Der Bischof von Regensburg behauptet, daß der Opfercharakter der Messe nicht verdunkelt wurde. Für ihn ist die Heilige Messe eine „Gemeinschaftsfeier der Gläubigen mit dem Priester, der dieser Feier vorsteht“. Außerdem war die Piusbruderschaft ein sehr wichtiges Thema. Auszug aus einem Interview von ‘Radio Vatikan’.
Einkleidung in der Seminarskapelle der Piusbruderschaft in Zaitzkofen
(kreuz.net/Radio Vatikan) Radio Vatikan: Exzellenz in Ihrer Diözese liegt das deutsche Priesterseminar
der Piusbruderschaft. Ende Juni will die Bruderschaft dort neue Diakone und Priester weihen, obwohl ihr
das kirchenrechtlich nicht erlaubt ist. Sehen Sie darin einen neuerlichen Akt des Widerstands gegen Rom?
Bischof Gerhard Ludwig Müller: „Ich habe jetzt gerade gelesen, daß man die Diakonatsweihe woanders
halten möchte, aber an der Priesterweihe am 27. Juni festhalten will.
Ich habe mit einem Verantwortlichen
gesprochen. Ich habe auch Vertreter der Bruderschaft eingeladen, nachdem sie darum gebeten haben, und
sie dann darauf hingewiesen, daß das im Widerspruch zum Kirchenrecht steht und daß man sich doch in
einer solchen prekären Situation die Regeln von Rom vorgeben läßt, wie in der nächsten Zeit vorzugehen
ist.
Einerseits wird gesagt, man erkennt den Papst und den Bischof an und fügt sich ein in das Kirchenrecht
der Katholischen Kirche. Andererseits begeht man dann solche Akte, die natürlich als Provokation angesehen
werden müssen. Man muß es einfach so lange suspendieren, bis auch die kirchenrechtliche Position dieser
Priesterbruderschaft klargestellt ist.“
Radio Vatikan: Die Bruderschaft spricht davon, daß es mit Ihnen
am 13. Mai zu einem Gespräch kam, bei dem „in freundschaftlicher Atmosphäre Argumente ausgetauscht und
Mißverständnisse ausgeräumt“ werden konnten. Um welche Fragen ging es dabei?
Bischof Müller: „Man
hat mich informiert von seiten der Bruderschaft, daß die Priesterbruderschaft in Zaitzkofen und anderswo
betet, daß sie in der Gemeinschaft in der Heiligen Messe, in Gemeinschaft mit dem Papst und dem konkreten
Bischof steht.
Das hat mich eigentlich gewundert – angesichts sonstiger Äußerungen, die von dorther
gekommen sind.
Ich habe ihnen deutlich gemacht, daß man daraus auch die entsprechenden Folgerungen ziehen
muß: Wenn man in der Gemeinschaft mit dem Ortsbischof stehen möchte, dann muß man sich eben auch an
die Prinzipien der katholischen Dogmatik und der Moral, aber auch der Disziplin halten.“
Radio Vatikan:
Sie sind Vorsitzender der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz und daher Debatten über
abweichende theologische Auffassungen gewohnt. Sind die Piusbrüder, Ihrer Wahrnehmung nach, eher unnachgiebige
Verfechter ihrer eigenen Haltung, oder sehen Sie bei ihnen noch Verhandlungsspielraum?
Bischof Müller:
„Die Piusbrüder wollen ja keine eigene Kirche und kein eigenes Bekenntnis neben der Katholischen Kirche
sein.
Das unterscheidet sie von anderen kirchlichen Gemeinschaften und Gruppierungen, die sich von der
Katholischen Kirche eben auch organisatorisch und im sakramentalen Verständnis getrennt haben.
Aber
wenn sie demnach für sich beanspruchen, katholisch zu sein, dann müssen sie eben auch alle katholischen
Prinzipien anerkennen. Und da wundere ich mich über Schwierigkeiten, das Lehramt des Papstes anzuerkennen.
Die Bruderschaft hat ja auch in dem Brief, den sie im Januar an den Papst geschrieben hat, zum Ausdruck
gebracht, daß sie voll und ganz den Primat bejaht.
Mir ist einfach unverständlich, daß man nicht bereit
ist, daraus auch die Konsequenzen für sich selber zu ziehen.“
Radio Vatikan: Sie sagen selbst, das Verhalten
der Piusbrüder ist widersprüchlich. Ist es denn überhaupt vorstellbar, daß die Bruderschaft eines
Tages eventuell wieder einen Platz innerhalb der katholischen Kirche einnehmen kann?
Bischof Müller:
„Ja, man könnte sich vorstellen, daß sie als eine Bruderschaft existiert, innerhalb der Kirche, mit
einem eigenen Vorsitzenden oder Prälaten, der für sie zuständig ist. Wir haben ja auch andere Bruderschaften
oder Ordensgemeinschaften.
Denn es ist innerhalb der Kirche legitim, daß sich Gruppierungen zusammentun
und einen Verein gründen oder eine Bruderschaft – aber es muß natürlich auch anerkannt werden, daß
man sich nicht einfach in eine abgeschottete Gemeinschaft hineinbegibt, sondern daß man auch mit dem
Ganzen der Kirche kommuniziert, und daß hier die Lebenszusammenhänge nicht unterbrochen werden.
Das
bezieht sich auf die Lehre der Kirche, auf die sakramentale Gemeinschaft und auf ihre sakramentale Grundordnung.
Wir wollen keine Kirche in der Kirche haben, aber Vereinigungen sind innerhalb der Kirche möglich, wie
wir es ja auch seit vielen Jahrhunderten gewohnt sind.“
Radio Vatikan: Welche Veränderung hat sich für
ihr Bistum ergeben seit der Aufhebung der Exkommunikation: Gibt es Interesse, Neugier oder Sorge der Katholiken
bezüglich der Piusbruderschaft?
Bischof Müller: „Ja, natürlich war die Aufregung zunächst groß und
auch die Beunruhigungen unserer Diözese in Regensburg. Aber ich habe nicht den Eindruck, daß sich die
Gläubigen im Bistum besonders für die Piusbruderschaft interessieren und diese deshalb einen großen
Zulauf bekommen hat.
Bei uns sind die Leute sehr zufrieden und auch an die Form der erneuerten Liturgie
gewöhnt.
Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der Opfercharakter
der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der Luft gegriffen.
Ich glaube, bei uns im Bistum Regensburg und in vielen anderen Orten in Deutschland gibt es eine große
Sorgfalt in der Feier der Liturgie und ihrer Vermittlung, die dem Grundgedanken der erneuerten Liturgie
Rechnung trägt.
Diese ist ja eine Gemeinschaftsfeier der Gläubigen mit dem Priester, der dieser Feier
vorsteht. An der Substanz der Eucharistiefeier vor und nach dem Konzil hat sich nichts geändert.
Das
Konzil wollte ja gerade, daß die Gläubigen aktiv und tätig mitfeiern können, daß Barrieren wie die
unterschiedliche Sprache, also Latein, überwunden werden, indem der jeweiligen Muttersprache ein größerer
Anteil an der Meßfeier gewährt wird.
Jedoch hat sich in der dogmatischen Substanz der Eucharistie-
und Meßfeier nichts geändert, und deshalb gehen auch diese Vorwürfe, die hier zum Teil erhoben werden,
auch aus Kreisen der Piusbruderschaft, an der Realität vorbei.“
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Mein lieber zeitgeist, der Vorwurf, ich bräche den Stab über andere, trifft mich nur insoweit, als ich
gleiches Maß an beide Seiten anzulegen gewohnt bin – wenn in Ihren Augen aber die rechtliche Gleichbehandlung
von Gleichem und die rechtliche Ungleichbehandlung von Ungleichem einseitiges Unrecht ist, hätten sich
wohl alle Rechtstheoretiker, angefangen mit Platon, über Aristoteles, Marcus Cicero, Aurelius Augustinus,
Thomas von Aquin, Klaus Mörsdorf, Winfried Aymans, sowie die Hw. H. Auditores der obersten römischen
Gerichte von Michele Lega, Pietro Gasparri, Rafael Merry del Val, Massimo Massimi, Gaetano Cicognai, Arcadio
Larraona, Zenon Grocholewski, Mario Pompedda (& c.i) über das Wesen dessen, was Recht ist geirrt. Sie
werden verzeihen, wenn ich es hingegen vorziehe, diesen erwiesenen Autoritäten zu folgen, die sich im
Recht nicht nur versuchten, wie Sie taten, sondern darin Beachtliches geleistet haben … Es mag Ihnen
ja trotzdem persönlich unbenommen bleiben, Ihre rechliche Sonder- und Privat- für eine Rechtsauffassung
zu halten; nur sollten Sie sich vielleicht dann nicht darüber wundern, daß Ihnen dorthinein jene nicht
folgen, die berechtigtermaßen als Autoritäten in Rechtsfragen gelten können. P.S.: Verfügt die höchst
ehrenwerte Bruderschaft eigentlich nur über kirchenrechtliche Dilettanten mit der Befähigung zu kanonistischen
Hütchenspielen, oder darf man da auch auf mehr hoffen?
Nun, werter zeitgeist, Sie schrieben: „Doch zum einen waren die Beschlüsse des VII folgenreicher – und
insbesondere bedeuteten die Veränderungen des Messopfers eine Profanisierung, die nur von denen unbeachtetet
und vielleicht sogar missachtet werden konnten, die der Symbolik keine Bedeutung beimaßen- zum anderen
wurden Beschlüsse gefasst, den zentralen Aussagen des Katholizismus entgegenstehend.“ Warum sah dann
der putative Diener Gottes Mercel Lefebvre als Konzilsvater keinerlei Veranlassung, das Konzilsdokument
„Sacrosanctum Concilium“ nicht zu unterschreiben; mithin, warum hat er es (und höchstwahrscheinlich alle
anderen Konzilsdokumente ebenfalls) unterschrieben? Warum hat er nicht, entsprechend seinen Treueiden,
den legitimen Nachfolgern seines „Lehnsherrn“ (Pius XII.) die beschworene Treue gehalten? Warum hat er
nicht dem Vertrag vom 05. Mai 1988 eingehalten (zu dessen Unterzeichnung ihn wahrscheinlich niemand durch
die individuelle Notlage einer vorgehaltenen Waffe genötigt hat)? Nun, man kann wohl über Marcel Lefebvre
unterschiedlicher Auffassung sein (sofern er nicht schon zur dogmatisierten Lehre seiner eigenen Kirche
gehört). Aber: das, was Bernard Tissier de Mallerais geschrieben hat, ist Hagiographie, legenda aurea,
aber keine Historiographie – selbst wenn das viele nicht glauben wollen …
dies: Obwohl ich geneigt bin, Marcel Lefebvre für sein Handeln den subjektiv zwingenden Entschuldigungsgrund
gefühlter Notlage für seinen Rechtsbruch zuzubilligen und einzuräumen, weiß ich dennnoch nicht, wer
ihn seinerzeit mit welchem empfindlichen äußeren Übel individuell bedroht haben sollte, daß er sich
objektiv in einer Furcht und Zwang oder einem übergesetzlichen Notstand befunden haben sollte. Das setzt
eine sehr materialistische und deterministische Weltsicht voraus. Demnach sähe man in einer Abwandlung
des Messopfers nur eine modernisierte, dem Zeitgeist angepasste Veränderung („der besseren Verständlichkeit
wegen“), die keine weiteren Folgen nach sich ziehen würde. Doch zum einen waren die Beschlüsse des VII
folgenreicher – und insbesondere bedeuteten die Veränderungen des Messopfers eine Profanisierung, die
nur von denen unbeachtetet und vielleicht sogar missachtet werden konnten, die der Symbolik keine Bedeutung
beimaßen- zum anderen wurden Beschlüsse gefasst, den zentralen Aussagen des Katholizismus entgegenstehend.
Hoffend in ihrer Diktion geschrieben zu haben.
Nun, werter Jakob, Ja: Ich werde mich hinstellen und anschauen lassen können von meinem Gott, weil ich
ihm Rechtenschaft ablegen kann über die mir von ihm anvertraueten Talente, wobei Sie mich in Demut aber
sicher schlagen werden – um Längen! Aber nein: Mich, das sehen Sie wohl gänzlich falsch, treibt kein
Haß – schon gar nicht auf Gottes Gerechte, denn ich bin zu nichts mehr geneigt, als jedem Menschen das
Heil zu wünschen, das er sich im Glauben erhofft – und ich freue mich für jeden, der meint, dorthin
den sicheren Weg zu kennen. Obwohl ich geneigt bin, Marcel Lefebvre für sein Handeln den subjektiv zwingenden
Entschuldigungsgrund gefühlter Notlage für seinen Rechtsbruch zuzubilligen und einzuräumen, weiß ich
dennnoch nicht, wer ihn seinerzeit mit welchem empfindlichen äußeren Übel individuell bedroht haben
sollte, daß er sich objektiv in einer Furcht und Zwang oder einem übergesetzlichen Notstand befunden
haben sollte. Nur: Mein Verständnis endet definitiv dort, wo die bar jeder Vernunft mit Ignoranz gepaarte
Arroganz von Ihnen und Ihresgleichen versucht, alle zu verketzern die sich nicht spontan Ihrer dogmatischen
oder kanonistischen Auffassung (sofern es eine solche überhaupt ist) anschließen. Und: Wenn Sie nicht
Recht genauso gegen sich gelten lassen, wie Sie es gegen andere anwenden wollen, sind Sie und Ihresgleichen
nicht besser als die infulierten deutschen Rechtsnihilisten! – Worüber wollen Sie und die Ihren sich
dann eigentlich erheben?
Elijahu, Du und deine Demenz langweilen. Lass Dir mal was neues einfallen. Glaub an das Evangelium. Eine
ruhige Nacht und ein seliges Ende gewähre Dir der barmherzige Gott, Amen :(3 :(3
Elijahu, ich glaube es ist mal wieder so weit: Ich wünsche ihnen nicht den Tod, sondern dass sie endlich
Frieden mir sich selbst finden. Ich wünsche ihnen kein Unglück dieser Welt, sondern einen Menschen der
sie liebt. Ich wünsche ihnen nicht alles erdenklich Gute, sondern ein offenes Herz. Ich wünsche ihnen
kein Glück, sondern die Kraft ihr Leben zu meistern. :(3
Seit wann heißt ein Teufel auch Joshua der wahre ältere ??? Oh , welcher verstaubte arrogante Pharisäer
predigt den da? Seid nüchtern und wachsam ! Laudetur Jesus Christus !
Clarissa ihr Aufstand ist sinnlose Zeitverschwendung – Sie sind auf der breiten Straße der Verliere…
Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht,
wen er verschlinge. 1 Petr 5,8 Bei ihnen Clarissa hat man den Eindruck, dass Sie dem Teufel, ihrem obersten
Chef, in diesem Punkt ganz besonders nacheifern wollen. Denn wie Sie sich hier aufführen kann man Sie
wirklich nicht zu den Kindern des Lichtes zählen. Sie bilden sich ein, die Priester und Gläubigen der
PBSPX, mit dem Kirchenrecht verunsichern zu können und leugnen in ganz frecher Weise den Notstand, der
seit Jahrzehnten in der Kirche herrscht. Außerdem müssen Sie ganz still sein, weil Sie als Apostatin
sowieso ein widergöttliches Leben führen. Da müssen Sie schon schwerere Geschütze auffahren um uns
ins Wanken zu bringen. Ich bin dabei völlig gelassen, weil ich weiß, was immer Sie auch tun, Sie werden
sich immer wieder in eine Sackgasse verirren. Man hat auch den Eindruck, dass Sie sich für sehr intelligent
halten, vergessen Sie aber nicht, dass alle guten Gaben vom lieben Gott kommen. Aus uns haben wir nichts.
Da Sie das, wie so vieles, vermutlich nicht einsehen, macht Sie ihr Stolz und Hass so blind, dass Sie
nicht einmal mehr merken wie aussichtslos ihr Kampf gegen Gott und seine Getreuen ist. Sie werden immer
unterliegen und darum haben Sie auch so ein Gefühl von Wut und Ohnmacht und sinnen immer darauf uns eins
auszuwischen. Mich würde nur interessieren ob Sie dabei auch so eine Fratze wie Uta Ranke von Finstergeist
machen.
heu, amicæ nonnumquam inintelligibiles sunt o ignorantiam invincibilem ! nam sicut lex de minimis, de
vanitate non curat vates. sed philosophus forsitan rogaret: a) interrogationis neuma facile suppleri potest;
sed quem ad finem ‹nequaquam› vel etiam ‹nequiquam›, cum ‹quamquam› sequitur? b) si judici
bis repetita ne argumenta quidem placent, quousque tandem, quæso, istud ‹vanum› totiens sine ullo
argumento repetitum ? eheu, oportet me cum latinitate tua hesterna versari, ut videas opera mea bona et
glorifices Patrem, qui in cælis est. sed prius saltem capiti mitram decentem impone.
Certe, mi amice, prosam prolatam nequaquam intelligo, quamquam interrogationis signi carebat. Vatis, vere
inquis, est vaticinari, sed cui prodest vaticinum vanum?
nonne hoc, quod furorem teutonicum vocant ? Nonne Teucri vati Cassandrae, cum magna voce diceret equo
inesse hostes armatos, fides habita non sunt. O syntaxin vere impenetrabilem ! num ipsa prosam tuam intelligis,
o cara ? Cui ergo vates, quem nemo crediturus est, prodest? Vatis est enim vaticinari.
Mio caro, nonne cum hasta in latere equi missa ille Neptunis sacerdos in litore ingentem taurum deo suo
immolaret, a draconibus immanibus cum filiis duobus correptus et interfectus est? Nonne Teucri vati Cassandrae,
cum magna voce diceret equo inesse hostes armatos, fides habita non sunt. Cui ergo vates, quem nemo crediturus
est, prodest?
den listigen Schlangen zum Opfer erkoren? Manchmal wache ich in Laocoon-Pose auf, bis jetzt allerdings
ohne Schlangen. Die besprochene Mai-Nr. des FELSen enthält einen Aufsatz des FSSP-Pendants zum Hw. Schmidberger,
des Hw. Maußen („geboren am 01.03.1968 in Bad Godesberg“; man versteht, warum es bei den Herren des Forums
Deutscher Katholiken nicht „Bonn“ heißt), ‘In Treue zum Papst – die Priesterbruderschaft St. Petrus.
Ihr besonderes Charisma: Feier der außerordentlichen Form des römischen Ritus’. Da passiert das eine
oder das andere von zwei Dingen: ich weiß noch nicht, welches. Warnungen sollen allenfalls eher etwas
zu dick als etwas zu dünn aufgetragen werden.
Das Pferd auf dem Felsen (3) (Libertas Ecclesiæ, Parmenas, es tut mir leid, aber ich mußte was essen.
Ich sehe jetzt, ich hätte zur selben Zeit wie die anderen essen sollen. Vielen Dank für Eure Hilfe und
ich hoffe, der Rest wird Euch interessieren.) [Forts.] Der Kurfürst-Primas und Reichserzkanzler für
Deutschland, rund wie seine Sekundanten, kam mit Mitra und Stab die zehn oder so Schritte vorwärts über
die Öde schwarzen Marmors zur Kante der obersten Stufe, pflanzte sich so mittig vor dem ‘Volk’, daß
er einem eventuell vorhandenen Tabernakel seinen Rücken gezeigt hätte, und sprach ohne weitere Bewegung
zwanzig Minuten lang schnell und pausenlos, in einer nie versiegenden, klaren, monotonen Stimme, schnell
und druckreif abstruses Akademisch-Theologisches. Die Regensburger Domspatzen waren da, aber nicht mehr
unter Monsignore Ratzinger, und sie haben keine Messe gesungen. Sie haben ja kaum gesungen. Ich hatte
in meiner Einfalt gedacht, daß mindestens eine dieser Messen vor der crème de la crème der deutschen
katholischen Tradition ein traditionelles Pontifikalamt mit allem Drum und Dran sein würde. Es ist klar,
was passiert. Die Herren steigen rechtzeitig um und haben vor, den ganzen Traditionalismus elegant zu
sich zu ziehen. Creditis avectos hostes ? aut ulla putatis Dona carere dolis Danaûm ? sic notus Ulixes ?
Aut hoc inclusi ligno occultantur Achivi, Aut hæc in nostros fabricata est machina muros, Inspectura
domos, venturaque desuper urbi ; Aut aliquis latet error : equo ne credite, Teucri.
Kann nicht sein! „Man hat mich informiert von seiten der Bruderschaft, daß die Priesterbruderschaft in
Zaitzkofen und anderswo betet, daß sie in der Gemeinschaft in der Heiligen Messe, in Gemeinschaft mit
dem Papst und dem konkreten Bischof steht.“ Es findet sich nirgendwo in der Tridentinischen Messe ein
Gebet für „in der Gemeinschaft in der hl. Messe stehen“. Es ist auch nicht die Sprache der Priesterbruderschaft
St. Pius X., das ist die Sprache der veränderten Messe, der Luthermesse. Jedoch zu Beginn des Canons
(Te ígitur…) betet sie sehr wohl für den Papst und dem konkreten Bischof, und das immer schon. Was
gibt es da zum Verwundern? Die Priesterbruderschaft St. Pius X. gehört zu den Wenigen der katholischen
Welt, die voll und ganz zum Papst, zum Primat, zu seiner Unfehlbarkeit, der Unzerstörbarkeit der Kirche
(die von Papst Paul VI. erfundene „Selbstzerstörung“ gibt es gar nicht – er hätte sie ja selbst herbei
geführt) und zur unverbrüchlichen Lehre der katholischen Kirche stehen. Und „Lehramt des Papstes“, was
heißt das? Lehramt der Kirche ist die vom Papst vorgetragene Lehre der Kirche.
Natürlich wird die Römisch Katholische Kirche Frau Meisner, Frau Schlaumeier, Frau Cologne überlebe…
Erzbischof- Meisner- Kuchen fürs Dompfarrfest 80g Rosinen in lauwarmen Rum einweichen. 150g weiße Mandeln,
150g Walnüsse zermalen und in eine Schüssel geben, Rosinen ausgedrückt und 100 Traubenmarmelade dazugeben
und verrühren. Die Backform mir Mürbeteig auslegen. Die Füllung auf den Teig streichen. Kleine Teigkreuzchen
ausstechen, die zur Verzierung auf die Füllung gelegt werden. Bei mittlerer Hitze etwa 40 Minuten (zwei
Rosenkränze lang) backen. Den Kuchen aus der Form nehmen und mit bunten Zuckerstreuseln bestreuen. Ihr
Erzbischof Meisner wird entzückt sein.
@David Ho Zehnter (schalom, gutpfad, catholic, zölibat, schamane40) „Die Römisch Katholische Kirche
hat alle überlebt.“ Und deshalb wird sie auch Sie & Co. überleben!
Lassen wir doch die Piusbrüder leben, wie sie wollen. Wir haben Religionsfreiheit. Solange diese religöse
Minderheit keine kriminellen Schäden anrichtet, sollten wir sie in Ruhe lassen. Sind sie von Gott, dann
werden sie bleiben, sind sie es nicht, dann werden sie verschwinden wie hunderte solcher Gruppen in der
Geschichte. Die Römisch Katholische Kirche hat alle überlebt.
@ Gotthart: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf Ihren mehr oder weniger qualifizierten Einwänden
will ich nur kurz entgegenhalten: zu 1., 2. & 3. Diese Wiederholungen hätten Sie sich sparen können.
Vor allem 3. Die FSSPX anerkennt den CIC von 1983 ja vollumfänglich. zu 4. Geschenkt! Von Bischofsweihen
ist aber gar nicht die Rede. zu 5. & 7. Die 4 Bischöfe sind mitnichten an der Ausübung eines bischöflichen
Dienstes absolut gehindert. Dem Bonner Kirchenrechtler Prof. Lüdecke zufolge dürfen die vier Weihbischöfe
der FSSPX generell die Sakramente spenden. Nach Angaben des vatikanischen Staatssekretariats üben die
Bischöfe zwar „kein berechtigtes Amt“ und „keine kanonische Funktion“ in der Kirche aus, was auf der
anderen Seite allerdings nicht mit einer Suspendierung von der Bischofsweihe gleichzusetzen sei. Das kanonische
Recht verbiete nicht, daß Bischöfe ohne Funktion und Amt ihre durch die Weihe gegebene Vollmacht ausübten.
Durch die Aufhebung der Exkommunikation sei die volle Gemeinschaft wieder hergestellt. Dies bedeute ferner,
daß die vier Bischöfe legale Mitglieder des Bischofskollegiums seien und daher im Falle eines Ökumenischen
Konzils dabei auch ein Stimmrecht hätten. zu. 6. Mag ja sein…wenn Rom die Weihen verbieten würde.
Hat es aber nicht! Im übrigen: Ihre Einwände sind für einen bekennenden Modernisten, der sich grundsätzlich
einen Dreck um Dogmatik und Kirchenrecht schert, geradezu lächerlich und unglaubwürdig. Ihre älteren
Äußerungen zur Gültigkeit der Weihen setzen dem dann noch die Krone auf.
Das Pferd auf dem Felsen (2) (Danke, o libertas ecclesiæ, ich wartete auf Dich, um fortführen zu können,
da die Red. nicht auf mein Bitte reagierte. Würdest Du auch diesmal so nett sein, ein paar Chorverse
dazwischenzustreuen, da ich sehe, daß es eine (3) geben muß?) [Forts.] Unter der Anzeige heißt es:
„Das Forum Deutscher Katholiken e. V. kann durch Spenden gefördert werden. Wir bitten Sie herzlich um
Unterstützung. Forum Deutscher Katholiken • Eichendorffstr. 17 • 86916 Kaufering • Spendenkonto
[…]“. Diese Adresse ist die im Impressum (S. 153) als Redaktionsadresse angegebene. Vor einigen Jahren
ließ ich mich meine Neugier um diese Organisation viel Geld kosten und fuhr nach Regensburg zum jährlichen
„Freude am Glauben“-Kongreß. Er fand in einem riesigen Kongreßzentrum unter actuosissima participatione
des hohen und höchsten deutschen geistlichen und weltlichen Adels, worunter ein Kardinal (der Papst war
immer noch Pole), mehrerer Bischöfe, Otto v. Habsburg, die Fürstin v. Thurn und Taxis (nicht nur als
genia loci), etci. Es gab viel Publikum, Dutzende von Informationsbuden aller möglichen katholischen
Gruppen um den Rand herum für die Pausen, eifrigen Absatz von Büchern, DVDs und dezenten Kultobjekten.
Die Organisierung muß sehr viel Geld in Anspruch genommen haben. An jedem der drei Tage gab es eine von
Bischof Müller gelesene[sic] Messe im Dom, deren Zentrum eine ellenlange Predigt war. In der Mittenachse
des nunmehr gestühllosen Chors stand vor dem Mahltisch die cathedra. [wird gleich fortgesetzt…
@defendor Gibt es die FSSPX als kirchliche Gemeinschaft also nicht mehr, so gilt auch das Kirchenrecht
für sie nicht. Die Weihen stellen somit auch keinen Verstoß gegen den CIC dar. 1. Der Pius-Verein hat
keine kirchliche Anerkennung mehr. Er ist also kein kirchenrechtliches Subjekt. 2. Die Vereinsmitglieder
sind als Personen Mitglied der katholischen Kirche – sofern sie getauft sind. 3. Für diese Personen gilt
das Kirchenrecht in seiner derzeit gültigen Fassung. 4. Dieses Kirchenrecht verbietet Bischofsweihen
ohne päpstliche Genehmigung. Werden dennoch Bischöfe geweiht, sind diese automatisch suspendiert – und
exkommuniziert. Letztere wurde bei 4 Herren auf dem Gnadenwege wieder aufgehoben. 5. Diese 4 Herren sind
an der Ausübung eines bischöflichen Dienstes absolut gehindert. 6. Sollten diese Herren dennoch Priester
weihen, sind diese sofort und automatisch an der Ausübung eines priesterlichen Dienstes gehindert – sie
sind suspendiert. 7. Diese Priester haben keinerlei Inkardination – sind also vagabundierend. 8. Diese
Priester besitzen keinerlei Beicht-Fakultas – die nur ein residierender Bischof erteilen kann. Es gibt
für die Vereinsmitglieder keine Sonderrechte in der Kirche, die über die Rechte für jedes andere Kirchenmitglied
hinausgingen.
Das Pferd auf dem Felsen (1) Die FSSP wirbt aktuell für DER FELS. Katholisches Wort in die Zeit“, hrsg.
vom Fels-Verein e. V., Postfach 11 16, D-86912 Kaufering. Aus der beiliegenden Prospekt-Postkarte („Bitte
ausreichend frankieren“): „Liebe Leser des Informationsblattes der Priesterbruderschaft St. Petrus, „Wir
möchten Sie mit der katholischen Monatszeitschrift DER FELS bekannt machen. Fordern Sie mit dieser Postkarte
ein Probeexemplar an, wir freuen uns über Ihr Interesse. „‘Der Fels’, eine katholische Monatszeitschrift,
ist das Sprachrohr des ‘Forums Deutscher Katholiken’, das die Kongresse ‘Freude am Glauben’ veranstaltet.
Diese Zeitschrift wurde [1970] von Pater Gerhard Hermes SAC* gegründet. Sie hat ihre klare römisch-katholische
Linie nie geändert. […]“ *Societas Apostolatus Catholici [Pallottiner], eine Gesellschaft apostolischen
Lebens mit als Hauptaufgabe der Förderung des Laienengagements in der Kirche. Verantwortlicher Redakteur
des FELSen ist Prof. Dr. Hubert Gindert vom abtrünnigen Initiativkreis Augsburg. Trotz der üppigen Aufmachung
„kann [die Zschr.] kostenlos www.kreuz.net/ bezogen werden“ (weder auf Karte noch im Impressum). Die untere
Hälfte von S. 132 der 26seitige Mai-Nr. wirbt für den Kongreß „Freude am Glauben“ 2009, vom 11. bis
13. September in Aschaffenburg mit dem Thema „Mit einer starken Kirche die Gesellschaft verändern“ und
den Bischöfen Hofmann, Nuntio J.-C. Périsset, Card. Rouco Varela (Madrid), Müller Ratisbonensi (πῶς
γὰρ οὔ;), Hanke und Wiesemann (Speyer). [wird gleich fortgesetzt]
Care defensor, 1° eine pia unio ist ein nichtrechtsfähiger kanonischer Verein, dem nach can. 708 CIC
1917 keine eigenständige Rechtspersönlichkeit (dort als moralische Person bezeichnet) zukommt. Weil
er als Personengesamtheit keine eigenständige Rechtsfähigkeit besitzt, kann er diese auch nicht durch
„Teilhabe“ an irgendeiner anderen Rechtsperson, quasi durch die „Hintertüre“, erlangen. Heranzuziehen
sind also alleine die cann. 111 § 1 CIC 1917 bzw. 265 CIC 1983. Nur die dort genannten Rechtspersonen
sind inkardinationsfähig – von einer Ausnahme zugunsten von piae uniones lese ich dort nichts. 2° Die
Zugehörigkeit der Bruderschaft zur katholischen Kirche wurde von mir nie bestritten; meine Zuschriften
bezogen sich zumeist auf deren – sanktions- und statusbedingt – beschränkte Rechtsstellung in der Kirche.
Für Äußerungen deutscher Oberhirten (bei denen niemand wirklich zu wissen scheint, wie man so gänzlich
ohne kanonische Rechtskenntnis in ein solches Amt gelangen konnte) bin ich nicht verantwortlich. 3°
@ clarissa das Recht der katholischen Kirche fordert für Kleriker die Zugehörigkeit zu einem kanonisch
errichteten geistlichen Heimat-, oder Inkardinationsverband Als solchen kann man höchstens die 1970 durch
Bischof F. Charrière gehmigte Errichtung der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“ (FSSPX) als „pia unio“
nach can. 708 CIC (1917) ansehen. Die Geweihten wären somit Teil eines Inkardinationsverbandes. Sie werden
dem nun entgegenhalten, daß die Erlaubnis zur Gründung der FSSPX später wieder entzogen worden sei.
Gibt es die FSSPX als kirchliche Gemeinschaft also nicht mehr, so gilt auch das Kirchenrecht für sie
nicht. Die Weihen stellen somit auch keinen Verstoß gegen den CIC dar. Wer jedoch behauptet, daß das
Kirchenrecht ohne Abstriche auf die FSSPX Anwendung fände, der unterstellt damit implizit, daß die FSSPX
noch immer ein offizieller Verband der Kirche ist. Ergo: Die Bischöfe müssen sich erst mal einigen.
Man kann nicht wie Erzbischof Peinlich von Freiburg von erneuter Exkommunikation wegen Verstößen gegen
das Kirchenrecht sprechen und gleichzeitig behaupten, daß die FSSPX überhaupt gar kein Teil der Kirche
sei. Nähme man dies und die Integrationsabsichten denn ernst… Daß man es ernst meint, zeigt schon
die Rücksichtnahme auf die Bitten Roms bei den Subdiakonatsweihen. Und auch bei den kommenden Weihen,
hat man sich von Seiten der Bruderschaft an Rom mit der Bitte um Klärung gewendet. Die Duldung der Weihen
von Papst und Bischof wäre daher wohl in jedem Falle ausreichend…
Mi care defensor, das Recht der katholischen Kirche (und zwar sowohl das „alte“ wie das neue“) fordert
für Kleriker die Zugehörigkeit (sog. Inkardination) zu einem kanonisch errichteten geistlichen Heimat-,
oder Inkardinationsverband (- daß das „alte“, vom Straf- und Benefizialrecht abgesehen, „strenger“ wäre
als das „neue“, ist aber ein perspektivisches Werturteil, das ich so nicht sehe). Dabei ist die kanonische
Errichtung eines solchen Inkardinationsverbandes entscheidend; und das Kirchenrecht sieht hierfür nur
drei verschiedene Arten vor: Diözese, Personalprälatur, „Orden“ (im „untechnischen“ Sinne, also IR,
IVC, SVA). Die Rechtsform der „pia unio“, die der FSSPX einstmals nach altem Recht zukam, war damals (und
ist heute) Bestandteil des kanonischen Vereinsrechts, wie die Erzbruderschaften des allerheiligsten Sakraments,
oder die marianische Priesterbewegung. Zur Erlaubtheit von Weihen insgesamt ist erforderlich, daß vor
der Weihe klar ist, welchem ordentlich errichteten Inkardinationsverband Kleriker mit der Weihe angehören.
Solange die Bruderschaft selbst nicht in einer vom kanonischen Recht vorgesehenen Rechtsform als Inkardinationsverband
errichtet wurde, haben ihre Kleriker als „clerici vagi“ zu gelten. Nähme man dies und die Integrationsabsichten
denn ernst, bemühte man sich wohl zunächst um die kanonische Errichtung als Inkardinationsverband, bevor
man sich anschickt, neue clerici vagi zu weihen, oder?
Mir geht es gut. Clemens Paul: @ Paulaner Aber sonst geht’s Ihnen nich gut? Sind Sie sicher, dass ich
Ihnen widersprochen habe? Was wünschen Sie sich für eine Reaktion auf Ihren Beitrag? Manche Leute eröffnen
gleichzeitig zwei Zugänge und lobhudeln sich gegenseitig (das war ein Vorschlag). Ich möchte einmal
wissen, wie viele von denen, die landauf landab überhaupt noch eine Sonntagsmesse in der erneuerten Form
besuchen, etwas von dem mitbekommen, was der Priester am Altar vollzieht. Vor vielen Jahren wollte ich
das auch wissen, jetzt nicht mehr: das ist sein mystisches „Zauberhandwerk“, bei dem ich nicht mitmachen
und schon gar nicht irgendwas entweihen möchte, nicht einmal durch „populäres“ mitverfolgen.
@ clarissa ich danke für das ohne Not geleistete Geständnis Ich kann kein „Geständnis“ erkennen. Ich
habe lediglich festgestellt, daß die Bischöfe sich selber widersprechen. Entweder die Piusbruderschaft
hat keinen rechtlichen Status innerhalb der Kirche, dann ist aber auch das Kirchenrecht auf sie mangels
Jurisdiktionsgewalt nicht anwendbar. Oder aber sie haben einen Status innerhalb der Kirche, dann ist jedoch
das Gerede der meisten deutschen Bischöfe Unfug. dann müssen wir für die Bruderschaft eben die weiherechtlichen
Normen jenes Codex’ zur Anwendung bringen, den diese als (für sich) immer noch gültig betrachtet Das
kann schon aus zwei Gründen nicht stimmen. Erstens erkennt die FSSPX den seit 1983 geltenden CIC als
gültig und rechtmäßig an, wenn sie sich in Teilen auch freiwillig den strengeren Regeln des CIC von
1917 unterwirft. Und zweitens könnte man die Bruderschaft von offizieller Seite selbst wenn die FSSPX
das geltende Kirchenrecht für sich nicht in Anspruch nehmen würde nicht nach dem alten Kirchenrecht
richten. Das wäre ja geradezu so als wenn der BGH für königstreue Bürger das StGB aus der Kaiserzeit
anwenden würde. Und nach den Rechtsvorschriften beiden „funktionieren“ Weihen ohne Zustimmung des Diözesanbischofs
leider nicht … Auf das „leider“ hätten Sie ruhig verzichten können. Oder bedauern Sie die Erforderlichkeit
der Zustimmung etwa? Darüber hinaus sagte ich ja schon, daß Bischof Müller gedenkt, die Weihen zu akzeptieren,
wenn Rom nichts Gegenteiliges sagt.
#43 Clemens Paul 10:35:27 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ Paulaner Aber sonst geht’s Ihnen nich gut? Jetzt haben wir die Messe auf Deutsch, aber die Masse der
Leute ist weder tätig noch aktiv, weil der Klerus sie zur Bequemlichkeit erzogen hat. Außerdem wird
man von Anfang bis zum Ende ununterbrochen zugetextet mit teils sehr unverständlich klingenden Formulierungen.
Soll das ein Fortschritt sein? Ich möchte einmal wissen, wie viele von denen, die landauf landab überhaupt
noch eine Sonntagsmesse in der erneuerten Form besuchen, etwas von dem mitbekommen, was der Priester am
Altar vollzieht.
Linquam latinam utere non possum Das macht nichts, Hauptsache du verstehst es ein wenig! Clemens
Paul: Latein aber ich glaube auch nicht, dass das Latein eine Barriere für eine aktive und tätige Mitfeier
der Messe darstellt,
Die Pius-Sekte Wurde in den vergangenen Jahren als undeutendes Randgrüpplein mit ultra-konservativem
Ritus wahrgenommen. Es bestand in der Normalbevölkerung absolut 0 Interesse. Seit diese Nazi-Ansichten
offen zur Schau gestellt wurden, ist natürlich erst recht niemand bereit, sich mit der Splittergruppe
zu identifizieren. Auch wenn Antisemitismus in der Bevölkerung latent gar nicht so selten ist.
na endlich bringt es einer auf den punkt: „Defensor Fidei: Ist der CIC für die FSSPX anwendbar? Die Bischöfe
behaupten doch landauf landab, daß die Bruderschaft keinen kirchenrechtlichen Status habe und kein Teil
der offiziellen Kirche sei. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann müßten die gleichen Bischöfe aber
auch konsequent sein und dürften Can. 1017 CIC nicht auf die Bruderschaft anwenden.“ der papst kann gut
starke nerven zeigen und schweigen, werter pamino, denn genauso wie oben zitiert verhält es sich: die
fsspx-bischöfe dürfen laut päpstlicher erklärung ihr amt nicht in der kirche ausüben, da sie ihr
kirchenrechtlich noch nicht vollgültig inkorporiert sind. innerhalb der bruderschaft dürfen die bischöfe
jedoch ihr amt ungehindert ausüben, weil sie sich trotz ex-exkommunikation innerhalb der bruderschaft
noch immer im „rechtsfreien“ raum katholischen glaubens bewegen. der papst, geschweige denn irgendein
diözesanbischof haben hier bis zur endgültigen klärung der kirchenrechtlichen stellung der fsspx gar
nichts zu befinden, was die regelung des eigenlebens der bruderschaft betrifft. der papst weiss das und
akzeptiert das. bischof müller, bischof zollitsch und kollegen fehlt offenbar diese ziemlich schlichte
kirchenrechtliche einsicht. (warum wohl? ) nichtsdestotrotz wäre es wünschenswert, wenn die fsspx und
rom es verstünden, diese bevorstehenden weihen auch für schlichtere gemüter in ein zeichen der verbundenheit
und der zu erwartenden vollständigen einheit zu transformieren.
Libertas ecclesiae Bemerkenswert ist immerhin, dass ein deutscher Diözesanbischof überhaupt mit den
Piusbrüdern persönlich gesprochen hat. Das zumindest ist ein kleiner Fortschritt. Das ist wohl wahr:
Gelten die Angehörigen der Pius-Bruderschaft doch als Parier der Kirchenszene. Die Bischöfe reden mit
allen und jedem – Juden, Moslems, Marxisten und Stalinisten, Atheisten, Grünen, Lesben und Schwulen,
nur nicht mit den Vertretern der Bruderschaft. Es ist auch auffällig, dass man nur von diesen fordert,
das V II – mit dessen Umsetzung man es selber nicht so genau nimmt – anzuerkennen. Aus dem Interview von
Bischof Müller spricht eine merkwürdige Kombination von Unkenntnis, Verstocktheit und Arroganz. Wie
können Bischöfe, in deren Einrichtungen alle möglichen Dinge und Aktivitäten ablaufen, ausgerechnet
der Pius-Bruderschaft vorwerfen, nicht katholisch zu sein?
Unterschiedliche Wahrnehmung Eines verstehe ich nicht: Die Piusbruderschaft spricht davon, dass es am
13. Mai zu einem Gespräch mit Bischof Müller gekommen sei, bei dem „in freundschaftlicher Atmosphäre
Argumente ausgetauscht und Missverständnisse ausgeräumt“ werden konnten. Nach den aktuellen Interview-Äußerungen
von Bischof Müller scheint es jetzt aber noch mehr Missverständnisse zu geben als vorher. Was also hat
das Gespräch eigentlich gebracht? Bemerkenswert ist immerhin, dass ein deutscher Diözesanbischof überhaupt
mit den Piusbrüdern persönlich gesprochen hat. Das zumindest ist ein kleiner Fortschritt. Allerdings
sollte sich Bischof Müller einmal ein realistisches Bild von der Lage seiner Diözese machen. Es geht
nicht um irgendwelche schwerwiegenden liturgischen Missbräuche, sondern um das alltägliche Mittelmaß,
das die Gläbigen aus der Kirche treibt.
#37 Clemens Paul 07:53:18 | Dienstag, 2. Juni 2009
Latein Es ist zwar nicht der wichtigste Aspekt der klassischen Liturgie, aber ich glaube auch nicht, dass
das Latein eine Barriere für eine aktive und tätige Mitfeier der Messe darstellt, wie Bischof Müller
von regensburg glaubt. Offenbar hat er hier etwas falsch verstanden. Ich erlebe es immer wieder, dass
ein Großteil der Gläubigen in landessprachlichen Messen weder aktiv noch tätig ist, sondern den Pfarrer
da vorne „einfach machen“ lässt. Von daher gesehen hat die Einführung der Landessprachen in die Liturgie
überhaupt nichts gebracht.
vieles wäre zu sagen… Zu diesem Interview könnte man sehr viel sagen. Vieles von dem, was Bischof
Müller von der Piusbruderschaft fordert, müssten er und seine Mitbrüder erst einmal in ihren eigenen
Bistümern verwirklichen. Da ist z.B. die Rede vom Gehorsam dem Heiligen Vater gegenüber. Wie es deutsche
und österreichische Amtsbischöfe damit halten, haben sie in den ersten Monaten dieses Jahres medienwirksam
unter Beweis gestellt.
Bischof Müller Ich habe mit einem Verantwortlichen gesprochen. Ich habe auch Vertreter der Bruderschaft
eingeladen, nachdem sie darum gebeten haben, O wie großmütig, sagenhaft. Den letzten Satzteil hat er
sicherlich extra betont … Man muß es einfach so lange suspendieren, bis auch die kirchenrechtliche
Position dieser Priesterbruderschaft klargestellt ist.“ Wurde „Bischof“ Müller kürzlich zum Papst gewählt
oder was maßt sich dieser Herr hier an, vorzudiktieren was zu tun und zu lassen sei? Das hat mich eigentlich
gewundert – angesichts sonstiger Äußerungen, die von dorther gekommen sind. Abfälliger Schmarrn, erst
denken, dann Futterluke öffnen. Aber wenn sie demnach für sich beanspruchen, katholisch zu sein, dann
müssen sie eben auch alle katholischen Prinzipien anerkennen. Angesichts solcher Aussagen könnte man
vor Lachen umkippen, wäre es nicht so traurig. Die Katholizität eines „Bischof“ Müller und seines Amtsbruders
Zollitsch ist inzwischen allgemein bekannt. Aber ich habe nicht den Eindruck, daß sich die Gläubigen
im Bistum besonders für die Piusbruderschaft interessieren und diese deshalb einen großen Zulauf bekommen
hat. Jo, wenn ich etwas nicht sehen will, mach’ ich ganz einfach die Äuglein zu. Hat zumindest im Kindergarten
immer prima funktioniert. Ich denke schon, dass die Piusbruderschaft Zulauf bekommen hat, was erfreulich
ist.
@Mathias Wagener „Die Kirchensprache ist Lateinisch. Der lateinische Text ist universalverbindlich. Das
darf nicht vergessen werden.“ In der Tat sollte man nie vergessen dass d Kirchensprache lateinisch ist!
Doch mmindestens so wichtig sollte sein d die Bibelsprache hebräisch ist! …ja… und da ist das Problem!
Deshalb zum Teil kann d Kirche eben erzählen was er will, und kann in sein Lehre von d Bibel so weit
entfernen wie Stockholm zu d Südafrikanische Johannesburg! Tiqvah Bat Shalom www.israel-shalom.net
semper, nonne erubesces, ti amo, amice carissime, et nequaquam romae quid talis coquitur, quam cenatur
temperatura. Sed, qui mensione magistros se esse putabant, Romae magistros suos inveniebunt! cc.
ad excusandas excusationes in peccatis Dienstag, 2. Juni 2009 01:59, clarissa colonia: Mi care amice,
nonne legeretur „corporis et sanguinis [tui sacra mysteria venerari]“? legendum sane, o cara, sicut mones.
heu, digitus noster humanus est, licet propter Incarnationem digiti Dei consors, attamen nimis fallibilis.
alios textus quidem inspeximus, hunc autem a prima juventute cognotum nimis insipienter jam satis probatum
censuimus. nunc autem de sententia exaratoris infradicti canonis 1108 CIC 1917, cui ipsa adhærere videaris,
argumentum ponimus quod sequitur: quere significat posse; satis constat alios et Marcellum Illum Fabrum
archiepiscopum episcopos consecrasse, nec Papa id dementitur, quod ne Ratisbonensis quidem episcopus amplius
urget; ideo alii et ipse Marcellus, nam fecerunt, facere quibant, ita ut ipse canon 1108 CIC MCMXVII lata
sententia explosus sit. vale et me ama.
Mi care defensor, … ich danke für das ohne Not geleistete Geständnis: Nun, dann müssen wir für die
Bruderschaft eben die weiherechtlichen Normen jenes Codex’ zur Anwendung bringen, den diese als (für
sich) immer noch gültig betrachtet: Can. 1108 CIC 1917 [Caput V – De tempore et loco sacrae ordinationis] –
„Episcopus extra proprium territorium, sine Ordinarii loci licentia, nequit ordines conferre, in quorum
collatione pontificalia exercentur, salvo praescripto can. 239, § 1, n. 15 [i.e. privilegia Cardinalium
romanae ecclesiae]“ Eines der beiden Kirchenrechte wird man auf die Bruderschaft aber wahrscheinlich schon
anwenden können; sei es nun der Codex, welcher in Gottes Kirche seit dem 1. Adventssonntag 1983 gilt,
oder jener, den Benedikt XV. mit der apostolischen Konstitution Providentissima Mater Ecclesia am Pfingstfest
des Jahres 1917 promulgiert hat. Und nach den Rechtsvorschriften beiden „funktionieren“ Weihen ohne Zustimmung
des Diözesanbischofs leider nicht …
im Text enthalten Dienstag, 2. Juni 2009 00:26, Paulaner: Ausgesprochen willkürliche Deutung des Sinns
der Hl. Messe: […] Andererseits verstehe ich den Kontext „Kreuzesopfer“ nicht. Davon ist im Text nichts
enthalten, das ist freie Dichtung. Es geht um das letzte Abendmahl „zur Erinnerung“. Wie ist es mit folgenden
Texten der Hl. (Fronleichnams-)Messe?: Epist. I Cor.11.28 Quotiescumque enim manducabitis panem hunc vel
calicem bibetis, mortem Domini annuntiabitis, donec veniat. Ev.Joh.6.56sq. Caro mea vere est cibus, et
sanguis meus vere est potus : qui manducat meam carnem et bibit meam sanguinem, in me manet, et ego in
eo. Oratio: Deus, qui nobis sub Sacramento mirabili passionis tuæ memoriam reliquisti : tribue, quæsumus,
ita nos Corporie et Sanguiis tui sacra mysteria venerari, ut redemptionis tuæ fructum in nobis jugiter
sentiamus. oder aus der Mette desselben Festes: Hymnus: Sic sacrificium istud instituit […]. in I. Nocturno,
3. Ant.: Communione calicis, quo Deus ipse sumitur, non vitulorum sanguine, congregavit nos Dominus. ib.
Resp. 1, Vs. Pascha nostrum immolatus est Christus. in II. Nocturno, 1. Ant.: Memor sit Dominus sacrificii
nostri, et holocaustum nostrum pingue fiat. ib. Lectio IV, Sermo sancti Thomæ Aquinatis: […] Corpus
[…] suum pro nostra reconciliatione in ara Crucis hostiam obtulit Deo Patri, sanguinem suum fudit in
pretium simul et lavacrum […], es sei denn, Du messest solchen Texten weniger Autorität bei, als einem
Dekret des 2. Vatikanischen Konzils …
Pontifex maximus <Oberlehrer on> Der Papst ist nicht der pontifex, das ist bald jeder mittlere Tiefbauingenieur!
Der Papst heißt Pontifex maximus Die Journalisten müssen das nicht wissen aber die Leute hier sollten
es wenigstens vormachen. <Oberlehrer off> Wer mich belehren möchte, darf es jetzt tun.
Extra für den Lieben Bruder Pneumat :(3 Die Liebe allein ist eine Tugend und schafft alle anderen Tugenden.
*Martin Luther (Seine Exkommunikation ist aufgehoben.)
pro Antistite h. c. nostro Gulielmo „Ich habe auch Vertreter der Bruderschaft eingeladen, nachdem sie
darum gebeten haben,“ Hw. Schmidbeaga is a Gschaftlhuoba! „und sie dann darauf hingewiesen, daß das im
Widerspruch zum Kirchenrecht steht und daß man sich doch in einer solchen prekären Situation die Regeln
von Rom vorgeben läßt, wie in der nächsten Zeit vorzugehen ist.“ Aber Rom antwortet nicht, wenn Bischof
Müller um Anweisungen bittet, und das macht sowohl den dt. Bischof wie auch dt. Pius nervös. Der dt.
Papst scheint allerdings stärkere Nerven zu haben. „Man hat mich informiert von seiten der Bruderschaft,
daß die Priesterbruderschaft in Zaitzkofen und anderswo betet, daß sie in der Gemeinschaft in der Heiligen
Messe, in Gemeinschaft mit dem Papst und dem konkreten Bischof steht. „Das hat mich eigentlich gewundert –
angesichts sonstiger Äußerungen, die von dorther gekommen sind.“ Bischof Müller lügt hier. Er weiß
sehr gut, was gemeint war: „pro Papa nostro Benedicto et Antistite nostro Gerardo Ludovico“, wie jeder
Pius-Priester in Zaitzkofen jeden Tag im Kanon der Messe betet (und Bischof Williamson während seines
Besuches im Januar). „Die Bruderschaft hat ja auch in dem Brief, den sie im Januar an den Papst geschrieben
hat, zum Ausdruck gebracht, daß sie voll und ganz den Primat bejaht. „Mir ist einfach unverständlich,
daß man nicht bereit ist, daraus auch die Konsequenzen für sich selber zu ziehen.“ Welche Konsequenzen?
Der Papst schweigt. Er kennt seine Pappenheimer.
Ausgesprochen willkürliche Deutung des Sinns der Hl. Messe Sinah: Vorkonziliar: Die hl. Messe ist weder
ein „Herrenmahl“ noch eine „heilige Zusammenkunft oder Versammlung des Volkes Gottes“, sondern die unblutige
Darbringung des Kreuzesopfers Christi. Sie ist ein wirklicher und authentischer Nachvollzug dessen, was
am Kreuz vollbracht wurde. Jener selbe Leib, jenes selbe Blut, jener selbe Jesus, der sich am Kreuze opferte,
werden auf dem Altar geopfert. Das Werk unserer Erlösung selbst vollzieht sich von neuem. Nachkonziliar:
In den Konzilstexten geht es um die tätige Teilnahme der Gläubigen und nicht in erster Linie um das
Kreuzesopfer Christi, nicht um ein Lob-, Dank-, Sühn- und Bittopfer. Einerseits leuchtet mir das ein,
die vielen Priester in einem Kloster, die ganz allein an einem Seitenaltar ihre tägliche Messe feiern,
„brauchen“ keine Gläubigen. Andererseits verstehe ich den Kontext „Kreuzesopfer“ nicht. Davon ist im
Text nichts enthalten, das ist freie Dichtung. Es geht um das letzte Abendmahl „zur Erinnerung“. Das Opfer
ist an anderer Stelle enthalten mit dem Weihrauch und hat mit dem Kreuzesopfer nichts zu tun. Es greift
zurück auf prähistorische Wurzeln priesterlichen Gottesdienstes. DAS IST DER SCHLÜSSEL, nicht das KREUZ:
Deshalb liebt mich der Vater, weil ich mein Leben hingebe, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es
mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin. Ich habe Macht, es hinzugeben, und ich habe Macht, es
wieder zu nehmen. Diesen Auftrag habe ich von meinem Vater empfangen.
Himmelschreiende Mißstände und ein Bischof sieht alles in bester Ordnung Die Frage der Neuen Messe ist
eine Frage des Glaubens. Die Neue Liturgie stimmt mit dem neuen Glauben überein: Eine Gemeinschaftsfeier
der Gläubigen mit dem Vorsitz des Priesters. Der völlig neue Begriff ließ die Absicht des Konzils erkennen.
Der unter dem Vorwurf der Häresie stehende Text – einmalig in der Kirchengeschichte – mußte zurückgezogen
werden (wurde aber später mit wenigen Änderungen wieder herausgegeben):„Das Herrenmahl oder die hl.
Messe ist die hl. Zusammenkunft oder die Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz eines Priesters
zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern. Deshalb gilt von der örtlichen Versammlung der
hl. Kirche in hervorragendem Maße die Verheißung Christi: ‘Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt
sind, dort bin ich mitten unter ihnen.’“ Die römisch-katholische Kirche kennt eine andere Definition
der hl. Messe. Die hl. Messe ist weder ein „Herrenmahl“ noch eine „heilige Zusammenkunft oder Versammlung
des Volkes Gottes“, sondern die unblutige Darbringung des Kreuzesopfers Christi. Sie ist ein wirklicher
und authentischer Nachvollzug dessen, was am Kreuz vollbracht wurde. Jener selbe Leib, jenes selbe Blut,
jener selbe Jesus, der sich am Kreuze opferte, werden auf dem Altar geopfert. Das Werk unserer Erlösung
selbst vollzieht sich von neuem. In den Konzilstexten geht es um die tätige Teilnahme der Gläubigen
und nicht in erster Linie um das Kreuzesopfer Christi, nicht um ein Lob-, Dank-, Sühn- und Bittopfer.
@ clarissa Und nur zur Erinnerung: Can. 1017 CIC – Ein Bischof kann außerhalb seines Territoriums Weihen
nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Diözesanbischofs spenden. Ist der CIC für die FSSPX anwendbar?
Die Bischöfe behaupten doch landauf landab, daß die Bruderschaft keinen kirchenrechtlichen Status habe
und kein Teil der offiziellen Kirche sei. Wenn dem tatsächlich so wäre, dann müßten die gleichen Bischöfe
aber auch konsequent sein und dürften Can. 1017 CIC nicht auf die Bruderschaft anwenden. Davon abgesehen
will Bischof Müller die Weihen hinnehmen, wenn Rom sich nicht ausdrücklich dagegen ausspricht.
Wieder einmal: die Juden wären keine Geschwister im Glauben Seefeldt: Keine Geschwister im Glauben Da
führen Sie Joh. 8.54 an: –------------------------------------------------- Joh 8,54: Jesus antwortete:
Wenn ich mich selbst ehre, so gilt meine Ehre nichts. Mein Vater ist es, der mich ehrt, er, von dem ihr
sagt: Er ist unser Gott. Joh 8,55 Doch ihr habt ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn, und wenn ich sagen
würde: Ich kenne ihn nicht, so wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und halte an seinem
Wort fest. –------------------------------------------------- Jesus meint nicht „die Juden“ sondern die
arroganten Priester, mit denen er diskutiert.
@clarissa colonia Ihr letztes Posting scheint mit einem Fehler loszugehen: JP2 traf keine Unterscheidung
zwischen ordentlicher und außerordentlicher Form des Römischen Ritus.
Spannend, spannend … die Pontifices Johannes Paul II. und Benedikt XVI. geruhten, zwischen – dem ordentlichen
und dem außerordentlichen Spender der Eucharistie, und – der ordentlichen und der außerordentlichen
Form der Hl. Messe des römischen Ritus’ zu differenzieren. Eingehalten werden soll nun die Differenzierung
Johannes Pauls hinsichtlich des Eucharistiespenders, der (hier) ansonsten nicht wirklich wohlgelitten
ist. Nicht goutiert wird hingegen Benedikts Ritusdifferenzierung zwischen ordentlich und außerordentlich.
Ob da nicht versucht wird, vergleichbares mit unterschiedlichem Maße zu messen … (Und nur zur Erinnerung:
Can. 1017 CIC – Ein Bischof kann außerhalb seines Territoriums Weihen nur mit ausdrücklicher Zustimmung
des Diözesanbischofs spenden.)
„oder daß der Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja…
Man sollte dem Herrn mal vorsichtig das 2. „Hochgebet“ des neu erfundenen Ritus zeigen, offensichtlich
kennt er es nicht.
„Bischof“ Müller und die Realität! Liest man dieses Interview drängt sich der Eindruck auf, der Herr
aus Regensburg lebt in einer anderen Welt. Man kann dieses auch als typisch konziliare Selbsttäuschung
bezeichnen. Was war denn mit dem Missbrauchsskandal durch einen konziliaren Priester, von liturgischen
Missständen einmal ganz abgesehen, Herr Müller, alles verdrängt, vergessen und dann auch noch Shakehands
mit Vertretern der Priesterbruderschaft. Dieses Interview zeugt von einem typischen Realitätsverlust,
die Wirklichkeit wird „geschönbornt“. Das ist die konziliare Kunst, die restlichen Kirchensteuerzahler
zu täuschen und nun kommt auch noch das „freundliche“ Gespräch, für das weder der Herr Müller noch
seine Gesprächspartner überhaupt de jure zuständig sind. Es sei denn, man trifft sich zum Tee, um gemeinsam
über die „forma ordinaria“ zu plauschen und wie man die friedliche Koexistenz zwischen noch katholisch
verbliebener Priesterbruderschaft und dem konziliaren Restclub herstellen kann. Vielen Dank, aber diese
Sache ist zu abgeschmackt, als das man darauf hereinfallen sollte.
Keine Geschwister im Glauben Erstens: Bischof Müller ist gültig ernannt und geweiht; er ist daher wirklich
ein Bischof, Anführungszeichen um diesen Titel sind daher nicht angebracht. Zweitens: Christen und Juden
sind sowenig Geschwister im Glauben wie Christen und Mohammedaner. Denn wir Christen glauben an den wahren
Gott, an den dreifaltigen Gott, und an die Gottheit Christi, während Juden wie Mohammedaner ein einfaltiges
Gottesbild haben, Christi Gottheit abstreiten und somit den Glauben an Gott verweigern, da Christus ja
Gott ist. Im übrigen sagte Christus den Juden in höchster Person, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8,
54f). Bei dieser Gelegenheit sei auch daran erinnert, daß die Gewalt zwischen Christen und Juden von
jüdischer Seite ausging. Das begann schon mit der von Juden erpreßten Kreuzigung Christi und ging mit
der Ermordung des heiligen Stephanus und anderer Christen durch Juden weiter.
Sehr geehrter Herr Clemens Paul, Ist Bischof Müller bereit, gegen diese Missbräuche vorzugehen und Abhilfe
zu schaffen? Glauben Sie noch an den Klapperstorch? Kein noch so frommer Ortspfarrer kann heute noch die
katholische Lehre gegen den Willen des Zeitgeistes durchsetzen. Das geht nicht. Sehr geehrter Herr Gotthard,
schön ausgedrückt, Ihre Ausführung. Der allerletzte Gläubige allerdings, der wusste, worum es geht,
und weitaus besser als unsere Ministrantinnen. Gute Nacht.
Liturgische Missbräuche Im Bistum Regensburg gehören liturgische Missbräuche in vielen Pfarreien zum
normalen Gemeindealltag. So ist beispielsweise die Unsitte weit verbreitet, dass außerordentliche Kommunionspender,
derer es eigentlich gar nicht bedarf, nach Art von Konzelebranten kommunizieren. Diese Praxis stellt einen
eindeutigen Verstoß gegen die Laieninstruktion von 1997 bzw. gegen die Liturgieinstruktion „Redemptionis
sacramentum“ dar. Ist Bischof Müller bereit, gegen diese Missbräuche vorzugehen und Abhilfe zu schaffen?
Es ist außerdem sehr verwunderlich, dass Diözesanbriester, die es mit Fragen der Glaubenslehre, der
Liturgie und der Disziplin nicht so genau nehmen, in der Gemeinschaft in der Heiligen Messe, in Gemeinschaft
mit dem Papst und dem konkreten Bischof stehen wollen. Bischof Müller sollte diesen Diözesanpriestern
deutlich machen, daß man daraus auch die entsprechenden Folgerungen ziehen muß: Wenn man in der Gemeinschaft
mit dem Ortsbischof stehen möchte, dann muß man sich eben auch an die Prinzipien der katholischen Dogmatik
und der Moral, aber auch der Disziplin halten.
Exz. G.L. Müller ist nicht konservativ sondern ein Neo-Modernist in neokonservativer Tarnung, ein Anhänger
der „neuen Theologie“ der diese V2-Revolution verfestigen möchte, und keine zu schnelle Umwälzungen
unterstützen möchte. Das macht ihn noch nicht zum Katholiken oder zum guten Mann.
@stephanus In den unterschiedlichen Traditionen der christlichen Kirchen hat sich das in Erfurcht immer
erhalten: Gott ist da, mitten unter seinem Volk, gegenwärtig im Allerheiligsten Altarsakrament, Welche
Ehrfurcht wurde ausgedrückt, wenn der Bischof in langer Schleppe zum Altare schritt! Mit welcher Ehrfurcht
näherten sich die Priester, Diakone und Subdiakone – oder deren Darsteller – in brokatenen Gewändern
dem Allerheiligsten! Mit welcher Ehrfurcht wurde die heilige Frohe Botschaft vor den Menschen verborgen –
durch ihre Verkündigung in Latein. Das Allerheiligste wurde vor jeder Verunehrung geschützt durch Verlegung
des möglichen Kommunionempfanges des gläubigen einfachen Volkes nach der hl. Messe. Der „Vorhang des
Tempels“ wurde durch die Rücken der Zelebranten gebildet – das Allerheiligste wurde so geschützt und
abgeschirmt.
Warum wird die jüdische Tradition ausgeklammert? Wenn wir schon Traditionen pflegen, wenn wir schon die
Geschwisterlichkeit leben wollen mit Hinz-und Kunz und in den Juden unsere älteren Brüder + Schwestern
im Glauben sehen, dann sollten wir doch als nachkonziliare Christen mal genauer hinschauen: Wir würden
feststellen, wie aus „einem Guß“ die Kirchlichen Bräuche geformt sind. Sicher sich weiterentwickelt
haben, aber doch immer festhaltend an dem was schon war. So finden wir im Hohen Tempel zu Jerusalem Gott
persönlich und vom „Geheimnis“ der Unnahbarkeit umgeben. Wie entrückt, zwar mitten unter seinem Volk,
aber man durfte sich ihm nur verhüllt nähern, und dann die Offenbarung Gottes: Dies ist mein gelieber
Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe – auf ihn sollt ihr hören! In den unterschiedlichen Traditionen
der christlichen Kirchen hat sich das in Erfurcht immer erhalten: Gott ist da, mitten unter seinem Volk,
gegenwärtig im Allerheiligsten Altarsakrament, die Orientalen und Ostkirchen stellen daher Bildwände
auf,man könnte fast sagen wie zum gegenseitigen „Schutz“. Da ist die Liturgie der Römisch katholischen
Kirche direkt offen: Gott wohnte allezeit mitten unter seinem Volk, im Tabernakel des Hochaltares +sein
Priester opferte + sein Volk näherte sich ihm voller Ehrfurcht + betete ihn an! Heute ist alles anders:
Gott ist nicht mehr da! In eine Seitenkapelle verbannt (aus praktischen Gründen) + sein Volk tanzt am
Mahltisch um das goldene Kalb seiner Selbstdarstellung! Und da sieht Bischof Müller keine Verdunkelung
…
einige anmerkungen 1. wieso wird die angelegenheit der piusbruderschaft immer wieder auf diözesaner ebene
zum gespräch gemacht? jegliche entscheidungskompetenz liegt eindeutig beim heiligen vater in rom. der
heilige vater und die kommission ecclesia dei sind überdies auch einzig und allein zuständig für ein
maßgebliches urteil zu den bevorstehenden weihen. 2. erfreulich für den hochwürdigsten bischof, wenn
in der diözese regensburg die liturgische welt noch in ordnung scheint, allein die äußerungen des hochwürdigsten
bischof selbst erscheinen mir bedenklich: a) läßt sich das verständnis des priesters als „vorsteher
der gemeinde“ und das der eucharistie als „gemeinschaftsfeier“ tatsächlich vom konzil selbst herleiten,
oder ist das nicht nur eine späte frucht des geistes des konzils? b) war die vollständige verdrängung
der lateinischen kultsprache zur angeblich aktiveren teilnahme der gläubigen tatsächlich der erklärte
wille der konzilsväter? c) hat sich die unveränderte dogmatische substanz der eucharistie-und meßfeier
nicht durch die betonung des mahlcharakters udgl. in den köpfen und herzen der priester und gläubigen
verflüchtigt? besteht sie nicht nach vierzig jahren theologischer (fehl-)entwicklung nurmehr auf dem
papier?
Klärungsbedarf Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der
Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der
Luft gegriffen. Da besteht offensichtlich noch Klärungsbedarf! Und was die Frage der anstehenden Priesterweihen
der Piusbruderschaft betrifft, sollte man jetzt doch nicht päpstlicher sein wollen als der Papst. Bischof
Müller hat sich auch in den vergangenen Jahren nicht daran gestört, dass in Zaitzkofen Priesterweihen
vorgenommen wurden. Warum dann ausgerechnet jetzt, wo doch der innerkirchkliche Dialog vorangebracht werden
soll?
HÄH??????? Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der Opfercharakter
der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der Luft gegriffen.
Es hat keinen Sinn!!!!!!!!!!
kaum zu fassen „Die Vorwürfe, die da manchmal erhoben werden, daß es Mißbräuche gäbe oder daß der
Opfercharakter der Meßfeier quasi geleugnet und ins Dunkel gesetzt würde, die sind ja völlig aus der
Luft gegriffen. Ich glaube, bei uns im Bistum Regensburg und in vielen anderen Orten in Deutschland gibt
es eine große Sorgfalt in der Feier der Liturgie und ihrer Vermittlung, die dem Grundgedanken der erneuerten
Liturgie Rechnung trägt.“ Dann hat Papst Benedikt der in den letzten Jahrzehnten so oft das Gegenteil
beklagte, eben Halluzinationen, oder Herr Bischof Müller führt einen unbeschreiblichen Zynismus ab.
Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.