Judentum
Nur die Taufe kann die Juden retten
Der Papst hat die geforderten Bekenntnisrituale verweigert und damit der Unterordnung des Christentums eine Absage erteilt. Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Bei seinem Besuch im israelischen Gedenkareal von Yad Vashem hielt Papst Benedikt XVI. eine tiefsinnige Rede zur Bedeutung von Namenserinnerung im Angesichte Gottes.

Damit brachte er die Tempelwächter der Gedenkstätte in Rage. Von antichristlicher, jüdischer Seite hagelte es Proteste gegen die Papstrede.

Strenger Rubrizismus

Welche Wortrituale man in der zentralen Shoa-Weihestätte zu sagen hat, wird von den Hohepriestern der Holocaust-Religion vorgeschrieben.

Sie erwarten zum Anfang – insbesondere bei hohen Kirchenvertretern – einen Bußakt.

Der Stellvertreter Christi auf Erde hätte ein Bekenntnis zur angeblichen Mitschuld der Kirche am millionenfachen Judenmord der Nationalsozialisten sprechen sollen.

Außerdem hätte der Papst aus Deutschland auch noch die Kollektivschuld der Deutschen am Holocaust auf sich nehmen müssen.

Vom Papst wurde auch das Glaubensbekenntnis einer transzendierenden Singularität des Genozids an den Juden erwartet.

Schließlich hätte Papst Benedikt aller Kritik am Judentum und an dem umstrittenen Staat Israel abschwören sollen – also den sogenannten Antisemitismus verdammen sollen.

Wie eine richtige Religion

Die zivilreligiösen Formen des Holocaust-Gedenkens hat der renommierte jüdische Historiker Arno Meyer – emeritierter Professor für Geschichte an der Princeton University – schon in den 80er Jahren charakterisiert:

Die gesellschaftliche Erinnerungskultur an die vom Nationalsozialismus ermordeten Juden sei zu einem Kultus mit liturgischen Elementen pseudo-religiös überhöht worden.

Seither gebe es eigene Zeremonien und Holocaust-Feiertage, spezifische Dogmen und Bekenntnisformeln, Hohepriester und einfache Kultdiener der Shoa, Schreine und Monumente, Wallfahrtsorte und Pilgerfahrten.

Die Wurzeln bei Jean-Jacques Rousseau

Die Vorstellung einer politischen Zivilreligion hatte erstmals der Aufklärungs-Ideologe Jean-Jacques Rousseau († 1778) in seinem Werk „Gesellschaftsvertrag“ ins Spiel gebracht.

Der Glaube an Gemeinwohl und Vernunft, staatliche Wohlfahrt und Gerechtigkeit sollten die konsensualen Bekenntnisformen aller Bürger sein.

Nach Rousseau bedeutet Zivilreligion ein innerweltliches Heilsversprechen, das von politischen Kräften mit pseudo-religiösen Formen durchgesetzt wird.

Mit der Säkularisierung der Kirchengüter und Zivilkonstitution des Klerus setzte die Französische Revolution erstmals eine staatlich regulierte Zivilreligion ins Werk.

Die Pfarrer mußten den Eid auf die Revolutionsverfassung schwören, später wurden die Kirchen zu Tempeln der Vernunft verschandelt und die Priester durch Kultdiener der Vernunft ersetzt.

Wie man sieht, haben die Propagandisten der Zivilreligion eine Tendenz zum Totalitarismus.

Der zivilreligiöse Sumpf der braunen und roten Sozialisten

In den totalitären Systemen des roten und braunen Sozialismus wurden zivilreligiöse Liturgien zur Stabilisierung und Überhöhung der Regime eingesetzt.

Der marxistische Sozialismus hatte schon früh die „diesseitige Erlösung aus dem Elend“ auf die Fahnen geschrieben.

Marx und Engels wurden als ‘Kirchenväter’ kanonisiert – die Massenmörder Lenin, Stalin und Mao tse Dong zu messianischen Halbgöttern erhoben.

Noch deutlicher zelebrierte der Nationalsozialismus sein Programm als eine politische Religion.

Erlösungs-Antisemitismus

In diesen zivilreligiösen Rahmen ordnet der in Prag geborene jüdische Historiker Jehuda Bauer (82) den nationalsozialistischen Judenmord ein.

In seinem Buch: „Die dunkle Seite der Geschichte“ – publiziert 2001 in Frankfurt am Main – vertritt Bauer die These, Hitler und die nationalsozialistischen Führer hätten einen „Erlösungsantisemitismus“ vertreten.

Sie versprachen sich von der Ermordung der Juden Heil und Heilung der Welt.

Der nationalsozialistische SS-Orden sollte als Opferpriesterkaste in den Brandopferstätten der Konzentrationslager die Welt vom „Unglück der Juden“ befreien.

Erlösungs-Semitismus

Jüdische Geschichtspolitiker wie Elie Wiesel nahmen in den 70er Jahren diesen zivilreligiösen Ansatz auf und entwickelten daraus eine Holocaust-Theologie.

Der historische Massenmord an den europäischen Juden wurde dabei als einzigartiges Ganzbrandopfer – Holocaust – in transhistorische Dimensionen überhöht:

Aus Leiden und Tod der Millionen Juden sei die Erlösung der Übriggebliebenen im mit arabischem Blut gegründeten Staat Israel erwachsen.

Oder: Drei Jahre nach dem Genozid habe das Judentum im Staate Israel seine Auferstehung feiern können.

Aber auch für die gesamte Menschheit hält die Holocaust-Religion universale Heilsversprechen bereit.

Die Juden wären immer schon Gutmenschen gewesen, die als Gerechte dreitausend Jahre von allen Völkern verfolgt worden wären – predigt Wiesel.

Mit der Passion des Holocaust sollten der Welt endlich die Augen geöffnet werden, daß allein das messianische Judentum dem Globus Frieden, Heil und Erlösung bringen könnte.

Antisemitismus als neue Erbsünde

Im Holocaust-Gedenkkult nimmt der Antisemitismus die Stelle der weltgeschichtlichen Erbsünde ein.

Die feierliche Widersagung gegen den Antisemitismus und jegliche Judenkritik gilt als die Wegbereitung für eine bessere Welt des Friedens und der Toleranz.

Das Credo zum singulären Holocaustopfer von sechs Millionen Juden ist das Schlüsselbekenntnis, um in die universale Gemeinschaft des Gutmenschentums eingegliedert zu werden.

Der Papst hat nicht mitgespielt

Papst Benedikt XVI. hat in Yad Vaschem alle diese Bekenntnisrituale verweigert und damit der erwarteten Unterordnung des Christentums unter die Holocaust-Religion eine Absage erteilt.

Der Nachfolger Petri hat im Heiligen Land die gleiche Redepflicht wie sein erster Vorgänger, der laut Apostelgeschichte den Juden zurief:

„In keinem anderen Namen unter dem Himmel ist das Heil, nur durch ihn – Christus – sollen alle Menschen gerettet werden.“

„Bekehret euch zur Taufe und laßt euch retten aus diesem verkehrten Geschlecht!“
      
80 Lesermeinungen
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#88   pamino   19:59:17 | Mittwoch, 3. Juni 2009
nicht nur λόγος sondern auch, aus Platzgründen, μῦθος
Mittwoch, 3. Juni 2009 17:27, Jubärens: Zu Pamino: Übertreibung zur staatlichen Zivilreligion bzw. Kirchenverfolgung
Du übertreibst, nicht ich. Du solltest nicht alles schlucken, was die Wikipädiater Dir verschreiben, sondern, wenn Du in solchem Ausmaß recht haben willst, Französisch lernen, nach Frankreich gehen und nach einigen Jahren beginnen, Bibliotheken und Archive zu besuchen und Leute zu befragen. So fändest Du heraus, daß es tausend und abertausend solche Gesetze gab, wovon viele man wenig oder gar nicht beachtete. Alles freilich, was Du sagst, ist irgendwo mindestens einmal passiert, und ich selber habe auf das Massaker des Karmeliterklosters in der rue de Vaugirard im September 1792 hingewiesen.
Wegen Zeichenquota nur noch eine Geschichte: Im letzten Sommer war ich wegen des Roten Kampffliegers in Bertangles bei Amiens. Dort fiel mir ein großes, sehr prächtiges Schloß auf, das man besichtigen konnte. Auf den Rundgang wartend, sprach ich lange mit einem schäbig gekleideten älteren Mann, den ich zuerst für den Gärtner hielt. Im Gespräch aber ergab es sich, daß er der Castellan war. Seine gräfliche Familie sitzt seit Jahrhunderten auf dem Schloß. In der Schreckensherrschaft ist ihnen nichts passiert, außer daß eines Tages die lokalen Jakobiner vors Haupttor kamen und dessen steinerne Löwen köpften; mehr wagten sie nicht, da sie sonst von den arbeitslos gewordenen Dörflern gelyncht worden wären. Der Graf sagte mir, daß sowas damals in der Gegend durchaus normal war.
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#87   Gustav Staedtler   19:07:51 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Goetzenwerke
Der Papst muesste eigentlich anmahnen, dass Yad Vashem, weil es ein Goetzenwerk ist, abgerissen werden muss und total verbrannt, so dass nichts jemals wieder daran erinnern kann.
Und das Gleiche betrifft auch den Vatikan.
Der Vatikan ist naemlich nur eine Art christliches Yad Vashem.
Der Heilige Logos hat gesprochen.
WER DIE WAHRHEIT HASST, DER IST VERFLUCHT.
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#86   Jubärens   17:27:03 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Zu Pamino: Übertreibung zur staatlichen Zivilreligion bzw. Kirchenverfolgung
Am 23. November 1793 verabschiedete der Nationalkonvent ein Gesetz, das alle Gotteshäuser von Paris dem Kult entzog und zu weiteren Tempeln der Vernunft machte und dass an jedem décadi (zehnten Tag) des neuen Revolutionskalenders das Fest der Vernunft gefeiert werden solle. Diese Maßnahmen verbreiteten sich über staatliche und halbstaatliche Organe von Paris aus über weite Teile Frankreichs. (aus: wikipedia)
Eidverweigernde Priester wurden in großer Zahl verhaftet, deportiert oder gar exekutiert. Manche Priester demütigte man durch Zwangsverheiratung. Öffentliche Kulthandlungen wurden verboten, Kirchen geplündert und geschlossen, Kultgegenstände und Symbole zerstört. Mancherorts kürzte man die Kirchtürme auf die „demokratische Höhe“ der umstehenden Häuser. Häufig handelte es sich dabei um spontane Aktionen, initiiert von Sansculottenkommandos, Verwaltungsbehörden oder lokalen Clubs. (aus: historicum) Mit der Radikalisierung der Revolution wurde auch das Vorgehen gegen widerständige Kleriker schärfer, so dass die katholische Kirche gezwungen war, sich im Untergrund zu organisieren. Der Konvent verbot das Tragen geistlicher Kleidung, erließ ein Prozessionsverbot für Paris und ordnete im August 1792 die Deportation der romtreuen Priesterschaft an. In den „Septembermorden“ von 1792 fielen etwa 300 Priester in den Pariser Gefängnissen dem blindwütigen Morden der Volksmassen zum Opfer. Tausende von Priestern flüchteten sich in die Emigration.
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#85   Phineas   16:50:00 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Hexenverfolgung heute
catholic: Luther als Kind seiner Zeit, glaubte noch an „Hexen und Zauberer“. Aber wir doch nicht. Oder Sie doch?
Ich würde jedenfalls nicht mein letztes Hemd hierauf verwetten.
Lassen Sie mich etwas zitieren: „Seit 1960 sind vermutlich mehr Menschen wegen Hexerei hingerichtet oder umgebracht worden als während der gesamten europäischen Verfolgungsperiode.“
(Quelle de.wikipedia.org/wiki/Hexenprozess)
Im Unterschied zur heutigen Hexenverfolgung gab es früher Sachverständige und hochqualifizierte Richter, die genau Prozess führten und penibel prüften, ob es sich beim Angeklagten tatsächlich um eine Hexe handelte. Es wurde sehr sauber gearbeitet; heutige Richter können sich ein Stükchen davon abschneiden. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
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#84   Tiqvah   10:57:57 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Kaum zu glauben…
…wie viel Unwissenheit in d meisten User steckt! D Taufen kommt aus d Mikve! Mikve ist d „Reinigungsbad“ welche auch heute verwendet wird… Nur die Kirche „Taufte“ auf „Taufen“ um… In d Bibel steht in viele stellen was z.B: zum Verunreinigung gehört, wann ein Mann/Frau Unrein wird… und dann, dann sollte sich ind Reinigungsbad…
Diese ist keine einmalige Ereignis, sondren wenn man Unrein wurde… egal ob man Kinder bekam, Beerdigung gewesen, oder sonst welche Gründe… Diese reduzierung fand also nur durchd Kirche statt, doch G“TT hatte niemals diese selbst angeordnet!
Aber ich/wir belasse eben d Kirche/Christenheit dass ihre, egal wie unbiblisch sie handeln! Weshalb geht es dann nicht auch umgekehrt????
Tiqvah Bat Shalom
www.israel-shalom.net
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#83   Paulaner †   10:37:36 | Mittwoch, 3. Juni 2009
nicht Rettung, Errettung
stimme der vernunft: Gepfiffen
Jetzt zirkeln und flüstern sie schon lateinisch, um Ihren Kopf zu erretten oder zu köpfen – oder sonst einen, aber sie wissen auch nicht so recht, obs was wird mit der Vorhersage und ob die unteren Ränge gefährlich sind oder nicht.
>:)
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#82   JMX   10:03:54 | Mittwoch, 3. Juni 2009
non serviam
„[.] However, the idea of a vicarious atonement, of the sort that so much troubled even C. S. Lewis, is a further refinement of the ancient superstition. Once again we have a father demonstrating love by subjecting a son to death by torture, but this time the father is not trying to impress god. He is god, and he is trying to impress humans. Ask yourself the question: how moral is the following? I am told of a human sacrifice that took place two thousand years ago, without my wishing it and in circumstances so ghastly that, had I been present and in possession of any influence, I would have been duty-bound to try and stop it. In consequence of this murder, my own manifold sins are forgiven me, and I may hope to enjoy everlasting life.[.]“
Christopher Hitchens – God is not great
Das ist nichts, was ein moralischer Mensch wünschen oder wollen kann. Es ist unmoralisch und übel.
Danke. Nein danke.
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#81   stimme der vernunft †   09:09:59 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Gepfiffen
Nur die Taufe kann die Juden retten
Auf eure „Rettung“ pfeife ich.
Und die Juden sicher auch.
Genau wie die überwiegende Mehrheit der Menschen.
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#80   pamino   04:09:46 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Fidei Defensor, Defendor und Defensor Fidei
Mittwoch, 3. Juni 2009 01:15, Vineta: […] Als ob Sie nicht um das feine und untrügliche Gespür von HenryVIII wüßten, um seine hohen Verstandesgaben und geschulte Denkfähigkeit, die ihn als Defensor Fidei berühmt machten!
In der letzten Zeit ist in der Sache Defendor von mir der von britischen Monarchen geführten Titel Fidei Defensor erwähnt. Danach hat sich jemand Defensor Fidei genannt. Jetzt sagen alle Defensor Fidei, wenn sie von Heinrich VIII reden, aber dies ist falsch; der Titel kommt nur in der Reihenfolge Fidei Defensor vor. Als es noch £.s.d. gab und Silbermünzen im Gesamtwert von £1 immer noch aus reinem Silber waren und tatsächlich zusammen 1 lb. wogen, stand auf (älteren) Münzen um den Kopf herum: (z. B.) GEORGIVS VI D:G: BRIT: OMN: REX F:D: IND:IMP: 1938, d. h. Georgius VI Dei gratia Britanniæ omnis Rex, Fidei defensor, Indiæ Imperator, 1938; nach 1947 (z. B.) GEORGIVS VI D:G: BRIT: OMN: REX FIDEI DEF: 1951, und jetzt einfacher ELIZABETH II D·G·REG·F·D·1992.
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#78   Mannheimer †   03:39:24 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Marranenjäger: Kein Grund.
weil die de eldeeere Brüdaa sin Manääämer. Verstehsch, du lufdpumbp.
Die Muselmanen sind – um in diesem Bild zu bleiben – dann aber die jüngeren Brüder. Und um diese sollte man sich doch noch mehr bemühen, so als älterer, weiserer Bruder, oder nicht?
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#77   pamino   03:24:35 | Mittwoch, 3. Juni 2009
„Vous êtes de la merde dans un bas de soie“ (Napoleon an Talleyrand)
Dienstag, 2. Juni 2009 21:40, clarissa colonia: Mon amis, hatte der Antragsteller in der Nationalversammlung, Mr de Autun, diesen nicht damit begründet, daß die Kirche Eigentum nicht als Privatbesitz, sondern nur zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben halte, weshalb es sich also strenggenommen gar nicht um eine Enteignung handle?
Mgr d’Autun (c’est en cette qualité qu’il a sacré les évêques) hatte schon vor der Revolution als Mr l’abbé de Périgord (geb. Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, nachher le citoyen ministre Talleyrand, nachher le Duc de Dino, le Prince de Bénévent, etc.) im Auftrag der Kirche das Dokument hergestellt, auf dessen Basis die Säkularisation später reibungslos durchging. Ich habe es nie zu Augen bekommen, aber es würde mich nicht wundern, wenn er „zur Erfüllung öffentlicher kirchlicher Aufgaben“ (z. B. Festessen im bischöflichen Palast zu Autun, wo er fast nie war) und ohne „nur“ formuliert hätte.
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#75   Mannheimer †   03:05:04 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Nur die Taufe kann die …
warum kommt da bei euch immer „Juden“? Warum nicht „Muslime“ oder Buddhisten oder Animisten oder sonstwas? Warum immer diese poplig kleine Anhängerschaft des Judentum?
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#74   Vineta   03:01:45 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Clarissa C: Brrr, was für ein Zerrbild des Christentums!
Das soll christlich sein:
Einfaltspinselhaft für gottgefällig erachten, man könne und brauche ,ganz und gar ohnmächtig und einflußlos, nichts beitragen,
weder durch wohlüberlegte Worte noch sinnvolle Taten …
a)zum Geschehen hinter den vatikanischen Mauern, in Bistumspalästen und Pfarrhöfen
b) zum Seelenheil all derer , die uns begegnen und auf die wir stoßen.
c) zum Heil der Gesellschaft bzw. des Staates, in dem man als Bürger lebt und nur leben kann, wenn er funktioniert samt seinem sozialen Netz, das jeder irgendwann mal braucht.
…sondern sich nur – als ob das nicht ichsüchtig wäre statt ( wie bei Heiligen) selbstvergessen – um das Erlangen des eigenen Seelenheils kümmern ( als ob wir Individuen nicht alle miteinander vernetzt wären!)
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#73   clarissa colonia   02:45:05 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Sie vergessen, werter Mandarinentenvertilger,
daß ich Rechtspositivistin bin! Der fomal korrekt gesetzte Rechtsakt genießt die Rechtsgunst; seine Ungültigkeit oder Unrechtmäßigkeit ist beweispflichtig. Daher muß ich nicht beweisen, daß der römische Pontifex Bischof von Rom, Metropolit der römischen Kirchenprovinz, Primas von Italien, Patriarch des Abendlands, Souverän der Vatikanstadt, und Pontifex maximus der Universalkirche ist – abgesehen davon, daß das wohl mindestens 1.000.000.000 andere Katholiken außer mir auch glauben.
Und selbst, mi care, wenn es nicht so wäre: Malo, mehercle, cum pontifice errare, quam cum sectatoribus recta sentire – wenn sie diese Paraphrase gestatten. Und selbst dann, mein Bester, wenn ich mich darin irren sollte, geschähe es doch trotzdem bona fide. Und – offensichtlich im Gegensatz zu Ihnen – traue ich meinem Herrgott nicht die Hinterfotzigkeit zu, eos, qui aut bona fide erraverunt, aut qui fecerunt, quod in se est, salutem suam negaturum esse.
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#71   clarissa colonia   02:21:34 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Na, werter Marillenvergärer,
nichts leicheter als das (sagte Frederick zu Pickeldi):
Ubi Pontifex, ibi ecclesia.
Quivis in ecclesia Pontificis baptizatus fuit, catholicus est.
Quivis catholicus est vitam aeternam in conspectu Dei omnipotentis sperare potest.
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#69   clarissa colonia   02:11:19 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Werter Viagra,
wenn die Kirche nicht mehr ist als das Mittel zum ewigen Heil, brauchen wir uns um ihr Wohlergehen nicht sorgen; liegt dieses doch in den Händen dessen, der das Heil für alle Menschen will.
Wenn die Kirche nicht weniger ist als das Mittel zum ewigen Heil, brauchen wir uns um ihr Wohlergehen ebenfalls nicht sorgen; weil sie nur das Mittel zu jenem Zweck ist, den ihr die Vorsehung zugedacht hat.
Daß – über konkrete Menschen hinaus – auch nominalistische Begriffe, quae relalitate carent, wie „Vater-“ oder „Heimatland“ heils- bzw erlösungsfähig sind, ist mir in der Lehre der Kirche bislang noch nicht begegnet; da wäre eine Vorstellung vielleicht hilfreich.
Das Heil anderer oder gar völkischer Personengesamtheiten zu wirken ist nicht meine Aufgabe, weil, ordinatione carente, mir dazu das entsprechende ontische Existential abgeht.
Das einzige, dessen ich vermag, ist, um mein eigen Heil zu fürchten und um das anderer zu beten.
Et insuper: Videant pontifices, ne quid detrimenti res ecclesiastica capiat!
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#68   Paulaner †   02:10:53 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Das glaube ich nicht! So eine Fiesheit trau ich Jesus nicht zu.
durch die Beschneidung wurde die Erbsünde zwar nachgelassen, jedoch für die Beschnittenen nicht dadurch der Zugang zum Himmlreich ermöglicht. Dies konnte erst nach der Erlösungstat am Kreuz erfolgen.
Vielmehr verstehe ich die mehrfach verballhornten Evangelientexte derart, dass Jesus damit gemeint hat, dass die STUREN JÜDISCHEN PRIESTER ihren Gläubigen den Weg in den Himmel verbockt haben.
Was kurz darauf in braver Sukzession die christlichen Priester, perfekt gelernt, gleich wieder tun. Und zwar mit bürokratischen Taufvorschriften, die die jüdischen Gläubigen von ihren alten Gebräuchen endgültig abschneiden und von ihren Verwandten trennen.
Typische Priester-Machtgier
>:) im Namen der Trinität und des Credo.
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#67   Vineta   01:57:49 | Mittwoch, 3. Juni 2009
C.Colonia, die Karnevalistin!
Im Umgang mit Texten lernt man nie aus, auch Sie nicht!
Mein Text sollte provokativ andeuten, daß es für den Papst höchste Zeit ist, endlich mal deutlich zu werden in einer umstrittenen dogmatisch wichtigen Angelegenheit.
Könnte ja sein, daß er sich seit Beginn seines Pontifikats schon mal geäußerst hat zur Frage, ob es einen Sonderweg der Juden zum Heil ohne Christus gibt, während alle anderen des Heilands bedürfen.
Schon gut, Sie haben auch noch nichts dazu von ihm aus Rom gehört – dann viel Spaß noch beim Posten zum Zeitvertreib, anmüsieren Sie sich fein!
Es steht ja nichts auf dem Spiel: Weder Ihr Seelenheil noch das anderer! Weder das Schicksal der Kirche noch das unseres Heimatlandes samt unserem Wohlergehen.
Et hätt noch immer jut jejange.
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#66   clarissa colonia   01:46:02 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Nun, werter Mandarinenschäler,
da üben wir wohl doch besser noch etwas Wortschatz und Grammatik des Lateinischen, nicht? (sehr empfehlenswert als Grammatik: Hermann Throm, Lateinische Grammatik)
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#65   Paulaner †   01:38:16 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Daran hat sich der Matthäus am Schluss erinnert
Vieira: @Caldonazi
Wovor müssen Juden gerettet werden?
Nun stellen Sie sich doch nicht dumm, Leblhuber. Sie wissen sehr gut, was die Kirche Gottes weiß:Wer die Taufe ablehnt, ist verdammt, auf ewig.
Ganz am Schluss hat er sich dran erinnert, der Matthäus.
Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
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#63   clarissa colonia   01:31:07 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Wann, werter Morenquäler,
hätte ich das behauptet? Nur ist es wohl unwiderleglich, daß Nichttaufe bei Beschneidung wohl keineswegs eo ipso zur ewigen Verdammnis führt, wie verschiedentlich behauptet, oder?
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#61   clarissa colonia   01:22:32 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Leider, werter Viagra,
muß ich Sie da enttäuschen; dabei handelt es sich weder um meine, noch um die Meinung unbekannter Vorderorientalinnen, sondern um jene Papst Innozenz’ III. (Quelle: D [ed. 31] N° 410).
Ach, und werter Vineta: Bei dem, das Sie herauszuhören meinen aus des Pontifex’ Schweigen ist wohl mehr der Wunsch Vater des Gedankens, weil es doch hauptsächlich nur Eisegese ist: Heiße Luft!
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#60   Vineta   01:15:18 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Clarissa C: Posten als Gesellschaftsspiel?
Als ob Sie nicht um das feine und untrügliche Gespür von HenryVIII wüßten, um seine hohen Verstandesgaben und geschulte Denkfähigkeit, die ihn als Defensor Fidei berühmt machten! ( Was Sittlichkeit, Moral, Charakter usw. anbetrifft, das freilich steht auf einem anderen Blatt)
Doch nun mal im Ernst: Wie wär’s mit Rommé oder Bridge immer dann, wenn man kein ( vermeintlich oder tatsächlich) besseres Wissen zur thematisierten Sache anbieten kann bzw. will?
PS: Beim Lesen der meisten Postings hier kommt einem immer der schöne Satz des Gift-und Gallespuckers Schopenhauer in den Sinn:
„Sie schreiben Worte, ja, ganze Perioden hin, bei denen sie selbst nichts denken, jedoch hoffen, daß der andere dabei etwas denken werde.“
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#59   Vieira   01:14:04 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@Jecke Lesbe Clarissa Kurscheid
Die Erbsünde wird durch das Mysterium der Beschneidung nachgelassen und durch sie die Gefahr der Verdammnis vermieden!
Wer glaubt denn so etwas? Frauen aus dem vorderen Orient?
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#58   clarissa colonia   01:11:07 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Ja, ja immer wieder die gleichen Probleme der Tradition:
Die Erbsünde wird durch das Mysterium der Beschneidung nachgelassen und durch sie die Gefahr der Verdammnis vermieden!
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#57   Großwildjäger   01:08:43 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Werte Clarissa,
ich glaube, Sie ahnen ja überhaupt nicht, wie sehr Sie da – nach meiner Meinung – den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen haben…
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#55   Vieira   01:04:24 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@Caldonazi
„Nur die Taufe kann die Juden retten“ ist eine Überschrift, die antijüdische Gesinnung zum Programm erhebt.
Wovor müssen Juden gerettet werden?
Nun stellen Sie sich doch nicht dumm, Leblhuber. Sie wissen sehr gut, was die Kirche Gottes weiß: Wer die Taufe ablehnt, ist verdammt, auf ewig.
Und Sie wissen ebensogut: Die Juden sind davon nicht nur nicht ausgenommen; sie sind als erste gerufen.
Warum stellen Sie sich blöd? Nur um Ihren Unglauben zu dokumentieren? Nur um zu provozieren?
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#54   clarissa colonia   01:03:44 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Mi care venator,
„Paßwortknacker“ hört sich für mich so gefährlich nach Verschwörungstheorie an … ich würde eher eine bipolare Störung dahinter vermuten!
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#53   Großwildjäger   01:01:55 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Wenn der Marranenjäger…
…nach Mitternacht auftaucht, kann man nie sicher sein, ob es auch der echte ist…
Vielleicht ist es auch der „Accountknacker“ der jetzt Anlauf zu seinen Pöbeleien nimmt…
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#51   Sefirot   00:37:51 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Die Juden haben die
Beschneidung und die ist
gleichwertig mit der Taufe
… und wer weder getauft
noch beschnitten ist, wird
auch nicht ins Feuer
gestoßen… :)3 :)3 :)3
alles andere ist störende
Kleingeisterei! :-)
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#50   Elijahu †   00:33:31 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Leblhuber (alias Caldo-Nazi)…
…du willst doch nicht wirklich nochmal den Judophilus raushängen lassen hier, oder. Das hatten wir doch schon einmal. Wir wissen doch beide wie das für dich enden wird.
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#49   catholic   00:32:00 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Sehr geehrter Phillip, ich gebe Ihnen recht. Nur habe ich mit „Alpschwachmanen“ nicht zu tun
und habe deswegen keine Alpträume. Wenden Sie sich vieleicht an „Schamane40“. Dort sind welche katholisch. –
@ Madame Solafide
Wer wird eine reich gedeckten Tafel gegen einen kargen Tisch vertauschen?
Es ist schon reichlich naiv, einen aktiven Katholiken zum Luthertum „Bekehren“ zu wollen. In der Katholischen Kirche von heute würde Martin Luther vielleicht Bischof werden, denn die Mißstände von damals sind längst überwunden.
Leben Sie Ihren evangelischen Glauben, ohne andere
plump und penetrant zu behandeln.
Ein Lutherwort: „ Man bekreuzige sich am Tage oft.“
Offiz. Evang. Gebet-und Gesangbuch.
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#48   Paulaner †   00:28:38 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Ihr Evangelischen seid doch den Mosaischen viel näher, wie packt ihr das an
mit dem Matthäischen Taufauftrage?
solafide: Vineta:
Mt 28,19
Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
(sinngemäß, möglicherweise nicht gerade Lutherisch)
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#47   Caldonazzi †   00:23:16 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Schon der Titel dieses Pamphletes aus dem kreuz.net-Fundus entlarvt die Absicht.
„Nur die Taufe kann die Juden retten“ ist eine Überschrift, die antijüdische Gesinnung zum Programm erhebt.
Wovor müssen Juden gerettet werden? Warum müssen Juden gerettet werden? Wer fühlt sich berufen, Juden zu retten, wovor auch immer?
Es ist schon interessant, dass das Judentum jedem Menschen, gleich welcher Religion, einen Anteil am Himmelreich zugesteht, wenn er nur 7 Gebote hält.
Im Talmud Sanhedrin 56 werden die folgenden noachidischen Gebote definiert:
•Verbot von Mord
•Verbot von Diebstahl
•Verbot von Götzenanbetung
•Verbot von Unzucht
•Verbot der Brutalität gegen Tiere
•Verbot von Gotteslästerung
•Einführung von Gerichten als Ausdruck der Wahrung des Rechtsprinzips
Nichtjuden, die diese Gebote halten, werden nach jüdischem Glauben als Zaddik = Gerechte an der kommenden Welt teilhaben. Das Judentum kennt daher keine Missionierung.
Das Christentum definiert sich durch Missionierung.
o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#46   clarissa colonia   00:09:34 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Nun, werter Vineta,
Ihr Gehör ist wirklich bemerkenswert! Was Sie alles aus dem Schweigen des Pontifex heraushören …
Ich glaube, es gab vor Ihnen nur einen Einzigen mit ähnlich absolutem Gehör: Henry Tudor hörte auch aus dem Schweigen seines Freundes Thomas More die Ablehnung seiner Suprematsakte heraus.
Da stellt sich mir doch die Frage, ob wirklich das Gehör stark oder nur der Verstand schwach war/ist …
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#45   solafide   00:06:01 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Vineta:
Man könnte das Taub – Stellen des Herrn Ratzinger auch als Scham über den Zustand seiner Kirche (Piusse etc.) interpretieren: Er will das in weiser Bescheidenheit und Demut anderen derzeit nicht zutrauen. Kopf hoch, vielleicht wird’s ja mal wieder besser und ansonsten: Ökumene ist ganz einfach: Lutherisch werden!
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#44   Paulaner †   23:59:12 | Dienstag, 2. Juni 2009
Religion selbsterdacht oder von Gott gegeben?
St. Anton: Wer den Holocaust als Religion bezeichnet, hat ein Problem mit seiner Geschichtswahrnehmung.
Ihre Beschreibung stimmt schon aber die „Gleichsetzung“ des Holocaust mit einer Religion „beinhaltet“ die unwillkürliche „Erniedrigung“ der eigenen Religion zur Dichtung. (Ich habe mir erlaubt, etwas 68-er slang zu verwenden)
Ich befürchte, dass sich die Dichter diesen Aspekt nicht überlegt haben.
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#43   Vineta   23:56:20 | Dienstag, 2. Juni 2009
Juden eine Absage erteilt?
„ Benedikt XVI hat in Yad Vaschem … der erwarteten Unterordnung des Christentums unter die Holocaustreligion eine Absage erteilt“
Soso, hat er das?
Warum stellt er sich aber dann auf beiden Ohren taub , wenn immer mehr hohe Kirchenvertreter( Kasper, Lehmann, ZdK usw.) mit Berufung auf das VII erklären, daß die Juden Christus gar nicht nötig hätten und auf einem eigenen Weg zum Heil sich befänden, und dem ständig drohenden jüdischen Zentralrat unentwegt botmäßig versichern, eine Judenmission verbiete sich selbstverständlich alleine schon deshalb, weil man in der Vergangenheit zeitweise aufdringlich oder gar mit Zwang missioniert habe.
Na, wenn man das Sich-Taub-Stellen des Papstes in Anbetracht von so vielen, die neuerdings leugnen, daß zum Neuen Bund der Menschheit mit Gott Juden und Heiden eingeladen sind, nicht als Unterwerfungsgeste gegenüber den Juden deuten soll – als was dann???
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#42   Absal †   23:55:03 | Dienstag, 2. Juni 2009
Was kann eigentlich kreuz.net noch retten???
????????????????
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#41   Phillip   23:52:54 | Dienstag, 2. Juni 2009
@catholic
Richtig. Ebenso ist kein Platz für selbsternannte Alpschwachmanen die durch Lüge und Verführung Menschen von der Wahrheit Jesu Christi entfernen wollen.
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#40   catholic   23:50:52 | Dienstag, 2. Juni 2009
In der Römisch Katholischen Kirche und in der Evangelischen Kirche
ist kein Platz für Judenhass und Fremdenfeindlichkeit.
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#39   solafide   23:46:46 | Dienstag, 2. Juni 2009
St. Anton: Sie sind doch schon länger dabei als ich,
da müßte Ihnen doch aufgefallen sein, dass Ihr letzter Post völlig quer zur Realität liegt: Es ist doch geradezu die Existenzberechtigung von hetznet, den Holocaust zu leugnen und als Religion zu bezeichnen und die Juden zu hassen. Wenn das wegfällt, was bleibt denn dann noch außer den „Homoperversen“?
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#38   Phillip   23:44:15 | Dienstag, 2. Juni 2009
@gutpfad
Luther als Kind seiner Zeit, glaubte noch an „Hexen und Zauberer“. Aber wir doch nicht. Oder Sie doch? –
Die Folterer und Hexenverbrenner waren auch Kinder ihrer Zeit und glaubten noch an Hexen und Zauberer. Also würd ich sagen Schwamm drüber. Was meinen Sie? Noch irgendnen Spruch in Ihrer Sammlung?
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#37   DJM †   23:41:44 | Dienstag, 2. Juni 2009
So ein schwachsinn
Je tiefer
man die Schöpfung erkennt,
um so größere Wunder
entdeckt man in ihr.
Versteckter Idealismus. Das Schöpfung ist hierbei eine Entität, eine Summe X von etwas, was nicht näher spezifiziert wird. Genau genommen eine „Nullaussage“. Gott ist auch Schöpfer, der UNGESCHAFFENEN Welt!!!!
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#36   St. Anton †   23:39:25 | Dienstag, 2. Juni 2009
Wer den Holocaust als Religion bezeichnet
hat ein Problem mit seiner Geschichtswahrnehmung. Das sollte derjenige auch mal dringend mit seinem Therapeuten besprechen – denn mit Religion hat dieses Thema nicht das Geringste zu tun. Weder positiv noch negativ.
Und wer glaubt, daß das Wissen um den Holocaust seinen „katholischen Glauben“ angreift, der hat ein noch viel massiveres Problem.
Es ist nämlich so: Man muss die Juden gar nicht hassen, um Christ zu sein.
Das ist eine Glaubensweisheit, die sich hier auf kreuz.net offenkundig noch nicht verbreitet hat.
Und was mich persönlich besonders stört: Dieses rassistisch-dümmliche Vermengen von dem nazi-rassistischen Begriff „Juden“ mit der religiösen Zugehörigkeit zum Judentum. Wer hier nicht differenziert oder nicht differenzieren kann, soll doch besser schweigen und sich einem fruchtbareren Thema zuwenden.
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#35   catholic   23:37:04 | Dienstag, 2. Juni 2009
Einfach zum Nachdenken
:(3
Je tiefer
man die Schöpfung erkennt,
um so größere Wunder
entdeckt man in ihr.
* Martin Luther
@ Philipp, haben Sie Probleme mit der Zauberei?
Sie müssen keine Kaninchen aus dem Zylinder zaubern. Luther als Kind seiner Zeit, glaubte noch an „Hexen und Zauberer“. Aber wir doch nicht. Oder Sie doch? –
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#34   Paulaner †   23:32:06 | Dienstag, 2. Juni 2009
Die Konkurrenz belebt das Geschäft.
Phillip:Einfach zum Nachdenken
„Die Zäuberei ist ein schändlicher, gräulicher Abfall,
Hat der Luther das Handwerk mit dem Drohen auch betrieben, nein sowas!
>:)
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#33   Phillip   23:20:53 | Dienstag, 2. Juni 2009
Einfach zum Nachdenken
„Die Zäuberei ist ein schändlicher, gräulicher Abfall, sa sich einer von Gott, dem er gelobt und geschworen ist, zum Teufel, der Gottes Feind ist, begibt, so wird sie billig an Leib und Leben bestraft“
* Martin Luther
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#32   gutpfad   23:10:54 | Dienstag, 2. Juni 2009
Einfach zum Nachdenken
:(3
Gott will, dass wir sowohl im Glück
wie auch im Unglück
allein auf IHN
unsere Zuversicht setzen.
* Martin Luther
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#31   solafide   23:04:06 | Dienstag, 2. Juni 2009
Elijakotz:
Da bin ich jetzt aber wirklich froh, dass ich die Kurve gerade noch mal gekriegt habe mit dem Holocaust. Und bestimmt sitzt Hitler auf seiner Wolke und jubelt den Juden zu, weil sie sein Werk so mustergültig fortführen, gell? Stimmt doch, oder?
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#30   Mrs.Cologne   23:02:55 | Dienstag, 2. Juni 2009
@Phineas
„In diesem Sinne“, können Sie sich Ihren „schönen Abend und gute Nacht“ sonst wohin stecken.
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#29   Elijahu †   22:58:53 | Dienstag, 2. Juni 2009
Ich glaube nicht an den Holocaust
denn mein Glaubensbekenntnis ist das katholisch. Wer sein Knie vor den Holocaustpropagandisten beugt, die jede Kritik an ihrer „äusserst wissenschaftlichen“ Holocaustreligion mit Knüppeln im Keim ersticken, der ist vom katholischen Glauben abgefallen.
Die Juden sind für das 21. Jahrhundert das, was die Nazis für das 20. waren. Dergleiche Rassismus, das gleiche Herrenmenschentum, die gleichen menschenverachtenden Methoden. Alle die heute den Juden den Steigbügel halten hätte unter Hitler auch den Arm hochgerissen.
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#28   catholic   22:54:38 | Dienstag, 2. Juni 2009
Mrs Cologne, Frau Rosina Meisner, ob Schamanen getauft sind?
Da müssen Sie die Schamanen/innen selber fragen.
Meines Wissens arbeiten in Peru katholische Priester mit
katholischen Anden-Schamanen gut zusammen.
Dort ist allerdings der Katholizismus etwas anders als der katholische Kölner Karneval. :-D :-D :-D
@ LaudeturJesus, ich verteidige die Glaubensschwester Mrs. Collogne. Sie ist katholisch und liebt ihren Erzbischof Meisner. Ein bissche giftig ist sie halt, aber das ist auch katholisch. :)3
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#27   Phineas   22:54:00 | Dienstag, 2. Juni 2009
Ein Hoffnung schaffender Artikel
Fast schon euphorisch.
Leider ist der Hl. Vater nun insgesamt nicht gerade ein guter Hirte, der sein Amt gewissenhaft ausübt. Es ist freilich auch nicht einfach, in dieser Zeit ein guter Papst zu sein, hat doch das Netz Satans schon längst auch das heilige Rom umschlungen.
Beten wir für die Katholisierung des Papstes und für ein Ende der schändlichen Buhlerei um die Gunst der Juden, Mohamedaner und sonstigen Irrgeleiteten.
In diesem Sinne: Einen schönen Abend und gute Nacht!
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#26   solafide   22:50:49 | Dienstag, 2. Juni 2009
DerRabe:
Und? Wo ist das Problem? Sie und Ihre Gesinnungsgenossen sagen doch auch, dass alle, die sich nicht als Katholiban bekennen, Dreck sind.
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#25   Bodo11 †   22:43:37 | Dienstag, 2. Juni 2009
catholic
Jeder Mensch hat ja eigentlich zwei Taufen.Die Erste,die ihm seine Eltern aus gutem Glauben heraus mitgeben,die Zweite,wenn er Jesus als seine Wahrheit im Herzen erkennt (als Geschenk) und für sich selbst als Höchstes anerkennt,er also davon ÜBERZEUGT ist.
Aber der Weg dazu ist steinig und kann sehr lange sein,die Welt mit ihren Verstrickungen fordert ihren Tribut,Voranschreiten und Rückfall immer möglich,deshalb ja die Bitte :Führe uns nicht in Versuchung,erlöse uns vor dem Bösen,der uns quält,und Böses quält ja auch immer den von ihm Befallenen selbst,es lässt ihm einfach keine Ruhe,es treibt ihn,kann bis zur Besessenheit gehen.
Auch ich wünsch Dir alles Gute.
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#24   DerRabe   22:42:23 | Dienstag, 2. Juni 2009
Niemand macht die Juden…
…für Dinge verantwortlich die wir selbst zu verantworten haben, jedenfalls kein vernünftiger Mensch! Die jüdischen Glaubens sind, die lernen jedenfalls schon im Talmud, dass alle, außer den Juden, Dreck sind.
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#23   solafide   22:35:16 | Dienstag, 2. Juni 2009
Woran die Juden alles schuld sind:
An der Luftverschmutzung
Autos würden nämlich auch mit Himbeersaft fahren, nur unterdrückt die weltweite jüdische Kleptokratie diese Wahrheit, damit die ihnen zinspflichtigen Araber mehr Öl verkaufen können.
An der Klimaerwärmung
Sie halten nämlich im Bermudadreieck jede Menge Tauchsieder ins Meer, und das schon seit Stunden!
An der verkorksten Bayern – Saison
Weiß ja jeder, dass den Klinsi der Mossad eingeschleust hat.
Am zweiten Weltkrieg
Die gelben Sterne waren das verinbarte Codezeichen für das perfide Albion, endlich zuzuschlagen.
An der Schweinegrippe
Weil sie selber keine Schweine essen dürfen und so gefahrlos den Rest der Menschheit (für die Moslems findet sich schon noch was) ausrotten können.
An der Handkommunion
Da ja bekanntlich alle Juden, also auch die getauften, Zwiebelfresser sind, haben sich die Priester irgendwann mal wegen Mundgeruchs geweigert …
Am Holoc…
Halt, nein, jetzt wäre es beinahe mit mir durchgegangen, den gab es ja laut katholischem Bischof gar nicht. Da hab ich die Kurve ja gerade noch mal gekriegt. Mann, wär das peinlich gewesen… :-$
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#22   gelobtseijesus   22:34:38 | Dienstag, 2. Juni 2009
@mrs.cologne
Unser Glaube ist katholisch. So, wie Sie schreiben, gnädige Frau, sind Sie gar nicht katholisch. Kein Problem: +net ist auch nicht katholisch. :-] o^/
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#21   Mrs.Cologne   22:24:16 | Dienstag, 2. Juni 2009
@David Ho Zehnter (schalom, gutpfad, catholic, zölibat, schamane40)
„Ich freue mich persönlich über jeden Menschen, der zu unserm Glauben findet und sich taufen lässt.“
Seid wann muß man sich denn taufen lassen, um Schamane zu werden?
„Es gibt leider „Christen“, die andere vom Christentum abschrecken und so Taufen verhindern.“
Und deshalb bin ich auch froh, daß ich Ihnen nicht vor meiner Taufe begegnet bin.
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#20   DerRabe   22:12:32 | Dienstag, 2. Juni 2009
Wer dem Holocaustritualen…
… folge leistet, der macht sich zum Steigbügelhalter einer Religion, die Gott nur für Juden und für niemanden sonst zulässt. Lest den Talmud und ihr wisst was die Juden von der gesamten Menschheit halten!
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#19   Paulaner †   22:08:56 | Dienstag, 2. Juni 2009
Die letzten paar Zeilen des Matthäus haben die Kirche zur Furie gemacht
catholic: Ja, lieber Bodo 11, der Taufauftrag Jesu ist wahrhaftig.
Mt 28,19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
Mt 28,20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
–---------------------------------------Ende Mt.
Die letzten zwei!
der Taufauftrag Jesu ist wahrhaftig. :-[
Auf >:) komm raus!
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#18   Bodo11 †   21:56:58 | Dienstag, 2. Juni 2009
vetula
hatte der Antragsteller in der Nationalversammlung, Mr de Autun, diesen nicht damit begründet, daß die Kirche Eigentum nicht als Privatbesitz, sondern nur zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben halte, weshalb es sich also strenggenommen gar nicht um eine Enteignung handle?
„Öffentliche Aufgaben“,das bedeutete konkret Staatsschulden abbauen und Umschichtung (Enteignung) des Landbesitzes. Nutznießer der „Umverteilung“ waren aber fast nirgends Arbeiter und kleine Bauern,die sich solches erhofft hatten, sondern die Bourgeoisie und reiche Bauern, die allein das Kapital für den Kauf aufbrachten. Auch die Abtragung der Staatsschuld gelang hierdurch nicht.
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#17   Paulaner †   21:55:31 | Dienstag, 2. Juni 2009
Matthäus und die Trinität – vor die Heilige Inquisition!
Bodo11: catholic
:-[ Himmel schreiend.
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#16   catholic   21:53:54 | Dienstag, 2. Juni 2009
Ja, lieber Bodo 11, der Taufauftrag Jesu ist wahrhaftig.
Aber von Zwangstaufen hat Jesus nichts gesagt.
Zudem ist zur Taufe die freiwillige Einsicht notwendig.
Es wird kein Mensch verdammt, dem diese Einsicht des Glaubenden fehlt. Der Glaube ist ein Geschenk der Gnade und Voraussetzung für die Taufe.
Überlassen wir es Gott, seinen Himmel für alle Menschen, die vor Christus gelebt haben, zu öffnen und für alle Menschen, die heute in anderen Kulturen und Religionen seinen Willen tun.
Siehe, der Barmherzige Samariter war auch nicht getauft und kam ins Reich Gottes. Bitte lies es im Neuen Testament nach.
Ich freue mich persönlich über jeden Menschen, der zu unserm Glauben findet und sich taufen läßt.
PS: Es gibt leider „Christen“, die andere vom Christentum abschrecken und so Taufen verhindern.
Dir Gottes Segen !
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#15   JMX   21:48:07 | Dienstag, 2. Juni 2009
non serviam
Laßt uns mit eurem Aberglauben in Ruhe.
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#14   Bodo11 †   21:41:02 | Dienstag, 2. Juni 2009
catholic
Mt 28,19-20
„Gehet hin und machet zu Jüngern alle
Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen
des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie lehret halten alles, was ich euch befohlen habe.“
Jh 8,31-32:
„Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn
gläubig geworden waren: Wenn ihr in meinem
Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt
und prediget das Evangelium der ganzen
Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll
gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird
verdammt werden.
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#13   clarissa colonia   21:40:03 | Dienstag, 2. Juni 2009
Mon amis,
hatte der Antragsteller in der Nationalversammlung, Mr de Autun, diesen nicht damit begründet, daß die Kirche Eigentum nicht als Privatbesitz, sondern nur zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben halte, weshalb es sich also strenggenommen gar nicht um eine Enteignung handle?
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#12   pamino   21:24:33 | Dienstag, 2. Juni 2009
la fille aînée de l’Église
Die Vorstellung einer politischen Zivilreligion hatte erstmals der Aufklärungs-Ideologe Jean-Jacques Rousseau († 1778) in seinem Werk „Gesellschaftsvertrag“ ins Spiel gebracht. Mit der Säkularisierung der Kirchengüter und Zivilkonstitution des Klerus setzte die Französische Revolution erstmals eine staatlich regulierte Zivilreligion ins Werk.
[…]
Die Pfarrer mußten den Eid auf die Revolutionsverfassung schwören, später wurden die Kirchen zu Tempeln der Vernunft verschandelt und die Priester durch Kultdiener der Vernunft ersetzt.
Revolutionsverfassung ist gut! Der Rest ist eine Verallgemeinerung von dem, was plakativ in Notre-Dame de Paris passiert ist, mit einer Göttin der Vernunft (ich glaube, einer Schauspielerin).
[…]
Wie man sieht, haben die Propagandisten der Zivilreligion eine Tendenz zum Totalitarismus.
Das war schon die Theorie, aber man hat sich meistens damit begnügt, von den Priestern unter Todesdrohung den Eid auf die bürgerliche Verfassung des Klerus zu verlangen (viele Priester, insbesondere die von St Nicolas du Chardonnet, verweigerten diesen und wurden zerhackt); außer für eine kleine Gruppe Ideologen um Robespierre war die Verstaatlichung der Kirchengüter die Hauptsache. Erst 1794, nach Dantons Tode, führte Robespierre den Kult des Höchsten Wesens ein, mit sich selbst als Hohepriester. Einige Wochen danach aber kam seine Hinrichtung am 10. Thermidor, dann die reaktionäre Republik, dann der Konsulat, dann Napoleon und das Konkordat, dann die Restauration.
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#11   catholic   21:09:45 | Dienstag, 2. Juni 2009
Herr leo G. Schüchter betreibt mit seinem Artikel eine völlig sinnlose übliche Hetze.
@ St.Anton, Sie haben durchaus recht. Diese Edelkatholen hier sind fehlerfrei, unfehlbar und perfekt. Das bilden sie sich ein. Jeder, der diesen Fanatikern widerspricht, gilt als „antikatholisch, kirchenfeindlich und kommt in die Hölle.“ Die Entsprechung dazu, gibt es auch auf jüdischer Seite als Minderheit.
Gott sei Dank begegnen sich Papst, Bischöfe und Vertreter des Judentums mit Respekt und Freundschaft.
Die meisten aktiven Katholiken und Juden sind in Ordnung und begegnen sich freundlich und normal.
Auffallend ist, dass Jesus und seine Apostel ( alle Juden) nicht mit „missionarischen Taufeimern und „christlichem Henkerbeil“ durch das Land gezogen sind.
Jeder Mensch, der geraden ehrlichen Herzens an Gott glaubt, findet den Weg zu Heil. „Die Liebe zählt.“ (Benedikt XVI.)
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#10   wickerl   20:56:14 | Dienstag, 2. Juni 2009
Erlösungsantisemitismus
Frau Dr. Edith Stein soll zu ihrer Schwester bei ihrer Deporation gesagt haben, „ komm wir gehen für unser Volk“ Das Leiden dieser Menschen, der Getauften und Ungetauften könnte tatsächlich der Anfang dafür sein, dass die Schuld gesühnt und der Weg zur Erlösung , eben zur Taufe freigemacht wird.
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#9   St. Anton †   20:44:06 | Dienstag, 2. Juni 2009
Wie kommt es eigentlich
Wie kommt es eigentlich, daß „Katholiken“ – wie sie sich selbst bezeichnen – sich nur noch mit den vermeintlichen Sünden und Fehlern anderer Leute beschäftigen?
Hält man sich selbst bereits für derart vollkommen, daß man den Balken im eigenen Auge nicht mehr bemerkt, sondern nur noch die unheilige Dreifehlerhaftigkeit sieht, nämlich
1.) (Homo-) Sexualität
2.) Juden (ob religiös oder rassistisch: einerlei)
3.) Abtreibung?
Vielleicht ist es Kennzeichen einer austriakisch geprägten Website, sich in jammerlichem Tonfall zum Weltgeschehen zu äußern.
Oder sind das Zeichen des eigenen Glaubensniedergangs, daß man permanent und zwanghaft nach Sündenböcken für die eigene Miesere Ausschau hält?
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#8   Bodo11 †   20:36:06 | Dienstag, 2. Juni 2009
Parmenas
Hinhören und staunen.
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#7   Parmenas   20:15:42 | Dienstag, 2. Juni 2009
WAs macht er denn
bei dieser jüdischen „Madame“?
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#6   Bodo11 †   20:09:56 | Dienstag, 2. Juni 2009
Wolfgang Eggert bei Nina Hagen
video.google.com/videoplay?docid=-7736325…
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#5   Parmenas   19:56:14 | Dienstag, 2. Juni 2009
DAs ist von
Wolfgang Eggert, um das noch hinzuzufügen.
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#4   Bodo11 †   19:46:10 | Dienstag, 2. Juni 2009
Finanzverbrecher und Revolutionäre
Durch einen Putsch war es gelungen, den friedensbereiten Zaren durch eine freimaurerische Putschistenregierung zu ersetzen, welche die Fortführung des Krieges russischerseits zu ihrem Programm erhob. Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Regimes bestand darin, jene Männer, die sich für den Frieden aussprachen, umgehend in Haft zu nehmen, darunter der ehemalige Ministerpräsident Stürmer und Innenminister Protopopow. Nachdem Kerenski Justizminister geworden war, ließ er auf der anderen Seite die Untersuchungen gegen Rasputins Mörder, Großfürst Paulowitsch und den Fürsten Yusupow,
einstellen und sie nach Petersburg zurückrufen. Der Umsturz darf als bewußter Anschlag auf die zaristische Friedenspartei gelten. Jakob Schiff, der sich in diesen Tagen in ein öffentlichen Erklärung rühmte, daß die russische Revolution nur durch seine finanzielle Unterstützung gelungen war, hatte seine Geldspenden offenbar gut angelegt. Rabbiner Wise auf einer
Großveranstaltung der „Freunde der russischen Freiheit“ in der New Yorker Carnegie Hall: „Ich glaube, daß von allen Leistungen meines Volkes keine einzige
vornehmer war als der Anteil, den die Söhne und Töchter Israels an der großen Bewegung haben, die ihren Höhepunkt in einem freien Rußland gefunden hat.“ Da mochte, angespornt durch den Verbindungsoffizier (so Wise) der Zionistischen Weltorganisation Oberst House, auch das Weiße Haus nicht beiseite stehen. Und so erkannte der amerikanische Botschafter David Francis am 22. März die neue Regie…
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#3   Großwildjäger   19:42:53 | Dienstag, 2. Juni 2009
@ Navon:
Das herrliche Wort „Zerebral-Diarrhoe“ wird im geplanten +.net-Wörterbuch einen Ehrenplatz bekommen! :)3 :-)
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#2   Navon   19:12:11 | Dienstag, 2. Juni 2009
Nö, aber
Nazi-Leo will halt ein Publikum für seine braunen Lügen! Und da er woanders nur Spott erntet oder man ihn – mal wieder – verhaftet, schüttet er halt seine Zerebral-Diarrhoe halt in dieses rechte Portal.
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#1   clarissa colonia   19:00:11 | Dienstag, 2. Juni 2009
Was nur
sollte daran neu sein –
oder auch nur eine Nachricht?
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