Klerus
Wozu diente der Zahnputzbecher?
Der Nichtgebrauch der klerikalen Kleidung seitens des Geistlichen deutet auf einen schwachen Sinn für die eigene Identität als ganz dem Dienst der Kirche ergebener Hirte. Von Anton M. Ghislieri.
Der Weblog Erzkonservativ zeigt Krawatten-Kleriker
Der Weblog Erzkonservativ zeigt Krawatten-Kleriker
(kreuz.net/ erzkonservativ.blogspot) Kürzlich in einer Kleinstadt in Österreich: Zur Eröffnung einer öffentlichen Einrichtung erscheinen verschiedene Amtsträger.

Unter ihnen war ein Mann, der offenbar Gemeindesekretär ist – schlechtsitzender Anzug und billige Vertreterkrawatte.

Er hatte auch ein Buch in der Hand? Und wozu diente der Zahnputzbecher?

Ein wenig später stellt sich heraus: Der Gemeindesekretär war der Stadtpfarrer.

Er war für die Segnung erschienen – der Zahnputzbecher dient zum Transport des Weihwassers. Der Mann legte dann einen bunten Schal um seinen schlechtsitzenden Anzug.

Zur klerikalen Kleidung verpflichtet

Canon 284 des Kirchenrechtes verpflichtet Priester „gemäß den von der Bischofskonferenz erlassenen Normen und den rechtmäßigen örtlichen Gewohnheiten eine geziemende kirchliche Kleidung zu tragen“.

Das Direktorium für Dienst und Leben der Priester aus dem Jahr 1994 betont, daß „der Nichtgebrauch der kirchlichen Kleidung seitens des Klerikers einen schwachen Sinn für die eigene Identität als ganz dem Dienst der Kirche ergebener Hirte“ andeutet.

Die klerikale Kleidung drückt aus, daß der Träger dem geweihten Stand angehört.

Das Direktorium legt fest, daß die priesterliche Kleidung „falls sie nicht der Talar ist, verschieden von der Art der Laien zu sein und konform der Würde und Sakralität des Amtes“ zu sein hat.

Der Regelfall ist also der Talar.

Grundsätzlich Talar

Der Priester muß sich von allem fernhalten, was sich für seinen Stand nicht ziemt oder ihm fremd ist – erklärt Canon 285.

Canon 282 Paragraph 2 CIC formuliert die Ermahnung, „ein einfaches Leben zu führen und sich aller Dinge zu enthalten, die nach Eitelkeit aussehen“.

Papst Johannes Paul II. betonte schon im Jahr 1982 in einem Schreiben an die römischen Diözesanpriester, daß die klerikale Kleidung der Glaubensverkündung dient.

Die diesbezüglichen Normen der Österreichischen Bishofskonferenz besagen: „Bei liturgischen Funktionen soll grundsätzlich der Talar getragen werden“.

Die deutsche Bischofskonferenz normierte, daß Priester „in der Öffentlichkeit durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein“ muß und führt konkret das römische Kollar an.

Sie wollen etwas verstecken

Wenn sehr viele Priester diese Normen einfach ignorieren, läßt das den Schluß zu, daß deren Selbstverständnis über ihren Stand als Kleriker und Weihepriester offenbar nicht im Reinen ist.

Auch bei den Pullover-Dechanten in Oberösterreich ist das – wie jeder weiß – der Fall.

Kann man die Regel aufstellen, daß jeder Priester der sich nicht entsprechend kleidet, Probleme mit seinem Priesteramt hat?

Der Text erschien ursprünglich auf dem Weblog ‘Notizen eines Erzkonservativen’
      
69 Lesermeinungen
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#73   Sefirot   23:33:56 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Deshalb meine
Befürchtungen mit der Prothese. Das wäre ja ein Donnerschlag, der die ganze Ästhetik ins Wanken
bringt.
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#72   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:29:50 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Ich weiß gar nicht,
ob man die überhaupt benutzen soll, Sefi. Die sind vielleicht nur für das Badezimmer, das man vorzeigt, wenn man Gäste durch die Wohnung führt.
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#71   Sefirot   23:25:56 | Mittwoch, 27. Mai 2009
In das Schmuckstück
traut man aber keine Prothese nächtigen zu lassen, Eva, stell Dir vor ein nächtlicher Alptraum und dann der Anblick zu dem grazilen Glas. Darüber könnte man ja wirklich das Gebiss verlieren, wenn es nicht mit Haftcreme befestigt wäre…
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#70   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:20:40 | Mittwoch, 27. Mai 2009
…und wer Sizilien bevorzugt:
Zahnputzbecher „Palermo“ www.newgape.de/…MO/c-WG221/a-A100202
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#69   Sefirot   23:18:30 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Danke Eva, ergreifend schön isser…
…macht jeden Kommentar überflüssig :-O
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#68   Arkanum/kreuts.net †   23:17:08 | Mittwoch, 27. Mai 2009
das kommt halt davon,
wenn man den fachkundigen Rat www.kreuz.net/article.7146.html von Pater Lingen nicht beherzigt. O:)
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#67   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:13:55 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Kleine Anregung:
Zahnputzbecher „Kreta“ ….exklusive-waschtische.de/…utzbecher/kreta.html
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#66   Sefirot   23:06:27 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Wozu diente der Zahnputzbecher?
…in Zeiten der Cholera ist das eine durchaus
ernstzunehmende Frage… :-S
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#65   solafide   20:37:24 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Dr. Schlämmer, informieren Sie sich erst mal…
… Die Beichte ist in der lutherischen Kirche eine Einheit mit dem Abendmahl und damit eins von zwei Sakramenten. Und es mag viele „evangelische“ Kirchen geben (wie ja bei den Katholen auch altkatholiken, Piusse, Chaldäer und was weiß ich noch) aber nur eine lutherische und es gibt keinerlei Anzeichen, dass sich daran etwas ändert.
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#64   paramedic   15:03:36 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Irgendwie habt ihr alle Recht!
Es geht nix über klerikale Kleidung: Ich habe mir übrigens schon beim Gamarelli die seidenen Unterhosen in den liturgischen Farben bestellt. Ja und natürlich die entsprechenden seidenen Unterleiberl. Tippex-Kragen ganz steif und 5 cm breit, damit alle sehen, was für ein Mann ich bin – hilft einem Gewaltig, seine Nase hoch zu halten. Und natürlich rote Schucherl vom Topdesigner, Mascherl und Quasterl – die sind ganz wichtig – man gilt ja nun mal etwas als Kleriker. Beim Pileulus bin ich noch am überlegen, ob ich einen mit 6 oder 8 Sektoren nehmen soll, mit Bommel oder ohne. Als Laie hat man ja keine Ahnung, wie anstrengend die klerikale Morgentoilette ist. Soll man den Talar mit den Knopferl nehmen, oder den ohne. Zingulum mit Quasten oder das einfache. Na ja, das Mozett ist nicht zu vergessen, ebenso: Welches der Rochette soll ich denn nehmen? Eines von den am Saum bestickten, oder jenes, das meine polnische Pfarrhaushälterin unlängst aus den kaputten Vorhängen sehr kreativ zusammengenäht hat? Na ja, und dann nicht die brokatenen Bassgeigengewänder nicht vergessen. Also ihr seht, so ein Klerikerleben ist schon hart. Alleine das Anziehen braucht schon Stunden – man will ja was darstellen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass man vor 10:00 da sowieso nix machen kann.
So gesehen sind diese Priester – wie sie oben beschrieben sind – wahrlich keine echten Priester. Weil ein echter Priester scheint ein mal klerikal. Aber solche wie oben – die arbeiten ja was.
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#63   Pontifex   11:34:29 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@Theo
B.Theophilus89: Der Jude trägt seinen TallitDer Mohammedaner seinen Turban
Der Buddhist seinen Sari
usw.
Bloß bei uns ist das nur ein notwendiges Übel!
Was soll da noch an „Corporate identity“ der hl. röm.-kath. Kirche noch übrig sein?
Nichts mehr! Wenn nur noch Krawattenpriester und Poloshirtpfaffen herumeiern und einem von den Heiligen erzählen und über das Christentum diskutieren! Was soll man da den ernst nehmen?
Wie wäre es mit der frohen Botschaft, also mit dem Evanglium unseres Herrn Jesus Christus?
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#62   Tridentinus   09:37:38 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Gegen Pfarrfeste
ist rein gar nichts einzuwenden und gegen die kfb nur dann, wenn man sie sich selbst überläßt.
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#61   franziskus   09:29:11 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@Paulaner: Uniform
Die acies ordinata, die geordnete Schlachtenreihe, wurde schon abgeschafft.
Vom Mittelalter bis in die Barockzeit gab es eine bunte, modebewusste Vielfalt bei den Ordensklerikern.
Trachten, die am Anfang einfach von Bauern oder Dienstmädchen verwendet worden sind, wurden geschönt beibehalten.
Nur die Tonsur hat da noch den Kleriker verraten.
Gibt es aber heute auch nicht mehr.
Das klerikale Glatzerl hat ausgedient. O:)
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#60   r.ruhrgebietler   07:02:58 | Mittwoch, 27. Mai 2009
endlich mal ein Klarstellung
ob die V-II-kleriker die CIC 284ff auch schon mal gelesen und verstanden haben? oder war das pfarrfest und die kfb wichtiger?
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#59   clarissa colonia   02:10:24 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Der werte
Elijahu in Aktion www.youtube.com/watch?v=ezNt-DAOrWU&…?
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#58   Paulaner †   01:33:24 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Die Priester stehen da wie der Ochs vorm Tor
wenn sie einen Gläubigen vor sich sehen.
Seelsorge, wattn dat? Das haben jetzt jahrzehntelang die „Laienorganisationen“ abgenommen, mehr schlecht als recht.
Schlämmer: [kursiv]@Pauler
Wenn die Gläubigen schon laufen, sollen sie wenigstens wissen, dass der Priester nicht nur im Haus der Kirche ist, wenn sie ihm beim Rauslaufen zufällig begegnen.[kursiv]
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#57   Dr. Schlämmer   01:17:45 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@Pauler
Wenn die Gläubigen schon laufen, sollen sie wenigstens wissen, dass der Priester nicht nur im Haus der Kirche ist, wenn sie ihm beim Rauslaufen zufällig begegnen.
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#56   Paulaner †   01:10:55 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Alle richten die Waffen nach außen und innen
kriecht in den Kirchen der Schimmel die Mauern hoch.
:'(
Die Gläubigen laufen raus und davon.
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#55   Dr. Schlämmer   01:01:52 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@ Catholic
Man tut, was man kann, und nicht immer ist es leicht …
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#54   Elijahu †   00:59:59 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Alpenhexer David Ho Zehnter unterwegs als „catholic“
Schliesst eure Töchter weg ihr braven Christen, der lüsterne Alt-68er aus Ainring greist wieder durchs Forum auf seinem Hexenbesen.
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#53   catholic   00:50:32 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Dr. Schlämmer, es wäre doch eine Aufgabe für Sie
die Eber und Schlangen aus dem Weinberge des Herrn herauszufangen.
Haben Sie ein Engagement in der Kirche?
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#51   Dr. Schlämmer   00:42:20 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@Tuquoque
So manchem wackeren ex-oder formalprotestantischen Protoatheisten wäre es gut gestanden, wenn man ihm oder ihr beizeiten das Sakrament der Buße nahegebracht hätte.
Damit es Gott nicht zu schaurig wird, wenn er in das Herz dieser Menschen schaut.
Aber wo am Anfang die Revolution stand, die Auflehnung, die Rechthaberei, so ist auch am Ende nur Zerfall.
„Erhebe dich, oh Herr, und halte die Rechte. Ein wilder Eber wütet in deinem Weinberg. Wir können das nicht länger dulden, dass sich die Schlange durch die Auen des Herrn windet.“
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#50   catholic   00:31:00 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Gott schenkt den Katholischen und den Evangelischen gleichermaßen seine Gnade.
Und nicht nur diesen.
ER schaut auf das Herz.
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#49   Dr. Schlämmer   00:24:57 | Mittwoch, 27. Mai 2009
@Solafide
Ja, es könnte am Jüngsten Tage 20000 oder deren mehr lutherische Grüppchen geben, und EINE katholische Kirche.
Und angesichts dieser Entwicklung ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Ihre „Kirchen“ das Sakrament der Ehe und der Buße schon seit Langem aufgegeben haben. Die Substanz ist sehr dürftig auf den Schiffen, die immer mit der Zeit gehen. Abwrackfirmen kommen und gehen.
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#48   solafide   23:49:41 | Dienstag, 26. Mai 2009
Ach, Dr. Schlämmer,
die lutherische Kirche ist auch SAKRAMENTAL, nur, dass wir mit den Sakramenten nicht so inflationär umgehen, wie Sie, statt sieben oder 297 oder sowas (wenn man die richtigen Krägen, korrekte Abendmahlsentgegennahme etc. mitzählt) gibt es nur zwei.
Es wird am jüngsten Tag noch eine lutherische Kirche geben, eine katholische nur, wenn er sich sehr beeilt.
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#47   Dr. Schlämmer   23:32:18 | Dienstag, 26. Mai 2009
@Solafide
Dass Sie mit kreuz.net niemanden gewinnen können für die kath. Kirche – geschenkt. Trotzdem ist die Sache nicht so simpel wie von Ihnen dargetan. Die kath. Kirche ist SAKRAMENTAL, zeichenhaft.
Dazu gehören auch gewisse Äußerlichkeiten, die vorliegend sehr zurückhaltend, aber eben verbindlich, geregelt sind. Die Beachtung dieser Äußerlichkeiten kann man einem geweihten Priester der kath. Kirche abverlangen.
Ihre „Kirche“ hingegen mag darauf verzichten. Sie lebt ja ohnehin, wie mir scheint, nur durch die permanente Revolution.
Prognose: Irgendwann geht euch die Puste aus; ihr seid des permanenten Revoluzzen satt, und lasst sie hinter euch, Eure „Kirche“.
WIR SIND ANDERS – UND DAS IST AUCH GUT SO.
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#46   catholic   23:31:37 | Dienstag, 26. Mai 2009
Die Nachfolge Jesu Christi dürfte wohl nicht an den Kleiderbügeln hängen
Das ästhetische geistliche Gewand gehört zur Kultur der Liturgie.
Mann kann ja in die Oper auch nicht nur in Hosenträgern gehen.
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#45   solafide   22:51:26 | Dienstag, 26. Mai 2009
ich liiieeebe solche Artikel:
Immer wenn ein Freund katholisch werden oder sich überhaupt erst mal taufen lassen will, zeige ich ihm solche Artikel, schwupp, schon habe ich dem rechten lutherischen Glauben wieder ein Schäfchen erhalten oder zugeführt.
Wie kann man nur so doof sein, wenn man andere Leute überzeugen will?
Macht ja nix, es ist ja völlig im Einklang mit GOttes Plan, wenn es in hundert Jahren keine Katholen mehr gibt!
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#44   Paulaner †   22:42:26 | Dienstag, 26. Mai 2009
Das ist eine „Uniform“
franziskus: Die Eselsgrauen, Asinoresen
Nannte man früher die Franziskusjünger, weil sie in einem einfachen grauen Bauernkittel gehüllt waren.
Darunter waren auch viele hochgebildeten Priester wie der Franziskusfreund Antonio Fernando von Padua.
Doch Grau war später für die Beichväter an den Fürstenhöfen zu gewöhnlich und man wählte Schwarz.
Franz von Paola upload.wikimedia.org/…ziskus_von_Paola.jpg
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#43   solafide   21:37:01 | Dienstag, 26. Mai 2009
Kann man die Regel aufstellen…
dass jeder, dem der Kragen wichtiger ist als die Verkündung GOttes der Idolatrie anhängt und kein Christ ist?
@ Libertas Ecclesiae und Theophilus:
Das nennt man einen Lutherrock, den gibt es schon ewig.
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#42   wassers   20:44:11 | Dienstag, 26. Mai 2009
Zahputzbecher, oh,
hoffentlich hatte der Herr „Stadtdechant“ keine „Zähne“ darin gelagert, sondern nur Leitungswasser, das bekanntlich keinen Schaden anrichten kann!
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#41   franziskus   20:38:54 | Dienstag, 26. Mai 2009
Die Eselsgrauen, Asinoresen
Nannte man früher die Franziskusjünger, weil sie in einem einfachen grauen Bauernkittel gehüllt waren.
Darunter waren auch viele hochgebildeten Priester wie der Franziskusfreund Antonio Fernando von Padua.
Doch Grau war später für die Beichväter an den Fürstenhöfen zu gewöhnlich und man wählte Schwarz.
Kapuziner und reformierte Franziskaner wählten ein revolutionäres Braun.
Variatio delectat! Warum so strenge Vorschriften, warum dieser unzeitgemäße Uniformzwang?
o^/
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#40   engelhardt †   20:34:00 | Dienstag, 26. Mai 2009
Tu quoque
Wieso wirst du nicht selber ein Finanzbeamter, du Jammerlappen?
Behauptet irgendwer, dass unser Seelenheil von der Qualitaet der Finanzbeamten abhaengt oder dass Finanzbeamter ein abstrebenswerter und geradezu mystisch ueberhoehter Beruf ist?
Ist nicht der Fall, wird aber von einigen hier Anwesenden mit dem Priesterberuf gemacht.
Wenn Du, bzw die anderen Poebler hier natuerlich der Meinung sind, der Priesterberuf sei nicht wichtiger als der Beruf des Finanzbeamten, hast Du mit Deiner Aussage allerdings recht.
Ansonsten: versuch’s nochmal mit besserer Rethorik. Das war echt zu einfach.
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#39   wassers   19:49:13 | Dienstag, 26. Mai 2009
Paulaner – Niveau!
Lieber Konzilsbruder,
Sie verraten aber Ihr Bildungsniveau massiv, wenn Sie einen anderen Leser/Schreiber duzen, das macht doch nun wirklich kein Konzilsbruder!
Mit wertesten Grüßen
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#38   Paulaner †   19:44:32 | Dienstag, 26. Mai 2009
der Junghengst-Klugscheißer plappert ungebremst dahin
engelhardt: Priester
Wieviele derjenigen, die hier um den Niedergang des Priestertums jammern sind eigentlich selbst Priester?
Wenn’s euch wirklich so sehr kuemmert, warum werdet ihr nicht Priester und geht mit gutem Vorbild voran?
Stattdessen: Maulhelden und Jammerlappen.
Ein Beispiel: unter Unternehmerkollegen jammern wir manchmal über die Bürokraten, über die Finanzbeamten. So blöd wie du ist bei uns noch keiner gekommen: Wieso wirst du nicht selber ein Finanzbeamter, du Jammerlappen?
Die Weltfremdheit unter den Jungen steigt quadratisch mit jeder Generation, je mehr sie „studiert“ haben.
>:)
Du kannst dir dein response sparen, ich habe mir bisher die Antworten auf deine Hochdruckdummheiten gespart und werde mich ab jetzt auch wieder zurückhalten.
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#37   wassers   19:30:53 | Dienstag, 26. Mai 2009
Verdacht ist berechtigt!
Grundsätzlich liegt der Verdacht nahe, dass zivil gekleidete Herren und auch Damen des geistlichen Standes nicht überall und bei jeder Gelegenheit als Kleriker bzw. Ordensangehörige erkannt werden wollen.
Man denke nur zurück an die Seelsorge eines in einem bestimmten Haus in Paris verstorbenen Bischof aus der französischen Provinz, der sich zur Seelsorge für eine „gefallene“ Dame seines Bistums begab anläßich einer Bischofskonferenz in Paris und der Aufregung nicht gewachsen war, sondern ein Herzinfarkt dem „Zivilbbischof“ das Ende bereitete. Anzitiert wurde die offizielle Erklärung der strengen Untersuchung durch den damaligen Vorsitzenden der französichen Bischofskonferenz Msgr. Lustiger+.
Ja, welche zivilen Möglichkeiten zivile Kleidung doch zivilen Interessen bietet, da schlägt das Herz eines manchen Zivilträgers so schnell, dass ein ziviler Tod eintritt, da die Aufregung einfach zu groß. Welchen Schutz hätte hier nur die klerikale Kleidung geboten!
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#36   Regina 1961   19:09:19 | Dienstag, 26. Mai 2009
@clarissa
:(3 :)3 :(3 :)3 :(3 :)3 :(3
Das hat gefehlt!
Regina
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#35   engelhardt †   18:55:33 | Dienstag, 26. Mai 2009
Priester
Wieviele derjenigen, die hier um den Niedergang des Priestertums jammern sind eigentlich selbst Priester?
Wenn’s euch wirklich so sehr kuemmert, warum werdet ihr nicht Priester und geht mit gutem Vorbild voran?
Stattdessen: Maulhelden und Jammerlappen.
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#34   sankt niketas   18:34:28 | Dienstag, 26. Mai 2009
Das lächerliche Pseudonym
Man beachte auch das lächerliche Pseudonym des Autors:
Antonio M(ichele) Ghislieri war nämlich der bürgerliche Name von Papst Pius V.
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#33   clarissa colonia   18:32:39 | Dienstag, 26. Mai 2009
Partikularnorm Nr. 5 der Deutschen Bischofskonferenz zu c. 284 CIC:
Kirchliche Kleidung der Geistlichen
„Der Geistliche muss in der Öffentlichkeit durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein.
Von dieser Bestimmung sind die Ständigen Diakone mit Zivilberuf ausgenommen. Als kirchliche
Kleidung gelten Oratorianerkragen oder römisches Kollar, in begründeten Ausnahmefällen dunkler
Anzug mit Kreuz.“
Fulda, den 22. September 1992, 23. September 1993 und 26. September 1995. Rekognosziert mit Dekret der Bischofskongregation vom 16. Mai 1995 und 12. September 1995.
Die Partikularnormen erhalten für den Bereich der Deutschen Bischofskonferenz am 1. Januar 1996
ihre Rechtskraft. Gleichzeitig verlieren die von der Deutschen und von der Berliner Bischofskonferenz
zu denselben Canones erlassenen Partikularnormen ihre Geltung.
Bonn / Mainz, den 5. Oktober 1995
+ Karl Lehmann
Bischof von Mainz, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
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#32   Regina 1961   18:22:25 | Dienstag, 26. Mai 2009
So ein Schmarrn!
Diese ganze Kleidungsvorschriften-Diskussion führt doch zu gar nichts. Gibt es wirklich nichts Wichtigeres? Alle die hier fordern, daß ein Priester zu jeder Tageszeit im Talar oder in der Soutane rumlaufen soll, haben mächtig einen an der Waffel. Ein Kreuz am Revers ist vollkommen ausreichend. Lauft ihr doch mal bei 30° im Schatten mit einem römischen Kragen durch die Welt. Keiner von Euch hätte noch die Energie um hier blöde Postings reinzuschreiben. Das Thema ist sowieso mal wieder so etwas von daneben…
Regina
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#31   defendor   18:20:29 | Dienstag, 26. Mai 2009
PRIESTER DER HEILIGEN MUTTER KIRCHE
Lassen Sie sich nicht von wild gewordenen Feinden der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche beirren !
Bedenken Sie stets, welch eine Würde Sie von der
Heiligsten Dreifaltigkeit…GOTT geschenkt erhalten haben !
Sie gehören zu jenen wenigen Auserwählten, die das Schönste und Grösste im Leben eines Menschen tun dürfen…
DEN LEIB UND DAS BLUT JESU CHRISTI DEN GLÄUBIGEN REICHEN UND IHNEN DIE SÜNDEN VERGEBEN !
SIE haben diese Ihre Würde nicht von Menschen erhalten sondern von der
HERRLICHKEIT UND MAJESTÄT GOTTES…durch, in und mit Seinem Mensch gewordenen eingeborenen Sohn JESUS CHRISTUS !
SIE haben sich alleine IHM geweiht und dürfen sich auf keinen Fall von IHM wegführen lassen !
Unter keinen Umständen !
SIE alleine sind es, die die von unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS für unser Seelenheil erworbenen GNADEN durch die Gnadenfülle der heiligen Sakramente sichtbar wirksam werden lassen dürfen !
SIE alleine sind es, die das zelebrieren dürfen, was dem Himmel auf Erden gleichkommt…
DIE HELIGE MESSE mit dem allerheilgsten Altarsakrament !
Solange auf der Welt auch nur eine heilige Messe gefeiert wird solange kann die Welt bestehen…
würde keine mehr gefeiert werden…würde auch die Welt aufhören zu bestehen…
DIE BARMHERZIGKEIT CHRISTI trägt die Welt !
Und SIE dürfen diese den Menschen tagtäglich durch die heiligen Sakramente sichtbar wirksam spenden !
Beten wir für heiligmässige Priester, deren – zölibatäres – Herz ungeteilt dem HERRN gehört !
www.gloriapolo.n…
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#30   LM.   18:17:32 | Dienstag, 26. Mai 2009
werter Taschentuchmann
danke dass sie mich auf einen rechtscheibfehler aufmerksam gemacht haben. es sollte natürlich „aüßerlich“ heissen.
klein schreibe ich aus überzeugung.
l.g. :-D
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#29   Kunstmaler †   18:16:57 | Dienstag, 26. Mai 2009
Kein Mensch ist in diesem Leben
geweiht – denn viele Priester sündigen nach Ihrer „angeblichen Weibe“ ja fest weiter.
Geweiht ist jener Mensch (bzw. Priester), der sich nach den Worten Jesu auch hält und „nicht nur so tut, als ob“.
Wann sieht endlich die Wahrheit in der RKK?
Und wann wirft man den Balast (abgefallene verhurte Priester) endlich aus ihrem Amt?
Wann endlich?
Wie lange wird der Leib des Herrn Jesus Christus noch mit Hurerei der Zölibatsbrecher BESUDELT.
Das Beste ist ja, wenn sich so ein Priester dann ne Geschiedene oder sogar Mehrfachgeschiedene nimmt – ja, so eine richtig unreines Gefäß – da kann der Priester ja noch den Samen des Vorgängers treffen bei dem Sexualakt. Wir haben so einige Priester in der RKK, denen es anscheinend vor gar nichts mehr graust – was für ein unreines Pack.
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#28   Taschentuch-Mann †   18:14:32 | Dienstag, 26. Mai 2009
LM----
es gibt so Rechtschreibhilfen, dann wirkst du auch nicht mehr wie ein Penner im Anzug oder ein Priester im Kartoffelsack.
Aber immer Augen auf!
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#27   LM.   18:12:09 | Dienstag, 26. Mai 2009
thx für trepchen
in schlechten seminaren lernen sie der kollar sei nicht mehr up to date und er baue barrieren auf. erfahrungen haben bewiesen dass das gegenteil der fall ist. wer auch äusserlich seine berufung zeigt dem wird vertraut dem angepassten eher nicht.
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#26   Taschentuch-Mann †   18:07:08 | Dienstag, 26. Mai 2009
LM…
Danke für den Einblick in deinen Kopf. Aus Gründen der Nächstenliebe werde ich es nicht weiterkommentieren bis auf einen Rat.
Hol dir professionelle Hilfe!
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#25   LM.   18:03:53 | Dienstag, 26. Mai 2009
ein priester
er keine priesterkleidung trägt hat das priester“amt“ in seiner bedeutung nicht verstanden. somit ist er zwar priester durch die weihe aber ein schlechter. deshalb, weil es ein schlechter ist, ist es wiederum gut dass er nicht sofort als priester erkannt wird und zivil geht. denn würde er optisch als priester erkannt würde das negativ sein, da er ja die bedeutung seines amtes verfehlt.
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#24   Schluchzi, der Deutsche †   17:55:18 | Dienstag, 26. Mai 2009
grrrrrr
Wahrheit hat mich sperren lassen, der arme!
Tränen fürs Vaterland war ein guter Name!
Naja es gibt noch viele Buchstaben im Alphabeth und auch sehr viele IP Adressen!
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#20   Pascal123   17:42:15 | Dienstag, 26. Mai 2009
@hildegard
so is recht behalten Sie mal schön Ihre Brüste.
Stellen Sie sich mal vor bei Ihnen wachsen die Brüste nicht nach da gucken Sie aber dumm aus der Wäsche sowas ereignet sich ja nur alle Jubeljahre mal oder gar nicht.
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#19   hildegardfan   17:37:52 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ Tränen fürs Vaterland:
auf dass Sie das Wunder der Gloria Prolo erkennen, und sich von ihrer Geschichte verleiten lassen, selbst eine vaginale Blitzableitung durchzuführen!
*singsang*
mog i net, mog i net, mog i net… *trällerpfeif*
Redaktion benachrichtigen
#18   RJH   17:31:39 | Dienstag, 26. Mai 2009
Ganz und gar
„Willst du ein Leben voller Glück und Glanz, werde Priester und werde es ganz. Willst du ein Leben voller Druck und Alb, werde Priester und werde es halb“.
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#17   Pascal123   17:26:54 | Dienstag, 26. Mai 2009
@St.Anton
Ganz einfach wenn von wahren katholischen Jungfrauen das Evangelium auf die KLeidung gestickt wurde. Die heiligmässigen Jungfrauen tuen noch Gottesfürchtiges Werk dabei und sind schon fast im Himmel. Der Priester ist dann Litfass- Säule des Herrn, ist das nicht toll.
Hat alles zwar nichts mit Gott und seinen Sohn Jesus Christus zu tun aber da ist ja egal.
Fragt sich nur wer dann Priester werden soll wenn man den Anforderungen von Defendor entsprechen muss, das schafft ja kaum ein Sterblicher. Dann kommen auf 1 Milliarde Katholiken 10 wahre Priester und natürlich die Blitzgegrillte Gloria und vielleicht noch die Pius-Priester.
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#16   Tränen fürs Vaterland †   17:23:54 | Dienstag, 26. Mai 2009
hildegardfan
Gerade für Sie, Hildegardfan, ist es bindend. Und überhaupt ist jeder Defendor-Beitrag ausschließlich an Sie gerichtet, auf dass Sie das Wunder der Gloria Prolo erkennen, und sich von ihrer Geschichte verleiten lassen, selbst eine vaginale Blitzableitung durchzuführen!
www.gloriapolo.net
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#15   Beatus Theophilus_89   17:22:55 | Dienstag, 26. Mai 2009
Der Jude trägt seinen Tallit
Der Mohammedaner seinen Turban
Der Buddhist seinen Sari
usw.
Bloß bei uns ist das nur ein notwendiges Übel!
Was soll da noch an „Corporate identity“ der hl. röm.-kath. Kirche noch übrig sein?
Nichts mehr! Wenn nur noch Krawattenpriester und Poloshirtpfaffen herumeiern und einem von den Heiligen erzählen und über das Christentum diskutieren! Was soll man da den ernst nehmen?
Die Priesterbekleidung ist kein Erkennungsmerkmal sondern liturgisch zweckmäßig bzw. religiös instantierter Hintergrund der sogar in der Bibel erwähnt wird.
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#14   St. Anton †   17:16:58 | Dienstag, 26. Mai 2009
@ defendor
Wie man mit Kleidung das Evangelium verkünden können soll, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft…
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#13   hildegardfan   17:16:30 | Dienstag, 26. Mai 2009
ach defendor…
Was ein Mensch in Ihren Augen SEIN MUSS, MACHEN MUSS… ist für niemanden bindend!!!!
Es wäre schön wenn auch Sie begreifen würden, das Ihre Meinung nicht das Maß aller Dinge ist…
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#12   Kunstmaler †   17:14:21 | Dienstag, 26. Mai 2009
pneumat
D.h. die Priesteraufgabe nehmen in Anspruch meist keine wirklich geistigen und gläubigen Menschen, sondern wegen des abgesicherten gut bezahlten Job…
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
Wie recht Sie haben!
Und nur ganz wenige Priester gibt es mehr in der RKK, die ihren Beruf wirklich ernst nehmen.
Sobald ein Priester jedoch für die Zölibatessenhurerei seines Kollegens noch eintritt und dies verhamrmost, sollte auch dieser sofort sein Amt niederlegen – denn diese Priester stehen schon auf der Kippe – und solche Waschlappen braucht die RKK nicht !
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#11   defendor   17:12:58 | Dienstag, 26. Mai 2009
Ein Priester der Heiligen Mutter Kirche…
…muss immer und überall – ob gelegen oder ungelegen – mit Seiner klerikalen Kleidung Zeugnis ablegen, dass er der Welt abgeschworen hat ( Achtung, d.h. nicht weltfremd sein, vielmehr in der Welt sein, aber nicht mehr von dieser Welt !) und nurmehr mit der alleinigen Ausrichtung auf das Himmelreich lebt.
Zudem muss er jederzeit auch für priesterliche Dienste gerufen werden können ohne zuvor seine „In cognito“ Identität lüften zu müssen !
Ein Priester der Heiligen Mutter Kirche muss gleichsam durch seine Kleidung wortlos das Heilige Evangelium verkünden können…
seine priesterliche Würde muss gleichsam zum „Leuchtfeuer“ der
alleinigen Ewigen Wahrheit JESUS CHRISTUS werden.
Also keine „In Cognito-Priester“ !
www.gloriapolo.net/
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#10   Beatus Theophilus_89   17:09:18 | Dienstag, 26. Mai 2009
Was nützten uns Priester die man nicht erkennt!
Ein Priester soll im Kollarhemd herumlaufen, ein Priester ohne Soutane kann ich mir nicht vorstellen.
Der muss zwar nicht allzu katholisch sein, aber ein Kollar sollte ein Priester achten und als Uniform seiner geistlichen tätigkeit anhaben. Denn ich will doch einen Priester in meinen Seelennöten erkennen können bzw. ihn ansprechen können.
Wir sind hier nicht mehr in den römischen Christenverfolgungen vor 2000 Jahren, wo man sich noch gut verstecken musste. Seid stolz auf euren Glauben und tragt das Kreuz auf der stolz geschwellten Christenbrust und den Talar hinaus in die Welt…
@ Libertas Ecclesiae: K ollar bei evangelischen Landesbischöfen
Die Protestanten haben mittlerweile erkannt, dass es mit ihren Bäffchen nicht mehr weitergehen kann. Da es nicht mehr lange dauern wird [mittlerweile nur noch 10 Jahre, denn jede christliche Häresie dauert nur 500 Jahre] bis die Protestanten keine Gläubige und Priester mehr haben werden.
>>>Beispiel: Bischof Huber (evangel. Bischof) mit Bäffchen www.spiegel.de/…0,1020,535990,00.jpg<<<
>>>Beispiel: ein evangelischer Pfaffe im katholischen „Outfit“ …ww.kirche.norderstedt.net/…ach%20im%20Talar.GIF<<<
Daher versucht man sich der Mutter Ecclesiae der röm.-kath. Kirche anzupassen… :-D
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#9   Mrs.Cologne   17:08:15 | Dienstag, 26. Mai 2009
Man möchte halt nicht erkannt werden
Wenn sehr viele Priester diese Normen einfach ignorieren, läßt das den Schluß zu, daß deren Selbstverständnis über ihren Stand als Kleriker und Weihepriester offenbar nicht im Reinen ist.
Was hat denn das mit der Menge zu tun und was ist ein Weihepriester?
Ansonsten kann ich dem nur zustimmen.
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#8   pneumat   17:06:18 | Dienstag, 26. Mai 2009
Die aufrichtigen Priesterberufungen
sollten approximativ zahlenmäßig den Mönchberufungen entsprechen.
Beide geistlichen Aufgaben sind zölibatär und erhaben.
Doch es wird katastrophaler Untergang des Ordenlebens
im Westen registriert.
D.h. die Priesteraufgabe nehmen in Anspruch meist keine wirklich geistigen und gläubigen Menschen, sondern wegen des abgesicherten gut bezahlten Job, oder eben Perverse.
In der Ostkirche dient oft ein Priester bis die körperliche Kraft ausgeht. Einen wirklich seligen Vater hielt man noch vor kurzem unter Arme, während er die Liturgie zelebrierte.
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#7   engelhardt †   16:54:05 | Dienstag, 26. Mai 2009
Klerikale Kleidung?
Ich bezweifel doch sehr, dass Jusus und seine Kumpels „klerikale Kleidung“ trugen.
Warum also diese Agitation? Ich dachte, Christne sollten sich ein Vorbild an ihrem Stifter nehmen?
Auf dieser Seite geht’s fast ausschliesslich um katholische Regel und Rituale, die Jahrhunderte nach Jesus (angelichem) Tod enstanden sind und irgendie niemals um die christliche Botschaft, die ich als Atheist nicht mal voellig schlecht finde.
Mir scheint, der Popanz ist hier wichtiger als die Botschaft.
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#6   stimme der vernunft †   16:47:36 | Dienstag, 26. Mai 2009
Eitelkeiten?
Canon 282 Paragraph 2 CIC formuliert die Ermahnung, „ein einfaches Leben zu führen und sich aller Dinge zu enthalten, die nach Eitelkeit aussehen“.
Also wenn eine 10 Meter lange Seidenschleppe noch als Ding gilt, das nicht nach Eitelkeit aussieht, und wenn uniformierte Pagen zum Herumtragen roter Kappen mit einem einfachen Leben vereinbar sind, dann lässt sich gegen einen schlechtsitzenden Anzug schwerlich etwas vorbringen.
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#5   St. Anton †   16:46:34 | Dienstag, 26. Mai 2009
Kleidungsfragen
Ich finde, solche Fragen betreffen vor allem Äußerlichkeiten. Mir ist es doch völlig egal, was ein Priester anhat.
Wenn man mal die Kleidungsfrage stellt, so muss ich sagen, daß ich manche Mess-Tracht – so historisch sie auch sein mag – heutzutage als eher peinlich ansehe. Früher war das vielleicht ein schöner Effekt, um dumme Bauern zu beeindrucken, aber heute wirkt das ziemlich tuntig.
Anzug und römischer Kragen – das sieht gut aus und ist dem Amt angemessen.
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#4   pneumat   16:38:00 | Dienstag, 26. Mai 2009
„Was soll ich machen?
AM BESTEN HELFE ICH VERÄNDERN!“
Das westliche Denken ist von der Reformmentalität geprägt. Tatsächlich ändern die Reformen nichts, sie verschieben nur
Dreck aus einer Ecke in die Andere.
Dazwischen Illusion einer positiven Veränderung.
Die Veränderung stimmt, wenn sie als Verschiebung verstehen.
Luk 18:8 Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn
des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde
Glauben finden auf Erden?
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#3   Libertas Ecclesiae   16:34:46 | Dienstag, 26. Mai 2009
Kollar bei evangelischen Landesbischöfen
In den letzten Jahren sieht man zunehmend auch protestantische Religionsdiener und Landesbischöfe im Kollar. Was hat es damit eigentlich auf sich?
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#2   Kunstmaler †   16:25:41 | Dienstag, 26. Mai 2009
Priester in der RKK
Priester ist man den ganzen Tag und nicht nur den halben oder bei der Hl.Messe.
Wer nicht IMMER Priester in der RKK sein will, der sollte dieses Amt auch nicht ausüben.
Dieser Beruf ist eine Berufung und nicht nur mal ein Job !
Sogar die Zölibatessenhurerei wird schon als „harmlose Tendelei“ betrachtet – ja vielleicht noch als ein Kavaliersdelikt betrachtet. Die darausfolgenden Priesterkinder als „Bastarde“ toleriert, statt den Priester von seinem Job zu „befreien“ = in hohen Bogen hinauszuwerfen!
Aber nein – das geht ja net – Bubilein will ja alles sein: Priester, Konkubinenschlecker, tja, hab’ich was vergessen…ach ja „sich vor den Medien profilieren und sich dann leid tun, wenn man „erwischt“ wird und dann müssen sich die armen Leutchen das Taschentuch holen, weil die Bubileins ja so aaaarrrrmmmm sind.
Wohl den RKK Priestern, denen ihr Amt noch was wert ist und die ihr Leben in „WAHRHEIT“ leben und nicht in Lüge. Wer beklatscht diese treuen Priester – diese Priester verdienen APPLAUS und nicht die Priester, die sich beim Volk beliebt machen wollen, indem sie dieselben Sünden begehen, wie das Volk selber.
Ein Hoch auf alle Priester, die treu zu ihrem hohen Amt stehen – Gott segne diese ehrenhaften Männer! o^/
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#1   Beatus Theophilus_89   16:15:04 | Dienstag, 26. Mai 2009
Für mich bleibt die Frage…
…ob unser heutiger Priesterstand überhaupt noch in der Lage ist als Christenvertreter aufzutreten, berechtigt ist!
Das soll jetzt keine Farce sein, aber ich frage mich, ob diese Priester fähig sind, treu ihrem Weihespruch zu arbeiten bis zum Tod hin.
Ich habe viele Priester erlebt, bzw. Priesteramtskandidaten und sogar in meiner Heimatgemeinde die dieser Aufgabe nicht Wert sind.
Was soll ich mit einem Priester der den Glauben nicht ernst nimmt, mich auf meine Fehler hinweist, dabei selbst die Fehler nicht beachtet die er selbst hinterlässt.
Desweiteren bin ich schockiert welch fehlende Hingabe ein Priester während der hl. Messe zeigt. Obwol doch der Priester sich selbst als der Geringste der Gemeinde, sein Eigen als Opfer darbringen müsste.
Da bin ich mir im Unreinen, bzw. mir ist unklar, was katholisch ist und was nicht!
Zum einen stehen die Heiligen, in besonderer Weise beeindruckt mich Johannes Maria Vianney, mit seiner Aufopferung für die Gemeinde, der Papst der hier die Einheit der Kirche stützt. Aber auf der anderen Seite seine spalterischen und verläumderischen Oberhirten, die ihm nicht einmal beiseite stehen.
Was soll ich machen? AM BESTEN HELFE ICH VERÄNDERN!
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