Vatikan
Galilei war ein gläubiger Katholik
Er war ein eitler Charakter, der mit den kirchlichen Obrigkeiten Katz und Maus spielte. Dafür – und nur dafür – wurde er zu Recht verurteilt.
Portrait von Galileo Galilei des venezianischen Malers Domenico Tintoretto (†1635)
Portrait von Galileo Galilei des venezianischen Malers Domenico Tintoretto († 1635)
(kreuz.net, Vatikan) Die wissenschaftliche Bedeutung des italienischen Mathematikers Galileo Galilei († 1642) sei „unbestritten groß“.

Das sagte der Präsident des Päpstlichen Komitees für die Geschichtswissenschaften, Prälat Walter Brandmüller, im Gespräch mit dem Vatikanisten der Zeitung ‘Die Welt’, Paul Badde.

Der Prälat erklärt, daß die Bedeutung Galileis kaum mit den astronomischen Beobachtungen zusammenhänge, die er mit seinem Fernrohr machte und in seinem Werk ‘Sidereus Nuntius’ veröffentlichte.

Wichtig sei vielmehr sein großes Werk über die Mechanik, das Galilei erst nach seiner Verurteilung durch die Inquisition begann.

In diesem Spätwerk bestehe die eigentliche Bedeutung Galileis für die Wissenschaftsgeschichte – so Prälat Brandmüller.

Galilei Galileo: Genie und Eitelkeit minus Bescheidenheit
Galileo Galilei - Portrait von Justus Sustermans, 1636 Galilei wurde am 15. Februar 1564 in Pisa geboren. Sein Vater war Komponist und Musiktheoretiker.Standbild von Galilei in Florenz Galilei wurde von Mönchen in Vallombroso unterrichtet. 1581 schrieb er sich an der Universität von Pisa ein, um Medizin zu studieren. Bald darauf wandte er sich der Philosophie und Mathematik zu und erhielt 1589 einen Lehrstuhl für Mathematik in Pisa.Deckblatt von Galileis Dialog (1630): Aristoteles, Ptolemäus und Kopernikus diskutieren über die zwei wichtigsten Weltsysteme. In diesem Buch erklärte Galilei unter anderem sein Relativitätsprinzip und seinen Vorschlag zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit. Als vermeintlich stärkstes Argument für das Kopernikanische System diente ihm seine - irrige - Theorie der Gezeiten.

Der Streit war ein anderer

Die Frage, ob sich die Kirche für die Verurteilung Galileis schämen müßte, verneint der Prälat. Er bezeichnet die Verurteilung vielmehr als „wohlbegründet“:

„Der formale juristische Grund bestand darin, daß er die Druckerlaubnis für seinen ‘Dialogo’ auf unlautere Weise erschlichen hat. Dadurch mußten sich die römischen Behörden an der Nase herumgeführt fühlen.“

Ferner habe das Heiligen Offizium gefordert, Galilei möge seine Theorie über den Heliozentrismus als astronomische, physikalische Hypothese vertreten und nicht als exakte Beschreibung der kosmischen Realität – so Prälat Brandmüller:

„Damit hat die Heilige Inquisition damals aber schon den wissenschaftstheoretischen Standpunkt vorweggenommen, den die modernste theoretische Physik heute einnimmt.“

Dieser Punkt sei der Kern des Streits gewesen, erklärt der Historiker: „Es war wirklich ein Witz.“

Es sei bei dem Streit nicht um Astronomie gegangen, sondern um den Gehorsam, den ein Katholik dem kirchlichen Lehramt schuldet.

Der Historiker beschreibt Galilei als eitlen, von seiner Bedeutung zutiefst überzeugten Gelehrten, „der sein Konto manchmal überzogen hat“.

Er habe im Umgang mit Kollegen und Konkurrenten „keine Bißhemmungen“ gekannt.

Trotzdem erklärt Prälat Brandmüller, daß Galilei ein „gläubiger Katholik“ gewesen sei:

„Er war und lebte mit großer Selbstverständlichkeit in der Kirche, nicht neben ihr.“

Eine Reihe von Kardinälen, Bischöfen und Theologen hätten Galilei unterstützt und gefördert.

Es sei auch bekannt, daß er bis zum Schluß seine religiösen Pflichten erfüllte, daß er sonntags in die Kirche ging und beichtete.

Galilei sei kein Rebell gewesen: „Er hat die Autorität der Kirche fraglos anerkannt.“

Er habe allerdings versucht, mit den Organen der Kirche ein Katz und Maus-Spiel zu treiben.

Prälat Brandmüller erwähnte ferner, daß Galilei nie exkommuniziert gewesen sei – „und schon gar nicht, was man oft lesen kann, wegen Häresie“.
      
46 Lesermeinungen
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#48   Maldoror   23:29:40 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Galilei…
…ach, den hab ich neulich erst getroffen. Bei meiner wöchentlichen Höllenvisite hab ich ihn gesehen…im dritten Ring. Schien nicht allzu lgücklich, der Gute.
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#47   St. Anton †   15:11:57 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Giordano Bruno wurde ebenfalls rehabilitiert
Die Hinrichtung von Giordano Bruno wurde im Jahre 2000 vom päpstlichen Kulturrat und – ebenfalls, wie bei Galilei – von einer eigens eingesetzten theologischen Kommission des Vatikans als Unrecht eingestanden.
Bei beiden, Bruno und Galilei – ist die späte Anerkennung des Unrechts nur eine Formalie: Daß die Kirche sich in diesen und in weiteren Fällen schwer geirrt hat, ist nicht erst heute, sondern eigentlich schon vor 400 Jahren klar gewesen. Das ist es ja, was die beiden Fälle so tragisch macht.
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#46   MartinBieger   12:27:50 | Donnerstag, 4. Juni 2009
@Parmeas
Dann erklären sie uns denn was Galilei und Bruno falsch gemacht haben.
Hier noch ein interessanter Link
…iordano-bruno-stiftung.de/
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#45   Parmenas   12:23:51 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Der Papst ist nie und
nimmer „Chef“ der Kirche. Nicht eimal der beste Papst ist das, schon gar nicht eine treulose Gestalt wie Jopa II. Jesus Christus [und Maria] ist und bleibt Chef, d.h. Herr der Kirche.
Ich möchte nicht bestreiten, daß die Kirche in ihrer irdischen Gestalt auch Fehlurteile sprechen und exekutieren kann. Doch bei Galileo und Bruno war das ganz gewiß nicht der Fall. Dafür verbürge ich mich.
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#44   karljosef   12:23:41 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Martin
Hat sich Gallileo das Fernrohr in den Hintern gesteckt?
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#43   MartinBieger   12:19:36 | Donnerstag, 4. Juni 2009
@Parmeas
Aber der Papst ist der Chef der Kirche und somit auch für alles verantwortlich was da passiert.
Und wann wird Giordano Brunó für seine angeblichen Verbrechen rehabilitiert.
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#42   Parmenas   12:17:26 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Nicht die Kirche
hat Galileo rehabilitiert, es war der treulose Papst Johannes Paul II. in persona.
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#41   MartinBieger   12:03:49 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Warum hat die Kirche
Galilei dann wieder rehabilitiert?.Also hat sie eingesehen das sie damals was falsch gemacht hat.
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#40   St. Anton †   05:26:38 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Wenn Galilei zu Recht verurteilt wurde
Galilei wurde nicht zu Recht verurteilt, sondern zu Unrecht.
Dieses Unrecht hat die Kirche in einer eigens dafür eingesetzten Kommission festgestellt und hat daraufhin Galilei rehabilitiert und die gegen Galilei erhobenen Vorwürfe sowie das Urteil selbst zurückgezogen.
Galilei wird – so der Plan – sogar durch eine Statue in den vatikanischen Gärten als katholischer Wissenschaftler und Entdecker geehrt. (Er war nicht nur als Astronom, sondern in einer Vielzahl von Gebieten tätig)
Artikel wie der vorliegende legen wissentlich und ohne Grund ein falsches Zeugnis ab.
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#39   catholic   03:46:10 | Donnerstag, 4. Juni 2009
internet
www. fockenfeld. de
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#38   Elijahu †   22:32:25 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Schalom ist ein bisexueller 68er-Perverser
Zuhause hat er eine 20 Jahre Jüngere sitzen, und abends geht er mit seinem Lustknaben OdChi in den Wald. Ausser Sex Sex Sex hat er nicht mehr viel im Kopf, der Alpenschamane.
Sonntags geilt er sich dann daran auf, die katholische Messe in aller Öffentlichkeit als „Laienpriester“ nachzustellen. Der zuständige Bischof sieht anscheinend keinerlei Handlungsbedarf bei diesem „Katholiken“.
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#37   Phillip   22:23:40 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@Schalom spricht schon
wieder von sich in der 3.Person. Gleich wird wohl gutpfad wieder mit Kalendersprüchen um sich werfen…
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#36   LM.   22:23:14 | Mittwoch, 3. Juni 2009
schalom
Schalom fliegt in liturgischen Farben je nach Kirchenjahrfarbe und schiebt hin und wieder eine alte Frau
lustmolch
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#35   Schalom   22:21:03 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Seltene Gasart und Lahmer Esel
Schalom fliegt in liturgischen Farben je nach Kirchenjahrfarbe und schiebt hin und wieder eine alte Frau (91)im Rollstuhl in die Sonntagsmesse.
LM probieren Sie hat das Gleitschirmfliegen im Rollstuhl aus. Google: Club Montee.
Nachmachen, nicht nur lästern, aufgeblasene Grünschnäbel von gestern. :-! :-!
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#34   biomilch   22:16:04 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Tiden
1. Die These, daß die Sonne fix sei und die Planeten sich drumherumdrehen, stammte nicht von Galileo. Sie war 100 Jahre älter und von Kopernigh (Ermland).
2. Das Heliozentrische Weltbild wurde in Europa landauf, landab an den Universitäten gelehrt – gemeinsam mit dem geozentrischen.
3. Seit Einstein wissen wir, daß beide relativ richtig oder falsch sind, je nachdem, wohin man den Betrachtungspunkt kegt.
4. In jedem Falle ist Galileo widerlegt: Die Sonne ist nicht am Firmament fixiert.
5. Galileo hatte außerdem fälschlich behauptet, daß die Tiden beweis dafür seien, daß sich die Erde um die Sonne dreht. So ein Kappes: Es ist der Mond dran Schuld und der dreht sich um die Erde (wenn man den Betrachtungspunkt auf die Erde legt, sonst nicht unbedingt).
Eine lesenswerte Darstellung findet sich hier: CLIQUE www.welt.de/…lei_Recht_hatte.html
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#33   DerRabe   22:10:22 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Die Heilige…
…die heilige Inquisition??????????
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#32   LM.   22:07:45 | Mittwoch, 3. Juni 2009
shalom – wenn sie
gleitschirmfliegen muss doch das landen mit rollstuhl recht praktisch sein oder ? :-D
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#31   Schalom   22:04:55 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Elijahu/Martin, so mancher mit 70 läuft einem 40iger verwirrten Stinker davon.
Mattscheibe.
Parmesan ist noch intelligenter geworden. Reich an Erkenntnis.
Wow !
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#30   Elijahu †   21:56:43 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Wo er Rech hat, hat er Recht…
…der Parmenas.
Ist wohl Altersdemenz. Er ist ja immerhin schon fast 70, unser Zehnter/Schalom.
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#29   Sefirot   21:19:17 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Paulaner: Ganz
vergssen: Onaniiiiieeee! :-)
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#28   Parmenas   21:17:27 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@Schalom
INzwischen sind Sie noch dümmer geworden.-
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#27   Schalom   21:16:00 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Lieber Matthäus drei, die meisten Zuschriften prasseln von den Katheulen, wenn die Schwulen
auf den Tisch kommen.
Da bleiben selbst Päpste, Bischöfe und die Nächstenliebe ganz weit hinten.
Und Jesus? Der genügt auf der braven Sonntagszunge als Fleißbillett für –---- was?
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#26   Matthäus drei+ †   21:13:45 | Mittwoch, 3. Juni 2009
…das ist das Salz in der Suppe
… im übrigen scheut man hier keineswegs vor heftiger Zensur zurück (ausser bei Willy); so what!
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#25   Parmenas   21:07:07 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@MAtth.- drei
„Hetz.net“ schreiben und dann hier zu posten ist schon ziemlich abgefahren.
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#24   Paulaner †   21:06:31 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Das Lehramt der Kirche ist heikel wie eine Staubsauger-Betriebsanleitung.
Wenn die Hausfrau die Betriebsanleitung nicht beachtet, dann funktioniert das Ding nicht.
Allerdings könnte der Motor zu brennen anfangen und einen ganzen Wohnblock in Gefahr setzen.
Ähnlich „fürsorglich“ orientiert sind auch die Priester und Theologen mit ihrem kirchlichen Lehramt. Da geht es primär um die verlorene Seele, der sie sich verpflichtet fühlen.
Aber natürlich auch um die mögliche Lawinenwirkung der „Apostasiiiie“ und „Häresiiiie“ …
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#23   Matthäus drei+ †   21:05:22 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Zurück zu Jesus?
Um Gottes und des Himmels Willen NEIN! Dann wäre hetz.net tot, weil alle wirklich nächstenlieb werden würden; und das wäre toooooodlangweilig.
Es ist immer so nett, wie sich Pünktchen alias Domenico Tuttisanti schäumend in seinen eigenen Argumenten verheddert, wenn die Argumente die sie gegen die „Abtreibungsbefürworter“ schleudert, plötzlich gegen Pädophile Priester wieder auftauchen.
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#22   Schalom   20:53:14 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Nein, Nein, unsere LIebe Mutter Kirche in Ihrer vollkommensten Bescheidenheit,
ohne die geringste Eitelkeit , hat genial nie etwas falsch beurteilt. Sie hat ihr Konto nie überzogen.
Zurück zu Jesus?
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#21   Mannheimer †   20:15:49 | Mittwoch, 3. Juni 2009
St. Anton: Ganz im Gegenteil
Immerhin hat es die Kirche geschafft, einen der brilliantesten Erfinder und Wissenschaftler beinahe mundtot zu machen. Wenig christlich fürwahr.
Im Gegenteil, mein Lieber, das ist sogar sehr christlich, denn:
Christlich ist, was Christen machen – nicht das, was irgendwo geschrieben steht. Die Kreuznetter nennen das „ehrwürdige Tradition“.
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#20   St. Anton †   20:15:26 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@ Maronijänger
Galileo Galilei wurde von der röm.kath. Kirche rehabilitiert. Seine Verurteilung ist zurückgenommen.
Galilei wird – so ist es geplant – im Vatikan als katholischer Wissenschaftler und Entdecker durch eine Statue geehrt.
www.spiegel.de/…,1518,540342,00.html
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#18   DJM †   20:09:17 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Warum diese Frage?
Hat jemand von kreuz.net gerade Wikipedia entdeckt?
de.wikipedia.org/wiki/Kreuz.net
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#17   Mannheimer †   20:09:11 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Peter-Pan: Eigentlich nichtmal das.
Ein Katholik schuldet dem katholischen Lehramt überhaupt nichts. Wenn die katholische Kirche mit einem Mitglied nicht einverstanden ist und formal dagegen vorgeht (bis hin zum Ausschluss), ist das eine Sache.
Da die meisten Mitglieder nicht freiwillig Mitglied wurden, sondern sozusagen automatisch mit der Geburt bzw Taufe ein zwei Tage später, kann sie eigentlich auch niemanden aussschliessen.
Ist analog zum Staat zu sehen, der ja auch nicht seine mißliebigen Bürger ausbürgern darf.
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#16   St. Anton †   20:07:21 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Warum eigentlich dieser Artikel?
Hat jemand von kreuz.net gerade Wikipedia entdeckt?
Oh, ein Beitrag übers Zähneputzen… wow… und noch einer, über Galilei!
Ich warte auf weitere topaktuelle „Enthüllungen“…
@ Peter-Pan:
Man darf auch nicht vergessen, daß Galilei im Falle der verweigerten Kooperation tatsächlich der Scheiterhaufen gedroht hätte… soviel zum Thema „christliches Handeln“, obwohl Galilei ja keineswegs der Kirche feindlich gesonnen war, im Gegenteil.
Heute ist das Vorgehen der Inquisition der Kirche peinlich. 1992 wurde Galilei formal rehabilitiert. Immerhin hat es die Kirche geschafft, einen der brilliantesten Erfinder und Wissenschaftler beinahe mundtot zu machen. Wenig christlich fürwahr.
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#15   Peter-Pan   19:57:01 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Geleugnete Schuld
Es sei bei dem Streit nicht um Astronomie gegangen, sondern um den Gehorsam, den ein Katholik dem kirchlichen Lehramt schuldet.
Ein Katholik schuldet dem katholischen Lehramt überhaupt nichts. Wenn die katholische Kirche mit einem Mitglied nicht einverstanden ist und formal dagegen vorgeht (bis hin zum Ausschluss), ist das eine Sache.
Aber das Leben eines Menschen zerstören, ihn einsperren oder mundtot zu machen, wegen was für einer Meinungsverschiedenheit auch immer – das soll in den Augen der Kirche rechtmäßig sein.
Die römisch katholische Kirche hat während ihres gesamten Bestehens eine Menge Schuld auf sich geladen. Dies ist einer der Fälle mit dem größten Symbolcharakter. Und es ist armselig, wie viele Kleriker und Katholiken allgemein, bis heute versuchen, das alte Unrecht schön zu reden.
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#14   St. Anton †   19:00:24 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Faule Ausreden
Na klar, es gibt viel Unwissen über den Prozess damals.
„Wirklich ein Witz“ war die Auseinandersetzung jedoch nicht: Der Kirche kam damals die Deutungshoheit abhanden – zu recht.
„Es sei bei dem Streit nicht um Astronomie gegangen, sondern um den Gehorsam, den ein Katholik dem kirchlichen Lehramt schuldet.“
Tja, nur daß das kirchliche Lehramt heutzutage den Anschluss an das Wissen verloren hat. Da dürfen Kirchenmänner fabulieren, was das Zeug hält und sich dem Spott der Weltöffentlichkeit aussetzen – angefangen hat das mit Galilei, der sich nicht den Mund verbieten ließ und – zugegeben – auch ziemlich viel Öl ins Feuer goss.
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#13   Matthäus drei+ †   18:05:50 | Mittwoch, 3. Juni 2009
fünf Zeichen als Titel
Paulaner: In diesem Käfig voller Narren ist so ein ironischer Satz nicht opportun!
… aber ausgesprochen erfrischend!
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#12   Paulaner †   17:40:23 | Mittwoch, 3. Juni 2009
In diesem Käfig voller Narren ist so ein ironischer Satz nicht opportun!
Das Recht auf Eitelkeit steht nur gültig geweihten katholischen Klerikern zu.
Laien haben demütig zu sein.
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#11   hildegardfan   17:04:34 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Oh toll…
Der Eli ist wieder da…
In der Klapsmühe ist wieder Internetstunde. Feine Sache… Langweilt sich der Elijahuhu nicht so sehr.
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#9   Elijahu †   16:59:19 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Der kreuz-net-Oberdepp persönlich: Stimme der Unvernunft
Intelligente Wesen dagegen wissen, dass dem nicht so ist.
Nö. Anmassende Deppen wie du meinen in ihrer verstandlosen Verblendung, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dass dem mitnichten so ist, wirst du am Tag deines Todes erfahren dürfen, wenn du in die Hölle fährst.
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#8   stimme der vernunft †   16:53:06 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@Elli
Von mir aus betrachtet dreht sich die Sonne um die Erde, nicht umgekehrt.
Jo, von dir aus betrachtet, dreht sich die ganze Schöpfung nur um dich. Das hast du mit einer Maus gemein, die glaubt das auch. Intelligente Wesen dagegen wissen, dass dem nicht so ist.
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#7   Elijahu †   16:47:55 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Galilei war ein Spinner
Jaja, im Mittelalter waren ja >alle< gläubige Katholiken, nicht wahr.
Galilei hat sich angemasst zu behaupten, es gäbe bestimmte „Gesetze“ an die alle natürlichen Abläufe sich halten müssten. Das ist eine >unbeweisbare< Aussage, die seiner gesamten Arbeit zugrundeliegt. Galileis gesamte Arbeit basiert auf einem Hirngespinst.
Desweiteren hat er nicht wirklich etwas Grosses geleistet. Nicht einmal das Teleskop hat er erfunden, wie er damals behauptet hat. Er hat diese Erfindung gestohlen.
Und ob sich die Erde um die Sonne dreht, oder die Sonne um die Erde – das ist lediglich eine Frage der Perspektive. Man kann beides behaupten. Von mir aus betrachtet dreht sich die Sonne um die Erde, nicht umgekehrt. Und irgendwelche unsichtbaren Kräfte zu bemühen um zu „beweisen“ dass die Erde sich um die Sonne dreht, ist wohl weitaus lächerlicher als zu behaupten, die Sonne drehte sich um die Erde.
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#6   stimme der vernunft †   16:19:03 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@Matthäus
Das Recht auf Eitelkeit steht nur gültig geweihten katholischen Klerikern zu.
Laien haben demütig zu sein.
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#5   Matthäus drei+ †   16:17:41 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Es blieb ihm ja nichts anderes übrig, sonst hätte man ihn verheizt
Galilei war ein gläubiger KatholikEr war ein eitler Charakter, der mit den kirchlichen Obrigkeiten Katz und Maus spielte. Dafür – und nur dafür – wurde er zurecht verurteilt.
… und für „Eitelkeit“, was auch immer das für den römisch-katholischen Klerus bedeutet, durfte man damals bestraft werden und heute nicht mehr? So viel zu den „ewigen Glaubenswahrheiten“ der Kirche.
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#4   Burgorus   14:18:06 | Mittwoch, 3. Juni 2009
An den ahnungslosen Ratzeputz:
Wieso denn die Heilige Inquisition wieder aktivieren? Sie ist doch nie abgeschafft worden. Derzeitiger Großinquisitor ist Kardinal Levada. Dessen Vorgänger hat es, wie viele andere auch, sogar bis zum Papst gebracht.
(Tippfehler-Korrektur: Lügenpresse statt Lünenpresse)
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#3   SimonNeuss   14:14:51 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Die Galileis waren eine fromme Familie
Seine beiden Töchter waren Nonnen.
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#2   Burgorus   14:05:41 | Mittwoch, 3. Juni 2009
„A rehabilitation that has never taken place“
Und da den Wissenschaftsstreit von 1609 zwischen Galilei und dem heiligen Bellarminus eindeutig letzterer gewonnen hatte, wie der Wissenschaftstheorie-Professor Wengenroth (TU München) betont, bedurfte es auch keiner Rehabilitierung Galileis seitens JP2. Diese hat es auch nie gegeben. Sie wurde nur durch die Lünenpresse kolportiert:
A rehabilitation that has never taken place www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL…
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#1   ratzeputz †   13:58:59 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Die liebe Heilige Inquisition!
Man sollte sie schleunigst wieder aktivieren, damit sie hetz.net an den Kragen geht!!!!!!!!
>:) >:) >:)
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