Wenn katholische Priester von kirchenfeindlichen Personen diffamiert werden, stoßen solche Verleumdungen bei den altliberalen kirchlichen Oberen auf ein besonders offenes Ohr.
Bild von Pater Bernhard Sirch auf seiner Webseite www.pater-bernhard.de
(kreuz.net) Der bekannte Pfarrer von Achental, Pater Bernhard Sirch OSB, hat zu seiner gestern bekanntgewordenen
Absetzung Stellung genommen.
In einer Stellungnahme erklärt der Pater, daß die gegenwärtigen „Machenschaften“
gegen ihn ohne Transparenz seien.
Der Pater kritisiert insbesondere die ‘Tiroler Zeitung’. Das Lokalblatt
habe sich mit dem Zeugnis einer einzigen Person begnügt und von „tiefer Zerrüttung“ und „schwelenden
Konflikten“ gesprochen. Eine Rückfrage mit dem direkt Betroffen vermied die Zeitung.
Altliberale Härte
Pater Sirch stellt auch das Vorgehen seiner kirchlichen Oberen in Frage: „Trotz Differenzen müßte es
in kirchlichen Gremien ein respektvolles und wohlwollendes Miteinander geben.“
Eine Konfliktlösung sei
nicht angestrebt worden, „geschweige denn Barmherzigkeit oder Nachsicht geübt.“
Es sei das Ziel gewesen,
ihn auszuwechseln – „wie man das Hemd wechselt“.
In seiner Pfarrei habe es vor zwei Jahren eine bischöfliche
Visitation gegeben: „Mit keinem Wort wurden Bedenken geäußert, die meine seelsorgerliche Tätigkeit
in Frage stellen“ – erklärt der Pater.
„Nicht ein einziges gutes Wort“
Nach Angaben des Paters begann
sein „Leidensweg“ am 15. November 2008. An diesem Tag wurde er zu einem Gespräch in das Benediktinerstift
Fiecht gerufen.
Er sei neunzig Minuten vom Innsbrucker Generalvikar Jakob Bürgler und von Abt Anselm
Zeller mit Vorwürfen überhäuft worden. Man habe „nicht ein einziges gutes Wort“ über seine Seelsorge
von 15 Jahren gefunden.
Das Gespräch habe nicht der Konfliktbewältigung gedient: „Das Ziel war die
Verurteilung ohne Angabe von Gründen.“
Mit Jesus vor Gericht
Ein zweites Gespräch vor dem altliberalen
Bischof von Innsbruck, Mons. Manfred Scheuer, seinem Generalvikar und dem Abt von Fiecht fand nach Angaben
des Paters ausgerechnet am Karfreitag von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr statt: „Zu dieser Zeit stand auch Jesus
vor Gericht.“
Pater Sirch fügt hinzu: „Wer weiß nicht, daß ein Priester am Karfreitag sehr viel zu
tun hat.“
Ein weiteres Gespräch fand am 9. Mai im Bischofshaus in Innsbruck statt. Direkt davor hatte
der Pater eine Taufe und nachher einen Gemeindegottesdienst.
Das Gespräch bezeichnet Pater Sirch als
eine „Zeit der Verdemütigung“.
Um diese Gespräche zu verarbeiten, habe er sich öfters vier bis fünf
Stunden zurückgezogen, um zu beten.
Der kirchenfeindliche Bischof will ihn los werden
Am 15. April
forderte der Bischof den Pater zu einem freiwilligen Rücktritt. Pater Sirchs Kommentar: „Das konnte ich
nicht tun, weil der Pfarrgemeinderat das nicht wollte.“
Am 19. Mai beschloß der Pfarrgemeinderat, dem
Bischof einen Brief zu schicken. Darin bat der Rat den Bischof eindringlich, ihren Geistlichen nicht zu
versetzen: „Wir schätzen unseren Pfarrer sehr und möchten unseren Wunsch betonen, daß er weiter seine
gute Arbeit in unserer Gemeinde verrichten kann.“
Wenn jemand seine Arbeit gut mache, schicke man ihn
nicht einfach weg.
Die Verleumder im Hintergrund
Die Stellungnahme des Paters enthielt auch das Email
eines Hauptschullehrers.
Der Lehrer widerspricht dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit in der ‘Tiroler
Tageszeitung’ vehement.
Pfarrer Sirch sei ein vorbildlicher Geistlicher, der sehr gut predigen könne.
Er sei intellektuell und manchen wohl „zu intellektuell“.
Er halte die Gottesdienste sehr feierlich und
führe ein von tiefem Glauben geprägtes Leben: „Das ist heute nicht mehr bei allen Priestern selbstverständlich.“
Der Hauptschullehrer weist darauf hin, daß Gelegenheitskatholiken, „die nur zu bestimmten Anlässen
zur Kirche gehen und kirchenferne Personen sich am lautesten über angebliche Fehler unseres Pfarrers
beschweren.“
Email-Adressen der Empfänger
66 Lesermeinungen
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Da gibt es noch andere Hinter-Gründe… in kathnet habe ich was gelesen von einer Sr. Sirch aber nichts
weiter und viel, sehr viel über Finanzen aber auch nichts weiter. Oft muß ein Prinz weichen weil ein
anderer Prinz kommt.
@miranda „Dank dieser Website schäme ich mich Heute richtig eine Katholische Christin zu sein.“ Nicht
nötig. Denn für etwas das Sie mit Sicherheit nicht sind, brauchen Sie sich nicht zu schämen. „Evtl.
sollte ich aus der Kirche austreten.“ Der Gedanke ist nicht ganz abwegig. „Ausserdem werde ich ihre Seite
an möglichst viele Stellen weiterreichen, damit sich alle von Ihrem krankhaften, antichristlichen Hass
auf andere Menschen überzeugen können.“ Eine gute Idee. Vergessen Sie aber nicht, auf Sich als Autor
zu verweisen.
Paulaner: sachfremde Gründe wie kommen Sie darauf, einfach irgend eine undefinierbare Scbhuld zu unterstellen?
Haben Sie schon einmal etwas von Ehrabschneidung gehört?
Da liegen wahrscheinlich? sachfremde Gründe vor. In solchen Fällen hat sich jemand in der Hierarchie,
meistens ein Vikar oder ein Kollege etwas zuschulden kommen lassen oder in der Gemeinde (womöglich zivil)
ist etwas passiert, das den Pfarrer auswechseln lassen muß. Untere Ränge müssen das akzeptieren. Früher
haben sie das als „Demut“ gelernt, jetzt sind sie darauf leider nicht mehr vorbereitet und es gibt unnötige
Reibereien und Missverständnisse. Soll deswegen aber die ganze Diözese Schwierigkeiten langzeitig haben?
Dass nun auch Leute von aussen dreinfunken sollen, das halte ich für ganz und gar unsinnig, wenn der
Pater selber das Sachthema nicht angesprochen hat, um das es geht. Das verkompliziert die Lage und zwingt
die handelnden Personen zum Einsatz „schwerer Kanonen“. Der Pater wird ohnedies „weg“ müssen, weil die
Vertrauensbasis zu den Vorgesetzten zerstört ist.
sirch kathnet: Als Ursache für die von der Diözesanleitung behaupteten „Zerrüttungen“ in der Pfarrei
sieht Sirch Gespräche mit einem einzelnen Menschen der Pfarrei Achental. Diese Meinung wurde als „objektiv“
bewertet, eine Gegenüberstellung bzw. Rückfrage mit dem Pfarrer gab es nicht. „Der Rechtsgrundsatz:
audiatur et altera pars – es muß auch die Gegenseite gehört werden – wurde mit Füßen getreten. Daher
kommen die einseitigen, unreflektierten Anschuldigungen und Vorverurteilungen. Trotz Differenzen müsste
es in kirchlichen Gremien ein respektvolles und wohlwollendes Miteinander geben. Eine Konfliktlösung,
oder benediktinisches „Pax (=Friede)“ wurde nicht angestrebt, geschweige denn Barmherzigkeit oder Nachsicht
geübt. Ziel war es: einen Pfarrerwechsel vorzunehmen, wie man das Hemd wechselt! Das Amt des Pfarrers
wird dadurch auf gröbste Weise beschädigt.“
Pfarrer Sirch OSB Das Problem ist, daß jeder Fehler macht, gerade einem leitenden Mitarbeiter kann man
aus solchen Fehlern einen Strick drehen, der seinen Entlassung rechtfertigt, obwohl eigentlich nichts
Besonderes vorgekommen ist, ausreichende Böswilligkeit der Entscheidungsträger vorausgesetzt. Umgekehrt
lassen sich schwere Fehler u. U. so bagatelliesieren, daß der Betroffene als völlig normaler Mitarbeiter
scheint, ausreichend Vitamin B vorausgesetzt. Es spricht für sich, daß ausgerechnet kirchenferne Elemente,
wie sich aus vorliegendem Artikel ergibt, gegen einen offenbar begnadeten Seelsorger wenden. Vermutlich
hat einer der Strippenzieher ausreichend auswertbare Verbindung zum Bischof oder Generalvikar.
ich hoffe… …der hochwürdige pater sirch osb war so schlau, die gespräche, die da zwischen ihm und
der bistumsleitung gelaufen sind, insgeheim aufzuzeichnen. das könnte ihm und anderen jetzt sehr hilfreich
sein.
Versprichst du mir … … und meinem Nachfolger Treue und Gehorsam? – Ich verspreche es … Wo habe ich
denn das mal gehört?? Schon alleine, dass der Pfarrer da so einen Zirkus macht, beweist, dass er mit
Gehorsam so gut wie gar nichts im Sinne hat. Und abgesehen davon: Ist der Mann nicht Benediktiner? Man
sollte doch erwarten, dass Mönche eigentlich sich freuen sollten, wieder ihr Charisma in ihrem Konvent
leben zu können. Und abgesehen davon, dass von mir aus ein Priester auch mal handfest mit seinen Oberen
streiten kann und soll, aber erstens nicht in eigener Sache und vor allem nicht mit solch einer Öffentlichkeit.
Jedenfalls von Demut nicht der geringste Anflug. Aber das ist ja sowieso bekannt, dass sich gerade jene,
die vollmundig ihren Gehorsam vor sich herbehaupten, mit dem selben, wenn’s wirklich mal d’rauf ankommt,
ihn sehr schnell über Bord werfen. Gehorsam sind die rechtsreaktionären Kreise mal in erster Linie ihrem
eigenen Vogel im Kopf, von dem sie fest überzeugt sind, es sei der Hl. Geist.
Fredi Warum sollte ich mich ärgern? Über eine Schießbudenhomepage namens kreuts.net? Ganz ehrlich:
bei euch drüben ist der Hund verreckt, um es auf Bayrisch zu sagen. Aber, wenn’s euch Spaß macht anderen
Leuten hinterherzustacksen – so kriegt man den Tag auch herum.
Die Berufung auf den PGR bekommt dadurch Bedeutung, dass dem Pfarrer unterstellt wurde, es gäbe in seinem
Amtsbereich / in seiner Pfarre arge Verstimmungen. Der Brief des PGRes und die Visitation der Gemeinde
sprechen jedoch dagegen! Offenbar liegen die Verstimmungen also tatsächlich zwischen dem Pfarrer und
seinen kirchlichen Vorgesetzten (Ordensoberer / Bischof)!
Glöckner / Rufer / absal / Philister / kreuzchorsänger / … Achten Sie mal darauf, daß Sie bei der
Zeichensetzung eine übereinstimmende Auffälligkeit haben, durch die Sie leicht als ein und dieselbe
Person identifizierbar sind!
Wenn dieser komische Pater Sirch sich erdreistet, mit einem „Pfarrgemeinderat“ zu intrigieren, dann gehört
er wirklich sofort aus dem Verkehr gezogen!!!! Der Bischof hätte schon viel eher handeln müssen!!!!
Ja, was bleibt denn da noch!!!! Jetzt sind die teuflischen Auswirkungen des altliberalen „Konzils“ auch
noch über hetz.net!!! Nun bricht ja alles zusammen!!! Auch hetz.net noch kirchenfeindlich!!!!!!!!!!!
Pfarrgemeinderat Am 19. Mai beschloß der Pfarrgemeinderat, dem Bischof einen Brief zu schicken. Darin
bat der Rat den Bischof eindringlich, ihren Geistlichen nicht zu versetzen ich dachte immer, Pfarrgemeinderäte
seien vom Teufel … nur mit Wichtigtuern bestückt … ein Sargnagel des Niedergangs der Kirche.
dringend Bischof Schauer der sich einmal als Bischof für das Fraeunpriestertum aussprach, kann so jemanden
nicht brauchen, der Hl. Vater wiederum sollte Pater Sirch als Koadjutor nach Innsbruck schicken
Brief des Pfarrgemeinderates an den Bischof in Innsbruck www.kreuz.net/bookentry.4582.html! der Brief
wird auch vom Bürgermeister in Achental unterstützt!
Offenbar wird dem Pfarrer zum Vorwurf gemacht, dass er sich deutlich gegen die Abtreibung („bezahlter
Mord“) gewandt hat. Als „Mord“ bezeichnet aber die Abtreibung auch der Diener der Diener Gottes Papst
Johannes Paul II. in der Enzyklika Evangelium vitae: „Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung
wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt, und insbesondere,
wenn man die spezifischen Umstände bedenkt, die ihn kennzeichnen. Getötet wird hier ein menschliches
Geschöpf, das gerade erst dem Leben entgegengeht, das heißt das absolut unschuldigste Wesen, das man
sich vorstellen kann: es könnte niemals als Angreifer und schon gar nicht als ungerechter Angreifer angesehen
werden!“ Enzyklika „Evangelium vitae“ Nr. 58 www.vatican.va/…ocs/DEU0073/__PN.HTM
Ei woher hedds mers sonsd denn aaach wisse solle???????? Glöckner: Alle Bischöfe sind kirchenfeindlich!!!!Der
Papst ist kirchenfeindlich!!!! Jesus ist kirchenfeindlich!!!! Der Pfarrer ist kirchenfeindlich!!! hetz.net
ist kirchenfreundlich!!! A. Hitler ist kirchenfreundlich!!! Der braune Williamson ist kirchenfreundlich!!!!
Alle Bischöfe sind kirchenfeindlich!!!! Der Papst ist kirchenfeindlich!!!! Jesus ist kirchenfeindlich!!!!
Der Pfarrer ist kirchenfeindlich!!! hetz.net ist kirchenfreundlich!!! A. Hitler ist kirchenfreundlich!!!
Der braune Williamson ist kirchenfreundlich!!!!
Ein glaubwürdiges Zeugnis Ich wünschte, auch zu meiner Arbeit würde sich des öfteren ein Hauptschullehrer
lobend äußern. Der arme Pater muss eine Seele von Mensch sein, wenn sich ein Lehrer zu seiner Verteidigung
findet. Aber so, wie ich kreuz.net einschätze, bedeutet die Erwähnung des einen Hauptschullehrers, daß
sich vermutlich 50 weitere Lehrer und die Halbe Gemeinde gegen den Pater ausgesprochen haben. Aber da
ich keine Ahnung über den tatsächlichen Sachverhalt habe, schweige ich dazu auch. Nur wäre es schön,
wenn eine angebliche Nachrichtenseite nicht die Hälfte einer Geschichte unter den Tisch fallen lässt.
Solche Manipulationsversuche kann man als mündiger Leser nur verurteilen. Es glaubt doch wohl keiner,
daß ein Pater, der 15 Jahre lang vorbildliche Arbeit geleistet hat, einfach so weggeschickt wird. Dafür
wird es Gründe geben, die hier mit keinem Wort erwähnt sind. Sei es aus Feigheit oder sei es aus Kalkül.
Es wär mal ganz interressant… …zu wissen, was denn dem Mann so vorgeworfen wird…!Darauf wird überhaupt
nicht eingegangen! Hauptsache, man kann auf der Presse und auf den Bischöfen und sonstigen missliebigen
Personen rumhacken! Den Artikel hätte man sich getrost sparen können, aber unsachliche Artikel gibts
ja hier sowieso genug!
Das ist jetzt der zweite Artikel über den Pater Sirch OSB und ich weiss immer noch nicht, was ihm vorgehalten
wird! Merkwürdig! Schaut man auf die Homepage der Pfarrei Achental/Achenkirch www.pater-bernhard.de/
bekommt man eine Ahnung von dem „Seeleneifer“ des Priesters. Wer immer dort seine Nachfolge antritt: er
wird in große Fußstapfen treten!