11:02:04 | Mittwoch, 6. Mai 2009
Viele werden keine Erlaubnis bekommen, die großen Messen von Benedikt XVI. in Nazareth oder Jerusalem zu besuchen. Eindrücke kurz vor dem Papstbesuch im Heiligen Land.

Die Bewohner von Bethlehem träumen von der Freiheit
© James Chen, CC(kreuz.net) Marie-Ange Siebrecht – Länderreferentin des katholischen Hilfswerkes ‘Kirche in Not’ – ist
am Sonntag von einer Heilig-Land-Reise zurückgekehrt.
In einem Interview berichtet sie über ihre Eindrücke
angesichts des bevorstehenden Papstbesuches.
Frau Siebrecht, was ist im Heiligen Land von den Vorbereitungen
auf den Besuch des Heiligen Vaters zu spüren?Die einzelnen Kirchen sind sehr mit der Vorbereitung beschäftigt.
Natürlich freuen sich die Christen auf das Kommen des Heiligen Vaters.
Man sieht zum Beispiel viele
Plakate, die den Besuch des Papstes ankündigen.
In Nazareth wird sogar eine Art Amphitheater gebaut,
in dem die Messe mit dem Papst stattfinden wird.
Auch in Bethlehem war schon etwas errichtet – im Flüchtlingscamp
von Aida, das der Papst besuchen wird.
Allerdings war die Bühne den Verantwortlichen wohl zu nahe an
der Mauer, die das Heilige Land trennt. Also wurde sie wieder verlegt.
Sie sehen, es gibt noch viele kleine Probleme, aber die Leute
vor Ort arbeiten zuversichtlich weiter und hoffen auf ein gutes Gelingen der Reise.
Wird jeder Christ,
der den Heiligen Vater sehen will, auch die Möglichkeit dazu bekommen?Nein, wahrscheinlich nicht. Auf
alle Fälle nicht die Menschen in Gaza und nicht die Menschen in Bethlehem.
Aber zumindest zu letzteren
kommt der Papst ja noch direkt. Aber um die großen Messen in Nazareth oder Jerusalem zu besuchen, werden
viele nicht die Erlaubnis bekommen.
Einheimische Christen haben Zweifel formuliert, ob jetzt der richtige
Zeitpunkt für einen Papstbesuch ist. Wie sehen Sie das?Wann ist überhaupt ein „richtiger Zeitpunkt“
für einen Papstbesuch im Heiligen Land? Das ist die große Frage.
Es gibt immer irgendetwas, das in
dieser Region nicht stimmt.
Ich kann nur sagen, was ich gesehen und gehört habe: Die Leute erwarten
im großen und ganzen viel von diesem Papstbesuch. Vielleicht sogar zu viel.
Denn der Papst wird sicher
nicht alle Probleme lösen.
Nächstes Mal: Er kann diese schreckliche Mauer wohl kaum niederreißen
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Bodo11 † 20:00:42 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#15
Paulaner † 19:45:03 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#14
Bodo11 † 19:30:58 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#13
wolfgang11 † 17:32:49 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#12
Alois Bischof 17:13:52 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#11
Tränen fürs Vaterland † 14:01:24 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#10
hildegardfan 13:52:28 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#9
Bodo11 † 13:32:23 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#8
HBR 12:47:30 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#7
Alois Bischof 11:33:04 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#6
Lorenzo Frikadelli 11:25:25 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#5
Schluchzi, der Deutsche † 11:22:19 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#4
Glöckner † 11:11:49 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#3
Tränen fürs Vaterland † 11:11:43 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#2
Rufer48 † 11:09:00 | Mittwoch, 6. Mai 2009
#1
Absal † 11:06:45 | Mittwoch, 6. Mai 2009