Die Priesterweihen der Piusbruderschaft werden regulär im Juni stattfinden: „Ein Baum, der von seinen eigenen Wurzeln abgeschnitten würde, wäre dem Untergang geweiht.“
Titelbild auf dem jüngsten ‘Rundbrief des Priesterseminars Herz Jesu’ in Zaitzkofen.
(kreuz.net, Zaitzkofen) Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat die für den 30. Mai im Seminar in Zaitzkofen
bei Regensburg geplanten Diakonatsweihen angeblich „abgesagt“.
Das berichtete der Radiosender des ‘Bayerischen
Rundfunks’ mit Berufung auf eine ungenannte „Sprecherin“ im Mutterhaus der Bruderschaft in Menzingen in
der Innerschweiz.
Der Termin wurde bereits vor längerem vom Kalender der Webseite entfernt.
Die Ende
März abgehaltenen Subdiakonenweihen wurden von Zaitzkofen ins Schweizerische Priesterseminar der Bruderschaft
in Ecône im Kanton Wallis verlegt.
Doch für die Diakonenweihe sei keine Verlegung in die Schweiz geplant –
erklärte die Sprecherin.
Einen Grund für die vermeintliche Absage berichtete der ‘Bayerische Rundfunk’
nicht.
Der Bischof weiß nicht, was tun
Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg hat im Vatikan
schon vor Monaten angefragt, wie er mit dem Seminar der Piusbruderschaft in seiner Diözese verfahren
solle.
Mons. Müller ist ein exponierter Feind der Bruderschaft.
Doch aus dem Vatikan ist bisher noch
keine Antwort gekommen – sagte Bistumssprecher Jakob Schötz dem ‘Bayerischen Rundfunk’.
Die Priesterweihen
finden normal statt
Die Priesterweihen im Juni in Zaitzkofen sind für den 27. Juni geplant.
Sie werden
vom in Spanien geborenen und in Argentinien aufgewachsenen Pius-Bischof Alfonso de Galarreta gehalten.
Die Weihekandidaten sind der schwedische Diakon Håkan Erik Lindström (30), der polnische Diakon Łukasz
Szydłowski (26) und der Schweizer Diakon Thomas Suter (26).
Insgesamt weiht die Piusbruderschaft Ende
Juni 21 Diakone zu Priestern.
In den Verhandlungen war nie von einem Weihestop die Rede
Regens Stefan
Frey von Zaitzkofen rechtfertigt die Weihen in der jüngsten Quartalsschrift des Priesterseminars:
„Im
Prozeß der Annäherung und Verständigung mit Rom hat die Priesterbruderschaft auf unbestimmte Zeit einen
provisorischen rechtlichen Status inne, bis nach Abschluß der theologischen Gespräche eine definitive
kanonische Regelung gefunden wird.“
Es sei in den bisherigen Verhandlungen nie von einem generellen „Weihestop“
geredet worden – so Pater Frey:
„Im Gegenteil: Die Aufhebung des Exkommunikationsdekrets war als Akt
des Entgegenkommens gedacht, der dem Leben der Bruderschaft keine Einschränkungen auferlegen sollte.“
Es wäre demnach unredlich, in den bevorstehenden Weihen einen Affront gegen den Papst sehen zu wollen.
Die Weihen müßten wegen des schweren Notstands der Kirche ohne direkte kirchliche Erlaubnis vorgenommen
werden.
Die Altgläubigen würden in der Kirche seit Jahren aufs bitterste bekämpft und unterdrückt.
Doch sie hätten nicht nur ein Lebensrecht. Die Tradition sei „für das Überleben der Kirche schlechthin
notwendig“ – erklärt Regens Frey:
„Ein Baum, der von seinen eigenen Wurzeln abgeschnitten würde, wäre
dem Untergang geweiht.“
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112 Lesermeinungen
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Care Clarissa, ein kleiner Nachtgruß an Sie, Sie erfreuen sich mehr an PASTA ALLA TOSKANA und empfehlenswert
einem guten Glas Pitigliano Bianca als an Prz Schönen Mittwoch !
Nun, werter Przybislav, werten Sie das bitte als status confessionis: Ich kultiviere keine Vorurteile
gegen die Bruderschaft, ihre Sodalen, ihr Liturgieverständnis, ihre Form der Nachfolge … Was mir jedoch
massiv das Fell gegen den Strich bürstet ist die sich mir von dort immer wieder zeigende argumentative
Ignoranz: Das Vat-II lehrt Irrlehren! – Wo? – Dort und dort! – Das ist interpretierbar. – Es leistet Irrlehren
Vorschub! – Lehrt es sie nun, oder begünstigt es sie nur? – Beides! – … Es war nur ein Pastoralkonzil! –
Übte es nicht das oberste magisterium aus? – Es war nur ein Patoralkonzil! – Welche Bedeutung haben dann
die dogmatischen Konstitutionen? – Keine, es fehlen die Canones! – … Wegen der Notlage waren die Bischofsweihen
nötig! – Welcher Notlage? – Wegen der Konzilssektierer und -modernisten! – Ist denn der Pontifex rechtmäßig? –
Nein der Stuhl ist vakant wegen cum ex apostolatus sollicitudine! – … Das Kirchenrecht schreibt vor … –
Das Kirchenrecht ist modernistisch! – Welches? – Das von 1983 sowieso, aber auch das des Modernisten Pietro
Gasparri! – Waren dann auch Pius X. und Benedikt XV. Modernisten, wenn sie Gasparri gefördert haben? –
Gasparri war ein modernistischer Freimaurer! – … Die Verbindlichkeit jeder möglichen Gesprächsgrundlage
wird (nicht nur hier, sondern auch in Gesprächen, die ich anderenorts führe) systematisch bestritten –
und das von Mitgliedern einer Vereinigung, die angeblich über die verbindliche Wahrheit verfügt; das
ist reichlich widersprüchlich …
Grund für die Verlegung nach Econe dürfte die geringe Anzahl an angehenden Diakonen sein. Dafür einen
Bischof nach Zaitskofen zu bemühen scheint unter solchen Umständen umso aufwendiger, als ein Monat später
Priesterweihen stattfinden werden. Clarissa colonia: Ihre Einwände gegen die Oberen der Piusbruderschaft
sind einwandfrei. In der Tat lässt sich bei ihnen eine Inkohärenz feststellen. Dieser versucht man mit
Spitzfindigkeiten beizukommen. Rom dürfte deswegen zu den bevorstehenden Weihen geschwiegen bisher geschwiegen
haben, weil es den Prozess der Rückeinbindung nicht stören will, um im geeigneten Augenblick Bischof
Fellay auf den Zahn zu fühlen
Sehr geehrte Frau cc: Wie kann man mit einer im Grundsatz anarchischen, atraditionellen antilegalen Vereinigung
umgehen, die sich selbst jedoch für hierarchisch, traditionell und legalistisch hält Ein Teufelskreis!
Das ist aber Ihr Problem. Denn die – anarchischen, „atraditionellen“, antilegalen Beichtstühle, die,
nun ja, sind immer voll. Weil man dort, im Gegensatz zu hier,Wissen und Inhalt findet. Und das reicht
ja wohl auch. Es ruft aber, meine ich, das Mondboot, der Kolibri oder ähnliches. Sie, Frl. cc, und Ihre
Theologie, die genauso inhaltslos ist wie Ihr Verständnis von Liturgie: sind von vorgestern. Was Ihnen
suggeriert wird, das sind nur freundliche Lügen. Die katholische Tradition, die fängt woanders an und
hört woanders auf.
„Konservative“ Systeme, Strömungen oder Gemeinschaften pflegen sich i.d.R. auf Kontinuität und Legalität
zu stützen, wie das die Kirche zu allen Zeiten tat und immer noch tut. Voll, manchmal übervoll, waren
und sind die päpstlichen Stellungnahmen von Bezügen und Verweisen auf Vorgängerentscheidungen und Präzedenzfälle.
Besonders augenfällig wird dies in der pontifikalen Gesetzgebung und deren Anwendung durch die obersten
Gerichte (Signatur, Poenitentiarie, Rota). So eignet der Kirche, ihrer Gesetzgebung und Rechtsanwendung
ein starker konservativer Grundzug. Nun steht die Kirche im Fall der ehrenwerten Bruderschaft aber vor
einem massiven Problem: Wie kann man mit einer im Grundsatz anarchischen, atraditionellen antilegalen
Vereinigung umgehen, die sich selbst jedoch für hierarchisch, traditionell und legalistisch hält (oder
zumindest vorgibt zu sein)? Wie verständigt man sich da? Bellarmins ligamen hierarchicum stellt keine
Basis dar, weil die Bruderschaft die Legalität und Legitimität der sichtbaren Kirchenhierarchie nicht
anerkennt. Die traditio ecclesiastica ist kein brauchbares Fundament, weil die Bruderschaft nur das als
Tradition gelten lassen will, was konform zu ihrer Vorstellung von selbiger ist. Das Fundament der Legalität
ist unbrauchbar, weil die Bruderschaft zwar Legalität (unter Bezugnahme auf den CIC von 1917) simuliert,
sich auf dessen Rechtsnormen, so man die Fiktion ihrer Fortgeltung gelten ließe, aber nicht festlegen
lassen will. Worüber, also, sollte man verbindlich reden können? – Das Wetter?
#106 lateiniheini 09:03:58 | Freitag, 29. Mai 2009
@lodenjacke Es ist in der Tat ein Unterschied, ob man versucht, die Kirche von unten her zu reformieren
(durch Diskussionen, Denkanstösse u.ä.), sich aber letztendlich an gewisse Regeln hält (z.B. Bischofsweihen
u.ä.) oder ob man hier auf stark provozierende Weise „sein Ding durchzieht“, wie das die Piusse machen,
keine Diskussionen zulässt (es sei denn, es handelt sich um eine „Piusmeinung“) und am liebsten sein
eigenes „System“ den anderen überstülpen möchte! Im übrigen ist hier das „Links-Rechts“-Klischee nicht
so ganz stimmend. Ich kenne viele sogenannte Linke (kritische Katholiken), die alles andere als links
sind! Bei Tradis überwiegt allerdings wirklich oft stramm rechtes politisches Gedankengut. Das hat sicherlich
auch viel mit fehlender Toleranz zu tun!
Ein suspendierter Bischof hält Weihen ab. Er darf eigentlich noch nicht mal die Messe lesen, so schauts
aus. Alles klar. Es zeigt sich hier eines, romtreu-katholisch sind diese Bischöfe nicht. Denn alles was
man linken Theologen nachsagen kann: An solche Regeln haben sie sich immer gehalten. Denn ein Schisma
war das Letzte, was sie wollten. So kann man mit Fug und Recht behaupten, daß die Linken romtreuer sind
als die Piusbruderschaft. Gehorsam ist nicht die Stärke der Fsspx.
#104 lateiniheini 08:48:47 | Freitag, 29. Mai 2009
@dani california Betrifft Sie doch eh’ nicht, also, wozu das Gezeter? Aber den Rest meiner Familie…!Mir
kanns ja im Prinzip egal sein, was bei „Katholens“ abgeht, aber ich sehe, dass mit wachsendem Einfluss
der Piusse und anderer „seltsamer“ Organisationen die röm.-kath. Kirche immer mehr Halt an der Basis
verliert! Jedenfalls ist das hier im Rheinland so! Was glauben Sie denn, welche wunderschönen Blüten
da wieder zum Vorschein kämen. Wahrscheinlich ein paar Brennesseln
@Marcelus die PBSPX ist in manchen Regionen die einzige Institution, die noch römisch-katholisch ist
In manchen Regionen? Jedoch ist sie es noch, Sie sagen es. Es ist zu hoffen, dass dies auch weiterhin
der Fall sein wird. @lateiniheini Ooch, die Ärmsten! Wenn manche von denen könnten wie sie wollten…dann
gnade uns Gott! Wieso „uns“? Sind Sie nicht Protestant? Betrifft Sie doch eh’ nicht, also, wozu das Gezeter?
Jedoch muss ich Ihnen sogar mal Recht geben, Lateiniheini, wer hätte das gedacht. Allerdings natürlich
andersrum: Dann gnade den Glaubensverdrehern und Häretikern wirklich Gott, denn dies wäre der Zeitpunkt
Schluss mit lustig! Die Hoffnung jedoch stirbt bekanntlich zuletzt … Das stimmt wohl! Aber ein Baum,
den man von wucherndem Unkraut befreit, kann erst so richtig schön aufblühen! Zweite Zustimmung, wieder
in die andere Richtung: Genau, den Baum von wucherndem Unkraut solcher Kaliber wie beispielsweise Bischöfe
Zollitsch, Müller usw. gründlichst befreien und ihn anschließend an seine ureigensten Wurzeln erinnern.
Was glauben Sie denn, welche wunderschönen Blüten da wieder zum Vorschein kämen.
Nun denn, werter Marcellus, das ist zwar keine Antwort auf nur eine meiner Fragen (können oder wollen
Sie nicht?), aber bitte: „Die katholische Lehre“, schreiben Sie, „[…] wird durch das päpstliche Lehramt
authentisch überliefert, bis zum zweiten allgemeinen Kommen Christi“. Wenn das päpstliche Lehramt sogar
die authentische (und überzeitliche) Lehre der Kirche in Glaubens- und Sittenfragen überliefert und
verkündet, wieso sollte es dann nicht (mehr?) befähigt sein, rein zeit- und situationsbedingte disziplinarische
Regelungen zu treffen, oder dieses oberste magisterium ecclesiasticum auch durch Gesetzgebung auszuüben,
solange er nur vorschriftsgemäß gewählt wurde (Constantiense, D674). Wie steht es dann mit dem magisterium
der ökumenischen Konzilien, welche die ganzen Kirche repräsentieren (Tridentinum, D999), deshalb stets
vom Hl. Geist geführt werden (Tridentinum, D930) und in der Ausübung ihrer Kirchengewalt nicht irren
können (Syllabus, D1723)?
Aus einer Osterpredigt des Erzbischofs Josef Ratzinger Selbst wenn wir wissenschaftlich nachweislich das
Skelett Jesu finden könnten, würden wir an seine Auferstehung glauben, denn wir haben keine Haut- und
Knochen-Religion. Wir glauben auch nicht an ein leeres Grab, sondern wir glauben an den auferstandenen
und erhöhten Herrn … Die Himmelfahrt Christi hat nichts mit einem Vogelflug zu tun … Er sitzt zur
Rechten des Vaters, das ist der Ehrenplatz des Sohnes, da heißt, er ist ganz bei Gott im Heiligen Geist
verbunden.
Großwildjäger: Die Reliquien sind nicht Bestandteil der unfehlbaren katholischen Lehre, sondern nur
das Wort, das die Kirche überliefert, über die Ereignisse um Jesus Christus, der jetzt mit Leib und
Seele im Himmel ist.
@ catholic: Auja, die Reliquien: die Millionen Splitter vom echten Kreuz, die unzähligen Vorhäute Jesu,
das Fläschchen mit dem letzten Atemhauch Jesu, die Windeln, das Gefäß mit der eingefangenen agyptischen
Finsternis usw…
Ja, Herr Marcelus, dann machen Sie doch den Herrn Großwildjäger auf die Schönheiten Ihres katholischen
Glaubens aufmerksam, um ihn zu bekehren: 1. Die echten Reliquien, alle in Rom. 2. Den Gebrauch von Wetterkerzen.
3. Latein als die Lieblingssprache Gottes. Wenn Sie das richtig machen, wird er sich vielleicht taufen
lassen.
Marszelsus … sind Sie die Kirche. Dann müssen sie aber große Brüste haben, um ihre Kinder zu nähren.
Schreiben Sie mal nicht so viel hier rum, geben Sie den plärrenden Gören Butterstullen und Äpfel zum
Essen… dann tun sie viel mehr Gutes… als ihre schmale Fantasie zulassen würde!
Marcelus, ich kenne wahrscheinlich mehr von der Geschichte der Kirche, als sie ahnen. Ich kann übrigens
kein „Irrlehrer“ sein – ich bin nicht katholisch…
Großwildjäger: Sie kennen das ursprüngliche Christentum nicht und sind ein Irrlehrer – alleine die
Kirche bewahrt das authentische Erbe des Christentums – und zwar in endgültigen Glaubensentscheidungen
unfehlbar!!
Marcelus: Die katholische Lehre ist dieselbe seit deren Offenbarung Soso, dann soll man also glauben,
dass Jesus die Ohrenbeichte eingeführt hat, den Ablass und was es da noch so an Beispielen gibt, bei
denen sich die rkK weit vom ursprünglichen Christentum entfernt hat.
clarissa c.: Die katholische Lehre ist dieselbe seit deren Offenbarung, und wird durch das päpstliche
Lehramt authentisch überliefert, bis zum zweiten allgemeinen Kommen Christi, und deshalb ist auch die
Hl. Schrift weiterhin gültig.
Ja, wie, verfügte Paul IV. etwa über die iurisdictio ordinaria et immediata in omnes et singulos? Welche
Rechtskraft hat denn eine Bulle (zumal im 16. Jhdt.)? Wurde sie vom Kurialkanzler und einem apostolischen
Protonotar gegengezeichnet und im Bullarium verzeichnet? Wie wurde sie promulgiert und in Kraft gesetzt?
Besitzt sie wegen can. 6 CIC 1917 überhaupt noch Rechtskraft (zumal der Hl. Pius X. Pietro Card, Gasparri
ausdrücklich angewiesen hat, ihre Bestimmungen nicht in den Codex aufzunehmen)? War Pius X. etwa schon
ein kirchenzerstörender Modernist (und damit der Hl. Stuhl schon seinerzeit vakant)? Rechtsfragen über
Rechtsfragen, über die Sie mir kraft erwiesener Kompetenz sicher Aufschluß zu geben vermögen!
Großwildjäger: Menschen, die nicht zur RKK gehören, sind sehr wertvoll – deswegen fordert die RKK auch
alle Nicht-RKK- oder Nichtmehr-RKK-Mitglieder auf, der RKK beizutreten, um deren ewiges Leben zu retten.
#84 Großwildjäger 23:57:21 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ Marcelus: Typisch für die Pius-Hanseln: Den alleinigen Anspruch auf Wahrheit für sich beanspruchen.
Und Menschen, die nicht zur rkK gehören, sind einen Dreck wert…
keine sorge, das kommt schon wieder die rkk war doch in früheren Jahrhunderten viel robuster. vorher
mussen noch die false flag infiltratoren ausgemustert werden
Die RKK war doch in früheren Jahrhunderten viel robuster. Sie ist wegen den den lieben, armen, guten
Piushanseln zu einer richtig liebend besorgten Mutter geworden. Nur der Balg (=Piushanselnsekte) tritt
ihr immer in den wunden Bauch… Piushanseln, Piushanseln, das muss aber bald ein Ende haben, sonst wird
die große gute Mutti noch ganz böse…
clarissa c.: Ein Schreiben des päpstlichen Lehramtes ist für alle Katholiken verbindlich, und Paul IV.
geht ja auch auf das Wort „Der Papst wird durch niemanden auf Erden gerichtet“ ein … es ist erlaubt,
dem Papst zu widersprechen …
Da Sie, werter Marcellus, cum ex nun, im Gegensatz zu mir, wie ich einräumen muß, so trefflich verstanden
haben, wird es Ihnen ja, und darum möchte ich Sie inständig bitten, sicher nur eine unwesentliche Mühe
bereiten, mich zunächst über Rechtscharakter und Rechtskraft der Bulle unter besonderer Berücksichtigung
des gratianischen Dekrets zu erleuchten?
Paulaner: Bleiben Sie unter den Häretikern … und wir unter den Katholiken … damit diese uns nicht
in Ausübung des römisch-katholischen Glaubens und Kultes weiter stören!
clarissa c.: Sie verteidigen doch die Autorität von liberalen Katholiken, die Häretiker in „Kirchen…
ämter“ berufen … und verstehen nicht den nötigen Kampf der Katholiken unter der Organisation der PBSPX …
also haben Sie das Lehrschreiben des Papsttums nicht verstanden …
#74 Paulaner † 23:32:30 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Wer sich erhöht, der wird erniedrigt werden. clarissa colonia: Werter Marcellus, da muß ich Sie leider
enttäuschen; cum ex apostolatus officio hatte ich schon gelesen, bevor Sie es buchstabieren konnten …
Ich weiß nicht einmal die Bibelstelle dafür, so eine Schande aber auch, was?
clarissa c: Sie haben „Cum ex apostolatus“ sicherlich nicht vollständig gelesen … sonst würden Sie
wissen, daß die PBSPX nur dem päpstlichen und katholischen Lehramt folgt – im Gegensatz zu jenen, die
Häretiker und Häresiedulder als „Autoritäten der Kirche“ anerkennen …
Werter Marcellus, da muß ich Sie leider enttäuschen; cum ex apostolatus officio hatte ich schon gelesen,
bevor Sie es buchstabieren konnten … Außerdem muß ich mich korrigieren: In meiner letzten Zuschrift
muß es heißen: mendaci.
clarissa c./möchtegern-kathole: Am besten, Sie drucken sich das Päpstliche Schreiben „Cum ex apostolatus“
vollständig in Druckform aus … was das Papsttum sagt über Nichtkatholiken, die sich als „Kirchenhierarchen“
ausgeben, und über Katholiken, die Häretiker in „Kirchenämter“ befördern …
Der Modernismus und die Dogmenleugnerei ist durch diese „Papsthierarchie“ hinlänglich belegt – auch deren
Abfall vom römisch-katholischen Ritus … aus diesem Grund: Laßt Sie rumbefehlen wie Sie wollen …
wir Katholiken dürfen da nicht mitmachen … man lese auch das Apostolische Schreiben Cum ex apostolatus
von Papst Paul IV… siehe KatholischeDokumente.de.tl …
Nun, da muß sich Gratian wohl geirrt haben … Sein Rechtsgrundsatz: „Prima sedes a nemine iudicatur“ …
verlangt wohl der Korrektur: „nisi a mendax Marcello sectatoribusque eius!“
Leute, Leute, Leute was meint ihr, WIE gerne die kath. Kirche die Piusbruderschaft „abschütteln“ würde ?
Leider hat die RKK den Fehler gemacht (ach, die kann ja gar keine Fehler machen ), nach (oder während )
dem (des) Konzil(s) einzugestehen, dass man während der vorhergehenden Jahrhunderte , nun, sagen wir
mal, eine verfälschte christliche Botschaft vermittelt hat. Wenn nun also die Lehre vorm Konzil gleich
ist mit der Lehre nach dem Konzil, oder, wenn das, was vor dem Konzil galt, immer noch gilt (selbst HBR
behauptet ja, dass sich die Theologie nicht verändert hätte, was natürlich Quatsch ist ), DANN ist
die Piusbruderschaft katholisch und gehört strenggenommen zur RKK (qwas viele der Modernis natürlich
nicht wahrhaben wollen). Glaubt mir, auch der RKK wäre es wesentlich lieber, die Piusbruderschaft wäre
eindeutig eine Sekte.
sefirot nun der von ihnen behauptete widerspruch zwischen den da angeführten glaubensobjekten ist für
mich nicht existent. aber lassmers. – mach doch lieber einen scherz – jeder wie er kann
„keinerlei rechtmäßigen Amtshandlungen“ Na das behauptet die FSSPX ja gar nicht, dass sie „recht“mässig
agiere. Sie leitet ihre Handlungen ja nicht aus dem Canonischen Recht ab, sondern aus der Notlage der
Kirche. So wie also ein Priester immer Beichte hören darf, wenn der Pönitent in Lebensgefahr ist, und
zwar auch dann, wenn er es sonst nicht dürfte, so darf die FSSPX z.B. Bischöfe und Priester weihen,
wenn die Gläubigen in Gefahr sind, durch ketzerische und häretische Bischöfe und Priester ihr ewiges
Seelenheil zu verlieren. Zollitsch hat durch seine häresienahen Behauptungen die Priesterweihen der FSSPX
aufs glänzendste legalisiert. Dass Gotthart , Clarissa usw. aber auf diese Argumentation nicht eingehen,
sondern nur mit dem Buchstaben des Canonischen Rechts argumentieren, zeigt, dass sie die Notlage schon
längst begriffen haben, aber dies nicht zugeben wollen.
sefirot sag ich doch – passt besser zu ihnen kleiner rat: lassen sie theologische fragen aussen vor und
akzeptieren sie dass es leute gibt die an die kath lehre glauben
#60 Paulaner † 22:56:13 | Donnerstag, 28. Mai 2009
In die Schlucht mit beiden Geißböcken? Libertas Ecclesiae: Lasst doch endlich mal die Piusbrüder in
Ruhe! Das sind 2 Geißböcke auf einer schmalen Brücke! Für einen schlichten Charakter wäre die Lösung:
laßt sie beide in die Schlucht purzeln – ich schlage lieber den Rückzug der Geißböcke in Ehren vor.
:)3 Mit Demut unter den Mantel Mariä.
Gotthard: Volle Zustimmung! Häretiker sollen unter Häretiker bleiben … und Katholiken unter Katholiken …
und die Katholiken sollen gefälligst die armen häretischen „Papsthierarchen“ in Frieden lassen … Die
PBSPX sollte sich nicht um die despotischen Papsthierarchen kümmern … darin kann ich dich nur unterstützen!
Bleibt für Euch … dann haben wir es leichter.
#58 Großwildjäger 22:50:57 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ LM: (hoffentlich ist LM nicht die Abkürzung für das, was ich gerade denke…) Da ich des Lesens mächtig
bin, ist es nicht unbedingt Voraussetzung, dass ich katholisch bin, um die Zusammenhänge zu sehen und
zu verstehen…
Duodez-Träumer wie den guten Marcellus und den noch viel beseren Defendor hat es in allen Jahrhunderten.
Allerdings haben sie noch nicht den Nachweis erbracht, dass sie vom vielen Beten Schwielen auf den Knien
davongetragen hätten. Das ist ein böses Omen… Das Schwadronieren fällt ihnen wohl um vieles leichter…
#53 Großwildjäger 22:46:56 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ Marcelus: Mal ne Frage: Gehört die von Ihnen hier in einem anderen Thread so vehement verteidigte Euthanasie
auch zu den Glaubensgrundsätzen der Pius-Bruderschaft?
Die Disziplinaranweisungen eines Papstes, der Häretiker und Dogmenleugner zu „Hierarchen der Kirche…
ernennt, sind zu ignorieren. Die einzigen Funktionen, die ein solcher Papst noch hat, sind jene, die nichts
mit Disziplinaranweisungen zu tun haben, z.B. die Lehrentscheidungen (fehlbare und unfehlbare) zu treffen,
Segen zu spenden … ansonsten ein Grüß-Gott-August …
Von einem Koffer reißt ein Griff ab und behauptet nun, er wäre der Koffer … Aber das passiert ja nur
in Rudis Rabenteuern www.feibel.de/…nstein-Diamanten.jpg …
#50 Brandenburgis 22:40:01 | Donnerstag, 28. Mai 2009
Der Papst ist ein Sektierer, dessen Anweisungen nicht beachtet werden müssen. Wer unbedingt Anweisungen
beachten will, kann ja die Anweisungen eines Regionalbahnschaffners beachten.
Großwildjäger: Wieso kümmert sich dann der Papst um die PBSPX, wenn er laut Ihrer Meinung nicht zuständig
ist … die PBSPX ist in manchen Regionen die einzige Institution, die noch römisch-katholisch ist …
@Sekten-Prediger marcelus Die PBSPX sollte sich nicht um die despotischen Papsthierarchen kümmern …
darin kann ich dich nur unterstützen! Bleibt für Euch … dann haben wir es leichter. Ich suche die
Einheit der Kirche nur mit Menschen, die es auch wollen … trotz aller Schwierigkeiten. Du und Deine
Genossen wollen nicht – ok.
#47 lateiniheini 22:36:52 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@theologicus haereticus Ja!Du hast Recht! Auf der einen Seite geben sie vor, weiß Gott wie katholisch-
ähem, römisch-katholisch- zu sein! Andererseits werden Papst und Kardinäle- sofern sie ihnen nicht
in den Kram passen- verspottet und runtergemacht! Das ist Methode! Schließlich haben es die Piusse ja
auch geschafft, den unglaublichen Spagat von VII-Feinden zu den wirklichen Bewahrern des VII zu schaffen!
Gerade immer so, wie der Wind weht! Verdammt nochmal, wenn ich diese Piusse sehe, dann will ich niemals
wieder gegen die FDP lästern…die ist ja total harmlos gegen die…
Th. Haereticus: Die PBSPX ist römisch-katholisch – im Gegensatz zu denen, die sich als „katholische Hierarchen“
ausgeben … und aus diesem Grund ist es einem Katholiken einerlei, was diese „Hierarchen“ kreischend
fordern – mit oder ohne Bischof von Rom …
Gotthard und sankt niketas: Sie haben es auf den Punkt gebracht. Marcelus und Konsorten sagten ja, dass
die Anweisungen Roms von den Anhängern der Pius-Bande nicht beachtet werden. Damit manövrieren sie sich
eindeutig ins Abseits und machen sie die Bruderschaft samt ihrem riesigen (?) Anhang zur Sekte. Eigentlich
sollten wir sie gar nicht mehr zur Kenntnis nehmen. Schlimm allerdings ist es, dass sie sich für katholisch
halten und dies mit einer solchen Lautstärke bekunden.
Die Exkommunikation tritt als Tatstrafe ein bei zurechenbarer, vorsätzlicher und vollständiger Erfüllung
der Tatbestände der cann. 1364 § 1, 1367, 1370 § 1, 1378 §§ 1 u. 3, 1382, 1388 §§ 1 u. 2 und 1398
CIC. Rechtswirkung für und gegen Dritte entfaltet diese aber nur, wenn sie nach can 1331 § 2 CIC von
einer rechtlich und sachlich zuständigen kirchlichen Autorität verhängt oder ihr Eintreten festgestellt
worden ist.
Die PBSPX sollte sich nicht um die despotischen Papsthierarchen kümmern … diese sind Verräter an Ritus
und Glauben und verdienen keinen Respekt vor ihrer Haltung – vor ihrem Amt ja … aber nur als nominelle
Anerkennung, so wie der Premierminister einer Monarchendemokratie den Monarchen anerkennt, ohne ihm zu
gehorchen …
Sehr geehrtes Fräulein cc., wenn dem so wäre, dann bitte ich doch freilich um weitere Argumente Ihrerseits
für weitere Exkommunikationen. Das sollte – in der Tat – so schwer nicht sein. Danke.
„Über“ den Zuschreiber „gotthard hinaus“ kann man sich hier www.vatican.va/…ne-scomunica_ge.html mühelos
überzeugen, daß gotthard das fragliche Schreiben des Pontifex korrekt zitiert hat.
@galatea Ganz ehrlich, und in aller Bescheidenheit angemerkt, enthält Ihr Posting soviele Unwahrheiten,
dass, falls es nicht schon der letzte gemerkt hat, hier der Heilige Geist der letzte ist, der freiwillig
Pate Ihrer Zuschrift sein möchte. Mit voller Überzeugung entgegne ich Dir: Du willst nichts verstehen.
Du könntest es verstehen – doch Dein Weltbild ist derart verbogen, dass eine Normal-Null zu einer Pius-Eins
mutiert.
#35 sankt niketas 21:46:58 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ Galatea Sie können Gotthard ja vorwerfen, was Sie wollen, aber so ganz ignorieren können auch Sie
nicht, dass der Hl. Vater folgendes in seinem Brief an die Bischöfe schrieb: Solange die Bruderschaft
keine kanonische Stellung in der Kirche hat, solange üben auch ihre Amtsträger keine rechtmäßigen
Ämter in der Kirche aus. Es ist also zu unterscheiden zwischen der die Personen als Personen betreffenden
disziplinären Ebene und der doktrinellen Ebene, bei der Amt und Institution in Frage stehen. Um es noch
einmal zu sagen: Solange die doktrinellen Fragen nicht geklärt sind, hat die Bruderschaft keinen kanonischen
Status in der Kirche und solange üben ihre Amtsträger, auch wenn sie von der Kirchenstrafe frei sind,
keine Ämter rechtmäßig in der Kirche aus. Und wenn das der Pius-Regens nicht gelesen hat, dann ist
er entweder dumm oder boshaft – denn päpstliche Äußerungen, die ihn betreffen, müssten doch ganz oben
auf seinem Schreibtisch liegen, oder?
#34 Paulaner † 21:39:44 | Donnerstag, 28. Mai 2009
dem einen sin Uhl … lateiniheini: „Ein Baum, der von seinen eigenen Wurzeln abgeschnitten würde, wäre
dem Untergang geweiht.“ Das stimmt wohl! Aber ein Baum, den man von wucherndem Unkraut befreit, kann erst
so richtig schön aufblühen! Unkraut ernten! Demut
Sehr geehrter Herr Gotthard, bitte lassen Sie mich Ihr theologisches Urteil noch einmal Revue passieren:
legen wir doch besser die ganze angelegenheit dahin, wohin die ganze angelegenheit gehört: in die hände
des heiligen vaters… der Papst hat sie schon in die Hand genommen … er aht eindeutig geschrieben,
dass die nicht mehr exkommunizierten Herren keinerlei rechtmäßigen Amtshandlungen vornehmen dürfen.
Darüber muss sich niemand streiten… man muss nur lesen und verstehen können. Und damit ist es eine
ungeheuerliche Frechheit und Lüge, wenn dieser Herr Regens zu Zaitzkofen behauptet, es wäre kein Weiheverbot
ausgesprochen worden. Sollte es keine Lüge gewesen sein, zeigt es nur, welch erbärmliches Ausbildungsniveau
in diesem Haus vorherrscht – das adäquate Verstehen von Texten gehört wohl selbst für einen Herrn aus
der Hausleitung nicht zum Handwerkszeug. Sollte Textverständnis aber zum Ausbildungsstandard gehören,
bleibt nur die Feststellung der ungeheuerlichen Lüge ins Angesicht des Papstes! Ganz ehrlich, und in
aller Bescheidenheit angemerkt, enthält Ihr Posting soviele Unwahrheiten, dass, falls es nicht schon
der letzte gemerkt hat, hier der Heilige Geist der letzte ist, der freiwillig Pate Ihrer Zuschrift sein
möchte. Herr Gotthard, und das weiß, liest, denkt – nicht jeder. Aber ziemlich viele Gläubige, die
Ihre Frechheiten und Manipulationsversuche seit Jahr und Tag lesen. Nicht einmal die Massenmedien keifen
derart wie Sie.
#32 lateiniheini 21:32:55 | Donnerstag, 28. Mai 2009
So ein Quatsch!!! Es wäre demnach unredlich, in den bevorstehenden Weihen einen Affront gegen den Papst
sehen zu wollen. Nein! Es ist nicht nur ein Affront gegen den Papst! Es ist ein Affront gegen die römisch-
katholische Teilkirche! Die Altgläubigen würden in der Kirche seit Jahren aufs Bitterste bekämpft und
unterdrückt. Ooch, die Ärmsten! Wenn manche von denen könnten wie sie wollten…dann gnade uns Gott!
„Ein Baum, der von seinen eigenen Wurzeln abgeschnitten würde, wäre dem Untergang geweiht.“ Das stimmt
wohl! Aber ein Baum, den man von wucherndem Unkraut befreit, kann erst so richtig schön aufblühen!
Gotthard: Was dieses Papsttum sagt, das ist uns Anhängern der PBSPX und der PBSPX ziemlich egal … solange
der katholische Glaube von Irrlehrern verraten wird, die sich als „Kardinäle“ und „Ordinarii“ ausgeben,
und antikatholische Riten zelebriert werden, und der katholische Ritus verfolgt wird … solange müssen
wir die „Disziplinarentscheidungen“ des Papstes so bedeutend halten wie jene der Königin von England
…
Herrlich diese lachsrote Farbenpracht, auf dem Bild… die kann nur der liebe G*tt gemacht haben… wunderschön,
pärchtig, hoch und mächtig…! Man traut den Augen kaum
st nicitas und ruhrgebietler hier wage ich zu widersprechen, denn ruhri hat sich sicher innerhalb der
hier abgehaltenen Hauptlinie bewegt und wir sprachen bisher weder vom motzarabischen ritus oder den Hochformen
der Äthiopischen Kirche und was es da alles noch so gibt.So gesehen hat ruhri wohl recht. Auch wurde
nicht bis ins Kleinste unterschieden wer nun von all diesen Völkerschaften in Union mit Petrus zu Rom
handelt und wandelt. Es ging schlicht und ergreifend um den Glauben. Und um alles was damit zusammenhängt.
Wenn ich zum Tisch des Herrn trete, dann hat das mit mindest dem Anstand zu geschehen wie wenn ich mich
durch mein Äusseres und mein Benehmen als Gratulant dem Goldhochzeitspaar voller Verehrung nähere, oder
mich öffentlich bewege,steht die Begegnung mit dem Bundespräsidenten an. Da käme auch niemand auf die
Idee als Pausenclown aufzutreten, es sei denn, er wäre einer. So geht auch die Art und Weise wie der
neuen Trierer Bischofs zu seiner Amtseinführung erschien weit über das hinaus, was man noch mit Geschmacksfragen
allein abdecken könnte. Vergleicht man das oben zu sehende Bild mit denen von sogenannten amtskirchlichen
Weihehandlungen oder gar der seit neuem in Mode gekommenen Bildern von Abrißbirnen mitten in gestürzten
Sakralbauten, dann weiß hier jeder Betrachter sofort wo dem Dreifaltigen Schöpfergott gehuldigt wird
und wo nicht. Unter den Abrißbildern steht oft: Wir machen den Weg frei! Fragt sich nur: wofür?
@lux in tenebris legen wir doch besser die ganze angelegenheit dahin, wohin die ganze angelegenheit gehört:
in die hände des heiligen vaters… der Papst hat sie schon in die Hand genommen … er aht eindeutig
geschrieben, dass die nicht mehr exkommunizierten Herren keinerlei rechtmäßigen Amtshandlungen vornehmen
dürfen. Darüber muss sich niemand streiten… man muss nur lesen und verstehen können. Und damit ist
es eine ungeheuerliche Frechheit und Lüge, wenn dieser Herr Regens zu Zaitzkofen behauptet, es wäre
kein Weiheverbot ausgesprochen worden. Sollte es keine Lüge gewesen sein, zeigt es nur, welch erbärmliches
Ausbildungsniveau in diesem Haus vorherrscht – das adäquate Verstehen von Texten gehört wohl selbst
für einen Herrn aus der Hausleitung nicht zum Handwerkszeug. Sollte Textverständnis aber zum Ausbildungsstandard
gehören, bleibt nur die Feststellung der ungeheuerlichen Lüge ins Angesicht des Papstes!
priesterweihenstreitigkeiten vielleicht legen wir doch besser die ganze angelegenheit dahin, wohin die
ganze angelegenheit gehört: in die hände des heiligen vaters… :(3 o^/
„Aber, worin sollte die denn immer noch oder wieder bestehen?“ Die Notsituation wird deutlich an ketzerischen
Aussagen z.B. über den Sühnetod unseres Herrn und Heilands. Daran kann man erkennen, dass die „offizielle“
Kirche weithin den Glauben verloren hat und Priester im wahren Glauben benötigt werden. Damit hat Erzbischof
Zollitsch unfreiwillig die Zaitskofener Weihen sauber und präzise als notwendig bewiesen.
Welche Notsituation? Marcel Lefebvre (assistiert von alerten Paladinen und Portepeeträgern) hat 1988
(irrtümlich) zur Rechtfertigung seiner Bischofsweihen die Existenz eines rechtfertigenden oder entschuldigenden
Notstandes behauptet, um seine Bruderschaft „zu retten“. Da Bischofsweihen nach liturgischer Tradition
nur mit zwei Kokonsekratoren gespendet werden (ungeachtet der Gültigkeit bei nur einem Spender), entschied
er sich (ganz untraditionell mit nur einem Kokonsekrator!) sicherheitshalber vier Weihen zu spenden (statt
der einen vertraglich zugesicherten), damit man wenigstens später wieder traditionell sein kann. Dann
hat die Bruderschaft für eine Annäherung die Bedingung aufgestellt, es müsse eine „Freigabe der alten
Messe“ erfolgen, was der Pontifex 2007 verfügte; dann bedurfte es als zusätzliche „vertrauensbildende
Maßnahme“ der Aufhebung der (rechtmäßigen) Exkommunikationen (hätte man sie wirklich für unrechtmäßig
gehalten, hätte man darauf getrost pfeifen können), die der Pontifex im Frühjahr 2009 verfügte. Statt
nun selbst einen „vertrauensbildenden Schritt“ zu gehen und sich (wenigstens ausnahmsweise) mal ans Recht
zu halten (z.B. can. 273 CIC), wird nur auf eine angeblich fortbestehende Notlage (durch wen denn – werden
die Brüder etwa vom Pontifex verfolgt?) verwiesen. Aber, worin sollte die denn immer noch oder wieder
bestehen? Oder, sollte das etwa doch nur die Vorbereitung neuer Bedingungen oder abermaliger Rechtsbrüche
sein?
Sehr geehrter Herr oder Frau HBR, Man kann nur hoffen, dass sich Rom besinnt und die Exkommunikation der
Sektierer wieder herstellt. Das wird Rom ganz, ganz sicher. Vor allem, wenn der Hl. Stuhl endlich Ihrer
Argumentation folgt, s.o. Mein Tipp: schreiben Sie dem Hl. Vater doch, wie eklich Mundkommunion ist, vor
allem bei alten Menschen.
Also doch wieder Ungehorsam Die „Bischöfe“ der Lefebvrianer-Sekte sind nach wie vor suspendiert. Somit
haben sie keine Weiheberechtigung. Wenn sie trotzdem „Priester“ weihen, ist das ein klarer Bruch des Kirchenrechts.
Man kann nur hoffen, dass sich Rom besinnt und die Exkommunikation der Sektierer wieder herstellt.
@ clarissawcolonia „Solange die Bruderschaft keine derartige Rechtsform in der Kirche einnimmt, sind die
trotzdem geweihten Kleriker daher clerici vagi, deren Weihe verboten ist“ Der Redlichkeit halber sollten
sie wenigstens die Argumente der Bruderschaft bezüglich einer Ausnahmesituation nennen und versuchen,
diese zu widerlegen.
#18 sankt niketas 20:16:57 | Donnerstag, 28. Mai 2009
@ ruhrgebieter Es lebe die einzig gottgefällige Liturgie: die trid. Liturgie! Diese Aussage widerspricht
jeglicher katholischer Theologie, sogar der vor dem II. Vatikanischen Konzil, denn danach waren z.B. die
östlichen Riten immer als gleichwertig anerkannt. Siehe z.B. das in der Nähe Roms um das Jahr 1000 gegründete
und bis heute bestehende griechisch-katholische Kloster Grottaferrata. Nach ruhrgebieters Privatlehre
(die nicht die katholische ist) war und ist die dort zelebrierte byzantinische Liturgie nicht gottgefällig.
Ebenso wie die gallikanische Liturgie des 7. Jahrhunderts, die Liturgie, wie sie uns Egeria für das 4.
Jahrhundert aus Jerusalem überliefert, die Liturgie, von der Augustinus im 4./5. Jahrhundert berichtet
usw. usw. Alles nicht gottgefällig? Mit dieser Aussage steht ruhrgebietler weit außerhalb der katholischen
Lehre.
Herr gib uns Priester Herr gib uns viele Priester Herr gib uns viel heiligmäßige Priester! Es lebe die
einzig gottgefällige Liturgie: die trid. Liturgie! Auf ewig gültig promul. durch den hlg. PIUS V.
Werter wassers, soweit mir ersichtlich, wird hier sicher kaum über die Integration oder Nichtintegration
besagter Bruderschaft in die römische Kirche verhandelt; auch ist es wohl müßig, ständig mit kontradiktorischen
Zuschriften die Rechtgläubigkeit der römischen Kirche entweder zu negieren, oder zu affirmieren. Einen
deutlichen Schritt in der Nachfolge wären wir alle hier aber sicher weiter, wenn Zuschriften sich nicht
auf reflexhaftes Absprechen oder Verteidigen der Katholizität einzelner Zuschreiber beschränkten – besonders
dann, wenn deren Beiträge nur konträr zu eigenen Vorstellungen sind, finde Sie nicht?
Gotthard – Was sind Sie? Bevor Sie über andere den Stab brechen, sollten Sie sich doch einmal selbst
kritisch fragen, wo Ihre geistigen Leistungen anzuordnen sind. Leider ist Ihre mögliche Intellektualität
stark eingeschränkt durch Ihre konziliare Verblendung, die Sie hier immer wieder zur Schau stellen. Ist
es Ihnen nicht möglich, sachlich und neutral – die Kölner Dame macht es Ihnen vor, wenn auch wissenschaftlich
tendenziös – an Vorgänge im theologischen Bereich heranzugehen und sich zu fragen, ob Sie hier nicht
immer wieder Ihre ureigenen Verblendung aufsitzen, d. h. dem konziliaren Wahn einer erneuerten sogenannten
katholischen Kirche mit einer intakten Hierarchie. Wenn Sie auch nur einen Funken Wahrheit ideologiefrei
aufnehmen würden, dann würde Ihnen klar werden, dass Sie wie jeder Häretiker von Ihrer Ideologie –
Glauben will ich es nicht nennen – getrieben sind. Nur eines, lieber konziliarer Bruder/Schwester/Geschwister
sind Sie leider nicht: katholisch!
Inkardination? Mit dem sakramentalen ordo sacer geht die Inkardination dieser Kleriker in einen geistlichen
Heimatverband einher. Nach can. 265 CIC (1983) sind aber nur – Diözesen, – Personalprälaturen oder – Institute
bzw. Gesellschaften des geweihten Lebens inkardinationsberechtigt. Solange die Bruderschaft keine derartige
Rechtsform in der Kirche einnimmt, sind die trotzdem geweihten Kleriker daher clerici vagi, deren Weihe
verboten ist (selbiges gilt übrigens nach can. 111 § 1 CIC 1917).