16:17:14 | Freitag, 8. Mai 2009
Die Araber in Israel sind Menschen zweiter Klasse. Sie haben nicht die Freiheit und Rechte, die andere Israelis besitzen.
(kreuz.net) Marie-Ange Siebrecht – Länderreferentin des katholischen Hilfswerkes ‘Kirche in Not’ – ist
am Sonntag von einer Heilig-Land-Reise zurückgekehrt.
In einem Interview berichtet sie über ihre Eindrücke
angesichts des bevorstehenden Papstbesuches.
Was erwarten die Menschen und was kann der Papst erreichen?
Der Papst kann eigentlich nur guten Willen zeigen und versuchen, mit den politischen und kirchlichen
Verantwortlichen zu sprechen.
Aber aus Erfahrung weiß ich, wie mühsam das in Israel ist.
Außerdem
will er vor allem als Pilger ins Heilige Land reisen. Er will auch den Menschen sagen: „Ich bin bei Euch!“
Aber was kann er schon groß verändern?
Er kann diese schreckliche Mauer durch seinen Besuch wohl kaum
niederreißen und auch nicht die Probleme aus der Welt schaffen, die zwischen dem Staat Israel und dem
Vatikan existieren.
Aber es ist schon ein wichtiges Zeichen, daß er kommt.
Ich bin neugierig, was er sagen wird. Welche
Zielrichtungen seine Ansprachen haben werden, müssen wir abwarten. Auch, um zu sehen, wie die Menschen
ihn empfangen werden.
In dieser Hinsicht ist auch im Heiligen Land alles im Moment noch recht nebulös.
Welche Begegnungen hatten Sie auf Ihrer Reise mit der lokalen Kirche?Ich habe hauptsächlich Projektpartner
von ‘Kirche in Not’ besucht.
Zum Beispiel war ich in Galiläa, wo die Lage der Christen verglichen mit
der in der Westbank, also mit der Gegend um Bethlehem, natürlich viel besser ist.
Trotzdem gelten diese
Menschen in Israel als Menschen zweiter Klasse, das heißt sie haben nicht die Freiheit, die andere Israelis
haben. Sie dürfen nicht in gleicher Weise reisen wie andere israelische Staatsbürger.
Es leben aber
trotzdem immer noch 73.000 griechisch-katholische Christen in Galiläa. Das ist nicht wenig.
Die Gemeinden
sind sehr lebendig. Dort engagieren sich die Menschen, um die Gemeinden am Leben zu erhalten. Das ist
mir besonders positiv aufgefallen.
Das war nicht nur ein „Bitte gebt!“, das man dort gehört hat.
Die
Menschen hoffen zwar, daß ‘Kirche in Not’ hilft. Aber sie sind auch bereit, ihren Teil dazu beizutragen,
damit die Hilfe auch Frucht bringt.
Dieser Beitrag der Christen vor Ort ist bei weitem kein kleiner Teil.
Nächstes Mal: „Unsere neue Regierung ist rassistisch“
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Lieblingsuli 11:39:18 | Mittwoch, 13. Mai 2009
#14
Marcelus 17:39:40 | Sonntag, 10. Mai 2009
#13
Wahrheitssuchender 13:23:12 | Samstag, 9. Mai 2009
#12
Bodo11 † 11:08:35 | Samstag, 9. Mai 2009
#11
Paulaner † 21:51:20 | Freitag, 8. Mai 2009
#10
gutpfad 21:48:01 | Freitag, 8. Mai 2009
#8
atheisti † 19:54:56 | Freitag, 8. Mai 2009
#7
möchtegern-kathole 19:31:28 | Freitag, 8. Mai 2009
#6
Absal † 19:27:36 | Freitag, 8. Mai 2009
#5
Bodo11 † 19:05:11 | Freitag, 8. Mai 2009
#4
Pius XII 17:20:11 | Freitag, 8. Mai 2009
#3
Lieblingsuli 17:10:42 | Freitag, 8. Mai 2009
#2
Bodo11 † 16:42:35 | Freitag, 8. Mai 2009
#1
St. Anton † 16:37:47 | Freitag, 8. Mai 2009