Deutschland
Bischofskonferenz und Zentralkomitee palavern
Außer unverbindlicher Platitüden haben die deutsche Bischofskonferenz und das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ dem rapiden Verfall ihrer Kirche nichts entgegenzusetzen.
Erzbischof Robert Zollitsch
Erzbischof Robert Zollitsch
(kreuz.net) Unter dem Leitwort von Papst Benedikt XVI. „Seid Zeugen der Hoffnung“ fand am 26. und 27. April in Würzburg ein Studientag von Mitgliedern der deutschen Bischofskonferenz und des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ statt.

Das berichtete die deutsche Bischofskonferenz in einer Medienmitteilung.

Ziel der Tagung war, sich über „gemeinsame Perspektiven“ für die Zukunft der Kirche in Deutschland auszutauschen.

Man knüpfte an die Beratungen zu einer „missionarischen Erneuerung“ der Verkündigung und Seelsorge an. Diese hatten in den vergangenen Jahren in der Bischofskonferenz und im Zentralkomitee stattgefunden.

Der missionarische Impetus der Kirche in Deutschland ist seit dem Zweiten Vatikanum völlig zum Erliegen gekommen.

Glaubensleugner hält Vortrag

Bei der Studientagung gab es ein Einleitungsreferat des umstrittenen Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg.

Er erklärte, daß eine Verständigung darüber, „was wir für vordringlich halten in Bezug auf das Leben und den Dienst der Kirche in Deutschland in diesen stürmischen Jahren“ sehr wichtig sei.

Mons. Zollitsch hat am vergangenen Karsamstag grundlegende Eckdaten des katholischen Glaubens öffentlich geleugnet.

Die gegenwärtige Situation der Kirche ist – so Mons. Zollitsch – von einem Nachlassen eines angeblichen „Aufbruchsgeistes der vergangenen Jahrzehnte“ geprägt.

Die vergangenen Jahrzehnte waren in der Kirche in Deutschland von dem größten Zusammenbruch seit der Christianisierung des Landes gekennzeichnet.

Blumige Formulierungen

An Stelle des von Mons. Zollitsch geträumten „Aufbruchsgeistes“ ist nach Angaben des Prälaten eine „oft mühselige Normalität des kirchlichen Lebens“ getreten.

Es bewege sich in einem gesellschaftlichen Klima, das „sowohl durch religionsfreundliche wie zugleich religionskritische Züge“ geprägt sei – erklärte der Erzbischof salomonisch.

Dann nahm er zu Durchhalte-Parolen Zuflucht und rief dazu auf, diesem Klima mit Vitalität und innerer Freiheit, mit entbranntem Herzen und mit der Weite des „großen Denkens“ die Hoffnung des Glaubens entgegen zu setzen.

Was er mit diesen blumigen Formulierungen konkret meinte, blieb unklar.

Reden statt Handeln

Der Präsident des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’, Hans Joachim Meyer, rief dazu auf, Deutschland als einen gemeinsamen Handlungsraum für die Kirche zu begreifen.

Er verwies auf die „hohe Mobilität auch von Katholiken“ in der modernen Gesellschaft und auf die lange Tradition deutschlandweiter katholischer Verbände, Werke und Bewegungen.

Die größte Herausforderung für Gesellschaft und Kirche sah Meyer darin, einer falsch verstandenen Individualisierung zu begegnen.

Auch in der Frage der Lösungen blieb er im Grundsätzlichen: Man müsse offen miteinander reden, die eigenen Ängste und Sorgen nicht verschweige und die der anderen ernst nehme – psychologisierte er.

Offenbar standen bei dem Studientag die Teilnehmer mehr im Zentrum als die Probleme.

Darum betonten Mons. Zollitsch und Meyer, daß die „offene und ehrliche Atmosphäre“ und das „anspruchs- und respektvolle“ Gespräch den Weg für weitere gemeinsame Überlegungen zur Zukunft der Kirche in Deutschland geöffnet haben.

Kritiker des Treffens erklärten schon jetzt, daß trotz endloser Vorträge und Diskussionen nicht davon auszugehen sei, daß die Handlungsebene je erreicht wird.
      
21 Lesermeinungen
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#22   Lieblingsuli   10:48:23 | Dienstag, 5. Mai 2009
Rapider Zerfall?
Quatsch – so, ich kümmere mich jetzt um die Zukunft. Bis dann, ihr Lieben.
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#21   catholic   23:52:19 | Montag, 4. Mai 2009
Der Artikelschreiber palavert halt sein gewünschtes Kirchenbild herunter.
Nichts neues hier.
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#20   Maldoror   22:23:16 | Montag, 4. Mai 2009
sic transit gloria curiae romanae
…fragt sich nur, zu welcher man Schaden. o^/
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#19   ihrseidnichtkatholisch   18:47:26 | Montag, 4. Mai 2009
wenn man den artikel…
… so anschaut bekommt man den eindruck die kreuz.net-sekten-kirche hat vor ihrer offiziellen gründung schon mal ihre eigene inquisition eingesetzt… :-D
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#18   Bodo11 †   17:41:22 | Montag, 4. Mai 2009
Dr Gloria Polo,dr hanf
Dr Gloria Polo,dr hanf
Ihr seid mir zu billig, ihr beiden Schwachköpfe.
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#16   dr hanf †   17:32:56 | Montag, 4. Mai 2009
der bodo der bodo
der ist ja so böse
leider ist er in der echten Welt ein Weichei,
ein Waschlappen, der immer wieder auf kreuz.net erscheint um sich mal richtig ausheulen zu können!
Bodo,
lass es raus!
Raus mit den braunen Pupsen!
Böse Jungs machen viele böse Kaka kaka!
Raus damit
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#15   Bodo11 †   17:27:41 | Montag, 4. Mai 2009
Quatsch Dich leer
Quatschen bis der Arzt kommt,was anderes ist doch hier nicht zu erwarten.
Eine Laber-Kirche nach dem Vorbild der Laber-Demokratie
Gehandelt wird hier nicht,sondern abgewiegelt und vertuscht und verheimlicht.
Das öffentlichkeitswirksame Gequatsche verdeckt doch nur die innere Leere und das Totschweigen z.B des Babyholocaustes.
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#14   wolfgang11 †   16:55:47 | Montag, 4. Mai 2009
remdemmerding: Bischof Zollitsch wird das
kreuz.gewürm mit einem Fußtritt in den Höllenschlund zurückbefördern, bevor es noch mehr Unheil anrichten kann.
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#13   Denk   15:52:59 | Montag, 4. Mai 2009
Handlungsebene
„Kritiker des Treffens erklärten schon jetzt, daß trotz endloser Vorträge und Diskussionen nicht davon auszugehen sei, daß die Handlungsebene je erreicht wird.“
Das kann auch ein Vorteil sein o.O
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#12   Prof Rempremmerding   15:48:52 | Montag, 4. Mai 2009
Häretische Mission
Gott bewahre den spärlichen Rest des katholischen Deutschland davor, von einem Häretiker wie Herrn Zollitsch und seinen bankrotten Lehmann-Brothers „missioniert“ zu werden! Heiliger Bonifatius, erhebe dich, bevor dein Erbe gänzlich verschleudert ist!
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#11   HarroMeyer †   15:10:48 | Montag, 4. Mai 2009
Aufbruchstimmung? das waren doch die
die sich von dem Volksredner Hitler hatten verführen lassen und die jetzt mit der Kirche beim Tanz ums goldene Kalb zum Abschluss das unmoralische Desaster der finanz und wirtschaftspolitischen Prozesse vorgeführt bekommen. Für die jüd Religion ist das kein Problem, für die Christen schon, für die hält die Religion nur eine gähnende Leere bereit, da kommt kein Moses mehr; oder doch? >:) .
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#10   defendor   15:00:08 | Montag, 4. Mai 2009
Eine Korrektur…
Natürlich muss es in meinem vorigen Beitrag heissen :
Solange Hw Zollitsch diese seine unsägliche Verneinung einer zentralen Glaubenswahrheit nicht durch einen Widerruf wieder klarstellt, solange ist er sehr wohl nicht nur „umstritten“ sondern gar auf Dauer unhaltbar !
www.gloriapolo.net/
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#9   kaylet   14:49:52 | Montag, 4. Mai 2009
köstlich
Offenbar standen bei dem Studientag die Teilnehmer mehr im Zentrum als die Probleme.
Darum betonten Mons. Zollitsch und Meyer, daß die „offene und ehrliche Atmosphäre“ und das „anspruchs- und respektvolle“ Gespräch den Weg für weitere gemeinsame Überlegungen zur Zukunft der Kirche in Deutschland geöffnet haben.
:(3 an den Schreiber des Artikels.
Genau das geht mir so sehr auf die Nerven!!!! Verschont mich mit euren Empfimdungen bei der Sache, präsentiert die Fakten der Sache, beendet die Tyrannei der Intimität (vgl. R. Sennett).
Ansonsten für alle, die sich nicht weiter schämen wollen:
hier www.vatican.va/…tus-formalis_ge.html
und hier …rantwortung-regensburg.de/…e-kirchensteuer_.pdf
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#8   defendor   14:40:02 | Montag, 4. Mai 2009
Aus „colonialen“ Ansichten…
…ist zu entnehmen, dass Erzbischof Zollitsch „unbestritten“ sei !
Nun, dies mag wohl in den – synkretisch-modernistischen – Kreisen der Handstreich-Modernisten so sein, nicht aber bei jenen, die sich treu zur reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche bekennen !
Es ist gar klar zu definieren, dass gerade der Umstand, dass Hw Zolitsch angeblich „nicht umstritten“ sein soll, ein noch schieferes Bild von der deutschen Bischofskonferenz vermittelt als diese ohnehin schon darstellt.
Ich rufe in Erinnerung, dass ein Bischof Williamson, dessen Auesserungen über den Holocaust sicherlich nicht gut zu heissen sind, sich keiner Leugnung einer Glaubenswahrheit zu Schulden hat kommen lassen, es sei denn eifrige Handstreich-Modernisten wollen den Holocaust zu einer solchen „erklären lassen“ !
Wohl aber hat Hw Zollitsch – und dies als Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz – eine ZENTRALE Glaubenswahrheit verneint und sich somit nicht als Bekenner der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche präsentiert.
Kirchenrechtlich heisst dies Häresie !
Solange Hw Zollitsch diese seine unsägliche Verneinung einer zentralen Glaubenswahrheit durch einen Widerruf wieder klarstellt, solange ist er sehr wohl nicht nur „umstritten“ sondern gar auf Dauer unhaltbar !
Wer die heilige Mutter Kirche liebt, der fügt ihr keinen derartigen Schaden zu !
Möge Hw Zollitsch zum Wohle der heiligen Mutter Kirche handeln und widerrufen !
Alles andere ist versuchte Augenwischerei !
www.gloriapolo.net/
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#7   Krak des Chevaliers   14:16:04 | Montag, 4. Mai 2009
längst eigene Wege
Die kath. Kirche in Deutschland geht unter der Führung der Bischöfe Zollitsch und Lehmann längst eigene Wege. Die Einheit mit dem römischen Pontifex besteht nur noch auf dem Papier und wird nur noch als Lippenbekenntnis ausgedrückt. Das Ende des deutschen Sonderweges zeichnet sich schon deutlich ab. Es ist der Ruin. o.O
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#6   Bodo11 †   12:50:57 | Montag, 4. Mai 2009
Bankrotterklärung
… zu einer „missionarischen Erneuerung“
Womit man nur zugibt,ziemlich heruntergekommen zu sein.
Woran das nur liegt ?
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#5   Adolf   12:48:06 | Montag, 4. Mai 2009
Warum gesteht sich keiner Fehler ein?
Warum wird alles schön geredet?
Warum geht die Priesteranzahl der noch nicht in Rente zu schickenden um 80% zurück?
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#4   r.ruhrgebietler   12:35:12 | Montag, 4. Mai 2009
Aufbruchstimmung????
von einem Nachlassen eines angeblichen „Aufbruchsgeistes der vergangenen Jahrzehnte“ geprägt
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
diese z :-! llitsch ist immer für’ne Lachnummer gut!
Also ICH halte diesen z :-! llitsch für sehr umstritten – aber er lebt nach dem Dnekmuster: lieber eine schlechte Presse als gar keine Presse. Dabei wäre es für ihn sehr einfach zu den glaubensgrundsätzen der hlg. rkK zurückzukehren, sich zu Jesus Christus zu bekennen und Seine Nachfolge endlich anzutreten. Es ist der Kreuzweg Jesu Christi, dem z :-! llitsch dann folgen würde – öffentlich und klar bekennend und tief im Glauben verwurzelt! (Sowie er es dem Herrn Jesus Christus doch wohl hoffentlich in seiner Priesterweihe geschworen hat!)
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#3   clarissa colonia   12:09:04 | Montag, 4. Mai 2009
Werter Zimbelstern,
Rechtsprechung gehört nicht zu meinen Aufgaben …
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#2   noch ein Landorganist   12:07:11 | Montag, 4. Mai 2009
Für wie viele Katholiken …
… hat clara cöln eigentlich das Recht zu sprechen?
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#1   clarissa colonia   12:01:12 | Montag, 4. Mai 2009
Wer hält Robert Zollitsch
für „umstritten“? Etwa die begründetermaßen umstrittene Redaktion des (selbsternannten?) „größten katholischen Nachrichtenportals“ der Welt?
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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