So versuchte der Kardinal, die Spaltung zu verhindern
Es war von Anfang an klar, daß der französische Missions-Erzbischof und der letztlich kirchenpolitisch orientierte italienische Kardinal sich nicht einigen konnten.
Giuseppe Kardinal Siri von Genua († 1989)
(kreuz.net) Giuseppe Kardinal Siri von Genua († 1989) hat versucht, die Bischofweihen von Erzbischof Marcel
Lefebvre († 1991) im letzten Augenblick zu verhindern.
Das berichtete Gianteo Bordero am 2. Februar auf
der politischen Webseite ‘ragionpolitica.it’, die der gegenwärtigen italienischen Regierung unter Silvio
Berlusconi nahesteht.
Mitstreiter gegen den konziliaren Neo-Modernismus
Kardinal Siri und der französische
Missions-Erzbischof Lefebvre kannten sich seit dem Zweiten Vatikanum.
Auf der Kirchenversammlung entstand
eine Gruppe von Konzilsvätern, die sich um den Genueser Kardinal sammelten und den radikalen Bruch des
Pastoralkonzils mit der katholischen Tradition verhindern wollten.
Die Gruppe nannte sich Coetus Internationalis
Patrum und versammelte anfänglich etwa dreißig Prälaten. Er trat zum ersten Mal am Abend des 22. Oktobers
1963 zusammen – mitten in der Diskussion um die Kirchenkonstitution ‘Lumen Gentium’.
Koordinatoren der
Gruppe waren der brasilianische Erzbischof Geraldo de Proença Sigaud († 1999) und Erzbischof Lefebvre.
Während einer Pause in den Konzilsarbeiten schickte Mons. Lefebvre seinen Mitarbeiter, den damaligen
Seminaristen und späteren Priester, Hw. Cristian Charlot, nach Genua für ein Treffen mit Kardinal Siri.
Er wollte ihm die Schaffung eines internationalen Priesterseminars vorschlagen,
wo junge Berufungen im Geiste der Tradition ausgebildet werden sollten – im Gegensatz zu den modernistischen
Tendenzen der zeitgenössischen Theologie.
Hw. Charlot wurde schließlich Priester der „Bruderschaft
Mariens“ und Mitarbeiter von Kardinal Siri.
Mystik statt Blick für die Realität
Der Kardinal fand
die Idee von Mons. Lefebvre gut – „die allerdings immer im Geist der Kirche und im Gehorsam auszuführen
ist“, wie er erklärte.
Er stellte auch die Bedingung, daß Erzbischof Lefebvre – nach Angaben von Pater
Charlot – eine „mystischere Vision der Kirche“ akzeptieren sollte:
„Es galt, die konziliaren Reformen
zu verstehen und zu versuchen, sie mit dem Geist der ewigen Kirche zu beleben.“
Mons. Lefebvre sei dem
Vorschlag damals nicht abgeneigt gewesen – erinnert sich Pater Charlot: „Aber um sich herum hatte er Leute,
die nur von der Messe und von deren Formen hören wollten.“
Sie hätten Mons. Lefebvre verlassen, wenn
er die Position von Kardinal Siri akzeptiert hätte: „Hier endete die Achtung von Kardinal Siri für Mons.
Lefebvre.“
Ein Treffen mit dem neugewählten Papst
Trotzdem bemühte sich der Kardinal weiterhin, die
Beziehungen zwischen Rom und Mons. Lefebvre zu heilen – auch nach der Suspendierung des Erzbischofs im
Jahr 1976.
Der Erzbischof wurde suspendiert, weil er sich nicht an das Verbot hielt, weitere Priester
zu weihen.
Am Ende des Jahres 1978 – nach der Wahl von Johannes Paul II. – lud Kardinal Siri den Erzbischof
nach Genua ein und machte ihm den Vorschlag: „Völlige Unterwerfung unter die Autorität des Papstes und
ebenso völlige Zustimmung zu den Bestimmungen des Konzils“.
Als Gegenleistung sollte dem Erzbischof
gestattet werden, die Heilige Messe nach dem Alten Ritus zu zelebrieren.
Am 13. November 1978 unterbreitete
Kardinal Siri seinen Vorschlag in einer Audienz auch dem neugewählten Papst Johannes Paul II. († 2005)
Der Papst stimmte zu und willigte ein, Mons. Lefebvre am 18. November zu empfangen.
Kardinal Siri schlug
dem Papst vor, nur den damaligen Präfekten der Glaubenskongregation, Franjo Kardinal Seper († 1981),
zu informieren und erst nach dem Treffen über den ‘Osservatore Romano’ mitzuteilen, daß der Erzbischof
„seine Fragen mit dem Heiligen Stuhl“ geregelt habe.
Das Treffen fand statt. Doch die anvisierte Meldung
im ‘Osservatore Romano’ erschien nie.
Vatikanische Intrigen gegen Erzbischof Lefebvre
Nach der Audienz
kam es in den ersten Tagen des Jahres 1979 zu einer Unterredung zwischen Kardinal Seper mit Mons. Lefebvre,
die offenbar von letzteren brüsk unterbrochen wurde.
Offenbar ging Mons. Lefebvre davon aus, die Sache
mit dem Papst gelöst zu haben, wurde aber dann der normalen Prozedur der Glaubenskongregation in Sachen
lehrmäßiger und disziplinärer Anklagen unterworfen.
Außerdem erfuhr er aus einer vatikanischen Mitteilung,
daß er dem Urteil eines Gerichtes unterworfen worden wäre, das aus fünf Kardinälen bestand, von denen
er wußte, daß einige ihn schon verurteilt hatten.
So scheiterte das Bemühen von Kardinal Siri.
Als
Mons. Lefebvre die Entscheidung fällte, am 22. Juni 1988 vier Bischöfe zu weihen, schrieb Kardinal Siri
an ihn:
„Monsignore, ich bitte sie auf den Knien, sich nicht von der Kirche zu lösen! Sie sind ein Apostel
gewesen, ein großer Bischof. Sie müssen an Ihrer Stelle bleiben.
In unserem Alter stehen wir vor den
Toren der Ewigkeit. Denken wir nach! Ich erwarte sie immer, hier in der Kirche und dann im Paradies.“
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89 Lesermeinungen
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Das eigene Verschulden eingestanden Am Ende seines Leben hat der Kardinal folgendes Schuldbekenntnis abgelegt:
„Ohne ein Wunder – und Gott schafft keine unnötigen Wunder – was soll schon ein neu gewählter Papst
von den ihm obligenden Aufgaben verstehen. Dazu benötigt er eine Einführung. Für ein Pontifikat ausschlaggebend
ist die Wahl des Staatssekretärs, denn ihm fällt die Aufgabe zu, den Papst zu erziehen. Nicht alle Päpste
zeigen sich ihrer Aufgabe gewachsen, nachdem sie die dazu erforderliche Schule besucht haben. Diese Schule
durchläuft man, ohne es zu wollen, bevor man Papst wird, indem man die richtigen Posten schafft und sie
mit der dazugehörigen Eignung und Treue zu kombinieren versteht. Dies sage ich, weil ich von schweren
Gewissensbissen geplagt werde. Im Vertrauen, dass Gott mir verzeihen wird, kann ich meine Ruhe bewahren.
In den ersten beiden Konklaven, an denen ich teilgenommen habe, hat mir ein massgebender Kardinal die
Kandidatur angetragen. Hinter ihm sollen die französischen Kardinäle gestanden haben, denen die meisten
übrigen Kardinäle hörig waren. Die Deutschen stand ausserhalb und schlossen sich gelegentlich zusammen.
Meine Antwort lautete: Nein und wenn ihr mich wählt, werde ich erneut nein sagen. Ich habe schlecht gehandelt
und heute bin ich mir dessen bewusst. Heute?. Seit einige Jahren. Ich habe schlecht gehandelt, denn gewisse
Handlungen wären unterblieben und ich zögere es zu sagen, es waren Fehler.“
Sinah „Die Irreführungen und Zweideutigkeiten des Konzils waren derart, daß der Traditionsbruch offen
zu tage trat, ein Traditionsbruch, wie er tiefer und nachhaltiger nicht sein kann.“ Wo sind Irreführungen?
Wenn VII im Lichte der Tradion interpretiert werden sind Zweideutigkeiten kein Hindernis mehr.
Stimme der Vernunft, Annette Ich fühle mich an die Bibelstelle erinnert, in der davor gewarnt wird, sich
nach eigenem Ohrenkitzel Lehrer zu beschaffen. Also, bleiben wir beim römischen Papst, z. Zt. Benedikt
XVI.
Stimme Das ist ja mal eine gute Umschreibung. Ich weiß das das FBI die Bundeskripo der Amis ist. Die
einzige Institution die im Ausland operiert ist der CIA. Wobei mir nicht klar ist, warum der CIA sich
denn bitteschön für eine Papstwahl interssiert.
Kardinal Siri: Kein Mitstreiter „Es galt, die konziliaren Reformen zu verstehen und zu versuchen, sie
mit dem Geist der ewigen Kirche zu beleben.“ Hier liegt das Problem: Zwischen Wahrheit und Irrtum gibt
es keine Versöhnung. Aufgabe des Konzils wäre gewesen, klar und eindeutig die Wahrheit zu verkünden
und sie offen gegen den Irrtum zu verteidigen. Die Irreführungen und Zweideutigkeiten des Konzils waren
derart, daß der Traditionsbruch offen zu tage trat, ein Traditionsbruch, wie er tiefer und nachhaltiger
nicht sein kann. Diesr Bruch läßt sich nicht durch lasche Korrekturen an den Konzilsdekreten beheben,
das Übel wird nicht beseitigt. Es lassen sich auch die Irrtümer nicht mit der Tradition in Einklang
bringen: Der Traditionsbegriff der konziliaren Kirche ist ein anderer. Erzbischof Lefebvre vertrag die
unverbrüchliche Einheit mit der einen heiligen katholischen Kirche, mit deren unfehlbarem Lehramt und
der Tradition. Sein großes Verdienst war, daß er eine klare Linie gezogen hat, deren es unbedingt bedurfte
und die Kardinal Siri zu veKardinal Siri: Kein Mitstreiter“Es galt, die konziliaren Reformen zu verstehen
und zu versuchen, sie mit dem Geist der ewigen Kirche zu beleben.„klare Linierhindern suchte.
@Anette Alios hat ein Problem. Oder sagen wir besser, seinesgleichen haben ein Prtoblem, denn ich glaube
nicht, dass diese Storys auf seinem Mist gewachsen sind. Das Problem ist, dass sich diese Leute für die
echten und einzig wahren Katholiken halten. Das an sich ist noch kein Problem, aber ein „echter“ und „wahrer“
Katholik braucht unbedingt einen Papst, der ist so heilsnotwendig wie Jesus. Und nun ist der papst aber
anderer Ansicht als unser „echter und wahrer“ Katholik. Schon haben wir ein Problem. Was machen die „echten
und wahren“ Katholiken also? Nun, manche wählen sich einen eigenen Papst, und andere erfinden Schauermärchen
darüber, dass ja eigentlich nicht der Papst der Papst ist, sondern irgendjemand, von dem sie meinen,
er hätte als Papst mehr Verständnis für ihre sektiererischen Ansichten als der tatsächliche Papst.
Bei solchen Schauermärchen interessiert dann auch die Logik nicht, da verbünden sich schon mal KGB und
FBI (letzteres ist die US-Bundes-Kripo, die hat ja nun mal gar nichts mit solchen Dingen am Hut), und
da geht man schon mal davon aus, das gesamte Kardinalskollegium würde schweigen, wenn das FBI den Papst
abgesetzt und durch eine Marionette ersetzt, und zwar weil die purpurnen Herren Angst hätten, die Marionette
würde sie exkommunizieren. Wie verzweifelt muss jemand sein, dass er sich an solche unsinnigen Geschichten
klammert, um sein Gewissen zu beruhigen, das ihn wegen seines Sektierertums plagt?
Alois Ich habe mir nochmal alle ihre Postings gelesen. Daher muß ich mich ernsthaft fragen, wie kommen
sie eigentlich an Geheimdienstinformationen??????????????? Sind sie FBI Agent?
Die Piusbruderschaft sind nicht die einzigen die sich gegen die Verwirrungen der letzten 40 Jahre gestellt
haben. Siri war auch einer. Und es zeigt daß nicht alle Bischöfe ausserhalb der Piusbruderschaft modernistisch
sind. Dies bedeutet auch, daß es eine Sünde ist im Schisma zu verharren. Die Begründung, nur so sei
eine Wahrung der Tradition möglich, ist falsch.
Heute versteht man das Englische besser, und „Cappa Magna“ verstehen die meisten Deutschen eine „große
Kappe“, und nicht einen „großen Umhang“ – besser, man sagt im heutigen Deutschen „großes Cape“: und
ich habe natürlich nichts dagegen.
Ein Charakteristikum von falschen Etymologien ist, das auch die Wissenschaft darüber oft irrt – und die
Theologen sind keine Sprachwissenschaftler, was man ja merkt.
@Marcelus Das ist nur eine Deutung, die muss nicht richtig sein. Die ganz klassische, dass es lateinisch
ist und einfach, „Geht, es ist die Entlassung“ bedeutet, ist dadurch nicht widerlegt. Wie kurios die Dinge
sind, sieht man an einer anderen Verzweigung: das aus der Küche geschickte, war auch mal das „mets“,
daraus wurde die Offiziersmesse, also der speiseraum der Offiziere. Noch heute gibt es ein englisches
Wort, das „gemeinsam essen“ bedeutet und im militärischen Sprachgebrauch zu finden ist: „to mess“ Aber
nun wirklich … gut’s Nächtle
missa vs. missah … in diesem Verzeichnis von Fehlübersetzungen de.wikipedia.org/…ste_falscher_Freunde
habe ich nichts dergleichen gefunden; es erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. (Nicht enthalten
sind Begriffe, die außerhalb des Herkunftslandes eine abweichende Bedeutung haben: so versteht z.B. kein
Franzose unter plumeau ein Federbett, und bukkake ist in Japan eine völlig harmlose Bezeichnung für
ein Nudelgericht …) … wie auch immer, eine etymologische Quelle wäre interessant.
@Marcelus „Ite, missa est“ heist ja auch, „Geht, es ist die Entlassung“. das ist so nicht ganz logisch,
denn wenn man die Leute direkt anspricht („Ite“), dann würde logisch ein „Ihr seit entlassen“ folgen,
und kein „es ist die Entlassung“. Wobei das auch sein kann, wenn es vielleicht mal ein feststehender Ausdruck
war … … also alles nicht so einfach, schlafen Sie gut, und nicht immer ist die logischte Erklärung
auch die richtigste ich pack’s für heute.
m-k: Ihre Erklärung höre ich zum ersten Mal, klingt aber völlig logisch … „missa“ als lateinisches
Wort zu verstehen wäre also falsche Volksetymologie, die oft Wörter auf falsche Wörter zurückführt
…
@Marcelus Manche, z.B. Gaudron, sagen, die Formel wäre früher vor der Opferung eingeschoben gewesen.
Da mussten die noch nicht getauften raus. Das kann dann bedeuteen, dass im Jüdischen „Geht, die Opferung=missah
ist (jetzt als nächstes)“ von Leuten, die nicht hebräisch konnten, das in ein „Geht, Ihr seit entlassen“
umgedeutet wurde. Es kann ursprünglich, als es an den Schluss der Messe kam aber auch bedeuten: „geht,
ihr seit in die Welt gesandt“, oder auch, „geht, es (das Opfer) ist zu Gott gesandt“, bis das heutige
„Ite, missa est“ draus wurde.
möchtegern-kathole: Herzlichen Dank für diesen sehr guten Etymologievorschlag, der viel sinnvoller klingt,
als einfach das lateinische und völlig oberflächliche „missa“ als Ursprung des großen Wortes „Messe“!
Dann wäre allerdings das Wort „Meßopfer“ „doppelt gemoppelt“, und würde „Opferungsopfer“ bedeuten,
ähnlich wie das Wort von der „Volksdemokratie“ „Volksvolksherrschaft“ heißt. Vielleicht hat das hebräische
„missah“ ja noch einige weitere Bedeutungen …
@Marcelus Ihre Erklärung des Begriffs „Missa“ kann man auch anderes herleiten, ein Beispiel: hebräisch
„missah“ bedeutet Opferung. Es gibt noch paar weitere Herleitungen, die von Ihnen genannte ist nur die
bekannteste.
Die „Cappa Magna“ ist heute besser unter dem englischen Namen „Cape“ bekannt, und ist Bestandteil der
Uniform der Comicsuperhelden – zu deutsch „Umhang“: siehe Batman, Superman …
Die hl. Messe wird als „Opfer des Altares“ definiert, und der beste Ausdruck wäre „Altarsopfer“, denn
„Messe“ leitet sich vom lateinischen „Ite, missa est“, ab, was einfach nur heißt „Geht, ihr seid entlassen“.
„Messe“ heißt also „Entlassung“ und „Meßopfer“ „Entlassungsopfer“ …
Jesus Christus hat beim Abendmahl die Heilige Eucharistie zu seinem Andenken (Gedächtnis) gestiftet.
Der Ausdruck Messopfer ist nicht traditionell, sondern „modern traditionalistisch.“ Möge Sie sich in
Ihrem Himmel wohlfühlen, wenn Sie auf die „gequälten Verdammten“ herabschauen müssen von Ewigkeit zu
Ewigkeit. Welch eine Glückseligkeit des Monsieur Sade. Und so ein perverser Frömmling preist sich als
„katholisch“ an.
zölibat, der Nichtkatholik: Christus hat das hl. Meßopfer eingesetzt … im Abendmahl: aber nicht die
begleitenden Riten, die erst durch die Jahrhunderte hindurch durch die hl. Kirche hinzugefügt wurden
…
Frage: Ist Marcelus vielleicht der Opa von Elijahu? + Jesus Christus hat ein jüdische Pessachmahl gehalten
und kein „würdiges elegantes Messopfer.“ Der Ausdruck war ihm und der urgemeinde fremd wie chinesisch.
Joseph Siri ist nach CIA-Angaben zum Papst gewählt worden, und war zweifelsohne der beste in der Tradition
des guten Papststammbaumes bis zu Pius XII. – Pius XII. ist also keine Schuld zu geben, für den Niedergang,
den wir insbesonders Paul VI. zu verdanken haben, der auf Befehl dunkler Mächte Papst wurde …
@Loisl erst war es KGB und FBI, nun CIA und Mossad, erst konnte man es in den Archiven des state department
finden, dann in denen der CIA und des Mossad. Du dichtest dein Märchen mit jedem Posting um. Ich fasse
mal kurz zusammen. Da verbünden sich also mitten im Kalten Krieg KGB, Mossad, FBI, CIA und irgendwelche
Geheimlogen, um das Konklave zu kidnappen, den Papst abzusetzen und die Kardinäle zu zwingen, einen Kandidaten
der Geheimdienste zu wählen. Die überwiegende Mehrheit (mehr als 2/3) der Kardinäle sind nicht Teil
dieser Verschwörung, aber keiner erzählt etwas von diesem ungeheuerlichen Verbrechen, weil sie Angst
haben, sonst exkommuniziert zu werden. Auch der eigentlich rechtmässige Papst macht gute Mine zum bösen
Spiel und tut so, als sei nichts gewesen. Und das passiert nicht nur einmal, sondern dreimal. Ich glaub,
diese Geschichte wär sogar Dan Brown zu haarsträubend, und der hat ja eigentlich keine Hemmungen, haarsträubenden
Unsinn zu Geld zu machen.
Cappa magna Bildunterschrift) Wie in einer hier veröffentlichten Zuchrift zu lesen war, ist die Cappa
Magna nicht abgeschafft, sie darf vielmehr von Bischöfen in den Grenzen ihres Bistums getragen werden.
Lediglich den Äbten, die zum Teil dieses Privileg hatten, wurde sie verboten.
A. Bischof: Der Amtsverzicht des potentiellen In-pectore-Papstes Joseph Siri, als Kurzzeitpapst ohne uns
bekannten Pontifikatsnamen, ist mit Sicherheit gültig, denn ein Papst, der von sich aus den Rücktritt
erklärt, ist als Papst zurückgetreten, egal, welche Umstände den Heiligen Vater zur Abdankung bewogen
haben mögen. Ein „Papst Gregor XVII.“ (als XVII. Gregor-Papst nach Gregor XVI., dem letzten uns bekannten
Gregor-Papst) hat höchstens geheim existiert, und ist damit für die offizielle Kirchengeschichtsschreibung
inexistent. Der nächste Papst, der den Namen „Gregor“ wählt, müßte sich „Gregor XVII.“ nennen, da
der potentielle Siri-Gregor XVII. nicht Teil der offiziellen Geschichtsschreibung ist – es sei denn, der
nächste Gregor-Papst wüßte, daß es doch einen „Gregor XVII.“ gegeben hat, würde diesen nachträglich
in die Papstliste einfügen, und sich darum „Gregor XVIII.“ nennen: Das ist aber unwahrscheinlich.
#57 Alois Bischof 20:42:22 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Märchen? Dann aber wohl sehr gut belegte Märchen aus den FBI-, CIA- und Mossad-Archiven. Auch ein Geheimarchiv
der B’nai B’rith könnte vieles preisgeben. Ist aber nicht. So wie auch vatikanische Geheimarchive immer
noch nicht offen sind, aus z.B. der Ära 1930-1950, weil die Hinweise die heutigen Siegermächte und Weltmächte
an den Pranger stellen würden und somit für den Vatikan eine Terrorgefahr aufkäme. Denn im Vatikan
verschwand nichts. Clarissa, Erpreßbar? Ja. Die Progressisten, die ja an der Exkommunizierung eh nicht
mehr glaubten, wollten Roncalli und die meisten hielten ihn auch für den legitimen Papst. Die anderen
schwiegen dazu, weil Kardinal Siri offenbar auch Angelo Roncalli als Johannes XXIII. anerkannte, und angeblich
gültig auf das Petrusamt verzichtet hatte. Erzwungener Amtsverzicht ist aber nicht gültig. Die übrigen
Kardinäle würden nie dazu etwas sagen, weil sie wußten, daß sie dann den Eid brechen und sich die
Exkommunikation zuziehen würden. Mit Erpressung hatte das weniger zu tun, als mit Skrupulosität. Ich
behaupte nicht, daß Giuseppe Kardinal Siri (als Papst Gregorius XVI.) legitimer Papst geblieben ist –
denn auch selber hat er gehandelt, als habe er freiwillig auf sein Amt verzichtet und die petrinische
Würde dem liberalen Patriarch von Venedig, Angelo Cardinal Roncalli, überlassen. Es ist nur interessant.
Kardinal Ruffini und Gregorius Petrus Kardinal Agagianian waren 1958 beliebter und besser als Patriarch
Roncalli.
Jemand schrieb: „Allerdings wollte er allein später dem Pontifex, dem Bischofskollegium und der ganzen
Kirche „die Karten legen“, indem er das Märlein ersann und erzählte, er sei der einzige, auf den sich
vom 11. Oktober 1962 bis zum 8. Dezember 1965 der Hl. Geist niedergelassen habe …“ Warum sollten diese
Texte nicht mangelhaft sein? Weil 2000 Leute dran mitgeschrieben haben? Eher ein Hinweis, dass die Texte
mangelhaft sind, wenn soviele Leute mitmischen.
Alois Bischof! Sie sind ein Märchenerzähler! Wer soll diese haarsträubenden Spinnereien ernst nehmen?
Hatten Sie selbst etwa ein paar Wanzen im Konklave installiert? Ihre langatmigen Darlegungen sind ermüdend
und erregen lediglich Kopfschütteln. Ich halte Sie für einen Phantasten mit leichtem Drall zum religiösen
Wahnsinn.
#50 Alois Bischof 18:10:09 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Details Wie viele Konklavisten nahmen denn wahlberechtigt daran teil? 51 Wahlberechtigte Teilnehmer. Im
wievielten Wahlgang soll Siri gewählt worden sein? Williams sagt im zweiten Wahlgang, aber vielleicht
auch im ersten – die Unterlagen geben nur Datu. Ruffinis Name wird an der Stelle des Namens Siris oft
erwähnt, weil Siris Wahl verschleiert werden muss, und Progressisten heute mißfällt. Am 26. Oktober
1958 also. Damals kam schon weißer Rauch – darüber berichteten italienische, deutsche, amerikanische
Zeitungsjournalisten schon. Als aber nach Stunden noch kein Papst angetreten war – obwohl der Kämmerer
gesagt hatte vor der Presse, der Papst werde bald nach vorne treten – wurde die Meldung einer „Falschmeldung“
an die Medien gesandt. Wie hätte jemand (lange vor dem Handy-Zeitalter) von außerhalb vor einer erfolgten
Wahl Siris wissen und diesen zur Nichannahme zwingen können? In der Nacht und über Fernsprechapparate
der Geheimdienste, bzw. über Abhörgeräte erfuhr man davon, und die Nährungsversorgung und andere Aktivitäten
gingen ja am Abend des 26. Oktober 1958 einfach los – da sind, nach Angaben Kardinal Tisserants, selber
Teil der frz. Liberalen Fraktion, Vertreter „ausländischer Interessengruppen“ gekommen. Unter Tarnung.
Im wievielten Wahlgang wurde dann Roncalli gewählt? Mit wievielen Stimmen? Im 6. oder 7. Wahlgang. Mit
einer knappen Mehrheit. Anders als im Image der Medien. Wer konnte nach ihm die meisten St. auf sich vereinen?
Nach erzw. Abdankung Siris, Ottaviani…
Da Sie, werter Alois, über die secreta des Konklaves im Jahre 1958 so detailliert unterrichtet sind:
Wie viele Konklavisten nahmen denn wahlberechtigt daran teil? Im wievielten Wahlgang soll Siri gewählt
worden sein? Wie hätte jemand (lange vor dem Handy-Zeitalter) von außerhalb vor einer erfolgten Wahl
Siris wissen und diesen zur Nichannahme zwingen können? Im wievielten Wahlgang wurde dann Roncalli gewählt?
Mit wievielen Stimmen? Wer konnte nach ihm die meisten Stimmen auf sich vereinen?
#48 Alois Bischof 17:26:24 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Stimme der Hypokrisie Ihre Scheinheiligkeit besteht wohl darin, daß Sie einem römisch-katholischen und
traditionstreuen Erzbischof Marcel-François Lefebvre C.S.Sp. vorwerfen, er habe erstens alle Dokumente
des II. Vatikanums unterzeichnet (wobei er tatsächlich Dignitatis humanae nicht bekräftigt hatte, sondern
nur die Liste der Anwesenden gezeichnet hatte), er sei zweitens aus der römisch-katholischen Kirche,
der einzigen Kirche Jesu Christi, ausgetreten. Diese Lüge ist schon kömisch, für eine „stimme“ die
sonst auf Abtreibung und Akzeptanz der Homo-Ehe besteht und die hl. Kirche deswegen in den Dreck zieht.
Schon komisch. Eine Hypokrisie. Wir sehen aber, wer die Verteidiger des II. Vatikanums sind, und wer Verteidiger
der hl. Mutterkirche ist. Eine „stimme“ die von der Exkommunikation im Eid vor dem Konklave nichts weiß,
aber dennoch andere als „Spinner“ und Verschwörungstheoretiker darstellen möchte, nur weil er aus FBI-Quellen
zitiert. Sie dürfen natürlich auch Ihrem SPIEGEL’schen und Axel-Springer’schen Gutmenschenweltbild des
linksliberalen Staatsglaubens folgen und dieses fanatisch verteidigen. Ich bin ja ein toleranter Katholik.
Im Irrtum bleiben und sind Sie trotzdem. Kardinal Siri hat schwere Vorwürfe erhoben – jedenfalls nur
theoretisch. Auf der persönlichen Ebene, war er Karol Wojtyla wohlgesonnen. Erzbischof Lefebvre hat sich
nie täuschen lassen. Koranküsser hat er schon vor dem Korankuß erkannt. Assisi 1986. Sie folgen aber
dem Oberrabbiner im Weltparlament der Religonen!
Spannend, spannend … Die Kardinäle Michael Browne, Arcadio Larraona, Rufino Santos, Alfredo Ottaviani,
Ernesto Ruffini, Grégoire-Pierre Agagianian und Giuseppe Siri, allesamt Konzilsväter, allesamt „Mitglieder“
des „coetus internationalis patrum“, konnten die Konzilsdokumente nach Einarbeitung vieler ihrer modi
unterzeichnen. Und auch der eine tat dies. Allerdings wollte er allein später dem Pontifex, dem Bischofskollegium
und der ganzen Kirche „die Karten legen“, indem er das Märlein ersann und erzählte, er sei der einzige,
auf den sich vom 11. Oktober 1962 bis zum 8. Dezember 1965 der Hl. Geist niedergelassen habe …
@Fides Lies das nochmal nach bitte. Ich habe geschrieben dass die Stories vom Bischofsloisl und von Dan
Brown im Gegensatz zu den Geschichten guter Krimiautoren stehen.
Zu stimme der Vernunft Wenn „Stimme der Vernunft“ schreibt, …„dass ein guter Krimiautor“ (wie z. B.
Dan Brown) „darauf achtet, dass seine Geschichte zumindest in sich logisch stimmig ist“, dann kann es
sich kaum um die echte Stimme der Vernunft handeln. Denn die Machwerke von Dan Brown sind nur dem Zeitgesit
geschuldete Schmierereien und Hetzereien gegen Papst und Kirche und strotzen vor Ungereimtheiten und schlichtem
Nonsens. Aber: egal, womit man Geld macht: Pecunia non olet!
jaja… sie glauben alle, sie seien die wahre Kirche, und die Kirche sei vom Glauben abgefallen. Egal
ob Hus, ob Luther, Zwingli oder Calvin, ob Heinrich VIII oder Lefebvre, da gibt es keinen Unterschied.
Zum Artikel Als Mons. Lefebvre die Entscheidung fällte, am 22. Juni 1988 vier Bischöfe zu weihen, schrieb
Kardinal Siri an ihn: „Monsignore, ich bitte sie auf den Knien, sich nicht von der Kirche zu lösen! Sie
sind ein Apostel gewesen, ein großer Bischof. Sie müssen an Ihrer Stelle bleiben. Andersherum wird wohl
eher ein Schuh draus, Erzbischof Lefebvre blieb an seiner Stelle, jedoch die Kirche bzw. ihre Vertreter
lösten sich vom traditionellen katholischen Glauben ab. Msgr. Lefébvre ist hier der Leuchtturm in der
Finsternis, dem es gilt, in seinen Entscheidungen zu folgen, denn er verkörpert die katholische und damit
ewige Wahrheit. Wassers, so ist es! An diesem Erzbischof könnten sich so einige Exzellenzen ein Beispiel
nehmen. Doch eher friert wohl die Hölle zu …
Problem… Gehorsam! Das Kardinalproblem der Konzilsgemeinschaft ist die Frage des Gehorsams. Der Gehorsam
ist grundsätzlich auf das Gute und Positive ausgerichtet. Der Gehorsam an sich kann jedoch nicht missbraucht
werden, das Gute und Positive – hier sprich Gott – zu desavouieren. Genau dieses ist der Zentralpunkt,
mit dem das konziliare und nicht mehr katholische Rom versucht, die Gläubigen zu täuschen. Die Gläubigen
sind es gewohnt, bis zu Pius XII unzweideutig Gehorsam zu schulden, denn die Kirche setzte unbeirrt die
Tradition fort und wehrte sich gegen die Irrtümer der sogenannten modernen Zeit. In dem Augenblick jedoch,
als die Päpste von dieser Linie abwichen, begann die Tragik der Zerstörung der Kirche Christi. Die einfachen
Katholiken waren es bis dato und sind es auch heute kaum gewohnt, sich dem Lehramt der Kirche zu widersetzen,
aber Gehorsamspflicht endet dort, wo jeder Katholik erkennen muss, dass dieser Gehorsam einen Missbrauch
darstellt und er selbst sich an der Glaubenszerstörung z. B. durch die Zahlung von Kirchensteuern betätigt.
Er ist dann gezwungen zu handeln und sich eng an die Tradition anzuschließen. Msgr. Lefébvre ist hier
der Leuchtturm in der Finsternis, dem es gilt, in seinen Entscheidungen zu folgen, denn er verkörpert
die katholische und damit ewige Wahrheit.
Spinnereien und Phantasiegefasel von Bischof Alois gehen nicht nur mir auf den Wecker. Dieser „fromme“
Pius-Hansel scheint wirklich zu glauben, was er so von sich gibt: Er ist halt der Meinung, im Besitz der
alleinigen Wahrheit zu sein. Am besten, wir lassen ihn dabei und er soll selig werden in seiner Sekte.
@Loisl die Unsinnigkeit deiner Behauptungen wird schon dadurch deutlich, dass das FBI in Rom nichts und
niemanden abhört, das macht, wenn schon, die CIA. Der Unterschied zwischen einem guten Krimiautor einerseits
und Leuten wie dir und Dan Brown anererseits ist, dass ein guter Krimiautor darauf achtet, dass seine
Geschichte zumindest in sich logisch stimmig ist. Lies mal Agatha Christie.
#39 Alois Bischof 14:09:26 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Im Archiv des State Department in Washington kann sich jeder Historiker mit FBI-Erlaubnis dieses Dokument
einsehen, jedenfalls jeder FBI-Agent kann es. Das hat mit Verschwörung nichts zu tun. Offenbar glaubte
Kardinal Siri im externen eher, daß Johannes-Paul II. der Papst war, und nicht er als Gregorius XVI.
Bevor Sie etwas angreifen, besser zuerst lesen. Die Verletzung der Geheimhaltung des Konklaves zieht die
automatische Exkommunikation zu sich. Das ist der Mechanismus. Und die meisten Progressisten freuten sich
über die Wahl Roncallis. Die meisten Konservativen hatten Angst vor der Exkommunikation. Funktionierte
herrlich. Bis heute. FBI und KGB haben überall abgehört. Auch im Vatikan. Wer das nicht annehmen will,
soll das ruhig sein lassen. Ich bin aber kein naiver antikatholischer, angeblich ausgebildeter aber arbeitsloser
Hetzer aus der Homo-Szene wie ihr es seid.
@Bodo Also Kardinal sicher nicht, die haben ja damals ihre Röckchen nicht mal zum Schlafen ausgezogen.
Aber woher willst du wissen dass es keine Tunte war?
Sefirot Ist das was der Kardinal präsentiert: die textilhafte Nachfolge Jesu…? Sehen sie :manche Menschen
lieben es einfach sich zu verkleiden,so wie es kleine Kinder tun. Ist doch bei den Frei-Maurern nicht
anders. upload.wikimedia.org/…s/1/1b/FreeMason.jpg
@Loisl Also wer soll deine albernen Geschichten denn ernstnehmen. Alles ist ganz furchtbar geheim, aber
die Spatzen pfeifen es angeblich von den Dächern, die Kardinäle lessen zu, dass die Kirche betrogen
wird, aber trauen sich nicht, etwas davon zu erzählen, weil sie Angst vor der „Strafe des Beichtgeheimnisses“(??)
haben, und Konklaven sind sind ganz furchtbar geheim aber in den Geheimarchiven des FBI, die noch geheimer
sind als die Konklaven, kann jeder öffentlich nachlesen, was auf welchem Wahlzettel stand. Verkauf deine
Geschichte an Dan Brown, der macht da nen Thriller draus.
#32 Luteranerin † 13:37:50 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Stimme Ich hab ihr Posting sehr wohl gelesen. Ich wollte ja nur das Alois sein Posting doch mal näher
erklärt. Wahrscheinlich ist das aber zuviel verlangt.
#31 Alois Bischof 13:36:02 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Schimpfen Was wollen die Schimpfer eigentlich hier machen? Haben die kein Leben? Arbeitslos? Sinnloses
Leben? Dann regt euch aber nicht hier ab. Stimme der Unvernunft, Sie sind ein Beispiel der selbsternannten
„Vernunft“, die immer wieder zu größten Verbrechen führte. Stimme der Arroganz. Ihre Dummheit zeigt
sich schon darin, daß Sie dumme Fragen stellen. Denn jeder gebildeter Katholik weiß, daß alles Interne
eines Konklaves unter der Strafe des Beichtgeheimnisses mit der Exkommunikation geheimgehalten wird. Jeder
legt vorher diesen Eid ab. Alles soll im geheimen geschehen. Damit die Außenwelt und Politik keine Manipulation
betreiben kann. Aber B’nai B’rith und der Großorient Frankreichs haben über französische Kardinäle
(auch Eugène Kardinal de Tisserant wird als „Verräter“ erwähnt) ihr Spiel gespielt, als heimlich bekannt
wurde, daß Siri gewählt war. Ostblockkommunisten drohten mit einer Kirchenverfolgung, weil Siri zwar
mit sowjetischen Diplomaten verhandelt hatte, aber zutiefst antikommunistisch war. Pius XII. soll Kardinal
Siri persönlich bevorzugt haben, und sogar vorgeschlagen. Weil das Konklave mit dem Eid und der Strafe
der Exkommunikation geheimgehalten wurde, kann keiner der Kardinäle bestätigen, daß er 1958 zum Papst
gewählt wurde. Paul L. Williams (FBI) veröffentlichte jedoch vieles. Übrigens wurden 1978 im Konklave,
so FBI-Quellen und zahlreiche Bücher, noch drei Stimmen abgegeben für „Erzbischof Marcel-François Lefebvre
C.S.Sp.“. Die Abstimmung war anonym.
Mit der wunderschön prächtigen Schleppe hätte er die Spaltung ganz bestimmt nicht verhindert können,
weil die scharlachsündenrote Atlasseidenschleppe nur seinem Ego zu Diensten war…
#25 Luteranerin † 13:12:13 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Alois Ich habe ihr erstes Posting gelesen. Was hat das FBI denn bitte mit dem Vatikan zu tun? Vielleicht
klingt die Frage naiv, trotzdem bitte ich um eine Antwort.
Wider alle Lallbackenhaftigkeit dieser Welt darf doch wohl die Frage gestellt werden, was man nun diesem
inzwischen verstorbenen Erzbischof unterstellt, bzw was hat er eigentlich falsch gemacht? Wenn es im katholischen
Glauben noch um mehr geht als um Schleppen+ dummkreischende Papageien, dann muß doch dieses Mehr einmal
klar definiert werden können? Tut es auch, sagt man+ verweist auf den Katechismus. Nun! Wenn der recht
hat, wenn er das wiederspiegelt was ein Mensch zu glauben hat, will er sich katholisch nennen+ wenn das
Herrenwort wichtig ist welches da lautet: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben +ein Zweites: Wer
den Vater kennen(lernen)will +mich ansieht, der sieht auch den Vater (wie er ist und denkt), dann hatte
doch Erzbischof Lefebvre recht,wenn er zur Vorsicht mahnt vor den vielen Wölfen im Schafspelz! Was ist
denn heute in der Fläche im Raum der katholischen Amtskirche noch unzweideutig katholisch? Wer von den
Personalen glaubt denn noch vollumfänglich an all die Aussagen des Glaubensbekenntnisses? Das alles sind
Formeln + Formen + wandelbar + vielfach auch unnötig? meinen Sie?! Na ja, dann aber bitte nicht einseitig,
dann bitte auch mal alle jüdischen und buddistischen und fetischistischen u.u.u. Formeln + Formen auf
den Tisch der Beliebigkeiten. Dann laßt uns doch ganz frei sein, von allem! Weg mit den Gesetzen und
Vorschriften im Strassenverkehr und im geschlechtlichen Umgang miteinander! Ein paar Gesetze müssen schon
sein? Warum dann nicht die des Katholischen Glaubens?!?!
@Sefirot Nix gegen fummeln und grapschen. Nur mit Fummel hab ich es nicht Mir wär es megapeinlich, in
so einer Schleppe rumlaufen zu müssen. Da fällt mir ein Witz ein: Kardinal Meisner von Köln schenkt
dem Papst einen Papagei. Der kann sogar sprechen. Immer wenn Ratzi an den Käfig tritt, kreischt der Vogel
„Guten Morgen Eminenz, wie geht es eurer Eminenz“. Der Papst versucht dem Papagei beizubringen statt „Eminenz“
ihn mit „Heiligkeit“ anzusprechen, aber vergeblich. Der Vogel bleibt stur bei Eminenz. Nach langen Versuchen
fragt er seine Berater, und die raten ihm, sich mit den alten Zeichen der päpstlichen Würde zu bekleiden.
Vermutlich sei der Vogel vorkonziliar erzogen und würde den Papst nicht als solchen erkennen. Nun ja,
den Versuch ist es wert, er lässt die Tiara aus dem Museum holen und den Tragsessel, zieht ein 20 Meter
lange Seitenschleppe an, setzt die Tiara auf und lässt sich auf dem Tragsessel in das Zimmer tragen,
in dem der Käfig mit dem Papagei steht, voraus Weihrauch und 3 Weihwasser spritzende Kardinäle. Der
Vogel stutzt erst, wiegt den Kopf, beäugt den Papst genau, dann kreischt er: „Kölle Allaaf! Kamelle!
Kamelle!“
Sefirot Wie geschmückt daß wohl aussehen würde…haach…nein… Kein Blumenschmuck wäre mehr notwendig,denn
ich wäre schön wie eine blühende Orchideeeehhhhhhhh
Also ich persönlich kann mit Fummeln nichts anfangen. Aber wem es gefällt, warum nicht. Ich muss halt
immer über die Leute kichern, die das Zeug für quasi heilsnotwendig halten
Caritatem …ich kenne eine katholische Schneiderin. Die wollte mir schon mal ein seidenes Messgewand
schneidern. Ich konnte Sie nur mit Mühe davon abhalten und habe das Ganze auf ein Velum reduziert…
Die würde auch eine bombastische Schleppe meisterhaft fertigbringen… mit Schwung und Schmackes… haach!
Und dazu rote Prada-Schuhe mit betontem Absatz und weiße Seiden-Socken…! Wetten, dass die Fronleichnams-Prozession
gerettet wäre? Da brauchte man keine Monstranz mehr rumzuschleppen… o^/ o^/
@Stimme aus dem Sumpf Ich würd mich an Ihrer Stellemal nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Ob Sie gerne
„geile Fummel“ tragen weiß ich nicht(es würde mich aber nicht überraschen), was „dummes Zeug“ angeht,
so sind Sie immer vorne mit dabei. Kirchenfeindlich, sprachlichlimitiert, dümmlich.
@Sefirot Ja, kein Wunder, dass die Kirche über Priestermangel klagt, nachdem sie den ganzen Fummel abgeschafft
hat. Die Kölner würden sicher auch keinen Karnevalsprinzen mehr finden, wenn der sich in einen dunklen
Anzug kleiden müsste.
wie lässig sie über die Stufen…haach! Auch Kardinal Siri hat es hervorragend verstanden, sich mit
scharlachsündenroten undsafrangelbenAtlasseidenschleppen zu umgeben… haach, da könnte man grade neidisch
werden beim Anblick dieser wundervollen Schleppen… und wie lässig die Schleppen über die Stufen fließen…
Siri als Papst Das ist ja eine haarsträubende Räuberpistole, die du da zum besten gibst. Erklär aber
mal bitte eines: Wenn mehr als 2/3 der Kardinäle Siri gewählt hätten, wie sollte es dann möglich sein,
das ganze Komplott zu verschleiern? Das wäre doch nur möglich, wenn die Mehrheit der Kardinäle konspiriert
hätten, aber wenn das der Fall wäre, hätte doch nie und nimmer mehrfach eine 2/3-Mehrheit für Siri
zustande kommen können. Fazit: Deine Geschichte ist noch unglaubwürdiger als Dan Browns Abenteuerromane.
The hammer and sickl-and whats behind „Throughout the twentiech century the hammer and sickle were universally
recognised as symbols of communism and the Soviet Union. For millions of people the hammer and sickle
symbolised a new political and economic order offering progress, justice, and liberty.Occultists and students
of ancient wisdom saw something more. Behind the outward appearance of these communist emlems, which officially
represented the emancipation of labor, there was an element unknown to the masses.Russian occultists saw
the Bolsheviks as unconsciosly working for the cosmic mission of Russia and interpreted the Soviet hammer
and sicle as hidden symbols of the blacksmith’s art, hinting at future transmutation and transformation.
Both metallurgy and alchemy (regarded as an occult science) sought to destroy impure elements with fire
and thereby release a refined product, whether forged metal (the smith) or spiritual gold (the alchemist).
Fire is associeated with Mars (the god of War) and the astral world. To the occultist, the commuinist
hammer and sickle symbolized conflict and transmutation. The forging –- in the fires of struggle-- of
base elements into a purer, higher form. The Bolshevik, like the occultist, proclaimed that ordinary man
must be transformed into the new man, free of the bonds of selfish desires and of the oppressive past,
in order to freely build the new civilization of the future.“
#5 Alois Bischof 11:04:28 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Der hl. Thomas hat den Herrn doch berührt. Zu Kardinal Siri bleibt zu sagen, daß er ein mystischer Konservativer
gewesen sein mag, aber auch realitätsfern. Die Handkommunionspriester, die er selbst noch gut ausgebildet
hatte (Mundkommunion, ad orientem), schaffen es in der Konzilskirche des II. Pseudovatikanums auch nicht.
Leider. Der Assistent der päpstlichen Liturgie, Mons. Guido Marini, ist auch ein Siri-Priester. Aber
Liturgie reicht nicht aus. Eine „alte Messe“ (allerdings völlig ungültig) kann man in der altkatholischen
und anglikanischen Gemeinschaft auch haben. Es geht um das römisch-katholische Dogma des Glaubens. Um
die Wahrheit. Wahrheit ist nie relativ – und auch nicht subjektiv, wie die Modernisten sonst meinen.
Paradies Kardinal Siri wusste nicht, dass er allenfalls in den Himmel, aber niemals ins Paradies kommt,
so jemand wie er sollte das schon wissen. Da ist ein Unterschied, Jesus sagt zum Verbrecher am Kreuz der
ihn bittet, „ heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein“ Zu Maria von Magdala sagt Jesus wörtlich
übersetzt 2 Tage später“ will mich nicht anrühren“, ich war noch nicht beim Vater, wäre das Paradies
der Himmel, dann wäre Jesus beim Vater schon gewesen, weil am späten Karfreitag Jesus im Paradies war.
Gemeinsamkeiten zwischen dem Kardinal und Willi Brand Willi Brand der erste BRDD-Widerstandskämpfer!
Im Gegensatz zu Adenauer, Erhard und Kiesinger wollte Willi Brand den an unsere Besatzungsmächte adessierten
Unterwerfungsbrief (Kanzlerakte) nicht unterschreiben. www.mmnews.de/…ungsbrief-nicht-unte Ich weiß
ja nicht genau, wann die katholische Kirche ihre bedingungslose Kapitulation unterzeichet hat, aber um
so genauer, weiß ich daß sie es getan hat.
#1 Alois Bischof 10:35:24 | Donnerstag, 14. Mai 2009
Papst Gregorius XVI. Es ist nicht unmöglich, daß beim Konklave 1958, nach dem Tode Papst Pius XII.,
Kardinal Giuseppe Siri als Liebling und jüngster Prinz der hl. römischen Kirche, zum Papst gewählt
wurde. Dies sei aber – so geht aus FBI-Aussagen vor – im letzten Moment durch Intervention von außerhalb
des Konklaves verhindert bzw. Gregorius XVI. (Kardinal Siri) wurde zum Amtsverzicht gezwungen, und dann
wurde Angelo Roncalli (Johannes XXIII.) gewählt. Giuseppe Kardinal Siri sei auch 1963 wiedergewählt –
und 1978 galt er offen als Favorit der Konservativen. Offenbar hat Siri im öffentlichen die Gültigkeit
der ohnehin fragwürdigen Päpste Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul I. sowie Johannes Paul II.
anerkannt. Es gibt aber Priester die ihn gekannt haben wollen, und sagen, er habe im geheimen ihnen anvertraut,
daß er tatsächlich zum Papst gewählt wurde. Ein vietnamesischer Priester hat ihm dann vorgeworfen,
daß er als Papst Rußland dem Unbefleckten Herzen Mariens hätte weihen können – und damit den kommunistischen
Aufstand in Vietnam verhindern können. Seine Eltern wurden von Vietcong-Bolschewisten ermordet. Jedenfalls
eine große Gestalt. Für mich gehört er aber leider zum „konservativen“ Spektrum der Konzilskirche –
er hat (auf lateinisch) die neuen Riten der Weihen und die neue Meßliturgie angenommen. Im römisch-katholischen
Widerstand für die hl. Tradition war er als Antimodernist leider nicht aktiv. Er stand aber vielleicht
unter Überwachung und Todesbedrohung.