kreuzmeldungen
Ersatz für den nicht mehr existierenden Antisemitismus + Visitatoren bestimmt + Kein Bedarf für Homo-Exhibitionisten + Wer sich nicht fügt, wird beschmiert + Kinderschändung live
Ersatz für den nicht mehr existierenden Antisemitismus

Frankreich. Das EU-Parlament hat es abgelehnt, Papst Benedikt XVI. offiziell zu „rügen“. Am Donnerstag stimmten 253 Abgeordnete gegen eine formelle Papstkritik und 199 dafür. 61 Parlamentarier enthielten sich der Stimme. Der CSU-Abgeordnete Bernd Posselt bezeichnete die Abstimmung als „skandalöse Attacke“. Die „Kirchenfeindlichkeit“ der Liberalen kenne offenbar keine Grenzen. Sie wollten den Papst gemeinsam mit Diktatoren, Folterern und anderen Menschenrechtsverletzern anprangern.

Visitatoren bestimmt

Mexiko. Die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi wird von drei Bischöfen und einem Jesuiten visitiert. Das berichte der mexikanische Nachrichtendienst ‘Notimex’. Die Visitatoren sind Bischof Ricardo Watty Urquidi (70) von Tepic in Westmexiko, Erzbischof Charles Joseph Chaput (64) von Denver im US-Bundesstaat Colorado und Bischof Giuseppe Versaldi (65) von Alessandria in Italien. Der Rektor der Jesuitenuniversität Gregoriana in Rom, Pater Gianfranco Ghirlanda, wird die Ausbildungseinrichtungen der Legionäre begutachten. Die Visitatoren gehören innerkirchlich alle zur neokonservativen Partei.

Kein Bedarf für Homo-Exhibitionisten

Rußland. Die Stadtverwaltung von Moskau hat auch heuer wieder einen Homo-Auflauf abgesagt. Ein Sprecher des Rathauses erklärte am Donnerstag, daß es in Moskau nie homo-perverse Umzüge gegeben habe: „Das wird auch so bleiben.“ Doch die Sodomisten wollen sich dem Verbot widersetzen. Die Stadtverwaltung kündigte an, hart gegen illegale Aktivitäten der Homos vorzugehen.

Wer sich nicht fügt, wird beschmiert

Vereinigte Staaten. Kürzlich erklärte Frau Carrie Prejean, daß man ihr bei den jüngsten Miss-Wahlen in den USA wegen ihres Bekenntnisses zur Familie den ersten Platz verwehrt habe. Während des Wettkampfes hatte die Kalifornierin erklärt, das Homo-Konkubinat abzulehnen. Prompt lancierten Journalisten eine Schmierkampagne gegen Frau Prejean. Man ließ Photos von ihr in rosaroten Unterhosen und ohne Oberteil, aber mit verdeckter Vorderseite kursieren. Frau Prejean erklärte, ein Modell zu sein und darum auch in Unterwäsche zu posieren. Es handle sich ferner um Bilder aus ihrer Jugendzeit. Der Angriff sei beleidigend. Man wolle sie wegen ihres christlichen Glaubens lächerlich machen.

Kinderschändung live

Deutschland. Der deutsche Privatsender ‘RTL’ startet Anfang Juni eine Dokusoap „Erwachsen auf Probe“. Dabei werden Jugendliche vier Tage lang auf fremde Babys aufpassen. Die Kinder sind während der Zeit vollständig von ihren Eltern getrennt. Diese können ihre Kleinen über Kameras rund um die Uhr beobachten. Ferner werden Fachleute wie eine Kinderpsychologin und eine Ärztin vor Ort sein.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Bodo11 †   11:09:51 | Samstag, 9. Mai 2009
Lesen und Bescheid wissen !
www.scribd.com/…hitects-of-Deception
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#27   Kreuznetter   03:50:07 | Samstag, 9. Mai 2009
Der Hofer Anderl
war ein Freiheitskämpfer/Terrorist (je nach Weltanschauung). Zumindest war er religiös gefestigt (was diesem Forum zugute kommt), und hat sich der bayrischen Besetzung und deren neuen Kreiseinteilung widersetzt.
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#26   Paulaner †   02:55:46 | Samstag, 9. Mai 2009
Aber nein, das sehe ich nicht anders.
Ich habe provokativ geschrieben, um herauszuheben, dass der Papst kein Vorstandsvorsitzender ist, der hire and fire veranstalten kann und dass sogar das Exkommunizieren nicht im Ermessen des Papstes steht sondern, besonders auch im Fall Lefebvre, die selbständige Entscheidung des Erzbischofs gewesen ist, die im Vatikan nur amtlich dokumentiert worden ist. Widerwillig. Trotzig.
Mein Schreiben war die Reaktion auf einen Beitrag, der etwas blauäugig gelautet hat, dass der Papst endlich diese und jene Bischöfe feuern müsste und ich habe zuerst die Linzer Geschichte erwähnt, wo der Papst ja auch nicht wirklich den Bischof Wagner einsetzen konnte.
Eigenartigerweise kann auch die ominöse „Bischofskonferenz“ nichts wirklich, weil Staatsgrenzen in der Geographie Roms nicht wirklich existieren, höchstens als Gegenstand einiger Verträge, die auf die Bischöfe keinen Einfluss haben sollten.
Und der Bischof selber kann genaugenommen auch nichts, weil alles juristische der Generalvikar macht, der Bischof gibt nur seinen Segen dazu.
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#25   Stephanus   02:37:19 | Samstag, 9. Mai 2009
also man paulaner
wenn ich das richtig verstehe, dann haben sich sicher zahlreiche „Würdenträger“ auf die eine oder andere Art und Weise geschlichen, nur wohin?
Von dem verstorbenen Erzbischof Marcel Lefebvre kann man das doch wohl nicht sagen.
Nach vielen Jahren im diplomatischen Dienst der Katholischen Kirche, als Legat des Papstes für Afrika usw hat er sich in weiteren Aufgaben bewährt bis zu seinem Pensionsalter. Und von da, aufgefordert von zahlreichen Mitbrüdern im Amt und Jungklerikern mit dem Segen der Kirche weiter gemacht, wieder aufgebaut und weitergebend was er von seinen „Vätern“ erhalten hat, wie er es selber sagte.
Und z.Z. kann man doch wohl die eine oder andere Wendung in der Weltkirche erkennen, die seiner Haltung Recht zu geben scheint, so rum oder so rum !
Oder sehen sie das anders? Dann erklären sie das mal an Beispielen.
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#24   Paulaner †   01:32:54 | Samstag, 9. Mai 2009
als ob ich hier mit Gespenstern diskutierte
kann der Papst Bischöfe, die einem Teil des Episkopats nicht genehm sind, „feuern“?
Er konnte auch Levebvre nicht wirklich disziplinieren, der hat sich selber davongeschlichen, automatisch exkommuniziert; der Papst hat seine Exkommunikation nur bestätigt.
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#23   Vineta   01:16:37 | Samstag, 9. Mai 2009
Er trieb es bunt …
und erst als er es zu bunt trieb, der der Kirche viel Ansehen kostende Erzbischof Milingo, wurde er suspendiert und exkommuniziert – aber nicht so, daß ihn der Vatikan nicht heute noch mit einer Pension beglücken würde.
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#22   Chris   00:17:05 | Samstag, 9. Mai 2009
Noch nicht
Aber in diesen Punkt wäre eine Liberalisierung der Kircvhe Wünschenswert! Hire and Fier the Bishops,
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#21   Paulaner †   00:15:00 | Samstag, 9. Mai 2009
Ist denn der Papst der Personalchef der Bischöfe?
Die katholische Kirche kann Bischöfe nicht wie Abteilungsleiter oder Vorstandsmitglieder einsetzen und feuern.
Wie sich in Linz (Österreich) gezeigt hat.
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#20   through the roof   00:11:27 | Samstag, 9. Mai 2009
Das sind keine Politiker
sondern Psycho-Fritzen.
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#19   Chris   00:08:05 | Samstag, 9. Mai 2009
Die Zahl der pädophilen Eu- Bürger
oder sexualtäter, die jedes Jahr von Politikern losgelassen werden, ist weitaus größer. Herzliche Kurzsicht oder beschränktes Denken wünsch ich Ihnen!
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#18   Vineta   00:03:17 | Samstag, 9. Mai 2009
In einer anderen Angelegenheit hätten sich die bösen Liberalen leichter getan!
SO SEHR man einer Meinung mit dem Papst sein kann ( und so mancher Wissenschaftler tut das), wenn er davor warnt, daß das Kondomverteilen in Afrika leicht einen falschen Eindruck erweckt, nämlich den: es gäbe keine Materialfehler, es komme schon nicht zu Handhabungsfehlern, das freie sich Ausleben mit beliebigen Sexualpartnern sei schließlich ein Menschenrecht und die Sache sei völlig risikolos … so daß es am Ende eher zu einer Zu- als zu einer Abnahme der Aidsfälle kommt…
SO SEHR wüßte man kaum, wie man den Papst verteidigen sollte, wenn das EU-Parlament den Papst rügen wollte, weil er Bischöfe in Amt und Würden hält, die unheilbar pädophile Priester wiederholt ( bis zu 100 mal im Extremfall) auf Kinder losgelassen haben.
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#17   Stephanus   20:04:47 | Freitag, 8. Mai 2009
Na Pius XII ,na wo finden sie sich wieder in folgenden Zeilen?:
Leier und Schwert
( Andreas Hofers Tod)
Treu hingst du deinem alten Fürsten an,
Treu wolltest du dein altes Gut erfechten;
Der Freiheit ihren ew’gen Bund zu flechten,
Betratst du kühn die große Heldenbahn,
Und treu kam auch dein Volk zu dir heran,
Ob sie der Väter Glück erkämpfen möchten.
Ach! wer vermag’s, mit Gottes Spruch zu rechten?
Der schöne Glaube war – ein schöner Wahn.
Es fangen dich die Sklaven des Tyrannen;
Doch wie zum Siege blickst du himmelwärts.
Der Freiheit Weg geht durch des Todes Schmerz!
Und ruhig siehst du ihre Büchsen spannen.
Sie schlagen an, die Kugel trifft ins Herz,
Und deine freie Seele fliegt von dannen.
(K.Th. Körner, 1802)
Pius XII sie schreiben:
Aber: es zeigt etwas sehr positives. Nämlich, dass es längst wieder politisches Gewicht hat, was der Papst sagt. Die Religion ist längst keine Privatsache mehr, Gott nicht mehr tot für den öffentlichen Diskurs.
So ähnlich wurde auch vor 2000 Jahren schon gesprochen mit dem Ergebnis, daß Jesus Christus ans Kreuz geschlagen wurde.
So ähnlich wurde auch vor 200 Jahen gesprochen, anschließend fiel das Haupt des Königs unter dem Fallbeil.
Und jetzt melden sie sich wieder mal zu Wort unter dem Kürzel: Pius XII
Darf ich daran erinnern, daß in Zusammenhang mit ihren Wortmeldungen oft grosses Unheil gesehen ist,welches Sie seitenlang schöngeredet haben!!!
Wenn ich an Diestedde denke und an ihre Zeilen heute, mir wird himmelangst!
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#16   sct   18:22:17 | Freitag, 8. Mai 2009
An den Bürgermeister von Moskau:
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
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#15   Kreuznetter   18:16:17 | Freitag, 8. Mai 2009
Zeugen Jehovas anerkannt
Österreich. Die Zeugen Jehovas sind nun eine staatlich anerkannte Religionsgemein-schaft. Das teilte der Sprecher von Kultusministerin Claudia Schmied am Donnerstag mit. Die Zeugen Jehovas mit über 20.000 Anhängern kämpfen schon seit 1978 für die Anerkennung als Religionsgemeinschaft.
Quelle: ORF religion.orf.at/…090507_jehova_fr.htm
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#14   Pius XII   17:24:58 | Freitag, 8. Mai 2009
Diese Übertreibungen!
Man hätte den Papst nicht „verurteilt“ im Sinne eínes gerichtlichen Schuldspruchs, sondern eine Resolution abgegeben, nach der man mehrheitlich anderer Meinung sei als der Papst.
Das ist dankenswerterweise unterblieben!
Aber: es zeigt etwas sehr positives. Nämlich, dass es längst wieder politisches Gewicht hat, was der Papst sagt. Die Religion ist längst keine Privatsache mehr, Gott nicht mehr tot für den öffentlichen Diskurs.
Ceterum censeo: Hätte das EP den Papst kritisiert, hätten wir eine schöne öffentliche Debatte gehabt, die nur erneut bestätigt hätte, dass die Kirche eine gewichtige Mitspielerin im politischen Willensbildungsprozess ist. Mitspielerin ist – noch – nicht Bestimmerin, aber besser als Außenstehende.
Und, by the way, die Europäische Integration ist allemal katholischer als die säkularen Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts.
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#13   Elijahu †   17:08:03 | Freitag, 8. Mai 2009
Bereiten wir der Babylon-EU den Untergang
Am Donnerstag stimmten 253 Abgeordnete gegen eine formelle Papstkritik und 199 dafür.
Das muss man sich mal vorstellen; viel hätte nicht gefehlt und man hätte den Papst in einem Schaugericht öffentlich „verurteilt“.
Die EU als Machtkonglomerat wird der katholischen Kirche allmählich gefährlich, ähnlich wie die Sowjetunion. Darum müssen wir Katholiken uns von ganzem Herzen und mit aller Kraft darum bemühen diesem quasi-kommunistischem antichristlichem Staatsgebilde den sicheren Untergang zu bereiten.
Kein Staatschef dieser Welt, keine Regierung kann sich lange halten gegen die katholische Kirche.
Das beste daran: die USA wissen wir Katholiken bei unserm Anliegen, die Zerschlagung und den Zerfall der EU voranzutreiben, auf unserer Seite…die verfolgen nämlich genau dasselbe Ziel.
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#12   für die Kirche   14:07:17 | Freitag, 8. Mai 2009
@badhofer: eben nicht, weil die Gesellschaft ein komplexes Gebilde ist. Ein moralisches Imperativ
könnte vielleicht als das oberste Prinzip reichen, aber man braucht dazu noch Maxime, weil das Leben eben auch durchwachsen ist.
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#11   badhofer †   13:55:50 | Freitag, 8. Mai 2009
@ für die Kirche
Du glaubst doch wohl nicht, dass es einfach ist, „alles das zu tun, was man auch von den anderen erwartet“. Ich lebe 20 Jahre danach und es vergeht kaum ein Tag, wo ich das schaffe. Das ist wirklich ein enges Tor.
Nicht eine Handvoll Bestimmungen würden für das Zusammenleben reichen, sondern nur die eine.
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#10   für die Kirche   13:10:18 | Freitag, 8. Mai 2009
badhofer: so einfach ist es nicht, das weiß jeder Jurist
Du hast vergessen, dann gibt es noch die Christen, die das ganze Gesetz sammt allen Propheten erfüllen, indem sie einfach nur alles das tun, was sie auch von den anderen erwarten (oder sich zumindest darum bemühen). Siehe „Die Goldene Regel“
Nach dieser Vorstellung würde auch bloß ein Handvoll Bestimmungen des Verfassungsgesetze für das bürgerlich Zusammenleben im Staat ausreichen.
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#9   badhofer †   12:42:02 | Freitag, 8. Mai 2009
@ Pius XII
Du hast vergessen, dann gibt es noch die Christen, die das ganze Gesetz sammt allen Propheten erfüllen, indem sie einfach nur alles das tun, was sie auch von den anderen erwarten (oder sich zumindest darum bemühen). Siehe „Die Goldene Regel“
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#8   HBR   12:33:54 | Freitag, 8. Mai 2009
RTL eben
Deutschland. Der deutsche Privatsender ‘RTL’ startet Anfang Juni eine Dokusoap „Erwachsen auf Probe“. Dabei werden Jugendliche vier Tage lang auf fremde Babys aufpassen. Die Kinder sind während der Zeit vollständig von ihren Eltern getrennt. Diese können ihre Kleinen über Kameras rund um die Uhr beobachten. Ferner werden Fachleute wie eine Kinderpsychologin und eine Ärztin vor Ort sein.
Man merkt schon. RTL ist und bleibt ein Unterschichtensender. Ist schon traurig, wenn man nur mit solch blöden Formaten die Unterbelichteten unterhalten kann
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#7   Lorenz   11:26:03 | Freitag, 8. Mai 2009
nett erklärt Pius
Liebe Grüße, L.
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#6   Pius XII   10:28:51 | Freitag, 8. Mai 2009
Altliberal – Neokonservativ – Traditionell
Clarissa, diese Unterscheidungen sind doch ganz einfach und zudem nützlich:
Altliberal sind die Konzilseuphoriker, für die das Konzil die Wende der Kirchengeschichte gewesen ist. Die wollen ständig alle an ihren tollen 60er-Jahre-Erweckungserlebnissen teilhaben lassen. Im Kern sind es die braven Kids der 50er, die immer darunter gelitten haben, nicht mit über Elvis reden zu können und dann in den 60ern zeigen wollten, dass sie was Modernes hinkriegen. Darauf sind sie so stolz, dass sie bis heute ständig versuchen, ihre Version vom Leben in den 60ern als Stein der Weisen zu verkaufen. In Wahrheit sind es aber immer die geblieben, mit denen man nicht spielen will, weil sie eben schreckliche Spießer sind.
Dann kommen die Neokonservativen, die man besser „Konzilskonservativen“ nennen sollte. Das sind diejenigen, die postkonziliar sozialisiert wurden und innerhalb der unter die Altliberalen gekommenen Kirche katholisch bleiben wollen. Die reduzieren das Konzil auf die Texte, die sie nicht hinterfragen, pflegen zumeist eine tiefe Frömmigkeit, ohne zu bemerken, dass die erneuerten Riten das erschweren und vertreten einen bisweilen irrealen Moralismus. Ihr besonderes Identifikationsmerkmal ist ein übersteigerter Gehorsamsbegriff. Eigentlich sind das gute Katholiken, die aber ihr falscher Gehorsam daran hindert, mit den Altliberalen zu brechen und sich den Traditionalisten anzuschließen.
Diese schließlich sind einfach nette Typen, die ganz normal und katholisch sind.
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#5   Libertas Ecclesiae   10:14:46 | Freitag, 8. Mai 2009
Noch spannender die Frage …
warum Ihr kreuz.net lest und hier quasi rund um die Uhr präsent seid.
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#4   clarissa colonia   10:08:35 | Freitag, 8. Mai 2009
Spannend auch,
daß man hier von anderen Medien genaueste Berichterstattung und größtes Differenzierungsvermögen zugunsten der „Redaktionsfavoriten“ anmahnt.
Spannend auch,
daß man sich hier weder eines Mindestmaßes an journalistischer Genauigkeit, noch minimalsten Differenzierungsvermögens befleißigt, wenn es gegen die „üblichen Verdächtigen“ geht …
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#3   Paulaner †   09:47:54 | Freitag, 8. Mai 2009
Tinnitus
Als WAS ist die Redaktion einzustufen? :-D
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#2   clarissa colonia   09:44:17 | Freitag, 8. Mai 2009
Spannend
wäre doch mal ein Artikel in eigener Sache, in welchem die Redaktion zum Nutzen der geneigten Leserschaft bekanntgibt, nach welchen Kriterien man einzustufen ist als
– Kirchenzerstörer
– Kirchenhasser
– Kirchenfeind
– Altliberaler
– Neokonservativer (s.o.)
– Altgläubiger
– Traditionalist
.
.
.
(Oder beruht deren Anwendung nur auf unreflektierten und veränderlichen Momentanvorurteilen?)
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#1   Paulaner †   09:31:20 | Freitag, 8. Mai 2009
Doch doch, der Antisemitismus existiert noch.
Aber er blamiert sich, wo immer er kann.
Das EU-Parlament hat gerade ein Beispiel von Demokratie gezeigt, die die Dummheit in die Hände Gottes legt.
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