11:23:22 | Montag, 18. Mai 2009
Die Papstreise ins Heilige Land hat in Israel und unter zahllosen jüdischen Polemikern einen beängstigenden Kirchenhaß sichtbar gemacht. Doch es gibt Ausnahmen. Offener Brief von Rabbiner Meir Hirsch, Jerusalem, Palästina, an Papst Benedikt XVI.

Demonstration antizionistischer Juden
(kreuz.net) Es ist uns zu Ohren gekommen, daß die von den Zionisten eingesetzten „Rabbiner“ ihre ungefragten,
hinterlistigen und bösartigen Stellungnahmen gegen Sie, Papst Benedikt XVI., im Namen des ganzen jüdischen
Volkes und der jüdischen Religion abgegeben haben.
Als antizionistische orthodoxe Juden, die ein Gewissen
besitzen, ist es uns ein Anliegen, diese Erklärungen zu verurteilen und unseren Abscheu über sie auszudrücken.
Die sogenannten Oberrabbiner des zionistischen Staates Israel sind mit ihrer Unterstützung der pausenlosen
Verfolgung und Terrorisierung des einheimischen palästinensischen Volkes zufrieden.
Antizionistische
Juden in Jerusalem

© nkusa.org

© nkusa.org

© nkusa.org

© nkusa.org
Sie haben jetzt von Ihnen eine Erklärung
gefordert, daß das weltweite jüdische Volk in diesen Staat gehöre.
Solche Aussagen beweisen Arroganz
und Verachtung für die jahrtausendalten Prinzipien des Judentums.
Diese Prinzipien lehren uns, in allen
Ländern, in denen wir uns aufhalten, in Brüderlichkeit zu leben.
Zugleich bereitet es diesen bezahlten
„religiösen“ Angestellten des zionistischen Regimes keine Sorge, den Namen G’ttes und unsere Torah mit
ihrer Unterstützung dieses rassistischen Regimes zu entweihen, das unter Verletzung aller Prinzipien
des Judentums agiert.
Wir verurteilen auch die verabscheuungswürdige Erklärung von Shmuel Eliyahu –
des sogenannten Oberrabbiners der galiläischen Stadt Safed – die von den Medien des Staates Israels verbreitet
wurde.
Solche Leute mögen den Rabbiner-Mantel tragen. Doch in Wahrheit sind sie Feinde des Friedens
und der Harmonie sowie Feinde der Werte der Torah.
Wir appellieren an Sie und an alle Oberhäupter guten
Willens, jede Ihnen zur Verfügung stehende Möglichkeit auszunützen und Druck auszuüben, um dem bösartigen
und brutalen Verhalten des zionistischen Staates gegen das Palästinensische Volk ein Ende zu bereiten
und den Frieden Jerusalems zu suchen, indem die Rechte aller Palästinenser wiederhergestellt werden,
sowohl jener, die im historischen Palästina leben als auch jener, die sich als Flüchtlinge außerhalb
des historischen Palästinas befindet.
Nur das kann den Frieden und die Sicherheit garantieren.
Der
Autor gehört zur chasidischen Bewegung ‘Neturei Karta’, die den Nationalzionismus kritisiert.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#12
gutpfad 20:24:48 | Montag, 18. Mai 2009
#11
pamino 17:59:42 | Montag, 18. Mai 2009
#10
Alois Bischof 15:31:55 | Montag, 18. Mai 2009
#9
clarissa colonia 14:59:57 | Montag, 18. Mai 2009
#8
hieronymus333 14:53:23 | Montag, 18. Mai 2009
#7
Domenico Tuttisanti 14:06:16 | Montag, 18. Mai 2009
#6
wickerl 13:59:27 | Montag, 18. Mai 2009
#5
Großwildjäger 13:21:57 | Montag, 18. Mai 2009
#4
Paulaner † 13:07:13 | Montag, 18. Mai 2009
#3
Kreuznetter † 13:05:15 | Montag, 18. Mai 2009
#2
Legolas der Schnelle 12:49:59 | Montag, 18. Mai 2009
#1
sobieski † 12:39:07 | Montag, 18. Mai 2009