12:07:12 | Samstag, 30. Mai 2009
Nach einem gescheiterten Versuch im letzten Jahr, bemüht sich der Bischof von Chur erneut um einen Weihbischof. Oder sind es am Ende gar zwei?
(kreuz.net) Bischof Vitus Huonder (67) von Chur ist weiterhin auf der Suche nach Weihbischöfen.
Kronfavorit
für den Posten ist neuerdings der Opus-Dei-Priester, Prälat Joseph Maria Bonnemain.
Das berichtet heute
der für seine antikirchliche Verbitterung bekannte Journalist Michael Meier.
Meier ist in dem katholikenfeindlichen
Züricher Lokalblatt ‘Tages-Anzeiger’ für die antikirchlichen Berichterstattung zuständig. Er hat in
seiner Jugend ein katholisches Theologiestudium absolviert.
Der Journalist ist als haßerfüllter Todfeind
des Bischofs von Chur bekannt.
Über die üblichen Kanäle in der kirchenfeindlichen Staatskirche des
Kantons Zürich wurde Meier darüber informiert, daß der Berner Nuntius, Erzbischof Francesco Canalini,
im Rahmen des üblichen – und an sich geheimen – Erkundigungsprozesses die Ernennung eines Churer Weihbischofs
vorbereitet.
Es handelt sich um Prälat Joseph Maria Bonnemain (61). Prälat Bonnemain ist promovierter
Mediziner und Kirchenjurist und Mitglied des Opus Dei.
Er ist als Sohn eines Schweizer Vaters in Spanien
aufgewachsen.
Seit Jahrzehnten ist er als Gerichtsvikar im Ordinariat des Bistums Chur tätig.
Nach
Angaben von Meier gilt der Prälat „als sehr umgänglicher und selbstständig denkender Mann“.
Prälat
Bonnemain erklärte auf Anfrage von Kirchenfeind Meier, daß er nicht wisse, daß er als Kandidat in Frage
komme. Rom sei aber immer für Überraschungen gut.
Bischofssprecher Prälat Christoph Casetti räumt
dagegen ein, gerüchteweise von einer möglichen Ernennung von Prälat Bonnemains gehört zu haben.
Erst
am 22. Mai teilte das Bistum auf seiner Webseite mit, daß der Prälat von Papst Benedikt XVI. zum Kaplan
Seiner Heiligkeit ernannt wurde.
Nach Angaben von Meier finden „gut unterrichte Kreise“ es seltsam, daß
zurzeit nur der Name von Prälat Bonnemains als möglicher Kandidat kursiert.
Denn gemeinhin wird angenommen,
daß sich der Bischof von Chur zwei Weihbischöfe wünscht.
Darum befürchtet Meier, daß der Vatikan
auf eine Konsultation zurückgreifen könnte, die der Nuntius
letzes Jahr durchgeführt hat.
Damals brachte
der ‘Tages-Anzeiger’ die Namen des aus der Schweiz stammenden Spirituals des Priesterseminars in Eichstätt,
Hw. Lorenz Gadient, und des Koordinators der Churer Bistumsleitung, Hw. Martin Grichting, als mögliche
Weihbischöfe zur Sprache.
Auf Druck der antikirchlichen Zürcher Staatskirche
stoppte Bischof Huonder
aber den Ernennungsprozeß.
Meier weiß auch von jüngsten Intrigen der antikirchlichen Züricher Kantonsregierung
im römischen Staatssekretariat.
Offenbar wurden Regierungsvertreter am 5. Mai von Kardinalstaatssekretär
Tarcisio Bertone empfangen.
Dabei nahmen die antiklerikalen Politiker auch den Präsidenten der antikirchlichen
Züricher Staatskirche zu dem Treffen mit.
Es kann als sicher gelten, daß Delegation sich besonders
bemüht hat, den Namen von Hw. Grichting zu beschmutzen.
Dieser stammt selber aus Zürich. Er wird wegen
seiner kritischen Stellungnahmen und Publikationen zum korrupten Züricher Kirchenwesen von den örtlichen
Kirchenbonzen besonders gehaßt.
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#11
adlimina 21:59:58 | Sonntag, 31. Mai 2009
#10
Sarastro 10:07:31 | Sonntag, 31. Mai 2009
#8
catholic 18:36:22 | Samstag, 30. Mai 2009
#7
Tiqvah 18:11:28 | Samstag, 30. Mai 2009
#5
Ernst 14:14:56 | Samstag, 30. Mai 2009
#4
wassers 13:34:22 | Samstag, 30. Mai 2009
#3
Paulaner † 12:47:44 | Samstag, 30. Mai 2009
#2
Mrs.Cologne 12:35:44 | Samstag, 30. Mai 2009
#1
Paulaner † 12:18:04 | Samstag, 30. Mai 2009