Judentum
Nur das Evangelium kann die Lösung bringen
Der jüdisch-christliche Dialog ist nicht mehr als ein leeres Ritual. Denn ein Gespräch kann nicht in Gang kommen, wenn die jüdische Seite an der Kirche nur deren tatsächliche oder vermeintliche Schattenseiten wahrnimmt.
Papst Benedikt XVI. an der Klagemauer
Papst Benedikt XVI. an der Klagemauer
(kreuz.net) Der sofortige öffentliche Tadel widerspricht jedem Gebot der Höflichkeit und der Gastfreundschaft.

Das konstatierte der deutsche Kulturjournalist Alexander Kissler am 18. Mai in einem Artikel auf seiner Webseite.

Darin kommentiert er die empörenden jüdischen Empörungsrituale im Zusammenhang mit der jüngsten Papstreise ins Heilige Land.

Freilich schränkt Kissler ein: „Jeder darf in einem demokratischen Gemeinwesen jeden kritisieren in einem Tonfall, den er selbst für angemessen hält.“

Es geht um Politik -nicht um Religion

Der Papst sei in dieser Hinsicht nicht sakrosankt: „Die Wortmeldungen aus dem organisierten Judentum zeigen jedoch, daß der ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’ weder die Neigung verspürt noch die Kompetenz für ein jüdisch-katholisches Religionsgespräch besitzt.“

Dieses Vakuum verwundert Kissler nicht: „Der ‘Zentralrat’ ist eine politische Interessenvertretung. Für die geistliche Redeweise des Papstes fehlt ihm das Sensorium.“

Außerdem sei der Dialog zwischen Altem und Neuem Bund „für Christen theologisch essentiell, für Juden aber im besten Fall kulturell interessant“ – glaubt Kissler.

Jeder Christ müsse angeblich die „jüdischen“ Wurzeln seines Glaubens wachhalten und jeglichem Antisemitismus entgegentreten, weil dieser „doch immer“ auch ein Anschlag auf das eigene Bekenntnis sei.

Dagegen ist der Kulturjournalist der Ansicht, daß der eigene Glaube für Juden „durchaus komplett“ sei – wenn sie in Jesus keinen Messias sähen.

Wie Kissler auf diese These kommt, ist rätselhaft. Denn die Juden können sich nach der Zerstörung des Tempels nicht mehr auf das mosaische Gesetz berufen, daß sie – aufgrund des Fehlens der dort vorgeschriebenen kultischen Einrichtungen – auch subjektiv nicht mehr einhalten.

Kissler sieht in dem von ihm georteten Problem eine „Schieflage“, aus der sich das Religionsgespräch nicht befreien könne.

Er zitiert die vom ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’ herausgegebene Wochenzeitung ‘Jüdische Allgemeine’.

Diese beklage immer wieder, daß es für die ritualisierten Gespräche christlich-jüdischen Gespräche von jüdischer Seite nur wenig kompetente Partner gebe.

Der Kulturjournalist glaubt, daß der deutsch-jüdische ‘Zentralrat’ für diese Aufgabe ausfällt: „Ein Gespräch kann nicht in Gang kommen, wenn die eine Seite am Gegenüber nur dessen tatsächliche oder vermeintliche Schattenseiten wahrnimmt.“

Seine Lagebeurteilung: „Vertrauen ist der Anfang, Mißtrauen das Ende von allem.“

Lichtblicke

Einen anderen Ansatz findet Kissler bei dem New Yorker Rabbiner Irwin Kula.

Kula wies während des Empörungsfestivals gegen den Pius-Bischof Richard Williamson darauf hin, daß das eine „im Gesamtbild doch eher unbedeutenden Sache“ war und erklärte:

„Wollen wir Juden wirklich nach dem Schrulligsten, Verkehrtesten, Beleidigendsten und Dümmsten beurteilt werden, was irgendwo in der Welt ein Rabbiner über Katholiken oder Christen sagt?“

Abschließend zitiert Kissler aus der Ansprache von Papst Benedikt XVI. in der Grabeskirche zu Jerusalem:

„Das Evangelium beteuert uns, daß Gott alles neu machen kann, dass Geschichte sich nicht wiederholen muß, daß Gedächtnisse geheilt werden können, daß die Bitterkeit von Beschuldigung und Feindseligkeit überwunden werden kann“.
      
30 Lesermeinungen
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#30   Frollein Rottenmaier †   08:20:31 | Mittwoch, 20. Mai 2009
@Kreuznetter zum Thema „Dialog“
Es wird nie zu einem Dialog kommen, wenn sich die versch. Religionsgemeinschaften jeweils als die alleinigen Vertreter der Wahrheit und die anderen bestenfalls als Abtrünnige, Ungläubige, auf dem falschen Pfad befindende sehen.
Anfang August ist der Dalai Lama zu Gast in Frankfurt. Es wäre schön, wenn sich bei seiner Europareise auch ein Treffen mit dem Papst ergeben würde. Nicht, dass es unbedingt heilsnotwendig wäre… Es wird weder dem Christentum noch dem Buddhismus einen Abbruch tun, wenn es nicht dazu kommt.
Aber auch schon alleine wegen kreuz.net wäre es witzig. Wenn dann auch noch der Vatikan eine Pressemitteilung rausgibt, in der dann auch noch wohlwollende Papstworte wie „Respekt“ o.ä. zu finden sind, dann kann man wieder für den unterhaltsamen kreuz.net-Abend Popcorn machen.
Dann gehen hier nämlich wieder alle ab wie Nachbars Lumpie, wenn die vorbeistreunende Katze ihm gerade die Mittelpfote gezeigt hat… :-P ^-^
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#29   lateiniheini   14:31:59 | Dienstag, 19. Mai 2009
@lorenzo
sonst hätte sie Sie schon längst daraufhingewiesen.
Mit welchem Recht sollte ich als evangelischer Christ meiner Frau denn Vorschriften machen, wie sie sich „glaubensmäßig“ korrekt zu verhalten hat? Die würde mich fragen, ob ich sie noch alle hätte! Genauso möchte ich auch von niemandem Anweisungen erhalten, wann und wo ich zu beten oder zu beichten habe.
Wir machen alle was wir wollen,
Wir machen eben nicht alle, was wir wollen, aber wir machen eben auch nicht nur dass, was uns irgendwelche Päpste oder Bischöfe vorschreiben!
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#28   Brandenburgis   14:22:40 | Dienstag, 19. Mai 2009
Das ist
wirklich scheußlich! O:O ^-^
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#27   Lorenzo Frikadelli   14:19:59 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Lateinheini – egal
Ja,mag sein!Ehrlich gesagt ist es mir aber auch egal, ob sie beichten geht oder nicht, sie kann schließlich für sich selbst glauben und denken!
Richtig und Ihrer Frau ( bei allem Respekt ) sind die Voraussetzungen zum Kommunionempfang ebenfalls egal, sonst hätte sie Sie schon längst daraufhingewiesen. Von daher ist sie exkommuniziert, was ihr und Ihnen aber auch egal sein dürfte.
Wir machen alle was wir wollen, das machen wir richtig und bringen es unseren Kindern bei!
–---------
bis dann !
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#26   lateiniheini   14:07:14 | Dienstag, 19. Mai 2009
@lorenzo
Ihre Frau ist nicht mehr katholisch.
Aber sicher doch, mein Lieber!
Und das Ihre Frau nicht mehr beichten geht haben Sie mit diesen Sätzen bestätigt,
Ja,mag sein!Ehrlich gesagt ist es mir aber auch egal, ob sie beichten geht oder nicht, sie kann schließlich für sich selbst glauben und denken!
da es Ihre Frau ebenso nicht mehr als Voraussetzung ( wie es die wahre Kirche lehrt ) ansieht, würdig die Kommunion zu empfangen.
Welche „wahre“Kirche ist denn hier gemeint?
Wenn Ihre Frau die Einzelbeichte noch als Voraussetzung ansehen würde, hätten Sie dieses geschrieben und auch Ihre Kinder hätten Verständnis dafür.
Ja,hätte ich geschrieben, ich bezweifle jedoch, dass meine Kinder dafür Verständniss hätten.Ich glaube, dann würden sie erst recht nicht mehr in diejenige Kirche wollen, wo der Papa sitzenbleiben muss und ausgeschlossen wird!
Bei Ihnen erfogt keine Glaubensunterweisung.
Wenn Sie regelmäßiges Beten, Singen, Bibelvorlesen,Fragen und Antworten, sowie den Besuch von Gottesdiensten als mangelnde Glaubensunterweisungen verstehen – na gut – dann iss datt wohl so!
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#25   Pascal123   14:02:14 | Dienstag, 19. Mai 2009
@lorenzo
Da machen Sie sich mal keine Sorgen.
So irre geführt wie einige andere „ katholische“ Poster hier hat mich mein Herz noch nie.
Glaubensunterweisung???
Auch was neues kannte ich auch noch nicht was es bei den Katholiken alles gibt.
Glauben muss Unterwiesen werden??
Und ich Schaf dachte immer das hat was mit Erfahren von Gottesnähe zu tun, dem erleben des Werkes seines Sohnes.
Aber man wird bei Ihnen im Glauben Unterwiesen nun gut dann reicht tatsächlich der Katechismus um zu glauben: lesen, glauben, fettich. Wie einfach das probier ich auch mal.
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#24   Lorenzo Frikadelli   13:55:40 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Lateinheini
Wieso?Meine Frau geht doch auch zum Abendmahl, wenn sie mit mir in den Gottesdienst geht!
Ausserdem habe ich einmal den Fehler begangen, in der Messe sitzenzubleiben bei der Kommunion – vom Protest meines Sohnes noch während der Messe mal abgesehen, hatte ich mehrere Tage lang Diskussionen zu Hause!
Ihre Frau ist nicht mehr katholisch. Und das Ihre Frau nicht mehr beichten geht haben Sie mit diesen Sätzen bestätigt, da es Ihre Frau ebenso nicht mehr als Voraussetzung ( wie es die wahre Kirche lehrt ) ansieht, würdig die Kommunion zu empfangen.
Wenn Ihre Frau die Einzelbeichte noch als Voraussetzung ansehen würde, hätten Sie dieses geschrieben und auch Ihre Kinder hätten Verständnis dafür. Bei Ihnen erfogt keine Glaubensunterweisung.
@Pascal
Passen Sie auf, dass ihr Herz Sie nicht irre führt.
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#23   lateiniheini   13:47:49 | Dienstag, 19. Mai 2009
@lorenzo
Ich hoffe einmal, daß Sie nicht zur Kommunion gegen, wenn Sie an einer katholischen Messe teilnehmen.
Wieso?Meine Frau geht doch auch zum Abendmahl, wenn sie mit mir in den Gottesdienst geht!
Ausserdem habe ich einmal den Fehler begangen, in der Messe sitzenzubleiben bei der Kommunion – vom Protest meines Sohnes noch während der Messe mal abgesehen, hatte ich mehrere Tage lang Diskussionen zu Hause!
Viel „Alte“ ( mit und ohne Lateinvorkenntnissen ) und Geistliche, die ich heute noch kennen darf, fühlten sich „vergewaltigt“ als man die Neue Messe einführte.
Mag ja sein, dass das Ihre Erfahrungen sind! Meine sind anders! Mein Vater war damals heilfroh, genauso wie meine Schwiegereltern! Vielleicht ist das ja bei uns im Rheinland sowieso anders – hier ist man ja nicht römisch-katholisch sondern rheinisch-katholisch – und datt iss ooch joodesu…!
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#22   Lorenzo Frikadelli   13:35:22 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Lateinheini
Ich hoffe einmal, daß Sie nicht zur Kommunion gegen, wenn Sie an einer katholischen Messe teilnehmen.
Na supertoll! Frag doch die Alten mal! Die sind doch froh, dass sie das Latein losgeworden sind! Da sind die Äußerungen von mir und meiner Frau noch durchaus wohlwollend im Vergleich zu diversen Aussagen mancher Älterer.
Die „Alten“, die ich kennenlernte, kannten das wenige Kirchenlatein von Kind an. Meine Schwiegereltern können die Grundgebete auf Latein und Deutsch, ohne daß sie jemals in der Schule Latein hatten.
Viel „Alte“ ( mit und ohne Lateinvorkenntnissen ) und Geistliche, die ich heute noch kennen darf, fühlten sich „vergewaltigt“ als man die Neue Messe einführte.
Ich schreibe gerne, dass es Messen im Neuen Ritus gibt, die sehr ehrfürchtigt gefeiert werden und die ich gerne besuche. Aber es sind Ausnahmen.
Ich bin kein Anhänger der Piusbruderschaft.
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#21   Pascal123   13:33:33 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Lorenzo
Sehr witzig man Schenkelklopfer.
Das dies nichts mit Selbstauslegung zu tun hat wissen Sie genau.
Auch sehr witzig das Sie als Katholik von Selbstalslegung sprechen wo ja doch einiges Ihrer Kirchen auf Selbstauslegung der Bibel oder gar purer Einbildung Ihrer Kirche beruht. Das hat nichts mit Gotteswort und seinem Sohn zu tun und daran sollten Sie glauben bzw müssen Sie Glauben wenn Sie als Katholisch gelten wollen. Also nicht mit Steinen werfen wenn man in selbstgebauter Glaskirche sitzt.
Glauben ist hat nichts mit wissen zu tun sondern mit Erkenntniss im Herzen und der ausrichtung nach ebend dieser Herzensrkenntnis zu tun.
Glauben heisst gllauben und nicht wissen, Sie dürfen glauben das Ihre Katholische kIrhe zum Heil führt, abber letzzendlich wissen tun Sie es auf Erden nie. Selbst wenn die Katholische Kirche zum Heil führt muss Sie das Sie noch lange nicht.
Gnade erlange wir durch Gott egal was wir auf Erden tun oder nicht tun, er entscheidet wer eingeht in sein REich da kann der Papst hier Handstand machen und Fliegen fangen,seine Meinung/Ansicht ist Gott egal. Der Papst ist nur moralische und ethische Richtschnur für Menschen hier auf Erden die wir UNBEDINGT brauchen.
Aber egal was der Papst hier oder die Pius-Brüder für einen Zinnober veranstalten,Gott entscheidet und niemand anderes.
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#20   Antipacelli †   13:25:39 | Dienstag, 19. Mai 2009
Inkompetenz und Desinteresse auf allen Seiten!
Die Wortmeldungen aus dem organisierten Judentum zeigen jedoch, daß der ‘Zentralrat der Juden in Deutschland’ weder die Neigung verspürt noch die Kompetenz für ein jüdisch-katholisches Religionsgespräch besitzt
Das gleiche gilt natürlich auch für die (konzils-)„katholische“ Seite, die sich zwar den Dialog mit allen gott- und kirchenfeindlichen Gruppierungen groß auf die Fahnen geschrieben hat. Sieht man sich jedoch genauer an, wie es dort um die Kenntnisse, besser gesagt Unkenntnis und das Desinteresse an einem Dialog bestellt ist, wird das alles sehr fragwürdig, um nicht zu sagen unglaubwürdig. Selbst die Piusbrüder, denen es gerade im Zusammenhang mit der Annäherung an die Konzilssekte ein besonderes Anliegen sein müsste, ihre Mitglieder und ihren Nachwuchs in dieser Hinsicht fit zu machen, versagt hier kläglich!
Die einzigen, die sich ernsthaft mit dem wahren Charakter der so genannten monotheistischen Religionen „Judentum“ und Islam und deren Ableger wie Freimaurer, Zeugen Jehovas, Holocaustreligion usw. wirklich auseinandersetzt, sind unter den Autoren des Verlags Anton Schmid …ww.verlag-anton-schmid.de/, Durach, zu finden! o^/
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#19   Lorenzo Frikadelli   13:18:39 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Pascal – mindestens zwei
Wo zwei oder 3 in meinem Namen versammelt sind wiill ich mitten unter ihnen sein.
Da ist nichts mit Katholisch, … Dies zeugt von einem einfachen zugang zu Gott nur durch Jesu seinen Sohn …
Richtig, ich gehöre seit Generationen zur Gemeinschaft der „selbstauslegenden Mundpropagandisten“.
Ich habs von meiner Oma, die hat es von ihrer Oma, die wiederum hat es ebenfalls von ihrer Oma usw… bis zur ersten Oma, die IHN noch persönlich kannte und die von Ihnen genannten Worte auftragsgemäß von Generation zu Generation weitergegeben hat.
Wir befleissigen uns deshalb auch immer um Nachkommen in unser Gemeinschaft, damit niemals EINER allein zurückbleibt, denn es müssen ja mindestens ZWEI sein.
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#18   Kreuznetter †   13:17:54 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Pascal
Es gibt nur einen Gott, an den du glauben solltest (und keine anderen Götter neben mir haben). Daneben gibts noch Jesus als inkarnierter Gott, Maria, div. Heilige, eben die Weissagungen, Anbetung von Leichenteilen (Reliquien) sowie Hostienaufbewahrungsgefäße, Heiligenbilder und -statuen… Im Grunde polytheistische Züge unter dem Deckmantel des Monotheismus.
Der Papst wird zeitweise zu Gott erhoben – nämlich in der Verkündigung des Lehramtes in Unfehlbarkeit, und kein Mensch ist unfehlbar.
Es wimmelt wahrlich von Mummenschanz und Götzendienst.
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#17   lateiniheini   13:15:16 | Dienstag, 19. Mai 2009
@lorenzo
abwertend über die Messe ihrer Eltern, Großeltern usw… äußert,
Na supertoll! Frag doch die Alten mal! Die sind doch froh, dass sie das Latein losgeworden sind! Da sind die Äußerungen von mir und meiner Frau noch durchaus wohlwollend im Vergleich zu diversen Aussagen mancher Älterer.
Sie sollte beichten gehen, wenn ihr dieses Sakrament noch etwas sagt.
Seit wann können Sakramente sprechen? ^-^
Aber im Ernst und nicht verraten…meine Frau ist katholischer als manch einer hier…sie besucht regelmäßig die Messen in ihrer Teilkirche und ich komm sogar ab und zu auch mit…
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#16   Pascal123   13:10:05 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Hackeklops
Ach wo steht das denn wäre mir neu :-O
Wo zwei oder 3 in meinem Namen versammelt sind wiill ich mitten unter ihnen sein.
Da ist nichts mit Katholisch, römisch,Papst,Beichte,Dogmen,Heilige,Weissagungen,Fatima,Piusbruderschaft,Kaseln,Kniebänken usw usf die rede.
Dies zeugt von einem einfachen zugang zu Gott nur durch Jesu seinen Sohn kommen wir zum Vater ohne Ihr menschgemachtes Kirchengebilde mit Machtapperat und Angstmechanismen mit Heiligenkult und Marienfirlefanz und den Klimbim den Sie so gern noch veranstalten.
Als ob es Gott nicht egal wäre was für Kerzen auf dem Altar stehen und in welche Richtung der Priester seine Rübe hält. Welch kleingeist macht seinen Glauben an so etwas fest. Wenn das aber Ihr zugang zum Glauben ist sei Ihnen das unbelassen, sprechen Sie aber anderen nicht deren Herzens und Glaubenseinstellungund Zugang zu Gott ab.
Denn völlig unabhängig was der Papst sagt oder Ihre ach so tolle Katholische Kirche und das Lehramt das Gnaden Geshenk erhalten wir von Gott egal was Sie hier auf Erden für einen Zinnober veranstalten.
Auch durch die RKK gelangt man zum Heil aber nicht grundsätzlich oder ausschliesslich,egal was Sie glauben.
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#15   Lorenzo Frikadelli   13:06:28 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Lateiniheini
Aber weißt du, Offenheit und damit auch Kritikfähigkeit ist vielen in diesem Forum fremd – so wie Ihnen die Juden auch immer fremd bleiben werden, weil manche lieber ihre Klischees pflegen!
Ja, ja, Klischeepflege ist ein Mangel an Liebe und Toleranz den Irrtümern dieser Welt gegenüber.
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#14   Mannheimer †   13:05:53 | Dienstag, 19. Mai 2009
lateiniheini: Gib doch mal ein Beispiel
Fast jeder Jude akzeptiert sachliche Kritik, wenn man ihm nicht mit einem arroganten Absolutheitsanspruch gegenübertritt und seine Ansichten von vornherein als falsch bezeichnet.
Gib doch mal ein Beispiel für sachliche ( :-D ) Kritik in Glaubensfragen.
Und den Absolutheitsanspruch haben ALLE Religionen, da kannste machen wasde willst.
Und für alle Religionen sind die religiösen Ansichten des andersgläubigen von vornherein falsch.
Liegt einfach in der Natur der Sache.
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#13   lateiniheini   13:01:36 | Dienstag, 19. Mai 2009
@mannheimer
ein auf den Knien rumrutschen und Vergebung Erflehen der Christen – verdientermaßen, denn Christen wissen heutzutage sehr genau, was sie den Juden im Laufe der Jahrhunderte alles unprovoziert angetan haben
Ich denke mal, genauso, wie es keine deutsche Kollektivschuld an der Shoa und den anderen Verbrechen der Nazis gibt, so gibt es auch keine Kollektivschuld der Christen, was den Umgang mit den Juden anbelangt!
Nach meiner Erfahrung zu urteilen, möchte auch die Mehreit der Juden dies gar nicht, sondern erwartet ehrliche Offenheit.Fast jeder Jude akzeptiert sachliche Kritik, wenn man ihm nicht mit einem arroganten Absolutheitsanspruch gegenübertritt und seine Ansichten von vornherein als falsch bezeichnet. Dies würde uns genauso gehen. Aber weißt du, Offenheit und damit auch Kritikfähigkeit ist vielen in diesem Forum fremd – so wie Ihnen die Juden auch immer fremd bleiben werden, weil manche lieber ihre Klischees pflegen!
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#12   Lorenzo Frikadelli   13:01:11 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Lateiniheini
Soso! Ach ja, na, da wird sie jetzt aber dran zu knabbern haben, wenn unser Freund Lorenzo so was Böses sagt…
Wenn sich Ihre Holde derart abwertend über die Messe ihrer Eltern, Großeltern usw… äußert, kann es mit ihrem katholischen Glauben nicht weit her sein. Sie sollte beichten gehen, wenn ihr dieses Sakrament noch etwas sagt.
Sie müssen damit leben, dass der HERR nur eine Kirche gegründet hat. Es wurden keine Teilkirchen gegründet.
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#11   Mannheimer †   12:56:15 | Dienstag, 19. Mai 2009
Der jüdisch-christliche Dialog
ist im Grunde ein auf den Knien rumrutschen und Vergebung Erflehen der Christen – verdientermaßen, denn Christen wissen heutzutage sehr genau, was sie den Juden im Laufe der Jahrhunderte alles unprovoziert angetan haben und was dann im Fanal der Shoa endete.
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#10   Großwildjäger   12:52:42 | Dienstag, 19. Mai 2009
@ Kreuznetter:
Es sei denn, man hängt der These an, wonach alle großen Religionen im Grunde dasselbe meinen, nur andere Zugänge zu Gott/Allah/Jahwe finden.
Dazu ein schönes Gedicht der (jüdischen) Lyrikerin Mascha Kaléko:
Ob Jud, ob Christ: es gibt nur einen G*tt.
Doch sucht der Mensch ihn unter vielen Namen.
Stehn wir vor IHM, so fragt ER nicht danach,
Auf welchem Pilgerweg wir zu IHM kamen.
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#9   Kreuznetter †   12:45:44 | Dienstag, 19. Mai 2009
Es wird nie
zu einem Dialog kommen, wenn sich die versch. Religionsgemeinschaften jeweils als die alleinigen Vertreter der Wahrheit und die anderen bestenfalls als Abtrünnige, Ungläubige, auf dem falschen Pfad befindende sehen.
Ja sogar innerhalb der katholischen Kirche gibt es keinen Konsens, wenn die Bedeutung der einzelnen Rituale des Abendmahlgedächtnisfests als unbedingt heilsnotwendig gesehen wird.
Es sei denn, man hängt der These an, wonach alle großen Religionen im Grunde dasselbe meinen, nur andere Zugänge zu Gott/Allah/Jahwe finden.
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#8   Mannheimer †   12:35:01 | Dienstag, 19. Mai 2009
Dialog?
Was gibts da großartig zu dialogisieren?
Ihr Christen haltet den jüdsichen Gllauben für Schwachsinn, die Juden halten den christlichen Glauben für Schwachsinn, die Buddhisten halten den christlichen Glauben für Schwachsinn, die Christen halten den buddhistischen Glauben für Schwachsinn, die Muslime halten den christlichen Glauben für Schwachsinn, die Christen halten den muslimischen Glauben für Schwachsinn, die Buddhisten halten den muslimischen Glauben für Schwachsinn, die Hindus halten den christlichen Glauben für Schwachsinn, die Muslime halten den hinduistischen Glauben für Schwachsinn, die Juden halten den buddhistischen Glauben für Schwachsinn, die Atheisten halten den Glauben an sich für Schwachsinn, die Gläubigen halten den atheistischen Glauben für Schwachsinn.
Und die Agnostiker gucken sich den ganzen Schwachsinn an und sagen das offensichtliche: Wir kennen die Wahrheit nicht.
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#7   JungeFREIHEIT-Leser   12:25:51 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Reformeier2008
Da gebe ich Ihnen Recht.
Die Kirche wird vom politisch organisierten Judentum nie anerkannt werden, jedoch von den gläubigen Juden in Respekt angenommen werden.
www.alexander-kissler.de
Der spricht morgen in München, St. Bernhard
www.st-bernhard-muenchen.de
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#6   Großwildjäger   12:11:36 | Dienstag, 19. Mai 2009
@ Reformeifer2008:
Mir tut es um die gläubigen Juden sehr leid, die sich um einen ernsthaften Dialog bemühen.
Es ist nur leider so, dass hier auf +.net auch diese gläubigen Juden, die sich um ein Miteinander der Religionen bemühen, übelst beschimpft werden.
Als Beispiel nenne ich da nur mal den Rabbiner Dr. Brandt, über den hergezogen wurde, als er im Umfeld der Diskussion um das Karfreitagsgebet ein Zeichen setzte und öffentlich Bischof Zollitsch umarmte.
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#5   Reformeifer2008   10:47:02 | Dienstag, 19. Mai 2009
Selektive Wahrnehmung
Mir tut es um die gläubigen Juden sehr leid, die sich um einen ernsthaften Dialog bemühen.
Doch leider haben Leute wie der militante Konvertit „Kramer“ oder „Charlotte Knobloch“ nur eine selektive Wahrnehmung.
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#4   lateiniheini   10:45:07 | Dienstag, 19. Mai 2009
Lieber lorenzo…
gibt es auch nur eine Wahrheit, in der die Protestanten nicht sind.
Die Wahrheit ist Jesus Christus, aber ich würde Ihnen grds. zutrauen, anderen den Glauben an Jesus Christus abzusprechen! Dies macht allerdings nichts, ich kann mit Ihrer Ablehnung sehr gut umgehen und ruhig damit schlafen… ;-) ^-^
das heftige aufjaulen der lutherischen Huberbruderschaft,
Schön!Den Begriff muss ich mir merken… :-)
Andererseits, warum jaulen eigentlich andauernd irgendwelche Angehörigen der römisch-katholischen Teilkirche rum, wenn an dieser irgendein Ansatz von Kritik laut wird…?
Ihre Frau, als Scheinkatholikin redet übrigens Mist über die Alte Messe.
Soso! Ach ja, na, da wird sie jetzt aber dran zu knabbern haben, wenn unser Freund Lorenzo so was Böses sagt… :-D
Aber keine Bange, ich für mein Teil gestehe Ihnen auch weiterhin das Recht zu, Ihre Meinung über Dinge zu äußern, die Ihnen nicht gefallen…auch wenn es mir nicht gefällt! Dann ist Ihre Meinung halt anders! ^-^
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#3   clarissa colonia   10:43:11 | Dienstag, 19. Mai 2009
Sie, wertes Fleischpflanzerl,
„unterscheiden zwischen „schlecht“ und „nicht wahr““
Heißt das nun, daß für Sie das Wahre schlecht und das Gute unwahr ist?
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#2   Lorenzo Frikadelli   10:35:02 | Dienstag, 19. Mai 2009
@Lateiniheini
Klar, wenn ich mich selbst als Mass aller Dinge sehe, dann ist alles andere grundsätzlich schlecht!
Wir unterscheiden zwischen „schlecht“ und „nicht wahr“.
So wie es nur einen „Highländer“ gibt, gibt es auch nur eine Wahrheit, in der die Protestanten nicht sind.
Das erklärt auch das heftige aufjaulen der lutherischen Huberbruderschaft, wenn wir es uns erlauben im Zusammenhang mit dieser Bruderschaft nur von einer christlichen Gemeinschaft zu sprechen, – und nicht von einer Kirche.
Ihre Frau, als Scheinkatholikin redet übrigens Mist über die Alte Messe.
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#1   lateiniheini   10:06:06 | Dienstag, 19. Mai 2009
Es ist ein Fehler…
…den viele römisch-katholische Christen machen, da sie andere Konfessionen und Religionen lediglich an ihrer eigenen Kirche messen! Das heißt in der Tat Äpfel mit Birnen vergleichen!
Das Judentum funktioniert ganz anders, als die römisch-katholische Kirche, genauso wie die evangelische oder altkatholische Kirche anders funktioniert!
Klar, wenn ich mich selbst als Mass aller Dinge sehe, dann ist alles andere grundsätzlich schlecht! Und wenn ich erwarte, dass alle anderen irgendwann nur nach meiner Pfeife tanzen sollen, dann muss ich mich nicht wundern, wenn von anderen Seiten entsprechende Kritiken kommen!
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