Kürzlich tagte in Asien ein katholischer Kongreß über die Eucharistie. Er kam zur Erkenntnis, daß das Meßopfer vor allem ein gemeinschaftliches Mahl sei.
Der Liturgiemißbrauch ist seit der Liturgiereform alltäglich
(kreuz.net, Seoul) Der staubige Altliberalismus, der die Kirche im Abendlandes vergiftet hat, ist jetzt
dabei, die noch blühenden Gemeinden der Dritten Welt zu ersticken.
Das ist das Hauptergebnis eiens Kongresses
über die Eucharistie, an dem achtzig Theologen und Missionare aus elf asiatischen Ländern teilnahmen.
Der Kongreß fand vom 18. bis 20 Mai in Seoul in Südkorea statt.
Das berichtete der asiatische Nachrichtendienst
‘UcaNews’.
Die Kongreßteilnehmer verfaßten zum Abschluß ihrer Tagung eine gemeinsame Erklärung, die
sie an die asiatischen Bischöfe sandten.
Mitte August tagt die asiatische Bischofskonferenz zum Thema
„Die Eucharistie leben in Asien“.
Die Gemeinde feiert sich selber
Der Hauptreferent des Kongresses in
Seoul war der altliberale und ältere indische Jesuitenpater Michael Amaladoss. Er behauptete, daß die
Eucharistie im wesentlichen ein „gemeinschaftliches Mahl“ sei.
Pater Amaladoss leitet ein Institut für
den Dialog mit Kulturen und Religionen in der südwestindischen Küstenstadt Chennai (Madras).
Der altliberale
Jesuit verdünnte das Meßopfer auf „eine symbolische Handlung, die rituelle, soziale und mystische Ebenen“
besitze:
Die symbolische Handlung solle, um real und authentisch zu sein, „das Leben zelebrieren“. Wenn
die Gemeinschaft nicht aktiv danach strebe, „sollte sie nicht zelebrieren“ – schwätzte der Pater.
Das
grundlegende Prinzip der Eucharistie sei die volle, bewußte und aktive Teilnahme des Volkes:
„Die Gemeinschaft
als Leib Christi ist der Zelebrant, während der Priester ein Mitarbeiter und darum ein Diener der Gemeinschaft
ist.“
Der Bischof segnet
Der Bischof von Bandung in Indonesien, Mons. Johannes Pujasumarta (59), erklärte
vor dem Nachrichtendienst ‘UcaNews’, von dem Kongreß ganz begeistert zu sein.
Er habe schon in verschiedenen
Ländern etwas über die Messe gelernt.
Doch das jüngste Treffen in Seoul betrachtete er als „lebenden
Katechismus über die Eucharistie“.
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Ars optimam partem elegit, quæ non auferetur ab ea Dienstag, 2. Juni 2009 15:08, Simplicius: pamino und
Trinität: Es mußte heißen: da beide ihre Einheit denken… Das ist nur noch schwierig und nicht mehr
unmöglich. Man kann die Trinität als Mysterium glauben und auf sich beruhen lassen (was ich persönlich
für sinnvoll halte) oder sich rational abmühen. Wie ich schon halb gesagt habe, weiß ich irgendwie
zu verstehen. Aber man hat immer die Angst, man habe irgendeine begreifbare Kontrollmöglichkeit übersehen.
So denkt man weiter, als ob man reines Geschirr abspülte; nicht also, um einem offenkundigen Reinigungsbedarf
nachzukommen, sondern um alle möglichen Abspültechniken eine nach der anderen durchzunehmen, für den
Fall, daß eine sich nicht überflüssig zeigte. Differenz = Einheit. Der Vater ist nicht der Sohn, aber
sie sind wesensgleich. Heißt das nicht, das mit der Differenz zugleich die Einheit gedacht ist? Ich kann
da nur denken: Wie Zwillinge? Und die Logik? Darf man Hegel zu Hilfe nehmen? Da bin ich Nichtlogiker überfragt.
Der Geist ist die Reflexion dieser Einheit. Auch das ist hegelianisch… Komischerweise finde ich das
mit dem Geist leichter, vielleicht, weil der Vogel sympathisch ist. Der spiritus vehemens und das Feuer
kommen später, aber der Vogel hat nach wie vor die Aufsicht. Ich stimme Dir zu. Die Entfernung von der
natürlichen Sprache durch den Computer hat ihre Tücken. Es gibt Leute, die gute (und übersichtliche)
Textverarbeitungsprogramme erfinden, und andere, die diese mit dummen und unübersichtlichen ersetzen…
Noch ehe Abraham wurde, bin ich. Joh 8,58 Jesus erwiderte ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham
wurde, bin ich. Wir Menschen können/müssen uns Jesus ebenso wie eine „Seele“ vorstellen, wenn auch eine
göttliche. Sie ist vor ca. 2000 Jahren vorübergehend, einmalig in einen menschlichen Körper gesetzt
worden (Menschensohn). Ich halte die Prämisse, dass Jesus nicht sündigen kann, für falsch. Sein Bruder
Satan hat ihn verführen wollen, das wäre zwecklos gewesen, wenn er nicht verführbar wäre. Übrigens:
die schlimmste Sünde ist nicht die Unzucht und die Unkeuschheit sondern die Eitelkeit und die Überheblichkeit.
pamino und Trinität Es mußte heißen: da beide ihre Einheit denken…Man kann die Trinität als Mysterium
glauben und auf sich beruhen lassen (was ich persönlich für sinnvoll halte) oder sich rational abmühen.
Differenz = Einheit. Der Vater ist nicht der Sohn, aber sie sind wesensgleich. Heißt das nicht, das mit
der Differenz zugleich die Einheit gedacht ist? Und die Logik? Darf man Hegel zu Hilfe nehmen? Der Geist
ist die Reflexion dieser Einheit. Auch das ist hegelianisch… Ich stimme Dir zu. Die Entfernung von der
natürlichen Sprache durch den Computer hat ihre Tücken.
1 und 3 göttlich, 2 teuflich Sonntag, 31. Mai 2009 21:01, Simplicius: pamino und das zeitliche Element
des filioque: Der Vater kann sich nur als Vater wissen, wenn es eine Differenz gibt. Logisch ist „ich
bin ich“ auf „das bin nicht ich“ angewiesen. Dieses Andere ist der Sohn. Das verstehe ich. Mit der Differenz
ist aber zugleich die Identität von Vater und Sohn gedacht. Wie kann Differenz = Identität? Dieses Denken
der Identität ist der Geist, der aus Vater und Sohn zugleich hervor geht, da bei ihre Einheit denken.
Ich verzweifle, weil die Akzidenz und Syntax von „da bei ihre Einheit denken“ selbstzerstörerisch ist.
Dem wohnt kein zeitliches Element inne, da der Vater sich schon immer und seit Ewigkeit als Vater weiß.
Aber der Geist? Danke für die Mühe, aber ich verstehe immer noch nicht, ob ich schon aus dem Leben beobachtet
habe, daß 2 nur ein Konstrukt ist, um zu erklären, warum 3 auch 1 ist. Deshalb hat übrigens der Computer,
sobald man ihn unabhängig von der natürlichen Sprache walten läßt, teufliche Tendenzen.
Na ja, gut, ich bleibe bei meiner Meinung. Österreichs Mission war im Kern eine deutsche, und diese Mission
hat Österreich verfehlt! Siebenbürgen war immer Teil des Königreich Ungarns, und auch dieser Krone
konnte Habsburg nicht gerecht werden. Gerade die Kroaten und sicher auch die Slowaken waren monarchietreu,
die ungarische Gentry wurde ja 1849 kräftig gedämpft. Das ganze österreichische Kaisertum war ja eine
innerlich haltlose Fiktion, wie auch Franz Ferdinand verzweifelt erkannte und bekannte. Durch den Mord
von Sarajewo wurde es ihm erspart, die grausame Wahrheit seines Alptraums mitzuerleben.
Donaufürstentümer Österreich besass Siebenbürgen, das an die Donaufürstentümer angrenzte, mit seiner
explosiven Mischung der verschiedenen Konfessionen und Volksgruppen, das nach Auffassung des Militärs
bei einem Aufstand der Ungarn oder Sekler als nahezu unangreifbarer Rückzugsraum hätte dienen können
und dazu schwer (gegen die Türken )befestigt war. Siebenbürgen gehört zwar heute zu Rumänien, politisch
gehörte es damals nicht zu den Donaufürstentümern, trotz einer starken rumänischen Volksgruppe über
deren Herkunft ich keine Diskussion führen werde. Sie werden wissen, warum.
@Ernst von Zwiefalten Ich bin als katholischer Tradi natürlich nicht grundsätzlich österreichfeindlich.
Doch hat sich die Dynastie in sträflicher Weise von der destruktiven Politik Englands und Frankreichs
vereinnahmen lassen (masonisch?). Das kann ich an vielen Details aufzeigen. Österreich war in keiner
Weise „eingeklemmt“, es hatte in den Donaufürstentümern schlicht und einfach nichts verloren, es konnte
dort auch nichts gewinnen und hat alles, aber auch alles verloren. Bei klügerer Politik hätte Preußen
auch binnen Deutschland dominiert werden können. Warum ließ man sich von Preußen in das Dänemark-Abenteuer
hineinlocken? Sicherlich hatte England „Angst“, doch diese Angst hätte Österreich ausnutzen können,
statt sich vor den Karren Englands spannen zu lassen, das dann nach 1914 großartige „Dankbarkeit“ bewies.
Niemals hätte die großartige Konstruktion der Heiligen Allianz aufs Spiel gesetzt werden dürfen. Nutznießer
waren ausschließlich England und USA, bis heute müssen wir diese grauenhafte, unerträglich Situation
hinnehmen, daß der anglo-sächsische Offfscum sich auf dem Kontinent festgesetzt hat.
Brandenburgis Schön, dass man in diesem Forum auch noch vernünftig diskutieren kann. Bei Österreich
bin ich mir, was die Orthodoxie anlangt, gar nicht mal so sicher, ob sie nicht doch eine ganz vernünftige
Politik gemacht haben, immerhin waren sie eingeklemmt zwischen den orthodoxen Hohenzollern in Moldavien
und Walachien und den orthodoxen Russen in Bessarabien. In der FAZ kam letzte Woche ein Artikel zu Goethes
(dem Enkel des Dichters) Forschungen zum Konzil von Florenz. Der könnte Ihnen weiterhelfen. Die Hauptverantwortlichkeit
für diese Politik tragen eher England, die pathologisch Angst vor einem Zugriff Russlands auf die Dardanellen
hatten und Preussen, das das osmanische Reich stabilisierte. Aber ich bin in der Politikgeschichte des
späten 19 Jhds. wirklich nicht besonders kompetent. Das ist nicht mein Schwerpunkt.
Nach meinem Dafürhalten hat sich gerade das Kaisertum Österreich durch seine pathologische Russenfurcht
und seinen dynastischen Egoismusm schwer an der Christianisierung Konstantinopels versündigt. Man beachte
nur die treubrüchige Position im Krimkrieg, wenige Jahre nachdem Russland die österreichische Herrschaft
verteidgt hatte!
@Marcelus Sonst landen Sie in der Hölle wie alle Apostaten. Ist o^/ Gregor der Große o^/ auch dort in
der Hölle , weil er anderes gelehrt hat, als das 1. Vaticanum?
So eine krude Theologenlogik gehört endlich ins Museum! gunther maria michel: @Marcelus Freilich haben
die Päpste vor 100 und 200 Jahren noch anders gesprochen. Aber gerade dies: dass sie früher anders sprachen
als sie heute sprechen, über denselben Gegenstand, ohne dass dieser sich wesentlich geändert hat, gibt
ja Anlass zum Zweifel an Primat und Unfehlbarkeit. Sie verlangen von den Menschen, das Denken auszuschalten.
Das verlangt heute niemand mehr von seinem Nebenmenschen. Wesentlich an der katholischen Kirche ist die
weltweit einheitliche Lehre! Ihr unveränderlicher Sockel ist die Bibel, alle Erweiterungen durch Kirchenlehrer
usw. sind durch Konzilien und ev. Päpste „abgesegnet“ worden unter der Schirmherrschaft des Heiligen
Geistes. Und dann kommt grad am Pfingstmontag so ein verstaubter, weltfremder Schmarren von einem Theologen
dahergeflogen.
@Marcelus, belegen Sie doch bitte, welcher Papst zum letzten Mal (wenn überhaupt jemals) von Byzantinismus-Sekte
gesprochen hat. In den Publikationen der theologisc-historischen Kommission für das Heilige Jahr 2000
mit Vorwort von Roger Kardinal Etchegaray werden die Heiligen der Orthodoxie nach dem Schisma von 1054
als Heilige anerkannt. Wie kann das sein, wenn sie Schismatiker und Häretiker sind? Freilich haben die
Päpste vor 100 und 200 Jahren noch anders gesprochen. Aber gerade dies: dass sie früher anders sprachen
als sie heute sprechen, über denselben Gegenstand, ohne dass dieser sich wesentlich geändert hat, gibt
ja Anlass zum Zweifel an Primat und Unfehlbarkeit. Sie verlangen von den Menschen, das Denken auszuschalten.
Das verlangt heute niemand mehr von seinem Nebenmenschen. Die römisch-katholische Glaubenslehre verlangt
aber von uns keinen blinden Glauben, sondern einen Glauben, für den die Vernunft sich rechtfertigen kann.
Sie sollten so gut Sie können sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen, anstatt sie bloß unter Verweis
auf mir ohnehin bekannte Dogmenzitate abzuschmettern.
Ernst: Die Fragen, was die rechte katholische Lehre ist, wurde bereits durch eine unfehlbare Papstkonzilserklärung
dargelegt und erklärt (unfehlbares Dogmenkonzil Vaticanum I, sel. Pius IX.) – unterwerfen Sie sich der
unfehlbaren Lehre der Kirche, wenn Sie katholisch bleiben wollen: Sonst landen Sie in der Hölle wie alle
Apostaten. Gregor der Große hat den Universalepiskopat, d.h. die unmittelbare bischöfliche Gewalt über
die gesamte Kirche, als „töricht und anmaßend“ bezeichnet.
Kirchengeschichte Sehr geehrte Mathilde, ein wenig Nachhilfe in Kirchengeschichte scheinen Sie doch nötig
zu haben: 1. Gregor der Große hat den Universalepiskopat, d.h. die unmittelbare bischöfliche Gewalt
über die gesamte Kirche, als „töricht und anmaßend“ bezeichnet. Vgl.Horst Fuhrmann „Quod catholicus
non habeatur, qui non concordat Romanae ecclesiae“. Randnotizen zum Dictatus Papae. In: Kurt-Ulrich Jäschke
und Reinhard Wenskus (Hgg.), Festschrift für Helmut Beumann zum 65. Geburtstag, Sigmaringen 1977, S.
263ff. Gregor, der sicherlich besser Griechisch konnte, als wir alle zusammen, hat also in seiner Bibel
Ihre Auslegung nicht gefunden. 2. Die Wurzel für die Ablehnung der Lateiner in Byzanz ist im 4. Kreuzzug
(1204) zu suchen, der das christliche Bollwerk gegen den Islam entscheidend schwächte. Der damalige Papst
Innozenz III.griff nicht so entscheidend durch, wie er gekonnt hätte. Er verhinderte weder die Plünderung
Konstantinopels noch setzte er eine Bestrafung des verantwortlichen Dogen durch. Damit hatte die Ostkirche
Erfahrung, wie es sich unter römischer Herrschaft lebt. Diese Erfahrung bestätigte sich in den folgenden
Jahren noch. Das Angebot des Papstes im 15 Jhd kam viel zu spät. Auch mit römischer Hilfe wäre Konstantinopel
damals nicht zu verteidigen gewesen. Ende des 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts hätte es eventuell noch
eine Möglichkeit gegeben, wieder ein christliches Konstantinopel zu errichten. Aus Angst vor Russland
liess der Westen diese Möglichkeit verstreichen.
g. m. m.: Die Päpste und die Kirche sehen die Abgefallenen unter dem Patriarchen von Byzanz klar als
Byzantinismussekte. Wenn Sie das nicht so sehen, sind Sie bereits abgefallen, und nicht mehr zur Kirche
gehörig. Bekehren Sie sich und retten Sie Ihre Seele, und unterwerfen Sie sich dem Römischen Papst,
dem sich jeder in der Kirche unterzuordnen hat.
@ günther maria michel […] gegen Ende des 1. Jt.s ([…] Machtvakuum im Westen infolge des Zusammenbruchs
des weström. Reiches, in das die Frankenherrschaft […] hineinstieß) […]. Gegen Ende des 1. Jh.??
Der Primat des Papstes ist in der Bibel vermerkt, Christus hat ihn selbst eingesetzt Es kann also nicht
noch andere geben, die mit dem Papst auf gleicher Stufe stehen. Daran ändert auch der Begriff Schwesterkirche
nichts. Es fehlt eben das wichtige Merkmal, die Anerkennung des Papstamtes, deshalb ist die orthodoxe
Kirche nicht die una sancta catholica ecclesia, sondern nur eine Abspaltung, die aber viele Merkmale der
wahren Kirche Christi behalten hat. Für den Primat des Papstes braucht es keine weiteren Beweise, ebensowenig
wie für die Gottheit Jesu Christi. Diese beweist sich jedem aufmerksamen Bibelleser täglich neu, allein
aus den Worten Jesu und seinem Verhalten. So spricht und handelt nur einer, der Vollmacht hat, der Logos
selbst. Mit dieser Vollmacht wurde das Papstamt eingesetzt.
@Marcelus wg. der cousins und cousines Sonntag, 31. Mai 2009 21:56, Marcelus: vH-O: Die männliche Mehrheitsform
meint normalerweise implizit auch die weibliche Mehrheitsform mit, außer man möchte alle Zweifel ausräumen.
Im österreichischen Deutsch spricht man immer nur von Cousins und Cousinnen, und ich nehme an, auch im
schweizerischen Deutschen, nachdem die Schweizerdeutschen immer so viele französische Wörter verwenden.
Aber die Franzosen sagen: mon cousin, ma cousine!
@Brandenburgis Grundsätzlich haben Sie schon recht, einzelne Orthodoxe haben das filioqueanerkannt, sogar
Staniloae und Mogila hätten sich unter bestimmten Umständen mit dem filioque abfinden können. Nur diese
Umstände traten nie ein. Ich wollte es aber hier etwas vereinfachen. Die aktuelle Problematik des filioqueist
Thema für ein Hauptseminar der Dogmatik, so tief kann man in einem solchen Forum einfach nicht in die
Diskussion einsteigen. Schade, aber daran lässt sich nichts ändern
@Mathilde u Brandenburgis, Dass der Primat des Petrus, von welchem der Primat des römischen Bischofs
abgeleitet ist (wiewohl auch der Patriarchenstuhl von Antiochien durch den hl. Petrus gegründet wurde),
neutestamentlich fundiert ist, bestreite ich nicht. Jedoch ist die römische Auslegung dieses Primats,
wie sie sich gegen Ende des 1. Jt.s (auch politisch begründet durch das Machtvakuum im Westen infolge
des Zusammenbruchs des weström. Reiches, in das die Frankenherrschaft, sanktioniert durch das Papsttum
als einigende Kraft, hineinstieß) in der alten Kirche niemals allgemein anerkannt gewesen u trägt deshalb
nicht das unanfechtbare Merkmal der Katholizität im ursprünglichen Sinn. Behauptung ist kein Beweis,
denn ihr steht die Gegenbehauptung der vier anderen alten, apostolisch gestifteten Patriarchate entgegen,
die von der Mehrheit der Kirchenväter in altchristlichen Konzilien festgehalten wurde, Konzilien, die
auch von Rom anerkannt sind, mit Ausnahme der entsprechenden Beschlüsse. Der päpstliche Primat ist,
römisch-katholisch gesehen, ebenso unbeweisbar wie die Gottheit Jesu Christi, sondern ein striktes Glaubensgeheimnis,
für das freilich apologetische Argumente gebracht werden können. Für einen unverblendeten Katholiken,
der die Orthodoxie kennt, steht fest, dass die Merkmale der wahren Kirche Christi (una, sancta, catholica,
apostolica) auf sie nicht weniger zutreffen als auf die römische Kirche. Rom hat das de facto anerkannt,
andernfalls würde es nicht von Schwesterkirche sprechen.
@Mathilde Es gibt mehr Differenzen zwischen Rom und den Kirchen des Ostens, als Sie angegeben haben. Es
sind dies vor allem: 1. der Primat des Papstes, 2. die Frage, ob der Heilige Geist auch vom Vater ausgeht
(filioque), 3. die Frage nach dem Fegefeuer, 4. die Frage nach den Seelenmessen und guten Werken. Aus
orthodoxer Sicht ist hierzu anzumerken: Ad 1. Der Primat des Papstes widerspricht den Bestimmungen des
Konzils von Chalcedon, das Gleichberechtigung zwischen Rom und Byzanz anstrebte. Ad 2. 1.Das filioque
ist ohne ordentlichen Konzilsbeschluss in das Credo gekommen. 2. Es mindert die Rolle der ersten Person
der Trinität 3. Augustinus verwendete wohl- ohne das er es selbst bemerkte- ketzerisches Gedankengut
für seine Formulierung der Trinitätslehre. Die Punkte 3 und 4 muss ich selbst noch einmal bei Staniloae
nachschlagen, um sie richtig darzustellen. Gesegneten Feiertag
Christus selbst hat den Primat des Papstes fetgelegt, daran gibt es nichts zu deuteln. Die orthodoxe Kirche
hat bei der Spaltung 1054 diesen Primat geleugnet bis heute. Ursache der Spaltung war eine immer stärkere
Machtstelllung von Byzanz, das sich bald selbstherrlich als Ost-Rom bezeichnete und bereits Jahrhunderte
vor der Spaltung zunächst eher in Randfragen gegen Rom opponierte. Die Abspaltung war Endpunkt dieser
Entwicklung, Byzanz wollte sich über Rom erheben aufgrund der damaligen Macht und Pracht und sich als
neue Metropole des Christentums installieren. Diese Rechnung ging aber langfristig nicht auf. Als im 15.
Jahrhundert die Osmanen Byzanz/Konstantinopel bedrohten, bot der damalige Papst trotz des Abfalls an,
mit einem katholischen Heer zur Hilfe zu kommen. Das lehnten die Byzantiner stolz ab mit Hinweis, dass
sie eher die Fahne der Osmanen wehen sehen wollten, als diese Hilfe anzunehmen. Tatsächlich die Byzantiner
bekamen, was sie wollten: zwei Wochen danach wehte tatsächlich die grüne Fahne der islamischen Osmanen
über Byzanz, was bis heute im Nachfolgestaat der Fall ist! Byzanz wurde ausgelöscht und damit das Christentum.
Die Heilige Hagia Sophia Kirche wurde zur Moschee erklärt und mit Minaretten umgeben. Heute ist sie zwar
Moscheemuseum, aber christliche Gottesdienste dürfen nicht gehalten werden. An eine Rückgabe zu glauben,
ist illusorisch. Der Innenraum der Kirche wurde mit Schilden zugehängt, auf denen die Namen der islamischen
Eroberer stehen, die Byzanz zerstört haben.
Theologisch Fragen, so wie Die Bedeutung, Deutung, Bewertung und Einordnung der Eucharistie hat sicherlich
schon vielen Theologen schlaflose Nächte bereitet. Für mich persönlich gibt es offengestanden wichtigere
Fragen, die ich mir stelle. Mir tun Konservative leid, die sich permanent und zwanghaft gegen alles Neue
stellen müssen und dabei das Gefühl haben müssen: Früher war alles besser. Früher war nämlich nicht
alles besser – genausowenig wie das Abendland gerade untergeht.
@Marcelus, ich bin römisch-katholisch wie Sie, aber ich mache es mir nicht so einfach, die Kirchen des
Ostens als „Byzantinismus-Sekte“ abzutun, u die Päpste haben Sie jedenfalls mit einer solchen Bezeichnung
nicht auf Ihrer Seite. Ich habe Ihnen schon geschrieben, dass ich für den päpstlichen Primat Matth 16,18
u Jh 21 für sehr gewichtig halte, u spekulativ das monarchische Prinzip in der Kirche, das der Papst
verkörpert. Jedoch dreht Ihre Argumentation sich im Kreis. Die Orthodoxen sind Ihrer Meinung nach Schismatiker
u Häretiker, weil sie nicht die Oberhoheit des Papstes anerkennen, wobei Sie diese als im 1. Jahrtausend
als evident gegeben ansehen. Das ist aber nicht der Fall. Gewiss gibt es Äußerungen von Kirchenvätern –
auch im Osten – in diese Richtung, aber von einem Väterkonsens über einen Jurisdiktionsprimat über
die ganze Kirche kann nicht die Rede sein. Ich verkenne auch nicht den Ehrgeiz u das Machtstreben der
Patriarchen von Konstantinopel, die mit dem römischen Anspruch in Konflikt geraten mussten. Als einzigen
Punkt, worin die Orthodoxie 1054 vom Glauben abgefallen sein soll, nannten Sie mir den päpstlichen Primat.
In Wirklichkeit hielt die Orthodoxie nur an der Ehrenstellung, die Rom hatte, fest, ohne jedoch die sich
immer mehr verstärkenden Ansprüche Roms zu akzeptieren, die sie als Abweichung von der apostolischen
Tradition u den Konzilien betrachteten. In den Publikationen der Theolog.-Hist. Kommission f d Hl Jahr
2000 werden orthodoxe Heilige nach dem Schisma als He…
Simplicius, Der Geist weht, wo und wie er will. Alles ist von IHM belebt, beseelt. Eine üble Nachrede
über andere passt nicht zu Ihnen. Lieber ein „Gutmensch“ in Einfalt (simplicitas), als ein Schlechtmensch
voll Hass auf Andersdenkende. Viel Lebensfreude an der Schöpfung für Sie :)3 :(3
Du sollst das Gute lieben und das Böse hassen… …catholicus alias David Ho Zehnter aber ist das inkarnierte
Böse, er ist vom Rauch Satans vom Scheitel bis zur Sohle erfüllt und jeder Christ hat die Pflicht diesen
Satan spüren zu lassen dass er bei uns Katholiken nicht willkommen ist. Fahr zur Hölle, David Ho Zehnter,
fahr zur Hölle.
@catholic und Biene Maja Und catholic, der zu allen seinen semiaufgeklärten gutmenschlichen Kommentar
geben muß, wollen wir in das Gebet einschließen. Sein Narzißmus braucht das Kommentieren – und wer
da ohne Schuld ist, der hebe den ersten Stein. Er ist unser Bruder, und er hilft uns heilig zu werden,
weil es nicht so leicht ist, das Schwätzerchen zu lieben.
Gretchen, Sie haben recht, was haben diese Edelkatholen noch mit gesundem Glauben und lebendiger Kirche
zu tun? Der Müll der Kirchengeschichte. Ich ermutige Sie. :(3
@wassers: Gucken Sie mal in den Duden o. ä. „Psychiater“ schreibt sich das. Das schreibt doch jeder Müllmann
richtig! So, und jetzt heißts: „P… im Po – das macht froh!“
Simplicius das tu ich gerne wünsch Ihnen alles erdenkliche Gute die Biene Maja ist fleißig während
ich schreibe bete ich auch für Sie ER IST BEI MIRund das wünsche ich Ihnen auch o^/
@wassers: Während Sie hier nun wahrscheinlich noch bis nach Mitternacht ihren Verbal-Kot ablassen, werd
ich mich schön ins Kuschel-Bett legen, geile Musik abspielen und meinen Popo vewöhnen lassen. Mhhhhh!
Neidisch?!
Ihr Vokabular, Gretchen, lässt wirklich zu wünschen übrig. Aber äußern Sie sich ruhig, wie Ihnen
der Schnabel gewachsen ist. Schön klingt es jedenfalls nicht, arbeiten Sie als Müllfrau?
Simplicius warum bin ich wenn ich nicht zu leiden habe so Gottselig weil ich einmal eine Gottes Begegnung
hatte und das prägt mehr sag ich nicht mehr ich bin dumm naja das stört mich nicht weiter und wenn Sie
nicht schlafen können beten Sie den Rosenkranz ich bin ein waschechte Österreicherin ich spüre seine
Führung in meinem Leben tagtäglich und das ist für mich so etwas schönes erhabenes ich kann das schwer
beschreiben ich habe große Freude und das Wünsche ich Ihnen auch die Biene Maja legen Sie Ihre Gedanken
in Gottes Hände ich mach das auch so
@athisti ja, ja, Kirchen zu Diskotheken und Supermärkten… ist das das Heil, das sich Leute Ihres Schlages
ausdenken können? Reicht es denn kein bißchen weiter? Ich kenne Menschen, die, bedingt durch ihre Kultur,
jeder Form von Religion fern stehen. Junge Chinesen zum Beispiel. Fast alle erzählen sie mir, wie sehr
sie Kirchen schätzen. Sie treten sein und sollen nichts tun. Sie sollen nichts kaufen. Sie können allein
und bei sich sein. Sie setzen sich hin und kommen zu sich. Das ist noch keine religiöse Erfahrung (wirklich
nicht?), aber doch der Anfang davon. Das Heraustreten aus einem Getriebe, das Ihnen der Gott ist. Welch
einen erbärmlicher Gott haben Sie! Nun ja, jeder hat den Gott, den er verdient (das ist ein kluger Gedanke,
den ein häretischer Protestant ausgesprochen hat). Sie sind auch kein Atheist. Ich kenne Atheisten. Sie
zeichnen sich durch das völlige Desinteresse an allen religiösen Fragen aus. Es würde ihnen nie einfallen,
gegen eine Religion gleich welcher Art zu hetzen. Religionen kommen in ihrer Weltsicht einfach nicht vor.
O Mein Gott, ist das hier eine gequirlte Scheiße! Was haben solche Fundi-„Dispute“, besser: was hat dieses
dumpfbackige gegenseitige Mit-Kacke-Bewerfen – noch mit Glaube und Kirche zu tun??
Merken Sie sich einmal eines. Sie begehen mit einem ungewollten Duzen eine Beleidigung. Genau das sehe
ich in Ihrem plump dümmlichen Benehmen. Im übrigen vermögen Sie ja nicht einmal einen Wunsch einer
guten Nachtruhe richtig zu verstehen. Sie sind offensichtlich wirklich nicht gut drauf, daran ist sicherlich
ein übertriebener Papstgedanke schuld!
@wassers N freundliches Exemplar Mensch bist du. Und ob man am nächsten Tag noch aufwacht, das entscheidet
allein der liebe Gott. Es wurde auch schon jung gestorben! Ich werde dies jedenfalls nicht tun, hab ich
mir schon vor Jahrzehnten geschworen. Und ich bin mit Geduze immer noch netter (und korrekter!!!) als
mancher Siezer auf dieser Site, ich hoffe du lernst es schätzen.
Orlando – Passen Sie mal auf! 1. Ich habe Ihnen nicht das „Du“ angeboten. Sie reihen sich hier in die
Reihe von Schreibern ein, denen es an einer guten Kinderstube zu mangeln scheint. 2. Sie sind mögen sich
berufen fühlen zu richten, dazu reicht es bei Ihnen aber nicht hin. 3. Für Ihre Literaturhinweise danke
ich Ihnen – auch für Ihre komisch klingend sollende Charakterisierungstechnik 4. „Guter Junge“ – Danke
guter Opa! Haben Sie noch eine gute Nacht, vielleicht erwachen Sie morgen geläutert oder auch nicht!
Biene Maja Biene Maja ist weder scharfsinnig noch gelehrt, die Texte, die sie schreibt, sind an der Grenze
der Verständlichkeit. Sie kann ja nicht mal Deutsch. Aber wenn ich diese „dummen“ Zuschriften lese, so
frage ich mich oft. ob Biene Maja nicht der einzige gottselige Mensch unter uns ist und wir alle anderen
verworfen sind. Das ist ein schrecklicher Gedanke, der mich nachts manchmal nicht schlafen läßt. Wenn
Biene Maja kein Fake ist – aber das ist schon wieder ein Gedanke, der nicht gottselig ist.
Gotthard da könnte man streiten es kommt mir so vor wie die Pfadfinder ums Lagerfeuer die sitzen ganz
ohne Haltung in der Runde bin jetzt müde und geh ins Bett Angenehme Nachtruhe und Gottes Segen.
@biene maja iegt das Allerheiligste an Boden das ist für mich Sakrilegisch das Allerheiligste liegt nicht
am Boden – sondern auf einem improvisierten Freiluft-Altar!
Marcelus danke und noch was wie auf diesen Bild zu sehen liegt das Allerheiligste an Boden das ist für
mich Sakrilegisch so sollte man nicht mit dem Leib Christie umgehen erinnert mich wie Jesus ans Kreuz
genagelt wurde haben wir mehr Respekt Ehrfurcht mir tut dabei das Herz weh das ist nicht nur ein Gemeinschaftessen
sondern das Erlösungswerk Jesu Christie wist ihr was ihr da tut wenn ihr in Messe die Wandlung vollzieht
das ist das Höchste in keiner anderen Religion ist das so das ist unfassbar . o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
vH-O: Die männliche Mehrheitsform meint normalerweise implizit auch die weibliche Mehrheitsform mit,
außer man möchte alle Zweifel ausräumen. Im österreichischen Deutsch spricht man immer nur von Cousins
und Cousinnen, und ich nehme an, auch im schweizerischen Deutschen, nachdem die Schweizerdeutschen immer
so viele französische Wörter verwenden.
Biene Maja: Maria war immerwährende Jungfrau und hatte nur einen Sohn und keine weiteren Kinder, aber
Jesus hatte „Brüder und Schwestern“, was im aramäischen Sprachgebrauch Cousins bezeichnet.
Brandenburgis beten wir für seine Seele die wird rabenschwarz sein einer der möglicherweise in der Hölle
ist in die Kirche gegangen und sich nicht rechtzeitig bekehrt schade eine andere Frage an alle Hatte Jesus
Geschwister gehabt ? ich hatte das heute in der Kirche gehört das befremdet mich sehr bitte um Antwort
danke!
wassers: Die Autorität, die ein Konzil erst als Konzil anerkennen mußte, war der Papst, selbst wenn
dieser die ersten Konzilien erst im nachhinein legitimierte. Aber erst der Papst machte ein Konzil zum
Konzil! Die Irrlehre des „Konziliarismus“ ist eine Irrlehre, die durch ein Konzil klar als Irrlehre verworfen
wurde: durch das I. Vaticanum. Ein Dogma, ist das, was die Kirche schon immer geglaubt hat, das heißt,
die Kirche lehrte immer schon die unfehlbare Lehrgewalt des Papstes – alle gegenteiligen Behauptungen
waren Häresien. Und die Kirche hat auch heute Ostrituskirchen unter ihrer Obhut und als integralen Bestandteil
der Römisch-Katholischen Kirche, neben der lateinischen Westkirche. Wenn die Byzantinismussekte die Autorität
der Konzilien nicht anerkennt, dann ist das ihr Problem … Teil der Kirche sind sie deswegen aber nicht,
sondern alleine jene unter der Autorität des Bischofs von Rom.
Kein Konziliarismus! Bis zum großen Ost-West-Schisma war die unzweifelhafte Autorität ein ökumenisches
Konzil. Wohl kaum. Schon was ein „ökumenisches Konzil“ ist bzw. welche Versammlungen „ökumenische Konzilien“
waren, war bei weitem nicht „unzweifelhaft“. Es ist klar, daß ohne eine letzte in einer Person verankerte
Autorität die Idee einer in ihrer Rechtgläubigkeit gesicherten Kirche nicht denkbar ist. Daß Jesus
Christus diese Autorität Petrus (und seinen Nachfolgern) gegeben hat, ist also kein „Zufall“, sondern
folgte aus seiner Absicht, eben eine solche in ihrer Rechtgläubigkeit bewahrte Kirche zu stiften. MfG
Christoph Heger
Exkurs „Rechtslehre-Dogmatik“ Problem: Bis zum großen Ost-West-Schisma war die unzweifelhafte Autorität
ein ökumenisches Konzil. Nach dem Schisma entwickelte die westliche Kirche die Theorie der obersten Rechtsgewalt
über die gesamte Kirche, die sie auf dem I. Vaticanum zum Dogma erhob. Es standen sich nunmehr zwei Rechtsgewalten
gegenüber: Rechtsquelle 1 – Konzil Rechtsquelle 2 – römischer Patriarch. Eine Symbiose dieser Rechtsquellen
ist aus Sicht der östlichen Kirche nicht möglich. Aus Sicht des römischen Patriarchen ist die Anerkennung
unabdingsbare Voraussetzung für eine Überwindung des Schismas, um solches handelt es sich unzweifelhaft,
denn beide Seiten sehen sich nicht als Häretiker, sondern als Schismatiker.
pamino und das zeitliche Element des filioque Der Vater kann sich nur als Vater wissen, wenn es eine Differenz
gibt. Logisch ist „ich bin ich“ auf „das bin nicht ich“ angewiesen. Dieses Andere ist der Sohn. Mit der
Differenz ist aber zugleich die Identität von Vater und Sohn gedacht. Dieses Denken der Identität ist
der Geist, der aus Vater und Sohn zugleich hervor geht, da bei ihre Einheit denken. Dem wohnt kein zeitliches
Element inne, da der Vater sich schon immer und seit Ewigkeit als Vater weiß.
@wassers Honorius konntenoch überhaupt nicht „ex cathedra“ entscheiden, denn diese Gewalt wurde erst
seit dem Vaticanum I dem römischen Patriarchen zugebilligt. Guter Junge, in der katholischen Kirche gibt
es in derartigen Fragen nichts Neues. Im Vaticanum I wurde lediglich festgestellt, dass es immer so war.
Deshalb konnte H1 genau dies tun, wie es ja viele Päpste vor und nach ihm auch getan haben. Er hätte
sich nur nicht auf das Vaticanum I berufen können. Aber da ging es ihm nicht anders als der Mehrzahl
der Päpste.
vH-O: Dann wäre er ein Irrlehrer … der wider die erkannte Wahrheit Irriges lehrt … Einen Nichtdogmenleugner,
der etwas falsch behauptet, obwohl es noch kein Dogma ist, kann man nur als „Häretiker wider willen“
bzw. als „Irrenden“ bezeichnen … Dogmenleugner war Honorius I. nicht. Logisch falsch, er könnte auch
der erkannten Wahrheit aus Boshaftigkeit widersprechen.
Nachhilfe zum Unfehlbarkeitsdogma: Ein Dogma besagt, daß diese Lehre von der Kirche schon immer so geglaubt
wurde! Ein Dogma ist nur die unfehlbare Festlegung einer Lehre, die immer schon zum apostolischen Glaubensgut
gehörte!! Es kommen keine neuen Lehren hinzu!! Die Päpste waren immer schon unfehlbar bei endgültigen
Glaubensdefinitionen und alleine die päpstliche Zustimmung hat schon immer Dogmen zu Dogmen gemacht,
ob mit oder ohne Konzil!!! Und natürlich auch schon die ganze Kirchengeschichte hindurch, und aus diesem
Grund sind alle endgültigen Glaubensdefinitionen ALLER PÄPSTE unfehlbar und nicht erst seit der Dogmaverkündung
beim I. Vaticanum …
Eine schreckliche Nachricht!!! Umstrittener US-Abtreibungsarzt in Kirche erschossen: Der umstrittene US-Abtreibungsarzt
George Tiller ist Medienberichten zufolge Opfer einer Mordanschlags geworden. Nach Angaben der Polizei
wurde Tiller heute auf dem Weg zum Gottesdienst am Eingang der Lutheranischen Kirche seines Heimatorts
Wichita (US-Bundesstaat Kansas) erschossen.
Honorius konnte noch überhaupt nicht „ex cathedra“ entscheiden, denn diese Gewalt wurde erst seit dem
Vaticanum I dem römischen Patriarchen zugebilligt.
@Marcelus der Papst ist nur dann unfehlbar, wenn er eine Glaubensdefinition für endgültig erklärt,
und hätte das Honorius so gemacht, dann hätte er sich für die rechte Lehre entschieden, weil ihn dann
der Heilige Geist recht geleitet hätte. Ich denke eher es war das Wirken des Heiligen Geistes, das ihn
davon abhielt seine falsche Formel zu dogmatisieren. Honorius’ I. Fehler war, daß er keine endgültige
Glaubensentscheidung traf – aber diesen Fehler haben viele Päpste gemacht. Siehe oben! Einen Nichtdogmenleugner,
der etwas falsch behauptet, obwohl es noch kein Dogma ist, kann man nur als „Häretiker wider willen“
bzw. als „Irrenden“ bezeichnen … Dogmenleugner war Honorius I. nicht. Logisch falsch, er könnte auch
der erkannten Wahrheit aus Boshaftigkeit widersprechen. Vermutlich war H1 etwas ökumenistisch angehaucht,
wie die letzten Päpste und wollte daher eine Kompromißformel akzeptieren um deren Fragwürdigkeit er
wußte. Vor dem letzten Schritt der endgültigen Definition schreckte er dann doch zurück.
@Orlando – Fakten sind klar! Die Frage kann nicht wissenschaftlich mehr umstritten sein, wenn die oberste
Lehrinstanz ein ökumenisches Konzil – bestehend aus Ost- und Westkirche(n) – entschieden hat, dass er
Häretiker ist. Damit ist das Ende der Diskussion erreicht und die Sache durch! Marcellus kann gern an
seinen irrigen Auffassungen festhalten, er wird sich in guter Gesellschaft befinden, sicherlich auch mit
dem hier postenden „Atheisten“ und anderen „Minderbemittelten“.
Honorius I. hat in einer Frage, die noch nicht dogmatisiert war, eine vorläufige Äußerung getätigt,
die später nicht dem Dogma entsprochen hat: Und da ist Honorius I. sicherlich nicht der einzige Papst,
der im Vergleich zu anderen Päpsten völlig Widersprüchliches gelehrt hat, wie eine Bestandsaufnahme
über päpstliche Lehramtsäußerungen zeigt. Honorius I. wird nur immer wieder ins Feld geführt, weil
er durch ein späteres Konzil ausdrücklich als Häretiker genannt wurde, obwohl er kein Dogma leugnete –
das hätte man mit vielen anderen Päpsten genauso machen können, falsche Äußerungen verurteilen, die
noch keine Dogmen waren, und diese als „Häretiker“ brandmarken. Ein anderer toter Papst wurde von seinem
Nachfolger auf einer Leichensynode der Prozeß gemacht … soll vorkommen … der Papst ist nur dann unfehlbar,
wenn er eine Glaubensdefinition für endgültig erklärt, und hätte das Honorius so gemacht, dann hätte
er sich für die rechte Lehre entschieden, weil ihn dann der Heilige Geist recht geleitet hätte. Honorius’
I. Fehler war, daß er keine endgültige Glaubensentscheidung traf – aber diesen Fehler haben viele Päpste
gemacht. Einen Nichtdogmenleugner, der etwas falsch behauptet, obwohl es noch kein Dogma ist, kann man
nur als „Häretiker wider willen“ bzw. als „Irrenden“ bezeichnen … Dogmenleugner war Honorius I. nicht.
Aber wassers wollte ja nur davon ablenken, daß er sehr wohl ein Dogmenleugner ist, weil er die Byzantinismussekte
als „Teil der Katholischen Kirche“ bezeichnete … wer nicht zum Papst gehört, gehört nicht zur katholischen
Kirche …
Marcellus – Wiederholungen! Sie wiederholen sich und werden dadurch nicht glaubwürdiger. Für die schmeichelhafte
Art Ihrer Sprache können Sie sicherlich nicht. Sie werden jedoch nochmals auf das Ausgangsstatement verwiesen,
aus dem Sie Ihre irrigen Schlussfolgerungen ziehen. Machen Sie auf dem Gebiet der orientalischen Kirche
erst einmal sachkundig, bevor Sie solch dummes Zeug von sich geben!
@wassers&marcelus Honorius I. war Papst vom 3. November 625 bis zum 12. Oktober 638. Sein Name bedeutet
„der Ehrenhafte“. Es heißt, dass das Fest der Erhebung des Kreuzes (Fest der Kreuzeserhöhung) während
seines Pontifikats eingeführt wurde, das auch durch bemerkenswerte Missionierungen aufgefallen sei. Für
seine nachgiebige Haltung gegenüber den Monotheleten – die mit der des Kaisers Herakleios übereinstimmte –
traf ihn vierzig Jahre nach seinem Tod das Anathema (Kirchenbann) durch das dritte Konzil von Konstantinopel.
In seiner Sitzung vom 28. März 681 wurde der Monotheletismus als häretisch verurteilt und über alle
seine Vertreter einschließlich Honorius I. das Anathema verhängt.[1] Mehrere Päpste, etwa Leo II.,
bestätigten das Anathema später. Dieses Anathema war ein Hauptargument gegen das Dogma von der Unfehlbarkeit
des Papstes in den Diskussionen rund um das erste Vatikanische Konzil von 1870. ex WIKI Also meineswissens
ist die Frage ob H1 ein Häretiker war wissenschaftlich umstritten, zumal die Formulierung, der H1 zuneigte
damals neu war und noch nicht endgültig abgelehnt. Auch hat H1 diese falsche Formel nicht versucht zu
dogmatisieren.
wassers, der Ungebildete: Machen Sie sich bitte nicht länger lächerlich, und werfen Sie mir mangelndes
theologisches Wissen vor – Sie lehnen sich für einen Ihres Nichtwissens ein bißchen zu weit aus dem
Fenster … Honorius I. ist im übrigen rechtmäßig anerkannter Papst, und ist keineswegs aus der Papstliste
gestrichen … ansonsten sind Sie nur ein typisch hochmütiger Irrlehrer mit mangelnder katholischer Bildung,
der seine Fehler durch dummes Geplappere überspielen möchte …
Marcellus – Irren? Frischen Sie mal Ihre Kenntnisse auf, er war Häretiker, aber das eben Ihre Theologiemangel!
Im übrigen sollte Sie wirklich genauer lesen, das können Sie offensichtlich nicht.
Arroganz? Sonntag, 31. Mai 2009 17:09, Paulaner: Ihr Wortklauber möchtet nur die Lufthoheit über der
Christenheit besitzen. gunther maria michel: Das Konzil von Konstantinopel hatte es ausdrücklich untersagt,
am Wortlaut des Credo irgendetwas zu ändern. Stillschweigend räumte Kardinal Ratzinger dies ein, als
eer in „Dominus Jesus“ das Große Credo ohne Filioque zitierte. Was für eine Arroganz eines Buchstabenzählers,
der den Papst zurechtweisen möchte. Aber ist anarithmetischer Alphabetismus nicht womöglich arroganter,
als alphabetischer Arithmetismus? Ich hätte persönlich gern ein Zitat des betreffenden Passus von Dominus
Jesus.
atheisti: Das charakterisiert Ihre eigene Situation, in der Sie sich befinden! das ist nun mal das Schicksal,
wenn man den im Dunkeln hausenden Irren etwas Licht der Aufklärung bringen will! Wir haben das Licht –
und Sie sind im Dunkeln, und irren als solcher ohne Licht umher … mögen Sie nicht im Höllensumpf versinken …
wie so viele …
Dünnflüssiger Halten sich immer noch zwischen „Spinnern“ auf, … das ist nun mal das Schicksal, wenn
man den im Dunkeln hausenden Irren etwas Licht der Aufklärung bringen will!
wassers: Papst Honorius I. hat kein Dogma geleugnet – er hat sich geirrt … Sie dagegen leugnen ein Dogma
und sind nicht nur einfach im Irrtum … ein bißchen hochmütig von Ihnen, einen Papst, der sich irrte,
wie so viele andere, einfach in die Hölle zu setzen … Sie leugnen ein Dogma – und als solcher sind
Sie auf dem Weg in die Hölle … bilden Sie sich über den katholischen Glauben, anstatt rechtgläubigen
Katholik „Unwissen“ vorzuwerfen … unwissend sind alleine Sie!
Und Sie, Atheist? Halten sich immer noch zwischen „Spinnern“ auf, scheint Ihnen wohl zu gefallen, wenn
die Redaktion schläft und Ihren sozio-kommunistischen Unfug nicht aus dem Verkehr zieht!
Marcellus – Theologiemangel Sie mögen schreiben, was Sie wollen, denn Sie vermischen Wahrheit mit Unwahrheit.
Haben Sie vergessen, dass auf dem Stuhl Petri Honorius I saß, ein Häretiker, der nach seinem Tode posthum
als solcher erklärt wurde und aus der Liste der Bischöfe von Rom gestrichen wurde. Den treffen Sie sicherlich
auch in der Hölle, es wird dann sicherlich ein freudig emotionales Wiedersehen geben, denn ihre Beiträge
sind nicht durchdacht, sondern ohne Überlegung verfasst. Das würde C. C. sagen, Wertester geht ins Auge!
Welch Zufall! I. Schritt: 1.: Völlige Enteignung und Privatisierung 2.: Verbot öffentlicher Betätigung
(kein Religionsunterricht usw.) 3.: Abschaffung sämtlicher religiöser Feiertage 4.: Kirchen für das
Allgemeinwohl ( zu Gemeindewohnungen, Discos, Hallenplätze usw.) umbauen 5.: Abschaffung sämtlicher
Privilegien (Kirchensteuer, Staatsgehälter usw.) II. Schritt: 1.: Unmündigkeitserklärung „religiöser“
Spinner 2.: Zwangseinweisung in die „Psychatrie“, dort Behandlung 3.: Abschaffung und Tilgung des Religionsthemas
mit Ausnahme in Faschpsychatrischer, Philosophischer und medizinischer Literatur Das ist ja das Wahlprogramm
unserer hiesigen BRD-Club-Parteien! Na-ja! Einst wird man „atheisti“, am Galgen baumelnd, zurufen: Hängt
ihn höher!
„catholic“, „schalom“ und „wassers“ haben eines gemeinsam: Sie leugnen das katholische Dogma und sind
als solche auf dem Weg in die Hölle … sehr bedauerlich, aber Teil von Gottes Plan …
@elijahu Dich würde das gar nicht treffen, denn Du bist eine paradebeispiel für das Krankhafte der Religion.
Solche Typen benötigt man als Anschauungsmaterial!
ach Brandenburgis der finanzielle Teil ist einfach zu berechnen … das, was der Kirche möglicherweise
zusteht, also die Kirchensteuer, macht nur einen kleinen Teil der Finanzierung der Kirche aus, der Rest
kommt vom Staat … wenn der Staatsanteil plötzlich wegfallen würde, siehts schwarz aus … Und jedesmal,
wenn wieder eine Schweinerei in der Kirche aufgedeckt wird, distanzieren sich wieder mehr Menschen von
ihr … wenn daraus endlich die Konsequenzen gezogen würden (deine Sitze in Aufsichtsgremien, kein RU,
keine Priesterausbildung auf Staatskosten, keine Konkordatslehrstühle, keine Militärseelsorger, keine
Krankenhäuser, Alten/Pflegeheime, KiTas & co auf Staatskosten, aber mit dem Namen der Kirche mehr, keine
Sonderrechte mehr, keine Zwangstaufen etc.) dann bleibt von der RKK nichtmehr viel übrig … Und offensichtlich
hat die RKK davor mächtig Angst, denn umsonst würd die nicht so krampfhaft am Reichskonkordat & Co festhalten.
Das Hauptproblem jener, die das „filioque“ ablehnen, ist, daß diese nicht dem Papst die oberste Unfehlbarkeit
zugestehen – jene, die das „filioque“ ablehnen, sind also deswegen Häretiker, zuallererst, weil sie die
päpstliche Unfehlbarkeit ablehnen, in ihrem vermessenen Hochmut, sich über die Kirche von Rom und über
deren Bischof zu erheben, und erst dann sind sie Häretiker, weil sie das durch das Papsttum eingefügte
„filioque“ ablehnen. Aber Häretiker sind sie auf jeden Fall!
Filioque Sonntag, 31. Mai 2009 16:37, Lycos @ gmm: […] nach dem von Karl dem großen proklamierten Filioque
lebten Ost und Westrom damit ja noch ca. 250 Jahre ohne Probleme. Das ist wohl die Zeit, wo bei der Rekonziliationsmesse
die Griechen dreimal hintereinander im Credo καὶ ἐκ τοῦ Υἱός (‘Filioque’) singen mußten?
Ich muß gestehen, daß ich ohne ein (häretisches) zeitliches Element dieses ‘Hervorgehen’ noch gar nicht
verstehen kann, und das am Pfingstsonntag!
Marcelus – Theologiemangel Ich achte die Intensität Ihrer Überzeugungen, Ihnen geht allerdings völlig
ab, differenziert an Fragen heranzugehen und vorsichtig abzuwägen. Sie lesen etwas „oberfläch“ und haben
es nicht hinreichend verstanden, um dann zu absurden Schlussfolgerungen zu kommen. Das ist aber Ihre Sache,
die mich in Ihren Schlussfolgerungen nicht im geringsten interessiert, geschweige denn beunruhigt, da,
tut mir leid, Ihr theologischer Bildungsmangel – abgesehen von der Wiedergabe von Platitüden – nicht
ausreichend ist.
„catholic“: Sie sind ein Häretiker und auf dem Weg in die Hölle Etwas Gläubigkeit und zwar Rechtgläubigkeit
und Frömmigkeit täte ihnen gut – ansonsten landen Sie völlig zurecht in der Hölle: Hoffentlich reißen
Sie nicht einige Menschen noch mit in Ihr finsteres Reich … Das historische Abendmahl Jesu Christi war
ein jüdische Festmahl: […] Nebenbei: Mozarts Messen wurden seinerzeit von den verschrobenen Frommen
als „Theatermusik“ beschimpft.- Also nichts neues unter der Sonne.
Das einzig Richtige I. Schritt: 1.: Völlige Enteignung und Privatisierung 2.: Verbot öffentlicher Betätigung
(kein Religionsunterricht usw.) 3.: Abschaffung sämtlicher religiöser Feiertage 4.: Kirchen für das
Allgemeinwohl ( zu Gemeindewohnungen, Discos, Hallenplätze usw.) umbauen 5.: Abschaffung sämtlicher
Privilegien (Kirchensteuer, Staatsgehälter usw.) II. Schritt: 1.: Unmündigkeitserklärung „religiöser“
Spinner 2.: Zwangseinweisung in die „Psychatrie“, dort Behandlung 3.: Abschaffung und Tilgung des Religionsthemas
mit Ausnahme in Faschpsychatrischer, Philosophischer und medizinischer Literatur
@LM … als kirchenhasser sollte es eher ihr bestreben sein das kirchensteuersystem aufrechtzuerhalten
und sie ins medien und politsystem einzubinden. Bloß nicht, diese Schmarotzer haben noch viel zu viel
Einfluß in unserem Land … Geldhahn abdrehen, die Verbrechen und Lügen der Kirche veröffentlichen
und sie dann schön langsam vor sich hin siechen lassen. Einfach, kostensparend und vor allem wirkungsvoll …
Stellt das Fronleichnamsmeßformular wieder her! Sonntag, 31. Mai 2009 14:32, catholic: Das historische
Abendmahl Jesu Christi war ein jüdische Festmahl: […] Nebenbei: Mozarts Messen wurden seinerzeit von
den verschrobenen Frommen als „Theatermusik“ beschimpft.- Also nichts neues unter der Sonne. Diese Beschimpfung
bekamen Mozarts Messen erst lange nach seinem Tod, und zwar im Rahmen der Reaktion im späten 19. Jh.
zu den überladenen Messen der dekadenten Romantik, eine Reaktion, die am Anfang des 20. Jh. im kirchenmusikalischen
Motu proprio Pii X. gipfelt. Mozarts Messen wurden mit einigen Ausnahmen (die beiden Salzburger „Krönungs-“
und „Dominikus-“ Messen, die unvollendete große in c-moll und das unvollendete Requiem) für seinen salzburgischen
Fürsterzbischof sowie Landes- und Dienstherrn Colloredo geschrieben, einen Prälaten, der die Anti-Prunk-Dekrete
Kaiser Josephs II. eifrig umsetzte. Umfang und Mittel von Mozarts Salzburger Messen, also von fast allen
seinen Messen, sind durchweg bescheiden und keineswegs theatralisch im abwertenden Sinn des (Ab-)Schreibers.
Nebenbei: Es ist wahr, daß Mozart judenfreundlich war – der reiche Wiener Jude Raimund von Wetzlar stand
Pate für sein erstes Kind, Raimund Leopold, und sein berühmtester Librettist (Figaro, Don Giovanni,
Così), Lorenzo da Ponte geb. Geremia Conegliano, war Jude (und kebsenbedingt suspendierter katholischer
Priester, ex-Seminarprofessor usw.) –, aber die Lektüre seiner vielen Briefe und deren seiner Familie
zeigt, daß wenigstens er ein orthodoxer Catholic war.
wassers: Sie sind ein Häretiker Es gibt nur eine göttliche Kirche, jene unter dem Petrusnachfolger,
und diese Kirche ist weltweit. Und dann gibt es unzählige Sekten – und eine Sekte ist die Sekte der Byzantinisten,
die sich 1054 u.K. abgespaltet hat, weil sie dem Petrusnachfolger nicht gehorchte, und sich über diesen
erhob. Nennen Sie bitte die Byzantinismussekte, die sich selbst „orthodox“ und „katholisch“ nennt, nicht
als „Orthodoxe“ und als „Katholiken des Ostens“ – Katholiken des Ostens gibt es schon, aber das sind nicht
jene „Christen“ der Byzantinismussekte.