Deutschland
Die Gründe des Kardinals
„Ich kann nicht neben jemanden auf der Bühne stehen, der das Kreuz rundherum und prinzipiell ablehnt und es sogar als »Gotteslästerung und Idolatrie« erklärt.“
Der Gekreuzigte von Guido Reni in der römischen Kirche San Lorenzo in Lucina
Der Gekreuzigte von Guido Reni in der römischen Kirche San Lorenzo in Lucina
© KeepOnClicking, CC
(kreuz.net) Der Brief, den Karl Kardinal Lehmann von Mainz an den Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch geschrieben hat, ist immer noch „streng geheim“.

Das behauptete Peter Michalzik am 16. Mai in der Tageszeitung ‘Frankfurter Rundschau’ und ist gleichzeit in der Lage, aus dem Schreiben zu zitieren.

In dem Brief begründet der Kardinal, warum er den ‘Hessischen Kulturpreis’ nicht zusammen mit dem deutsch-islamischen Schriftsteller Navid Kermani annehmen will.

Mitte März hatte sich Kermani in einem Artikel für die ‘Neue Zürcher Zeitung’ anhand eines römischen Altarbildes des aus Bologna stammenden Malers Guido Reni († 1642) über das Kreuz äußert.

Michalzik zitiert aus dem „sehr langen“ Schreiben des Kardinals: „Was mir an dem Artikel besonders mißfällt, ist wenigstens in der ersten Hälfte die apodiktische Art der Darstellung über das Kreuz“ – erklärt Kardinal Lehmann.

Er könne gut verstehen, wenn ein Muslim sage, er habe Schwierigkeiten mit dem Kreuz und seiner Bedeutung: „Da müßte man ja offen lassen, was es für Christen bedeutet“ – schreibt der Kardinal:

„Ich kann nicht neben jemanden auf der Bühne stehen, der das Kreuz rundherum und prinzipiell ablehnt und es sogar als »Gotteslästerung und Idolatrie« erklärt.“

Der Kardinal würde es darum für einen „Hohn“ halten, „wenn ich gleichzeitig mit jemand auftrete, der ein so geringes Maß an Toleranz und auch an Willen, andere und fremde Religionen zu verstehen, erkennen läßt.“

Es könne für ihn „hier keinen billigen Kompromiss geben“.

Kardinal Lehmann hat auch grundsätzliche Bedenken gegen die Auswahl der Person von Kermani.

Er stellt dessen Fähigkeiten und vielen Auszeichnungen nicht in Frage: „Aber – lassen Sie mich dies wenigstens fragen – ist es denn mit 41 Jahren schon ein Lebenswerk, das hier die Auszeichnung eines Hessischen Kulturpreises verdient“ – schreibt der Prälat in seinem Brief an den Hessischen Ministerpräsidenten.

Ursprünglich war der deutsch-türkische Islamwissenschaftler Fuat Sezgin (84) als Preisträger vorgesehen. Doch er lehnte es ab, den Preis zusammen mit Salomo Korn vom deutsch-jüdischen ‘Zentralrates’ zu erhalten, weil Korn als Apologet der jüngsten israelischen Kriegsverbrechen in Gaza aufgetreten ist.

Der Kardinal weist sodann darauf hin, daß er gerade aus der medizinischen Rehabilitation nach seiner zweiten Operation entlassen worden sei und sich nicht weiter um die Sache kümmern könne:

„Ich muß es im Augenblick Ihnen überlassen, eine Lösung zu finden. Ich aber – dies sage ich nochmals – kann keinen faulen Kompromiß eingehen“ – erklärt er dem Hessischen Ministerpräsidenten.

Kardinal Lehmann schließt: „Ich kann nicht über das Kreuz predigen, es am Karfreitag verehren, und gleichzeitig mich neben jemand auszeichnen lassen, der in so eklatanter Weise nicht nur die Toleranz, sondern auch den Respekt und die Anerkennung für andere verletzt.“
      
39 Lesermeinungen
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#43   Vineta   23:28:39 | Sonntag, 17. Mai 2009
Mir ist da, als ob…
„Ich kann nicht neben jemanden auf der Bühne stehen, der das Kreuz rundherum und prinzipiell ablehnt und es sogar als »Gotteslästerung und Idolatrie« erklärt.“
…Kardinal Lehmann mit sog. Christen, für die Abtreibung nicht unbedingt ein Mord an Ungeborenen ist, mit weniger Bedenken auf der Bühne gestanden hätte, vielleicht gar ihnen herzlich die Hände schüttelnd?
Aber ich kann mich natürlich auch täuschen.
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#42   Schalom   00:52:39 | Sonntag, 17. Mai 2009
Nun denn, Jäger zwangsgetaufter Juden,
fröhliche Phantasiejagden im Kopfe. Mehr nicht!
Schma Jisrael …
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#40   Schalom   00:28:04 | Sonntag, 17. Mai 2009
Chris, aber Christus hat die Seinen alle von dort herausgeführt
„Zerbrochen ist der Höllen Pfort.“
Hölle wo ist dein Sieg?
Marcelus hat recht: Der Teufel hat rote lange Hörner, glühende Augen, einen Kuhschwanz, einen Pferdefuß, eine lange Zunge und einen Krokodilsrachen, damit er Dich besser verschlingen kann.
Ich wünsch Dir dagegen eine fröhliche Himmelfahrt.
Gute Nacht.
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#39   Chris   23:18:28 | Samstag, 16. Mai 2009
Nicht zu abfällig schlomo
für die Hölle gibt es keine Rückfahrkarte
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#38   Paulaner †   23:15:21 | Samstag, 16. Mai 2009
Wenn nur die Christen nicht „Monotheisten“ wären.
Simplicius:
Vermutlich haben die heidnischen Römer unter „glauben“ etwas ganz anderes verstanden als die heutigen katholischen Christen.
Na klar, sie hatten einen üppigen Götterhimmel. Da kam es auf einen zusätzlichen Christus mehr oder weniger nicht an und sie verstanden die Bedenken der Juden nicht und die der Christen erst recht nicht, die „eh schon“ mindestens 2 Götter verehrten.
Es hat ihnen Spaß gemacht, die Zankereien der Christen mit den etablierten Juden in der Metropole Roma zu beobachten.
Jupiter war, egal was die Leute hier dazu sagen, der selbe Gott wie JHWH und Neptun war der Teufel, der unmittelbare Gegenspieler des Jesus. Außerdem gab es noch den Mithraskult in den Offizierskreisen, aber das würde hier die Diskussion noch mehr verkomplizieren und die Stoa bei den Intellektuellen, mit der das Christentum inhaltlich im Wettbewerb lief.
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#37   Simplicius   22:54:30 | Samstag, 16. Mai 2009
Marcelus, Paulaner und die Römer
Vermutlich haben die heidnischen Römer unter „glauben“ etwas ganz anderes verstanden als die heutigen katholischen Christen. Katholisch ist, wer die Lehre der Kirche glaubt. Für die Götter der Römer (für die Mysterienkulte mag es anders gewesen sein) gab es keine Theologie, keine Lehre (aber philosophische Spekulationen), die man annehmen, ablehnen, häretisch entstellen konnte. Es gab aber einen Staatskult für die Götter des Gemeinwesens (der Kult für den Genius des Kaisers ist dann so wichtig geworden, weil er eine gemeinsame Klammer in dem so vielfältigen römischen Reich war). Der Staatskult wurde für notwendig gehalten, um dem Gemeinwesen den Schutz der Götter zu erhalten. Sein Vollzug war Aufgabe der Priester (nicht die Seelsorge oder die Katechese). Der Herrscher war letztlich für die Einhaltung des Staatskultes verantwortlich und in diesem Sinne oberster Priester. Ein loyaler Bürger mußte am Staatskult teilnehmen, weil man sonst annehmen mußte, daß er dem Gemeinwesen feindlich gesinnt ist. Mit dem Ausdruck religiöser Überzeugungen in unserem Sinne hatte das nichts zu tun, so daß wohl jeder dabei denken konnte, was er wollte. Schon von daher konnten die Heiden die religiösen Bedenken der Christen nicht verstehen. Mehr noch: sie waren Polytheisten. In ihrer Sicht konnten die Christen den Kult ihres Jesus als ihres speziellen Gottes feiern und gleichzeitig dem Genius des Kaisers opfern, wie die Anhänger der Cybele oder irgendeines anderen orientalischen Kultes.
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#36   lateiniheini   22:53:15 | Samstag, 16. Mai 2009
@schalom
Bitte „Marcelus bin Laden“!
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#35   Schalom   22:51:07 | Samstag, 16. Mai 2009
HEUTE FREIKARTEN FÜR DIE HÖLLE
mit Versicherung.
Wo?
Beim Islamisten Marcelus.
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#34   Paulaner †   22:39:26 | Samstag, 16. Mai 2009
Das Geschriebene ist unzuverlässig!
werden Sie Katholik oder Sie landen im ewigen Höllenfeuer – seien Sie dessen versichert.
Es gibt ähnliche Behauptungen von Muslimen und von Bibelfanatikern aus allerlei amerikanischen Sekten, die das Gegenteil behaupten.
Johannes und Matthäus sind gefälscht worden, Jesus hat vieles nicht gesagt, was in den Evangelien steht – das geht gegen seine Heilslehre.
Es kann nicht sein, dass mehr als 90% der Höllendrohungen nur den Gehorsam für die richtigen Priester betrifft, das ist viel zu hanebüchen. Dafür ist der Menschensohn nicht auf die Erde gekommen.
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#33   Marcelus   22:02:28 | Samstag, 16. Mai 2009
Paulaner: Sie haben von der katholischen Lehre keine Ahnung …
werden Sie Katholik oder Sie landen im ewigen Höllenfeuer – seien Sie dessen versichert.
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#32   Paulaner †   22:01:35 | Samstag, 16. Mai 2009
Höllendrohungen der Priester
mit der angeblich falschen Liturgie oder der falschen Theologie sind
charakteristisch für Sektierer – auch innerhalb der Kirche!
>:)
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#31   Marcelus   21:41:13 | Samstag, 16. Mai 2009
Paulaner: Die heidnischen Kaiser und Könige waren heidnische „Priester“, die christlichen Kaiser
waren ausschließlich Laien, und genauso brutal.
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#30   Schalom   21:39:57 | Samstag, 16. Mai 2009
Wer ist hier eigentlich katholisch?
universal?
allgemein ?
allumfassend?
weitgespannt?
vielseitig?
vorurteilslos?
weitherzig?
aufgeschlossen?
frei (sinnig)?
verständnsivoll?
tolerant?
christlich nach dem Evangelium?
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#29   Marcelus   21:00:24 | Samstag, 16. Mai 2009
Paulaner: Die Kaiser und Könige waren keine Priester …
höre also auf, die Schuld den Priestern zuzuschieben …
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#28   Bodo11 †   19:50:59 | Samstag, 16. Mai 2009
Kultur ?
Deutschland hat Kultur ?
:-D :-D :-D :-D
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#27   wassers   19:12:51 | Samstag, 16. Mai 2009
Ach, Lehman, Sie sind…
doch ein Schelm. Ihr Mainzer Karnevalssinn schlägt immer wieder durch. Sie haben zunächst den katholischen Glauben lächerlich gemacht und zerstört und nun, Gott sei Dank, machen Sie sich selbst lächerlich, so dass auch der Dümmste begreift, wes Geites Kind Sie sind! Treten Sie zurück vom „Bischofsposten“, sonst steht vielleicht noch die dritte OP wegen zuviel Stresses bei der Zerstörung des katholischen Glaubens an.
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#26   Paulaner †   17:10:20 | Samstag, 16. Mai 2009
Priesterliche Eifersucht und Intoleranz
Marcelus: Simplius: Das römische Heidentum
Und in direkter Übernahme dieser heidnischen Intoleranz traten die christlichen Römischen Kaiser in die Fußstapfen der heidnischen Römischen Kaiser, jenen gegenüber, die nicht ihren Kult- und Glaubensvorgaben entsprachen, und später übernahmen die Päpste und ganz Europa dieses antichristliche Denken.
Immer sind es die Priester, die sich eifersüchtig zwischen Gott (die Götter) und die Gläubigen stellen. Sie behaupten zwar, den richtigen Gott anzubeten, doch in Wirklichkeit geht es allen Priestern um denselben Gott und sie wären die einzig richtigen Priester.
Die römischen Kaiser haben sich als Götter feiern lassen aber eigentlich als Hohepriester den Göttern gegenüber dargestellt und die Eifersucht war die Eifersucht der Priester.
Auch jetzt geht es wieder um die richtigen Riten zum selben Gott.
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#25   JungeFREIHEIT-Leser   17:09:00 | Samstag, 16. Mai 2009
Typisch
Schön, dass die SPD-Parteizeitung „Frankfurter Rundschau“ nur den Kardinal angreift, jedoch nicht Salomon Korn von den Juden der dieselbe Meinung vertritt. Auf dem Christentum herumzutrampeln ist anscheinend angenehmer und leichter. Zumindest was die Folgeerscheinungen betrifft.
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#24   Mrs.Cologne   16:04:32 | Samstag, 16. Mai 2009
@lux in tenebris
Also ich fand ihn sehr katholisch! Er hat die Diskussion immer wieder zum Wohle der Kirche gelenkt, indem er an ganz bestimmten Punkten nachgehackt hat sodaß z.B. gewisse Aussagen von der „Gegenseite“ an Bedeutung verloren. Zu Beginn der Sendung beispielsweise kam ein ausgetretener Priester zu Wort. Nachdem dieser sich seinen Frust von der Seele geredet hatte, sprach ihn W.B. auf dessen Lebenswandel (3 Kinder von 3 verschiedenen Frauen) an, wodurch sein ganzes Gelaber verständlich wurde.
Pater Steiner war mir persönlich sehr symphatisch. Er hatte sich allerdings nicht ganz im Griff was diesen homosexuellen Typen anging (was ich durchaus verstehen kann, bei dem Stuß den der von sich gegeben hat). Aber letztlich muß und kann er das. Denn er als gläubiger Christ und Priester wird solchen Leuten gegenüber immer das letzte Wort haben. Und das hatte er letztlich ja auch. Der Homosexuelle hingegen, hat sich ziemlich lächerlich gemacht, mit seinen unqualifizierten Aussagen. Genauso wie der Atheist.
Bischof Overbeck kannte ich bisher nicht. Er hat mich aber sehr positiv überrascht. Er hat eine sehr klare und verständliche Sprache und auch Stimme. Das macht ihn sehr selbstbewußt. Einer von der Gregorianer eben. Das einzige was mir an ihm mißfiel war seine offensichtlich negative Haltung gegenüber der FSSPX. Pater Steiner hat ihm aber gleich entgegengesetzt, daß man nach allen Seiten offen sei was den Dialog angeht, aber der FSSPX gegenüber eben nicht.
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#23   Elijahu †   15:59:26 | Samstag, 16. Mai 2009
Lehmann der Ungläubige
Kermani kommentiert dies sarkastisch, er wünsche sich, „die katholische Kirche sei manchmal etwas weniger liberal“.
Da kann man sich den Inhalt des „geheimgehaltenen Briefes“ doch wohl denken, oder. Lehmann geht es nicht um das katholische Glaubensbekenntnis zum Kreuz (das er persönlich nie vertreten und an das er nie geglaubt hat), es geht ihm lediglich darum seinen ideologisch verbrämten und vorgeblich „toleranten“ 68er-Kurs beizubehalten. Dies tut er indem er jeden der nicht dieser Ansicht auf sehr intolerante Art und Weise politisch bekämpft.
Um seine Ziele zu erreichen ist sich dieser Pseudokardinal nicht einmal zu schade anti-islamische Ressentiments zu schüren und die Katholiken gegen den angeblichen Blasphemiker Kermani aufzuwiegeln.
Nichts neues also von der Modernistenfront. Es geht hier nicht um den Kampf Katholiken vs. Islam, sondern um den Konflikt altbackener antikatholischer Kirchenzerstörungsmodernismus des ungläubigen Pseudobischofs Lehmann vs. katholische Tradition.
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#22   Marcelus   15:39:55 | Samstag, 16. Mai 2009
Simplius: Das römische Heidentum
Das römische Heidentum hat die Christen verfolgt, weil diese dem Kaiser keine göttlichen Ehren erwiesen, und diesen nicht als Gottheit anerkannten, und auch keinen anderen Staatsgottheiten Ehren erwies – die Loyalität dem Herrscher gegenüber war für Christen kein Problem, sondern nur der heidnische Staatskult, den die Herrscher forderten.
Und in direkter Übernahme dieser heidnischen Intoleranz traten die christlichen Römischen Kaiser in die Fußstapfen der heidnischen Römischen Kaiser, jenen gegenüber, die nicht ihren Kult- und Glaubensvorgaben entsprachen, und später übernahmen die Päpste und ganz Europa dieses antichristliche Denken.
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#21   Simplicius   15:36:13 | Samstag, 16. Mai 2009
@ Marcelus
Die Heiden haben und hatten verschiedene Gruende fuer die Verfolgung und Tötung Andersgläubiger. Für die Römer war es weitgehend gleichgültig, was und wie jemand über Gott und die Götter denkt. Sie haben Christen hingerichtet, weil sie das Opfer für den Genius des Kaisers nicht vollziehen wollten. Sie haben darin eine Verweigerung der staatlichen Loyalität gesehen – ähnlich wie der moderne Staat Probleme bekommt, wenn ein Bürger den Treueid verweigert (als Beamter zum Beispiel). Was der Bürger beim Eid für religiöse Gefühle hat, kümmert den Staat wenig. Die Inquisition hatte viele Gründe. Ihr innerster Grund war die Liebe zum Häretiker und die Sorge um sein ewiges Seelenheil. Damit die Seele gerettet werden kann, sollte der Leib daran gegeben werden. Das sind verschiedene Dinge.
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#20   Hl. Thekla   15:35:08 | Samstag, 16. Mai 2009
@ Marranenjäger
Wenn du von „getauften Straftätern“ sprichst, meinst du dann dich damit?????
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#19   Marcelus   15:28:31 | Samstag, 16. Mai 2009
Marranenjäger: Die Lehre, Andersgläubige zu ermorden, ist bereits Häresie und Todsünde …
wer so denkt, ist kein rechtgläubiger Katholik.
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#17   Marcelus   15:19:28 | Samstag, 16. Mai 2009
Marranenjäger: Häretiker sind Andersgläubige …
Häretiker sind nichtkatholischen Glaubens – in der Zeit der Andersgläubigenverfolgung durch das Kirchenstaatstum wurden allerdings auch lediglich der Häresie oder der Hexerei Angeklagte verbrannt, ohne daß diese tatsächlich Häretiker gewesen sein mußten … es reichte ein unter der Folter erpreßtes „Geständnis“, in Wahrheit Häretiker, Hexe oder Hexenmeister zu sein …
was ist die Verfolgung Andersgläubiger durch Kirchenobere anderes, als Rückfall in blutigstes Heidentum, im Mantel der göttlichen Kirche. >:)
Widerliche Zeiten!!!!!!
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#16   hieronymus333   15:16:14 | Samstag, 16. Mai 2009
Geiler Kommentar
Von Marranenjäger :-D :-D :-D
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#14   Marcelus   15:14:25 | Samstag, 16. Mai 2009
„Autodafés“ sind Relikte der heidnischen Christenverfolgungen, nur diesmal von der christlichen
Autorität selbst durchgeführt … ein furchtbares Schauspiel unter Mißbrauch des Namens Jesu Christi … traurig, daß die Kirchenautorität jahrhundertelang in der heidnischen Praxis der Ermordung Andersgläubiger verharrte!
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#13   wickerl   15:13:33 | Samstag, 16. Mai 2009
Selig die im Schein der Heiligkeit scheinen,
Selig die im Schein der Heiligkeit scheinen, gerade Lehmann äußert da Probleme
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#11   lux in tenebris   15:05:23 | Samstag, 16. Mai 2009
@mrs. cologne nachtcafe…
…ja, nur ein paar minuten, dann wußte ich, daß pater steiner keine chance hat… dieser wieland backes gibt sich immer so neutral, ist es aber gar nicht. von dem können die damen will und illner in puncto gesprächslenkung noch etwas lernen…
da weder kreuz.net noch kath.net noch fsspx.info heute darüber ausführlicher berichtet haben, denke ich mal, dass mich mein eindruck letztlichnicht getäuscht hat, oder?
@paulaner (wieso eijentlich nit küppers?)
sie wissen schon, um wen es sich bei martin mosebach handelt, oder?! sie fiese möpp! ;-) :(3
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#10   Paulaner †   14:43:13 | Samstag, 16. Mai 2009
wat seid ihr doch für ne fiese möpp
War einer von Ihnen je in einer Position mit Verantwortung?
:'(
Siehe nun den Artikel von Martin Mosebach in der heutigen FAZ:
Dieser Redakteur ist eine Rotznase. Zwar nicht schlimmer als die Rotznasen in der SZ, im Spiegel und in den anderen „Aufklärungsmedien“, verwunderlich aber ist, dass er in der FAZ publiziert.
Besonders die letzte, die 12. Frage ist eine Rotznasenfrage. Dass das in der FAZ möglich war, halte ich für eine überschrittene Schwelle.
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#9   Mrs.Cologne   13:59:55 | Samstag, 16. Mai 2009
@lux in tenebris
…aus ordensbändern dünstet immer soetwas wie der üble geruch staatlicher vereinnahmung…
So ist es. Und deshalb interessiert es mich auch herzlich wenig, ob ein Priester (welchen Ranges auch immer) einen solchen besitzt oder nicht. ;-)
Haben Sie die Nachtcafe-Sendung gestern Abend auf SWR gesehen?
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#8   lux in tenebris   13:33:42 | Samstag, 16. Mai 2009
man sollte sich halt…
…vor niemandes korn…äh…karren spannen lassen, gell…
wer den schaden hat, braucht für den spott nicht zu sorgen…
mrs. cologne: das ist in den augen des staates offenbar das verdienstvolle an seinem lebenswerk :-!
als bischof sollte man sich generell von weltlicher lobhudelei fernhalten, aus ordensbändern dünstet immer soetwas wie der üble geruch staatlicher vereinnahmung… :-[
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#7   Domenico Tuttisanti   13:22:50 | Samstag, 16. Mai 2009
Die gesamte deutsche Presse höhnt über Lehmann,
der sich hier erstmals als Hüter der reinen Lehre aufspielt. Dabei ahnt jeder, was genau es war, das ihn gegen Kermani in Rage brachte und was mit dem vorgeschobenen Grund nichts zu tun hat!
Siehe nun den Artikel von Martin Mosebach in der heutigen FAZ:
„Könnte das sein, Eminenz? Zwölf Fragen an Kardinal Lehmann“ www.kreuz.net/bookentry.4534.html
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#6   Paulaner †   13:02:48 | Samstag, 16. Mai 2009
LASST IHN IN RUHE
aus der medizinischen Rehabilitation nach seiner zweiten Operation entlassen worden sei und sich nicht weiter um die Sache kümmern könne.
Das ist doch GENUG Hinweis darauf, dass er nichts mehr mit dieser Sache zu tun haben möchte.
[fett]Er ist aufs Kreuz gelegt worden![fett
^-^ ]
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#5   Bodo11 †   13:00:13 | Samstag, 16. Mai 2009
Willkommen im 4. Reich !
www.babycaust.at/…Germany/neuindex.htm
Wie BRD die Ungeborenen schützt !Die Wahrheit darf niemand sehn !
Vorsicht! Dieser Internetauftritt, der über die Tötung von ungeborenen Kindern aufklären will, darf auf Beschluß der Bundesprüfstelle jugendgefährdender Medien in Bonn, Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht zugänglich gemacht werden.
Begründung:
Das Internetangebot kann Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu einer eigenständigen und verantwortungsvollen Persönlichkeit beeinträchtigen“.
Willkommen im 4. Reich!
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#4   Domenico Tuttisanti   12:53:08 | Samstag, 16. Mai 2009
In der Frankfurter Allgemeinen
schreibt heute Martin Mosebach:
„Zwölf Fragen an Kardinal Lehmann“
11. Kermani berichtet im selben Artikel, seine Tochter, die einen katholischen Kindergarten in Köln besuchte, sei dort in Kenntnis ihrer Zugehörigkeit zum Islam mit den anderen Kindern zur Kommunion geführt worden. Kermani kommentiert dies sarkastisch, er wünsche sich, „die katholische Kirche sei manchmal etwas weniger liberal“. Könnte es sein, dass Ihnen diese Äußerung und Kermanis bewundernde Worte über Papst Benedikt in einem Aufsatz in der „Süddeutschen Zeitung“ ebenso sehr missfielen wie der Anfang seines Aufsatzes über das Bild des Gekreuzigten?
12.Könnte es sein, dass Sie in der Kulturpreis-Affäre eine Gelegenheit erkannt haben, sich gegenüber vielen seit langem bestürzten Katholiken auch einmal als „cultor orthodoxus fidei catholicae“ darzustellen? Nein, diese Frage sei vergessen. Es verbietet sie der Respekt vor Ihrem preisgekrönten Lebenswerk.
:-D :-D :-D
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#3   Paulaner †   12:37:35 | Samstag, 16. Mai 2009
Dem Kardinal nicht ins Kreuz zu fallen bei dieser
diffizilen Angelegenheit, wäre
gut für das Kreuz und gut für das ganze Christentum
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#2   möchtegern-kathole   12:19:14 | Samstag, 16. Mai 2009
Lehmann, Lehmann …
… komm in den Schafstall zurück. Das ist ein kleiner und richtiger Schritt und der Weg ist weit, aber Gottes Liebe wird jeden Widerstand dieser Welt brechen, jedes Tal zuschütten, jeden Berg abtragen, um Dich zu gewinnen, wenn nur Du willst.
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#1   Mrs.Cologne   12:12:55 | Samstag, 16. Mai 2009
@Kardinal Lehmann
Aber vom Kreuz predigen und sich mit Herzblut für die kirchliche Beteiligung an der staatiche(!) Schwangerschaftskonfliktberatung einsetzen, das geht? Ja? Wirklich? Aha, so, so. Na gut (bzw. schlecht). o.O
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