Der kürzlich gewählte Präsident der Universität Eichstätt hat das Amt überraschend abgelehnt. Zuvor konfrontierte er die Universität mit persönlichen Bedingungen.
Universität Eichstätt
(kreuz.net, Eichstätt) Der Theologe Reinhard Hütter (50) wird nicht Präsident der Katholischen Universität
Eichstätt.
Das gab die Freisinger Bischofskonferenz in einer Pressemitteilung bekannt.
Hütter teilte
dem Stiftungsrat der Universität mit, daß er das Amt nicht antreten werde.
Am 6. Mai hat er die Wahl
des Hochschulrats per Fax aus den Vereinigten Staaten angenommen.
Unannehmbare Forderungen
Bei den danach
folgenden, üblichen Verhandlungen zwischen dem Träger der Universität und Hütter konnte völlig überraschend
keine Einigung über die Bedingungen der Anstellung gefunden werden. Dabei hat es bereits im Vorfeld Gespräche
darüber gegeben.
Träger der Lehranstalt ist die ‘Stiftung Katholische Universität Eichstätt’.
Diese
konnte die von Hütter verlangten persönlichen Bedingungen nicht annehmen.
Hütter stellte weitgehende
Pensionsforderungen und verlangte die Errichtung eines Stiftungslehrstuhls ad personam. Der Lehrstuhl
sollte ihm nach einem Ablauf der Präsidentschaft bis zu seiner Emeritierung garantiert werden.
Das hätte
massive Auswirkungen auf die finanziellen Ressourcen der gesamten Universität gezeitigt – heißt es in
der Pressemitteilung:
„Der Träger war nicht bereit, die daraus folgenden Einschränkungen für Wissenschaft
und Lehre in anderen Bereichen der Hochschule hinzunehmen.“
Bis zur Neuwahl eines Präsidenten wird die Universität interimsmäßig geleitet.
Am 4. Juni
wird der Hochschulrat über die neue Situation beraten.
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Pensionsforderungen Hier bedarf es weiterer Erläuterungen. Der Professor kommt schließlich aus dem Ausland
und verliert vermutlich seine dortige Pensionsanwartschaft wegen fehlender Unverfallbarkeitsregelung entsprechend
§ 1 und 2 BetrAVG. Für einen Mitarbeiter in fortgeschrittenem Alter ist die Finanzierungszeit einer
angemessenen Versorung verständlicherweise kurz und damit für das Geschäftsrgebnis der Uni eine kaum
zu verkraftende Belastung. Hinzu kommt, daß der Professor bei Ende seiner Präsidentenzeit vor Emeritierung
bzw. Pensionierung eine gesicherte Einkommensquelle benötigt. Damit sind die Forderungen des Kandidaten
berechtigt. Unverständlich ist hingegen, warum die genannten Probleme nicht rechtzeitig geklärt worden
sind, also vor Bekanntgabe seiner Ernennung. Auch die Wissenschaft kann ohne wirtschaftliche Grundlage
nicht arbeiten, das scheint mannaiverweise manchmal zu vergessen. Im Mittelalter, vor Errichtung der ersten
nichttheoogishen Fakultät in Bologna (= juristische Fakultät), waren alle Professoren Priester und haben
von den Einkünften ihrer Pfarre gelebt. So war Prof. Caspar Uhlenberg (bekannt aus dem „Gotteslob“) Pfarrer
von St. Columba in Köln.
@Galatea Doch, doch, ich habe schon noch andere Interessen. Keine Sorge. Manchmal neige ich zur curiositas,
zu müßigen Neugier, aber nicht sehr… Hoffentlich. Denn die ist ja sündhaft (zumindest für Mönche,
zu denen ich nicht gehöre)…
Sehr geehrter Herr Simplicius, … und ihren wohl berühmtesten Auftritt hat Galatee (dort so geschrieben)
am Schluß der „Klassischen Walpurgisnacht“ (Faust II. V. 8423 ff.). Freilich stelle ich mir unsere –
leider nicht stumme – Zuschreiberin ganz anders vor als die Tochter des Nereus. Wie so wohl auf ihren
Namen gekommen sein mag? Haben Sie keine anderen Interessen als diese?
‹Kosmetika› kommt von κόσμος, forma ‘Ordnung, Schönheit’ Dienstag, 26. Mai 2009 07:08, St.
Anton: @ pamino: Hast Du eigentlich – über die Form hinaus – auch inhaltlich etwas zu sagen? Sehr viel
sogar; meine Beiträge können auch von Dir eingesehen werden, obwohl … Ich habe mich auch schon zum
Thema Form/Inhalt geäußert. Folgendes scheint Dir noch nicht eingeleuchtet zu haben: Jedesmal, wo jemand
behauptet, über Inhalt zu sprechen, kann gezeigt werden, daß er über Form spricht. Wo man einmal formen
kann, kann man auch förmlich über Form sprechen und Formen kommentieren. Als ich klein war, hieß Taiwan
noch Formosa ‘die Schöne [Insel]’. Die Antwort auf Deine halbstarke Frage: Es gibt nichts über die Form
hinaus. Man muß innerhalb der Form suchen. Wer sucht, findet. Wer sucht nicht, findet nicht. Suche und
schweige.
Tachchen: Der Vatikan ist nicht dafür zuständig, naturwissenschaftliche Theorien als „wahr“ oder „falsch“
zu bewerten … Dafür ist die Kirchenautorität nicht zuständig, genausowenig, ob die ebenfalls unbewiesene
Urknalltheorie „wahr“ oder „falsch“ sein sollte … Der offizielle Vatikan, der die Evolutionstheorie
als wahr anerkennt, erkennt damit gleichzeitig an, dass das Christentum nicht wahr ist.
Galatee … und ihren wohl berühmtesten Auftritt hat Galatee (dort so geschrieben) am Schluß der „Klassischen
Walpurgisnacht“ (Faust II. V. 8423 ff.). Freilich stelle ich mir unsere – leider nicht stumme – Zuschreiberin
ganz anders vor als die Tochter des Nereus. Wie so wohl auf ihren Namen gekommen sein mag?
Sprachglaube und Sprachwissenschaft Montag, 25. Mai 2009 23:48, Marranenjäger: […] Ja, manche glauben
sogar Gott hat alle Fossilien bewusst so platziert, dass alles nur nach Evolution aussieht. Dieses Verb
kommt schon aus dem Lat. [viam] platēam (von πλατύς πλατεῖα πλατύ ‘breit’), aber nicht
direkt über ‹Platz› wie die halbalphabetischen Pseudosprachwissenschaftler uns sagen, die uns die
Schreibreform beschert haben, ins Deutsche, sondern indirekter, über Frz. place, weshalb es bei der Eindeutschung
‹placiren› geschrieben wurde, welches nach dem Wörterbuch von Campe (1819) plassiren ausgesprochen
werden soll. Nun, wir können die ignorante Aussprache von ‹placiren› oder ‹placieren› als [plats’i:ren]/[plats’i:rən]
und sogar deren Kanonisierung mit der Schreibung ‹plazieren› wohl achselzuckend annehmen, aber ‹platzieren›
ist eine sprachwissenschaftliche ὕβρις.
@ Pamino Wenn, dann haben mich mangelhafte altsprachliche Kenntnisse, eine dürftige Kunde archäischer
Mythen oder eine Rechtschreibschwäche lächerlich gemacht. Durch Ignoranz kann man sich – leider – nicht
lächerlich machen. Ich wünschte jedoch, es wäre so. @ Galatea: Verzeihung.
@ St. Anton Montag, 25. Mai 2009 21:22, St. Anton: @ Galathea Galatea heißt ‹Galatea› (eine Meeresnymphe),
wie sie schreibt, und nicht *‹Galathea› (vielleicht ‘Milchgöttin’? – aber besser wäre in dem Fall
*‹Galactothea›). Deine ‘Korrektur’ wäre auch geschmacklos, wenn Du recht hättest; aber Deine prätentiöse
Ignoranz hat Dich – wohl nicht hier zum ersten Mal – öffentlich lächerlich gemacht.
Tachchen Nachdem ich Ihre Beiträge gelesen habe, kann ich Ihren Entschluß gut verstehen. Ab und zu befürchte
ich daher auf Ihre Beiträge eingehen zu müssen.
Wahrheit, Elijahu Ich lese hier schon einige Zeit mit und habe auch Ihrer beider Einträge hin und wieder
gelesen. Daher werde ich mit Ihnen beiden keine Wortgefechte austragen. Sie werden das nach einer eingehenden
Lektüre Ihrer eigenen Beiträge sicher verstehen.
Tachchen: „Das Newtonsche Gravitationsgesetz ist immer noch gültig und praktikabel für die Himmelsbeobachtung –
genauer ist die allg. Relativitätstheorie.“ Das ist leider ein Märchen. Die Newtonsche Theorie ist voll
gültig. Ohne jeglichen beschränkenden Anwendungsbereich. Durch die Newtonsche Theorie ist bereits die
allgemeine Relativitätstheorie widerlegt. Nur hat sie das noch nicht gemerkt. Gleichzeitig hat die ART
die SRT widerlegt. Natürlich hat sie das auch noch nicht bemerken. Das ist eben das Schicksal jeder Theorie,
welche nicht auf Axiomen aufgebaut ist. Es ist auch nicht korrekt, daß eine Theorie durch ein falsifizierendes
Experiment nicht widerlegt ist. Natürlich ist sie das. Da hilft auch eine Flickschusterei nichts mehr.
Die Uhr tickt Die „Wissenschaft“ ist selber ein Glaubenssystem, eine Weltanschauung, im Grunde eine Religion
oder genauer gesagt: eine Anti-Religion. Sie ist die Gegenbewegung zum beispiellosen Siegeszug des Christentums,
das die Götzenkulte der Dämonen und des Teufels aus allen Kulturen verdrängte. Das Evangelium entlarvte
die Götzen als das was sie wirklich waren, als Dämonen, und so konnten diese ihr Werk nicht mehr offen
fortsetzen, sondern mussten neue Register ziehen: sie versteckten sich hinter der „modernen“ Wissenschaft
und begründeten in dieser zutiefst materialistischen (oder besser: anti-himmlischen) Weltanschauung einen
neuen Götzenkult. Ziel der Dämonen war es immer, die Menschen mit Lügen und Irrlehren um ihr Seelenheil
zu bringen und ins Verderben der Hölle zu führen, und genau diesem Zwecke dient die moderne „Wissenschaft“.
Sie ist eine Religion des Unglaubens, die letzte, armselige Bastion des Teufels und seiner Dämonen, die
ihrer endgültigen Vernichtung durch Jesus Christus entgegensehen. Die Zeit arbeitet gegen die „Wissenschaft“
und für das Christentum.
Simplicius: Ihr Beispiel mit den Himmelskörpern ist nicht schlecht. Wenn eine Theorie gut funktioniert,
d.h. sie erklärt das allermeiste gut und macht Vorhersagen, die dann auch eintreffen, dann ist die Theorie
auch durch eine widersprüchliche Begebenheit nicht völlig falsifiziert. Sie muss angepasst werden, ja,
und das wird sie auch immer. Aber auf den Müll gehört sie deshalb noch lange nicht. Irgendwann kommt
bei solchen Widersprüchen dann eine bessere Theorie, die aber nicht unbedingt die alte komplett ganz
falsch erscheinen lässt. Das Newtonsche Gravitationsgesetz ist immer noch gültig und praktikabel für
die Himmelsbeobachtung – genauer ist die allg. Relativitätstheorie.
@ Paulaner Da haben sie vermutlich Recht. Diesmal. Wären Sie hingegen Fundi, hätten Sie immer recht!
(Und falls doch nicht, sind Satan oder Medien schuld)
Wissenschaft ist Teufelswerk Fahren Sie Auto, sind sie jemals im Flugzeug geflogen? Ja? Sie haben das
überlebt? Na, dann kann das Kartenhaus ja nicht ganz so wackelig gewesen sein, wie Sie behaupten. Gemäss
christlicher und jüdischer Tradition sind alle „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse des Menschen Einflüsterungen
der gefallenen Engel/Dämonen, und nicht eigenständige Leistungen des menschlichen Geistes. Die Wissenschaft
als solche gehört dem Reich des Teufels an. Und tatsächlich haben Erfindungen wie das Auto oder das
Flugzeug den Menschen nicht frei gemacht, sondern ihn in neue, fatale Abhängigkeiten von der Technik
getrieben:nehmen sie heute mal alle Autos und Flugzeuge weg und schauen sie was die Folgen davon sind.
Der technische „Fortschritt“ war niemals ein Segen für die Menschheit, sondern stets ein Fluch, er brachte
keine Freiheit, sondern fortwährende Sklaverei. Die Kraft des Glaubens hingegen macht den Menschen wirklich
frei. Wissenschaft ist im besten aller Fälle Zeitverschwendung. Durch Wissenschaft kann niemand erlöst
werden. Und wissenschaftliche Theorien sind Kartenhäuser. Beispiele dafür habe ich genannt, unter anderem
das Newtonsche Weltbild, und es gibt noch einige Beispiele mehr. Die Evolutionstheorie ist ebenfalls ein
Kartenhaus was eher früher als später in sich zusammenbrechen wird, genau wie das Newtonsche Weltbild.
Falsifikation in den Wissenschaften Karl Popper hat angenommen, daß sich wissenschaftliche Behauptungen
dadurch auszeichnen, daß sie falsifiziert werden können. Falsifiziert wird durch ein empirisches Faktum,
das der Theorie widerspricht. Alle Schwäne sind weiß. Wenn, wie in Australien, schwarze Schwäne entdeckt
werden, dann ist dieser Satz widerlegt. Diese Annahme Poppers ist naiv. Es hat sich gezeigt (etwa durch
Th. S. Kuhn), daß solche Falsifikationen nur dann akzeptiert werden, wenn sie die Grundlagen einer Theorie
nicht angreifen (wie im Satz von den weißen Schwänen). Wenn aber die Grundlagen betroffen sind, wenn
z. B. ein Himmelskörper nicht sichtbar wird, obwohl er nach den Berechnungen der Astronomen da sein müßte,
dann wird nicht die Himmelsmechanik Newtons falsifiziert, sondern die Wissenschaftler denken sich Hilfshypothesen
(Ausreden) aus Z. B. daß ein Rechenfehler eingetreten ist oder daß der Himmelskörper durch kosmischen
Staub verdeckt war, oder daß es ein Problem gibt, das sich sicher mit den Mitteln der Mechanik Newtons
wird lösen lassen, nur daß gerade keinem einfällt wie. Manchmal halten die Wissenschaftler stur an
ihren Grundlagen fest, manchmal geben sie sie auf und denken sich neue aus. Für beide Reaktionen gibt
es keine zwingenden rationalen Gründe. Mit der sicheren wissenschaftlichen Erkenntnis ist es so eine
Sache.
Dem Fundi ist GOTT für ALLES zuständig. Fahren Sie Auto, sind sie jemals im Flugzeug geflogen? Ja? Sie
haben das überlebt? Na, dann kann das Kartenhaus ja nicht ganz so wackelig gewesen sein, wie Sie behaupten.
Das verdankt der Fundi GOTT
@ Mannheimer: Lassen Sie sich nicht verwirren. Da ist wieder mal der „Accountklau“ unterwegs… Da postet
jemand anders unter dem Namen des Marranenjägers. Er wollte ja nicht auf uns hören und sein Passwort
ändern…
@ Elijahu Absolute Wahrheiten gibt es sowieso nicht. Wenn Ihnen diese Erkenntnis nicht ins Weltbild passt,
sind sie, was Wissenschaft anbelangt, ohnehin nicht diskussionsfähig. Übrigens habe ich noch nie einen
Wissenschaftler getroffen, der eine Theorie als absolute Wahrheit bezeichnet hätte. Ihr Behauptungen
diesbezüglich sind völlig aus der Luft gegriffen. Ich vermute, Sie haben mit ihrem Glauben ein Problem –
und versuchen, Ihren Glauben zu stärken, indem sie andere Menschen mit Überzeugungen, die nicht ihrem
Glauben entsprechen, herabzusetzen, um sich damit selbst in einem günstigeren Licht sehen zu können.
Warum ist es Ihnen so wichtig, Wissenschaft als Kartenhaus zu diffamieren? Fahren Sie Auto, sind sie jemals
im Flugzeug geflogen? Ja? Sie haben das überlebt? Na, dann kann das Kartenhaus ja nicht ganz so wackelig
gewesen sein, wie Sie behaupten.
@Elijahu Ich kenne zahlreiche Atheisten, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Ihrer Verstandeskraft
um Lichtjahre voraus sind. Garantiert aber Ihrem beschränkten Wissen. Ihre Behauptung, Glaube sei nötig,
um über Verstand zu gebieten, dürfen wir damit als hinreichend widerlegt betrachten. Allerdings gefällt
mir ihre Metapher „Affen, die versuchen, Romane zu schreiben“. PS: Schade, daß wir vom Thema Eichstätt
so weit abgekommen sind.
Jede Theorie ist genau das: nur eine Theorie, und nicht die absolute Wahrheit „Das ist ja nur eine Theorie“
hört man oft umgangssprachlich. Da fehlt vielen Menschen die nötige Bildung, muss man leider sagen.
Nö. Es ist genau andersrum, das Problem ist dass die Wissenschaftler meinen, ihre Theorien seien mehr
als ein Kartenhaus. Das liegt wahrscheinlich daran dass sie sich den ganzen lieben langen Tag damit beschäftigen
und es psychologisch nicht verkraften würden wenn ihr Lebenswerk sich als reine Zeitverschwendung rausstellt.
Genau darin liegt der Hund begraben, dass man versucht den Menschen unbeweisbare Theorien und Hypothesen
als absolute Wahrheit zu verkaufen; das so etwas NUR in die Hose gehen kann, sieht man an solchen „Theorien“
wie dem mechanistischen Weltbild in der Physik. Genauso verhält es sich mit der ideologisch vorbelasteten
„Evolutionstheorie“, sie ist auf Sand gebaut.
#75 Mannheimer † 00:29:50 | Dienstag, 26. Mai 2009
Marranenjäger, was is passiert? Ist dir nen Hinkelstein aufn Kopp gefallen, seit ich das letzte Mal on
war und hat den Verstand angeschaltet oder was? Wie bei meinem alten Auto – sprangs nicht an, gabs nen
Tritt – und brummbrumm, es sprang an. Na, ehrlich: Was is los? Endlich die richtige Dosierung bei den
Psychopharmaka gefunden oder was?
@ Arkanum Falsifizierbarkeit ist immer relativ. So ganz falsch ist die Theorie ja nicht – aber sie ist
anderen Erklärungen gegenüber ziemlich lahm. Das Modell erklärt, warum ein verletzter Mensch verschiedenfarbige
Säfte verliert – aber es erklärt nicht, warum es verschiedene Blutgruppen gibt. Das zeigt: Jedes Modell
hat seine Grenzen. Das gilt für alle Modelle, auch für die besten und modernsten. Zugegeben: Die meisten
Aussagen des Vier-Säfte-Modells sind – äh – heutzutage schwer zu verteidigen. Das Modell wurde von besseren
Erklärungsmodellen mehr als nur überholt, sondern zerstört. Stünden die vier Säfte in der Bibel –
da können Sie ganz sicher sein – würden sich Tausende empörte Gläubige aber genau um diese Verteidigung
bemühen, selbst wenn diese keine Ahnung von Säften hätten. Ein Problem: Daß Nicht-Wissenschaftler
denken, daß Theorien etwas unbewiesenes, etwas „nicht praktisches“ darstellen. „Das ist ja nur eine Theorie“
hört man oft umgangssprachlich. Da fehlt vielen Menschen die nötige Bildung, muss man leider sagen.
Ohne Glauben keine Vernunft; aber „Wissenschaft“ ohne Sinn und Verstand gibt es zuhauf Ein Mensch der
versucht im DNA-Bauplan Erkenntnisse über die Vergangenheit zu gewinnen, ist wie eine Kuh die versucht
Zeitung zu lesen, oder ein Affe der versucht einen Roman zu schreiben. Ihr seid damit schlicht überfordert,
und die Schlüsse die ihr meint aus euren Beobachtungen ziehen zu können entspringen nicht eurer Vernunft,
sondern dem Trieb eures bösen Herzens und eurem Unglauben. Wissenschaft betreiben heisst: aus dem Unglauben
heraus zu leben. Unglaube aber ist vollkommen inkompatibel mit Glaube. Somit kann kein Christ Wissenschaftler
sein und kein Wissenschaftler Christ, genausowenig wie ein Ungläubiger ein Gläubiger sein kann oder
ein Gläubiger ein Ungläubiger. Und „Wissenschaft“ zu betreiben ist in keinster Weise gleichbedeutend
mit Vernunftgebrauch. Es KANN gleichbedeutend sein, ist es aber in den allermeisten Fällen nicht. Das
meiste von dem was an den Universitäten betrieben wird ist kompletter Humbug; als Beispiel kann man da
das mechanistische Weltbild nennen das über Nacht in sich zusammenfiel nachdem es Jahrhunderte lang als
unantastbare Wahrheit galt; und solche Beispiele gibt es ad finitum. Die moderne Wissenschaft ist die
Königsdisizplin des Glaubenabfalls. Die Schlange im Garten Eden hielt sich auch für sehr schlau; geholfen
hat ihr ihre vermeintliche Schlauheit jedoch nichts, genauso viel wie die Weisheit der Welt den Wissenschaftlern
am Tage ihres Todes helfen wird.
St. Anton: Die Vier-Säfte-Lehre besagte (didaktisch reduziert): >Jegliche Krankheit beruht auf einem
Ungleichgewicht der vier Säfte innerhalb menschlichen oder tierischen Lebens, als da wären: Blut, schwarze
Galle, Schleim, weiße Galle. Die Krankheit verschwindet, wenn man das Ungleichgewicht besetigt. Jedem
dieser Säfte werden zwei Eigenschaften zugeordnet. Warm oder kalt, feucht oder trocken. Hat nun einer
einen Überschuss von Schleim, kalt und feucht (also eine Bronchitis z.B.), so muss zur Behandlung eine
Medizin, die die Eigenschaft warm und trocken hat, verabreicht werden. In diesem Fall etwa Pfeffer, dem
diese Eigenschaft zugeschrieben werden.< Medizin-Geschichts-Exkursion beendet.
die „Vier-Säfte-Theorie“ (eigentlich keine Theorie, sondern eine veraltete Hypothese) wird meist als
Humoralpathologie de.wikipedia.org/…ki/Humoralpathologie bezeichnet. Ein klarer Fall von erfüllter
Falsifizierbarkeit.
@ Tagchen, Vier-Säfte-Theorie Ich kenne die genannte Theorie nicht. Aber es wird wohl so sein, daß man
als Wissenschaftler sagen muss: „Die vier-Säfte-Theorie eignet sich zur Erklärung von Phänomenen nicht
oder nur unzureichend im Vergleich zu anderen, besseren Erklärungsmodellen“. „Besser“ heißt: Breiter,
tiefer, knapper, eleganter. Beispiel: Theorie A: Der Mond wird von einem unsichtbaren Geist bewegt. Theorie
B: Nö, es sind Gravitationskräfte. Theorie A wirft mehr Fragen auf als sie Antworten liefert – und ist
damit abzulehnen. Ob es diesen Geist gibt oder nicht, ist genaugenommen völlig wurscht. Widerlegt im
engeren Sinn werden Erklärungsmodelle nur insoweit, wie sie faktisch überprüfbar Falsches behaupten.
Das kommt aber tatsächlich nur selten vor. Es ist wichtig, sich klarzumachen, daß es der Wissenschaft
nicht um „wahr“ oder „unwahr“ geht, sondern um Erklärungsmodelle und deren Nützlichkeit, Klarheit, meinetwegen:
Eleganz. Wirklich gesichert „falsch“ ist selten etwas, das ist aber auch nicht das Kriterium
Die Wissenschaft beschreibt keine Theorie zur Schöpfung. Sie beschreibt Theorien, eher Thesen über die
Entstehung der Welt und des Lebens. LM.: die genesis und die wissenscaftliche theorie zur schöpfung beschreiben
dasselbe szenario in verschiedenen sprachsystemen. genauso wie schon hildegard von bingen moderne krankheitsbilder
erkannt aber in einer anderen sprache ausformulierte.
Kompletter Unsinn…„Mitochondriale Eva“ hahaha Ihre „Beweise“ stützen sich auf nichts. Ihr Problem ist
dass sie solche „Beweise“ unhinterfragt annehmen ohne auch nur zu prüfen ob das Ganze Hand und Fuß hat;
und das wollen sie uns dann als wissenschaftlich und vernünftig verkaufen. Tut mir leid, aber so etwas
ist einfach nur noch lächerlich. „Mitochondriale Eva“… „Y-Chromosom Adam“…ihr Heiden seid doch alle
nicht ganz richtig im Kopf. Die Alternative wäre zum Besipiel, dass Gott die DNA bewusst so manipuliert
hat, dass alles nach gemeinsamer Abstammung von Mensch und z.B. Schmipanse nur so aussieht Affen und Menschen
sehen ähnlich aus, daher auch die ähnlich DNA. Im übrigen haben Menschen und Fliegen auch eine ähnlich
DNA. Die DNA ist der Bauplan des Menschen, mehr nicht. Wie man aber überhaupt auf die Schnapsidee kommt
aus der DNA Rückschlüsse über die Vorfahren und Artentwicklung ziehen zu wollen, verschliesst sich
mir voll und ganz. Oder war das etwa eine Art evolutionstheoretischer „Glaubenssprung“? Völliger Unsinn
sowas. Man weiss nicht ob man Mitleid mit den Evolutionsideologen haben oder sich vor ihnen ekeln soll.
die genesis und die wissenscaftliche theorie zur schöpfung beschreiben dasselbe szenario in verschiedenen
sprachsystemen. genauso wie schon hildegard von bingen moderne krankheitsbilder erkannt aber in einer
anderen sprache ausformulierte. @frollein rottenmeyer ????
@Elijahu Ich bin für gewöhlich nie Ihrer Meinung, aber hier haben sie mal recht: Wissenschaft kann den
„Glauben“ an die Schöpfung nach den beiden Bibeldarstellungen nicht widerlegen – aber eben auch nicht
stützen. Persönlich betrachte ich solche biblischen Geschichten als metaphorisch, aber wenn jemand das
„naiv“, nämlich wörtlich auslegen möchte: Bitte. Ein Problem habe ich allerdings mit Leuten, die „Glauben“
und „Wissen“ miteinander verwechseln: Solche Leute halte ich für ignorant, für dumm und letztlich für
gefährlich. PS: Die Wissenschaft kann auch nicht widerlegen, daß die Welt von einem Toastbrot regiert
wird, das auf der Rückseite des Mondes lebt… das ist aber kein Plädoyer gegen das Wissen – eher eines
für die Phantasie.
Marranenjäger: Ja, das kann auch ein Grund sein, Verdrängung unangenehmer Fakten. Ich habe manchmal
so das Gefühl, so mancher Verteidiger des Glaubens verteidigt den Glauben nicht aus dem echten eigenen
Glauben heraus, dass dieser Glaube die Wahrheit sei, sondern aus dem Glauben heraus, dass dieser Glaube
Gutes bewirke, den Menschen zu mehr Nächstenliebe bringe oder dergleichen. Also eher aus der Überzeugung,
dass die Ideale, die ein spezieller Glaube innehat, den Menschen zum Vorteil gereichen würden.
Die Evolutionsideologie hat >garnichts< widerlegt Der offizielle Vatikan, der die Evolutionstheorie als
wahr anerkennt, Das katholische Lehramt lehrt nach wie vor die gemeinsame Abstammung aller Menschen von
Adam und Eva. Würde die Kirche das nicht mehr lehren, könnte sie die Türen dichtnageln, denn dann würde
nicht nur dieses Dogma kippen sondern der katholische Glaube hätte sein Fundament verloren und würde
wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Deshalb erkennt der Vatikan Es gibt nach wie vor keinerlei
Beleg dafür dass es kein erstes, von Gott direkt erschaffenes Menschenpaar gegeben hat. Wird es auch
NIEMALS GEBEN, denn eine solche historische Begebenheit, die tausende von Jahren zurückliegt, lässt
sich überhaupt nicht letztgültig wissenschaftlich widerlegen, es sei denn jemand würde eine Zeitmaschine
erfinden.
Marranenjäger: Ja, genau so ist es. Und das ist auch der Hauptgrund für Menschen, die Evolutionstheorie
zu bekämpfen. Diese Leute haben als einzige erkannt, was sie bedeutet, nämlich die Widerlegung des gesamten
Christlichen Glaubens. Hin- und hergerissen und eventuell unfähig, sich von ihrem Glauben zu lösen,
müssen sie, um diesen noch vor sich selber rechtfertigen zu können, die Evolutionstheorie zu Fall bringen.
Und da das nicht geht, weil sie schlüssig ist und keine Gegenbeweise gefunden werden, weil es keine gibt,
sind sie gezwungen, zu lügen, Tatsachen zu verdrehen und seltsame Gegen-Theorien zu erfinden. Der offizielle
Vatikan, der die Evolutionstheorie als wahr anerkennt, erkennt damit gleichzeitig an, dass das Christentum
nicht wahr ist. Ob das absichtlich geschieht oder nicht, das kann man kaum beantworten.
Vernunft und Wissenschaft sind nicht dasselbe, sondern ebenfalls Widersprüche Und genau das ist der Grund
warum jeder, der sich wissenschaftlich betätigt UNENTSCHULDBAR ist. Denn durch den simplen Gebrauch seiner
Vernunft hätte er schon zu dem Schluss gelangen können dass moderne Wissenschaft Humbug und Zeitverschwendung
ist. Wir stammen nicht von einem Menschenpaar ab, das vor maximal 6.000 -10.000 Jahren gelebt hat. Dieses –
nach wie vor gültige – Dogma ist niemalswiderlegt worden. Dies wird lediglich von Pseudowissenschaftlern
immer mal wieder behauptet die nicht mal im Wissenschaftsbetrieb ernst genommen werden. Wenn sie etwas
anderes glauben, BELEGEN SIE ES, das dürfte ja sehr einfach zu belegen sein wenn es wahr wäre.
Das schizophrene Spiel des Geyer/derLeser/LM Na, wie viele Accounts haben wir denn jetzt? 20? 30? Mittlerweile
wohl gefühlte 100. Nur dumm, wenn der sehr überschaubare Wortschatz, die Wortfindungsstörungen und
die beschissene Rechtschreibung wie ein virtueller Fingerabdruck das kranke Spiel enttarnen. Aber das
sind halt die Vorzüge des Internets: Wenn man unter einem Account das Gesicht verliert, bastelt man sich
halt nen neuen…
Glaube und Wissenschaft sind unvereinbare Gegensätze Selbstverständlich kann ein Glaube wissenschaftlich
widerlegt werden. Es kommt nur stark auf den jeweiligen Glauben an. Als Beispiel sei der Glaube an die
Vier-Säfte-Lehre genommen, der nach und nach von der medizinischen Wissenschaft widerlegt Sie kapieren
überhaupt nicht was hier mit Glaube überhaupt gemeint ist. Gemeint ist die Art von Glauben die Jesus
Christus im Neuen Testament als Glaube bezeichnet, jene unsichtbare Kraft durch die der Mensch die Macht
erlangt Berge zu versetzen, Dämonen auszutreiben, Krankheiten zu heilen, Feuer vom Himmel fallen zu lassen,
Flüsse mitten entzwei zu spalten, und sogar von Tote aufzuerwecken. Ich sage es noch einmal: ihr Menschen
heute WISST NICHT EINMAL MEHR, WAS GLAUBE ÜBERHAUPT IST! Somit könnt ihr überhaupt nicht verstehen
was gemeint ist wenn ich sage: Wissenschaft und Glaube sind so unvereinbar wie Gut und Böse, Gott und
Teufel. Wer sein Herz an die „Wissenschaft“ hängt, kann Gott nicht gefallen. Hütet euch vor dem breiten
Weg der ins Verderben führt!
wissenschaft ist realitätserkennung. natürlich nicht die erkennung der gesamtrealität sondern nur der
klitzekleine ausschnitt der durch den filter der empirie geht. es ist ein nützliches kleines werkzeug
wie ein schweizer taschenmesser. nur toren verabsolutieren es als gesamtrealität. geistige realitäten
sind wissenschaftlich uneruierbar.
Jura und Theologie erforschen die Inhalte von Büchern. Die Philosophie ist so übergeordnet, dass sie
sich mit dem Wissen selber beschäftigt. Die Naturwissenschaften erforschen „Dinge“.
St. Anton: Nochmals Einspruch! Selbstverständlich kann ein Glaube wissenschaftlich widerlegt werden.
Es kommt nur stark auf den jeweiligen Glauben an. Als Beispiel sei der Glaube an die Vier-Säfte-Lehre
genommen, der nach und nach von der medizinischen Wissenschaft widerlegt wurde. Sie sehen, es kommt auf
die jeweilige Glaubensaussage an, ob sie wissenschaftlich widerlegt werden kann oder nicht. Natürlich
gibt es auch Teilaspekte eines Glaubens, die nicht widerlegt werden können. Etwa die Gottessohnschaft
Christi oder die Auferstehung im Christentum. Manche Aspekte sind eben nicht wissenschaftlich erfassbar,
andere aber schon.
Wissenschaft ist antichristlich Moderne Wissenschaft und Glaube sind unvereinbar. Wer etwas anderes behauptet,
weiss nicht einmal was Glaube überhaupt wirklich ist! Wissenschaft ist ZWEIFEL, und das ist unvereinbar
mit der inneren Einstellung die der Glaube vom Menschen verlangt. Die gesamte wissenschaftliche Methodik
ist zutiefst unchristlich und letzten Endes – unvernünftig. Die „moderne“ Wissenschaft ist die Baalsreligion
der Ungläubigen. Kein Christ kann diesen Glaubensabfall mitgehen ohne sein Seelenheil zu verlieren. Vernunft
und Glaube sind kein Widerspruch; aber Wissenschaft ist nicht gleichbedeutend mit Vernunft, Wissenschaft
ist eine Art Ideologie, eine ganz bestimmte Art die Welt zu sehen, die mit dem Leben aus dem Glauben heraus
unvereinbar ist. Wer das nicht sehen oder begreifen kann, weiss nicht was Glaube überhaupt ist.
Glaube und Wissenschaft Es gibt zwischen Wissenschaft und Glauben deswegen keinen Widerspruch, weil Wissenschaft
sich mit Glaubensinhalten nicht auseinandersetzt, sich nicht auseinandersetzten möchte und sich nicht
auseinandersetzen kann: Ein Glaube kann prinzipiell nicht wissenschaftlich widerlegt werden – aber genau
das – die Falsifizierbarkeit einer Aussage – ist Voraussetzung, um als Wissen gelten zu dürfen. Alles
andere ist nur eine Vermutung, eine Annahme. Ein bibeltreuer Wissenschaftler könnte beispielsweise über
die Schöpfung sagen: „Ich glaube zwar (= ich vertraue darauf), dass Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen
hat – aber wissenschaftlich beweisen kann ich das nicht. Beweisen kann ich, dass es die Welt nicht länger
als soundso viele Milliarden Jahren gegeben haben kann, weil …“ Und wenn ein anderer dieses „weil …“
überzeugend widerlegen kann, wird die Aussage modifiziert. Auf diese Weise werden wissenschaftliche Irrtümer
schrittweise ausgeräumt, das ist ein bestimmtes System, in dem sich jeder einbringen kann, der die Grundlagen
und Axiome eines Faches verstanden hat. Dabei gibt es gesichertes Wissen – und solches, worum noch gerungen
wird, weil noch keine Widerspruchsfreiheit hergestellt ist.
Herr Marranenjäger: Da muß ich Ihnen uneingeschränkt zustimmen. Ich denke auch, dass es leider viele
Menschen gibt, die sich nicht getrauen, sich einzugestehen, daß sie den Glauben ihrer Kindheit längst
nicht mehr haben, ja, dass „Gott“ für sie nur noch als Metapher für das Gute im Menschen steht. Ehrlichkeit
ist geboten. Aber diese Chuzpe haben wohl nur wenige, wobei es mehr werden.
Nun denn, obgleich der Glaube über der Vernunft steht, kann es dennoch niemals einen wirklichen Gegensatz,
keinen Widerspruch zwischen beiden geben, weil beide aus der ein und derselben Quelle unveränderlicher
Wahrheit entstehen, nämlich aus dem allmächtigen Gott, weshalb sie sich gegenseitig Hilfe leisten.
@ brandenburgis Zu Ihrer Frage Warum muss den ein Präsident das Kollegium zusammenhalten? Habe ich leider
übersehen. Nun, an Universitäten gibt es zahlreiche Egos – die einzelnen Professoren nämlich. Ich war
selbst schon mit Hochschulpolitik befasst und kann Ihnen versichern: Die vermutlich schwerste Aufgabe,
die ein Rektor/Präsident einer Uni wahrzunehmen hat, ist der, für einen Burgfrieden zwischen den einzelnen
Profs und deren Fakultäten zu sorgen: Die ziehen leider nur selten an einem Strang (und jeder hält sein
Fach für das wichtigste). Professoren sind kaum kündbar, können im Prinzip tun und lassen, was Ihnen
gefällt. Für einen Präsidenten gleicht die Aufgabe dem Hüten von Flöhen. Von „oben herab“ kann ein
Rektor keine Entscheidungen treffen – und gute Profs sind schneller weg, als man gucken kann. Freiwillig
bleiben immer nur nur die schlechten. Ein Präsident einer Uni darf daher kein „Verwalter“ sein, man braucht
einen charismatischen „Macher“, der das Kollegium zusammenhält. Meist haben die Rektoren/Präsidenten
neben ihrer politischen dann auch weiterhin reguläre Aufgaben in der Lehre, weswegen der Job sooo attraktiv
dann auch wieder nicht ist. Wegen dem Geld jedenfalls macht das keiner: Der Zugewinn ist i.d.R. erstaunlich
gering und als Präsident beliebt zu werden ist eine seltene Kunst.
@ St. Anton PS: In Eichstätt gibt es 4.500 Studierende – 52 davon studieren Theologie Nurmehr 52? Das
ist nicht gerade viel. Gemeint ist wohl die Zahl der Studierenden im Diplomstudiengang, also ohne die
Lehrämtler. Und wie viele davon sind Priesterkandidaten?
Wissen schafft Glaube Nabend, also die moderne Wissenschaft basiert auf ein atheistisches Fundament. Zu
fragen oder sagen, sie sei nicht gegen die Religion gerichtet erübrigt sich als logische Konsequenz …
St. Anton: Tachchen erstmal! Und mein erster Beitrag ist gleich ein Einspruch. Wobei, stimmt nur bedingt.
Wissenschaft an sich ist natürlich kein Widerspruch zum Glauben, was ja auch klar ist, wenn man bedenkt,
dass im alles Wissen, welches die menschheit erworben hat, in einer gewissen Weise Wissenschaft ist, auch
wenn der Bauer im Mittelalter, der einen neuen Pflug erfunden hat oder der Schmied, der herausfand, wie
man Stahl verhüttet, sich nicht Wissenschaftler genannt haben. Nur manche wissenschaftlichen Erkenntnisse
stehen halt schon im krassen Widerspruch zum Glauben. Bisher hat sich der Glaube immer angepasst, oft
mit gewaltiger Verspätung, aber immerhin. Heute hingegen kann sich der Glaube nicht mehr anpassen, denn
damit würde er sich sein eigenes Grab schaufeln. Und das aus mehreren Gründen: Zum einen weiss jeder
Laie ungefähr Bescheid, was die Lehre der Kirche ist, es ist also beinahe unmöglich, die Lehre heimlich
und schleichend anzupassen. Zweitens sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse so tiefgreifend, dass, wenn
der Glaube (die Kirche) sie 100%ig akzeptierte, es den Glauben negieren würde. Es steht uns also ein
Kampf bevor, d.h. eigentlich befinden wir uns mittendrin, den der allgemeine Glaube mittel- bis langfristig
vorraussichtlich verlieren wird, wenn man den Ausgang der bisherigen Schlachten zwischen Wissenschaft
und Glaube prognostisch berücksichtigt.
@ Frl. Rottenmeyer So sehe ich das auch: Wissenschaft widerspricht dem Glauben nicht. Der Meinung war
nicht nur Max Planck, sondern viele weiter nahmhafte Wissenschaftler, die gläubig waren. Ein Problem
hat man erst, wenn man naiverweise biblische Schöpfungserzählungen als detailgetreue Ablaufbeschreibung,
statt als Metapher… oder wenn man glaubt, dass Wissenschaft einen Absolutheitsanspruch hegen würde
(tut Wissenschaft niemals: Alle Erkenntnis ist systembedingt immer nur vorläufig, bis sich eine bessere
Erklärung findet). Aber offenbar gibt es Menschen, für die zwei Wahrheitsebenen genau eine zuviel ist…
PS: In Eichstätt gibt es 4.500 Studierende – 52 davon studieren Theologie – aber der Präsident muss
natürlich kath. Theologe sein – denn die kann man wenigstens erpressen (Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis
beispielsweise). Es gibt gute Gründe, warum auf den Job kaum jemand Lust zu haben scheint. Woanders prügeln
sich Professoren um Rektorsposten – in Eichstätt nicht.
@libertas Ecclesiae Er ist einer von zu vielen, das ist das Problem! Keine Spuhr von christlicher Ausstrahlungskraft.
Dabei wäre die doch gerade bei der Wissensvermittlung auf dem Gebiet der Theologie so wichtig. P.S.:
Danke für den Link! @Frollein Rottenmaier: Guten Abend! :(3
@Elijahu Wenn Sie wirklich glauben daß Wissenschaftler per se Ungläubige sind und Wissenschaft an sich
Teufelswerk – jetzt mal stark verkürzt – dann schalten Sie doch bitte den PC ab und tun auch noch ein
paar andere löbliche Dinge. Marranenjäger, Sie bitte auch. Nicht, daß wir Sie hier nicht haben wollten.
Aber dann wären Sie wenigstens konsequent. Und nicht mehr an einer Ampel über die Straße gehen – da
steckt nämlich auch ganz viel Teufelszeug dahinter. Z.B. Graphentheorie, damit überhaupt halbwegs vernünftige
Schaltungen zustande kommen können. Und keine Fahrpläne mehr lesen – hier sind auch dämonische Mathematiker
zugange.
Jura… Paulaner, ist die Wissenschaft von den Gesetzen – also von den Gesetzestexten. Diese sind physisch
vorhanden. Und die Kunst? Also die Wissenschaft von der Kunst hat auch einen Gegenstand – oder haste noch
nie ein Bild gesehen? Theologie hingegen – das hats schon im Namen – soll die Wissenschaft von Gott sein.
Dieser aber existiert nur in Texten – Bibelogie oder so, das wäre eine Wissenschaft mit Gegenstand. Aber
Theologie??
Wissenschaft und das Absolute stehen in KEINEM Widerspruch zueinander!!! „Materie an sich gibt es nicht,
es gibt nur den belebenden, unsichtbaren, unsterblichen Geist als Urgrund der Materie… mit dem geheimnisvollen
Schöpfer, den ich mich nicht scheue, Gott zu nennen.“ Max Planck (höchstpersönlich) Nach dem Physiker
beschließe ich mit Laotse: „Aus der Leere kommen tausend Dinge.“
Wissenschaft ist antichristlich Theologie ist auch keine Wissenschaft wenn es nach heutigen „Standards“
geht. Und da wo sie versucht „wissenschaftlich“ zu sein – historisch kritische Exegese zum Beispiel –
ZERSTÖRT sie den Glauben; denn Wissenschaft ist das genaue Gegenteil von Glauben. Qed.
Wssenschaft ist Neugier Elijahu: Der Wissenschaftsbetrieb gehört zur Synagoge Satans Glaube ist das REINSTE
Gegenteil von Wissenschaft. Glaube heisst eben NICHT Wissen, sondern GLAUBEN. Wissenschaftler sind innerlich
tot und haben keinerlei Glauben, weil sie den Zweifel als Denkmethode, als Lebensstil, vollkommen verinnerlicht
haben. Darum kann kein Wissenschaftler Christ sein. Dieser arme Bibelfuzzi wirds nie mehr lernen www.hjp.ch/
Der Wissenschaftsbetrieb gehört zur Synagoge Satans Es gibt Menschen, die Glaubens- und Wissenshorizonte
lieber getrennt betrachten. Man nennt sie Wissenschaftler. Also sind Wissenschaftler automatisch UNGLÄUBIGE.
Es gibt tatsächlich keinerlei Gemeinsamkeit zwischen Glaube und Zweifel, Gott und Teufel, Kirche und
Wissenschaft. Darum ist der Versuch eine „wissenschaftliche“ kirchliche Uni zu führen absolute Zeitverschwendung.
Das will man im Vatikan und an den Domplätzen natürlich prompt nicht einsehen; es gibt ja schliesslich
offiziell keinen Widerspruch zwischen Glaube und Vernunft. Nur dumm dass moderne „Wissenschaft“ und Vernunft
sich aber gegenseitig ausschliessen. Die moderne Wissenschaft ist ein Konstrukt des Skeptizismus, des
Rationalismus und des Empirismus, allesamt von der kirchlichen Lehre als unvernünftig verworfene Irrlehren.
Glaube ist das REINSTE Gegenteil von Wissenschaft. Glaube heisst eben NICHT Wissen, sondern GLAUBEN. Wissenschaftler
sind innerlich tot und haben keinerlei Glauben, weil sie den Zweifel als Denkmethode, als Lebensstil,
vollkommen verinnerlicht haben. Darum kann kein Wissenschaftler Christ sein.
@ Mrs. Cologne Sie haben ja Recht. Die „Süddeutsche“ schreibt, dass es hinsichtlich der finanziellen
Forderungen Hütters um Beträge in einer Höhe ging, die selbst die Bezüge von Münchner Uni-Präsidenten
übersteigen und den Bischöfen nicht tragbar erschienen: www.sueddeutsche.de/…yern/233/469786/text/
Da helfen diesem Manager-Theologen seine Thomas-Forschungen wohl auch nichts. Es ist wirklich ein Desaster,
wie Bischof Hanke gesagt hat. Um letztgenannten tut mir das Ganze besonders Leid.
@ Galathea Das erzählen Sie doch mal den Studenten und den Professoren in Eichstätt, sowie der akademischen
Öffentlichkeit. Ich zitiere zur Illustration mal Sp. On.: Die Bischöfe wünschen sich eine stärkere
Profilierung der Hochschule als katholische Bildungseinrichtung: „Dieses Profil meint nicht nur das Konfessionelle“,
sagte der Münchner Erzbischof Reinhard Marx. Vielmehr bedeute diese Profilierung, „aus dem Horizont des
christlichen Glaubens heraus“ Wissenschaft zu betreiben. Das mögen Sie vielleicht gut finden – das kann
man aber auch mit einem sehr, sehr tiefen Stirnrunzeln hinterfragen: Was soll denn das sein, Wissenschaft
„aus dem Horizont des christlichen Glaubens heraus?“. Es gibt Menschen, die Glaubens- und Wissenshorizonte
lieber getrennt betrachten. Man nennt sie Wissenschaftler. Auf die zukünftigen Rankings der Uni Eichstätt
darf man jedenfalls gespannt sein.
Für Sie, lieber St. Anton, mag dies ein Problem sein: Die Uni hat ohnehin schon genug zu tun, der akademischen
Welt zu beweisen, daß sie ihren guten Ruf und ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit – TROTZ – der Anbindung
an die Kirche weiterführen kann. Der akademischen Welt muss eine katholische Universität, vor allem
in den letzten zehn Jahren, überhaupt nichts beweisen. Außer Ihre Unabhängigkeit.
@ Galathea Ich nahm Bezug auf „irgendeinen Priester“ und meine Aussage war: Als Präsident taugt irgendein
Priester nicht… Übrigens sehe ich selbst bei einem Theologie-Professor große Probleme: Die Uni hat
ohnehin schon genug zu tun, der akademischen Welt zu beweisen, daß sie ihren guten Ruf und ihre wissenschaftliche
Unabhängigkeit – TROTZ – der Anbindung an die Kirche weiterführen kann. Das wird nun ein wenig schwer
werden, wenn zum wiederholten Male designierte (!!!) Präsidenten wieder aussteigen. Es wäre – hm – außerst
unwahrscheinlich, wenn eine solche Berufung an Pensionierungsforderungen scheitert – der Hintergrund dürfte
vielmehr der sein, daß sich der aktuell ausgestiegene Bewerber dagegen versichern wollte, von vornherein
nur als Interims-Präsident zu wirken…
Sehr geehrter Herr St. Anton: Den gibt es bestimmt. Sie vielleicht? Und im Übrigen: Auch wenn hier Pensionsansprüche
als Gründe geltend gemacht werden, so könnte man genauso gut sexuelle Präferenzen als Grund der Ablehnung
angeben, Nur das ganz schlimme, nämlich, dass der Benannte nicht wirklich katholisch ist, das würde
ja schon unter die Inquisition fallen.
@ brandenburgis Das ist in der Tat die Wurzel des Problems: Die Stiftung (also die Kirche) wünscht sich
einen Präsidenten, der sich unterordnet. Wer sich aber gerne unterordnet, wird selten ein brillianter
Wissenschaftler. Anders aber hat es der Präsident einer Uni schwer (gibt ohnehin nur noch sehr wenige
Unis mit Präsidialverfassung – könnte sein, daß Eichstätt die letzte ist). Ein Uni-Präsident (genauso
auch ein Rektor) muss das Kollegium zusammenhalten, er muss Respekt genießen. Fragen wir uns mal: Egal,
wer nun als Präsident antritt: Er ist von vornherein beschädigt, weil jeder weiß: Der war allerhöchstens
dritte Wahl…
Ausheben und anbauen Gegebenenfalls in den deutschen theologischen Fakultäten suchen. Da gibt es Leute,
die können das bestimmt genauso gut wie Prof. Dr. Hutter aus Amerika. Dessen Bedingungen waren einfach
nur absurd. Offenbar ist ihm seine Wahl nicht allzu gut bekommen.
Das ist bitter … In Zukunft Amtsübernahmebedingungen GANZ genau abklären. Was ist mit den Kandidaten
Nr. 2 und 3? Sind die jetzt völlig außen vor? So ein Amt ist doch durchaus attraktiv. Interimslösungen
vermeiden. Sonst droht massiver Rufverlust.
@ möchtegern Ich bin mir sicher, dass es irgendwo im Bistum Eichstätt einen Priester gibt Den gibt es
bestimmt. Allerdings ist ein Präsident einer Hochschule eine Art Top-Manager, der sehr vieles falsch
machen kann. Noch dazu, wenn es sich um eine Universtät handelt, die bisher einen sehr guten Ruf genießt.
Den will selbst ein Bischof nicht verspielen. „Irgendein bescheidener Priester“ tut es also nicht. Es
braucht einen brillianten Wissenschaftler und befähigten Wissens-Manager, der über exzellente Kommunikationsfähigkeiten
verfügt. Oder, um es anders auszudrücken: Der Markt für potentielle Bewerber ist klein. Erst recht,
wenn man nur katholische Arschkriecher in die engere Auswahl zu nehmen bereit ist.
Große weite Welt … … ? Ich bin mir sicher, dass es irgendwo im Bistum Eichstätt einen Priester gibt,
der die Fähigkeiten, die Demut und den Gehorsam hätte, den Job per Dienstanweisung zu übernehmen –
ohne auch nur einen Cent mehr zu verlangen, ohne irgendeine Forderung, Bedingung oder ähnliches. Der
noch nicht mal einen neuen Schreibtisch kaufen läßt, weils der alte noch tut.
Nun, Madame Farina, zurecht weisen Sie darauf hin, daß Christentum auch immer die Bereiche WiSo umfaßt –
ähnlich wie das gleichnamige Fernsehmagazin (gibt es das eigentlich nocht?).
Nun, vielleicht hat der Praeses electus auch nur keine Lust, lediglich ad maiorem dei gloriam auf einem
Schleudersitz Platz zu nehmen – zumal auf einem wohl zeitlich befristeten Präsidentensessel. Da ist wohl
beraten, daß, wer eine sichere Professur aufgibt, auch verlangt, daß sein neuer Dienstgeber gleichfalls
Verpflichtungen eingeht. Von überzogenen Forderungen ist da beim besten Willen nichts zu erkennen. Viel
spannender aber ist doch die Frage, wie ein (zu immerhin 85% staatlich refinanzierter) Hochschulträger
durch berechtigt erworbene (und dotierungsabhängige) Pensionsansprüche oder die Errichtung eines Lehrstuhls
in eine wirtschaftliche Schieflage zu kommen droht? Da kann es mit dem Stiftungsvermögen des Trägers
ja auch nicht wirklich weit her sein …
Hat dieser Mann eigentlich schon mal etwas vom „Dienen“ gehört und was dieses Wort beinhaltet? Christus
hatte in sehr eindringlichen Worten von seiner Bedeutung gesprochen. Gut, daß der Träger sich nicht
hat breitschlagen lassen.
@sankt niketas „Aber heulen Sie nicht wieder, wenn da womöglich die Leute anderer Meinung sind als Sie.“
Anderer Meinung als ich? Glauben Sie denn, die würden mir unterstellen, von dem Job eine Ahnung zu haben?
Das wär allerdings perfide …
a tutti Womit doch auch ein weiteres Mal erwiesen wäre, daß Konvertiteneifer selten gut tut – und vermeintliche
Orthodoxie noch keine gewinnende Orthopraxie bedeuten muß. Dieser Vorgang ist eine Schande für die Kirche
und verletzt alle selbstlos arbeitenden Seelen zutiefst. Die Nachricht reiht sich mühelos ein unter die
Berichte über das gerade auch von katholischer Seite inkriminierte Manager-Gebaren in der freien Wirtschaft.
Daß die amerikanische Mentalität einfach anders ticke, ist weder eine versöhnliche Erklärung noch
ein schlagendes Argument.
Papperlapapp, Libertas Ecclesiae! Schauen Sie sich die Forderungen dieses Menschen an. Welcher Student
möchte schon einen Professor haben, welchem irgendwelche Konditionen (und dann auch noch so dermaßen
überzogene!) wichtiger sind, als seinen Studenten etwas beizubringen?! Als wäre er ohne extra Würstchen
irgendwann einmal auf der Straße gelandet.
@ Mrs. Cologne Prof. Hütter gilt als ausgewiesener Thomas-Kenner. Ob das jetzt – kirchenpolitisch – für
oder gegen ihn gesprochen hat, das ist jetzt (auch) die Frage.