Kirche in Not
Er kann diese schreckliche Mauer wohl kaum niederreißen
Die Araber in Israel sind Menschen zweiter Klasse. Sie haben nicht die Freiheit und Rechte, die andere Israelis besitzen.
Die schreckliche Mauer rund um Bethlehem
Die schreckliche Mauer rund um Bethlehem
© noor light photos, CC
(kreuz.net) Marie-Ange Siebrecht – Länderreferentin des katholischen Hilfswerkes ‘Kirche in Not’ – ist am Sonntag von einer Heilig-Land-Reise zurückgekehrt.

In einem Interview berichtet sie über ihre Eindrücke angesichts des bevorstehenden Papstbesuches.

Was erwarten die Menschen und was kann der Papst erreichen?

Der Papst kann eigentlich nur guten Willen zeigen und versuchen, mit den politischen und kirchlichen Verantwortlichen zu sprechen.

Aber aus Erfahrung weiß ich, wie mühsam das in Israel ist.

Außerdem will er vor allem als Pilger ins Heilige Land reisen. Er will auch den Menschen sagen: „Ich bin bei Euch!“ Aber was kann er schon groß verändern?

Er kann diese schreckliche Mauer durch seinen Besuch wohl kaum niederreißen und auch nicht die Probleme aus der Welt schaffen, die zwischen dem Staat Israel und dem Vatikan existieren.

Aber es ist schon ein wichtiges Zeichen, daß er kommt.

Bethlehemer Ghetto
"Apartheid tötet""Ich bin kein Terrorist."

Ich bin neugierig, was er sagen wird. Welche Zielrichtungen seine Ansprachen haben werden, müssen wir abwarten. Auch, um zu sehen, wie die Menschen ihn empfangen werden.

In dieser Hinsicht ist auch im Heiligen Land alles im Moment noch recht nebulös.

Welche Begegnungen hatten Sie auf Ihrer Reise mit der lokalen Kirche?

Ich habe hauptsächlich Projektpartner von ‘Kirche in Not’ besucht.

Zum Beispiel war ich in Galiläa, wo die Lage der Christen verglichen mit der in der Westbank, also mit der Gegend um Bethlehem, natürlich viel besser ist.

Trotzdem gelten diese Menschen in Israel als Menschen zweiter Klasse, das heißt sie haben nicht die Freiheit, die andere Israelis haben. Sie dürfen nicht in gleicher Weise reisen wie andere israelische Staatsbürger.

Es leben aber trotzdem immer noch 73.000 griechisch-katholische Christen in Galiläa. Das ist nicht wenig.

Die Gemeinden sind sehr lebendig. Dort engagieren sich die Menschen, um die Gemeinden am Leben zu erhalten. Das ist mir besonders positiv aufgefallen.

Das war nicht nur ein „Bitte gebt!“, das man dort gehört hat.

Die Menschen hoffen zwar, daß ‘Kirche in Not’ hilft. Aber sie sind auch bereit, ihren Teil dazu beizutragen, damit die Hilfe auch Frucht bringt.

Dieser Beitrag der Christen vor Ort ist bei weitem kein kleiner Teil.

Nächstes Mal: „Unsere neue Regierung ist rassistisch“
      
14 Lesermeinungen
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#15   Lieblingsuli   11:39:18 | Mittwoch, 13. Mai 2009
Der Staat Israel
… sollte neben einem Palästinenserstaat bestehen können.
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#14   Marcelus   17:39:40 | Sonntag, 10. Mai 2009
Der Staat Israel ist eine Repräsentativdemokratie, wie wir diese aus Europa und aus der europäisch
geprägten Welt kennen, in der für alle Staatsbürger der Gleichheitsgrundsatz besteht – verantwortlich für die Überwachung der demokratischen Staatsverfassung ist der Oberste Gerichtshof und das demokratisch legitimierte Staatsoberhaupt.
Die Gebietsstreitigkeiten über nichtisraelisches Staatsgebiet müßten von der Weltgemeinschaft gelöst werden, z.B. die Entschädigung der durch die israelische Staatsgründung landlos gewordenen Araber, durch neues Siedlungsgebiet in einem mit Israel befreundeten Land.
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#13   Wahrheitssuchender   13:23:12 | Samstag, 9. Mai 2009
Unsere Aufgabe als Katholiken
„Wer Moral predigt, muss sich gefallen lassen, auf Moral untersucht zu werden“, so der amerikanisch-jüdische Philosoph Herbert Marcuse (1898-1979).
Als glaubenstreue Katholiken habe wir stets die Aufgabe unsere Stimme für die Wahrheit und gegen Ungerechtigkeit zu erheben. „Gottes Wille ist es, dass die Menschen ihre Sünden bekennen und unter den Prinzipien der Wahrheit, (Nächsten-)Liebe und Gerechtigkeit leben“, steht in dem Buch „Terror im Heiligen Land“ – Band 1 auf Seite 23 zu lesen, in dem es um die Hintergründe der ständigen Eskalation der Gewalt im Nahen Osten geht. „Wir haben die Wahl. Wir können … bereuen, zurückkehren zu unserer Beute, volle Gleichberechtigung geben, aufhören mit der Diskriminierung und dem Morden – und auf Gottes Vergebung hoffen, und wenn schon nicht um unseretwillen, dann wenigstens um unserer Katzen und Hunde willen. Oder aber wir lassen nicht von unseren Sünden, wie einst die Leute von Sodom, und warten darauf, dass es Feuer und Schwefel von den wütenden Himmeln Palästinas regnet“, so der rechtschaffene, zum Christentum konvertierte Jude Israel Shamir.
„Terror im ‘Heiligen Land’“ Band 1 & 2 sind erhältlich für jeweils 14,90 Euro bei: Verlag Anton A. Schmid, Pf. 22, 87467 Durach, Tel./Fax 0831/218 95, Internet: verlag-anton-schmid.de
„Die Nation, die sich gegen andere einen gewohnheitsmässigen Hass oder eine gewohnheitsmässige Vorliebe erlaubt, ist in gewissem Sinne eine Sklavin“ (US-Präsident George Washington in seiner Abschiedsbotschaft)
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#12   Bodo11 †   11:08:35 | Samstag, 9. Mai 2009
Lesen und Bescheid wissen !
Lesen und Bescheid wissen !
www.scribd.com/…hitects-of-Deception
Weltgeschichte,so wie sie wirklich war.
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#11   Paulaner †   21:51:20 | Freitag, 8. Mai 2009
Die Freimaurer waren Steinmetze
An Bodo11: Ihre Assoziation an die Betonmauer ist noch dümmer als die Ziegelmauer als Krone auf dem Bundesadler des Wappens der Republik Österreich (wo ich mich kürzlich vertippt habe).
Die katholische Kirche ist der scharfen Außenpolitik nicht gewachsen, sie kommt kaum mit dem inneren Tohuwabohu mit den vielen gefühlten, supergescheiten Lümmeln zurecht, die sich alle nach vorn drängen anstatt ihre Arbeit demütig zu tun.
O:)
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#10   gutpfad   21:48:01 | Freitag, 8. Mai 2009
Mauern zwischen Menschen. Alle Mauern werden fallen.
Die Vorbereitung dazu, findet in den Herzen der Menschen statt. Möge Benedikt XVI. dazu beitragen.
:(3
Am 9. Mai feiern die Buddhisten auf der ganzen Welt den 2553. Geburtstag des Inders Sidhartha Gautama, der als Buddha ( der Erleuchtete) verehrt wird.
:(3
Jeder Mensch, der mithilft, den Frieden auf Erden zu entwickeln, hat das Wesen der Menschlichkeit verstanden.
:(3
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#8   atheisti †   19:54:56 | Freitag, 8. Mai 2009
@Absal
als würde es irgendetwas bewirken, wenn man einen Docht mittels Wachs eine längere Dauer brennen lässt!
TIEFSTER ABERGLAUBE eines geistig und seelisch im tiefsten Mittelalter belassenen unaufgeklärten Volkes!
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#7   möchtegern-kathole   19:31:28 | Freitag, 8. Mai 2009
Das Bild Nr. 5 …
… erinnert mich schon stark an Auschwitz.
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#6   Absal †   19:27:36 | Freitag, 8. Mai 2009
Für hetz.net ist jede Kerze verschenkt!!!!
>:) >:) >:)
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#5   Bodo11 †   19:05:11 | Freitag, 8. Mai 2009
Da wo Mauern nötig sind…
Da wo Mauern nötig sind…sind Betonköpfe unterwegs.
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#4   Pius XII   17:20:11 | Freitag, 8. Mai 2009
Die Mauer ist nötig; leider!
Der Konflikt zwischen den Israelis und den Arabern ist unauflöslich. Deshalb ist die Idee, die Streitparteien zu trennen, nicht schlecht. So löst man das Problem nicht, sondern entschärft es. Dass dem so ist sieht man am Rückgang der Zahl der Terroranschläge in Israel.
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#3   Lieblingsuli   17:10:42 | Freitag, 8. Mai 2009
Eine Kerze für den Papst
In unserer Kirche können gar nicht genug Kerzen brennen.
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#2   Bodo11 †   16:42:35 | Freitag, 8. Mai 2009
Frei-gemauert
Offensichtlich:
Frei-gemauert.
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#1   St. Anton †   16:37:47 | Freitag, 8. Mai 2009
Schrecklich
Ich finde es ganz, ganz schlimm, daß die armen Araber und deren Terrororganisationen wie Hisballah und Hamas von Nichtkatholiken unterdrückt werden.
Vielleicht kann der Papst die Israelis bekehren: Dann wäre Israel endlich (mal wieder) in christlicher Hand, dann brauchen wir uns über den Nahostkonflikt nicht mehr weiter empören. Und anschließend „kümmern“ wir uns dann auch um die „armen“ Araber, die wir dann natürlich nicht mehr so lieb haben: Weil diese dann „uns“ mit Raketen und Selbstmordanschlägen drohen.
Problem gelöst!
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