Bildung
Universität Eichstätt weiter ohne Präsident
Der kürzlich gewählte Präsident der Universität Eichstätt hat das Amt überraschend abgelehnt. Zuvor konfrontierte er die Universität mit persönlichen Bedingungen.
Universität Eichstätt
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(kreuz.net, Eichstätt) Der Theologe Reinhard Hütter (50) wird nicht Präsident der Katholischen Universität Eichstätt.

Das gab die Freisinger Bischofskonferenz in einer Pressemitteilung bekannt.

Hütter teilte dem Stiftungsrat der Universität mit, daß er das Amt nicht antreten werde.

Am 6. Mai hat er die Wahl des Hochschulrats per Fax aus den Vereinigten Staaten angenommen.

Unannehmbare Forderungen

Bei den danach folgenden, üblichen Verhandlungen zwischen dem Träger der Universität und Hütter konnte völlig überraschend keine Einigung über die Bedingungen der Anstellung gefunden werden. Dabei hat es bereits im Vorfeld Gespräche darüber gegeben.

Träger der Lehranstalt ist die ‘Stiftung Katholische Universität Eichstätt’.

Diese konnte die von Hütter verlangten persönlichen Bedingungen nicht annehmen.

Hütter stellte weitgehende Pensionsforderungen und verlangte die Errichtung eines Stiftungslehrstuhls ad personam. Der Lehrstuhl sollte ihm nach einem Ablauf der Präsidentschaft bis zu seiner Emeritierung garantiert werden.

Das hätte massive Auswirkungen auf die finanziellen Ressourcen der gesamten Universität gezeitigt – heißt es in der Pressemitteilung:

„Der Träger war nicht bereit, die daraus folgenden Einschränkungen für Wissenschaft und Lehre in anderen Bereichen der Hochschule hinzunehmen.“

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Bis zur Neuwahl eines Präsidenten wird die Universität interimsmäßig geleitet.

Am 4. Juni wird der Hochschulrat über die neue Situation beraten.
      
92 Lesermeinungen
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#103   Jörg Guttenberger, Köln   00:09:29 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Pensionsforderungen
Hier bedarf es weiterer Erläuterungen.
Der Professor kommt schließlich aus dem Ausland und verliert vermutlich seine dortige Pensionsanwartschaft wegen fehlender Unverfallbarkeitsregelung entsprechend § 1 und 2 BetrAVG. Für einen Mitarbeiter in fortgeschrittenem Alter ist die Finanzierungszeit einer angemessenen Versorung verständlicherweise kurz und damit für das Geschäftsrgebnis der Uni eine kaum zu verkraftende Belastung. Hinzu kommt, daß der Professor bei Ende seiner Präsidentenzeit vor Emeritierung bzw. Pensionierung eine gesicherte Einkommensquelle benötigt. Damit sind die Forderungen des Kandidaten berechtigt. Unverständlich ist hingegen, warum die genannten Probleme nicht rechtzeitig geklärt worden sind, also vor Bekanntgabe seiner Ernennung.
Auch die Wissenschaft kann ohne wirtschaftliche Grundlage nicht arbeiten, das scheint mannaiverweise manchmal zu vergessen. Im Mittelalter, vor Errichtung der ersten nichttheoogishen Fakultät in Bologna (= juristische Fakultät), waren alle Professoren Priester und haben von den Einkünften ihrer Pfarre gelebt. So war Prof. Caspar Uhlenberg (bekannt aus dem „Gotteslob“) Pfarrer von St. Columba in Köln.
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#102   Simplicius   23:06:25 | Dienstag, 26. Mai 2009
@Galatea
Doch, doch, ich habe schon noch andere Interessen. Keine Sorge. Manchmal neige ich zur curiositas, zu müßigen Neugier, aber nicht sehr… Hoffentlich. Denn die ist ja sündhaft (zumindest für Mönche, zu denen ich nicht gehöre)…
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#101   Galatea   22:18:11 | Dienstag, 26. Mai 2009
Sehr geehrter Herr Simplicius,
… und ihren wohl berühmtesten Auftritt hat Galatee (dort so geschrieben) am Schluß der „Klassischen Walpurgisnacht“ (Faust II. V. 8423 ff.). Freilich stelle ich mir unsere – leider nicht stumme – Zuschreiberin ganz anders vor als die Tochter des Nereus. Wie so wohl auf ihren Namen gekommen sein mag?
Haben Sie keine anderen Interessen als diese?
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#100   pamino   22:09:04 | Dienstag, 26. Mai 2009
‹Kosmetika› kommt von κόσμος, forma ‘Ordnung, Schönheit’
Dienstag, 26. Mai 2009 07:08, St. Anton: @ pamino: Hast Du eigentlich – über die Form hinaus – auch inhaltlich etwas zu sagen?
Sehr viel sogar; meine Beiträge können auch von Dir eingesehen werden, obwohl … Ich habe mich auch schon zum Thema Form/Inhalt geäußert. Folgendes scheint Dir noch nicht eingeleuchtet zu haben: Jedesmal, wo jemand behauptet, über Inhalt zu sprechen, kann gezeigt werden, daß er über Form spricht.
Wo man einmal formen kann, kann man auch förmlich über Form sprechen und Formen kommentieren.
Als ich klein war, hieß Taiwan noch Formosa ‘die Schöne [Insel]’.
Die Antwort auf Deine halbstarke Frage: Es gibt nichts über die Form hinaus. Man muß innerhalb der Form suchen. Wer sucht, findet. Wer sucht nicht, findet nicht. Suche und schweige.
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#99   Marcelus   21:29:04 | Dienstag, 26. Mai 2009
Tachchen: Der Vatikan ist nicht dafür zuständig, naturwissenschaftliche Theorien
als „wahr“ oder „falsch“ zu bewerten … Dafür ist die Kirchenautorität nicht zuständig, genausowenig, ob die ebenfalls unbewiesene Urknalltheorie „wahr“ oder „falsch“ sein sollte …
Der offizielle Vatikan, der die Evolutionstheorie als wahr anerkennt, erkennt damit gleichzeitig an, dass das Christentum nicht wahr ist.
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#98   Simplicius   08:45:44 | Dienstag, 26. Mai 2009
Galatee
… und ihren wohl berühmtesten Auftritt hat Galatee (dort so geschrieben) am Schluß der „Klassischen Walpurgisnacht“ (Faust II. V. 8423 ff.). Freilich stelle ich mir unsere – leider nicht stumme – Zuschreiberin ganz anders vor als die Tochter des Nereus. Wie so wohl auf ihren Namen gekommen sein mag?
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#97   St. Anton †   07:08:22 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ pamino
Hast Du eigentlich – über die Form hinaus – auch inhaltlich etwas zu sagen?
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#96   pamino   04:26:54 | Dienstag, 26. Mai 2009
Sprachglaube und Sprachwissenschaft
Montag, 25. Mai 2009 23:48, Marranenjäger: […] Ja, manche glauben sogar Gott hat alle Fossilien bewusst so platziert, dass alles nur nach Evolution aussieht.
Dieses Verb kommt schon aus dem Lat. [viam] platēam (von πλατύς πλατεῖα πλατύ ‘breit’), aber nicht direkt über ‹Platz› wie die halbalphabetischen Pseudosprachwissenschaftler uns sagen, die uns die Schreibreform beschert haben, ins Deutsche, sondern indirekter, über Frz. place, weshalb es bei der Eindeutschung ‹placiren› geschrieben wurde, welches nach dem Wörterbuch von Campe (1819) plassiren ausgesprochen werden soll. Nun, wir können die ignorante Aussprache von ‹placiren› oder ‹placieren› als [plats’i:ren]/[plats’i:rən] und sogar deren Kanonisierung mit der Schreibung ‹plazieren› wohl achselzuckend annehmen, aber ‹platzieren› ist eine sprachwissenschaftliche ὕβρις.
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#95   St. Anton †   03:55:26 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Pamino
Wenn, dann haben mich mangelhafte altsprachliche Kenntnisse, eine dürftige Kunde archäischer Mythen oder eine Rechtschreibschwäche lächerlich gemacht.
Durch Ignoranz kann man sich – leider – nicht lächerlich machen. Ich wünschte jedoch, es wäre so.
@ Galatea: Verzeihung.
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#94   pamino   03:36:29 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ St. Anton
Montag, 25. Mai 2009 21:22, St. Anton: @ Galathea
Galatea heißt ‹Galatea› (eine Meeresnymphe), wie sie schreibt, und nicht *‹Galathea› (vielleicht ‘Milchgöttin’? – aber besser wäre in dem Fall *‹Galactothea›). Deine ‘Korrektur’ wäre auch geschmacklos, wenn Du recht hättest; aber Deine prätentiöse Ignoranz hat Dich – wohl nicht hier zum ersten Mal – öffentlich lächerlich gemacht.
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#93   Wahrheit †   02:58:35 | Dienstag, 26. Mai 2009
Tachchen
Nachdem ich Ihre Beiträge gelesen habe, kann ich Ihren Entschluß gut verstehen. Ab und zu befürchte ich daher auf Ihre Beiträge eingehen zu müssen.
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#92   Tachchen   01:51:47 | Dienstag, 26. Mai 2009
Wahrheit, Elijahu
Ich lese hier schon einige Zeit mit und habe auch Ihrer beider Einträge hin und wieder gelesen. Daher werde ich mit Ihnen beiden keine Wortgefechte austragen. Sie werden das nach einer eingehenden Lektüre Ihrer eigenen Beiträge sicher verstehen.
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#91   Wahrheit †   01:46:09 | Dienstag, 26. Mai 2009
Tachchen:
„Das Newtonsche Gravitationsgesetz ist immer noch gültig und praktikabel für die Himmelsbeobachtung – genauer ist die allg. Relativitätstheorie.“
Das ist leider ein Märchen. Die Newtonsche Theorie ist voll gültig. Ohne jeglichen beschränkenden Anwendungsbereich. Durch die Newtonsche Theorie ist bereits die allgemeine Relativitätstheorie widerlegt. Nur hat sie das noch nicht gemerkt. Gleichzeitig hat die ART die SRT widerlegt. Natürlich hat sie das auch noch nicht bemerken.
Das ist eben das Schicksal jeder Theorie, welche nicht auf Axiomen aufgebaut ist.
Es ist auch nicht korrekt, daß eine Theorie durch ein falsifizierendes Experiment nicht widerlegt ist. Natürlich ist sie das. Da hilft auch eine Flickschusterei nichts mehr.
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#90   Elijahu †   01:25:41 | Dienstag, 26. Mai 2009
Die Uhr tickt
Die „Wissenschaft“ ist selber ein Glaubenssystem, eine Weltanschauung, im Grunde eine Religion oder genauer gesagt: eine Anti-Religion. Sie ist die Gegenbewegung zum beispiellosen Siegeszug des Christentums, das die Götzenkulte der Dämonen und des Teufels aus allen Kulturen verdrängte.
Das Evangelium entlarvte die Götzen als das was sie wirklich waren, als Dämonen, und so konnten diese ihr Werk nicht mehr offen fortsetzen, sondern mussten neue Register ziehen: sie versteckten sich hinter der „modernen“ Wissenschaft und begründeten in dieser zutiefst materialistischen (oder besser: anti-himmlischen) Weltanschauung einen neuen Götzenkult.
Ziel der Dämonen war es immer, die Menschen mit Lügen und Irrlehren um ihr Seelenheil zu bringen und ins Verderben der Hölle zu führen, und genau diesem Zwecke dient die moderne „Wissenschaft“. Sie ist eine Religion des Unglaubens, die letzte, armselige Bastion des Teufels und seiner Dämonen, die ihrer endgültigen Vernichtung durch Jesus Christus entgegensehen.
Die Zeit arbeitet gegen die „Wissenschaft“ und für das Christentum.
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#89   Tachchen   01:22:17 | Dienstag, 26. Mai 2009
Simplicius:
Ihr Beispiel mit den Himmelskörpern ist nicht schlecht.
Wenn eine Theorie gut funktioniert, d.h. sie erklärt das allermeiste gut und macht Vorhersagen, die dann auch eintreffen, dann ist die Theorie auch durch eine widersprüchliche Begebenheit nicht völlig falsifiziert. Sie muss angepasst werden, ja, und das wird sie auch immer. Aber auf den Müll gehört sie deshalb noch lange nicht. Irgendwann kommt bei solchen Widersprüchen dann eine bessere Theorie, die aber nicht unbedingt die alte komplett ganz falsch erscheinen lässt. Das Newtonsche Gravitationsgesetz ist immer noch gültig und praktikabel für die Himmelsbeobachtung – genauer ist die allg. Relativitätstheorie.
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#88   St. Anton †   01:12:13 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Paulaner
Da haben sie vermutlich Recht. Diesmal. Wären Sie hingegen Fundi, hätten Sie immer recht!
(Und falls doch nicht, sind Satan oder Medien schuld)
;-)
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#87   Elijahu †   01:08:23 | Dienstag, 26. Mai 2009
Wissenschaft ist Teufelswerk
Fahren Sie Auto, sind sie jemals im Flugzeug geflogen? Ja? Sie haben das überlebt? Na, dann kann das Kartenhaus ja nicht ganz so wackelig gewesen sein, wie Sie behaupten.
Gemäss christlicher und jüdischer Tradition sind alle „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse des Menschen Einflüsterungen der gefallenen Engel/Dämonen, und nicht eigenständige Leistungen des menschlichen Geistes.
Die Wissenschaft als solche gehört dem Reich des Teufels an. Und tatsächlich haben Erfindungen wie das Auto oder das Flugzeug den Menschen nicht frei gemacht, sondern ihn in neue, fatale Abhängigkeiten von der Technik getrieben:nehmen sie heute mal alle Autos und Flugzeuge weg und schauen sie was die Folgen davon sind.
Der technische „Fortschritt“ war niemals ein Segen für die Menschheit, sondern stets ein Fluch, er brachte keine Freiheit, sondern fortwährende Sklaverei. Die Kraft des Glaubens hingegen macht den Menschen wirklich frei.
Wissenschaft ist im besten aller Fälle Zeitverschwendung.
Durch Wissenschaft kann niemand erlöst werden.
Und wissenschaftliche Theorien sind Kartenhäuser. Beispiele dafür habe ich genannt, unter anderem das Newtonsche Weltbild, und es gibt noch einige Beispiele mehr. Die Evolutionstheorie ist ebenfalls ein Kartenhaus was eher früher als später in sich zusammenbrechen wird, genau wie das Newtonsche Weltbild.
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#86   Simplicius   01:04:55 | Dienstag, 26. Mai 2009
Falsifikation in den Wissenschaften
Karl Popper hat angenommen, daß sich wissenschaftliche Behauptungen dadurch auszeichnen, daß sie falsifiziert werden können. Falsifiziert wird durch ein empirisches Faktum, das der Theorie widerspricht. Alle Schwäne sind weiß. Wenn, wie in Australien, schwarze Schwäne entdeckt werden, dann ist dieser Satz widerlegt. Diese Annahme Poppers ist naiv. Es hat sich gezeigt (etwa durch Th. S. Kuhn), daß solche Falsifikationen nur dann akzeptiert werden, wenn sie die Grundlagen einer Theorie nicht angreifen (wie im Satz von den weißen Schwänen). Wenn aber die Grundlagen betroffen sind, wenn z. B. ein Himmelskörper nicht sichtbar wird, obwohl er nach den Berechnungen der Astronomen da sein müßte, dann wird nicht die Himmelsmechanik Newtons falsifiziert, sondern die Wissenschaftler denken sich Hilfshypothesen (Ausreden) aus Z. B. daß ein Rechenfehler eingetreten ist oder daß der Himmelskörper durch kosmischen Staub verdeckt war, oder daß es ein Problem gibt, das sich sicher mit den Mitteln der Mechanik Newtons wird lösen lassen, nur daß gerade keinem einfällt wie. Manchmal halten die Wissenschaftler stur an ihren Grundlagen fest, manchmal geben sie sie auf und denken sich neue aus. Für beide Reaktionen gibt es keine zwingenden rationalen Gründe. Mit der sicheren wissenschaftlichen Erkenntnis ist es so eine Sache.
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#84   Paulaner †   00:54:42 | Dienstag, 26. Mai 2009
Dem Fundi ist GOTT für ALLES zuständig.
Fahren Sie Auto, sind sie jemals im Flugzeug geflogen? Ja? Sie haben das überlebt? Na, dann kann das Kartenhaus ja nicht ganz so wackelig gewesen sein, wie Sie behaupten.
Das verdankt der Fundi GOTT
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#83   Großwildjäger   00:48:03 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Mannheimer:
Lassen Sie sich nicht verwirren.
Da ist wieder mal der „Accountklau“ unterwegs…
Da postet jemand anders unter dem Namen des Marranenjägers. Er wollte ja nicht auf uns hören und sein Passwort ändern…
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#82   St. Anton †   00:47:57 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Elijahu
Absolute Wahrheiten gibt es sowieso nicht.
Wenn Ihnen diese Erkenntnis nicht ins Weltbild passt, sind sie, was Wissenschaft anbelangt, ohnehin nicht diskussionsfähig.
Übrigens habe ich noch nie einen Wissenschaftler getroffen, der eine Theorie als absolute Wahrheit bezeichnet hätte. Ihr Behauptungen diesbezüglich sind völlig aus der Luft gegriffen.
Ich vermute, Sie haben mit ihrem Glauben ein Problem – und versuchen, Ihren Glauben zu stärken, indem sie andere Menschen mit Überzeugungen, die nicht ihrem Glauben entsprechen, herabzusetzen, um sich damit selbst in einem günstigeren Licht sehen zu können.
Warum ist es Ihnen so wichtig, Wissenschaft als Kartenhaus zu diffamieren? Fahren Sie Auto, sind sie jemals im Flugzeug geflogen? Ja? Sie haben das überlebt? Na, dann kann das Kartenhaus ja nicht ganz so wackelig gewesen sein, wie Sie behaupten.
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#81   Mannheimer †   00:43:18 | Dienstag, 26. Mai 2009
Marranenjägerle… und warum?
Hinkelstein, Medis oder doch Drogen?
Wobei man je Medis und Drogen nicht so scharf voneinander abgrenzen kann…
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#80   clarissa colonia   00:42:40 | Dienstag, 26. Mai 2009
Ja, werte Herren,
so schnell bröckeln Evidenzen und Gewissheiten … Ihre … wie meine … ?
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#78   St. Anton †   00:35:02 | Dienstag, 26. Mai 2009
@Elijahu
Ich kenne zahlreiche Atheisten, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Ihrer Verstandeskraft um Lichtjahre voraus sind. Garantiert aber Ihrem beschränkten Wissen. Ihre Behauptung, Glaube sei nötig, um über Verstand zu gebieten, dürfen wir damit als hinreichend widerlegt betrachten.
Allerdings gefällt mir ihre Metapher „Affen, die versuchen, Romane zu schreiben“.
;-)
PS: Schade, daß wir vom Thema Eichstätt so weit abgekommen sind.
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#77   Elijahu †   00:34:41 | Dienstag, 26. Mai 2009
Jede Theorie ist genau das: nur eine Theorie, und nicht die absolute Wahrheit
„Das ist ja nur eine Theorie“ hört man oft umgangssprachlich. Da fehlt vielen Menschen die nötige Bildung, muss man leider sagen.
Nö. Es ist genau andersrum, das Problem ist dass die Wissenschaftler meinen, ihre Theorien seien mehr als ein Kartenhaus. Das liegt wahrscheinlich daran dass sie sich den ganzen lieben langen Tag damit beschäftigen und es psychologisch nicht verkraften würden wenn ihr Lebenswerk sich als reine Zeitverschwendung rausstellt.
Genau darin liegt der Hund begraben, dass man versucht den Menschen unbeweisbare Theorien und Hypothesen als absolute Wahrheit zu verkaufen; das so etwas NUR in die Hose gehen kann, sieht man an solchen „Theorien“ wie dem mechanistischen Weltbild in der Physik. Genauso verhält es sich mit der ideologisch vorbelasteten „Evolutionstheorie“, sie ist auf Sand gebaut.
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#76   Absal †   00:32:42 | Dienstag, 26. Mai 2009
Ess Jägersche leischd naggisch in seiner zerbeulde Bleschwann!!!!
Des iss bassierd!!!!!!!!
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#75   Mannheimer †   00:29:50 | Dienstag, 26. Mai 2009
Marranenjäger, was is passiert?
Ist dir nen Hinkelstein aufn Kopp gefallen, seit ich das letzte Mal on war und hat den Verstand angeschaltet oder was?
Wie bei meinem alten Auto – sprangs nicht an, gabs nen Tritt – und brummbrumm, es sprang an.
:-D
Na, ehrlich: Was is los? Endlich die richtige Dosierung bei den Psychopharmaka gefunden oder was?
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#74   St. Anton †   00:27:03 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Arkanum
Falsifizierbarkeit ist immer relativ. So ganz falsch ist die Theorie ja nicht – aber sie ist anderen Erklärungen gegenüber ziemlich lahm. ;-)
Das Modell erklärt, warum ein verletzter Mensch verschiedenfarbige Säfte verliert – aber es erklärt nicht, warum es verschiedene Blutgruppen gibt. Das zeigt: Jedes Modell hat seine Grenzen. Das gilt für alle Modelle, auch für die besten und modernsten.
Zugegeben: Die meisten Aussagen des Vier-Säfte-Modells sind – äh – heutzutage schwer zu verteidigen. Das Modell wurde von besseren Erklärungsmodellen mehr als nur überholt, sondern zerstört.
:-)
Stünden die vier Säfte in der Bibel – da können Sie ganz sicher sein – würden sich Tausende empörte Gläubige aber genau um diese Verteidigung bemühen, selbst wenn diese keine Ahnung von Säften hätten.
Ein Problem: Daß Nicht-Wissenschaftler denken, daß Theorien etwas unbewiesenes, etwas „nicht praktisches“ darstellen. „Das ist ja nur eine Theorie“ hört man oft umgangssprachlich. Da fehlt vielen Menschen die nötige Bildung, muss man leider sagen.
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#73   Elijahu †   00:22:36 | Dienstag, 26. Mai 2009
Ohne Glauben keine Vernunft; aber „Wissenschaft“ ohne Sinn und Verstand gibt es zuhauf
Ein Mensch der versucht im DNA-Bauplan Erkenntnisse über die Vergangenheit zu gewinnen, ist wie eine Kuh die versucht Zeitung zu lesen, oder ein Affe der versucht einen Roman zu schreiben. Ihr seid damit schlicht überfordert, und die Schlüsse die ihr meint aus euren Beobachtungen ziehen zu können entspringen nicht eurer Vernunft, sondern dem Trieb eures bösen Herzens und eurem Unglauben.
Wissenschaft betreiben heisst: aus dem Unglauben heraus zu leben. Unglaube aber ist vollkommen inkompatibel mit Glaube. Somit kann kein Christ Wissenschaftler sein und kein Wissenschaftler Christ, genausowenig wie ein Ungläubiger ein Gläubiger sein kann oder ein Gläubiger ein Ungläubiger.
Und „Wissenschaft“ zu betreiben ist in keinster Weise gleichbedeutend mit Vernunftgebrauch. Es KANN gleichbedeutend sein, ist es aber in den allermeisten Fällen nicht. Das meiste von dem was an den Universitäten betrieben wird ist kompletter Humbug; als Beispiel kann man da das mechanistische Weltbild nennen das über Nacht in sich zusammenfiel nachdem es Jahrhunderte lang als unantastbare Wahrheit galt; und solche Beispiele gibt es ad finitum.
Die moderne Wissenschaft ist die Königsdisizplin des Glaubenabfalls. Die Schlange im Garten Eden hielt sich auch für sehr schlau; geholfen hat ihr ihre vermeintliche Schlauheit jedoch nichts, genauso viel wie die Weisheit der Welt den Wissenschaftlern am Tage ihres Todes helfen wird.
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#72   Tachchen   00:17:19 | Dienstag, 26. Mai 2009
St. Anton:
Die Vier-Säfte-Lehre besagte (didaktisch reduziert):
>Jegliche Krankheit beruht auf einem Ungleichgewicht der vier Säfte innerhalb menschlichen oder tierischen Lebens, als da wären: Blut, schwarze Galle, Schleim, weiße Galle. Die Krankheit verschwindet, wenn man das Ungleichgewicht besetigt. Jedem dieser Säfte werden zwei Eigenschaften zugeordnet. Warm oder kalt, feucht oder trocken. Hat nun einer einen Überschuss von Schleim, kalt und feucht (also eine Bronchitis z.B.), so muss zur Behandlung eine Medizin, die die Eigenschaft warm und trocken hat, verabreicht werden. In diesem Fall etwa Pfeffer, dem diese Eigenschaft zugeschrieben werden.<
Medizin-Geschichts-Exkursion beendet.
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#71   Großwildjäger   00:10:35 | Dienstag, 26. Mai 2009
Hallo Arkanum!
Könnte ich bitte in der Wanne ein Treppchen haben?
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#70   Arkanum/kreuts.net †   00:07:02 | Dienstag, 26. Mai 2009
die „Vier-Säfte-Theorie“
(eigentlich keine Theorie, sondern eine veraltete Hypothese) wird meist als Humoralpathologie de.wikipedia.org/…ki/Humoralpathologie bezeichnet.
Ein klarer Fall von erfüllter Falsifizierbarkeit. :-)
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#69   St. Anton †   00:02:24 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Tagchen, Vier-Säfte-Theorie
Ich kenne die genannte Theorie nicht.
Aber es wird wohl so sein, daß man als Wissenschaftler sagen muss: „Die vier-Säfte-Theorie eignet sich zur Erklärung von Phänomenen nicht oder nur unzureichend im Vergleich zu anderen, besseren Erklärungsmodellen“.
„Besser“ heißt: Breiter, tiefer, knapper, eleganter.
Beispiel:
Theorie A: Der Mond wird von einem unsichtbaren Geist bewegt.
Theorie B: Nö, es sind Gravitationskräfte.
Theorie A wirft mehr Fragen auf als sie Antworten liefert – und ist damit abzulehnen. Ob es diesen Geist gibt oder nicht, ist genaugenommen völlig wurscht.
Widerlegt im engeren Sinn werden Erklärungsmodelle nur insoweit, wie sie faktisch überprüfbar Falsches behaupten. Das kommt aber tatsächlich nur selten vor.
Es ist wichtig, sich klarzumachen, daß es der Wissenschaft nicht um „wahr“ oder „unwahr“ geht, sondern um Erklärungsmodelle und deren Nützlichkeit, Klarheit, meinetwegen: Eleganz.
Wirklich gesichert „falsch“ ist selten etwas, das ist aber auch nicht das Kriterium ;-)
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#68   Paulaner †   00:02:03 | Dienstag, 26. Mai 2009
Die Wissenschaft beschreibt keine Theorie zur Schöpfung.
Sie beschreibt Theorien, eher Thesen über die Entstehung der Welt und des Lebens.
LM.: die genesis und die wissenscaftliche theorie zur schöpfung beschreiben dasselbe szenario in verschiedenen sprachsystemen. genauso wie schon hildegard von bingen moderne krankheitsbilder erkannt aber in einer anderen sprache ausformulierte.
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#67   Elijahu †   00:00:28 | Dienstag, 26. Mai 2009
Kompletter Unsinn…„Mitochondriale Eva“ hahaha
Ihre „Beweise“ stützen sich auf nichts. Ihr Problem ist dass sie solche „Beweise“ unhinterfragt annehmen ohne auch nur zu prüfen ob das Ganze Hand und Fuß hat; und das wollen sie uns dann als wissenschaftlich und vernünftig verkaufen.
Tut mir leid, aber so etwas ist einfach nur noch lächerlich.
„Mitochondriale Eva“… „Y-Chromosom Adam“…ihr Heiden seid doch alle nicht ganz richtig im Kopf.
Die Alternative wäre zum Besipiel, dass Gott die DNA bewusst so manipuliert hat, dass alles nach gemeinsamer Abstammung von Mensch und z.B. Schmipanse nur so aussieht
Affen und Menschen sehen ähnlich aus, daher auch die ähnlich DNA. Im übrigen haben Menschen und Fliegen auch eine ähnlich DNA. Die DNA ist der Bauplan des Menschen, mehr nicht. Wie man aber überhaupt auf die Schnapsidee kommt aus der DNA Rückschlüsse über die Vorfahren und Artentwicklung ziehen zu wollen, verschliesst sich mir voll und ganz. Oder war das etwa eine Art evolutionstheoretischer „Glaubenssprung“?
Völliger Unsinn sowas. Man weiss nicht ob man Mitleid mit den Evolutionsideologen haben oder sich vor ihnen ekeln soll.
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#65   LM.   23:54:42 | Montag, 25. Mai 2009
die genesis
und die wissenscaftliche theorie zur schöpfung beschreiben dasselbe szenario in verschiedenen sprachsystemen. genauso wie schon hildegard von bingen moderne krankheitsbilder erkannt aber in einer anderen sprache ausformulierte.
@frollein rottenmeyer ???? :-O
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#64   clarissa colonia   23:53:42 | Montag, 25. Mai 2009
Na, werter Mandarinenschäler,
haben Sie kürzlich vor Damaskus geweilt?
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#63   St. Anton †   23:52:36 | Montag, 25. Mai 2009
@Elijahu
Ich bin für gewöhlich nie Ihrer Meinung, aber hier haben sie mal recht:
Wissenschaft kann den „Glauben“ an die Schöpfung nach den beiden Bibeldarstellungen nicht widerlegen – aber eben auch nicht stützen.
Persönlich betrachte ich solche biblischen Geschichten als metaphorisch, aber wenn jemand das „naiv“, nämlich wörtlich auslegen möchte: Bitte.
Ein Problem habe ich allerdings mit Leuten, die „Glauben“ und „Wissen“ miteinander verwechseln: Solche Leute halte ich für ignorant, für dumm und letztlich für gefährlich.
PS: Die Wissenschaft kann auch nicht widerlegen, daß die Welt von einem Toastbrot regiert wird, das auf der Rückseite des Mondes lebt… das ist aber kein Plädoyer gegen das Wissen – eher eines für die Phantasie.
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#61   Tachchen   23:48:48 | Montag, 25. Mai 2009
Marranenjäger:
Ja, das kann auch ein Grund sein, Verdrängung unangenehmer Fakten.
Ich habe manchmal so das Gefühl, so mancher Verteidiger des Glaubens verteidigt den Glauben nicht aus dem echten eigenen Glauben heraus, dass dieser Glaube die Wahrheit sei, sondern aus dem Glauben heraus, dass dieser Glaube Gutes bewirke, den Menschen zu mehr Nächstenliebe bringe oder dergleichen. Also eher aus der Überzeugung, dass die Ideale, die ein spezieller Glaube innehat, den Menschen zum Vorteil gereichen würden.
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#60   Elijahu †   23:43:52 | Montag, 25. Mai 2009
Die Evolutionsideologie hat >garnichts< widerlegt
Der offizielle Vatikan, der die Evolutionstheorie als wahr anerkennt,
Das katholische Lehramt lehrt nach wie vor die gemeinsame Abstammung aller Menschen von Adam und Eva. Würde die Kirche das nicht mehr lehren, könnte sie die Türen dichtnageln, denn dann würde nicht nur dieses Dogma kippen sondern der katholische Glaube hätte sein Fundament verloren und würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Deshalb erkennt der Vatikan
Es gibt nach wie vor keinerlei Beleg dafür dass es kein erstes, von Gott direkt erschaffenes Menschenpaar gegeben hat. Wird es auch NIEMALS GEBEN, denn eine solche historische Begebenheit, die tausende von Jahren zurückliegt, lässt sich überhaupt nicht letztgültig wissenschaftlich widerlegen, es sei denn jemand würde eine Zeitmaschine erfinden.
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#58   Tachchen   23:37:37 | Montag, 25. Mai 2009
Marranenjäger:
Ja, genau so ist es. Und das ist auch der Hauptgrund für Menschen, die Evolutionstheorie zu bekämpfen. Diese Leute haben als einzige erkannt, was sie bedeutet, nämlich die Widerlegung des gesamten Christlichen Glaubens. Hin- und hergerissen und eventuell unfähig, sich von ihrem Glauben zu lösen, müssen sie, um diesen noch vor sich selber rechtfertigen zu können, die Evolutionstheorie zu Fall bringen. Und da das nicht geht, weil sie schlüssig ist und keine Gegenbeweise gefunden werden, weil es keine gibt, sind sie gezwungen, zu lügen, Tatsachen zu verdrehen und seltsame Gegen-Theorien zu erfinden.
Der offizielle Vatikan, der die Evolutionstheorie als wahr anerkennt, erkennt damit gleichzeitig an, dass das Christentum nicht wahr ist. Ob das absichtlich geschieht oder nicht, das kann man kaum beantworten.
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#57   Elijahu †   23:34:50 | Montag, 25. Mai 2009
Vernunft und Wissenschaft sind nicht dasselbe, sondern ebenfalls Widersprüche
Und genau das ist der Grund warum jeder, der sich wissenschaftlich betätigt UNENTSCHULDBAR ist. Denn durch den simplen Gebrauch seiner Vernunft hätte er schon zu dem Schluss gelangen können dass moderne Wissenschaft Humbug und Zeitverschwendung ist.
Wir stammen nicht von einem Menschenpaar ab, das vor maximal 6.000 -10.000 Jahren gelebt hat.
Dieses – nach wie vor gültige – Dogma ist niemalswiderlegt worden. Dies wird lediglich von Pseudowissenschaftlern immer mal wieder behauptet die nicht mal im Wissenschaftsbetrieb ernst genommen werden. Wenn sie etwas anderes glauben, BELEGEN SIE ES, das dürfte ja sehr einfach zu belegen sein wenn es wahr wäre.
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#56   Frollein Rottenmaier †   23:33:00 | Montag, 25. Mai 2009
Das schizophrene Spiel des Geyer/derLeser/LM
Na, wie viele Accounts haben wir denn jetzt? 20? 30? Mittlerweile wohl gefühlte 100.
Nur dumm, wenn der sehr überschaubare Wortschatz, die Wortfindungsstörungen und die beschissene Rechtschreibung wie ein virtueller Fingerabdruck das kranke Spiel enttarnen.
Aber das sind halt die Vorzüge des Internets: Wenn man unter einem Account das Gesicht verliert, bastelt man sich halt nen neuen… ^-^
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#55   clarissa colonia   23:29:46 | Montag, 25. Mai 2009
Der Gebrauch der Vernunft
geht dem Glauben voraus und führt den Menschen durch Offenbarung und Gnade zu diesem hin.
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#53   Elijahu †   23:28:01 | Montag, 25. Mai 2009
Glaube und Wissenschaft sind unvereinbare Gegensätze
Selbstverständlich kann ein Glaube wissenschaftlich widerlegt werden. Es kommt nur stark auf den jeweiligen Glauben an. Als Beispiel sei der Glaube an die Vier-Säfte-Lehre genommen, der nach und nach von der medizinischen Wissenschaft widerlegt
Sie kapieren überhaupt nicht was hier mit Glaube überhaupt gemeint ist. Gemeint ist die Art von Glauben die Jesus Christus im Neuen Testament als Glaube bezeichnet, jene unsichtbare Kraft durch die der Mensch die Macht erlangt Berge zu versetzen, Dämonen auszutreiben, Krankheiten zu heilen, Feuer vom Himmel fallen zu lassen, Flüsse mitten entzwei zu spalten, und sogar von Tote aufzuerwecken.
Ich sage es noch einmal: ihr Menschen heute WISST NICHT EINMAL MEHR, WAS GLAUBE ÜBERHAUPT IST! Somit könnt ihr überhaupt nicht verstehen was gemeint ist wenn ich sage: Wissenschaft und Glaube sind so unvereinbar wie Gut und Böse, Gott und Teufel.
Wer sein Herz an die „Wissenschaft“ hängt, kann Gott nicht gefallen. Hütet euch vor dem breiten Weg der ins Verderben führt!
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#52   LM.   23:24:45 | Montag, 25. Mai 2009
wissenschaft
ist realitätserkennung. natürlich nicht die erkennung der gesamtrealität sondern nur der klitzekleine ausschnitt der durch den filter der empirie geht. es ist ein nützliches kleines werkzeug wie ein schweizer taschenmesser. nur toren verabsolutieren es als gesamtrealität.
geistige realitäten sind wissenschaftlich uneruierbar.
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#51   Paulaner †   23:22:39 | Montag, 25. Mai 2009
Jura und Theologie erforschen die Inhalte von Büchern.
Die Philosophie ist so übergeordnet, dass sie sich mit dem Wissen selber beschäftigt.
Die Naturwissenschaften erforschen „Dinge“.
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#50   Tachchen   23:22:25 | Montag, 25. Mai 2009
St. Anton: Nochmals Einspruch!
Selbstverständlich kann ein Glaube wissenschaftlich widerlegt werden. Es kommt nur stark auf den jeweiligen Glauben an. Als Beispiel sei der Glaube an die Vier-Säfte-Lehre genommen, der nach und nach von der medizinischen Wissenschaft widerlegt wurde.
Sie sehen, es kommt auf die jeweilige Glaubensaussage an, ob sie wissenschaftlich widerlegt werden kann oder nicht.
Natürlich gibt es auch Teilaspekte eines Glaubens, die nicht widerlegt werden können. Etwa die Gottessohnschaft Christi oder die Auferstehung im Christentum.
Manche Aspekte sind eben nicht wissenschaftlich erfassbar, andere aber schon.
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#49   Elijahu †   23:15:01 | Montag, 25. Mai 2009
Wissenschaft ist antichristlich
Moderne Wissenschaft und Glaube sind unvereinbar. Wer etwas anderes behauptet, weiss nicht einmal was Glaube überhaupt wirklich ist! Wissenschaft ist ZWEIFEL, und das ist unvereinbar mit der inneren Einstellung die der Glaube vom Menschen verlangt.
Die gesamte wissenschaftliche Methodik ist zutiefst unchristlich und letzten Endes – unvernünftig.
Die „moderne“ Wissenschaft ist die Baalsreligion der Ungläubigen. Kein Christ kann diesen Glaubensabfall mitgehen ohne sein Seelenheil zu verlieren.
Vernunft und Glaube sind kein Widerspruch; aber Wissenschaft ist nicht gleichbedeutend mit Vernunft, Wissenschaft ist eine Art Ideologie, eine ganz bestimmte Art die Welt zu sehen, die mit dem Leben aus dem Glauben heraus unvereinbar ist. Wer das nicht sehen oder begreifen kann, weiss nicht was Glaube überhaupt ist.
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#48   St. Anton †   23:12:48 | Montag, 25. Mai 2009
Glaube und Wissenschaft
Es gibt zwischen Wissenschaft und Glauben deswegen keinen Widerspruch, weil Wissenschaft sich mit Glaubensinhalten nicht auseinandersetzt, sich nicht auseinandersetzten möchte und sich nicht auseinandersetzen kann:
Ein Glaube kann prinzipiell nicht wissenschaftlich widerlegt werden – aber genau das – die Falsifizierbarkeit einer Aussage – ist Voraussetzung, um als Wissen gelten zu dürfen. Alles andere ist nur eine Vermutung, eine Annahme.
Ein bibeltreuer Wissenschaftler könnte beispielsweise über die Schöpfung sagen: „Ich glaube zwar (= ich vertraue darauf), dass Gott die Welt in 6 Tagen erschaffen hat – aber wissenschaftlich beweisen kann ich das nicht. Beweisen kann ich, dass es die Welt nicht länger als soundso viele Milliarden Jahren gegeben haben kann, weil …“
Und wenn ein anderer dieses „weil …“ überzeugend widerlegen kann, wird die Aussage modifiziert. Auf diese Weise werden wissenschaftliche Irrtümer schrittweise ausgeräumt, das ist ein bestimmtes System, in dem sich jeder einbringen kann, der die Grundlagen und Axiome eines Faches verstanden hat. Dabei gibt es gesichertes Wissen – und solches, worum noch gerungen wird, weil noch keine Widerspruchsfreiheit hergestellt ist.
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#47   Tachchen   23:01:23 | Montag, 25. Mai 2009
Herr Marranenjäger:
Da muß ich Ihnen uneingeschränkt zustimmen. Ich denke auch, dass es leider viele Menschen gibt, die sich nicht getrauen, sich einzugestehen, daß sie den Glauben ihrer Kindheit längst nicht mehr haben, ja, dass „Gott“ für sie nur noch als Metapher für das Gute im Menschen steht. Ehrlichkeit ist geboten. Aber diese Chuzpe haben wohl nur wenige, wobei es mehr werden.
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#46   clarissa colonia   22:53:44 | Montag, 25. Mai 2009
Nun denn,
obgleich der Glaube über der Vernunft steht, kann es dennoch niemals einen wirklichen Gegensatz, keinen Widerspruch zwischen beiden geben, weil beide aus der ein und derselben Quelle unveränderlicher Wahrheit entstehen, nämlich aus dem allmächtigen Gott, weshalb sie sich gegenseitig Hilfe leisten.
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#45   St. Anton †   22:53:19 | Montag, 25. Mai 2009
@ brandenburgis
Zu Ihrer Frage
Warum muss den ein Präsident das Kollegium zusammenhalten?
Habe ich leider übersehen.
Nun, an Universitäten gibt es zahlreiche Egos – die einzelnen Professoren nämlich. Ich war selbst schon mit Hochschulpolitik befasst und kann Ihnen versichern: Die vermutlich schwerste Aufgabe, die ein Rektor/Präsident einer Uni wahrzunehmen hat, ist der, für einen Burgfrieden zwischen den einzelnen Profs und deren Fakultäten zu sorgen: Die ziehen leider nur selten an einem Strang (und jeder hält sein Fach für das wichtigste).
Professoren sind kaum kündbar, können im Prinzip tun und lassen, was Ihnen gefällt. Für einen Präsidenten gleicht die Aufgabe dem Hüten von Flöhen. ;-)
Von „oben herab“ kann ein Rektor keine Entscheidungen treffen – und gute Profs sind schneller weg, als man gucken kann. Freiwillig bleiben immer nur nur die schlechten. Ein Präsident einer Uni darf daher kein „Verwalter“ sein, man braucht einen charismatischen „Macher“, der das Kollegium zusammenhält. Meist haben die Rektoren/Präsidenten neben ihrer politischen dann auch weiterhin reguläre Aufgaben in der Lehre, weswegen der Job sooo attraktiv dann auch wieder nicht ist. Wegen dem Geld jedenfalls macht das keiner: Der Zugewinn ist i.d.R. erstaunlich gering und als Präsident beliebt zu werden ist eine seltene Kunst.
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#44   Libertas Ecclesiae   22:52:40 | Montag, 25. Mai 2009
@ St. Anton
PS: In Eichstätt gibt es 4.500 Studierende – 52 davon studieren Theologie
Nurmehr 52? Das ist nicht gerade viel.
Gemeint ist wohl die Zahl der Studierenden im Diplomstudiengang, also ohne die Lehrämtler. Und wie viele davon sind Priesterkandidaten?
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#43   Chris   22:51:04 | Montag, 25. Mai 2009
Wissen schafft Glaube
Nabend, also die moderne Wissenschaft basiert auf ein atheistisches Fundament. Zu fragen oder sagen, sie sei nicht gegen die Religion gerichtet erübrigt sich als logische Konsequenz …
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#41   Frollein Rottenmaier †   22:49:22 | Montag, 25. Mai 2009
@Chico, @Mrs. Cologne
@Chico: Ja, hab es gerade nachgelesen…
@Mrs. Cologne: Dito Guten Abend! :-)
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#40   Tachchen   22:45:22 | Montag, 25. Mai 2009
St. Anton:
Tachchen erstmal! Und mein erster Beitrag ist gleich ein Einspruch.
Wobei, stimmt nur bedingt. Wissenschaft an sich ist natürlich kein Widerspruch zum Glauben, was ja auch klar ist, wenn man bedenkt, dass im alles Wissen, welches die menschheit erworben hat, in einer gewissen Weise Wissenschaft ist, auch wenn der Bauer im Mittelalter, der einen neuen Pflug erfunden hat oder der Schmied, der herausfand, wie man Stahl verhüttet, sich nicht Wissenschaftler genannt haben.
Nur manche wissenschaftlichen Erkenntnisse stehen halt schon im krassen Widerspruch zum Glauben. Bisher hat sich der Glaube immer angepasst, oft mit gewaltiger Verspätung, aber immerhin. Heute hingegen kann sich der Glaube nicht mehr anpassen, denn damit würde er sich sein eigenes Grab schaufeln. Und das aus mehreren Gründen: Zum einen weiss jeder Laie ungefähr Bescheid, was die Lehre der Kirche ist, es ist also beinahe unmöglich, die Lehre heimlich und schleichend anzupassen. Zweitens sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse so tiefgreifend, dass, wenn der Glaube (die Kirche) sie 100%ig akzeptierte, es den Glauben negieren würde.
Es steht uns also ein Kampf bevor, d.h. eigentlich befinden wir uns mittendrin, den der allgemeine Glaube mittel- bis langfristig vorraussichtlich verlieren wird, wenn man den Ausgang der bisherigen Schlachten zwischen Wissenschaft und Glaube prognostisch berücksichtigt.
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#39   chico flojo   22:33:59 | Montag, 25. Mai 2009
@Frollein Rottenmeier
Max Planck scheint sich heute abend großer Beliebtheit zu erfreuen.
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#37   St. Anton †   22:30:46 | Montag, 25. Mai 2009
@ Frl. Rottenmeyer
So sehe ich das auch: Wissenschaft widerspricht dem Glauben nicht. Der Meinung war nicht nur Max Planck, sondern viele weiter nahmhafte Wissenschaftler, die gläubig waren.
Ein Problem hat man erst, wenn man naiverweise biblische Schöpfungserzählungen als detailgetreue Ablaufbeschreibung, statt als Metapher… oder wenn man glaubt, dass Wissenschaft einen Absolutheitsanspruch hegen würde (tut Wissenschaft niemals: Alle Erkenntnis ist systembedingt immer nur vorläufig, bis sich eine bessere Erklärung findet).
Aber offenbar gibt es Menschen, für die zwei Wahrheitsebenen genau eine zuviel ist…
PS: In Eichstätt gibt es 4.500 Studierende – 52 davon studieren Theologie – aber der Präsident muss natürlich kath. Theologe sein – denn die kann man wenigstens erpressen (Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis beispielsweise). Es gibt gute Gründe, warum auf den Job kaum jemand Lust zu haben scheint. Woanders prügeln sich Professoren um Rektorsposten – in Eichstätt nicht.
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#36   Mrs.Cologne   22:30:44 | Montag, 25. Mai 2009
@libertas Ecclesiae
Er ist einer von zu vielen, das ist das Problem! Keine Spuhr von christlicher Ausstrahlungskraft. Dabei wäre die doch gerade bei der Wissensvermittlung auf dem Gebiet der Theologie so wichtig.
P.S.: Danke für den Link!
@Frollein Rottenmaier: Guten Abend! :(3
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#35   chico flojo   22:26:49 | Montag, 25. Mai 2009
@Elijahu
Wenn Sie wirklich glauben daß Wissenschaftler per se Ungläubige sind und Wissenschaft an sich Teufelswerk – jetzt mal stark verkürzt – dann schalten Sie doch bitte den PC ab und tun auch noch ein paar andere löbliche Dinge. Marranenjäger, Sie bitte auch. Nicht, daß wir Sie hier nicht haben wollten. Aber dann wären Sie wenigstens konsequent. Und nicht mehr an einer Ampel über die Straße gehen – da steckt nämlich auch ganz viel Teufelszeug dahinter. Z.B. Graphentheorie, damit überhaupt halbwegs vernünftige Schaltungen zustande kommen können. Und keine Fahrpläne mehr lesen – hier sind auch dämonische Mathematiker zugange.
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#33   Mannheimer †   22:24:28 | Montag, 25. Mai 2009
Jura… Paulaner, ist
die Wissenschaft von den Gesetzen – also von den Gesetzestexten. Diese sind physisch vorhanden.
Und die Kunst? Also die Wissenschaft von der Kunst hat auch einen Gegenstand – oder haste noch nie ein Bild gesehen?
Theologie hingegen – das hats schon im Namen – soll die Wissenschaft von Gott sein. Dieser aber existiert nur in Texten – Bibelogie oder so, das wäre eine Wissenschaft mit Gegenstand. Aber Theologie??
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#32   Frollein Rottenmaier †   22:21:34 | Montag, 25. Mai 2009
Wissenschaft und das Absolute stehen in KEINEM Widerspruch zueinander!!!
„Materie an sich gibt es nicht,
es gibt nur den belebenden,
unsichtbaren, unsterblichen
Geist als Urgrund der Materie…
mit dem geheimnisvollen Schöpfer,
den ich mich nicht scheue,
Gott zu nennen.“
Max Planck (höchstpersönlich)
Nach dem Physiker beschließe ich mit Laotse:
„Aus der Leere kommen tausend Dinge.“
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#31   Paulaner †   22:18:52 | Montag, 25. Mai 2009
Was ist die Jura? Die Kunst?
wie sollte auch ein Gebiet ohne Gegenstand eine Wissenschaft sein?
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#30   Elijahu †   22:18:34 | Montag, 25. Mai 2009
Wissenschaft ist antichristlich
Theologie ist auch keine Wissenschaft wenn es nach heutigen „Standards“ geht. Und da wo sie versucht „wissenschaftlich“ zu sein – historisch kritische Exegese zum Beispiel – ZERSTÖRT sie den Glauben; denn Wissenschaft ist das genaue Gegenteil von Glauben.
Qed.
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#29   Mannheimer †   22:16:13 | Montag, 25. Mai 2009
eben, Marranenjäger
wie sollte auch ein Gebiet ohne Gegenstand eine Wissenschaft sein?
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#27   Paulaner †   22:13:47 | Montag, 25. Mai 2009
Wssenschaft ist Neugier
Elijahu: Der Wissenschaftsbetrieb gehört zur Synagoge Satans
Glaube ist das REINSTE Gegenteil von Wissenschaft. Glaube heisst eben NICHT Wissen, sondern GLAUBEN.
Wissenschaftler sind innerlich tot und haben keinerlei Glauben, weil sie den Zweifel als Denkmethode, als Lebensstil, vollkommen verinnerlicht haben.
Darum kann kein Wissenschaftler Christ sein.
Dieser arme Bibelfuzzi wirds nie mehr lernen
www.hjp.ch/
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#26   Elijahu †   22:06:21 | Montag, 25. Mai 2009
Der Wissenschaftsbetrieb gehört zur Synagoge Satans
Es gibt Menschen, die Glaubens- und Wissenshorizonte lieber getrennt betrachten. Man nennt sie Wissenschaftler.
Also sind Wissenschaftler automatisch UNGLÄUBIGE.
Es gibt tatsächlich keinerlei Gemeinsamkeit zwischen Glaube und Zweifel, Gott und Teufel, Kirche und Wissenschaft. Darum ist der Versuch eine „wissenschaftliche“ kirchliche Uni zu führen absolute Zeitverschwendung.
Das will man im Vatikan und an den Domplätzen natürlich prompt nicht einsehen; es gibt ja schliesslich offiziell keinen Widerspruch zwischen Glaube und Vernunft.
Nur dumm dass moderne „Wissenschaft“ und Vernunft sich aber gegenseitig ausschliessen. Die moderne Wissenschaft ist ein Konstrukt des Skeptizismus, des Rationalismus und des Empirismus, allesamt von der kirchlichen Lehre als unvernünftig verworfene Irrlehren.
Glaube ist das REINSTE Gegenteil von Wissenschaft. Glaube heisst eben NICHT Wissen, sondern GLAUBEN.
Wissenschaftler sind innerlich tot und haben keinerlei Glauben, weil sie den Zweifel als Denkmethode, als Lebensstil, vollkommen verinnerlicht haben.
Darum kann kein Wissenschaftler Christ sein.
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#25   Libertas Ecclesiae   21:48:43 | Montag, 25. Mai 2009
@ Mrs. Cologne
Sie haben ja Recht. Die „Süddeutsche“ schreibt, dass es hinsichtlich der finanziellen Forderungen Hütters um Beträge in einer Höhe ging, die selbst die Bezüge von Münchner Uni-Präsidenten übersteigen und den Bischöfen nicht tragbar erschienen:
www.sueddeutsche.de/…yern/233/469786/text/
Da helfen diesem Manager-Theologen seine Thomas-Forschungen wohl auch nichts. Es ist wirklich ein Desaster, wie Bischof Hanke gesagt hat. Um letztgenannten tut mir das Ganze besonders Leid.
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#24   St. Anton †   21:39:25 | Montag, 25. Mai 2009
@ Galathea
Das erzählen Sie doch mal den Studenten und den Professoren in Eichstätt, sowie der akademischen Öffentlichkeit.
Ich zitiere zur Illustration mal Sp. On.:
Die Bischöfe wünschen sich eine stärkere Profilierung der Hochschule als katholische Bildungseinrichtung: „Dieses Profil meint nicht nur das Konfessionelle“, sagte der Münchner Erzbischof Reinhard Marx. Vielmehr bedeute diese Profilierung, „aus dem Horizont des christlichen Glaubens heraus“ Wissenschaft zu betreiben.
Das mögen Sie vielleicht gut finden – das kann man aber auch mit einem sehr, sehr tiefen Stirnrunzeln hinterfragen: Was soll denn das sein, Wissenschaft „aus dem Horizont des christlichen Glaubens heraus?“.
Es gibt Menschen, die Glaubens- und Wissenshorizonte lieber getrennt betrachten. Man nennt sie Wissenschaftler.
Auf die zukünftigen Rankings der Uni Eichstätt darf man jedenfalls gespannt sein.
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#23   Galatea   21:27:06 | Montag, 25. Mai 2009
Für Sie, lieber St. Anton, mag dies ein Problem sein:
Die Uni hat ohnehin schon genug zu tun, der akademischen Welt zu beweisen, daß sie ihren guten Ruf und ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit – TROTZ – der Anbindung an die Kirche weiterführen kann.
Der akademischen Welt muss eine katholische Universität, vor allem in den letzten zehn Jahren, überhaupt nichts beweisen.
Außer Ihre Unabhängigkeit.
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#22   Brandenburgis   21:23:59 | Montag, 25. Mai 2009
Wieso muß denn der Präs.
das Kollegium zusammenhalten?
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#21   St. Anton †   21:22:19 | Montag, 25. Mai 2009
@ Galathea
Ich nahm Bezug auf „irgendeinen Priester“ und meine Aussage war: Als Präsident taugt irgendein Priester nicht…
Übrigens sehe ich selbst bei einem Theologie-Professor große Probleme: Die Uni hat ohnehin schon genug zu tun, der akademischen Welt zu beweisen, daß sie ihren guten Ruf und ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit – TROTZ – der Anbindung an die Kirche weiterführen kann.
Das wird nun ein wenig schwer werden, wenn zum wiederholten Male designierte (!!!) Präsidenten wieder aussteigen. Es wäre – hm – außerst unwahrscheinlich, wenn eine solche Berufung an Pensionierungsforderungen scheitert – der Hintergrund dürfte vielmehr der sein, daß sich der aktuell ausgestiegene Bewerber dagegen versichern wollte, von vornherein nur als Interims-Präsident zu wirken…
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#20   Galatea   21:17:48 | Montag, 25. Mai 2009
Sehr geehrter Herr St. Anton:
Den gibt es bestimmt.
Sie vielleicht?
Und im Übrigen: Auch wenn hier Pensionsansprüche als Gründe geltend gemacht werden, so könnte man genauso gut sexuelle Präferenzen als Grund der Ablehnung angeben,
Nur das ganz schlimme, nämlich, dass der Benannte nicht wirklich katholisch ist, das würde ja schon unter die Inquisition fallen.
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#19   St. Anton †   21:14:12 | Montag, 25. Mai 2009
@ brandenburgis
Das ist in der Tat die Wurzel des Problems: Die Stiftung (also die Kirche) wünscht sich einen Präsidenten, der sich unterordnet.
Wer sich aber gerne unterordnet, wird selten ein brillianter Wissenschaftler. Anders aber hat es der Präsident einer Uni schwer (gibt ohnehin nur noch sehr wenige Unis mit Präsidialverfassung – könnte sein, daß Eichstätt die letzte ist).
Ein Uni-Präsident (genauso auch ein Rektor) muss das Kollegium zusammenhalten, er muss Respekt genießen. Fragen wir uns mal: Egal, wer nun als Präsident antritt: Er ist von vornherein beschädigt, weil jeder weiß: Der war allerhöchstens dritte Wahl…
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#18   Dr. Schlämmer   21:12:28 | Montag, 25. Mai 2009
Ausheben und anbauen
Gegebenenfalls in den deutschen theologischen Fakultäten suchen. Da gibt es Leute, die können das bestimmt genauso gut wie Prof. Dr. Hutter aus Amerika. Dessen Bedingungen waren einfach nur absurd. Offenbar ist ihm seine Wahl nicht allzu gut bekommen.
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#17   Brandenburgis   21:04:34 | Montag, 25. Mai 2009
der MArkt für
fake-Katholiken schient gottlob recht klein zu sein …
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#16   Dr. Schlämmer   21:02:52 | Montag, 25. Mai 2009
Das ist bitter …
In Zukunft Amtsübernahmebedingungen GANZ genau abklären. Was ist mit den Kandidaten Nr. 2 und 3? Sind die jetzt völlig außen vor?
So ein Amt ist doch durchaus attraktiv.
Interimslösungen vermeiden.
Sonst droht massiver Rufverlust.
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#15   St. Anton †   20:59:30 | Montag, 25. Mai 2009
@ möchtegern
Ich bin mir sicher, dass es irgendwo im Bistum Eichstätt einen Priester gibt
Den gibt es bestimmt.
Allerdings ist ein Präsident einer Hochschule eine Art Top-Manager, der sehr vieles falsch machen kann. Noch dazu, wenn es sich um eine Universtät handelt, die bisher einen sehr guten Ruf genießt. Den will selbst ein Bischof nicht verspielen.
„Irgendein bescheidener Priester“ tut es also nicht.
Es braucht einen brillianten Wissenschaftler und befähigten Wissens-Manager, der über exzellente Kommunikationsfähigkeiten verfügt.
Oder, um es anders auszudrücken: Der Markt für potentielle Bewerber ist klein. Erst recht, wenn man nur katholische Arschkriecher in die engere Auswahl zu nehmen bereit ist.
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#14   möchtegern-kathole   19:52:26 | Montag, 25. Mai 2009
Große weite Welt …
… ? Ich bin mir sicher, dass es irgendwo im Bistum Eichstätt einen Priester gibt, der die Fähigkeiten, die Demut und den Gehorsam hätte, den Job per Dienstanweisung zu übernehmen – ohne auch nur einen Cent mehr zu verlangen, ohne irgendeine Forderung, Bedingung oder ähnliches. Der noch nicht mal einen neuen Schreibtisch kaufen läßt, weils der alte noch tut.
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#13   Mrs.Cologne   19:48:49 | Montag, 25. Mai 2009
@clarissa colonia
Ja. Heute noch bis 20.15 Uhr.
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#12   clarissa colonia   19:41:07 | Montag, 25. Mai 2009
Nun, Madame Farina,
zurecht weisen Sie darauf hin, daß Christentum auch immer die Bereiche WiSo umfaßt – ähnlich wie das gleichnamige Fernsehmagazin (gibt es das eigentlich nocht?).
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#11   Mrs.Cologne   19:37:17 | Montag, 25. Mai 2009
@clarissa colonia
Tja, wenn wir schon eine unterschiedlich Vorstellung vom Christsein haben, wiso nicht auch in diesem Fall.
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#9   clarissa colonia   19:28:57 | Montag, 25. Mai 2009
Nun, vielleicht hat der Praeses electus
auch nur keine Lust, lediglich ad maiorem dei gloriam auf einem Schleudersitz Platz zu nehmen – zumal auf einem wohl zeitlich befristeten Präsidentensessel. Da ist wohl beraten, daß, wer eine sichere Professur aufgibt, auch verlangt, daß sein neuer Dienstgeber gleichfalls Verpflichtungen eingeht. Von überzogenen Forderungen ist da beim besten Willen nichts zu erkennen.
Viel spannender aber ist doch die Frage, wie ein (zu immerhin 85% staatlich refinanzierter) Hochschulträger durch berechtigt erworbene (und dotierungsabhängige) Pensionsansprüche oder die Errichtung eines Lehrstuhls in eine wirtschaftliche Schieflage zu kommen droht? Da kann es mit dem Stiftungsvermögen des Trägers ja auch nicht wirklich weit her sein …
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#8   chico flojo   19:22:15 | Montag, 25. Mai 2009
Hat dieser Mann
eigentlich schon mal etwas vom „Dienen“ gehört und was dieses Wort beinhaltet? Christus hatte in sehr eindringlichen Worten von seiner Bedeutung gesprochen. Gut, daß der Träger sich nicht hat breitschlagen lassen.
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#7   möchtegern-kathole   19:21:28 | Montag, 25. Mai 2009
@sankt niketas
„Aber heulen Sie nicht wieder, wenn da womöglich die Leute anderer Meinung sind als Sie.“
Anderer Meinung als ich? Glauben Sie denn, die würden mir unterstellen, von dem Job eine Ahnung zu haben? Das wär allerdings perfide …
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#6   sankt niketas   19:14:59 | Montag, 25. Mai 2009
@ möchtegern-kathole
Es steht Ihnen offen, sich zu bewerben. Aber heulen Sie nicht wieder, wenn da womöglich die Leute anderer Meinung sind als Sie.
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#5   möchtegern-kathole   19:02:20 | Montag, 25. Mai 2009
Ich …
… würd den Job doch glatt machen. Ich hab’zwar keine Ahnung davon, aber das soll ja für sowas eine Voraussetzung sein :-D
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#4   adlimina   18:56:10 | Montag, 25. Mai 2009
a tutti
Womit doch auch ein weiteres Mal erwiesen wäre, daß Konvertiteneifer selten gut tut – und vermeintliche Orthodoxie noch keine gewinnende Orthopraxie bedeuten muß. Dieser Vorgang ist eine Schande für die Kirche und verletzt alle selbstlos arbeitenden Seelen zutiefst. Die Nachricht reiht sich mühelos ein unter die Berichte über das gerade auch von katholischer Seite inkriminierte Manager-Gebaren in der freien Wirtschaft. Daß die amerikanische Mentalität einfach anders ticke, ist weder eine versöhnliche Erklärung noch ein schlagendes Argument.
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#3   Mrs.Cologne   18:23:39 | Montag, 25. Mai 2009
Papperlapapp, Libertas Ecclesiae!
Schauen Sie sich die Forderungen dieses Menschen an. Welcher Student möchte schon einen Professor haben, welchem irgendwelche Konditionen (und dann auch noch so dermaßen überzogene!) wichtiger sind, als seinen Studenten etwas beizubringen?! Als wäre er ohne extra Würstchen irgendwann einmal auf der Straße gelandet.
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#2   Libertas Ecclesiae   18:14:09 | Montag, 25. Mai 2009
@ Mrs. Cologne
Prof. Hütter gilt als ausgewiesener Thomas-Kenner. Ob das jetzt – kirchenpolitisch – für oder gegen ihn gesprochen hat, das ist jetzt (auch) die Frage.
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#1   Mrs.Cologne   17:37:25 | Montag, 25. Mai 2009
Gut so!
Auf solch arrogante und selbstverliebte Theologen kann wohl jede Universität verzichten. Und Studenten sowieso!
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