Deutschland
Es gibt keine Liturgie-Mißbräuche
Der Bischof von Regensburg behauptet, daß der Opfercharakter der Messe nicht verdunkelt wurde. Für ihn ist die Heilige Messe eine „Gemeinschaftsfeier der Gläubigen mit dem Priester, der dieser Feier vorsteht“. Außerdem war die Piusbruderschaft ein sehr wichtiges Thema. Auszug aus einem Interview von ‘Radio Vatikan’.
Einkleidung in der Seminarskapelle der Piusbruderschaft in Zaitzkofen
Einkleidung in der Seminarskapelle der Piusbruderschaft in Zaitzkofen
(kreuz.net/Radio Vatikan) Radio Vatikan: Exzellenz in Ihrer Diözese liegt das deutsche Priesterseminar der Piusbruderschaft. Ende Juni will die Bruderschaft dort neue Diakone und Priester weihen, obwohl ihr das kirchenrechtlich nicht erlaubt ist. Sehen Sie darin einen neuerlichen Akt des Widerstands gegen Rom?

Bischof Gerhard Ludwig Müller: „Ich habe jetzt gerade gelesen, daß man die Diakonatsweihe woanders halten möchte, aber an der Priesterweihe am 27. Juni festhalten will.

Ich habe mit einem Verantwortlichen gesprochen. Ich habe auch Vertreter der Bruderschaft eingeladen, nachdem sie darum gebeten haben, und sie dann darauf hingewiesen, daß das im Widerspruch zum Kirchenrecht steht und daß man sich doch in einer solchen prekären Situation die Regeln von Rom vorgeben läßt, wie in der nächsten Zeit vorzugehen ist.

Einerseits wird gesagt, man erkennt den Papst und den Bischof an und fügt sich ein in das Kirchenrecht der Katholischen Kirche. Andererseits begeht man dann solche Akte, die natürlich als Provokation angesehen werden müssen. Man muß es einfach so lange suspendieren, bis auch die kirchenrechtliche Position dieser Priesterbruderschaft klargestellt ist.“

Radio Vatikan: Die Bruderschaft spricht davon, daß es mit Ihnen am 13. Mai zu einem Gespräch kam, bei dem „in freundschaftlicher Atmosphäre Argumente ausgetauscht und Mißverständnisse ausgeräumt“ werden konnten. Um welche Fragen ging es dabei?

Bischof Müller: „Man hat mich informiert von seiten der Bruderschaft, daß die Priesterbruderschaft in Zaitzkofen und anderswo betet, daß sie in der Gemeinschaft in der Heiligen Messe, in Gemeinschaft mit dem Papst und dem konkreten Bischof steht.

Das hat mich eigentlich gewundert – angesichts sonstiger Äußerungen, die von dorther gekommen sind.

Ich habe ihnen deutlich gemacht, daß man daraus auch die entsprechenden Folgerungen ziehen muß: Wenn man in der Gemeinschaft mit dem Ortsbischof stehen möchte, dann muß man sich eben auch an die Prinzipien der katholischen Dogmatik und der Moral, aber auch der Disziplin halten.“

Radio Vatikan: Sie sind Vorsitzender der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und daher Debatten über abweichende theologische Auffassungen gewohnt. Sind die Piusbrüder, Ihrer Wahrnehmung nach, eher unnachgiebige Verfechter ihrer eigenen Haltung, oder sehen Sie bei ihnen noch Verhandlungsspielraum?

Bischof Müller: „Die Piusbrüder wollen ja keine eigene Kirche und kein eigenes Bekenntnis neben der Katholischen Kirche sein.

Das unterscheidet sie von anderen kirchlichen Gemeinschaften und Gruppierungen, die sich von der Katholischen Kirche eben auch organisatorisch und im sakramentalen Verständnis getrennt haben.

Aber wenn sie demnach für sich beanspruchen, katholisch zu sein, dann müssen sie eben auch alle katholischen Prinzipien anerkennen. Und da wundere ich mich über Schwierigkeiten, das Lehramt des Papstes anzuerkennen.

Die Bruderschaft hat ja auch in dem Brief, den sie im Januar an den Papst geschrieben hat, zum Ausdruck gebracht, daß sie voll und ganz den Primat bejaht.

Mir ist einfach unverständlich, daß man nicht bereit ist, daraus auch die Konsequenzen für sich selber zu ziehen.“

Radio Vatikan: Sie sagen selbst, das Verhalten der Piusbrüder ist widersprüchlich. Ist es denn überhaupt vorstellbar, daß die Bruderschaft eines Tages eventuell wieder einen Platz innerhalb der katholischen Kirche einnehmen kann?

Bischof Müller: „Ja, man könnte sich vorstellen, daß sie als eine Bruderschaft existiert, innerhalb der Kirche, mit einem eigenen Vorsitzenden oder Prälaten, der für sie zuständig ist. Wir haben ja auch andere Bruderschaften oder Ordensgemeinschaften.

Denn es ist innerhalb der Kirche legitim, daß sich Gruppierungen zusammentun und einen Verein gründen oder eine Bruderschaft – aber es muß natürlich auch anerkannt werden, daß man sich nicht einfach in eine abgeschottete Gemeinschaft hineinbegibt, sondern daß man auch mit dem Ganzen der Kirche kommuniziert, und daß hier die Lebenszusammenhänge nicht unterbrochen werden.

Das bezieht sich auf die Lehre der Kirche, auf die sakramentale Gemeinschaft und auf ihre sakramentale Grundordnung.

Wir wollen keine Kirche in der Kirche haben, aber Vereinigungen sind innerhalb der Kirche möglich, wie wir es ja auch seit vielen Jahrhunderten gewohnt sind.“

Radio Vatikan: Welche Veränderung hat sich für ihr Bistum ergeben seit der Aufhebung der Exkommunikation: Gibt es Interesse, Neugier oder Sorge der Katholiken bezüglich der Piusbruderschaft?

Bischof Müller: „Ja, natürlich war die Aufregung zunächst groß und auch die Beunruhigungen unserer Diözese in Regensburg. Aber ich habe nicht den Eindruck, daß sich die Gläubigen im Bistum besonders für die Piusbruderschaft interessieren und diese deshalb einen großen Zulauf bekommen hat.

Bei uns sind die Leute sehr zufrieden und auch an die Form der erneuerten Liturgie gewöhnt.

Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der Luft gegriffen.

Ich glaube, bei uns im Bistum Regensburg und in vielen anderen Orten in Deutschland gibt es eine große Sorgfalt in der Feier der Liturgie und ihrer Vermittlung, die dem Grundgedanken der erneuerten Liturgie Rechnung trägt.

Diese ist ja eine Gemeinschaftsfeier der Gläubigen mit dem Priester, der dieser Feier vorsteht. An der Substanz der Eucharistiefeier vor und nach dem Konzil hat sich nichts geändert.

Das Konzil wollte ja gerade, daß die Gläubigen aktiv und tätig mitfeiern können, daß Barrieren wie die unterschiedliche Sprache, also Latein, überwunden werden, indem der jeweiligen Muttersprache ein größerer Anteil an der Meßfeier gewährt wird.

Jedoch hat sich in der dogmatischen Substanz der Eucharistie- und Meßfeier nichts geändert, und deshalb gehen auch diese Vorwürfe, die hier zum Teil erhoben werden, auch aus Kreisen der Piusbruderschaft, an der Realität vorbei.“
      
79 Lesermeinungen
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#79   clarissa colonia   03:33:49 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Mein lieber zeitgeist,
der Vorwurf, ich bräche den Stab über andere, trifft mich nur insoweit, als ich gleiches Maß an beide Seiten anzulegen gewohnt bin – wenn in Ihren Augen aber die rechtliche Gleichbehandlung von Gleichem und die rechtliche Ungleichbehandlung von Ungleichem einseitiges Unrecht ist, hätten sich wohl alle Rechtstheoretiker, angefangen mit Platon, über Aristoteles, Marcus Cicero, Aurelius Augustinus, Thomas von Aquin, Klaus Mörsdorf, Winfried Aymans, sowie die Hw. H. Auditores der obersten römischen Gerichte von Michele Lega, Pietro Gasparri, Rafael Merry del Val, Massimo Massimi, Gaetano Cicognai, Arcadio Larraona, Zenon Grocholewski, Mario Pompedda (& c.i) über das Wesen dessen, was Recht ist geirrt.
Sie werden verzeihen, wenn ich es hingegen vorziehe, diesen erwiesenen Autoritäten zu folgen, die sich im Recht nicht nur versuchten, wie Sie taten, sondern darin Beachtliches geleistet haben … Es mag Ihnen ja trotzdem persönlich unbenommen bleiben, Ihre rechliche Sonder- und Privat- für eine Rechtsauffassung zu halten; nur sollten Sie sich vielleicht dann nicht darüber wundern, daß Ihnen dorthinein jene nicht folgen, die berechtigtermaßen als Autoritäten in Rechtsfragen gelten können.
P.S.: Verfügt die höchst ehrenwerte Bruderschaft eigentlich nur über kirchenrechtliche Dilettanten mit der Befähigung zu kanonistischen Hütchenspielen, oder darf man da auch auf mehr hoffen?
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#78   _zeitgeist   02:58:29 | Mittwoch, 10. Juni 2009
@c.c.
Sie brechen den Stab über Andere. (Römer 7, 1-3; Matthäus 7, 1-3)
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#77   clarissa colonia   02:37:56 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Nun, werter zeitgeist,
Sie schrieben:
„Doch zum einen waren die Beschlüsse des VII folgenreicher – und insbesondere bedeuteten die Veränderungen des Messopfers eine Profanisierung, die nur von denen unbeachtetet und vielleicht sogar missachtet werden konnten, die der Symbolik keine Bedeutung beimaßen- zum anderen wurden Beschlüsse gefasst, den zentralen Aussagen des Katholizismus entgegenstehend.“
Warum sah dann der putative Diener Gottes Mercel Lefebvre als Konzilsvater keinerlei Veranlassung, das Konzilsdokument „Sacrosanctum Concilium“ nicht zu unterschreiben; mithin, warum hat er es (und höchstwahrscheinlich alle anderen Konzilsdokumente ebenfalls) unterschrieben?
Warum hat er nicht, entsprechend seinen Treueiden, den legitimen Nachfolgern seines „Lehnsherrn“ (Pius XII.) die beschworene Treue gehalten?
Warum hat er nicht dem Vertrag vom 05. Mai 1988 eingehalten (zu dessen Unterzeichnung ihn wahrscheinlich niemand durch die individuelle Notlage einer vorgehaltenen Waffe genötigt hat)?
Nun, man kann wohl über Marcel Lefebvre unterschiedlicher Auffassung sein (sofern er nicht schon zur dogmatisierten Lehre seiner eigenen Kirche gehört). Aber: das, was Bernard Tissier de Mallerais geschrieben hat, ist Hagiographie, legenda aurea, aber keine Historiographie – selbst wenn das viele nicht glauben wollen …
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#76   _zeitgeist   02:13:25 | Mittwoch, 10. Juni 2009
dies:
Obwohl ich geneigt bin, Marcel Lefebvre für sein Handeln den subjektiv zwingenden Entschuldigungsgrund gefühlter Notlage für seinen Rechtsbruch zuzubilligen und einzuräumen, weiß ich dennnoch nicht, wer ihn seinerzeit mit welchem empfindlichen äußeren Übel individuell bedroht haben sollte, daß er sich objektiv in einer Furcht und Zwang oder einem übergesetzlichen Notstand befunden haben sollte.
Das setzt eine sehr materialistische und deterministische Weltsicht voraus. Demnach sähe man in einer Abwandlung des Messopfers nur eine modernisierte, dem Zeitgeist angepasste Veränderung („der besseren Verständlichkeit wegen“), die keine weiteren Folgen nach sich ziehen würde.
Doch zum einen waren die Beschlüsse des VII folgenreicher – und insbesondere bedeuteten die Veränderungen des Messopfers eine Profanisierung, die nur von denen unbeachtetet und vielleicht sogar missachtet werden konnten, die der Symbolik keine Bedeutung beimaßen- zum anderen wurden Beschlüsse gefasst, den zentralen Aussagen des Katholizismus entgegenstehend. Hoffend in ihrer Diktion geschrieben zu haben.
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#75   Elijahu †   02:07:13 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Hahaha
Das gibt eine böse Überraschung.
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#74   clarissa colonia   01:55:16 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Nun, werter Jakob,
Ja: Ich werde mich hinstellen und anschauen lassen können von meinem Gott, weil ich ihm Rechtenschaft ablegen kann über die mir von ihm anvertraueten Talente, wobei Sie mich in Demut aber sicher schlagen werden – um Längen!
Aber nein: Mich, das sehen Sie wohl gänzlich falsch, treibt kein Haß – schon gar nicht auf Gottes Gerechte, denn ich bin zu nichts mehr geneigt, als jedem Menschen das Heil zu wünschen, das er sich im Glauben erhofft – und ich freue mich für jeden, der meint, dorthin den sicheren Weg zu kennen.
Obwohl ich geneigt bin, Marcel Lefebvre für sein Handeln den subjektiv zwingenden Entschuldigungsgrund gefühlter Notlage für seinen Rechtsbruch zuzubilligen und einzuräumen, weiß ich dennnoch nicht, wer ihn seinerzeit mit welchem empfindlichen äußeren Übel individuell bedroht haben sollte, daß er sich objektiv in einer Furcht und Zwang oder einem übergesetzlichen Notstand befunden haben sollte.
Nur: Mein Verständnis endet definitiv dort, wo
die bar jeder Vernunft mit Ignoranz gepaarte Arroganz von Ihnen und Ihresgleichen versucht, alle zu verketzern die sich nicht spontan Ihrer dogmatischen oder kanonistischen Auffassung (sofern es eine solche überhaupt ist) anschließen.
Und: Wenn Sie nicht Recht genauso gegen sich gelten lassen, wie Sie es gegen andere anwenden wollen, sind Sie und Ihresgleichen nicht besser als die infulierten deutschen Rechtsnihilisten! – Worüber wollen Sie und die Ihren sich dann eigentlich erheben?
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#73   catholic   01:13:07 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Elijahu, Du und deine Demenz langweilen.
Lass Dir mal was neues einfallen.
Glaub an das Evangelium.
Eine ruhige Nacht und ein seliges Ende gewähre Dir der barmherzige Gott, Amen :(3 :(3
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#72   Hellboy †   01:11:15 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Elijahu, ich glaube es ist mal wieder so weit:
Ich wünsche ihnen nicht den Tod,
sondern dass sie endlich Frieden mir sich selbst finden.
Ich wünsche ihnen kein Unglück dieser Welt,
sondern einen Menschen der sie liebt.
Ich wünsche ihnen nicht alles erdenklich Gute,
sondern ein offenes Herz.
Ich wünsche ihnen kein Glück,
sondern die Kraft ihr Leben zu meistern. :(3
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#71   Elijahu †   01:07:44 | Mittwoch, 10. Juni 2009
David „die Hure“ Zehnter
Der Papierchrist, den sie im Himmelreich nicht haben wollen.
Nur ein weiterer Brandscheit fürs Höllenfeuer.
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#70   catholic   01:04:58 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Seit wann heißt ein Teufel auch Joshua der wahre ältere ???
Oh , welcher verstaubte arrogante Pharisäer predigt den da?
Seid nüchtern und wachsam !
Laudetur Jesus Christus !
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#69   Joshua der wahre ältere …   00:58:15 | Mittwoch, 10. Juni 2009
Clarissa ihr Aufstand ist sinnlose Zeitverschwendung – Sie sind auf der breiten Straße der Verliere…
Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
1 Petr 5,8
Bei ihnen Clarissa hat man den Eindruck, dass Sie dem Teufel, ihrem obersten Chef, in diesem Punkt ganz besonders nacheifern wollen. Denn wie Sie sich hier aufführen kann man Sie wirklich nicht zu den Kindern des Lichtes zählen. Sie bilden sich ein, die Priester und Gläubigen der PBSPX, mit dem Kirchenrecht verunsichern zu können und leugnen in ganz frecher Weise den Notstand, der seit Jahrzehnten in der Kirche herrscht. Außerdem müssen Sie ganz still sein, weil Sie als Apostatin sowieso ein widergöttliches Leben führen. Da müssen Sie schon schwerere Geschütze auffahren um uns ins Wanken zu bringen. Ich bin dabei völlig gelassen, weil ich weiß, was immer Sie auch tun, Sie werden sich immer wieder in eine Sackgasse verirren. Man hat auch den Eindruck, dass Sie sich für sehr intelligent halten, vergessen Sie aber nicht, dass alle guten Gaben vom lieben Gott kommen. Aus uns haben wir nichts. Da Sie das, wie so vieles, vermutlich nicht einsehen, macht Sie ihr Stolz und Hass so blind, dass Sie nicht einmal mehr merken wie aussichtslos ihr Kampf gegen Gott und seine Getreuen ist. Sie werden immer unterliegen und darum haben Sie auch so ein Gefühl von Wut und Ohnmacht und sinnen immer darauf uns eins auszuwischen. Mich würde nur interessieren ob Sie dabei auch so eine Fratze wie Uta Ranke von Finstergeist machen.
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#68   pamino   04:46:42 | Mittwoch, 3. Juni 2009
heu, amicæ nonnumquam inintelligibiles sunt
o ignorantiam invincibilem ! nam sicut lex de minimis, de vanitate non curat vates.
sed philosophus forsitan rogaret:
a) interrogationis neuma facile suppleri potest; sed quem ad finem ‹nequaquam› vel etiam ‹nequiquam›, cum ‹quamquam› sequitur?
b) si judici bis repetita ne argumenta quidem placent, quousque tandem, quæso, istud ‹vanum› totiens sine ullo argumento repetitum ?
eheu, oportet me cum latinitate tua hesterna versari, ut videas opera mea bona et glorifices Patrem, qui in cælis est. sed prius saltem capiti mitram decentem impone.
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#67   clarissa colonia   02:56:04 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Certe, mi amice,
prosam prolatam nequaquam intelligo, quamquam interrogationis signi carebat.
Vatis, vere inquis, est vaticinari, sed cui prodest vaticinum vanum?
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#66   pamino   02:47:23 | Mittwoch, 3. Juni 2009
nonne hoc, quod furorem teutonicum vocant ?
Nonne Teucri vati Cassandrae, cum magna voce diceret equo inesse hostes armatos, fides habita non sunt.
O syntaxin vere impenetrabilem ! num ipsa prosam tuam intelligis, o cara ?
Cui ergo vates, quem nemo crediturus est, prodest?
Vatis est enim vaticinari.
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#65   clarissa colonia   01:58:41 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Mio caro,
nonne cum hasta in latere equi missa ille Neptunis sacerdos in litore ingentem taurum deo suo immolaret, a draconibus immanibus cum filiis duobus correptus et interfectus est? Nonne Teucri vati Cassandrae, cum magna voce diceret equo inesse hostes armatos, fides habita non sunt.
Cui ergo vates, quem nemo crediturus est, prodest?
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#64   pamino   01:47:21 | Mittwoch, 3. Juni 2009
den listigen Schlangen zum Opfer erkoren?
Manchmal wache ich in Laocoon-Pose auf, bis jetzt allerdings ohne Schlangen.
Die besprochene Mai-Nr. des FELSen enthält einen Aufsatz des FSSP-Pendants zum Hw. Schmidberger, des Hw. Maußen („geboren am 01.03.1968 in Bad Godesberg“; man versteht, warum es bei den Herren des Forums Deutscher Katholiken nicht „Bonn“ heißt), ‘In Treue zum Papst – die Priesterbruderschaft St. Petrus. Ihr besonderes Charisma: Feier der außerordentlichen Form des römischen Ritus’.
Da passiert das eine oder das andere von zwei Dingen: ich weiß noch nicht, welches. Warnungen sollen allenfalls eher etwas zu dick als etwas zu dünn aufgetragen werden.
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#63   clarissa colonia   00:49:15 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Mi amice,
ob Laokoons Warnung nicht doch etwas zu dick aufgetragen ist?
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#62   pamino   00:39:12 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Das Pferd auf dem Felsen (3)
(Libertas Ecclesiæ, Parmenas, es tut mir leid, aber ich mußte was essen. Ich sehe jetzt, ich hätte zur selben Zeit wie die anderen essen sollen. Vielen Dank für Eure Hilfe und ich hoffe, der Rest wird Euch interessieren.)
[Forts.] Der Kurfürst-Primas und Reichserzkanzler für Deutschland, rund wie seine Sekundanten, kam mit Mitra und Stab die zehn oder so Schritte vorwärts über die Öde schwarzen Marmors zur Kante der obersten Stufe, pflanzte sich so mittig vor dem ‘Volk’, daß er einem eventuell vorhandenen Tabernakel seinen Rücken gezeigt hätte, und sprach ohne weitere Bewegung zwanzig Minuten lang schnell und pausenlos, in einer nie versiegenden, klaren, monotonen Stimme, schnell und druckreif abstruses Akademisch-Theologisches.
Die Regensburger Domspatzen waren da, aber nicht mehr unter Monsignore Ratzinger, und sie haben keine Messe gesungen. Sie haben ja kaum gesungen. Ich hatte in meiner Einfalt gedacht, daß mindestens eine dieser Messen vor der crème de la crème der deutschen katholischen Tradition ein traditionelles Pontifikalamt mit allem Drum und Dran sein würde.
Es ist klar, was passiert. Die Herren steigen rechtzeitig um und haben vor, den ganzen Traditionalismus elegant zu sich zu ziehen.
Creditis avectos hostes ? aut ulla putatis
Dona carere dolis Danaûm ? sic notus Ulixes ?
Aut hoc inclusi ligno occultantur Achivi,
Aut hæc in nostros fabricata est machina muros,
Inspectura domos, venturaque desuper urbi ;
Aut aliquis latet error : equo ne credite, Teucri.
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#61   Sinah   00:20:00 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Kann nicht sein!
„Man hat mich informiert von seiten der Bruderschaft, daß die Priesterbruderschaft in Zaitzkofen und anderswo betet, daß sie
in der Gemeinschaft in der Heiligen Messe,
in Gemeinschaft mit dem Papst und dem konkreten Bischof steht.“
Es findet sich nirgendwo in der Tridentinischen Messe ein Gebet für „in der Gemeinschaft in der hl. Messe stehen“. Es ist auch nicht die Sprache der Priesterbruderschaft St. Pius X., das ist die Sprache der veränderten Messe, der Luthermesse. Jedoch zu Beginn des Canons (Te ígitur…) betet sie sehr wohl für den Papst und dem konkreten Bischof, und das immer schon. Was gibt es da zum Verwundern?
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. gehört zu den Wenigen der katholischen Welt, die voll und ganz zum Papst, zum Primat, zu seiner Unfehlbarkeit, der Unzerstörbarkeit der Kirche (die von Papst Paul VI. erfundene „Selbstzerstörung“ gibt es gar nicht – er hätte sie ja selbst herbei geführt) und zur unverbrüchlichen Lehre der katholischen Kirche stehen. Und „Lehramt des Papstes“, was heißt das? Lehramt der Kirche ist die vom Papst vorgetragene Lehre der Kirche.
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#60   Gotthard   23:53:02 | Dienstag, 2. Juni 2009
@defensor
Ahnung hast du nicht – nur Meinung!
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#59   catholic   22:34:09 | Dienstag, 2. Juni 2009
Natürlich wird die Römisch Katholische Kirche Frau Meisner, Frau Schlaumeier, Frau Cologne überlebe…
Erzbischof- Meisner- Kuchen fürs Dompfarrfest
80g Rosinen in lauwarmen Rum einweichen. 150g weiße Mandeln, 150g Walnüsse zermalen und in eine Schüssel geben, Rosinen ausgedrückt und 100 Traubenmarmelade dazugeben und verrühren.
Die Backform mir Mürbeteig auslegen. Die Füllung auf den Teig streichen. Kleine Teigkreuzchen ausstechen, die zur Verzierung auf die Füllung gelegt werden.
Bei mittlerer Hitze etwa 40 Minuten (zwei Rosenkränze lang) backen. Den Kuchen aus der Form nehmen und mit bunten Zuckerstreuseln bestreuen.
Ihr Erzbischof Meisner wird entzückt sein.
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#58   Mrs.Cologne   22:14:56 | Dienstag, 2. Juni 2009
@David Ho Zehnter (schalom, gutpfad, catholic, zölibat, schamane40)
„Die Römisch Katholische Kirche hat alle überlebt.“
Und deshalb wird sie auch Sie & Co. überleben! >:)
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#57   catholic   22:04:17 | Dienstag, 2. Juni 2009
Lassen wir doch die Piusbrüder leben, wie sie wollen.
Wir haben Religionsfreiheit. Solange diese religöse Minderheit keine kriminellen Schäden anrichtet, sollten wir sie in Ruhe lassen.
Sind sie von Gott, dann werden sie bleiben, sind sie es nicht, dann werden sie verschwinden wie hunderte solcher Gruppen in der Geschichte.
Die Römisch Katholische Kirche hat alle überlebt.
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#56   Defensor Fidei   22:02:45 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ Gotthart: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf
Ihren mehr oder weniger qualifizierten Einwänden will ich nur kurz entgegenhalten:
zu 1., 2. & 3. Diese Wiederholungen hätten Sie sich sparen können. Vor allem 3. Die FSSPX anerkennt den CIC von 1983 ja vollumfänglich.
zu 4. Geschenkt! Von Bischofsweihen ist aber gar nicht die Rede.
zu 5. & 7. Die 4 Bischöfe sind mitnichten an der Ausübung eines bischöflichen Dienstes absolut gehindert. Dem Bonner Kirchenrechtler Prof. Lüdecke zufolge dürfen die vier Weihbischöfe der FSSPX generell die Sakramente spenden. Nach Angaben des vatikanischen Staatssekretariats üben die Bischöfe zwar „kein berechtigtes Amt“ und „keine kanonische Funktion“ in der Kirche aus, was auf der anderen Seite allerdings nicht mit einer Suspendierung von der Bischofsweihe gleichzusetzen sei. Das kanonische Recht verbiete nicht, daß Bischöfe ohne Funktion und Amt ihre durch die Weihe gegebene Vollmacht ausübten. Durch die Aufhebung der Exkommunikation sei die volle Gemeinschaft wieder hergestellt. Dies bedeute ferner, daß die vier Bischöfe legale Mitglieder des Bischofskollegiums seien und daher im Falle eines Ökumenischen Konzils dabei auch ein Stimmrecht hätten.
zu. 6. Mag ja sein…wenn Rom die Weihen verbieten würde. Hat es aber nicht!
Im übrigen: Ihre Einwände sind für einen bekennenden Modernisten, der sich grundsätzlich einen Dreck um Dogmatik und Kirchenrecht schert, geradezu lächerlich und unglaubwürdig. Ihre älteren Äußerungen zur Gültigkeit der Weihen setzen dem dann noch die Krone auf.
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#55   Libertas Ecclesiae   21:54:27 | Dienstag, 2. Juni 2009
pamino
Hallo? Wo bleibst Du?
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#54   Parmenas   20:50:56 | Dienstag, 2. Juni 2009
Ja, pamino,
nun kannst du fortfahren …
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#53   pamino   20:46:56 | Dienstag, 2. Juni 2009
Das Pferd auf dem Felsen (2)
(Danke, o libertas ecclesiæ, ich wartete auf Dich, um fortführen zu können, da die Red. nicht auf mein Bitte reagierte. Würdest Du auch diesmal so nett sein, ein paar Chorverse dazwischenzustreuen, da ich sehe, daß es eine (3) geben muß?)
[Forts.] Unter der Anzeige heißt es: „Das Forum Deutscher Katholiken e. V. kann durch Spenden gefördert werden. Wir bitten Sie herzlich um Unterstützung. Forum Deutscher Katholiken • Eichendorffstr. 17 • 86916 Kaufering • Spendenkonto […]“. Diese Adresse ist die im Impressum (S. 153) als Redaktionsadresse angegebene.
Vor einigen Jahren ließ ich mich meine Neugier um diese Organisation viel Geld kosten und fuhr nach Regensburg zum jährlichen „Freude am Glauben“-Kongreß. Er fand in einem riesigen Kongreßzentrum unter actuosissima participatione des hohen und höchsten deutschen geistlichen und weltlichen Adels, worunter ein Kardinal (der Papst war immer noch Pole), mehrerer Bischöfe, Otto v. Habsburg, die Fürstin v. Thurn und Taxis (nicht nur als genia loci), etci. Es gab viel Publikum, Dutzende von Informationsbuden aller möglichen katholischen Gruppen um den Rand herum für die Pausen, eifrigen Absatz von Büchern, DVDs und dezenten Kultobjekten. Die Organisierung muß sehr viel Geld in Anspruch genommen haben. An jedem der drei Tage gab es eine von Bischof Müller gelesene[sic] Messe im Dom, deren Zentrum eine ellenlange Predigt war. In der Mittenachse des nunmehr gestühllosen Chors stand vor dem Mahltisch die cathedra. [wird gleich fortgesetzt…
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#52   Gotthard   20:32:28 | Dienstag, 2. Juni 2009
@defendor
Gibt es die FSSPX als kirchliche Gemeinschaft also nicht mehr, so gilt auch das Kirchenrecht für sie nicht. Die Weihen stellen somit auch keinen Verstoß gegen den CIC dar.
1. Der Pius-Verein hat keine kirchliche Anerkennung mehr. Er ist also kein kirchenrechtliches Subjekt.
2. Die Vereinsmitglieder sind als Personen Mitglied der katholischen Kirche – sofern sie getauft sind.
3. Für diese Personen gilt das Kirchenrecht in seiner derzeit gültigen Fassung.
4. Dieses Kirchenrecht verbietet Bischofsweihen ohne päpstliche Genehmigung. Werden dennoch Bischöfe geweiht, sind diese automatisch suspendiert – und exkommuniziert. Letztere wurde bei 4 Herren auf dem Gnadenwege wieder aufgehoben.
5. Diese 4 Herren sind an der Ausübung eines bischöflichen Dienstes absolut gehindert.
6. Sollten diese Herren dennoch Priester weihen, sind diese sofort und automatisch an der Ausübung eines priesterlichen Dienstes gehindert – sie sind suspendiert.
7. Diese Priester haben keinerlei Inkardination – sind also vagabundierend.
8. Diese Priester besitzen keinerlei Beicht-Fakultas – die nur ein residierender Bischof erteilen kann.
Es gibt für die Vereinsmitglieder keine Sonderrechte in der Kirche, die über die Rechte für jedes andere Kirchenmitglied hinausgingen.
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#51   Libertas Ecclesiae   19:41:41 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ pamino
Und was sagt uns das jetzt?
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#50   pamino   18:14:40 | Dienstag, 2. Juni 2009
Das Pferd auf dem Felsen (1)
Die FSSP wirbt aktuell für DER FELS. Katholisches Wort in die Zeit“, hrsg. vom Fels-Verein e. V., Postfach 11 16, D-86912 Kaufering. Aus der beiliegenden Prospekt-Postkarte („Bitte ausreichend frankieren“):
„Liebe Leser des Informationsblattes der Priesterbruderschaft St. Petrus,
„Wir möchten Sie mit der katholischen Monatszeitschrift DER FELS bekannt machen. Fordern Sie mit dieser Postkarte ein Probeexemplar an, wir freuen uns über Ihr Interesse.
„‘Der Fels’, eine katholische Monatszeitschrift, ist das Sprachrohr des ‘Forums Deutscher Katholiken’, das die Kongresse ‘Freude am Glauben’ veranstaltet. Diese Zeitschrift wurde [1970] von Pater Gerhard Hermes SAC* gegründet. Sie hat ihre klare römisch-katholische Linie nie geändert. […]“
*Societas Apostolatus Catholici [Pallottiner], eine Gesellschaft apostolischen Lebens mit als Hauptaufgabe der Förderung des Laienengagements in der Kirche.
Verantwortlicher Redakteur des FELSen ist Prof. Dr. Hubert Gindert vom abtrünnigen Initiativkreis Augsburg. Trotz der üppigen Aufmachung „kann [die Zschr.] kostenlos www.kreuz.net/ bezogen werden“ (weder auf Karte noch im Impressum). Die untere Hälfte von S. 132 der 26seitige Mai-Nr. wirbt für den Kongreß „Freude am Glauben“ 2009, vom 11. bis 13. September in Aschaffenburg mit dem Thema „Mit einer starken Kirche die Gesellschaft verändern“ und den Bischöfen Hofmann, Nuntio J.-C. Périsset, Card. Rouco Varela (Madrid), Müller Ratisbonensi (πῶς γὰρ οὔ;), Hanke und Wiesemann (Speyer). [wird gleich fortgesetzt]
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#49   Bodo11 †   13:31:24 | Dienstag, 2. Juni 2009
Jörg Haider Banken Mafia – Bank Mafia
www.youtube.com/watch?v=OYtor_MPJ3E&…
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#48   clarissa colonia   12:21:39 | Dienstag, 2. Juni 2009
Care defensor,
1° eine pia unio ist ein nichtrechtsfähiger kanonischer Verein, dem nach can. 708 CIC 1917 keine eigenständige Rechtspersönlichkeit (dort als moralische Person bezeichnet) zukommt. Weil er als Personengesamtheit keine eigenständige Rechtsfähigkeit besitzt, kann er diese auch nicht durch „Teilhabe“ an irgendeiner anderen Rechtsperson, quasi durch die „Hintertüre“, erlangen.
Heranzuziehen sind also alleine die cann. 111 § 1 CIC 1917 bzw. 265 CIC 1983. Nur die dort genannten Rechtspersonen sind inkardinationsfähig – von einer Ausnahme zugunsten von piae uniones lese ich dort nichts.
2° Die Zugehörigkeit der Bruderschaft zur katholischen Kirche wurde von mir nie bestritten; meine Zuschriften bezogen sich zumeist auf deren – sanktions- und statusbedingt – beschränkte Rechtsstellung in der Kirche. Für Äußerungen deutscher Oberhirten (bei denen niemand wirklich zu wissen scheint, wie man so gänzlich ohne kanonische Rechtskenntnis in ein solches Amt gelangen konnte) bin ich nicht verantwortlich.
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#47   Defensor Fidei   12:04:11 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ clarissa
das Recht der katholischen Kirche fordert für Kleriker die Zugehörigkeit zu einem kanonisch errichteten geistlichen Heimat-, oder Inkardinationsverband
Als solchen kann man höchstens die 1970 durch Bischof F. Charrière gehmigte Errichtung der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ (FSSPX) als „pia unio“ nach can. 708 CIC (1917) ansehen. Die Geweihten wären somit Teil eines Inkardinationsverbandes.
Sie werden dem nun entgegenhalten, daß die Erlaubnis zur Gründung der FSSPX später wieder entzogen worden sei.
Gibt es die FSSPX als kirchliche Gemeinschaft also nicht mehr, so gilt auch das Kirchenrecht für sie nicht. Die Weihen stellen somit auch keinen Verstoß gegen den CIC dar.
Wer jedoch behauptet, daß das Kirchenrecht ohne Abstriche auf die FSSPX Anwendung fände, der unterstellt damit implizit, daß die FSSPX noch immer ein offizieller Verband der Kirche ist.
Ergo: Die Bischöfe müssen sich erst mal einigen. Man kann nicht wie Erzbischof Peinlich von Freiburg von erneuter Exkommunikation wegen Verstößen gegen das Kirchenrecht sprechen und gleichzeitig behaupten, daß die FSSPX überhaupt gar kein Teil der Kirche sei.
Nähme man dies und die Integrationsabsichten denn ernst…
Daß man es ernst meint, zeigt schon die Rücksichtnahme auf die Bitten Roms bei den Subdiakonatsweihen. Und auch bei den kommenden Weihen, hat man sich von Seiten der Bruderschaft an Rom mit der Bitte um Klärung gewendet.
Die Duldung der Weihen von Papst und Bischof wäre daher wohl in jedem Falle ausreichend…
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#46   clarissa colonia   11:01:51 | Dienstag, 2. Juni 2009
Mi care defensor,
das Recht der katholischen Kirche (und zwar sowohl das „alte“ wie das neue“) fordert für Kleriker die Zugehörigkeit (sog. Inkardination) zu einem kanonisch errichteten geistlichen Heimat-, oder Inkardinationsverband (- daß das „alte“, vom Straf- und Benefizialrecht abgesehen, „strenger“ wäre als das „neue“, ist aber ein perspektivisches Werturteil, das ich so nicht sehe).
Dabei ist die kanonische Errichtung eines solchen Inkardinationsverbandes entscheidend; und das Kirchenrecht sieht hierfür nur drei verschiedene Arten vor: Diözese, Personalprälatur, „Orden“ (im „untechnischen“ Sinne, also IR, IVC, SVA). Die Rechtsform der „pia unio“, die der FSSPX einstmals nach altem Recht zukam, war damals (und ist heute) Bestandteil des kanonischen Vereinsrechts, wie die Erzbruderschaften des allerheiligsten Sakraments, oder die marianische Priesterbewegung.
Zur Erlaubtheit von Weihen insgesamt ist erforderlich, daß vor der Weihe klar ist, welchem ordentlich errichteten Inkardinationsverband Kleriker mit der Weihe angehören. Solange die Bruderschaft selbst nicht in einer vom kanonischen Recht vorgesehenen Rechtsform als Inkardinationsverband errichtet wurde, haben ihre Kleriker als „clerici vagi“ zu gelten.
Nähme man dies und die Integrationsabsichten denn ernst, bemühte man sich wohl zunächst um die kanonische Errichtung als Inkardinationsverband, bevor man sich anschickt, neue clerici vagi zu weihen, oder?
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#45   Paulaner †   10:52:50 | Dienstag, 2. Juni 2009
Mir geht es gut.
Clemens Paul: @ Paulaner
Aber sonst geht’s Ihnen nich gut?
Sind Sie sicher, dass ich Ihnen widersprochen habe? Was wünschen Sie sich für eine Reaktion auf Ihren Beitrag?
Manche Leute eröffnen gleichzeitig zwei Zugänge und lobhudeln sich gegenseitig (das war ein Vorschlag).
:-D
Ich möchte einmal wissen, wie viele von denen, die landauf landab überhaupt noch eine Sonntagsmesse in der erneuerten Form besuchen, etwas von dem mitbekommen, was der Priester am Altar vollzieht.
Vor vielen Jahren wollte ich das auch wissen, jetzt nicht mehr: das ist sein mystisches „Zauberhandwerk“, bei dem ich nicht mitmachen und schon gar nicht irgendwas entweihen möchte, nicht einmal durch „populäres“ mitverfolgen.
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#44   Defensor Fidei   10:45:26 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ clarissa
ich danke für das ohne Not geleistete Geständnis
Ich kann kein „Geständnis“ erkennen.
Ich habe lediglich festgestellt, daß die Bischöfe sich selber widersprechen. Entweder die Piusbruderschaft hat keinen rechtlichen Status innerhalb der Kirche, dann ist aber auch das Kirchenrecht auf sie mangels Jurisdiktionsgewalt nicht anwendbar. Oder aber sie haben einen Status innerhalb der Kirche, dann ist jedoch das Gerede der meisten deutschen Bischöfe Unfug.
dann müssen wir für die Bruderschaft eben die weiherechtlichen Normen jenes Codex’ zur Anwendung bringen, den diese als (für sich) immer noch gültig betrachtet
Das kann schon aus zwei Gründen nicht stimmen. Erstens erkennt die FSSPX den seit 1983 geltenden CIC als gültig und rechtmäßig an, wenn sie sich in Teilen auch freiwillig den strengeren Regeln des CIC von 1917 unterwirft. Und zweitens könnte man die Bruderschaft von offizieller Seite selbst wenn die FSSPX das geltende Kirchenrecht für sich nicht in Anspruch nehmen würde nicht nach dem alten Kirchenrecht richten. Das wäre ja geradezu so als wenn der BGH für königstreue Bürger das StGB aus der Kaiserzeit anwenden würde.
Und nach den Rechtsvorschriften beiden „funktionieren“ Weihen ohne Zustimmung des Diözesanbischofs leider nicht …
Auf das „leider“ hätten Sie ruhig verzichten können. Oder bedauern Sie die Erforderlichkeit der Zustimmung etwa? Darüber hinaus sagte ich ja schon, daß Bischof Müller gedenkt, die Weihen zu akzeptieren, wenn Rom nichts Gegenteiliges sagt.
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#43   Clemens Paul   10:35:27 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ Paulaner
Aber sonst geht’s Ihnen nich gut?
Jetzt haben wir die Messe auf Deutsch, aber die Masse der Leute ist weder tätig noch aktiv, weil der Klerus sie zur Bequemlichkeit erzogen hat. Außerdem wird man von Anfang bis zum Ende ununterbrochen zugetextet mit teils sehr unverständlich klingenden Formulierungen. Soll das ein Fortschritt sein?
Ich möchte einmal wissen, wie viele von denen, die landauf landab überhaupt noch eine Sonntagsmesse in der erneuerten Form besuchen, etwas von dem mitbekommen, was der Priester am Altar vollzieht.
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#42   Paulaner †   10:15:15 | Dienstag, 2. Juni 2009
Linquam latinam utere non possum
:-D :-D Das macht nichts, :-D :-D Hauptsache du verstehst es ein wenig!
:-D :-D
Clemens Paul: Latein
aber ich glaube auch nicht, dass das Latein eine Barriere für eine aktive und tätige Mitfeier der Messe darstellt,
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#41   John-Boy   09:36:55 | Dienstag, 2. Juni 2009
Die Pius-Sekte
Wurde in den vergangenen Jahren als undeutendes Randgrüpplein mit ultra-konservativem Ritus wahrgenommen.
Es bestand in der Normalbevölkerung absolut 0 Interesse.
Seit diese Nazi-Ansichten offen zur Schau gestellt wurden, ist natürlich erst recht niemand bereit, sich mit der Splittergruppe zu identifizieren. Auch wenn Antisemitismus in der Bevölkerung latent gar nicht so selten ist.
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#40   lux in tenebris   09:17:34 | Dienstag, 2. Juni 2009
na endlich bringt es einer auf den punkt:
„Defensor Fidei:
Ist der CIC für die FSSPX anwendbar? Die Bischöfe behaupten doch landauf landab, daß die Bruderschaft keinen kirchenrechtlichen Status habe und kein Teil der offiziellen Kirche sei. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann müßten die gleichen Bischöfe aber auch konsequent sein und dürften Can. 1017 CIC nicht auf die Bruderschaft anwenden.“
der papst kann gut starke nerven zeigen und schweigen, werter pamino, denn genauso wie oben zitiert verhält es sich: die fsspx-bischöfe dürfen laut päpstlicher erklärung ihr amt nicht in der kirche ausüben, da sie ihr kirchenrechtlich noch nicht vollgültig inkorporiert sind. innerhalb der bruderschaft dürfen die bischöfe jedoch ihr amt ungehindert ausüben, weil sie sich trotz ex-exkommunikation innerhalb der bruderschaft noch immer im „rechtsfreien“ raum katholischen glaubens bewegen. der papst, geschweige denn irgendein diözesanbischof haben hier bis zur endgültigen klärung der kirchenrechtlichen stellung der fsspx gar nichts zu befinden, was die regelung des eigenlebens der bruderschaft betrifft. der papst weiss das und akzeptiert das. bischof müller, bischof zollitsch und kollegen fehlt offenbar diese ziemlich schlichte kirchenrechtliche einsicht. (warum wohl? ;-) ) nichtsdestotrotz wäre es wünschenswert, wenn die fsspx und rom es verstünden, diese bevorstehenden weihen auch für schlichtere gemüter in ein zeichen der verbundenheit und der zu erwartenden vollständigen einheit zu transformieren.
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#39   Krak des Chevaliers   08:28:37 | Dienstag, 2. Juni 2009
Libertas ecclesiae
Bemerkenswert ist immerhin, dass ein deutscher Diözesanbischof überhaupt mit den Piusbrüdern persönlich gesprochen hat. Das zumindest ist ein kleiner Fortschritt.
Das ist wohl wahr: Gelten die Angehörigen der Pius-Bruderschaft doch als Parier der Kirchenszene. Die Bischöfe reden mit allen und jedem – Juden, Moslems, Marxisten und Stalinisten, Atheisten, Grünen, Lesben und Schwulen, nur nicht mit den Vertretern der Bruderschaft. Es ist auch auffällig, dass man nur von diesen fordert, das V II – mit dessen Umsetzung man es selber nicht so genau nimmt – anzuerkennen. Aus dem Interview von Bischof Müller spricht eine merkwürdige Kombination von Unkenntnis, Verstocktheit und Arroganz. Wie können Bischöfe, in deren Einrichtungen alle möglichen Dinge und Aktivitäten ablaufen, ausgerechnet der Pius-Bruderschaft vorwerfen, nicht katholisch zu sein? o.O
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#38   Libertas Ecclesiae   08:10:26 | Dienstag, 2. Juni 2009
Unterschiedliche Wahrnehmung
Eines verstehe ich nicht: Die Piusbruderschaft spricht davon, dass es am 13. Mai zu einem Gespräch mit Bischof Müller gekommen sei, bei dem „in freundschaftlicher Atmosphäre Argumente ausgetauscht und Missverständnisse ausgeräumt“ werden konnten.
Nach den aktuellen Interview-Äußerungen von Bischof Müller scheint es jetzt aber noch mehr Missverständnisse zu geben als vorher. Was also hat das Gespräch eigentlich gebracht?
Bemerkenswert ist immerhin, dass ein deutscher Diözesanbischof überhaupt mit den Piusbrüdern persönlich gesprochen hat. Das zumindest ist ein kleiner Fortschritt.
Allerdings sollte sich Bischof Müller einmal ein realistisches Bild von der Lage seiner Diözese machen. Es geht nicht um irgendwelche schwerwiegenden liturgischen Missbräuche, sondern um das alltägliche Mittelmaß, das die Gläbigen aus der Kirche treibt.
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#37   Clemens Paul   07:53:18 | Dienstag, 2. Juni 2009
Latein
Es ist zwar nicht der wichtigste Aspekt der klassischen Liturgie, aber ich glaube auch nicht, dass das Latein eine Barriere für eine aktive und tätige Mitfeier der Messe darstellt, wie Bischof Müller von regensburg glaubt. Offenbar hat er hier etwas falsch verstanden. Ich erlebe es immer wieder, dass ein Großteil der Gläubigen in landessprachlichen Messen weder aktiv noch tätig ist, sondern den Pfarrer da vorne „einfach machen“ lässt. Von daher gesehen hat die Einführung der Landessprachen in die Liturgie überhaupt nichts gebracht.
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#36   Krak des Chevaliers   07:44:31 | Dienstag, 2. Juni 2009
vieles wäre zu sagen…
Zu diesem Interview könnte man sehr viel sagen. Vieles von dem, was Bischof Müller von der Piusbruderschaft fordert, müssten er und seine Mitbrüder erst einmal in ihren eigenen Bistümern verwirklichen. Da ist z.B. die Rede vom Gehorsam dem Heiligen Vater gegenüber. Wie es deutsche und österreichische Amtsbischöfe damit halten, haben sie in den ersten Monaten dieses Jahres medienwirksam unter Beweis gestellt. o.O
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#35   Dani California   07:38:14 | Dienstag, 2. Juni 2009
Bischof Müller
Ich habe mit einem Verantwortlichen gesprochen. Ich habe auch Vertreter der Bruderschaft eingeladen, nachdem sie darum gebeten haben,
O wie großmütig, sagenhaft. Den letzten Satzteil hat er sicherlich extra betont …
Man muß es einfach so lange suspendieren, bis auch die kirchenrechtliche Position dieser Priesterbruderschaft klargestellt ist.“
Wurde „Bischof“ Müller kürzlich zum Papst gewählt oder was maßt sich dieser Herr hier an, vorzudiktieren was zu tun und zu lassen sei?
Das hat mich eigentlich gewundert – angesichts sonstiger Äußerungen, die von dorther gekommen sind.
Abfälliger Schmarrn, erst denken, dann Futterluke öffnen.
Aber wenn sie demnach für sich beanspruchen, katholisch zu sein, dann müssen sie eben auch alle katholischen Prinzipien anerkennen.
Angesichts solcher Aussagen könnte man vor Lachen umkippen, wäre es nicht so traurig.
Die Katholizität eines „Bischof“ Müller und seines Amtsbruders Zollitsch ist inzwischen allgemein bekannt.
Aber ich habe nicht den Eindruck, daß sich die Gläubigen im Bistum besonders für die Piusbruderschaft interessieren und diese deshalb einen großen Zulauf bekommen hat.
Jo, wenn ich etwas nicht sehen will, mach’ ich ganz einfach die Äuglein zu. Hat zumindest im Kindergarten immer prima funktioniert.
Ich denke schon, dass die Piusbruderschaft Zulauf bekommen hat, was erfreulich ist.
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#34   Tiqvah   07:33:17 | Dienstag, 2. Juni 2009
@Mathias Wagener
„Die Kirchensprache ist Lateinisch. Der lateinische Text ist universalverbindlich. Das darf nicht vergessen werden.“
In der Tat sollte man nie vergessen dass d Kirchensprache lateinisch ist! Doch mmindestens so wichtig sollte sein d die Bibelsprache hebräisch ist!
…ja… und da ist das Problem! Deshalb zum Teil kann d Kirche eben erzählen was er will, und kann in sein Lehre von d Bibel so weit entfernen wie Stockholm zu d Südafrikanische Johannesburg!
Tiqvah Bat Shalom
www.israel-shalom.net
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#33   Mathias Wagener   07:17:02 | Dienstag, 2. Juni 2009
Kirchensprache
Die Kirchensprache ist Lateinisch. Der lateinische Text ist universalverbindlich. Das darf nicht vergessen werden.
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#32   clarissa colonia   03:49:15 | Dienstag, 2. Juni 2009
semper, nonne erubesces, ti amo, amice carissime,
et nequaquam romae quid talis coquitur, quam cenatur temperatura. Sed, qui mensione magistros se esse putabant, Romae magistros suos inveniebunt! cc.
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#31   pamino   03:14:50 | Dienstag, 2. Juni 2009
ad excusandas excusationes in peccatis
Dienstag, 2. Juni 2009 01:59, clarissa colonia: Mi care amice, nonne legeretur „corporis et sanguinis [tui sacra mysteria venerari]“?
legendum sane, o cara, sicut mones. heu, digitus noster humanus est, licet propter Incarnationem digiti Dei consors, attamen nimis fallibilis. alios textus quidem inspeximus, hunc autem a prima juventute cognotum nimis insipienter jam satis probatum censuimus.
nunc autem de sententia exaratoris infradicti canonis 1108 CIC 1917, cui ipsa adhærere videaris, argumentum ponimus quod sequitur:
quere significat posse;
satis constat alios et Marcellum Illum Fabrum archiepiscopum episcopos consecrasse, nec Papa id dementitur, quod ne Ratisbonensis quidem episcopus amplius urget; ideo
alii et ipse Marcellus, nam fecerunt, facere quibant, ita ut ipse canon 1108 CIC MCMXVII lata sententia explosus sit. vale et me ama.
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#30   clarissa colonia   01:59:19 | Dienstag, 2. Juni 2009
Mi care amice,
nonne legeretur „corporis et sanguinis [tui sacra mysteria venerari]“?
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#29   Paulaner †   01:55:49 | Dienstag, 2. Juni 2009
ich gebe mich geschlagen
pamino: im Text enthalten
:'( Mehr als 30 Jahre nicht mehr gehört :'(
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#28   clarissa colonia   01:52:53 | Dienstag, 2. Juni 2009
Mi care defensor, …
ich danke für das ohne Not geleistete Geständnis: Nun, dann müssen wir für die Bruderschaft eben die weiherechtlichen Normen jenes Codex’ zur Anwendung bringen, den diese als (für sich) immer noch gültig betrachtet: Can. 1108 CIC 1917 [Caput V – De tempore et loco sacrae ordinationis] – „Episcopus extra proprium territorium, sine Ordinarii loci licentia, nequit ordines conferre, in quorum collatione pontificalia exercentur, salvo praescripto can. 239, § 1, n. 15 [i.e. privilegia Cardinalium romanae ecclesiae]“
Eines der beiden Kirchenrechte wird man auf die Bruderschaft aber wahrscheinlich schon anwenden können; sei es nun der Codex, welcher in Gottes Kirche seit dem 1. Adventssonntag 1983 gilt, oder jener, den Benedikt XV. mit der apostolischen Konstitution Providentissima Mater Ecclesia am Pfingstfest des Jahres 1917 promulgiert hat. Und nach den Rechtsvorschriften beiden „funktionieren“ Weihen ohne Zustimmung des Diözesanbischofs leider nicht …
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#27   pamino   01:48:56 | Dienstag, 2. Juni 2009
im Text enthalten
Dienstag, 2. Juni 2009 00:26, Paulaner: Ausgesprochen willkürliche Deutung des Sinns der Hl. Messe: […] Andererseits verstehe ich den Kontext „Kreuzesopfer“ nicht. Davon ist im Text nichts enthalten, das ist freie Dichtung. Es geht um das letzte Abendmahl „zur Erinnerung“.
Wie ist es mit folgenden Texten der Hl. (Fronleichnams-)Messe?:
Epist. I Cor.11.28 Quotiescumque enim manducabitis panem hunc vel calicem bibetis, mortem Domini annuntiabitis, donec veniat.
Ev.Joh.6.56sq. Caro mea vere est cibus, et sanguis meus vere est potus : qui manducat meam carnem et bibit meam sanguinem, in me manet, et ego in eo.
Oratio: Deus, qui nobis sub Sacramento mirabili passionis tuæ memoriam reliquisti : tribue, quæsumus, ita nos Corporie et Sanguiis tui sacra mysteria venerari, ut redemptionis tuæ fructum in nobis jugiter sentiamus.
oder aus der Mette desselben Festes:
Hymnus:
Sic sacrificium istud instituit […].
in I. Nocturno, 3. Ant.:
Communione calicis, quo Deus ipse sumitur, non vitulorum sanguine, congregavit nos Dominus.
ib. Resp. 1, Vs. Pascha nostrum immolatus est Christus.
in II. Nocturno, 1. Ant.:
Memor sit Dominus sacrificii nostri, et holocaustum nostrum pingue fiat.
ib. Lectio IV, Sermo sancti Thomæ Aquinatis:
[…] Corpus […] suum pro nostra reconciliatione in ara Crucis hostiam obtulit Deo Patri, sanguinem suum fudit in pretium simul et lavacrum […],
es sei denn, Du messest solchen Texten weniger Autorität bei, als einem Dekret des 2. Vatikanischen Konzils …
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#26   Beweihräucherer †   01:36:20 | Dienstag, 2. Juni 2009
Daum ist wieder bei Fenerbahce!!!!!!
www.bild.de/…rbahce-istanbul.html
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#25   gutpfad   00:51:09 | Dienstag, 2. Juni 2009
Der Wandermönch
:(3
Frei von Dogmen
Frei von Illusionen
Frei von Zwängen
heiter gelassen unterwegs
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#24   Paulaner †   00:42:51 | Dienstag, 2. Juni 2009
Pontifex maximus
<Oberlehrer on>
Der Papst ist nicht der pontifex, das ist bald jeder mittlere Tiefbauingenieur! Der Papst heißt
Pontifex maximus
Die Journalisten müssen das nicht wissen aber die Leute hier sollten es wenigstens vormachen.
<Oberlehrer off>
>:) Wer mich belehren möchte, darf es jetzt tun. >:)
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#23   gutpfad   00:39:12 | Dienstag, 2. Juni 2009
Extra für den Lieben Bruder Pneumat
:(3
Die Liebe allein ist eine Tugend
und schafft alle anderen Tugenden.
*Martin Luther
(Seine Exkommunikation ist aufgehoben.)
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#22   pamino   00:30:31 | Dienstag, 2. Juni 2009
pro Antistite h. c. nostro Gulielmo
„Ich habe auch Vertreter der Bruderschaft eingeladen, nachdem sie darum gebeten haben,“
Hw. Schmidbeaga is a Gschaftlhuoba!
„und sie dann darauf hingewiesen, daß das im Widerspruch zum Kirchenrecht steht und daß man sich doch in einer solchen prekären Situation die Regeln von Rom vorgeben läßt, wie in der nächsten Zeit vorzugehen ist.“
Aber Rom antwortet nicht, wenn Bischof Müller um Anweisungen bittet, und das macht sowohl den dt. Bischof wie auch dt. Pius nervös. Der dt. Papst scheint allerdings stärkere Nerven zu haben.
„Man hat mich informiert von seiten der Bruderschaft, daß die Priesterbruderschaft in Zaitzkofen und anderswo betet, daß sie in der Gemeinschaft in der Heiligen Messe, in Gemeinschaft mit dem Papst und dem konkreten Bischof steht.
„Das hat mich eigentlich gewundert – angesichts sonstiger Äußerungen, die von dorther gekommen sind.“
Bischof Müller lügt hier. Er weiß sehr gut, was gemeint war: „pro Papa nostro Benedicto et Antistite nostro Gerardo Ludovico“, wie jeder Pius-Priester in Zaitzkofen jeden Tag im Kanon der Messe betet (und Bischof Williamson während seines Besuches im Januar).
„Die Bruderschaft hat ja auch in dem Brief, den sie im Januar an den Papst geschrieben hat, zum Ausdruck gebracht, daß sie voll und ganz den Primat bejaht.
„Mir ist einfach unverständlich, daß man nicht bereit ist, daraus auch die Konsequenzen für sich selber zu ziehen.“
Welche Konsequenzen? Der Papst schweigt. Er kennt seine Pappenheimer.
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#21   Paulaner †   00:26:09 | Dienstag, 2. Juni 2009
Ausgesprochen willkürliche Deutung des Sinns der Hl. Messe
Sinah:
Vorkonziliar:
Die hl. Messe ist weder ein „Herrenmahl“ noch eine „heilige Zusammenkunft oder Versammlung des Volkes Gottes“, sondern die unblutige Darbringung des Kreuzesopfers Christi.
Sie ist ein wirklicher und authentischer Nachvollzug dessen, was am Kreuz vollbracht wurde. Jener selbe Leib, jenes selbe Blut, jener selbe Jesus, der sich am Kreuze opferte, werden auf dem Altar geopfert. Das Werk unserer Erlösung selbst vollzieht sich von neuem.
Nachkonziliar:
In den Konzilstexten geht es um die tätige Teilnahme der Gläubigen und nicht in erster Linie um das Kreuzesopfer Christi, nicht um ein Lob-, Dank-, Sühn- und Bittopfer.
Einerseits leuchtet mir das ein, die vielen Priester in einem Kloster, die ganz allein an einem Seitenaltar ihre tägliche Messe feiern, „brauchen“ keine Gläubigen.
Andererseits verstehe ich den Kontext „Kreuzesopfer“ nicht. Davon ist im Text nichts enthalten, das ist freie Dichtung. Es geht um das letzte Abendmahl „zur Erinnerung“.
Das Opfer ist an anderer Stelle enthalten mit dem Weihrauch und hat mit dem Kreuzesopfer nichts zu tun. Es greift zurück auf prähistorische Wurzeln priesterlichen Gottesdienstes.
DAS IST DER SCHLÜSSEL, nicht das KREUZ:
Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen.
Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.
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#20   gutpfad   00:02:29 | Dienstag, 2. Juni 2009
Einfach zum Nachdenken
:(3
Die Barmherzigkeit Gottes
ist wie der Himmel,
der stets über uns fest bleibt.
*Martin Luther
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#19   Sinah   23:55:23 | Montag, 1. Juni 2009
Himmelschreiende Mißstände und ein Bischof sieht alles in bester Ordnung
Die Frage der Neuen Messe ist eine Frage des Glaubens. Die Neue Liturgie stimmt mit dem neuen Glauben überein:
Eine Gemeinschaftsfeier der Gläubigen mit dem Vorsitz des Priesters.
Der völlig neue Begriff ließ die Absicht des Konzils erkennen. Der unter dem Vorwurf der Häresie stehende Text – einmalig in der Kirchengeschichte – mußte zurückgezogen werden (wurde aber später mit wenigen Änderungen wieder herausgegeben):„Das Herrenmahl oder die hl. Messe ist die hl. Zusammenkunft oder die Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz eines Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern. Deshalb gilt von der örtlichen Versammlung der hl. Kirche in hervorragendem Maße die Verheißung Christi: ‘Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dort bin ich mitten unter ihnen.’“
Die römisch-katholische Kirche kennt eine andere Definition der hl. Messe.
Die hl. Messe ist weder ein „Herrenmahl“ noch eine „heilige Zusammenkunft oder Versammlung des Volkes Gottes“, sondern die unblutige Darbringung des Kreuzesopfers Christi. Sie ist ein wirklicher und authentischer Nachvollzug dessen, was am Kreuz vollbracht wurde. Jener selbe Leib, jenes selbe Blut, jener selbe Jesus, der sich am Kreuze opferte, werden auf dem Altar geopfert. Das Werk unserer Erlösung selbst vollzieht sich von neuem.
In den Konzilstexten geht es um die tätige Teilnahme der Gläubigen und nicht in erster Linie um das Kreuzesopfer Christi, nicht um ein Lob-, Dank-, Sühn- und Bittopfer.
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#18   Defensor Fidei   23:40:23 | Montag, 1. Juni 2009
@ clarissa
Und nur zur Erinnerung: Can. 1017 CIC – Ein Bischof kann außerhalb seines Territoriums Weihen nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Diözesanbischofs spenden.
Ist der CIC für die FSSPX anwendbar? Die Bischöfe behaupten doch landauf landab, daß die Bruderschaft keinen kirchenrechtlichen Status habe und kein Teil der offiziellen Kirche sei. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann müßten die gleichen Bischöfe aber auch konsequent sein und dürften Can. 1017 CIC nicht auf die Bruderschaft anwenden.
Davon abgesehen will Bischof Müller die Weihen hinnehmen, wenn Rom sich nicht ausdrücklich dagegen ausspricht.
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#17   Paulaner †   23:25:23 | Montag, 1. Juni 2009
Wieder einmal: die Juden wären keine Geschwister im Glauben
Seefeldt: Keine Geschwister im Glauben
Da führen Sie Joh. 8.54 an:
–-------------------------------------------------
Joh 8,54: Jesus antwortete: Wenn ich mich selbst ehre, so gilt meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich ehrt, er, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott.
Joh 8,55 Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem Wort fest.
–-------------------------------------------------
Jesus meint nicht „die Juden“ sondern die arroganten Priester, mit denen er diskutiert.
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#16   möchtegern-kathole   23:14:17 | Montag, 1. Juni 2009
@clarissa colonia
Ihr letztes Posting scheint mit einem Fehler loszugehen:
JP2 traf keine Unterscheidung zwischen ordentlicher und außerordentlicher Form des Römischen Ritus.
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#15   clarissa colonia   23:10:51 | Montag, 1. Juni 2009
Spannend, spannend …
die Pontifices Johannes Paul II. und Benedikt XVI. geruhten, zwischen
– dem ordentlichen und dem außerordentlichen Spender der Eucharistie, und
– der ordentlichen und der außerordentlichen Form der Hl. Messe des römischen Ritus’
zu differenzieren.
Eingehalten werden soll nun die Differenzierung Johannes Pauls hinsichtlich des Eucharistiespenders, der (hier) ansonsten nicht wirklich wohlgelitten ist.
Nicht goutiert wird hingegen Benedikts Ritusdifferenzierung zwischen ordentlich und außerordentlich.
Ob da nicht versucht wird, vergleichbares mit unterschiedlichem Maße zu messen …
(Und nur zur Erinnerung: Can. 1017 CIC – Ein Bischof kann außerhalb seines Territoriums Weihen nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Diözesanbischofs spenden.)
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#14   möchtegern-kathole   23:08:58 | Montag, 1. Juni 2009
„oder daß der Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja…
Man sollte dem Herrn mal vorsichtig das 2. „Hochgebet“ des neu erfundenen Ritus zeigen, offensichtlich kennt er es nicht.
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#13   wassers   22:55:00 | Montag, 1. Juni 2009
„Bischof“ Müller und die Realität!
Liest man dieses Interview drängt sich der Eindruck auf, der Herr aus Regensburg lebt in einer anderen Welt. Man kann dieses auch als typisch konziliare Selbsttäuschung bezeichnen. Was war denn mit dem Missbrauchsskandal durch einen konziliaren Priester, von liturgischen Missständen einmal ganz abgesehen, Herr Müller, alles verdrängt, vergessen und dann auch noch Shakehands mit Vertretern der Priesterbruderschaft. Dieses Interview zeugt von einem typischen Realitätsverlust, die Wirklichkeit wird „geschönbornt“. Das ist die konziliare Kunst, die restlichen Kirchensteuerzahler zu täuschen und nun kommt auch noch das „freundliche“ Gespräch, für das weder der Herr Müller noch seine Gesprächspartner überhaupt de jure zuständig sind. Es sei denn, man trifft sich zum Tee, um gemeinsam über die „forma ordinaria“ zu plauschen und wie man die friedliche Koexistenz zwischen noch katholisch verbliebener Priesterbruderschaft und dem konziliaren Restclub herstellen kann. Vielen Dank, aber diese Sache ist zu abgeschmackt, als das man darauf hereinfallen sollte.
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#12   Seefeldt   22:22:50 | Montag, 1. Juni 2009
Keine Geschwister im Glauben
Erstens: Bischof Müller ist gültig ernannt und geweiht; er ist daher wirklich ein Bischof, Anführungszeichen um diesen Titel sind daher nicht angebracht.
Zweitens: Christen und Juden sind sowenig Geschwister im Glauben wie Christen und Mohammedaner.
Denn wir Christen glauben an den wahren Gott, an den dreifaltigen Gott, und an die Gottheit Christi, während Juden wie Mohammedaner ein einfaltiges Gottesbild haben, Christi Gottheit abstreiten und somit den Glauben an Gott verweigern, da Christus ja Gott ist.
Im übrigen sagte Christus den Juden in höchster Person, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8, 54f).
Bei dieser Gelegenheit sei auch daran erinnert, daß die Gewalt zwischen Christen und Juden von jüdischer Seite ausging. Das begann schon mit der von Juden erpreßten Kreuzigung Christi und ging mit der Ermordung des heiligen Stephanus und anderer Christen durch Juden weiter.
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#11   vonHerzmanovsky-Orlando   22:00:33 | Montag, 1. Juni 2009
„Bischof“ Müller
aus dem Tal der Ahnungslosen. Für Niederbayern hatte man wohl keinen besseren?
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#10   Galatea   21:51:14 | Montag, 1. Juni 2009
Sehr geehrter Herr Clemens Paul,
Ist Bischof Müller bereit, gegen diese Missbräuche vorzugehen und Abhilfe zu schaffen?
Glauben Sie noch an den Klapperstorch? Kein noch so frommer Ortspfarrer kann heute noch die katholische Lehre gegen den Willen des Zeitgeistes durchsetzen.
Das geht nicht.
Sehr geehrter Herr Gotthard, schön ausgedrückt, Ihre Ausführung. Der allerletzte Gläubige allerdings, der wusste, worum es geht, und weitaus besser als unsere Ministrantinnen.
Gute Nacht.
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#9   Clemens Paul   21:38:25 | Montag, 1. Juni 2009
Liturgische Missbräuche
Im Bistum Regensburg gehören liturgische Missbräuche in vielen Pfarreien zum normalen Gemeindealltag. So ist beispielsweise die Unsitte weit verbreitet, dass außerordentliche Kommunionspender, derer es eigentlich gar nicht bedarf, nach Art von Konzelebranten kommunizieren. Diese Praxis stellt einen eindeutigen Verstoß gegen die Laieninstruktion von 1997 bzw. gegen die Liturgieinstruktion „Redemptionis sacramentum“ dar. Ist Bischof Müller bereit, gegen diese Missbräuche vorzugehen und Abhilfe zu schaffen?
Es ist außerdem sehr verwunderlich, dass Diözesanbriester, die es mit Fragen der Glaubenslehre, der Liturgie und der Disziplin nicht so genau nehmen, in der Gemeinschaft in der Heiligen Messe, in Gemeinschaft mit dem Papst und dem konkreten Bischof stehen wollen.
Bischof Müller sollte diesen Diözesanpriestern deutlich machen, daß man daraus auch die entsprechenden Folgerungen ziehen muß: Wenn man in der Gemeinschaft mit dem Ortsbischof stehen möchte, dann muß man sich eben auch an die Prinzipien der katholischen Dogmatik und der Moral, aber auch der Disziplin halten.
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#8   Alois Bischof   21:29:18 | Montag, 1. Juni 2009
Exz. G.L. Müller ist nicht konservativ
sondern ein Neo-Modernist in neokonservativer Tarnung, ein Anhänger der „neuen Theologie“ der diese V2-Revolution verfestigen möchte, und keine zu schnelle Umwälzungen unterstützen möchte. Das macht ihn noch nicht zum Katholiken oder zum guten Mann.
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#7   Tridentinus   21:24:02 | Montag, 1. Juni 2009
Konservative Naivität geht auch
an der Realität vorbei.
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#6   Gotthard   21:21:51 | Montag, 1. Juni 2009
@stephanus
In den unterschiedlichen Traditionen der christlichen Kirchen hat sich das in Erfurcht immer erhalten: Gott ist da, mitten unter seinem Volk, gegenwärtig im Allerheiligsten Altarsakrament,
Welche Ehrfurcht wurde ausgedrückt, wenn der Bischof in langer Schleppe zum Altare schritt!
Mit welcher Ehrfurcht näherten sich die Priester, Diakone und Subdiakone – oder deren Darsteller – in brokatenen Gewändern dem Allerheiligsten!
Mit welcher Ehrfurcht wurde die heilige Frohe Botschaft vor den Menschen verborgen – durch ihre Verkündigung in Latein.
Das Allerheiligste wurde vor jeder Verunehrung geschützt durch Verlegung des möglichen Kommunionempfanges des gläubigen einfachen Volkes nach der hl. Messe.
Der „Vorhang des Tempels“ wurde durch die Rücken der Zelebranten gebildet – das Allerheiligste wurde so geschützt und abgeschirmt.
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#5   Stephanus   21:02:31 | Montag, 1. Juni 2009
Warum wird die jüdische Tradition ausgeklammert?
Wenn wir schon Traditionen pflegen,
wenn wir schon die Geschwisterlichkeit leben wollen mit Hinz-und Kunz
und in den Juden unsere älteren Brüder + Schwestern im Glauben sehen, dann sollten wir doch als nachkonziliare Christen mal genauer hinschauen:
Wir würden feststellen, wie aus „einem Guß“ die Kirchlichen Bräuche geformt sind.
Sicher sich weiterentwickelt haben, aber doch immer festhaltend an dem was schon war.
So finden wir im Hohen Tempel zu Jerusalem
Gott persönlich und vom „Geheimnis“ der Unnahbarkeit umgeben.
Wie entrückt, zwar mitten unter seinem Volk, aber man durfte sich ihm nur verhüllt nähern,
und dann die Offenbarung Gottes:
Dies ist mein gelieber Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe – auf ihn sollt ihr hören!
In den unterschiedlichen Traditionen der christlichen Kirchen hat sich das in Erfurcht immer erhalten: Gott ist da, mitten unter seinem Volk, gegenwärtig im Allerheiligsten Altarsakrament,
die Orientalen und Ostkirchen stellen daher Bildwände auf,man könnte fast sagen wie zum gegenseitigen „Schutz“.
Da ist die Liturgie der Römisch katholischen Kirche direkt offen: Gott wohnte allezeit mitten unter seinem Volk, im Tabernakel des Hochaltares +sein Priester opferte + sein Volk näherte sich ihm voller Ehrfurcht + betete ihn an!
Heute ist alles anders: Gott ist nicht mehr da!
In eine Seitenkapelle verbannt (aus praktischen Gründen) + sein Volk tanzt am Mahltisch um das goldene Kalb seiner Selbstdarstellung!
Und da sieht Bischof Müller keine Verdunkelung …
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#4   lux in tenebris   20:12:46 | Montag, 1. Juni 2009
einige anmerkungen
1. wieso wird die angelegenheit der piusbruderschaft immer wieder auf diözesaner ebene zum gespräch gemacht? jegliche entscheidungskompetenz liegt eindeutig beim heiligen vater in rom. der heilige vater und die kommission ecclesia dei sind überdies auch einzig und allein zuständig für ein maßgebliches urteil zu den bevorstehenden weihen.
2. erfreulich für den hochwürdigsten bischof, wenn in der diözese regensburg die liturgische welt noch in ordnung scheint, allein die äußerungen des hochwürdigsten bischof selbst erscheinen mir bedenklich:
a) läßt sich das verständnis des priesters als „vorsteher der gemeinde“ und das der eucharistie als „gemeinschaftsfeier“ tatsächlich vom konzil selbst herleiten, oder ist das nicht nur eine späte frucht des geistes des konzils?
b) war die vollständige verdrängung der lateinischen kultsprache zur angeblich aktiveren teilnahme der gläubigen tatsächlich der erklärte wille der konzilsväter?
c) hat sich die unveränderte dogmatische substanz der eucharistie-und meßfeier nicht durch die betonung des mahlcharakters udgl. in den köpfen und herzen der priester und gläubigen verflüchtigt? besteht sie nicht nach vierzig jahren theologischer (fehl-)entwicklung nurmehr auf dem papier?
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#3   Libertas Ecclesiae   20:04:52 | Montag, 1. Juni 2009
Klärungsbedarf
Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der Luft gegriffen.
Da besteht offensichtlich noch Klärungsbedarf!
Und was die Frage der anstehenden Priesterweihen der Piusbruderschaft betrifft, sollte man jetzt doch nicht päpstlicher sein wollen als der Papst. Bischof Müller hat sich auch in den vergangenen Jahren nicht daran gestört, dass in Zaitzkofen Priesterweihen vorgenommen wurden. Warum dann ausgerechnet jetzt, wo doch der innerkirchkliche Dialog vorangebracht werden soll?
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#2   kaylet   19:55:32 | Montag, 1. Juni 2009
HÄH???????
Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der Luft gegriffen.
Es hat keinen Sinn!!!!!!!!!!
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#1   wickerl   19:51:53 | Montag, 1. Juni 2009
kaum zu fassen
„Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der Luft gegriffen.
Ich glaube, bei uns im Bistum Regensburg und in vielen anderen Orten in Deutschland gibt es eine große Sorgfalt in der Feier der Liturgie und ihrer Vermittlung, die dem Grundgedanken der erneuerten Liturgie Rechnung trägt.“
Dann hat Papst Benedikt der in den letzten Jahrzehnten so oft das Gegenteil beklagte, eben Halluzinationen, oder Herr Bischof Müller führt einen unbeschreiblichen Zynismus ab.
Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.
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