kreuzmeldungen
Die größte Liebestat der Weltgeschichte + Wirtschaft und Medien an ihren Lügen zerbrochen + Euthanasie-Geschäft mit den Briten + Annäherung? + Eine Kirche für die Toten + Die größte Liebestat der Weltgeschichte
Die größte Liebestat der Weltgeschichte

Vatikan. Am Pfingstsonntag zelebrierte Papst Benedikt XVI. im Petersdom ein Pontifkalamt. In seiner Predigt warnte er vor der menschlichen Überheblichkeit. Der moderne Mensch gleiche der mythologischen Gestalt Prometheus. Dieser stahl den griechischen Göttern das Feuer. Der Versuch, die Welt ohne den Schöpfer zu verändern, gefährde die Menschheit – so der Papst. Christus sei kein zweiter Prometheus: „Er ist statt dessen zum Mittler der Gottesgabe geworden, indem er für uns die größte Liebestat der Geschichte wirkte, nämlich seinen Kreuzestod.“

Wirtschaft und Medien an ihren Lügen zerbrochen

Deutschland. Die soziale Marktwirtschaft ist am Egoismus und an der Habsucht zerbrochen. Das sagte Erzbischof Joachim Kardinal Meisner von Köln in seiner Pfingstpredigt. Fachkompetenz ohne Sinnkompetenz sei der Menschheit zum Verhängnis geworden. Nun müßten die Menschen mit der Kraft des Heiligen Geistes wieder von vorne beginnen und aus Trümmern eine neue Zivilisation aufbauen. Kardinal Meisner kritisierte auch die Medienindustrie: „Man kommt heute gar nicht mehr nach, Falschmeldungen zu dementieren und zu korrigieren.“

Euthanasie-Geschäft mit den Briten

Schweiz. Fast 800 kranke Briten warten auf einen Selbstmord in der Schweiz. Das berichtete die britische Sonntagszeitung ‘The Observer’. In den letzten zwölf Monaten wurden 23 Briten von einer Schweizer Euthanasie-Firma hingerichtet. 34 Leute seien im Begriff, nach Zürich in den Tod zu reisen.

Annäherung?

Deutschland. Am 13. Mai empfing Bischof Gerhard Ludwig Müller von Regensburg Vertreter der Piusbruderschaft zu einem Gespräch. Es handelte sich um Pater Franz Schmidberger, den deutschen Distriktsoberern der Bruderschaft, sowie um Pater Stefan Frey, den Regens im Pius-Seminar in Zaitzkofen bei Regensburg. Die Einladung kam von Bischof Müller. Inhalte des Gesprächs wurden nicht bekannt. Das Priesterseminar erklärte im jüngsten Rundbrief, daß eine freundliche Atmosphäre geherrscht habe. Man habe Argumente ausgetauscht und Mißverständnisse ausgeräumt.

Eine Kirche für die Toten

Pfingsten 2009 heißt: Auch innerhalb der letzten zwölf Monate wurden Kirchen verkauft, abgerissen, leergezogen. Oder umgewidmet mit seltsamer Symbolkraft: Kirchen werden Columbarien, Urnen-Häuser. Man sollte meinen, eine Kirche, in der sich mehr Tote als Lebende aufhalten, hat ein Problem – nicht nur ökonomisch.

Aus einem Artikel von Lars von der Gönna in der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ vom 29. Mai
      
22 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#22   Franz Kappes   14:44:17 | Dienstag, 22. September 2009
Was im Busch
In seiner Predigt warnte er vor der menschlichen Überheblichkeit.
Ist Überheblichkeit mit Stolz gleichzusetzen? Moraltheologen vor.
Redaktion benachrichtigen
#21   clarissa colonia   03:19:08 | Dienstag, 2. Juni 2009
Hätte die Kirche
mit einer größeren Zahl verstorbener als lebender „Anwesender“ ihrer liturgischen Feiern je ein nennenswertes Problem gehabt, sie wäre nie über die Katakombenexistenz einer staatsgefährdenden Sekte hinausgekommen …
Redaktion benachrichtigen
#20   Mrs.Cologne   15:45:31 | Montag, 1. Juni 2009
@Paulaner
„Sie sind ein Phan des Kardinals Meisner?“
Nein, ein Schäfchen. Wäre ich bloß ein Fan, würde ich seinen Hirtenstab ignorieren. O:)
Redaktion benachrichtigen
#19   Paulaner †   15:17:42 | Montag, 1. Juni 2009
Sie sind ein Phan des Kardinals Meisner?
Mrs.Cologne: @Paulaner Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Hiermit
:-) Danke O:)
Redaktion benachrichtigen
#18   gunther maria michel   15:12:04 | Montag, 1. Juni 2009
Gott sei gedankt für diese erste Begegnung
zwischen dem hwst. Bischof Dr. Gerhard Müller und Priestern der Piusbruderschaft !
Redaktion benachrichtigen
#17   Mrs.Cologne   14:41:00 | Montag, 1. Juni 2009
@Paulaner
Machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Hiermit www.domradio.de/videothek/3134 (ab Min. 7:16).
Redaktion benachrichtigen
#16   catholic   14:35:27 | Montag, 1. Juni 2009
Liebe Frau Collogne, Irene Hinz oder Martha Kunz, wo haben Sie IHREN ERZBISCHOF aufbewahrt?
In einer Pappschachtel oder im Tiefkühlfach?
Herzlich Grüße
PS: Der Teufel wird Sie bestimmt nicht holen … :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#15   Paulaner †   14:29:09 | Montag, 1. Juni 2009
Medienschelte – am Input mangelt es meistens.
Mrs.Cologne: Kardinal Meisner… hat in dieser seiner Predigt nicht die Medien kritisiert, …
Die Medien sind ohnedies in Schubladen eingeteilt. Wer den Spiegel liest, der wird keine Freundlichkeiten für „die Kirche“ und „die Kurie“ oder für „den Glauben“ erwarten und in der Welt in der SZ usw. ist auch nicht mit Freundlichkeiten zu rechnen. Aufbäumen ist zwecklos, sogar kontraproduktiv.
Abschriften und Kommentare aus Predigten müssen als solche gekennzeichnet sein, besonders dadurch, dass sie für ein „handverlesenes Publikum“ gesprochen worden sind und deswegen anders formuliert sind als eine Abhandlung in einem Zeitungsartikel. Damit kann ein Bischof eine Zeitung vor den Kadi zerren.
Redaktion benachrichtigen
#14   catholic   14:13:04 | Montag, 1. Juni 2009
Frau Hinz oder Kunz (Collogne). Es freut mich, dass Sie dem Schalom so richtig die Meinung
hingerieben haben. Aus Ermangelung eigener Fähigkeiten haben Sie einen Text von Schamane40 geklaut und abgefeilt.
Na, ja.
Mit freundlichen Grüßen
Redaktion benachrichtigen
#13   pamino   14:11:39 | Montag, 1. Juni 2009
incuria incuriosissima (mit ignorantia invincibili nahe verwandt)
kreuzmeldungen
Annäherung?
[+Ratisbonensis/Pius:] Man seien Argumente ausgetauscht und Mißverständnisse ausgeräumt worden.
Redaktion benachrichtigen
#12   Mrs.Cologne   14:06:03 | Montag, 1. Juni 2009
Kardinal Meisner…
hat in dieser seiner Predigt nicht die Medien kritisiert, sondern die Katholiken aufgefordert, zu hinterfragen und nicht einfach alles so zu glauben, was von den Medien verbreitet wird. Es ging ihm somit in erster Linie um die Gläubigen und nicht um die Medien!
Redaktion benachrichtigen
#11   MartinBieger   14:03:27 | Montag, 1. Juni 2009
Das wollte die Kirche doch nie.
Das Otto Normalverbraucher dieses Theologische Fachchinesich versteht.Das würde sie ja ihre Macht kosten.
Warum wohl hat sich damals die Kirche mit Händen und Füssen dagegen gewehrt als Luther die Bibel ins Deutsche übersetzt hat.
Redaktion benachrichtigen
#10   Paulaner †   13:59:57 | Montag, 1. Juni 2009
Garbage in, garbage out
Kardinal Meisner kritisierte auch die Medienindustrie: „Man kommt heute gar nicht mehr nach, Falschmeldungen zu dementieren und zu korrigieren.“
Der Herr Kardinal möchte sich bitte nicht beschweren! Die Medien tun das, was ihr Geschäft ist: verkaufen.
Dass die hochgebildeten(?) Herren Theologen mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, darf sie nicht verwundern, denn deren wissenschaftlich und oft theologisch verlogene Sprache wird erst einmal für das Volk verständlich aufbereitet.
Hätten das die vornehmen Herrschaften selber getan, dann wäre nichts passiert – aber dafür waren sie sich zu vornehm. ÄTSCH!
Redaktion benachrichtigen
#9   MartinBieger   13:24:43 | Montag, 1. Juni 2009
@Tigvah
Was will mam von einem Nazi auch anderes erwarten.
Redaktion benachrichtigen
#8   Tiqvah   13:22:17 | Montag, 1. Juni 2009
@biomilch:
Fast 800 kranke Briten warten auf einen Selbstmord 50 Millionen wären mir lieber. Außerdem wäre die Welt dann von einer Pestillenz befreit.
Wer so über Menschen redet, der ist selbst keine!!!!!!!!
Tiqvah Bat Shalom
www.israel-shalom.net
Redaktion benachrichtigen
#7   biomilch   13:19:32 | Montag, 1. Juni 2009
Fast 800 kranke Briten warten auf einen Selbstmord
50 Millionen wären mir lieber.
Außerdem wäre die Welt dann von einer Pestillenz befreit.
Redaktion benachrichtigen
#6   Tiqvah   12:56:02 | Montag, 1. Juni 2009
Euthanasie wird auch in Deutschland betrieben… nur etwas Frommer, und auch mal Ungewollt!…
In Stuttgart weiß ich von Jemand d in eine Hospiz war, weil der Krankenhaus nicht mehr behalten wollte, da in ihrem Fall keinen Besserung zu erwarten war, sondern Krebsleiden im Endstadium… Es war ein Kath. Einrichtung wohin die alte Dame kam. Sie schlief viel, und die Verwandten sahen einen ständige Verschlechterung ihre Zustandes seit sie in diese Einrichtung war… eines Tages kam einen von ihnen zu Mittagszeit als das Essen verteilt war. Alle aßen in ihre Zimmer, doch nur ihre Verwandte nicht… sie schlief! Da fragte die Verwandte, ob G. H. nichts zum essen bekäme? Doch! sagten sie! Aber sie verweigert dass essen seit sie da ist! Sie blieben in d Tür stehen und rufen sie rein: Wollen Sie Frau G.H. essen? und da kam keinen Antwort!
Sie haben die Unterlagen aber offensichtlich nicht gelesen! Darin steht d sie schwerhörig ist, und d Hörgerät in d Nachttischschublade ist, doch zum schlafen verwendete sie nicht… So wurde sie immer schwächer und schwächer… sie bekam nichts zu trinken nur d Infusion weil sie nichts verlangt hat… und nicht zum essen, weil sie nicht gehört hat, wenn d Personal danach fragte!
Sie wurde aus d Hospiz genommen… und lebte noch eine gute weile zuhause, wo sie auch einiges sogar zunahm… doch d Krebs war nicht auf zu halten…
Diese Art Umgang ist für mich auch Unhaltbar! Und wohl nicht mal als Euthanasie zu betrachten, da sie nicht auf eigene Bitte hin sterben sollte…
Tiqvah Bat Shalom
www.israel-shalom.net
Redaktion benachrichtigen
#5   DJM †   11:52:06 | Montag, 1. Juni 2009
vom schnöden Mammon
„Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es (mit euch) zu Ende geht.“ – Lukas 16,9 www.uibk.ac.at/…raum/bibel/lk16.html
Übs. „Mammon de.wikipedia.org/wiki/Mammon“ – Wiki:
„Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, wenn er etwa zur lebensbestimmenden Maxime wird.
Heute wird mit dem Begriff abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet (schnöder Mammon).“
Redaktion benachrichtigen
#4   Brandenburgis   11:38:46 | Montag, 1. Juni 2009
Es ist totaler Quatsch
hier von „Hinrichtung“ zu sprechen. Das Wort Hinrichtung bezeichnet stets einen gültigen Rechtsakt, näherhin die „Nachrichtung“, das heißt die Ausführung eines gültigen Urteils.
Redaktion benachrichtigen
#3   Matthäus drei+ †   11:34:02 | Montag, 1. Juni 2009
kreuz.net:
In den letzten zwölf Monaten wurden 23 Briten von einer Schweizer Euthanasie-Firma hingerichtet.
Als guter Katholik (und wir gehen doch alle davon aus, dass in der kreuz.net Redaktion ausschliesslich gute Katholiken sitzen) sollte man wissen, dass Hinrichtungen IMMER GEGEN DEN WILLEN der Menschen vollstreckt werden. Oder etwa nicht?
Damit wäre die Aussage, dass 23 Menschen hingerichtet wurden, entweder ein Irrtum, oder eine …
Die soziale Marktwirtschaft ist am Egoismus und an der Habsucht zerbrochen. Das sagte Erzbischof Joachim Kardinal Meisner von Köln …
… und irrte dabei gewaltig. Was zerbrochen ist, ist der Haifisch-Turbo-Kapitalismus, gegen den konkret nie ein katholischer Geistlicher etwas offiziell, von der Kanzel herab gesagt hat.
Da war immer nur sehr verschwommen von Materialismus die Rede, der schlecht sei und „Konsumterror“ etc. pp… Niemals wurden Ross und Reiter genannt, weil sich die katholische Kirche in Deutschland mit ihrer selbst gewählten Abhängigkeit vom schnöden Mammon und der ach so bequemen und luxuriösen Kirchensteuer, höchstselbst ins Knie geschossen hätte.
Die letzte vernünftige Enzyklika, die zu diesem Thema geschrieben wurde, POPULORUM PROGRESSIO wurde derartig schnell wieder versenkt, dass die meisten Katholiken noch nie von ihr gehört haben.
Schade eigentlich, wieder eine verpasste Chance der Kirche den Glauben zu verkünden. Aber Geld und Macht waren dem Klerus schon immer wichtiger als der Glaube.
Redaktion benachrichtigen
#2   SG_FAN6   10:58:54 | Montag, 1. Juni 2009
Wirtschaft an der Lüge zerbrochen und Menschheit an den Kirchen zerbrochen
Diese Unmenschlichkeit der Kirchen haben letztendlich der Menschheit das gebracht, was sich jetzt auf dieser Erde abspielt.
Kleines Beispiel gefällig!
Warum sind eigentlich Gewerkschaften entstanden? Weil die Kirche an allen Ecken versagt hat. Die Kirche hat sich immer mit den Mächtigen ins Bett gelegt und sie macht es immer noch. siehe Mk 10,41-45
Wäre sie auf der Seite der Armen gestanden gäbe es heute diese unsägliche Vereinigung nicht die der Menschheit auch nur Unglück bringt, weil dort die gleichen Verhältnisse herrschen, wie bei Mk 10 beschrieben.
Erst wenn diese Bibelstelle in die Tat umgesetzt wird, wird die Menschheit bessere Zeiten sehen. Davon kann man zurzeit in den Kirchen (auch im Islam) nichts sehen.
Erst wenn Jesus Christus in den Herzen der Menschen wohnt, wird es das Paradies auf Erden geben. Dazu müssen wahrscheinlich die Kirchen verschwinden oder sterben. Also Christen, Moslem, und andere Religionen ohne Pfaffen. Da könnt ihr hier noch so lange um das goldene Kalb streiten.
Redaktion benachrichtigen
#1   lux in tenebris   10:24:59 | Montag, 1. Juni 2009
Columbarienkirchen: widerliche Perversion des Hauses Gottes!
schon immer dienten Kirchen als Begräbnisstätten, in denen die Gebeine der Verstorbenen gleichsam am Herzen des eucharistischen Herrn der Auferstehung entgegenharren. Aber diese neuheidnische Version, katholische Kirchen als Schließfächer für die Aschereste von Verbrannten jedweder Couleur zu verhökern, ist wirklich eine widerwärtige und antikatholische Pervertierung des Gotteshauses und des katholischen Auferstehungsglaubens! Wieder ein Beispiel, in welche Absurditäten uns der „Geist des Konzils“ und der erneuerte Wischiwaschi CIC von 1983 geführt haben! :-! VENI CREATOR SPIRITUS!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenPapst reist nach Tschechien + … kreuzmeldungenNur Keuschheit rettet + … kreuzmeldungenJeder muß wachsen + … kreuzmeldungenKein Diplomat + … kreuzmeldungenÖsterreichische Bischöfe beschimpfen Pater Pio + … kreuzmeldungenAbendland aus Klösterhand + … kreuzmeldungenPapst in Monte Cassino + … kreuzmeldungenSchlüssel für globale Probleme + … kreuzmeldungenAmerika mag den Papst + … kreuzmeldungenEs ging nicht um Politik + … kreuzmeldungenPapst lobt Internet + … kreuzmeldungenVatikan macht Internet-Seite für Jugendliche + … kreuzmeldungenZum Geburtstag bei Johannes Paul II. + … kreuzmeldungenDie Absicht ist erreicht + … kreuzmeldungenSehr verhaltene Kritik + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net