. sehr wohl aber Bekannte von mir, teilweise auch Kleriker…)
Fragender seine Frage: Nein! Ja! Kennen sie die Bibelstelle wo ein heiß oder ein kalt gefordert wird
und lauen Menschen in der Ewigkeit die Gottesferne prophezeit wird?
@ Adolf Ihrer eigenen These nach, sind sie also sehr gefährdet, Depressionen zu bekommen?!? Offenbar
halten Sie ja nur Asexuelle und Bisexuelle für weniger gefährdet… P.S. ich heisse Homosexualität
weder für gut noch für schlecht, es steht mir nicht zu, anderer Leute sexuelle Prägung zu be- oder
verurteilen. Bei manchen ist es halt so. Was ich definitif schlecht heisse, sind Haßpredigten gegen Minderheiten
und „Unangepasste“, egal ob es sich dabei um Schwule, Juden, Ausländer, Behinderte oder was auch immer
handelt. Ich selbst befinde mich ganz banal in einer überaus glücklichen Ehe mit einer wunderbaren Frau.
Fragender seine Frage: Ich bin Heterosexuell, Homosexualität ekelt mich nicht nur an, sondern ich bin
überzeugt das diese auch Gottes Zorn auf alle Menschen herabzieht wenn sie zu schamlos betrieben und
von den meisten gutgeheißen wird.
wechsel… ich gebe zu, mein Blick wirkt ungetrübt, je mehr ich fokusiere. Caritatem, Sie sind einfach
unverwechselbar, ein Unikat, vielleicht sogar ein Orginal. Man weiß es nicht. Nichts weiß man, aber
man kann an dem, was man meint, ruhig festhalten…bis zum Schluß. Am Ende wissen wir alles.
…caritatem ist mir wurscht. Wer den Donner nicht in seinem Puls fühlt, muss ihn bei anderen erhorchen.
Ja, wer Blitz werden will, muss vorher lange Wolke sein…
arme Caritatem mir werden die beiden auch fehlen. Jedoch möcht ich auch nochmals anmerken, dass der Nick
von Eli hier nichts verloren hatte. Es gibt hier auch konservative Christen, die damit ein Problem haben,
wenn jemand mit diesem hochheiligen Namen hier Unfung stiftet. Klar, waren die Beiträge ab und an amüsant,
aber ich war schon zu Beginn des Jahres dagegen, dass Eli weiter diesen Nick benutzt. Er wollte ja nicht
hören… … und Kunstmaler ich weiß nicht. Die Redaktion wird ihre Gründe haben, weshalb beide Accounts
plötzlich stillgelegt worden sind. pax tecum…oder wie es trefflich heisst „Sit tibi terra levis!“ (Möge
Dir die Erde ein Leichtes sein.)
@ Clarissa C Teure Clarissa, irgendwie klingt „Fragender“ in meinen Ohren weit angenehmer als „inquisitor“…
(auch wenn ich des Lateinischen so weit mächtig bin, die gleiche Bedeutung der Worte zu erkennen…) (… und was die Redaktion für klug hält, ist in meinen Augen meist weder katholisch noch christlich.)
Ja, Eli hatte auch Sternstunden. Nur hab ich auch auf diese nicht mehr oder nur mit Hohn und Spott reagiert,
weil ich mit einer solchen Gestalt nicht ernsthaft über irgendetwas reden mochte und sei seine Äußerung
auch Ausnahmsweise vernünftig gewesen.
Care inquisitor, die „klugen Beiträge“ (also, insofern die Redaktion sie dafür hielt), dürften auf
der Seite seiner Beiträge nachzulesen sein … in saecula saeculorum …
Fragender aber warum Kunstmaler? der war doch für dieses Forum reichlich normal, oder? Seine Kurve hätte
runder sein können oder konischer zulaufen. War es aber nicht. Darin liegt der Grund für seine Verwergung…ganz
sicher!
Elijahu und kunstmaler Elijahu war echt ab und zu schlecht drauf und sehr oft menschenverachtend.Aber
hat auch sehr kluge Beiträge abgeliefert und er hat es immer hin geschafft,alle Aufmerksamkeit auf sich
zu lenken. kunstmaler warum er verstehe ich auch nicht…
keine Ahnung … kurz nach dem ganzen Durcheinander ist wieder ein „Elijahu2“ aufgetaucht, aber der wurde
ebenfalls gesperrt. Ob das das Original oder die Fälschung war, kann ich leider nicht beurteilen.
also Elijahu… … war schon schnuckelig, wenn er gepoltert hat wie der große Böse Wolf… Wurde er
von kreuz…net entfernt, oder von seinem Sachwalter? aber warum Kunstmaler? der war doch für dieses
Forum reichlich normal, oder?
Häufig um Behandlung gegen Depressionen bitten Homos und Heteros in diesem gottlos gewordenem Lande!
Homos und Homobefürworter wie auch andere Sündenverherrlicher sehr oft.
@ Jena Boy Ja,jeder kann an Depressionen erkranken ! Nur kommisch,daß in Kliniken und Praxen hetero Menschen
mit diesem Erkrankungsbild häufig um Behandlung bitten !
hast recht Adolf ! Gott ist nicht nur gerecht, er kennt auch die ganze Wahrheit ! Und deshalb er wird
ebenso die palästinensischen Staatsverbrecher zur Verantwortung ziehen ! Halleluja o^/
Die Stätte der Geschichtsfälschung: Yad Vaschem Dort wird Papst Pius XII. angegriffen und dämonisiert,
werden Greuelgeschichten über Lampenschirmen und Judenfettseife erzählt, und werden unhaltbare Behauptungen
verkündet. Es ist längst zu einer Pilgerstätte der Holocaust-Religion geworden. Es ist ja auch nicht
umsonst, daß antizionistische Politiker wie Dr. Mahmoud Achmadineschad und Dr. Nasser den Holocaust in
Frage gestellt haben. Nicht unbedingt aus Gründen der freien und kritischen Geschichtsforschung, da z.B.
der Prophet Mohammed dieser nicht aufgewachsen ist, sondern aus politischen Gründen. Yad Vashem dient
heute der Rechtfertigung der israelischen Siedlungspolitik und der Annektierung ganz Palästinas für
den Staat Israel und dessen Sicherheit. Ich verstehe das schon. Aber die ‘donatio Constantini’ ist eher
buchstäblich anzunehmen (und sowieso nur in Teilen kritisiert worden) als die Behauptungen in Yad Vashem.
Jeder weiß es. Aber keiner wagt es zu sagen. Benedikt XVI. wird jedenfalls nicht das Museum Yad Vashem
besuchen. Nur der Saal der Schoah auf dem Gelände von Yad Vashem. Der Kampf um Glaube, Wahrheit und Geschichtsbewältigung
geht weiter. Die Lügen werden zerfallen.
Aloha Dottore!!!! Ich grüße Sie! Auferstanden? Ich? Ich war doch niemals tot. Ich nehme mir zwar mindestens
einmal pro Woche vor, kreuz.net für IMMER UND EWIG den Rücken zu drehen und hier niemals wieder zu schreiben.
Aber dann mache ich den Fehler, mitzulesen und dann stolpert man wieder über solche niedergeschriebenen
Krankheiten, dass die inneren Stimmen im Chor schreien: „Du musst das jetzt kommentieren!!!! Du kannst
nicht weiterleben, ohne das kommentiert zu haben!!!!!!! Kommentiere oder sterbe!!!!!!!“ Ein Teufelskreis!
Hätten Sie einen Rat? Sie sind doch Dottore…
Ei liebes Frollein Roddemeier!!! Wie schee, dass ess disch aach noch gitt!!! isch erinner misch noch so
gern an disch auffem Jahrhunnerd-analoosche-Drööd!!! Dein alde Doggder Koch!!!!
Arkanum: oder es ist ein Tippfehler von „malodor“ Taisez-vous! Ich hoffe doch, Sie verstehen, dass wir
Erzengel uns nicht mit solchen Banalitäten aufhalten können, kreuztausend! Ihre verrucht-zotigen Possen
müssen Sie schon mit den Ihresgleichen reißen! Grüße vom baldigen, infernalen Showmaster, sapperlot!
Sockenpuppentheater @Maldoror Seid ihr Muschis auf Tour? Es riecht nach Fisch in der Stadt! Die Formulierung
kommt mir so bekannt vor. Bist Du Eljahu3 oder der 39. Account von derLeser??? Nein, Du musst die Reinkarnation
von Elijahu sein. derLeser/Geyer fehlt die Allgemeinbildung, um mit Deinem Nick was anfangen zu können
bzw. „Die Gesänge des Maldoror“ zu kennen.
„In Ecclesia nullus locus antisemitismo“ Antisemitismus nullum in Ecclesia habet locum. Haec verba Valtherus
Cardinalis Kasper, Pontificii Consilii pro Unitate praeses, protulit. In quodam colloquio die Iovis Vindobonae
cum diurnariis habito Kasperlaudavit rationes inter catholicos et iudaeos optime progressas. Dialogum
quoque cum Ecclesiis orientalibus necessarium esse confirmavit et generales progressiones oecumenismi
in Germania assecutas praedicavit. Cardinalis Kasper dixit: „Oecumenismus non est optio, sed sancta obligatio.
Nostra enim aetate ad saecularium morum inductionem atque ad cunctum orbem complectentes processus quod
attinet non est alia rationabilis et responsabilis optio.
„In Ecclesia nullus locus antisemitismo“ Antisemitismus nullum in Ecclesia habet locum. Haec verba Valtherus
Cardinalis Kasper, Pontificii Consilii pro Unitate praeses, protulit. In quodam colloquio die Iovis Vindobonae
cum diurnariis habito Kasperlaudavit rationes inter catholicos et iudaeos optime progressas. Dialogum
quoque cum Ecclesiis orientalibus necessarium esse confirmavit et generales progressiones oecumenismi
in Germania assecutas praedicavit. Cardinalis Kasper dixit: „Oecumenismus non est optio, sed sancta obligatio.
Nostra enim aetate ad saecularium morum inductionem atque ad cunctum orbem complectentes processus quod
attinet non est alia rationabilis et responsabilis optio.