Papst in Monte Cassino + Papstmesse gegen das Kirchenrecht + Zurück zu den Wurzeln + Gewalt gegen Bischof Mixa + Gewinn und auch Gefahren
Papst in Monte Cassino
Italien. Papst Benedikt XVI. flog gestern im Hubschrauber zur Benediktinerabtei
Monte Cassino – 130 Kilometer südöstlich von Rom. In der Stadt Cassino unterhalb des Klosters feierte
er vor 20.000 Gläubigen auf dem Platz Miranda eine Heilige Messe. Dieser Platz heißt künftig auf Beschluß
des Stadtrats „Piazza Benedetto XVI.“ In seiner Predigt ermahnte der Papst mit dem Mönchsvater Benedikt,
ihre Herzen ganz auf Christus auszurichten.
Papstmesse gegen das Kirchenrecht
Italien. Bei der gestrigen
Messe des Papstes in Monte Cassino teilten auch mehrere Laien die Kommunion aus. Der vatikanische Fernsehsenders
CTV zeigte den Mißstand live bei der Meßübertragung. Außerordentliche Kommunionspender sind nach dem
Kirchenrecht nur dort erlaubt, wo eine Notlage existiert. Doch bei der Papstmesse saßen mehrere Priester
herum, während Frauen die Kommunion verteilten.
Zurück zu den Wurzeln
Italien. Europa ist durch die
Mönche in seiner Kultur aufgebaut worden. Das sagte der Abtprimas der Benediktiner, Notker Wolf, vor
Radio Vatikan: „Erst wenn wir zu diesen Grundlagen zurückkehren, werden wir ein echtes Europa der Werte
und des Friedens aufbauen.“
Gewalt gegen Bischof Mixa
Deutschland. Kürzlich kam es nach einer Firmung
im Augsburger Dom zu Handgreiflichkeiten. Das gab das Bistum Augsburg in einer Pressemeldung bekannt.
Ein kirchenfeindlicher 55jähriger Mann verteilte am Ausgang des Domes Flugblätter gegen Ortsbischof
Walter Mixa. Zwei Polizisten, die zufällig bei der Firmung waren, verwiesen des Mann des Platzes. Doch
dieser schlug auf einen Polizisten ein und verletzte ihn am Auge. Dem Angreifer droht eine Anzeige wegen
Verleumdung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte.
Gewinn und auch Gefahren
Vatikan. Das Internet
birgt die Gefahr in sich, daß deren Benützer nur die Zeit totschlagen, vor der Realität fliehen und
an der Oberfläche bleiben. Das sagte der Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardi
SJ, vor ‘Radio Vatikan’. Der Jesuit will die Grenzen und Möglichkeiten des Internet unterscheiden. Er
warnt eindringlich, nicht „der Faszination der technologischen Fortschritte“ zu erliegen.
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60 Lesermeinungen
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Th. Haereticus: Karl Rahner hat seine Häresien selbst eingestanden … und Sie gestehen Ihre Häresie
auch selbst ein … Karl Rahner war dem katholischen Glauben leider nicht gewachsen …
Marcelus – Bitte antworten Sie doch präzise! Wiederum argumentieren Sie nicht, sondern Sie verallgemeinern.
Ich habe wirklich den Eindruck, dass Sie einem theologischen Disput nicht gewachsen sind und lediglich
vorgegebenes frömmelndes Zeug nachplappern. Wer Karl Rahners Werk abqualifiziert, sollte sich damit sorgfältig
auseinandergesetzt haben. Das gilt auch für Herbert Vorgrimmler. Ich kannte Karl Rahner noch als einen
meiner Professoren, und H. Vorgimmler habe ich ebenso persönlich kennengelernt. Ich bilde mir mein Urteil
über beide Theologen nicht nur ein. Bei beiden hat es auch nie irgendwelche kirchlichen Beanstandungen
gegeben.
Fanatiker machen oft aus einem Einzelfall ein Prinzip Selbst die missglückte Kommunionsausgabe oder ein
„Kunstwerk“ deuteln sie so um, als ob dahinter weissgott was für eine Tendenz und eine Absicht wäre,
die Freimaurer und die Bolschewisten, das Konzil und – – – die andern sowieso. Dabei ist es ganz einfach:
es ist ein wenig Angst und viel Teufelei.
Theologicus Haereticus: Dieses „KK“ verbiegt die Konzilstexte zu grauenhaften Häresien, und gibt sich
als authentische Interpretation des Pastoralkonzils aus, aber diese Frage ist für die Kirche Gott sei
Dank nicht mehr aktuell, weil die Zeit dieses Ungeistes vorbei ist, und kein Hahn mehr danach kräht –
weil es diese Hähne nur mehr als „vom Aussterben bedroht“ gibt … Können Sie bitte genauer definieren,
inwiefern das „Kleine Konzilskompendium“ ein abscheuliches Machwerk sein soll, das Häresien verbreitet?
Danke, werter Marcellus, für das ohne Not abgelegte Geständnis: Ganz gewiß war sich Ihr leuchtendes
namentliches Vorbild, dieser Polarstern der Lauterkeit, jener Kompaß der Rechtschaffenheit und Hort der
wahren Tradition der Lüge bewußt, die er durch seine Frage herausforderte. Und dieser starke defensor
veritatis hat die Tradition gerettet – indem er mit ihr bracht? Das ist die Hermeneutik des Bruchs, nicht
die Konzilsdokumente oder die disziplinarischen Entscheidungen, die Gianbattista Montini in gleicher Weise
legitim zu treffen befugt war wie sein Vorgänger Antonio Michele Ghislieri. Und was ging dem nur alles
voraus … Der Bruch seines Pius XII. und dessen Nachfolgern geleisteten Treueides vor der Bischofsernennung.
Der Bruch seines Wortes, als er die Konzilsdokumente zuerst unterzeichnete, dann aber davon nichts gewußt
haben will. Der Bruch des Rechts, trotz seiner supensio a sacris das Weihesakrament gespendet zu haben.
Der Bruch mit der Tradition, indem der ein Schisma nicht nur billigend inkauf nahm, sondern mit Vorsatz
herbeiführte – das nur dann „traditionswahrend“ wäre, wenn es in der Kirche auch eine Tradition des
Irrtums gäbe. Der Bruch eines Vertrages, den einzugehen ihn niemand gezwungen hat. Um diese eindrucksvolle
„Kontinuität des Bruches“ zu rechtfertigen, braucht es in Tissier de Mallerais’ „Standardwerk“ fast 800
Seiten … Wo sollte da denn der Unterschied zu den Rechtsbeugern in der DBK (und anderswo) zu finden
sein …?
Anette: Der Papst in seinem Tun nicht fehlerlos, sondern nur die seltenen endgültigen Glaubenslehrdefinitionen,
die der Papst trifft, sind fehlerlos, weil der Heilige Geist das Seiner Kirche so verheißen hat, daß
diese die Lehre unfehlbar bewahrt.
@clarissa colonia „Ich selbst habe gehört…“? Haben nicht Sie erst vor kurzem, gerade diese Art der
Quellenangabe bei der FSSPX kritisiert?! Aber was solls… Wühlen Sie nur weiter in der Vergangenheit
und ergötzen Sie sich auch weiterhin an den Rechtsbrüchen anderer. Warum sollte man Ihnen (mit dem CIC)
nicht das Selbe zugestehen wie Alice Schwarzer (mit ihrer „Emma“). Nur mal so zur Info: Falls Sie es noch
nicht mitbekommen haben sollten, der Heilige Vater hat die Exkommunikation der Piusbischöfe aufgehoben.
Sehr geehrter Herr Marcelus, würde der von Ihnen erwähnte Notstand nicht existieren: wovon nährte sich
das Trauma der clarissa? Welche Notwendigkeit bestünde darin, immer und jederzeit ihre persönliche Anwesenheit,
ihre Involvierung und vor allem ihre Schlüsse daraus beständig lesen zu müssen? Ich denke, ohne den –
bald seliggesprochenen Erzbischof Lefevbre – wäre jedes posting der Genannten freilich uninteressant.
clarissa c.: Es besteht ein Notstand Das ist die Realität – aber daß Sie Häretikern dienen möchten,
ist ja logisch, nachdem Sie den katholischen Glauben nur äußerst unzureichend kennen – wie so viele,
die sich uns als „Katholiken“ und „Katholikenhierarchen“ ausgeben … in bewußter Lüge oder aus Unwissenheit
…
30. Juni 1988: Ich selbst habe gehört, welche Antwort der Hauptkonsekrator auf seine Frage „Adestne mandatum
Pontificis?“ erhielt: „Mandatum adest!“, nicht etwa: „Romam aeternam nos mandavisse persuasi sumus, ut
sine mandato Pontificis, praeter traditionem ecclesiasticam et praescriptis canonici iuris malitiose contortis
Episcopos illegitimos ordinare nobis opus est“. Und der ehrenwerte Herr Hauptkonsekrator hat, und das
zweifelsfrei in vollem Wissen um die in nämlichem Momente gehörte glattzüngige Lüge, mit der Weiheliturgie
fortgefahren. Das können sie jetzt versuchen zu rechtfertigen. Das war moraltheologisch ein glatte Lüge,
rechtlich ein klarer Rechtsbruch, ein offensichtlicher Traditionsbruch. Und, man muß sich nicht ans Recht
halten, aber dann sollte man sich auch nicht darauf berufen, wenn man es für opportun hält.
Werter defendor (immer noch unverteidigt?), Rechtsbeugung ist kein „Modernisten“-Privileg; das beherrschen
die vermeintlichen „Kirchenretter“-Traditionalisten mindestens ebensogut – allem Anschein nach sogar noch
wesentlich besser …
defendor warum ein Affront gegen den heiligen Vater????????????? Er war ja wohl dabei. Hat er die Laien
zurückgepfiffen und die Pfarrer aufgefordert den Kommunionsdienst zu tun?????????
@Mrs. Cologne… …die Handstreich-Modernisten legen eben gerne nach eigenem Gutdünken aus. Für diese
ist eben auch „Notlage“, wenn die extra angekarrten „Laien-Kommunion Helfer“ völlig überflüssig sind
…und gemäss Kirchenrecht denn auch nicht geduldet. ( zugelassen NUR in „Notlage“ ! ) Und dies kann
in den Augen der Handstreich-Modernisten nicht sein… Welch ein Affront gegen den HEILIGEN VATER, Papst
Benedikt XVI., der um die ehrfrürchtige Zelebration und Teilnahme am heiligen Messopfer bemüht ist,
dies auch durch die Bekräftigung des Empfanges der HEILIGEN KOMMUNION knieend in den Mund ! Möge der
HEILIGE GEIST diesem ehrfurchtslosen Handstreich-Modernisten Treiben möglichst bald ein Ende setzen. www.gloriapolo.net/
@ Libertas Ecclesiae Nach allem, was ich von Mitgliedern des Vorbereitungsteams des Weltjugendtages in
Köln weiß, wurden da die Kommunionspender natürlich schon lange vorher organisiert – man muss ja wissen,
wer wann wo sein darf und durch Sicherheitskontrollen nicht behindert werden darf und so weiter. Laien
als Kommunionspender werden da dann auch eingesetzt. Natürlich kommt es dann vor, dass 5 Minuten vor
Beginn plötzlich doch noch eine Hundertschaft Priester anrauscht, aber hier zu erwarten, dass der Zeremonienmeister
bei solchen Menschenmassen dann die bereits instruierten Kommunionspender wegschickt und dafür irgendwelche
Priester herbeizerrt, die keine Ahnung haben, wie und wo sie den Dienst als Kommunionspender bei so einem
Gottesdienst ausüben sollen, das ist nun wirklich grotesk.
Kirchenrecht für alle! Kommunionsspender sind nach dem Kirchenrecht nur dort erlaubt, wo Notlage existiert.
Ist das klar definiert oder auch mal wieder Auslegungssache. Mir kann jedenfalls keiner erzählen, daß
bei einer Messe mit 7 Priester eine Notlage an Kommunionsspendern existiert und es einen Grund gibt Kommunionsspender
einzusetzen und schon gar nicht ausschließlich!
@ Brandenburgis Wenn Sie die Ansicht vertreten, ein Konzil lehre nicht unfehlbar, dann befinden Sie sich
nicht mehr auf dem Boden des gesunden, katholischen Glaubens.
@Theologicus Haereticus Beide Seiten verlassen sich auf die unfehlbare Auslegung ihrer Artgenossen. Ich
finde es gut, dass die Konzilstexte in vielen Pfarreien nun gemeinsam gelesen werden. Das kann nur Früchte
bringen und wird die Kräfte am rechten und linken Rand verstummen lassen!
Marcelus – Auch Sie sind so ein Phantast! Können Sie bitte genauer definieren, inwiefern das „Kleine
Konzilskompendium“ ein abscheuliches Machwerk sein soll, das Häresien verbreitet? Ich vermute, Sie können
es nicht, weil Sie es überhaupt nie gelesen haben, denn die Schlaumeier Ihrer Art verlassen sich auf
die unfehlbare Auslegung von irgendwelchen Pius-Sektierern. Ad Junger Freiheitskämpfer: Sie unterstellen
mir die These, Johannes XXIII hätte die Laien-Kommunionhelfer gewollt oder gar veranlasst. Genau dies
behaupte ich nicht. Laien als Kommunionhelfer sind aber eine logische Folge einer liturgischen Entwicklung,
die dieser Papst mit angestoßen hat, und des mündig Werdens der Laien innerhalb der Kirche. Was kann
daran denn so schlecht sein?
@Sankt Niketas Wenn Sie die Ansicht verteten, die „[V2]-Konzilstexte können keine antichristlichen Häresien
enthalten“, dann befinden Sie sich in tiefstem, schwärzesten Irrtum.
@ Marcelus Das „Kleine Konzilskompendium“ von Rahner und vom Konkubinisten Vorgrimmler ist ein abscheuliches
Machwerk antichristlicher Häresien, das viele einfältige Neutheologen für die Pastoralkonzilstexte
selbst halten. Ich weiß nicht, über welches Buch sie sprechen. Das mir bekannte „Kleine Konzilskompendium“
enthält jedenfalls die Texte des ordentlichen kirchlichen Lehramtes, wie es sich auf dem 21. Ökumenischen
Konzil geäußert hat, und dazu einige einführende und kommentierende Texte. Die Konzilstexte können
keine antichristlichen Häresien enthalten, denn sie sind unfehlbare Lehre der Kirche, und die Kommentare
sind eben nur Kommentare.
Gewalt Gewalt gegen Bischof Mixa Kann mir jemand sagen, wo sich in dem Bericht eine Beschreibung von Gewalt
gegen Bischof Mixa findet? Ich sehe derzeit nichts, was diese Überschrift rechtfertigen würde.
@Marcelsus Ich bin zwar kein Freund von Rahner, aber Sie sollten doch ein bischen mehr differenzieren
um „Ihre Glaubwürdigkeit“ zu untermauern. Nur draufhauen ist keine Vernunftsache. Reflektion und dann
sachlich argumentieren ! Danke!
Das „Kleine Konzilskompendium“ von Rahner und vom Konkubinisten Vorgrimmler ist ein abscheuliches Machwerk
antichristlicher Häresien, das viele einfältige Neutheologen für die Pastoralkonzilstexte selbst halten.
Rahner ist vielleicht schon in der ewigen Verdammnis – Vorgrimmler hat noch ein wenig Zeit bis zur endgültigen
Entscheidung gegen Gott und gegen die Heilige Römisch-Katholische Kirche.
Der Untergang des christlichen abendlandes Seit ihr Fanatiker. Gelle Brandenburgis. Keine vernünftigen
Argumente mehr wen die Beleidigungen wieder anfangen.
Gewalt + Widerstand Gab es ja auch gar nicht. Nur gegen die Polizeibeamten. Meine Frage ist eher kann
mann wegen Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamten angeklagt werden wenn diese nicht als Amtspersonen (
Polizisten) anwesend waren. Amtsbeleidugung kann doch nur vorliegen wenn die Person als Amtsperson zu
erkennen ist. Außerdem Widerstand gegen die Polizei ist fraglich da die Polizisten als Besucher da waren
übten Sie ihre Staatsgewalt ja gar nicht aus oder weiss jemand etwas genaueres??
@Theilheimer Die Aufrufe zeigen doch, dass diese Art von Menschen über Leichen gehen. Auch in Marburg
wurde sogar am vergangenen Wochenende lauthals geschrien: Christen raus und bringt sie um ! oder Hätt
Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben! Sozialisten, Grüne, Schwulenverbände, Uni-Linke
und Neo-Atheisten zogen zum Kongresszentrum um gegen einen Kongress zu demonstrieren, der von Christen
abgehalten wurde. Soweit zur Meinungsfreiheit in unserem Land !
@resini Es mag sicherlich einiges vereinfacht und unreflektiert sein, jedoch ist Ihre Polemik sehr vereinfachend.
Gerade die Medien manipulieren bei uns was das Zeug hält und die Meinungsfreiheit und die Grundrechte
des Einzelnen wurde verkehrt.
Zum Glück! Vielleicht sehe ich (Jahrgang 1935) die liturgische Entwicklung etwas lockerer und nicht so
eng Zeugen einer aussterbenden (De)Generation. Zum Glück!
Das Internet… Das Internet birgt die Gefahr in sich, daß deren Benützer nur die Zeit totschlagen,
vor der Realität fliehen und an der Oberfläche bleiben. Eine große Gefahr im Internet ist Kreuz.net.
Wer disem Unsinn und dieser Hetze die dort publiziert wird Glauben schenkt enflieht wirklich der Realität.
Nur um diese Seite zu bekämpfen muss man eben mit seiner Meinung dagegen angehen und zwangsläufig diesen
Unsinn lesen.
@Theologicus Haereticus Da sind Sie einem Irrtum aufgesessen. Glauben Sie, dass das Aggiornomento den
Schlendrian hätte einführen wollen? Papst Johannes XXIII. war ein sehr frommer und bescheidener Mensch.
Lesen Sie das „Kleine Konzilskompendium“ von Karl Rahner. Kein Wort von Kommunionhelfern werden Sie dort
finden!
Junger Freiheitskämpfer, bitte nicht so vorlaut. Wenn Sie so auf dem Boden des Konzils stehen, dann sollten
Sie aber auch das Aggiornomento ,wie es Johannes XXIII wollte, bejahen. Die Laien-Kommunionhelfer sind
nämlich eine Folge davon. Vielleicht sehe ich (Jahrgang 1935) die liturgische Entwicklung etwas lockerer
und nicht so eng, so dass ich mir auch mal einen schnodderigen Ausdruck wie „sinnlos“ erlaube. Und nicht
alle von Menschen erdachten Rubriken und Vorschriften machen einen Sinn. Oft dienen sie nur zur Kontrolle,
Einengung und Selbtbefriedigung. Und die von mir zitierten Heuchler und Pharisäer springen begierig auf
den Zug, um ihre vermeintliche Katholizität unter Beweis zu stellen.
@Junge Freiheit Leser Die an die 800 anwesenden Priester hatten sich derweil gelangweilt. Warum sind sie
dann nicht aufgestanden und haben den Laien die Kommunion aus der Hand genommen und sie selbst ausgeteilt?
Hä
Außerordentliche Kommunionspender bei Papstmessen Für mich stellt sich hier eine ganz andere Frage:
Wie wird die Kommunionspendung bei den sonstigen Papstmessen gehandhabt? Waren jetzt nur in Monte Cassino
außerordentliche Kommunionspender eingesetzt worden, sonst aber bei dern Papstmessen nicht? Und wer ist
für den Einsatz der außerordentlichen Kommunionspender verantwortlich? Der päpstliche Zeremonienmeister?
@Theologicus Haereticus 1. Jesus hat auch das Brot, welches er bei der Einsetzung des Altaropfers am Gründonnerstag
als seinen Leib und sein Blut bezeichnete, selbst ausgeteilt, damit sie Anteil erhalten an ihm. Der Priester
ist bei der Heiligen Handlung nicht der Herr XY sondern Jesus Christus (in persona Christi). 2. Ihre Ausdrucksweise
„Katholibans“ diskreditiert sie nur selbst. Sie können anscheinend nicht differenzieren. Darum füge
ich es an: Ich bin kein Anhänger der Piusbruderschaft, sondern Kind des II. Vaticanums.
Die Vorschriften der Kirche sind nicht sinnlos, und können auch nicht sinnlos sein. Jesus hat keine „sinnlosen
Vorschriften unterlaufen“. Da sind Sie im Irrtum.
Wie schön! Ich habe es gesehen! Und wie ich mich gefreut habe, als ich am TV mitbekam, dass Laien als
Kommunionhelfer bei einer Papstmesse eingesetzt wurden. Mit dem heuchlerischen Geheule der Katholibans
habe ich gerechnet. Ihnen sei auf das Beispiel Jesu verwiesen, der immer wieder sinnlose Vorschriften
unterlief. Die Evangelien sind voll dieser Beispiele.
Das hört sich ja widersprüchlich an. Es wird im Vorfeld nicht dafür gesorgt,daß bei der Papstmesse
nur Priester die Kommunion austeilen.Dafür werden aber die Kommunion austeilenden Frauen vom Sender des
Vatikans gefilmt.
@resini Ich bin zwar kein Anhänger der Piusbruderschaft, dennoch möchte ich etwas klarstellen. Die Weihen
wurden unerlaubt vollzogen. Das ist ein Faktum. Dennoch wären sämtliche Weihen anerkannt, wenn sie in
die Einheut zurückkommen würden. Die etwa 250 000 Ehepaare der Piusbruderschaft müssten nicht nochmals
heiraten. Das Kirchenrecht hat auch hier eine Klausel, damit das Ehesakrament anerkannt wird. Anders würde
es sich bei einem protestantischen Kirchenbeamten verhalten. Keine Weihe ! Kein Sakrament !
@Komma Mancher Laie ist würdiger die Kommunion auszuteilen, als die illegal geweihten Piusbrüder-Priester.
Was Sie nicht alles wissen! Waren denn gestern auch Piusbrüder – Priester zur Kommunionausteilung bei
der Papstmesse eingesetzt? Es ist doch piep schnurz egal ob die dort waren oder nicht. Die ungültig geweihten
Pius Priester sollten überhaupt keine Kommunion austeilen dürfen.
München Bei der Papstmesse in München teilten auch Laien den Leib des Herrn aus. Die Kommentatorin beim
Papstgottesdienst „Andrea Kammhuber“ vom BR sagte dazu: „Hier zeige sich das gute Miteinander in der Erzdiözese.“
Das dies aber nur in Ausnahmefällen gestattet ist, das wurde bewusst verschwiegen. Die an die 800 anwesenden
Priester hatten sich derweil gelangweilt.
@ Guillotin II Mancher Laie ist würdiger die Kommunion auszuteilen, als die illegal geweihten Piusbrüder-Priester.
Was Sie nicht alles wissen! Waren denn gestern auch Piusbrüder – Priester zur Kommunionausteilung bei
der Papstmesse eingesetzt?
Wieso nicht Italien. Bei der gestrigen Messe des Papstes in Monte Cassino teilten auch mehrere Laien die
Kommunion aus. Was ist daran so verwerflich. Mancher Laie ist würdiger die Kommunion auszuteilen, als
die illegal geweihten Piusbrüder-Priester.
@Gotthard diese Bestimmungen müssen dringend geändert werden! Das kann Ihnen doch egal sein – Sie halten
sich doch eh an keine Ihnen nicht genehme Regeln des Kirchenrechts.
Schön, daß man sich auf das Recht beruft, wenn es genehm ist: «Fideles communicant genuflexi vel stantes,
prout Conferentia Episcoporum statuerit», actis a Sede Apostolica recognitis. «Cum autem stantes communicant,
commendatur ut debitam reverentiam, ab iisdem normis statuendam, ante susceptionem Sacramenti faciant».
(Redemptionis Sacramentum Nr. 90)
Kirchenrecht Außerordentliche Kommunionspender sind nach dem Kirchenrecht nur dort erlaubt, wo eine Notlage
existiert. diese Bestimmungen müssen dringend geändert werden!
ist ja echt spannend! Doch bei der Papstmesse saßen mehrere Priester herum, während Frauen die Kommunion
verteilten. Gestern nachmittag hat in einem Gartenteich in Rom ein Goldfisch gepupst und in China ist
ein Sack Reis umgefallen. Spannende katholische Nachrichten a la kreuz.net
Kommunion durch liturgisch unreine Frauen??? Doch bei der Papstmesse saßen mehrere Priester herum, während
Frauen die Kommunion verteilten. Na hoffentlich hat sich keiner der Anwesenden dabei vergiftet!!!
Noch weitere Erwartungen? Nach diesen Bildern müsste sich doch noch jeder halbwegs der katholischen Lehre
bewusster Katholik fragen, ob dieses Vorgehen noch im entferntesten mit dem Katholizismus etwas zu tun
hat. Was erwartet die Führung der Priesterbruderschaft St. Pius X und der deutsche Distriktobere nur
von diesem Papst und diesem Rom, den katholischen Glauben und eine „Wiederversöhnung“?