Der Kölner Kardinal hat zu Pfingsten über eine Vergangenheit und Verfolgung gesprochen, welche die Deutschen noch lange nicht aufgearbeitet – und finanziell abgegolten – haben.
(kreuz.net) In einem großen Pfingstinterview mit der ‘Kölner Kirchenzeitung’ und dem Kölner ‘domradio.de’
sprach Joachim Kardinal Meisner von Köln über seine Erfahrungen mit dem Kommunismus, der kommunistischer
Geheimpolizei und dem Mauerfall in Berlin:
„Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt, dann zieht man
ihn nicht am Schwanz!“ – erklärte der Prälat im Zusammenhang mit dem Kommunismus.
Kardinal Meisner
über den kommunistischen Arbeiter- und Bauernstaat
„Die DDR war ein Unrechtsstaat, der seine Menschen
bespitzelte, verfolgte und hinter Mauern und Stacheldraht einsperrte. Wer sich danach zurücksehnt, hat
vieles nicht verstanden.“
Kardinal Meisner über die kommunistischen Versuchungen
„Das Theater ging
schon in der Schule los. Wir mußten Russisch lernen. Das empfanden wir so, daß man uns dadurch zu Kommunisten
machen wollte.“
Kardinal Meisner über seine Zeit im Kommunismus
„Ich habe 45 Jahre unter dem Kommunismus
gelebt und habe die letzten neun Jahre als Bischof von Berlin dessen ganze Absurdität mitbekommen“.
„Ich habe also hautnah erlebt, was die Teilung der Welt, nicht nur die Teilung Deutschlands, für das
Schicksal der Menschen bedeutet hat.
Ich war mir immer im klaren, daß das kommunistische System nicht
auf Dauer bestehen wird, weil es auf Lüge aufgebaut ist, und eine Lüge hält nicht.“
Kardinal Meisner
über Kirche im Kommunismus
„Wir haben uns als Kirche nie in einen goldenen Käfig einsperren lassen.
Wir haben immer die Solidarität mit den Leuten gehalten.“
„Aber wenn man mit einem Löwen im Käfig
sitzt, dann zieht man ihn nicht am Schwanz!“
Kardinal Meisner über seine heimlichen Priesterweihen
„Ich kannte die Schicksale der einzelnen Priester. Oft wußten es nicht einmal die Eltern, die Geschwister,
daß sie Priester sind.“
Kardinal Meisner über den Papst aus Polen
„Johannes-Paul II. ist allen deutschen
Politikern um x Nasenlängen voraus gewesen, die nicht glaubten, daß das System über kurz oder lang
untergeht. Ich habe es ja selber nicht für möglich gehalten.
Aber er hat bewußt einen Ostdeutschen
auf einen westdeutschen Bischofstuhl gesetzt, um ein Zeichen zu setzen: ‘ Leute, jetzt passiert was!’“
Kardinal Meisner über seinen Umgang mit Stasi-Verrätern
„Vergessen nicht – aber ein Christ muß verzeihen,
und das ist mir gar nicht so leicht gefallen.“
Die wesentlichen Passagen des großen Pfingstinterviews
finden Sie in der aktuellen Ausgabe der ‘Kölner Kirchenzeitung’ und ab Donnerstag in Bild und Ton unter
www.domradio.de.
Der Kölner Heimatsender ‘Center TV’ plant die Ausstrahlung des sechzigminütigen Interviews
am Pfingstsonntag um 9.00 Uhr vor der Live-Übertragung des Pfingstgottesdienstes aus dem Kölner Dom.
Eine Wiederholung ist für den Sonntagnachmittag um 16.00 Uhr geplant.
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53 Lesermeinungen
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#53 HarroMeyer † 17:23:22 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Man sollte auch nicht alles den Juden zuschieben Das mit dem weltweit größten Betrüger Madof genugt
erstmal. Die Sache mit dem Tätervolk unter Stalin mit den Kulacken war aus der Not geboren und er hat
sie das schwer büssen lassen
„Aber wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt“ In unserer Zeit riskiert Kölner Kardinal als „böser
Antisemit“ berühmt zu werden, denn Kommunismus dachten Juden aus.
#51 Kunstmaler † 11:06:28 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Danke, St.Anton für Ihre Vergleiche der Hölle. Ich kann nur davon berichten, was ich in einer TV Diskussion
über die Hölle mal gehört habe: es waren zwei Männer anwesend, die Todeserfahrungen gemacht hatten –
der eine berichtete von einem schönen Gefühl nach dem Sterben und er traf im Licht auch sogar seine
verstorbenen Verwandte und Freunde. Der andere Mann hingegen sprach von einem furchtbaren Zustand der
inneren Leere und der Hoffnungslosigkeit nach seinem Sterben – er erklärte auch, dass er viele Fehler
in seinem Leben gemacht hatte und nicht unbedingt der beste Mensch wäre. Er meinte, dass er in der Hölle
war – ihm war sehr kalt und er ging durch Schnee und Eis. Andere Tote standen am Wegesrand und starrten
ihn böse an. Es waren Tote, die seine innerste Seele erkannten und er spürte die Verachtung, die ihm
diese Seelen für seine Untaten in diesem Leben entgegenbrachten – und diese seelische Verachtung empfand
er als kalt und düster. Ob das nun die Hölle ist, weiß ich natürlich nicht, aber anscheindend geht
es manchen Menschen, wenn er Fehler begangen hat, nicht so gut.
#50 St. Anton † 10:59:30 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ FioreGraz Danke für diesen Hinweis. Die Vorstellungen von „Himmel“ und „Hölle“ sind von unterschiedlichen
Religionen beeinflusst, etwa von den „heidnischen“ Götterwelt der Griechen und Römer. Im Judentum kamen
diese Vorstellungen erst sehr spät auf und waren vom Zoroastrismus, sowie den griechisch-römischen Begriffen
entlehnt, soweit ich weiß. Bin allerdings kein Experte für Religionswissenschaft, wer Genaueres weiß,
möge mich bitte korrigieren. Soweit ich weiß, ist der Begriff „Hölle“ auch stets ein Übersetzungsproblem
der Bibel gewesen. Auch bei den Übertragungen der Begriffe ins Deutsche: Luther fing damit an, den griechischen
Hades als „Hölle“ zu übersetzen, was in späteren Übersetzungen dann doch mit „Totenreich“ übersetzt
wurde. Dann gibt es noch die Gehenna (eine Metapher) bzw. den Scheol, wo es – anders als im Hades – der
Überlieferung nach feurig zugeht, wohingegen der Hades eher kalt sein soll. Nicht nur die Übersetzung
bereitet Schwierigkeiten: Hier für theologische Klarheit zu sorgen ist ein ganz eigener feuriger Pfuhl
für sich, da die Quellen dieser Idee – nunja – unklar sind. Die Höllenvorstellung, die heute gelehrt
wird, entspringt eher den Alpträumen wohlmeinender Kirchenväter als der göttlichen Botschaft selbst.
Nur Gott selbst weiß, woher wir Menschen wissen, wie es in der Hölle aussieht. Satan wird es uns ja
kaum verraten, schließlich würde er uns damit zu mehr Moral verhelfen, nicht wahr?
@Marcelus Die Vorhölle (als Verortung oder ähnliches) ist keine unfehlbare Lehre, und sie ist nich die
Hölle, sie ist Ausdruck des Nichtwissens der Kirche, weil nicht offenbart und weil irrelevant. Die Vorhölle
definiert sich ja auch als der Stand der Gottferne ohne die Qualen der Hölle, wie dann über sie entschieden
wird wer in den Himmel kommt und wer nicht vermag die Kirche nicht zu sagen. Also eine „wisma net Lehre“.
Das dieser Status existiert ist unbestritten, aber wie Gott weiter verfährt mag keiner zu sagen, keiner
kann sagen der ist oder der bleibt in der Vorhölle bzw. in diesem Zwischenstatus. Und bereits vor Christi
Höllenabstieg gab es die Wartenden in der Vorhölle, denen Christus die Pforten ins Himmelreich öffnete.
Ja zeigt aber bereits es ist kein auf endgültig angelgetes Stadium, und ggf. ist sie leer, da die Pforten
offen sind wer vermag dann zu sagen wer drinnen ist? LG Fiore
#48 Paulaner † 01:35:01 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Baumstruktur Ich wünsche mir sehnlich in kreuznet eine Baumstruktur ähnlich wie im usenet, damit man
auf jedes Posting unmittelbar antworten kann. Ansonsten ist der Programmierer von kreuznet eine koryphäe,
das „kann doch nicht unmöglich sein, sackramentnochmal“…
Eine interessante Variante, werter DJM, zur „Höhle des Löwen“ findet sich auch in Aulus Gellius’ Attischen
Nächten www.thelatinlibrary.com/…llius/gellius5.shtml (5,14), wo der Sklave Androklus seinem Herrn,
dem Prokonsul der Provinz Africa, wegläuft und sich in einer Höhle verbirgt, die nach Androklus von
einem hinkenden Löwen betreten wird. Zunächst in größter Todesangst erkennt der Sklave aber alsbald
in einer Tatze des Löwen einen äußerst schmerzhaften großen Dorn stecken, den er dem Tier entfernt,
nachdem das Mitleid über seine Angst gesiegt hat. Schließlich werden beide, der Sklave und der Löwe,
eingefangen und zur Tierhatz in der Arena verurteilt: Der Sklave, weil er seinem Herrn entlaufen war und
der Löwe als „ausführendes Organ“ zur Exsekution des Sklaven Androklus. Dieser wird, abermals in äußerster
Todesangst, in die Arena gebracht, die sich noch steigert, als der Löwe in die Arena gelassen wird. Doch
Androklus und der Löwe erkennen sich gegenseitig und der Löwe leckt schließlich, statt den Sklaven
zum Zwecke öffentlicher Belustigung zu verspeisen, die Füße des Sklaven. Davon gerührt fordert die
Menge die Freilassung des Sklaven, welche der Prokonsul, um seine Genugtuung betrogen, widerwillig gewährt
und Androklus noch den Löwen schenkt …
Irrtum meinerseits. Der Spruch, den ich in der Bibel wähnte, ist von wo anders, aber ich suche noch nach
einer Quelle. Zur „Höhle des Löwen“ findet sich jedoch ein interessanter Hinweis bei Aesop: „Wortschatz –
Von Ganymed bis Jahrmarkt der Eitelkeiten Die „Höhle des Löwen“ ist ein Ausdruck, der auf eine Fabel
des griechischen Dichters Aesop zurückgeht (Der Fuchs und der alte Löwe). In dieser Fabel fragt der
alte Löwe den Fuchs, warum er nicht in die Höhle komme, um ihn zu besuchen. Darauf antwortet der Fuchs:
„Weil ich viele Spuren hineinführen aber wenige herauskommen sehe.“ „Die Höhle des Löwe“ ist ein Ort,
wo wir uns in Gefahr wähnen bzw. in Gefahr sind.“ Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt, dann zieht
man ihn nicht am Schwanz!“ Erstaunlich, wie sich Sinnbilder wandeln können. Naja, ich hab mich halt geirrt.
Der Spruch „Wer in der Höhle des Löwen ist, ist ihm ausgeliefert“ kommt nicht von ungefähr. Der Löwe
aus Juda hat gesiegt. Sic!
@Kunstmaler Hoffen Sie nicht nur. Beten Sie auch. Ungefähr so etwas wie dieses: „Und führe alle Seelen
in den Himmel. Besonders jene, die Deiner Barmhezigkeit am meisten bedürfen.“
#44 Kunstmaler † 19:35:09 | Mittwoch, 27. Mai 2009
chico flojo Was aber, wenn dieser freie Wille erheblich eingeschränkt ist. Sagen wir mal durch die Familie,
die „eigene“ Religionsgemeinschaft, den Staat. Genau diese Umstände habe ich gemeint. also Christus wider
besseres Wissen und mit Überlegung ablehnt und sich Ihm verschließt, hat schlechte Karten. Davon gehe
ich auch aus. Deshalb wehre ich mich auch dagegen, wenn man Christus schmäht und ihn falsch darstellt,
denn Christus spricht: Wer mich sieht, sieht den Vater! Und so hoffe ich, für meine andersgläubigen
Mitmenschen, dass diese im Tod Christus schauen können, um durch ihn zu Gott zu gelangen.
@Kunstmaler Genauso wie Sie hoffe ich das natürlich auch. Und vielleicht ist auch dem so. Es heißt ja
sinngemäß „…wer schuldhaft usw.“, also Christus wider besseres Wissen und mit Überlegung ablehnt
und sich Ihm verschließt, hat schlechte Karten. Dazu gehört z.B. der freie Wille. Was aber, wenn dieser
freie Wille erheblich eingeschränkt ist. Sagen wir mal durch die Familie, die „eigene“ Religionsgemeinschaft,
den Staat. Kurz – das gesamte soziale Umfeld verhindert unter Androhungen bis zur Todesstrafe das freie
Bekenntnis zum chritslichen Glauben. Hier wird’s schwierig.*. Aber um in die ganze Tiefe dieser Probleme
eingehen zu können, mangelt es uns an der göttlichen Weisheit. Den Buddhisten jedoch steht es frei.
Eigentlich jeder kann, wenn er überzeugt davin ist, zum christlichen Glauben konvertieren. Da sieht die
Sache schon ein wenig eindeutiger aus. P.S.:Selbst hier besteht noch die Möglichkeit, Christus im Verborgenen
anzubeten. Denn eines ist gewiß: Gott fordert uns nicht über unsere Grenzen hinaus.
Jaja…den Balken im eigenen Auge nicht Dagegen landen Katholiken, die im Stand der schweren Sünde versterben,
in der Hölle. Zum Beispiel solche „Katholiken“ die sich schützend vor die Homoperversen stellen statt
diese Schöpfungszerstörer mit aller Macht zu bekämpfen.
#40 Kunstmaler † 19:10:54 | Mittwoch, 27. Mai 2009
chico flojo Da haben Sie schon recht, aber ich hoffe trotzdem, dass auch Andersgläubige zu Gott kommen –
denn es ist unsere Pflicht unseren Mitmenschen das Beste zu wünschen. Und ich glaube daran, dass Christus
sich gerade dieser Seelen besonders annehmen wird.
@Kunstmaler Sie pochen doch so gerne auf Christus. Dann kennen Sie auch sicher folgendes Zitat: „Wer glaubt
und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ Kennen Sie den großen
Unterschied zwischen dem christlichen Glauben und dem Buddhismus? Der Buddhismus kennt weder die Sündenvergebung
und vor allem nicht die Erlösung. Alles muß der Mensch selbst bewerkstelligen. Das bedeutet eine immens
große Kraftanstrengung ohne den Beistand des Heiligen Geistes und vor allem ohne die Gnade, Güte und
Barmherzigkeit Gottes.
Papst Wojtyla Es wäre besser, wenn der Kardinal von Breslau, eh Köln, mal die Verbrechen gegen die Menschlichkeit
erwähnen würde, die 1945-1949 von der kommunistischen Volksrepublik Polen, von der ‘demokratischen’
Tschechoslowakei Edvard Benesch’, und von den Sowjets verübt wurden an den unschuldigen Ostdeutschen,
an unschuldigen deutschstämmigen Menschen, an Kindern und Greisen. Mehr als 3.0 Million Ostdeutsche kamen
durch Folter und Vertreibung ums Leben. Dieser Massenmord wird bis heute geleugnet. Im Jahre 1985 und
1979 agierte der polnische Pontifex Karol Wojtyla (Johannes Paul II.) in Stettin und Breslau so, als seien
diese deutschen Städte seit jeher „urpolnisches Land“ gewesen und Resultat polnischen Schaffens. Er leugnete
den Völkermord an den Ostdeutschen (nicht an DDR-Bürgern!) nach dem II. Weltkrieg. Da Meisner selber
aus einer schon seit dem hohen Mittelalter in Breslau ansässigen deutschen Familie stammt, sollte der
Kardinalerzbischof von Köln diese Verbrechen anprangern. Vor allem gegenüber den polnischen Amtskollegen –
die von einer Mischung von polnischem Chauvinismus, von Johannes-Paul-II.-Vergötzung, und neokonservativem
Neo-Modernismus betroffen sind. Das dürfte die Öffentlichkeit aufwachen. Die Vertreibung der Deutschen
war eines der schlimmsten Verbrechen im Europa des 20. Jahrhunderts. Gewollt von Stalin, gedeckt von Roosevelt
und Churchill („Demokraten“), und ausgeführt von Russen, Bierut-Polen und Benes-Tschechen!
Kunstmaler: Die Kirche lehrt auch die Begierdetaufe, die implizite Zugehörigkeit zur Kirche, und die
implizite Bekehrung zu Christus, wenn jemand ohne Schuld nichts von der Wahrheit wußte. Dagegen landen
Katholiken, die im Stand der schweren Sünde versterben, in der Hölle.
#36 Kunstmaler † 18:57:38 | Mittwoch, 27. Mai 2009
chico flojo da ist der Zug aber schon lange abgefahren. Der Mensch muß sich vor seinem Tode zu Christus
bekehrt haben Ja – aber da kommt ja fast niemand zu Gott ! Glauben Sie etwa dass nun Andersgläubige wie
Buddhisten deshalb Gott nicht schauen werden? Das kann ich nicht glauben, denn wenn die Seele gut ist,
kommt diese zu Gott, weil diese Gottes Geist in sich trägt. Ich glaube nicht, dass nur Christen zu Gott
kommen – natürlich ist Jesus dafür aussschlaggebend – schon klar – aber Jesus holt sich die guten Seelen,
so wie er sich diese nach seiner Kreuzigung geholt hat und hinabstieg ins Reich der Toten. Jesus will
jede Seele und auch die, die ihn nicht kennen, kommen zu ihm, weil Er keine Seele fallen lässt. Was ist
mit kleinen Kindern, die sterben und keine reale Vorstellung von Christus haben? Die kommen ebenfalls
zu Gott, weil sie eben rein und unschuldig sind. Woher wollen Sie wissen, ob ein Buddhist nicht auch so
rein ist. Ich bin natürlich für Christus als Katholik, aber gerade der buddhistische Glaube ist dem
des christlichen sehr ähnlich durch seine Güte, auch wenn ich am Nirvana keinen Geschmack finde. Christus
holt sich jede Seele, die gut ist – das ist mein fester Glaube.
FioreGraz: Nach unfehlbarer katholischer Lehre kommen auch jene in die Hölle, die alleine im Stand der
ererbten Ursünde sterben – also die ungetauften Gojim und Juden. Und bereits vor Christi Höllenabstieg
gab es die Wartenden in der Vorhölle, denen Christus die Pforten ins Himmelreich öffnete. Die nur im
Stand der Erbsünde sterben, ohne persönliche Schuld, werden sicherlich nicht in die schwere Hölle kommen,
sondern in die Vorhölle, wo auch die Gerechten des Alten Bundes warteten, bis Christus kam.
@Kunstmaler Sie sagen über diverse Leute, daß sie keine Ahnung von Christus hätten. Das mag schon sein.
Sie dürfen sich selbst aber nicht ausklammern. Sie wollen also allen Ernstes behaupten, daß der Mensch
sich auch noch beim Letzten Gericht bekehren kann. Liebes Kind, da ist der Zug aber schon lange abgefahren.
Der Mensch muß sich vor seinem Tode zu Christus bekehrt haben, wenn es nicht schon vorher passiert ist.
Gericht ist Gericht – man wird gerichtet und nichts anderes. Und zwar endgültig zum Ewigen Leben oder
zum Ewigen Tod.
heisst das nicht anders? „Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt, dann zieht man ihn nicht am Schwanz!“
Wer in der Höhle des Löwen ist, ist ihm ausgeliefert. Müsste nachsehen. Es steht denke ich in ähnlichem
Wortlaut in der Bibel.
#32 Kunstmaler † 18:50:12 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Der Mensch ist vor allem auf einen GUTEN Charakter angewiesen. Christus spricht: Kommt in reinen Gewändern
zu mir. d.h. Habt reine Gedanken und befleckt euch nicht mit unreinen Gedanken der Lüge und des Verrats.
@Marcelus wer in die Hölle geht, das lehrt die Kirche. Die Kriche lehrt die Sünde kann aber nicht und
niemals mit 100%iger Sicherheit sagen wer in der Hölle ist oder nicht, denn es reicht die volkommene
Reue am Sterbebett um selbst ohne Priester sündlos zu sterben, da es keine oder selten volkommene Reue
gibt gibts die Lossprechung (vgl. Konzil v. Trient), auch hier reicht dies als letzter Akt. Also sprich
sogar Hitler könnte im Himmel sein, theoretisch sogar Judas. @Vorhölle Diese ist nur ein theolgisches
Lehrkonstrukt / Denkhilfe für „wir wissen es nicht“ und „was wir wissen Gott ist gerecht“. Daher auch
„unschuldig unwissende und nicht getaufte können gerettet werden“. LG Fiore
St. Anton: Das ist die katholische Lehre Luther wollte nicht die guten Taten schmähen, sondern sagen:
TROTZ guter Taten ist der Gläubige dennoch auf die reine Gnade angewiesen.
@ Marcellus Sie verstehen das falsch. Luther wollte nicht die guten Taten schmähen, sondern sagen: TROTZ
guter Taten ist der Gläubige dennoch auf die reine Gnade angewiesen.
#27 Kunstmaler † 18:46:36 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Taten hin oder her… Wichtig ist, dass man sich fern von der Lüge hält und einen reinen Weg geht. Was
mich stört an manchen RKK Priestern ist die Verlogenheit – also z.B. der Zölibatsbruch. Ein Priester,
der in einer großen Lebenslüge lebt, der ist KEIN Seelensorger, denn der kann ja nicht mal für seine
eigene Seele Sorge tragen.
Meisner Ich ein Spinner! Der Übertreibt maßlos! Den ging es hinter seiner Kirchenmauer sehrgut! Naja
gut!Wenn ein kommunistischer auf einen katholischen Hassprediger trifft ist sowieso alles zuspät! de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bu…
#24 Kunstmaler † 18:41:38 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Lieber Marcelus damit Sie mich nicht falsch verstehen – ich begreife Ihren Eifer Christus gegenüber und
schätze Sie hier auch, aber es wirkt schon sonderbar, wenn Sie so oft Höllendrohungen schreiben. Christus
brachte uns den barmherzigen Gott, der jenen Sünder aufnimmt, der sich bekehrt – auch jenen, der sich
erst beim Letzten Gericht vor Gott bekehrt. Die Psyche des Menschen ist auch ausschlaggebend wie er glaubt
und an was er glaubt – das darf man nicht außer acht lassen. Nicht dass die Psyche des Menschen etwa
eine Ausrede wäre für Fehler in diesem Leben, aber es ist oft auch ein Grund dafür. Gott kennt jedes
Haar auf unserem Haupt – d.h. Er kennt jede Seele ganz genau und will richten, indem er heilt und nicht
indem er vernichtet. Gott will Heilung für die Seele, aber keine Vernichtung.
@ Marcellus Ich bin zwar Katholik, aber trotzdem will ich Ihrer Darstellung des lutherischen Glaubens
widersprechen. Luther sagt nicht, daß „es reicht, Christ zu sein“, sondern daß selbst Glaube UND gute
Taten nicht reichen, sondern der Mensch immer allein auf die Gnade Gottes angewiesen ist. (In Wahrheit
ist es noch komplizierter, aber ich will Sie hier nicht überfordern) Der Streit ist akademisch, ihm liegt
aber ein entscheidender Unterschied im Gottesbild zugrunde: Bindet sich Gott an die Taten des Menschen?
Kunstmaler: Katholik zu sein, reicht in der Tat nicht aus, um in den Himmel zu kommen … der Glaube alleine
rettet nicht – wie der schwere Häretiker Luther behauptet: Es reiche, Christ zu sein, um in den Himmel
zu kommen … Es fehlen bei Luther die guten Taten (siehe den Jakobusbrief, der Luther widerspricht, und
den Luther am liebsten aus der Bibel entfernen hätte wollen) …
@ Marcellus Ach, Marcellus… Sie scheinen ja einen schlechten Tag zu haben heute. Ich werde Sie in meine
Gebete einschließen. Aber bitte vergessen Sie nicht: Nicht der Glaube an die Hölle macht sie zum Christen
(daran glauben schließlich auch Nichtchristen, die sich ohne Höllenangst morgens nicht zum Gebetshaus
aufraffen können), sondern der Glaube an die Liebe und die Gnade Gottes. Ich spare hier nähere Ausführungen,
will nur daran erinnern…
#20 Kunstmaler † 18:25:24 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Marcelus Sie sind leider nicht rechtgläubig katholisch – Wenn Sie wüssten, wie wenig mich das juckt.
Christus sagte zu den Juden: Glaubt nicht, dass Ihr ins Paradies gelangt, nur weil ihr Juden seid. Und
zu den Katholiken würde er heute sagen: Glaubt nicht, dass ihr ins Paradies gelangt, nur weil ihr Katholiken
seid. Nicht alles, was die Katholiken so machen, ist Christus auch recht – davon können Sie ausgehen.
Kunstmaler: Sie sind leider nicht rechtgläubig katholisch – wer in die Hölle geht, das lehrt die Kirche.
Informieren Sie sich: Jeder Mensch, der im Stand der Erbsünde und der schweren Sünde verstirbt. Die
im Stand der Erbsünde versterben, kommen allerdings nicht automatisch in die schwere Hölle, sondern
in die Vorhölle.
#18 Kunstmaler † 18:19:10 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Marcelus Mord, Totschlag…das sind Gründe für die Gottesferne im Tod, aber keine andere Meinung. Es
ist schon richtig, dass kleinere Sünden große Sünden mit sich bringen, aber das ist nicht immer der
Fall. Niemand in dieser Welt ist vollkommen – Marcelus, Sie erwarten von Ihren Mitmenschen die absolute
Vollkommenheit, aber die gibt es nicht. Wenn Sie so weitermachen, werden Sie noch an Ihren Mitmenschen
verzweifeln. Ich verstehe übrigens sämtliche Einträge von Ihnen und heiße auch viele gut, aber es
stört mich, wenn Sie so gnadenlos manchen Mitmenschen die Hölle aufdichten. Auch wenn z.B. jemand Christus
in seiner Blödheit nicht begreift, so wird dieser deshalb nicht in die Hölle kommen. Denn wenn dieser
Mensch immer vorbildlich gelebt hat und nur kleine Sünden begangen hat, so gibt es keinen Grund, dass
dieser Mensch Gott nicht schauen sollte durch Jesus Christus. Christus wusste, dass nicht alle Menschen
ihn erfassen können – und er hat Mitleid mit den Seelen. Christus verlässt deshalb niemanden, vor allem
nicht wenn die Seele gut ist.
Wer in die Hölle geht, der muß auch davor gewarnt werden – jene, die das nicht tun, sind in Wirklichkeit
im Dienste der Hölle – also auch der „katholische“ Klerus.
#16 Kunstmaler † 18:12:10 | Mittwoch, 27. Mai 2009
es wäre schön, wenn man hier Höllenwünsche endlich einstellen würde. Es sieht nämlich sonst so aus,
als würde man seinen Widerparts die Hölle wünschen – und das ist NICHT christlich und eine große SÜNDE.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, mahnte uns Jesus Christus. Und diese Liebe besteht hauptsächlich
darin, seinen Mitmenschen das Beste zu wünschen. Auch wenn man verschiedener Meinung ist, so ist das
Gegenüber noch lange nicht höllenreif. Mord, Totschlag, …das sind Gründe für eine Höllenfahrt,
aber keine andere Meinung.
St. Anton: Reden Sie sich nicht heraus – Sie sind ein Leugner der katholischen Kirche und vom Teufel …
gute Fahrt in die Hölle – Gott gab Ihnen die Freiheit …
heute so morgen so „Das Theater ging schon in der Schule los. Wir mußten Russisch lernen. Das empfanden
wir so, daß man uns dadurch zu Kommunisten machen wollte.“ Und warum werden Kinder heute gezwungen Englisch
zu lernen? Weil es die Sprache des Kapitalismus ist
@ Marcelus Falls Sie sich irren, Marcelus (allein Ihr letztes Posting ist eine Sünde), sind es wohl eher
Sie, der in die Hölle fährt. Und wenn wir Pech haben, treffen wir uns dort. (In diesem Fall sind wir
aber nicht allein, sondern können womöglich dem versammelten kreuz.net-Team Gesellschaft leisten). Halten
Sie sich erstmal selbst an grundlegende christliche Gebote, anstatt sich ihr Maul über andere zu zerreißen…
@ Marcus Riten werden doch maßlos überschätzt. Die Kirche ist mehr als Liturgie: Priester sind schließlich
keine altgewordenen okkulten Harry-Potter-Figuren, die den richtigen Zauberspruch auf den Lippen haben
müssten, damit Gott uns Gnade und Gehör schenkt… womöglich ist es Gott völlig egal, welchem rituellen
Zirkus wir gerade nachhängen. Jedes Zeugnis hierüber ist von Menschenhand. Klar: Ein Kleriker sieht
das anders – ist ja sein Beruf. Aber ob das wirklich die Essenz unseres Glaubens ist? Wohl kaum. Zumindest
wäre diese Vorstellung sehr, sehr weit weg von den Lehren Jesu Christi, von denen sich die Kirche doch
immer weiter entfernt. Die Pius-Brüder braucht die Kirche also garantiert nicht. Wäre die Kirche auf
diese Spinner angewiesen, wäre sie längst verloren . Am unverschämtesten finde ich die Idee, daß sich
jemand selbst „Rechtgläubigkeit“ attestiert. Da könnte ja jeder kommen. Zeugt nicht gerade von Geist,
ehrlich gesagt.
Brandenburgis: Kardinal-Erzbischof Meisner ist in keiner Weise verdächtig, ein Dogma der Kirche zu leugnen,
sondern glaubt mit Sicherheit alle Dogmen, beginnend mit dem wichtigsten Dogma, dem Dogma von der Unfehlbarkeit
der Kirche unter dem Petrusnachfolger! Kardinal Meisner ist persönlich ohne Zweifel katholisch – aber
leider kann man das nicht von der Erzdiözesanrepräsentanten sagen, die er als Erzbischof leitet, und
darum ist natürlich auch in der Erzdiözese Köln die PBSPX zwingend notwendig, als Refugium des kanonisierten
römisch-katholischen Ritusses und der römisch-katholischen Rechtgläubigkeit!
Respekt Ich habe großen Respekt vor Christen, die sich von einem unterdrückerischen Regime nicht unterkriegen
lassen. Gerade deswegen nervt es mich ungemein, wenn hier auf kreuz.net manchmal so getan wird, als würden
Katholiken jetzt und heute in Deutschland verfolgt. Damit beschmutzt man diejenigen, die TATSÄCHLICH
unter Verfolgung zu leiden hatten: Christen in der DDR oder – um mal von wirklich mörderischer Verfolgung
zu reden: Urchristen im alten Rom, die sich für ihren Glauben hinrichten ließen. Ich begrüße es daher
sehr, wenn durch Berichte wie diesen die Verhältnisse und Realitäten wieder zurechtgerückt werden.
Ausnahmsweise mal ein kreuz.net-Artikel, den ich überwiegend gut finden kann…
Brandenburgis: Immerhin ist Kardinal Meisner zweifelsfrei römisch-katholischen Glaubens und damit auch
tatsächlich Kardinal und tatsächlich Erzdiözesanbischof, und nicht bloß ein Pseudokatholik mit Bischofsweihe,
auch wenn er ein liberaler Kardinal und ein liberaler Diözesanbischof ist, der die Häretiker und Apostaten
in ihren vorgeblichen Ämtern beläßt, die ein Häretiker nie gültig innehaben kann!!
@Job: Ja, was denn nun? (…)daß das System über kurz oder lang untergeht. Ich habe es ja selber nicht
für möglich gehalten. Lies richtig, „kurz oder lang“ ist doch die Präferenz! Seine Eminenz Kardinal
Meisner, eine brillante Koryphäe.
Ja, was denn nun? Ich war mir immer im Klaren, daß das kommunistische System nicht auf Dauer bestehen
wird, weil es auf Lüge aufgebaut ist, und eine Lüge hält nicht. … Johannes-Paul II. ist allen deutschen
Politikern um x Nasenlängen voraus gewesen, die nicht glaubten, daß das System über kurz oder lang
untergeht. Ich habe es ja selber nicht für möglich gehalten. Meisner hat also immer schon gewusst, dass
das kommunistische System untergeht, es andererseits nicht für möglich gehalten?
„Wenn man mit einem Löwen im Käfig sitzt, dann zieht man ihn nicht am Schwanz!.“ ich liebe kardinal
meisner für seine unnachahmlich treffende, metaphernreiche sprache! das macht ihm so leicht keiner nach!
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