Eucharistie
Sie denken nur ans Essen
Kürzlich tagte in Asien ein katholischer Kongreß über die Eucharistie. Er kam zur Erkenntnis, daß das Meßopfer vor allem ein gemeinschaftliches Mahl sei.
Der Liturgiemißbrauch ist seit der Liturgiereform alltäglich
Der Liturgiemißbrauch ist seit der Liturgiereform alltäglich
(kreuz.net, Seoul) Der staubige Altliberalismus, der die Kirche im Abendlandes vergiftet hat, ist jetzt dabei, die noch blühenden Gemeinden der Dritten Welt zu ersticken.

Das ist das Hauptergebnis eiens Kongresses über die Eucharistie, an dem achtzig Theologen und Missionare aus elf asiatischen Ländern teilnahmen. Der Kongreß fand vom 18. bis 20 Mai in Seoul in Südkorea statt.

Das berichtete der asiatische Nachrichtendienst ‘UcaNews’.

Die Kongreßteilnehmer verfaßten zum Abschluß ihrer Tagung eine gemeinsame Erklärung, die sie an die asiatischen Bischöfe sandten.

Mitte August tagt die asiatische Bischofskonferenz zum Thema „Die Eucharistie leben in Asien“.

Die Gemeinde feiert sich selber

Der Hauptreferent des Kongresses in Seoul war der altliberale und ältere indische Jesuitenpater Michael Amaladoss. Er behauptete, daß die Eucharistie im wesentlichen ein „gemeinschaftliches Mahl“ sei.

Pater Amaladoss leitet ein Institut für den Dialog mit Kulturen und Religionen in der südwestindischen Küstenstadt Chennai (Madras).

Der altliberale Jesuit verdünnte das Meßopfer auf „eine symbolische Handlung, die rituelle, soziale und mystische Ebenen“ besitze:

Die symbolische Handlung solle, um real und authentisch zu sein, „das Leben zelebrieren“. Wenn die Gemeinschaft nicht aktiv danach strebe, „sollte sie nicht zelebrieren“ – schwätzte der Pater.

Das grundlegende Prinzip der Eucharistie sei die volle, bewußte und aktive Teilnahme des Volkes:

„Die Gemeinschaft als Leib Christi ist der Zelebrant, während der Priester ein Mitarbeiter und darum ein Diener der Gemeinschaft ist.“

Der Bischof segnet

Der Bischof von Bandung in Indonesien, Mons. Johannes Pujasumarta (59), erklärte vor dem Nachrichtendienst ‘UcaNews’, von dem Kongreß ganz begeistert zu sein.

Er habe schon in verschiedenen Ländern etwas über die Messe gelernt.

Doch das jüngste Treffen in Seoul betrachtete er als „lebenden Katechismus über die Eucharistie“.
      
147 Lesermeinungen
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#148   pamino   19:55:29 | Dienstag, 2. Juni 2009
Ars optimam partem elegit, quæ non auferetur ab ea
Dienstag, 2. Juni 2009 15:08, Simplicius: pamino und Trinität: Es mußte heißen: da beide ihre Einheit denken…
Das ist nur noch schwierig und nicht mehr unmöglich.
Man kann die Trinität als Mysterium glauben und auf sich beruhen lassen (was ich persönlich für sinnvoll halte) oder sich rational abmühen.
Wie ich schon halb gesagt habe, weiß ich irgendwie zu verstehen. Aber man hat immer die Angst, man habe irgendeine begreifbare Kontrollmöglichkeit übersehen. So denkt man weiter, als ob man reines Geschirr abspülte; nicht also, um einem offenkundigen Reinigungsbedarf nachzukommen, sondern um alle möglichen Abspültechniken eine nach der anderen durchzunehmen, für den Fall, daß eine sich nicht überflüssig zeigte.
Differenz = Einheit. Der Vater ist nicht der Sohn, aber sie sind wesensgleich. Heißt das nicht, das mit der Differenz zugleich die Einheit gedacht ist?
Ich kann da nur denken: Wie Zwillinge?
Und die Logik? Darf man Hegel zu Hilfe nehmen?
Da bin ich Nichtlogiker überfragt.
Der Geist ist die Reflexion dieser Einheit. Auch das ist hegelianisch…
Komischerweise finde ich das mit dem Geist leichter, vielleicht, weil der Vogel sympathisch ist. Der spiritus vehemens und das Feuer kommen später, aber der Vogel hat nach wie vor die Aufsicht.
Ich stimme Dir zu. Die Entfernung von der natürlichen Sprache durch den Computer hat ihre Tücken.
Es gibt Leute, die gute (und übersichtliche) Textverarbeitungsprogramme erfinden, und andere, die diese mit dummen und unübersichtlichen ersetzen…
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#147   Paulaner †   15:23:47 | Dienstag, 2. Juni 2009
Noch ehe Abraham wurde, bin ich.
Joh 8,58 Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich.
Wir Menschen können/müssen uns Jesus ebenso wie eine „Seele“ vorstellen, wenn auch eine göttliche. Sie ist vor ca. 2000 Jahren vorübergehend, einmalig in einen menschlichen Körper gesetzt worden (Menschensohn).
Ich halte die Prämisse, dass Jesus nicht sündigen kann, für falsch. Sein Bruder Satan hat ihn verführen wollen, das wäre zwecklos gewesen, wenn er nicht verführbar wäre.
Übrigens: die schlimmste Sünde ist nicht die Unzucht und die Unkeuschheit sondern die Eitelkeit und die Überheblichkeit.
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#146   Simplicius   15:08:17 | Dienstag, 2. Juni 2009
pamino und Trinität
Es mußte heißen: da beide ihre Einheit denken…Man kann die Trinität als Mysterium glauben und auf sich beruhen lassen (was ich persönlich für sinnvoll halte) oder sich rational abmühen.
Differenz = Einheit. Der Vater ist nicht der Sohn, aber sie sind wesensgleich. Heißt das nicht, das mit der Differenz zugleich die Einheit gedacht ist? Und die Logik? Darf man Hegel zu Hilfe nehmen?
Der Geist ist die Reflexion dieser Einheit. Auch das ist hegelianisch…
Ich stimme Dir zu. Die Entfernung von der natürlichen Sprache durch den Computer hat ihre Tücken.
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#145   HarroMeyer †   13:31:33 | Dienstag, 2. Juni 2009
So war das auch beim Mitras-Kult
verdünnte das Meßopfer auf „eine symbolische Handlung, die rituelle, soziale und mystische Ebenen“ besitze:
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#144   pamino   02:08:38 | Dienstag, 2. Juni 2009
1 und 3 göttlich, 2 teuflich
Sonntag, 31. Mai 2009 21:01, Simplicius: pamino und das zeitliche Element des filioque: Der Vater kann sich nur als Vater wissen, wenn es eine Differenz gibt. Logisch ist „ich bin ich“ auf „das bin nicht ich“ angewiesen. Dieses Andere ist der Sohn.
Das verstehe ich.
Mit der Differenz ist aber zugleich die Identität von Vater und Sohn gedacht.
Wie kann Differenz = Identität?
Dieses Denken der Identität ist der Geist, der aus Vater und Sohn zugleich hervor geht, da bei ihre Einheit denken.
Ich verzweifle, weil die Akzidenz und Syntax von „da bei ihre Einheit denken“ selbstzerstörerisch ist.
Dem wohnt kein zeitliches Element inne, da der Vater sich schon immer und seit Ewigkeit als Vater weiß.
Aber der Geist? Danke für die Mühe, aber ich verstehe immer noch nicht, ob ich schon aus dem Leben beobachtet habe, daß 2 nur ein Konstrukt ist, um zu erklären, warum 3 auch 1 ist. Deshalb hat übrigens der Computer, sobald man ihn unabhängig von der natürlichen Sprache walten läßt, teufliche Tendenzen.
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#143   Brandenburgis   20:59:01 | Montag, 1. Juni 2009
Na ja, gut, ich bleibe
bei meiner Meinung. Österreichs Mission war im Kern eine deutsche, und diese Mission hat Österreich verfehlt! Siebenbürgen war immer Teil des Königreich Ungarns, und auch dieser Krone konnte Habsburg nicht gerecht werden. Gerade die Kroaten und sicher auch die Slowaken waren monarchietreu, die ungarische Gentry wurde ja 1849 kräftig gedämpft.
Das ganze österreichische Kaisertum war ja eine innerlich haltlose Fiktion, wie auch Franz Ferdinand verzweifelt erkannte und bekannte. Durch den Mord von Sarajewo wurde es ihm erspart, die grausame Wahrheit seines Alptraums mitzuerleben.
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#142   Ernst von Zwiefalten   19:16:27 | Montag, 1. Juni 2009
Donaufürstentümer
Österreich besass Siebenbürgen, das an die Donaufürstentümer angrenzte, mit seiner explosiven Mischung der verschiedenen Konfessionen und Volksgruppen, das nach Auffassung des Militärs bei einem Aufstand der Ungarn oder Sekler als nahezu unangreifbarer Rückzugsraum hätte dienen können und dazu schwer (gegen die Türken )befestigt war. Siebenbürgen gehört zwar heute zu Rumänien, politisch gehörte es damals nicht zu den Donaufürstentümern, trotz einer starken rumänischen Volksgruppe über deren Herkunft ich keine Diskussion führen werde. Sie werden wissen, warum. :-D
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#141   Brandenburgis   18:55:02 | Montag, 1. Juni 2009
@Ernst von Zwiefalten
Ich bin als katholischer Tradi natürlich nicht grundsätzlich österreichfeindlich. Doch hat sich die Dynastie in sträflicher Weise von der destruktiven Politik Englands und Frankreichs vereinnahmen lassen (masonisch?). Das kann ich an vielen Details aufzeigen.
Österreich war in keiner Weise „eingeklemmt“, es hatte in den Donaufürstentümern schlicht und einfach nichts verloren, es konnte dort auch nichts gewinnen und hat alles, aber auch alles verloren. Bei klügerer Politik hätte Preußen auch binnen Deutschland dominiert werden können. Warum ließ man sich von Preußen in das Dänemark-Abenteuer hineinlocken?
Sicherlich hatte England „Angst“, doch diese Angst hätte Österreich ausnutzen können, statt sich vor den Karren Englands spannen zu lassen, das dann nach 1914 großartige „Dankbarkeit“ bewies. Niemals hätte die großartige Konstruktion der Heiligen Allianz aufs Spiel gesetzt werden dürfen. Nutznießer waren ausschließlich England und USA, bis heute müssen wir diese grauenhafte, unerträglich Situation hinnehmen, daß der anglo-sächsische Offfscum sich auf dem Kontinent festgesetzt hat.
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#140   Ernst von Zwiefalten   18:39:42 | Montag, 1. Juni 2009
Brandenburgis
Schön, dass man in diesem Forum auch noch vernünftig diskutieren kann. :-]Bei Österreich bin ich mir, was die Orthodoxie anlangt, gar nicht mal so sicher, ob sie nicht doch eine ganz vernünftige Politik gemacht haben, immerhin waren sie eingeklemmt zwischen den orthodoxen Hohenzollern in Moldavien und Walachien und den orthodoxen Russen in Bessarabien. In der FAZ kam letzte Woche ein Artikel zu Goethes (dem Enkel des Dichters) Forschungen zum Konzil von Florenz. Der könnte Ihnen weiterhelfen.
Die Hauptverantwortlichkeit für diese Politik tragen eher England, die pathologisch Angst vor einem Zugriff Russlands auf die Dardanellen hatten und Preussen, das das osmanische Reich stabilisierte. Aber ich bin in der Politikgeschichte des späten 19 Jhds. wirklich nicht besonders kompetent. Das ist nicht mein Schwerpunkt.
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#139   Brandenburgis   18:23:57 | Montag, 1. Juni 2009
Nach meinem Dafürhalten
hat sich gerade das Kaisertum Österreich durch seine pathologische Russenfurcht und seinen dynastischen Egoismusm schwer an der Christianisierung Konstantinopels versündigt. Man beachte nur die treubrüchige Position im Krimkrieg, wenige Jahre nachdem Russland die österreichische Herrschaft verteidgt hatte!
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#138   Ernst von Zwiefalten   18:09:15 | Montag, 1. Juni 2009
@Marcelus
Sonst landen Sie in der Hölle wie alle Apostaten.
Ist o^/ Gregor der Große o^/ auch dort in der >:) Hölle >:) , weil er anderes gelehrt hat, als das 1. Vaticanum? :-D :-D
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#137   Paulaner †   17:56:15 | Montag, 1. Juni 2009
So eine krude Theologenlogik gehört endlich ins Museum!
gunther maria michel: @Marcelus
Freilich haben die Päpste vor 100 und 200 Jahren noch anders gesprochen.
Aber gerade dies: dass sie früher anders sprachen als sie heute sprechen, über denselben Gegenstand, ohne dass dieser sich wesentlich geändert hat, gibt ja Anlass zum Zweifel an Primat und Unfehlbarkeit.
Sie verlangen von den Menschen, das Denken auszuschalten. Das verlangt heute niemand mehr von seinem Nebenmenschen.
Wesentlich an der katholischen Kirche ist die weltweit einheitliche Lehre! Ihr unveränderlicher Sockel ist die Bibel, alle Erweiterungen durch Kirchenlehrer usw. sind durch Konzilien und ev. Päpste „abgesegnet“ worden unter der Schirmherrschaft des Heiligen Geistes.
Und dann kommt grad am Pfingstmontag so ein verstaubter, weltfremder Schmarren von einem Theologen dahergeflogen.
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#136   gunther maria michel   17:48:09 | Montag, 1. Juni 2009
@Marcelus,
belegen Sie doch bitte, welcher Papst zum letzten Mal (wenn überhaupt jemals) von Byzantinismus-Sekte gesprochen hat.
In den Publikationen der theologisc-historischen Kommission für das Heilige Jahr 2000 mit Vorwort von Roger Kardinal Etchegaray werden die Heiligen der Orthodoxie nach dem Schisma von 1054 als Heilige anerkannt. Wie kann das sein, wenn sie Schismatiker und Häretiker sind?
Freilich haben die Päpste vor 100 und 200 Jahren noch anders gesprochen.
Aber gerade dies: dass sie früher anders sprachen als sie heute sprechen, über denselben Gegenstand, ohne dass dieser sich wesentlich geändert hat, gibt ja Anlass zum Zweifel an Primat und Unfehlbarkeit.
Sie verlangen von den Menschen, das Denken auszuschalten. Das verlangt heute niemand mehr von seinem Nebenmenschen.
Die römisch-katholische Glaubenslehre verlangt aber von uns keinen blinden Glauben, sondern einen Glauben, für den die Vernunft sich rechtfertigen kann.
Sie sollten so gut Sie können sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen, anstatt sie bloß unter Verweis auf mir ohnehin bekannte Dogmenzitate abzuschmettern.
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#135   Marcelus   17:39:04 | Montag, 1. Juni 2009
Ernst: Die Fragen, was die rechte katholische Lehre ist, wurde bereits durch eine unfehlbare
Papstkonzilserklärung dargelegt und erklärt (unfehlbares Dogmenkonzil Vaticanum I, sel. Pius IX.) – unterwerfen Sie sich der unfehlbaren Lehre der Kirche, wenn Sie katholisch bleiben wollen: Sonst landen Sie in der Hölle wie alle Apostaten.
Gregor der Große hat den Universalepiskopat, d.h. die unmittelbare bischöfliche Gewalt über die gesamte Kirche, als „töricht und anmaßend“ bezeichnet.
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#134   gunther maria michel   17:35:56 | Montag, 1. Juni 2009
@pamino,
mit Jt. meinte ich: Jahrtausend
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#133   Ernst von Zwiefalten   17:33:36 | Montag, 1. Juni 2009
Kirchengeschichte
Sehr geehrte Mathilde,
ein wenig Nachhilfe in Kirchengeschichte scheinen Sie doch nötig zu haben:
1. Gregor der Große hat den Universalepiskopat, d.h. die unmittelbare bischöfliche Gewalt über die gesamte Kirche, als „töricht und anmaßend“ bezeichnet. Vgl.Horst Fuhrmann „Quod catholicus non habeatur, qui non concordat Romanae ecclesiae“. Randnotizen zum Dictatus Papae. In: Kurt-Ulrich Jäschke und Reinhard Wenskus (Hgg.), Festschrift für Helmut Beumann zum 65. Geburtstag, Sigmaringen 1977, S. 263ff.
Gregor, der sicherlich besser Griechisch konnte, als wir alle zusammen, hat also in seiner Bibel Ihre Auslegung nicht gefunden.
2. Die Wurzel für die Ablehnung der Lateiner in Byzanz ist im 4. Kreuzzug (1204) zu suchen, der das christliche Bollwerk gegen den Islam entscheidend schwächte. Der damalige Papst Innozenz III.griff nicht so entscheidend durch, wie er gekonnt hätte. Er verhinderte weder die Plünderung Konstantinopels noch setzte er eine Bestrafung des verantwortlichen Dogen durch. Damit hatte die Ostkirche Erfahrung, wie es sich unter römischer Herrschaft lebt. Diese Erfahrung bestätigte sich in den folgenden Jahren noch.
Das Angebot des Papstes im 15 Jhd kam viel zu spät. Auch mit römischer Hilfe wäre Konstantinopel damals nicht zu verteidigen gewesen.
Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts hätte es eventuell noch eine Möglichkeit gegeben, wieder ein christliches Konstantinopel zu errichten. Aus Angst vor Russland liess der Westen diese Möglichkeit verstreichen.
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#132   Marcelus   17:17:00 | Montag, 1. Juni 2009
g. m. m.: Die Päpste und die Kirche sehen die Abgefallenen unter dem Patriarchen von Byzanz klar
als Byzantinismussekte.
Wenn Sie das nicht so sehen, sind Sie bereits abgefallen, und nicht mehr zur Kirche gehörig.
Bekehren Sie sich und retten Sie Ihre Seele, und unterwerfen Sie sich dem Römischen Papst, dem sich jeder in der Kirche unterzuordnen hat.
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#131   pamino   17:00:38 | Montag, 1. Juni 2009
@ günther maria michel
[…] gegen Ende des 1. Jt.s ([…] Machtvakuum im Westen infolge des Zusammenbruchs des weström. Reiches, in das die Frankenherrschaft […] hineinstieß) […].
Gegen Ende des 1. Jh.??
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#130   Mathilde   16:32:51 | Montag, 1. Juni 2009
Der Primat des Papstes ist in der Bibel vermerkt, Christus hat ihn selbst eingesetzt
Es kann also nicht noch andere geben, die mit dem Papst auf gleicher Stufe stehen. Daran ändert auch der Begriff Schwesterkirche nichts. Es fehlt eben das wichtige Merkmal, die Anerkennung des Papstamtes, deshalb ist die orthodoxe Kirche nicht die una sancta catholica ecclesia, sondern nur eine Abspaltung, die aber viele Merkmale der wahren Kirche Christi behalten hat.
Für den Primat des Papstes braucht es keine weiteren Beweise, ebensowenig wie für die Gottheit Jesu Christi.
Diese beweist sich jedem aufmerksamen Bibelleser täglich neu, allein aus den Worten Jesu und seinem Verhalten. So spricht und handelt nur einer, der Vollmacht hat, der Logos selbst.
Mit dieser Vollmacht wurde das Papstamt eingesetzt.
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#129   pamino   16:23:18 | Montag, 1. Juni 2009
@Marcelus wg. der cousins und cousines
Sonntag, 31. Mai 2009 21:56, Marcelus: vH-O: Die männliche Mehrheitsform meint normalerweise implizit auch die weibliche Mehrheitsform mit, außer man möchte alle Zweifel ausräumen. Im österreichischen Deutsch spricht man immer nur von Cousins und Cousinnen, und ich nehme an, auch im schweizerischen Deutschen, nachdem die Schweizerdeutschen immer so viele französische Wörter verwenden.
Aber die Franzosen sagen: mon cousin, ma cousine!
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#128   Ernst von Zwiefalten   15:27:42 | Montag, 1. Juni 2009
@Brandenburgis
Grundsätzlich haben Sie schon recht, einzelne Orthodoxe haben das filioqueanerkannt, sogar Staniloae und Mogila hätten sich unter bestimmten Umständen mit dem filioque abfinden können. Nur diese Umstände traten nie ein.
Ich wollte es aber hier etwas vereinfachen. Die aktuelle Problematik des filioqueist Thema für ein Hauptseminar der Dogmatik, so tief kann man in einem solchen Forum einfach nicht in die Diskussion einsteigen. :'( Schade, aber daran lässt sich nichts ändern
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#127   gunther maria michel   14:55:37 | Montag, 1. Juni 2009
@Mathilde u Brandenburgis,
Dass der Primat des Petrus, von welchem der Primat des römischen Bischofs abgeleitet ist (wiewohl auch der Patriarchenstuhl von Antiochien durch den hl. Petrus gegründet wurde), neutestamentlich fundiert ist, bestreite ich nicht. Jedoch ist die römische Auslegung dieses Primats, wie sie sich gegen Ende des 1. Jt.s (auch politisch begründet durch das Machtvakuum im Westen infolge des Zusammenbruchs des weström. Reiches, in das die Frankenherrschaft, sanktioniert durch das Papsttum als einigende Kraft, hineinstieß) in der alten Kirche niemals allgemein anerkannt gewesen u trägt deshalb nicht das unanfechtbare Merkmal der Katholizität im ursprünglichen Sinn. Behauptung ist kein Beweis, denn ihr steht die Gegenbehauptung der vier anderen alten, apostolisch gestifteten Patriarchate entgegen, die von der Mehrheit der Kirchenväter in altchristlichen Konzilien festgehalten wurde, Konzilien, die auch von Rom anerkannt sind, mit Ausnahme der entsprechenden Beschlüsse. Der päpstliche Primat ist, römisch-katholisch gesehen, ebenso unbeweisbar wie die Gottheit Jesu Christi, sondern ein striktes Glaubensgeheimnis, für das freilich apologetische Argumente gebracht werden können.
Für einen unverblendeten Katholiken, der die Orthodoxie kennt, steht fest, dass die Merkmale der wahren Kirche Christi (una, sancta, catholica, apostolica) auf sie nicht weniger zutreffen als auf die römische Kirche.
Rom hat das de facto anerkannt, andernfalls würde es nicht von Schwesterkirche sprechen.
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#126   Brandenburgis   11:43:39 | Montag, 1. Juni 2009
Die Ostkirchen haben
das filioque öfters anerkannt.
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#125   Ernst von Zwiefalten   09:04:50 | Montag, 1. Juni 2009
@Mathilde
Es gibt mehr Differenzen zwischen Rom und den Kirchen des Ostens, als Sie angegeben haben.
Es sind dies vor allem:
1. der Primat des Papstes,
2. die Frage, ob der Heilige Geist auch vom Vater ausgeht (filioque),
3. die Frage nach dem Fegefeuer,
4. die Frage nach den Seelenmessen und guten Werken.
Aus orthodoxer Sicht ist hierzu anzumerken:
Ad 1. Der Primat des Papstes widerspricht den Bestimmungen des Konzils von Chalcedon, das Gleichberechtigung zwischen Rom und Byzanz anstrebte.
Ad 2. 1.Das filioque ist ohne ordentlichen Konzilsbeschluss in das Credo gekommen.
2. Es mindert die Rolle der ersten Person der Trinität
3. Augustinus verwendete wohl- ohne das er es selbst bemerkte- ketzerisches Gedankengut für seine Formulierung der Trinitätslehre.
Die Punkte 3 und 4 muss ich selbst noch einmal bei Staniloae nachschlagen, um sie richtig darzustellen.
Gesegneten Feiertag
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#124   Biene Maja   07:43:44 | Montag, 1. Juni 2009
Simplicius
Guten Morgen Sie haben ein Mail erhalten es grüßt Sie die Biene Maja und einen schönen Feiertag
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#123   Mathilde   02:05:14 | Montag, 1. Juni 2009
Christus selbst hat den Primat des Papstes fetgelegt,
daran gibt es nichts zu deuteln. Die orthodoxe Kirche hat bei der Spaltung 1054 diesen Primat geleugnet bis heute.
Ursache der Spaltung war eine immer stärkere Machtstelllung von Byzanz, das sich bald selbstherrlich als Ost-Rom bezeichnete und bereits Jahrhunderte vor der Spaltung zunächst eher in Randfragen gegen Rom opponierte. Die Abspaltung war Endpunkt dieser Entwicklung, Byzanz wollte sich über Rom erheben aufgrund der damaligen Macht und Pracht und sich als neue Metropole des Christentums installieren. Diese Rechnung ging aber langfristig nicht auf.
Als im 15. Jahrhundert die Osmanen Byzanz/Konstantinopel bedrohten, bot der damalige Papst trotz des Abfalls an, mit einem katholischen Heer zur Hilfe zu kommen. Das lehnten die Byzantiner stolz ab mit Hinweis, dass sie eher die Fahne der Osmanen wehen sehen wollten, als diese Hilfe anzunehmen. Tatsächlich die Byzantiner bekamen, was sie wollten: zwei Wochen danach wehte tatsächlich die grüne Fahne der islamischen Osmanen über Byzanz, was bis heute im Nachfolgestaat der Fall ist! Byzanz wurde ausgelöscht und damit das Christentum. Die Heilige Hagia Sophia Kirche wurde zur Moschee erklärt und mit Minaretten umgeben. Heute ist sie zwar Moscheemuseum, aber christliche Gottesdienste dürfen nicht gehalten werden. An eine Rückgabe zu glauben, ist illusorisch. Der Innenraum der Kirche wurde mit Schilden zugehängt, auf denen die Namen der islamischen Eroberer stehen, die Byzanz zerstört haben.
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#122   St. Anton †   01:54:51 | Montag, 1. Juni 2009
Theologisch Fragen, so wie
Die Bedeutung, Deutung, Bewertung und Einordnung der Eucharistie hat sicherlich schon vielen Theologen schlaflose Nächte bereitet.
Für mich persönlich gibt es offengestanden wichtigere Fragen, die ich mir stelle.
Mir tun Konservative leid, die sich permanent und zwanghaft gegen alles Neue stellen müssen und dabei das Gefühl haben müssen: Früher war alles besser.
Früher war nämlich nicht alles besser – genausowenig wie das Abendland gerade untergeht.
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#121   gunther maria michel   01:28:17 | Montag, 1. Juni 2009
@Marcelus,
ich bin römisch-katholisch wie Sie, aber ich mache es mir nicht so einfach, die Kirchen des Ostens als „Byzantinismus-Sekte“ abzutun, u die Päpste haben Sie jedenfalls mit einer solchen Bezeichnung nicht auf Ihrer Seite.
Ich habe Ihnen schon geschrieben, dass ich für den päpstlichen Primat Matth 16,18 u Jh 21 für sehr gewichtig halte, u spekulativ das monarchische Prinzip in der Kirche, das der Papst verkörpert.
Jedoch dreht Ihre Argumentation sich im Kreis. Die Orthodoxen sind Ihrer Meinung nach Schismatiker u Häretiker, weil sie nicht die Oberhoheit des Papstes anerkennen, wobei Sie diese als im 1. Jahrtausend als evident gegeben ansehen. Das ist aber nicht der Fall. Gewiss gibt es Äußerungen von Kirchenvätern – auch im Osten – in diese Richtung, aber von einem Väterkonsens über einen Jurisdiktionsprimat über die ganze Kirche kann nicht die Rede sein.
Ich verkenne auch nicht den Ehrgeiz u das Machtstreben der Patriarchen von Konstantinopel, die mit dem römischen Anspruch in Konflikt geraten mussten.
Als einzigen Punkt, worin die Orthodoxie 1054 vom Glauben abgefallen sein soll, nannten Sie mir den päpstlichen Primat. In Wirklichkeit hielt die Orthodoxie nur an der Ehrenstellung, die Rom hatte, fest, ohne jedoch die sich immer mehr verstärkenden Ansprüche Roms zu akzeptieren, die sie als Abweichung von der apostolischen Tradition u den Konzilien betrachteten.
In den Publikationen der Theolog.-Hist. Kommission f d Hl Jahr 2000 werden orthodoxe Heilige nach dem Schisma als He…
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#120   catholic   23:59:12 | Sonntag, 31. Mai 2009
Simplicius, Der Geist weht, wo und wie er will.
Alles ist von IHM belebt, beseelt.
Eine üble Nachrede über andere passt nicht zu Ihnen.
Lieber ein „Gutmensch“ in Einfalt (simplicitas), als ein Schlechtmensch voll Hass auf Andersdenkende.
Viel Lebensfreude an der Schöpfung für Sie :)3 :(3
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#119   Gotthard   23:58:18 | Sonntag, 31. Mai 2009
@elijahu
Fahr zur Hölle, David Ho Zehnter, fahr zur Hölle.
Holt ganz schnell die psychiatrische Ambulanz!
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#118   Elijahu †   23:57:03 | Sonntag, 31. Mai 2009
Du sollst das Gute lieben und das Böse hassen…
…catholicus alias David Ho Zehnter aber ist das inkarnierte Böse, er ist vom Rauch Satans vom Scheitel bis zur Sohle erfüllt und jeder Christ hat die Pflicht diesen Satan spüren zu lassen dass er bei uns Katholiken nicht willkommen ist.
Fahr zur Hölle, David Ho Zehnter, fahr zur Hölle.
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#117   Simplicius   23:50:49 | Sonntag, 31. Mai 2009
@catholic und Biene Maja
Und catholic, der zu allen seinen semiaufgeklärten gutmenschlichen Kommentar geben muß, wollen wir in das Gebet einschließen. Sein Narzißmus braucht das Kommentieren – und wer da ohne Schuld ist, der hebe den ersten Stein. Er ist unser Bruder, und er hilft uns heilig zu werden, weil es nicht so leicht ist, das Schwätzerchen zu lieben.
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#116   catholic   23:45:22 | Sonntag, 31. Mai 2009
Gute Nacht, Biene Maja, Unsere Liebe Frau beschütze Sie.
Jesus ist bei Ihnen. :(3
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#115   Biene Maja   23:32:58 | Sonntag, 31. Mai 2009
Simplicius
die ich gerne aufopfere für Sie Gute Nacht die Biene Maja.
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#114   catholic   23:31:24 | Sonntag, 31. Mai 2009
Gretchen, Sie haben recht,
was haben diese Edelkatholen noch mit gesundem Glauben und lebendiger Kirche zu tun?
Der Müll der Kirchengeschichte.
Ich ermutige Sie. :(3
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#113   Simplicius   23:30:50 | Sonntag, 31. Mai 2009
@biene Maja
Ich geh nun schlafen. Vorher werde ich für Sie den schmerzhaften Rosenkranz beten, weil Sie krank sind und viele Schmerzen haben
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#112   Gretchen †   23:28:54 | Sonntag, 31. Mai 2009
@wassers: Gucken Sie mal
in den Duden o. ä. „Psychiater“ schreibt sich das. Das schreibt doch jeder Müllmann richtig! So, und jetzt heißts: „P… im Po – das macht froh!“
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#111   Biene Maja   23:26:58 | Sonntag, 31. Mai 2009
Simplicius
das tu ich gerne wünsch Ihnen alles erdenkliche Gute
die Biene Maja ist fleißig während ich schreibe bete ich auch für Sie ER IST BEI MIRund das wünsche ich Ihnen auch o^/
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#110   wassers   23:25:47 | Sonntag, 31. Mai 2009
Nein, haben
Sie mal an den Besuch bei einem gewöhnlichen Pyschiater gedacht oder einem zölibatsbrechenden Konzilspriester oder „-bischof“?
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#109   Gretchen †   23:24:12 | Sonntag, 31. Mai 2009
@wassers: Während Sie
hier nun wahrscheinlich noch bis nach Mitternacht ihren Verbal-Kot ablassen, werd ich mich schön ins Kuschel-Bett legen, geile Musik abspielen und meinen Popo vewöhnen lassen. Mhhhhh! Neidisch?!
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#108   Simplicius   23:22:20 | Sonntag, 31. Mai 2009
@Biene Maja
Beten Sie für mich
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#107   wassers   23:21:01 | Sonntag, 31. Mai 2009
Ihr Vokabular,
Gretchen, lässt wirklich zu wünschen übrig. Aber äußern Sie sich ruhig, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Schön klingt es jedenfalls nicht, arbeiten Sie als Müllfrau?
Redaktion benachrichtigen
#106   Biene Maja   23:18:31 | Sonntag, 31. Mai 2009
Simplicius
warum bin ich wenn ich nicht zu leiden habe so Gottselig
weil ich einmal eine Gottes Begegnung hatte und das prägt
mehr sag ich nicht mehr ich bin dumm naja das stört mich nicht weiter und wenn Sie nicht schlafen können beten Sie den Rosenkranz ich bin ein waschechte Österreicherin
ich spüre seine Führung in meinem Leben tagtäglich
und das ist für mich so etwas schönes erhabenes ich kann das schwer beschreiben ich habe große Freude und das Wünsche ich Ihnen auch die Biene Maja legen Sie Ihre Gedanken in Gottes Hände ich mach das auch so
Redaktion benachrichtigen
#105   Simplicius   23:17:51 | Sonntag, 31. Mai 2009
@athisti
ja, ja, Kirchen zu Diskotheken und Supermärkten… ist das das Heil, das sich Leute Ihres Schlages ausdenken können? Reicht es denn kein bißchen weiter? Ich kenne Menschen, die, bedingt durch ihre Kultur, jeder Form von Religion fern stehen. Junge Chinesen zum Beispiel. Fast alle erzählen sie mir, wie sehr sie Kirchen schätzen. Sie treten sein und sollen nichts tun. Sie sollen nichts kaufen. Sie können allein und bei sich sein. Sie setzen sich hin und kommen zu sich. Das ist noch keine religiöse Erfahrung (wirklich nicht?), aber doch der Anfang davon. Das Heraustreten aus einem Getriebe, das Ihnen der Gott ist. Welch einen erbärmlicher Gott haben Sie! Nun ja, jeder hat den Gott, den er verdient (das ist ein kluger Gedanke, den ein häretischer Protestant ausgesprochen hat). Sie sind auch kein Atheist. Ich kenne Atheisten. Sie zeichnen sich durch das völlige Desinteresse an allen religiösen Fragen aus. Es würde ihnen nie einfallen, gegen eine Religion gleich welcher Art zu hetzen. Religionen kommen in ihrer Weltsicht einfach nicht vor.
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#104   Gretchen †   23:14:15 | Sonntag, 31. Mai 2009
O Mein Gott,
ist das hier eine gequirlte Scheiße! Was haben solche Fundi-„Dispute“, besser: was hat dieses dumpfbackige gegenseitige Mit-Kacke-Bewerfen – noch mit Glaube und Kirche zu tun??
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#103   wassers   23:13:38 | Sonntag, 31. Mai 2009
Merken Sie sich einmal
eines. Sie begehen mit einem ungewollten Duzen eine Beleidigung. Genau das sehe ich in Ihrem plump dümmlichen Benehmen. Im übrigen vermögen Sie ja nicht einmal einen Wunsch einer guten Nachtruhe richtig zu verstehen. Sie sind offensichtlich wirklich nicht gut drauf, daran ist sicherlich ein übertriebener Papstgedanke schuld!
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#102   vonHerzmanovsky-Orlando   23:10:41 | Sonntag, 31. Mai 2009
@wassers
N freundliches Exemplar Mensch bist du. Und ob man am nächsten Tag noch aufwacht, das entscheidet allein der liebe Gott. Es wurde auch schon jung gestorben! Ich werde dies jedenfalls nicht tun, hab ich mir schon vor Jahrzehnten geschworen. Und ich bin mit Geduze immer noch netter (und korrekter!!!) als mancher Siezer auf dieser Site, ich hoffe du lernst es schätzen.
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#101   wassers   23:06:24 | Sonntag, 31. Mai 2009
Orlando – Passen Sie mal auf!
1. Ich habe Ihnen nicht das „Du“ angeboten. Sie reihen sich hier in die Reihe von Schreibern ein, denen es an einer guten Kinderstube zu mangeln scheint.
2. Sie sind mögen sich berufen fühlen zu richten, dazu reicht es bei Ihnen aber nicht hin.
3. Für Ihre Literaturhinweise danke ich Ihnen – auch für Ihre komisch klingend sollende Charakterisierungstechnik
4. „Guter Junge“ – Danke guter Opa!
Haben Sie noch eine gute Nacht, vielleicht erwachen Sie morgen geläutert oder auch nicht!
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#100   vonHerzmanovsky-Orlando   22:55:12 | Sonntag, 31. Mai 2009
Die Titanikkatastrophe wird auch immer schlimmer,
seit heute gibt es keine Überlebenden mehr www.sueddeutsche.de/…ma/960/470508/text/.
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#99   Simplicius   22:49:56 | Sonntag, 31. Mai 2009
Biene Maja
Biene Maja ist weder scharfsinnig noch gelehrt, die Texte, die sie schreibt, sind an der Grenze der Verständlichkeit. Sie kann ja nicht mal Deutsch. Aber wenn ich diese „dummen“ Zuschriften lese, so frage ich mich oft. ob Biene Maja nicht der einzige gottselige Mensch unter uns ist und wir alle anderen verworfen sind. Das ist ein schrecklicher Gedanke, der mich nachts manchmal nicht schlafen läßt. Wenn Biene Maja kein Fake ist – aber das ist schon wieder ein Gedanke, der nicht gottselig ist.
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#98   Biene Maja   22:41:34 | Sonntag, 31. Mai 2009
Gotthard
da könnte man streiten es kommt mir so vor wie die Pfadfinder ums Lagerfeuer die sitzen ganz ohne Haltung
in der Runde bin jetzt müde und geh ins Bett Angenehme
Nachtruhe und Gottes Segen.
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#97   Gotthard   22:31:59 | Sonntag, 31. Mai 2009
@biene maja
iegt das Allerheiligste an Boden das ist für mich Sakrilegisch
das Allerheiligste liegt nicht am Boden – sondern auf einem improvisierten Freiluft-Altar!
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#96   Biene Maja   22:10:52 | Sonntag, 31. Mai 2009
Marcelus
danke und noch was wie auf diesen Bild zu sehen
liegt das Allerheiligste an Boden das ist für mich Sakrilegisch
so sollte man nicht mit dem Leib Christie umgehen
erinnert mich wie Jesus ans Kreuz genagelt wurde
haben wir mehr Respekt Ehrfurcht mir tut dabei das Herz
weh das ist nicht nur ein Gemeinschaftessen sondern
das Erlösungswerk Jesu Christie wist ihr was ihr da tut
wenn ihr in Messe die Wandlung vollzieht das ist das Höchste in keiner anderen Religion ist das so das ist unfassbar . o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#95   Marcelus   21:56:01 | Sonntag, 31. Mai 2009
vH-O: Die männliche Mehrheitsform meint normalerweise implizit auch die weibliche Mehrheitsform
mit, außer man möchte alle Zweifel ausräumen.
Im österreichischen Deutsch spricht man immer nur von Cousins und Cousinnen, und ich nehme an, auch im schweizerischen Deutschen, nachdem die Schweizerdeutschen immer so viele französische Wörter verwenden.
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#94   vonHerzmanovsky-Orlando   21:50:54 | Sonntag, 31. Mai 2009
@Marcelus
Cousins und Cousinen, oder wenn es dir germanisch besser gefällt: Vettern und Basen.
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#93   Marcelus   21:48:22 | Sonntag, 31. Mai 2009
Biene Maja: Maria war immerwährende Jungfrau und hatte nur einen Sohn und keine weiteren Kinder,
aber Jesus hatte „Brüder und Schwestern“, was im aramäischen Sprachgebrauch Cousins bezeichnet.
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#92   Biene Maja   21:46:57 | Sonntag, 31. Mai 2009
Brandenburgis
beten wir für seine Seele die wird rabenschwarz sein
einer der möglicherweise in der Hölle ist in die Kirche gegangen und sich nicht rechtzeitig bekehrt schade
eine andere Frage an alle Hatte Jesus Geschwister gehabt ? ich hatte das heute in der Kirche gehört
das befremdet mich sehr bitte um Antwort danke!
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#91   vonHerzmanovsky-Orlando   21:36:57 | Sonntag, 31. Mai 2009
@wassers
Du musst im Denzinger nachlesen, nicht im Deschner.
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#90   Marcelus   21:15:49 | Sonntag, 31. Mai 2009
wassers: Die Autorität, die ein Konzil erst als Konzil anerkennen mußte, war der Papst, selbst wenn
dieser die ersten Konzilien erst im nachhinein legitimierte.
Aber erst der Papst machte ein Konzil zum Konzil!
Die Irrlehre des „Konziliarismus“ ist eine Irrlehre, die durch ein Konzil klar als Irrlehre verworfen wurde: durch das I. Vaticanum.
Ein Dogma, ist das, was die Kirche schon immer geglaubt hat, das heißt, die Kirche lehrte immer schon die unfehlbare Lehrgewalt des Papstes – alle gegenteiligen Behauptungen waren Häresien.
Und die Kirche hat auch heute Ostrituskirchen unter ihrer Obhut und als integralen Bestandteil der Römisch-Katholischen Kirche, neben der lateinischen Westkirche.
Wenn die Byzantinismussekte die Autorität der Konzilien nicht anerkennt, dann ist das ihr Problem … Teil der Kirche sind sie deswegen aber nicht,
sondern alleine jene unter der Autorität des Bischofs von Rom.
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#89   Dr. Christoph Heger   21:12:08 | Sonntag, 31. Mai 2009
Kein Konziliarismus!
Bis zum großen Ost-West-Schisma war die unzweifelhafte Autorität ein ökumenisches Konzil.
Wohl kaum. Schon was ein „ökumenisches Konzil“ ist bzw. welche Versammlungen „ökumenische Konzilien“ waren, war bei weitem nicht „unzweifelhaft“.
Es ist klar, daß ohne eine letzte in einer Person verankerte Autorität die Idee einer in ihrer Rechtgläubigkeit gesicherten Kirche nicht denkbar ist. Daß Jesus Christus diese Autorität Petrus (und seinen Nachfolgern) gegeben hat, ist also kein „Zufall“, sondern folgte aus seiner Absicht, eben eine solche in ihrer Rechtgläubigkeit bewahrte Kirche zu stiften.
MfG
Christoph Heger
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#88   wassers   21:01:10 | Sonntag, 31. Mai 2009
Exkurs „Rechtslehre-Dogmatik“
Problem: Bis zum großen Ost-West-Schisma war die unzweifelhafte Autorität ein ökumenisches Konzil. Nach dem Schisma entwickelte die westliche Kirche die Theorie der obersten Rechtsgewalt über die gesamte Kirche, die sie auf dem I. Vaticanum zum Dogma erhob. Es standen sich nunmehr zwei Rechtsgewalten gegenüber: Rechtsquelle 1 – Konzil
Rechtsquelle 2 – römischer Patriarch.
Eine Symbiose dieser Rechtsquellen ist aus Sicht der östlichen Kirche nicht möglich. Aus Sicht des römischen Patriarchen ist die Anerkennung unabdingsbare Voraussetzung für eine Überwindung des Schismas, um solches handelt es sich unzweifelhaft, denn beide Seiten sehen sich nicht als Häretiker, sondern als Schismatiker.
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#87   Simplicius   21:01:09 | Sonntag, 31. Mai 2009
pamino und das zeitliche Element des filioque
Der Vater kann sich nur als Vater wissen, wenn es eine Differenz gibt. Logisch ist „ich bin ich“ auf „das bin nicht ich“ angewiesen. Dieses Andere ist der Sohn. Mit der Differenz ist aber zugleich die Identität von Vater und Sohn gedacht. Dieses Denken der Identität ist der Geist, der aus Vater und Sohn zugleich hervor geht, da bei ihre Einheit denken. Dem wohnt kein zeitliches Element inne, da der Vater sich schon immer und seit Ewigkeit als Vater weiß.
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#86   vonHerzmanovsky-Orlando   20:55:23 | Sonntag, 31. Mai 2009
@wassers
Honorius konntenoch überhaupt nicht „ex cathedra“ entscheiden, denn diese Gewalt wurde erst seit dem Vaticanum I dem römischen Patriarchen zugebilligt.
Guter Junge, in der katholischen Kirche gibt es in derartigen Fragen nichts Neues. Im Vaticanum I wurde lediglich festgestellt, dass es immer so war. Deshalb konnte H1 genau dies tun, wie es ja viele Päpste vor und nach ihm auch getan haben. Er hätte sich nur nicht auf das Vaticanum I berufen können. Aber da ging es ihm nicht anders als der Mehrzahl der Päpste.
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#85   Marcelus   20:55:05 | Sonntag, 31. Mai 2009
vH-O: Dann wäre er ein Irrlehrer … der wider die erkannte Wahrheit Irriges lehrt …
Einen Nichtdogmenleugner, der etwas falsch behauptet, obwohl es noch kein Dogma ist, kann man nur als „Häretiker wider willen“ bzw. als „Irrenden“ bezeichnen … Dogmenleugner war Honorius I. nicht.
Logisch falsch, er könnte auch der erkannten Wahrheit aus Boshaftigkeit widersprechen.
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#84   wassers   20:54:11 | Sonntag, 31. Mai 2009
Beten wir
für seine sündhafte Seele. Damit ist für ihn weiteres Morden ungeborenen Lebens beendet!
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#83   Gallowglas   20:53:26 | Sonntag, 31. Mai 2009
und wiedereinmal …
zeigt sich das widerliche Gesicht des Christentums …
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#82   Marcelus   20:53:11 | Sonntag, 31. Mai 2009
Nachhilfe zum Unfehlbarkeitsdogma: Ein Dogma besagt, daß diese Lehre von der Kirche schon immer
so geglaubt wurde!
Ein Dogma ist nur die unfehlbare Festlegung einer Lehre, die immer schon zum apostolischen Glaubensgut gehörte!!
Es kommen keine neuen Lehren hinzu!!
Die Päpste waren immer schon unfehlbar bei endgültigen Glaubensdefinitionen und alleine die päpstliche Zustimmung hat schon immer Dogmen zu Dogmen gemacht, ob mit oder ohne Konzil!!! Und natürlich auch schon die ganze Kirchengeschichte hindurch,
und aus diesem Grund sind alle endgültigen Glaubensdefinitionen ALLER PÄPSTE unfehlbar und nicht erst seit der Dogmaverkündung beim I. Vaticanum … :-S
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#81   Brandenburgis   20:50:05 | Sonntag, 31. Mai 2009
Eine schreckliche Nachricht!!!
Umstrittener US-Abtreibungsarzt in Kirche erschossen: Der umstrittene US-Abtreibungsarzt George Tiller ist Medienberichten zufolge Opfer einer Mordanschlags geworden. Nach Angaben der Polizei wurde Tiller heute auf dem Weg zum Gottesdienst am Eingang der Lutheranischen Kirche seines Heimatorts Wichita (US-Bundesstaat Kansas) erschossen.
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#80   wassers   20:48:00 | Sonntag, 31. Mai 2009
Honorius konnte
noch überhaupt nicht „ex cathedra“ entscheiden, denn diese Gewalt wurde erst seit dem Vaticanum I dem römischen Patriarchen zugebilligt.
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#79   vonHerzmanovsky-Orlando   20:45:48 | Sonntag, 31. Mai 2009
@Marcelus
der Papst ist nur dann unfehlbar, wenn er eine Glaubensdefinition für endgültig erklärt, und hätte das Honorius so gemacht, dann hätte er sich für die rechte Lehre entschieden, weil ihn dann der Heilige Geist recht geleitet hätte.
Ich denke eher es war das Wirken des Heiligen Geistes, das ihn davon abhielt seine falsche Formel zu dogmatisieren.
Honorius’ I. Fehler war, daß er keine endgültige Glaubensentscheidung traf – aber diesen Fehler haben viele Päpste gemacht.
Siehe oben!
Einen Nichtdogmenleugner, der etwas falsch behauptet, obwohl es noch kein Dogma ist, kann man nur als „Häretiker wider willen“ bzw. als „Irrenden“ bezeichnen … Dogmenleugner war Honorius I. nicht.
Logisch falsch, er könnte auch der erkannten Wahrheit aus Boshaftigkeit widersprechen.
Vermutlich war H1 etwas ökumenistisch angehaucht, wie die letzten Päpste und wollte daher eine Kompromißformel akzeptieren um deren Fragwürdigkeit er wußte. Vor dem letzten Schritt der endgültigen Definition schreckte er dann doch zurück.
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#78   wassers   20:43:55 | Sonntag, 31. Mai 2009
@Orlando – Fakten sind klar!
Die Frage kann nicht wissenschaftlich mehr umstritten sein, wenn die oberste Lehrinstanz ein ökumenisches Konzil – bestehend aus Ost- und Westkirche(n) – entschieden hat, dass er Häretiker ist. Damit ist das Ende der Diskussion erreicht und die Sache durch! Marcellus kann gern an seinen irrigen Auffassungen festhalten, er wird sich in guter Gesellschaft befinden, sicherlich auch mit dem hier postenden „Atheisten“ und anderen „Minderbemittelten“.
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#77   Marcelus   20:33:49 | Sonntag, 31. Mai 2009
Honorius I. hat in einer Frage, die noch nicht dogmatisiert war, eine vorläufige Äußerung getätigt,
die später nicht dem Dogma entsprochen hat: Und da ist Honorius I. sicherlich nicht der einzige Papst, der im Vergleich zu anderen Päpsten völlig Widersprüchliches gelehrt hat, wie eine Bestandsaufnahme über päpstliche Lehramtsäußerungen zeigt.
Honorius I. wird nur immer wieder ins Feld geführt, weil er durch ein späteres Konzil ausdrücklich als Häretiker genannt wurde, obwohl er kein Dogma leugnete – das hätte man mit vielen anderen Päpsten genauso machen können, falsche Äußerungen verurteilen, die noch keine Dogmen waren, und diese als „Häretiker“ brandmarken.
Ein anderer toter Papst wurde von seinem Nachfolger auf einer Leichensynode der Prozeß gemacht …
soll vorkommen …
der Papst ist nur dann unfehlbar, wenn er eine Glaubensdefinition für endgültig erklärt, und hätte das Honorius so gemacht, dann hätte er sich für die rechte Lehre entschieden, weil ihn dann der Heilige Geist recht geleitet hätte.
Honorius’ I. Fehler war, daß er keine endgültige Glaubensentscheidung traf – aber diesen Fehler haben viele Päpste gemacht.
Einen Nichtdogmenleugner, der etwas falsch behauptet, obwohl es noch kein Dogma ist, kann man nur als „Häretiker wider willen“ bzw. als „Irrenden“ bezeichnen … Dogmenleugner war Honorius I. nicht.
Aber wassers wollte ja nur davon ablenken, daß er sehr wohl ein Dogmenleugner ist, weil er die Byzantinismussekte als „Teil der Katholischen Kirche“ bezeichnete … wer nicht zum Papst gehört, gehört nicht zur katholischen Kirche …
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#76   wassers   20:32:59 | Sonntag, 31. Mai 2009
Marcellus – Wiederholungen!
Sie wiederholen sich und werden dadurch nicht glaubwürdiger. Für die schmeichelhafte Art Ihrer Sprache können Sie sicherlich nicht. Sie werden jedoch nochmals auf das Ausgangsstatement verwiesen, aus dem Sie Ihre irrigen Schlussfolgerungen ziehen. Machen Sie auf dem Gebiet der orientalischen Kirche erst einmal sachkundig, bevor Sie solch dummes Zeug von sich geben!
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#75   vonHerzmanovsky-Orlando   20:26:35 | Sonntag, 31. Mai 2009
@wassers&marcelus
Honorius I. war Papst vom 3. November 625 bis zum 12. Oktober 638. Sein Name bedeutet „der Ehrenhafte“. Es heißt, dass das Fest der Erhebung des Kreuzes (Fest der Kreuzeserhöhung) während seines Pontifikats eingeführt wurde, das auch durch bemerkenswerte Missionierungen aufgefallen sei.
Für seine nachgiebige Haltung gegenüber den Monotheleten – die mit der des Kaisers Herakleios übereinstimmte – traf ihn vierzig Jahre nach seinem Tod das Anathema (Kirchenbann) durch das dritte Konzil von Konstantinopel. In seiner Sitzung vom 28. März 681 wurde der Monotheletismus als häretisch verurteilt und über alle seine Vertreter einschließlich Honorius I. das Anathema verhängt.[1] Mehrere Päpste, etwa Leo II., bestätigten das Anathema später. Dieses Anathema war ein Hauptargument gegen das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes in den Diskussionen rund um das erste Vatikanische Konzil von 1870. ex WIKI
Also meineswissens ist die Frage ob H1 ein Häretiker war wissenschaftlich umstritten, zumal die Formulierung, der H1 zuneigte damals neu war und noch nicht endgültig abgelehnt. Auch hat H1 diese falsche Formel nicht versucht zu dogmatisieren.
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#74   Marcelus   20:21:57 | Sonntag, 31. Mai 2009
wassers, der Ungebildete: Machen Sie sich bitte nicht länger lächerlich, und werfen Sie mir
mangelndes theologisches Wissen vor – Sie lehnen sich für einen Ihres Nichtwissens ein bißchen zu weit aus dem Fenster … Honorius I. ist im übrigen rechtmäßig anerkannter Papst, und ist keineswegs aus der Papstliste gestrichen …
ansonsten sind Sie nur ein typisch hochmütiger Irrlehrer mit mangelnder katholischer Bildung, der seine Fehler durch dummes Geplappere überspielen möchte …
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#73   wassers   20:19:30 | Sonntag, 31. Mai 2009
Marcellus – Irren?
Frischen Sie mal Ihre Kenntnisse auf, er war Häretiker, aber das eben Ihre Theologiemangel! Im übrigen sollte Sie wirklich genauer lesen, das können Sie offensichtlich nicht.
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#72   pamino   20:18:13 | Sonntag, 31. Mai 2009
Arroganz?
Sonntag, 31. Mai 2009 17:09, Paulaner: Ihr Wortklauber möchtet nur die Lufthoheit über der Christenheit besitzen.
gunther maria michel: Das Konzil von Konstantinopel hatte es ausdrücklich untersagt, am Wortlaut des Credo irgendetwas zu ändern.
Stillschweigend räumte Kardinal Ratzinger dies ein, als eer in „Dominus Jesus“ das Große Credo ohne Filioque zitierte.
Was für eine Arroganz eines Buchstabenzählers, der den Papst zurechtweisen möchte.
Aber ist anarithmetischer Alphabetismus nicht womöglich arroganter, als alphabetischer Arithmetismus?
Ich hätte persönlich gern ein Zitat des betreffenden Passus von Dominus Jesus.
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#70   Marcelus   20:14:04 | Sonntag, 31. Mai 2009
atheisti: Das charakterisiert Ihre eigene Situation, in der Sie sich befinden!
das ist nun mal das Schicksal, wenn man den im Dunkeln hausenden Irren etwas Licht der Aufklärung bringen will!
Wir haben das Licht – und Sie sind im Dunkeln, und irren als solcher ohne Licht umher … mögen Sie nicht im Höllensumpf versinken … wie so viele … :-!
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#69   atheisti †   20:12:32 | Sonntag, 31. Mai 2009
Dünnflüssiger
Halten sich immer noch zwischen „Spinnern“ auf, …
das ist nun mal das Schicksal, wenn man den im Dunkeln hausenden Irren etwas Licht der Aufklärung bringen will! :-D
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#68   Marcelus   20:11:00 | Sonntag, 31. Mai 2009
wassers: Papst Honorius I. hat kein Dogma geleugnet – er hat sich geirrt …
Sie dagegen leugnen ein Dogma und sind nicht nur einfach im Irrtum …
ein bißchen hochmütig von Ihnen, einen Papst, der sich irrte, wie so viele andere, einfach in die Hölle zu setzen …
Sie leugnen ein Dogma – und als solcher sind Sie auf dem Weg in die Hölle … bilden Sie sich über den katholischen Glauben, anstatt rechtgläubigen Katholik „Unwissen“ vorzuwerfen … unwissend sind alleine Sie!
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#67   wassers   20:10:03 | Sonntag, 31. Mai 2009
Und Sie, Atheist?
Halten sich immer noch zwischen „Spinnern“ auf, scheint Ihnen wohl zu gefallen, wenn die Redaktion schläft und Ihren sozio-kommunistischen Unfug nicht aus dem Verkehr zieht!
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#66   atheisti †   20:08:02 | Sonntag, 31. Mai 2009
Lustig
die Katholen schicken sich wieder gegenseitig in die Hölle!
Also ihr Spinner habt doch wirklich ein Rad ab! :-D:-D:-D:-D:-D:-D:-D
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#65   wassers   20:05:15 | Sonntag, 31. Mai 2009
Marcellus – Theologiemangel
Sie mögen schreiben, was Sie wollen, denn Sie vermischen Wahrheit mit Unwahrheit. Haben Sie vergessen, dass auf dem Stuhl Petri Honorius I saß, ein Häretiker, der nach seinem Tode posthum als solcher erklärt wurde und aus der Liste der Bischöfe von Rom gestrichen wurde. Den treffen Sie sicherlich auch in der Hölle, es wird dann sicherlich ein freudig emotionales Wiedersehen geben, denn ihre Beiträge sind nicht durchdacht, sondern ohne Überlegung verfasst. Das würde C. C. sagen, Wertester geht ins Auge!
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#64   atheisti †   20:02:33 | Sonntag, 31. Mai 2009
Die Kirche
hat es sich noch immer gerichtet, wie sie es gerade brauchte:
www.ruhrbarone.de/…04/nazi-pfaffen2.jpg
www.ruhrbarone.de/…04/nazi-pfaffen4.png
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#63   Kraut   19:56:30 | Sonntag, 31. Mai 2009
Welch Zufall!
I. Schritt:
1.: Völlige Enteignung und Privatisierung
2.: Verbot öffentlicher Betätigung (kein Religionsunterricht usw.)
3.: Abschaffung sämtlicher religiöser Feiertage
4.: Kirchen für das Allgemeinwohl ( zu Gemeindewohnungen, Discos, Hallenplätze usw.) umbauen
5.: Abschaffung sämtlicher Privilegien (Kirchensteuer, Staatsgehälter usw.)
II. Schritt:
1.: Unmündigkeitserklärung „religiöser“ Spinner
2.: Zwangseinweisung in die „Psychatrie“, dort Behandlung
3.: Abschaffung und Tilgung des Religionsthemas mit Ausnahme in Faschpsychatrischer, Philosophischer und medizinischer Literatur
Das ist ja das Wahlprogramm unserer hiesigen BRD-Club-Parteien!
Na-ja! Einst wird man „atheisti“, am Galgen baumelnd, zurufen: Hängt ihn höher!
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#62   Marcelus   19:55:21 | Sonntag, 31. Mai 2009
„catholic“, „schalom“ und „wassers“ haben eines gemeinsam:
Sie leugnen das katholische Dogma und sind als solche auf dem Weg in die Hölle …
sehr bedauerlich, aber Teil von Gottes Plan …
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#61   atheisti †   19:54:36 | Sonntag, 31. Mai 2009
@elijahu
Dich würde das gar nicht treffen, denn Du bist eine paradebeispiel für das Krankhafte der Religion.
Solche Typen benötigt man als Anschauungsmaterial!
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#60   Gallowglas   19:53:10 | Sonntag, 31. Mai 2009
ach Brandenburgis
der finanzielle Teil ist einfach zu berechnen … das, was der Kirche möglicherweise zusteht, also die Kirchensteuer, macht nur einen kleinen Teil der Finanzierung der Kirche aus, der Rest kommt vom Staat … wenn der Staatsanteil plötzlich wegfallen würde, siehts schwarz aus …
Und jedesmal, wenn wieder eine Schweinerei in der Kirche aufgedeckt wird, distanzieren sich wieder mehr Menschen von ihr … wenn daraus endlich die Konsequenzen gezogen würden (deine Sitze in Aufsichtsgremien, kein RU, keine Priesterausbildung auf Staatskosten, keine Konkordatslehrstühle, keine Militärseelsorger, keine Krankenhäuser, Alten/Pflegeheime, KiTas & co auf Staatskosten, aber mit dem Namen der Kirche mehr, keine Sonderrechte mehr, keine Zwangstaufen etc.)
dann bleibt von der RKK nichtmehr viel übrig …
Und offensichtlich hat die RKK davor mächtig Angst, denn umsonst würd die nicht so krampfhaft am Reichskonkordat & Co festhalten.
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#59   Marcelus   19:52:47 | Sonntag, 31. Mai 2009
Das Hauptproblem jener, die das „filioque“ ablehnen, ist, daß diese nicht dem Papst die oberste
Unfehlbarkeit zugestehen – jene, die das „filioque“ ablehnen, sind also deswegen Häretiker, zuallererst, weil sie die päpstliche Unfehlbarkeit ablehnen, in ihrem vermessenen Hochmut, sich über die Kirche von Rom und über deren Bischof zu erheben,
und erst dann sind sie Häretiker, weil sie das durch das Papsttum eingefügte „filioque“ ablehnen.
Aber Häretiker sind sie auf jeden Fall!
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#58   Elijahu †   19:50:44 | Sonntag, 31. Mai 2009
Na dann komm mal her Freundchen
Kannst ja mal bei uns versuchen deinen Plan, atheisti.
Überleben würdest du das nicht.
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#57   pamino   19:49:47 | Sonntag, 31. Mai 2009
Filioque
Sonntag, 31. Mai 2009 16:37, Lycos @ gmm: […] nach dem von Karl dem großen proklamierten Filioque lebten Ost und Westrom damit ja noch ca. 250 Jahre ohne Probleme.
Das ist wohl die Zeit, wo bei der Rekonziliationsmesse die Griechen dreimal hintereinander im Credo καὶ ἐκ τοῦ Υἱός (‘Filioque’) singen mußten?
Ich muß gestehen, daß ich ohne ein (häretisches) zeitliches Element dieses ‘Hervorgehen’ noch gar nicht verstehen kann, und das am Pfingstsonntag!
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#56   Marcelus   19:49:40 | Sonntag, 31. Mai 2009
wassers: Nocheinmal: Sie sind ein Häretiker und leugnen das katholische Dogma
Wer unter Bildungsmangel leidet, das sind Sie alleine.
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#55   vonHerzmanovsky-Orlando   19:49:28 | Sonntag, 31. Mai 2009
@atheisti
Glückwunsch, ich weiß nun nur noch nicht in welche Schublade du gehörst. Bist du Trotzkist, Stalinist oder Faschist oder von allem etwas.
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#54   wassers   19:49:00 | Sonntag, 31. Mai 2009
Marcelus – Theologiemangel
Ich achte die Intensität Ihrer Überzeugungen, Ihnen geht allerdings völlig ab, differenziert an Fragen heranzugehen und vorsichtig abzuwägen. Sie lesen etwas „oberfläch“ und haben es nicht hinreichend verstanden, um dann zu absurden Schlussfolgerungen zu kommen. Das ist aber Ihre Sache, die mich in Ihren Schlussfolgerungen nicht im geringsten interessiert, geschweige denn beunruhigt, da, tut mir leid, Ihr theologischer Bildungsmangel – abgesehen von der Wiedergabe von Platitüden – nicht ausreichend ist.
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#53   Marcelus   19:48:58 | Sonntag, 31. Mai 2009
„catholic“: Sie sind ein Häretiker und auf dem Weg in die Hölle
Etwas Gläubigkeit und zwar Rechtgläubigkeit und Frömmigkeit täte ihnen gut – ansonsten landen Sie völlig zurecht in der Hölle: Hoffentlich reißen Sie nicht einige Menschen noch mit in Ihr finsteres Reich …
Das historische Abendmahl Jesu Christi war ein jüdische Festmahl: […] Nebenbei: Mozarts Messen wurden seinerzeit von den verschrobenen Frommen als „Theatermusik“ beschimpft.- Also nichts neues unter der Sonne.
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#52   atheisti †   19:47:15 | Sonntag, 31. Mai 2009
Das einzig Richtige
I. Schritt:
1.: Völlige Enteignung und Privatisierung
2.: Verbot öffentlicher Betätigung (kein Religionsunterricht usw.)
3.: Abschaffung sämtlicher religiöser Feiertage
4.: Kirchen für das Allgemeinwohl ( zu Gemeindewohnungen, Discos, Hallenplätze usw.) umbauen
5.: Abschaffung sämtlicher Privilegien (Kirchensteuer, Staatsgehälter usw.)
II. Schritt:
1.: Unmündigkeitserklärung „religiöser“ Spinner
2.: Zwangseinweisung in die „Psychatrie“, dort Behandlung
3.: Abschaffung und Tilgung des Religionsthemas mit Ausnahme in Faschpsychatrischer, Philosophischer und medizinischer Literatur
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#51   Brandenburgis   19:42:19 | Sonntag, 31. Mai 2009
@Gallowglas
DAs können Sie gar nicht wissen.
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#50   Gallowglas   19:35:31 | Sonntag, 31. Mai 2009
@LM …
als kirchenhasser sollte es eher ihr bestreben sein das kirchensteuersystem aufrechtzuerhalten und sie ins medien und politsystem einzubinden.
Bloß nicht, diese Schmarotzer haben noch viel zu viel Einfluß in unserem Land … Geldhahn abdrehen, die Verbrechen und Lügen der Kirche veröffentlichen und sie dann schön langsam vor sich hin siechen lassen.
Einfach, kostensparend und vor allem wirkungsvoll … >:)
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#49   pamino   19:32:11 | Sonntag, 31. Mai 2009
Stellt das Fronleichnamsmeßformular wieder her!
Sonntag, 31. Mai 2009 14:32, catholic: Das historische Abendmahl Jesu Christi war ein jüdische Festmahl: […] Nebenbei: Mozarts Messen wurden seinerzeit von den verschrobenen Frommen als „Theatermusik“ beschimpft.- Also nichts neues unter der Sonne.
Diese Beschimpfung bekamen Mozarts Messen erst lange nach seinem Tod, und zwar im Rahmen der Reaktion im späten 19. Jh. zu den überladenen Messen der dekadenten Romantik, eine Reaktion, die am Anfang des 20. Jh. im kirchenmusikalischen Motu proprio Pii X. gipfelt.
Mozarts Messen wurden mit einigen Ausnahmen (die beiden Salzburger „Krönungs-“ und „Dominikus-“ Messen, die unvollendete große in c-moll und das unvollendete Requiem) für seinen salzburgischen Fürsterzbischof sowie Landes- und Dienstherrn Colloredo geschrieben, einen Prälaten, der die Anti-Prunk-Dekrete Kaiser Josephs II. eifrig umsetzte. Umfang und Mittel von Mozarts Salzburger Messen, also von fast allen seinen Messen, sind durchweg bescheiden und keineswegs theatralisch im abwertenden Sinn des (Ab-)Schreibers.
Nebenbei: Es ist wahr, daß Mozart judenfreundlich war – der reiche Wiener Jude Raimund von Wetzlar stand Pate für sein erstes Kind, Raimund Leopold, und sein berühmtester Librettist (Figaro, Don Giovanni, Così), Lorenzo da Ponte geb. Geremia Conegliano, war Jude (und kebsenbedingt suspendierter katholischer Priester, ex-Seminarprofessor usw.) –, aber die Lektüre seiner vielen Briefe und deren seiner Familie zeigt, daß wenigstens er ein orthodoxer Catholic war.
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#48   Marcelus   19:30:46 | Sonntag, 31. Mai 2009
wassers: Sie sind ein Häretiker
Es gibt nur eine göttliche Kirche, jene unter dem Petrusnachfolger, und diese Kirche ist weltweit.
Und dann gibt es unzählige Sekten – und eine Sekte ist die Sekte der Byzantinisten, die sich 1054 u.K. abgespaltet hat, weil sie dem Petrusnachfolger nicht gehorchte, und sich über diesen erhob.
Nennen Sie bitte die Byzantinismussekte, die sich selbst „orthodox“ und „katholisch“ nennt, nicht als „Orthodoxe“ und als „Katholiken des Ostens“ – Katholiken des Ostens gibt es schon, aber das sind nicht jene „Christen“ der Byzantinismussekte.
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