Buchbesprechung
Knapp hundert Seiten
Das Buch erschien im Jahr 1935. Nach dem Konzil fiel es der Wut der Bilderstürmer und Bücherverbrenner zum Opfer. Jetzt ist es wieder aufgetaucht.
Buchcover "Why must I suffer"
Buchcover „Why must I suffer“
(kreuz.net) „Warum muß ich leiden?“. Dieser Frage muß sich jeder Mensch stellen.

Oft erhält man dazu nur unbefriedigende Antworten, sodaß die Frage immer wieder auftaucht.

Zu dem Thema schrieb der US-amerikanische Lazarist, Pater Francis Remler, im Jahr 1935 in leicht verständlichen Worten einen Traktat. Dessen Titel: „Why Must I Suffer – A Book of Light and Consolation“ – Warum muß ich leiden – ein Buch des Lichtes und des Trostes.

Das Werk erschien bei ‘Franciscan Herald Press’ in Chicago.

Er war für seine Seelenkinder bestimmt und umfaßt knapp hundert Seiten.

Das Buch enthält eine umfangreiche Aufklärung über die Hintergründe und den Sinn des Leidens im Lichte christlicher Betrachtung.

Es ist auch als Beichtkatechese für einen größeren Lebensabschnitt geeignet – wenn nicht gar für eine Lebensbeichte zur radikalen Umkehr.

Wie in einem Beichtspiegel wird der Leser zunächst durch das reinigende Feuer der eigenen Gewissenserforschung und schließlich zur Erkenntnis geführt: „Im Kreuz ist Heil!“.

So werden die Worte Jesu begreiflich: „Wer mir nachfolgen will, verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich, und so folge er mir!“

Erst im Jahr 2003 wurde das Werk vom Verlag ‘Loreto Publications’ in Fitzwilliam im US-Bundesstaat New Hampshire unverändert neu aufgelegt.

Paul und Christine Karl hoben diesen Schatz für den deutschsprachigen Leser. Das Buch wurde nicht nur übersetzt, sondern auch einfühlsam überarbeitet.

Ohne den Stil des Autors zu verfremden, wurden viele Beispiele dem heutigen Alltag und dem veränderten Kirchenrecht angepaßt.

Bei der im Buch zitierten Literatur wurden die fehlenden Angaben ergänzt.

Buchdaten:
14,8 x 21 cm,
104 Seiten,
9 Euro,
ISBN 978-3-00-027011-6

Bestelldaten: Paul Karl, Käthe-Kollwitz-Straße 18b, 84085 Langquaid, Fax: 09452-9336917. Email: bestellung@karl-verlagsservice.de.
      
19 Lesermeinungen
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#19   Simplicius   23:19:33 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@pamino
Ein Plagiat scheint mir hier nicht vorzuliegen. Ein Plagiator gibt fremdes geistiges Eigentum als eigenes aus, hier scheinen die deutschen Bearbeiter ihre eigene Leistung (die Bearbeitung) als fremde (des amerikanischen Autors) auszugeben. Selbstverständlich muß ein solches Umschreiben des Gebrauchstextes offen angekündigt werden. Ich habe angenommen, daß dies hier geschehen ist. Woher sollte kreuz.net sonst davon wissen? – doch nicht durch den Vergleich zwischen Original und deutschem Text? Die Erörterung ist freilich fruchtlos, da die Redaktion keinerlei bibliographischen Angaben liefert.
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#18   pamino   19:06:05 | Mittwoch, 3. Juni 2009
die Anfänge, denen es zu wehren gilt, sind in erster Linie sprachliche
Mittwoch, 3. Juni 2009 14:19, Simplicius @pamino: Wer übersetzt, bearbeitet nicht. Das versteht sich von selbst. Als eirenischer Mensch frage ich mich aber, ob es nicht gestattet sein kann, eine rein erbauliche Schrift zu aktualisieren. Es gibt Texte, die durch die Autorität des Autors geschützt sind (und deshalb sollen etwa Romane Coopers nicht gekürzt werden, um sie unterhaltsamer zu machen – der Leser liest vermeintlich ein Buch Coopers, das es in Wirklichkeit nie gegeben hat).
Eirenisch oder polemisch, darum geht’s hier nicht, und auch nicht darum, ob ein Autor Autorität hat oder nicht, denn alle Autoren haben in diesem Sinne Autorität. Ich weiß nicht, warum Du nicht Deinen eigenen Gedanken weiterführst. Man kann natürlich das machen, was Du sagst; aber man muß es offen machen, was zu Folge hat, daß man nicht sagen darf, daß das, was man vorlegt, eine Übersetzung ist. Ein Plagiat muß nach dem 8. Gebot als solches erkennbar bleiben.
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#17   Simplicius   14:19:58 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@pamino
Wer übersetzt, bearbeitet nicht. Das versteht sich von selbst. Als eirenischer Mensch frage ich mich aber, ob es nicht gestattet sein kann, eine rein erbauliche Schrift zu aktualisieren. Es gibt Texte, die durch die Autorität des Autors geschützt sind (und deshalb sollen etwa Romane Coopers nicht gekürzt werden, um sie unterhaltsamer zu machen – der Leser liest vermeintlich ein Buch Coopers, das es in Wirklichkeit nie gegeben hat). Und es gibt Gebrauchstexte, deren Textbestand fließend ist. Dergleichen hat man immer schon „bearbeitet“, also umgeschrieben.
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#16   diakonus   11:58:14 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@ St. Anton: Was Begriffe bedeuten…
Geschätzer Mitposter!
Sie dürfen nicht dem Trugschluß verfallen, daß auf Kreuz.net Worte das aussagen, was sie auch beudeuten.
Um eine wirklich einseitigh tendenziele Berichterstattung zu gewährleisten wird hier häufig Worten eine andere Bedeutung gegeben, genauso wie ziemlich unbedeuitende Ereignisse zum großen welterklärenden Skandal aufgeblasen werden.
Das ist hier so.
Amen.
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#15   pamino   02:09:34 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Paulaner der trigger-happy, man sollte Dir eine Zeitlang den Waffenschein wegnehmen
Dienstag, 2. Juni 2009 19:05, Paulaner: Ihr zwei mögt das Buch nicht, habt aber keine Argumente. Wie ich aus den beiden Beiträgen pamino: und Parmenas: sehe, spritzt eine Menge Gift herum aber kein Argument über den Inhalt. Das Buch ist also nur ideologisch falschrum.
Parmenas’ Beitrag ist zu kurz, um giftig zu sein; er ist ein Nicken in meine Richtung. Was meinen betrifft, scheinst Du gar nichts verstanden zu haben. Meine ‘Leider’ am Ende zeigt, daß ich es für schade halte, daß das Original verfälscht wurde (ich kenne natürlich weder das Buch im Original, noch näher das, was das Paar(!) daraus gemacht hat; ich rede nur nach dem, was die Redaktion sagt, was in diesem Fall übrigens zeigt – nicht zum ersten Mal! – daß sie nicht mehr Ahnung davon hat als Du, was die Sprache alles in sich zusammenhält. Gift? Haß? Du hast wirklich nichts verstanden. Es geht ja gar nicht darum, was der Autor geschrieben hat, sondern darum, wie sich diese Stümper sich benommen haben (wenn die Redaktion das uberhaupt richtig erzählt hat!).
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#14   St. Anton †   23:45:59 | Dienstag, 2. Juni 2009
Gibt es irgendwelche Belege oder
Irgendwelche Beweise dafür, daß das genannte Buch jemals bei einer Bücherverbrennung eine Rolle gespielt hätte?
Oder ist es einfach „aus der Mode“ gekommen und wurde deshalb erst jetzt wieder entdeckt?
Bilderstürmer – wenn mich mein geschichtliches Wissen nicht täuscht – haben sich an dem Buch sicherlich nicht gestört.
Merke: Nicht immer steckt eine Verschwörung dahinter, wenn es ein Büchlein nicht in die zweite Auflage schafft.
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#13   Caldonazzi †   23:36:15 | Dienstag, 2. Juni 2009
@Galatea: Wenn es dir schwer ums Herz wird, ist Vorsicht geboten!
Im Artikel von kreuz.net steht:
„Nach dem Konzil fiel es(das von kreuz.net beworbene Buch: Warum muss ich leiden?) der Wut der Bilderstürmer und Bücherverbrenner zum Opfer.“
Ich kann mich weder an Bilderstürmerei, noch an Bücherverbrennungen erinnern. Auch googeln hilft meiner Erinnerung nicht auf die Beine. Offensichtlich gab es weder Bilderstürmer noch Bücherverbrenner! Kreuz.net-Stil, wie gewohnt!
Auf kreuz.net ist Polemik eben nicht nur Überspitzung, sondern glatte Lüge!
Diese Neubearbeitung eines vergessenen, katholischen Traktätchens aus den 30ern des vorigen Jahrhunderts ist wohl didaktisch motiviert und an die Einfalt derer adressiert, die sich durch gestrige, kirchliche Sündenlehre noch immer gefügig machen lassen.
Dass man einen Text nicht gleichzeitig treulich übersetzen und an geänderte Bedingungen anpassen kann, ist Binsenweisheit. Das dürfte auch dir einleuchten.
Weitaus fruchtbarer wäre doch ein Dialog auf Augenhöhe und mit Fakten anstelle kontradiktorischer Widersprüche.
…ergeradeweg.wordpress.com/…zum-trost-der-seelen/
Mit wem willst du den Dialog führen? Und worüber eigentlich?
Ersetzte dieser Dialog dann die im kreuz.net-Artikel ins Auge springenden kontradiktorischen Widersprüche zwischen Übersetzung und Neuinterpretation?
Du zelebrierst deine abendliche Muße auf kreuz.net als affektierte Wortspielerei einer komischen Alten.
Keine Info, keine Argumentation! Nur sinnlose Plapperei!
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#12   catholic   22:14:20 | Dienstag, 2. Juni 2009
Sehr geehrte Frau Anonyma Galler: CAPITONE DELLA TRADIZIONE
Den Aal waschen und in etwa zehn Zentimeter lange Stücke schneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl und Butter die Aalstücke und Sardellenfilets anbraten. Rosmarin und Lorbeerblätter dazugeben und mit 100ml Rum sofort flambieren. Etwas Sahne und Weißwein dazugeben und 15 Minuten schmoren lassen. Auf den Servierteller anrichten, mit Petersilie garnieren und dem Hochwürdigen Herrn heißservieren.
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#11   Galatea   22:01:34 | Dienstag, 2. Juni 2009
Sehr geehrte Mitleser,
wenn man folgendes liest:
der scharfsinnige pamino hat nur auf einen kontradiktorischen Widerspruch aufmerksam gemacht:
Entweder übersetzt man ein Werk von einer in eine andere Sprache; dann muß der Respekt vor der Aussage des Autors prioritär sein, der sich im Bemühen größtmöglicher Treue zum Original äußert.
Oder man erzählt es nach und ergänzt dabei phantasievoll, was der Autor nach Meinung des traditors noch alles (nur) vergessen hat zu sagen.
Beides zusammen ist aber unmöglich; eine quadratura circuli eben.
– dann wird es einem schwer ums Herz.
Denn:
a. der Zuschreiber hat überhaupt kein Interesse an dieser Literatur.
b. er oder sie lehnt sich über jede Hürde hinweg vorsorglich ab.
und c: er oder sie irrt oder verbreitet Unwahrheit, in dem Bewusstsein, dass es keiner merkt.
der scharfsinnige pamino hat nur auf einen kontradiktorischen Widerspruch aufmerksam gemacht:
Der scharfsinnige Pamino, der darf jetzt mal kurz scharfsinnig sein.
Und kontradiktorische Widersprüche verkünden.
Weitaus fruchtbarer wäre doch ein Dialog auf Augenhöhe und mit Fakten anstelle kontradiktorischer Widersprüche.
Sehr geehrter Herr David Ho Zehntner: austeilen, aber nichts einstecken können. Wen wundert es.
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#10   catholic   21:16:21 | Dienstag, 2. Juni 2009
Schön, Herr Kunstmaler, dass Sie alles verstehen.
Besonders die übe Nachrede über andere.
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#9   vonHerzmanovsky-Orlando   20:11:44 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ JMX
es gibt halt Bücher, Schriften und Pamphletchens, die zu lesen sich auch noch nach zwei Generationen lohnt. Anderes ist schon zum Zeitpunkt der Drucklegung eher zum Wegwerfen!
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#8   Kunstmaler †   20:09:43 | Dienstag, 2. Juni 2009
manche Christen werden es nie verstehen, wenn
Christus spricht:
Mein Reich ist nicht von dieser Welt!
Erst im Reich Christi wird die Seele satt werden durch die ewige Schau Gottes. Erst in Gott ist die Seele vollkommen glücklich, weil sie zu ihrem Ursprung zurückkehrt – zum Vater, zu seinem Erschaffer. Dort muss sie hin, um in sich selbst bei Gott zu ruhen und um einen Anteil an der Seligkeit Gottes zu haben.
Erst in Gott ist die Seele frei.
Erst im Reich Gottes werden wir durch Christus ganz wir selbst sein.
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#7   JMX   20:00:41 | Dienstag, 2. Juni 2009
Ja, ne, is’ klar…
ein obskures englischspachiges Pamphletchen wurde „gestürm“ und „verbrannt“.
Wohl eher wegen mangelnder Nachfrage „out of print“. :-S
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#6   Bodo11 †   20:00:03 | Dienstag, 2. Juni 2009
Sünde.Leid Tod-das Ergebnis der Erbsünde
Warum muß ich leiden?
Warum bin ich Sünder ?
Warum muss ich sterben ?
Wir leben nun mal nicht mehr im Paradies(im Einklang mit Gott)und diese Welt wird auch nie eines werden.Politiker die euch was anderes erzählen,lügen.
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#5   clarissa colonia   19:14:31 | Dienstag, 2. Juni 2009
Werter Paulaner,
der scharfsinnige pamino hat nur auf einen kontradiktorischen Widerspruch aufmerksam gemacht:
Entweder übersetzt man ein Werk von einer in eine andere Sprache; dann muß der Respekt vor der Aussage des Autors prioritär sein, der sich im Bemühen größtmöglicher Treue zum Original äußert.
Oder man erzählt es nach und ergänzt dabei phantasievoll, was der Autor nach Meinung des traditors noch alles (nur) vergessen hat zu sagen.
Beides zusammen ist aber unmöglich; eine quadratura circuli eben.
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#4   Paulaner †   19:05:47 | Dienstag, 2. Juni 2009
Ihr zwei mögt das Buch nicht, habt aber keine Argumente.
Wie ich aus den beiden Beiträgen pamino: und Parmenas: sehe, spritzt eine Menge Gift herum aber kein Argument über den Inhalt.
Das Buch ist also nur ideologisch >:) falschrum.
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#3   Parmenas   18:59:22 | Dienstag, 2. Juni 2009
Eine ziemliche
Frechheit, das Ganze.
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#2   pamino   18:52:06 | Dienstag, 2. Juni 2009
Quadratur des Kreises
Paul und Christine Karl hoben diesen Schatz für den deutschsprachigen Leser. Das Buch wurde nicht nur übersetzt, sondern auch einfühlsam überarbeitet.
Schon verdächtig. Dann aber der Hammer:
[1]Ohne den Stil des Autors zu verfremden,
[2]wurden viele Beispiele dem heutigen Alltag und dem veränderten Kirchenrecht angepaßt.
Paul und Christine Karl hoben Gold und verwandelten es in Blei; so klingt es wenigstens, und in diesem Fall: Wieder ab in die Versenkung. Leider.
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#1   Paulaner †   18:38:18 | Dienstag, 2. Juni 2009
Der Beschreibung nach ist das Buch eine Pflichtlektüre für Seelsorger.
O:) Paul und Christine Karl hoben diesen Schatz für den deutschsprachigen Leser. Das Buch wurde nicht nur übersetzt, sondern auch einfühlsam überarbeitet.
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