Mons. Richard Williamson
Ein offensichtlicher Widerspruch
Katholiken, die der kirchlichen Autorität anhängen, haben Probleme mit der Wahrheit – und Katholiken, die der Wahrheit anhängen, bekommen Schwierigkeiten mit der kirchlichen Autorität. Von Bischof Richard Williamson, London.
Bischof Richard Williamson
Bischof Richard Williamson
© dici.org
(kreuz.net) Seit dem Zweiten Vatikanum haben sich der katholische Gehorsam und die katholische Wahrheit auseinandergelebt.

Katholiken, die der kirchlichen Autorität anhängen, haben Probleme mit der Wahrheit – und Katholiken, die der Wahrheit anhängen, haben Schwierigkeiten mit der kirchlichen Autorität.

Darum kann man verstehen, daß sich Katholiken auf beiden Seiten nach einer Wiedervereinigung sehnen.

Unter anständigen Konzilskatholiken konkretisiert sich diese Sehnsucht im glühenden Wunsch, daß Papst Benedikt XVI. und die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. zu einer Übereinstimmung gelangen mögen.

Das ist schön und recht. Doch es gibt ein Problem.

Gibt es ein Recht, Irrtümer zu verbreiten?

Das Zweite Vatikanum widerspricht der katholischen Wahrheit. Doch außerhalb dieser Wahrheit löst sich der katholische Gehorsam auf und ist jetzt tatsächlich in Auflösung begriffen, weil dessen Göttlicher Meister, unser Herr Jesus Christus, „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist (Joh 14,6).

Als Beweis für diesen Widerspruch kann man zum Beispiel das Buch „Das Zweite Vatikanische Konzil und die Religionsfreiheit“ des britisch katholischen Autors Michael Davies († 2004) lesen.

Davies weist nach, daß die Kirche immer gelehrt hat, daß niemand ein wirkliches Recht besitzt, nicht daran gehindert zu werden, Irrtümer zu verbreiten.

Dagegen lehrte das Zweite Vatikanum in ‘Dignitatis Humanae’, daß jedermann ein wirkliches Recht besitzt, nicht daran gehindert zu werden, den Irrtum zu verbreiten – es sei denn, die öffentliche Ordnung werde gestört.

Dazu kann man mehr im 22. Kapitel von Davies’ Buch mehr nachlesen.

Der Widerspruch ist direkt.

Wahrheit und Irrtum sind nicht egal

Auf den ersten Blick scheint er unbedeutend zu sein. Denn welchen Unterschied macht es, wenn einige wenige Verrückte in der Öffentlichkeit Unsinn verbreiten?

Doch in Wahrheit entspricht der Unterschied zwischen dem Recht und dem Nicht-Recht, Irrtümer zu verbreiten, dem Unterschied zwischen einer Westentaschen-Gottheit aus Hollywood und dem Herrgott der Heere, dessen Blitz und Donner die Israeliten noch Meilen von dem flammenden Berg Sinai in Schrecken versetzten (Ex 22,18-21).

In Wahrheit folgt jede menschliche Tat auf einen Gedanken. Der Gedanke wird unter Menschen im wesentlichen durch Worte ausgetauscht und verbreitet.

Darum beruht das Sein und Handeln jeder menschlichen Gesellschaft auf dem Austausch von Worten.

Folglich sind Wahrheit und Irrtum für die Existenz einer Gesellschaft und Richtung ihres Austausches bedeutungslos, oder eine Gesellschaft muß die öffentliche Rede in ihrer Mitte kontrollieren und mindestens die Übermittlung der schwerwiegendsten Irrtümer vermeiden.

Gotteslästerung ist kein Kavaliersdelikt

Doch das Zweite Vatikanum setzt der öffentlichen Rede nur die Grenze, daß sie die „öffentliche Ordnung“ nicht stören darf.

Das bedeutet, daß das Konzil jede Häresie und Gotteslästerung im öffentlichen Raum erlaubt, so lange man nicht die Polizei rufen muß.

Jede Gottheit, die existieren mag, muß sich vor dieser „Freiheit und Würde der menschlichen Person“ beugen.

Dagegen erklärt uns der Herrgott vom Sinai, die Heilige Trinität, dessen Zweite Person Jesus Christus ist, daß wir für jedes unnütze Wort (Mt 12,36) und für jeden sündigen Gedanken (Mt 5,28) Rechenschaft ablegen müssen.

In Übereinstimmung mit der göttlichen Wahrheit – und soweit es mehr Gewinn als Schaden anrichtet – kontrolliert die katholische Gesellschaft die öffentliche Verbreitung von Irrtümern gegen den Glauben und die Morallehre.

Der englische Originaltext wurde am 9. Mai auf der Webseite von Bischof Richard Williamson publiziert.
      
146 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#148   Marcelus   16:07:46 | Sonntag, 24. Mai 2009
Paulaner: Wenn Sie in Ihrer Apostasie verharren, so können wir Ihnen nahezu garantieren, daß Sie
in der Hölle landen …
Ihre Antiapostasiebehauptung wird Gott nicht überzeugen können, nachdem Gott nur durch Christus rettet, und niemanden, der Christus verleugnet – also Ihre pseudokatholische Sekte, die sich in der Römisch-Katholischen Kirche als fremdes, nicht zur Kirche gehöriges Element wie ein Wespennest festgesetzt hat!
Redaktion benachrichtigen
#147   Paulaner †   02:56:36 | Samstag, 23. Mai 2009
Die Priester-Lehre und der Glaube der Gläubigen
Ihr sturen Priester-Theologen, besonders ihr „Alt-Gläubigen“, werdet euch damit abfinden müssen, dass es eine Lehre-Hierarchie gibt.
Eigentlich müsste euch „Aristokratenpriestern“ das entgegenkommen aber ihr müsst die imaginären Scheiterhaufen aus eurem Kopf endgültig verschwinden lassen: die Kurie predigt und schreibt die reine und einheitliche Lehre, die „einfachen Gläubigen“ aber glauben „was sie wollen“, ohne eure Erlaubnis. Und die Gläubigen dürfen auch drüber sprechen und diskutieren was sie glauben.
Anders geht es nicht weiter.
In der Schule könnt ihr zwar noch, beim Firmunterricht, die reine Lehre abprüfen aber nicht verlangen, dass der Prüfungsinhalt mit dem Glauben der einfachen Gläubigen übereinstimmt.
Das „Apostasie“-Geschrei ist damit hinfällig, außer unter Priesterkollegen.
Falsch-Gläubige kommen nämlich nicht automatisch in die Hölle.
Ihr könnt die Evangelien so erklären, dass jene Priester in die Hölle kommen, die den Gläubigen mit der Hölle drohen.
Redaktion benachrichtigen
#146   Sinah   23:35:15 | Donnerstag, 21. Mai 2009
Gesundung der Kirche @Die Lilie des Glaubens
Werte Die Lilie des Glaubens, auch hier kann man sich auf Worte des Erzbischofs stützen: Er sah die Gesundung darin, daß diejenigen, die sich vom traditionellen Weg entfernt haben, zu dem zurückkehren müssen, was die Kirche immer gelehrt und immer ausgeführt hat.
Wenn Pius XI. in Mortalium animos feststellt, daß die Befürworter ökumenischer Umtriebe den Boden der von Gott geoffenbarten Religion vollständig verlassen, ist damit bewiesen, daß nicht Msgr. Lefebvre diesen Boden verlassen und diesen Konflikt geschaffen hat, sondern die Anhänger des „Neuen Geistes“ und er dessen gezwungenermaßen das Konzil anklagen mußte.
Menschlich gesprochen – meint er – scheint einzig und allein der Papst in der Lage zu sein, die zerstörte Ordnung in allen Bereichen wieder herzustellen. „Wir sind weit davon entfernt, uns zu weigern, für den Papst zu beten; vielmehr verdoppeln wir unsere Gebete und unser Flehen, daß der Hl. Geist ihm Licht und Kraft gebe bei der Bekräftigung und bei der Verteidigung des Glaubens“, sagte er.
Jedoch gibt er zu bedenken: „Man sollte diese Dinge lieber der Göttlichen Vorsehung überlassen“ (Econe face a la persécution S. 49)
Eines steht absolut fest: Die Hölle wird nach den Worten Christi Seine Kirche, die die katholische Kirche ist, nicht überwältigen. Auch wenn die Wut der Hölle noch so sehr dagegen brandet:
Das Zeichen Mariens ist nicht auszulöschen und die eine heilige katholische und römische Kirche ist nicht zu zerstören.
Redaktion benachrichtigen
#145   Die Lilie des Glaubens   18:28:17 | Donnerstag, 21. Mai 2009
@ Sinah: Zustimmung Lefebvre zu den Dekreten
Da ich eine ganz große Liebe zur einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche habe, und eine Streiterin für die lilienreine Lehre bin, so würde mich interessieren, wie Sie sich die Gesundung der Kirche Jesu Christ vorstellen können? Ich wäre über eine Antwort sehr dankbar.
Redaktion benachrichtigen
#144   Sinah   18:09:30 | Donnerstag, 21. Mai 2009
@ Die Lilie des Glaubens: Zustimmung Lefebvre zu den Dekreten
Geschätzte(r) Lilie des Glaubens. Erzbischof Lefebvre sah das Konzil immer als das größte Verhängnis der Kirchengeschichte an. Darin ist alles enthalten.
Aus seinem Mund: „Je mehr man die Dokumente des II. Vatikanums analysiert und die Interpretation, die ihnen die Autoritäten der Kirche gegeben haben, desto mehr wird man gewahr, daß es sich nicht nur um einige Irrtümer handelt, den Ökumenismus, die Religionsfreiheit, die Kollegialität, einen gewissen Liberalismus, sondern geradezu um eine Perversion des Geistes(Econe,Sept.1990).
Er hat sich geweigert, das Dekret Dignitatis Humanae zu unterzeichnen.
Lefebvre hätte sich auch nicht mit Verbesserungen an den Dekreten zufriedengegeben; sie greifen nicht tief genug. So hat auch P. Schmidberger vor falschen Restaurierungsversuchen gewarnt.
Das Lehramt muß eindeutig die Wahrheit herausstellen und den Irrtum verurteilen, so daß es einer späteren Berichtigung nicht bedarf.
Deswegen muß zuerst aufgedeckt werden, warum es möglich war, daß das ordentliche Lehramt, das auch dann verbindlich ist, wenn der Papst nicht ex cathedra spricht, und gerade dies die Traditionstreuen anzunehmen bereit sind, diesen Irrtümern nicht wehren konnte.
Redaktion benachrichtigen
#143   Die Lilie des Glaubens   14:11:05 | Donnerstag, 21. Mai 2009
Irrtümer in den Dekreten.
Es wird immer wieder behauptet, Erzbischof Lefebvre habe den Dekreten größtenteils zugestimmt, u.U. auch Dignitatis Humanae. Was ist an dieser Aussage dran?
Redaktion benachrichtigen
#142   Brandenburgis   08:31:14 | Donnerstag, 21. Mai 2009
@Mannheimer
Da nenne ich als pars pro toto den hl. Kaiser Heinrich II.
Redaktion benachrichtigen
#141   Dr. Guillotin   23:00:12 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Wenn Williamson geköpft würde,
würde nicht viel Gerhinmasse ins Körbchen plumpsen.
Redaktion benachrichtigen
#140   Mannheimer †   22:22:47 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Brandenburgis: Ok…
Da es bisher noch keinen Herrscher gab, der all diese Kriterien erfüllte, kann man also davon ausgehen, dass kein einziger Herrscher jemals Herrscher von Gottes Gnaden war, sondern sich höchstens anmaßte, dies zu sein.
Redaktion benachrichtigen
#139   Lorenz   22:03:33 | Mittwoch, 20. Mai 2009
An Stimme der Vernunft und Brandenburgis
Die Macht hat bzw. bekommt der, der den Mob kontrolliert. Das meine ich, wenn ich sage, die Macht sei im Urzustand bei der Masse. Die Kontrolle des Mobs gelingt immer nur symbolisch – auch in unserer ach so modernen, ach so aufgeklärten Zeit.
Demokratie ist ein Symbol für Legitimation. Sie ist heute das Heilige, das die Gewalt von uns nimmt. Nur ist Demokratie ihrerseits eben selbst Gewalt einer Mehrheit über eine Minderheit – genau wie beim archaischen Heiligen das Mittel der Gewaltabfuhr seinerseits Gewalt ist, das Opfer nämlich.
So gesehen ist die Monarchie (unter Berücksichtigung des Subsidiaritätsprinzips) eine deutlich gewaltärmere Form der Aggregation individueller Präferenzen zu einer kollektiven Präferenzordnung. Sie verzichtet nämlich auf das Symbol der Legitimation durch etwas Gewalthaftes, den Mehrheitswillen.
Redaktion benachrichtigen
#137   stimme der vernunft †   19:41:52 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Makaronijäger
Ich weiss nicht, warum du dich als Minderwertig bezeichnest.
Nur weil du nicht zur katholischen Kirche gehörst, sondern einer Sekte anhängst, heisst doch nicht, dass du minderwertig bist.
Redaktion benachrichtigen
#135   stimme der vernunft †   16:01:29 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Es wäre interessant
zu wissen, wie Augustinus über die demokratie geurteilt hätte, hätte er sie gekannt.
Wenn man bedenkt wie er erst Priester und dann Bischof wwurde, kann er ja nicht grundsätzlich etwas gegen Volksentscheidungen gehabt haben.
Redaktion benachrichtigen
#134   Brandenburgis   15:47:50 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Mannheimer
Hier der gewünschte Maßstab und die saubere Begründung aus Augustinus:
Selig zu nennen sind Herrscher, wenn sie:
– sich nicht überheben und nicht vergessen, daß sie Menschen sind,
– wenn sie ihre Macht in den Dienst der Majestät Gottes stellen und die Gottesverehrung so weit wie möglich ausbreiten,
– wenn sie Gott fürchten, lieben und verehren,
– wenn sie jenes Reich am meisten lieben, in dem sie keine Mitregenten zu fürchten brauchen,
– wenn sie langsam sind zu strafen und gern Nachsicht üben,
– wenn sie Strafe nur darum verhängen, weil Leitung und Schutz des Staates es fordern, aber nicht um Rachgier zu befriedigen,
– wenn sie Nachsicht gewähren, nicht um Vergehen straflos zu lassen, sondern in der Hoffnung auf Besserung,
– wenn sie harte Erlasse, zu denen sie oft gezwungen werden, durch erbarmende Milde und gütige Freigebigkeit ausgleichen,
– wenn sie von Ausschweifungen sich um so mehr zurückhalten, je ungehinderter sie sich ihnen ergeben könnten,
– wenn sie lieber über ihre schlimmen Leidenschaften als über fremde Völker herrschen,
– und wenn sie dies alles tun nicht aus Gier nach eitlem Ruhme, sondern aus Verlangen nach der ewigen Seligkeit,
– wenn sie auch nicht unterlassen, für ihre Sünden ihrem wahren Gotte das Opfer der Demut, der Klage und des Gebetes darzubringen.
Redaktion benachrichtigen
#133   Antipacelli †   15:30:53 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Stimme: Es sollte natürlich „Pius IX.“ heißen!
Das war ein Flüchtigkeitsfehler – sorry!
Dennoch muss das, was die Päpste Pius IX. und Pius X. als Irrlehren verurteilt haben, auch als solches angesehen werden, standen sie damit doch in großer Übereinstimmung mit den vorhergehenden Konzilien und zahllosen Vorgängern.
Die dem entsprechenden Lehren dürfen somit durchaus Anspruch auf Unfehlbarkeit erheben.
Modernisten wie Ratzinger & Konsorten sind damit klar als solche entlarvt und haben sich meist auch selbst schon exkommuniziert! o^/ :-@
Redaktion benachrichtigen
#132   stimme der vernunft †   15:05:58 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Brandenburgis
Immerhin nahmen die französischen Könige die Krone aus der Hand der Kirche entgegen.
Das glaubst du allen Ernstes?
Die Kirche war dabei doch nur Staffage, um das nette Märchen vom Gottesgnadentum vorzugaukeln.
Welche Wahl hatte die Kirche denn, als dem jeweiligen Potentaten die Krone auf’s Haupt zu setzen?
Und wer setzte die Krone auf’s Haupt? Irgendwelche Bischöfe, denen der Vorgänger des Potentaten ihr Amt meistbietend verkauft hatte.
Schau dir mal das Verhalten deiner Kirche während des hundertjährigen Krieges an.
Die Bischöfe deiner Kirche (bis hin zum Papst) waren bereit, abwechselnd den französischen und den englischen König für den „von Gott eingesetzten“ Herrscher zu erklären, je nachdem, wer sie besser bezahlte.
Hör mit auf mit dem Gottesgnadentum. So etwas gibt es nicht.
Redaktion benachrichtigen
#131   Dani California   14:57:47 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Jetzt aber …
Sorry, mal wieder von der Zeichenbegrenzung ausgebremst und in aller Eile nicht noch mal vorher durchgelesen.
Dies sollte eigentlich gemeint sein:
wer hat, der hat und hat’s nicht nötig, damit herumzuprahlen.
Und hier nun der funktionierende Link:
dinoscopus.blogspot.com/…ments-xcvi-flat.html www.kreuz.net/
Redaktion benachrichtigen
#130   Mannheimer †   14:55:33 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Brandenburgis: Begründung?
@Mannheimer
Nein, diese Verbrecher herrschten nicht von Gottes Gnaden.
Wieso nicht? Begründen Sie das mal sauber – und wenn Sie auch noch die Begründung dafür lieferten, woher Sie schliessen, dass überhaupt jemand „von Gottes Gnaden“ regiert, wäre das nett.
Redaktion benachrichtigen
#129   Brandenburgis   14:50:25 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Stimme
Meine Sympathie für die französische Monarchie ist durchaus begrenzt. Immerhin nahmen die französischen Könige die Krone aus der Hand der Kirche entgegen. Das dürfte wohl reichen. Wie diese Könige an die Macht gekommen sind, das spielt keine Rolle. Hauptsache, sie konnten ihre Macht behaupten und der Kirche die geschuldete Ehre geben. Wenn Gott sie, und das ganze Frankreich, für ihre Sünden bestraft hat, dann wird er allerdings auch gute Gründe dafür gehabt haben.
Syllabus gab es übrigens mehrere, die ich gerne nenne und exakt würdige. Es ist unzweifelhaft, daß V2 und auch Ratzinger nicht rechtgläubig sind. Dies geht aus Lehre und Tradition der Kirche unzweifelhaft hervor und bedarf hier gar keiner Diskussion mehr. Eine Zwickmüle gibt es nicht. Alle diese Sachverhalte liegen völlig offen und erwiesen da: V2 und sämtliche Päpstes seither sind Irrlehrer. Den Sedis ist zumindest insofern zuzustimmen, daß die Kirche ebenfalls unzweideutig anordnet, daß man mit Häretikern keine Gemeinschaft haben darf.
@Mannheimer
Nein, diese Verbrecher herrschten nicht von Gottes Gnaden.
Redaktion benachrichtigen
#128   stimme der vernunft †   14:18:55 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Antipacelli
Also erstens war der Syllabus von Pius IX nicht von Pius XI.
Und zweitens war der kein Dogma, kann also so getrost ignoriert werden, wie ihr Tradis das 2. Vatikanum ignoriert (mit der Begründung, dass es ja keine Dogmen verkündet habe).
Lustigerweise seid damit sowohl ihr als auch der Papst in der Zwickmühle.
Ihr, weil ihr nicht V2 ablehnen und gleichzeitig den Syllabus zum heiligen Glaubenssatz machen könnt und der Papst genau andersrum.
Das ist aber nicht weiter verwunderlich, bei einer Religion, die ausschliesslich auf Wortverdrehungen und Spitzfindigkeiten gründet, die man sich je nach Gusto und Zeitgeist hinbiegt, wie man sie gerade braucht. Das zumindest ist ein Punkt, an dem ihr mit dem Papst völlig auf einer Linie seid.
Redaktion benachrichtigen
#127   Antipacelli †   13:51:18 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Marcelus: Sie irren!
eine ausdrückliche Glaubenssatzleugnung kann man gewöhnlich den Kardinälen und Bischöfen nicht nachweisen
Eben schon!
Was ist es anderes als eine ausdrückliche, notorische Glaubenssatzleugnung, wenn z.B. ein Josef Ratzinger von der Konzilserklärung „Gaudium et spes“ als einem „Gegen-Syllabus“ spricht, womit nach seinem Urteil jeder, der GS bejaht (Zugehörigkeitskriterium für die Mitglieder der Konzilssekte), damit gleichzeitig auch mindestens eine, vermutlich aber mehrere oder alle der von Papst Pius XI. verurteilten Glaubenssätze bejaht und sich damit selbst exkommuniziert?! :-S
Redaktion benachrichtigen
#126   Mannheimer †   13:31:27 | Mittwoch, 20. Mai 2009
stimme der Vernunft / Brandenburgis: Gott hilft
dem Tüchtigen / Tapferen.
So sind also auch Hitler oder Stalin, Mao Zedong, Robbespierre und Kim Jong Il, Herrscher von Gottes Gnaden (gewesen), nicht wahr?
Redaktion benachrichtigen
#125   stimme der vernunft †   13:05:57 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Brandenburgis
…französischen Monarchie muß man klar und eindeutig feststellen, daß ihre Macht eben nicht von der Masse, sondern von Gott her stammte.
Und genau das ist ganz offensichtlicher Unsinn.
Schau dir einfach mal die Geschichte an.
Die (noch heidnischen!) Franken besiegten die (schon christlichen) Römer und eroberten deren Gebiete in Westeuropa.
Chlodwig schwang sich dann zum alleinigen Herrscher auf, indem er alle seine främkischen Mitbewerber, die vorher genau den gleichen (gottgebenen?) Rang hatten wir er, angriff und unterwarf bzw. umbrachte.
Später zog er auch noch in Angriffskriege gegen seine Nachbarn und eignete sich deren Gebiete an.
Dieses von „Gott eingesetzte“ Königsgeschlecht wurde allerdings von Untergebenen abgesetzt, die sich nun selbst zu Königen von Gottes Gnaden ausriefen (karolinger)
Es folgten die Kapetinger, die von einer versammlung des Klerus eigesetzt wurden, weil das rechtmäßige Königshaus „von Gottes Gnaden“ untragbar wurde.
Als die schliesslich endgültig ausstarben, bestimmte der letzte, Heinrich III, nach eigenem Gutdünken Heinrich von Navarra zum Nachfolger (Mist, schon wieder keine Auswahl durch Gott)
Seit 1848 ist auch mit den Bourbonen Schluss und seitdem streiten sich die Herren und Damen Royalisten in Frankreich, wer denn nun von Gott zum Amt des Königs, das es nicht mehr gibt, auserwählt ist.
Im Zweifelsfall wäre es wohl der, der schon immer „von Gott ausgewählt“ worden ist. Wer es am schnellsten schafft, alle anderen auszuschalten.
Redaktion benachrichtigen
#124   Dani California   12:46:13 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Unsere glaubwürdigen „Autoritäten“
Hier das Original: [link]Eleison Comments XCVI: Flat Contradiction.[link]Hier das Original: Eleison Comments XCVI: Flat Contradiction.[link]
Ever since, with the Second Vatican Council, Catholic Authority and Catholic Truth substantially parted company, the Catholics who clung to Authority have had problems with the Truth, and the Catholics who clung to Truth have had problems with Catholic Authority.
Dies ist doch nun wirklich offensichtlich und kann absolut nicht mehr bestritten werden. Schaut Euch die hohen Herren (allen voran „Bischof“ Zollitsch, Kardinal Lehmann) an und lauscht deren Weisheiten, mehr muss man doch wirklich nicht mehr sagen. Es ist zum davonrennen.
Diese Häresien lässt man durchgehen, andererseits wird auf einen Vertreter des wahren katholischen Glaubens eingeprügelt.
Gott schütze Bischof Richard Williamson und möge Er ihm die Kraft erhalten, dieser Modernisierungsrotte weiterhin die Wahrheit vor Augen zu halten.
@Gotthard
Williamson ist ein Leugner – er leugnet das Menschenrecht der Redefreiheit, der Pressefreiheit und der Religionsfreiheit …
Und Sie outen sich in beinahe jedem Posting als piophob. Warum?
@Stimme
dann wird es mir als Angehörigem des Adels allerdings viel einfacher sein, mich eurer Theokratie zu entziehen.
Eieieiei, das ist immer das amüsante im Netz. Ich bin Adliger (wooooow :-D ) blendend aussehend, Haus mit 3000 qm, ein Boot, 10 Autos. :-D Zum schreien. Ich halte es immer folgendermaßen: wer hat, der hat und hat’s nicht nötig, d…
Redaktion benachrichtigen
#123   Paulaner †   11:31:35 | Mittwoch, 20. Mai 2009
* diesem Psycho* hereingefallen
Was ein echter Blaublüter ist, das schreibt anders. Das, was sich hier als „Stimme der Vernunft“ als adliger Diskussionspartner zur Verfügung stellt, ist ein Psychopath, ein Psychologe und ein Testpilot aber kein Adliger.
Na gut, der Sprößling eines gekauften Barons, höchstens.
Sagt Graf Bobby zum Grafen Rudy: Aber Rudy, unser Geschlecht Bobby war schon degeneriert, da hat es euer Geschlecht Rudy noch nicht einmal gegeben.
Redaktion benachrichtigen
#122   Brandenburgis   11:12:41 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Bei allen Mängeln
der französischen Monarchie muß man klar und eindeutig feststellen, daß ihre Macht eben nicht von der Masse, sondern von Gott her stammte. Die Macht im Staat kann wohl idealer Weise mit der volonté générale übereinstimmen, sie stammt jedoch nie, auch in der Republik nicht, von der Masse her. Dies ist nicht nur Ergebnis der historischen Analyse, diese ist auch die einheitliche Lehre der Kirche.
Die Demokratie ist eine okkulte Staatsform, die man zwar als Pöbelherrschaft bezeichnet, die jedoch ihrem Wesen nach eine Dämonenherrschaft ist. Hier tritt der Teufel persönlich als Herrscher der Welt auf.
@Stimme
Eine Theokratie, also Priesterherrschaft, ist schon aufgrund der Zwei-Schwerter-Lehre unmöglich, also zurückzuweisen. Im Abendland hat es bestenfalls schwächliche Ansätze einer solchen Herrschaftsform gegeben.
Redaktion benachrichtigen
#121   Lorenz   11:00:06 | Mittwoch, 20. Mai 2009
An Stimme der Vernunft
Wie Elias Canetti schon nachwies. Macht ist bei der Masse – egal welche Staatsform. Das ist ein Naturgesetz.
Die Masse hatte die Macht: Bei Ludwig, bei Hitler und heute.
Ein Staat wird zum Staat, indem die Masse ihre Macht delegiert. Dafür benötigt der Staatsmann eine Legitimation. Die Berufung auf den Mehrheitswillen ist dabei die stärkste Legitimation überhaupt. Deshalb ist die Demokratie auch die natürlichste und ursprünglichste Weise, Kollektiventscheidungen zu treffen. Sie ist sozusagen der Urzustand. Sie finden den Rekurs auf den Mehrheitswillen überall, wo Experten sich nicht zu vermitteln verstehen – beim Elternabend angefangen.
Demokratie ist also die Diktatur von Nichtexperten. Die Versuche, dieses Problem durch eine Regierung schwächerer Legitimation (in der Wahrnehmung der Masse), eine Monarchie, die sich Gott verpflichtet gibt, abzulösen, scheinen bis auf Weiteres gescheitert.
Sie haben also Grund zu einer große Party mit viel Demokratiebesoffenheit.
Redaktion benachrichtigen
#120   stimme der vernunft †   10:51:12 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Brandenburgis
Das tu ich ja schon die ganze Zeit.
Wenn allerdings euer Traum wahr würde (nicht das der hauch einer Hoffnung bestünde, einfach mal nur als Phantasie), dann wird es mir als Angehörigem des Adels allerdings viel einfacher sein, mich eurer Theokratie zu entziehen.
Ich werde es machen wie meine Ahnen das schon immer gemacht haben, hier mal ein Kirchlein und dort einen Altar stiften und ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, der mich nicht weiter interessiert.
Solche religiösen Staaten sind schon immer nur was für das dumme Volk, nicht für unsereinen.
Redaktion benachrichtigen
#119   Brandenburgis   10:47:08 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Stimme
Sie können ja auch auf ihre Vorrechte verzichten, und sich dem Volke anschließen.
Redaktion benachrichtigen
#118   stimme der vernunft †   10:39:45 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Galatea
das beruhigende ist ja, dass ich heute schon weiss, dass, wenn deine Träume von der Monarchie wahr werden, ich im Herrenhaus sitzen werde und du im Gesindehaus.
Dass ich der bin, den du bedienen wirst.
Insofern schrecken mich deine Vorstellungen nicht sonderlich.
ich halte sie nichts destoweniger für überkommenen Unsinn.
Redaktion benachrichtigen
#117   Marcelus   23:13:04 | Dienstag, 19. Mai 2009
P. Lingen: Wenn ein vorgeblicher Kirchenhierarch formaler Häretiker ist, dann ist er „durch die Tat
der Häresie selbst“ aus der Kirche ausgeschlossen und Nichtkatholik.
Formaler Häretiker ist man aber nur, wenn man einen von der Kirche ausdrücklich als exklusiven unfehlbaren Glaubenssatz leugnet – und eine ausdrückliche Glaubenssatzleugnung kann man gewöhnlich den Kardinälen und Bischöfen nicht nachweisen: außer den übrigen Theologen.
Redaktion benachrichtigen
#116   Pater Lingen   23:06:58 | Dienstag, 19. Mai 2009
Ja, ein offensichtlicher Widerspruch!
Nur: Warum suhlen sich die Pius-Brüder (und – in gemäßigter Form – auch die restlichen una-cum-Fetischisten) in diesen offensichtlichen Widersprüchen, statt die zwingend notwendigen Konsequenzen zu ziehen?
Redaktion benachrichtigen
#115   Galatea   21:32:49 | Dienstag, 19. Mai 2009
Interessant, Herr stimmedervernunft,
Es gibt keinen Unterschied zwischen der diktatorischen Willkürherrschaft eines Ludwig XIV und eines Franco.
Ist diese Aussage der Tatsache gedankt, dass Sie
– nicht gerne lesen
– nicht gerne denken
– nicht gerne schreiben?
Imho gibt es keinen Unterschied zwischen geistiger Faulheit und recht dummen Zuschriften.
Ohne irgendwelche Quellen oder Beweise lehnen Sie sich derart aus dem Fenster, im Bewusstsein, Ihre geschichtliche Sozialisation wäre nun Volksgut.
Da warte ich ja gespannt ab, Herr ratio.
Direkt entspannt.
Aber – es wird nichts kommen. Leider.
Ludwig den Vierzehnten mit Franco vergleichen um die Monarchie zu entlarven – so blöd wären nicht einmal mehr zdf-Zuseher. Und die sind erfahrungsgemäß leicht zu knacken.
Redaktion benachrichtigen
#114   stimme der vernunft †   20:52:28 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Brandenburgis
Aber sicher kann ich. Ich hab ja selber „blaues Blut“
Redaktion benachrichtigen
#113   Brandenburgis   17:49:08 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Stimme
Sie können da gar nicht mitreden!
Redaktion benachrichtigen
#112   stimme der vernunft †   17:37:02 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Brandenburgis
Es gibt keinen Unterschied zwischen der diktatorischen Willkürherrschaft eines Ludwig XIV und eines Franco.
Der olle Ludwig hatte lediglich den frömmer klingenden Vorwand für seine Diktatur, denn Franco hat man sein behauptetes Gottesgnadentum nicht so recht abgenommen, weil er kein „blaues Blut“ in den Adern hatte.
Dabei bedeutet Adel ja nur, dass einer skrupellosere Vorfahren hatte als der Rest der Menschheit.
Redaktion benachrichtigen
#111   lux in tenebris   17:32:08 | Dienstag, 19. Mai 2009
hört, hört!
es sprach die stimme der ochlokratie! :-D :-!
Redaktion benachrichtigen
#110   Brandenburgis   17:31:53 | Dienstag, 19. Mai 2009
Monarchie ist keine Diktatur
Ein Monarch kann, wie jede Republik oder „Demokratie“ einen Diktator einsetzen, um bestimmte Probleme zu lösen. In diesem Sinne war Hitler also ein „demokratischer Diktator“ im Gegenstaz zu Primo de Rivera als „monarchischem Diktator“.
Redaktion benachrichtigen
#109   stimme der vernunft †   17:27:40 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Lorenz
Monarchie ist Diktatur wenn sie Gesetze gegen den Willen des Volkes durchsetzt.
Ob der Popanz an der Staatsspitze eine Krone aufsetzt oder eine Uniformmütze, ist völlig egal.
Es gibt keine Herrscher „von Gottes Gnaden“, alle die sich so nennen und nannten waren in Wahrheit nur Herrscher aus eigener Gewalt (wobei man das Wort Gewalt ruhig wörtlich nehmen darf)
Redaktion benachrichtigen
#108   lux in tenebris   17:25:09 | Dienstag, 19. Mai 2009
@lorenz
„Nach Aristoteles ist die Tyrannis die zweitschlechteste Staatsform (nach der Anarchie), die Monarchie die beste überhaupt.“
schon recht. aber heutzutage sind selbst die monarchen so degeneriert, dass man mit george sprechen muss:
Neuen adel den ihr suchet
Führt nicht her von schild und krone!
Aller stufen halter tragen
Gleich den feilen blick der sinne
Gleich den rohen blick der spähe …
Stammlos wachsen im gewühle
Seltne sprossen eignen ranges
Und ihr kennt die mitgeburten
An der augen wahrer glut.
aber ich kann sie beruhigen, nach polybios theorie vom kreislauf der verfassungen wird die ochlokratie, in der wir uns momentan wohl befinden, ohnehin widerum von der monarchie abgelöst. aber was für eine art monarch das dann sein wird?? :-$
Redaktion benachrichtigen
#107   Sinah   16:33:31 | Dienstag, 19. Mai 2009
Scheinkorrekturen an de Dekreten lösen das Dilemma nicht
Irrtum läßt sich durch keine Interpretation in Wahrheit umwandeln.
Darüber hinaus ist für den modernistischen Menschen die Wahrheit ein Gräuel. Dieser Modernismus, der von Papst Pius X. als „Sammelbecken aller Häresien“ bezeichnet wird und über dessen Anhänger dieser Papst die Exkommunikation ausgesprochen hat! Papst Pius X. haute auf den Tisch und sagte: „Aller Modernisten sind exkommuniziert!“ So machte es dieser Heilige! Das wäre der einzig richtige Vollzug des amtierenden Papstes! Der Irrtum hat weder ein Recht noch verdient er Respekt.
Die irreführenden Begriffsbestimmungen decken das ganze Verwirrspiel des Vaters der Lüge auf. Das gleiche Wort und doch eine entgegengesetzte Bedeutung. Auch für den Modernisten gibt es das Wort Religion, Dogma, Kirche, Auferstehung, Tradition und doch meint er etwas anderes. Bei solchen Gegensätzen – auch innerhalb der Kirche – kann es keine Wiedervereinigung geben. Die liberale „Tradition“ wird diese Finsternis auch nicht von Dignitatis Humanae beseitigen können. Worin kann der Wahrheit zum Sieg verholfen werden? Nur durch einen Sinneswandel, den Gott allein schenken kann und wird – durch Maria, unsere Königin! Nicht Zusammenkünfte und Synoden, nicht Dialog und Diskussion wird Rettung bringen. Das hat schon die Mutter von Karl Rahner gewußt: „Karl hörs Lesen auf, fangs Beten an“, sagte sie zu ihrem Priestersohn. Bestürmen wir den Himmel mit aller Macht; er wird uns Sünder – nach Seiner Verheißung – wegen unserer Zudringlichkeit erhören.
Redaktion benachrichtigen
#106   r.ruhrgebietler   15:19:46 | Dienstag, 19. Mai 2009
die res publica hat
ja im verg. Jahrhundert zu mach total krassen Reduzierung der Menschheit geführt… und zum V-II
Redaktion benachrichtigen
#105   Brandenburgis   14:21:22 | Dienstag, 19. Mai 2009
n@Wickerl
Damit würden Sie vor allem sich und ihren Angehörigen eine Freude machen!
Redaktion benachrichtigen
#104   wickerl   14:07:27 | Dienstag, 19. Mai 2009
@brandenburgis
@brandenburgis Hier nicht mehr zu posten, diese Freude werde ich Ihnen nicht machen
Redaktion benachrichtigen
#103   clarissa colonia   12:18:09 | Dienstag, 19. Mai 2009
Das mit der Monarchie
haben die Römer ja nun (und das nahezu fünfhundert Jahre sehr erfolgreich) etwas anders gesehen und beurteilt und sich für die res publica entschieden …
Redaktion benachrichtigen
#102   Lorenz   11:49:08 | Dienstag, 19. Mai 2009
An Stimme der Vernunft
Bitte verbreiten Sie nicht die Auffassung, dass eine Monarchie und eine Diktatur das gleiche sind.
Nach Aristoteles ist die Tyrannis die zweitschlechteste Staatsform (nach der Anarchie), die Monarchie die beste überhaupt.
Dazwischen kommt (eher zu den schlechten Staatsformen zu zählen) die Demokratie.
Redaktion benachrichtigen
#101   Lumpie †   10:47:17 | Dienstag, 19. Mai 2009
Dass Williamson…
diese hohle, braune Birne, überhaupt die Vokal „Wahrheit“ kennt, ist wirklich ein göttliches Wunder !
:-D >:) :-D >:)
Redaktion benachrichtigen
#100   r.ruhrgebietler   08:07:21 | Dienstag, 19. Mai 2009
karljupp – jo, so isset
„Schuster bleib bei Deinen Leisten“, das würde ich an dieser Stelle dem Mons. R. Williamson auch dringend empfehlen!
Da durch das V-II der völlige Verlust von röm.-kath. Klerikern vorprogrammiert wurde ist zum Mons. R. Williamson und das Episkopat der FSSPX in der klerikalen Nachfolge Jesu Christi. Und dies sogar biblisch begründet im 1. Johannesbrief 4, 1-6.
Ich habe Bedenken gg. B-XVI, der einer der Grundsteinleger im V-II gewesen ist. Jedes Haus ist so gut wie sein Fundament – das wird auch ein B-XVI wissen!
Dank @ wassers: Msgr. Williamson ist, Gott sei Dank, in der katholischen Glaubenslehre klar und eindeutig nicht nur geblieben, sondern vertritt diese weiter unerschrocken. Wen wundert es da, wenn die Antikatholiken aufheulen, dass sie wieder die Stimme eines katholischen Bischofs hören, der sich dem Unterwerfungszug gegenüber Rom nicht ohne weiteres anzuschließen gedenkt, nur weil sein Generaloberer diesen als Marschroute ausgegeben hat.
Zentrale Frage ist für mich aber: in der Nachfolge Jesus Christi zu sein (1. Joh, 4, 1-6) oder (nur) katholisch.
Wenn aber die Nachfolge im Glauben an Jesus Christus gesichert ist, dann wird daraus letztlich die wahre „unam sanctam catholicam“. Alles andere ist Stückwerk und kann sicherlich vor Gott nicht bestehen. Unser Weltbild wird sich unter diesem Aspekt völlig verändern! Die Menschen werden sich mit „Gelobt sei Jesus Christus“ grüßen statt mit einem faden „Hallo“.
Redaktion benachrichtigen
#99   karljosef   07:08:23 | Dienstag, 19. Mai 2009
was williamson zu anderen themen meint
wie wirtschaftskrise oder die anschlägen vom 11 September ist nur noch bekloppt. :-!
Redaktion benachrichtigen
#98   wassers   05:35:19 | Dienstag, 19. Mai 2009
Msgr. Williamson…
ist, Gott sei Dank, in der katholischen Glaubenslehre klar und eindeutig nicht nur geblieben, sondern vertritt diese weiter unerschrocken. Wen wundert es da, wenn die Antikatholiken aufheulen, dass sie wieder die Stimme eines katholischen Bischofs hören, der sich dem Unterwerfungszug gegenüber Rom nicht ohne weiteres anzuschließen gedenkt, nur weil sein Generaloberer diesen als Marschroute ausgegeben hat. Katholisch sein bedeutet, in der gesamten Tradition der Kirche zu stehen und nicht in einer vierzigjährigen Teiltradition, die von den Zerstörern der katholischen Kirche durch die z. T. doppeldeutigen Texte der Räubersynode als neuer „Katholizismus“ ausgegeben worden ist.
Redaktion benachrichtigen
#97   St. Anton †   03:17:19 | Dienstag, 19. Mai 2009
Die Wahrheit?
Der einzige, der die tatsächliche Wahrheit kennt, bin ich:
Mir ist im Traum der Erzengel Gabriel erschienen und er wies mir die Art und Weise, wie ein Himmelsgefährt zu fertigen sei, mit welchem hernach der Raumfahrer Richard Williamson in eine erdnahe Umlaufbahn zu verbringen sei, auf daß er ungestört seinen „Gedanken“ nachzuhängen im Stande sei.
Unterstützer mit Erfahrungen im Raketenbau sind mit zur Mitarbeit herzlich willkommen. Gott wird es uns danken.
Redaktion benachrichtigen
#96   clarissa colonia   01:27:07 | Dienstag, 19. Mai 2009
Werter Hans Jacob Christoffel,
wie Sie zurecht schreiben, ist „Staatsreligion“ nur nach der Maßgabe des augsburger Religionsfriedens (cuius …, eius …) möglich, worauf auch schon der Zuschreiber Domenico T.S. hinwies. Juristische Personen haben genießen nämlich nur nichtpersönlichen Rechte, die von der natürlichen Rechtspersönlichkeit ablösbar sind. Eine Personengesamtheit kann daher nicht
– atmen,
– reden,
– schlafen,
– schnarchen,
– essen,
– trinken,
– Vater/Mutter/geweiht werden,
oder
– glauben.
Wenn man nun trotzdem unterstellt, ein Staat könne eine Staatsreligion haben, müßte dies wohl der mehrheitlichen Entscheidung aller seiner Staatsbürger unterliegen. Interessanterweise handelt es sich dabei nicht um eine (zionistisch-massonistisch-modernistisch induzierte) Irrlehre in der katholischen Kirche, sondern um eine Entscheidung Innozenz III. (1198-1216), die immerhin Gratian einer Aufnahme in sein Standardwerk des kanonischen Rechts für wert erachtet hat: „Quod omnes tangit ab omnibus approbari debet (VI 5.12.29) – „Was alle betrifft, muß von allen entschieden werden“.
Sollte also der Staat eine Staatsreligion wollen oder brauchen, unterläge das auch nach traditionellster katholisch-kirchenrechtlicher Auslegung dem (nur mehrheitlich, wenn nicht sogar einstimmig herbeizuführenden) Konsens der Staatsbürger. Wer indes Gegenteiliges behauptete, müßte wohl oder übel mit der Tatsache leben, daß seine Forderungen nicht (mehr) katholisch sind …
Redaktion benachrichtigen
#95   Simplicius   00:59:29 | Dienstag, 19. Mai 2009
Respice finem
Man bedenke doch:
1. Daß die staatlich garantierte Freiheit der Religionsausübung angesichts der Tatsache, daß es keine katholischen Staaten mehr gibt, auch und gerade das katholische Christentum schützt.
2. Daß der Anspruch der Fürsten, irrige religiöse Überzeugungen zu beseitigen nach der Reformation, interne Verfolgungen von Katholiken, Lutheraner oder Calvinisten (in den jeweils anderer Territorialherrschaften) und schließlich die Religionskriege zur Folge hatten.
Redaktion benachrichtigen
#94   clarissa colonia   00:55:16 | Dienstag, 19. Mai 2009
Mi care „inquisitor“,
so sehr ich Ihr Aperçu ob seines Esprit’ würdige, so sehr muß ich es ob der kanonischen Rechtslage einer gewissen Korrektur unterziehen; Sie schrieben:
„Als Katholik ist er kein Bischof, als Sektenbischof kein Katholik.“
Im Gegensatz dazu bin ich der Überzeugung, daß der Schlüssel – ganz im Rahmen katholische Morallehre – in Enthaltsamkeit und Entsagung liegt:
Hielte er sich für einen Katholiken, müßte er sich der Ausübung seiner illegitim empfangenen Weihegewalt enthalten. – Übt er die illegitime Weihegewalt aus, müßte er der prätendierten Katholizität entsagen.
Redaktion benachrichtigen
#93   Fragender   00:28:08 | Dienstag, 19. Mai 2009
hoppla…
hat der Möchtegern-Bischof wieder mal Ausgang erhalten?????
Seine Probleme mit Katholizismus und Wahrheit sind offensichtlich:
Als Katholik ist er kein Bischof, als Sektenbischof kein Katholik. Blöd gelaufen…
Redaktion benachrichtigen
#92   santa rita   00:23:32 | Dienstag, 19. Mai 2009
Zum Abschluss
noch Chiles hervorragende Armee:
www.youtube.com/watch?v=7gMGiNUSpjU
Redaktion benachrichtigen
#91   pneumat   00:22:02 | Dienstag, 19. Mai 2009
pseudobuddhistische Clownerie
„Die Grosse Schuld des Menschen ist,
dass er in jedem Augenblick die Umkehr tun kann
und nicht tut.“ – der Schreiber dieser Zeilen soll es endlich tun: Sich zu wahrer Religion umkehren und die pseudobuddhistische (sekkante) Clownerie aufhören.
Redaktion benachrichtigen
#90   Gotthard   23:34:10 | Montag, 18. Mai 2009
dieser Leugner
Williamson ist ein Leugner – er leugnet das Menschenrecht der Redefreiheit, der Pressefreiheit und der Religionsfreiheit …
er darf seine Meinung kundtun – aber sie interessiert kaum einen Menschen … mit dem Glauben hat sie eh nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen
#89   Gerhard Kemme   23:14:38 | Montag, 18. Mai 2009
Irrtum und Wahrheit eine Dualität
Unter Gutwilligen ist die Thematik sicherlich unstrittig – denn wie wollte man eine bestmögliche Lösung finden, ohne auch einmal eine schlechtere gedacht oder mit einem Partner besprochen zu haben.
Doch dort, wo das sichere Terrain geschlossener Gruppen Gleichgesinnter verlassen wird, da prallen Interessen aufeinander und der Weg der Argumentation wird nur solange gegangen, wie er den Sieg verspricht. Ansonsten wird einfach behauptet und gelogen bis sich die Balken biegen und sich die Unwahrheit dann in das empfindliche Bewusstsein der Menschen eingeprägt hat.
Das Buch der Wahrheit, die Bibel, beschreibt von Genesis bis zur Offenbarung wie sich der profane Mensch gegen das Heilige stellt, wie Gott und die Gotteshäuser gelästert werden sollen. Dies steigert sich dann manisch gegen Personen, die Gott und ihre Religion ehren – die Bibel verkündet davon und jeder Blick in die Morgenzeitung. Wer als Christ Jesus nachfolgen möchte und seinen Weg der Wahrheit gehen will, wird den Zwang zur Lüge kennenlernen und nur mit letzten Kräften entrinnen können. So wird eine gewisse Schwäche in der Durchsetzung eines für richtig und wahr gehaltenen Weges nicht von der Hand zu weisen sein – an Beharrlichkeit den Gotteslästerer zu bekehren, sollte es dann allerdings nicht mangeln.
Redaktion benachrichtigen
#88   Gotthard   23:12:44 | Montag, 18. Mai 2009
@möchtegern-kathole
Ob Gotthard mit seinem „er möge schweigen“ erkennt, dass er, Gotthard, dem 2. Vatikanum zuwiderhandelt?
erkenne ich momentan nicht – aber bestimmt nach Deiner Aufklärung.
Redaktion benachrichtigen
#87   catholic   23:07:51 | Montag, 18. Mai 2009
Kunstsinnige Donna Galagöttin, in der Kunst lacht man nicht,
wie Sie meinen.- Schon gar nicht im Barock.
Sind Sie Handarbeitslehrerin in einer 3.Klasse?
Und wo habe ich mich PERMANENT über die abendländische Kunst LUSTIG gemacht?
Lese ich Galatea und ihre Weisheit, dann fallen mir diverse Damenbildnisse von Pablo Picasso ein.
Haben sie auch so eine kunstfreudige Familie?-
Pilgern Sie zu Fuß nach Vierzehnheiligen über den Staffelstein und bereuen Sie Ihre Sünden wider meine Unschuld. :(3
Redaktion benachrichtigen
#86   Brandenburgis   23:03:03 | Montag, 18. Mai 2009
@Zölibat:
Die Tradition ist das Resultat dieses Widerspruchs! Und dieses Resultat ist widerspruchslos!
Redaktion benachrichtigen
#85   Bruder Theophil   22:59:43 | Montag, 18. Mai 2009
@ DJM
denn dahinter verbirgt sich „Heiligkeit“.
Genau. Bis hin zur Kenosis.
Redaktion benachrichtigen
#84   DJM †   22:54:46 | Montag, 18. Mai 2009
Ma, fein gesprochen, liebe Galatea!
Und Sie, werter „Zölibat“ sprechen gegen Ihren guten Namen, denn dahinter verbirgt sich „Heiligkeit“.
Redaktion benachrichtigen
#83   catholic   22:52:59 | Montag, 18. Mai 2009
Werter Herr Brandenburgis, die Tradition des Zölibats
widerspricht sich nach Strich und Faden.
Redaktion benachrichtigen
#82   Galatea   22:52:17 | Montag, 18. Mai 2009
Sehr geehrter Herr zölibat,
a. Sie machen sich über abendländische Kunst permanent lustig. Nicht einmal Handarbeiten sind Ihnen noch genehm.
b. wenn Sie darauf aufmerksam gemacht werden, dann steigen Sie plötzlich zum Kirchenführer empor und kennen den – auch Drittklässlern geläufigen – Unterschied zwischen Rocaille und Barocco und instrumentalisieren aufs neue Ihre Familie.
Und erwarten seltsamerweise noch eine Antwort.
Ahoi und gähn.
Redaktion benachrichtigen
#81   santa rita   22:50:13 | Montag, 18. Mai 2009
Tuttisanti
Und den Ritus der Königsweihe berachten Sie dann als Betriebsunfall der Kirche, weil es so etwas ihrer Auffassung nach ja gar nicht hätte geben dürfen?
Redaktion benachrichtigen
#80   Brandenburgis   22:46:58 | Montag, 18. Mai 2009
Die Tradition ist in sich
nicht widersprüchlich.
Redaktion benachrichtigen
#79   catholic   22:39:39 | Montag, 18. Mai 2009
Donna Galagöttin; Ihre werte Antwort zum Thema Barock-Kunst steht noch aus.
Bündeln nicht verzetteln !
Redaktion benachrichtigen
#78   Galatea   22:34:52 | Montag, 18. Mai 2009
Jetzt reichts allmählich,
Derartige Äußerungen, wie sie Herr Williamson, der auch eine unerlaubt empfangene Bischofsweihe hat, von sich gibt, dass es vielleicht 100 000 Juden waren und die nicht in Gaskammern, sind ein schwerer Verstoß gegen das Gebot der Wahrheit, der Nächstenliebe und gegen das Nichttötungsgebot, weil hier eine unheimliche Sympathie mit zynischer Diplomatie zum Ausdruck
Erstens würde ich hier kontern können mit dem Gebot der Wahrheit, Herr wickerl.
Zweitens würde es mit nachgerade interessieren, ob Sie selbst, oder Frau wickerl Ihre Zuschriften entwickelt.
Wundern würde es mich nicht, lesen zu müssen: „gegen das Nichttötungsgebot“.
Mensch, argumentieren Sie doch einmal Sonntagmorgens beim Frühstücksei gegen Abtreibung. Welche eindeutigst, heute und jetzt gegen das sog. – woher haben Sie das – „Nichttötungsgebot“ verstößt. Bitte um Bericht.
Sehr geehrter Herr Theophil, es ist nun einmal nicht einfach, einen Namen wie den Ihren zu tragen. Bitte um Entschuldigung.
Redaktion benachrichtigen
#77   FXaver   22:34:46 | Montag, 18. Mai 2009
Ist der bei den Zeugen Jehovas?
Diese Art der „Argumentation“ mit eingestreuten Bibelzitaten und der Textstelle z.B.: (Joh 14,6) kenne ich von den Schriften der Zeugen Jehovas. Mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten kann man alles aus der Schrift „herleiten“.
Für alle Fundis jeglicher Couleur zum Mitdenken:
Die Bibel und die Tradition ist in sich widersprüchlich! Diese hat ein Herr Abaelard erstmal in der Schrift „Sic et non“ (Ja und Nein) um 1122 aufgelistet. Seitdem üben sich weitere „Denker“ und „Theologen“ darin Widersprüche zu entdecken und messerscharf zu schließen, was alles falsch ist an der Lehre der Kirche.
Die Folgerungen für mich daraus:
Als Gläubiger vertraue ich dem Heiligen Geist und der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
Ihr obliegt es die Schrift und die Tradition in die Zeit hinein zu interpretieren und die höchste Lehrgewalt in ihr hat nun mal der Nachfolger Petri, der Papst.
Redaktion benachrichtigen
#76   catholic   22:25:08 | Montag, 18. Mai 2009
Donna Galagöttin, zu Ihren Künsten gehören offensichtlich die Verdächtigungen, Vorurteile
und Unwissenheiten über andere Personen.
Ich hoffe Sie kennen die Stilmerkmale des Barock ( barukka): die unregelmäßige Muschel, Volute, Zwiebelturm usw.
Als in Ihren Augen ungebildeter Zeitgenosse mach nur auch Führungen durch Barockkirchen mit Schlußandacht, weil Kirchen für mich keine Museen sind.
Zu Ihrem Trost: Eine meiner Töchter hat Kunstgeschichte studiert und übt sich jetzt als Studentin der Bildhauerei im barocken Faltenwurf.
Mir gehts mit der Kunst ausgezeichnet !
Barocke Verbeugung vor Ihrer Lichtseite :(3
Redaktion benachrichtigen
#75   Domenico Tuttisanti   22:24:49 | Montag, 18. Mai 2009
santa rita
Sie müssen sich mal entscheiden, ob Sie Schopenhauer oder Traditionelle Katholische Theologie vertreten wollen. Ihr Mischmasch entbehrt jeglicher Kohärenz.
Der Staat ist gerade so christlich, wie seine Bürger es sind. Nominal-Christentümer (und Nominal-Christen) und nominal-katholische Staaten mag es geben, so viel Sie wollen. Dies ändert gar nichts!
santa r.: 2000 Jahre christlicher Staaten und Königreiche beweisen die Unrichtigkeit Ihrer Auffassung.
1. Sind es keine 2000 Jahre „christlicher Staaten“
2. „Beweisen“ diese nominal-katholischen/-christlichen Gebilde ja eher meine Position als Ihre!
:-O
Redaktion benachrichtigen
#74   Brandenburgis   22:19:47 | Montag, 18. Mai 2009
@Wickerl
Auch wenn sie unerlabt war, lautet die Anrede „Bischof Williamson“ (wobei gar nicht so sicher ist, daß dieses Weihe wirlich unerlaubt war.)
Alles Weitere, was Sie sagen ist haltlos und entbehrt jeder Grundlage. Bessern Sie sich bitt und zeigen das, indem Sie hier nie wieder posten.
Redaktion benachrichtigen
#73   Bruder Theophil   22:16:58 | Montag, 18. Mai 2009
@ Galatea
Ich heisse nicht Theophil89 und bestehe nach fast 6500 Postings aufs Markenrecht.
Redaktion benachrichtigen
#72   Galatea   22:14:12 | Montag, 18. Mai 2009
Sehr geehrter Bruder Theophil89,
ich habe eher den Eindruck, dass die Priester und die Gläubigen, die seit vierzig Jahren das Zweite Vatikanum verzweifelt als einzige Existenzgrundlage Ihrer selbst vorbeten, allmählich müde werden, resignieren und die Kirchenväter lesen.
Und recht haben sie.
Redaktion benachrichtigen
#71   wickerl   22:12:07 | Montag, 18. Mai 2009
Herr Williamson
Derartige Äußerungen, wie sie Herr Williamson, der auch eine unerlaubt empfangene Bischofsweihe hat, von sich gibt, dass es vielleicht 100 000 Juden waren und die nicht in Gaskammern, sind ein schwerer Verstoß gegen das Gebot der Wahrheit, der Nächstenliebe und gegen das Nichttötungsgebot, weil hier eine unheimliche Sympathie mit zynischer Diplomatie zum Ausdruck gebracht wird.
Redaktion benachrichtigen
#70   Bruder Theophil   22:08:19 | Montag, 18. Mai 2009
Ich glaube…
…dass Herr Williamson ein Problem damit hat, anzuerkennen, dass der Heilige Geist immerwährend an der Heiligen Katholischen Kirche wirkt. Egal ob heute, oder während des V2. Wer ist Herr Williamson, dass er dieses Wirken infrage stellen kann ? Einfach lächerlich dieser Mann.
Redaktion benachrichtigen
#69   DJM †   22:05:36 | Montag, 18. Mai 2009
@zölibat
Spock sagte in irgend einer Folge von Star Treck einmal die bedeutenden Worte: „Logik ist ein kleiner zwitschernder Vogel www.savoy-truffle.de/…artrek/Die_Logik.wav.“
Redaktion benachrichtigen
#68   Galatea   22:04:43 | Montag, 18. Mai 2009
Sehr geehrter Herr zölibat,
woher meinen Sie folgendes zu erkennen:
Jedenfalls kommt er nicht als Barockgott.
Sie müssen abendländische Kunst nicht mögen.
Kunst ist Ihnen so egal wie alles andere. Aber – die Kunstwerke der kath. Kirche geben Ihnen eine weitere Möglichkeit, die wirklich gläubigen Katholiken leise lächelnd zu diffamieren, indem Sie nämlich obiges behaupten glauben zu können.
Christus mag nicht als Barockgott – welche Wortschöpfung – wiederkehren. Als Hundertwasser-, Chagall- oder Picassogott aber auch nicht.
(Es ist allerdings ein Unterschied, ob ein Analphabet ein Gemälde versteht, oder ein Kunstprofesseor eine Anleitung benötigt.)
Es sei denn, es ist Ihnen gegenteilig offenbart worden.
Sie sind ein Kind Ihrer Zeit.
Herr gunther maria michels: :)3 , auch für Ihren blog.
Es fehlten nur noch die Begriffe: nachhaltig, geschlechtergerecht und sozial gerecht. Und fertig ist die Republik.
Redaktion benachrichtigen
#67   catholic   22:02:32 | Montag, 18. Mai 2009
Lieber Chicoflojo, wir haben hier jede Menge wunderbarer Barockkirchen
Vielleicht habe ich es einfach nicht gemerkt, dass mir ein Putto aufs Haupt gefallen ist?
Sie stellen ohnehin bei Ihren „Gegnern“ Dinge fest, die
ganz Ihrer Wirklichkeit im Kopf entsprechen.
@ derLäser
@ Meise Cologne
an Euerem „urwurz“ habt Ihr halt Eueren Narren gefressen. Viel Spass mit den Gnom weiterhin.
Gelle, der Heiliggeist is ein Vogel?
Redaktion benachrichtigen
#66   Mrs.Cologne   22:01:39 | Montag, 18. Mai 2009
@chico flojo
Oh nein, das sind nicht bloß „Vorstellungen“. Das ist so! Die Tage erst hat er hier ganz stolz verkündet, daß er bei einer Messe einer von drei Kommunionshelfern war und kein einziger per Mundkommunion empfangen hat.
Redaktion benachrichtigen
#65   lateiniheini   22:01:31 | Montag, 18. Mai 2009
@mrs. cologne
Stellen Sie sich nur vor, der ist Kommunionshelfer!
Ich stell mir vor, er wäre Erzbischof von Köln! Wär doch ne Steigerung, oder…?
Redaktion benachrichtigen
#64   chico flojo   21:56:37 | Montag, 18. Mai 2009
@Bitte, Mrs.Cologne,
das sind ja erschröckliche Vorstellungen!
@möchtegern-kathole
Genauso ist es.
Redaktion benachrichtigen
#63   stimme der vernunft †   21:56:30 | Montag, 18. Mai 2009
@santarita
du solltest professionelle Hilfe suchen.
Dein Leiden nennt sich Paranoia oder Verfolgungswahn.
Aber keine Bange, das ist heilbar!
Redaktion benachrichtigen
#62   santa rita   21:54:06 | Montag, 18. Mai 2009
Tuttisanti
Ein religiöses Erkenntnisorgan hat immer nur die einzelne Seele. Sie kann sich zur wahren (katholischen) Religion bekennen. Der Staat niemals!
Aus diesem Grunde gibt es auch keinen katholischen Staat.
2000 Jahre christlicher Staaten und Königreiche beweisen die Unrichtigkeit Ihrer Auffassung.
Ihre Ansicht ist im übrigen spiritueller Nominalismus. Die Seelen gehen alle aus dem Einen hervor, die Vielheit, das principium individuationis ist nur Erscheinung also Schein, an sich ist es nicht so. In Wirklichkeit sind alle mit allen verbunden. Deshalb gibt es selbstverständlich auch eine Volksseele, haben die verschiedenen Völker eine Seele, wie wollten Sie sonst die unterschiedlichen Mentalitäten erklären? Letztlich haben alle Korporationen eine Seele, einen Geist, ein Charisma oder wie Sie es nennen wollen, weil letztlich alle eins und untereinander verbunden sind. Deshalb können auch die Staaten getauft werden bzw. müssen zu ihrer jeweiligen Taufe zurückkehren.
Wer die Religionsfreiheit bejaht sagt wie Sie, dass es keinen christlichen, keinen katholischen Staat geben darf und sagt gleichzeitig: Alle Macht den Juden und ihren freimaurerischen Hilfstruppen.
Deshalb waren die Freimaurer auch so scharf auf die Erklärung der Religionsfreiheit. Mit der Anerkennung der Religionsfreiheit hat die Kirche Platz gemacht für die Herrschaft Satans und das Kommen des Antichrist.
Redaktion benachrichtigen
#61   Mrs.Cologne   21:53:18 | Montag, 18. Mai 2009
@der Leser
Stellen Sie sich nur vor, der www.urwurz.de/…/pics/f6e8d1866c.jpg ist Kommunionshelfer!
Kein Wunder, daß vor so einem niemand auf die Knie geht (bzw.gehen kann). :-D
Redaktion benachrichtigen
#60   möchtegern-kathole   21:53:05 | Montag, 18. Mai 2009
Er hat …
… den Sinn der Zierde nicht verstanden.
Redaktion benachrichtigen
#59   derLeser   21:48:09 | Montag, 18. Mai 2009
naja--
www.urwurz.de/…/pics/f6e8d1866c.jpg
hauptsache es wirkt und die vögel fliegen davon :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#58   chico flojo   21:45:35 | Montag, 18. Mai 2009
@zölibat
Was haben Sie eigentlich immer mit dem Barock? Ist Ihnen mal eine Putte auf den Kopf gefallen? Ich habe übrigens noch nie eine so einfach gehaltene und vor allem – einladende Kirche wie auf Gut Reichenstein gesehen.
@gunther maria michel
Kirche sozial, ethisch, ästhetisch und intellektuell
Das sagt alles.
Redaktion benachrichtigen
#57   Mrs.Cologne   21:45:03 | Montag, 18. Mai 2009
Zum „Themenfoto“
„Sollen wir uns so Jesus Christus vorstellen?“
Nein, so www.urwurz.de/…/pics/f6e8d1866c.jpg! :-D
Redaktion benachrichtigen
#56   catholic   21:33:57 | Montag, 18. Mai 2009
Lieber chico flojo, woher wollen Sie wissen,
Zölibat sich den wiederkommenden Christus vorstellt?
Jedenfalls kommt er nicht als Barockgott.
Die Herrlichkeit Gottes (Kabod Jachwe) ist schon was ganz anderes, als nostalgischer Kirchenplunder, den Motten und Rost fressen.
Redaktion benachrichtigen
#55   gunther maria michel   21:29:52 | Montag, 18. Mai 2009
Gewiss, chico flojo,
und nun vergleichen wir einmal das mit dem, was der hochwürdigste Bischof Gebhard Fürst unlängst über sein Verständnis von Mission geschrieben hat:
Ich weiß, dass die Begriffe Mission und missionarisch missverständlich und durch die Geschichte der Kirche belastet sind. Darum werbe ich für mein Verständnis dieser Worte: Wir befinden uns in einem pastoralen Suchprozess. Dessen Ziel muss es sein, dass die Kirche sozial, ethisch, ästhetisch und intellektuell bewohnbar bleibt oder wird.
Vergleichen wir das mit den Worten Jesu:
Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch…
Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt…
Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden…
Redaktion benachrichtigen
#54   chico flojo   21:22:24 | Montag, 18. Mai 2009
@gunter maria michel
Sie kennen auch sicherlich die Sequenz „Dies irae, dies illa“.
Ebenfalls elimniert.
Redaktion benachrichtigen
#53   gunther maria michel   21:13:55 | Montag, 18. Mai 2009
Corrigendum:
Weltenzepter muss es heißen statt Weltzepter
Redaktion benachrichtigen
#52   chico flojo   21:12:45 | Montag, 18. Mai 2009
@zölibat
Auf jeden Fall nicht so, wie Sie Ihn sich vorstellen. Und wenn Christus in seiner ganzen Macht und Herrlichkeit wiederkehrt, ist die Pracht und vor allem Schönheit des priesterlichen Ehrengewands ein nur ein äußerst schwacher Abglanz des Auferstandenen.
Redaktion benachrichtigen
#51   gunther maria michel   21:12:30 | Montag, 18. Mai 2009
Dem hehren Fürst der Ewigkeit,
Dem Völkerkönig Jesus Christ,
Dem Herrn, der unsre Herzen kennt,
Gilt unser froher Lobgesang.
Die Gottesleugner toben laut:
Wir wollen nicht, dass Christus herrscht!
Wir aber jubeln hocherfreut,
Bekennen Dich als höchsten Herrn.
O Christus, hehrer Friedensfürst,
Mach alle Welt Dir untertan
Und führe die verirrte Schar
Zur einen Herde wieder heim.
Dafür hängst Du am Kreuzesstamm,
Die Arme weithin ausgespannt,
Und zeigst Dein liebevolles Herz,
Das von dem Speer durchstochen ist.
Dafür wohnst Du auf dem Altar
In der Gestalt von Brot und Wein
Und strömst aus der durchbohrten Brust
Das Heil für unsre Seelen aus.
Dir schuldet jede Staatsgewalt
Bekenntnis, Huldigung und Preis,
Dich ehre Recht und Wissenschaft,
Die Kunst und Satzung achte Dein!
Es beuge jede Königskron
Sich nieder vor dem höchsten Herrn;
Mach jedes Haus und jedes Land
Mit milder Hand dir untertan!
Dir, Jesus, sei das Lob geweiht,
Der Du das Weltzepter führst
Mit Gott dem Vater und dem Geist
Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Domenico, kennen Sie diesen Hymnus? Er stammt aus der Liturgie des von Papst Pius XI. für die ganze katholische Kirche eingesetzten Christkönigsfestes. Es ist der Hymnus zur Vesper. Bei der Liturgiereform nach Vatikanum II wurde er entfernt. Warum wohl?
Redaktion benachrichtigen
#50   Großwildjäger   21:09:22 | Montag, 18. Mai 2009
@ lateiniheini:
Wahrscheinlich werden zuerst die Knast-Memoiren von Horst Mahler hier reingestellt…
Redaktion benachrichtigen
#49   catholic   21:07:13 | Montag, 18. Mai 2009
Zum Themenfoto Seiner Eminenz Williamson
Sollen wir uns so Jesus Christus vorstellen?
Redaktion benachrichtigen
#48   lateiniheini   21:06:54 | Montag, 18. Mai 2009
Oh mein Gott…
wenn einige wenige Verrückte in der Öffentlichkeit Unsinn verbreiten?
Jetzt redet Williamson aber nur noch über sich selbst, oder was?
Auch der letzte mag wissen, dass keine Kirche und keine sogenannte Kirchenautorität im Besitz der letzten Wahrheiten ist! Einer Kirche, die das von sich behauptet kann und will ich nicht angehören!
Ich frage mich allen Ernstes, wann denn Udo Voigt hier mal einen Gastkommentar schreibt…!
Redaktion benachrichtigen
#47   Domenico Tuttisanti   20:54:28 | Montag, 18. Mai 2009
vonHerz…
Wenn ich betrachte, wie wild hier allen möglichen Kollektiven das „Katholischsein“ zu- oder abgesprochen wird, dann bleibt es eben dabei: im strengen Sinne ist „Christ“ oder „Katholik“ nur eine Einzelperson, die sich dazu bekennt, das eine oder andere (oder beides) zu sein. Kollektive sind „christlich“, „katholisch“ demnach nur in einem abgeleiteten Sinne, insofern sie sich aus mehr oder weniger vielen Katholiken oder Christen zusammensetzen.
Der moderne Rechtsstaat versteht sich als mehr oder weniger freie Organisation von Individuen unter einem gemeinsamen Gesetz, dessen Beachtung mit Zwang exekutiert wird. Religionsfreiheit bedeutet, dass der staatliche Zwang niemals in den innersten Bereich der Gewissensentscheidungen in Religionsdingen eindringen darf. Davon unabhängig ist jedoch, welcher moralische Zwang von der Wahrheit selbst ausgeht, ihr zu folgen. Die Erklärung Dignitatis humanae hebt daher neben der Religionsfreiheit im Staat die sittliche Pflicht hervor, der erkannten Wahrheit zu folgen.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
«   ‹   1   2      »
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net