kreuzmeldungen
Nicht geplant + Friede, Freude, Bischofsworte + Geschlechtsstudienlehrgang + Antizölibatärer Bischof + Rücksichtslose Personal- und Lehramtspolitik
Nicht geplantVatikan. Entgegen dem Hoffen und Warten vieler Pilger, die zu den Osterfeierlichkeiten nach Rom gekommen waren, fand gestern Montag das „Regina Coeli“ mit Papst Johannes Paul II. nicht statt. Das Gebet „Regina Coeli“ ersetzt in der Osterzeit den „Engel des Herrn“. Kurz nach zwölf Uhr teilte man den Pilgern auf dem Petersplatz mit, daß ein Auftritt des Heiligen Vaters in diesem Jahr nicht vorgesehen gewesen sei.
Friede, Freude, Bischofsworte
USA. Der Bischof von St. Petersburg, Mons. Robert Flynch, hat sich erneut zum Fall der 41-jährigen Komapatientin Terri Schiavo geäußert. Frau Schiavo wird von ihrem Pflegepersonal gegenwärtig dem Hungertod überlassen. Der Bischof, in dessen Diözese Frau Schiavo euthanasiert wird, erklärte, er werde dafür beten, daß Terris Eltern und deren entfremdeter Ehemann einen Schritt zurück machen könnten, um noch vor der Tötung von Terri der Versöhnung Raum zu geben. Jene, die Terri besonders liebten, sollten in dieser schwierigen Situation Mitleid für die Gefühle der anderen Seite zeigen.
Geschlechtsstudienlehrgang
Österreich. Mit der Umstellung der Studienpläne auf Bakkalaureats- und Masterstudien plant die Universität Wien, ein Magisterstudium für „Geschlechterstudien“ anzubieten. Dies berichtete „Der Standard“. Bereits jetzt könnten sich Studenten schwerpunktmäßig mit Geschlechterstudien beschäftigen. Man habe sich das Ziel gesetzt, für diese Art von Ausbildung auch einen Magistertitel zu verleihen, erklärt eine Mitarbeiterin am Projekt. Der Geschlechtsstudienlehrgang soll ab 2006 angeboten werden.
Antizölibatärer Bischof
Australien. Angesichts des Priestermangels in seinem Bistum sprach sich der Bischof von Queensland, Mons. Brian Heenan, für die Weihe verheirateter Männer aus. Dies berichtete die australische Fernsehstation ABC. Queensland liegt im tropischen Norden des Landes. Bischof Heenan erklärte, man solle diesen Vorschlag ernsthaft diskutieren, schließlich spiele das Priestertum in der Katholischen Kirche eine sehr wichtige Rolle. Nach den Angaben des Bischofs gebe es sehr viele wundervolle verheiratete Menschen, die diesen Dienst übernehmen könnten.
Rücksichtslose Personal- und Lehramtspolitik
„Gegen alle Intentionen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) wurde das mittelalterliche römische System, ein Machtapparat mit totalitären Zügen, durch geschickte und rücksichtslose Personal- und Lehramtspolitik restauriert“, meint der pensionierte Tübinger Theologe Hans Küng kürzlich in einem Beitrag für das Boulevardmagazin ‘Der Spiegel’. Der Artikel kritisiert die Amtszeit von Papst Johannes Paul II. heftig. Nach Küngs Vorstellung müsse der nächste Papst die vatikanische Politik ändern, um so einem „ungeheuren Problemstau“ entgegen zu wirken.
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Dienstag, 29. März 2005 12:26
Stimme aus dem Tradiland: Terri Shiavo ist kein Einzelfall!
In sämtlichen Ländern der EU wird derartiges längst praktiziert. Sterbenskranke Patienten erhalten
Morphium, auch wenn sie keine Schmerzen haben. Morphium zerstört die inneren Organe binnen Wochen, der
Mensch stirbt. Ist ein Schwerverletzter oder Schwerkranker als Organspender von Interesse, werden die
Angehörigen rechtzeitig aus dem Zimmer hinauskomplimentiert – wesentlich ist nach diesem Konzept nicht,
dass der Priester zur letzten Ölung kommt, sondern die Ärzteteams zwecks Organentnahme eingeflogen werden.
Leute, die keine Patientenverfügung in Richtung lebenserhaltender Maßnahmen haben, werden in totaler Umkehr der Gesetzeslage (die Ärzten grundsätzlich lebenserhaltende Maßnahmen vorschreibt) keine solchen eingeräumt, worunter – auch das pervers – unter anderem die Nahrungszufuhr verstanden wird. D.h., es wird in solchen Fällen gar keine Magensonde gesetzt!
Krebskranke Patienten im Endstadium erhalten keine Nahrungszufuhr, sondern nur noch Flüssigkeit, wodurch sie binnen Wochen sterben. Für alle diese Umstände habe ich vertrauliche Aussagen von Ärzten. Diese gesetzwidrigen Verbrechen müssen das Licht des Tages scheuen, weswegen die Öffentlichkeit auch darüber nicht unterrichtet wird. Angehörige können ohne vorher erteilte „Vorsorgevollmacht“ keinen rechtzeitigen Gerichtsbeschluß herbeiführen, weil die Gerichte länger brauchen, als in solchen Fällen der Tod eintritt.
Leute, die keine Patientenverfügung in Richtung lebenserhaltender Maßnahmen haben, werden in totaler Umkehr der Gesetzeslage (die Ärzten grundsätzlich lebenserhaltende Maßnahmen vorschreibt) keine solchen eingeräumt, worunter – auch das pervers – unter anderem die Nahrungszufuhr verstanden wird. D.h., es wird in solchen Fällen gar keine Magensonde gesetzt!
Krebskranke Patienten im Endstadium erhalten keine Nahrungszufuhr, sondern nur noch Flüssigkeit, wodurch sie binnen Wochen sterben. Für alle diese Umstände habe ich vertrauliche Aussagen von Ärzten. Diese gesetzwidrigen Verbrechen müssen das Licht des Tages scheuen, weswegen die Öffentlichkeit auch darüber nicht unterrichtet wird. Angehörige können ohne vorher erteilte „Vorsorgevollmacht“ keinen rechtzeitigen Gerichtsbeschluß herbeiführen, weil die Gerichte länger brauchen, als in solchen Fällen der Tod eintritt.
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