Bistum Fulda
Dieses Jahr gibt es keine Prozession
Eigentlich hätte der Heilige Johannes Nepomuk gefeiert werden sollen. Doch heuer kommt der Heilige ungelegen und wurde darum aus dem Programm gestrichen.
Bischof Algermissen überreicht Richard Pfeifer im Februar den Silvesterorden
Bischof Algermissen überreicht Richard Pfeifer im Februar den Silvesterorden
© Pressefoto Bistum Fulda
(kreuz.net, Biebergemünd-Kassel) In der 8.400-Seelen-Gemeinde Biebergemünd im Regierungsbezirk Darmstadt brodelt es.

Das einheimische Kirchenvolk ist über den Ortsbischof und den Vorsitzenden des Katholikenrats erbost.

Ort der Empörung ist die Pfarrei Biebergemünd-Kassel. Sie liegt nahe dem Kurort Bad Orb im Main-Kinzig-Kreis, vierzig Kilometer nördlich von Frankfurt am Main.

Die Gemeinde gehört zum Bistum Fulda.

Der zuständige Pfarrverwalter ist Hw. Konrad Desch aus Bieber. Seelsorger ist Hw. Karl-Peter Aul aus Wirthheim.

In der Gemeinde lebt der Vorsitzende des Katholikenrats des Bistums Fulda, Richard Pfeifer (64). Er ist auch Sprecher des örtlichen Pfarrgemeinderates und Mitglied der Vollversammlung des umstrittenen ‘Zentralkomitees der Deutschen Katholiken’.

Pfeifer spielt sich nach Ansicht vieler Gemeindemitglieder gerne als Pfarreileiter auf.

In der Pfarrei wird seit altersher am 16. Mai der Pfarrpatron Johannes Nepomuk mit Gottesdienst und Prozession gefeiert.

Doch dieses Jahr gibt es kein Fest. Grund dafür ist ein Sängerwettstreit mit 28 weltlichen Chören.

Schirmherr der Veranstaltung ist Richard Pfeifer, der auch im veranstaltenden Chor „Liederkranz“ mitsingt. Der Chor feiert heuer sein 135jähriges Bestehen.

Doch viele Gemeindemitglieder sind empört, weil das Patrozinium einem Sängerwettstreit in der Kirche weichen muß.

Der Anlaß wurde nicht mit dem Pfarrgemeinderat oder dem Verwaltungsrat abgestimmt. Pfeifer behauptet allerdings das Gegenteil.

In der Pfarrei kursierten Flugblätter und Offene Briefe. Zudem sind Beschwerden an den Bischof von Fulda ergangen.

Der Skandal besteht darin, daß sich der bischöfliche Apparat geschlossen und bedingungslos hinter den Vorsitzenden des Katholikenrates stellt.

Erst im Februar 2009 erhielt Pfeifer aus den Händen von Bischof Heinz Josef Algermissen den päpstlichen Silvesterorden.

Dafür bezahlte der Fuldaer Oberhirte mindestens 500 Euro an den Heiligen Stuhl.

„Obwohl die Bistumskasse gelegentlich über Finanzknappheit klagt, sind für Eitelkeiten genügend Kirchensteuermittel vorhanden“ – kommentierte ein Gemeindemitglied.

Durch die Vergabe von Titeln und Orden macht der Bischof verschiedene Personen von sich abhängig. Gleichzeitig erweist er ihnen Rückhalt in schwierigen Lagen und bietet ihnen gerne das Du an.

Die Pfarrei St. Johannes Nepomuk ist gespalten. Viele sind über ihren Bischof enttäuscht.

Mons. Algermissen verletze seine bischöfliche Pflicht, Profanierung zu verhindern und werfe eine uralte Tradition über den Haufen.

Außerdem mache der Bischof einen Alleingang, indem er die Richtlinien der Deutschen Bischofskonferenz über Kirchenkonzerte mißachtet.
      
33 Lesermeinungen
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#33   adlimina   23:25:43 | Sonntag, 17. Mai 2009
Dieses Kasseler Patrozinium …
… wird einen Wendepunkt für die Laufbahn von Richard Pfeifer und seine Verbündeten bedeuten, auch wenn er und alle mit ihm ideologisch vernetzten fuldischen Kirchenmenschen sich in Sicherheit wiegen und das nicht müde werden, einander versichern. Auch der Bischof wird über den Brückenheiligen stolpern und sich im Schulterband des Silvesterordenskreuzes verfangen.
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#32   r.ruhrgebietler   19:03:32 | Sonntag, 17. Mai 2009
shal-om – na, da hab ich ja den ungeschlagenen könig
der stammtischphilosophen direkt getroffen, was?
ueber ihre faehigkeiten werde ich hier nichts mehr ablassen, da koennte ich nur weitere, fuer sie schmerzhafte, wahrheiten publizieren.
da ich keinen alkohol zu mir nehme ueberlasse ich ihnen gerne auch diese exzesse.
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#31   Schalom   23:05:37 | Samstag, 16. Mai 2009
Na, Werter Herr Ruhrgebetler, am Stammtisch der Dampfplauderer
sind Sie ja in bester Gesellschaft.
Philosophie dürfte Ihnen zu hoch sein.
Wir wünschen Ihnen Güte und Seelenfrieden
und ein gutes Glas Wein !
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#30   adlimina   23:00:20 | Samstag, 16. Mai 2009
HEUTE
ist das Fest des heiligen Johannes Nepomuk.
Er ist in seinem Schweigen ein wahrer Bekenner.
Mit Freuden stimmen wir heut all zusammen
und loben,
Sankt Johannes, deinen Namen,
herzlich dich zu ehren,
dieses wir begehren:
Steh uns bei zu jeder Zeit,
o Johannes, unsre Freud!
Wir bitten dich, du wollst
uns lehren schweigen.
Was andern weh tut,
lass uns nicht aufzeigen.
Schand und Spott abwende,
deine Hilf uns sende:
Steh uns bei zu jeder Zeit…
Durch deine Fürbitt bring
von Gott zuwegen
den Erdgewächsen
allen reichen Segen.
Alles Unheil wende,
deine Hilf uns sende:
Steh uns bei zu jeder Zeit…
Und endlich wenn
es kommet zum Sterben,
da wollest Gottes
Gnade uns erwerben.
Dass wir glücklich fahren
zu den Engelscharen:
Gott zu loben jederzeit
jetzt und in all Ewigkeit!
Weit verbreitetes Lied zum hl. Johannes Nepomuk, aufgezeichnet im 19. Jahrhundert
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#29   r.ruhrgebietler   21:14:00 | Samstag, 16. Mai 2009
tja, die zahl der bekenner
wird rasend weniger!
die zahl der episkopalen dampfplauderer und stammtischphilosophen immer mehr!
die B-XVI, z :-! llitsch, :-# llgermissen und l :-@ hmann verräter immer größer. diese sind sicherlich KEINE BEKENNER, sondern nur wortfechter der gedrechselten rethorik.
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#28   adlimina   10:28:43 | Samstag, 16. Mai 2009
Tassen im Schrank!
In St. Johannes Nepomuk wie auf dem Michaelsberg!!!
Kinder Gottes, es geht doch nicht um mehr oder weniger zeitgemäße bzw. lebensvolle Prozessionen, sondern um abgründige Prozesse der Kirche (von Fulda)!!! Die Beteiligten wissen das.
Wer macht hier wem warum den Prozess?
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#27   Desperatus †   23:14:07 | Freitag, 15. Mai 2009
@Gunsenum
Verehrter Gunsenum,
Sie verkennen eindeutig die heilgeschichtliche Bedeutung der Nepomukprozessionen. Schämen Sie sich.
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#26   Gunsenum   22:26:12 | Freitag, 15. Mai 2009
Tassen im Schrank? Fehlanzeige!
Euch ist doch selbst die dümmste Geschichte eine Meldung wert.
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#25   Homosex ist schwer gestört   20:54:41 | Freitag, 15. Mai 2009
John_Homo
Sind Sie Sodomit?
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#24   John-Boy   20:52:34 | Freitag, 15. Mai 2009
Was sie schreiben
ist ein völliger Quatsch. Ich komme ursprünglich aus Flieden. Und es ist in solch einer trostlosen Landschaft sicher ein großer Gewinn, wenn viele Chöre dort singen.
Sicher erbauender als eine ewig gleiche stinklangweilige Prozession zum Dienste eines Götzen.
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#23   Paulaner †   20:15:17 | Freitag, 15. Mai 2009
Spalter-Albtraum
… nebenan wächst die Kirche in der Tradition
Alles geht den Bach hinunter, am Schluss haben alle stolz RECHT GEHABT aber der Teufel hat sie in den Sumpf gezogen.
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#22   Gotthard   19:18:45 | Freitag, 15. Mai 2009
aus der Gemeinde St. Joh. Nepomuk
SECHSTER OSTERSONNTAG – BITTSONNTAG
09.30 h !!!
FESTGOTTESDIENST MIT AUSSETZUNG UND SEGEN
– mitgestaltet vom Gesangverein Liederkranz Mernes –
(zum Liederkranz-Jubiläum für lebende und verstorbene Mitglieder /
für Anna Pfeifer, Heinrichstr. 6 / für Maria, Franz und Adelheid Reitz /
für Eberhard Rüber und Angeh. / für Georg Anisewicz und Angehörige /
zur Hl. Familie zum Dank / für Verst. der Fam. Riesbeck und Hofstätter)
19.00 hRosenkranzgebet
ein sehr traditionelles Gottesdienstangebot…
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#21   noch ein Landorganist   18:04:46 | Freitag, 15. Mai 2009
Ach was
In Hessengibt es agr keine Regbez mehr
So…? Eigenartig, dass niemand etwas von dieser Abschaffung weiß.
.
Ich finde es übrigens schön, wenn auch die Viechereien in kleinen Gemeinden hier publik gemacht werden. Solche Veröffentlichungen sollte es noch viel öfter geben.
Mehr als sonstwo muss die Kirche vor Ort gerettet werden.
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#20   Siegfried   17:15:28 | Freitag, 15. Mai 2009
Die Modernisten zerstören und zerstören, warum?
weil keine Ahnung vorliegt. Bereits vor dem VK 2, haben die Laien in allen Aufgaben der Kirche mitgewirkt. So ist jede Gemeinde in sich gewachsen und hat ein sehr starkes Gemeindeleben gehabt. Nach dem VK 2 wurde die Aussage, des VK 2, daß den Laien die Möglichkeit der aktiven Teilnahme an der Liturgie eingeräumt werden soll ohne Verstand von den Modernisten an sich gerissen. Dies wurde falsch verstanden. Es bedeutete nicht, daß Frau Müller und Lischen Meier am Altar rumhüpfen sollen. Nein, neben der Volksfrömmigkeit, sollte die aktive Frömmigkeit für die gesamte kirchliche Liturgie angestrebt werden. Dies bedeutet in alle Liturgiezeiten sollten auch die Laien nach und nach eingewiesen werden. Um so wirklich aktiv daran teilzunehmen. Nun wurde gänzlich die Liturgie zerstört. Die Modernisten erklärten jetzt, die Demokratie hat das oberste Gebot zu sein. Mit von den Modernisten im Klerus- oder Laienstand wurde die Überprüfung und Hinterfragung des gesamten kirchlichen Lebens betrieben. Es muß von der neuen Autorität geklärt werden, ob der jeweilige neue Kirchendemokrat auch und richtig gefragt wurde. Alle bisherigen Aktivitäten müssen und mußten zur Diskussion gestellt und aufgehoben werden. Nun kam es zum Sterben der vor konziliaren kirchlichen Lebendigkeit. Das Kirchenvolk verließ die Tummelwiese der Modernen. Nun wartet Kirche in D/A/S darauf, daß der letzte, evtl. Z :-! :-! litsch das Licht ausmacht. Laßt die Modernisten, nebenan wächst die Kirche in der Tradition o^/ :(3
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#19   adlimina   14:37:26 | Freitag, 15. Mai 2009
@ prawda-wahrheit
Du hast den Durchblick.
Weh tut nur der hehre Ton
auf Kongressen wie „Freude am Glauben“ u. ä.,
wo der Bischof und andere ihre Rechtgläubigkeit zelebrieren.
In (Besen-)Kassel hingegen wird seitens des Pfarrgemeinderates, wenn es dem Werben um den Traditionalistenflügel im Ort günstig erscheint, die volkskirchliche Karte gespielt, ansonsten wird geschaut, wie man am Fuldaer Hof die Nase im Wind behält, notfalls auch als Silvester-Ritter. Dabei gibt es dort durchaus eine gesund gewachsene Tradition, die aber zwischen schwüler Privatoffenbarungsfrömmigkeit und Kirche-des-Jahres-2020-Visionen zerrieben wird.
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#18   Brandenburgis   14:29:30 | Freitag, 15. Mai 2009
In Hessen
gibt es agr keine Regbez mehr.
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#17   Paulaner †   14:25:54 | Freitag, 15. Mai 2009
Aaach, ist das eine schöne Erinnerung –
Kapituliernix von Koppelschloß: Von der täglichen innerfamiliären Prozession
– an alte Zeiten, als sich noch ein Kirchenmann um das/mein Sexleben gesorgt hatte…
:-]
Ich habe eine Tochter, die ist mittlerweile verheiratet.
Falls sie im Halbstarkenalter unzüchtig gewesen sein sollte, dann war sie es wenigstens so geheim, dass ich nichts davon mitbekommen habe.
^-^ :-$
Das hätte ein Donnerwetter gegeben! Sicher!
PS.Dürfen unsere Religionsgäste sich nicht sogar an erst vierjährigen ungestraft vergehen? Wer weiß mehr hierzu?
Was ist denn das wieder einmal für eine bösartige Unterstellung gegen die Muslime, es reicht ja eh schon das, was ihnen rechtlich zusteht.
:-(
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#16   prawda   14:23:15 | Freitag, 15. Mai 2009
@ adlimina
„inner circle, seilschaften und per „du“ gab’s aber schon bei bolte und den schicks’. etwas anders lief es vielleicht bei j.d.! aber personalentscheidungen sind immer schwierig, besonders dann, wenn’s mehrere bewerber gibt. aber dies problem wird sich beim klerus zeitnah auflösen. mittelfristig ist dann jeder dechant und kümmert sich zunehmend allein um seine versprengten schäflein im pfarrverbund.
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#15   JungeFREIHEIT-Leser   14:13:27 | Freitag, 15. Mai 2009
Stimmt so nicht !
Der Ort liegt im Regierungsbezirk Kassel !
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#14   Desperatus †   13:55:06 | Freitag, 15. Mai 2009
@Alois Bischof
„Christus hat Papst, Bischöfe, Priester, Diakone und Subdiakone ernannt“
Das ist klasse. Können Sie mir die Bibelstelle bitte mal nennen?
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#13   Paulaner †   13:15:04 | Freitag, 15. Mai 2009
Aus sicherer Entfernung …
wassers: Der Herr „Bischof“
Warum sind die Mitglieder dieser Vereinigung nur so wenig gewillt, ihre Augen zu öffnen und zu sehen, dass weder er noch andere Bischöfe der katholischen Kirche sind und helfen brav beim Zerstörungswerk mit?
jammern sie, die geistlichen Herren.
:-[
Anstatt IN DER KIRCHE demütig ihren Beitrag zu leisten!
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#12   wassers   12:49:28 | Freitag, 15. Mai 2009
Der Herr „Bischof“
ist eben ein typisch konziliarer Mietling. Warum sind die Mitglieder dieser Vereinigung nur so wenig gewillt, ihre Augen zu öffnen und zu sehen, dass weder er noch andere Bischöfe der katholischen Kirche sind und helfen brav beim Zerstörungswerk mit?
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#11   adlimina   12:32:00 | Freitag, 15. Mai 2009
Sonntagsreden
Die Bemühungen um den wahren katholischen Glauben und den Schutz des Sonntags, in feierlich insistierenden Predigten des Bischofs und in diese noch überholenden Katholikenratserklärungen versichert, lösen sich auf, wenn es um menschliche Harmonie im „inner circle“ und die wasserdichte Seilschaft der Diözese geht. Priester, die sich an die kirchliche Ordnung halten, dürfen derweil vor die Hunde gehen, wenn sie nicht dazu gehören.
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#10   Kapituliernix von Koppelschloß   12:18:58 | Freitag, 15. Mai 2009
Von der täglichen innerfamiliären Prozession
Teil 2:
Und, weil das Kind ja ordnungsgemäß unter mütterlicher Aufsicht brav die Pille schluckt, kann eine mögliche Schwangerschaft von vorne herein ausgeschlossen werden. Und in dieser Sicht der Dinge steckt viel Weisheit und Wahrheit. Ich habe den Göttern sei Dank keine Tochter, kenne aber verdammt viele solches praktizierende Familienstrukturen, vor allen in Kreisen der Justiz und Polizei, wo derartiges, sogar von den Eltern gewünscht, organisiert wird. Und in der Tat, fast immer ist es so gekommen, wie die Eltern es sich ausmalten. Spätestens nach dem Abitur wurde die Beziehung beendet. Bitte sage mir: „Wer hat nun einen wirklichen Schaden davon getragen?“ Von möglichen schweren seelischen Schäden mal abgesehen; denn die Seele wurde hierzulande mit der bedingungslosen Kapitulation vom Feind ja abgeschafft.
PS.Diese Regelung findet man vermehrt vor allem in katholischen Haushalten. Und das fatale dabei ist, daß auch der gute katholische Pastor zu den Eingeweihten zählt und schweigt.
PS.Dürfen unsere Religionsgäste sich nicht sogar an erst vierjährigen ungestraft vergehen? Wer weiß mehr hierzu?
Nachsatz:
Ich weiß ja nicht genau, wann die katholische Kirche ihre bedingungslose Kapitulation unterzeichet hat, aber um so genauer weiß ich, daß sie es getan hat.
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#9   Burgorus   11:31:47 | Freitag, 15. Mai 2009
@sonnenschein: Kein Taktgefühl?
Wie kann man denn über ein Gedicht gerührt sein, das gar keins ist? Es hat doch keine Metrik. Metrik aber ist die Grundvoraussetzung für ein Gedicht. Der Reim ist zweitrangig. In der Antike hat es ihn ohnehin nicht gegeben.
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#8   sonnenschein   11:17:17 | Freitag, 15. Mai 2009
@lateiniheini
Ich bin gerührt, vielen Dank für das tolle Gedicht! Wünsche allen Menschen guten Willens viel Sonnenschein im Herzen!!! :-) o^/ :(3
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#7   Bodo11 †   11:07:47 | Freitag, 15. Mai 2009
120 million deaths
www.youtube.com/watch?v=tIeics8jHUY&…
Communism was the bloodiest ideology that caused more than 120 million innocent deaths in the 20th century.
The Bloody History of Communism
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#6   Kapituliernix von Koppelschloß   10:53:47 | Freitag, 15. Mai 2009
Von der täglichen innerfamiliären Prozession
TEIL 1:
Für alle, die kein tüchtiges Töchterlein beaufsichtigen müssen, setze das mal hierein. Der Text wurde zunächst für Altermedia verfasst, weil mich der Umgang mit dem Thema einfach sprachlos machte. Wer keine Tochter hat, der möge sich informieren und lesen:
Aber Hallo Lieber C.W.
Feste sexuelle Beziehungen zwischen 13 jährigen und 23 jährigen, das ist heutzutage häufiger als Du es Dir wohl vorstellen kannst. Und das ganze geschieht vor allem mehr in den besseren Kreisen, zum Beispiel der geachteten Familie des ehrbaren Herrn Dr. Fragmichwas mit offizieller Duldung der Eltern. Das geschieht auch nicht heimlich, sondern darüber wird sogar ganz offen gesprochen! Interessant sind, die immer wieder zu hörenden gleichen hintersinnigen Begründungen für derartige eigentliche ungewöhnlichen Vögelverhältnisse. Der genervte Professor und seine Gattin sagen nämlich, daß es ihnen lieber ist, wenn ihr jugendliches Töchterlein sich mit einem über zwanzigjährigen charakterlich gefestigten Deutschen einläßt, den sie kennen und den sie auch noch bedingt kontrollieren können, als daß ihr Kind es mit den multikulturen Geschlechtspartnern heimlich und abenteuerlich vollzieht. Zumal davon auszugehen ist, daß das geile Töchterlein spätesten dann, wenn es halbwegs erwachsen ist, die Beziehung aktiv von sich aus beendet. Und, weil das Kind ja ordnungsgemäß unter mütterlicher Aufsicht brav die Pille schluckt, kann eine mögliche Schwangerschaft von vorne herein ausgeschlossen werden.
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#5   lateiniheini   10:44:50 | Freitag, 15. Mai 2009
@sonnenschein
Habt Ihr keine anderen Sorgen?
Diese Frage hab ich auch schon häufiger gestellt!Scheinbar alles glückliche Menschen…aber nur scheinbar…!
Dazu ein kleines Gedicht…
Wenn man manchen Beitrag liest,
meint man, die ganze Welt sei mies!
Die Piusse,Tradis und die Rechten,
reden hier nur von Hölle, Teufel und allem Schlechten!
Hetzten gegen Homos, Juden und Liberale,
gegen Bischöfe und Demokraten auch viele Male!
Sie wirken sauer und angeschossen,
haben das Leben wohl selten genossen!
Die schönen Dinge, auch die Natur,
kennen manche vom Hörensagen nur!
Drum könnte alles so einfach sein,
öffnet eure Herzen und genießt den
SONNENSCHEIN!
:-] :-] ^-^ ^-^ O:O O:O :)3 :)3
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#4   Paulaner †   10:42:04 | Freitag, 15. Mai 2009
Nepomuk ist der Brückenheilige,
der wird lachen über die preißische Sturheit!
:-D
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#3   Alois Bischof   10:41:43 | Freitag, 15. Mai 2009
Sowjetkirche
Gibt es auch noch einfach einen Pfarrer, der darüber entscheidet, oder gibt es nur pensionierte Fanatiker in Sowjets (dt. Räte) jeder Art in diesem Bistum? Es kommt einem vor, als hätten die Preußen da oben nur noch Räte und Komitees in der Kirche, und einen Bischof der nach den Sowjetentscheidungen tanzen muß?
Daß die einfachen Gläubigen sich von dem linken ‘Establishment’ in den Sowjets und in den Komitees nicht vertreten fühlt, ist jedem klar. Viele Leute verlassen ja die Kirche wegen Desorientierung und Enttäuschung, weil ihr römisch-kath. Glaube dort nicht gefeiert wird, sondern die Pseudoreligion des Humanismus dieser Sowjetangehörigen – die oft aus dem Kreise der Lehrer und Politiker stammen.
Christus hat Papst, Bischöfe, Priester, Diakone und Subdiakone ernannt – nicht jedoch Pfarrsowjets und Zentralkomitee.
Hinweg mit diesen also!
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#2   sonnenschein   10:29:21 | Freitag, 15. Mai 2009
kleine bemerkung
Die Entscheidung in der Pfarrgemeinde eine Prozession durchzuführen liegt immer beim jeweiligen Pfarrer und nicht beim Bischof. Was die Redaktion hier aufspielt, muss ein weltbewegendes Problem der Kirche sein. Habt Ihr keine anderen Sorgen? ;-)
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#1   lateiniheini   09:47:30 | Freitag, 15. Mai 2009
Na so was…
umstrittenen ‘Zentralkomitees der Deutschen Katholiken’
Was heißt den hier umstritten!Der Papst, der Bundespräsident, die Kanzlerin u.v.a. sind doch umstritten! Wo gestritten und diskutiert wird ist doch Leben! Wo aber Diskussion am liebsten untersagt ist, da herrscht Ruhe- und zwar Friedhofsruhe…!
Die Pfarrei St. Johannes Nepomuk ist gespalten.
Klar!Das heißt aber ja auch, dass eben manche für Pfeifer sind und manche dagegen! So ist es halt!Wie im richtigen Leben!Ich muss auch schon mal Entscheidungen schlucken, mit denen ich nicht einverstanden bin! Im übrigen wird doch hier häufiger auf die Gehorsamspflicht gegenüber dem Bischof hingewiesen…! Hätte Algermissen gegen Homos gewettert, wäre ihm der Beifall hier gewiss gewesen…!
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