Katholiken, die der kirchlichen Autorität anhängen, haben Probleme mit der Wahrheit – und Katholiken, die der Wahrheit anhängen, bekommen Schwierigkeiten mit der kirchlichen Autorität. Von Bischof Richard Williamson, London.
(kreuz.net) Seit dem Zweiten Vatikanum haben sich der katholische Gehorsam und die katholische Wahrheit
auseinandergelebt.
Katholiken, die der kirchlichen Autorität anhängen, haben Probleme mit der Wahrheit –
und Katholiken, die der Wahrheit anhängen, haben Schwierigkeiten mit der kirchlichen Autorität.
Darum
kann man verstehen, daß sich Katholiken auf beiden Seiten nach einer Wiedervereinigung sehnen.
Unter
anständigen Konzilskatholiken konkretisiert sich diese Sehnsucht im glühenden Wunsch, daß Papst Benedikt
XVI. und die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. zu einer Übereinstimmung gelangen mögen.
Das ist schön
und recht. Doch es gibt ein Problem.
Gibt es ein Recht, Irrtümer zu verbreiten?
Das Zweite Vatikanum
widerspricht der katholischen Wahrheit. Doch außerhalb dieser Wahrheit löst sich der katholische Gehorsam
auf und ist jetzt tatsächlich in Auflösung begriffen, weil dessen Göttlicher Meister, unser Herr Jesus
Christus, „der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist (Joh 14,6).
Als Beweis für diesen Widerspruch kann
man zum Beispiel das Buch „Das Zweite Vatikanische Konzil und die Religionsfreiheit“ des britisch katholischen
Autors Michael Davies († 2004) lesen.
Davies weist nach, daß die Kirche immer gelehrt hat, daß niemand
ein wirkliches Recht besitzt, nicht daran gehindert zu werden, Irrtümer zu verbreiten.
Dagegen lehrte
das Zweite Vatikanum in ‘Dignitatis Humanae’, daß jedermann ein wirkliches Recht besitzt, nicht daran
gehindert zu werden, den Irrtum zu verbreiten – es sei denn, die öffentliche Ordnung werde gestört.
Dazu kann man mehr im 22. Kapitel von Davies’ Buch mehr nachlesen.
Der Widerspruch ist direkt.
Wahrheit
und Irrtum sind nicht egal
Auf den ersten Blick scheint er unbedeutend zu sein. Denn welchen Unterschied
macht es, wenn einige wenige Verrückte in der Öffentlichkeit Unsinn verbreiten?
Doch in Wahrheit entspricht
der Unterschied zwischen dem Recht und dem Nicht-Recht, Irrtümer zu verbreiten, dem Unterschied zwischen
einer Westentaschen-Gottheit aus Hollywood und dem Herrgott der Heere, dessen Blitz und Donner die Israeliten
noch Meilen von dem flammenden Berg Sinai in Schrecken versetzten (Ex 22,18-21).
In Wahrheit folgt jede
menschliche Tat auf einen Gedanken. Der Gedanke wird unter Menschen im wesentlichen durch Worte ausgetauscht
und verbreitet.
Darum beruht das Sein und Handeln jeder menschlichen Gesellschaft auf dem Austausch von
Worten.
Folglich sind Wahrheit und Irrtum für die Existenz einer Gesellschaft und Richtung ihres Austausches
bedeutungslos, oder eine Gesellschaft muß die öffentliche Rede in ihrer Mitte kontrollieren und mindestens
die Übermittlung der schwerwiegendsten Irrtümer vermeiden.
Gotteslästerung ist kein Kavaliersdelikt
Doch das Zweite Vatikanum setzt der öffentlichen Rede nur die Grenze, daß sie die „öffentliche Ordnung“
nicht stören darf.
Das bedeutet, daß das Konzil jede Häresie und Gotteslästerung im öffentlichen
Raum erlaubt, so lange man nicht die Polizei rufen muß.
Jede Gottheit, die existieren mag, muß sich
vor dieser „Freiheit und Würde der menschlichen Person“ beugen.
Dagegen erklärt uns der Herrgott vom
Sinai, die Heilige Trinität, dessen Zweite Person Jesus Christus ist, daß wir für jedes unnütze Wort
(Mt 12,36) und für jeden sündigen Gedanken (Mt 5,28) Rechenschaft ablegen müssen.
In Übereinstimmung
mit der göttlichen Wahrheit – und soweit es mehr Gewinn als Schaden anrichtet – kontrolliert die katholische
Gesellschaft die öffentliche Verbreitung von Irrtümern gegen den Glauben und die Morallehre.
Der englische
Originaltext wurde am 9. Mai auf der Webseite von Bischof Richard Williamson publiziert.
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Paulaner: Wenn Sie in Ihrer Apostasie verharren, so können wir Ihnen nahezu garantieren, daß Sie in
der Hölle landen … Ihre Antiapostasiebehauptung wird Gott nicht überzeugen können, nachdem Gott nur
durch Christus rettet, und niemanden, der Christus verleugnet – also Ihre pseudokatholische Sekte, die
sich in der Römisch-Katholischen Kirche als fremdes, nicht zur Kirche gehöriges Element wie ein Wespennest
festgesetzt hat!
Die Priester-Lehre und der Glaube der Gläubigen Ihr sturen Priester-Theologen, besonders ihr „Alt-Gläubigen“,
werdet euch damit abfinden müssen, dass es eine Lehre-Hierarchie gibt. Eigentlich müsste euch „Aristokratenpriestern“
das entgegenkommen aber ihr müsst die imaginären Scheiterhaufen aus eurem Kopf endgültig verschwinden
lassen: die Kurie predigt und schreibt die reine und einheitliche Lehre, die „einfachen Gläubigen“ aber
glauben „was sie wollen“, ohne eure Erlaubnis. Und die Gläubigen dürfen auch drüber sprechen und diskutieren
was sie glauben. Anders geht es nicht weiter. In der Schule könnt ihr zwar noch, beim Firmunterricht,
die reine Lehre abprüfen aber nicht verlangen, dass der Prüfungsinhalt mit dem Glauben der einfachen
Gläubigen übereinstimmt. Das „Apostasie“-Geschrei ist damit hinfällig, außer unter Priesterkollegen.
Falsch-Gläubige kommen nämlich nicht automatisch in die Hölle. Ihr könnt die Evangelien so erklären,
dass jene Priester in die Hölle kommen, die den Gläubigen mit der Hölle drohen.
Gesundung der Kirche @Die Lilie des Glaubens Werte Die Lilie des Glaubens, auch hier kann man sich auf
Worte des Erzbischofs stützen: Er sah die Gesundung darin, daß diejenigen, die sich vom traditionellen
Weg entfernt haben, zu dem zurückkehren müssen, was die Kirche immer gelehrt und immer ausgeführt hat.
Wenn Pius XI. in Mortalium animos feststellt, daß die Befürworter ökumenischer Umtriebe den Boden der
von Gott geoffenbarten Religion vollständig verlassen, ist damit bewiesen, daß nicht Msgr. Lefebvre
diesen Boden verlassen und diesen Konflikt geschaffen hat, sondern die Anhänger des „Neuen Geistes“ und
er dessen gezwungenermaßen das Konzil anklagen mußte. Menschlich gesprochen – meint er – scheint einzig
und allein der Papst in der Lage zu sein, die zerstörte Ordnung in allen Bereichen wieder herzustellen.
„Wir sind weit davon entfernt, uns zu weigern, für den Papst zu beten; vielmehr verdoppeln wir unsere
Gebete und unser Flehen, daß der Hl. Geist ihm Licht und Kraft gebe bei der Bekräftigung und bei der
Verteidigung des Glaubens“, sagte er. Jedoch gibt er zu bedenken: „Man sollte diese Dinge lieber der Göttlichen
Vorsehung überlassen“ (Econe face a la persécution S. 49) Eines steht absolut fest: Die Hölle wird
nach den Worten Christi Seine Kirche, die die katholische Kirche ist, nicht überwältigen. Auch wenn
die Wut der Hölle noch so sehr dagegen brandet: Das Zeichen Mariens ist nicht auszulöschen und die eine
heilige katholische und römische Kirche ist nicht zu zerstören.
@ Sinah: Zustimmung Lefebvre zu den Dekreten Da ich eine ganz große Liebe zur einen heiligen katholischen
und apostolischen Kirche habe, und eine Streiterin für die lilienreine Lehre bin, so würde mich interessieren,
wie Sie sich die Gesundung der Kirche Jesu Christ vorstellen können? Ich wäre über eine Antwort sehr
dankbar.
@ Die Lilie des Glaubens: Zustimmung Lefebvre zu den Dekreten Geschätzte(r) Lilie des Glaubens. Erzbischof
Lefebvre sah das Konzil immer als das größte Verhängnis der Kirchengeschichte an. Darin ist alles enthalten.
Aus seinem Mund: „Je mehr man die Dokumente des II. Vatikanums analysiert und die Interpretation, die
ihnen die Autoritäten der Kirche gegeben haben, desto mehr wird man gewahr, daß es sich nicht nur um
einige Irrtümer handelt, den Ökumenismus, die Religionsfreiheit, die Kollegialität, einen gewissen
Liberalismus, sondern geradezu um eine Perversion des Geistes(Econe,Sept.1990). Er hat sich geweigert,
das Dekret Dignitatis Humanae zu unterzeichnen. Lefebvre hätte sich auch nicht mit Verbesserungen an
den Dekreten zufriedengegeben; sie greifen nicht tief genug. So hat auch P. Schmidberger vor falschen
Restaurierungsversuchen gewarnt. Das Lehramt muß eindeutig die Wahrheit herausstellen und den Irrtum
verurteilen, so daß es einer späteren Berichtigung nicht bedarf. Deswegen muß zuerst aufgedeckt werden,
warum es möglich war, daß das ordentliche Lehramt, das auch dann verbindlich ist, wenn der Papst nicht
ex cathedra spricht, und gerade dies die Traditionstreuen anzunehmen bereit sind, diesen Irrtümern nicht
wehren konnte.
Irrtümer in den Dekreten. Es wird immer wieder behauptet, Erzbischof Lefebvre habe den Dekreten größtenteils
zugestimmt, u.U. auch Dignitatis Humanae. Was ist an dieser Aussage dran?
#140 Mannheimer † 22:22:47 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Brandenburgis: Ok… Da es bisher noch keinen Herrscher gab, der all diese Kriterien erfüllte, kann man
also davon ausgehen, dass kein einziger Herrscher jemals Herrscher von Gottes Gnaden war, sondern sich
höchstens anmaßte, dies zu sein.
An Stimme der Vernunft und Brandenburgis Die Macht hat bzw. bekommt der, der den Mob kontrolliert. Das
meine ich, wenn ich sage, die Macht sei im Urzustand bei der Masse. Die Kontrolle des Mobs gelingt immer
nur symbolisch – auch in unserer ach so modernen, ach so aufgeklärten Zeit. Demokratie ist ein Symbol
für Legitimation. Sie ist heute das Heilige, das die Gewalt von uns nimmt. Nur ist Demokratie ihrerseits
eben selbst Gewalt einer Mehrheit über eine Minderheit – genau wie beim archaischen Heiligen das Mittel
der Gewaltabfuhr seinerseits Gewalt ist, das Opfer nämlich. So gesehen ist die Monarchie (unter Berücksichtigung
des Subsidiaritätsprinzips) eine deutlich gewaltärmere Form der Aggregation individueller Präferenzen
zu einer kollektiven Präferenzordnung. Sie verzichtet nämlich auf das Symbol der Legitimation durch
etwas Gewalthaftes, den Mehrheitswillen.
@Makaronijäger Ich weiss nicht, warum du dich als Minderwertig bezeichnest. Nur weil du nicht zur katholischen
Kirche gehörst, sondern einer Sekte anhängst, heisst doch nicht, dass du minderwertig bist.
Es wäre interessant zu wissen, wie Augustinus über die demokratie geurteilt hätte, hätte er sie gekannt.
Wenn man bedenkt wie er erst Priester und dann Bischof wwurde, kann er ja nicht grundsätzlich etwas gegen
Volksentscheidungen gehabt haben.
#134 Brandenburgis 15:47:50 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Mannheimer Hier der gewünschte Maßstab und die saubere Begründung aus Augustinus: Selig zu nennen
sind Herrscher, wenn sie: – sich nicht überheben und nicht vergessen, daß sie Menschen sind, – wenn
sie ihre Macht in den Dienst der Majestät Gottes stellen und die Gottesverehrung so weit wie möglich
ausbreiten, – wenn sie Gott fürchten, lieben und verehren, – wenn sie jenes Reich am meisten lieben,
in dem sie keine Mitregenten zu fürchten brauchen, – wenn sie langsam sind zu strafen und gern Nachsicht
üben, – wenn sie Strafe nur darum verhängen, weil Leitung und Schutz des Staates es fordern, aber nicht
um Rachgier zu befriedigen, – wenn sie Nachsicht gewähren, nicht um Vergehen straflos zu lassen, sondern
in der Hoffnung auf Besserung, – wenn sie harte Erlasse, zu denen sie oft gezwungen werden, durch erbarmende
Milde und gütige Freigebigkeit ausgleichen, – wenn sie von Ausschweifungen sich um so mehr zurückhalten,
je ungehinderter sie sich ihnen ergeben könnten, – wenn sie lieber über ihre schlimmen Leidenschaften
als über fremde Völker herrschen, – und wenn sie dies alles tun nicht aus Gier nach eitlem Ruhme, sondern
aus Verlangen nach der ewigen Seligkeit, – wenn sie auch nicht unterlassen, für ihre Sünden ihrem wahren
Gotte das Opfer der Demut, der Klage und des Gebetes darzubringen.
#133 Antipacelli † 15:30:53 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Stimme: Es sollte natürlich „Pius IX.“ heißen! Das war ein Flüchtigkeitsfehler – sorry! Dennoch muss
das, was die Päpste Pius IX. und Pius X. als Irrlehren verurteilt haben, auch als solches angesehen werden,
standen sie damit doch in großer Übereinstimmung mit den vorhergehenden Konzilien und zahllosen Vorgängern.
Die dem entsprechenden Lehren dürfen somit durchaus Anspruch auf Unfehlbarkeit erheben. Modernisten wie
Ratzinger & Konsorten sind damit klar als solche entlarvt und haben sich meist auch selbst schon exkommuniziert!
o^/
@Brandenburgis Immerhin nahmen die französischen Könige die Krone aus der Hand der Kirche entgegen.
Das glaubst du allen Ernstes? Die Kirche war dabei doch nur Staffage, um das nette Märchen vom Gottesgnadentum
vorzugaukeln. Welche Wahl hatte die Kirche denn, als dem jeweiligen Potentaten die Krone auf’s Haupt zu
setzen? Und wer setzte die Krone auf’s Haupt? Irgendwelche Bischöfe, denen der Vorgänger des Potentaten
ihr Amt meistbietend verkauft hatte. Schau dir mal das Verhalten deiner Kirche während des hundertjährigen
Krieges an. Die Bischöfe deiner Kirche (bis hin zum Papst) waren bereit, abwechselnd den französischen
und den englischen König für den „von Gott eingesetzten“ Herrscher zu erklären, je nachdem, wer sie
besser bezahlte. Hör mit auf mit dem Gottesgnadentum. So etwas gibt es nicht.
Jetzt aber … Sorry, mal wieder von der Zeichenbegrenzung ausgebremst und in aller Eile nicht noch mal
vorher durchgelesen. Dies sollte eigentlich gemeint sein: wer hat, der hat und hat’s nicht nötig, damit
herumzuprahlen. Und hier nun der funktionierende Link: dinoscopus.blogspot.com/…ments-xcvi-flat.htmlwww.kreuz.net/
#130 Mannheimer † 14:55:33 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Brandenburgis: Begründung? @Mannheimer Nein, diese Verbrecher herrschten nicht von Gottes Gnaden. Wieso
nicht? Begründen Sie das mal sauber – und wenn Sie auch noch die Begründung dafür lieferten, woher
Sie schliessen, dass überhaupt jemand „von Gottes Gnaden“ regiert, wäre das nett.
#129 Brandenburgis 14:50:25 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Stimme Meine Sympathie für die französische Monarchie ist durchaus begrenzt. Immerhin nahmen die französischen
Könige die Krone aus der Hand der Kirche entgegen. Das dürfte wohl reichen. Wie diese Könige an die
Macht gekommen sind, das spielt keine Rolle. Hauptsache, sie konnten ihre Macht behaupten und der Kirche
die geschuldete Ehre geben. Wenn Gott sie, und das ganze Frankreich, für ihre Sünden bestraft hat, dann
wird er allerdings auch gute Gründe dafür gehabt haben. Syllabus gab es übrigens mehrere, die ich gerne
nenne und exakt würdige. Es ist unzweifelhaft, daß V2 und auch Ratzinger nicht rechtgläubig sind. Dies
geht aus Lehre und Tradition der Kirche unzweifelhaft hervor und bedarf hier gar keiner Diskussion mehr.
Eine Zwickmüle gibt es nicht. Alle diese Sachverhalte liegen völlig offen und erwiesen da: V2 und sämtliche
Päpstes seither sind Irrlehrer. Den Sedis ist zumindest insofern zuzustimmen, daß die Kirche ebenfalls
unzweideutig anordnet, daß man mit Häretikern keine Gemeinschaft haben darf. @Mannheimer Nein, diese
Verbrecher herrschten nicht von Gottes Gnaden.
@Antipacelli Also erstens war der Syllabus von Pius IX nicht von Pius XI. Und zweitens war der kein Dogma,
kann also so getrost ignoriert werden, wie ihr Tradis das 2. Vatikanum ignoriert (mit der Begründung,
dass es ja keine Dogmen verkündet habe). Lustigerweise seid damit sowohl ihr als auch der Papst in der
Zwickmühle. Ihr, weil ihr nicht V2 ablehnen und gleichzeitig den Syllabus zum heiligen Glaubenssatz machen
könnt und der Papst genau andersrum. Das ist aber nicht weiter verwunderlich, bei einer Religion, die
ausschliesslich auf Wortverdrehungen und Spitzfindigkeiten gründet, die man sich je nach Gusto und Zeitgeist
hinbiegt, wie man sie gerade braucht. Das zumindest ist ein Punkt, an dem ihr mit dem Papst völlig auf
einer Linie seid.
#127 Antipacelli † 13:51:18 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Marcelus: Sie irren! eine ausdrückliche Glaubenssatzleugnung kann man gewöhnlich den Kardinälen und
Bischöfen nicht nachweisen Eben schon! Was ist es anderes als eine ausdrückliche, notorische Glaubenssatzleugnung,
wenn z.B. ein Josef Ratzinger von der Konzilserklärung „Gaudium et spes“ als einem „Gegen-Syllabus“ spricht,
womit nach seinem Urteil jeder, der GS bejaht (Zugehörigkeitskriterium für die Mitglieder der Konzilssekte),
damit gleichzeitig auch mindestens eine, vermutlich aber mehrere oder alle der von Papst Pius XI. verurteilten
Glaubenssätze bejaht und sich damit selbst exkommuniziert?!
#126 Mannheimer † 13:31:27 | Mittwoch, 20. Mai 2009
stimme der Vernunft / Brandenburgis: Gott hilft dem Tüchtigen / Tapferen. So sind also auch Hitler oder
Stalin, Mao Zedong, Robbespierre und Kim Jong Il, Herrscher von Gottes Gnaden (gewesen), nicht wahr?
@Brandenburgis …französischen Monarchie muß man klar und eindeutig feststellen, daß ihre Macht eben
nicht von der Masse, sondern von Gott her stammte. Und genau das ist ganz offensichtlicher Unsinn. Schau
dir einfach mal die Geschichte an. Die (noch heidnischen!) Franken besiegten die (schon christlichen)
Römer und eroberten deren Gebiete in Westeuropa. Chlodwig schwang sich dann zum alleinigen Herrscher
auf, indem er alle seine främkischen Mitbewerber, die vorher genau den gleichen (gottgebenen?) Rang hatten
wir er, angriff und unterwarf bzw. umbrachte. Später zog er auch noch in Angriffskriege gegen seine Nachbarn
und eignete sich deren Gebiete an. Dieses von „Gott eingesetzte“ Königsgeschlecht wurde allerdings von
Untergebenen abgesetzt, die sich nun selbst zu Königen von Gottes Gnaden ausriefen (karolinger) Es folgten
die Kapetinger, die von einer versammlung des Klerus eigesetzt wurden, weil das rechtmäßige Königshaus
„von Gottes Gnaden“ untragbar wurde. Als die schliesslich endgültig ausstarben, bestimmte der letzte,
Heinrich III, nach eigenem Gutdünken Heinrich von Navarra zum Nachfolger (Mist, schon wieder keine Auswahl
durch Gott) Seit 1848 ist auch mit den Bourbonen Schluss und seitdem streiten sich die Herren und Damen
Royalisten in Frankreich, wer denn nun von Gott zum Amt des Königs, das es nicht mehr gibt, auserwählt
ist. Im Zweifelsfall wäre es wohl der, der schon immer „von Gott ausgewählt“ worden ist. Wer es am schnellsten
schafft, alle anderen auszuschalten.
Unsere glaubwürdigen „Autoritäten“ Hier das Original: [link]Eleison Comments XCVI: Flat Contradiction.[link]Hier
das Original: Eleison Comments XCVI: Flat Contradiction.[link] Ever since, with the Second Vatican Council,
Catholic Authority and Catholic Truth substantially parted company, the Catholics who clung to Authority
have had problems with the Truth, and the Catholics who clung to Truth have had problems with Catholic
Authority. Dies ist doch nun wirklich offensichtlich und kann absolut nicht mehr bestritten werden. Schaut
Euch die hohen Herren (allen voran „Bischof“ Zollitsch, Kardinal Lehmann) an und lauscht deren Weisheiten,
mehr muss man doch wirklich nicht mehr sagen. Es ist zum davonrennen. Diese Häresien lässt man durchgehen,
andererseits wird auf einen Vertreter des wahren katholischen Glaubens eingeprügelt. Gott schütze Bischof
Richard Williamson und möge Er ihm die Kraft erhalten, dieser Modernisierungsrotte weiterhin die Wahrheit
vor Augen zu halten. @Gotthard Williamson ist ein Leugner – er leugnet das Menschenrecht der Redefreiheit,
der Pressefreiheit und der Religionsfreiheit … Und Sie outen sich in beinahe jedem Posting als piophob.
Warum? @Stimme dann wird es mir als Angehörigem des Adels allerdings viel einfacher sein, mich eurer
Theokratie zu entziehen. Eieieiei, das ist immer das amüsante im Netz. Ich bin Adliger (wooooow ) blendend
aussehend, Haus mit 3000 qm, ein Boot, 10 Autos. Zum schreien. Ich halte es immer folgendermaßen: wer
hat, der hat und hat’s nicht nötig, d…
* diesem Psycho* hereingefallen Was ein echter Blaublüter ist, das schreibt anders. Das, was sich hier
als „Stimme der Vernunft“ als adliger Diskussionspartner zur Verfügung stellt, ist ein Psychopath, ein
Psychologe und ein Testpilot aber kein Adliger. Na gut, der Sprößling eines gekauften Barons, höchstens.
Sagt Graf Bobby zum Grafen Rudy: Aber Rudy, unser Geschlecht Bobby war schon degeneriert, da hat es euer
Geschlecht Rudy noch nicht einmal gegeben.
#122 Brandenburgis 11:12:41 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Bei allen Mängeln der französischen Monarchie muß man klar und eindeutig feststellen, daß ihre Macht
eben nicht von der Masse, sondern von Gott her stammte. Die Macht im Staat kann wohl idealer Weise mit
der volonté générale übereinstimmen, sie stammt jedoch nie, auch in der Republik nicht, von der Masse
her. Dies ist nicht nur Ergebnis der historischen Analyse, diese ist auch die einheitliche Lehre der Kirche.
Die Demokratie ist eine okkulte Staatsform, die man zwar als Pöbelherrschaft bezeichnet, die jedoch ihrem
Wesen nach eine Dämonenherrschaft ist. Hier tritt der Teufel persönlich als Herrscher der Welt auf.
@Stimme Eine Theokratie, also Priesterherrschaft, ist schon aufgrund der Zwei-Schwerter-Lehre unmöglich,
also zurückzuweisen. Im Abendland hat es bestenfalls schwächliche Ansätze einer solchen Herrschaftsform
gegeben.
An Stimme der Vernunft Wie Elias Canetti schon nachwies. Macht ist bei der Masse – egal welche Staatsform.
Das ist ein Naturgesetz. Die Masse hatte die Macht: Bei Ludwig, bei Hitler und heute. Ein Staat wird zum
Staat, indem die Masse ihre Macht delegiert. Dafür benötigt der Staatsmann eine Legitimation. Die Berufung
auf den Mehrheitswillen ist dabei die stärkste Legitimation überhaupt. Deshalb ist die Demokratie auch
die natürlichste und ursprünglichste Weise, Kollektiventscheidungen zu treffen. Sie ist sozusagen der
Urzustand. Sie finden den Rekurs auf den Mehrheitswillen überall, wo Experten sich nicht zu vermitteln
verstehen – beim Elternabend angefangen. Demokratie ist also die Diktatur von Nichtexperten. Die Versuche,
dieses Problem durch eine Regierung schwächerer Legitimation (in der Wahrnehmung der Masse), eine Monarchie,
die sich Gott verpflichtet gibt, abzulösen, scheinen bis auf Weiteres gescheitert. Sie haben also Grund
zu einer große Party mit viel Demokratiebesoffenheit.
@Brandenburgis Das tu ich ja schon die ganze Zeit. Wenn allerdings euer Traum wahr würde (nicht das der
hauch einer Hoffnung bestünde, einfach mal nur als Phantasie), dann wird es mir als Angehörigem des
Adels allerdings viel einfacher sein, mich eurer Theokratie zu entziehen. Ich werde es machen wie meine
Ahnen das schon immer gemacht haben, hier mal ein Kirchlein und dort einen Altar stiften und ansonsten
den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, der mich nicht weiter interessiert. Solche religiösen Staaten
sind schon immer nur was für das dumme Volk, nicht für unsereinen.
@Galatea das beruhigende ist ja, dass ich heute schon weiss, dass, wenn deine Träume von der Monarchie
wahr werden, ich im Herrenhaus sitzen werde und du im Gesindehaus. Dass ich der bin, den du bedienen wirst.
Insofern schrecken mich deine Vorstellungen nicht sonderlich. ich halte sie nichts destoweniger für überkommenen
Unsinn.
P. Lingen: Wenn ein vorgeblicher Kirchenhierarch formaler Häretiker ist, dann ist er „durch die Tat der
Häresie selbst“ aus der Kirche ausgeschlossen und Nichtkatholik. Formaler Häretiker ist man aber nur,
wenn man einen von der Kirche ausdrücklich als exklusiven unfehlbaren Glaubenssatz leugnet – und eine
ausdrückliche Glaubenssatzleugnung kann man gewöhnlich den Kardinälen und Bischöfen nicht nachweisen:
außer den übrigen Theologen.
#116 Pater Lingen 23:06:58 | Dienstag, 19. Mai 2009
Ja, ein offensichtlicher Widerspruch! Nur: Warum suhlen sich die Pius-Brüder (und – in gemäßigter Form –
auch die restlichen una-cum-Fetischisten) in diesen offensichtlichen Widersprüchen, statt die zwingend
notwendigen Konsequenzen zu ziehen?
Interessant, Herr stimmedervernunft, Es gibt keinen Unterschied zwischen der diktatorischen Willkürherrschaft
eines Ludwig XIV und eines Franco. Ist diese Aussage der Tatsache gedankt, dass Sie – nicht gerne lesen
– nicht gerne denken – nicht gerne schreiben? Imho gibt es keinen Unterschied zwischen geistiger Faulheit
und recht dummen Zuschriften. Ohne irgendwelche Quellen oder Beweise lehnen Sie sich derart aus dem Fenster,
im Bewusstsein, Ihre geschichtliche Sozialisation wäre nun Volksgut. Da warte ich ja gespannt ab, Herr
ratio. Direkt entspannt. Aber – es wird nichts kommen. Leider. Ludwig den Vierzehnten mit Franco vergleichen
um die Monarchie zu entlarven – so blöd wären nicht einmal mehr zdf-Zuseher. Und die sind erfahrungsgemäß
leicht zu knacken.
@Brandenburgis Es gibt keinen Unterschied zwischen der diktatorischen Willkürherrschaft eines Ludwig
XIV und eines Franco. Der olle Ludwig hatte lediglich den frömmer klingenden Vorwand für seine Diktatur,
denn Franco hat man sein behauptetes Gottesgnadentum nicht so recht abgenommen, weil er kein „blaues Blut“
in den Adern hatte. Dabei bedeutet Adel ja nur, dass einer skrupellosere Vorfahren hatte als der Rest
der Menschheit.
#110 Brandenburgis 17:31:53 | Dienstag, 19. Mai 2009
Monarchie ist keine Diktatur Ein Monarch kann, wie jede Republik oder „Demokratie“ einen Diktator einsetzen,
um bestimmte Probleme zu lösen. In diesem Sinne war Hitler also ein „demokratischer Diktator“ im Gegenstaz
zu Primo de Rivera als „monarchischem Diktator“.
@Lorenz Monarchie ist Diktatur wenn sie Gesetze gegen den Willen des Volkes durchsetzt. Ob der Popanz
an der Staatsspitze eine Krone aufsetzt oder eine Uniformmütze, ist völlig egal. Es gibt keine Herrscher
„von Gottes Gnaden“, alle die sich so nennen und nannten waren in Wahrheit nur Herrscher aus eigener Gewalt
(wobei man das Wort Gewalt ruhig wörtlich nehmen darf)
@lorenz „Nach Aristoteles ist die Tyrannis die zweitschlechteste Staatsform (nach der Anarchie), die Monarchie
die beste überhaupt.“ schon recht. aber heutzutage sind selbst die monarchen so degeneriert, dass man
mit george sprechen muss: Neuen adel den ihr suchet Führt nicht her von schild und krone! Aller stufen
halter tragen Gleich den feilen blick der sinne Gleich den rohen blick der spähe … Stammlos wachsen
im gewühle Seltne sprossen eignen ranges Und ihr kennt die mitgeburten An der augen wahrer glut. aber
ich kann sie beruhigen, nach polybios theorie vom kreislauf der verfassungen wird die ochlokratie, in
der wir uns momentan wohl befinden, ohnehin widerum von der monarchie abgelöst. aber was für eine art
monarch das dann sein wird??
Scheinkorrekturen an de Dekreten lösen das Dilemma nicht Irrtum läßt sich durch keine Interpretation
in Wahrheit umwandeln. Darüber hinaus ist für den modernistischen Menschen die Wahrheit ein Gräuel.
Dieser Modernismus, der von Papst Pius X. als „Sammelbecken aller Häresien“ bezeichnet wird und über
dessen Anhänger dieser Papst die Exkommunikation ausgesprochen hat! Papst Pius X. haute auf den Tisch
und sagte: „Aller Modernisten sind exkommuniziert!“ So machte es dieser Heilige! Das wäre der einzig
richtige Vollzug des amtierenden Papstes! Der Irrtum hat weder ein Recht noch verdient er Respekt. Die
irreführenden Begriffsbestimmungen decken das ganze Verwirrspiel des Vaters der Lüge auf. Das gleiche
Wort und doch eine entgegengesetzte Bedeutung. Auch für den Modernisten gibt es das Wort Religion, Dogma,
Kirche, Auferstehung, Tradition und doch meint er etwas anderes. Bei solchen Gegensätzen – auch innerhalb
der Kirche – kann es keine Wiedervereinigung geben. Die liberale „Tradition“ wird diese Finsternis auch
nicht von Dignitatis Humanae beseitigen können. Worin kann der Wahrheit zum Sieg verholfen werden? Nur
durch einen Sinneswandel, den Gott allein schenken kann und wird – durch Maria, unsere Königin! Nicht
Zusammenkünfte und Synoden, nicht Dialog und Diskussion wird Rettung bringen. Das hat schon die Mutter
von Karl Rahner gewußt: „Karl hörs Lesen auf, fangs Beten an“, sagte sie zu ihrem Priestersohn. Bestürmen
wir den Himmel mit aller Macht; er wird uns Sünder – nach Seiner Verheißung – wegen unserer Zudringlichkeit
erhören.
Das mit der Monarchie haben die Römer ja nun (und das nahezu fünfhundert Jahre sehr erfolgreich) etwas
anders gesehen und beurteilt und sich für die res publica entschieden …
An Stimme der Vernunft Bitte verbreiten Sie nicht die Auffassung, dass eine Monarchie und eine Diktatur
das gleiche sind. Nach Aristoteles ist die Tyrannis die zweitschlechteste Staatsform (nach der Anarchie),
die Monarchie die beste überhaupt. Dazwischen kommt (eher zu den schlechten Staatsformen zu zählen)
die Demokratie.
karljupp – jo, so isset „Schuster bleib bei Deinen Leisten“, das würde ich an dieser Stelle dem Mons.
R. Williamson auch dringend empfehlen! Da durch das V-II der völlige Verlust von röm.-kath. Klerikern
vorprogrammiert wurde ist zum Mons. R. Williamson und das Episkopat der FSSPX in der klerikalen Nachfolge
Jesu Christi. Und dies sogar biblisch begründet im 1. Johannesbrief 4, 1-6. Ich habe Bedenken gg. B-XVI,
der einer der Grundsteinleger im V-II gewesen ist. Jedes Haus ist so gut wie sein Fundament – das wird
auch ein B-XVI wissen! Dank @ wassers: Msgr. Williamson ist, Gott sei Dank, in der katholischen Glaubenslehre
klar und eindeutig nicht nur geblieben, sondern vertritt diese weiter unerschrocken. Wen wundert es da,
wenn die Antikatholiken aufheulen, dass sie wieder die Stimme eines katholischen Bischofs hören, der
sich dem Unterwerfungszug gegenüber Rom nicht ohne weiteres anzuschließen gedenkt, nur weil sein Generaloberer
diesen als Marschroute ausgegeben hat. Zentrale Frage ist für mich aber: in der Nachfolge Jesus Christi
zu sein (1. Joh, 4, 1-6) oder (nur) katholisch. Wenn aber die Nachfolge im Glauben an Jesus Christus gesichert
ist, dann wird daraus letztlich die wahre „unam sanctam catholicam“. Alles andere ist Stückwerk und kann
sicherlich vor Gott nicht bestehen. Unser Weltbild wird sich unter diesem Aspekt völlig verändern! Die
Menschen werden sich mit „Gelobt sei Jesus Christus“ grüßen statt mit einem faden „Hallo“.
Msgr. Williamson… ist, Gott sei Dank, in der katholischen Glaubenslehre klar und eindeutig nicht nur
geblieben, sondern vertritt diese weiter unerschrocken. Wen wundert es da, wenn die Antikatholiken aufheulen,
dass sie wieder die Stimme eines katholischen Bischofs hören, der sich dem Unterwerfungszug gegenüber
Rom nicht ohne weiteres anzuschließen gedenkt, nur weil sein Generaloberer diesen als Marschroute ausgegeben
hat. Katholisch sein bedeutet, in der gesamten Tradition der Kirche zu stehen und nicht in einer vierzigjährigen
Teiltradition, die von den Zerstörern der katholischen Kirche durch die z. T. doppeldeutigen Texte der
Räubersynode als neuer „Katholizismus“ ausgegeben worden ist.
Die Wahrheit? Der einzige, der die tatsächliche Wahrheit kennt, bin ich: Mir ist im Traum der Erzengel
Gabriel erschienen und er wies mir die Art und Weise, wie ein Himmelsgefährt zu fertigen sei, mit welchem
hernach der Raumfahrer Richard Williamson in eine erdnahe Umlaufbahn zu verbringen sei, auf daß er ungestört
seinen „Gedanken“ nachzuhängen im Stande sei. Unterstützer mit Erfahrungen im Raketenbau sind mit zur
Mitarbeit herzlich willkommen. Gott wird es uns danken.
Werter Hans Jacob Christoffel, wie Sie zurecht schreiben, ist „Staatsreligion“ nur nach der Maßgabe des
augsburger Religionsfriedens (cuius …, eius …) möglich, worauf auch schon der Zuschreiber Domenico
T.S. hinwies. Juristische Personen haben genießen nämlich nur nichtpersönlichen Rechte, die von der
natürlichen Rechtspersönlichkeit ablösbar sind. Eine Personengesamtheit kann daher nicht – atmen, – reden,
– schlafen, – schnarchen, – essen, – trinken, – Vater/Mutter/geweiht werden, oder – glauben. Wenn man
nun trotzdem unterstellt, ein Staat könne eine Staatsreligion haben, müßte dies wohl der mehrheitlichen
Entscheidung aller seiner Staatsbürger unterliegen. Interessanterweise handelt es sich dabei nicht um
eine (zionistisch-massonistisch-modernistisch induzierte) Irrlehre in der katholischen Kirche, sondern
um eine Entscheidung Innozenz III. (1198-1216), die immerhin Gratian einer Aufnahme in sein Standardwerk
des kanonischen Rechts für wert erachtet hat: „Quod omnes tangit ab omnibus approbari debet (VI 5.12.29) –
„Was alle betrifft, muß von allen entschieden werden“. Sollte also der Staat eine Staatsreligion wollen
oder brauchen, unterläge das auch nach traditionellster katholisch-kirchenrechtlicher Auslegung dem (nur
mehrheitlich, wenn nicht sogar einstimmig herbeizuführenden) Konsens der Staatsbürger. Wer indes Gegenteiliges
behauptete, müßte wohl oder übel mit der Tatsache leben, daß seine Forderungen nicht (mehr) katholisch
sind …
Respice finem Man bedenke doch: 1. Daß die staatlich garantierte Freiheit der Religionsausübung angesichts
der Tatsache, daß es keine katholischen Staaten mehr gibt, auch und gerade das katholische Christentum
schützt. 2. Daß der Anspruch der Fürsten, irrige religiöse Überzeugungen zu beseitigen nach der Reformation,
interne Verfolgungen von Katholiken, Lutheraner oder Calvinisten (in den jeweils anderer Territorialherrschaften)
und schließlich die Religionskriege zur Folge hatten.
Mi care „inquisitor“, so sehr ich Ihr Aperçu ob seines Esprit’ würdige, so sehr muß ich es ob der kanonischen
Rechtslage einer gewissen Korrektur unterziehen; Sie schrieben: „Als Katholik ist er kein Bischof, als
Sektenbischof kein Katholik.“ Im Gegensatz dazu bin ich der Überzeugung, daß der Schlüssel – ganz im
Rahmen katholische Morallehre – in Enthaltsamkeit und Entsagung liegt: Hielte er sich für einen Katholiken,
müßte er sich der Ausübung seiner illegitim empfangenen Weihegewalt enthalten. – Übt er die illegitime
Weihegewalt aus, müßte er der prätendierten Katholizität entsagen.
hoppla… hat der Möchtegern-Bischof wieder mal Ausgang erhalten????? Seine Probleme mit Katholizismus
und Wahrheit sind offensichtlich: Als Katholik ist er kein Bischof, als Sektenbischof kein Katholik. Blöd
gelaufen…
pseudobuddhistische Clownerie „Die Grosse Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick die Umkehr
tun kann und nicht tut.“ – der Schreiber dieser Zeilen soll es endlich tun: Sich zu wahrer Religion umkehren
und die pseudobuddhistische (sekkante) Clownerie aufhören.
dieser Leugner Williamson ist ein Leugner – er leugnet das Menschenrecht der Redefreiheit, der Pressefreiheit
und der Religionsfreiheit … er darf seine Meinung kundtun – aber sie interessiert kaum einen Menschen …
mit dem Glauben hat sie eh nichts zu tun.
Irrtum und Wahrheit eine Dualität Unter Gutwilligen ist die Thematik sicherlich unstrittig – denn wie
wollte man eine bestmögliche Lösung finden, ohne auch einmal eine schlechtere gedacht oder mit einem
Partner besprochen zu haben. Doch dort, wo das sichere Terrain geschlossener Gruppen Gleichgesinnter verlassen
wird, da prallen Interessen aufeinander und der Weg der Argumentation wird nur solange gegangen, wie er
den Sieg verspricht. Ansonsten wird einfach behauptet und gelogen bis sich die Balken biegen und sich
die Unwahrheit dann in das empfindliche Bewusstsein der Menschen eingeprägt hat. Das Buch der Wahrheit,
die Bibel, beschreibt von Genesis bis zur Offenbarung wie sich der profane Mensch gegen das Heilige stellt,
wie Gott und die Gotteshäuser gelästert werden sollen. Dies steigert sich dann manisch gegen Personen,
die Gott und ihre Religion ehren – die Bibel verkündet davon und jeder Blick in die Morgenzeitung. Wer
als Christ Jesus nachfolgen möchte und seinen Weg der Wahrheit gehen will, wird den Zwang zur Lüge kennenlernen
und nur mit letzten Kräften entrinnen können. So wird eine gewisse Schwäche in der Durchsetzung eines
für richtig und wahr gehaltenen Weges nicht von der Hand zu weisen sein – an Beharrlichkeit den Gotteslästerer
zu bekehren, sollte es dann allerdings nicht mangeln.
@möchtegern-kathole Ob Gotthard mit seinem „er möge schweigen“ erkennt, dass er, Gotthard, dem 2. Vatikanum
zuwiderhandelt? erkenne ich momentan nicht – aber bestimmt nach Deiner Aufklärung.
Kunstsinnige Donna Galagöttin, in der Kunst lacht man nicht, wie Sie meinen.- Schon gar nicht im Barock.
Sind Sie Handarbeitslehrerin in einer 3.Klasse? Und wo habe ich mich PERMANENT über die abendländische
Kunst LUSTIG gemacht? Lese ich Galatea und ihre Weisheit, dann fallen mir diverse Damenbildnisse von Pablo
Picasso ein. Haben sie auch so eine kunstfreudige Familie?- Pilgern Sie zu Fuß nach Vierzehnheiligen
über den Staffelstein und bereuen Sie Ihre Sünden wider meine Unschuld. :(3
Sehr geehrter Herr zölibat, a. Sie machen sich über abendländische Kunst permanent lustig. Nicht einmal
Handarbeiten sind Ihnen noch genehm. b. wenn Sie darauf aufmerksam gemacht werden, dann steigen Sie plötzlich
zum Kirchenführer empor und kennen den – auch Drittklässlern geläufigen – Unterschied zwischen Rocaille
und Barocco und instrumentalisieren aufs neue Ihre Familie. Und erwarten seltsamerweise noch eine Antwort.
Ahoi und gähn.
Tuttisanti Und den Ritus der Königsweihe berachten Sie dann als Betriebsunfall der Kirche, weil es so
etwas ihrer Auffassung nach ja gar nicht hätte geben dürfen?
Jetzt reichts allmählich, Derartige Äußerungen, wie sie Herr Williamson, der auch eine unerlaubt empfangene
Bischofsweihe hat, von sich gibt, dass es vielleicht 100 000 Juden waren und die nicht in Gaskammern,
sind ein schwerer Verstoß gegen das Gebot der Wahrheit, der Nächstenliebe und gegen das Nichttötungsgebot,
weil hier eine unheimliche Sympathie mit zynischer Diplomatie zum Ausdruck Erstens würde ich hier kontern
können mit dem Gebot der Wahrheit, Herr wickerl. Zweitens würde es mit nachgerade interessieren, ob
Sie selbst, oder Frau wickerl Ihre Zuschriften entwickelt. Wundern würde es mich nicht, lesen zu müssen:
„gegen das Nichttötungsgebot“. Mensch, argumentieren Sie doch einmal Sonntagmorgens beim Frühstücksei
gegen Abtreibung. Welche eindeutigst, heute und jetzt gegen das sog. – woher haben Sie das – „Nichttötungsgebot“
verstößt. Bitte um Bericht. Sehr geehrter Herr Theophil, es ist nun einmal nicht einfach, einen Namen
wie den Ihren zu tragen. Bitte um Entschuldigung.
Ist der bei den Zeugen Jehovas? Diese Art der „Argumentation“ mit eingestreuten Bibelzitaten und der Textstelle
z.B.: (Joh 14,6) kenne ich von den Schriften der Zeugen Jehovas. Mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten
kann man alles aus der Schrift „herleiten“. Für alle Fundis jeglicher Couleur zum Mitdenken: Die Bibel
und die Tradition ist in sich widersprüchlich! Diese hat ein Herr Abaelard erstmal in der Schrift „Sic
et non“ (Ja und Nein) um 1122 aufgelistet. Seitdem üben sich weitere „Denker“ und „Theologen“ darin Widersprüche
zu entdecken und messerscharf zu schließen, was alles falsch ist an der Lehre der Kirche. Die Folgerungen
für mich daraus: Als Gläubiger vertraue ich dem Heiligen Geist und der einen, heiligen, katholischen
und apostolischen Kirche. Ihr obliegt es die Schrift und die Tradition in die Zeit hinein zu interpretieren
und die höchste Lehrgewalt in ihr hat nun mal der Nachfolger Petri, der Papst.
Donna Galagöttin, zu Ihren Künsten gehören offensichtlich die Verdächtigungen, Vorurteile und Unwissenheiten
über andere Personen. Ich hoffe Sie kennen die Stilmerkmale des Barock ( barukka): die unregelmäßige
Muschel, Volute, Zwiebelturm usw. Als in Ihren Augen ungebildeter Zeitgenosse mach nur auch Führungen
durch Barockkirchen mit Schlußandacht, weil Kirchen für mich keine Museen sind. Zu Ihrem Trost: Eine
meiner Töchter hat Kunstgeschichte studiert und übt sich jetzt als Studentin der Bildhauerei im barocken
Faltenwurf. Mir gehts mit der Kunst ausgezeichnet ! Barocke Verbeugung vor Ihrer Lichtseite :(3
santa rita Sie müssen sich mal entscheiden, ob Sie Schopenhauer oder Traditionelle Katholische Theologie
vertreten wollen. Ihr Mischmasch entbehrt jeglicher Kohärenz. Der Staat ist gerade so christlich, wie
seine Bürger es sind. Nominal-Christentümer (und Nominal-Christen) und nominal-katholische Staaten mag
es geben, so viel Sie wollen. Dies ändert gar nichts! santa r.: 2000 Jahre christlicher Staaten und Königreiche
beweisen die Unrichtigkeit Ihrer Auffassung. 1. Sind es keine 2000 Jahre „christlicher Staaten“ 2. „Beweisen“
diese nominal-katholischen/-christlichen Gebilde ja eher meine Position als Ihre!
@Wickerl Auch wenn sie unerlabt war, lautet die Anrede „Bischof Williamson“ (wobei gar nicht so sicher
ist, daß dieses Weihe wirlich unerlaubt war.) Alles Weitere, was Sie sagen ist haltlos und entbehrt jeder
Grundlage. Bessern Sie sich bitt und zeigen das, indem Sie hier nie wieder posten.
Sehr geehrter Bruder Theophil89, ich habe eher den Eindruck, dass die Priester und die Gläubigen, die
seit vierzig Jahren das Zweite Vatikanum verzweifelt als einzige Existenzgrundlage Ihrer selbst vorbeten,
allmählich müde werden, resignieren und die Kirchenväter lesen. Und recht haben sie.
Herr Williamson Derartige Äußerungen, wie sie Herr Williamson, der auch eine unerlaubt empfangene Bischofsweihe
hat, von sich gibt, dass es vielleicht 100 000 Juden waren und die nicht in Gaskammern, sind ein schwerer
Verstoß gegen das Gebot der Wahrheit, der Nächstenliebe und gegen das Nichttötungsgebot, weil hier
eine unheimliche Sympathie mit zynischer Diplomatie zum Ausdruck gebracht wird.
Ich glaube… …dass Herr Williamson ein Problem damit hat, anzuerkennen, dass der Heilige Geist immerwährend
an der Heiligen Katholischen Kirche wirkt. Egal ob heute, oder während des V2. Wer ist Herr Williamson,
dass er dieses Wirken infrage stellen kann ? Einfach lächerlich dieser Mann.
@zölibat Spock sagte in irgend einer Folge von Star Treck einmal die bedeutenden Worte: „Logik ist ein
kleiner zwitschernder Vogel www.savoy-truffle.de/…artrek/Die_Logik.wav.“
Sehr geehrter Herr zölibat, woher meinen Sie folgendes zu erkennen: Jedenfalls kommt er nicht als Barockgott.
Sie müssen abendländische Kunst nicht mögen. Kunst ist Ihnen so egal wie alles andere. Aber – die Kunstwerke
der kath. Kirche geben Ihnen eine weitere Möglichkeit, die wirklich gläubigen Katholiken leise lächelnd
zu diffamieren, indem Sie nämlich obiges behaupten glauben zu können. Christus mag nicht als Barockgott –
welche Wortschöpfung – wiederkehren. Als Hundertwasser-, Chagall- oder Picassogott aber auch nicht. (Es
ist allerdings ein Unterschied, ob ein Analphabet ein Gemälde versteht, oder ein Kunstprofesseor eine
Anleitung benötigt.) Es sei denn, es ist Ihnen gegenteilig offenbart worden. Sie sind ein Kind Ihrer
Zeit. Herr gunther maria michels: :)3 , auch für Ihren blog. Es fehlten nur noch die Begriffe: nachhaltig,
geschlechtergerecht und sozial gerecht. Und fertig ist die Republik.
Lieber Chicoflojo, wir haben hier jede Menge wunderbarer Barockkirchen Vielleicht habe ich es einfach
nicht gemerkt, dass mir ein Putto aufs Haupt gefallen ist? Sie stellen ohnehin bei Ihren „Gegnern“ Dinge
fest, die ganz Ihrer Wirklichkeit im Kopf entsprechen. @ derLäser @ Meise Cologne an Euerem „urwurz“
habt Ihr halt Eueren Narren gefressen. Viel Spass mit den Gnom weiterhin. Gelle, der Heiliggeist is ein
Vogel?
@chico flojo Oh nein, das sind nicht bloß „Vorstellungen“. Das ist so! Die Tage erst hat er hier ganz
stolz verkündet, daß er bei einer Messe einer von drei Kommunionshelfern war und kein einziger per Mundkommunion
empfangen hat.
Tuttisanti Ein religiöses Erkenntnisorgan hat immer nur die einzelne Seele. Sie kann sich zur wahren
(katholischen) Religion bekennen. Der Staat niemals! Aus diesem Grunde gibt es auch keinen katholischen
Staat. 2000 Jahre christlicher Staaten und Königreiche beweisen die Unrichtigkeit Ihrer Auffassung. Ihre
Ansicht ist im übrigen spiritueller Nominalismus. Die Seelen gehen alle aus dem Einen hervor, die Vielheit,
das principium individuationis ist nur Erscheinung also Schein, an sich ist es nicht so. In Wirklichkeit
sind alle mit allen verbunden. Deshalb gibt es selbstverständlich auch eine Volksseele, haben die verschiedenen
Völker eine Seele, wie wollten Sie sonst die unterschiedlichen Mentalitäten erklären? Letztlich haben
alle Korporationen eine Seele, einen Geist, ein Charisma oder wie Sie es nennen wollen, weil letztlich
alle eins und untereinander verbunden sind. Deshalb können auch die Staaten getauft werden bzw. müssen
zu ihrer jeweiligen Taufe zurückkehren. Wer die Religionsfreiheit bejaht sagt wie Sie, dass es keinen
christlichen, keinen katholischen Staat geben darf und sagt gleichzeitig: Alle Macht den Juden und ihren
freimaurerischen Hilfstruppen. Deshalb waren die Freimaurer auch so scharf auf die Erklärung der Religionsfreiheit.
Mit der Anerkennung der Religionsfreiheit hat die Kirche Platz gemacht für die Herrschaft Satans und
das Kommen des Antichrist.
@der Leser Stellen Sie sich nur vor, der www.urwurz.de/…/pics/f6e8d1866c.jpg ist Kommunionshelfer! Kein
Wunder, daß vor so einem niemand auf die Knie geht (bzw.gehen kann).
@zölibat Was haben Sie eigentlich immer mit dem Barock? Ist Ihnen mal eine Putte auf den Kopf gefallen?
Ich habe übrigens noch nie eine so einfach gehaltene und vor allem – einladende Kirche wie auf Gut Reichenstein
gesehen. @gunther maria michel Kirche sozial, ethisch, ästhetisch und intellektuell Das sagt alles.
Lieber chico flojo, woher wollen Sie wissen, Zölibat sich den wiederkommenden Christus vorstellt? Jedenfalls
kommt er nicht als Barockgott. Die Herrlichkeit Gottes (Kabod Jachwe) ist schon was ganz anderes, als
nostalgischer Kirchenplunder, den Motten und Rost fressen.
Gewiss, chico flojo, und nun vergleichen wir einmal das mit dem, was der hochwürdigste Bischof Gebhard
Fürst unlängst über sein Verständnis von Mission geschrieben hat: Ich weiß, dass die Begriffe Mission
und missionarisch missverständlich und durch die Geschichte der Kirche belastet sind. Darum werbe ich
für mein Verständnis dieser Worte: Wir befinden uns in einem pastoralen Suchprozess. Dessen Ziel muss
es sein, dass die Kirche sozial, ethisch, ästhetisch und intellektuell bewohnbar bleibt oder wird. Vergleichen
wir das mit den Worten Jesu: Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch… Mir ist alle Macht gegeben
im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;
tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu
befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt…
Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen
lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden…
@zölibat Auf jeden Fall nicht so, wie Sie Ihn sich vorstellen. Und wenn Christus in seiner ganzen Macht
und Herrlichkeit wiederkehrt, ist die Pracht und vor allem Schönheit des priesterlichen Ehrengewands
ein nur ein äußerst schwacher Abglanz des Auferstandenen.
Dem hehren Fürst der Ewigkeit, Dem Völkerkönig Jesus Christ, Dem Herrn, der unsre Herzen kennt, Gilt
unser froher Lobgesang. Die Gottesleugner toben laut: Wir wollen nicht, dass Christus herrscht! Wir aber
jubeln hocherfreut, Bekennen Dich als höchsten Herrn. O Christus, hehrer Friedensfürst, Mach alle Welt
Dir untertan Und führe die verirrte Schar Zur einen Herde wieder heim. Dafür hängst Du am Kreuzesstamm,
Die Arme weithin ausgespannt, Und zeigst Dein liebevolles Herz, Das von dem Speer durchstochen ist. Dafür
wohnst Du auf dem Altar In der Gestalt von Brot und Wein Und strömst aus der durchbohrten Brust Das Heil
für unsre Seelen aus. Dir schuldet jede Staatsgewalt Bekenntnis, Huldigung und Preis, Dich ehre Recht
und Wissenschaft, Die Kunst und Satzung achte Dein! Es beuge jede Königskron Sich nieder vor dem höchsten
Herrn; Mach jedes Haus und jedes Land Mit milder Hand dir untertan! Dir, Jesus, sei das Lob geweiht, Der
Du das Weltzepter führst Mit Gott dem Vater und dem Geist Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Domenico, kennen
Sie diesen Hymnus? Er stammt aus der Liturgie des von Papst Pius XI. für die ganze katholische Kirche
eingesetzten Christkönigsfestes. Es ist der Hymnus zur Vesper. Bei der Liturgiereform nach Vatikanum
II wurde er entfernt. Warum wohl?
Oh mein Gott… wenn einige wenige Verrückte in der Öffentlichkeit Unsinn verbreiten? Jetzt redet Williamson
aber nur noch über sich selbst, oder was? Auch der letzte mag wissen, dass keine Kirche und keine sogenannte
Kirchenautorität im Besitz der letzten Wahrheiten ist! Einer Kirche, die das von sich behauptet kann
und will ich nicht angehören! Ich frage mich allen Ernstes, wann denn Udo Voigt hier mal einen Gastkommentar
schreibt…!
vonHerz… Wenn ich betrachte, wie wild hier allen möglichen Kollektiven das „Katholischsein“ zu- oder
abgesprochen wird, dann bleibt es eben dabei: im strengen Sinne ist „Christ“ oder „Katholik“ nur eine
Einzelperson, die sich dazu bekennt, das eine oder andere (oder beides) zu sein. Kollektive sind „christlich“,
„katholisch“ demnach nur in einem abgeleiteten Sinne, insofern sie sich aus mehr oder weniger vielen Katholiken
oder Christen zusammensetzen. Der moderne Rechtsstaat versteht sich als mehr oder weniger freie Organisation
von Individuen unter einem gemeinsamen Gesetz, dessen Beachtung mit Zwang exekutiert wird. Religionsfreiheit
bedeutet, dass der staatliche Zwang niemals in den innersten Bereich der Gewissensentscheidungen in Religionsdingen
eindringen darf. Davon unabhängig ist jedoch, welcher moralische Zwang von der Wahrheit selbst ausgeht,
ihr zu folgen. Die Erklärung Dignitatis humanae hebt daher neben der Religionsfreiheit im Staat die sittliche
Pflicht hervor, der erkannten Wahrheit zu folgen.