(kreuz.net) Am heutigen Montag besucht der Erzbischof von München und Freising, Mons. Reinhard Marx,
die bayrische Justizvollzugsanstalt Laufen.
Der Erzbischof wird von der Bayerischen Staatsministerin
für Justiz, Beate Merk, begleitet.
Die Strafanstalt Laufen-Lebenau liegt drei Kilometer nördlich der
Stadt Laufen an der bayrisch-österreichischen Grenze – etwa 17 Kilometer nördlich von Salzburg.
Die
Einrichtung ist als halb-offene Anstalt konzipiert. Die Häftlinge sind männliche Jugendliche und Heranwachsende
im Alter von 14 bis 21 Jahren. Maximal können 230 Straffällige aufgenommen werden.
In einem Gottesdienst
in der Kirche der Jugendstrafanstalt wird der Erzbischof acht Gefangenen das Sakrament der Firmung spenden.
Ein Jugendlicher wird Taufe, Erstkommunion und Firmung empfangen.
Die jungen Männer sind zwischen 16
und 21 Jahre alt. Sie wurden von dem Anstaltsseelsorger, Diakon Otwin Marzini, auf den Empfang der Sakramente
vorbereitet.
Zur Vorbereitung gehörten Einzelgespräche, Exerzitien und Gottesdienste mit Firmbegleitern.
Bei der Vorbereitung wurden auch die Grundgebete – Glaubensbekenntnis, Vater Unser – gelernt.
Der Gottesdienst
beginnt um 17.00 Uhr.
Im Anschluß an den Gottesdienst findet ein Stehempfang statt, bei dem Firm-Urkunden
überreicht werden.
Email-Adressen der Empfänger
17 Lesermeinungen
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Ist doch in Ordnung? Oder? Wenn S. E. Marx Strafgefangene meidet. die Juden oder Sodomiten oder Nichtrevisionisten
oder Freimaurer sind oder die Kommunion mit der Hand empfangen, dann ist gegen diesen Besuch wohl nichts
einzuwenden und wird den Erzbischof wohl auch noch nicht ins Höllenfeuer bringen. Warum wird also über
diesen Besuch berichtet?
@Paulaner Es geht nicht nur ums Wünschen, da fühle ich mich als Seher. Du solltest als Seher einen Wallfahrtsort
aufmachen – oder Dein wöchentliches Seher-Bulletin herausgeben …
Die Situation ist brenzliger! Sefirot: Paulaner…anstatt in die Hölle wünschen! Es geht nicht nur ums
Wünschen, da fühle ich mich als Seher. Und ich habe wenig Drang, dabei mitzumachen. Die Lawine ist bereits
losgetreten und ich sehe mit Schaudern, wie ignorant sich die Priester und die „Laien“ verhalten.
lebenslang Vor ein paar Tagen sah ich im Fernseher die Reportage über eine junge Frau, die seit ihrem
16. Lebensjahr in einem U.S. Knast sitzt und wohl nie mehr da raus kommt. Der Grund ihrer lebenslangen
Gefängnisstrafe war, dass sie im Alter von 16 Jahren ihren damaligen Freund veranlasste dessen Vater
zu töten, der sie wiederholt vergewaltigt hatte. Es wurden auch Aufnahmen aus dem Gerichtssaal eingespielt,
die das Mädchen in Ketten zeigten! In Amerika hat man offenbar jedes Maß für Menschenwürde verloren,
die auch einem straffälligen Menschen zukommt, von einem Kind ganz zu schweigen, dass aus purer Verzweifelung
ihren Peiniger umbringen lässt.
Stehempfang Im Anschluß an den Gottesdienst findet ein Stehempfang statt, bei dem Firm-Urkunden überreicht
werden. Müßten die Firmlinge diese Urkunden nicht eher knieend empfangen?
Paulaner…anstatt in die Hölle wünschen! …Zustimmung. Im Religionsunterricht wird der Umgang mit
Gefangenen auch als eines der leiblichen Werke der Barmherzigkeit aufgeführt. Es ist einfach zu schade,
um das nur zum Runterrasseln im Katechismusunterricht zu lernen… Vielleicht nimmt dann der eine oder
finstere Schreiber hier Abstand davon, Andersdenkende in die Hölle zu wünschen…!
Kirche und Gefängnis müssten Mauer an Mauer gebaut werden, überall! Mit einem gemeinsamen Dach. Denn
die Kirche ist für Sünder da, nicht für Theologen und für Kardinäle, die auf der ganzen Welt mit
dem Papst herumfliegen, um ihr Gesicht in die Kamera zu halten.