Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz hat nach seinem Abfall vom Glauben auf Druck der Altgläubigen den Katechismus zur Hand genommen.
Erzbischof Robert Zollitsch
(kreuz.net, Freiburg) Erzbischof Robert Zollitsch (70) von Freiburg hat eine Stellungnahme zum Sühnetod
Christi verfaßt.
Der langatmige und großteils nichtssagende Text erscheint am 10. Mai in der Bistumszeitung
von Freiburg ‘Konradsblatt’. Die Webseite der Diözesanzeitung veröffentlichte den Beitrag vorab.
Heilsvermittelnde
Bedeutung „zugeschrieben“
Erzbischof Zollitsch betont, daß Karfreitag und Ostersonntag nicht auseinandergerissen
werden dürften: „Ein Auferstandener ohne Wunden wäre nicht der Herr gewesen, der für uns Menschen lebte
und starb.“
Christus habe sein Leben „an unserer Statt“ hingegeben und so die Verheißung des Jesaia
erfüllt: „Durch seine Wunden sind wir geheilt.“
Heute könne man in diesem Zusammenhang auch von „Jesu
Solidarität“ sprechen – rechtfertigt der Erzbischof seine im Artikel nicht angesprochene Leugnung des
Sühnetods Christi.
Die Solidarität Christi zeige sich darin, daß er die leidvolle Dunkelheit und Angst
menschlichen Lebens am eigenen Leib ausgetragen habe:
„Seine Solidarität geht noch einen Schritt weiter:
Jesus ist nicht nur den Seinen lebensmäßig eng verbunden, er tritt auch für sie ein und handelt stellvertretend
für sie.“
Es sei im menschlichen Leben nichts Unbekanntes, stellvertretend zu handeln.
Als Beispiele
nennt Mons. Zollitsch Eltern, die für ihre Kinder handeln, Anwälte, die für ihre Mandanten sprechen
oder jemanden, der für einen anderen ein Bußgeld bezahlt.
Die Anwendung des Begriffes „solidarisch“
auf solche Fälle entspricht allerdings nicht dem üblichen Sprachgebrauch.
Der christliche Glaube scheue
sich nicht, sogar noch dem Tod Christi eine positive, heilsvermittelnde und sühnende Bedeutung „zuzuschreiben“.
Christus sei zugunsten der Menschen und stellvertretend für sie gestorben.
Er habe getan, was die Menschen
wegen ihrer Verstrickung in die Sünde nicht tun konnten:
„Stellvertretend für die Menschen überläßt
er sich als Opfer der rettenden und wirksamen Liebe Gottes, die tiefster Grund seiner Lebenshoffnung ist.“
Damit habe er in unserer gewalterfüllten, sündigen Welt den Zugang zum Leben Gottes eröffnet: „Dank
Jesu Christi Leben und Sterben haben wir Zugang zum Vater.“
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317 Lesermeinungen
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#318 Paulaner † 11:57:35 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Gott kann die elektromagnetischen Wellen nicht lesen. caritatem: Naja,sie stehen bald vor ihrem ewiglichen
Richter. Die haben „da oben“ andere, uns unzugängliche Gedankenlesemöglichkeiten. Nachdem WIR aber als
Tote nicht mehr in kreuznet einloggen können, ist der Zugang für die da oben nicht zugänglich. Wir
üblichen Kreuznetter hier sind solche Sünder, dass sie sich mit Schaudern vom Gedankenlesen abwenden.
#317 caritatem 11:50:49 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@ kunstmaler Wenn sie das als deppert abtun,frage ich mich ernsthaft,wie es um Ihren katholischen Glauben
bestellt ist ? Naja,sie stehen bald vor ihrem ewiglichen Richter.Und über ihre + net Antworten wird er
nicht so erfreut sein. Die Ginsterkohlen glühen…
@kunstmaler Sehen Sie doch mal das Gleichnis vom armen Lazarus. Hier wurde dieser nach dem Leben auf Erden
getröstet und das wäre auch die Hoffnung für Christen. Zumal es auch zu erwähre, dass Gott ein gerechter
Gott ist. Dh. was er hier auf Erden nicht vergelten kann, tut er in der Nächsten.
#314 Kunstmaler † 11:42:48 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Lieber caritatem Je mehr ein Mensch von Gott geliebt wird, desto eifersüchtiger ist der Teufel und lässt
die Gotteskinder leiden. Got hat damit gar nichts zu tun – Gott will, dass es allen Menschen gut geht
und die depperte Leidenssymbolik können Sie sich schenken.
#313 caritatem 11:38:52 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@kunstmaler-Christus will keinen Leidensweg ? Pass auf: JE MEHR EINER LIEBLING GOTTES IST, UMSO MEHR WIRD
ER IN DIE LEIDENSSCHULE JESU GENOMMEN !!! Alles klar ?
#312 Paulaner † 11:35:05 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Das Evangelium nach Johannes erklärt die Sache, meine ich. Baltasar: ich habe den Sühnetod immer als
Heldenhaft befunden, jetzt deke ich anders. Diese www.intratext.com/IXT/DEU0019/_PRZ.HTM Stelle ist so
einfach, dass sie nicht gefälscht werden konnte. ·14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und
die Meinen kennen mich, ·15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben
für die Schafe. ·16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß
ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden. Da steht
nicht, dass die katholische Kirche missionieren muss! ·17 Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein
Leben lasse, daß ich’s wiedernehme. ·18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe
Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
#311 Kunstmaler † 11:34:58 | Donnerstag, 30. Juli 2009
DJM… Sagen Sie das mal einem Kind, welches jahrelang vom Stiefvater vergewaltigt wurde. Gott hat hier
keine Macht – aber SIE mussten einen jahrelangen Mißbrauch ja nicht am „eigenen Leib“ erfahren. SIE nicht –
deshalb können Sie ja ganz ruhig von Gerechtigkeit daherfaseln. Sagen Sie mal einem Kind, dass jahrelang
mißbraucht wurde, dass dies Gottes Wille war, Sie Wahreitsverdreher. Gott hat hier keine Macht – denn
dies ist nicht das Reich Gottes.
#309 Kunstmaler † 11:28:36 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Baltasar Denken Sie mal nach. Gott hat hier keine Macht – denn er will nicht das Menschen leiden. Hier
ist noch nicht das Reich Gottes und somit fern seiner Gerechtigkeit. Christus sprach: Harret aus! Dies
ist sein Rat. Und Ihr Ha Ha können Sie Unwissender sich sparen. Sie wollen Gott das Böse in die Schuhe
schieben – doch das Böse kommt vom Teufel und von den Menschen, die dem Bösen dienen. Gott will keine
Mordtaten – Mörder sind Teufelsdiener und damit hat Gott nichts zu tun. Durch seine Liebe zu uns sandte
uns Gott seinen Sohn, der uns durch seinen Tod das Himmelreich brachte. Der Teufel hat Christus getötet –
nicht Gott. Und Gott hat hier KEINE Macht. Verstehen Sie es oder lassen Sie es bleiben.
#308 Baltasar 11:17:34 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Wenn Gott keine Macht mehr hat – wer dann? Wenn Gott hier keine Macht hat – Ha Ha – Wo sonnst? Auch seine
Teufelsdiener sind von Ihm erschaffen! Wir haben wohl einen „Neuen Atheisten“ in der Runde Also wenn Sie
Ihre Kinder Opfern wollen und das für Recht halten. Diese Opfer und Qualen sind die Vorbereitung für
den Himmel. Das ist mir zu Einseitg und dem Herrn bestimmt auch. Wenn man bedenkt das auch der 11. Sept
und der Amoklauf von Winnenden sind auch „Süneopfer“. Wenn Sie Kinder hätten würden Sie anders denken!
#307 Kunstmaler † 10:47:02 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Baltasar Christus musste sterben, weil Gott hier KEINE Macht hat. Diese Welt ist NICHT das Reich Christi.
Christus wollte uns auf eine andere Welt vorbereiten: auf das Jenseits – er und Gott wollte, dass die
Seelen nach dem Tod ins Himmelreich finden. Doch da viele Menschen dem Teufel dienen, werden diese den
Weg ins Himmelreich nicht finden – es sind jene Sünder, wo Christus uns riet: und wischt euch noch den
Staub von den Füßen. Damit wollte er uns sagen, dass wir den Sündern nicht folgen sollen, sondern dass
wir Christus folgen sollen, damit wir ins Reich Gottes gelangen. Natürlich hat der Teufel Christuns in
SEINEM Reich hinrichen lassen durch seine Teufelsdiener. Doch hat Christus doch gesiegt – denn er brachte
den Seelen, die sich an ihn halten, das Himmelreich.
#306 Baltasar 10:40:34 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Veränderte Sicht – seit dem ich Kinder hab! Grüß Gott, ich habe den Sühnetod immer als Heldenhaft
befunden, jetzt deke ich anders. Wenn ich ein allmächtiger Gott wäre, würde ich meinen einzigen Sohn
nicht für die Kreaturen Opfern die ich selbst erschaffen habe. Auch hat Jesus sich die Situation in die
ergeraten ist nicht ausgesucht? So hätte ich als Gott meine Sohn davor beschützt! Immer! Wer seine Kinder
von Herzen liebt kann das ncit verstehen. Mein Tod wird auch nicht schöner wenn andere mit oder für
mich sterben, im Gegenteil!
Mi cara lux, über die Inhalte des persönlichen Glaubens von Richard Williamson oder Robert Zollitsch
liegen mir keine sachdienlichen Detailinformationen vor, die mir darüber ein kapables Urteil erlauben
würden. Und zweifelsfrei ist ein Interview in Kommunikationsmitteln – infolge seiner strukturellen Begrenztheit –
keine geeignete „literarische Form“ zur detaillierten Auseinandersetzung mit einer Sachfrage (nämliches
ergibt sich ja auch durch die hiesige Zeichenbegrenzung). Nach den Maßgaben der StPO stellt ein Interview
jedoch in jedem Fall eine Beweisurkunde dar, die jedoch ggf. der Ergänzung und Bestätigung durch andere
Beweismittel bedarf. Meine diesbezügliche Beobachtung bezog sich jedoch ausschließlich auf offenkundige
Unterschiede in Berichterstattung und Behandlung: Gegen die in anderen Medien (durch Verkürzung sicher
mißverständlichen) Meldungen über Williamsons „Holocaust-Leugnung“, verwahrt man sich und fordert –
dieser scheint ja persona gratissima der Red. zu sein – genaue und differenzierte Berichterstattung. Unglaubwürdig
indes macht man sich als Redaktion (und als Zuschreiber), wenn man Maßstäbe, die man -zurecht – selbst
gegen andere so vehement einfordert, gegen sich selbst nicht gelten lassen will. Aber diese Überlegung
scheint wohl das Vermögen der Tartuffes in Redaktion und Zuschreibergemeinde zu übersteigen …
fakten…fakten…fakten… noja, ich glaube, zumindest williamson hält dieses historische faktum für
eine glaubenswahrheit. und die katholische kirche hält den sühnetod jesu durchaus für ein glaubensfaktum.
so groß sind die unterschiede nicht. im übrigen liegt der vergleichsmoment im mündlichen interview.
reicht eine mündliche aussage in diesen fällen prinzipiell für verurteilungen und strafverfolgungen
aus, liebwerte clarissa? nach mt 18, 15-20 wohl kaum.
#303 Chrysostomos 08:12:03 | Dienstag, 12. Mai 2009
tenebrae in luce bei bischof williamson handelte sich m. W. aber um kein Interview über Glaubensfragen,
sondern um historische fakten, die von ihm angezweifelt wurden! Das ist wohl ein fundamentaler Unterschied –
oder????
Nun, cara lux, leider wird erst umgekehrt ein Schuh daraus: Vielleicht hätte man das, was man für Richard
Williamson in Anspruch nehmen wollte auch gegen andere gelten lassen, anwenden und einfordern sollen …?
chryssi: „Und Interviews sind nun mal schwerlich geeignet, um die Rechtgläubigkeit eines Bischofs zu
verifizieren…“ dann hätte man solche rücksichtnahme auch exzellenz williamsons äußerungen zugestehen
sollen
#300 Chrysostomos 21:49:43 | Sonntag, 10. Mai 2009
domenico Lieber domenico – danke, dass sich mich nicht mehr pseudo nennen… Leider kann ich Ihnen nicht
gratulieren: Sie können nicht lesen und wollen auch nicht verstehen! Wo bestritt ich je, dass der Sühnegedanke
nicht patristisch sei? Wenn Sie meinen letzten Beitrag GELESEN haben, dann werden Sie wohl mitbekommen
haben, dass es um die Interpretation der Satisfaktion ging. Sie bleiben halt immer nur an der äußerlichen
Bedeutung der Begriffe hängen! Mir kommt es so vor, dass Sie eine neuscholastische Dogmatik aus dem 19.
Jhdt. verinnerlicht haben und nach der wird nun alles beurteilt und gerichtet! o^/
Des Kaisers Bart war vielleicht aufregend! Da kann ich mich noch gut dran erinnern, jaja! Da ging es
ja auch um was. Hier dagegen geht es nicht einmal um Seelsorge.
Chysostomus Gratuliere, Sie machen ja Fortschritte! Inzwischen erkennen Sie alsoan, dass der Gedanke sühnenden
Leidens/Sterbens biblisch und patristisch ist! Und, wie steht es, können Sie die Frage beantworten, die
storas noch nicht beantwortet hat?
#297 Chrysostomos 12:06:22 | Sonntag, 10. Mai 2009
Genugtuungstheorie Wieder und wieder muss man es sagen: Natürlich- alle wesentlichen Ansätze dieser
Soteriologie sind in der Schrift, besonders bei Paulus und bei den Vätern vorhanden! Aber – was heute
unter Sühnetheologie verstanden wird und was viele Menschen als unchristliche ablehnen, ist nur aus der
mittelalterlichen Denkweise der Treue des Ritters gegenüber seinem König verständlich – also Gefolgstreue!
Damals musste man die Soteriologie so konzipieren (siehe Anselm von Canterbury), um sie verständlich
zu machen. Darf man aber deshalb in unserem Tagen den Akzent nicht verschieben, ohne dabei das Wesentliche
aufzugeben? Das war es doch, was EB Zollitsch verständlich machen wollte! Und Interviews sind nun mal
schwerlich geeignet, um die Rechtgläubigkeit eines Bischofs zu verifizieren…
storas Da ja in Christus der Vater selbst handelt, ist die Genugtuungstheologie gestrig. Das ändert nichts
daran, dass wir durch das Blut des Lammes erlöst sind. Dann erklären Sie doch bitte auch noch, wie wir
durch das Blut des Lammes erlöst sind und wie das zu denken ist!
Genugtuungstheologie veraltet Da ja in Christus der Vater selbst handelt, ist die Genugtuungstheologie
gestrig. Das ändert nichts daran, dass wir durch das Blut des Lammes erlöst sind.
#293 Chrysostomos 19:44:18 | Donnerstag, 7. Mai 2009
wolfgang ist christus für DEINE Sünden vielleicht nicht gestorben? Und erklären Sie mir bitte, was
das mit dem Verstand zu tun haben soll? Eigenartige Theologie!
#291 Chrysostomos 17:48:52 | Donnerstag, 7. Mai 2009
pseudo… Dass der tutti santi sich immer gleich so angegriffen fühlt und mit aller Gewalt und Beleidigung
zurückschlagen muss! Das Thema muss ihn wirklich ins Mark treffen. Natürlich ist Christus für unsere
Sünden gestorben! Aber ich werfe tutti santi einzig und allein seine einseitige Betrachtung vor! Wenn
er wirklich die Materie kennen würde, wäre er nicht so fixiert auf seine Theologie des 19. Jahrhunderts.
Und übrigens: Mit dem Titel „Pseudo-Chrysostomos“ kann ich wirklich gut leben, war kein unbedeutender
kirchlicher Schriftsteller des 4. Jahrhunderts! Aber wahrscheinlich kennt ihn der tutti santi gar nicht!
Wollte halt einfach beleidigend sein!
Antipacelli: Da haben Sie mir aber einen hehren Auftrag zugedacht, dem ich ganz bestimmt nicht gerecht
werden kann. Haben Sie dennoch Dank für Ihr großes, ermutigendes Wohlwollen und gleichzeitig Verständnis
für meine abgrundtiefe Bescheidenheit… hier nicht initiativ werden zu wollen… :(3
Sefirot was hängt denn an dem Begriff „Sühnetod“, als das er ein Begriffskonglomerat einer veralteten
Theologie ist. Aber Paulus fordert schon: Wandelt Euch durch ein neues Denken. Nun, dann wollen wir doch
mal lesen was der Hl. Paulus schreibt: Röm 12,2: Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch
und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt,
was gut und vollkommen ist. Du windiger Karussellfahrer hast den wichtigsten Teil unterschlagen: Gleicht
euch nicht dieser Welt an,,, Nein Luftblasenakrobatiker, dein Relativismus a la Schalom & Konsorten ist
leicht zu erkennen.
#288 Antipacelli † 10:52:34 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@Sefirot: Schade, dabei wäre es sicher sehr reizvoll gewesen, zu sehen, a) ob und wie katholisch die
Schönstattbewegung ist, b) welchen Stellenwert der Schönstattgründer und seine im Gebetbuch „Himmelwärts“
niedergelegten theologischen Ansichten bei den Schönstättern, insbesondere den Schönstatt-Theologen,
haben!
Antipacelli: Das werde ich ganz bestimmt nicht tun. Ich bin durch eine leidvolle Schule mit einem schönstatt-
verseuchten Priester gegangen. Sehen Sie es mir bitte nach, dass ich mit Schönstatt nichts anzufangen
habe…
#286 Antipacelli † 10:42:09 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@Sefirot: Denn veranstalten Sie doch mal einen Workshop, zu dem sie insbesondere Schönstätter einladen!
Themenvorschlag: „Ist das Schönstattgebetbuch ‘Himmelwärts“ noch zeitgemäß?“ und fragen Sie beim „Erzbischof“
Zollitsch an, ob er bereit wäre, ein Referat zum Thema „Ist die Sühnetheologie, wie sie in der ‘Werkzeugs-Messe’
enthalten ist, noch zeitgemäß?“ Vielleicht wird da ja was draus…?!
@Sefidiot Der Begriff wurde aus der Stabschublade plötzlich ins gleißende Licht der Beachtung gehievt
und jetzt wird allen ebenso plötzlich bewusst, was sie bisher nie vermisst haben… weil sie sebst nie
daran geglaubt haben… Nach diesem Satz dürfen Sie sich mit dem Titel eines „intellektuellen Dummschwätzers“
schmücken und damit ihrem Dorftrottel imponieren.
Die Berufung auf Paulus erweist sich bei Leugnern des Sühnegedankens als volles Eigentor! „Den hat Gott
für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden
vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit
zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus. (…)
So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.“
(in Röm 3) „…er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden
in ihm die Gerechtigkeit“ (2. Kor. 5, 21) Christus ist „um unserer Sünden willen dahingegeben“, jedoch
„um unserer Rechtfertigung willen auferweckt“ (Röm 4,25); er ist für uns gestorben; auferstanden ist
er, damit wir „nicht mehr uns selbst leben“, sondern dem, der uns durch seine Liebe gewonnen hat für
sich und die Gemeinschaft mit dem Vater (2 Kor 5,14f.; Gal 2,20; Röm 7,4; 14,7-9).
#281 Großwildjäger 10:35:57 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@ Domenica Tittisancti: Verbale Fäkalien kommen ja wohl öfter mal von Ihnen. Dazu wohl noch die unstillbare
Sucht, anderen Usern an der Anonymität zu kanbbern. Und eine Portion Paranoia…
Werter Antipacelli was hängt denn an dem Begriff „Sühnetod“, als das er ein Begriffskonglomerat einer
veralteten Theologie ist. Aber Paulus fordert schon: Wandelt Euch durch ein neues Denken. Sühnetod, der
komplexbeladene Begriff, passt doch in keine Schublade mehr rein. Er ist zur Worthülse degeneriert. Da
schwingt ungeheuer viel von der Sündenmystik der Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit. Wolen
wir das wirklich weiter so betreiben…?
Sefirot …nie daran geglaubt … Genau das hatte ich vermutet bei Ihnen, seit Sie hier unter vielen Accounts
(Czibo Nieznany, gilbert, shalom, sefirot …) täglich Ihren Dünnschiss absondern! Sie haben den katholischen
Glauben aufgegeben zugunsten eines „christlich“ verbrämten Wohl-fühl-Kultes und die Berufung auf andere
(„alle“!???) soll den Glaubensabfall rechtfertigen. Aber auch hier gilt das Jesus-Wort: „weit ist die
Pforte und breit der Weg, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn eng ist
die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.“ Matthäus 7,
13 f.
@Dr. Christoph Heger: (…)Um es klar zu sagen: Die Äußerung des EB Zollitsch sind für den Glauben
von Millionen abträglicher als alle Skurrilitäten des B Williamson. MfG Christoph Heger Volle Übereinstimmung.
Grüße, rums
#275 Antipacelli † 10:22:12 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@Sefirot: Entweder hat Zollitsch einen Dachschaden (Kriegstrauma) oder er ist ein Falscher! Ansonsten
hätte er, so er aus dem Geist seines „Vaters und Gründers“, P. Josef Kentenich, und dessen Gebetbuch
„Himmelwärts“ leben würde, nie die Frage des Journalisten nach dem Sühnetod Christi so leichtfertig
mit „Nein“ beantworten können!
Wer wird sich denn an einem ominösen, vorkonziliaren Begriff Sühnetod hochziehen wollen…, um nicht
zu sagen aufg…len und sein Mütchen kühlen. Der Begriff wurde aus der Stabschublade plötzlich ins
gleißende Licht der Beachtung gehievt und jetzt wird allen ebenso plötzlich bewusst, was sie bisher
nie vermisst haben… weil sie sebst nie daran geglaubt haben…
#273 Antipacelli † 10:06:13 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@Vorposter: Wäre schön, Sie würden sich auch vom Apostaten Berger und vom Modernisten Ratzinger distanzieren,
wenn Sie schon dabei sind, Watschen zu verteilen!
Sehr wahr, Herr Dr. Heger! „Wie anders denn als ein Abstreiten solllen die Worte des obersten Prälaten
der katholischen Kirche Deutschlands verstanden werden? Wie anders denn – als wie alle Welt ihn verstanden
hat? Seine Äußerungen passen doch haargenau in eine gegenwärtige Kampagne gegen die Sühnetod-Lehre
der Kirche, die allein am Karfreitag (!) in mindestens zwei (!) Sendungen des WDR fortgeführt wurde.
Um es klar zu sagen: Die Äußerung des EB Zollitsch sind für den Glauben von Millionen abträglicher
als alle Skurrilitäten des B Williamson.“ :)3
Damit, werter Antipacelli, verlagern Sie das Problem nur auf dem begrifflichen „Verschiebebahnhof“, weil
man dazu wissen müßte, was der Pontifex damit denn auszusagen beabsichtigte …
#268 Antipacelli † 09:46:05 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@clarissa: Ihre Worte in die Gehörgänge der Scheintraditionellen à la Schmidberger, Fellay, Williamson &
Ko., die gleich dabei sind, Hw. Robert Zollitsch der Häresie zu bezichtigen, aber im Traum nicht daran
denken, solche bei „ihrem“ Erzbischof M. Lefebvre oder gar beim Vorzeigemoder-nisten Joseph Ratzinger
(geschweige denn bei ihrem anstehenden Dialogpartner Prof. Klaus Berger!) zu vermuten…!
Cara lux ecclesiastica, sowohl Glaube, als auch gute Werke, sowohl Sakramente, als auch Gnade, sowohl
Schrift, als auch Tradition – war das nicht (kürzestmöglich zusammengefaßt) die Lehraussage des Tridentinums?
Nun akzentuiert ein Mitglied des Bischofskollegiums, ein engagierter Oberhirt seiner Diözese und deren
oberster Lehrer, in einem nach Minuten zu messenden Fernsehinterview (dessen Intention gar nicht darin
bestanden haben kann, die kirchliche Lehre in extenso darzulegen) einen bestimmten Aspekt der Soteriologie,
der seine Wurzeln schon in der Vätertheologie hat. Was geschieht? – Die turba ignoratium seu semieruditorum
zerreißt sich die Mäuler (bei Joseph Kaiaphas war es wenigstens noch das Gewand) und schreit sofort,
durch keinen vernünftigen Gedanken gebremst: Jetzt haben wir seine Gotteslästerung gehört! – Was brauchen
wir weiter Zeugnis! Vor allem jenen, die Zollitsch selbst gar nicht kennen, ist kein Kübel zu groß und
kein verleumderischer Vorwurf zu dreckig – weil man Zollitsch eh schon längst als persona non grata ausgemacht
hat. Da ist kein Versuch erkennbar, das Gesagte zu verstehen, resp. einzuordnen! Besonders ärgerlich
aber ist genau diese Attitüde jener, denen kein argumentativer Aus-, Um-, Feld- oder Holzweg zu abwegig
ist, um Lefebvres Eidbruch, Wortbruch, Rechtsbruch, Vertragsbruch und Traditionsbruch sich irgendwie zu
harmonisieren und schönzureden. Wenn da mal nur die Maßstäbe stimmen!
@clarissa colonia: Wie anders? … ohne die Erkenntnis: passione eius nos redempti sumus. Aber das hat
Zollitsch ja auch gar nicht abgestritten! Aber Verehrteste! Wie anders denn als ein Abstreiten solllen
die Worte des obersten Prälaten der katholischen Kirche Deutschlands verstanden werden? Wie anders denn –
als wie alle Welt ihn verstanden hat? Seine Äußerungen passen doch haargenau in eine gegenwärtige Kampagne
gegen die Sühnetod-Lehre der Kirche, die allein am Karfreitag (!) in mindestens zwei (!) Sendungen des
WDR fortgeführt wurde. Um es klar zu sagen: Die Äußerung des EB Zollitsch sind für den Glauben von
Millionen abträglicher als alle Skurrilitäten des B Williamson. MfG Christoph Heger
#264 Antipacelli † 09:09:21 | Donnerstag, 7. Mai 2009
@clarissa: Nicht Zollitsch ist der Häretiker, sondern Klaus Berger! Wie Sie richtig schreiben, wurden
wir durch das Leiden (also nicht erst durch den Kreuzestod, auch schon durch Geißelung und Dornenkrönung)
unseres Herrn Jesus Christus erlöst, keinesfalls aber, wie Berger behauptet, „durch ein Leben in Gerechtigkeit“.
Dann hätte Jesus nicht ans Kreuz gemusst für unsere Sünden!
Caro Domenico, vielleicht nochmals: Degenhardt: „Sie würden also nicht formulieren, daß …“ Zollitsch:
„Nein, so würde ich es nicht formulieren …“ Und: Sicher hat Berger recht, daß eine bloße Solidaritäts-Soteriologie
Unfug ist, ohne die Erkenntnis: passione eius nos redempti sumus. Aber das hat Zollitsch ja auch gar nicht
abgestritten!
Prof. Klaus Berger: wovon die Schrift redet „Nach der Bibel geht es nicht um Gottes „mit uns“, sondern
um Jesu Christi, des Sohnes Gottes Leben und leiden „für uns“. Von Solidarität zu sprechen ist nicht
grundfalsch, aber diese Lehre erklärt nicht die Hälfte dessen, wovon die Schrift redet – und das zu
wissen und erklärt zu bekommen haben die Christen einfach einen Anspruch.“ „Die Konsequenzen der „Solidaritäts-Lösung“
liegen auf der Hand: Wer die Glaubenslehre vom Sühnetod ablehnt, nimmt den Menschen die entscheidende
Befreiung, die das Christentum verkündet, nämlich die von Sünde, Tod und Teufel. Ein nur solidarischer
Gott ändert nichts und besiegt diese Mächte nicht.“ „Gott schickt seinen Sohn in die Welt, damit er
durch ein Leben in Gerechtigkeit eine für die Menschen erkennbare, fassbare und beruhigende Sühne leiste
für allen Ungehorsam. Diese Befreiung von der Sünde wird nicht automatisch „allen“ zuteil, sondern den
„vielen“, die glauben, das heißt Jesus als ihren Anwalt vor Gott anerkennen“ Die Tagespost Nr. 50 vom
28. April 2009, S. 5
@islamisten al-Muschrik da brauchte es keine überredung – Jesus Christus hatte es im garten von Gethsemane
vorgelebt und sich dazu geäussert. Wer sind diese Machthaber, die unsere Narrenschiffe (derzeit auf Linkskurs)
steuern, den Heuwagen in den Abgrund ziehen? Bis zur Verblödung aufgeklärte, fast völlig bindungslose
Menschen. JA! namentlich sind es z llitsch, llgermissen sowie l hmann, sch nborn, um nur einige wenige,
aber reht zentral figuren im machpoker der freimaurerei zu nennen. von verteidigung des Glaubens, vom
Bekenntnis keine spur. statt dessen dissertieren diese entgotteten gestalten und lassen es sich auf kosten
der kirchensteuerzahler gut gehen. Jesus Christus erkennt in diesen schrägen gestalten die mietlinge:
sie fliehen, wenn der böse feind kommt… aber das kennt ja schon jeder. Gelobt und gepriesen sei ohne
End’, Jesus Christus im allerheiligsten Altarsakrament der ewig gültigen trid. Liturgie!
Paulaner, Sie sitzen einer der offensichtlichsten und trotzdem gefährlichsten Manipulationen auf. Sie
sprechen über die Hölle und die Inquisition und meinen: Die Anwender dieser Waffe, dieser infamen Waffe,
haben nicht als Seelsorger gewirkt sondern nur als Strategen für die Macht. Man hat die Kirche und die
Christenheit erfolgreich überredet das Schwert wegzulegen, auf die Macht, die doch etwas Schlechtes sei
und korrumpiere, zu verzichten. Aber das Schwert, das der eine weglegt, nimmt ein anderer, die Macht auf
die der eine verzichtet, geht auf einen anderen über. Mir ist ein Christ oder auch nur einer, der (einigermaßen
glaubhaft) vorgibt ein Christ zu sein, lieber als die aktuellen Machthaber. Entsprechendes gilt für die
Institutionen. Wer sind diese Machthaber, die unsere Narrenschiffe (derzeit auf Linkskurs) steuern, den
Heuwagen in den Abgrund ziehen? Bis zur Verblödung aufgeklärte, fast völlig bindungslose Menschen.
Gott fürchten sie nicht, Nachkommen, denen sie sich verpflichtet fühlen könnten, haben sie meist nicht.
So leben sie als Jemenfoutisten nach der Devise „après moi, le déluge“ nur ihrem augenblicklichen Vorteil.
Bereit, wenn sie ihre Zigarette nicht anders anzünden könnten, die Welt in Brand zu stecken.
anleitung zum umgang mit tfv Sir 22,13 Mit einem Unvernünftigen mach nicht viele Worte und geh nicht
mit einem Schwein! Hüte dich vor ihm, damit du dich nicht zu ärgern brauchst und nicht besudelt wirst,
wenn es sich schüttelt. Geh ihm aus dem Weg und du wirst Ruhe finden und keinen Verdruss haben mit seinem
Unverstand.
LM. Ja, er sieht nicht gut aus. dem tfv (dr hanf)gehts zur zeit nicht gut –> geraldbrennan.com/Blog/junkie.jpg
wir wollen für ihn beten Der ist das? Ein richtiger Karussell-Anschieber. Der Typ wollte mich gestern
schon anbaggern. –-- LM.,Dir einen schönen Abend.
#250 wolfgang11 † 21:49:25 | Mittwoch, 6. Mai 2009
Vaterland: Mit ganz wenigen Worten lassen sich so gescheite Leute aus der Bahn werfen. Traurig! Aber vielleicht
habe ich damit direkt ins Zentrum getroffen.
rums und nicht nur die fehlt. Sinnlose Aneinanderreihung von Fremdwörtern. Übersetz es uns doch mal,
bist ja ein Deutscher! Ein richtig deutscher Deutscher!
@LM.: herrlich – zehnter spricht von… „religionspädagogische Vorfeldkatechesen. „ ja wenn kein Glaube
da ist braucht man „religionspädagogische Vorfeldkatechesen.“ und religionssoziologische Studien Ja,
herrlich so einen aufgeschäumten Quatsch anzubieten. Ich meine: Da hilft nur bei der intendierten Realisierung
der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem
apparent, den elaborierten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu
eliminieren. Jetzt sind auch die „religionspädagogische Vorfeldkatechesen“ transparenter.
LM Du kannst glaube ich froh sein, wenn sich wenigstens ein Trottel deiner annehmen würde. Du könntest
Mrs Cologne von ihrem Thron stoßen wenn du so weiter machst.
LM Ein Versuch wars wert, aber anscheinend ist dein Horizont schon allein mit dem Verständnis meines
Beitrages überstiegen. Fraglich ist, ob wir das gefixt bekommen. Da fehlt einfach die Basis
LM Es ist erschreckend, wie Mami hinter dir herrennen muss und dir alle Dinge erklären muss die du nicht
verstehst. Kein Mensch wird mit dem katholischen Glauben geboren, aber sollte es deinen Horizont nicht
übersteigen wirf doch mal einen Blick nach Indien oder in ein arabisches Land. Na, jetzt verständlicher?
Aber erstmal Bellen, das kriegen wir schon hin, keine Angst!
herrlich – zehnter spricht von „religionspädagogische Vorfeldkatechesen. „ ja wenn kein Glaube da
ist braucht man „religionspädagogische Vorfeldkatechesen.“ und religionssoziologische Studien
Mich würde doch einmal interessieren, WIE die Häresieschnüffler im Alltag Christus nachfolgen? Um den
Kreuzestod Jesu und seine Auferstehung etwas mehr zu verstehen, brauchen Menschen von heute religionspädagogische
Vorfeldkatechesen. Und diese hat Bischof Zollitsch vortrefflich geleistet. Damit hat er nicht alles gesagt.
Ihm deswegen „Häresie“ unterschieben zu wollen, zeigt das infame Wesen der Kleininquisitoren. Der Papst
weiß das zu Genüge und verhält sich vornehm: Die Krähen krähen lassen.
Mikriger Möchtegerntheologe Armseliger Geist, der der Menscheit ihr Selbstbestimmung und Selbstverantwortung
abspricht. Hohlgang11: „Christus ist ja der Verantwortliche für die Menschheit.“
#224 wolfgang11 † 21:00:51 | Mittwoch, 6. Mai 2009
Chystosomos: Ich bewundere Deine Belesenheit und Du darfst Dich freuen über Deine Kenntnisse. Was Du
vorträgst sind Ergüsse von Philosophen oder Theologen, die viele Annahmen trafen. Leider ist das Reich
Gottes etwas anders konzipiert, wie es hochgelehrte Menschen gerne haben möchten. Für Dich mag das stimmig
sein, leider stimmts halt nicht.
#223 Chrysostomos 20:56:35 | Mittwoch, 6. Mai 2009
mickrig nun das Wort „sühnen“ kann verschiedene Bedeutungen haben, die in der Theologie durchaus berechtigt
sind. Sühnen und versöhnen hängt wohl etymologisch zusammen! Und zum Glück wird auch der Sühnegedanke
wieder theologisch sinnvoll entdeckt. Aber was ich an der Hartnäckigkeit der Sühnevertreter nicht verstehe,
ist, dass sie hier einem Masochismus Gottes Vorschub leisten, der anscheindend Freude daran hat, seinen
Sohn am Kreuz leiden zu sehen. Eine stark vergröberte und sehr volkstümliche Satisfaktionstheologie
eines Anselm von Canterbury. Und das verstehen die Häresienschnüffler, die EB Zollitsch so hartnäckig
verfolgen nicht, dass sie selbst einer Häresie aufsitzen: nämlich einem Gottes-idol, das Rache will,
Blut sehen will, anstatt eines Gottes, der uns mit sich versöhnt im Sinne der griechischen Vätertheologie,
dass nämlich durch Tod und Auferstehung Christi unser verdunkeltes Bild wieder leuchtet, durch das Licht
der Auferstehung! Das ist nicht mickrig!
Nun, auch der Gedanke der Vorbildhaftigkeit Christi für den Menschen („Solidarität“) ist der Soteriologie
der Patristik nicht fremd; z.B. bei: Irenaeus (Adv. haer. 2.22.4, in: MG7, col. 784) Hippolyt (Philosophoumena
10.33, in: MG16, col. 515) Clemens v. Alex. (Protrepticus 1.7.1, in: MG8, col. 61) Laktanz (Div. inst.
4.8.1 u 4.13.1, in: ML6, coll. 465 u. 482) Eusebius v. Caes. (Dem. ev. 4,12, in: MG22, col. 284) Gregor
v. Naz. (Or. 30.21, in: MG 36, col. 132) Augustin (De catech. rud. 4.7, in: ML40, col. 314; De pecc. mer. &
rem. 1.9.10, in: ML44, col. 114; Ench. 108, in: ML40, col. 282) Iohannes Dam. (De fid. orth. 4.4, in:
MG94, col. 1108)
#219 Chrysostomos 20:47:33 | Mittwoch, 6. Mai 2009
Zahlen oder sühnen???????????? Danke pseudo-santi für Ihre Selbstgerechtigkeit und selbstgefällige
Heiligkeit! Wenn man sich schon tutti-santi nennt, dann muss man ja über alles und jedes erhaben sein!
Aber nochmals: in Ihrer Überheiligkeit sind Sie des Lesens unkundig,oder des Verstehens! Sie reihen sich
nahtlos dort ein, wo man eben hört, was man hören will, sieht, was man sehen will etc. Was ich nicht
bestritten habe, kann ich auch nicht einsehen! Und ein Zitat, wiegt leider nicht eine ganze theologische
Linie auf! Ich kann und will Ihnen gar keine Gegenbeispiele zitieren. SChauen Sie in Hugo Rahner „Die
Symbole der Kirche“ oder in ein x-beliebiges patrologisches Lehrbuch oder ein Lehrbuch der Dogmengeschichte
hinein, dann werden das genau finden, wovon ich spreche! Außerdem kann ich beim besten Willen in dem
von Ihnen angeführten Zitat von Johannes Chr. keine mittelalterliche juristisch geprägte Rechtfertigungstheologie
entdecken. Ein tutti santi versteht die griechischen Väter eben nie und nimmer! Lassen Sie sich das von
einem Griechen gesagt sein! Aber ein Abendländer schaut mal gerne aufs Geld: WEnn das Geld im Kasten
klingt, die Seele von Domenico tutti santi in den Himmel (oder in die Hölle) springt! Oh nein- war nur
ein kleiner Scherz!