Sich an Ablehnung gewöhnen + Kurienkardinal diffamiert Kirche + Altrituelle Barockkirche verunstaltet + Pius-Patres als Volksmissionare in den Gemeinden? + Grüner Kirchenpräses
Sich an Ablehnung gewöhnen
Vatikan. Papst Benedikt XVI. weihte gestern im Petersdom 19 Priester. Dabei
sagte er in seiner Predigt, daß die Neupriester an der Selbsthingabe und am Kreuz Christi teilnehmen.
Die Jünger erwarte dasselbe Schicksal wie ihrem Meister. Wie Christus werde der Priester erfahren, daß
die Welt Gott ablehnt.
Kurienkardinal diffamiert Kirche
Deutschland. Ein angeblicher jahrhundertealter
Antijudaismus in der Katholischen Kirche sei ein Nährboden für den Antisemitismus im 20. Jahrhundert
gewesen. Diese infame Verleumdung stellte der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper im Gespräch mit dem
antikirchlichen Magazin ‘Focus’ auf. In der alles entscheidenden Frage, ob Jesus der Messias ist, leugnet
der Kardinal einen Konflikt mit dem Judentum: „Wir sollen uns im Anderssein anerkennen.“
Altrituelle
Barockkirche verunstaltet
Österreich. In einer von der Priesterbruderschaft Sankt Petrus genutzten Barockkirche
in Linz wurde seit kurzem gegen die Bestimmungen des letzten Konzils ein grobschlächtiger Mahltisch aufgestellt.
Das zeigt ein Photo auf dem Weblog Cathcon.blogspot.com. Die Kirche gehört nicht der Diözese, sondern
dem Land Oberösterreich. Der unförmige Mahltisch wird während des Jahres in einer Seitennische der
Kirche herumstehen. Bei seltenen Messen für die Landesregierung wird der Tisch in den Altarraum hereingerückt.
Pius-Patres als Volksmissionare in den Gemeinden?
Deutschland. Die fehlende Glaubensvermittlung und
der schreiende Mangel an Glaubenswissen führe heute zu einer Tragödie im religiösen, moralischen und
gesellschaftlichen Leben. Das erklärte der deutsche Distriktsobere der Piusbruderschaft, Pater Franz
Schmidberger, im Vorwort des jüngsten ‘Mitteilungsblattes’ seiner Bruderschaft. Die Bruderschaft wünscht
sich eine großflächige Glaubensverkündigung: „Inzwischen warten wir auf den Tag, wo sich für uns die
Pforten der Pfarreien für Volksmissionen öffnen.“
Grüner Kirchenpräses
Deutschland. Die Politikerin
der Extremistenpartei ‘Grüne’ und Vizepräsidentin des deutschen Bundestages, Katrin Göring (42), ist
neuer Präses der ‘Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland’. Bei der Abstimmung am Samstag in Würzburg
wählten 72 Kirchenparlamentarier Frau Göring und 50 den früheren bayerischen Ministerpräsidenten Günther
Beckstein. Frau Göring wird die Synode sechs Jahre lang leiten. Als Präses ist sie auch Mitglied des
Rates der ‘Evangelische Kirche Deutschland’. Sie ist mit einem protestantischen Pfarrer verheiratet und
will sich besonders für Umweltschutz starkmachen.
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33 Lesermeinungen
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@r.ruhrgebietler die Hasschriften gg. die Juden von martin luther?? diese Schriften sind doch der beste
Beweis für den Antijudaismus der Kirche mindestens bis ins 16. Jahrhundert – Martin Luther war ja Teil
dieser Kirche – ob mit oder ohne Exkommunikation spielt in diesem Fall keine Rolle. Luthers Schriften
waren Schriften der Kirche …
Simplicius: niuchts anderes als dummes Gerede natürlich ist das ökumenische Geschwätz Gauthier le Guignol
nichtssagend, aber gerade deswegen umso schlimmer, denn er gibt sich für einen Würdenträger der katholischen
Kirche aus während er in Wirklichkeit ein Apostat ist.
Von mir aus zelebrieren irgendwelche Traditionalisten oder Modernisten die Heilige Messe im Handstand,
wenn es nur ihrer ewigen Seligkeit dient. Bei Jesus war eh alles ganz anders.
@vonHerzmanovsky Hat Em. Kasper wirklich gesagt, daß die Juden der Erlösung nicht bedürfen? Das kann
man aus dem Satz herauslesen. Man kann aber auch herauslesen, daß man den Glauben der Juden, auf dem
Weg der Erlösung zu sein, irgendwie achten müsse, weil er subjektiv ehrlich und gut gemeint ist. Man
kann den Satz sicher auch noch mal anders auslegen. Im Grunde hat der Kardinal gar nichts Fixierbares
gesagt. Deshalb ist die Suppe so dünn und fade. Das ist das Problem.
Was sind denn Messen für die Landesregierung? Und wozu brauchen die einen Extra-Tisch? Bzw. überhaupt
Messen? (Naja, das kann man sich allerdings noch vorstellen. Ob’s was nützt?)
Jetzt sagen Sie nochmals, daß die Zelebrationsrichtung „nates ad populum“ kein Gültigkeitserfordernis
der Hl. Messe ist, und ich richte kein Wort mehr an Sie …
Gedanken zum Artikel: Nichts gegen Barockaltäre. Nur hat der Jude Jeschua und sein Freundeskreis das
Pessachmahl nicht an einem Barockaltar gefeiert, sondern an einem normalen Mahltisch. (Abendmahlstisch!)
Pius“Patres“ als Volksmissionare? Werbung für Kirchenaustritte? Die Kirche ist zu wenig grün. Die Theologie
zur Bewahrung der Schöpfung sollte vielmehr Vorang haben, als das fruchtlose Diskutieren über Latein
und Nichtlatein und das Hin-und Hertragen des Messbuches bei der Rückenzumvolkmesse. –
nochmals Gauthier le Guignol: o tempora o mores unter Pius XII wäre es diesem Manne bestimmt so ergangen,
wie es Congar, Chenu, Teilhard de Chardin ergangen ist: er hätte Redeverbot erhalten. Peinlich für ihn,
aber viele Menschen wären von seinem dummen Gerede bewahrt worden.
Kreuzmeldungen richtig gelesen! 1)Wie Christus werde der Priester erfahren, daß die Welt Gott ablehnt.“
Aber nicht, wenn man sich – so wie die meisten Priester und Bischöfe – der Welt gut anpaßt, unauffällig
bleibt und immer schnell in Deckung geht. 2)„Der Antijudaismus sei -laut Kasper- ein Nährboden für den
Antisemitismus“ Der vom Papst eisern gehaltene Kurienkardinal hat offenbar keine Probleme damit, mit Kampfwörtern
ohne definierten Inhalt wie „Antisemitismus“ hausieren zu gehen und immer wieder aufzuwärmen, daß die
Juden auf einem altehrwürdigeren Weg zum Heil unterwegs sind und eines Christus nicht bedürfen, ganz
egal, was da alles über die Missionierung der Juden im NT steht. 3) Wir Piusbrüder warten auf den Tag,
wo sich für uns die Pforten der Pfarreien für Volksmissionen öffnen.“ Hört sich ja an, also ob Tausende
von Piusbrüdern darauf warten würden, etwas zu bewirken. 4) G. Beckstein oder K. Göring als Präses
Na toll: Der eine wäre gestanden für alle Fehler Stoibers, die er mittrug und für das Fehlen der Kleinigkeit
von 10 Mrd. Euro in der BayernLB usw. Die andere steht für Solidarität mit Özdemir und den allerchristlichsten
Majestäten Cl.Roth und V. Beck.
@simplicius Ein schöner Satz; dass Kasper („walter der Kasper“) ein wenig anders ist, das haben wir doch
schon erkannt! Warum sollten die Juden der Erlösung bedürfen, wenn auch die Kasper(l) ihrer nicht bedürfen?
Kardinal Kasper „Wir sollen uns im Anderssein anerkennen“ – ein schönes Beispiel für die moderne Kleriker-
und Theologenrede. Was mag „Anderssein“ und „anerkennen“ wohl heißen? Daß man sich nicht gegenseitig
den Schädel einschlägt“? Daß man einander (bloß) subjektiv ehrlichen Glauben unterstellt? Daß die
Juden der Bekehrung zu Christus nicht bedürfen? Oder? Man kann sich bei diesem Satz mancherlei denken,
ohne sicher zu sein, daß man den Sprecher verstanden hat. Der Kardinal produziert einen Satz, der gut
klingt, bei einem wohlmeinenden Menschen ein positives Gefühl abruft, aber nichts Konkretes besagt, damit
keiner Anstoß nehme.
kein geeignetes Mittel es wäre töricht gegen Juden begangenes Unrecht zu bestreiten. Andererseits habe
gerade Päpste sie oftmals in Schutz genommen. Mit Beschmutzungen gegen à la Gauthier le Guignol erreicht
man jedoch nur das Gegenteil und ich befürchte, dass er damit nichts anderes tun will, als seinen rabiaten
Ökumenismus zu verteidigen. Daniel Barenboim der es fertig gebracht hat Araber, Christen und Juden zusammen
Wagner spielen zu lassen schlägt einen weitaus überzeugenderen Weg ein.
@zölibat 2. Die Tatsache des Antijudaismus in der traditionellen Kirche kann nicht geleugnet werden.
Das beweisen die Judenverfolgungen durch Kirchenfürsten. Die Kirche hat sich korregiert: Sie hat ein
positives Verhältnis zum Judentum entwickelt. Das ist ein Werk aufgeklärter Theologie und der humanistisch
gebildeten Päpste. Deo gratias. Diesen Ungeist des Antijudaismus (geht oft in Antisemitismus über) findet
man heute noch in der Lefebvrianer – Sekte und bei anderen sogenannten altgläubigen Abspaltungen.
Gedanken zu den Themen de Artikels 1. Der Papst hat 19 Männer zu Prister geweiht. Das Schicksal Jesu,
den Tod am Kreuz, werden sie nicht erleiden, ehre in ihrere Pfaarhäusern ein gut bürgerliches Leben
führen. Die Möglichkeit eine geheime Frau zu haben oder später zu heiraten ist genauso gegeben, wie
ein übliches zölibatäres Leben zu führen. Alles Gute und Gottes Segen. 2. Die Tatsache des Antijudaismus
in der traditionellen Kirche kann nicht geleugnet werden. Das beweisen die Judenverfolgungen durch Kirchenfürsten.
Die Kirche hat sich korregiert: Sie hat ein positives Verhältnis zum Judentum entwickelt. Das ist ein
Werk aufgeklärter Theologie und der humanistisch gebildeten Päpste. Deo gratias.
@Przybislav Iamesseblo: Wie unten schon angemerkt, vermute ich sehr stark, das Kardinal Kasper Luthers
Schriften kennt, und auch um den antisemitischen Tobak darin weiß. Ich verstehe allerdings nach wie vor
nicht, was für ein Argument die Existenz dieser Äußerungen Luthers gegen die Existenz von Antijudaismus
innerhalb der katholischen Kirche darstellt.
Gauthier le Guignol: eindeutig Apostat Hat Gauthier le Guignol Luthers Schriften über die Juden einmal
gelesen. Mit seinem dummen Geschwätz über den Antisemitismus in der katholischen Kirche hat der Nachfolger
Kardinal Beas, traurigen Gedenkens, einmal mehr bewiesen, dass die Konzilssekte voller Apostaten ist.
Hoffentlich wagt es endlich jemand, ihn zurechtzuweisen. Bischof Fellay und Pater Schmidberger täten
gut darn, sich gründlich zu überlegen, ob sie mit solchen Leuten Gemeinschaft zu haben wünschen
Dummheit der Schreiberlinge die was weiß ich wie vielte In einer von der Prieserbruderschaft Sankt Petrus
genutzten Barockkirche in Linz wurde seit kurzem gegen die Bestimmungen des letzten Konzils ein grobschlächtiger
Mahltisch aufgestellt. Wieder mal so eine Lügenmeldung. Es handelt sich nicht um einen „Mahlstisch“,
sondern um einen Zelebrationsaltar. Der Schreiberling scheint nicht katholisch zu sein, sonst wüßte
er, dass die katholische Kirche keine Mahlstische kennt.
Die Menschen haben durch foranschreitende Technik und Angst davor mit modernen waffen die gesamte Menschheit
zu vernichten zusammengefunden. Vorher hat so gut wie jeder jeden diffamiert!
Politisiert Ist die EKD eigentlich jetzt ein politischer Verein der ‘Grünen’? Was sollen denn Politiker
in einer Kultusgemeinschaft zu sagen haben? Das ist doch lächerlich.
@r.ruhrgebietler: Die kennt Kardinal Kasper mit Sicherheit auch. Sieht allerdings darin keinen Grund dafür,
nicht erst einmal vor der eigenen Türe zu kehren.
Interessante Erwartungshaltung: Warten, dass die Pfarreien ihre Pforten für Volksmissionen der Piusbrüder
öffnen. Dann doch sinvollerweise auch für Volksmissionen von Milli Görüs, Scientology und Jehovas
Zeugen.
Der Kurienkardinal sagt die Wahrheit. Wo diffamiert er denn? Die katholische Kirche hat über jahrhunderte
die Juden diffamiert und aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt. Ghettos sind eine Erfindung der Kirche,
das Tragen einer gelben Kennzeichnung auf der Kleidung ebenso. Selbst Hitler berief sich 1933 bei einer
Konferenz mit hohen kirchlichen Würdenträgern auf diese Tradition und meinete, dass er mit der Fortführung
dieser „Tradition“ der Christenheit den besten Dienst erweisen würde…
zu: Pius-Patres als Volksmissionare in den Gemeinden? Soso. Wenn der Hw. Hr. Schmidberger das auf traditionelle
Weise haben möchte (und so klingt’s), müßte er seine piam unionem in einen richtigen Orden umwandeln,
wie die Redemptoristen oder Passionisten. So hätte er zwar endlich das Recht, sich „Pater“ zu nennen;
allerdings hätten wir dann nicht mehr mit der von Mgr Lefebvre gegründeten Priesterbruderschaft zu tun,
sondern u. a. mit einer leichter zentral zu gängelnden Organisation. Ich hoffe, daß er hier nicht als
Bischof Fellays Strohmann spricht.
Der Antijudaismus ist nicht angeblich sondern offensichtlich und er herrscht immer noch. Teilweise offiziell
und immer noch in vielen Köpfen von allerlei Theologen und einfachen Christen, auch Katholiken. Was ist
denn das für eine unehrliche Aufregung? Eine katholische? Der (manchmal süffisante) Wunsch nach Judenmission
ist darin gar nicht enthalten.
ja-„das die welt Gott ablehnt“ Dabei sagte er in seiner Predigt, daß die Neupriester an der Selbsthingabe
und am Kreuz Christi teilnehmen. Die Jünger erwarte dasselbe Schicksal wie ihrem Meister. Wie Christus
werde der Priester erfahren, daß die Welt Gott ablehnt. das rot der Stole der Kardinäle symbolisiert
das BLUT mit dem Sie den Glauben verteidigen sollen. Viele Kleriker sind wie vorausgesagt bereits vom
Glauben abgefallen und verteidigen nicht mehr die Kirhe sondern die Feinde der Kirche. Bischöfe wie Lehmann
sind generell nur an Ruf in den Medien interessiert