18:49:44 | Montag, 28. März 2005
Sind Sozialisten und Grüne wegen der Abtreibungsfrage für Christen unwählbar? Die Innsbrucker Kirchenzeitung meint ja. Das erzürnte abtreibungswütige Sozialisten und Grüne. Sie forderten den lokalen Diözesanbischof auf, für sie Partei zu ergreifen.
(kreuz.net, Innsbruck) Heute Montag veröffentlichte die Online-Ausgabe der ‘Tiroler Tageszeitung’ eine
Stellungnahme des Bischofs von Innsbruck, Mons. Manfred Scheuer. Der Bischof schaltete sich in eine Auseinandersetzung
zwischen seiner Kirchenzeitung und einigen Politikern des linken Spektrums ein. Es geht um die Position
der Linken in Sachen Kinderabtreibung. Bekanntlich versuchen Sozialisten und Grüne in Tirol eine Diskussion
zu lancieren, die eine Einführung der Kinderabtreibung im dortigen Landeskrankenhaus Innsbruck vorbereiten
soll.
Die Grünen sind eine politische Partei des linken Spektrums, die sich – mit Ausnahme des ungeborenen
menschlichen Lebens – angeblich für den Schutz der Natur einsetzen.
Bei der Abtreibung werden lebende
und meist gesunde Kinder im Mutterschoß durch speziell ausgebildete Handlanger zerstückelt und anschließend
durch eine Pumpvorrichtung abgesaugt und die Leichen in Krematorien entsorgt.
In seinem Kommentar hatte
der
Chefredakteur der Kirchenzeitung erklärt, daß es für einen Christen unmöglich sei, Sozialisten
und Grüne zu wählen, weil diese für die oben beschriebene Kinderabtreibung einstehen und somit eine
„todbringende Haltung“ beweisen.
Dazu erklärte der Bischof von Innsbruck, daß die Frage der Abtreibung
sicherlich von den politischen Instanzen entschieden werden müsse: „Aber wir haben in diesem Prozeß
durchaus auch unsere Stimme zu erheben.“
Angesprochen auf den Kommentar seiner Kirchenzeitung, meinte
der Bischof ganz allgemein: „Es geht der Kirche prinzipiell darum, daß sie ihre ethischen Prinzipien
in die Gesellschaft auf demokratische Weise einbringt.“ Sie habe das Recht, und – wie er denke – auch
die Pflicht, sich da einzumischen.
Die sozialistische Chefin der Salzburger Landesregierung, Gabriele
Burgstaller, habe vorgeführt – so der Kommentar in der Innsbrucker Kirchenzeitung, der die Sozialisten
veranlaßte, beim Bischof Zuflucht zu suchen – wie die Kinderabtreibung an öffentlichen Krankenhäusern
durchgesetzt werden könne. Nun soll gleiches auch in Tirol geschehen.
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#3
FioreGraz 08:06:54 | Dienstag, 29. März 2005
#2
Yersinia 19:50:53 | Montag, 28. März 2005
#1
1+1=7 19:50:12 | Montag, 28. März 2005