„Gottesdienste nach Deinem Geschmack“ nach drei Jahren vorbei
Das gottlose Programm der sogenannten Jugendkirchen interessiert niemanden, die gottlosen Jugendlichen nicht – und die religiös interessierten Jugendlichen erst recht nicht. Basler Jugendkirche wird geschlossen.
Webseite der Basler Jugendkirche
(kreuz.net, Basel) Das antikatholische Projekt „Jugendkirche“ in Basel wird bis zum Sommer eingestellt.
Das berichtete die Webseite ‘kath.ch’.
Die Basler Jugendkirche läuft seit September 2006.
Seit damals
investierte die Basler katholische Dekanatsleitung inklusive Personalkosten mehrere hunderttausend Schweizer
Franken in das Sinnlos-Projekt.
Es wurde von zwei Sozialarbeitern sowie einem katholischen und einem
protestantischen Diplomtheologen betreut.
Ende April kamen die vier zu dem Ergebnis, daß sie für ihr
Projekt eine eigene Kirche, eine mehrjährige Projektlaufzeit, 2,5 Anstellungen und zusätzlich jährlich
90.000 Schweizer Franken – umgerechnet knapp 60.000 Euro – benötigen.
Die religiös inhaltsleere Jugendkirche
sollte gemeinsam mit der katholischen und der protestantischen Staatskirche betrieben werden.
Doch die
Vertreter dieser nicht von den Bischöfen kontrollierten Organisationen konnten sich über Standort, Zielpublikum
und Finanzen nicht einigen.
Die Pfarrer wünschten sich keine eigene Kirche für das Projekt, sondern
eine Stärkung der – nicht existierenden – Jugendlichen in ihren Pfarreien.
Alles in allem konnten sich
die beteiligten pastoralen und staatskirchlichen Gremien nicht „für eine verbindliche Mitarbeit in finanzieller
und personeller Hinsicht“ einigen – faßte die Schweizer Nachrichtenagentur ‘kipa’ zusammen.
Die Dekanatsleitung
macht aus der Not eine Tugend und betrachtet das Ende der Jugendkirche als angebliches „Samenkorn für
neue Aufbrüche“.
Gottesdienste nach eigenem Geschmack
Die Webseite der Jugendkirche fand nur kleinbürgerlich-profane
Gründe, um Teenager in die Jugendkirche zu locken. In breitem Schweizerdeutsch wird sie als Ort beschrieben,
wo:
„- Du ufftanke kasch – Du Mensche gseh und kennelerne kasch – Jede und jedi willkomme isch – Du Gottesdienscht
nach Dim Gschmack kasch erläbe – Zämme feschte e Erläbniss ka si – Du übers Läbe und was Du drmit
machsch nochdängge kasch – Dr Traum vo Friide würklich wärde ka – D’Hoffnig, dass d’Liebi stärker
isch als Hass, Gwalt oder Tod ärnscht gno wird – Du uffbaue und verändere kasch – Dini Begobige wichtig
sinn – Mitenand Ruum gstaltet wärde ka, wo Du di drin wohl und dehei fühlsch – Wo Du kürzer oder länger
kasch mitmache ohni Di z’verpflichte.“
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77 Lesermeinungen
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#77 Goldengel 09:56:56 | Montag, 28. Dezember 2009
Samurai Es freut mich, dass Sie für Jugendliche so viel Verständnis haben. Ich meinte lediglich damit,
dass eine Hl.Messe nicht dazu herhalten muss, sich dem Geist von ungläubigen Jugendlichen zu beugen.
Sie sollen zuerst den Glauben der Jugendlichen durch Gespräche anregen und wecken. Diese gleich in eine
Hl.Messe zu verfrachten – gegen deren Motivation – ist falsch. Doch es ist auch falsch eine Hl.Messe zum
Kasperltheater verkommen zu lassen. Das miteinander REDEN ist wesentlich wichtiger, als eine „Zwangsbeglückung“.
Wer einer Hl.Messe beiwohnt, muss erst mal verstehen, worum es dort geht. Man wird es den Jugendlichen
nicht auf dem Weg begreiflich machen können, indem man diese ihre eigene Narretei vorsetzt durch eine
Kasperlmesse. Versuchen Sie den Jugendlichen Christus durch REDEN näher zu bringen. Eine Auslegung der
Bibel ist wichtig und für Jugendliche auch sehr interessant, wenn man das Talent hat die Bibel interessant
zu übermitteln. Aber es tut mir sehr leid, dafür sind eben nicht alle Jugendliche bereit – denn saufen,
huren und rauchen steht bei vielen Jugendlichen immer noch an erster Stelle – wahrscheinlich bis an deren
Lebensende. Tun Sie was dagegen, indem Sie denen diesen Narrengeist austreiben – aber setzen Sie sich
nicht in deren Boot – die müssen sich in Ihr Boot setzen und nicht umgekehrt.
#74 Paulaner † 22:58:47 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Meine Angst ist/war grundzipieller Natur. Samurai: Paulaner, keine Angst… Jetzt ist es mir auch schon
egal. Als meine Kinder klein waren, haben die Pfa^WVerantwortlichen in ihrem Wahn alles getan, um der
holden Jugend alles recht zu machen, wir Eltern waren ihnen schnurzpiepegal (trau keinem über 30).
Paulaner, keine Angst… hier in Münster gibt es sonntags Vormittags die reguläre Sonntagsgemeindemesse
und abends die Jugendmesse- von Anfang annie als Ersatz der Pfarrmesse gedacht.
#72 Paulaner † 22:32:01 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Die Jugendlichen sollen sich ihre Meßfeiern gestalten wie sie wollen, aber bitte nicht als reguläre
Sonntagsmesse, wo sie die „Leute“ vertreiben. Das gilt auch für Heimatverbände usw.: Zusätzliche Heilige
Messen.
Goldengel, ich habe Sie verstanden! Aber wie würden Sie versuchen,Jugendlichen zu vermitteln, daß der
christliche Glaube mit ihrem Leben etwas zu tun hat, daß Gott sie liebt, Jesus auch für sie gestorben
ist usw., wenn- ja, wenn viele dieser Jugendlichen von zu Hause aus entweder kaum Glaubenserfahrung mitbekommen
haben oder nur- negatives Gegenbeispiel, aber leider auch Realität-, daß Gott entweder – unnötig ist
oder – der stets strafende „liebe Gott“ („Wenn Du den Teller nicht leer ist, ist der liebe Gott böse
auf Dich!“)? Kann man Jugendlichen heute den Glauben näher bringen mit – „Du musst einmal im Monat beichten!“
und – Liedern von 1564, deren Texte sie nicht mal mehr verstehren? Sorry, aber aus ihrem eigenen Lebensumfeld
her ist das Leben kein Jammertal, sondern trotz mancher Probleme geil, und wenn Jugendliche kapieren sollen,
was beichten bringt, daß es schön sein kann, dann nur, wenn man ihnen in ihrer Sprache, mit Mitteln
ihres Lebensumfeldes näher bringt, daß es einen riesigen <Unterschied gibt zwischen: „Du musst beichten,
weil man das so macht!“ und „Du darfst beichten, um mit Gott einen Neuanfang zu starten- immer wieder
neu!“
#70 Goldengel 19:59:52 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Samurai In einem anderen Thread haben Sie mir geschrieben, dass Sie Erfahrungen in der Jugendarbeit haben.
Auch für Sie gilt: Sie sollen den Dummgeist mancher Jugendlicher nicht fressen, sonst entfernen Sie sich
vom Geist Gottes. Sie sollen sich nicht nach den Jugendlichen richten, sondern Sie sollen sich an den
Werten der RKK richten. Aber ich nehme an, dass Sie meine Worte nicht einmal verstehen. Jugendliche sind
kein Maßstab – Jugendliche sind noch im Werden. Sie sollten ein Vorbild für Jugendliche sein und die
Jugendlichen kein Vorbild für Sie.
#69 chico flojo 19:52:48 | Sonntag, 27. Dezember 2009
@Samurai Ich habe mir jetzt mal besagte Formation angehört – das klingt saft-und kraftlos. Genau diese
Art von Musik, die ich heute nachmittag schon ansprach. Und auch das Bild auf der Startseite verursacht
mir große Magenschmerzen. Das soll doch wohl hoffentlich kein Altar sein? Ach nein, ein Mahltisch…
Beschaut man sich diese „Jugendkirche“ und betrachtet hingegen die Heiligkeit des Messopfers, die tiefe
Demut und Andacht, die dort zum Ausdruck kommt, dann erkennt man unschwer, auf welchen Irrweg die Jugendlichen
geführt werden. Und vor allem sehe ich eine unüberwindbare Grenze, die durch solche Events aufgebaut
wird. Das ist die „Neue Kirche“, die uns der „(Un)Geist des Konzils“ beschert hat. Da sind 2000 Jahre –
schnipp – weg – vergessen – ausgelöscht…
#68 Brandenburgis 19:51:16 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Es bleibt dabei Pop Musik hat in der Messe nichts zu suchen, auch nicht in „Jugend“messen, Familiengottesdiensten
etc. Popmusiker gehören aus der Messe herausgepeitscht, wie weiland die Händler. Wer in der KIrche eine
Elektrogitarre oder ein Schlagzeug bedient, dem sollte man die Hände abhacken.
Solche lächerlichen Blindgänger-Projekte …wie diese „Jugendkirche“ verwirren die Heranwachsenden nur
um so mehr. Hier wird keine Ehrfurcht vor Gottes Herrlichkeit vermittelt, sondern bestenfalls eine spürbare
Hilflosigkeit des bereits am Glauben schwächelnden Klerus.
#65 chico flojo 19:31:06 | Sonntag, 27. Dezember 2009
@Samurai Ich habe mich erst jetzt wieder dazu geklickt. Zu Ihrem Post von 16:52 – Ich bin strikt gegen
Bands oder was auch immer in der Richtung in der hl.Messe. Ich bin was Musik anbelangt sehr breit gefächert
und kann mir von A wie „Atlantis“ über K wie „Keith Jarrett“ bis Z wie „Zappa“ so einiges ‘reinziehen –
aber hl.Messe bleibt hl.Messe. Da kann dann eine Band kommen, die sich anhört, als wären Pink Floyd
und Genesis katholisch geworden (Qualität…) – aber in der Kirche – nada, niente, nothing, nichts. Ich
sprach mit Absicht von Konzert – und nicht von „Messbegleitung“, was eh daneben zielt. Die Musik soll
die hl.Messe nicht begleiten, sondern die Gläubigen emporheben. Außerhalb des sakralen Raumes hat ein
Musiker hingegen enorme künstlerische Freiheiten – solange die Musik, soll sie denn ein Glaubenszeugnis
sein, in einem gewissen Rahmen bleibt – z.B. keine reine Gitarrenmusik, keine übermäßigen Soloeskapaden,
dafür aber gute visuelle Umsetzungen der Texte und vor allem gezielte geschickte Erzeugung einer bestimmten
Atmosphäre mit klanglichen Mitteln. Was ist eigentlich mit den Leuten, die Popmusik in der Messe grundsätzlich
nicht ertragen können? Sollen die ausgeschlossen bleiben – und die Jugendlichen unter sich? Zwei verschiedene
Arten von Gottesdienst? Der, dem es nicht gefällt, kann ja wo anders hingehen?
#61 Paulaner † 18:45:03 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Ich wiederhole (mich) nur ungern: die Eltern sind rausgeekelt worden. Mitsamt den Kleinkindern. Samurai:
…richtig,Paulaner. Zugunsten von Jugendlichen, die die Messen als happenings mißverstanden haben =
den Kontakt zur Religion verloren. Das ist jetzt wie ein gerissener Faden mit Knoten, wie ein kaputter
Krug, geklebt. Glaube (= Werte) wird von den Eltern vermittelt, nicht von Theolügen.
…richtig,Paulaner. Nur haben wir den Salat nicht, weil die Jugendlichen nicht- was einige User vieleicht
gerne hätten- nur an die Missa Tridentina herangeführt werden oder weil es – übrigens liturgisch gute
und würdige – Jugendmessen mit musikalischer Begleitung durch eine Band gibt.
#59 Paulaner † 18:24:29 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Dieser aufgewärmte Fred aus dem Mai d.J. ist etwas mißbräuchlich angeknüpft! Damals habe ich mich
darüber „beschwert“, daß „die Kirche“ zu viel Trara um die Jugendlichen macht und sich nicht um die
Eltern kümmert mit den Kleinkindern! Die Kleinkinder aber sind es, die später ausfallen. Und genau
diesen Salat hamma jetzt.
@ Brandenburgis Mit Band meine ich das, was bekanntlich darunter verstanden wird, im konkreten Fall schauen
Sie mal hier: www.web.musik-manufaktur.de …ww.web.musik-manufatur.de/
#55 Paulaner † 18:05:23 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Das ist das Tal der Ahnungslosen Drääschdn und rundum. Wo damals halt der „Westfunk“ nicht hinreichte.
banda ist ein italienisches Worcht, wenn ich nicht irre.
#54 Brandenburgis 17:40:50 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Ja, das Angelsachsentum ist wohl geistig und geistlich total ruiniert. Gottlob werden sie wohl nicht mehr
auf die Beine kommen. Aber es gibt ja auch „bands of angels“. Dagegen wäre natürlich nichts einzuwenden.
Aber die spielen auch keine Gitarren.
Und die etlichen Generationen Christen seit den Aposteln, die noch keine Kirchenorgel kannten? Die sangen
per se a capella? Mit Verlaub, aber was spricht gegen die von mir erwähnte Band, die regelmäßig die
Jugendmessen (nicht Jugend“messen“) der Jugendkirche Münster begleitet? Konkrete Antwort bitte?
@brandenburgis Dann war ein Hilfspfarrer in Oberndorf bei Salzburg auch so dreist, ein nichtzugelassenes
Instrument während der Christmette einzusetzen.
#46 Brandenburgis 17:00:28 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Gitarren und Schlagwerk sind als nichtkirchliche Instrumente nicht zugelassen. Dies gilt besonders für
Jugend „messen“ (Wahrschenlich sowieso Teufelskult)
@ chico Was ankommt, ist eine gesunde Mischung. Hier bei der Jugendkirche Münster spielt regelmäßig
die hauseigene Band und die beherrschen ihr Handwerk- und warum muss es immer Orgel geben? Eine Band,
die die Messe begleitet, und bei der man die Freude am Glauben und an der Musik anmerkt ist mir lieber
als ein Organist, der die Lieder herunterleiert.
#44 Paulaner † 16:29:11 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Grad habe ich den Strauß / Lanner – Film gesehen. Die haben Walzer und Landler gespielt, um Gäste ins
Wirtshaus zu bringen. War die Kirchenmusik etwa auch lange Zeit dazu da, um die Bänke vollzubekommen?
Die Predigten waren es! Was sagt der Herr Pfarrer diesmal den Bessergestellten wieder rein? Die gelebte
Schadenfreude ist es! Heutzutage erweitert in den Fürbitten: die Weltverbesserer fühlen sich da noch
klerikal ein wenig vertreten und den Grünen geistig verwandt. Und die Modeschau, die Kramerin, die Frau
Doktor und die Frau Schuldirektorin, wer hat den breitesten Hut? Aber das ist heute mit der Jeans-Uniform
hinfällig. Der Sohn vom größten Bauern mußte unbedingt den längsten Palmwedel (Haselnuß) haben,
die Tuschelei vor dem Palmsonntag war adrenalingesteift – zum Platzen und Umfallen! <~Herr Karl> DAS
ist wahre Religiosität! </~Herr Karl>
#43 chico flojo 15:53:36 | Sonntag, 27. Dezember 2009
@Samurai Genau diese auf „jugendlich“ getrimmten „Jugend“messen, die mehr „Event“ als Gottesdienst sind-
stossen die Kids ab. Das vielleicht auch deshalb, weil sie die aufgesetzte Anbiederei spüren. Wesentlich
besser wäre ein gutes Konzert mit einer tatsächlich guten Band oder einer Formation, bei der die Leute
wissen – „Hier geht’s um den Glauben!“ – und sich auch ü40Leute und darüber hinaus angesprochen fühlen.
Nur – im katholischen, deutschsprachigen Raum kann man auch gleich nach einer Stecknadel suchen – mit
besseren Aussichten auf Erfolg. Ich kann Schrammelmusik nicht ausstehen…
@ Paulaner Heute habe ich mit einer Bekannten gesprochen, deren Enkel (um die 14 Jahre alt) nun langsam
Gefahr laufen, glaubensmäßig nicht mehr angesprochen zu werden (Pfarrer „ätzend“,Messe „langweilig“
usw.). Ihre Reaktion in dem Gespräch: „Es muss in der Messe mehr Aktion geben, damit die sich angesprochen
fühlen!“ Ich sage nur: Sie hat keine Ahnung. Genau diese auf „jugendlich“ getrimmten „Jugend“messen,
die mehr „Event“ als Gottesdienst sind- stossen die Kids ab.
Die nichtmitgenommenen Kinder sind die fehlenden Jugendlichen in der Zukunft der Kirche geworden. Denn
der Jugendkult ist schließlich nicht neu, den gibt es seit mindestens einer Generation. Deswegen staunen
die heutigen Jugendlichen in die Kirchentore hinein vor lauter Unverständnis, was denn wohl damals die
Eltern da hineingezogen haben könnte, als sie auch so jung waren.
@Paulaner Ich halte die heutige katholische Jugendpastoral, so,wie ich sie hier vor Ort miterlebe, für
richtig, gebe Ihnen aber absolut recht, daß genau dort Ansätze fehlen, wo die Jugendpastoral logischerweise
aufhört- bei den jungen Erwachsenen und bei jungen Familien. Aber solange sich – meist in konservativeren
Pfarren- die Leute regelmäßig aufregen, wenn in der Messe ein Kind nicht nur absolut still ist, sondern
auch mal Fragen stellt, solange werden nur wenige junge Familien den Weg in die Messe finden. leider!
Die Jugendlichen vergessen die Kirche, sobald sie eine Familie gründen. Dann aber wären sie besonders
wichtig, weil sie ihre Kinder in den Glauben mitnehmen müssten aber da passt nichts zusammen. Die Jugendideologie
ist den Familien fremd, sie kann mit den Kindern nichts anfangen. Die jungen Familien sind bei den Grünen
besser aufgehoben und dort ist: links. Heutige Opas und Omas: 68er. Ich halte die kirchliche Jugendträumerei
für Egoismus und die übliche Absahnerei der Theologiestudenten, sonst nichts.
Glaube und Jugendliche Ich fürchte, Jugendliche sehen im Glauben keinen Sinn mehr. Der routinemäßige
Volksglaube fehlt ihnen – und die Weltfremdheit der Kirche schafft eine unüberbrückbare Distanz, die
es interessierten Jugendlichen schwer macht, auf die Kirche zuzugehen. Die Kirche reibt sich meiner Meinung
zu sehr auf. Sie ist mehr mit Negativem, mehr mit Ablehnung von diesem und jenem beschäftigt (Sexualität
und Geist), statt für Positives (Vertrauen auf Gott, Liebe) zu stehen. Früher stand die Kirche und ihre
Vertreter mitten im Leben – aber heute? Versuche wie der oben geschilderte („mitmache ohni Di z’verpflichte“)
sind nur eines: Peinlich. Früher war die Kirche für den Dummen ein Ort, der Sicherheit gab, für die
Intellektuellen ein Ort, der Ihnen zu Denken gab. Heute sind die Dummen mit X-Box 360 und Handyklingeltönen
und ähnlich hedonistisch-sinnfreien Dingen beschäftigt, während die Intellektuellen über das Gebrabbel
von kirchlichem Personal nur noch die Köpfe schütteln können. Meiner Meinung muss die Kirche zurück
zu den Wurzeln, die ihre Stärke und die Stärke des Glaubens begründet haben. Aber dazu ist die Kirche
zu feige, sie hängt noch Zeiten nach, in denen sie sich glorreich wähnte, obwohl ihr Niedergang doch
schon Jahrhunderte dauert.
Eine Geldverschwendung und eine grosse Sünde Ich lebe in Basel als traditionsverbundener Katholik und
habe diesen protestantischen Jugendkirchenschrott mit meinen Kirchensteuergeldern finanziert. Mir kommt
das grosse K*tzen. Hl. Franz von Sales, bitt für uns !
an Lux, Romulus und Gleichhgesinnte: Wie kann man Ihrer Meinung nach Jugendliche in der BRD für den christlichen
Glauben begeistern- die Methoden dere „Verbandskatholiken“ – um Ihre Worte zu wählen – ausser-Acht-lassend
?
@samurai „Eine Beziehung zu Jesus ist nicht so wichtig, Hauptsache, die lernen den Katechismus auswendig!“
Was zeigt, daß die Vereinssatzung der Glaubensgemeinschaft wichtiger ist als die Lehre von Jesus Christus.
Als Ersatzgott wird der allerheiligste mystische Leib angebetet.
Hallo kreuznetter, es gibt ja eine Jugendorganisation, die der Piusbruderschaft nahesteht- der Name ist
mir gerade entfallen. Die haben mal bei uns einen Infostand in der Fussgängerzone gehabt. In ein Gespräch
vertieft, habe ich gefragt, wie sie denn den Glauben vermitteln würden und wie sie Jugendliche anleiten
würden, eine Beziehung zu Jesus zu bekommen. Antwort: „Eine Beziehung zu Jesus ist nicht so wichtig,
Hauptsache, die lernen den Katechismus auswendig!“ Soviel dazu!
@Samurai Klar, wie wir hier gelernt haben, geht es nach der äußerlichen Form, nach den genau eingeübten
Ritualen. Von umsetzen des Glaubens oder gar tieferem Verständnis ist nicht die Rede, die Lehre Christi
ist schon ausreichend in den Konzilen ausgelegt worden, sodaß man sich voll und ganz auf die Tradition
verlassen kann und sich nicht den Kopf über Glaubenswahrheiten zerbrechen muß.
samurai in autumn jaja, dieser verbandskatholizismus hat die „veranstaltung“ annektiert, seitdem dümpelt
sie ja auch ein wenig vor sich hin und hat ihre anziehungskraft verloren… traditionalistische gruppen
organisieren die chartes-wallfahrten, das ist auch ein sehr beeindruckendes glaubensfest der jugend!
:)3
Ach so, Kreuznetter,… ich glaube, ich verstehe es: Wenn die Jugendlichen in eine MT gehen, sich weder
über den Glauben- und besonders darüber, wie sie ihn in ihrem Alltag leben können- noch wie Glaube
in ihrer Alltagsgruppe weitergegeben werden kann Gedanken machen würden, dafür aber nach alter Väter
Sitte jeden Sonntag Nachmittag einen Abschnitt des Katechismus auswendig lernen würden- Verstehen ist
nicht so wichtig!- dann wären die Jugendlichen wieder von der Kirche fasziniert. Oder so ähnlich!
@lux et Sie werden sich wundern, wer hier die letzten Male die Fahrten zu den WJT’s im Bistum massgeblich
mitorganisiert hat? Na, wer war es? Nein, traditionalistische Gruppen waren es nicht!
Romulus, hier irren sie: „Diese „Jugendkirchen“ sind im Zuge dieser WJT-Spektakel entstanden.“ solche
projekte sind früchte des verbandskatholizismus. in deutschland heißt der dafür zuständige verband
BDKJ, in österreich SPEIBEN STATT BLEIBEN (oder so ähnlich…), welchen namen sich das pendant auf schwitzerdütsch
gegeben hat, weiß ich nicht… die weltjugendtage aber haben mit dem verbandskatholizismus nichts zu
tun, sie entstammen einer päpstlichen intiti(altern-)ative.
#25 hildegardfan 17:43:06 | Dienstag, 19. Mai 2009
@ Samurai: Ach, das können wir zwei Kleingeister doch gar nicht erfassen… Wir wissen doch: Die Traditionalisten
haben die Weisheit mit dem Schaumlöffel gefuttert…
#23 hildegardfan 17:32:20 | Dienstag, 19. Mai 2009
@ Romulus: Die Alternativen, die Jugendliche heute wirklich faszinieren, liegen sämtlich in der Tradition
der Kirche. Oh weia… Die „Traditionalisten“ ködern junge Menschen mit Angst und Unsicherheit. Angst
vor Überfremdung, Unsicherheit über den Eigenen Platz in der Gesellschaft. Da kommen klare Strukturen
und vorgegebene Denk- und Verhaltensmuster gerade richtig. Man präsentiert ein einfaches Weltbild mit
klaren Grenzen, benennt ein Feindbild und schon läuft die Kiste. Junge Menschen hingegen, die selber
Denken und sich einbringen sind da weniger gefragt und wären bei den „Traditionalisten“ auch Hoffnungslos
unterfordert. Menschen, die selber Denken und sich eine Meinung bilden für etwas zu interessieren ist
wesentlich schwieriger, als kleine Ja- und Amen- Sager hinter sich herzuziehen.
@ Romulus Aha, und welche Alternativen in der Tradition der Kirche sind es, die Jugendliche faszinieren?
Übrigens würde ich nicht „die Jugendkirchen“ schreiben, da die Jugendkirchen so unterschiedlich sind
wie die Jugendlichen – naja, was ich sagen wollte ist, daß es nicht einheitliche Jugendkirchenprojekte
gibt- Pfarrgemeinden sind ja auch unterschiedlich.
Zeit ist es geworden Da werden noch viel mehr sinn-freie Angebote den Bach runter gehen, schon aus wirtschaftlichen
Gründen. Diese „Jugendkirchen“ sind im Zuge dieser WJT-Spektakel entstanden. Spätestens wenn jede deutsche
Diözese so ein Ding hat, werden sie es merken, dass dieser Unfug nichts bringt, um sie dann abzuwickeln.
Die Alternativen, die Jugendliche heute wirklich faszinieren, liegen sämtlich in der Tradition der Kirche.
Schon die Bezeichnung… …„Jugendkirche“ ist derart abstrus-daneben, dass sich jegliche weitere Einlassungen
darüber erübrigen ! Die HEILIGE MUTTER KIRCHE kann nicht in Interessengrüppchen „seziert“ werden, wobei
bei jedem Eingriff mehr und mehr an ihrer reinen Lehre verloren geht bis hin zum völligen „Auslbuten“ !
Wer nicht versteht, dass die HEILIGE MUTTER KIRCHE, der mystische LEIB CHRISTI … als Ganzes die Gemeinschaft
all ihrer Glieder verkörpert, der wird sicherlich noch weitere „Sezierungen“ vornehmen wollen ! Die HEILIGE
MUTTER KIRCHE ist in ihrer EINHEIT der mystische LEIB CHRISTI ! Die reine Lehre der HEILIGEN MUTTER KIRCHE
kann nicht auseinander dividiert werden in „Junioren“ oder „Senioren“ Paragrahpen oder auch nicht in „Zeitgeist-Neuauflagen“
und schon gar nicht in „vergnügungsgenehme Fassungen“ etc…etc… Die reine Lehre der HEILIGEN MUTTER
KIRCHE ist die auf die heilige lebendige Tradition fussende unveränderliche LEHRE ZUR ERLANGUNG DES SEELENHEILES…zur
Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigen Leben ! Durch, mit und in dieser reinen Lehre spricht der HEILIGE
GEIST, der in der Einheit mit dem VATER im Herzen des Mensch gewordenen eingeborenen SOHNES JESUS CHRISTUS
wohnt ! Alleine in ihr will ER gehört werden ! Die HEILIGE MUTTER KIRCHE ist das Ebenbild der Weisheit
der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES ! Sie wohnt in Seinem Herzen ! www.gloriapolo.net/
Nun, einen neuen Pfarrer hat die hiesige Jugendkirche auch bekommen… …wobei das schon etwas länger
her ist- wie man sieht, die Jugendkirche lebt, was einigen hier nicht passen dürfte, denn hier wird keine
MT gefeiert.
@franziskus777 Erst Passau dann Limburg? Die hiesige Jugendkirche hat eben erst einen neuen Jugendpfarrer
bekommen. Joachim Braun. Steht der etwa auch schon wieder zum Abschuß bereit? Regina @rums: Das habe
ich auch nicht ernst gemeint. Aber Pflanzen haben bekanntlich ja gar keine Hirnzelle…
@himmlischeschwester Danke für den Link, dort liest es sich nämlich nicht nur ein wenig anders als bei
hetz.net. Nebenbei sind es nicht „die“ Jugendkirchen, sondern ein (!) Jugendkirchenprojekt, das „gescheitert“
ist- aber eben bisher auch nur ein Projekt war. In Münster gibt es z.B. eine – hier auch schon verrissene –
Jugendkirche, die den Nebeneffekt hat, daß Jugendliche, die dort zu Gottesdiensten kommen, angefangen
haben, sich in der eigenen Gemeinde zu engagieren, weil sie gemekrt haben, daß der Glaube etwas konkret
mit mit ihrem Leben zu tun hat.
@Regina 1961 siehste! Aber diese eine funktioniert bei mir besser als bei vielen anderen hier im Forum,
die meinen, im’mer noch eine funktionierende Hirnzelle zu haben! Regina Au Backe, das war ein Knieschuss
par excellence. Ich schrieb von einer Hirnzelle weniger nicht dass du nur „eine“ hast.
#12 hildegardfan 16:01:43 | Dienstag, 19. Mai 2009
Wer lesen kann… ist klar im Vorteil. Das Projekt wurde nicht wegen „Erfolglosigkeit“ beendet, sondern
wegen Uneinigkeiten bezüglich des Standortes, des Zielpublikums, der Finanzen und des Bekanntheitsgrades.
Die hiesige Redaktion lernt das aber auch noch… ganz bestimmt…
Passau dann Limburg Das Passauer Projekt ist ja sofort eingegangen. Die Passauer Diözesanen springen
ja sowieso gerne auf einen Zug rauf um immer en vogue zu sein. Meistens machen sie sich lächerlich, da
Bildung und Herkunft eben doch dem bäuerlichen Milieu sich angepasst hat. Selbst die Pastoralreferenten
und Priester haben einen Bauern-Touch statt eines würdevollen Priesters im neuen Jahrhundert!
@rums siehste! Aber diese eine funktioniert bei mir besser als bei vielen anderen hier im Forum, die meinen,
im’mer noch eine funktionierende Hirnzelle zu haben! Regina
Sorry… …kleine Korrektur: es sollte natürlich heissen: (…)Galubensfeindliches Getue wird „subventioniert“
während die Bemühungen derjenigen, die sich für die reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche einsetzen,
„sanktioniert“ werden !(…) www.gloriapolo.net/
@defendor Mann, Sie gehen mir auf den Wecker. Was haben Sie gegen Diplomtheologen? Die sind allemal beeser
informiert als 98% der Poster hier in diesem Forium. Ich bin übrigens keine Diplomtheologin. Und allemal
besser als Ihr ewiges Verlinken mit der „blitzgegrillten“ Gloria. Ich weiß nicht, wer diesen Begriff
geprägt hat, aber er ist einfach klasse. Regina
Wenn man sich… …die verpulverten Kosten für dieses widersinnnige oekumenisch-synkretische Trauerspiel
ansieht, wird es erst recht unfassbar ! Galubensfeindliches Getue wird „subventioniert“ während die Drangsalierung
derjenigen, die sich für die reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche einsetzen, „sanktioniert“ wird !
Doch wie gesagt; der HEILIGE GEIST hat Zeichen gesetzt… und nach und nach werden sie von der Bildfläsche
verschwinden…die Plattformen der Ego-Manie in Form von „synkretisch-oekumenisch-modernistischen Experimenten“
auf Kosten der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche ! www.gloriapolo.net/
lesen ist gut, begreifen besser vielleicht sollte man mal erst lesen, warum dies so ist und dann denken kath.ch/index.php?&pw=PW&na=11,1… außerdem wundert es mich nicht, wenn ich das portal hier anschaue.
jugendliche denken eben selbst und lassen sich nicht von religiösen fanatikern irgendetwas aufschwätzen
in diesem sinne freue ich mich über jede einschränkung von ideologischem gedankengut
Das Verschwinden dieser absurden „Jungendkirche“… …weist einmal mehr in die – RICHTIGE – Richtung !
Dass nämlich nicht – gutbezahlte, aber oft der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche fern stehenen –
„Diplom-Theologen“ den Weg des mystischen Leibes CHRISTI weisen werden… sondern der HEILIGE GEIST, DEM
derartiges modernistisch-gleichgültige Treiben ein Gräuel ist ! Wie schon oft erwähnt, hat ER Zeichen
gesetzt…diese werden nach und nach ihre FRÜCHTE zeitigen ! Die zusammengebastelten, synkretischen Gruppierungen
der selbstvergötternden Selbstinszenierung werden schlicht und ergreifend versanden ! Die Oede und Leere
ihrer „Botschaften“ verwehen ihre „Gruppierungen“ im Staube der Zeit ! Wer Kindern und Jugendlichen versucht
die Lüge „schmackhaft“ zu machen, wird mit ansehen müssen, wie diese – vor „Vergiftungserscheinungen“ –
seelisch erkranken und über den von den Initianten angerichteten Scherbenhaufen orientierunglos in die
Welt torkeln ! Derartige „Experimente“ finden wir breitgefächert ! Immer sind es „Diplom-Theologen /
innen“, die ihre modernistischen „Kenntnisse“ umsetzen wollen…und immer erleiden sie Schiffbruch ! Alleine
die Rückbesinnung auf die reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche – getragen durch ihre heilige Tradition –
vermittelt den Kindern und Jugendlichen jenen Halt im Leben, der auf FELS gebaut ist… Wer versucht die
alleinige ewige Wahrheit JESUS CHRISTUS „zeitgeistgemäss zu entstellen“, der wird immer – oft gar (seelisch-(lebensgefärhlichen –
Schiffbruch erleiden ! www.gloriapolo.net/
Ende der Geldverschwendung Warum sollte ich mich für Disco, sportliche Betätigung, Entspannung, Tratsch
u.ä. in das „Haus“ eines „Theologen“ begeben? Das können Professionelle andernorts tausendmal besser!