(kreuz.net) Ein evangelischer Pfarrer soll in der 10.000-Seelen-Gemeinde Oberderdingen im Landkreis Karlsruhe
ein Fohlen getauft haben.
Das berichtete die evangelische Nachrichtenagentur ‘idea’ mit Bezug auf die
Tageszeitung ‘Badische Neueste Nachrichten’.
Der mutmaßliche Frevel wurde von Walter Ludwig – einem
evangelischen Pfarrer im Ruhestand – begangen.
Ludwig ist in der Stadt Knittlingen – dreißig Kilometer
östlich von Karlsruhe – wohnhaft.
Die Pferdetaufe bestand aus einer Zeremonie mit Wasser, der Ernennung
von Paten, einem Segensspruch und dem Ausstellen einer Taufurkunde.
Die etwa achtzig Teilnehmer beteten
auch gemeinsam das Vaterunser.
Man habe nach dem Anlaß beschlossen, die „schöne Idee“ beim nächsten
Pferdenachwuchs zu wiederholen.
Doch nach Angaben von ‘idea’ sehen sowohl Kollegen des Pfarrers als auch
die Kirchenleitung das Vorhaben „sehr kritisch“.
Die Pfarrerin Jutta Biehl-Herzfeld aus Bretten – etwa
23 Kilometer nordöstlich von Karlsruhe – ließ in einem Leserbrief wissen, daß die Taufe mit einem „persönlichen
Glauben an Jesus Christus“ verbunden sei.
Diesen Glaubensakt könne nur der Mensch setzen.
Bei Tieren
könne die Zeremonie nur eine Segnung sein, „weil Gott alle Geschöpfe und alles Geschaffene segnet“ –
erklärte die evangelische Pfarrerin.
Nach Angaben eines Pressesprechers des Oberkirchenrates erklärte
Tiertäufer Ludwig, es habe sich nicht um eine Taufe, sondern um eine „Segnung“ gehandelt.
Die evangelische
Gemeinschaft betrachtet die Segnungen von Gegenständen und Tieren nach reformatorischem Bekenntnis als
Götzendienst.
Jetzt will das Personalreferat den Pferdetäufer vorladen, um den Vorgang vollständig
aufzuklären.
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76 Lesermeinungen
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Nun, welch gleichermaßen erhebender wie erbaulicher Fortschritt … … Kaiser Caligula ernannte ein
Pferd zum Konsul, obwohl es nicht den cursus honorum durchlaufen hatte! … da ist die protestantische
kirchliche Gemeinschaft doch nur zu loben, daß sie endlich anfängt, Pferde zu taufen, wo in der katholischen
Kirche doch seit Jahrhunderten getauften Eseln das Weihesakrament gespendet wird! … in der Nachfolge
des Herrn!
Naja, Paulaner, statt dass Sie meine vorsichtig vorgebrachte Überlegung als Spinnerei bezeichneten, hätte
ich mir eine Argumentation ad rem gewünscht, aber die haben Sie nicht gebracht. Vielleicht fällt Ihnen
dazu ja noch was ein. Jedenfalls haben Sie mir nicht klar machen können, warum das ganze Tier- und Pflanzen-
und Mineralreich in der vom Geist Gottes erneuerten Schöpfung ins Nichts verschwinden soll.
Bieger plappert wieder debil und kenntnislos vor sich hin. Es gibt 100e Bücher über Bruno und Kusabnus.
Viellecht mal eines (1) lesen? Aber als vertiertes Monstrum braucht man natürlich nichts zu wissen.
Hatte man nicht Giordano Bruno auf dem Scheiterhaufen verheitzt weil er sagte das es womöglich noch andere
bewohnte Welten geben könnte… Ebenso Nikolaus von Kues.Der hatte auch mächtigen Ärger mit der Kirche
bekommen.
„Der Vatikan“ weiß mehr – der weiß immer mehr. Der Vatikan hat dem Galileo Galileo nicht das Forschen
verboten sondern das Veröffentlichen. Sternchen am Himmelszelt mit der Sonne rundum und einigen Planeten
in Schleifchen, das geht gerade noch aber bitte nicht die einsame kleine Erdkugel im riesigen All voller
Sterne! Kopernikus und Kepler: wattn dat? Hexereiiii!
Doch, diese Annahme ist abwegig! gunther maria michel: Die Annahme ist nicht abwegig, dass auch die Pflanzen
u Tiere im Neuen Himmel u auf der Neuen Erde einen Platz haben werden. Da phantasieren sich gebildete
Leute Spinnereien zusammen, dass einem schlecht werden könnte, nur damit sie ihre Hirngespinste mit der
Schrift (Worcht Gottes) irgendwie auf die Reihe bekommen, nur weil die damaligen Verfasser keine Vokabeln
für ihre Erkenntnisse gehabt haben – aber die naheliegende und wahrscheinliche, plausible Lösung, dass
es außer uns Erdenmenschen auch noch intelligente Lebewesen auf anderen Kügelchen auf der Welt gibt,
die keine angeklebte Pünktchen auf dem Himmelszelt sind, darf nicht sein. Wo kämen wir denn da hin.
Obwohl den handelsüblichen Computern die Zahlen für die Anzahl der Sterne im Universum ausgehen.
Sensationsmeldung! Ich habe gehört, in China sei gestern schon wieder ein Sack Reis umgefallen. Nähere
Details zu diesem Vorfall werden Inhalt kommender Sondersendungen und Printausgaben sein. Der Vatikan
hat sich auch zu diesem Vorfall noch nicht geäußert.
Stephanus, Sie schrieben: Für mich ist das ein ganz eindeutiger Hinweis, daß Gott zumindest in der Person
seines Sohnes Jesus Christus auch materiell existent ist. Das wir seine „Feinstofflichkeit“ nicht sehen
können, ist ja noch nicht der Beweis, daß es sie nicht gibt. „Gott ist Geist“, hat Jesus gelehrt. Gott
ist weder materiell noch feinstofflich. Aber Gott hat in Christus menschliche Natur, u dazu gehört ein
materieller Leib, angenommen, jedoch ohne die (geistseelisch-materiell zusammengesetzte) menschliche Natur
mit der (rein geistigen) göttlichen Natur zu vermischen. In einem weiteren Sinn ist der gesamte geschaffene
Kosmos Leib des Menschen, u Paulus schreibt irgendwo (sinngemäß), dass die ganze Schöpfung in Wehen
liegt und nach der Offenbarung (Vollendung) der Kinder Gottes seufzt. Die Annahme ist nicht abwegig, dass
auch die Pflanzen u Tiere im Neuen Himmel u auf der Neuen Erde einen Platz haben werden.
Frohe Pfingsten und das Wehen des Heiligen Geistes über jedem von Euch Da haben wir ja rechtzeitig zum
Fest des Heiligen Geistes ein Kracherthema. Denn: Alle Welt tut sich schwer mit Ewigem Leben und Seelen
und Höherwertigkeiten u.v.m. Aber es wiederspricht wohl nicht der katholischen Leere, daß alles was
lebt beseelt ist. Wie sich diese Seelen im Tang oder im Maiglöckchen oder in der Rose, der Eiche, dem
Pferd letztendlich vervollkommnen können oder mit dem Absterben ihrer Träger auch dahinscheiden und
für immer vergehen, daß hat noch kein Herrgott uns kundgetan und kein Papst in irgendeinem Dogma festgeschrieben.
Ich stelle mir das so vor und ich will beginnen bei der Textstelle der Heiligen Schrift, wo Jesus selbst
davon spricht, daß er von der Frucht des Weinstockes nicht mehr trinken wird bis er wiederkommt… Ja
was ist das? Für mich ist das ein ganz eindeutiger Hinweis, daß Gott zumindest in der Person seines
Sohnes Jesus Christus auch materiell existent ist. Das wir seine „Feinstofflichkeit“ nicht sehen können,
ist ja noch nicht der Beweis, daß es sie nicht gibt. Und wenn er von der Frucht des Weinstockes trinken
will, dann muß es zumindest dann noch Weinstöcke geben und warum sollen die Wohnungen die er uns im
Himmel bereiten will nicht zumindest genau so materiell vorhanden sein wie Jesus Christus selber…und
es wird an nichts mangeln… Sicher Gottes Gegenwart sollte uns genügen, aber warum darf es keine kühl
betaute Wiese sein mit lustigen Schmetterlingen darüber + Fohlen darauf, über die ich allmorgendlich
zum Hosianarufen schreite?
Haben Tiere eine Seele? Nein! Tiere haben keine Seele. www.chrismonblogs.de/…tiere-eine-seele.htm [Chrismonblogs.de]
Selbst Johannes Maria Vianney hat das erkannt und Aristoteles warf aus, dass Tiere nicht für die Ewigkeit
geschaffen sind! [Ende der Rede!] Nein. Tiere haben keine Seele! Durch ihre Instinkte und Triebe gelenkt,
verspüren auch Tiere sehr wohl Schmerz und können Freude zeigen.
Marcelus Nein – wir sind nicht hier um vor Gott gut da zu stehen. Es genügt, wenn wir an Jesus glauben
und unseren Mitmenschen keinen Schaden zufügen – das reicht schon, um durch Christus zu Gott zu kommen.
Christus spricht: Wer sich klein macht ist groß, wer sich groß macht ist klein. Wie groß wollen denn
Sie vor Gott dastehen mit Ihren Werken? Und bestehen Ihre Werke darin, anderen Christen Schuldgefühle
einreden zu wollen. Dann muss ich Sie aber enttäuschen, Bursche – das klappt bei mir nicht.
Jena-Boy / gm-michel J-B: Und was ist wenn das Pferd schwul bzw. lesbisch ist? Dann kann es immer noch
Priester werden. gumter maria michel: War der Knabe noch unvernünftig, genügte die Absicht der Mutter.
Wie jetzt? Das verstehe ich nicht. Angenommen, die Mutter ist Buddhistin, Muslima, Atheistin – was ist
dann? Das Kind kann ja weder was dafür, wenn es getauft wird, noch, wenn es nicht getauft wird / werden
soll. Nebenbei: wenn Sie schon nicht glauben, so hoffe ich für Sie, dass Sie doch wenigstens zu Gott
beten. Äh, wie meinen?
Die Blasphemie, die Unterstellung und der Originaltext Marcelus: Kunstmaler: Jemanden vor der Hölle zu
warnen, das ist eine der größten Verdienste, die einem … Wenn Sie aber Christus unterstellen, Er habe
mit Seinen Höllenwarnungen, „anderen die Hölle gewünscht“, dann begehen Sie Blasphemie Der Matthäus
hat geschrieben, Jesus hätte mit der Hölle gedroht. Der Marcelus hat geschrieben, Jesus hätte mit der
Hölle gedroht. Was für eine Blasphemie!
Kunstmaler, der ungebildete Möchtegernkatholik: Ja, wir sind auf Erden, um Verdienste zu sammeln …
aber laufen Sie nur Ihrem Führer Luther hinterher, der Ihnen, und auch sich, einredete, die Taten wären
vor Gott sinnlos – und der Glaube ist der einzige Verdienst, der vor Gott zählt. Der Glaube ist ein Verdienst –
aber ein Glaube ohne Werke ist eine Dummheit eines eingebildeten Theologie-„Führers“.
Marcelus, Sie haben ja recht, aber über Kunstmalers Beiträge kann man wenigstens schmunzeln – das ist
nicht zu verachten in dieser traurigen Zeit. Humor und Gelassenheit gehören zu den positiven römisch-katholisch
Eigenschaften. 8-) Einen gesegneten Pfingstsonntag noch!
Das arme Tier muss jetzt erst Heiraten, bevor es Sex haben darf. Und was ist wenn das Pferd schwul bzw.
lesbisch ist? Sorry liebe Christen aber bekloppter gehts nichtmehr? Und die Kreuznattern
stehen wieder kurz vorm Herzinfarkt wegen hohen Blutdruck! o^/
Marcelus Dieses Leben ist nicht dazu da, Punkte zu sammeln – ja bilden Sie sich denn tatsächlich ein,
dass Sie hier bei kreuz.net Punkte fürs Himmelreich sammeln, wenn Sie eine Meinung abgeben. Ich glaube
übrigens schon an die Hölle – aber Sie bilden sich ein, zu wissen, wer dorthingelangt und das ist schon
sehr sonderbar, dass Sie sich das annmaßen. Nochmal für Sie: Mord, Totschlag sind Todsünden. Kleinere
Sünden sind KEINE Todsünden. Es gibt NIEMANDEN auf dieser Welt der sündenfrei ist – aber nein ich hab
vergessen – es gibt ja Marcelus
Kunstmaler: Jemanden vor der Hölle zu warnen, das ist eine der größten Verdienste, die einem Katholiken
überhaupt möglich ist! Und auch Ihre Verleumdung, ich würde anderen die Hölle wünschen, ist ein weiterer
Verdienst für mich, für Christi Evangelium verleumdet zu werden – wo ich nur, wie Christus selbst, alle
vor der Hölle warne, und klar sage, wer auf dem Weg dorthin ist. Wenn Sie aber Christus unterstellen,
Er habe mit Seinen Höllenwarnungen, „anderen die Hölle gewünscht“, dann begehen Sie Blasphemie – und
sind als verstockter Sünder gegen Gottes Heiligen Geist tatsächlich auf dem Weg dorthin … ich bedauere
Sie alle, die nicht an die Hölle glauben, denn viele in der Hölle glaubten nicht an die Hölle – das
wissen wir aus Privatoffenbarungen.
Marcelus Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Nur leider haben Sie meinen Eintrag völlig mißverstanden. Bilden
Sie sich nur nicht ein, immer alles zu wissen. Und hören Sie endlich auf, sämtliche User die Hölle
zu wünschen, nur wenn diese etwas schreiben, was nicht Ihrer Meinung entspricht. So – und jetzt haben
Sie einen Grund zu beichten. o^/
Kunstmaler: Johannes der Täufer taufte mit der „Bußtaufe“, die kein Sakrament war! Die Kirche tauft
mit der Taufe Christi und des Heiligen Geistes! Besuchen Sie endlich einen römisch-katholischen Glaubenskurs:
bei der PBSPX, bei der PBSP, beim Opus Dei – egal, was in Ihrer Nähe ist – oder bestellen Sie sich einen
Volkskatechismus bei Sarto oder Mediatrix! Aber bilden Sie sich endlich über den römisch-katholischen
Glauben! Sie sind als Katholik (?) verpflichtet, sich über Ihren Glauben zu informieren – aber nicht
bei den Häretikern, die vorgeben, Katholiken zu sein, und die einzigen, die diesen nicht gehorchen, mit
Recht, das ist die PBSPX. Zu PBSP und Opus Dei können Sie gehen, wenn Sie grundsätzlich den Häretikern,
die über diesen stehen, nicht gehorchen!
die Taufe Die Taufe ist ein persönliches Geschenk Jesu an uns durch Johannes den Täufer. Johannes der
Täufer hat Jesus vor aller Augen getauft, worauf sich der Heilige Geist auf Jesus herabsenkte und Jesus
sich nun öffentlich als den einzigen Sohn und Erlöser der Menschheit offenbarte. Die Taufe ist somit
ein Zeichen der Familie, Christus für den Täufling als Retter anzunehmen. Die Taufe ist ein Zeichen
zur Familie Christi dazuzugehören. Die Familienmitglieder des Täufling sind als Christen verpflichtet
das heranwachsende Familienmitglied im Glauben an Jesus Christus heranzuziehen. Die Taufe ist auch ein
Zeichen für die Familie, sich um die Seele des Kindes im Namen Christi zu kümmen.
Die Taufe ist ein Glaubenszeugnis, welches der Taüfling, oder seine Eltern und oder Taufpaten geben.
Natürlich hat die Taufe für einen Gläubigen auch Gnadenströme, weil man in die kirche, also in die
Familie der Kinder Gottes aufgenommen worden ist.
@Mannheimer, danke, vielleicht nett gemeint, aber ich beanspruche nicht, Experte zu sein. Ich bemühe
mich nur einigermaßen, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Mir scheint (ohne Anspruch auf Irrtumsfreiheit),
dass es so ist: Gott schaut, wie in der Hl. Schrift geschrieben steht, auf das Herz des Menschen. Die
Mutter hatte die Absicht, das Kind taufen zu lassen, der Knabe – angenommen, er war schon im Besitz der
Vernunft u des freien Willens – war damit einverstanden, dann zählt hier die Absicht wie die vollendete
Tat. War der Knabe noch unvernünftig, genügte die Absicht der Mutter. Also ist der Knabe wie getauft
u kann das ewige Heil: die beseligende Anschauung Gottes, erlangen. Nebenbei: wenn Sie schon nicht glauben,
so hoffe ich für Sie, dass Sie doch wenigstens zu Gott beten.
Mannheimer: Die Kirche lehrt, daß die Begierdetaufe eine vollgültige Taufe ist, also die Begierde, Gottes
Willen zu erfüllen – und diesen Willen – als impliziten Willen – kann man einem Unmündigen nicht absprechen.
Es wird deshalb, wenn man logisch denkt, keinen Unterschied geben, zwischen einem physisch getauften Unmündigen
und einem implizit durch die Begierdetaufe getauften Unmündigen, auch wenn einige Theologen den Unmündigen
die implizite Begierdetaufe absprechen wollen, aber mit welcher Begründung?
gm michel: na endlich ein Experte! Bei Ihnen hab ich schon eher das Gefühl, dass Sie wissen wovon Sie
reden. Daher können Sie vielleicht eine praktische Frage konkret beantworten: Angenommen, zwei Knaben
sollen getauft werden. Der eine wird tatsächlich getauft, der andere kommt auf dem Weg zur Kirche in
einem Verkehrsunfall um. Die Mutter des Getauften Knaben stürzt beim verlassen der Kirche die Kirchentreppe
runter und auch ihr Kind ist tot. Beide Kindlein stehen nun beim Petrus und wollen in den Himmel – was
nun?
Paulaner, bitte unterrichten Sie sich in einer ordentlichen Dogmatik über die Sakramente, bevor Sie verwirrende
Antworten auf Glaubensfragen geben. Eine richtig gespendete Taufe ist gültig und wirksam, wenn ihr seitens
des Täuflings kein Hindernis entgegengesetzt wird. Das unmündige Kind kann kein Hindernis setzen und
ist gültig getauft, auch wenn es noch keinen Glaubensakt setzen kann. Das heißt es kommt in den Genuss
der Gnadenwirkung der Taufe, die von Marcelus richtig genannt wurde. Ihre Definition: durch die Taufe
wird man in die Kirche aufgenommen (was nicht falsch ist), birgt die Gefahr, dass man in ihr nur ein Aufnahmeritual
sieht in eine (diesseitge) gesellschaftliche Vereinigung, wie es viele Aufnahmeriten in viele Vereinigungen
gibt. Die Taufe bewirkt eine übernatürliche Gnade und wirkt opere operato. Das ist der Irrtum der Wiedertäufer
und auch der Baptisten, die die Erwachsenentaufe lehren, dass sie behaupten, die Taufe sei nur wirksam,
wenn der Täufling einen Glaubensakt setze, und deshalb sei die Kindertaufe ungültig.
Es gibt keine Kirchensteuerpflicht mehr, die es ohnehin nur mehr in Deutschland und in der Schweiz gegeben
hat – jeder Katholik kann sich mit päpstlichem Segen aus dem Kirchensteuerverein verabschieden, und sich
vor dem Staat als „o. B.“ melden! Siehe www.KatholischeDokumente.de.tl
Eine Zwangstaufe gegen den Willen des Täuflings ist ungültig. Jetzt erst habe ich Ihren „Hinterhalt“
erkannt, Sie Schlingel! Besteht da keine Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen? Die gegenteilige
„Meinung“ der Fanatiker ist irrelevant. Ich meine sowieso, dass die Taufe vorerst die „Erbsünden“-problematik
lösen sollte, über die es „geteilte Meinungen“ gibt. Anders aber: laut dem 4.Gebot Gottes vom Sinai
haben auch die Kinder Pflichten gegenüber den Eltern und darin enthalten ist die Pflicht, die religiösen
Notwendigkeiten der Eltern zu berücksichtigen. Das gilt auch bei Katholiken, nicht nur bei Juden und
Mormonen.
Mannheimer: Eine Taufe gegen den Willen des Täuflings ist ungültig – das ist aber nur bei jenen der
Fall, die Willensentscheidungen treffen können – also nicht bei unmündigen Kindern.
Mannheimer: Auch Sie bedürfen der Taufe, wenn Sie nicht in die Hölle kommen wollen – nur die Taufe –
die physische oder die Begierdetaufe – ist der Weg für Menschen in den Himmel.
Paulaner: Aha. Zwangstaufen gültig, verstehe. Die Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen zählt,
der Pate repräsentiert den Täufling. Aha. Ein paar Tage alter Säugling ist dann also Mitglied in der
Gemeinschaft der Gläubigen… Naja, passt ja irgendwie zu diesem kindischen Glauben…
Und wie gültig die Kindstaufe ist! Mannheimer: Paulaner: Also: Ihre konkrete Antwort auf diese meine
Frage wäre dann also „Die Taufe ist nicht gültig.“? Die Umstehenden sind gläubig und das Sakrament
ist gültig. Die Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen zählt, der Pate repräsentiert den Täufling.
Paulaner: Was soll das bedeuten?! Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen,
die „Rumstehenden“ sind das Ziel, nicht das Kind Das Ziel der Taufe ist die Entlassung aus dem seelischen
Stand der Erbsünde, dem jeder Mensch ab dem Zeitpunkt der Empfängnis angehört[fett] – Jesus und Maria
ausgenommen! – und die Erteilung der heiligmachenden Gnade für den Täufling, die Erhebung des Täuflings
in den Stand der Gottessohnschaft, und dann die Eingliederung in den Leib der Kirche.
Paulaner: Also: Ist die Kindstaufe auch ohne Glaube wirksam oder nicht? Ihre konkrete Antwort auf diese
meine Frage wäre dann also „Die Taufe ist nicht gültig.“?
Für Sie, den Ungläubigen, wären die Erklärungen ein böhmisches Dorf. Selbst wenn Sie einmal katholisch
getauft waren, Mannheimer, haben Sie mit den Inhalten nichts anfangen können, sonst wären Sie nicht
ungläubig geworden. Sie haben den Glauben kopflastig abgelegt. Ich versuche es trotzdem: bei der Kindstaufe
reicht es, daß gläubige Erwachsene stellvertretend anwesend sind, ähnlich wie im Todesfall gläubige
Anwesende für den Sterbenden beten. Bei einer Wandlung (Sakramente sind nun mal ein Mysterium) geschieht
auch was, das mit einer Schiebelehre nicht gemessen werden kann, nicht einmal mit einer Radarpistole.
Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen, die „Rumstehenden“ sind das Ziel,
nicht das Kind. Das Taufregister wird mit Tinte beschriftet, nicht das Baby.
Kopf gewaschen Mannheimer: Paulaner: Ist die Kindstaufe auch ohne Glaube wirksam oder nicht? Aber neindoch,
die Taufe ist ein Sakrament. Das wissen Sie doch.
Paulaner: Ich möchte meine Kinder nicht beim Sonntäglichen Meßbesuch daheim lassen müssen, möchte
sie nicht in Quarantäne schließen, wenn ich auf den Friedhof gehe oder zu einer Hochzeit. Also mir war
nicht bekannt, dass Ungetauften der Zutritt zu Kirchen, Friedhöfen und Hochzeiten nicht gestattet sei.
Das Taufgelübde sprechen sie nicht selber sondern stellvertretend der Pate, später sprechen sie es bei
der Firmung selber nach, das ist ihre freie Nach-Taufe. Ja, was nun? Ist die Kindstaufe auch ohne Glaube
wirksam oder nicht? Angenommenes Beispiel: zwei Knaben, einer getauft, der andere ungetauft, sterben schon
nach einem Monat am plötzlichen Kindstod – und nun? Kommt der, dem der Pfaffe den Kopp naßgemacht hat,
nun in den Himmel und der andere nicht? Oder wie oder was?
Tiere können gesegnet werden. Aber Sakramente, Heilige Zeichen, die dem Heil der Menschen dienen, sind
auschließlich für Menschen da. Der Respekt und die Achtung vor den Tieren als Mitgeschöpfe ist leider
sehr verloren gegangen. Die Bewahrung der Natur ist Auftrag für alle. berggams, katholischer Alpenschamane
@Paulaner Das Taufgelübde sprechen sie nicht selber sondern stellvertretend der Pate, später sprechen
sie es bei der Firmung selber nach, das ist ihre freie Nach-Taufe. Nach-Taufe? SO ein Schmarrn!
Kindstaufe – zum tausendsten. Ich möchte meine Kinder nicht beim Sonntäglichen Meßbesuch daheim lassen
müssen, möchte sie nicht in Quarantäne schließen, wenn ich auf den Friedhof gehe oder zu einer Hochzeit.
Die Kinder gehören zur Familie und die ist eine Einheit und damit die eine Einheit ist, bin ich für
deren Einheit verantwortlich als Vater. Das Taufgelübde sprechen sie nicht selber sondern stellvertretend
der Pate, später sprechen sie es bei der Firmung selber nach, das ist ihre freie Nach-Taufe. Mensch!
Wieso erklärt das hier kein Priester? Wozu haben wir die?
Segen und Taufe differenzieren, Heilige und Gott auch. Das bringt schon die Evangelischen durcheinander,
die Atheisten aus dem Osten erst recht. Da hilft kein Religionsunterricht, das muß man von Kind auf „einfach
katholisch harmlos“ mit aufgenommen haben. Erklärungen gegen Vorurteile, mit Wörtern gar, sind da machtlos.
Jeder Mensch spendet die Taufe gültig, wenn die Grundform eingehalten ist – also auch Protestanten. Die
Kirche wiederholt Taufen nur dann „unter Bedingung“, wenn die Taufe nach nichtamtlich-katholischem Ritus
nicht sicher bezeugt werden kann. handelt sich in diesem Beispiel doch um Protestanten.
Ich kenne… soetwas auch vom Hubertussegen oder auch von einem „Georgsritt“, den ich einmal in Österreich
(Tirol) miterlebt habe. Das sind zwar explizit Segnungen, aber auch dort wird von den Pferdebesitzern
gerne von Taufe gesprochen. Das macht wohl die enge Verbindung zwischen Besitzer und dem eigenen Pferd.
Der Gläubige selbst sieht es als Taufe für sein Pferd. Da kann die Kirche von Segnung sprechen so oft
sie will. Gelebte Volksfrömmigkeit, die hier ja auch ungebremst zu Tage tritt. Aber mal ganz nebenbei:
Es handelt sich in diesem Beispiel doch um Protestanten. Von daher ist doch eh egal was für ein frommes
Sprüchlein da bei der Waschung eines Pferdes aufgesagt wurde…
Tiere sind auch Gottes Geschöpfe, aber für diese gelten andere Gesetze als für intelligenzbegabte Kreaturen
wie dem Menschen, der nach „Gottes Bild und Gleichnis“ (s. Gen 1) geschaffen wurde. Auch intelligenzbegabte
Nichtmenschenmateriekreaturen wie etwa Bewohner fremder Planeten unterliegen anderen Gesetzen als der
Mensch, der Nachkomme der Stammeltern Adam und Eva – Nichtmenschenmateriekreaturen unterliegen nicht der
Adam-und-Eva-Stammelternsünde und bedürfen der Taufe nicht, um von dieser Sünde gereinigt zu werden.
Navon: Die Eltern entscheiden, in welcher religiösen Tradition ihre Kinder aufwachsen, und auch die Nichttaufe
seiner Kinder ist eine Entscheidung auf religiösem Gebiet, bei dem die Kinder nichts mitreden, weil sie
auch nicht fähig sind, hierüber Entscheidungen zu treffen – diese Entscheidungen treffen die Kinder,
wenn sie bereits gesetzesmündig sind, und ihr Leben selbst bestimmen dürfen und können.
@ FioreGraz: Was hat der anerzogene Glauben bzw. die durch die Eltern verursachte Mitgliedschaft in dem
Verein mit so elementaren Lebensbedürfnissen wie Nahrung und Schlaf zu tun? Das ist ein Äpfel-und-Birnen-Vergleich,
da Kinder sehr gut ohne die Taufe gegen ihren Willen leben können, ohne Essen und Schlaf jedoch nicht!
Aber das weißt Du sicherlich!
Gültig das Taufsakrament und die übrigen Sakramente empfangen nur Menschen, die Nachkommen der in den
Stand der Sünde gefallenen Menschheitsstammeltern Adam und Eva, also auch keine menschenähnlichen Nichtmenschen,
wie es etwa intelligente außerirdische Kreaturen wären.
Fiore Graz Wenn dann ein sehr blödes, denn dann dürften Eltern nicht für ihre Kinder entscheiden, nicht
mal was sie als Kleinkinder essen sollen, wan sie ins Bett gehen müssen, ob sie zur Schule gehen …
Hä? Das eine hat doch mit dem anderen gar nix zu tun, oder ist neuerdings ein persönlicher Glaubensakt
vonnöten (für das Kind), wenn die Eltern ihm viel Obst zu essen geben? Nennen Sie doch mal ein Argument
FÜR Kindstaufen.
In der katholischen Kirche kann alles gesegnet werden. Das ist doch gut. Und wenn man in die sonst karge,
weil zeichenarme evangelische Kirche ein paar Riten und Zeremonien mehr einbaut, werden die Protestanten
davon noch lange nicht katholisch. Nur predigen und glauben, ohne dass es Farbe und Freude dabei ist,
ist auf Dauer nicht nur geisttötend, sondern auch langweilig… Der evangelische Pfarrer hat keineswegs
daneben gegriffen…, als er das Pferd segnete! Hirnverbrannte Katholen müssen natürlich eine Taufe
daraus machen…
@Mannheimer Aha. Ein Plädoyer gegen die Kindstaufen, sehr vernünftig. Wenn dann ein sehr blödes, denn
dann dürften Eltern nicht für ihre Kinder entscheiden, nicht mal was sie als Kleinkinder essen sollen,
wan sie ins Bett gehen müssen, ob sie zur Schule gehen … LG Fiore
Pferdetaufe… Die Pfarrerin Jutta Biehl-Herzfeld aus Bretten – etwa 23 Kilometer nordöstlich von Karlsruhe –
lies in einem Leserbrief wissen, daß die Taufe mit einem „persönlichen Glauben an Jesus Christus“ verbunden
sei. Diesen Glaubensakt könne nur der Mensch setzen. Aha. Ein Plädoyer gegen die Kindstaufen, sehr vernünftig.
:)3 :(3
Wo ist denn der substanzielle Unterschied zwischen Taufe und Segnung? Bei beiden wird während einer Zeremonie
ein Verslein aufgesagt, das eine mystische Bedeutung haben soll und Wasser verspritzt, was eine mystische
Bedeutung haben soll. Die Benennung ist anders und die Kultisten messen dem eine andere, in beiden Fällen
jedoch eingebildete Wirkung zu. Letztlich sind es beides nur kultische Handlungen.
Solange katholische Priester bei der Bundeswehr Waffen segnen – wie ich das bei meinem Wehrdienst live
erleben durfte – solange ist das Pferd wohl das geringere Problem.
Identitätskrise Wenn man den Unterschied zwischen Segnung und Taufe nicht kapiert, dann kommt sowas heraus
wie Pferdetaufe… Sie spielen eben gern katholisch (Stola, Weihwasser etc.), sind es aber nicht. Der
Protestantismus ist in einer schweren Identitäskrise.
PietroParente …waren Sie dabei. Woher wissen Sie das sogenau… Beim Leonhardiritt werden Pferde auch
mit Wasser besprengt und wer könnte behaupten, dass die Zeremonie einer Taufe nicht unähnlich ist. Wer
in einen Regenguss gerät, wird schließlich auch getauft. Besonders die Taufe in einem Mairegenguss soll
besonders Männer schön machen…